473. „Oft ist FGM angewandte Religion, praktizierter Islam.“

ختان الإناث

ḫitān al-ināṯ

sunat perempuan

FGM nach Koran und Sunna

Immer wieder angestrengt geleugnet: die Kausalität von Islam und weiblicher Genitalverstümmelung

Düsseldorf 2017. Wer sich in Nordrhein-Westfalen über den Slogan NRW kämpft gegen Mädchenbeschneidung freut oder Runder Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen liest, ist ganz dicht dran am Bildungsportal KUTAIRI und der Beratungsstelle stop mutilation. Über ein üppiges Geflecht von Vereinen arbeitet Günter Haverkamp (Aktion weißes Friedensband usw.) eifrig daran, dass über Genitalverstümmelung (FGM) gar nicht erst geredet wird.

Seit einem halben Jahrzehnt bringt die mit Haverkamp aufs Engste verflochtene Beratungsstelle stop mutilation den LEITFADEN FÜR PÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE („Weibliche Genitalbeschneidung: Mädchen unterstützen + schützen“) in Umlauf. Anatomie ungenügend: „Die Beschneidung von Mädchen ist also überhaupt nicht mit der Jungenbeschneidung vergleichbar.“ Von Islam und FGM keine Ahnung: „Gerade in Saudi-Arabien, wo sich die heiligen Stätten des Islam befinden, wird FGM nicht durchgeführt“. Die Fehlinformation kommentiert Jacques Auvergne.

Kulturelle Moderne, anders gesagt freiheitliche Demokratie garantiert das Recht des Individuums auf eine selbstgeschriebene Biographie und setzt dieses Recht durch. Zwar sind Zwangsverschleierung (Hidschab), nötigender Heiratsvormund (Wali mudschbir), Verstoßung (Talaq) und Kindbraut (neunjährige Ehefrau nach dem Vorbild von Mohammed und Aischa) echte Religion, doch in einen funktionierenden, an seiner Abschaffung nicht interessierten Rechtsstaat nicht integrierbar. Stichwort Religion.

Religionen seien unwissenschaftlich, betonen Atheisten. Das stimmt, ist aber für die freiheitliche Demokratie vielleicht noch das geringste Problem. Von den Religionen könne nur Gutes kommen, so glauben viele andere. Ob er einen prachtvollen Sternenhimmel oder Sonnenaufgang, über beide Ohren frisch verliebt ist oder die vielen uralten Schöpfungsgeschichten aller Völker hört, manchen, mich oft eingeschlossen, überwältigt das Unsagbare und er ruft aus: Religionen sind etwas Wunderschönes. Aber nein, sollte er bald einschränken, nicht alle Glaubenslehren sind es oder sie sind es nicht durch und durch, nicht immer, sind es nur in verabreichter geringer täglicher Dosis.

Buddhismus oder Christentum etwa schmecken mir wie Zucker, heiter und sanft, aber zu viel Süße ist vielleicht rasch unangenehm. Hinduismus oder Judentum gleichen mir dem Salz, ohne eine Prise davon schmeckt bekanntlich keine Suppe, aber versalzen, versalzen! Der Islam gleiche dem Licht des Mondes, so meinen es selbst manche seiner hinter die Fichte geführten Anhänger, insbesondere muslimische Frauen und Kinder, doch das ist ein folgenreicher Irrtum.

Islam ist wie das Feuer, das zwar die Finsternis erhellen und in der Kälte des Winters Wärme spenden kann, doch wer ihm zu nahe kommt, verbrennt. Über den rücksichtslosen und grausamen Charakter seiner Lehre ließ der Islamgründer niemanden lange im Unklaren. Mohammed war beides, Erteiler von Mordaufträgen und Prediger vom Garten ewiger Glückseligkeit, Militärseelsorger und Prophet, Kriegsherr und Verkünder der einzigen sittlich zu nennenden Lebensweise, Gesellschaftsform und Rechtsprechung bzw. Gesetzlichkeit. Und eben auch das ist Stichwort: Islam ist Staat, Recht, Gesetz.

Nicht nur die Wissenschaft, sondern zunächst und vor allem Recht und Gesetz halte der Bürger oder Demokrat frei von den Religionen, von denen eben nicht nur Gutes kommt. Wenn wir die Religion von Koran und Sunna, wenn wir den Islam nicht aus unserem Recht heraushalten, bekommen wir beispielsweise Polygamie und female genital mutilation (FGM), weibliche Genitalverstümmelung. Die über einen (in Koran und Sunna nicht vorzufindenden) „Islamismus“ dozierende Alice Schwarzer und ihre Zeitschrift EMMA schreiben es nicht, aber genau so sieht es aus: Islam ist FGM.

Sofern sich der Gegenstand der Debatte islamische FGM oder, im größeren Kontext betrachtet, das Thema Unverträglichkeit von Islam und allgemeinen Menschenrechten (AEMR) nicht, wie volkspädagogisch erwünscht (Angela Merkel 2012: „Ich teile Ihre These nicht“), abwürgen lässt, wird es an dieser Stelle sofort sehr laut und irgendjemand brüllt den Islamkritiker nieder: „Genitale Mädchenbeschneidung hat mit den heutigen Religionen nichts zu tun, erst recht nicht mit dem Islam, der jüngsten Religion.“

Vor drei Jahren beispielsweise verbreitete Bayerns Hauptstadt, Referat für Gesundheit, die entsprechende Fehlinformation: „Allerdings schreibt keine Religion FGM vor.“[1] Bereits fünf Jahre eher (2009) hatte der österreichische Völkerrechtler und UN-Sonderberichterstatter Manfred Nowak auf der Pressekonferenz Weibliche Genitalverstümmelung als Menschenrechtsverletzung das Märchen vom FGM-freien Islamischen Recht erzählt: „Genitalverstümmelung hat nichts mit dem Islam zu tun.“ Eine anwesende Politikerin der SPÖ blies ins selbe Horn der Faktenresistenz: „FGM hat keine religiösen Gründe.“[2]

Düsseldorf 2017

In der Hauptstadt des bevölkerungsreichsten Bundeslandes endete vor wenigen Stunden eine Fachtagung. Tagungsthema war die weibliche Genitalverstümmelung, female genital mutilation, FGM – nein, das war eben nicht Thema. Oder nur beinahe. Auch wenn der WDR berichtete und FGM schrieb, lautete das Thema in Düsseldorf: Weibliche Genitalbeschneidung: Medizinische Versorgung und Prävention. Selbst die offizielle Einladung verwendete statt Genitalverstümmelung das Wort Genitalbeschneidung.[3]

Neben Ärztekammer Nordrhein und Diakonie Düsseldorf ist stop mutilation der dritte Veranstalter. Dieser residiert in der Düsseldorfer Himmelgeister Straße, im selben Haus, in dem auch KUTAIRI als, laut Impressum, Homepage („Bildungsportal“) von FRIEDENSBAND (Aktion Weißes Friedensband) sowie der Runde Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen („c/o Aktion Weißes Friedensband“) ansässig sind, hinter KUTAIRI wie FRIEDENSBAND steht Günter Haverkamp. Im selben Haus arbeitet die pro familia Beratungsstelle Düsseldorf. Ebenfalls leitet Haverkamp die Aktion Rote Hand (Deutsches Bündnis Kindersoldaten), einen Verein, der die unterstützenswerte Forderung aufstellt: „Kein Kind unter 18 Jahren darf in Armeen, bewaffneten Gruppen oder anderen militärischen Verbänden eingesetzt oder geschult werden – egal in welcher Funktion (auch nicht ohne Waffe!) und egal ob unfreiwillig oder „freiwillig“.“

Seit einem Jahrzehnt bekennt sich der Runde Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen bzw. Runde Tisch NRW (2007) zur Sprachregelung, statt von Verstümmelung von Beschneidung zu reden.

Sprachregelung: Beschneidung oder Verstümmelung?

Kontrovers wurde gleich zu Beginn die Begrifflichkeit diskutiert. Auf Wunsch der afrikanischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat sich der „Runde Tisch NRW“ für den Sprachgebrauch weibliche Genitalbeschneidung oder die englische Bezeichnung Female Genital Cutting (FGC) entschieden. Die Begriffe Genitalverstümmelung oder Female Genital Mutilation (FGM) sollen möglichst nicht verwendet werden. Der „Runde Tisch NRW“ hat dazu am 15. August 2007 einstimmig den folgenden Beschluss gefasst:

„Es wurde noch einmal deutlich gemacht, dass das Wort ‚Verstümmelung’ den Respekt und die Würde der Betroffenen verletzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschlossen einstimmig, das Wort ‚Verstümmelung’ als Runder Tisch NRW nicht mehr zu benutzen. Unberührt davon bleibt der Sprachgebrauch der einzelnen Institutionen in ihrer jeweiligen Arbeit.“ (Protokoll vom 15.8.2007)

Eine solche Sprachregelung, die die Gefühle und Wünsche der afrikanischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer respektiert und berücksichtigt, ist für die Arbeit des „Runden Tisches NRW“ unerlässlich. Denn er möchte gerade die Zielgruppe der Betroffenen erreichen und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in den so genannten Communities für die Teilnahme und die Präventionsarbeit gewinnen.[4]

Bereits hier bei der Begrifflichkeit hat die Kritik ernsthafter Intaktivisten zu beginnen, die sattsam bekannten Versuche des Redens nicht von FGM, sondern beispielsweise von FGC, female genital circumcision bzw. female genital cutting untergräbt den Kampf gegen das mädchenfeindliche und frauenfeindliche Ritual. Seit Jahren warnen Frauenrechtler und Intaktivisten, allen voran die mutigen Aktivisten des IAC (Inter-African Committee on Traditional Practices), vor einer schwammigen Sprache, welche Politik und Medizinbetrieb zum Beschönigen, Weggucken und Nichtstun einladen könnte.[5]

Nicht zuletzt ist der Kampf um die politisch korrekte – sprich islamfreundliche – Terminologie ein Kampf gegen die erhaltenswerte Kategorisierung der weiblichen Genitalverstümmelung, wie sie die WHO, World Health Organisation aufgestellt hat. Die WHO kennt und verdammt vier Typen weiblicher Genitalverstümmelung, FGM Typ I, II, III, IV.

Die Versuche der Aufweichung dieser Klassifikation, ihrer Aufspaltung in einen künftig nach wie vor verbotenen und einen dann straffrei möglichen Teil, sind ohne Zahl. Einige Beispiele.

• Douglas Diekema für die AAP[6]

• Fuambai Ahmadu, US-amerikanische Anthropologin, aus Sierre Leone stammend. Ließ sich und ihre kleine Schwester im Urlaub rituell verstümmeln.[7]

• Prof. Dr. Karl-Peter Ringel, Humanmediziner, und Kathrin Meyer, Volljuristin, bewerben die islamische Mädchenbeschneidung der sogenannten milden Sunna, eine FGM Typ Ia oder IV, für das Interdisziplinäre Zentrum Medizin-Ethik-Recht (MER) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg[8]

• Prof. Dr. Tatjana Hörnle, Strafrechtlerin, für den djt[9]

• Dr. Mark A. Zöller von der Universität Trier (Professur für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht und Strafprozessrecht sowie Wirtschaftsstrafrecht), der über „symbolische Bagatellverletzungen“ redet[10]

• Dr. Kavita Shah Arora und Dr. Allan J. Jacobs[11]

• Dr. Jumana Nagarwala, Ärztin Detroit, Michigan, USA. Derzeit wegen islamischer FGM und Fluchtversuch jedenfalls Ausreiseversuch ins afrikanische Nairobi in den USA in Haft. Komplize Dr. Fakhruddin Attar, der die Räume seiner Privatklinik zur Verfügung stellte. Beide für Islam und islamische Mädchenbeschneidung aktiv für die schiitischen Dawudi Bohra[12]

• Prof. Dr. Christina Aus der Au, Theologin aus der Schweiz und Präsidentin des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags 2017. Bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion des Kirchentags im Festsaal des Roten Rathauses (Offene Gesellschaft – Wo sind die Grenzen der Toleranz) am 27. Mai 2017 warb Aus der Au sinngemäß dafür, die Beschneidung des Geschlechtsorgans eines muslimischen Mädchens zu tolerieren und diese FGM besser durch einen ausgebildeten Arzt durchführen zu lassen als durch einen Laien im Hinterhof[13]

Jeder junge Mensch hat das Recht, seinen 18. Geburtstag mit unversehrten Genitalen zu erreichen, selbstverständlich auch jeder Junge. Weltweit muss jede Form der FGM (weibliche Genitalverstümmelung) verboten bleiben oder werden, das funktioniert doch wohl nur mit einer unzweideutigen Gesinnung, Sprache und Terminologie, mit dem Bestehen, Werten und Verdammen der FGM, jeder FGM, auch der kleinen oder klitzekleinen.

Eines Tages begegnete Mohammed der zum Islam konvertierten professionellen Kitzlerabschneiderin (muqaṭṭiʿatu l-buẓūr, amputatrice di clitoridi, coupeuse de clitoris, cutter of clitorises) Umm ʿAṭiyya. Die aus Angst vor Bestrafung im Diesseits und im Jenseits sehr um Glaubensgehorsam bemühte Umm Atiyya, manche reden von Umm Habibi, befragte den Propheten nach der religiösen Rechtmäßigkeit ihrer Berufstätigkeit und Allahs Sprachrohr stellte fest:

أشمِّي ولا تنهَكي

ašimmī wa-lā tanhakī

[Cut] slightly and do not overdo it

[Schneide] leicht und übertreibe nicht

Oder Mohammed verkündete den Willen des Himmels so:

اختفضن ولا تنهكن

iḫtafiḍna wa-lā tanhikna

Cut [slightly] without exaggeration

Schneide [leicht] und ohne Übertreibung

Seither ist das dem kleinen Mädchen zu amputierende Quantum und Volumen an Genitalgewebe, vielfältig und flexibel, als Viertel eines Reiskorns, als Guavensamen, Bohne, Blattspitze, Nadelkopf (the size of a nail clipping, a quarter-grain of rice, a guava seed, a bean, the tip of a leaf, or the head of a needle) definiert worden oder als Hahnenkamm (the crest of a rooster), wobei überirdisch verschwommen bleibt, ob die sogenannte Bohne oder dergleichen jetzt aus der Schamlippe, aus der Klitorisvorhaut oder aber aus der Klitoris herausgeschnitten werden muss und schon eher gesichert ist, dass jede somalische, kurdische oder indonesische Beschneiderin von Zeit zu Zeit sehr üppige Bohnen sowie ausgesprochen fleischige Hahnenkämme zwischen ihren Fingerspitzen dreht. Kurz und gut und auch Günter Haverkamp (Aktion Weißes Friedensband, KUTAIRI, Runder Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen) kann es wissen und sollte seine Kampagne gegen die Wahrheit beenden: die Scharia mindestens der Schafiiten und Dawudi Bohra fordert zwingend (wadschib) die Jungen- und Mädchenbeschneidung sprich die weibliche Genitalverstümmelung, FGM ist damit – auch – sehr islamisch.

„Genitale Mädchenbeschneidung hat mit den heutigen Religionen nichts zu tun, erst recht nicht mit dem Islam, der jüngsten Religion.“[14]

stop mutilation, mit Ärztekammer Nordrhein und Diakonie Düsseldorf am heutigen 7. Juli 2017 Veranstalter der Fachtagung, hat vor fünf Jahren einen Text ins Netz gestellt. Nicht nur verewigt dieser sogenannte Leitfaden für pädagogische Fachkräfte[15] das verbissen faktenferne Dogma von der Unvergleichbarkeit der Jungenbeschneidung mit der Mädchenbeschneidung, auch eine islamische Begründung der weiblichen Genitalbeschneidung, wir sagen Genitalverstümmelung, wird für undenkbar erklärt sprich aus der weiteren Debatte ausgeschlossen. Fehler, die den erfolgreichen Kampf gegen FGM behindern und die Rhodah Koross, Jawahir Cumar und Ulla Ohlms, alle drei stop mutilation, korrigieren sollten.

LEITFADEN FÜR PÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE (2012) | Weibliche Genitalbeschneidung: Mädchen unterstützen + schützen

Weltweit müssen gesetzliche Verbote der FGM (FGM ist FGM Typ Ia, Ib, IIa, IIb, IIc, III, IV) her, abschreckend strafbewehrt versteht sich.

„Es geht darum, nicht durch Verbote und Autorität, sondern durch Fördern von Wissen und Bewusstsein aktive Prävention zu leisten.“ (Dr. Christoph Zerm, Gynäkologe)

Der Gedanke von der Prävention in Ehren und vielleicht rufen Ärzte auch nicht so gerne nach scharfen Strafgesetzen, doch alle Zivilisation ist das Bändigen der Gewalt durch das Recht und FGM ist Gewalt. Ein teilweise oder weitgehend zerstörtes Genital müsste für einen Mediziner doch eigentlich ein schlimmerer Anblick sein als die Lektüre eines Anti-FGM-Paragraphen. Vom Hexenhammer, Malleus malleficarum, gelangte Deutschland glücklich zur Cautio criminalis und ohne den 13. Zusatzartikel, 1865, hätten die USA noch heute ihre Sklaverei. Ob Kampf gegen Drogendealer oder (Kinder-)Prostitution, ohne Gesetze geht es nicht, Aufklärungskampagnen, Motivationskampagnen, Straftäter-Resozialisation kommen anschließend. Derzeit, vgl. Ringel / Meyer oder Hörnle, können Deutschlands Sozialarbeiter nicht ausreichend gestärkt gegen FGM Typ Ia und Typ IV argumentieren – der Grund: der schlecht gemachte, nachzubessernde § 226a StGB.

Und sie versuchen es immer wieder, sie sind informiert, sie stellen sich doof. Anatomie ungenügend. Selbstverständlich wird dem Jungen mit einer Beschneidung der bekannten Marken und Alibis, als da sind Ulwaluko bei den Xhosa, jüdisch Brit mila, islamisch Chitan bzw. türkisch sünnet, parawissenschaftlich und US-amerikanisch nach der AAP, last but not least die sinnfreie Afrikakampagne VMMC, das histologische und sensorische Äquivalent zu Kleinen Schamlippen und Klitoris weggeschnitten, aus Präputophobie (Vorhauthass) und andressiertem elterlichem Amputationsglück. Selbstverständlich entspricht die Zirkumzision einer FGM Typ I oder II. Nicht das penile Präputium, die Präputophobie ist zu amputieren.

Die Beschneidung von Mädchen ist also überhaupt nicht mit der Jungenbeschneidung vergleichbar.

Gefurchtes Band (ridged band), Frenulum (Bändchen) und Frenulares Delta vor allem sind es, welche die Penisvorhaut (Präputium) zum männlichen Lustorgan Nummer Eins machen. Dass mit den in der Glans penis in dieser Anzahl nicht vorhandenen präputialen 10.000 bis 20.000 Tastkörperchen bzw. Nervenendigungen der Typen Meissner, Merkel, Ruffini und Vater-Pacini dem Jungen das sensorische Äquivalent nicht zur Klitorisvorhaut, sondern zur Klitoris amputiert wird, kann selbst ein Gynäkologe wie Dr. Christoph Zerm wissen.

Die durch Dr. Zerm und stop mutilation zur penilen Anatomie und zur Jungenbeschneidung verbreitete Fehlinformation im gesamten Abschnitt:

Unterschied zur Jungenbeschneidung

In den ersten acht Wochen der Embryonalentwicklung ist die Genitalanlage noch indifferent, das heißt, es ist nicht zu erkennen, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird. Aus diesem gleichen Ansatz am Anfang entwickelt sich die weibliche oder männliche Spezialisierung. Deshalb lässt sich gut zuordnen, welches Organ beim Mann entwicklungsbiologisch welchem Organ bei der Frau entspricht. Der Penis des Mannes entspricht der Klitoris der Frau. Schon Typ I der Frauenbeschneidung würde für den Mann den Verlust des gesamten Penis bedeuten. Die Beschneidung von Mädchen ist also überhaupt nicht mit der Jungenbeschneidung vergleichbar.

Die Beschneidung von Mädchen ist selbstverständlich mit der Jungenbeschneidung zu vergleichen. Zu bemerken ist, dass Dr. Zerm plus stop mutilation („Typ I der Frauenbeschneidung würde für den Mann den Verlust des gesamten Penis bedeuten“) ganz offensichtlich „Typ I“ mit FGM Typ Ib gleichsetzen, der teilweisen oder weitgehenden Zerstörung der Klitoris (d. i. Klitoriseichel; ggf. auch viel vom Klitorisschaft) und folglich die FGM Typ Ia der WHO-Klassifikation ausgeblendet haben, die Amputation der Klitorisvorhaut. Doch auch die FGM Typ Ia muss verboten sein bzw. werden, weltweit, das möchten wir auch bei stop mutilation lesen. Ebenso ist FGM Typ IV global zu überwinden, das sind etwa die Inzision (der rituelle Einschnitt, engl. vulvar nick) und der rituelle Nadelstich (pinprick). Die vier Typen weiblicher Genitalverstümmelung können nur gemeinsam bekämpft und verboten werden, denn noch die geringste genitale Verletzung schädigt den Körper des Mädchens und ist seelisch traumatisierend zum einen und zum anderen kann jederzeit nachbeschnitten werden. Derzeit im Sommer 2017 probt Tariq Ramadan den Versuch der Zerspaltung der, wie das weibliche Genital unbedingt bewahrenswerten, WHO-Klassifikation mit einem listigen Gesprächsangebot: „sowohl Beschneidung als auch Genitalverstümmelung – either excision or FGM“.

Kein Islam ohne FGM. stop mutilation wirft kräftig Nebel.

Keine der großen Weltreligionen weist in ihren schriftlichen Überlieferungen weibliche Genitalbeschneidung aus.

Die autoritativen Texte des Islam sind Koran und Sunna, die Schriften der Sunna sind vor allem die Hadithe, daneben gibt es die Sira, Prophetenbiographie. Und genau im Hadith findet sich die Anweisung zum Mädchenbeschneiden, das sollte auch eine Somalierin wissen, in deren Heimatland schließlich der Fiqh nach Imam asch-Schafii vorherrscht, dem die Beschneidung Religionspflicht ist und der hierbei zwischen Junge und Mädchen nicht differenziert.

Zum einen also ist Islam nicht Koran, sondern Koran und Sunna, vor allem Koransure und Hadith. Zum anderen führt es zu nichts, das Wunschdenken vom FGM-freien Islam.

Hadith

Narrated Umm Atiyya al-Ansariyya : A woman used to perform circumcision in Medina. The Prophet (…) said to her: Do not cut severely as that is better for a woman and more desirable for a husband. (Sunan Abu Dawud, Book 41, Number 5251)

FGM wird nicht einmal erwähnt.

Islam ist nicht Koran. Und auch heute gibt es in Malaysia Religionsgelehrte, die die FGM mit dem Koran begründen, was islamisch beispielsweise unter Verwendung der Geschichte von Ibrahim, Sara und Hadschar geschieht, von Abraham, Sara und Hagar.

Es sollte sich auch in Düsseldorf herumgesprochen haben. Alle vier sunnitischen Rechtsschulen (Sg. Madhhab) befürworten weibliche Beschneidung sprich weibliche Genitalverstümmelung, den Schafiiten ist sie religiöse Pflicht (wadschib, fard). Überall wo der schafiitische Islam dominiert, ist die Beschneidung daher häufig. Auch einer hanbalitischen Lehrmeinung zufolge ist die Beschneidung bei Frauen wadschib, islamisch verpflichtend. Im Fiqh der Malikiten ist die Chitan al-inath (Chitan al-banat; FGM) Prophetentradition, sunna, und damit dringlich nachzuahmen, den Hanafiten wie auch für manche Hanbaliten ist sie ehrenhaft, makruma.

Einfach die entsprechende Hadithsammlung aufschlagen, Sunan Abu Dawud, Buch 41, Nr. 5251, oder zu sunat perempuan (khitan wanita) nachlesen in einem beliebig alten oder druckfrischen Fatwa aus Kuala Lumpur oder Jakarta. Ob der muslimische Erwachsene Junge oder Mädchen war, die Tahara (طهارة , ṭahāra), die rituelle Reinheit ist herzustellen und mindestens sunnitisch-schafiitisch sowie bei den schiitischen Dawudi Bohra geht das nicht ohne Messer bzw. Skalpell. Jungen- und Mädchenbeschneidung ist Religion, die wollen in den Himmel kommen.

Trotzdem hält sich der weit verbreitete Irrtum, die Religion verlange das. Deshalb ist es wichtig, bei Aufklärungskampagnen auch religiöse Führer einzubeziehen.

Religiöse Führer einbeziehen, aber sehr gerne, nennen wir sie doch beim Namen und die Herrschaften haben Telefon und E-Mail. Syedna Mufaddal Saifuddin, der 53. Dai al-Mutlaq der schiitischen Dawudi Bohra. Die spirituellen Autoritäten im Rat der Ulama von Indonesien, Majelis Ulama Indonesia, MUI. The National Fatwa Council, Malaysia, als Teil des Department of Islamic Advancement of Malaysia, Jabatan Kemajuan Islam Malaysia, JAKIM. Der Cheftheologe der Muslimbruderschaft, Yusuf al-Qaradawi. Dessen organisatorische rechte Hand in Europa, Tariq Ramadan.

Mufaddal Saifuddin am 24.04.2016 in Mumbai: „Das Ritual, das Ritual, das Ritual muss durchgeführt werden, ihr versteht was ich meine, ihr versteht mich völlig richtig. Bei einem männlichen Kind kann es ganz offen geschehen, bei einem weiblichen Kind eben heimlich, aber das Ritual muss gemacht werden. Wer auch immer es ist, wer auch immer etwas sagt.“ Später ergänzte der Syedna: „Männliche und weibliche Beschneidung (genannt Chatna (ḫatna; ḫitān) und ChafD (ḫafḍ; ḫifāḍ)) sind religiöse Riten, die von den Dawudi Bohra durch die gesamte Geschichte ihres Bestehens hindurch praktiziert worden sind. Religiöse Bücher, die vor über tausend Jahren geschrieben wurden, stellen die Anforderungen fest, die in Bezug auf die religiöse Reinheit sowohl für Männer als auch für Frauen gelten.“[16]

Yusuf al-Qaradawi überlässt den Eltern die Entscheidung, ob das Mädchen islamisch beschnitten werden soll oder nicht, ganz gemäß ihrer Überzeugung, wobei er selbst bevorzugt, die weibliche Beschneidung durchzuführen, da sie die Moralität der Mädchen beschützt – „vor allem in unserer heutigen Zeit“. Al-Qaradawi leaves the choice to parents according to their beliefs, in spite of the fact that he favours female circumcision, because it protects girls‘ morality — „especially nowadays.“[17]

Das islamische Ergebnis steht seit mehr als tausend Jahren auch die Mädchen betreffend fest, es muss beschnitten werden oder es muss beschnitten werden dürfen. „Lassen Sie uns die Zeit für die offene innermuslimische Debatte – let us have an open internal debate“, so sagte der Europaführer der Muslimbruderschaft am 12.06.2017, gezielt den Anschein von Gesprächsbereitschaft erweckend, von Bereitschaft zur freiheitlichen Demokratie und zur Gleichberechtigung von Mann und Frau, von einer islamisch zulässigen oder auch nur möglichen Ergebnisoffenheit der Debatte über Chitan al-inath (sunat perempuan), das intakte weibliche Genital stellt Tariq Ramadan wie beiläufig zur Disposition.[18]

Sie sollten den Gläubigen [bittebitte] sagen, dass es keinerlei religiöse Vorschriften dafür gibt.

Die islamischen Autoritäten, huch, sagen das Gegenteil.

Weibliche Genitalbeschneidung gibt es genauso bei Christen, zum Beispiel in Äthiopien und Eritrea, wie bei Muslimen. Aber nicht in allen muslimischen Ländern wird FGM praktiziert. Gerade in Saudi-Arabien, wo sich die heiligen Stätten des Islam befinden, wird FGM nicht durchgeführt.

Bitte stellt euch nicht dumm bzw. informiert euch endlich. Auch in Saudi-Arabien beschneiden etwa die Schafiiten, diese leben dort vor allem im al-Hedschas (al-Ḥiǧāz) (الحجاز), im Asirgebirge (تهامة) und im Küstenstreifen der Tihama (تهامة Tihāma) ihre Mädchen, wie es ihnen islamrechtlich d. h. islamisch vorgeschrieben ist.[19] Etliche hanbalitische Autoritäten halten Chitan al-inath (chitan al-banat), Islamic FGM, ebenfalls für wadschib, für religionsrechtlich absolut verpflichtend, die übrigen schariagehorsamen Hanbaliten finden die islamische FGM prima pardon sunna bzw. makruma.

Andererseits findet die grausamste Form von FGM in der Regel dort statt, wo die Bevölkerung überwiegend muslimisch ist.

Allerdings, im erwähnten Saudi-Arabien kommen vor: FGM Typ I, FGM Typ II, FGM Typ III.

November 2012, die Geschäftsführerin von stop mutilation und der kooperierende Gynäkologe bringen den vielleicht nett gemeinten Unsinn vom Islam, der keine FGM kennt, im Rheinische Ärzteblatt unter.

Jawahir Cumar, Geschäftsführerin der Beratungsstelle „stop mutilation“ in Düsseldorf, und der Gynäkologe Dr. Christoph Zerm aus Herdecke […] Die FGM sei kein religiöses Phänomen, auch wenn einige Länder, in denen Frauen beschnitten werden, in Afrika und auf der arabischen Halbinsel, wie der Jemen und Oman, vom Islam geprägt sind. Denn in nordafrikanischen Staaten wie Marokko, Algerien, Tunesien oder auch in Saudi-Arabien findet FGM nicht statt. Ebenfalls fordere der Koran an keiner Stelle die Beschneidung des weiblichen Genitals, so Zerm und ergänzte: „Die Töchter des Propheten Mohammed blieben unbeschnitten.“[20]

Um die Sache herumzureden führt zu nichts.

Die FGM, siehe WHO Klassifikation, muss weg, überall, also auch Typ Ia Klitorisvorhautbeschneidung oder Typ IV Einschnitt oder Einstich. Als Aktivist gegen Mädchenbeschneidung sogleich angestrengt die – zweifelhafte – Menschenfreundlichkeit des Islam zu beschwören, wird nicht den Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung zum Erfolg führen, sondern FGM und Kalifat.

Oft ist FGM angewandte Religion, praktizierter Islam.

Jacques Auvergne

Q u e l l e n

[1] Genitale Beschneidung / Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen 6. Rundbrief für Fachkräfte und Interessierte zur Unterstützung von betroffenen Frauen und Mädchen in München | Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt, Fachstelle Frau & Gesundheit 25.11.2014

http://www.imma.de/fileadmin/images/IMMA/ko_i/Rundbrief_f%C3%BCr_Fachkr%C3%A4fte_und_Interessierte.pdf

[2] Wien (SK) – „Kultur darf niemals Menschenrechtsverletzungen rechtfertigen“, betonte die SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und globale Entwicklung, Petra Bayr, am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz zum Thema „Weibliche Genitalverstümmelung als Menschenrechtsverletzung“. Ebenfalls am Podium: Menschenrechtsexperte und UN-Sonderberichterstatter Manfred Nowak […]

„FGM hat keine religiösen Gründe“, unterstrich die SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und globale Entwicklung, Petra Bayr. […]

„Genitalverstümmelung hat nichts mit dem Islam zu tun“, hielt Manfred Nowak fest. Oftmals werde in den Medien FGM mit dem Islam in Verbindung gebracht, dabei seien die primären Gründe „partriarchale Strukturen und Unterdrückung der Frauen“.

Bayr zu FGM: Kultur ist keine Rechtfertigung für Menschenrechtsverletzungen | UN-Sonderberichterstatter Nowak: Weltweit drei Millionen Mädchen jährlich von Beschneidung betroffen | SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Wien | APA-OTS 29.01.2009

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090129_OTS0167/bayr-zu-fgm-kultur-ist-keine-rechtfertigung-fuer-menschenrechtsverletzungen

[3] Weibliche Genitalbeschneidung – Ärztekammer Nordrhein

Einladung zur Fachtagung

http://www.aekno.de/downloads/aekno/flyer-fgm-2017.pdf

[4] Dokumentation | 2 Jahre Runder Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen | Redaktion: Jeanette Zachäus, Günter Haverkamp (V.i.S.d.P.)

http://www.kutairi.de/wp-content/uploads/2015/05/Dokumentation-2-Jahre-Runder-Tisch-NRW.pdf

[5] IAC (Inter-African Committee on Traditional Practices) gegen Aufweichen der Terminologie

In 1990, the IAC General Assembly voted to adopt the terminology female genital mutilation and its acronym FGM to replace the euphemism ‘female circumcision’, during its General Assembly held in Addis Ababa. FGM has since been in usage by United Nations ECOSOC, African governments, African women and the international public.

http://iac-ciaf.net/about-iac/

Terminologie

Female Genital Mutilation wurde 1990 vom Inter-African Committee on Traditional Practices Affecting the Health of Women and Children (IAC) als Begriff für alle afrikanischen und internationalen Partnerkomitees übernommen. Auf seiner sechsten Generalversammlung im April 2005 veröffentlichte das IAC in Mali die „Bamako-Deklaration on the Terminology FGM“. Das IAC kritisierte darin die Verwendung der Sammelbezeichnung Female Genital Cutting (FGC) durch einige UN-Organisationen, die dahingehend von „besonderen Lobby-Gruppen“, hauptsächlich aus westlichen Ländern stammend, beeinflusst worden seien. Die Mitglieder des IAC sehen in den Verwendung alternativer Bezeichnungen – genannt werden „Female Circumcision“, „Female Genital Alteration“, „Female Genital Excision“, „Female Genital Surgery“ und „Female Genital Cutting“ – eine politisch motivierte Abkehr von der Sprachregelung „Female Genital Mutilation“, die eindeutig Stellung beziehe. Sie bekräftigten die Forderung, den Begriff „Female Genital Mutilation“ (FGM) beizubehalten.

Im Jahr 1991 empfahl die Weltgesundheitsorganisation, dass auch die Vereinten Nationen die Bezeichnung Female Genital Mutilation übernehmen sollten. Die Verwendung von „mutilation“ („Verstümmelung“) unterstreiche die Tatsache, dass die Praxis eine Verletzung der Rechte von Mädchen und Frauen sei. Dadurch unterstütze eine solche Bezeichnung Abschaffungsbestrebungen auf nationaler und internationaler Ebene. Der Begriff weibliche Genitalverstümmelung ersetzte Beschneidung weiblicher Genitalien als die bis dahin häufigere Bezeichnung und entwickelte sich zum Standardbegriff in medizinischer Literatur. Beispielsweise verwendet die Bundesärztekammer den Begriff weibliche Genitalverstümmelung, der Weltärztebund und die American Medical Association verwenden das englische Pendant Female Genital Mutilation.

Die in Deutschland ansässige Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes hat sich dafür entschieden, in der Öffentlichkeitsarbeit den Begriff Weibliche Genitalverstümmelung zu verwenden. In einer Stellungnahme empfiehlt sie jedoch, im Umgang mit Betroffenen den Begriff Beschneidung zu verwenden. In diesem Zusammenhang sei Beschneidung keine Verharmlosung, sondern nehme „auf die Würde der Betroffenen in Deutschland“ Rücksicht. Diese Empfehlung vertreten auch die Bundesärztekammer und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Die in der englischen Sprache etablierte Kompromissbezeichnung FGM/C wird vom Kinderhilfswerk (UNICEF) und der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) verwendet, um die Bedeutung des Verstümmelungsbegriffs auf der politischen Ebene zu erfassen und gleichzeitig eine weniger verurteilende Terminologie für die praktizierenden Gemeinschaften anzubieten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Weibliche_Genitalverst%C3%BCmmelung#Terminologie

In addition to the expression “female genital mutilation”, the terms “female genital cutting” (FGC) and “female circumcision” or “circumcision of girls” arealso used. It is often felt that the expression female circumcision, because of the potential analogy with male circumcision, does not properly reflect the extreme seriousness of the procedure. In international discourse some organisations prefer to talk about FGC because it is seen as less derogatory towards the girls and women concerned since it does not solely portray them as victims. On the other hand, the use of the term “mutilation” underlines the severity of the procedure and is therefore used by international organisations such as the Inter-African Committee on Traditional Practices (IAC) and by numerous other activists as well. The BMZ also uses the expression “female genital mutilation”, in order to make it clear that this practice is a serious violation ofhuman rights.

Female genital mutilation. The contribution made by German development policy towards ending this violation of the human rights of girls and women | BMZ PAPER 2 | 2015 POSITION PAPER | Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

https://www.bmz.de/en/publications/type_of_publication/strategies/Strategiepapier350_02_2015.pdf

[6] Douglas Diekema für die AAP. Das AAP-Komitee für Bioethik (2010).

In a controversial change to a longstanding policy concerning the practice of female circumcision in some African and Asian cultures, the American Academy of Pediatrics is suggesting that American doctors be given permission to perform a ceremonial pinprick or “nick” on girls from these cultures if it would keep their families from sending them overseas for the full circumcision.

The academy’s committee on bioethics, in a policy statement last week, said some pediatricians had suggested that current federal law, which “makes criminal any nonmedical procedure performed on the genitals” of a girl in the United States, has had the unintended consequence of driving some families to take their daughters to other countries to undergo mutilation.

“It might be more effective if federal and state laws enabled pediatricians to reach out to families by offering a ritual nick as a possible compromise to avoid greater harm,” the group said.

Group Backs Ritual ‘Nick’ as Female Circumcision Option | by Pam Belluck | The New York Times 06.05.2010

http://www.nytimes.com/2010/05/07/health/policy/07cuts.html

[7] (Fuambai Sia Ahmadu fordert das Recht auf FGM Typ I und Typ II)

Nicht der eine oder andere Paragraph, der Internationale Tag der Nulltoleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung ist geschlechtsneutral umzuformulieren

Seit 20 Jahren doziert eine amerikanische Völkerkundlerin über die angebliche Harmlosigkeit und die aus ihrer Sicht unbedingt bewahrenswerte Kultur und Würde der afrikanischen weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) auch vom Typ II, was Labienamputation bedeutet und Klitoridektomie sowieso. Das in Sippe und Volk hochgeschätzte Ritual weiterzutragen, sei Teil der universellen Menschenrechte. Zornig titelt ihr jüngster Text: WHY THE TERM FEMALE GENITAL MUTILATION (FGM) IS ETHNOCENTRIC, RACIST AND SEXIST – LET’S GET RID OF IT!

Aus der gegenaufklärerischen Kampfschrift übersetzt und kommentiert Menschenrechtsuniversalist und Sozialarbeiter Edward von Roy, der eine weltweite Beibehaltung der Nulltoleranzpolitik sprich das der WHO-Klassifikation allein angemessene Verbot auch der islamischen sogenannten milden Sunna (chitan al-inath; sunat perempuan) sowie die grundgesetzlich gebotene Integration der Jungen und Männer in den bislang Frauen und Mädchen meinenden Aktionstag fordert, welcher seit 2003 an jedem 6. Februar begangen wird.

https://schariagegner.wordpress.com/2015/02/06/genital-intakt-einsichtsfaehig-verantwortungsbewusst-und-stolz-keine-unterwanderung-universeller-menschenrechte/

[8] (Humanmediziner Karl-Peter Ringel und Volljuristin Kathrin Meyer | § 226a StGB – Sonderstraftatbestand der Frauenbeschneidung & verfassungswidrige Ungleichbehandlung | Veröffentlicht für das Interdisziplinäre Zentrum Medizin-Ethik-Recht (MER) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Zwei Wegbereiter deutscher Mädchenbescheidung

Von Edward von Roy

https://schariagegner.wordpress.com/2014/09/14/prof-dr-ringel-empfiehlt-dem-gesetzgeber-die-fgm-typ-ia-und-iv-milde-sunna/

[9] (Tatjana Hörnle, strafrechtliche Gutachterin für den 70. Deutschen Juristentag)

Bringt uns der Juristentag die mit der Scharia verträglichen Paragraphen?

(Der 70. DEUTSCHE JURISTENTAG (2014) rückt heran und ein Blick in die Thesen der Gutachter und Referenten (Kultur, Religion, Strafrecht – Neue Herausforderungen in einer pluralistischen Gesellschaft) verheißt alles Gute für das Islamische Recht und wenig Gutes für die allgemeinen Menschenrechte. Von Edward von Roy am 11.08.2014.)

Dr. Tatjana Hörnle akzeptiert die verfassungswidrige Beschneidung von Jungen als juristisch problemlos und unterschlägt das hohe Maß der lebenslangen Zerstörung der männlichen genitalen Sensitivität (Sorrells et al. (2007)) ebenso wie die Folgen für Ehe und Partnerschaft (Frisch et al., (2011)). Dass selbst bei der Beschneidung in Arztpraxis oder Krankenhaus schwere Verletzungen und Todesfälle auftreten, sagt sie ebenfalls nicht. Weil Gleichbehandlung der Geschlechter (noch) wichtig ist, kämpft die Professorin 2014 für die deutsche Legalisierung der Beschneidung von Mädchen, wenigstens solange nur ein bisschen Klitorisvorhaut amputiert wird oder am Mädchengenital lediglich ein Einschnitt (Inzision; ritual nick) bzw. ein Pieksen oder Stechen (ritual pinprick) mit einer Nadel oder Lanzette erfolgt. Wie tief bitteschön darf gepiekst werden, fragt man sich, und in welches intakte Körpergewebe eigentlich werde am Mädchengenital gestochen, in Klitorisvorhaut, Labien oder Klitoris, und überhaupt, soll demnächst legal eingestochen oder gleich durchstochen bzw. gekratzt, geraspelt, geritzt oder geschlitzt werden dürfen?

https://schariagegner.wordpress.com/2014/08/11/70-deutscher-juristentag-die-aemr-und-das-gg/

Entgegnung auf die Richtigstellung der Tatjana Hörnle

Punktgenau zur Eröffnung des 70. Deutscher Juristentages streitet Gutachterin Tatjana Hörnle, die sich von der Zeitung Berliner Kurier missverstanden fühlt, ihren Versuch einer deutschen Legalisierung der sogenannten milden Sunna ab („Richtigstellung“). Ebenso wie Humanmediziner Karl-Peter Ringel und Volljuristin Kathrin Meyer arbeitet jedoch auch die Berliner Juraprofessorin an einer Straffreiheit der in Deutschland über § 226a StGB verbotenen, der schafiitischen Rechtsschule des Islam jedoch verpflichtenden (farḍ, wāǧib), für Hanbaliten und Malikiten religionsrechtlich als ehrenwert eingestuften und den Hanafiten immerhin als Sunna geltenden FGM Typ Ia und Typ IV. Von Gabi Schmidt und Edward von Roy am 16.09.2014.

https://schariagegner.wordpress.com/2014/09/17/kommentar-zu-tatjana-hoernles-richtigstellung-zum-artikel-im-berliner-kurier/

[10] Die Strafbarkeit der Genitalverstümmelung als Gesetzessymbolik?

(s. Mark A. Zöller ab 729 ff., aber nein, Kindern, Mädchen oder Jungen, auf Wunsch von Göttern oder Eltern sensitives Genitalgewebe abzuschneiden, einzuschneiden oder anzustechen ist keine Symbolik, sondern leider sehr konkret)

Mädchenbeschneidungsfreundin Tatjana Hörnle ist nie weit weg, wenn sich Deutschlands Juristen an die Legalisierung (im Sinne von Staffreistellung) der islamischen Mädchenbeschneidung heranschleichen. Ist der Chitan al-inath (sunat perempuan) denn etwa nicht zur familienfreundlichen und religionsfreundlichen Körperverletzungsklasse rein symbolische Bagatellverletzungen zu rechnen?

Aus der Festschrift für Bernd Schünemann zum 70. Geburtstag am 1. November 2014, herausgegeben von Roland Hefendehl, Tatjana Hörnle, Luis Greco. Über die FGM grübelt Mark A. Zöller (Uni Trier) allen Ernstes:

„Zudem ist mit Blick auf die Wortwahl des Gesetzgebers erkennbar, dass es sich um negative Veränderungen von einigem Gewicht handeln muss. Damit scheiden rein symbolische Bagatellverletzungen, kosmetisch motivierte Eingriffe wie „Schönheitsoperationen“ im Genitalbereich oder dem Modebewusstsein entspringende Intimpiercings aus dem objektiven Tatbestand des § 226a StGB aus.″

Seite 733

https://books.google.de/books?id=TSPoBQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false––Professor Dr. Mark A. Zöller

Professor Dr. Zöller | Professur für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht und Strafprozessrecht sowie Wirtschaftsstrafrecht

https://www.uni-trier.de/index.php?id=23759

[11] It is „culturally insensitive“ to ban genital mutilation: Kavita Shah Arora and Allan J Jacob

Poste de veille

https://www.youtube.com/watch?v=eZlnbCzWHCE

A paper in the Journal of Medical Ethics from Kavita Shah Arora, MD, of MetroHealth Medical Center in Cleveland, and colleagues addressed a proposed „compromise“ to the controversial procedure of female genital mutilation, which is often performed on young girls by their families in accordance with their religious beliefs. Arora’s team suggested renaming the procedure „female genital alteration,“ and developing a multi-tiered system to classify different procedures performed on young girls according to their severity.

They suggested that „liberal societies“ should be able to tolerate the less severe forms of genital alteration: those that almost never have a lasting effect on female morphology, such as a nick in the vulvar skin, and those that create morphological changes but do not impact a woman’s sexual satisfaction, such as surgical retraction of the clitoral hood (analogous to male circumcision).

In this video, Jacques Moritz, MD, of Weill Cornell Medicine in New York City, discusses the findings of the study and three accompanying editorials, and weighs in on what major medical organizations may think of these procedures and their impact on women’s health.

Medpage Today

https://www.youtube.com/watch?v=8l6tj1JGjV8

[12] (Dr. Jumana Nagarwala, Ärztin Detroit, Michigan, USA. Derzeit wegen islamischer FGM und Fluchtversuch jedenfalls Ausreiseversuch ins afrikanische Nairobi in den USA in Haft. Komplize Dr. Fakhruddin Attar, der seine Privatklinik als Tatort zur Verfügung stellte. Beide für Islam und islamische Mädchenbeschneidung aktiv für die schiitischen Dawudi Bohra)

Stoppt selbst die geringst invasive FGM

Die WHO-Klassifikation zur weiblichen Genitalberstümmelung (FGM) muss erhalten bleiben: Nein zu den Versuchen der Straffreistellung der Islamic FGM (Chitan al-inath, indones.: sunat perempuan), etwa der sogenannten milden Sunna, überall auf der Welt. Von Gabi Schmidt und Edward von Roy am 16.04.2017.

[…] Michigan 2017, offensichtlich erstmals in der Geschichte der USA befasst sich der Strafprozess um die hauptberufliche Notärztin und klandestine Ritualbeschneiderin Dr. Jumana F. Nagarwala (United States of America v. JUMANA NAGARWALA) mit dem bestehenden Verbot der weiblichen Genitalverstümmelung 18 USC 116 (female genital mutilation). […]

https://schariagegner.wordpress.com/2017/04/16/fbi-ermittelt-islamische-fgm-im-grossraum-detroit-michigan/

Jumana Nagarwala is an Indian-American physician who, in 2017, became the first person charged under the United States law criminalizing female genital mutilation.

https://en.wikipedia.org/wiki/Jumana_Nagarwala

[13] Christina aus der Au, Theologin aus der Schweiz und Präsidentin des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Berlin und Wittenberg im Jahr des 500. Reformationsjubiläums 2017. Bei einer Podiumsdiskussion (Offene Gesellschaft – Wo sind die Grenzen der Toleranz) des diesjährigen Deutschen Evangelischen Kirchentags am 27. Mai 2017 im Festsaal des Roten Rathauses rief Aus der Au zumindest Gynäkologen öffentlich auf, weibliche Genitalverstümmelung der WHO Klassifikation FGM Typ II [untergliedert in IIa, IIb u. IIc] bzw. Typ IV zu akzeptieren und auf Elternwunsch durchzuführen.

[14] Desinformation von KUTAIRI: „Genitale Mädchenbeschneidung hat mit den heutigen Religionen nichts zu tun, erst recht nicht mit dem Islam, der jüngsten Religion.“

http://www.kutairi.de/f1000/

[15] Leitfaden für pädagogische Fachkräfte

http://www.stop-mutilation.org/library/pdf/leitfaden_fachkraefte.pdf

[16] „The procedure, the procedure, the procedure has to happen. You understand what I am trying to talk about, you understand properly. In the man it is open, in women it is secret, but the procedure must be done. Whoever it is, whoever says it.“

http://mumbaimirror.indiatimes.com/mumbai/other/Yes-to-Khatna-says-Syedna-no-say-intnl-jamaats/articleshow/52263271.cms

Male and female circumcision (called khatna and khafz respectively) are religious rites that have been practiced by Dawoodi Bohras throughout history. Religious books, written over a thousand years ago, specify the requirements for both males and females as acts of religious purity.

Syedna Mufaddal Saifuddin, the spiritual head of the Dawoodi Bohras

https://www.thequint.com/women/2016/06/07/bohra-leader-breaks-his-silence-on-female-circumcision-in-india

[17] Aldeeb Abu-Sahlieh, Sami A. (1995) „Islamic Law and the Issue of Male and Female Circumcision,“ Third World Legal Studies: Vol. 13, Article 4.)

http://scholar.valpo.edu/twls/vol13/iss1/4/?utm_source=scholar.valpo.edu%2Ftwls%2Fvol13%2Fiss1%2F4&utm_medium=PDF&utm_campaign=PDFCoverPages

[18] Tariq Ramadan

12. Juni um 09:59 ·

WASHINGTON DC : Should shaykh Shaker el-Sayed be fired? Some thoughts around the controversy regarding female excision and female genital mutilation (FGM)…

CLARIFICATION : I thought it was not needed as I repeated three times in the video that I do not support either excision or FGM. In any way and I have been involved around the world against both practises. I disagree as well with the comments made by Shaykh Shaker about hyper-sexuality. Yet, this was not my point and I made it clear in the video. To say this discussion has no ground within the Islamic tradition is wrong : it has been debated and still is. Even though I am against these practises as I think it is not the right Islamic interpretation, it cannot be denied that it was condoned by some Muslim scholars (even contemporary ones). So let us be clear about it and address the issue the way it should be, in a clear, wise and scholarly manner. My other point was about our reactive way to deal with issue when vicious islamophobic agencies, such as MEMRI, are attacking people and leaders within the Muslim community. This is the time where we should be wise and decide for ourselves how we have to deal with these issues and prioritise our struggles. Instead of exposing people, let us have an open internal debate even if it has to be heated, tough with no compromise. This is where I stand and I hope it is clear enough by now.

و الله أعلم و أعلى و أحكم

•••ps://www.facebook.com/official.tariqramadan/videos/vb.390241030990199/1761717267175895/?type=2&theater

[19] Weibliche Genitalverstümmelung in Saudi-Arabien

Female genital mutilation is present in Saudi Arabia. FGM is most prevalent in Saudi regions following Shafi’i school within the Sunni sect of Islam, such as Hejaz, Tihamah and Asir. In a clinical study, Alsibiani and Rouzi provide evidence of the practice in Saudi Arabia. Another 2010 report claims post-FGM medical complications are an indicator of widespread prevalence of the practice in Saudi women. A 2012 study finds, that of the Saudi women who had FGM, Type III was more common than Type I or II.

https://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Middle_East

[20] Weibliche Genitalbeschneidung geht alle an | Teil 1 einer zweiteilige Reihe | von Jürgen Brenn | Rheinisches Ärzteblatt (Forum) 11/2012

https://www.aekno.de/downloads/archiv/2012.11.019.pdf

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10 Antworten to “473. „Oft ist FGM angewandte Religion, praktizierter Islam.“”

  1. Jacques Auvergne Says:

    .

    2016

    Mitarbeit in Arbeitsgruppen des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) NRW

    Runder Tisch gegen Beschneidung von Mädchen in NRW

    https://www.aekno.de/downloads/aekno/jahresbericht-2016.pdf

    Günter Haverkamp, Vorsitzender des Vereins „Aktion weißes Friedensband“, der den „Runden Tisch gegen Genitalbeschneidung von Mädchen in NRW“ koordiniert.

    http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gp_specials/beschneidung/article/635592/hotline-genitalbeschneidung.html

    2007 wurde der „Runde Tisch gegen Beschneidung von Mädchen in Nordrhein-Westfalen“ gegründet, der vom Friedensband koordiniert wird

    Genitale Beschneidung/Verstümmelung (FGM) bei Mädchen und Frauen

    Eine Handreichung für das Gesundheitswesen.

    Erscheinungsdatum:
    2015

    [ Positiv: Ministerin Barbara Steffens redet nicht herum, sondern von Genitalverstümmelung. Der kurdische Nordirak ist auf der Karte (TdF 2014) als ein FGM-Risikogebiet verzeichnet, die WHO-Klassifikation zur FGM (Typ I, II, III, IV) ist korrekt wiedergegeben.

    Negativ: Kein Hinweis auf die islamische, sunnitische, schafiitische FGM von Malaysia und Indonesien und die ebenfalls muslimischen und mädchenbeschneidenden schiitischen Dawudi Bohra. ]

    https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/mgepa/genitale-beschneidung-verstuemmelung-fgm-bei-maedchen-und-frauen/1481

    file:///C:/Users/dell/AppData/Local/Temp/Genitale_Beschneidung.pdf

    .

    Bildungsportal KUTAIRI

    NRW kämpft gegen Mädchenbeschneidung

    Impressum

    Aktion Weißes Friedensband
    Himmelgeister Straße
    Düsseldorf

    Verantwortlich für den Inhalt
    Günter Haverkamp

    http://www.kutairi.de/

    FRIEDENSBAND
    Jugendliche werden aktiv

    Thema Mädchenbeschneidung

    [ Gründe und Folgen von Mädchenbeschneidung ]
    [ warum werden Mädchen beschnitten? ]

    Begriffe

    [ Bei der Aktion Weißes Friedensband sowie bei Bildungsportal KUTAIRI („NRW kämpft gegen Mädchenbeschneidung!“ gegen die nicht so zu nennende FGM aktiv ist Günter Haverkamp ]

    Wir verwenden nicht den Begriff “Genitalverstümmelung” sondern haben die Begriffe weibliche Genitalbeschneidung oder Mädchenbeschneidung genommen, weil wir von den betroffenen Frauen darum gebeten wurden. Wir möchten sie nicht verletzen und ihnen mit Respekt begegnen. Auch bei der Bildungsarbeit mit Jugendlichen möchten wir nicht von Genitalverstümmelung sprechen. Da dieser Begriff aber im Recht verankert ist, lässt sich das nicht immer vermeiden.

    http://www.friedensband.de/82be/

    Aktion Weißes Friedensband ist ein gemeinnütziger Verein, Träger der freien Jugendhilfe und Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Wir engagieren zu in mehreren Bündnisse unserer Hauptthemen: im Deutschen Bündnis Kindersoldaten, im Netzwerk Integra gegen Genitalverstümmelung und im Netzwerk ECPAT gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern.

    http://www.friedensband.de/wir/

    Ablauf Bildungseinheit zum Thema Beschneidung von Mädchen

    Bildungseinheit „Mädchenbeschneidung“ für Sek. I (Klasse 9-10)

    […]

    Methode des Kugellagers:

    Die Klasse (Halbkreis) wird in der Mitte geteilt: Die rechte Seite erhält Info-Text A (Gründe für Mädchenbeschneidung), die linke Seite Info-Text B (Folgen von Mädchenbeschneidung). In beiden Info-Texten wird der Gegensatz zur Beschneidung bei Jungen thematisiert. Jede S erhält außerdem zwei leere Zettel (DIN A5).

    […]

    Checkliste Medien für Informationsteil:

    Arbeitsblätter

    – Info-Text A: Gründe

    – Info-Text B: Folgen

    – Tabelle Transfer Mädchen + Jungen

    […]

    L zeigt eine Karte mit Ländern in Afrika, in denen weibliche Genitalbeschneidung praktiziert wird.

    [ Wieso denn nur Afrika – was ist mit dem Irak oder Iran? Indonesien, Malaysia, Indien, Pakistan, Thailand? Die Indios in Kolumbien und Panama? ]

    Gibt es keine Möglichkeit, in der Klasse oder Schule eine Aktion durchzuführen, können S einen Protestbrief an den Präsidenten/die Botschaft eines afrikanischen Landes oder einen Solidaritätsbrief an eine Organisation in Afrika schreiben.

    [ Warum dürfen die Kinder nichts über die Mädchenbeschneidung sprich weibliche Genitalverstümmelung (FGM) im Nahen Osten und in Südostasien lernen? Über die Islamic FGM der Schafiiten in Kurdistan beispielsweise? Warum schweigt friedensband / KUTAIRI zur Chatna (FGM) der schiitischen Dawudi Bohra (Strafverfahren Australien 2015, Scheich Shabbir Mohammedbhai Vaziri aus Sydney, und, aktuell, im US-amerikanischen Detroit, Michigan)? ]

    Checkliste Medien für Aktivteil:
    Arbeitsblatt Forderungen
    Länderkarte Afrika

    http://info.kutairi.de/Bildungseinheiten/documents/AblaufBildungseinheitBeschneidungvonMaedchen.pdf

    Ziele

    Aktion Weißes Friedensband

    ist eine offene Plattform

    Wir bündeln das Wissen und die Informationen von Fachorganisationen zu Eine-Welt-Themen.

    spricht Jugendliche an

    Unsere Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler. Wir wollen Eine-Welt-Themen für den Unterricht interessant machen.

    initiiert Aktionen

    Das Lernen mündet in Aktionen – Aktionen sind Impulse für das Lernen.

    fördert ehrenamtliches Engagement

    Schülerinnen und Schüler lernen die Arbeit der Fachorganisationen kennen und können sich einbringen.

    ist unabhängig

    Wir gehören keiner ideologischen oder politischen Richtung an. Es entspricht unserem journalistischen Selbstverständnis, eine ausgewogene Informationsplattform zu schaffen.

    Aktion Weißes Friedensband entstand im Februar 2003 unter dem Eindruck des drohenden Irak-Krieges. Mit einer Bildungsinitiative wollen wir als Journalistinnen und Journalisten den Blickwinkel von Jugendlichen verändern.

    http://info.kutairi.de/friedensband_impulsmonate.htm

    Thema Beschneidung von Mädchen
    Günter Haverkamp

    http://info.kutairi.de/friedensband_kontakt.htm

  2. Adriaan Broekhuizen Says:

    .

    [ Kein Ausweichen vor dem unbequemen Begriff Verstümmelung – denn eben diese Praxis des Verstümmelns gilt es global und zeitnah abzuschaffen. ]

    Bundesärztekammer informiert über weibliche Genitalverstümmelung

    Die Bundesärztekammer (BÄK) hat ihre Empfehlungen zum Umgang mit Patientinnen überarbeitet, die Opfer einer Genitalverstümmelung geworden sind. Die Novelle war aufgrund der geänderten Gesetzeslage zum Straftatbestand Genitalverstümmelung, der Präzisierung der vier Formen der Körperverletzung am Genital durch die WHO sowie als Folge der Überarbeitung des Diagnoseschlüssels „ICD-10-DE 2016“ notwendig geworden, so Dr. Ulrich Clever, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesärztekammer […]

    Rheinisches Ärzteblatt 6/2016

    https://www.aekno.de/downloads/archiv/2016.06.006.pdf

    .

    [ Auch die Ärztekammer Nordrhein verwendet den – angemessenen – Begriff Genitalverstümmelung ]

    Von Genitalverstümmelung betroffene oder bedrohte Mädchen und Frauen

    Rheinisches Ärzteblatt 2/2011

    https://www.aekno.de/page.asp?pageID=8787&noredir=True

    .

    [ Anders als der Veranstalter der gestrigen Düsseldorfer Fachtagung spricht und schreibt der Westdeutsche Rundfunk (WDR) erfreulicherweise von Genitalverstümmelung und betreibt eben nicht die Schönfärberei des Redens von von Genitalbeschneidung oder dergleichen. Bereits in der ersten Frage wird Annika Franck vom WDR eindeutig: „Frauen, die beschnitten, besser gesagt, deren Genitalien verstümmelt sind“ – bravo, genau so muss gedacht und gesprochen werden. ]

    .

    WDR.de: Herr Dr. Zerm, Sie haben eine spezielle Sprechstunde für Frauen, die beschnitten, besser gesagt, deren Genitalien verstümmelt sind. Wie begegnen Sie diesen Frauen?

    Dr. Christoph Zerm: Die Sprechstunde biete ich seit 2005 an.

    […]

    Dr. Christoph Zerm: Oft sind sie schon als kleines Kind beschnitten worden, teilweise ist dann erstmal „nur“ die Klitoris betroffen ist – da können ein paar Millimeter oder die gesamte Klitoris entfernt worden sein, das ist Typ I. Von Typ II sprechen wir, wenn auch die Schamlippen entfernt wurden – auch hier gibt es viele Varianten. Beim Typ III sind […] diese Frauen […] in der Regel bis auf wenige Millimeter zugenäht. […]

    WDR.de: Welche weiteren Folgen hat die Genitalverstümmelung?

    Zerm: Viele der Frauen sind im gesamten Genitalbereich hochempfindlich, ihre Schmerzschwelle ist herabgesetzt. Daher haben sie Schmerzen beim Sitzen oder etwa beim Fahrradfahren. Forschungen konnten auch belegen, dass jegliche Art von Traumatisierung im Genitalbereich dazu führt, dass die Schmerzschwelle ein Leben lang herabgesetzt ist. Und die Traumatisierung dieser Frauen ist erheblich. […]

    Fachtagung in NRW über Genitalverstümmelungen | (Frauen mit Genitalverstümmelung sind traumatisiert. Sie brauchen eine besondere ärztliche Versorgung. Experten der Ärztekammer Nordrhein haben am Samstag in Düsseldorf beraten.) | von Annika Franck | WDR 08.07.2017

    http://www1.wdr.de/wissen/mensch/beschneidung-maedchen-interview-100.html

  3. Cees van der Duin Says:

    .

    Über den Islam nur Gutes

    .

    “ nicht-religiös motivierte Tradition “

    Rhodah Koross, Erste Vorsitzende von stop mutilation

    Rheinisches Ärzteblatt 8/2013

    https://www.aekno.de/downloads/archiv/2013.08.016.pdf

    stop mutilation

    1996 gründeten Deutsch-Somalische Frauen unseren Verein. Viele von uns sind als Mädchen beschnitten worden und daher selbst betroffen. Wir wissen um die Grausamkeit dieses Rituals. Deshalb kämpfen wir gegen die genitale Verstümmelung von Mädchen in Europa und Afrika. (Jawahir Cumar) | Vorstand: Rhodah Koross

    http://www.freiburg-schwarzwald.de/blog/selbsthilfe/frauen/genitalverstuemmelung/

    “ im Koran wird sie nicht erwähnt. Auch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion spielt keine Rolle “

    Das überrascht, diese kühne These können Rhodah Koross und Jawahir Cumar kaum begründen, wohl am wenigsten islamisch beschnittenen (genital verstümmelten) Mädchen der schiitischen Dawudi Bohra in Indien, Kenia, Australien und den USA oder den sunnitisch-schafiitischen Opfern der Islamic FGM in Malaysia, Indonesien oder im kurdischen Nordirak gegenüber.

    http://www.stop-mutilation.org/informationen.asp#gruende

    .

    Webinar zum Thema Mädchenbeschneidung für den Flüchtlingsbereich

    22.09.2016 | 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr

    In einem kostenlosen Internetworkshop, einem sog. Webinar möchten wir vor allem Ehrenamtliche und MitarbeiterInnen in Flüchtlingsunterkünften und Beratungsstellen ansprechen.

    Wir möchten Ihnen grundsätzliche Informationen zum Thema Genitale Mädchenbeschneidung vermitteln. (…)

    Wichtig ist zu wissen, in welchen Ländern Mädchen beschnitten werden, beispielsweise Ägypten, Irak, Eritrea oder Somalia. Wir vermuten, dass auch in Syrien und Iran die weibliche Genitalbeschneidung durchgeführt wird. […]

    [ FGM in Syrien wird seit 2005 vermutet, man rechne damit und dabei auch mit einer sehr frommen, islamischen Begründung.

    Die FGM im Iran braucht Haverkamp nicht zu vermuten, die hatte ihm seit mehr als einem Jahr bekannt sein können: bei diversen schafiitischen Kurden FGM Typ I, ferner hier und da Typ II, bei Gruppen am Golf in Chuzestan Typ III, das ist die (hier und da wohl auch für Orte in Saudi-Arabien anzunehmende) Infibulation. ]

    Günter Haverkamp, Aktion Weißes Friedensband

    http://www.eineweltforum.de/ewt_buntesbrett_artikel_gross/?id=1405

    .

    FGM im Iran – FGM Typ I, Typ II und sogar Typ III Infibulation

    .

    According to research by social anthropologist Kameel Ahmady released on Thursday, FGM is more prevalent in the southern province of Hormozgan and its nearby islands (Qeshm and Hormuz) than in any other parts of the country.

    It is also being practised to a lesser degree in Kurdistan, Kermanshah and West Azerbaijan provinces, which are situated in western Iran close to the Iraq border. […]

    In Iran, the practice, referred to as Khatne or Sonat, is usually carried out outside hospital without anaesthesia or prior consent by amateur midwives. The tools used include sharp razors. […]

    Mozafarian warned that in some parts of Khuzestan province, home to many Arab Iranians, an extreme form of FGM known as infibulation, which involves the removal of the clitoris as well as the narrowing of the vaginal opening by creating a covering seal, is being practised. […]

    In West Azerbaijan, FGM exists among Sunni Shafi’i Kurds of Sorani dialect but not among Sunni Shafie Kurds of Kermanji dialect, Ahmady’s report shows.

    Female genital mutilation practised in Iran, study reveals | First authoritative research shows FGM is carried out in four major provinces | by Saeed Kamali Dehghan | the guardian 04.06.2015

    https://www.theguardian.com/world/2015/jun/04/female-genital-mutilation-iran-fgm

    Chuzestan (persisch خوزستان) oder auch Chusistan ist eine der 31 Provinzen des Iran. Sie liegt am nordöstlichen Ufer des Persischen Golfs und ihre Hauptstadt ist Ahvaz.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Chuzestan

    .

    FGM wird auch in Syrien vermutet – seit zwölf Jahren

    The practice is known to exist throughout the Middle East, particularly in northern Saudi Arabia, southern Jordan, and Iraq. There is also circumstantial evidence to suggest it is present in Syria, western Iran, and southern Turkey.

    Female circumcision surfaces in Iraq | A German aid group finds the first solid proof of the practice, thought to be prevalent in the Middle East. | by Nicholas Birch, Contributor to The Christian Science Monitor 10.08.2005

    https://www.csmonitor.com/2005/0810/p06s01-woiq.html?s=t5

    Female genital mutilation in Syria?

    http://www.endfgm.eu/resources/studies/female-genital-mutilation-in-syria/

    Pharos has undertaken a research about the existende of FGM in Syria:

    Female genital mutilation in Syria?

    An inquiry into the existence of FGM in Syria

    Diana Geraci
    Jacqueline Mulders
    April 2016

    http://www.pharos.nl/documents/doc/female%20genital%20mutilation%20in%20syria%20-%20an%20inquiry%20into%20the%20existence%20of%20fgm%20in%20syria.pdf

  4. Edward von Roy Says:

    .

    „Wir haben festgestellt, dass diese Tradition [der weiblichen Beschneidung, FGM] in vielen islamischen Ländern nicht praktiziert wird. Diese Situation existiert zum Beispiel nicht in den arabischen Golfstaaten [auch dort FGM überall Praxis], wo wir leben, als Beispiel nenne ich Saudi-Arabien, das Land in dem der Islam entstanden ist und in dem der Koran herabgesandt wurde. Hier hat der Prophet (…) die Botschaft des Islam verkündet. Dazu zählen Nachbarstaaten wie Katar, Kuwait, Vereinigte Emirate, Oman usw.“

    ( Yusuf al-Qaradawi am 10.04.2012 )

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    FGM (Female Genital Mutilation = sunat bagi wanita) [ sunat perempuan ]

    https://archive.org/stream/BacaanAnda/Akar%20Terorisme%20Islam_djvu.txt

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    Bewertung der weiblichen genitalen Beschneidung, d. h. der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) durch die vier Rechtsschulen des sunnitischen Islam

    Female circumcision according to the scholars of Islamic Law

    Due to the weakness of the hadîth that refer to female circumcision – with some of their narrators being known for deceptiveness and others whose narrations carry no weight – scholars of Islamic Law have differed widely regarding its legal ruling.

    In the Hanafî school of law there are two different opinions. Some Hanafî scholars consider it to be a Sunna for women. Others consider it to be merely an honorable [ makruma ] thing. [refer to: al-Fatâwâ al-Hindiyyah and al-Ikhtiyâr li-Tahlîl al-Mukhtâr]

    It is considered a preferred act (mandûb) [ mandub ] for women in the Mâlikî school of law. They rely upon the hadîth of Umm `Atiyya for this ruling. [refer to: Bulgha al-Sâlik li-Aqrab al-Masâlik and Ashal al-Madârik Sharh Irshâd al-Sâlik]

    In the Shâfi`î [ nach Imam al-Schafii – die Schafiiten ] school of law, circumcision is considered an obligation for both men and women. This is the official ruling of that school of thought. Some Shâfi`î scholars express the view that circumcision is obligatory for men and merely Sunna for women. [refer to: al-Majmû`]

    In the Hanbalî school of law, circumcision is obligatory [ wadschib ] for men and merely an honorable [ makruma ] thing for women. It is not obligatory for them. The Hanbalî jurist Ibn Qudâma observes: “This is the view of many people of knowledge. Imam Ahmad [ ibn Hanbal ] said that it is more emphatic for men.” [al-Mughnî (1/115)]

    Among contemporary legal scholars, al-Sayyid Sâbiq writes: “The hadîth that call for female circumcision are all weak. Nothing among them is authentic” [Fiqh al-Sunna (1/36)]

    (Female Circumcision & Islam | Sheikh (Dr.) `Abd al-Rahmân b. Hasan al-Nafisah, editor of the Contemporary Jurisprudence Research Journal , Riyadh|)

    ___p://www.ahlalhdeeth.com/vbe/showthread.php?t=5866

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    Sunan Abi Dawud
    Sunan Abu Dawud

    „Sunan ʼAbī Dāwūd“ gehört zusammen mit Ṣaḥīḥ al-Buḫāriyy und Ṣaḥīḥ Muslim zu den sechs berühmtesten Sammlungen von Überlieferungen, die auf den Gesandten Aḷḷāhs, Muḥammad (…), zurückgeführt werden, und die seit weit über tausend Jahren den Alltag der Muslime mitbestimmen.

    ___ps://www.darulkitab.de/islamische-buecher/sunan-abi-dawud-35/

    ::

    Abu Dawud 2571

    Abu Dawood (5271) narrated from Umm ‘Atiyya al-Ansariyya that a woman used to do circumcisions in Madeenah and the Prophet (…) said to her:

    “Do not go to the extreme in cutting; that is better for the woman and more liked by the husband.”

    https://wikiislam.net/wiki/Qur%27an,_Hadith_and_Scholars:Female_Genital_Mutilation

    ::

    Abu Dawud 5251

    Umm Habiba (nach anderen Quellen Umm Atiyya) war als Beschneiderin von Sklavinnen bekannt und gehörte zu den Frauen, die mit Mohammed immigriert waren. Nachdem er sie entdeckt hatte, fragte er sie, ob sie immer noch ihren Beruf ausübe. Sie bejahte und fügte hinzu:

    „Unter der Bedingung, dass es nicht verboten ist und du mir nicht befiehlst, damit aufzuhören“.

    Mohammed erwiderte ihr:

    „Aber ja, es ist erlaubt. Komm näher, damit ich dich unterweisen kann: Wenn du schneidest, übertreibe nicht (la tanhaki), denn es macht das Gesicht strahlender (ashraq) und es ist angenehmer (ahza) für den Ehemann“.

    Nach anderen Überlieferungen sagte Mohammed:

    „Schneide leicht und übertreibe nicht (ashimmi wa-la tanhaki), denn das ist angenehmer (ahza) für die Frau und besser (ahab, nach Quellen abha) für den Mann“.

    (Andere Übersetzung: „Nimm ein wenig weg, aber zerstöre es nicht. Das ist besser für die Frau und wird vom Mann bevorzugt.“ „Die Beschneidung ist eine Sunna für die Männer und makruma für die Frauen.“)

    Sunan Abu Dawud, Buch 41 Hadith Nr. 5251

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    [ ab hier Zitat Islam Q&A sprich Scheich al-Munajjid und Co. ]

    [ Ansariyya statt Ansaariyyah, u statt oo und e statt i; Anm. ]

    Abu Dawud (5271) narrated from Umm ‘Atiyya al-Ansariyya that a woman used to do circumcisions in Madina and the Prophet (…) said to her: “Do not go to the extreme in cutting; that is better for the woman and more liked by the husband.” But the scholars differed concerning this hadith. Some of them classed it as da’if (weak) and others classed it as sahih. It was classed as sahih by al-Albani in Sahih Abi Dawud. The fact that circumcision for women is prescribed in Islam is confirmed by the ahadith quoted above, not by this disputed hadith. But the scholars differed concerning the ruling, and there are three opinions:

    1 – That it is obligatory for both males and females. This is the view of the Shafa’is and Hanbalis, and is the view favoured by al-Qadi Abu Bakr ibn al-‘Arabi among the Malikis (…).

    Al-Nawawi (…) said in al-Majmu’ (1/367): Circumcision is obligatory for both men and women in our view. This is the view of many of the salaf, as was narrated by al-Khattabi. Among those who regarded it as obligatory is Ahmad… it is the correct view that is well known and was stated by al-Shafa’i (…), and the majority stated definitively that it is obligatory for both men and women. end quote.

    See Fath al-Bari, 10/340; Kishshaf al-Qina’, 1/80

    2 – That circumcision is Sunna for both males and females. This is the view of the Hanafis and Malikis, and was narrated in one report from Ahmad. Ibn ‘Abidin al-Hanafi (…) said in his Hashiya (6/751): In Kitab al-Tahara of al-Siraj al-Wahhaj it says: Know that circumcision is Sunnah in our view – i.e., according to the Hanafis – for men and for women. end quote.

    See: Mawahib al-Jalil, 3/259

    3 – That circumcision is obligatory for men and is good and mustahabb for women. This is the third view of Imam Ahmad, and it is the view of some Malikis such as Sahnun. This view was also favoured by al-Muwaffaq ibn Qudama in al-Mughni.

    See: al-Tamhid, 21/60; al-Mughni, 1/63

    It says in Fatawa al-Lajna al-Da’ima (5/223):

    Circumcision is one of the Sunnas of the fitra, and it is for both males and females, except that is it obligatory for males and Sunnah and good in the case of women. End quote

    Thus it is clear that the fuqaha’ of Islam are agreed that circumcision is prescribed for both males and females, and in fact the majority of them are of the view that it is obligatory for both. No one said that it is not prescribed or that it is makruh or haram.

    ___p://www.ahlalhdeeth.com/vbe/showthread.php?t=5866

    Das zu den Urgemeindlern (salafi), sog. Salafisten. Spätestens sobald dort Scheich al-Albani betont wird oder / und Q&A sprich Scheich al-Munajjid konsumiert, droht Islamic FGM. Man wird nicht von M reden, mutilation, sondern von C, cutting … und redet eigentlich gar nicht mit den Nichtmuslimen.

    Die Kairoer Al-Azhar hat alle vier sunnitischen Rechtsschulen zu vertreten, also auch MUI (Ulama-Rat Indonesien) und JAKIM (Fatwa Council Malaysia). Bereits insofern kann Al-Azhar gar nicht gegen Chitan al-inath (Chitan al-banat) sprechen. Und auch hier droht: Man wird nicht von m reden, mutilation, sondern von c, cutting … und redet seit jeher auch ungerührt unaufrichtig mit Nichtmuslimen (das heißt man belügt sie, wenn es nützt. Soviel auch zu TARGET, der Organisation um Rüdiger Nehberg.).

    And Allah knows best.

    __

    2006

    Fatwa von Prof. Dr. Ali Gom’a, Großmufti Ägyptens, Al-Azhar/ Kairo – 24.11.2006

    „Weibliche Genitalbeschneidung ist eine ererbte Unsitte“ [das Böse muss afrikanisch, kann nicht islamisch sein. Das schafiitische Verständnis von Chitan,s s. JAKIM und MUI, ist völlig in Ordnung.]

    „Die heutzutage praktizierte weibliche Genitalbeschneidung“ [heute schlimm afrikanisch bzw. schlimm außerislamisch-kulturell. Gestern war bzw. morgen ist das islamisch korrekt anders.]

    „in Anlehnung an einen der höchsten Werte des Islams, nämlich dem Menschen keinen Schaden zuzufügen“ [die Jungenbeschneidung schadet, schädigt nur aus wissenschaftlicher Perspektive,doch noch nicht einmal eure Regierungen trauen sich, den Nachteil der Zirkumzision im Parlament anzusprechen … in gleichem Ausmaß dürfen wir den Körper von Mädchens oder Frau verändern, FGM Typ I, II oder IV, ohne „Schaden zuzufügen“.]

    Prof. Dr. Ali Gom’a
    Großmufti Ägyptens
    24.11.2006

    http://www.target-nehberg.de/HP-08_fatwa/index.php?p=fatwaAzhar

    2013

    Al-Azhar erneuert Verurteilung der Weiblichen Genitalverstümmelung

    https://www.target-nehberg.de/MN_medien/index.php?p=pm05072013

    Appell an die Welt von Sheikh Prof. Dr. Yusuf al-Qaradawi

    „Wir haben festgestellt, dass diese Tradition in vielen islamischen Ländern nicht praktiziert wird. Diese Situation existiert zum Beispiel nicht in den arabischen Golfstaaten, wo wir leben, als Beispiel nenne ich Saudi-Arabien, das Land in dem der Islam entstanden ist und in dem der Koran herabgesandt wurde. Hier hat der Prophet (Segen und Friede auf Ihm) die Botschaft des Islam verkündet. Dazu zählen Nachbarstaaten wie Katar, Kuwait, Vereinigte Emirate, Oman usw.“

    [ In jedem dieser Staaten werden Mädchen seit jeher islamisch beschnitten, auch vielerorts in Saudi-Arabien, was auch Günter Haverkamp / KUTAIRI und stop mutilation / Dr. Christopher Zerm wissen – und schreiben! – können). ]

    „Wäre die weibliche Beschneidung religiöse Pflicht in den genannten Ländern, hätten die Gelehrten gegen den Verlust diese Verfahrensweise gekämpft.“

    [ Und genau das tun sie, islamfromm und von JAKIM bis MUI. ]

    Prof. Dr. Yusuf al-Qaradawi
    Doha/Katar, 10.04.2012

    http://www.target-nehberg.de/HP-08_fatwa/index.php?p=appellQaradawi

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    2009 veröffentlicht … und islamisch wird allüberall weiter FGM praktiziert …

    TARGET: GRUSSWORTE von QARADAWI und FATWA FGM

    PIA · PRO-ISLAMIC ALLIANCE

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    2014 veröffentlicht … und islamisch wird allüberall weiter …

    Rüdiger Nehberg – Verstümmelung von Mädchen (Beschneidung) im Islam

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    2015 veröffentlicht … und islamisch wird …

    PIA · Pro-Islamic Alliance

    Rüdiger Nehberg zu Gast bei Markus Lanz 23.06.2015 Engagement gegen weibl. Genitalverstümmelung

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  5. Jacques Auvergne Says:

    Seit vier Tagen, seit dem 10.07.2017 informiert die Stadt Mühlheim an der Ruhr, Kontakt: Cäcilia Tiemann vom Referat I.1.3 – Gleichstellungsstelle, so:

    Seit vier Tagen, seit dem 10.07.2017 informiert die Stadt Mühlheim an der Ruhr, Kontakt: Cäcilia Tiemann vom Referat I.1.3 – Gleichstellungsstelle, so:

    Mit dem Bildungsportal KUTAIRI bietet der „Runde Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen“ sowohl kurze als auch tiefgehende Informationen, je nach den individuellen zeitlichen Möglichkeiten des Nutzers oder der Nutzerin.

    „Im 20-Minuten-Exkurs wird das Wichtigste zum Thema Mädchenbeschneidung in sehr komprimierter Form angeboten, wobei jederzeit die Möglichkeit besteht, das Wissen im jeweiligen Punkt zu vertiefen.

    Die 60-Minuten-Webinare vemitteln grundlegende Informationen wie Hintergründe, Länderinformationen und Folgen der Mädchenbeschneidung.

    In der Infothek werden Fachinformationen und Materialien kostenlos zur Verfügung gestellt.

    Unterstützung und kompetente Antworten werden durch die Beratungsstellen stop mutilation in Düsseldorf und agisra in Köln vermittelt. Wichtig ist auch die regelmäßig stattfindende medizinische Sprechstunde des Gynäkologen Dr. med. Christoph Zerm mit Jawahir Cumar, der Gründerin der Beratungsstelle stop mutilation.“

    https://www.muelheim-ruhr.de/cms/weibliche_genitalbeschneidung_bildungsportal_informiert.html

    Man klickt auf 20-Minuten-Exkurs, zu KUTAIRI also. Und liest:

    „Wer ist betroffen? Ein wichtiger Anhaltspunkt bei der Klärung dieser Frage ist die Herkunft des Mädchens und der Familie.“

    http://www.kutairi.de/e0900/

    „Karte mit genauen Details“ (meint KUTAIRI)

    http://www.kutairi.de/ez0914/

    Region statt Religion ist die Devise, wo es darum geht, das Thema sunat perempuan (khitan wanita) zu vermeiden. Sogleich – „Herkunft“ – wird man mit mäßigem Eifer geographisch – leider auf dem Stand von vor mehr als zehn Jahren, dazu gleich mehr, statt auch einmal nach einem elterlichen Islam zu fragen.

    Damit übergeht KUTAIRI den väterlichen Madhhab (Rechtsschule des sunnitischen Islam), den hohen FGM-Risikofaktor Schafiismus (arab. Schafiiyya šāfiʿiyya türk. Şâfiîlik, anglis. Shafi’ism, frz. Le chaféisme, parfois orthographié shafiisme ou chafiisme) bzw. vermeidet die Frage, ob das Kind in einer Familie schiitischer Bohra (Dawudi Bohra; andere Bohra) lebt. Was soll das.

    KUTAIRI zeigt eine Landkarte (lt. centralbedfordshirelscb UNICEF 2013). Jemen und der Irak sind verzeichnet, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE, U.A.E.) und Saudi-Arabien fehlen – warum. Der Iran fehlt. Kein Hinweis auf die muslimischen Minderheiten von Sri Lanka und Thailand und ihre FGM.

    FGM des Oman, Terre des Femmes TdF informiert korrekt:

    „Oman | Vorkommen | Lange wurde angenommen, dass weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation/Cutting – FGM/C) im Oman primär im Süden in Dhofar praktiziert wird und nur ganz vereinzelt im Norden. 2014 befragte die Menschenrechtsaktivistin Habiba Al Hinai 100 Frauen in der Hauptstadt Muskat zum Thema FGM/C. 78 von ihnen gaben an beschnitten zu sein, weitere 10 Frauen sagten aus, sie wissen es nicht. Al Hinai vermutet, dass diesen Frauen tatsächlich keine Informationen zur natürlichen Beschaffenheit der Vulva zur Verfügung stehen und dass das Tabu, über intime Dinge zu sprechen, so stark wirkt, dass die nähere Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper verwerflich erscheint. Im Süden ist weibliche Genitalverstümmelung schon lange Tradition. Fast alle Mädchen über 15 Jahre sind beschnitten.“

    https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/genitalverstuemmelung-in-asien/1557-oman

    New study in Oman shows high prevalance of FGM all over the Country

    http://www.stopfgmmideast.org/study-in-oman-shows-high-prevalance/

    United Arab Emirates | Stop FGM Middle East

    https://stopfgmmiddleeast.wordpress.com/countries/other-gulf-countries/

    Wafa Marzouqi: Fatal Tradition: Female Circumcision in the U.A.E. Desert Dawn, Jan. 2011

    https://de.scribd.com/document/48726435/DesertDawn22-1-January-2011

    Preeti Kannan: Female circumcision in decline: study. The National, Mai. 2011

    https://www.thenational.ae/uae/female-circumcision-in-decline-study-1.403810

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    Ziemlich schlecht gemachte Landkarten zur Verbreitung der FGM zeigen nicht Kolumbien, Panama, Peru, nämlich die Gebiete der Emberá oder Embera – zu deren südlichen Untergruppen gehören die Chamí oder Chami.

    Pakistan und Indien sollten stets verzeichnet, der Iran und Irak mit der Arabischen Habinsel muss als einheitliches von FGM betroffenes Gebiet erkennbar sein.

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    Doch eine FGM-Weltkarte völlig ohne Südostasien!? Ist das noch Schlamperei oder schon Schamlosigkeit.

    Indonesien – der bevölkerungsreichste muslimische Staat der Welt

    Malaysia und Indonesien werden durch KUTAIRI einfach unterschlagen. Mit wieviel Energie und Geld eigentlich, fragt man sich, soll von Mühlheim und Düsseldorf aus der gegebene Islambezug der FGM so lange wie möglich geleugnet werden?

    Mädchenbeschneidung – FGM – in Brunei, Singapur, auf den Philippinen. Auf den Malediven, wo sie vor 20 bis 25 Jahren angeblich erfolgreich ausgerottet worden war, ist sie wieder da, seitdem die alten Fatawa (Sg. Fatwa) durch den örtlichen Klerus des Islam reaktiviert worden sind. In Pakistan beschneiden nicht nur die Dawudi Bohra die Mädchen, sondern auch einige Gruppen im Westen der Provinz Belutschistan sowie, an der Küste, die Bantu-stämmigen Schidi (Sheedi, Siddi).

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    Singapore: Activists say it is practised by most Malay Muslims but there are no studies. It is legal and performed in clinics for around 20-35 Singapore dollars ($15-$26), but is not widely known about outside the Malay community. Supporters cite religious, cultural and hygiene reasons.

    Brunei: The ritual is legal. There have been no major studies but one researcher says it is performed on girls aged 40 to 60 days and involves the removal of a small amount of tissue.

    http://www.freemalaysiatoday.com/category/world/2016/10/14/the-hidden-cut-female-genital-mutilation-in-asia/

    Maldives

    Female genital mutilation is practiced in Maldives. Maldives‘ Attorney General Husnu Suood claims FGM was eradicated from Maldives by the 1990s, but the practice of female circumcision in Maldives is reviving because of Islamic fatwas from religious scholars in Maldives who preach that it as compulsory. Religious leaders have renewed their calls for FGM in 2014.

    Pakistan

    Female genital mutilation is practiced among some Pakistani communities, according to sources dated to the 1990s and 2000s. Gibeau reports, for example, FGM is widespread in Bohra Muslims of Pakistan The Sheedi Muslim community of Pakistan, considered to be of Arab-African origins, practice FGM. The practice is also found in Muslim communities near Pakistan’s Iran-Balochistan border.

    Philippines

    Female genital mutilation is prevalent in parts of the Philippines. The communities that practice FGM call it Pag-Sunnat, sometimes Pag-Islam, and include Tausugs of Mindanao, Yakan of Basilan and other Muslim communities of Philippines. FGM is typically performed on girls between a few days old and age 8. Type IV FGM with complications has been reported.

    Singapore

    Female genital mutilation is practised by the Malay Muslim community in Singapore. [s. o.]

    Sri Lanka

    Female genital mutilation is practiced by the Muslim minority in Sri Lanka.

    Thailand

    Female genital mutilation is practised by the Muslim population in the south of Thailand.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country

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    stop mutilation plus Dr. Zerm und KUTAIRI um Haverkamp versuchen die Afrikanisierung der FGM, die Mädchenbeschneidung darf nur ja nichts mit der Religion von Koran und Sunna zu tun haben, mit dem Islamischen Recht (Scharia).

    Doch selbst die geographische Verbreitung der FGM Afrikas ist sehr lückenhaft wiedergegeben, ist falsch.

    Libyen fehlt, FGM im Südosten des Landes an der Grenze zum Tschad und Sudan sowie zu Ägypten. Die Karte bei TdF zeigt das anschaulich – seit 8 (acht!) Jahren.

    https://frauenrechte.de/online/images/downloads/fgm/Infopaket-Ausstellung-2009.pdf

    FGM […] is practiced on young girls by some nomadic tribes in Libya

    http://www.ecoi.net/file_upload/1504_1224004793_africa-fgm-080708.pdf

    Demokratische Republik Kongo fehlt, Republic of the Congo, weibliche Genitalverstümmelung im Norden des Landes.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Democratic_Republic_of_the_Congo

    Dass durch UNICEF (2015) am Ort jedwede Information zum ggf. vorhandenen Ausmaß von FGM im jungen Staat Südsudan gar nicht erst eingeholt worden ist, weil man ja „generell annimt, dass weibliche Genitalverstümmelung dort nicht praktiziert wird“ (unicef 2015 in einer Fußnote), hätte man als KUTAIRI mindestens kritisieren können.

    Data on FGM/C were collected only in the northern part of what was known as Sudan prior to the cession in July 2011 of the Republic of South Sudan by the Republic of the Sudan. Data were not collected in what is now South Sudan, since FGM/C is generally thought not to be practised there. This report, therefore, refers exclusively to the Republic of the Sudan.

    https://data.unicef.org/wp-content/uploads/2015/12/FGM_Report_Summary_English__23August_hi-res_94.pdf

    Malakal (Hauptstadt von Upper Nile) und FGM – aber auch Warrap / Wau (Western Bahr el Ghazal) und FGM – weibliche Genitalverstümmelung gibt es natürlich auch im Südsudan. Wittern wir. Was wir jetzt belegen werden und was uns nur zwei Minuten Recherche kosten wird.

    Stadt Malakal – Südsudan – female genital mutilation

    “We have tried to work and fight for the rights of women, young girls, on matters related to rape, domestic violence, sexual harassment, girl child education , forced marriages, custody of children, female genital mutilation,” Nhial Wiyat said.

    http://www.gurtong.net/ECM/Editorial/tabid/124/ctl/ArticleView/mid/519/articleId/9997/categoryId/6/Womens-Day-Celebrated-In-Malakal.aspx

    Warrap und Wau. Sozialarbeiter wissen: nach dem Begriff fistula, Fistel recherchieren.

    The women came from all over South Sudan. The youngest patient was a seven-year-old girl born with a congenital fistula. The oldest was a 68-year-old woman who had a lived with a fistula for 57 years as a result of female genital mutilation at a young age.

    View story at Medium.com

    Ergebnis. Western Bahr el Ghazal hat FGM, Upper Nile ebenfalls, was zu belegen war und zwei Minuten gedauert hat. Damit ist Südsudan ein FGM-Risikogebiet, bitte in die Karte einzeichnen.

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    Ordentliche Karte: Verbreitung der FGM

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    PS

    Die Karte stammt aus Paris von

    Excision, parlons-en !

    http://www.excisionparlonsen.org/excision-realite-des-pratiques/

    Einige Länder lassen sich aufschlagen durch Anklicken auf der Karte

    Ägypten

    http://www.excisionparlonsen.org/egypte-2/

    Indonesien

    http://www.excisionparlonsen.org/indonesie/

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    Excision, parlons-en ! verlinkt zu GAMS (Belgien) – L’objectif du GAMS Belgique est de contribuer à l’abandon des mutilations sexuelles féminines en Belgique et dans le reste du monde. – und dort ist man sich bewusst, dass 50 % der Kinder und Jugendlichen zwar nicht weiblich, aber ebenso vor medizinisch unnätigen Genitaloperationen bewahrt werden sollten und verweist zu Droit au Corps.

    http://gams.be/mgf/excision-et-circumcision/

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    Droit au Corps trägt das Wissen weiter auch von Morris Sorrells (Fine-touch pressure thresholds in the adult penis) sowie …

    http://www.droitaucorps.com/difference-sensibilite-circoncis-intact

    … Morten Frisch aus Dänemark (vgl. Male circumcision and sexual function in men and women: a survey-based, cross-sectional study in Denmark. Morten Frisch, Morten Lindholm, Morten Grønbæk) …

    http://www.droitaucorps.com/etude-circoncision-sexualite-frisch

    .

    … nur in Nordrhein-Westfalen tief, tief im Tal der Unwissenden, in Mühlheim und Düsseldorf ist vom Schaden jeder Zirkumzision sowie vom Islambezug der FGM, um nur den sunnitischen FGM-Risikofaktor Schafiismus und den schiitischen FGM-Risikofaktor Bohra z. B. Dawudi Bohra zu nennen, noch nichts angekommen.

    .

    Brother K spoke with Morris L. Sorrells M.D. at the 13th International Symposium on Genital Autonomy and Children’s Rights. He discusses the tests he and other doctors conducted that studied the difference between circumcised and intact penises. They discovered that circumcision destroys the most sensitive parts of the penis.

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    James Loewen interview with Dr. Sorrells

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    Ob Mädchen oder Junge: keine Beschneidung unter achtzehn.

    Jacques Auvergne

  6. Cees van der Duin Says:

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    [ In Bezug auf die lebenslange erhebliche Schädigung, die dem Jungen oder späteren Mann mit jeder Zirkumzision entsteht, ist Dr. Christoph Zerm offensichtlich ahnungslos, die Studien Sorrells et al. (Fine-touch pressure thresholds in the adult penis) und Frisch et al. (Male circumcision and sexual function in men and women: a survey-based, cross-sectional study in Denmark) kennt jedenfalls erwähnt der Gynäkologe aus Witten nicht. ]

    AG Frauengesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit Tropengynäkologie

    FIDE Sektion der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)

    Stellv. Vorstand: Dr. med. Christoph Zerm

    STELLUNGNAHME

    Welcher Unterschied besteht zwischen FGM (=weiblicher) und männlicher Beschneidung?

    25.09.2010

    […]

    Medizinisch genaue Beschreibung der männlichen Beschneidung

    [ Zirkumzisionsversteher Dr. Zerm wird weder genau und noch medizinisch ]

    Anatomisch besteht der Penis aus dem Schaft und der am Ende befindlichen Eichel (glans penis), die beide den [bitte, „den“ – der Schwellkörper, also nur einer? Auch ein Gynäkologe kann wissen: Wie bei allen Säugetieren verfügt der Penis auch des Menschen über drei Schwellkörper] zur Erektion befähigenden Schwellkörper enthalten. Die Glans ist überzogen von einer zurückschiebbaren

    [ Retrahierbarkeit durchschnittlich 10,4 – zehn Komma vier! – Jahre alt, d. h. jeder zweite Junge hat erst beispielsweise mit 13 oder 15 Jahren eine vollständig zurückziehbare Vorhaut ]

    Hautfalte (Vorhaut, lat. praeputium), die jene ganz überdeckt und am Übergang von Schaft zu Eichel ansetzt. Hier befindet sich innerhalb der Vorhaut

    [ innerhalb? Was ist das, sprachbezogene Unfähigkeit oder Kenntnislosigkeit zur Anatomie oder beides? Denn auch die Eichel des genital intakten Mannes befindet sich die meiste Zeit „innerhalb“ der Vorhaut – ließe sich sagen. Zu den Fakten. Der Sulcus coronarius des Penis (Penisfurche) ist die ringförmige Vertiefung hinter der Eichel (Glans penis), an der das innere Blatt des Präputiums beginnt. ]

    eine ringförmige Furche (Sulcus), in der sich bei mangelnder Hygiene Haut-, Talg- und „Fremdkörper“-Reste aller Art ansammeln können

    [ diese schlimme Resteansammlung … schlimm wie der drohende Dreck in Nasenvorhof und äußerem Gehörgang: auch dort zielsicher („möglichst“) viel wegschneiden? ].

    Die Beschneidung besteht in der möglichst vollständigen Entfernung

    [ wächst nicht nach: in der Amputation. Gewebserhaltend denken, wenn überhaupt ein „möglichst“ fällt, dann hat es einem Arzt darum zu gehen, vom Gewebe möglichst viel dazulassen – nämlich möglichst alles ]

    dieser Vorhaut, indem die Hautfalte nah am Sulcus ringförmig abgetrennt („Circumcision“) [ Zirkumzision ] und sodann die Wundränder zusammengenäht werden. Als Ergebnis verbleiben Schaft und Eichel mit einem unbedeckten Sulcus am Übergang der beiden Anteile des Penis (sodass sich hier nur noch schwer etwas ansammeln kann).

    [ Schmutzgefahr beinahe gebannt, endlich droht kaum noch Dreck ]“ […]

    Im engeren Sinne beeinträchtigt FGM naturgemäß besonders und schwerwiegend das gesamte Sexualleben der Frau

    [ allerdings – und ebenso verhält es sich mit der männlichen Beschneidung ].

    Waris Dirie [ hat ihren Sohn beschneiden sprich genital verstümmeln lassen* ] präzisiert daher: Es ist nicht nur eine Genitalverstümmelung, sondern eine Sexualverstümmelung.

    Die Beseitigung der Klitoris [ sensitiv das Äquivalent zu Gefurchtem Band und Frenularem Delta, Jungenbeschneidungsverharmloser Christopher Zerm weiß oder jedenfalls sagt das nicht ]

    beraubt die Frau eines wichtigen Sexualorgans, welches einen wesentlichen Beitrag zur sexuellen Stimulierung und damit zur Orgasmusfähigkeit beisteuert

    [ Genau wie die männliche Vorhaut – der wesentliche Beitrag zur sexuellen Stimulierung ].

    Auch wenn selbstverständlich weitere Bereiche zu den erogenen Zonen gehören und somit eine Erregung bis hin zum Orgasmus grundsätzlich möglich ist – und bei Befragungen einige FGM-Betroffene beteuert haben, Orgasmen erleben zu können (pointiert durch den Hinweis: „Der ganze Körper ist doch ein sensibles Sexualorgan!“) – so bleibt die Tatsache eines gravierenden körperlichen Verlustes (deshalb „Verstümmelung“) dennoch bestehen

    [ eben genau so empfinden viele Männer ihre Zirkumzision sprich Vorhautamputation ],

    entstanden durch einen lebenslang (zumindest im Unterbewusstsein) nachwirkenden psychischen und körperlichen Schock und extremsten Schmerz

    [ genau wie bei der Zirkumzision ].

    Über diese weitreichende Einschränkung der Empfindungsfähigkeit hinaus erleben aber viele Betroffene in unterschiedlicher Schwere ständige Schmerzen bei sexueller Aktivität, in nicht wenigen Fällen auch ohne diese, dann dauerhaft. Ursächlich kommen hierfür die verschiedensten medizinischen Folgeschäden wie Narbenwucherungen, Nervenwucherungen, Zysten, narbige Verziehungen u. v. a. m. in Frage, auf die hier nicht näher eingegangen werden kann*. Dies gilt grundsätzlich für alle 4 FGM-Typen

    [ Genau, auch deshalb müssen alle vier Typen der FGM verboten werden bzw. bleiben, also auch FGM Typ Ia Klitorisvorhautamputation und FGM Typ IV Introzision oder Nadelstich – warum schreibt Zerm das hier nicht. ]

    […]

    [ Wenig plausibel rückt Zerm die prophylaktische männliche Genitalverstümmelung, der Frauenarzt sagt männliche Beschneidung, in den Bereich des medizinisch Vertretbaren oder gar Wünschenswerten. Dem Unbeschnittenen dräut Resteansammlung. Bei Smegma lediglich Sulcus auszurufen ist ziemlicher Unsinn, denn Hautzellen schilfern täglich auf der gesamten Eicheloberfläche ab einerseits und Drüsensekret des inneren Vorhautblattes ensteht ebenfalls auf der ganzen Fläche, weshalb auch das natürliche, täglich leicht mit lauwarmem Wasser beseitigbare Smegma überall auf Vorhautinnenseite und Eichel entsteht und, nicht entfernt, verbleibt, nicht lediglich hinter der Corona im grausig schmuddeligen Sulcus (einer hoch sensitiven Zone, nicht nebenbei). ]

    Zur männlichen Beschneidung ist in den letzten Jahren ein medizinischer Aspekt in die Fachdiskussion eingetreten, der möglicherweise die Circumcision [ Zirkumzision ] aus sachlich-medizinischen Gründen als eine (von vielen) Maßnahmen zur Eindämmung der AIDS/HIV-Epidemie erscheinen lässt. Es wird beschrieben, dass das HI-Virus eine besondere Affinität zum Deckgewebe des männlichen Präputiums aufweisen könnte, sich daher dort in besonders intensiver Weise ansiedelt. Sollte sich dies in relevantem Umfang bestätigen, so könnte die Circumcision eine Art reduzierende Vorbeugung [ Stichwort VMMC ] darstellen, ungeachtet aller sonst weiterhin notwendigen Maßnahmen, vor allem Condomgebrauch

    [ Kondomgebrauch – deutsch Kondom, englisch u. französisch condom ].

    Hier ist das letzte wissenschaftliche Wort (so es ein solches überhaupt gibt) noch nicht gesprochen, dennoch wird die (männliche) Circumcision in einigen südafrikanischen Ländern bereits umfänglich propagiert

    [ das ist ja das Schlimme; inzwischen werden im Namen der Voluntary medical male circumcision for HIV prevention, VMMC, Gesundheit und Sexualleben der Jungen und Männer in halb Afrika ruiniert: Botswana, Kenia, Malawi, Mosambik, Namibia, Republik Südafrika, Tansania, Uganda, Sambia … ].

    [ Dass die VMMC-Kampagnen einer wissenschaftlich zu nennenden, d. h. einer rationalen Grundlage nahezu entbehren sollte auch Dr. Christoph Zerm wissen – und sagen. ]

    […]

    http://www.kutairi.de/wp-content/uploads/2015/12/Stellungnahme-Welcher-Unterschied-besteht-zwischen-weiblicher-und-m%C3%A4nnlicher-Beschneidung-Dr.-med.-Christoph-Zerm.pdf

    __
    __

    * Waris Dirie argumentiert pro männliche Genitalverstümmelung verharmlosend genannt Beschneidung oder Zirkumzision (Zerm: „Circumcision“) und

    “We had Aleeke circumcised in the hospital a day after he was born. This is very different from female genital mutilation; that should never even be called circumcision – it’s not. In males it’s done for medical reasons – to ensure cleanliness. I could hear Aleeke crying when they did it but he stopped as soon as I held him. Despite my strong feelings about FGM, I knew it was the right thing to do. My son has a beautiful penis. It looks so good and so clean. The other day he told me he had to go to the bathroom. I said, ‘You can do that alone, you are a big boy now,’ but he wanted me to come and see him. His little penis was sticking up straight and clean. It was lovely to look at!”

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/3548-Der-Doppelstandard-von-Warris-Dirie/

    Waris Dirie

    Anders als die weibliche Genitalverstümmelung, bewertet sie die Circumcision. Zur Beschneidung ihres Sohnes äußerte sich Waris Dirie folgendermaßen:

    „Wir ließen Aleeke im Krankenhaus einen Tag nach seiner Geburt beschneiden. Das ist etwas ganz anderes als weibliche Beschneidung; es sollte niemals Verstümmelung genannt werden, denn es ist keine. Bei Männern wird es aus medizinischen Gründen gemacht, um [Sauberkeit, cleanliness] [zu gewährleisten, to ensure]. Ich hörte Aleeke schreien, als sie es taten, aber er hörte sofort auf, als ich ihn in den Arm nahm. Trotz meiner starken Gefühle die FMG betreffend, weiß ich, daß es das Richtige war, was wir taten. Mein Sohn hat einen wunderschönen Penis. Es sieht so gut und so sauber aus.“ [ Kinderpenis mit Vorhaut ist also nicht wunderschön sondern schlecht und schmutzig? Vergleichbare Bewertungen umgeben leider auch die FGM. ]

    Am 11. September 2013 eröffnete Waris Dirie als Schirmherrin gemeinsam mit dem Krankenhaus Waldfriede als Kooperationskrankenhaus der Desert Flower Foundation das weltweit erste ganzheitliche, medizinische Zentrum zur Behandlung und Betreuung von FGM-Opfern in Berlin. Das Desert Flower Center wurde 2016 vom Land Berlin mit der Louise-Schroeder-Medaille ausgezeichnet.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Waris_Dirie

  7. Cees van der Duin Says:

    ( Zitat )
    .

    Der in NRW lebende Diplom-Sozialpädagoge und Sozialarbeiter Jacques Auvergne hat er vor wenigen Tagen eine Veranstaltung des „Runden Tisches gegen Genitalbeschneidung“ in Düsseldorf besucht.

    Sein „Bericht zeigt, dass dieser „Runde Tisch“ immer noch das Gleiche ist, was wir bereits vor fünf Jahren aufdeckten: Etikettenschwindel auf Kosten der Steuerzahler.“

    .
    .

    TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung
    12. Juli um 00:03 ·

    Der in NRW lebende Diplom-Sozialpädagoge und Sozialarbeiter Jacques Auvergne beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Religion, Säkularität und Integration und schreibt auf seinem Blog („Sägefisch“) kritische Beiträge zu diesen Themen.

    Nun hat er vor wenigen Tagen eine Veranstaltung des „Runden Tisches gegen Genitalbeschneidung“ in Düsseldorf besucht.

    Er berichtet von Verharmlosung, Negierung der Zusammenhänge von Genitalverstümmelung und Islam und anderen „Nebelkerzen“.

    Sein Bericht zeigt, dass dieser „Runde Tisch“ immer noch das Gleiche ist, was wir bereits vor fünf Jahren aufdeckten: Etikettenschwindel auf Kosten der Steuerzahler.

    .
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    https://de-de.facebook.com/TaskForceFGM/posts/10154498201496831

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    https://www.facebook.com/TaskForceFGM/?hc_ref=ARQ9I9vtL_3eXqWYC6Hv80dwhBjrGsCbKzHU0RF2ihYVgFmeG-DlCyB75e7qEkytUpc&fref=nf

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    Genitalverstümmelung an Mädchen: „Runder Tisch NRW“ = Etikettenschwindel auf Kosten … der Steuerzahler

    TaskForceFGM 30.09.2012

    https://blog.taskforcefgm.de/2012/09/genitalverstummelung-an-madchen-runder-tisch-nrw-etikettenschwindel-auf-kosten-der-steuerzahler/

    .
    .

  8. Adriaan Broekhuizen Says:

    Die Indonesierin hat das Kind beschneiden lassen, sofort nachdem sie es zur Welt brachte. Sie ist überzeugt, dass sie damit eine religiöse Pflicht erfüllt hat. „Ich folge Allahs Gesetz, das wird seit Generationen so gemacht“, sagt die 36-jährige Muslimin. „Jeder in meinem erweiterten Familienkreis ist beschnitten, ob männlich oder weiblich.“ (…)

    Die Scharia sieht eine Beschneidung für Mädchen vor. „Die Frage ist nun: Folgen wir dem Ministerium oder der Scharia?“

    ( Mehr als jedes zweite Mädchen in Indonesien ist beschnitten. )

    .

    Tunyati wiegt ihre sieben Monate alte Tochter sanft in ihrem Schoß. Die Indonesierin hat das Kind beschneiden lassen, sofort nachdem sie es zur Welt brachte. Sie ist überzeugt, dass sie damit eine religiöse Pflicht erfüllt hat. „Ich folge Allahs Gesetz, das wird seit Generationen so gemacht“, sagt die 36-jährige Muslimin. „Jeder in meinem erweiterten Familienkreis ist beschnitten, ob männlich oder weiblich.“

    Viele in Indonesien, dem bevölkerungsreichsten mehrheitlich muslimischen Land der Welt, teilen Tunyatis Einstellung. 51 Prozent der indonesischen Mädchen bis elf Jahre sind beschnitten, das sind ungefähr 14 Millionen Kinder, wie eine Untersuchung des indonesischen Gesundheitsministeriums 2013 ergab.

    Weltweit haben nach UN-Schätzung 200 Millionen Frauen und Mädchen eine Beschneidung erlitten. […]

    Die indonesische Regierung hat nun einen neuen Anlauf gestartet, um die Beschneidung von Mädchen zu stoppen. „Wir haben eine Einsatzgruppe ins Leben gerufen, die religiöse Führer und Frauenorganisationen dazu bewegen soll, diesen Brauch zu beenden“, sagt die Frauen- und Jugendministerin Yohana Yambise im vergangenen Monat. Frühere Versuche waren am Widerstand islamischer Organisationen gescheitert.

    Hasanuddin Abdul Fatah ist Leiter der sogenannten Fatwa-Kommission und befasst sich mit der Auslegung muslimischen Rechts in Indonesien. Für ihn ist klar: Die Scharia sieht eine Beschneidung für Mädchen vor. „Die Frage ist nun: Folgen wir dem Ministerium oder der Scharia?“, sagt er.

    Indonesien kämpft gegen Genitalverstümmelung | Deutsche Apotheker Zeitung 09.11.2016

    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/11/09/indonesien-kaempft-gegen-genitalverstuemmelung

  9. Jacques Auvergne Says:

    __

    Circumcision is obligatory upon men and women according to us (i.e. the Shafi’is). (Majmu’ of Imam An-Nawawi 1:164) The circumcision is wajib upon men and women according to the rājih qawl of Shāfiʿī madhhab. In a situation a woman is in her advanced age, it is not permissible to circumcise her if it may harm her (al-Rauḍah of Imam An-Nawawi: 3: 384).
    والله أعلم
    Allah knows best

    Answered by:
    Sidi Abdullah Muḥammad al-Marbūqī al-Shāfiʿī

    Checked by:
    Al-Ustāż Fauzi ibn Abd Rahman

    http://islamqa.org/shafii/shafiifiqh/30239/what-is-the-ruling-on-circumcision-for-women

    __
    __

    Thomas v. der Osten-Sacken:

    […] Nun wird die Entfernung von Klitorisvorhaut oder Klitoris (zwei Formen sogenannter ‚leichter‘ Verstümmelung, die ebenfalls von der WHO als FGM identifiziert worden sind) in vielen islamisch geprägten Ländern keineswegs als ein ‚sittenwidriger Eingriff‘ angesehen, sondern als religiös und traditionell ebenso bedeutendes Ritual wie die männliche Beschneidung. Die Schafiiten etwa, eine der vier sunnitischen Rechtsschulen, unterscheiden dabei in ihren Rechtsgutachten nicht zwischen den Geschlechtern. […]

    Schon jetzt wehren sich Kleriker im Nahen Osten und Südostasien vehement gegen den Vorwurf, sie propagierten [mit der örtlich sunat perempuan bzw. khitan wanita genannten, im schafiitischen Islam religiös zwingend vorgeschriebenen weiblichen Beschneidung sprich weiblichen Genitalverstümmelung] FGM, also die Verstümmelung weiblicher Genitalien. Ihnen ist egal, dass nachweislich ALLE Formen weiblicher Genitalbeschneidung […] bleibende negative psychische und gesundheitliche Folgen haben.

    [Viele] Menschen- und Frauenrechtsorganisationen […] vertreten bis heute die irrige Annahme, FGM habe mit Religion nichts zu tun. Auch seitens der UN heißt es immer wieder „es keinen Beleg dafür gibt, dass der Islam, das Christentum oder irgendeine andere Religion die FGM verlangt”. Lange Zeit las man sogar, der Islam lehne diese Praxis als „unislamisch“ ab, eine Behauptung, die angesichts einer Fülle von Fatwas aus Indonesien, Malaysia und anderen Ländern, die Beschneidung von Mädchen fordern, als kontrafaktisch abgetan werden muss.

    […] die Richter in Detroit [Michigan, USA: Strafrechtsprozess gegen Dr. Jumana Nagarwala und Eheleute Attar, alle drei Dawudi Bohra, wegen Chatna anglis. khatna, d. i. die schiitische religiös verpflichtende FGM] werden deshalb einige Kopfschmerzen haben, während von ihrem Urteil wohl abhängen wird, wie und ob die „Sunna-Beschneidung“ in Zukunft als schwerwiegende Verletzung der körperlichen Integrität von Mädchen behandelt und deshalb weiter strafbar bleiben wird. […]

    Muslimische Gelehrte behaupten, die [indonesisch: sunat perempuan; arabisch: Chitan al-inath „weibliche Beschneidung“ bzw. Chitan al-banat „Beschneidung der Töchter“ genannte] „Sunnat“-Beschneidung von Mädchen sei keine Genitalverstümmelung (FGM) und müsse aus religiösen Gründen erlaubt bleiben. | von Thomas v. der Osten-Sacken, dem Geschäftsführer der Hilfsorganisation WADI die die Kampagnen gegen Genitalverstümmelung in Kurdistan (www.stopfgmkurdistan) und dem Nahen Osten (www.stopfgmmideast.org) mit initiiert hat. | zuerst auf: ken, Mena-Watch 26.05.2017

    https://wadi-online.de/2017/05/25/beschneidung-von-maedchen-ein-religioeses-gebot/

    „Beschneidung“ von Mädchen: Ein religiöses Gebot? | von Thomas von der Osten-Sacken | Mena-Exklusiv | mena watch 25.05.2017

    http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/beschneidung-von-maedchen-ein-religioeses-gebot/

    Mena-Watch – Der unabhängige Nahost-Thinktank ist aus der Ende 2011 in Wien ins Leben gerufenen Medienbeobachtungsstelle Naher Osten hervorgegangen. Sie hatte sich zum Ziel gesetzt, mit ihrer Arbeit zur Verbesserung der Qualität der Berichterstattung über den Nahen Osten im Allgemeinen und Israel im Besonderen beizutragen. Zu diesem Zweck verfolgte sie die Berichterstattung in den wichtigsten österreichischen Medien (Print- wie Onlinemedien, Radio, Fernsehen) und versuchte, durch ihre kritischen Einsprüche auf Fehler aufmerksam zu machen, Verzerrungen und Unausgewogenheiten entgegen zu treten sowie Informationen zur Verfügung zu stellen, die in österreichischen Medien sonst kaum Platz fanden.

    http://www.mena-watch.com/ueber-uns/

    STOP FGM Middle East Project by WADI and Hivos collected further evidence, that countries like Oman, Malaysia and Indonesia have a significant high prevalence rate of FGM. […] A differentiation between “tradition”, “culture” and religion does not reflect the reality of arguing about FGM in Asian Muslim countries. As Syarifatul Adibah from Sisters in Islam pointed out, in April 2009, the National Fatwa Council of Malaysia said Female Circumcision is obligatory. She stated that here religion is highly politicized and religion is taught as a dogma – problems the fight against FGM has to cope with.

    Second Middle East & Asia Conference on FGM shows that new strategies are needed | by Stop FGM Middle East 16.05.2014

    https://stopfgmmiddleeast.wordpress.com/2014/05/16/second-middle-east-asia-conference-on-fgm-shows-that-new-strategies-are-needed/

  10. Jacques Auvergne Says:

    .

    Was ist mit den Religionen? Interkulturelle Schule ist auch interreligiöse Schule · Ulla Ohlms (2016)

    .

    Ulla Ohlms

    Mitarbeit für stop mutilation

    http://www.kutairi.de/wp-content/uploads/2017/02/stop-mutilation-Leitfaden-f%C3%BCr-medizinische-Fachkraefte.pdf

    Ulla Ohlms ist Erziehungswissenschaftlerin und war Leitende Angestellte im Wissenschafts- und Schulministerium NRW

    https://www.vfa-patientenportal.de/service/biogr-beirat-ohlms

    Ulla Ohlms, stop mutilation

    Einladung zur Fachtagung am Samstag, 08. Juli 2017, im Haus der Ärzteschaft, Düsseldorf | Ärztekammer Nordrhein

    http://www.aekno.de/downloads/aekno/flyer-fgm-2017.pdf

    .

    Ulla Ohlms, Gruppenleiterin im Ministerium für Schule und Weiterbildung

    […] Das Kurscurriculum wurde von Professor Dr. Bülent Ucar, Inhaber des Lehrstuhls für Islamische Religionspädagogik der Universität Osnabrück, auf der Grundlage der Kernlehrpläne für die Primar- und die Sekundarstufe I entwickelt. Darauf aufbauend erstellte eine Arbeitsgruppe aus den aktuellen und möglichen künftigen Kursleitern unter der Leitung von Dr. Ahmet Arslan die Kursmaterialien. Die Kursleiter selbst haben Islamwissenschaften studiert.

    Allah und Mohammed in der Schule | Erste Islamkundelehrer mit unbefristeter Unterrichtserlaubnis | Bezirksregierung Arnsberg 20.07.2011

    https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/presse/2011/07/109_11/index.php

    ::

    Die Professur für Islamische Religionspädagogik der Universität Osnabrück bietet im laufenden Sommersemester 2010 eine Ringvorlesung unter dem Titel »Muslime und Diaspora: Interdisziplinäre Forschungsfragen und –perspektiven zum Islam im 21. Jahrhundert« an. In der Vorlesung am 18. Juni referiert Prof. Dr. Reiner Tillmanns, Düsseldorf, über »Rechtliche Voraussetzungen zur Einführung eines Islamischen Religionsunterrichts«.»Islamische Religionskunde/-unterricht in NRW – Erfahrungen und Perspektiven« lautet der Titel des zweiten Vortrages an diesem Abend, den Ulla Ohlms, ebenfalls aus Düsseldorf, halten wird.

    Muslime und Diaspora – Uni Osnabrück: Zwei Vorträge in einer Ringvorlesung | Universität Osnabrück (Pressemeldung) 10.06.2010

    https://www.uni-osnabrueck.de/presse_oeffentlichkeit/presseportal/pressemeldung/artikel/muslime-und-diaspora-uni-osnabrueck-zwei-vortraege-in-einer-ringvorlesung-1.html

    ::

    Die Islamkundelehrer seien aufgeklärte Muslime, erläuterte Ulla Ohlms vom Schulministerium. „Sie schaffen für die Kinder die Balance zwischen Glauben und Lebenswirklichkeit.“

    NRW will islamischen Religionsunterricht an 130 Schulen einführen | Muslime hoffen auf mehr Anerkennung | domradio 07.05.2011

    https://www.domradio.de/nachrichten/2011-05-07/nrw-will-islamischen-religionsunterricht-130-schulen-einfuehren

    Doch das Projekt liegt jetzt auf Eis. Die Verhandlungen mit dem Koordinierungsrat der Muslime stecken fest. „Wir kommen einfach nicht weiter mit den Verbänden“, sagt Ulla Ohlms, die zuständige Fachfrau im Schulministerium. Und die Moscheegemeinden vor Ort machen ohne ihre Dachverbände nicht mit. „Würden die Dachverbände nicht blockieren, könnten wir in NRW schon viel weiter sein“, urteilt Islamwissenschaftler Michael Kiefer. Er glaubt, dass die Dachverbände schlicht um ihren Einfluss fürchten.

    Allah im Klassenzimmer | von Sabine am Orde | taz 29.04.2009

    http://www.taz.de/!5163944/

    ::

    Was ist mit den Religionen? – Interkulturelle Schule ist auch interreligiöse Schule

    von: Ulla Ohlms ist Erziehungswissenschaftlerin
    in: Managing Diversity pp 169-176

    Managing Diversity | Die diversitätsbewusste Ausrichtung des Bildungs- und Kulturwesens, der Wirtschaft und Verwaltung | Herausgeber: Karim Fereidooni, Antonietta P. Zeoli (2016)

    http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=1112980&mstn=1&ckd=no&mtz=100&facets=y&maxg=5&fisPlus=y&suche=erweitert&ohneSynonyme=y&feldname1=Personen&feldinhalt1=%22FEREIDOONI%2C+KARIM%22&bool1=or&next=1078020,1100259,1031523,1004368,1104771&prev=&nHits=11&marker=1

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