470. Kirchentagspräsidentin akzeptiert islamische FGM

ختان الإناث

ḫitān al-ināṯ

sunat perempuan

FGM nach Koran und Sunna

Edward von Roy

Mönchengladbach

An den Polizeipräsidenten in Berlin

31.05.2017

Postalisch in Kopie an:

Staatsanwaltschaft Berlin

Herrn Prof. Dr. Dr. Andreas Barner als Mitglied des Präsidiumsvorstandes 2013 – 2019 des DEKT

Frau Ellen Ueberschär, Amtierende Generalsekretärin während der Veranstaltung

Frau Senatorin Dilek Kolat, Land Berlin, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Strafanzeige wegen Billigung bzw. Bewerbung der weiblichen Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) und wegen Aufruf an Ärzte zur Durchführung der FGM gegen Prof. Dr. Christina Aus der Au, Theologin, Frauenfeld (TG), Schweiz

§ 2 Abs. 1 der (Muster-)Berufsordnung:

„Ärztinnen und Ärzte üben ihren Beruf nach ihrem Gewissen, den Geboten der ärztlichen Ethik und der Menschlichkeit aus. Sie dürfen keine Grundsätze anerkennen und keine Vorschriften oder Anweisungen beachten, die mit ihren Aufgaben nicht vereinbar sind oder deren Befolgung sie nicht verantworten können.“

Entsprechend hat der 99. Deutsche Ärztetag 1996 in Köln folgende Entschließung zur rituellen Verstümmelung weiblicher Genitalien verabschiedet:

Der 99. Deutsche Ärztetag verurteilt die Beteiligung von Ärzten an der Durchführung jeglicher Form von Beschneidung weiblicher Genitalien und weist darauf hin, dass entsprechend der Generalpflichtenklausel der Berufsordnung für die deutschen Ärzte derartige Praktiken berufsrechtlich zu ahnden sind. [Auch in anderen] europäischen Staaten (z. B. Norwegen, Dänemark, Frankreich) ist die rituelle Verstümmelung weiblicher Genitalien […] gesetzlich unter Strafe gestellt.“

Christina Aus der Au Heymann (* 1966 in Luzern) ist eine schweizerische evangelisch-reformierte Theologin und Philosophin. Sie ist Dozentin an der Theologischen Fakultät der Universität Basel und Geschäftsführerin des Zentrums für Kirchenentwicklung der Universität Zürich. Prof. Dr. Aus der Au gehört dem Vorstand des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentags an und ist die Präsidentin des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Berlin und Wittenberg im Jahr des 500. Reformationsjubiläums 2017. Aus der Au wohnt in Frauenfeld im Kanton Thurgau (TG), Schweiz.

Bei einer Podiumsdiskussion des diesjährigen Deutschen Evangelischen Kirchentags im Festsaal des Roten Rathauses (Offene Gesellschaft – Wo sind die Grenzen der Toleranz) am 27. Mai 2017 warb Aus der Au sinngemäß dafür, die Beschneidung des Geschlechtsorgans eines muslimischen Mädchens zu tolerieren und diese FGM besser durch einen ausgebildeten Arzt durchführen zu lassen als durch einen Laien im Hinterhof; Zitat Christliches Medienmagazin pro:

Für Menschen, die die Menschenrechte verletzen, dürfe es keine Toleranz geben, sagte Aus der Au. Doch in der konkreten Begegnung etwa mit Muslimen gebe es in der Hinsicht nicht nur schwarz und weiß. Wenn beispielsweise eine Muslima hierzulande mit ihrer Tochter zum Frauenarzt komme, um aus religiöser Tradition heraus deren Schamlippen zu beschneiden, sei das gegen die Menschenrechte. Doch weigerte sich der Arzt, das zu tun, würden sie möglicherweise zu einem „Kurpfuscher“ gehen, der die Gesundheit der jungen Frau gefährde. Deshalb könnte der Arzt den Eingriff gegen seine eigentliche Überzeugung vornehmen und dann gemeinsam mit Betroffenen etwas gegen diese religiöse Praxis unternehmen.

Die Kirchentagspräsidentin warb dafür, immer im Gespräch zu bleiben. „Ausschluss ist die Ultima Ratio.“ Es gelte, im Dialog das gegenseitige Zuhören einzuüben, sowie davon auszugehen, vom anderen etwas lernen zu können.

(pro Christliches Medienmagazin 28.05.2017 Kirchentag)

Zitatende. Sicherlich ist die Chitan al-inath (sunat perempuan) genannte Beschneidung auch aller Mädchen sowohl mindestens der schafiitischen Madhhab (Rechtsschule) des sunnitischen Islam als auch den schiitischen Dawudi Bohra Religionspflicht (wadschib). Keine der vier sunnitischen Rechtsschulen verwirft die Mädchenbeschneidung, die islamische FGM wird islamrechtlich vielmehr als makruma, ehrbar bewertet bzw. als sunna, nachahmenswert.

Ja, die FGM ist auch ein sehr islamisches Problem. Und doch irrt sich Dr. Aus der Au, denn auch im Namen des interreligiösen Dialogs oder des gelingenden interkulturellen Zusammenlebens darf niemand, und schon gar kein Arzt, das weibliche Genital einer Minderjährigen (unter 18 Jahre alt) beschneiden d. h. verstümmeln.

Noch die geringst invasive FGM, beispielsweise aus dem Bereich von FGM Typ IV ein Nadelstich (pinprick) oder Einschnitt (ritual nick), könnte zu Infektion, Sepsis, Nekrosen oder gar zum Tod des weiblichen Kindes oder der weiblichen Jugendlichen führen und auch die mit noch der geringst invasiven Genitalverstümmelung einhergehende psychische Traumatisierung hat der freiheitliche Rechtsstaat nicht straffrei zu stellen.

Der aktuelle US-amerikanische Fall von Ärztin und Mädchenbeschneiderin Dr. Jumana Nagarwala sowie von Dr. Fakhruddin Attar und Farida Attar, alle drei schiitische Dawudi Bohra und derzeit inhaftiert in Detroit, Michigan, dürfte der Theologin und Kirchentagspräsidentin bekannt sein. Und auch wenn der sunnitische Fiqh nach Imam asch-Schafii beim verpflichtenden Beschneiden zwischen Junge und Mädchen nicht unterscheidet, hat die Theologin aus Basel nicht öffentlich für die Legalisierung der FGM zu werben.

Es ist zu prüfen, ob Kirchentagspräsidentin Aus der Au vorbereitende Handlungen durchgeführt hat im Sinne von § 226a Verstümmelung weiblicher Genitalien ((1) Wer die äußeren Genitalien einer weiblichen Person verstümmelt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.(2) In minder schweren Fällen ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu erkennen.).

Ebenso zu prüfen, ob Dr. Aus der Au Ärzte dazu ermuntert hat, beispielsweise um Schlimmeres („Kurpfuscher“, s. Quelle) zu verhindern, eine FGM durchzuführen.

Im Hinblick auf unveräußerliche Grundrechte wie die körperliche Unversehrtheit hat auch Christina Aus der Au niemanden, auch nicht aufgrund der Religionszugehörigkeit, ungleich zu behandeln. „Wenn beispielsweise eine Muslima hierzulande mit ihrer Tochter zum Frauenarzt komme, um aus religiöser Tradition heraus deren Schamlippen zu beschneiden“ (pro), nein, ein Arzt hat gerade keine Einteilung seiner Patienten in ethnoreligiös definierte Gruppen vorzunehmen.

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 3 (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

„Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein. […] Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein. Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung. Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden.“

(Genfer Deklaration des Weltärztebundes)

Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

Mitzeichnend

Gabi Schmidt, Sozialpädagogin

Q u e l l e n

Convention on the Rights of the Child

Article 24

3. States Parties shall take all effective and appropriate measures with a view to abolishing traditional practices prejudicial to the health of children.

http://www.ohchr.org/en/professionalinterest/pages/crc.aspx

Art. 24 KRK: Gesundheitsvorsorge (3) Die Vertragsstaaten treffen alle wirk­samen und geeigneten Maßnahmen, um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen.

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/kinder-und-jugendschutz/kinderrechte/foerderungs–und-versorgungsrechte/86542

WHO | Klassifikation der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM)

WHO | Classification of female genital mutilation (FGM)

Type I — Partial or total removal of the clitoris and/or the prepuce (clitoridectomy). When it is important to distinguish between the major variations of Type I mutilation, the following subdivisions are proposed:

Type Ia, removal of the clitoral hood or prepuce only;

Type Ib, removal of the clitoris with the prepuce.

Type II — Partial or total removal of the clitoris and the labia minora, with or without excision of the labia majora (excision). When it is important to distinguish between the major variations that have been documented, the following subdivisions are proposed:

Type IIa, removal of the labia minora only;

Type IIb, partial or total removal of the clitoris and the labia minora;

Type IIc, partial or total removal of the clitoris, the labia minora and the labia majora.

Type III — Narrowing of the vaginal orifice with creation of a covering seal by cutting and appositioning the labia minora and/or the labia majora, with or without excision of the clitoris (infibulation). When it is important to distinguish between variations in infibulations, the following subdivisions are proposed:

Type IIIa, removal and apposition of the labia minora;

Type IIIb, removal and apposition of the labia majora.

Type IV — All other harmful procedures to the female genitalia for non-medical purposes, for example: pricking, piercing, incising, scraping and cauterization.

http://www.who.int/reproductivehealth/topics/fgm/overview/en/

[…] Für Menschen, die die Menschenrechte verletzen, dürfe es keine Toleranz geben, sagte Aus der Au. Doch in der konkreten Begegnung etwa mit Muslimen gebe es in der Hinsicht nicht nur schwarz und weiß. Wenn beispielsweise eine Muslima hierzulande mit ihrer Tochter zum Frauenarzt komme, um aus religiöser Tradition heraus deren Schamlippen zu beschneiden, sei das gegen die Menschenrechte. Doch weigerte sich der Arzt, das zu tun, würden sie möglicherweise zu einem „Kurpfuscher“ gehen, der die Gesundheit der jungen Frau gefährde. Deshalb könnte der Arzt den Eingriff gegen seine eigentliche Überzeugung vornehmen und dann gemeinsam mit Betroffenen etwas gegen diese religiöse Praxis unternehmen.

Die Kirchentagspräsidentin warb dafür, immer im Gespräch zu bleiben. „Ausschluss ist die Ultima Ratio.“ Es gelte, im Dialog das gegenseitige Zuhören einzuüben, sowie davon auszugehen, vom anderen etwas lernen zu können. (pro)

pro (Christliches Medienmagazin) 28.05.2017 | Kirchentag | Schmidt-Salomon kritisiert Auftritt al-Tayyebs | Der humanistische Philosoph Michael Schmidt-Salomon hat in einer Diskussionsrunde kritisiert, dass Großscheich Ahmad al-Tayyeb auf dem Kirchentag aufgetreten ist. Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au verteidigte dessen Kommen.

https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/05/28/schmidt-salomon-kritisiert-auftritt-al-tayyebs/

Schweizerische Ärztezeitung | 40 | 1.10.2014 | Redaktion Ethik PD Dr. theol. Christina Aus der Au (vgl. ebendort: Terre des Femmes (Schweiz) „In der Schweiz sind schätzungsweise rund 13 000 Frauen und Mädchen von Genital­verstümmelung (FGM) betroffen oder bedroht.“)

file:///C:/Users/dell/AppData/Local/Temp/SAEZ-Fulltext-2014-40-de-1.pdf

conseiller, soutenir et protéger les filles et femmes concernées par les mutilations génitales féminines (MGF) en Suisse

Trotz guter Beispiele im Gesundheitsbereich – Handlungsbedarf besteht weiterhin | von Marisa Birri | SÄZ

Schweizerische Ärztezeitung | Bulletin des médecins suisses | Bollettino dei medici svizzeri | 2014;95: 40

https://saez.ch/de/resource/jf/journal/file/view/article/saez.2014.03012/SAEZ-03012.pdf/

Schweizerische Ärztezeitung (SÄZ) | Redaktion Ethik | PD Dr. theol. Christina Aus der Au | Geschäftsführerin des Zentrums für Kirchenentwicklung an der Theologischen Fakultät Zürich, Privatdozentin Universität Basel, Dozentin für Medizinethik Universität Fribourg, Verwaltungsrat Alternative Bank Schweiz.

https://saez.ch/de/info/

Universität Zürich (UZH) Theologische Fakultät Zentrum für Kirchenentwicklung (ZKE) | Christina Aus der Au, PD Dr. | Theologische Geschäftsführerin des ZKE

http://www.theologie.uzh.ch/de/faecher/praktisch/kirchenentwicklung/Personen.html

Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT)

Mitglieder des Präsidiumsvorstandes 2013 – 2019

Prof. Dr. Dr. Andreas Barner und Prof. Dr. Christina Aus der Au

https://www.kirchentag.de/ueber_uns/organisation/allgemeines.html

Die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Ellen Ueberschär

https://www.kirchentag.de/service/meldungen/berlin/november_2016/ellen_ueberschaer_wechselt_zur_boell_stiftung.html

Land Berlin, Abteilung Frauen der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung:

„Die Verstümmelung weiblicher Genitalien ist eine schwerwiegende Grundrechtsverletzung an Mädchen und Frauen und gilt seit 1995 auch international als Menschenrechtsverletzung. In vielen Gesellschaften sind Frauen und Mädchen dieser Form von Gewalt aufgrund traditioneller Praktiken ausgesetzt. Nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) umfasst die weibliche Genitalverstümmelung, international als Female Genital Mutilation (FGM) bezeichnet, die teilweise oder vollständige Entfernung oder Verletzung der äußeren weiblichen Genitalien aus nicht-therapeutischen Gründen.“

https://www.berlin.de/sen/frauen/keine-gewalt/genitalverstuemmelung/artikel.20677.php

Jumana Nagarwala

https://www.justice.gov/opa/pr/detroit-emergency-room-doctor-arrested-and-charged-performing-female-genital-mutilation

Criminal Complaint

https://www.justice.gov/opa/press-release/file/957381/download

Fakhruddin Attar and Farida Attar

https://www.justice.gov/opa/pr/detroit-doctor-and-wife-arrested-and-charged-conspiring-perform-female-genital-mutilation

Criminal Complaint

https://www.justice.gov/opa/press-release/file/959361/download

Empfehlungen zum Umgang mit Patientinnen nach weiblicher Genitalverstümmelung (female genital mutilation)

[…] Die (Muster-)Berufsordnung für die deutschen Ärztinnen und Ärzte hält in der Generalpflichtenklausel des § 2 Abs. 2 fest: „Ärztinnen und Ärzte haben ihren Beruf gewissenhaft auszuüben und dem ihnen bei ihrer Berufsausübung entgegengebrachten Vertrauen zu entsprechen.“ […]

§ 2 Abs. 1 der (Muster-)Berufsordnung:

„Ärztinnen und Ärzte üben ihren Beruf nach ihrem Gewissen, den Geboten der ärztlichen Ethik und der Menschlichkeit aus. Sie dürfen keine Grundsätze anerkennen und keine Vorschriften oder Anweisungen beachten, die mit ihren Aufgaben nicht vereinbar sind oder deren Befolgung sie nicht verantworten können.“

Entsprechend hat der 99. Deutsche Ärztetag 1996 in Köln folgende Entschließung zur rituellen Verstümmelung weiblicher Genitalien verabschiedet:

Der 99. Deutsche Ärztetag verurteilt die Beteiligung von Ärzten an der Durchführung jeglicher Form von Beschneidung weiblicher Genitalien und weist darauf hin, dass entsprechend der Generalpflichtenklausel der Berufsordnung für die deutschen Ärzte derartige Praktiken berufsrechtlich zu ahnden sind. [Auch in anderen] europäischen Staaten (z. B. Norwegen, Dänemark, Frankreich) ist die rituelle Verstümmelung weiblicher Genitalien […] gesetzlich unter Strafe gestellt.“

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/G/Genitalverstuemmelung/Empfehlungen_zum_Umgang_mit_Patientinnen_nach_weiblicher_Genitalverstuemmelung.pdf

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29 Antworten to “470. Kirchentagspräsidentin akzeptiert islamische FGM”

  1. Cees van der Duin Says:

    Ahmad al-Tayyeb, Thomas de Maiziere und Christina Aus der Au auf dem DEKT 2017

    KNA Katholische Nachrichten-Agentur 26.05.2017

    https://www.kna-bild.de/marsKna/de/instance/ko/Ahmad-al-Tayyeb-Thomas-de-Maiziere-und-Christina-Aus-der-Au-auf-dem-DEKT-2017.xhtml?oid=1655178

    ::

    Nur keine Kritik am Scheich

    Innenminister Thomas de Maizière traf beim Kirchentag auf den Groß-Imam der Kairoer Al-Azhar-Universität. Dem Besucher blieben unbequeme Fragen erspart. von Andrea Dernbach

    Tagesspiegel 26.05.2017

    (…) Kritisches hatte beim Treffen mit Thomas de Maizière in Halle 20 des Berliner ICC keinen Platz, von der Begrüßung der Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au für den Gast („eine große Ehre“) bis zu den Fragen der Zuhörer, die zwei „Anwälte des Publikums“ sortierten und vortrugen. (…)

    Die Wirklichkeit brach später ein, als der Bundesinnenminister die Nachricht vom neuerlichen tödlichen Anschlag auf einen mit vermutlich koptischen Christen besetzten Bus weitergab, die sein Stab ihm gerade übermittelt hatte. Al-Tayyeb reagierte wie gewohnt, mit symbolischer Ausbürgerung des Bösen: „Seien Sie sich sicher, dass kein Ägypter so eine Tat gutheißt. Wer so etwas tut, ist kein Ägypter.“ (…)

    http://www.tagesspiegel.de/politik/evangelischer-kirchentag-in-berlin-nur-keine-kritik-am-scheich/19858050.html

    ::

    Prof. Dr. Christina Aus der Au wuchs in der Schweiz auf und studierte Philosophie und Rhetorik in Tübingen, dann Theologie in Zürich. Sie war dort Assistentin am Institut für Umweltwissenschaften und am Institut für Sozialethik und promovierte in Umweltethik. In Basel habilitierte sie sich in Dogmatik 2009 zum Menschenbild in Theologie und den Neurowissenschaften.

    Sie war 2006 Visiting Research Associate am Ian Ramsey Centre, Oxford, hatte 2009 eine Gastprofessur am Lehrstuhl für Systematische Theologie/Ethik an der Universität Erlangen-Nürnberg und ist seit 2015 Titularprofessorin für Systematische Theologie an der Universität Basel.

    Sie ist seit 2010 Theologische Geschäftsführerin am Zentrum für Kirchenentwicklung an der Universität Zürich. Zudem ist sie Lehrbeauftragte für Medizinethik an der Universität Fribourg

    http://www.theologie-naturwissenschaften.de/autoren/aus-der-au.html

    Christina Aus der Au studierte Philosophie und Rhetorik in Tübingen

    http://www.glaubeundgesellschaft.ch/studientage/speakers/hauptreferierende/

    Aus der Au, Christina: Im Horizont der Anrede : das theologische Menschenbild und seine Herausforderung durch die Neurowissenschaften, 25, Göttingen 2011

    https://theolrel.unibas.ch/kopfzeile/personen/profil/profil/person/aus-der-au/

    Aus der Au, Christina: Achtsam wahrnehmen : eine theologische Umweltethik, Neukirchen-Vluyn 2003. edoc

    https://theolrel.unibas.ch/kopfzeile/personen/profil/publikationen/person/aus-der-au/?tx_x4epersdb_pi1%5Bpointer%5D=0

    Im Horizont der Anrede. Das theologische Menschenbild und seine Herausforderung durch die Neurowissenschaften. 1. Auflage 2011

    (…) der Mensch als Angeredeter Gottes (…)

    http://www.v-r.de/de/im_horizont_der_anrede/t-0/1006444/

  2. Jacques Auvergne Says:

    .

    Für Menschen, die die Menschenrechte verletzen, dürfe es keine Toleranz geben, sagte Aus der Au. Doch in der konkreten Begegnung etwa mit Muslimen gebe es in der Hinsicht nicht nur schwarz und weiß. Wenn beispielsweise eine Muslima hierzulande mit ihrer Tochter zum Frauenarzt komme, um aus religiöser Tradition heraus deren Schamlippen zu beschneiden, sei das gegen die Menschenrechte. Doch weigerte sich der Arzt, das zu tun, würden sie möglicherweise zu einem „Kurpfuscher“ gehen, der die Gesundheit der jungen Frau gefährde. Deshalb könnte der Arzt den Eingriff gegen seine eigentliche Überzeugung vornehmen und dann gemeinsam mit Betroffenen etwas gegen diese religiöse Praxis unternehmen.

    Die Kirchentagspräsidentin warb dafür, immer im Gespräch zu bleiben.

    Berlin 2017: Schweizer Spitzentheologin ruft evangelische Christen zur Toleranz auf in Bezug auf die Mädchenbeschneidung

    FGM-freundliche Propaganda auf Deutschlands evangelischem Kirchentag 2017. Weil die Scharia, weil das Islamische Recht mindestens für alle Schafiiten sowie für die schiitischen Dawudi Bohra die männliche ebenso wie die weibliche Beschneidung nun einmal fordert und weil die EKD den Islam pauschal prima findet, ist die evangelische Verteidigung des Chitan al-inath (sunat perempuan, FGM) durchaus konsequent.

    Gott ist großzügig, alles darf sein, auch die FGM-Kritik ist integriert ins Mädchenbeschneiden. Religiös (islamisch) die Mädchen zu beschneiden, deutet die Islamschönfärberin und Theologin aus Basel an, sei die beste Möglichkeit, die Mädchenbeschneidung (FGM) früher oder später überwinden, gemeinsam zu überwinden.

    Im christlich-muslimischen Dialog gemeinsam die FGM praktizieren für den Erhalt der FGM oder auch gegen die FGM. Im Hier und Jetzt die Mädchen gemäß einer FGM Typ II beschneiden, ihnen die Schamlippen ganz oder teilweise amputieren, selbstredend medizintechnisch modern amputieren, keimfrei, um gemeinsam mit den Scheichen und Muftis etwas gegen diese Islamic FGM zu tun.

    Zugleich gibt Christina Aus der Au ganz die treu bekümmerte Seelsorgerin der dann schließlich mädchenbeschneidenden Ärzte. Der Arzt im Deutschland von morgen kann, ja er darf Irritation, Unbehagen, Widerwillen verspüren gegen das Mädchenbeschneiden, dafür hat die gottesfürchtige Frau Aus der Au tiefes Verständnis, solange der Doktor auf mütterlichen Wunsch nur zum Skalpell greift.

    Er kann die FGM schätzen oder verabscheuen, sie für religiös wertvoll oder für unethisch halten, die Labienamputation mag seinen Übezeugungen völlig widersprechen! Das macht nichts, denn der Mediziner soll ja lediglich islamfreundlich handeln, das Mädchen beschneiden. Ob innerlich Beschneidungsfreund oder Beschneidungsgegner, der Arzt soll das Mädchen, auch gegen seine ärztliche Auffassung, am kindlichen Geschlechtsteil irreparabel versehren dürfen.

    Was soll das? Was wollte die EKD 2017 mit dieser fürchterlich gottesfürchtigen Frau aus der Schweiz?

    Die Einheit der Klassifikation der FGM ist beizubehalten. Keine Form der Mädchenbeschneidung darf, hierzulande wie weltweit, erlaubt sein, auch nicht die Sunna bzw. milde Sunna.

    Die Evangelische Kirche sollte sich dafür schämen, dieser FGM-Versteherin eine Bühne geboten zu haben.

    Jacques Auvergne

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    Prof. Dr. Christina Aus der Au, Präsidentin des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages und der Kirchentage auf dem Weg

    Christina Aus der Au wuchs in der Schweiz auf und studierte Philosophie und Rhetorik in Tübingen, dann Theologie in Zürich. Sie war dort Assistentin am Institut für Umweltwissenschaften und am Institut für Sozialethik und promovierte in Umweltethik. In Basel habilitierte sie sich in Dogmatik 2009 zum Menschenbild in Theologie und den Neurowissenschaften.

    Sie war 2006 Visiting Research Associate am Ian Ramsey Centre, Oxford, hatte 2009 eine Gastprofessur am Lehrstuhl für Systematische Theologie/Ethik an der Universität Erlangen-Nürnberg und ist seit 2015 Titularprofessorin für Systematische Theologie an der Universität Basel.

    Zudem ist sie Lehrbeauftragte für Medizinethik an der Universität Fribourg und seit 2010 die Theologische Geschäftsführerin am Zentrum für Kirchenentwicklung an der Universität Zürich. Sie ist Verwaltungsrätin der Alternativen Bank Schweiz und Mitglied im Vorstand des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Im Reformationsjahr 2017 ist sie die Präsidentin des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Berlin und Wittenberg sowie der Kirchentage auf dem Weg in Leipzig, Magdeburg, Erfurt, Jena/ Weimar, Dessau-Roßlau und Halle/Eisleben.

    https://www.kirchentag.de/ueber_uns/organisation/praesidentinnen.html

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    Kirchentagspräsidentin Aus der Au: Einfach mal entgegen seiner „eigentlichen“ Überzeugung mitverstümmeln, Hinterhof galore

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/7681-Kirchentagspr%C3%A4sidentin-Aus-der-Au-Einfach-mal-entgegen-seiner-eigentlichen-%C3%9Cberz/

    __

    „Glaubt man dem Pro-Medienmagazin, so hat die Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au in einer Debatte mit Michael Schmidt-Salomon am Rande des #DEKT2017 den moralischen Tiefpunkt ihres Vereins neu ausgelotet:

    ‚ Wenn beispielsweise eine Muslima hierzulande mit ihrer Tochter zum Frauenarzt komme, um aus religiöser Tradition heraus deren Schamlippen zu beschneiden, sei das gegen die Menschenrechte. Doch weigerte sich der Arzt, das zu tun, würden sie möglicherweise zu einem „Kurpfuscher“ gehen, der die Gesundheit der jungen Frau gefährde. Deshalb könnte der Arzt den Eingriff gegen seine eigentliche Überzeugung vornehmen und dann gemeinsam mit Betroffenen etwas gegen diese religiöse Praxis unternehmen. ‚ “

    https://demystifikation.wordpress.com/2017/05/31/aus-der-aus-amputationsambitionen/

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    __

    28.05.2017 Kirchentag

    Schmidt-Salomon kritisiert Auftritt al-Tayyebs

    Der humanistische Philosoph Michael Schmidt-Salomon hat in einer Diskussionsrunde kritisiert, dass Großscheich Ahmad al-Tayyeb auf dem Kirchentag aufgetreten ist. Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au verteidigte dessen Kommen.

    Bei einer Podiumsdiskussion des Kirchentags im Festsaal des Roten Rathauses zum Thema „Offene Gesellschaft“ sagte der humanistische Philosoph Michael Schmidt-Salomon, dass „viele von gut gemeinten Dialogen“ über das pluralistische Zusammenleben in der Gesellschaft „Scheindebatten“ seien. Als Beispiel nannte er den Auftritt des Großscheichs der Al-Azhar-Universität in Kairo, Ahmad al-Tayyeb, auf dem Kirchentag. Dieser sprach am Freitag mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) über das friedliche Miteinander verschiedener Religionen. […]

    Für Menschen, die die Menschenrechte verletzen, dürfe es keine Toleranz geben, sagte Aus der Au. Doch in der konkreten Begegnung etwa mit Muslimen gebe es in der Hinsicht nicht nur schwarz und weiß. Wenn beispielsweise eine Muslima hierzulande mit ihrer Tochter zum Frauenarzt komme, um aus religiöser Tradition heraus deren Schamlippen zu beschneiden, sei das gegen die Menschenrechte. Doch weigerte sich der Arzt, das zu tun, würden sie möglicherweise zu einem „Kurpfuscher“ gehen, der die Gesundheit der jungen Frau gefährde. Deshalb könnte der Arzt den Eingriff gegen seine eigentliche Überzeugung vornehmen und dann gemeinsam mit Betroffenen etwas gegen diese religiöse Praxis unternehmen.

    Die Kirchentagspräsidentin warb dafür, immer im Gespräch zu bleiben. „Ausschluss ist die Ultima Ratio.“ Es gelte, im Dialog das gegenseitige Zuhören einzuüben, sowie davon auszugehen, vom anderen etwas lernen zu können. (pro)

    https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/05/28/schmidt-salomon-kritisiert-auftritt-al-tayyebs/

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    Markus Dröge, Christina Aus der Au und Ellen Ueberschaer

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  3. Scout Wiltz Says:

    Lëtzebuerg Privat 31.05.2017

    Scouts: Wer Mist baut, kann sein Lager abbauen

    Belgien nimmt auch Luxemburgs Pfadfinder an die Kandare

    (…) verhält sich „unter aller Sau“. Er macht Dreck, verursacht einen Höllenlärm und schert sich nicht um andere.

    Genau dagegen gehen die belgischen Gemeinden jetzt vor.

    Kommt es zu Fehlverhalten, können die Pfadfinder gleich ihre Sachen packen und abreisen. Das sind drastische Maßnahmen – aber genau das unterstützen die Anwohner der betroffenen Gemeinden. Zu viel Frust hat sich in den letzten Jahren bei ihnen aufgestaut.

    Auch, weil Betreuer immer öfter zu Bier und Co gegriffen haben, statt auf die „Kleineren“ zu achten. (…)

    https://www.luxprivat.lu/news/detail/scouts-wer-mist-baut-kann-sein-lager-abbauen.html

    Lëtzebuerg Privat ass eng däitschsproocheg Wochenzeitung mam Ënnertitel „Unabhängige Wochenzeitung für Luxemburg“.

    https://lb.wikipedia.org/wiki/L%C3%ABtzebuerg_Privat

  4. 1+1=2 Says:

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    Besser Neutralitätskorrektheit als Legalisierung der FGM Typ II (weibliche Genitalverstümmelung)

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    „Der Kirchentag kämpft dafür, auch beim Thema Religion genau hinzusehen, sich weder von christlichen Verengungen beeindrucken zu lassen, noch dem Druck der Zurückdrängung des Christlichen aus einer falschen Neutralitätskorrektheit nachzugeben.“

    Sagt Ellen Ueberschär, evangelische Theologin und Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages.

    http://www.br.de/radio/bayern2/gesellschaft/zum-sonntag/zum-sonntag-ellen-ueberschaer-104.html

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    Female genital mutilation (FGM) comprises all procedures involving partial or total removal of the female external genitalia or other injury to the female genital organs for non-medical reasons as defined by the World Health Organisation (WHO).

    Types of FGM

    Female genital mutilation is classified into four types:

    Type I: Also known as clitoridectomy, this type consists of partial or total removal of the clitoris and/or its prepuce.
    Type II: Also known as excision, the clitoris and labia minora are partially or totally removed, with or without excision of the labia majora.
    Type III: The most severe form, it is also known as infibulation or pharaonic type. The procedure consists of narrowing the vaginal orifice with creation of a covering seal by cutting and appositioning the labia minora and/or labia majora, with or without removal of the clitoris. The appositioning of the wound edges consists of stitching or holding the cut areas together for a certain period of time (for example, girls’ legs are bound together), to create the covering seal. A small opening is left for urine and menstrual blood to escape. An infibulation must be opened either through penetrative sexual intercourse or surgery.
    Type IV: This type consists of all other procedures to the genitalia of women for non-medical purposes, such as pricking, piercing, incising, scraping and cauterization.

    http://www.endfgm.eu/female-genital-mutilation/what-is-fgm/

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    Strafanzeige wegen Billigung bzw. Bewerbung der weiblichen Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) und wegen Aufruf an Ärzte zur Durchführung der FGM gegen Prof. Dr. Christina Aus der Au, Theologin, Frauenfeld (TG), Schweiz

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    [ Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au stellt die Unversehrtheit der Schamlippen der Tochter einer in Deutschland lebenden fiktiven Muslima zur Diskussion und Disposition ]

    Für Menschen, die die Menschenrechte verletzen, dürfe es keine Toleranz geben, sagte Aus der Au. Doch in der konkreten Begegnung etwa mit Muslimen gebe es in der Hinsicht nicht nur schwarz und weiß. Wenn beispielsweise eine Muslima hierzulande mit ihrer Tochter zum Frauenarzt komme, um aus religiöser Tradition heraus deren Schamlippen zu beschneiden, sei das gegen die Menschenrechte. Doch weigerte sich der Arzt, das zu tun, würden sie möglicherweise zu einem „Kurpfuscher“ gehen, der die Gesundheit der jungen Frau gefährde. Deshalb könnte der Arzt den Eingriff gegen seine eigentliche Überzeugung vornehmen und dann gemeinsam mit Betroffenen etwas gegen diese religiöse Praxis unternehmen.

    Die Kirchentagspräsidentin warb dafür, immer im Gespräch zu bleiben. „Ausschluss ist die Ultima Ratio.“ Es gelte, im Dialog das gegenseitige Zuhören einzuüben, sowie davon auszugehen, vom anderen etwas lernen zu können.

    (pro Christliches Medienmagazin 28.05.2017 Kirchentag)

    [ dazu Frank Grossmann • vor 3 Tagen ]

    Die Kirchentagspräsidentin (!) ist also dafür, dass Menschenrechte in Deutschland missachtet werden! Ihr Argument: ein fachkundiger Arzt sollte den Menschenrechtsbruch durchführen, kein Kurpfuscher, dann ist es in Ordnung. Schön, morgen werde ich also mit dem Dieb, den ich erwischt habe, zum Arzt gehen und die Hand amputieren lassen. Besser als beim Kurpfuscher. Und dann können Arzt und ich gemeinsam mit dem „Betroffenen etwas gegen diese religiöse Praxis unternehmen“, logisch.

    https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/05/28/schmidt-salomon-kritisiert-auftritt-al-tayyebs/

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    [ Zwei Sozialarbeiter stellen Strafanzeige gegen die öffentlich die medikalisierte (ärztliche) Durchführung der FGM (Typ II der WHO-Klassifikation) billigende Kirchentagspräsidentin ]

    Strafanzeige wegen Billigung bzw. Bewerbung der weiblichen Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) und wegen Aufruf an Ärzte zur Durchführung der FGM gegen Prof. Dr. Christina Aus der Au, Theologin, Frauenfeld (TG), Schweiz

    https://schariagegner.wordpress.com/2017/05/31/werbung-fuer-fgm-auf-dem-kirchentag/

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  5. Gingernillis Züüg Says:

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    Genitalverstümmelung in der Schweiz: 15’000 Frauen betroffen

    (2016) Luzern/Bern, 5.2.16 (kath.ch) Weibliche Genitalverstümmelung ist auch in der Schweiz ein Thema: 15’000 Frauen und Mädchen in der Schweiz sind laut Caritas Schweiz davon betroffen oder bedroht. Aus diesem Grund ruft das katholische Hilfswerk für Samstag, 6. Februar, zu einer Mahnwache in Bern auf, wie Caritas Schweiz am 5. Februar mitteilte.

    […] Weibliche Genitalverstümmelung ist laut Caritas in der Schweiz verboten […]

    Indonesien: Die Hälfte der Mädchen unter 11 Jahren betroffen

    Weltweit gesehen gehört gemäss dem jüngsten UNO-Bericht Indonesien zu den am stärksten betroffenen Ländern, das wesentlich zur Zunahme der Fallzahl beigetragen habe. Etwa die Hälfte aller indonesischen Mädchen bis zu elf Jahren seien beschnitten, heisst es in dem UNO-Report. Zusammen mit Ägypten und Äthiopien gehöre Indonesien zu jenen drei Ländern, in denen mehr als die Hälfte der weltweit 200 Millionen Opfer lebten.

    Eine Ursache für die Genitalverstümmelung indonesischer Mädchen liegt in einer unklaren Gesetzeslage. Das Gesundheitsministerium hatte das Ritual 2006 verboten. Eine Fatwa des höchsten theologischen Gremiums des indonesischen Islam erlaubte jedoch zwei Jahre später ausdrücklich die Beschneidung von Mädchen. Seitdem verzichtet das Gesundheitsministerium laut eigener Aussage mangels Zuständigkeit auf eine Durchsetzung des Verbots. Bei der Beschneidung von Mädchen handle es sich «nicht um einen medizinischen Eingriff», teilte das Gesundheitsministerium 2015 mit.

    […]

    ( kath.ch ist eine Dienstleistung des Katholischen Medienzentrums im Auftrag der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz. )

    https://www.kath.ch/newsd/260008/

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    2017

    Schweiz: Internet-Plattform zu Genitalbeschneidung

    Zürich, 16.05.2017 (kath.ch) Den Alptraum Genitalbeschneidung gibt es auch in der Schweiz: Rund 14’700 Mädchen und Frauen sind davon betroffen. Um sie zu unterstützen, gibt es erstmals eine Internet-Plattform für Opfer in der Schweiz.

    https://www.kath.ch/newsd/plattform-gegen-maedchenbeschneidungen-lanciert/

    Réseau suisse contre l’excision
    Network against Female Genital Cutting Switzerland
    Netzwerk gegen Mädchenbescheidung Schweiz
    Bern

    Soutenue par le Office fédéral de la santé publique OFSP et le Secrétariat d’Etat aux migrations SEM.
    A campaign supported by the Federal Office of Public Health FOPH and the State Secretariat for Migration SEM.
    Eine Kampagne unterstützt vom Bundesamt für Gesundheit BAG und dem Staatssekretariat für Migration SEM.

    https://www.maedchenbeschneidung.ch/

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  6. Gingernillis Züüg Says:

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    ( Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au: Als Arzt einfach mal entgegen seiner „eigentlichen“ Überzeugung mitverstümmeln )

    Wenn beispielsweise eine Muslima hierzulande mit ihrer Tochter zum Frauenarzt komme, um aus religiöser Tradition heraus deren Schamlippen zu beschneiden, sei das gegen die Menschenrechte. Doch weigerte sich der Arzt, das zu tun, würden sie möglicherweise zu einem „Kurpfuscher“ gehen, der die Gesundheit der jungen Frau gefährde. Deshalb könnte der Arzt den Eingriff gegen seine eigentliche Überzeugung vornehmen und dann gemeinsam mit Betroffenen etwas gegen diese religiöse Praxis unternehmen.

    ( Beschneidungsforum )

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/7681-Kirchentagspr%C3%A4sidentin-Aus-der-Au-Einfach-mal-entgegen-seiner-eigentlichen-%C3%9Cberz/

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellte 1995 eine Klassifikation zur Unterscheidung verschiedener Typen weiblicher Genitalverstümmelung vor, die 1997 in eine gemeinsame Erklärung von WHO, UNICEF und UNFPA übernommen wurde. Diese Typisierung wurde 2008 überarbeitet und wird seither von weiteren Organisationen und Programmen der Vereinten Nationen getragen, neben den bereits genannten von OHCHR, UNAIDS, UNDP, UNECA, UNESCO, UNHCR und UNIFEM.

    ( Die gottesfürchtige Prof. Dr. Aus der Au hat die Schamlippen der muslimischen Tochter zur Disposition gestellt, d. i. FGM Typ II )

    Typ II: teilweise oder vollständige Entfernung des äußerlich sichtbaren Teils der Klitoris und der inneren Schamlippen mit oder ohne Beschneidung der äußeren Schamlippen (Exzision).

    Typ IIa: Entfernung der kleinen Schamlippen

    Typ IIb: Entfernung der kleinen Schamlippen und ganz oder teilweise Entfernung der Klitoriseichel

    Typ IIc: Entfernung der kleinen und großen Schamlippen und ganz oder teilweise der Klitoriseichel

    https://de.wikipedia.org/wiki/Weibliche_Genitalverst%C3%BCmmelung#Formen

    Type II:

    Partial or total removal of the clitoris and the labia minora, with or without excision of the labia majora (excision).

    When it is important to distinguish between the major variations that have been documented, the following subdivisions are proposed:

    Type IIa, removal of the labia minora only;

    Type IIb, partial or total removal of the clitoris and the labia minora;

    Type IIc, partial or total removal of the clitoris, the labia minora and the labia majora.

    Note also that, in French, the term „excision“ is often used as a general term covering all types of female genital mutilation.

    http://apps.who.int/iris/bitstream/10665/43839/1/9789241596442_eng.pdf

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    Seit 1. Juli 2012 verbietet das schweizerische Strafrecht in Artikel 124 jegliche Form der weiblichen Genitalverstümmelung. Das Verbot bezieht sich auch auf genitale Beschneidungen von Frauen und Mädchen, die im Ausland vorgenommen werden. Diese Gesetzesänderung basiert auf einer parlamentarischen Initiative aus dem Jahr 2005 von Maria Roth-Bernasconi, Mitglied der parlamentarischen Gruppe KAIRO+.

    2015 hat der Bundesrat beschlossen, das Engagement gegen genitale Beschneidung von Frauen und Mädchen zu verstärken. In der Folge gab das Bundesamt für Gesundheit BAG und das Staatssekretariat für Migration SEM das Projekt «Massnahmen gegen weibliche Genitalverstümmelungen 2016-2019» in Auftrag.

    https://www.sante-sexuelle.ch/was-wir-tun/sexuelle-rechte/weibliche-genitalbeschneidung-fgm/

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    Die Gesetzeslage

    FGM ist in der Schweiz verboten. Bis 2012 fiel FGM als einfache oder schwere Körperverletzung unter Art. 122 oder 123 des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB). Seit 2012 gibt es mit Art.124 einen expliziten Strafartikel zu FGM. Nach Artikel 124 StGb macht sich strafbar, «wer die Genitalien einer weiblichen Person verstümmelt, in ihrer natürlichen Funktion erheblich und dauerhaft beeinträchtigt oder in anderer Weise schädigt». Täter_innen droht eine bis zu 10-jährige Freiheitsstrafe. Damit gilt FGM in jedem Fall als Offizialdelikt. Zudem können Täter_innen in der Schweiz belangt werden, unabhängig davon wo sie die Tat begangen haben und ob diese am Tatort strafbar war. Damit soll verhindert werden, dass Mädchen ins Ausland gebracht und dort verstümmelt werden.

    Im Weiteren ist FGM als geschlechtsspezifischer Fluchtgrund anerkannt ; de facto findet FGM als Fluchtgrund jedoch selten Anerkennung in der Asylpraxis.

    ( TERRE DES FEMMES Schweiz aktiv gegen FGM )

    https://www.terre-des-femmes.ch/de/themen/weibliche-genitalverstuemmelung#FGM_Gesetzeslage

    StGB – Schweizerisches Strafgesetzbuch

    Art. 124 Verstümmelung weiblicher Genitalien

    1 Wer die Genitalien einer weiblichen Person verstümmelt, in ihrer natürlichen Funktion erheblich und dauerhaft beeinträchtigt oder sie in anderer Weise schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe nicht unter 180 Tagessätzen bestraft.

    2 Strafbar ist auch, wer die Tat im Ausland begeht, sich in der Schweiz befindet und nicht ausgeliefert wird. Artikel 7 Absätze 4 und 5 sind anwendbar.

    https://www.parlament.ch/centers/eparl/curia/2005/20050404/Schlussabstimmungstext%20NS%20D.pdf

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  7. just another intactivist Says:

    Pressemeldungen 2017 (01.06.2017)

    36. Deutscher Evangelischer Kirchentag Berlin 2017

    Christina Aus der Au, Präsidentin des Deutschen Evangelischen Kirchentags 2017, fordert Toleranz gegenüber der weiblichen Genitalverstümmelung. Ein Plädoyer für Menschenrechtsverletzungen nach konkretem religiösen Bedarf.

    http://www.zwangsbeschneidung.de/presse-2017.html#aus-der-au-fordert-toleranz-fuer-weibliche-genitalverst%C3%BCmmelung

    Beschneidung von Jungen und Mädchen aus religiösen Gründen

    Das Kölner Urteil, die gesellschaftliche Diskussion und die juristische Entwicklung.

    http://www.zwangsbeschneidung.de/

    Frank Nicolai am 30. Mai 2017 – 12:55

    Der hpd hat die Veranstaltung auf Video festgehalten. Allerdings ist der Ton nicht sonderlich gut. Die Passage, um die es hier geht, wird aber sicherlich von uns noch ausgewertet.

    https://hpd.de/artikel/wir-muessen-mehr-saekularitaet-wagen-14463

  8. 470. Kirchentagspräsidentin billigt weibliche Genitalverstümmelung Says:

    470. Kirchentagspräsidentin billigt weibliche Genitalverstümmelung

    Strafanzeige wegen Billigung bzw. Bewerbung der weiblichen Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) und wegen Aufruf an Ärzte zur Durchführung der FGM gegen Prof. Dr. Christina Aus der Au, Theologin, Frauenfeld (TG), Schweiz

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2017/05/31/470/

  9. Intaktivismus trotz Kirchentag Says:

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    Der frühere US-Präsident Barack Obama und die Islamic FGM billigende oder bewerbende Theologin

    Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au und Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

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    Christina Aus der Au: „Wir haben [mit der Beschönigung bzw. Werbung für eine religiöse Amputation der Schamlippen muslimischer Töchter] Berlin […] einen neuen Ruf verschafft“, „Dialog [des Schamlippenbeschneidens] hat den Kirchentag geprägt, man hat einander zugehört“
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    ( UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert das Ende der Beschneidung von Mädchen und Frauen. Doch die Prognosen bis 2020 sind düster. )

    Mindestens 200 Millionen Mädchen und Frauen weltweit sind Opfer einer Genitalverstümmelung. Etwa ein Fünftel von ihnen ist jünger als 15 Jahre, wie das UN-Kinderhilfswerk Unicef am Freitag in New York mitteilte. Trotz Fortschritten in einigen Ländern sei weiter mit einem starken Anstieg der absoluten Zahl zu rechnen. […]

    Die Praxis ist in rund 30 Ländern verbreitet, vor allem in Afrika, aber auch in einigen arabischen und asiatischen Ländern. Die Hälfte der beschnittenen Mädchen und Frauen lebt nach UN-Angaben in Ägypten, Äthiopien und Indonesien. In den meisten Ländern werde die Mehrheit der Mädchen vor dem fünften Geburtstag beschnitten.

    [ Ob Junge oder Mädchen: Keine Beschneidung unter 18 Jahren! ]

    200 Millionen Betroffene | taz 05.02.2016

    http://www.taz.de/!5275395/

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    Kirchentags-Präsidentin Aus der Au […] „Wir haben Berlin für ein paar Tage einen neuen Ruf verschafft“

    ( aus: Der Tagesspiegel – hier zitiert bei: Atheist Media Blog. )

    https://blasphemieblog2.wordpress.com/2017/05/28/christina-aus-der-au-wir-haben-berlin-fuer-ein-paar-tage-einen-neuen-ruf-verschafft/comment-page-1/

    Kirchentags-Präsidentin Christina Aus der Au war beeindruckt von der friedlichen, offenen Atmosphäre in der Stadt und den vielen, konstruktiven Diskussionen. „Wir haben Berlin für ein paar Tage einen neuen Ruf verschafft“, sagte sie am Sonnabend. „Dialog hat den Kirchentag geprägt, man hat einander zugehört.“

    ( Kirchentag in Berlin Entspannte Menschen, volle Züge, friedliche Atmosphäre. Von Frank Bachner, Christoph Stollowsky, Klaus Kurpjuweit und André Görke. Der Tagesspiegel 28.05.2017. )

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/kirchentag-in-berlin-entspannte-menschen-volle-zuege-friedliche-atmosphaere/19860072.html

    ::

    Das Neueste, was ich las, ist, dass Aus der Au sich für gelebte Schamlippenverstümmelung an Mädchen stark machte.

    ( user unknown ( thx ♥ ) am 29. Mai 2017 – 19:44 Uhr )

    https://blasphemieblog2.wordpress.com/2017/05/28/christina-aus-der-au-wir-haben-berlin-fuer-ein-paar-tage-einen-neuen-ruf-verschafft/comment-page-1/

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    Christina Aus der Au Heymann und Andreas Barner

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    Angela („Komikernation“) Merkel

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  10. Tous ensemble disons NON À L'EXCISION Says:

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    Frankreich: Bei den in Frankreich wegen FGM in über 30 Prozessen angeklagten Personen handelt es sich neben den Eltern der Mädchen um afrikanische Migrantinnen, die in Frankreich illegal als Beschneiderinnen tätig waren.31

    Italien: Verschiedene von der Universität Padua ausgehende Studien ergaben, dass ein Teil der Töchter aus MigrantInnenfamilien in Italien verstümmelt worden war. Die Art der Ausführungen der FGM lässt darauf schließen, dass es sich bei den Durchführenden um Personen mit chirurgischen Kenntnissen handelt.32

    Studie zu weiblicher Genitalverstümmelung (FGM = Female Genital Mutilation) | Erstellt von: Franziska Gruber, Referentin Genitalverstümmelung, TDF; Katrin Kulik, Referat Genitalverstümmelung, TDF; Ute Binder, Archiv, TDF | Oktober 2005

    https://www.frauenrechte.de/online/images/downloads/fgm/EU-Studie-FGM.pdf

  11. vis-à-vis Says:

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    Plädoyer der Kirchentagspräsidentin für ein ärztliches Beschneiden der Schamlippen der Tochter einer Muslima hierzulande. Derlei klerikale FGM-Toleranz kann ein SPD-Mitglied aus Ratingen (Kreis Mettmann, NRW) nur schwerlich fassen: „Das kann ich nicht glauben!“

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    07.07.2015 | Der Lebensmitteltechniker Dirk Brixius referiert im Humanistischen Salon in Düsseldorf zum Thema „Wie das Leben entstanden ist“. Der Vortrag wird von der gbs Düsseldorf in Kooperation mit dem HVD Düsseldorf ausgerichtet.

    https://www.giordano-bruno-stiftung.de/sites/gbs/files/download/gbs_chronologie2004-15_web.pdf

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    MOGiS und Freunde
    12 h ·

    Die Kirchentagspräsidentin schlägt weibliche Genitalverstümmelung durch einen Arzt vorgenommen vor.

    Wird jetzt auch den letzten klar, dass die „Argumente“, die gegen den Schutz von Jungen gegen Vorhautamputationen verwendet werden, den Rechten von Mädchen und Frauen auf die Füße fallen?

    „Für Menschen, die die Menschenrechte verletzen, dürfe es keine Toleranz geben, sagte Aus der Au. Doch in der konkreten Begegnung etwa mit Muslimen gebe es in der Hinsicht nicht nur schwarz und weiß. Wenn beispielsweise eine Muslima hierzulande mit ihrer Tochter zum Frauenarzt komme, um aus religiöser Tradition heraus deren Schamlippen zu beschneiden, sei das gegen die Menschenrechte. Doch weigerte sich der Arzt, das zu tun, würden sie möglicherweise zu einem „Kurpfuscher“ gehen, der die Gesundheit der jungen Frau gefährde. Deshalb könnte der Arzt den Eingriff gegen seine eigentliche Überzeugung vornehmen und dann gemeinsam mit Betroffenen etwas gegen diese religiöse Praxis unternehmen.“

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    _ttps://fr-fr.facebook.com/beschneidungsforum.de/?ref=page_internal

    https://fr-fr.facebook.com/beschneidungsforum.de/?ref=page_internal

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    _ttps://fr-fr.facebook.com/MOGiSundFreunde/posts/1329837123799064

    Dirk Brixius: Das kann ich nicht glauben!

    https://fr-fr.facebook.com/MOGiSundFreunde/posts/1329837123799064

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    Lebensmittelchemiker

    _ttps://de-de.facebook.com/dirk.brixius.5

    SPD Kreis Mettmann · Dirk Brixius

    Von 1989 bis 1993 vertrat ich unsere Stadt im Kreistag. Im Dezember 2013 bin ich für die Liste der SPD noch einmal in den Kreistag nachgerückt. Mein Schwerpunkt im Kreis Mettmann ist der Verbraucherschutz.

    http://www.spd-kreis-mettmann.de/personen/1593/721109/Dirk-Brixius.html

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    Dirk Brixius
    6. April 2013 um 12:34

    Wir dürfen Sachverhalte nicht durcheinander würfeln, indem wir versuchen, die gewaltsame Genitalbeschneidung an Mädchen mit der gewaltsamen Genitalbeschneidung an Buben zu vermischen.

    Die Beschneidung an Mädchen ist ein Akt der sexuellen Unterdrückung, während die Beschneidung an Buben ein Akt der sexuellen Unterdrückung ist.

    Die Beschneidung an Mädchen wird vorgenommen, um sexuelles Empfinden und Funktionieren zu beeinträchtigen, während die Beschneidung an Buben vorgenommen wird, um sexuelles Empfinden und Funktionieren zu beeinträchtigen.

    Die Beschneidung an Mädchen wird mit skurrilen Behauptungen über „gesundheitliche Vorteile“ beworben, während die Beschneidung an Buben mit skurrilen Behauptungen über „gesundheitliche Vorteile“ beworben wird.

    Die Beschneidung an Mädchen wird als spirituell-religiöser Brauch unterstützt und verteidigt, während die Beschneidung an Buben als spirituell-religiöser Brauch unterstützt und verteidigt wird.

    Die Opfer und Überlebenden von gewaltsamer weiblicher Genitalbeschneidung wachsen im allgemeinen auf, um die kranke Praxis zu verteidigen und sie ihren eigenen Kindern aufzuzwingen, während die Opfer und Überlebenden von gewaltsamer männlicher Genitalbeschneidung im allgemeinen aufwachsen, um die kranke Praxis zu verteidigen und sie ihren eigenen Kindern aufzuzwingen.

    Mädchen sterben an gewaltsamer Genitalbeschneidung, während Buben an gewaltsamer Genitalbeschneidung sterben.

    Das sind vollkommen verschiedene Sachverhalte, und jeder, der sie vergleicht, sollte lächerlich gemacht, vom Kommentieren ausgeschlossen, sozial geächtet und zum Schweigen gebracht werden, damit diese kinderschändenden Beschneidungsbräuche in aller Stille weitergehen können. Eltern haben das Recht und die Verpflichtung, ihre Kinder zu erziehen wie sie es für angebracht halten, und wenn die Amputation eines Teil der Genitalien des Kindes ihr Wunsch ist, ihre Kinder zu erziehen, warum sollte irgend jemand dem widersprechen?

    http://streit-wert.boellblog.org/2013/03/22/okzidentale-uberlegenheitsphantasien-gepaart-mit-heteronormativitat/

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  12. Cees van der Duin Says:

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    #Luther, du mieses Stück Scheiße! Aktion des OAP

    [ Offenes Antifaplenum Halle ]

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    Luther, du mieses Stück Scheiße: Antifa stört Kirchentag

    [ Du bist Halle ]

    25.05.2017 – Gleich zu Beginn gab es einen kurzen Zwischenfall. Vertreter der Antifa stellten sich mit einem Banner vor

    “Luther, du mieses Stück Scheiße | Antisemitismus, Sexismus – Kein Grund zum Feiern”

    https://dubisthalle.de/luther-du-mieses-stueck-scheisse-antifa-stoert-kirchentag

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    Luther, Du mieses Stück Scheiße

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    Gunter Weißgerber | 27.05.2017 | 11:05 Uhr

    „Martin Luther – Du mieses Stück Scheiße!“

    Von Gunter Weißgerber. Auch die Antifa leistet ihren Beitrag zum Kirchentag im Reformationsjubiläum: „Wir haben die heutige Eröffnung des Kirchentages durch OB Wiegand genutzt, um zu zeigen, dass 500 Jahre Reformation und ihr ‚Held‘ Luther, seines Namens Antisemit, Sexist und Despotenfreund, definitiv kein Grund zum Feiern sind.

    Die Achse des Guten

    http://www.achgut.com/artikel/fundstueck_martin_luther_du_mieses_stueck_scheisse

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    Offenes Antifaplenum Halle
    25. Mai um 09:21 ·

    Martin Luther – Du mieses Stück Scheiße!

    „Wir haben die heutige Eröffnung des Kirchentages durch OB Wiegand genutzt, um zu zeigen, dass 500 Jahre Reformation und ihr „Held“ Luther, seines Namens Antisemit, Sexist und Despotenfreund, definitiv kein Grund zum Feiern sind.

    Den Flyer, der parallel verteilt wurde, könnt ihr hier nachlesen oder zum selber verteilen runterladen:“

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    https://de-de.facebook.com/1469641089934066/photos/a.1503288553235986.1073741828.1469641089934066/1972340516330785/?type=3&hc_ref=PAGES_TIMELINE

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    Martin Luther wird als Freiheitskämpfer, Humanist und Retter des Christentums gefeiert. […]

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    https://workupload.com/file/bD8H8Zb

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  13. Adriaan Broekhuizen Says:

    (…) Schätzungen zufolge sind weltweit etwa 200 Millionen Frauen und Mädchen von Genitalverstümmelung betroffen. Die (…) Praxis verletzt elementare Menschenrechte wie das Recht auf Gesundheit und das Recht auf Schutz der körperlichen Integrität.

    Eine Genitalverstümmelung kann nicht rückgängig gemacht werden. Sie hinterlässt schwere seelische und körperliche Schäden. Der Eingriff führt bei vielen Frauen zu lebenslangen Gesundheitsproblemen, viele Mädchen sterben an den Folgen von Komplikationen. (…)

    Der Eingriff wird meist bei Mädchen im Alter zwischen vier und vierzehn Jahren vorgenommen, manchmal aber auch schon im Alter von wenigen Tagen, vor der Eheschließung oder vor der Geburt des ersten Kindes. (…)

    BMZ Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

    https://www.bmz.de/de/themen/reproduktive_gesundheit/deutscher_beitrag/fgm/index.html

    MOGiS und Freunde
    5. Juni um 23:16

    Die Kirchentagspräsidentin schlägt weibliche Genitalverstümmelung durch einen Arzt vorgenommen vor.

    _ttps://de-de.facebook.com/beschneidungsforum.de/

    Rerun
    31.05.2017 um 10:47

    Das Hinterhofargument erfreut sich auch in Bezug auf Mädchen bei uns trauriger Beliebtheit. Da sollen nach Vorstellung der Kirchentagspräsidentin doch tatsächlich Ärzte Kinder (aber dann halt richtig) verstümmeln:

    „Für Menschen, die die Menschenrechte verletzen, dürfe es keine Toleranz geben, sagte Aus der Au. Doch in der konkreten Begegnung etwa mit Muslimen gebe es in der Hinsicht nicht nur schwarz und weiß. Wenn beispielsweise eine Muslima hierzulande mit ihrer Tochter zum Frauenarzt komme, um aus religiöser Tradition heraus deren Schamlippen zu beschneiden, sei das gegen die Menschenrechte. Doch weigerte sich der Arzt, das zu tun, würden sie möglicherweise zu einem „Kurpfuscher“ gehen, der die Gesundheit der jungen Frau gefährde. Deshalb könnte der Arzt den Eingriff gegen seine eigentliche Überzeugung vornehmen und dann gemeinsam mit Betroffenen etwas gegen diese religiöse Praxis unternehmen.“

    https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/05/28/schmidt-salomon-kritisiert-auftritt-al-tayyebs/

    https://demystifikation.wordpress.com/2017/05/31/aus-der-aus-amputationsambitionen/

    Dass wir mit § 1631d BGB die Büchse der Pandora geöffnet haben, sollte so langsam auch den eher langsam Denkenden aufgehen.

    https://www.allmystery.de/themen/pr90984-257

    One female genital mutilation case reported every hour in the UK | by Kate Ferguson | The Independent 06.02.2017

    A case of female genital mutilation (FGM) is either discovered or treated at a medical appointment in England every hour, according to analysis of NHS statistics by a charity.

    Between April 2015 and March 2016 there were 8,656 times when women or girls attended doctors‘ surgeries or hospitals and the problem was assessed — the equivalent of one every 61 minutes.

    Among those who attended, a case of FGM is newly recorded every 92 minutes on average. (…)

    http://www.independent.co.uk/life-style/health-and-families/health-news/female-genital-mutilation-fgm-case-per-hour-uk-nhs-circumcision-a7564571.html

  14. Scouts against female genital mutilation Says:

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    Brownsea Island outdoor centre is located around the site where Lord Baden-Powell held his original Scout camp in 1907.

    https://www.girlguiding.org.uk/what-we-do/our-activity-centres/guiding-events-and-visits/other-centres/

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    Important changes in legislation

    As of October 2015 there is a legal duty to report any concerns about female genital mutilation (FGM) in relation to under-18s to the police or social services.

    Girlguiding | Girlguiding Headquarters

    https://www.girlguiding.org.uk/globalassets/docs-and-resources/safeguarding-and-risk/a-safe-space.pdf

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    Female genital mutilation

    Female genital mutilation (FGM) is described as ‘all procedures involving partial or total removal of the external female genitalia or other injury to the female genital organs for non-medical reasons’

    (World Health Organisation, WHO).

    Girlguiding

    https://www.girlguiding.org.uk/globalassets/docs-and-resources/learning-and-development/a-safe-space-participant-handout.pdf

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    „Kirchentagspräsidentin schlägt vor, weibliche Genitalverstümmelung durch einen Arzt vorzunehmen“

    ( MOGiS )
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    von: Die Betroffenen am 06.06.2017 | by: Content Admin June 6, 2017, 10:52 p.m. | Betrieben wird diese Seite vom Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. (Rostock)

    Kirchentagspräsidentin schlägt vor, weibliche Genitalverstümmelung durch einen Arzt vorzunehmen

    Für Menschen, die die Menschenrechte verletzen, dürfe es keine Toleranz geben, sagte Aus der Au. Doch in der konkreten Begegnung etwa mit Muslimen gebe es in der Hinsicht nicht nur schwarz und weiß. Wenn beispielsweise eine Muslima hierzulande mit ihrer Tochter zum Frauenarzt komme, um aus religiöser Tradition heraus deren Schamlippen zu beschneiden, sei das gegen die Menschenrechte. Doch weigerte sich der Arzt, das zu tun, würden sie möglicherweise zu einem „Kurpfuscher“ gehen, der die Gesundheit der jungen Frau gefährde. Deshalb könnte der Arzt den Eingriff gegen seine eigentliche Überzeugung vornehmen und dann gemeinsam mit Betroffenen etwas gegen diese religiöse Praxis unternehmen.“

    Wie sehr wurde genau dieses (leider realistische) Szenario bemüht, um Jungen per Gesetz völlig schutzlos vor Genitalverstümmelung zu stellen!

    Bevor sich gesellschaftliche Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger nun bereit zeigen, dies zu ändern oder sich zumindest mit den Folgen dieser Gesetzgebung für die (männlichen) Betroffenen zu beschäftigen, wird eher auch der grundsätzliche Schutz von Mädchen in Frage gestellt – ohne dass dies einen Aufschrei nach sich zöge. Man hat sich wohl an diesen Kulturrelativismus gewöhnt.

    Wird jetzt auch den letzten klar, dass die „Argumente“, die gegen den Schutz von Jungen gegen Vorhautamputationen verwendet werden, den Rechten von Mädchen und Frauen auf die Füße fallen?

    Quelle: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/05/28/schmidt-salomon-kritisiert-auftritt-al-tayyebs/

    https://die-betroffenen.de/blog/kirchentagsprasidentin-schlagt-vor-weibliche-genitalverstummelung-durch-einen-arzt-vorzunehmen/

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    MOGiS und Freunde
    8 Std. ·

    _ttps://www.facebook.com/MOGiSundFreunde/posts/1330896990359744

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    MOGiS und Freunde
    8 Std. ·

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    As President Barack Obama said during his recent visit to Kenya, „There’s no reason that young girls should suffer genital mutilation…“ This tradition has „no place in the 21st century.“ (…)

    scouting for girls wishing to avoid genital mutilation

    Slowly, but surely tide turning on Female Genital Mutilation | by Robert F. Godec and Siddharth Chatterjee | UNFPA Kenya 28.08.2015

    http://kenya.unfpa.org/en/news/slowly-surely-tide-turning-female-genital-mutilation

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  15. 27. Mai 2017 · Rotes Rathaus, Festsaal Says:

    Offene Gesellschaft – Wo sind die Grenzen der Toleranz?

    Öffentlich · Gastgeber: Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg

    Samstag, 27. Mai 2017 14:30 – 16:00 UTC+02

    Rotes Rathaus, Festsaal, Rathausstr. 15, 10178 Berlin-Mitte

    Details
    Podium Dialog mit humanistischen Gemeinschaften im Rahmen des Deutscher Evangelischer Kirchentag 2017 in Berlin.

    Impulse:

    Prof. Dr. Christina Aus der Au, Kirchentagspräsidentin, Frauenfeld/Schweiz

    Ulrich Lilie, Präsident Diakonie Deutschland, Berlin

    Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, Politikwissenschaftler und Soziologe, Brühl

    Dr. Michael Schmidt-Salomon, Philosoph und Schriftsteller, Besslich

    Moderation: Constanze Abratzky, Moderatorin Phoenix, Berlin

    _ttps://www.facebook.com/events/1866478703635343/

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    https://www.facebook.com/events/1866478703635343/

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  16. Maurice Dupont Says:

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    Scandale au congrès des protestants allemands | Les mutilations génitales féminines (MGF, ici: mutilation de la totalité ou partie des labia majora ou labia minora (ablation des lèvres, MGF type II)) | La théologienne suisse Aus der Au (Suisse) veut que la torture continue sous des couverts prétendus médicaux

    Pour les personnes qui violent les droits humains, il devrait y avoir aucune tolérance, a déclaré la théologienne suisse Christina Aus der Au, présidente du Kirchentag de 2017. Mais dans la rencontre concrète avec les musulmans tout n’est pas noir ou blanc. Par exemple, si une femme musulmane dans ce pays vient avec sa fille chez le gynécologue pour exciser sa fille, pour exciser la totalité ou partie des labia majora ou labia minora [ablation des lèvres, MGF type II], […] Mais si le médecin refuse de le faire, ils peut-être vont à un « charlatan » qui met en danger la santé de la jeune femme. Par conséquent, le médecin peut effectuer le traitement chirurgical contre sa condamnation réelle, […] cette pratique religieuse […].

    https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/05/28/schmidt-salomon-kritisiert-auftritt-al-tayyebs/

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    Kirchentag integriert die Amputation der Schamlippen | Menschenrechte hierzulande. Kirchentagspräsidentin Aus der Au und die Schamlippen der muslimischen Tochter

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/7681-Kirchentagspr%C3%A4sidentin-Aus-der-Au-Einfach-mal-entgegen-seiner-eigentlichen-%C3%9Cberz/

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    Kirchentagspräsidentin schlägt vor, weibliche Genitalverstümmelung durch einen Arzt vorzunehmen

    Bei einer Podiumsdiskussion des Kirchentags im Festsaal des Roten Rathauses zum Thema „Offene Gesellschaft“ schlug Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au vor, die als FGM – Female Genital Mutilation – bekannten und weltweit geächteten Operationen legal durch Ärzte durchführen zu lassen, um somit sogenannte „Hinterhofbeschneidungen“ zu verhindern.

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    Cette intervention est le plus souvent pratiquée par des circonciseurs traditionnels, qui jouent souvent un rôle central dans les communautés, notamment en tant qu’accoucheurs. Dans de nombreux endroits, les mutilations sexuelles féminines sont pratiquées par le personnel médical du fait de la croyance erronée selon laquelle l’intervention est moins dangereuse lorsqu’elle est médicalisée.

    L’OMS engage vivement les professionnels de santé à ne pas se livrer à de telles pratiques.

    ( WHO Media centre )

    http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs241/fr/

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    https://die-betroffenen.de/blog/kirchentagsprasidentin-schlagt-vor-weibliche-genitalverstummelung-durch-einen-arzt-vorzunehmen/

    Strafanzeige wegen Billigung bzw. Bewerbung der weiblichen Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) und wegen Aufruf an Ärzte zur Durchführung der FGM gegen Prof. Dr. Christina Aus der Au, Theologin, Frauenfeld (TG), Schweiz

    https://eifelginster.wordpress.com/2017/05/31/470/

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  17. LevBehZiz Says:

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    Yaacov Shapiro – Der Rebe zol leybn

    Az der rebe shteyt oyf fun tish, tut a vunk tsum gabe reb …

    אַז דער רבּי שטײט אַױף פֿון טיש, טוט אַ װוּנק צום גבּאי רבּ שעפּסל

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    hamer un ayzn

    der hamer un dos shtik ayzn

    https://www.uni-trier.de/index.php?id=31485

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    [ dos yidishe lid fun der vokh ]
    The Yiddish Song of the Week

    [ Index ]

    https://yiddishsong.wordpress.com/song-archive/

    Gabe! ­– Vos vil der rebe?
    Der rebe vil ­­– me zol im derlangen.
    Vos? – Latkes mit shmalts,
    Az der rebe mit der rebetsn
    Zol zayn a gezunt in haldz.

    https://yiddishsong.wordpress.com/tag/rebbe/

    https://yiddishsong.wordpress.com/2011/09/22/lekoved-yontef-lekoved-shabes-performed-by-zinaida-lyovina-and-dasya-khrapunskaya/

    ס‘איז פֿינצטער, גליטשיק, שפּעט בײַ דער נאַכט
    S‘iz fintster, glitshik, shpeyt bay der nakht
    It‘s dark, slippery, late at night

    https://yiddishsong.wordpress.com/2010/02/24/finster-glitshik-by-lifshe-schaechter-widman/

    The Yiddish Song of the Week is presented by the An-sky Jewish Folklore Research Project.

    https://yiddishsong.wordpress.com/about/

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  18. Jacques Auvergne Says:

    Virginia mosque director quits after imam’s female genital mutilation claim

    09.06.2017 21:30

    (…) Imam Johari Abdul-Malik, who was director of outreach at the Dar Al-Hijrah mosque in Falls Church, posted his resignation Friday on his website. (…)

    Shaker Elsayed, Imam of Dar Al-Hijrah Mosque in Fairfax County, VA, Endorses FGM: It Prevents Girls from Becoming Hypersexually Active pic.twitter.com/DoMtvQHz9G

    — MEMRI (@MEMRIReports) June 1, 2017

    https://www.rt.com/usa/391755-virginia-mosque-director-quits-fgm/

    RT / “TV-Novosti”

    https://www.rt.com/usa/391755-virginia-mosque-director-quits-fgm/

  19. Traoré Griot Says:

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    Trailer „der Tag“ am 29.05.2017

    Um 23.00 Uhr in „der Tag“ spricht Moderatorin Constanze Abratzky über Reaktionen aus den USA zum G7-Gipfel und Bundeskanzlerin Angela Merkel, die gemeinsame Pressekonferenz von Emmanuel Macron (französischer Präsident) und Wladimir Putin (russischer Präsident) und das 14. Symposium des Bundesamtes für Verfassungsschutz, u.a. Pressekonferenz mit Hans-Georg Maaßen (Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz) und Gerhard Conrad (Leiter Intelligence Analysis and Situation Centre Brüssel) zu islamistischen Terror, sowie Rede von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU)

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    03.06.2015
    23:00 Uhr Der Tag Moderation: Constanze Abratzky | PHOENIX

    http://programm.ard.de/TV/Programm/Jetzt-im-TV/?sendung=2872514710995206

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    Samstag, 27.05.2017 14:30 Uhr
    Podium
    Dialog mit humanistischen Gemeinschaften
    Offene Gesellschaft
    Wo sind die Grenzen der Toleranz?
    • Impulse
    Prof. Dr. Christina Aus der Au, Kirchentagspräsidentin, Frauenfeld / Schweiz

    Ulrich Lilie, Präsident Diakonie Deutschland, Berlin

    Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, Politikwissenschaftler und Soziologe, Brühl

    Dr. Michael Schmidt-Salomon, Philosoph und Schriftsteller, Besslich

    • Podium mit den Vortragenden

    Moderation: Constanze Abratzky, Moderatorin PHOENIX, Berlin

    Rotes Rathaus, Festsaal, Rathausstr. 15, Mitte

    http://www.evkg-friedrichstadt.de/fileadmin/ekbo/mandant/evkg-friedrichstadt.de/Texte/DEKT36_Programmheft.pdf

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    Moderation: Constanze Abratzky, Moderatorin PHOENIX, Berlin

    https://www.facebook.com/events/1866478703635343/

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    CONSTANZE ABRATZKY

    https://de.wikipedia.org/wiki/Constanze_Abratzky

    Offene Gesellschaft – Wo sind die Grenzen der Toleranz?
    Öffentlich · Gastgeber: Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg
    Samstag, 27. Mai 2017 14:30 – 16:00 UTC+02
    Rotes Rathaus, Festsaal, Rathausstr. 15, 10178 Berlin-Mitte

    https://www.facebook.com/events/1866478703635343/

    Leider vermutlich unbefristet nichts als Leere und Gähnen: „Der hpd hat die Veranstaltung auf Video festgehalten. Allerdings ist der Ton nicht sonderlich gut. Die Passage, um die es hier geht, wird aber sicherlich von uns noch ausgewertet.“ Wie gesagt – gähn. Man rechne mit Leere. Leider.

    https://hpd.de/artikel/wir-muessen-mehr-saekularitaet-wagen-14463

    Nein, es wird wohl nichts mehr kommen – Chitan al-inath (sunat perempuan), FGM ist Islam, Scharia. Und damit folgt nun Stille. Schweigen,. Ganz großes Schweigen.

    Und nicht vergessen. Dashatabernichtsmitdemislamzutun. Imam Shaker Elsayed hat seine Religion richtig verstanden:

    “(Circumcision is) a sunna [traditional Islamic practice] for the boys, and the honorable thing to do – if needed – for the girls. This is something that a Muslim gynecologist can tell you if you need to or not,” Imam Elsayed said in the video.

    He went on to describe a woman who performed the practice, saying “she is expected to cut only the tip of the sexual sensitive part in the girl, so that she is not hyper-sexually active. This is the purpose.”

    http://www.foxnews.com/us/2017/06/08/virginia-imam-placed-on-leave-after-endorsing-female-genital-mutilation.html

    عندما نترك الأنثى من غير ختان، يحدث تلوث في هذه المنطقة، وإثارة جنسية غير مرغوبة تؤدي إلى مشاكل كبيرة‎‎

    And when we leave the female without excision, contamination [talawth] in that area takes place, as well as an undesired state of sexual arousal [ithaara jinsiya] that could lead to big problems.

    Wenn wir die Mädchen oder Frauen unbeschnitten belassen, wird es in diesem Gebiet ihres Körpers zu einer Verunreinigung bzw. Vergiftung [Talauth] kommen. Zudem wird der unerwünschte Zustand sexueller Erregung [iṯāra ǧinsiyya] eintreten, der zu großen Problemen führen könnte.

    Ahmad al-Tahawi, ägyptischer Arzt und Parlamentarier

    Kein Islam ohne FGM
    Von Jacques Auvergne (30.07.2016)

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2016/07/30/448/

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  20. Nassau-Oranien Says:

    Die Helferkultur lebt von Vielfalt, denn Helferinnen und Helfer kommen bundesweit aus den unterschiedlichsten Kontexten, dazu gehören vor allem Jugendverbände und Organisationen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen stammen häufig aus der bündischen Jugend oder der Pfadfinderinnen & Pfadfinder-Bewegung. Viele Helferinnen und Helfer kommen auch direkt über ihre Kirchengemeinden zum Helfen. Ob alleine, in der Gruppe, ob jung oder alt – helfen bei Kirchentagen verbindet.

    https://www.kirchentag.de/mitwirken/helfen.html

    Kirchentag 2017: So sehen Helfer aus!

    Sirkka Jendis, Geschäftsführerin und Leiterin Kommunikation des Deutschen Evangelischen Kirchentages und Neals Nowitzki, Leiter der Abteilung Helferdienste sowie vier junge Freiwillige präsentierten am 2. Mai 2017 in Berlin das diesjährige Helfer-Shirt.

    https://www.fernsehlotterie.de/2017/05/02/kirchentag-2017-so-sehen-helfer-aus/

    Der VCP auf dem Kirchentag

    http://www.vcp.de/pfadfinden/kirchentag/

    Die Kampagne „Auf die Plätze gegen Hetze“ ist gestartet

    „Auf die Plätze gegen Hetze“ ist die neue Kampagne des VCP gegen Rechts. Zum Auftakt gibt es ein kleines Büchlein, das mit humorvollen Illustrationen Lust auf die Kampagne machen soll, weitere Handreichungen werden folgen. Die „Deutsche Pfadfikartoffel“ ist Maskottchen der Kampagne.

    Dem Auftakt wird die Veröffentlichung einer Handreichung folgen. In dieser werden fünf Gruppenstunden für Ranger und Rover zu den Themen „Menschenrechte“ „Rechtsextremismus“, „Rechtspopulismus“, „Zivilcourage“ und „Vorurteile“ beschrieben. Neben einer Wissensvermittlung zu den Themen, hat die Handreichung das Ziel Ranger und Rover sprachfähig zu machen und ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen Paroli zu bieten.

    http://www.vcp.de/pfadfinden/die-kampagne-auf-die-plaetze-gegen-hetze-ist-gestartet/

    Über ein Viertel aller in Deutschland lebenden Kinder hat einen Migrationshintergrund. Viele haben hier schon eine neue Heimat gefunden – andere sind gerade dabei, sich bei uns zu integrieren. In den letzten Jahren macht sich allerdings vielerorts in Deutschland und Europa eine fremdenfeindliche Stimmung breit. Parteien die nationalistische und populistische Inhalte vertreten bekommen immer mehr Zuspruch.

    Solchen Entwicklungen müssen wir Pfadfinderinnen und Pfadfinder entgegentreten. Deshalb wollen wir uns mit “Freund*in aller Menschen” klar positionieren und ein Zeichen setzen.

    Der Aufnäher “Freund*in aller Menschen” ist eine Aktion des rdp Rheinland/Pfalz Saar und wurde von der Projektgruppe Flucht des VCP Rheinland/Pfalz Saar initiiert.

    http://www.vcp.de/pfadfinden/eine-aktion-des-rdp-rheinland-pfalzsaar-werde-freundin-aller-menschen-auf-dem-kirchentag-2017/

  21. Clifford Reynolds Says:

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    Ven endign vestu dayn lange nesiye [ BAYM OBSCHEID ]

    Mit a nodl on a nodl
    „With a needle, or without a needle, I sew with great pride“

    Ruth Rubin Sings Three Yiddish Songs

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    Yiddish Folk Songs sung by Ruth Rubin

    Di mame iz gegangen

    Yeder ruft mikh ziamele

    Oy dortn, dortn ibern vaserl

    Ale vaserlekh flisn avek

    Ot azoy neyt a shnayder

    BAYM OBSCHEID

    Ven endign vestu dayn lange nesiye

    Ven endign vestu dayn lange nesiye
    un kemen besholem aheym,
    dertseyl dort fun ales, dertseyl nor fun mir nit,
    ikh bet dikh, loz mikh in geheym.

    http://media.smithsonianfolkways.org/liner_notes/folkways/FW08720.pdf

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    [ Yeder ruft mikh Ziamele ]

    Tutti mi chiamano Ziamele: musiche yiddish | von Claudio Canal
    [ Buchvorschau / Leseprobe ]
    [ Oy ir narishe tsionistn ] [ Der filosof ]

    https://books.google.de/books?id=TKtZ6whjlrMC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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  22. Cees van der Duin Says:

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    „Haben wir etwas verpasst oder ist die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) nun in Deutschland legal (so wie die männliche Genitalverstümmelung)? Wenn nicht, sollte der Arzt die Muslima tunlichst anzeigen, damit die Tochter vor Schaden bewahrt wird.“

    (Richard Dawkins Foundation über Christina Aus der Au)

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    Richard Dawkins Foundation für Vernunft und Wissenschaft
    9. Juni um 01:02 ·

    Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au:

    „Wenn beispielsweise eine Muslima hierzulande mit ihrer Tochter zum Frauenarzt komme, um aus religiöser Tradition heraus deren Schamlippen zu beschneiden, sei das gegen die Menschenrechte. Doch weigerte sich der Arzt, das zu tun, würden sie möglicherweise zu einem „Kurpfuscher“ gehen, der die Gesundheit der jungen Frau gefährde. Deshalb könnte der Arzt den Eingriff gegen seine eigentliche Überzeugung vornehmen und dann gemeinsam mit Betroffenen etwas gegen diese religiöse Praxis unternehmen.“

    Haben wir etwas verpasst oder ist die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) nun in Deutschland legal (so wie die männliche Genitalverstümmelung)? Wenn nicht, sollte der Arzt die Muslima tunlichst anzeigen, damit die Tochter vor Schaden bewahrt wird.

    Richard Dawkins Foundation für Vernunft und Wissenschaft

    @RDSVW

    ___ps://www.facebook.com/RDSVW/?hc_ref=PAGES_TIMELINE&fref=nf

    ___ps://www.facebook.com/RDSVW/posts/821146751371175

    ::

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  23. Adriaan Broekhuizen Says:

    Het is uiterst gevaarlijk om te suggereren dat de medische beroepsgroep een bepaalde vorm van meisjesbesnijdenis zou moeten medicaliseren.

    „Medicalisering van de ingreep (om ondeskundig uitgevoerde VGV te vermijden) neemt de schade van de verminking niet weg en kan bovendien een schijn van legitimering wekken.“

    https://www.ggdghorkennisnet.nl/?file=2453&m=1311080371&action=file.download

    =

    Kirchentag 2017 (24 – 28 mei 2017) – Een heel bijzondere Kirchentag in het jubileumjaar van de Hervorming.

    Christina Aus der Au: Moslim moeders moeten de kans krijgen voor het trimmen van de schaamlippen van de dochter, zodat er geen charlatan, maar een arts behandelt een moslim dochter.

    =

    The 36th German Protestant Kirchentag in Berlin and Wittenberg is thinking about Female Genital Mutilation, FGM: Better to circumcise the Muslim girl at the doctor than in the back room at the charlatan

    ( What does the Protestant cleric mean? How much can a German doctor cut a girl’s genitals before Dr Christina Aus der Au would call it Female Genital Mutilation? )

    For people who violate human rights, there should be no tolerance, said Christina Aus der Au. But in the concrete encounter with Muslims, for example, there is not only black and white in this regard. If, for example, a Muslima came with her daughter to the women’s doctor to cut out her labia in fulfillment of a religious tradition, that is against human rights. But if the doctor refused to do so, they would probably go to a quack, which compromised the health of the young woman. For this reason, the physician could perform the intervention against his own conviction, and then, together with those affected, could do something against this religious practice.

    The president of the church council promised to remain in conversation forever. „Exclusion is the Ultima Ratio.“ It was necessary to engage in dialogue in the mutual listening, as well as to go out of the other something to be able to learn.

    (source | pro Christliches Medienmagazin 28.05.2017 Kirchentag)

    https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/05/28/schmidt-salomon-kritisiert-auftritt-al-tayyebs/

    =

    Scandale au congrès des protestants allemands | Les mutilations génitales féminines (MGF, ici: mutilation de la totalité ou partie des labia majora ou labia minora (ablation des lèvres, MGF type II)) | La théologienne suisse Aus der Au (Suisse) veut que la torture continue sous des couverts prétendus médicaux

    Pour les personnes qui violent les droits humains, il devrait y avoir aucune tolérance, a déclaré la théologienne suisse Christina Aus der Au, présidente du Kirchentag de 2017. Mais dans la rencontre concrète avec les musulmans tout n’est pas noir ou blanc. Par exemple, si une femme musulmane dans ce pays vient avec sa fille chez le gynécologue pour exciser sa fille, pour exciser la totalité ou partie des labia majora ou labia minora [ablation des lèvres, MGF type II], […] Mais si le médecin refuse de le faire, ils peut-être vont à un « charlatan » qui met en danger la santé de la jeune femme. Par conséquent, le médecin peut effectuer le traitement chirurgical contre sa condamnation réelle, […] cette pratique religieuse […].

    (source | pro Christliches Medienmagazin 28.05.2017 Kirchentag)

    https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/05/28/schmidt-salomon-kritisiert-auftritt-al-tayyebs/

    =

    Christina Aus der Au, Präsidentin des Deutschen Evangelischen Kirchentags 2017, fordert Toleranz gegenüber der weiblichen Genitalverstümmelung. Ein Plädoyer für Menschenrechtsverletzungen nach konkretem religiösem Bedarf.

    „Da mit § 226a StGB die weibliche Genitalverstümmelung in allen Formen bereits unter Strafe gestellt wurde, verstößt die menschenrechtswidrige Ansicht von Frau Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au auch gegen bereits geltendes Recht. Aus den Ansichten von Frau Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au ergibt sich zweifelsfrei die Berechtigung für den Zweifel über den Beitrag der Kirchen zur Sicherstellung der Menschenwürde. Toleranz heißt für Frau Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au offensichtlich die Toleranz für faktische Umsetzung von Menschenrechtsverletzungen.“

    (zitiert aus: Beschneidung von Jungen und Mädchen aus religiösen Gründen. Das Kölner Urteil, die gesellschaftliche Diskussion und die juristische Entwicklung | Steffen Wasmund, Berlin)

    http://www.zwangsbeschneidung.de/presse-2017.html#aus-der-au-fordert-toleranz-fuer-weibliche-genitalverst%C3%BCmmelung

    =

    Strafanzeige wegen Billigung bzw. Bewerbung der weiblichen Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) und wegen Aufruf an Ärzte zur Durchführung der FGM gegen Prof. Dr. Christina Aus der Au, Theologin, Frauenfeld (TG), Schweiz

    […] Bei einer Podiumsdiskussion des diesjährigen Deutschen Evangelischen Kirchentags im Festsaal des Roten Rathauses (Offene Gesellschaft – Wo sind die Grenzen der Toleranz) am 27. Mai 2017 warb Aus der Au sinngemäß dafür, die Beschneidung des Geschlechtsorgans eines muslimischen Mädchens zu tolerieren und diese FGM besser durch einen ausgebildeten Arzt durchführen zu lassen als durch einen Laien im Hinterhof […]

    https://eifelginster.wordpress.com/2017/05/31/470/

  24. Edward von Roy Says:

    . . . . .

    Bundesärztekammer

    Empfehlungen zum Umgang mit Patientinnen nach weiblicher Genitalverstümmelung (female genital mutilation Abk.: FGM)

    Stand: April 2016

    Rechtslage

    Strafrecht

    In Deutschland erfüllt dieser Eingriff den Straftatbestand der Verstümmelung weiblicher Genitalien gem. § 226a StGB. Daneben kommen auch die Straftatbestände der gefährlichen Körperverletzung gem. § 224 StGB, der schweren Körperverletzung gem. § 226 StGB und der Misshandlung von Schutzbefohlenen gem. § 225 StGB in Betracht. § 226a StGB ist als Verbrechenstatbestand ausgestaltet. Die Strafandrohung reicht von einem bis zu fünfzehn Jahren Freiheitsstrafe, in minder schweren Fällen von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Eine evtl. Einwilligung der Patientin in den Eingriff entfaltet gem. § 228 StGB keine rechtfertigende Wirkung, weil die Tat trotz der Einwilligung gegen die guten Sitten verstößt. Insbesondere Eltern drohen im Zusammenhang mit dem Eingriff je nach Tatbeitrag unterschiedliche strafrechtliche Konsequenzen. Im Falle der Mitwirkung, Veranlassung oder Unterstützung des Eingriffs kommt vor allem eine Strafbarkeit nach § 25 Abs. 2 StGB (Mittäterschaft), § 26 StGB (Anstiftung) oder § 27 StGB (Beihilfe) in Betracht. Eine Strafbarkeit wegen Unterlassens gem. § 226a i.V.m. § 13 StGB kann relevant werden, wenn ein Elternteil Kenntnis von dem bevorstehenden Eingriff hat und nichts unternimmt, um diesen abzuwenden. Daneben kommt auch der Straftatbestand der Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht gem. § 171 StGB in Betracht.

    Regelung zur Schweigepflichtentbindung

    Gem. § 4 Abs. 3 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) können Ärzte bei gewichtigen Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung eine Einschaltung des Jugendamtes auch ohne Schweigepflichtentbindung veranlassen, wenn eine Erörterung der Situation mit den Personensorgeberechtigten nicht möglich ist oder erfolglos bleibt; hierauf sind die Betroffenen vorab hinzuweisen, es sei denn, dass damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen in Frage gestellt wird.Unabhängig hiervon kann im Fall eines rechtfertigenden Notstands gemäß § 34 StGB eine Einschaltung Dritter ohne Schweigepflichtentbindung erfolgen.

    http://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/Empfehlungen/2016-04_Empfehlungen-zum-Umgang-mit-Patientinnen-nach-weiblicher-Genitalverstuemmelung.pdf

    . . . . .

  25. Gingernillis Züüg Says:

    ____

    Vgl. Schweizerische Empfehlungen für Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und Pflegefachkräfte: „Patientinnen mit genitaler Beschneidung“, http://www.sggg.ch/, http://www.iamaneh.ch, die ausführlich medizinische, psychologische und soziale Implikationen beschreiben.

    ____

    Die Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe – gynécologie suisse oder kurz SGGG

    http://www.sggg.ch/

    Guideline

    Patientinnen mit genitaler Beschneidung: Schweizerische Empfehlungen für Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und Pflegefachkräfte

    http://www.sggg.ch/fileadmin/user_upload/Dokumente/3_Fachinformationen/2_Guidelines/De/Patientinnen_mit_genitaler_Beschneidung_2005.pdf

    IAMANEH Schweiz engagiert sich im Bereich der sexuellen Gesundheit sowie gegen Gewalt in Westafrika und im Westbalkan.

    https://www.iamaneh.ch/de/

    Mädchenbeschneidung | IAMANEH Schweiz

    Die Mädchenbeschneidung kann nicht rückgängig gemacht werden. Sie hinterlässt schwere seelische und körperliche Schäden. Der Eingriff führt bei vielen Frauen zu lebenslangen Gesundheitsproblemen. Zudem können Betroffene an den akuten sowie langfristigen Folgen sterben.

    https://www.iamaneh.ch/de/themen/menschenrechte/maedchenbeschneidung.html

    Gegen die Mädchenbeschneidung | Ein Projekt von IAMANEH

    Mehr Bildung – weniger Beschneidungen

    In Mali sind Themen rund um die Sexualität normalerweise tabu, Aufklärung gibt es schlichtweg nicht und die Beschneidung ist immer noch sehr verbreitet. Schätzungsweise 85% der Frauen sind beschnitten.

    Eine Verhaltensänderung in den Familien in Bezug auf die sexuelle Gesundheit ist einfacher zu erreichen, wenn die Frauen gebildet sind. Die Schulbildung von Mädchen wird in Mali jedoch für nicht so wichtig gehalten, weil sie traditionell früh verheiratet werden. Schulbildung und sexuelle Gesundheit stehen in engem Zusammenhang. So beeinflussen die Dauer des Schulbesuchs und das Bildungsniveau das Heiratsalter, die Paarbeziehung, die Verwendung von Verhütungsmitteln, Beschneidung, Ernährung und die Säuglings- und Kleinkindpflege. Schulbildung wirkt sich auf die Mütter- und Kindersterblichkeit aus. […]

    https://www.iamaneh.ch/de/projekte/mali/gegen-die-maedchenbeschneidung-in-mali!.html

  26. Traoré Griot Says:

    ::

    [ Zitat ]

    TERRE DES FEMMES

    „Brücken bauen zwischen der EU und FGM Herkunftsländern“ – EndFGM Seminar in Brüssel

    Am 30.05.2017 findet in Brüssel ein Seminar zu dem Thema „Brücken bauen zwischen der EU und FGM Herkunftsländern“ statt, unsere TERRE DES FEMMES FGM Referentin Charlotte Weil ist heute vor Ort.

    Das EU-weite Netzwerk EndFGM […]

    Wir freuen uns sehr an diesem Tag teilzunehmen und gemeinsam an dem Konzept der weltweiten Überwindung von FGM zu arbeiten!

    Stand: 05/2017

    http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/aktuelles/2445-bruecken-bauen-zwischen-der-eu-und-fgm-herkunftslaendern-endfgm-seminar-in-bruessel

    .

    .

    MAP-FGM Seminar in Brüssel zur wissenschaftlichen Forschung

    Am 08.06.2017 startete die zweitägige Konferenz von MAP-FGM zum Thema „Female Genital Mutilation/Cutting at the Intersection of Qualitative, Quantitative and Mixed Method Research – Experiences from Africa and Europe“ statt. Unsere TERRE DES FEMMES FGM Referentin Charlotte Weil ist vor Ort.

    Das Multisektionale Akademische Programm zur Verhinderung und Bekämpfung von weiblicher Genitalverstümmelung (MAP-FGM) […]

    http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/aktuelles/2462-map-fgm-seminar-in-bruessel-zur-wissenschaftlichen-forschung

    ::

  27. have a nice day Says:

    .

    Alina Ivakh & KEZMASTERS „Volt ikh gehat koekh…“ (Yiddish song)

    Алина Ивах

    Concert „Songs for Happy People.“ Kazan, January 2016 Great Concert Hall. Saidashev.

    .

    .

  28. Gingernillis Züüg Says:

    .

    .

    Christina Aus der Au

    Bei einer Podiumsdiskussion des Deutschen Evangelischen Kirchentages 2017 in Berlin im Festsaal des Roten Rathauses (Offene Gesellschaft – Wo sind die Grenzen der Toleranz) warb Aus der Au sinngemäß dafür, die Beschneidung des Geschlechtsorgans eines muslimischen Mädchens zu tolerieren und diese FGM besser durch einen ausgebildeten Arzt durchführen zu lassen als durch einen Laien im Hinterhof.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Christina_Aus_der_Au

  29. Cees van der Duin Says:

    .

    AMGE | World Association of Girl Guides and Girl Scouts

    Stop à la violence

    PASSER À L’ACTION POUR METTRE FIN À LA VIOLENCE À L’ÉGARD DES FEMMES ET DES FILLES

    Les 16 Jours d’activisme contre la violence basée sur le genre débuteront le 25 novembre, Journée internationale pour l’élimination de la violence à l’égard des femmes et culmineront le 10 décembre, Journée des droits de l’homme. (…)

    En 2011, l’Association mondiale des Guides et des Eclaireuses a lancé sa première campagne mondiale de plaidoyer ‘Stop à la Violence – exprimez-vous pour les droits des femmes’.

    https://www.wagggs.org/fr/what-we-do/stop-the-violence/

    16 Jours d’activisme contre la violence sexiste 2016

    file:///C:/Users/dell/Downloads/16daysCommsPack2016_FRENCH.pdf

    .

    WAGGGS – Stop the Violence – World Association of Girl Guides and Girl Scouts

    16 Days of Activism against Gender-Based Violence kicks off on 25 November, the International Day for the Elimination of Violence against Women, and culminates on 10 December, Human Rights Day.

    https://www.wagggs.org/en/what-we-do/stop-the-violence/

    .

    Stop the Violence!

    Author Erzsebet Haris 19.06.2017

    von Fabian Loske

    Ausschreibung zur Arbeitsgruppe der Ringverbände zur Umsetzung der WAGGGS Kampagne „Stop the Violence“ (Arbeitsgruppe Stop the Violence, AG STV)

    Was ist Stop the Violence eigentlich? Worum geht es dabei?

    Stop the Violence ist eine Kampagne von WAGGGS in Kooperation mit UN Women zur Prävention von Gewalt an Frauen. Sie beinhaltet sowohl inhaltliche Elemente als auch einen Advocacy Teil. Der inhaltliche Teil (heißt Voices against Violence Curriculum) ist in verschiedene Arbeitshilfen für drei Altersstufen unterteilt und beinhaltet Gruppenstunden mit Themenschwerpunkten (z.B. Gewalt in der Beziehung), die je nach Länderkontext auswählbar sind.

    Mehr Informationen gibt es hier:

    http://www.unwomen.org/en/digital-library/publications/2013/10/voices-against-violence-curriculum

    https://www.wagggs.org/en/what-we-do/stop-the-violence/

    Was macht die AG STV?

    Nach vielen positiven Abstimmungen zwischen WAGGGS und den Ringverbänden, PSG, BdP, VCP und DPSG und schon erfolgreichen Teilnahmen an internationalen STV Trainings von Mitgliedern der Ringverbände soll nun eine Arbeitsgruppe auf Ringebene eingerichtet werden (AG STV).

    Die AG STV soll sich zunächst einmal weitergehend inhaltlich mit der Kampagne beschäftigen, und erarbeiten, wie eine Integration der Inhalte in die (Schulungs-) Strukturen der Ringverbände aussehen kann.

    Wer kann mitmachen?

    Je Ringverband wird eine Person gesucht um in der AG STV mitzuwirken.

    Prinzipiell ist natürlich jedes motivierte Mitglied willkommen sich bei diesem Thema zu engagieren!

    Spezielle Vorraussetzungen für die AG STV sind jedoch:

    Interesse an Genderthemen/ Geschlechtergerechtigkeit

    Interesse an Gewaltpräventionskonzepten

    Gute Englischkenntnisse

    Gute Kenntnisse über die verbandlichen Strukturen des entsendenden Verbands

    Bewerbungen an international@vcp.de (Pfadfinderischer Lebenslauf und kurze Darlegung deiner Motivation)

    Bewerbungsschluss: 02.07.2017

    http://www.vcp.de/pfadfinden/stop-the-violence/

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