454. Mit der Flucht hört die Gefahr nicht auf

Den Hinweis auf diese Veranstaltung in Köln geben wir gerne weiter:

Flucht vor Religion

Freitag, 07. Oktober 2016
19:00 Uhr

Altenberger Hof
Club-Raum
Mauenheimer Straße 92
50733 Köln

Der Eintritt ist frei.

Der unbeugsame Wille, die Dinge zu hinterfragen, hat sie in Lebensgefahr gebracht. In den Ländern ihrer Herkunft wird Apostasie mit dem Tode bestraft; ausgeführt durch die eigene Familie, die Gemeinschaft oder den Staat.

Sie, das sind Menschen, die sich entschlossen haben, vor religiösem Wahn und Machtaanspruch zu fliehen, einem Machtanspruch, der zumeist untrennbar mit staatlichen Strukturen verknüpft ist. Frauen sind in besonderer Weise bedroht, da sie ihr Leben lang nicht nur äußerster psychischer und physischer Gewalt, sondern auch schweren sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind, überwiegend in der eigenen Familie.

Die Ex-Muslimin Rana aus Saudi-Arabien wird die Geschichte ihrer Flucht und von den Fluchten anderer erzählen, die sich jetzt gerade zutragen. Und vom spontanen Entstehen einer Gemeinschaft, die versucht, Menschen auch hier aus den Gefahrenzonen zu bringen – denn die Bedrohung hört mit der Ankunft in Europa nicht auf.

An diesem Abend werden außerdem noch weitere Frauen und Männer aus den unterschiedlichsten Ländern ihre Erlebnisse schildern.

Mina Ahadi, die Vorsitzende des Zentralrates der Ex-Muslime, wird von der Arbeit des Vereins berichten und einen Appell für Humanismus, Säkularismus und Aufklärung senden.

Eine sich anschließende Diskussion ist erwünscht.

Die

Regionalgruppe Köln der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs Köln)

veranstaltet diesen Vortrag im Rahmen des Humanistischen Forums Köln (HFK)
in Zusammenarbeit mit dem

Zentralrat der Ex-Muslime.

Die Veranstaltung wird unterstützt vom

Säkularen NetzWerk NRW (SNW).

Q u e l l e n

Flucht vor Religion

http://www.gbskoeln.de/

Freitag, 07.10.2016 / 19:00 Uhr

Flucht vor Religion

Mit Rana Ahmad und Mina Ahadi u.a.,

im Rahmen des

Humanistischen Forum Köln / Ketzerstammtisch
GBS – IBKA – Skeptiker – HVD
Offener säkular- humanistischer Gesprächskreis

Altenberger Hof, Club-Raum
Mauenheimer Str. 92
50733 Köln
(Eintritt frei)
Interessierte sind herzlich willkommen.

https://giordanobrunostiftung.wordpress.com/nachster-termin/

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5 Antworten to “454. Mit der Flucht hört die Gefahr nicht auf”

  1. Everyday I'm çapuling. Auch Köln tschapuliert Says:

    Flucht vor Religion
    ::::

    https://www.facebook.com/events/1615292212101622/

    ::::

  2. kunstschaffende Says:

    Darum wäre es doch auch wichtig, dass sich die Flüchtigen und Schutz Suchenden von diesem Unrecht in ihrer Religion hier in Europa lossagen. Wenn hier weiter praktiziert wird wovor sie geflohen sind, dann kann sich nichts zum Guten wenden und ändern! Denn diese furchtbaren Praktiken werden dann auch an die Kinder der Zukunft weitergegeben. Es gibt genug schlimme Ideologien unter dem Deckmantel der Religionen! Ich bedauere sehr, dass ich nicht teilnehmen kann, der Weg ist zu weit für mich!

    Ich wünsche allen einen friedlichen und regen Austausch!

    Babsi

  3. Bragalou Says:

    Puis j’ai enfin réaliser mon rêve. Ce rêve est plus qu’un nom, c’est une bouffée d’oxygène, une renaissance : ce rêve, c’est La Liberté.

    Je m’appelle Rana Ahmad, je suis ex-musulmane, et aujourd’hui je suis Libre.

    https://la-voie-de-la-raison.blogspot.com/2016/02/Rana.Ahmad.html
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    Rana Ahmad, Saoudienne athée : „Ma famille m’aurait tuée si je n’avais pas fui“

    Rana Ahmad, ex-musulmane saoudienne qui a défié son éducation musulmane sunnite et a fui l’Arabie saoudite, de peur d’être exécutée, a évoqué sa vie antérieure et son „réveil“ dans une interview accordée à la chaîne allemande Deutsche Welle le 16 août 2016. Contrainte de porter le hijab à 9 ans et le niqab à 13 ans, Ahmad a déclaré que le hijab lui avait „volé son enfance“. Et d’ajouter „qu’on ne peut faire le choix de quitter l’islam“, étant donné que „le prophète de l’islam Mahomet a dit : „Celui qui quitte sa religion, tuez-le““.
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    Saudi Born Atheist Ex Muslim – Family Would Have Killed Her If She Didn’t flee
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    Rana: Ex-Muslim Atheist From Saudi Arabia المملكة العربية السعودية
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    Rede von Ex-Muslima Rana in Köln – 05.03.2016

    (Rana war Gast des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE). Übersetzung: Imad Karim.)
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  4. Cees, für den Blog Eifelginster Says:

    #kunstschaffende

    Liebe Babsi, vielen Dank für Ihren Kommentar.

    Es käme darauf an, einen Islam ohne Höllenfurcht, Schariagesetze und Frauenentwürdigung zu leben … es gibt Einzelne, die das bereits heute für sich schaffen, doch organisierbar (zu Moscheen, Islamverbänden usw.) ist ein solcher Islam leider noch nicht.

    Echte Hardliner der Gesetzesreligion Islam sind ausgesprochen ’selbstsicher‘ (ungerührt, verbohrt, kalt) und erklären ihren Totalitarismus als „gerecht“ und – insofern folgerichtig – jede Kritik am Islam als „ungerecht“.

    Ein Ausstieg aus der Religion (ob Richtung Atheismus oder als Wechsel zu einer anderen Religion) muss dem Individuum in einer freiheitlichen Demokratie möglich sein. Der echte alte Islam will das verhindern.

    Ex-Muslima Rana hat großen Mut bewiesen und macht vielen anderen jungen Menschen im Orient sowie in den zahlreichen streng muslimischen Milieus andernorts gute Hoffnung.

    Mit besten Grüßen

    Cees

  5. Jacques Auvergne Says:

    Frankreich: 28 % für den Vorrang der Scharia

    Tja, man nennt es den Islam. Statt das Problem beim Namen (Fiqh sprich Islam, Scharia sprich Islam) zu nennen, lechzen die Postmodernisten (als da sind 1. die französischen Muslimbrüder als die ausgesprochen global denkenden Muslimbrüder, 2. Frankreichs Dhimmis von morgen) nach dem Frankreichislam mitsamt Frankreichmufti, denn der irgendwie ausländische Islam sei besonders radikal.

    Der eigentliche Islam hingegen sei eigentlich („im Kern“ …) problemfrei und besagter Frankreichislam bringe Frankreich das ganz große Glück.

    Ungefähr wie in Deutschland also, wo das Gefasel vom schlimmen politischen Islam bzw. radikalen Islam bzw. Salaf-Islam, vom Saudi-Islam bzw. Wahhabiyya-Islam sowie vom Türkei-Islam bzw. Erdogan-Islam schier kein Ende nimmt.

    Allah hingegen interessiert sich nicht für Staatsgrenzen. Schon Feldherr Mohammed kämpfte – mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln – global.

    Allahs Herrschaft ist weltweit durchzusetzen, Panislamismus ist Tautologie.
    .
    .

    28% sont pour la charia […] Le rapport, intitulé „Un islam français est possible“, avance que les musulmans comptent pour 5,6% des habitants de métropole, soit un pourcentage „moins important que ne l’avancent bon nombre de chiffres fantaisistes“, souligne en avant-propos Hakim El Karoui, ancien conseiller de Jean-Pierre Raffarin à Matignon et ex-président de l’Institut des cultures d’islam.

    (Une étude dresse un portrait des musulmans de France. Le Figaro, avec AFP, 18.09.2016.)

    http://www.lefigaro.fr/flash-actu/2016/09/18/97001-20160918FILWWW00014-une-etude-dresse-un-portrait-des-musulmans-de-france.php

    Un groupe de 28% est qualifié d’autoritaire par le rapport. Ces musulmans sont pour le port du voile intégral, considèrent que la Charia est au-dessus des lois de la République et utilisent l’Islam comme instrument de révolte, écrit l’Institut Montaigne.

    RTL

    http://www.rtl.fr/actu/societe-faits-divers/info-rtl-un-tiers-des-musulmans-de-france-ne-se-reconnaissent-pas-dans-la-republique-7784892922

    France: 29% of French Muslims Favor Sharia Over French Law

    (In addition, 50 percent of French Muslims between the ages of 15 and 25 subscribe to radical Islam, largely as a way to revolt against French society.)

    […] The survey was carried out in April and May 2016 by Ifop (French Institute of Public Opinion) and was commissioned by the Institut Montaigne, a conservative think-tank. From the survey of 15,459 people aged 15 and over, a sub-group of 1,029 Muslims was analyzed […]

    To measure the religious fervor of Muslims, the survey classified respondents into three categories:

    1. Those who accept to live by the rules of a secular society even though their religion is important to them account for 46 percent.

    2. Those who are proud of their Islamic identity and demand the right to express it in public while respecting French laws account for 25 percent.

    3. Fundamentalists, who oppose the values of the French Republic and advocate polygamy and the wearing of the niqab and burqa account for 28 percent of the total sample — 20 percent of over-40s but 50 percent of under-25s.

    The report describes the latter group as “young and unskilled with low participation in the workforce, living on the outskirts of large cities. They do not define themselves by religious fundamentalism but use Islam as an instrument of revolt against French society.”

    Sixty-five percent of all Muslim respondents support the wearing of the hijab, with 60 percent supporting it in schools, where it is banned. Twenty percent of males and 28 percent of females are favorable to the wearing of the niqab or burqa, both of which are banned in public.

    Aside from the extremely worrying statistic that 50 percent of French Muslims between the ages of 15 and 25 subscribe to radical Islam, the survey shows that 29 percent of all French Muslims consider that sharia (Islamic) law is more important than the laws of the French Republic.

    The report, written by Hakim El Karoui, a senior adviser at Roland Berger Strategy Consultants, concludes that it is essential to build a French Islam compatible with the values of the French Republic and financed from within France rather than by foreign states who, at present, dominate the teaching of Islam. […]

    (By Leslie Shaw. Clarion Project, 19.09.2016.)

    http://www.clarionproject.org/analysis/france-29-french-muslims-favor-sharia-over-french-law

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