427. Düsseldorf: Demo gegen Lehrerinnenkopftuch

Hidschab (Kopftuch und noch viel mehr) ist Frauenentwürdigung und Geschlechterapartheid. Gegen das neue Kopftuchurteil des Bundesverfassungsgerichts wird am 17.06.2015 vor dem Düsseldorfer Landtag demonstriert, ein Aufruf des Zentralrats der Ex-Muslime, den wir hiermit gerne weiterleiten.

..
.

Aufruf zur Demonstration vor dem Düsseldorfer Landtag

_____ Mittwoch, 17. Juni 2015 um 10:00 Uhr
_____ Düsseldorf, Platz des Landtags 1
.
..

Weil das Kopftuch und jegliche islamische Frauenbekleidung ein Symbol der Unterdrückung der Frauen und Mädchen sind, sind wir gegen die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.

Weil unsere Kinder ein Recht auf religionsfreie Bildung haben, sind wir gegen das Tragen islamischer Kopfbedeckung von Lehrerinnen in deutschen Schulen. Kinder sind religionsfrei und Schule soll religionsneutral bleiben.

Am 27.01.2015 hat das Bundesverfassungsgericht das pauschale Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen an öffentlichen Schulen als verfassungswidrig aufgehoben.

In den nächsten Tagen wird der nordrhein-westfälische Landtag über den Gesetzesentwurf abstimmen und das Ergebnis in geltendes Recht umwandeln.

Das Kopftuch ist und bleibt ein religiöses Symbol der Diskriminierung der Frauen in islamisch geprägten Ländern. Das Kopftuch und islamische Bekleidung hat auch in europäischen Ländern nicht weniger von dieser Bedeutung und die Lehrerinnen mit dem Kopftuch demonstrieren ihre Religionszugehörigkeit vor ihren Schülern in einem Bereich, welcher säkular und religionsneutral sein sollte.

Der Zentralrat der Ex-Muslime ruft zum Protest gegen das Urteil des Bundesverfassungsgerichts auf und fordert dazu auf, das Verbot der Verschleierung der Lehrerinnen (Lehrerinnenkopftuch) beizubehalten.

Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE)
14.06.2015

http://exmuslime.com/kopftuch-ist-ein-symbol-der-geschlechterapartheid/

https://de-de.facebook.com/pages/Zentralrat-der-Ex-Muslime-Deutschland/486839381365629

……..
……
….
..
____________________
H i n t e r g r u n d

Kopftuch provoziert, diskriminiert, stört den Schulfrieden

Mit dem Beschluss des Ersten Senats vom 27. Januar 2015 (1 BvR 471/10) hat das Bundesverfassungsgericht das pauschale Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen an öffentlichen Schulen als verfassungswidrig aufgehoben.

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2015/01/rs20150127_1bvr047110.html

Eine solche Vorschrift sei nur dann zu rechtfertigen, wenn eine konkrete Gefährdung des Schulfriedens oder der staatlichen Neutralität von dieser religiösen Kleidung ausgehe. § 57 Abs. 4 Satz 3 des Schulgesetzes NRW, der als Privilegierung zugunsten christlich-abendländischer Bildungs- und Kulturwerte oder Traditionen konzipiert sei, verstoße gegen das Verbot der Benachteiligung aus religiösen Gründen (Art. 3 Abs. 3 Satz 1 und Art. 33 Abs. 3 GG) und sei daher nichtig.

Noch vor der Sommerpause 2015 wird der nordrhein-westfälische Landtag über den Gesetzesentwurf zum 12. Schulrechtsänderungsgesetz abstimmen und das Ergebnis in geltendes Recht umwandeln. Die Damen und Herren Abgeordneten werden dann auch darüber entscheiden, wie der Beschluss des BVerfG vom 27.01.2015 verfassungskonform umzusetzen ist.

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_I/I.1/Aktuelle_Termine.jsp?maxRows=1000&toolbarShow=off&filterMaske=off&von_datum=20150624&bis_datum=20150626&kMonat=6&kJahr=2015

Der Karlsruher Beschluss verstößt jedoch gegen die negative Religionsfreiheit von Lehrerinnen, Schülern und Eltern, verletzt die staatliche Neutralitätspflicht und einige Rechtsstaatsprinzipien.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts verdient unseren Protest. Das Verbot des Hidschab der Lehrerin (Lehrerinnenkopftuch) ist beizubehalten.

____________________
Q u e l l e n

Gleichwohl gebietet der Islam, nach allen islamischen Rechtsschulen, das Einhalten bestimmter Bekleidungsvorschriften, und zwar für Mann und Frau. Der Frau ist geboten, sich bis auf Hände, Füße und Gesicht zu bekleiden, dazu gehören einstimmig die Kopfhaare. Sinn dieses Gebotes ist es nicht, die Frau in irgendeiner Form zu unterdrücken. Für die unterzeichnenden islamischen Organisationen in Deutschland ist das Kopftuch nur ein religiöses Gebot, …

(IGD, IGMG, VIKZ, ZMD usw. am 22.04.2004)

h__p://www.islam.de/1164_print.php?

Warum müssen muslimische Frauen Kopftuch tragen?

Der Muslim sollte auch bezüglich seiner Kleidung auf Bescheidenheit Wert legen, und der Mensch sollte nicht als bloßes Objekt der Begierde betrachtet werden. Deshalb gibt es im Islam sowohl für Männer als auch für Frauen Bekleidungsvorschriften. Die Kleidung darf weder zu dünn sein, noch zu eng anliegen, damit die Körperformen nicht sichtbar werden. Die Bekleidung des Mannes muss mindestens den Bereich vom Nabel bis zum Knie bedecken, bei der Frau muss die Kleidung ihren ganzen Körper, außer ihrem Gesicht und ihren Händen, bedecken. Die Verschleierung des Gesichts ist nicht vorgeschrieben. Diesen Regelungen liegt die Koranstelle (24:31) zugrunde, die durch Aussagen des Propheten Muhammad präzisiert wird. Diese Vorschriften, wie auch andere Vorschriften im Islam, gelten für die Muslime verbindlich ab der Pubertät, da dieser Einschnitt die Volljährigkeit kennzeichnet. … Werden die Frauen im Islam unterdrückt? Nein, im Gegenteil.

(IGMG Lohne, die deutsche Millî Görüş also zitiert Mister Entenküken, den US-amerikanischen Mediziner und Muslimbruder Shahid Athar)

h__p://www.igmglohne.de/Islam_und_Muslim/25_Fragen_zum_Islam/25_fragen_zum_islam.html

Der Arzt, die Salatschüssel und das Entenküken. Verabschieden sich die USA von den allgemeinen Bürgerrechten?

(Kommentierung der 25 Fragen zum Islam des Shahid Athar. Von Cees van der Duin)

https://schariagegner.wordpress.com/2009/07/22/scharia-in-den-usa/

Hidschab

h__p://www.eslam.de/begriffe/v/verhuellung.htm

https://en.wikipedia.org/wiki/Hijab

http://de.wikipedia.org/wiki/Hidsch%C4%81b

Bundesverfassungsgericht

9. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V. (DITIB) hat folgende theologische Bewertung ihres Obersten Religionsrates mitgeteilt: Muslimische Frauen müssten ab Eintritt der Pubertät in Gegenwart von Männern, mit denen sie nicht verwandt seien und die zu ehelichen ihnen religionsrechtlich erlaubt sei, ihren Körper – mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen – mit Kleidung derart bedecken, dass die Konturen und Farbe des Körpers nicht zu sehen seien. Der Kopf gelte dabei als bedeckt, wenn Haare und Hals vollständig bedeckt seien. Dies sei ein nach den Hauptquellen der Rechtsfindung im Islam (Koran, Sunna, Gelehrtenkonsens und allgemeiner Übereinkunft der Gemeinden) bestimmtes religiöses Gebot definitiver Qualität. In welcher Weise die vorgeschriebene Bedeckung erfolge, sei allein die Entscheidung der muslimischen Frau. Das Tragen des Kopftuchs diene demnach ausschließlich der Erfüllung eines religiösen Gebots und habe darüber hinaus für die Trägerin weder einen symbolischen Charakter noch diene es der Bekundung nach außen.

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2015/01/rs20150127_1bvr047110.html

Advertisements

8 Antworten to “427. Düsseldorf: Demo gegen Lehrerinnenkopftuch”

  1. Bragalou Says:

    ::

    Lediglich um ein Tuch auf dem Kopf geht es nicht

    Das im März 2015 bekannt gewordene Kopftuchurteil des Bundesverfassungerichts gefährdet den Rechtsstaat und untergräbt die freiheitliche Demokratie. Von Edward von Roy.

    https://schariagegner.wordpress.com/2015/03/14/verfassungsgericht-kippt-kopftuchverbot-fuer-lehrerinnen/

    ::

  2. Bragalou Says:

    ::

    Aufruf zur Demonstration vor dem Düsseldorfer Landtag

    WANN: Mittwoch, 17. Juni 2015 um 10:00 Uhr
    WO: Düsseldorf, Platz des Landtags 1

    „Weil das Kopftuch und jegliche islamische Frauenbekleidung ein Symbol der Unterdrückung der Frauen und Mädchen sind, sind wir gegen die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. …

    Das Kopftuch ist und bleibt ein religiöses Symbol der Diskriminierung der Frauen in islamisch geprägten Ländern. Das Kopftuch und islamische Bekleidung hat auch in europäischen Ländern nicht weniger von dieser Bedeutung und die Lehrerinnen mit dem Kopftuch demonstrieren ihre Religionszugehörigkeit vor ihren Schülern in einem Bereich, welcher säkular und religionsneutral sein sollte.

    Der Zentralrat der Ex-Muslime ruft zum Protest gegen das Urteil des Bundesverfassungsgerichts auf und fordert dazu auf, das Verbot der Verschleierung der Lehrerinnen (Lehrerinnenkopftuch) beizubehalten.“

    (ZdE)

    https://de-de.facebook.com/events/1604764346447002/

    ::

  3. Neukölln ist überall Says:

    Neuköllns Bildungsstadträtin Dr. Franziska Giffey zur Aufhebung des pauschalen Kopftuchverbotes für Lehrkräfte in öffentlichen Schulen durch das Bundesverfassungsgericht:

    „Als Neuköllner Schul- und Bildungsstadträtin sehe ich den heute veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts mit Sorge.

    In Neuköllner Schulen haben weit über die Hälfte der Schülerinnen und Schüler einen Migrationshintergrund, in Nord-Neukölln teilweise über 90 %. Hier treffen Schülerinnen und Schüler unterschiedlichster Herkunft aufeinander, die auch unterschiedliche Religionszugehörigkeiten haben.

    Schon jetzt gibt es Ethnienhierarchien zwischen einzelnen Schülergruppen und Konflikte im täglichen Schulleben, bei der Frage, wie sich Mädchen und junge Frauen religiös korrekt zu verhalten haben und wie sie sich kleiden sollen. Natürlich gefährdet das den Schulfrieden.

    Gerade in einer solchen Situation ist es von großer Bedeutung, dass Lehrerinnen und Lehrer sich der Wahrung der weltanschaulichen Neutralität verpflichtet fühlen. Auch im Hinblick auf Schülerinnen und Schüler, die keiner Religion angehören und mit dem Ziel, Konflikte mit Schüler/innen und Eltern von vornherein zu vermeiden, ist das wichtig.

    Die bekenntnisoffene öffentliche Schule ist gerade in Stadtlagen wie Neukölln ein hohes Gut. Ich stimme mit der abweichenden Meinung des Richters Schluckebier und der Richterin Hermanns beim Bundesverfassungsgericht überein, dass es „nicht realitätsgerecht“ ist, zu behaupten, dass das Tragen religiös konnotierter Bekleidung durch Pädagoginnen und Pädagogen keinen Einfluss auf die Glaubensfreiheit von Schüler/innen und Eltern habe.

    Wir brauchen Lehrerinnen und Lehrer, die sich in ihrer Vorbildfunktion als Amtsträger und Vertreter des Staates neutral verhalten und ihre individuelle Glaubensfreiheit außerhalb der Schule ausleben. Das Neutralitätsgebot sollte dabei für alle gelten, unabhängig welcher Religion sie angehören. Auch in anderen Berufen gibt es Bekleidungsvorschriften, an die sich Menschen zu halten haben, wenn sie diesen Beruf ausüben möchten. Es ist nicht ersichtlich, warum das für den Lehrerberuf nicht gelten sollte.“

    http://www.franziska-giffey.de/stellungnahme-zum-urteil-des-bundesverfassungsgericht-zur-aufhebung-des-pauschalen-kopftuchverbots/


    Heinz Buschkowsky, der scheidende Bürgermeister des Berliner Problembezirks Neukölln, hat das Urteil zum Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen als groben Fehler kritisiert. „Ich empfinde das Urteil als Katastrophe“, sagte der SPD-Politiker im RBB-Inforadio.

    Das Bundesverfassungsgericht stelle die Religionsfreiheit Einzelner über das staatliche Gebot wertneutralen Handelns. „Ich halte das für ein Zurückweichen, für die Preisgabe eines elementaren Bausteins unserer Gesellschaft“, sagte Buschkowsky. Das Urteil erschwere den Kampf gegen religiösen Fundamentalismus.

    In gewohnter Buschkowsky-Manier fuhr der 66-Jährige fort: „Die, die dieses Urteil gefällt haben, haben keine Ahnung – null – wie es in Gebieten, in Stadtlagen wie Neukölln zugeht.“ Das oberste deutsche Gericht habe ohne Not eine Säule der Gesellschaft geschleift, wonach staatliches Handeln wertneutral zu sein habe. „Das Gericht hat gesagt: Die Wertneutralität staatlichen Handelns übt keine normative Funktion aus, sondern ist eher eine offene Haltung“, sagte Buschkowsky. Das sei für ihn unverständlich.

    Das Bundesverfassungsgericht hatte in einem am 13. März veröffentlichten Beschluss entschieden, dass ein Kopftuch-Verbot für muslimische Lehrerinnen an Schulen nicht pauschal gelten darf. Experten der Senatsinnenverwaltung überprüfen nun, ob das seit 2004 in Berlin geltende Neutralitätsgesetz angepasst werden muss. Es fordert von Landesbeschäftigten bisher ein, dass sie sich „in ihrem religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnis zurückhalten.“

    Quelle: rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg (Buschkowsky zum Kopftuch-Urteil: Richter haben „keine Ahnung“), 29.03.2015

    http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2015/03/buschkowsky-zum-kopftuch-urteil–richter-haben–keine-ahnung-.html

  4. Cees van der Duin Says:

    Muslimbruder Shahid Athar (ISNA) und das Entenküken

    Etwas vorab. Im Islam gibt es kein Kopftuch, sondern den Hidschab (Schleier, den weiblichen Körper bedeckend bis auf Hände und Gesicht). Die Pflicht zum Hidschab ist Islam – und kein Wahhabismus oder Salafismus oder Islamismus die es allesamt gar nicht gibt und auch kein politischer Islam den es ebenfalls nicht gibt.

    Die Bedeckung der Frau bis auf Hände und Gesicht ist echte alte Religion. Hidschab (wie Genitalbeschneidung, sunnitisch v. a. schafiitisch auch FGM) ist Scharia.

    Hidschab ist Pflicht. Einen anderen Islam gibt es nicht.

    Nun zu Shahid Athar. Warum Entenküken.

    Der Arzt, die Salatschüssel und das Entenküken. Verabschieden sich die USA von den allgemeinen Bürgerrechten?

    Gekürzte Übertragung ins Deutsche und Kommentierung der »25 Fragen zum Islam« (Shahid Athar). Von Cees van der Duin

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/07/22/133/

    ::

    Shahid Athar und Muslimbruderschaft, Muslim Brotherhood

    In the 2007 Holy Land Foundation terrorist financing case, the United States Department of Justice named ISNA, along with Council on American-Islamic Relations (CAIR), the North American Islamic Trust, as an unindicted co-conspirator and one of a number of „entities who are and/or were members of the US Muslim Brotherhood.“

    https://en.wikipedia.org/wiki/Islamic_Society_of_North_America

    ::

    Shahid Athar
    ISNA

    http://www.isna.net/shahid-athar.html

    ::
    ::

    25 FRAGEN ZUR FRAU IM ISLAM

    13. Warum tragen muslimische Frauen ein Kopftuch?

    Das Kopftuch der muslimischen Frau ist Teil ihrer gesamten Kleidung, die bestimmten Vorschriften unterliegt. Kleidungsvorschriften gibt es im Islam sowohl für den Mann als auch für die Frau und dienen dazu, die Würde und Achtung vor ihnen zu schützen. Muslime sollten grundsätzlich Kleidung tragen, die den Körper in der Weise bedeckt, dass die Figur nicht sichtbar wird, um das Interesse des anderen Geschlechts nicht auf sich zu lenken. Deshalb sollte die Kleidung weder zu eng anliegen noch durchscheinend sein. Da die Haare bzw. Frisur der Frau eine sehr wichtige Rolle für ihr Aussehen spielen und auch eine gewisse Anziehung ausüben können, gilt für Frauen zusätzlich, dass sie ein Kopftuch tragen. Grundlage für diese Regelungen ist die Koranstelle 24:31 sowie ein Ausspruch des Propheten Muhammad (…), nach dem von einer Frau nichts außer Gesicht und Händen zu sehen sein soll.

    Die obigen Bekleidungsvorschriften gelten in Anwesenheit fremder Männer, d. h. Männer, mit denen die Frau theoretisch eine Ehe eingehen könnte. Innerhalb der Familie, einem Teil der Verwandtschaft und unter Frauen kann die muslimische Frau sich auch ohne Kopftuch zeigen. Die betreffenden Personen werden in der oben genannten Koranstelle einzeln aufgezählt. Im Alter kann die Frau ihr Kopftuch ablegen (Koran 24:60). Da sie jedoch auch eine Vorbildfunktion für Jüngere hat, ist es besser für sie, sich weiterhin den islamischen Regeln entsprechend zu bedecken.

    Muslimische Mädchen kleiden sich, wenn die weiblichen Körperformen sichtbar werden (etwa mit Beginn der Pubertät), in der oben beschriebenen Art und Weise.

    http://www.enfal.de/fragfrau.htm

    hier deutsch bei: ENFAL

    http://www.enfal.de/

    Na Karlsruhe, noch irgendwelche Rechtsfragen? Fiqh.

    http://www.enfal.de/mesele.htm

    An euch Menschen, direkt vom Souverän und himmlischen Gesetzgeber.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fiqh

    ::

    Der Islam stellt die Frau ebenso wie den monotheistischen Nichtmuslim rechtlich eine Stufe tiefer, Atheisten, Polytheisten oder Islamapostaten haben eigentlich gar keine Rechte mehr.

    Scharia ist die Entwürdigung der Frau und grundgesetzwidrig. Das Islamische Recht (von Allahgott gestiftet als Schöpfungsordnung Scharia, menschlich anzuwenden als der Fiqh) darf daher nicht legalisiert werden. Wir haben universelle, allgemeine Menschenrechte …

    AEMR

    http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte

    … und keine Islamischen Menschenrechte. Auch nicht in Karlsruhe.

    Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam

  5. Machandelboom Says:

    Demo gegen das Lehrerinnenkopftuch
    Platz des Landtags 1
    40221 Düsseldorf

    Bis hinab über Handknöchel und Fußknöchel will die menschenfeindliche Scharia die Frau ab dem Alter der Pubertät (neun Jahre – Mondjahre, also ab dem Alter von achteinhalb) zwangsweise bedecken. Einem Nicht-Mahram-Verwandten sichtbare, nackte weibliche Unterschenkel oder Unterarme, von Knie oder Schulter gar nicht zu reden, würden die Muslima auf ewig ins Höllenfeuer führen – das war mittelalterliches, voraufklärerisches Denken damals und ist heute Totalitarismus pur.

    Daher sollten wir nicht mehr Kopftuch sagen, sondern vom religiös verpflichtenden Schleier reden oder von der islamischen Bedeckung, vom Hidschab (حجاب).

    Auch ROWZANE bringt den Aufruf zur Demo gegen den Lehrerinnenhidschab:

    حجاب یک سمبل آپارتاید جنسیتی است!
    Der Hidschab ist ein Symbol der Geschlechterapartheid!

    حجاب یک سمبل مذهبی تبعیض و ستم جنسیتی علیه زنان در کشورهای اسلام زده است .
    Hidschab ist ein religiöses Symbol der Diskriminierung und Unterdrückung von Frauen in den vom Islam beherrschten Ländern.

    مقابل تصمیم دادگاه قانون اساسی آلمان داده و خواهان باقی ماندن ممنوعیت حجاب معلمین در آلمان است!
    Gegen die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts und für das beibehaltene Verbot des Schleiers [Hidschab, verkürzt genannt und genäht als Kopftuch] der Lehrerinnen!

    چهارشنبه ۱۷ ماه یونی ساعت ۱۰ صبح در مقابل پارلمان خیابان
    Mittwoch, 17. Juni um 10 Uhr vor dem Landtag.

    https://rowzane.com/announcements/article=34796



    Hidschab signalisiert: „Ich bin männerverführend, wankelmütig und habe einen männlichen Besitzer und Aufpasser, meinen Vater, Bruder oder Ehemann. Ich habe schon oder hätte am liebsten, wie es Allah in seinem Koran befiehlt, halbes Erbe und halbe Stimme vor Gericht. Gesellschaftliches Schariasystem und islamische Menschenrechte (OIC, Kairo 1990) sind besser als säkularer Rechtsstaat und universelle Menschenrechte (AEMR – Paris 1948). Ich bin bin nicht lesbisch und ein schwuler Sohn wäre mir und Allahgott ein Gräuel. Mein Kopftuch bekundet: Mein Mann kann jederzeit Sex mit Konkubinen haben, eine Zweitfrau bis Viertfrau heiraten oder mich einfach so verstoßen, mir hingegen ist es islamrechtlich verboten, einen Nichtmuslim zu heiraten. Ohne islamisch legalen (halal) Grund darf ich mich mit Männern nicht in einem Raum aufhalten.“

    (Von links nach rechts: 1 USA, 2 Iran, 3 Afghanistan, 4 Indonesierinnen in Jordanien)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hidsch%C4%81b

  6. Edward von Roy Says:

    Der NRW-Landesverband des VBE (Verband Bildung und Erziehung) argumentierte völlig überzeugend gegen den Hidschab (Schleier, Kopftuch) der Lehrerin. Leider ist es lange her. Udo Beckmann ist aufgestiegen und heute Bundesvorsitzender.

    Vor neun bis zehn Jahren redete er so:
    ::

    „Der VBE begrüßt die Absicht der Landesregierung, ein Kopftuchverbot an nordrhein-westfälischen Schulen durchsetzen zu wollen“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW). „Es geht darum, muslimische Mädchen zu stärken, die das Kopftuch nicht tragen wollen. Sie sollen nicht unter Druck gesetzt werden.“

    Ist das Tragen des Kopftuchs in der Schule grundsätzlich erlaubt, kann es passieren, dass muslimische Mädchen, die es nicht tragen möchten, sich unter Druck gesetzt fühlen. Ist es aber ganz aus der Schule verbannt, ist zumindest die Schule ein geschützter Raum für diese Mädchen, in dem sie ihre Persönlichkeit frei ausleben können.

    „Wenn die Lehrerin ein Kopftuch trägt, signalisiert sie damit ihren Schülerinnen, dass für Frauen andere Verhaltensnormen gelten als für Männer“, so Beckmann weiter. „Dies widerspricht der im Grundgesetz verankerten Gleichberechtigung von Männern und Frauen.“

    Dem VBE geht es nicht darum, Menschen in der Freiheit ihrer Religionsausübung zu beschränken. Wichtig ist vielmehr, dass Mädchen gegen fundamentalistische Einflüsse geschützt werden. Dazu ist die Schule verpflichtet.

    PD 069/05
    25.10.2005

    http://www.vbe-nrw.de/index.php?content_id=465

    PD 069/05
    25.10.2005

    http://www.vbe-nrw.de/index.php?content_id=465

    ::
    ::

    Udo Beckmann neuer Bundesvorsitzender des VBE
    14.03.2009

    Bonn – Neuer Bundesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) ist Udo Beckmann, der zugleich Landesvorsitzender des VBE Nordrhein-Westfalen bleibt.

    http://www.vbe.de/presse/pressedienste/archiv/archiv-detail/article/udo-beckmann-neuer-bundesvorsitzender-des-vbe.html

    Udo Beckmann aus NRW wurde als VBE Bundesvorsitzender wiedergewählt!
    (VBE-Bundesversammlung, 18.11.2010, Westfalenhallen, Dortmund)

    Udo Beckmann (Mitte), Landesvorsitzender des VBE NRW, wurde für weitere drei Jahre als Bundesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) wiedergewählt. Auf der ordentlichen Bundesversammlung des VBE, die heute in Dortmund stattfand, wurde er mit 95 Prozent der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt. Beckmann ist seit März 2009 Bundesvorsitzender der Lehrergewerkschaft VBE. Der studierte Grund- und Hauptschullehrer wurde Anfang November in den Expertenkreis Inklusive Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission berufen.

    http://vbe-nrw.de/content_id/2456.html?session=dc230e0217d5cec9447096cc1034f48a

    „Von 1996 bis 2005 leitete er eine Hauptschule in einem sozialen Brennpunkt in Dortmund.“
    (Juni 2015)

    Der Bundesvorsitzende
    Udo Beckmann

    http://www.vbe.de/der-vbe/geschaeftsfuehrender-vorstand.html

  7. Edward von Roy Says:

    … Das Kopftuch gefällt inzwischen vielen Mitteleuropäern, und das Bundesverfassungsgericht legt uns allen nahe, es auch so zu sehen. Man muss dem nicht folgen, nicht einmal dann, wenn noch mehr Politiker ins Schwärmen geraten, mit der jüngsten Entscheidung des Gerichtes sei Deutschland in der „Wirklichkeit“ angekommen. Welche Wirklichkeit eigentlich? Die, wonach es gut ist, die kulturelle Differenz, die polarisiert, das Anderssein, bedrohte Keuschheit und Unterwerfung unter Gott und seine Männer möglichst demonstrativ und öffentlich zu betonen? Was immer die beiden beschwerdeführenden Frauen anführen mögen, warum ihnen das Schamtuch, der Schleier, der vor frivolen Blicken schützen soll, so unverzichtbar ist – wichtig ist vor allem das Signal, das sie damit aussenden. Es zielt auf unser Grundvertrauen in die Gleichheit der Geschlechter, unser emanzipiertes Selbstverständnis.

    Immerhin, man darf darauf bestehen, dass ein liberaler Islam ohne Kopftuch auskäme, dass mit dem Kopftuch ein sexualisiertes Frauenbild demonstriert wird. Man muss nur aushalten können, dafür von Kulturrelativisten und Islamfunktionären rabiat angegriffen zu werden; die Denunziationen reichen von Islamophobie bis zu „Hassprediger“ für Kritiker. Halten Kinder das aus? Denn sie sollen wieder einmal die „Lokomotiven der Integration“ sein. Eine Anmaßung, eine Überforderung zudem, die vor allem dort noch mehr sozialen Druck erzeugen wird, wo Mädchen ohne Kopftuch – egal, ob religiös oder atheistisch erzogen – heute schon ausgegrenzt und drangsaliert werden.

    Mit seiner Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht den gesellschaftlichen Konflikt, welcher Islam zu Deutschland gehört – worüber noch lange zu streiten wäre –, ausgerechnet in jenen Teil des öffentlichen Raumes verlegt, in dem gerade nicht offen und fair und folgenlos darüber gestritten werden kann: in die Schulen. Weil Schüler und Lehrer in einem anderen Verhältnis zueinander stehen als Erwachsene, die sich mit, nur zum Beispiel, muslimischen Verbandsfunktionären oder eifernden salafistischen Müttern oder den irritierenden Wünschen der türkischen Religionsbehörde Diyanet auseinandersetzen müssen. Religionsneutral? Das war dann gestern, denn eine Lehrerin mit Kopftuch will das ja gerade nicht sein. …

    Lebensfremd sei das, was da in Karlsruhe beschlossen wurde, sagt eine Schulleiterin, die anonym bleiben will, weil ihr eine radikale Moscheegemeinde in der Nähe ohnehin schon schwer zusetzt. Aber lebensfremd ist das leider nicht, sondern nur Alltag, den viele irgendwie ertragen, aber nicht schätzen. Dieser Beschluss wird unser Leben verändern, er polarisiert und entsolidarisiert. Vor allem da, wo religiöse Gebote des Islam schon heute über allen Vereinbarungen einer säkularen Gesellschaft stehen. Eltern, die ihren Kindern die Freiheit der Wahl lassen wollen, mit oder ohne Kopftuch zu leben, geraten noch mehr unter Anpassungsdruck. Lehrer können davon ein trauriges Lied singen. Es ist ein sozialer Druck, der vor allem auf den Mädchen und Frauen in vielen muslimisch geprägten Vierteln lastet. Wer sich entziehen kann, wird das tun und weggehen. Wer bleiben muss, kann nur auf Solidarität hoffen, die aber hierzulande noch nie groß war. Und die Segregation wird noch einmal zunehmen – in die eine und die andere Gesellschaft.

    aus: Regina Mönch (Eine Gefahr für die offene Gesellschaft), in: FAZ 16.03.2015

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kopftuch-urteil-eine-gefahr-fuer-die-offene-gesellschaft-13484485.html

    Seite 2

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kopftuch-urteil-eine-gefahr-fuer-die-offene-gesellschaft-13484485-p2.html

    Artikel auf einer Seite

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kopftuch-urteil-eine-gefahr-fuer-die-offene-gesellschaft-13484485.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

  8. Edward von Roy Says:

    Die Lehrergewerkschaften GEW und VBE befürchten allerdings, dass Kopftuch tragende Lehrerinnen künftig Druck auf muslimische Schülerinnen ausüben könnten, ebenfalls das Haar zu verhüllen.

    phv NW
    PHILOLOGEN-VERBAND NORDRHEIN-WESTFALEN

    Rheinische Post: Lehrer sind besorgt über Kopftuch-Urteil

    […] Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologenverbandes NRW, sagte unserer Zeitung, das Urteil sei keineswegs eindeutig, sondern öffne Spielräume für ein Verbot. „Es wird zu Auslegungsschwierigkeiten kommen“, sagte er voraus.

    http://www.phv-nw.de/presse/phv-in-den-medien/rheinische-post-lehrer-sind-besorgt-ueber-kopftuch-urteil


    Die Lehrergewerkschaften GEW und VBE befürchten allerdings, dass Kopftuch tragende Lehrerinnen künftig Druck auf muslimische Schülerinnen ausüben könnten, ebenfalls das Haar zu verhüllen. VBE-Landeschef Udo Beckmann sagte, er bewerte das Tragen eines Kopftuchs sehr wohl als Verletzung der Neutralitätspflicht gegenüber Schülern. Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologenverbandes NRW, sagte unserer Zeitung, das Urteil sei keineswegs eindeutig, sondern öffne Spielräume für ein Verbot. „Es wird zu Auslegungsschwierigkeiten kommen“, sagte er voraus.

    aus: Detlev Hüwel und Gregor Mayntz (Lehrer sind besorgt über Kopftuch-Urteil), Rheinische Post am 14.03.2015

    http://www.rp-online.de/politik/lehrer-sind-besorgt-ueber-kopftuch-urteil-aid-1.4943561


    VBE zur heutigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
    13.03.2015

    „Der VBE nimmt das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts mit großer Zurückhaltung zur Kenntnis. Für mich ist das eine Rolle rückwärts“, erklärt VBE-Bundesvorsitzender und VBE NRW Landesvorsitzender Udo Beckmann. „Für den VBE steht außer Frage, dass Lehrkräfte in Deutschland der Neutralitätspflicht unterliegen und diese Pflicht nicht verletzt werden darf.“

    Beckmann weiter: „Der VBE setzt sich dafür ein, dass Schule ein Ort der Bildung und Erziehung bleibt und Schülerinnen und Schüler ohne jegliche Beeinflussung unterrichtet werden. Dies ist und bleibt der Auftrag von Lehrerinnen und Lehrern.“ Es sei zu befürchten, so Beckmann, dass mit der heutigen Entscheidung Schulleitungen und Lehrkräften weitere Belastungen auferlegt werden, denn in jedem Einzelfall müsse nunmehr geprüft werden, inwiefern die Neutralitätspflicht eingehalten oder die Grenze der Neutralität überschritten werde. Das Tragen des Kopftuchs werde gerade von traditionalistischen Gruppierungen propagiert und sei als Ausdruck religiöser Intoleranz oder gar Frauenfeindlichkeit zu werten. Der Druck auf muslimische Mädchen, gegen ihren Willen ein Kopftuch tragen zu müssen, werde so noch wachsen.

    Beckmann abschließend: „Der Gesetzgeber ist nun gefordert, für die Schulleitungen einen neuen rechtssicheren Rahmen zu schaffen.“

    http://www.vbe-nrw.de/index.php?content_id=4488


    Die Berufsverbände, die die Interessen der Lehrerinnen und Lehrer vertreten, sehen die Aufhebung des Kopftuchverbots durch das Karlsruher Gericht mit Skepsis und Sorge. Udo Beckmann war lange Jahre selbst Lehrer in Dortmund, an einer Brennpunktschule mit vielen muslimischen Kindern. Heute ist er Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung in Berlin. Er befürchtet, dass eine Kopftuch tragende Lehrerin muslimische Schülerinnen in der Auslegung des Glaubens beeinflussen könnte:

    „Das Kopftuch ist aus meiner Sicht nicht religionsneutral. Von daher haben wir hier einen anderen Stellenwert. Ich glaube, dass es eben wichtig ist, dass dieses Neutralitätsgebot eingehalten wird. Denn eine Lehrkraft ist eine besondere Person – auch für die Schülerinnen und Schüler. Von daher kann ich es nicht damit abtun, dass Kopftuchtragen natürlich möglich ist. Aber es hat hier einen besonderen Stellenwert auch mit dem religiösen Hintergrund. Und vor diesen Hintergrund, denke ich, ist es nicht akzeptabel.“

    aus: Gudula Geuther und Kemal Hür (Eine Herausforderung für Schulen), deutschlandfunk 02.04.2015

    http://www.deutschlandfunk.de/neues-kopftuchurteil-eine-herausforderung-fuer-schulen.724.de.html?dram:article_id=316077

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s