426. Symposium zur Beschneidung des männlichen Kindes

[Der Bericht eines Teilnehmers der Lehrveranstaltung ist in Arbeit und wird hier zu lesen sein.]

Anlässlich des Kölner Landgerichtsurteils vom Mai 2012 trat noch im selben Jahr das am 12.12.2012 durch den Bundestag gepeitschte sogenannte Beschneidungsgesetz (§ 1631d BGB) in Kraft, das ungeachtet des kindlichen Rechts auf körperliche Unversehrtheit und insbesondere auch auf genitale Intaktheit (und nicht „genitale Autonomie“) die medizinisch nicht begründete genitale Verstümmelung (genital mutilation) an Jungen erlaubt.

Auch weil er das eingeschränkte Grundrecht nicht anführt (Zitiergebot gemäß Art. 19 Abs. 1 Satz 2), Mädchen und Jungen ungleich behandelt (Gleichberechtigung ist seit 1994 Staatsziel) und das Gewaltmonopol des Staates den Clans oder Stämmen zuteilt ist der BGB-Paragraph 1631d Beschneidung des männlichen Kindes schlicht verfassungswidrig und, wie am 27.12.2013 per Verfassungsbeschwerde gefordert, sofort zurückzunehmen.

Selbstredend hat die ersatzlose Streichung des Freibriefs auf elterliche Wunschbeschneidung der Jungen so zu geschehen, dass sogenannte geringfügige Formen der Mädchenbeschneidung (FGM) wie die im schafiitischen Islam obligatorische Chitan al-Inath (sunat perempuan, eine FGM vom Typ I oder IV) unzweideutig verboten bleiben.

Das Elisabeth-Krankenhaus Essen ist das Akademische Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen und beherbergt am 03.06.2015 die Tagung zur männlichen Genitalverstümmelung (MGM).

<strong>Symposium zur Jungenbeschneidung</strong>
<strong>Ein kleiner Schnitt für die Großen! Ein großer Schnitt für die Kleinen?</strong>

15.00 Uhr Einführung | Dr. Peter Liedgens

15.10 Uhr Jungenbeschneidung: ein Spagat zwischen medizinischen und kulturellen Standpunkten
Dr. Engelbert Kölker

15.30 Uhr Beschneidungsrituale: Ursprung und Bedeutung
Dr. Kolja Eckert

16.05 Uhr Morphologie und funktionelle Anatomie des Präputiums und des Frenulums
Prof. Dr. Ralf-Bodo Tröbs

16.35 Uhr Kulturhistorische Aspekte der Zirkumzision
Dr. Andrej V. Bobyljow

17.00 Uhr Pause

17.25 Uhr Medizinische Indikationen zur operativen Behandlung der kindlichen Phimose
Dr. Iris Rübben

17.55 Uhr Meine Beschneidung: Ein Patient berichtet

18.15 Uhr Psychotraumatologische Aspekte der Jungenbeschneidung
Prof. Dr. Matthias Franz

18.50 Uhr Die Beschneidung Minderjähriger aus juristisch-ethischer Sicht
Prof. em. Rolf Dietrich Herzberg

bis ca. 20.00 Uhr | Diskussion

http://www.contilia.de/upload/Termine/2015/2015-06/Flyer_Symposium-beschniedung_5c_WEB.pdf

[Teilnehmerbericht folgt, wir bitten um Geduld]

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11 Antworten to “426. Symposium zur Beschneidung des männlichen Kindes”

  1. Machandelboom Says:

    Basiswissen Anatomie, Geschlechtsorgan des Jungen. Eine fehlende vollständige Retraktion ist bis zum Alter von zehn oder 11 Jahren physiologisch (Thorvaldsen & Meyhoff, 2005). Der Versuch, die Vorhaut doch zu bewegen, kann zu schweren Verletzungen führen, etwa zu Einrissen, die vernarben können. Kein anderer als der Junge selbst darf an der kindlichen oder jugendlichen Vorhaut herumzerren.

    Premature, forcible, foreskin retraction (PFFR) is a much more painful, serious, and potentially permanent injury than most parents imagine.

    http://www.doctorsopposingcircumcision.org/info/info-forcedretraction.html

    ::

    Was muss zur Penispflege getan werden, als gelegentlich etwas lauwarmes Wasser? Wirklich nichts? – Ja, gar nichts. Doch, ein Lineal sollten Sie zur Hand haben … um damit jedem Erwachsenen, der die Kindervorhaut berühren will, dezidiert auf die Hand zu klatschen:

    the only thing she needs to take care of her son’s foreskin is a ruler … to smack anyone’s hand who tries to touch it!

    Much nonsense has been written about the special care required for an intact penis. Care advice can be summarised briefly:

    1. Leave it alone.

    (2. Leave it alone.)

    (3. Leave it alone.)

    (Very similar to the special care required by the ears and the eyes, really.)

    (The Intactivism Pages)

    http://www.circumstitions.com/Care.html

    The Intactivism Pages

    http://www.circumstitions.com/

    Ein Elternratgeber von Circumcision Information Australia:

    Circumcision: Guide for parents

    http://www.circinfo.org/parents.html

    ::

    Beschneidungsverharmloserin Dr. Iris Rübben hingegen entwirft Vorhautprobleme, verwendet 2015 in Essen als Weiterbildnerin unkommentiert das Material der esoterischen US-amerikanischen AAP ebenso wie die Daten des australischen Zirkumfetischisten Brian J. Morris, ermuntert wie versehentlich Urologen zum Bauen von beschneidungsbegünstigenden Drohkulissen, will die Zirkumzision auf gar keinen Fall Genitalverstümmelung genannt wissen und gibt dem deutschen Medizinbetrieb den Freibrief, mit allerlei Listen Eltern richtig viel Druck zu machen:

    Eine fehlende Retraktion ist bis zum 3. Lebensjahr physiologisch.

    Die fehlende Retraktion ist bis zum 3. Lebensjahr physiologisch, aber was ist danach?

    Den Jungen vor der Einschulung noch schnell beschneiden (genitalverstümmeln), darum scheint es vielen Urologen zu gehen. Man beachte, dass es sich bei den Daten von Thorvaldsen & Meyhoff (2005) um den Durchschnittswert handelt (Normalverteilung) von 10,4 Jahren (zehn Komma vier Frau Rübben!), was bedeutet: die Hälfte aller Jungen hat eine ganz zurückziehbare Vorhaut erst jenseits der 10,4 Jahre sprich mit zwölf, 13, 14, 15 oder 16 Jahren. Das ist seit Jahrtausenden der Fall und auch in Nordrhein-Westfalen, im Ruhrgebiet und in der Stadt Essen nicht anders.

    Desinformation Made in Germany by Rübben & Rübben:
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    Phimose
    Rübben, I; Rübben, H. Der Urologe. Ausg. A51.7 (Jul 2012): 1005-1016. [Dr. Iris Rübben und Professor Dr. Herbert Rübben]

    CME ZERTIFIZIERTE FORTBILDUNG

    Eine fehlende Retraktion ist bis zum 3. Lebensjahr physiologisch. Entzündungen im Vorhaut und Glansbereich (sog. Balanoposthitiden) treten in 4–11% aller nichtzirkumzidierten Knaben auf. Eine nichtbeschnittene Vorhaut birgt ein erhöhtes Risiko, dass es zu rezidivierenden Harnwegsinfektionen im Kindesalter und einer höheren Infektionsrate sexuell übertragener Erkrankungen und Penismalignome im Erwachsenenalter kommt. Im Kindesalter sollte zur Behandlung der Vorhautenge zunächst eine topische Steroidtherapie erfolgen, die in etwa 80% erfolgreich ist.“

    http://search.proquest.com/openview/d1e676443458fafda20290aeb301bf5e/1.pdf?pq-origsite=gscholar

    ZERTIFIZIERUNG

    Diese Fortbildungseinheit ist mit 3 CME-Punkten zertifiziert von der Landesärztekammer Hessen und der Nordrheinischen Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig.

    http://crawl.prod.proquest.com.s3.amazonaws.com/fpcache/d1e676443458fafda20290aeb301bf5e.pdf?AWSAccessKeyId=AKIAJF7V7KNV2KKY2NUQ&Expires=1434922765&Signature=m5HbEFJzkdLYNViCQaFlnI3M5Vs%3D

    PHIMOSE
    Vorhautverengung im Kindesalter

    Die Phimose kommt häufig vor und bedeutet, dass die Vorhaut nicht vollständig über den Glansbereich des Penis zurückgestreift werden kann. Die fehlende Retraktion ist bis zum 3. Lebensjahr physiologisch, aber was ist danach?

    publiziert am: 10.07.2012
    Zeitschrift: Der Urologe 2012/7: 1005-1016
    Autor: Dr. I. Rübben, H. Rübben [Dr. Iris Rübben und Prof. Dr. Herbert Rübben]

    http://www.springermedizin.de/phimose/3073512.html

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    The Development of Retractile Foreskin in the Child and Adolescent

    A guidance for healthcare providers from Doctors Opposing Circumcision

    Kayaba et al. reported that about only 42 percent of boys aged 8-10 have fully … Non-retractile foreskin is the more common condition until about 10-11 years of age. …

    Thorvaldsen & Meyhoff (2005) conducted a survey of 4000 young men in Denmark.10 They report that the mean age of first foreskin retraction is 10.4 years in Denmark. Non-retractile foreskin is the more common condition until about 10-11 years of age.

    http://www.doctorsopposingcircumcision.org/info/retraction.html

    BASIC MALE ANATOMY

    At birth the penis is anatomically immature and still developing. The foreskin adheres to the glans, (the little firefighter’s hat at the end) because of a natural connective membrane, the balano-preputial lamina. This membrane or synechia is apparently nature’s method of protecting the highly nerve-supplied portion of the maturing penis from feces, the ammonia in urine, and other irritants and pathogens. This membrane can take as long as 18 years or more to disappear allowing retraction. The mean age for natural foreskin retraction without pain or trauma is 10.4 years.

    Premature, forcible, foreskin retraction (PFFR) – gewaltsames Zurückziehen der Vorhaut führt zu schlimmen Verletzungen. Die PFFR entspricht durchaus einer FGM Typ IV und Phimose-Ursache ist ein unfähiger Arzt: die iatrogene oder ärztlich verursachte Phimose, pathologic [i.e., in this case, iatrogenic, or physician-induced] phimosis.

    http://www.doctorsopposingcircumcision.org/info/info-forcedretraction.html

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    Gefurchtes Band (ridged band), Frenulum (Bändchen) und Frenulares Delta vor allem sind es, welche die Penisvorhaut (Präputium) zum männlichen Lustorgan Nummer Eins machen. Dass mit den (in der Glans in dieser Höhe nicht vorhandenen) präputialen 10000 bis 20000 Tastkörperchen bzw. Nervenendigungen der Typen Meissner, Merkel, Ruffini und Vater-Pacini dem Jungen das sensorische Äquivalent nicht zur Klitorisvorhaut sondern zur Klitoris (!) amputiert wird, wissen Rübben & Rübben nicht oder verschweigen es.

    BASIC HUMAN GENITAL ANATOMY

    Neurologically, the most specialized pressure-sensitive cells in the human body are Meissner’s corpuscles for localized light touch and fast touch, Merkel’s disc cells for light pressure and tactile form and texture, Ruffini’s corpuscles for slow sustained pressure, deep skin tension, stretch, flutter and slip, and Pacinian corpuscles for deep touch and detection of rapid external vibrations. They are found only in the tongue, lips, palms, fingertips, nipples, and the clitoris and the crests of the ridged band at the tip of the male foreskin. These remarkable cells process tens of thousands of information impulses per second and can sense texture, stretch, and vibration/movement at the micrometre level. These are the cells that allow blind people to „see“ Braille with their fingertips. Cut them off and, male or female, it’s like trying to read Braille with your elbow.

    Physiologically, the clitoris is richly endowed with thousands of these specialized pressure-sensitive nerves and the clitoral foreskin is virtually bereft of them. The ridged band at the tip of the the penile foreskin is richly endowed with thousands of these same specialized pressure-sensitive nerves and the glans is virtually bereft of them. …

    (Gary Harryman)

    https://ms-my.facebook.com/shareyoursexknowledge/posts/652188514794501

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    Fine-touch pressure thresholds in the adult penis

    Morris L. Sorrells, James L. Snyder, Mark D. Reiss, Christopher Eden, Marilyn F. Milos, Norma Wilcox, Robert S. Van Howe

    BJU International 99 (4), 864-869 (British Journal of Urology International,
    Volume 99 Issue 4 Page 864 – April 2007)

    Circumcision removes the most sensitive part of a man’s penis. Sorrells and others enlisted 159 men from the San Francisco Bay area, 91 of them circumcised, and conducted touch-sensitivity tests, using instruments that press with calibrated hairs, on 11 or 17 different places on their penises. The men could not see where they were being touched.

    http://www.circumstitions.com/Sexuality.html#sorrells

    http://www.cirp.org/library/anatomy/sorrells_2007/

  2. Edward von Roy Says:

    What we know about human genital anatomy:

    „What we call „male circumcision“ amputates the mobile portion of the penis and thousands of the most specialized pressure-sensitive cells in the human body; Meissner’s corpuscles for light touch and fast touch, Merkel’s disc cells for light pressure and texture, Ruffini’s corpuscles for slow sustained pressure, skin tension, stretch, and slip, and Pacinian corpuscles for deep touch and vibration are found only in the tongue, lips, palms, nipples, fingertips, the clitoris, and the Ridged Band of the male foreskin. These remarkable cells process tens of thousands of information impulses per second. These are the cells that allow blind people to „see“ Braille with their fingertips. Cut them off and it’s like trying to read Braille with your elbow. Information from tactile sensitivity gives humans environmental awareness and control. With lack of awareness comes lack of control. Luckily, for those who have them, Nature has mandated that these four types of mechanoreceptors do not age-degrade like the rest of the body’s cells. To say that amputation of the clitoris or the mobile roller-bearing portion of the natural penis and consequently thousands of these specialized nerve cell interfaces does not permanently sub-normalize one’s natural capabilities and partially devitalize one’s innate capacity for tactile pleasure is grossly illogical denial of the bio-mechanical and the somatosensory facts of human genital anatomy.“

    (Gary Harryman)

  3. Edward von Roy Says:

    Beschneidung von Jungen. Die sozialpädagogische Sicht

    Dem wenig informierten jedenfalls wenig informierenden Urologen (♫ Ich bin Klempner von Beruf … ♪) zuerst ein bisschen Anatomie.

    Im Alter von 4 Jahren haben erst 17 % der Jungen eine komplett zurückziehbare Vorhaut (Kayaba H, Tamura H, Kitajima S, et al. Analysis of shape and retractability of the prepuce in 603 Japanese boys. J Urol 1996; 156 (5) :1813-5).

    Mit Einsetzen des Schulalters im Alter von 6-7 Jahren haben nur 23% Jungen eine komplett zurückziehbare Vorhaut (Øster J. Further Fate of the Foreskin: Incidence of Preputial Adhesions, Phimosis, and Smegma among Danish Schoolboys. Arch Dis Child, April 1968. p. 200-202).

    Im Alter von 10 Jahren können noch rund 50-60 % der Jungen ihre Vorhaut nur teilweise oder überhaupt nicht zurückziehen (vgl. bei DOC – Doctors Opposing Circumcision: “ the mean age of first foreskin retraction is 10.4 years in Denmark“).

    Was nichts anderes bedeutet, als dass die Hälfte der Jungen (50 %) erst jenseits der 10,4 Jahre (zehn Komma vier!) eine gänzlich retraktierbare Vorhaut besitzt. Völlig altersgemäß.

    Innervation

    Die Vorhaut ist reich an spezialisierten Nervenendigungen und spezialisiertem erogenem Gewebe.

    Diese spezialisierten Nervenendigungen umfassen:

    Meissner-Körperchen – detektieren schon leichteste Berührung: Druckänderung,

    Vater-Pacini-Körperchen – nehmen Vibration wahr,

    Ruffini-Körperchen – detektieren Dehnungsreize und

    Merkel-Zellen – dienen der Detektion von Druckintensität sowie von Vibrationen und sind somit hoch verantwortlich für die Tastempfindung.

    Im Gegensatz zur Vorhaut besitzt die Eichel (Glans penis) fast ausschließlich nicht-spezialisierte, freie Nervenendigungen, sogenannte Nozizeptoren, die (eben protopathisch) nur grobe Reize wie etwa starken Druck oder hohe Temperatureize detektieren können, welche vom Gehirn als Schmerzen wahrgenommenen werden.

    Cold und Taylor, welche die Innervation des Präputiums des Penis ausführlich untersuchten, erklärten:

    „Die Glans penis ist vorwiegend durch freie Nervenendigungen innerviert und besitzt hauptsächlich nur protopathische Sensibilität. Protopathische Sensibilität bezieht sich auf gröberen, schlecht lokalisierten Empfindungen (einschließlich Schmerz, einige Temperaturempfindungen und bestimmte Wahrnehmungen von mechanischem Kontakt). In der Glans penis sind nur wenig spezialisierte Nervenendigungen vorhanden, und diese finden sich hauptsächlich entlang der Eichelkranzes und des Frenulums. Im Gegensatz dazu hat das gefurchte Band der männlichen Vorhaut an der mukokutanen Grenze eine hohe Konzentration an spezialisierten Nervenendigungen.“

    (Cold CJ, Taylor JR (1999). „The prepuce“. BJU Int 83 Suppl. 1: 34-44. PMID 10349413)

    Das immer wieder zitierte Aufblähen der Vorhaut (Ballonieren) ist grundsätzlich gerade keine Indikation zu einer Beschneidung, sondern für viele kleine Jungen eine vorübergehende Phase, in welcher bei noch bestehender Vorhautenge eine Vorhautablösung bereits eingesetzt hat.

    Angesichts der sehr hohen Zahl dem Jungen oder Mann der mit dem Präputium (ridged band d. i. das Gefurchte Band; Frenulares Delta; Frenulum) amputierten Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen, die in der Eichel bis auf die schmale Zone der Eichel zwischen Corona glandis (Eichelrand) und Sulcus coronarius (Penisfurche) eben naturgemäß so gut nicht vorhanden sind, ist es angemessen und mehr als überfällig, die Penisvorhaut im Hinblick auf ihre Sensitivität nicht mit der Klitorisvorhaut zu vergleichen, sondern mit der Klitoris selbst (richtigerweise sind hierzulande auch die geringsten Formen der weiblichen Genitalbeschneidung sprich Genitalverstümmelung verboten).

    Was an männlichen Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen mit der verharmlosend Beschneidung genannten Amputation ausgeübt wird, entspricht mithin (sensitive Schädigung) nicht einer FGM Typ Ia, Klitorisvorhautamputation (removal of the clitoral hood or prepuce only), sondern einer Klitoris(teil)amputation, FGM Ib (removal of the clitoris with the prepuce).

    Edward von Roy, Dipl.-Sozialpädagoge (FH)

    http://news.doccheck.com/de/blog/post/2699-phimose-die-urologensicht/


    So heute technisch bedingt in sieben Portionen kommentiert zu: Phimose: die Urologensicht (14.07.2015). Man vergleiche dort den vorangegangenen Blogbeitrag Bürokratischer Wahnsinn (26.06.2015) desselben desinformierenden Autors und MGM-Verharmlosers: ♫ Ich bin Klempner von Beruf … ♪, der aus unerfindlichen Gründen faktenfern bis unredlich auf DocCheck News seinen Blog betreiben darf.

  4. Cees van der Duin Says:

    ESSEN. In der Tendenz ja durchaus erfreulich: „Im Elisabeth-Krankenhaus in Essen werden medizinisch nicht notwendige Eingriffe an Jungen nicht mehr vorgenommen. Aufklärungsgespräche werden genutzt.“ Leider schweigt der heutige Zeitungsartikel zum Ausmaß der Beschädigung (Genitalverstümmelung) jeder Zirkumzision, die im Bezug auf die zerstörte Sensitivität einer Amputation nicht der Klitorisvorhaut sondern der Klitoris (!) entspricht, mithin einer FGM Typ Ib. Auch wird in der heutigen WAZ unterschlagen, dass den Schafiiten (und evtl. auch den Hanbaliten) MGM ebenso wie die Chitan al-inath (indones. sunat perempuan), also die FGM religiöse Pflicht ist und dass Ringel / Meyer (seit 2013) ebenso wie vor allem Tatjana Hörnle (seit 2014, strafrechtliches Gutachten für den Juristentag) für die Legalisierung (Straffreistellung) der islamischen Beschneidung der Jungen und Mädchen kämpfen. Deutschland (und Großbritannien, s. James Munby) droht etwa die sogenannte milde Sunna (FGM Typ Ia oder IV), was es zu verhindern gilt.
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    […] In der Klinik für Kinderchirurgie und Kinder-, Jugendmedizin im Elisabeth-Krankenhaus werden medizinisch nicht notwendige Beschneidungen an Jungen nicht mehr durchgeführt. Das erste Fazit fällt positiv aus: „Unsere Angebote für medizinische Aufklärungsgesprächs werden von den Eltern gut angenommen“, sagt Dr. Peter Liedgens. Der Chefarzt der Klinik für Kinderchirurgie weiß, dass Eltern anschließend zu Bescheidungszentren gehen. Er weiß aber auch, dass diese nach dem Gespräch auch immer wieder Abstand von der Beschneidung ihres Kindes nehmen. […]

    Die religiöse Komponente der Rituals, das vor allem im muslimischen und jüdischen Glauben einen Stellenwert genießt, spielt bei dem Gespräch keine Rolle.

    […] Im Elisabeth-Krankenhaus ist die Zahl der Beschneidungen innerhalb eines Jahres von 70 auf 11 zurückgegangen. Die verbleibenden Eingriffe basieren auf einer medizinischen Notwendigkeit, wie chronischen Entzündungen oder Vernarbungen der Vorhaut.

    aus: Thorsten Schabelon (Warum eine Klinik in Essen Beschneidungen verweigert), in: WAZ 22.07.2015

    http://www.derwesten.de/staedte/essen/warum-eine-klinik-in-essen-beschneidungen-verweigert-id10906917.html

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    Zwar fehlt der Hinweis auf die religiöse (islamische) Empfehlung bzw. nachdrückliche Empfehlung bzw. unbedingte Pflicht der Beschneidung von Jungen und Mädchen (Fiqh, Scharia), doch sehr erfreulich ist im Diskussionsbereich von Facebook etwa dieser Kommentar von Johannes Pater:

    Unter optimalen Bedingungen ließe sich auch die Klitorisvorhaut eines Mädchens in Deutschland reduzieren oder entfernen (siehe ‚sunat perempuan‚). Dies geschieht in Südostasien (Malaysia, Indonesien) jedes Jahr zehntausendfach – medikalisiert und sicher. Warum diese Doppelmoral? Kennen Sie eigentlich das Ausmaß einer Genitalbeschneidung beim Jungen? Es werden sage und schreibe 50 % der Haut am Penis entfernt. Kennen Sie die Strukturen, die irreversibel abgetrennt werden? Es sind das sogenannte ‚gefurchte Band‘, ‚das Frenulum‘ und das ‚innere Vorhautblatt‘ – die empfindlichsten Stellen des männlichen Genitals. Und eine vierte Struktur, die Eichel, keratinisiert im Laufe der Jahre und wird ebenfalls unempfindlich, da sie eigentlich ein inneres Organ ist. Wir streben in Deutschland danach, die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern zu vervollständigen. Mit einer Einstellung wie der Ihren werden wir dort nicht hinkommen.

  5. Cees van der Duin Says:

    Symposium zur Jungenbeschneidung | Ein kleiner Schnitt für die Großen! Ein großer Schnitt für die Kleinen?

    Elisabeth-Krankenhaus Essen
    Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen
    03. Juni 2015 | 15.00 – 20.00 Uhr

    Dazu murmelt sechs Wochen (!) später dürr die WAZ, 18.07.2015

    Önder Özgeday [Essen 2015, Elisabeth-Krankenhaus, Symposium zur Jungenbeschneidung | Meine Beschneidung: Ein Patient berichtet] kann sich noch an den Tag seiner Beschneidung erinnern: „Ich war ja schon zehn Jahre alt, das ist eigentlich recht spät.“ Er erinnert sich an die Schmerzen und vor allem an die doppelte Scham: Sich vor der Familie entblößen zu müssen und vor Fremden einen Eingriff in seine Intimsphäre zu erdulden.

    Doch er erinnert sich auch an den Stolz: An Geldgeschenke mit denen er behängt wurde, kostümiert wie ein kleiner Pascha. Er hatte sich bewährt, war ein ganzer Kerl. So jedenfalls will es der Initiationsritus. Özgeday jedoch schämt sich heute wieder: Dass er damals nicht weggelaufen ist, nicht protestiert hat, nicht mutiger gewesen ist.

    Was ihm bleibt: Der Beschluss, dass sein eigener Sohn, knapp 18 Monate alt, auf keinen Fall beschnitten wird. Und der Einsatz bei einer Selbsthilfegruppe, in der er darum kämpft, dass die Beschneidung aufhört. […]

    die Beschneidung von Jungen ist die häufigste und älteste Operation – und vermutlich auch die Überflüssigste. Davon jedenfalls sind die Mediziner hierzulande überzeugt.

    […]

    Essener Elisabeth-Krankenhaus weigert sich, Beschneidungen vorzunehmen

    Indes: Das Essener Elisabeth-Krankenhaus hat beschlossen: Wir machen keine Beschneidungen mehr. Immerhin drei Viertel der Eltern, so schätzt der Leiter der Kinderchirurgie, Dr. Peter Liedgens, bringt er zum Nachdenken, ein Viertel verzichtet nach der Aufklärung bereits auf den Eingriff, schätzt er. Die Folge: Kamen im ersten Quartal 2014 noch 70 Jungen unters Messer so waren es in den ersten drei Monaten diesen Jahres nur elf. […]

    Mehr oder weniger offen fragen muslimische Eltern, wo sie ihren Sohn beschneiden lassen sollen. Gibt der Kinderarzt keinen Tipp, so der langjährige Obmann der Essener Kinder- und Jugendärzte, Dr. Engelbert Kölker, lautet die Antwort: „Dann müssen wir ja doch zum Bekannten in den Hinterhof gehen.“

    Genau dort haben Kinder- und Jugendchirurgen in den vergangenen Jahrzehnten die Operationen herausgeholt – um die Risiken zu reduzieren. Ein niedergelassener Kinderchirurg erklärt: „Besser ich mache es unter optimaler Betreuung mit eigenem Anästhesisten und mit optimaler Nachsorge als dass ich nachher die verstümmelten Penisse reparieren muss, die jemand auf dem Küchentisch verpfuscht hat.“

    [Das hat der Niedergelassene am 03.06.2015 im Hörsaal des Lehrkrankenhauses (Symposium zur Jungenbeschneidung | Ein kleiner Schnitt für die Großen! Ein großer Schnitt für die Kleinen?), vom Seitengang in der Höhe der hinteren Rängen aus, wirklich so gesagt.

    Unethisch. Der Kinderchirurg lässt sich durch die Präputophoben (the preputophobics) schlicht erpressen. Mit der gleichen schlechten Begründung müsste ein Chirurg oder Arzt jede erwünschte FGM durchführen, sobald nur Eltern kämen und sinngemäß erklärten:

    „Wenn Sie das nicht machen, müssen wir zur rituellen Mädchenbeschneiderin ins Ausland oder, von Klitorisphobie (clitorophobia) getrieben, selbst zum Küchenmesser greifen. Nur das mutilierte Genital stiftet uns beglückende Identität, spirituelle Heimat.“]

    […]

    Die Stellungnahmen der Verbände von Pro Familia über die Kinder- und Jugendärzte sind eindeutig. Die Beschneidung „ist ein schwerwiegender Eingriff mit irreversiblen Auswirkungen und berührt das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit“, sagt Renate Bernhard von Pro Familia NRW.

    Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte hebt hervor, dass selbst bei einer Vorhautverengung die „Beschneidung immer die letzte, da für den Jungen gravierendste und im wahrsten Sinne des Wortes einschneidenste Behandlung“ sei.

    Mittlerweile gibt es jedoch [für die Fakten fürchtende Beschneidungslobby] ein Hilfsargument: die psychische Belastung. Ein nicht beschnittener Junge wird sich zwischen beschnittenen Altersgenossen beispielsweise im Sportverein unwohl fühlen, argumentiert eine Urologin auf einem Essener Symposium.

    [Genau Frau Ritualbeschneidungs-Versteherin und Verwenderin der Daten des Zirkumfetischisten Brian J. Morris sowie derjenigen von AAP: das genital intakte afrikanische oder muslimisch-schafiitische Mädchen wird sich unter den bereits initiierten Freundinnen bzw. den nur per FGM islamisch legal (ḥalāl) gemachten Mädchen schrecklich unwohl fühlen. Sehr geehrte Frau Dr. Iris Rübben – geht`s noch?!]

    Für Önder Özgeday ist so etwas der Ansporn, dafür zu sorgen, dass kein nicht beschnittener Junge allein dasteht. Seinen Eltern macht er heute keine Vorwürfe mehr, auch wenn der Konflikt zwischenzeitlich groß war. Die jungen Großeltern haben mittlerweile akzeptiert, dass der Enkelsohn nicht beschnitten werden wird. Ein kleiner Schritt zur allmählichen Abschaffung des kleinen Schnitts, der so großes Leid hervorruft.

    (Stephan Hermsen)

    aus: Beschneidung bringt Kinderärzte in Gewissenskonflikte, WAZ am 18.07.2015

    http://www.derwesten.de/region/beschneidung-bringt-aerzte-in-konflikte-id10875242.html?onepage=true

  6. Edward von Roy Says:

    Thema Elisabeth-Ktrankenhaus, Essen

    Schon wieder (s. Anne Lindboe usw.; KiKA-Filmjunge Tahsin) sollen Minderjährige in ihr genitales Verstümmeltwerden einwilligen dürfen?! Allen Ernstes redet MOGiS gestern vom „Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung von Kindern“ und eben nicht wie geboten vom Recht auf körperliche Unversehrtheit insbesondere auf GENITALE INTAKTHEIT von Kindern und Jugendlichen (bzw. nicht, statt Jugendliche zu erwähnen, zu sagen: Kind ist Mensch unter 18 Jahren).

    Will MOGiS mit den Ritualbeschneidern Altersgrenzen aushandeln, etwa neun Jahre für die Mädchen und 15 für die Jungen, was wie zufällig dem Erwachsensein nach Islamischem Recht (Schöpfungsordnung Scharia, umzusetzen per Fiqh) entspräche? Nach der Scharia hat das Mädchen mit neun Jahren (Mondjahren, das sind solare acht Jahre achteinhalb Monate) die körperliche und religiöse Reife bulūġ (buluugh) erlangt und darf heiraten und ehelichen Geschlechtsverkehr haben, Jungen sind im Islam mit 15 Jahren bāliġ (baaligh), d. h. religiös (juristisch) erwachsen.

    Nicht nebenbei. Das von MOGiS sicherlich irgendwie ganz anders gemeinte „sexuelle Selbstbestimmung von Kindern“ hätte im Berlin der Achtziger Jahre, Alternative Liste als der Vorläufer der GRÜNEN, eine Chiffre der ungefähr zehn päderastischen politischen Strategen um Fred Karst sein können. Wer von „sexuelle Selbstbestimmung von Kindern“ redet, hat hinzuzufügen: Es gibt keine einvernehmlichen sexuellen Handlungen zwischen Minderjährigen und Volljährigen.

    [ ZITAT ]

    Der Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS begrüßt ausdrücklich die Entscheidung des Essener Elisabeth-Klinikums und der ihr angeschlossenen Institutionen, Vorhautamputationen auf seltene medizinisch notwendige Fälle („chronischen Entzündungen oder Vernarbungen der Vorhaut“) zu beschränken.

    Auch halten wir die umfassende Aufklärung der Eltern über mögliche und zwingende negative Folgen – akut sowie langfristig – aus medizinischer Sicht für unbedingt geboten. So wird vorgebeugt, dass Eltern später ihren Wunsch auf nicht-therapeutische „Beschneidung“ bereuen, wenn ihre Söhne an den Folgen von Vorhautamputationen leiden. Folgen, über die sie nicht informiert worden waren.

    Im Artikel der WAZ heißt es:

    „Eine Entscheidung des Landgerichts Köln aus dem Jahr 2012 hatte den Prozess in Gang gebracht. Dort war die Beschneidung als rechtswidrig verurteilt worden. Die Bundespolitik kreierte anschließend einen legalisierenden Ausweichparagrafen. Daraufhin formulierte die Gesellschaft für Kinderchirurgie eine Richtlinie mit dem Credo: Nicht alles, was gesetzlich erlaubt ist, ist medizinisch vertretbar.“

    Wir möchten aus unserer Sicht hinzufügen: nicht alles, was z.B. vom Deutschen Kinderschutzbund, der Deutschen Kinderhilfe oder UNICEF unbehandelt bleibt oder gar gebilligt wird, ist deshalb ethisch vertretbar oder mit gültigem Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung von Kindern und der UN-Kinderrechtskonvention vereinbar.

    Natürlich bleibt die Gefahr sogenannter „Hinterhofbeschneidungen“ bestehen. Dieses Problem besteht übrigens auch massiv für von Genitalverstümmelung bedrohte Mädchen [ das ist korrekt und hier hätte MOGiS fordern müssen: Nein zur Legalisierung der milden Sunna, etwa der für Schafiiten zwingend verpflichtenden islamischen Mädchenbeschneidung ]. Hier in Deutschland, mitten unter uns. Mit diesem „Argument“ wurde jahrelang verzögert, weibliche Genitalverstümmelung in jeglicher Form endlich explizit zu verbieten. Dies wurde schließlich 2013 realisiert [nicht gründlich genug – und jetzt kommen Ringel / Meyer (2013) und kommt Tatjana Hörnle (seit 2014) ], während Jungen gerade erst 2012 gegen nicht-therapeutische Vorhautamputationen per Gesetz komplett schutzlos gestellt wurden.

    Insofern fordern wir alle gesellschaftlichen Kräfte auf, sich an der Aufklärung über Genitaloperationen an Kindern zu beteiligen und Impulse für einen sachlichen respektvollen Dialog zu setzen.

    [ ZITATENDE ]

    http://beschneidung.die-betroffenen.de/blog/warum-eine-klinik-in-essen-beschneidungen-verweigert/

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    Baliğ ya da Buluğ (Arapça: بالغ ya da بُلوغ‎) islam hukuku terminolojisine

    https://tr.wikipedia.org/wiki/Bali%C4%9F

    İslam hukuku, aşağıdaki anlamlara gelebilir:

    Şeriat [Scharia]
    Fıkıh [Fiqh]

    https://tr.wikipedia.org/wiki/%C4%B0slam_hukuku

    https://en.wikipedia.org/wiki/Islamic_theological_jurisprudence

    Schiitisch diskutiert

    „You must be circumcised to do tawaf around the Ka`ba, which is a requirement for Hajj, and Hajj is a fardh. So yes, a male convert must eventually be circumcised.“

    „Circumcision obligatory after bulugh even for converts“

    „There’s a Hadith that says that an uncircumcised dead Muslim should not be prayed upon, so don’t take the matter lightly.“

    „circumcision is obligatory by itself and a condition for the validation of Tawaf“

    http://www.shiachat.com/forum/topic/234997593-circumcision-reverts/

    Sunnitisch, Fiqh der malikitischen Rechtsschule: Beschneidung ist männlich wadschib (Religionspflicht) und weiblich Sunna (zur Heilssicherung empfohlen aber freigestellt)

    Traditional Maliki school texts state that male circumcision is wājib (obligatory), and female circumcision (FGM) is sunnah (preferred but optional).

    https://en.wikipedia.org/wiki/Maliki#Other

    Erwachsensein in der religiösen Diktatur des heutigen Iran. Taklīf (anglis. takleef) bedeutet alt genug zu sein, die Bürde oder Last des Gesetzes (Scharia) zu tragen – alle Vorschriften der Scharia sind ab jetzt einzuhalten.

    Endlich Frau oder so. Iranisches Initiationsfest Jashn Taklif, die Mädchen tragen einen festlich weißen Hidschab.

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    According to Islamic jurisprudent upon reaching the age of Taklif (15 full lunar years for boys and 9 full lunar years for girls) no one can be treated as incompetent based on mental immaturity unless his or her insanity or mental immaturity is proven. Moreover, the Islamic Sharia decrees […}

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4276576/

    Chitan al-Inath (sunat perempuan) macht nicht nur sauber, sondern rein. Und die Islamic FGM schützt vor schlimmer Übersexualisierung, unguter Lüsternheit und außerehelicher Schwangerschaft, jedenfalls glaubt das diese glückliche Mutter:

    “I’m happy. My daughter is now clean,” her mother Yuli, a 27-year-old seamstress who goes by one name, said at a mass circumcision of 120 girls at the Assalaam Foundation’s Islamic school in the city of Bandung. […]

    “Many girls are getting pregnant out of wedlock these days,” she noted. “Circumcision hopefully will prevent my daughter from becoming oversexed, and will make her less amorous when she grows up.”

    Indonesia, home to the world’s biggest Muslim population, argues that this form of circumcision is largely symbolic, not harmful and should not be seen as mutilation.

    The U.N. thinks otherwise. In December, it passed a resolution banning female genital mutilation, which extends to the form of circumcision practiced in Indonesia. Procedures such as pricking, piercing, incising, scraping, cauterization or burning that are carried out for nonmedical purposes are classed by the WHO as mutilation, along with practices that alter or remove any part of the genitals. […]

    Indonesian Ulema Council (MUI), the country’s top Islamic clerical body, issued a fatwa in 2008 allowing the practice [das war nur zu bestätigen, die FGM ist für Schafiiten wadschib] but did not make it compulsory [diesen Rückzug auf eine de facto einflusslose schafiitische Minderheitsmeinung gibt der in Südostasien vorherrschende Fiqh eigentlich gar nicht her]

    aus: FP-JIJI (Female circumcision not mutilation: Jakarta), in: The Japan Times 25.03.2013

    http://www.japantimes.co.jp/news/2013/03/25/asia-pacific/social-issues-asia-pacific/female-circumcision-not-mutilation-jakarta/

    Vor der Botschaft von Indonesien, Berlin 2014. Verharmlosung statt Schutz betreibt TERRE DES FEMMES:

    „Nach der Übergabe der Unterschriften haben wir mit der Leiterin der politischen Abteilung der indonesischen Botschaft Lefianna H. Ferdinandus und weiteren Botschaftsangestellten ausführlich diskutiert, da der Botschafter terminlich verhindert war. Der Bedarf einer Aufklärungskampagne in Indonesien wurde zwar bestätigt, auch plant die Regierung eine landesweite Studie doch ein Gesetz gegen weibliche Genitalverstümmelung halten sie nicht für notwendig. Die Überzeugung, dass jede Form von weiblicher Genitalverstümmelung eine Menschenrechtsverletzung darstellt wurde nicht geteilt. Weibliche Genitalverstümmelung muss weiterhin öffentlich diskutiert werden […]“

    Die indonesische Botschaftsrätin ist diplomatischer Profi und sagt selbstverständlich nichts gegen die Scharia. Wie es zu erwarten war: Lefianna Hartati Ferdinandus hat die ein bisschen gegen FGM kämpfende TdF-Delegation freundlich empfangen und ebenso freundlich weggeschickt und vorher wie seither zur sunat perempuan gar nichts gesagt.

    http://frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/6-februar/unterschriftenaktion-fgm

    Allgemeine Menschenrechte seien „westlicher“ Kolonialismus, christliche Mission, „imperialistisches Denken“. So spürt man auf IslamWeb, wo man gottesfürchtig über die weibliche Beschneidung (female circumcision) nachdenkt, welche ja gerade kein Verstümmeln sei, das nämlich wäre haram:

    In modern Western imperialistic thought, the woman represents a very important front in the conflict against Islam and Muslims. This strife aims at culminating in the control of the fortunes of the Muslim Ummah by the Christian West, […]

    The Muslim woman performs her role with efficiency, success and happiness. On the individual level, she organizes the affairs of her home, raises her children and cares for her family without complaint. […]

    There is no doubt that exporting immorality and moral disintegration into our communities is a blatant aggression against our values and etiquettes, as well as our inalienable rights in terms of belief, perception and freedom. The same can be said for issues such as female circumcision [not mutilation, which is rejected], early marriage and polygamy, for their international Christian perspective on it and their aims, run counter to ours, which are distinctively Islamic in nature.

    aus: IslamWeb (The Muslim Woman and Western Hurricanes)

    http://www.islamweb.net/womane/nindex.php?page=readart&id=158745

    Argument ganz im Stil von Indonesiens Rat der Ulama (MUI). Allah macht heil und Schariagehorsam sichert das Heil, die den Schafiiten islamisch vorgeschriebene Mädchenbeschneidung sei gar keine Verstümmelung (engl. mutilation, indones. mutilasi).

    Female circumcision not mutilation

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  7. Edward von Roy Says:

    [03. Juni 2015 | 15.00 – 20.00 Uhr | Hörsaalzentrum im Elisabeth-Krankenhaus Essen | Essen.

    Symposium zur Jungenbeschneidung

    Ein kleiner Schnitt für die Großen! Ein großer Schnitt für die Kleinen?

    Satte acht Wochen sind vergangen und allmählich sickern selektierte Informationen nach draußen.]

    Dr. Engelbert Kölker aus Essen. […] Oft habe er traumatisierte Jungen behandeln müssen, die in Hinterhöfen einen schlecht durchgeführten Eingriff über sich hatten ergehen lassen müssen.

    [Mit dieser medizinischen Un-Ethik müsste er die FGM medikalisieren, die, im Hinterhof ausgeführt, äußerst gefährlich ist.]

    „Davon waren die ersten Jahrzehnte geprägt“, sagte er auf dem Symposium zur Jungenbeschneidung Ein kleiner Schnitt für die Großen! Ein großer Schnitt für die Kleinen? Anfang Juni im Elisabeth-Krankenhaus Essen. […] „Wenn Eltern eine klare Position haben, dann habe ich es bislang nicht geschafft, auch nur eine Familie zu überzeugen, sich anders zu entscheiden. Ganz klar ist: Das Verhältnis der Familie zu mir ändert sich in dieser Situation. Dieses Verhältnis würde sich erst recht verändern, wenn ich das Wort Körperverletzung ins Feld führen würde.“ […]

    Dr. Kolja Eckert, Oberarzt der Klinik […] Die Beschneidung sei „eine absichtsvolle und gewollt schmerzhafte Schädigung des kindlichen Genitalis“, machte Eckert seinen Standpunkt klar. […] Die medizinisch nicht-indizierte Amputation des Präputiums erfülle alle Kriterien sexualisierter Gewalt. […]

    „Man sollte das Präputium nicht als mythisches Organ betrachten“, sagte Professor Dr. Ralf-Bodo Tröbs, Direktor der Kinderchirurgischen Klinik des Herner Marien-Hospitals. „Es ist ein Stück Haut wie jedes andere.“ Männer aus islamisch geprägten Kulturkreisen fühlen sich ohne Vorhaut seinen Worten zufolge nicht unvollkommener als ihre Geschlechtsgenossen mit.

    [Hier tut Tröbs so, als habe er keine Kenntnis von den durchaus vorhandenen, muslimisch erzogenen Beschneidungsgegnern (mit Önder Özgeday war einer im Saal und sprach äußerst überzeugend) und als habe er den Anspruch auf Halal-Machen nicht verstanden: selbstverständlich ist schariagesetzlich gerade der intakte Körper unvollkommen. Vorhaut, auch Klitorisvorhaut, ist oder macht haram und muss dem religiös erwachsen Gewordenen, als Junge 15 oder 16 Jahre alt, als Mädchen neun, amputiert werden.]

    Dr. Iris Rübben, Urologin an der Essener Universitätsklinik, wandte sich dagegen, die Beschneidung des Penis – anders als dies bei der Beschneidung von Mädchen der Fall ist – mit einer Verstümmelung gleichzusetzen. […]

    Dr. Matthias Franz, stellvertretender Leiter des Klinischen Instituts für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Uniklinik Düsseldorf […] Das Kind habe ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung.]

    [Nein zur Beschneidung auf Elternwunsch oder Kinderwunsch! Franz‘ geschickter (Intaktivisten seit seit Helsinki 2012 und Oslo 2013 ärgerlich bekannter) Doppelantrag auf Intaktheit und Genitalautonomie sei abgelehnt, das Kind hat nur das Recht auf körperliche Unversehrtheit (Kind hier als Mensch unter 18 Jahre). In sein genitales Verstümmeltwerden einwilligen darf es ebenso wenig wie in (genitalautonom gesehen schließlich folgerichtige) sexuelle Handlungen mit Erwachsenen.]

    Franz äußerte Verständnis für die Ängste muslimisch oder jüdisch geprägter Eltern: Diese seien oft zutiefst davon überzeugt, dass sie ihrem Kind „etwas Gutes tun, wenn sie ihm den empfindsamsten Teil seines Gliedes

    [korrekt, das Präputium ist das sensitive Äquivalent nicht der Klitorisvorhaut, sondern der Klitoris, wie ich, jeder vernahm es und keiner widersprach, in Essen per Hörsaalmikrophon anmerken durfte und was der leider auch zur bevorstehenden Legalisierung der (milden) Sunnabeschneidung der Mädchen (FGM) schweigende Bülent Erdoğan nicht berichtet]

    … abschneiden lassen“. Sie könnten sich kaum vorstellen, dass das, was ja ihre eigenen Eltern auch ihnen zufügten, etwas Schlechtes gewesen sein könnte. „Es kann und darf nicht schlecht gewesen sein, was meine Eltern mit mir gemacht haben, als ich ihr Sohn war [,,,]“

    aus: Bülent Erdoğan („Es gibt keine Frauenbeschneidung ohne Männerbeschneidung“), in: Rheinisches Ärzteblatt 8/2015

    28.07.2015 (?) „letzte Änderung am: 31.07.2015“

    https://www.aekno.de/page.asp?pageID=14192&noredir=True

    https://www.aekno.de/downloads/archiv/2015.08.023.pdf

    Rheinisches Ärzteblatt 10/2013
    Bülent Erdoğan-Griese

    https://www.aekno.de/downloads/archiv/2013.10.012.pdf

    Rheinisches Ärzteblatt

    Herausgeber:

    Ärztekammer Nordrhein und Kassenärztliche Vereinigung

    Redaktion:

    Horst Schumacher (Chefredakteur)
    Dr. Heiko Schmitz (verantw. für Beiträge der KV Nordrhein)
    Karola Janke-Hoppe (Chefin vom Dienst)
    Jürgen Brenn
    Bülent Erdoğan
    Rainer Franke
    Frank Naundorf
    Sabine Schindler-Marlow

    https://www.aekno.de/page.asp?pageID=113

    2013
    Fachtagung der Ärztekammer Nordrhein und stop mutilation e.V.
    Weibliche Genitalbeschneidung ächten

    Rhodah Koross, Erste Vorsitzende von stop mutilation e.V., widersprach dem Vorwurf, dass die Verhinderung von Beschneidungen eine Form des „Kulturimperialismus“ sei. Diese tief in den Prävalenzländern verankerte, nicht-religiös motivierte Tradition stehe klar im Gegensatz zu den Menschenrechten, die über Migrationsbewegungen auch in Deutschland angekommen sei.

    [Desinformation pur, die FGM ist schafiitisch und vielleicht auch hanbalitisch Religionspflicht]

    https://www.aekno.de/page.asp?pageID=6592

    Vor allem in 28 afrikanischen Ländern vom Senegal bis nach Somalia sei die Verstümmelungspraktik am weitesten verbreitet

    [Jemen und Oman (immerhin in diesem Text genannt), Irak, Iran, Thailand, Indonesien, Malaysia sind nicht afrikanisch]

    Gynäkologe Dr. Christoph Zerm aus Herdecke […] Die FGM sei kein religiöses Phänomen […] fordere der Koran an keiner Stelle die Beschneidung des weiblichen Genitals, so Zerm

    [Christoph Zerm kann es besser wissen, die Chitan al-Inath (FGM Typ I oder IV, letztlich nicht Ia, sondern Ib) ist mindestens der Rechtsschule der Schafiiten, evtl. zusätzlich dem Madhhab der Hanbaliten religionsrechtlich (islamisch) verpflichtend. FGM ist Scharia, FGM ist Islam]

    https://www.aekno.de/downloads/archiv/2012.11.019.pdf

    Genitale Beschneidung/Verstümmelung (FGM) bei Mädchen und Frauen. Eine Handreichung für das Gesundheitswesen

    • Die Beschneidung weiblicher Genitalien wird häufig nach der englischen Bezeichnung Female genital mutilation FGM abgekürzt.

    • FGM ist fest in Kultur und Tradition der praktizierenden, meist afrikanischen, Länder verankert; ihr Ursprung ist unbekannt.

    FGM wird meist sozial, religiös und kulturell (z.B. als Initiationsritus), traditionell (z.B. weil es schon immer gemacht wurde), zuweilen aber auch gesundheitlich (z.B. Smegmaansammlung) oder ästhetisch begründet.

    • FGM kann zu schweren Komplikationen führen und findet häufig unter unhygienischen Bedingungen statt.

    Die Mehrzahl der betroffenen Frauen betrachtet sich nicht als verstümmelt.

    [Immerhin kennzeichnet die Karte der Verbreitung der weiblichen Beschneidung sprich weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) auch außerafrikanische Gebiete wie den nördlichen Irak (Kurden, schafiitische Rechtsschule), Jemen und Oman, während Malaysia und Indonesien (ebenfalls schafiitisch, Stichworte MUI, sunat perempuan) leider fehlen.]

    https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/mgepa/genitale-beschneidung-verstuemmelung-fgm-bei-maedchen-und-frauen/1481

  8. Edward von Roy Says:

    [Petra Plaum bitte im Ganzen lesen bei: Medscape. Medscape Deutschland ist eine Online-Publikation von WebMD Global.]

    „Warum eine Klinik in Essen Beschneidungen verweigert“ und „German hospital working to deter parents from circumcising“, titelten Ende Juli Medien aus Deutschland und Israel. Dr. Kolja Eckert, Oberarzt der Klinik für Kinderchirurgie des Elisabeth-Krankenhauses Essen – der Klinik, um die es geht – ist noch immer erstaunt über das große mediale Echo.

    „Die Überschriften sind natürlich bewusst provokant“, kritisiert Eckert, „und teilweise nicht korrekt – wir machen schon Beschneidungen bei Jungen, aber eben nur, wenn diese medizinisch notwendig sind.“ Diese fänden möglichst nicht vor dem ersten Geburtstag der Kinder statt und zumeist erst nach dem Versagen anderer, z. B. medikamentöser Therapien. So ließ sich die Zahl der Beschneidungen im Elisabeth-Krankenhaus binnen zweier Jahre um etwa 90 % senken, schätzt Eckert. […]

    Inzwischen erklärt Eckert den Eltern, dass das Präputium 70 bis 80 % der Nervenendigungen enthält, die für das männliche sexuelle Lustempfinden zuständig sind [sensorisch-sexuell der Klitoris vergleichbar] – „es ist damit ein funktionell wichtiges Organ, sage ich dann, das nicht ohne guten Grund entfernt werden sollte. Die Eichel kann von ihrer nervalen Ausstattung her nur einen Bruchteil der Empfindungen aufnehmen und weiterleiten.“ […]

    Mit dieser Entscheidung gehe das Elisabeth-Krankenhaus keineswegs einen Sonderweg, informiert der Kinderchirurg. 2 Klinikteams kennt er allein in Nordrhein-Westfalen, die es ebenso handhaben. Auch niedergelassene Urologen widersetzen sich solchen Eingriffen ohne medizinische Indikation [das ist erfreulich], betont Dr. Wolfgang Bühmann [der Facharzt für Urologie – Andrologie ist außerdem Pressesprecher des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e. V.].

    Bühmann hat eine urologische Privatpraxis auf Sylt. Zur rituellen Beschneidung merkt er an: „Ich weiß, dass unter Urologen kein Konsens zu diesem Thema herrscht, und dass Kollegen sagen: ‚Lieber mache ich das, als dass es in einem Hinterhof geschieht‘.“

    Bühmann hält das allerdings für falsch „Wer eine medizinisch nicht indizierte, rituell motivierte Beschneidung durchführt, begeht eine körperliche und seelische Verletzung an einem nicht einwilligungsfähigen Kind [na wann ist der junge Mensch denn in sein rituelles genitales Verstümmeltwerden einwilligungsfähig? Bühmann fordert leider nicht wie geboten: Keine Beschneidung unter 18]. Das steht in krassem Widerspruch zur in den ersten Artikeln unseres Grundgesetzes garantierten Unantastbarkeit der Würde, zur körperlichen Unversehrtheit und zur Religionsfreiheit – eine solche Zuwiderhandlung gehört unter Strafe gestellt, wenn Vernunft und Respekt es nicht ohnehin gebieten.“ […]

    Bei 96 % aller Neugeborenen sind Präputium penis und Glans verklebt – und sie bleiben es einige Jahre lang [und zwar genau zehn Komma vier Jahre – durchschnittlich, was bedeutet: 50 % der Jungen haben erst jenseits der 10,4 Jahre eine vollständig retraktierbare Vorhaut]. „So schützt die Vorhaut die Eichel vor Urin und Verschmutzungen“, betont Bühmann [leider begreift jedenfalls benennt auch der BDU-Pressesprecher die Vorhaut nur als Schutzkappe statt als Zentrum der Lust]. […]

    Prof. Dr. Matthias Franz, Facharzt für Psychosomatische Medizin und stellvertretender Direktor des Klinischen Instituts für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Düsseldorf. 2014 veröffentlichte er ein Fachbuch zum Thema Beschneidung von Jungen. „Die später beschnittenen Jungen im Alter zwischen vier und sechs Jahren willigen aus Liebe zu den Eltern ein, sie simulieren Einverständnis, weil sie spüren, dass ihre Eltern das brauchen“, berichtet er [gut erkannt]. „Dennoch empfinden sie den Eingriff oft als Kastrationsandrohung. Viele habe ich als Erwachsene mit schwerwiegenden Folgen wie Ängsten, sexuellen Funktionsstörungen und Problemen in der Partnerschaft als Patienten kennengelernt.“

    Unabhängig vom Beschneidungszeitpunkt sind auch Probleme mit der Narbenbildung, Beschwerden bei Erektionen und eine herabgesetzte Schmerzschwelle zu beobachten. Franz fordert darum: „Erwachsene haben an den Genitalien von Kindern nichts zu suchen – unabhängig davon, ob die Kinder männlich oder weiblich sind [Matthias Franz schweigt zu Juristentags-Gutachterin Tatjana Hörnle, die, wie schon 2013 Ringel / Meyer, seit 2014 die Mädchenbeschneidung straffrei gestellt wissen will]! Es gibt keinen medizinischen Grund dafür, einem gesunden Jungen seine gesunde Vorhaut abzuschneiden. Deshalb sollten Ärzte diesen Eingriff auch nicht durchführen, keine Gefälligkeits- oder Scheindiagnosen stellen und Krankenkassen sollten auch nicht dafür aufkommen.“ Das richtige Alter für eine Zirkumzision ohne medizinische Indikation beginnt für Franz mit der selbständigen Einwilligungsfähigkeit „ab 18 Jahre“ [na geht doch – und nicht 14 Jahre wie der verfassungswidrige Alternativentwurf des Jahres 2012]. […]

    Der Kinderchirurg erzählt von einem 8-Jährigen, der mit Mutter und Tante in die Klinik kam, beide Frauen dem äußeren Anschein nach muslimisch. „Bei dem Jungen konnte ich keine Hinweise auf eine pathologische Phimose finden und sagte, dass eine Beschneidung nicht notwendig sei“, so Eckert [das ist erfreulich]. „Die Mutter und die Tante meinten, das sei in Ordnung. Ich war überrascht und fragte, ob sie denn nicht muslimisch wären und sich keine Beschneidung wünschten. Da antworteten die Frauen: Ja, wir sind muslimisch. Aber im Koran wird keine Beschneidung vorgeschrieben, man muss es nicht machen.“

    [Das ist leider sehr falsch. Islamisches Recht (Islam) funktioniert nicht als Koran, sondern als Sure und Hadith und Fatwa („Koran und Sunna“, vgl. KRM-Geschäftsordnung). Die ‚Ulama (Sg. ‚Alim) haben dem muslimischen Endverbraucher keinen Zweifel und keine Chance gelassen: den Schafiiten und Hanbaliten ist (auch) die männliche Beschneidung Religionspflicht, den anderen beiden sunnitischen Rechtsschulen kommt sie einer religiösen Pflicht gleich, vgl. Nadeem Elyas für den ZMD: „Sunna Muakkadah (mit Nachdruck empfohlene Prophetentradition (Quelle s. u.))“.

    Wer als Politiker, Arzt, Sozialarbeiter oder Pädagoge, hoffentlich universell menschenrechtlich orientiert, den theologisch gegebenen Zwang zur irdischen Einhaltung der Schariapflicht nicht unzweideutig zurückweist, wird nichts gegen die islamische Beschneidung machen (wollen). Mindestens den Schafiiten ist die Mädchenbeschneidung religiöse Pflicht.]

    […] Eine große dänische Analyse zeige, dass beschnittene Männer seltener ein erfülltes Sexualleben haben als andere.

    [Sprich dass die MGM der Partnerschaft schadet, die dänische Studie der drei doch wohl zu nennenden Forscher Frisch, Lindholm, Grønbæk: Male circumcision and sexual function in men and women: a survey-based, cross-sectional study in Denmark]

    […]

    aus: Petra Plaum (Beschneidungen von Jungs? Nur bei medizinischer Indikation! – Mit welchen Argumenten Ärzte Zirkumzisionen ablehnen), nur zu lesen in: Medscape [Medscape Deutschland ist eine Online- Publikation von WebMD Global], 04.08.2015

    http://praxis.medscapemedizin.de/artikelansicht/4903926

    http://praxis.medscapemedizin.de/artikelansicht/4903926_2

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    Berufsverband der Deutschen Urologen e. V.

    BDU-Pressesprecher: Dr. Wolfgang Bühmann

    https://www.urologenportal.de/fb_berufsverband.html

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    Ist die Knaben-Beschneidung überhaupt Pflicht im Islam?

    Eine Aufklärung des Theologen und Arztes [nun, er sucht seine Doktorarbeit] Nadeem Elyas

    […] Knabenbeschneidung aus islamischer Sicht

    1. Die Knabenbeschneidung wird im Islam in Anlehnung an die Tradition des Propheten Abraham und an die jüdische und ursprüngliche christliche Tradition weitergeführt. Der Gesandte Allahs, (…), sagte: „Zur ursprünglichen Natur [zur Fitra (fiṭra), Weise des Geschaffenseins: das natürliche Ausgerichtetsein der Schöpfung auf Allah hin] der Menschen gehören fünf Handlungen: Die Beschneidung, das Abrasieren der Schamhaare, das Kurzschneiden des Schnurrbarts, das Schneiden der (Finger- und Fuß-) Nägel und das Auszupfen der Achselhaare.“ So wird die die Beschneidung bei allen muslimischen Völkern seit Jahrhunderten als islamische Tradition und Pflicht gepflegt.

    [Tradition (Sunna, heilssichernde Orthopraxie) zu sagen würde hanbalitisch reichen, doch der gesamtislamisch denkende ZMD hat die, eine männliche Beschneidung zwingend erfordernde, schafiitische und hanbalitische Rechtsposition einzubeziehen, daher die Konjunktion und.]

    2. Die Verpflichtung zur Beschneidung ist durch die Sunna (Aussagen und Handlungen des Gesandten Allahs) belegt. Denn der Koran und die Sunna gelten gemeinsam als die Quelle der Rechtslehre im Islam; sie ergänzen und erklären sich gegenseitig. In der Regel enthält der Koran zusammengefasste Aussagen, die die Sunna ausführlich durch Aussagen und Lebensweise des Propheten darlegt

    3. Ausgehend von der Sunna gilt die Beschneidung sowohl bei Sunniten als auch bei Schiiten als islamische Pflicht und gehört zu den Glaubensüberzeugungen der Muslime. Bei zwei der sunnitischen Rechtsschulen (der schafiitischen und der hanbalitischen) sowie bei den schiitischen Rechtsschulen gilt die Beschneidung als wadschib [wāǧib] (Pflicht). Bei den restlichen sunnitischen Rechtsschulen (der hanafitischen und der malikitischen) gilt sie als Sunna Muakkadah (mit Nachdruck empfohlene Prophetentradition) [in der Praxis kommt sie einem wāǧib gleich].

    4. Die Beschneidung soll im Neugeborenen Alter, z. B. am 7. Lebenstag, oder später bis zur Geschlechtsreife vollzogen werden. Ist dieser Zeitpunkt überschritten, bzw. erfolgt der Übertritt zum Islam nach der Geschlechtsreife, entfällt die Pflicht. Der empfohlene Charakter dieser Tradition bleibt nichtsdestotrotz bestehen. […]

    http://islam.de/20776

    Pflicht (farḍ)
    Notwendig (wāǧib)
    Feste Sunna (sunna muʾakkada)
    Empfohlen (mandūb / mustaḥsan)

    [Tropfen oder Moleküle von Urin könnten unter der Vorhaut haften bleiben, ggf. schafft oder sichert deshalb erst die – männliche oder weibliche – Beschneidung die schöne Tahara (ṭahāra, Adjektiv ṭāhir), die zur Gültigkeit des Gebets erforderliche rituelle Reinheit, indem sie schlimme Nadschasa (naǧāsa, Pl. nadschasat, naǧāsāt) verhindert, heilsgefährdende Verunreinigung. Eventuell zählt die Umkreisung der Kaaba eines muslimischen Unbesschnittenen nicht (wird bei Allah nicht angenommen) oder darf für den gerade verstorbenen muslimischen Unbeschnittenen kein Totengebet gesprochen werden.]

    http://www.gartenderweisheit.de/

    http://www.gartenderweisheit.de/uncategorized/responsive-tabellen-test/

    ::

    [schiitisch: Kampf dem letzten Tropfen oder Molekül von Urin]

    Najasat and Taharat Rules

    by: Sayyid Muhammad Rizvi

    It is recommended for men to do istibra‘ after urinating. Istibra‘ means to clean something, to get rid of something. Here it means getting rid of the remaining drops of urine from penis. The method of istibra: Squeeze with the middle-finger of the left hand from the anus to the root of the penis three time; then holding the penis between the thumb and the fore-finger, squeeze the glans itself three times. The benefit of Istibra‘: If a liquid comes out of a man’s penis after urinating and the doubts whether this is urine or something else, then he can assume it to be tahir if he has done istibra‘. But if he has not done istibra‘, then he must consider it najis.

    http://www.islam-laws.com/taharatandnajasat.htm

  9. Edward von Roy Says:

    heute ist die erste Lesung im Bundestag
    22.11.2012

    [Rückblick auf das kinderfeindlich – ausschließlich jungenfeindlich – endende Jahr 2012. Nur wenige muslimisch sozialisierte Männer hatten 2012 und haben 2015 die Einsicht und den Mut, öffentlich gegen die Beschneidung zu argumentieren.]

    Önder Özgeday kann sich noch gut an den Tag erinnern, an dem er beschnitten wurde. Damals war er zehn. Es war eine kleine Arztpraxis, der türkische Arzt hatte schon viele aus seinem Bekanntenkreis beschnitten. […] da er nur örtlich betäubt wurde, bekam er alles bewusst mit. „Da war viel Blut – und die ärztliche Assistentin hat verschreckt geguckt“ […]

    […] in der Pubertät merkte Önder Özgeday, dass er verändert wurde.[…] Er bekam psychische Probleme, das Verhältnis zu seinen Eltern und zu seiner Herkunftskultur litt und ging schließlich in die Brüche.

    […] in Talkshows tummelten sich nur Befürworter und im aktuellen Gesetzgebungsprozess zur Erlaubnis der Beschneidung – heute ist die erste Lesung im Bundestag – würden die Gegner nicht einmal gehört, kritisiert Christian Bahls, Vorsitzender des Vereins MOGiS. „Es wird nicht hinterfragt“, fügt Önder Özgeday hinzu. Es mache ihn wütend und verletze ihn, „wenn die Beschneidung in der Öffentlichkeit bagatellisiert und gesagt wird, es sei das Recht der Eltern, darüber zu entscheiden.“

    Er ist von der Unrechtmäßigkeit der Beschneidung überzeugt. Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit steht für ihn über dem der freien Religionsausübung. „Warum hatte ich dieses Recht nicht?“

    In der aktuellen Debatte um die Beschneidung würde diese zudem instrumentalisiert: „Es ist die falsche Debatte. Es geht gar nicht um das Wohl der Kinder, sondern um die Ausübung der Religion.“ Beschneidung helfe gegen Bakterien, sei gut gegen Masturbation und religiös vorgeschrieben – die Argumente wechselten, das Ziel bleibe: die religiöse Praxis legitimieren.

    Wenn Önder Özgeday sich im Internet umschaut, dann bekommt er den Eindruck, dass noch viele andere Männer weltweit mit ähnlichen Problemen kämpfen. Doch keiner sagt etwas. „Das passt nicht mit dem Bild muslimischer Männlichkeit zusammen, da geht man nicht in die Öffentlichkeit. Wer will schon seine Männlichkeit in Frage stellen?“ […]

    aus: „Es ist ein Schock“ — Beschneidungsopfer aus Bochum erzählt, in: WAZ, 22.11.2012

    http://www.derwesten.de/staedte/bochum/beschneidung-wird-nicht-hinterfragt-id7318904.html?onepage=true

  10. Cees van der Duin Says:

    Die Mädchenbeschneidung auch von FGM Typ IV oder Ia muss verboten bleiben einerseits, eine Zirkumzision (MGM) macht so viel kaputt wie eine FGM Typ Ib Klitoris(teil)amputation andererseits. Jungen sind nicht schlechter zu stellen als Mädchen.

    Genitalverstümmelung gut, Anatomie ungenügend: Jungensprechstunde.

    Diese spezialisierten Nervenendigungen umfassen Meissner-Körperchen, Vater-Pacini-Körperchen, Ruffini-Körperchen und Merkel-Zellen

    … genau das wird in Jungensprechstunde verschwiegen.

    Desinformierende Inhalte zusammengestellt von:

    Deutsche Gesellschaft für Urologie
    Berufsverband der Deutschen Urologen

    Eichel
    … ist der sehr empfindliche vordere Teil des Penis.

    Vorhaut
    … bedeckt und schützt die berührungsempfindliche Eichel. Sie ist normalerweise so elastisch, dass du sie leicht über die Eichel bis zum Penisschaft zurückschieben kannst. Beschnittene Jungen haben keine Vorhaut. Sie wurde aus religiösen oder medizinischen Gründen durch eine Operation entfernt.

    http://www.jungensprechstunde.de/alles_hat_einen_namen.html

    Sinnvollerweise kritisiert flyguy:

    Wieso erwähnen die dass die Eichel empfindlich ist, aber sagen nichts über die Empfindlichkeit der Vorhaut? Auch sonst nicht gerade differenziert. Sie könnten ja noch was zur inneren Vorhaut/dem gefurchtem Band schreiben.

    Also bei mir sind die Reste der Vorhaut viel empfindlicher als die Eichel. Ich denke das wird sich auch nicht ändern, wenn die überflüssigen Keratinschichten mal weg sind.

    Kenntnisreich bemängelt Selbstbestimmung:

    Nicht dass die Vorhaut aus zwei separaten Schichten besteht, das innere Vorhautblatt als Schleimhaut ausgebildet ist, beide Blätter zusammen rund die Hälfte der sensiblen Oberfläche des Penis ausmachen.

    Stattdessen wird die Vorhaut als problemlos entbehrlich dargestellt

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=6045

    Sexuell-sensitiv entspricht die glücklich vorhandene oder eben rituell amputierte Gesamtheit aus Gefurchtem Band, Frenularem Delta und Frenulum nicht der Klitorisvorhaut, sondern der Klitoris.

    Mein Vorwurf an Jungensprechstunde entspricht demjenigen an das anatomisch nach wie vor korrekturbedürftige un-heil des Mario Lichtenheldt.

  11. Jacques Auvergne Says:

    An der Universität Bonn wurschtelt man schon seit acht Monaten und noch zwei Jahre lang an einer neuen S3-Leitlinie zum Kinderschutz in der Medizin.

    Zu den lebenslangen und hohen schädlichen Folgen jeder männlichen Beschneidung ( = männlichen Genitalverstümmelung, MGM) für das geschädigte Individuum wie für dessen Partnerschaft wird man vermutlich ebenso schweigen wie zu den europäischen und hier vor allem deutschen Kampagnen (englisch Munby; deutsch seit Ringel / Meyer sowie dem 70. djt / strafrechtliche Gutachterin Tatjana Hörnle) für eine Straffreistellung der sogenannten milden Sunna als der islamischen weiblichen Beschneidung ( = weiblichen Genitalverstümmelung, FGM). Islam ist beides, Heilssicherung und Rechtssystem, und in der Rechtsschule der Schafiiten ist die FGM ebenso als zwingende religiöse Pflicht verankert wie die MGM.

    Es geht um Kindesmisshandlung, -missbrauch, -vernachlässigung, zentraler Begriff sollte also das Kindeswohl sein. Aus islamischer Sicht ist die FGM Typ I oder IV ebenso wie die Amputation der Penisvorhaut freilich gerade keine Kindesmisshandlung, sondern vernachlässigen ihre religiösen Pflichten ebenso wie das Kind selbst gerade die Eltern, die am Jungen oder (mindestens sunnitisch-schafiitisch zu erziehenden) Mädchen keine Chitan veranlassen (weiblich Chitan al-inath, indones. sunat perempuan).

    Anmelder der S3-Leitliniengruppe bei der AWMF ist Dr. med. Ingo Franke.

    ::::::::::

    Kindesmisshandlung, – missbrauch, -vernachlässigung unter Einbindung der Jugendhilfe und Pädagogik (Kinderschutzleitlinie)

    Leitlinien-Detailansicht
    Angemeldetes Leitlinienvorhaben
    Registernummer 027 – 069 Klassifikation S3
    Kindesmisshandlung, – missbrauch, -vernachlässigung unter Einbindung der Jugendhilfe und Pädagogik (Kinderschutzleitlinie)
    Anmeldedatum:
    15.04.2015
    Geplante Fertigstellung:
    31.12.2017

    Gründe für die Themenwahl:

    Upgrade von AWMF-Register-Nr.:

    071/003 „Kindesmisshandlung und Vernachlässigung“ der Dt. Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ), erstellt 2002, überarbeitet 2008, abgelaufen 2012 und der
    028/034 „Vernachlässigung, Misshandlung, sexueller Missbrauch“ der Dt. Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) , erstellt 1999, überarbeitet 2006, abgelaufen 2010 und
    064/014 „Verdacht auf Misshandlung“ der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR), erstellt 2001, überarbeitet 2013, gültig bis 2018

    Die vorhandenen LL der DGSP und DGKJP sind abgelaufen. Ziel dieser LL ist die Erstellung einer „Kinderschutzleitlinie“ unter Einbindung der Jugendhilfe und der Pädagogik auf höchstem wissenschaftlichem Niveau; gemäß der Empfehlung im Abschlussbericht des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch 30.11.2011.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Zugewinn an Sicherheit im Wahrnehmen, Erkennen und im Umgang mit möglichen Fällen der unterschiedlichen Formen von Kindesmisshandlung

    Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für die Diagnostik der unterschiedlichen Formen von Kindesmisshandlung
    Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für den Umgang mit anderen Professionen, insbesondere aus den Bereichen Jugendhilfe und Pädagogik

    Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:

    Kindesmisandlung und Vernachlässigung
    Vernachlässigung, Misshandlung, sexueller Missbrauch
    Verdacht auf Misshandlung – Bildgebende Diagnostik

    Anmelder bei der AWMF (Person):
    Dr. med. Ingo Franke

    Anmeldende Fachgesellschaft(en):

    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)

    Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH)

    Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)

    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP)

    Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR)

    Deutsche Gesellschaft für Rechtsmedizin (DGRM)

    http://www.awmf.org/leitlinien/detail/anmeldung/1/ll/027-069.html

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