422. System Balduinstein

حركة الشبيبة الألمانية

Ḥarakat aš-Šabība al-Almāniyya

German Youth Movement

Deutsche Jugendbewegung

Bündisch ist …

Von Cees van der Duin, 19.03.2015

Mutige Ausnahmen gibt es, doch die sowohl um den eigenen guten Ruf besorgten als auch das Einheimsen von jugendbewegtem Erbe und bündischem Charisma genießenden führenden Pfadfinder formieren sich mehrheitlich zu einer Abwehr-Front, um die Enthüllung von geradezu organisierten Sexualstraftaten an Jungen zu verhindern.

Die vor allem von deutschen Pfadfindern besuchte, 40 Jahre lang überbündische Ehre sichernde und herstellende Jugendburg Balduinstein an der Lahn findet in Christian Füller (Die Revolution missbraucht ihre Kinder. Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen, bei Hanser, München 2015) in diesem Jahr den bewundernswert unbestechlichen Aufdecker.

Seit den Tagen des zumal in Pfadfinderkreisen hoch verehrten Gründers von Werkschulheim Felbertal und Freiem Bildungswerk Balduinstein axi d. i. Alexej Stachowitsch (1918-2013) ist das System Balduinstein auf geradezu kultische Weise jungenverherrlichend und pädophil orientiert angelegt. Dementsprechend wurde die Jugendburg Jahrzehnt für Jahrzehnt Tatort sexueller Gewalt an männlichen Minderjährigen.

Balduinsteiner Prozesse

Seit zwei Jahren endlich rollt die Prozesslawine von Diez an der Lahn bis nach Saarbrücken, der Wikipedia-Eintrag jedoch schweigt dazu immer noch, vielleicht weil der Tourismus im schönen Lahntal aus Sicht von Ortsbürgermeisterin Maria-Theresia Schmidt genannt Marie-Theres Schmidt („Rosea bietet Ihnen ein komfortabel eingerichtetes Apartment“) nicht leiden soll, jedenfalls weil der beantragte Textabschnitt Missbrauchsfälle zur Stunde noch nicht freigeschaltet worden ist.

Tatsachen sind manchmal unschön und unbequem, geistlose Lagerfeuerromantik ist da viel gemütlicher.

Immer stand Burg Balduinstein auf der Linkliste von Pfadfinder-Treffpunkt (PT), immer wurde gerade auch über PT das bündisch geprägte Pfadfindertum eingeladen bzw. auf Burgveranstaltungen aufmerksam gemacht. In der schönen Landschaft an der Lahn traf man sich dann zu rauschenden Festivitäten: Fahrtenabschlusstreffen, Falado-Überlebensfesten, Sylvester, es gab den Gedenktag für Walter Scherf genannt tejo, die Veranstaltung Bündische Gruppen kontra extremistische Gruppen, den Vortrag von Herbert Westenburger genannt berry, Geländespiele, Filmemachen mit caligula.

Gruppengeneration um Gruppengeneration versammelte sich in Balduinstein zum Aufbruch zu Auslandsfahrten, zum Feiern und Singen. Das berüchtigte brausende Jungenleben existierte oder wurde mit Kennerblick beschworen, den weiblichen und männlichen Jugendgruppenleitern bot man aufregendes Sehen und Gesehenwerden, hunderte bündische Besucher jährlich, all das war doch bisher kein pfadfinderisches Problem.

So soll es bleiben, wünschen die Lernresistenten. Und der Deutsche-an-Sich pflegt gemütlich Meisterschaft in Lernresistenz.

Vorgestern (17.03.2015) wurde es dem auf Wikipedia zu jugendbewegten Themen seit zehn Jahren schreibenden jergen (Pseudonym) zu ungemütlich, der sogleich beschloss, auf PT das hervorragende neue Buch von Christian Füller Die Revolution missbraucht ihre Kinder kraftvoll in den Bereich des Unseriösen zu rücken.

Ohne es gelesen zu haben, macht Vielkommentierer jergen das für missbrauchsfreie Kinder- und Jugendarbeit unabdingbar wichtige Buch, das morgen (20.03.2015) auf Burg Ludwigstein an der Werra vorgestellt werden wird, gleich mal ein bisschen verächtlich:

Ich kenne bislang nur Auszüge, habe daraus aber den Eindruck gewonnen, dass es Füller nicht um eine historisch aufarbeitende Darstellung geht, sondern um eine politische Positionierung. Das Buch ist mMn keine Dokumentation, sondern ein Manifest … Eventuell können diejenigen, die am Freitag auf der Lu sein werden, danach mehr zu Füllers Absichten sagen? … Meine Frage war ernst gemeint: Was will Füller?

Das Etikett Manifest soll Schmähung sein. Ein Manifest gegen Kindesmissbrauch könnte die Deutsche Jugendbewegung bzw. Bündische Jugend dringend gebrauchen. Und wie unpolitisch ist jergen? Das Private ist politisch lautet ein bedenkenswertes Motto, Gewalt ist nie privat! bleibt ein wichtiger Slogan im Kampf gegen häusliche Gewalt.

Höflich meldete sich der Angesprochene:

wenn jemand meine Ansichten und Absichten kennen lernen will, dann sollte er einfach das Buch lesen … Nur kurz dazu: ich sehe Jugendbewegung, Wandervogel und was sich daraus ableitet als wichtige soziale Bewegung und als einflussreiche geistige Strömung. Ich reduziere sie auch nicht auf Missbrauch. Aber ich erlaube mir etwas anzumerken, was Leute wie Sie seit 100 Jahren leugnen, vertuschen oder/und beschönigen. … Helfen auch Sie mit, aufzuklären – und geben Sie Ihre Kampagne gegen die Wahrheit auf.

Das saß. Den Schöpfer von mehr als 1200 Kommentaren auf Pfadfinder-Treffpunkt jergen zu kritisieren, grenzt freilich an Gotteslästerung.

Damit die Inhaber der Ehre dem das heimelige PT-Nest beschmutzenden Journalisten vielleicht, vielleicht verzeihen, wird das Begehen eines Buß- und Unterwerfungsrituals gefordert.

Aufrichtig-herzensgut und absichtslos-einfältig tuend („Wahrscheinlich bin ich naiv“) schleicht sich maigl (19.03.2015 – 09:41) heran und spannt den Bügel der statusvernichtenden Falle:

Das ist im besten Fall nur schlampig, wirkt aber auf mich eher böswillig und äußerst unsouverän … Wäre es nicht erforderlich, dass Herr Füller seine Vorwürfe gegenüber jergen entweder belegt (wenn er das denn kann) oder aber eingesteht, dass es sich hier um eine eklatante Fehlreaktion und einen falschen Vorwurf seinerseits handelt?

Der gewohnt gründlich arbeitende und, dem Opferschutz bzw. überhaupt Kinderschutz angemessen, vorbildlich mutig herangehende Christian Füller soll also öffentlich zerknirscht einknicken und Besserung geloben.

Hathi (19.03.2015, 09:57) bellt wölfisch mit und baut dem Missetäter nett eine Brücke, der Schlimme erhalte eine letzte Chance:

Aber es ist ja nicht zu spät es zu relativieren (entschuldigen?)

Maigl (19.03.2015, 10:27, 10:29) setzt sogleich hinterher und heult drohend auf:

inklusive einer Entschuldigung für die persönlichen Angriffe

Es charakterisiert die Jugendbünde, dass alle drei der auf PT über den endlich die Fakten enthüllenden Journalisten tagelang hoch erzürnten Bündischen, jergen, hathi und maigl, nicht etwa aus der Balduinsteiner Burgmannschaft oder wenigstens aus einem Wandervogelbund, sondern aus der evangelischen Pfadfinderarbeit von VCP bzw. CPD stammen. Als Meutenführer in seiner alten Siedlung im VCP Heilbronn für die Wölflingsarbeit verantwortlich, wurde maigl Ostern 2012 als Kreuzpfadfinder aufgenommen.

Das 40-jährige Versagen der deutschen Pfadis wird allmählich der breiten Öffentlichkeit erkennbar. Man hat Jugendbewegungmythos, Meißnerfeste und Burg Balduinstein doch so gut verwenden können, um in Jugendverband, Stadtjugendring oder Kirchenvorstand Karriere zu machen. Oh weh, der gute Ruf.

Die Beschwichtigungsfront kocht.

Endlich.

Cees van der Duin

Q u e l l e n

Pfadfinder Treffpunkt

http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=15

Heute abgerufen bei peoplecheck:

„40 Jahre Falado von Rhodos. Falado-Geburtstagsfest am 1./2. Nov. 08 auf Burg Balduinstein an der Lahn (1968 – 2008). [Link zu Bündische Blaue Blume] … jugendburg balduinstein – impressum diese seiten werden vertreten durch den vorstand: 1. vorsitzender: siegfried bruder 2. vorsitzender: hans-jürgen willeke geschäftsführer: wolfgang hirmer“

http://peoplecheck.de/s/hans+j%C3%BCrgen+willeke

Burg Balduinstein (ungesichtete Änderungen)

2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1] Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[2] Die Revision bestätigte das Urteil.[3] Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[4] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[5]

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Balduinstein&stable=0&redirect=no

Burg Balduinstein (jedem sogleich sichtbar), zur Prozesslawine (die Balduinsteiner Prozesse) und zu den Missbrauchsfällen zur Stunde noch keine Silbe.

http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

nnp 26.03.2014 – Listenführerin Marie-Theres Schmidt steht in den Startlöchern mit dem Ziel, den ausscheidenden Ortsbürgermeister Paul Wendt zu beerben.

Balduinstein. „Wir wollen allen engagierten Leuten im Ort die Chance geben, für den Gemeinderat zu kandidieren. Auf zwei Listen sind maximal 24 Kandidaten möglich, auf einer Einheitsliste wären es nur 18 Kandidaten für zwölf Gemeinderatssitze gewesen. Mehr Auswahl bietet auch dem Wähler differenziertere Wahlmöglichkeiten“, erklärte Marie-Theres Schmidt bei der Begrüßung der Wahlberechtigtenversammlung im Rathaus.

Platzierungen der Wählerliste: 1. Maria-Theresia Schmidt, 2. Dr. Dietmar Both, 3. Wolfgang Hirmer, 4. Ulrike Müller, 5. Thorsten Weingart, 6. Monika Holleyn, 7. Stefan Hergenhahn, 8. Jasmin Geisler, 9. Frank Bindewald, 10. Michael Friedrich, 11. Gunther Schorr, 12. Bernd Schorn, 13. Ralf Schäfer, 14. Siegfried Bruder.

http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Marie-Theres-Schmidt-in-den-Startloechern;art680,790720

Festrede Hans-Peter von Kirchbach | Meißner 2013

Soso, auch Deutschlands Elite war mal Pfadi: „Vor einigen Monaten hatten die Altpfadfinder eine Veranstaltung mit Horst Köhler und Norbert Blüm. Es war schon beeindruckend, wie beide von ihrem Pfadfinderleben erzählt haben und wie es sie geprägt hat.“ Ach, allgemeine Menschenrechte (AEMR) ggf. durchgesetzt auch gegen das Religionsrecht (Scharia) bleibt Fehlanzeige?!

HP schmettert erhebend: „Bund ist allerdings das Gegenteil von Masse, auf Masse kommt es nicht an, sondern auf einzelne Menschen. Unsere Gruppen sind überschaubar. Jede, Jeder ist wichtig, unverzichtbar für das Geschehen. So leben wir zusammen, selbstbestimmt und immer wieder in einer eigenen Welt, unserer Lebenswelt, mit eigenen Regeln und Ritualen. In den Bünden lernen wir, ohne groß darüber zu reden, die Werte der Selbstbestimmung, der gemeinsamen Verantwortung, der Wahrhaftigkeit … Also, lebt die Ideale der Meißnererklärung, sucht das Abenteuer, pflegt Eure Freundschaft und Verbundenheit“ – genug, aufhören! Der ehemalige ranghöchste deutsche evangelische Pfadfinder und einstige ranghöchste deutsche Soldat schweigt zu den beiden jahrzehntealten wie aktuellen Problemen der Jungen Bünde, Konservative Revolution bzw. Neue Rechte hier, sexueller Missbrauch an Jungen da, manche Führer konnten gleich beides, dozierten rechtsaußen und handelten pädophil.

http://meissner-2013.de/dokumentation/das-lager/reden/festrede-hans-peter-von-kirchbach

Wer schreibt, bleibt, bzw. pfadi-realpolitisch leider eher: Wer nicht alles schreibt, bleibt … VCP-Freund jergen als grimmiger Torwächter der pfadfinderisch-bündischen schönen heilen Wikipediawelt. Wiki Hans-Peter von Kirchbach.

10:04, 30. Mär. 2008‎ Jergen

08:38, 17. Jul. 2009‎ Jergen

11:34, 12. Aug. 2009‎ Jergen

13:31, 13. Sep. 2011‎ Jergen

13:02, 29. Nov. 2013‎ Jergen

13:04, 29. Nov. 2013‎ Jergen

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hans-Peter_von_Kirchbach&action=history

Der Volksentscheid über die Einführung des Wahlpflichtbereichs Ethik/Religion (kurz auch: Pro Reli), Berlin 2009. Pro Reli war und ist ein Politikum allerersten Ranges. Eigentlich ein Skandal: Im Rahmen der Berliner Debatte um die Stellung des Ethikunterrichts bzw. Religionsunterrichts stellte sich Alt-Pfadfinderführer (VCP) von Kirchbach („Ich möchte Wahlfreiheit in Wertefragen!“) auf die Seite von Pro Reli.

Leser des größten demokratischen Online-Lexikons wünschen die pädagogisch relevante Faktennennung statt Nebelwurf und Kulissenbau und stellen Antrag auf Eintrag. An mir kommt keiner vorbei, findet der HP-loyale Türhüter und Zensor jergen offensichtlich und blockt hart ab. Du kommst hier nicht rein:

„Und das ist wohl völlig irrelevant für den Artikel.“ –jergen ? 10:37, 6. Jul. 2011

http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Hans-Peter_von_Kirchbach

jergen. Wikipedia-Autor seit 8. November 2004.

http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Jergen

Internationales Pfadfindertum – archivarisch hat jergen die digitale Scout-Welt im Griff

http://en.wikipedia.org/wiki/User:Jergen

Alles jergen oder was? „Wormser Pfadfindergeschichte – Stamm Nibelungen Worms (VCP). 1991 – Im September 1991 wird Jörg Bürgis Stammesführer.“

http://www.jugend.rlp.de/stammesgeschichte.html

VCP RhP/S, SPLITTER (2002), Beauftragte der Landesführung: Archiv: Georg Zebisch, Lambsheim und Jörg Bürgis, Worms.

http://vcp-rps.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/03/VCP_RPS_SPLITTER_87_WEB.pdf

VCP Rheinland-Pfalz/Saar: [Stamm] Ulrich von Hutten in Balduinstein an der Lahn (Ausgabe 02/11, 2011)

http://vcp-rps.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/03/VCP_RPS_SPLITTER_2082.pdf

Das Meißner-Seminar des Gaues Alt-Burgund … auf den Spuren der Meißnergeschichte:

Vom 11.-13. Mai 2012 fand auf der Burg Waldeck das Meißner-Seminar statt, organisiert vom Gau Alt-Burgund des VCP, auf dem einige Referenten Vorträge über die Meißnerlager seit 1913 hielten und alle über verschiedene Themen diskutieren konnten. … Danach hielt Jörg Bürgis einen Vortrag über völkisch-nationalistische Bünde, zum einem über ihren historischen Hintergrund, aber auch über Gruppen, denen heute noch rechte Tendenzen vorgeworfen werden.

http://meissner-2013.de/dokumentation/zentren/das-musische-zentrum/das-mei%C3%9Fner-seminar-des-gaues-alt-burgund

Kreuzpfadfinderarbeit, Aktualisierungsstand: 30.12.2011. Kreuzpfadfinder- und Älterenrunden. Landesrunde RPS (VCP) Jörg Bürgis

http://www.kreuzpfadfinder.de/Home-ALT/KP/Runden2.html

Ein anderer, ebenfalls evangelischer und pfadfinderisch arbeitender Jugendbund nutzte das Freie Bildungswerk, die Heliand-Pfadfinderschaft (HP) aus Hessen. Verfasst ist die HP als Arbeitsbereich im ejw (Evangelisches Jugendwerk Hessen). HKP sind die Heliand-Kreuzpfadfinder.

Bilder aus dem Jahr 2012. Burg Balduinstein – Heliand-Kreuzpfadfinder

http://heliand-kreuzpfadfinder.de/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=26&func=detail&id=1149

http://heliand-kreuzpfadfinder.de/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=26&func=viewcategory&catid=44

Waldweihnacht des Stammes VII der Heliand-Pfadfinderschaft vom 16. bis 18. Dezember 2011 auf Burg Balduinstein

http://stamm7.de/wp-content/uploads/2011/11/2o11-VII-Waldweihnacht-Einladung-16-18.pdf

Stamm VII 21.-23. Dezember 2012 Waldweihnacht auf Burg Balduinstein

http://stamm7.de/artikel/waldweihnacht-2o12-21-23-dezember-2o12/

Evangelisches Jugendwerk Hessen: „19.-20. November 2011 – Das Bußtagtreffen der Heliand-Pfadfinderschaft findet in diesem Jahr auf der Jugendburg Balduinstein statt. Es werden etwa 100 Heliand-Pfadfinder und Heliand-Kreuzpfadfinder erwartet.“ (aus: Bußtagstreffen der Heliand-Pfadfinderschaft: „Und dient einander!“, ejw 28.10.2011)

http://www.ejw.de/aktuelles/neuigkeiten/details/artikel/busstagstreffen-der-heliand-pfadfinderschaft-und-dient-einander/

Heliand Kreuzpfadfinder. Bilder aus dem Jahr 2013 » 100 Jahre Meißner Treffen („Es gibt 33 Bilder in dieser Kategorie.“)

http://heliand-kreuzpfadfinder.de/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=0&func=viewcategory&catid=52

Hans-Peter von Kirchbach: „Ich möchte Wahlfreiheit in Wertefragen!“

https://www.youtube.com/watch?v=9Bdve5VLxcA

Wiki Burg Balduinstein

„Und schweig‘ fein still, … Und mache, was ich will“ (Reinhard Mey, Mein achtel Lorbeerblatt). Wikipedia-Platzhirsch jergen (fleißige Mitarbeit an Wikis wie: Kreuzpfadfinder, Hans-Jürgen Poppek, Hans-Peter von Kirchbach, Robert Baden-Powell, Pfadfinder, Bündische Jugend, Jugendbewegung, Wandervogel, Nerother Wandervogel, Burg Balduinstein) hat den Burg-Balduinstein-Artikel schön fein still betreut – seit beinahe 8 Jahren (in Worten: seit acht Jahren). Vor knapp 3 (drei) Jahren noch rasch etwas gemurmelt, seitdem schweigt jergen leider auf Wikipedia zum Pfadfinderthema Nummer Eins, zur: „Burg Balduinstein, gegen die eine regelrechte Prozesswelle rollt: die Balduinsteiner Prozesse.“

22:12, 28. Apr. 2007‎ Jergen

22:13, 28. Apr. 2007‎ Jergen

22:17, 28. Apr. 2007‎ Jergen

16:02, 8. Feb. 2009‎ Jergen

15:57, 2. Apr. 2012‎ Jergen

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Balduinstein&action=history

Der Unantastbare: axi Superstar

Der jugendbewegt-bündische Oberschamane und deutsch-österreichische Pfadfinderheilige Alexej Stachowitsch (axi) ist Gründer von Internat Felbertal und Jugendburg Balduinstein:

„Stachowitsch gilt in vielen Kreisen als eine der wichtigsten Gestalten der Nachkriegs-Jugendbewegung in Deutschland und Österreich.“ Genau, jeder beißt sich auf die Zunge und grinst verlegen bis unterwürfig. Weltpfadfindertreffen 1951. Über axi nichts Schlechtes.

http://de.wikipedia.org/wiki/Alexej_Stachowitsch

7th World Jamboree

1951 fand das erste und bisher einzige World Jamboree auf österreichischem Boden statt. In Bad Ischl (Oberösterreich) versammelten sich 12.884 Teilnehmer aus 61 Ländern. … Jamboreelied: „Brüder auf“ Text und Melodie von axi (Alexej Stachowitsch, LFM von Salzburg), Jamboreeruf: „JAMBOREE“ Zusammengestellt von axi (Alexej Stachowitsch, LFM von Salzburg).

http://www.scout-o-wiki.de/index.php/7th_World_Jamboree

Brüder, auf und hört die Melodie

Öst’reich ruft die Welt zum 7. Jamboree

mag’s auch wetterleuchten rings umher

freut euch mit uns, nehmt es nicht so schwer

Es klingen Lieder, sie tönen weit in alle Welt,

sie rufen jeden dem’s gefällt zum Jamboree!

Und heute wieder liegt alles Glück in unserm Zelt

und über uns die Wache hält, der Chief BiPi

axi

https://www.ppoe.at/pik8/index.php?r=idee/view&id=749

Philipp Lehar, Pfadfindergruppe Wattens: „Überall bekannte er sich als Mitglied der PPÖ, pflegt enge Kontakte zu den Georgs-Gilden Salzburg und Wien und war bei der Reunion 50 Jahre Jamboree Bad Ischl und beim Bundeslager b.open 2001 dabei. 2003 wurde er mit der Goldenen Lilie geehrt.“

http://www.pfadfinder-wattens.at/hp/index.php/oesterreich/107-berichte/berichte-oesterreich/165-axi-stachowitsch-verfasser-des-jamboreelieds-brueder-auf-ist-verstorben

„Wir nehmen mit Bestürzung zu Kenntnis, dass in den Jahren 2002 bis 2006 mehrere Kinder und Jugendliche auf unserer Burg sexuell missbraucht worden sind.“ (Homepage Jugendburg) Wie bitte? Nur in den Jahren zweitausendzwei bis zeitausendsechs? Und das vorhergegangene Jahrzehnt, die Neunziger? Und die Achtziger? Die Siebziger? Stille. Ganz großes Schweigen.

Zitat Rhein-Zeitung: Was hat sich über Jahre hinter den Mauern von Burg Balduinstein abgespielt? Gab es im Dunstkreis der Autonomen Wandervögel möglicherweise organisierten Missbrauch? Abgründe tun sich auf. …

Die Vertreterin des Hauptopfers, der als Nebenkläger auftrat, warf in ihrem Plädoyer noch einmal ein Schlaglicht auf die Situation auf Burg Balduinstein: „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen … Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden.“

(aus: Hans Georg Egenolf: „Lieblingspimpf“: Jungen auf Burg Balduinstein missbraucht, Rhein-Zeitung 06.06.2014)

http://mobil.rhein-zeitung.de/region/newsticker-region_artikel,-Lieblingspimpf-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162232.html

Bündisch ist …

„Wenn ich vom Bündischen spreche, geht es mir immer um die Erfüllung des Lebens, um seine Fülle, also um die Frage wozu?, um den Sinn unseres Tuns.“ Alexej Stachowitsch.

http://www.strubb.de/buendisch_ist.htm

System Balduinstein

kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

Kardinal Christoph Schönborn:

(…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.”

http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

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50 Antworten to “422. System Balduinstein”

  1. tamara Says:

    Sexueller Missbrauch im Stachowitsch-Umfeld

    Alexej Stachowitsch war Mitbegründer des Freien Bildungswerkes Balduinstein. 2013 und 2014 wurde öffentlich bekannt, dass die Geschichte dieser Jugendburg von Gründung an von einer Kette von sexuellem Missbrauch an männlichen Minderjährigen begleitet worden war.

    Gründer und bis 1958 Direktor war Alexej Stachowitsch (* 1918).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Werkschulheim_Felbertal

    Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind. (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290 (nicht signierter

    Über den Meister nur Gutes in saecula saeculorum

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alexej_Stachowitsch

    Der Unantastbare

  2. tamara Says:

    ___

    Gründer und bis 1958 Direktor war Alexej Stachowitsch (* 1918).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Werkschulheim_Felbertal

    Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des ‚Werkschulheim Felbertal‘ … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at:

    Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.

    Kardinal Christoph Schönborn:

    Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290 (nicht signierter Beitrag von 23:25, 20. Mär. 2015)

    __

  3. Cees van der Duin Says:

    Ausgezeichneter Vorschlag (Fröschel am 23.03.2015 – 08:32), Danke. Hoffentlich verschwindet der vierzigjährige bündische Vielfach-Tatort sexualisierter Gewalt an männlichen Minderjährigen bald aus allen Verlinkungen auf Pfadfinder-Treffpunkt (PT).

    „Ich möchte hiermit öffentlich anregen, die Jugendburg Balduinstein von der Bündeliste im PT zumindest so lange zu entfernen, bis die Verhältnisse dort so sind, dass man mit Jugendgruppen dort wieder problemlos hinfahren kann. Solange einer der Hauptpersonen der Vorkommnisse der letzten Jahre/ Jahrzehnte dort residiert, kann man meines Erachtens diesen Ort nicht vorbehaltlos als Treffpunkt empfehlen. Worte auf deren Homepage reichen nicht, die Angelegenheit zu bereinigen, solange es Personen, die in den Missbrauchsskandal verstrickt sind, erlaubt wird, weiterhin dort zu wohnen.“

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12302&entries=0#post190450

  4. Busman 1641 Says:

    Prima, einer auf PT ist so mutig und fordert die dortige Löschung von autonomer wandervogel (awv). Ja, diese Löschung ist fällig … überfällig.

    Ein sehr unterstützenswerter Vorschlag.

    Beitrag vom 24.03.2015 – 00:55
    (Pimpf)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12302&entries=12#post190484

    Das endlich enttarnte, jahrelange organisierte Abhängigmachen, Missbrauchen und Einschüchtern darf nicht verlinkt bleiben.

    Meinen herzlichen Dank.

    Hendrick

  5. iislëck Says:

    Eng gutt Noriicht:

    rosé arbeitet derzeit an seiner Promotion unter dem Arbeitstitel Päderastie in der deutschen Jugendbewegung. Eine kulturwissenschaftliche Annäherung.

    http://www.europaeische-ethnologie-volkskunde.uni-kiel.de/de/abstract

    _________________________________________________

    “Probéiert fir d’Welt e bësse besser ze verloosse wéi dir se virfonnt hutt.“

    “De richtege Wee fir glécklech ze ginn ass deen, aner Mënsche glécklech ze maachen.“

    (Baden-Powell)

  6. yucatán Says:

    Lieber fliegender Holländer Cees,

    mal wieder ein wirklich guter Text von dir. Tausend Dank.

    Die deutschen Zeltlagerpädosexuellen sind eine auch pfadfinderisch bzw. RjB-organisatorisch erst noch abzuschüttelnde Sache. Schön, dass du am Thema Balduinstein drangeblieben bist, anders als vtaktuell (Nachrichten aus Westerwald, Taunus und dazwischen „Ich habe mich dazu entschlossen, keine weiteren Leserkommentare dazu mehr freizuschalten“), der das Gespräch auf seinem Publikationsorgan seit 16.03.2015 unterbindet (s. u.).

    DIE BALDUINSTEINER MAUER DES SCHWEIGENS (1)
    (vgl. u. 2 vertikal)

    Die Halbdurchlässigkeit der Balduinsteiner Abschottung: 1 horizontal, zu den Pfadfinderbünden bzw. anderen Bünden / zum RjB. Stufen der Einweihung in die Mitwisserschaft

    Viele Menschen haben früh einzelne Missbrauchstaten gekannt und sehr haben, quer durch alle vier Jahrzehnte, Andeutungen und Reisewarnungen vernommen.

    Dicker als die Balduinsteiner Burgmauer war die Mauer des Schweigens und sie ist es immer noch; durchaus etwas Prinzip Omertà. Vielleicht wissen die ehemaligen Zivildienstleistenden Wichtiges.

    Wahre Hütchenspieler waren die Täter, listige Strategen mit Pokerface. Das Jugendburg-Faszinosum war nachträglich gesehen ein absolut fauler Zauber, aber hunderte, eher tausende Pfadis huldigten voller Durst nach „Sinn“ (axi: Sinn und Unsinn) der spendablen BÜND. SINNQUELLE Balduinstein.

    Du nennst da einen Namen, Stachowitsch, Alexej, axi. Ich stöbere gerade im Netz … Spiel mit Schlüsseln, DER SPIEGEL 11.09.1978 … der bekanntlich zeitweise auf der erst unlängst öffentlich enttarnten Burg wohnhafte axi orakelte ungefähr vier Jahre nach Gründung des Pseudojugendherberge etwas über „Sicherheit für alle und Freiheit des einzelnen“, was ja Zufall sein könnte. Es war halt Stachowitsch‘ Beruf.

    Ich finde gleichwohl, dass das zeitweise berufliche axi-Thema elektronische Kryptologie / Verschlüsselungstechnik (!) höchst sinnträchtig zum falschen Schein der heimlich-unheimlichen Päderasten unter Burgmannschaft und Vertrauten passt. Etwas verschlüsseln – die bünd. Eingeweihten verstehen den Code (Pädo-Code), die nichtbündischen Unbefugten erhalten keine Information bzw. keine brauchbare Information, der bünd. Rest erfährt immer nur etwa die Hälfte, abgestuft, sorgsam dosiert v. a. auch als Testfrage. Wer sich in der jeweils nächsten Stufe bewährt, erfährt wieder ein bisschen mehr, verstrickt sich aber auch mehr im Täterkartell.

    Verschreckende Skandälchen erfrischen bekanntlich; ein wenig oder auch mal heftig mit dem Abgründigen oder Verruchten kokettieren funktioniert prächtig; dass die Pfadi-Metöken die Burg allerdings ganz meiden geht freilich nicht.

    (Zitate in Fettdruck)

    Hier mal Das Problem. wo dabei „die Grenze zwischen Sicherheit für alle und Freiheit des einzelnen“ zu ziehen sei, ist nach Ansicht von Stachowitsch „von einer Brisanz, die sich nur mit der Debatte über den Schutz der Umwelt vergleichen läßt“.

    Annähernd nachvollziehbare dürre Worte (ohne ethische Orientierung), spräche nicht der Balduinsteiner axi. Und sofort fällt bei DER SPIEGEL sogar das uns Heutige alarmierende Wort Missbrauch, für uns entschlüsselt sich da leider etwas mehr, der Kindesmissbrauch:

    Denn seit Einführung der Elektronik schwollen die zentral in sogenannten Datenbanken gesammelten Informationen über Personen und Unternehmen, über wirtschaftliche, militärische und politische Aktionen und Pläne wie eine Springflut an. In gleichem Maße aber wuchs auch das Risiko des Mißbrauchs.

    Wie gesagt, kann beinahe Zufall sein. Doch wählt man den Job nie ganz zufällig und war die päderastisch aktive Zone der damaligen bündischen Landschaft zur Heimlichkeit gezwungen. Taktisches Vertuschen – was für eine eine seltsame Entsprechung jedenfalls zwischen Berufsleben und Privatleben / jugendbewegtem Ehrenamt.

    Wo ist die Kugel guckstu! Ich sehe was was du nicht siehst. 37 Jahre alt ist der Text. In dieser Zeit, seit 1974, mussten die von der Waldeck aus gegebenem Anlass runter geflogenen berühmten Lagerfeuerpädos sehr zusehen, nicht aufzufliegen. Kein leichtes Tun, da macht man sich Gedanken zur Kryptologie, zum Datenschutz:

    Mittlerweile aber steht mit erfolgreicher Kryptologie, der Kunst des Ver- und Entschlüsselns von Daten und Nachrichten, noch mehr auf dem Spiel: Die Gefahren mangelhafter Datensicherung reichen vom Bruch der Persönlichkeitsrechte einzelner Bürger, dem Ausspähen von Betriebsgeheimnissen oder internationalen Finanz-Transaktionen und dem Vorschub für Computer-Kriminalität bis zur Bedrohung des Weltfriedens.

    Leider ist der Text zur gezielten Verwirrung selber verworren. Wer eigentlich hat den Text reingekauft und warum – ein Autor fehlt gleich völlig.

    Und was soll die (leider wertungslos bleibende) Anspielung auf gewalttätiges und sexualisiertes Verhalten im Berufsleben, nämlich auf das Ausbeuten von abhängigen weiblichen Beschäftigten zum wahrlich kryptischen Schluss:

    Den Aufwand für Versuche, der neuen Computer-Kryptologie beizukommen, werden sich allenfalls noch die Großmächte USA und UdSSR leisten können. Für den kleinen und mittleren Privatspion, kommentierte das amerikanische Wirtschaftsmagazin „Business Week“, werde es hingegen „zunehmend attraktiver, Chefsekretärinnen zu verführen“.

    Schenkelklopfer unter Machos: „Chefsekretärinnen verführen“, widerlich frauenfeindlich. Und widerlich menschenverachtend – genau so sehr wie Jungen der Wandervogel- bzw. Pfadfinderbewegung auf einer Pseudojugendherberge zu „verführen“, nein, zu missbrauchen.

    HGP
    yucatán

    Spiel mit Schlüsseln
    DER SPIEGEL 11.09.1978

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40605602.html

    (Bild, Seite 212, zeigt Stachowitsch am Telekrypt-Gerät)

    http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/40605602

    Telekrypt gegen Datendiebstahl

    02.04.1976

    FRANKFURT – Datenschutz ist auch ein Hardwareproblem. AEG-Telefunken hat jetzt einen Datenverschlüsselungsrechner in MOS-Technik unter der Bezeichnung Telekrypt 8 auf den Markt gebracht, der die Datenfernübertragung sicherer machen soll.

    http://www.computerwoche.de/a/telekrypt-gegen-datendiebstahl,1201053

    DIE BALDUINSTEINER MAUER DES SCHWEIGENS (2)

    Die Halbdurchlässigkeit der Balduinsteiner Abschottung: 2 vertikal, gegenüber den Engagierten der Burg / Zivis / Gästen. Stufen der Einweihung in die Mitwisserschaft

    „Das Schweigeprinzip der Omertà geht aber über diese Abschottung nach außen hinaus und ist auch eine Abschottung nach innen, d. h., auch innerhalb der Organisation verfügen rangniedrige Mitglieder nie über vollständige Informationen. Da die Kommunikationswege streng hierarchisch sind, d. h. die Befehlskette grundsätzlich nicht umgangen wird, unterstützt die Omertà diese Abschottung nach oben.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Omert%C3%A0

    Jugendliche auf Burg Balduinstein missbraucht? [immer noch mit dem unerträglichen Fragezeichen]

    „Update, 16. März 2015: Nach fast zwei Jahren erhält dieser Artikel immer noch relativ viele Zugriffe [na ist das denn nicht nett]. Dazu kommen mehrere Leserkommentare mit zum Teil umfänglichen Abhandlungen und Linksammlungen [deren Inhalt die anderen Leser interessiert]. Ich habe mich dazu entschlossen, keine weiteren Leserkommentare dazu mehr freizuschalten. Das Thema ist längst von jeder Tagesaktualität entfernt [pfui, so wenig denkt der Journalist an die jeden Tag leidenden Opfer], zumal der Ort nur sehr am Rande meines Berichtsgebiets liegt [die denkbar faulste Ausrede]. Darüber hinaus gleitet die Diskussion immer mehr in mehr oder minder hermetische Spezialthemen der Bündischen Bewegung [genau, Päderastie im Lahntal zum Beispiel, so hermetisch, dass es den Staatsanwalt interessiert] ab. Ich bitte daher die interessierte Leserschaft, solche Diskussionen auf passenden Plattformen [ihr verschwindet jetzt hier] zu führen, die sich mit der Bündischen Jugend auseinandersetzen. Ein Lokalblog wie dieses [Balduinstein ist lokal: vt: Nachrichten aus Westerwald, Taunus und dazwischen] ist jedenfalls der falsche Ort [raus mit euch Balduinsteinkritikern aus dem Lokal, das lokale Balduinstein ist mir nicht lokal genug und liegt so am Rande des Berichtsgebiets, dass es hinausfällt, jedenfalls bei dem unangenehmen Thema vierzig Jahre institutionalisierter Kindesmissbrauch] dafür.“ (vtaktuell, um Volker Thies)

    http://www.vtaktuell.net/?p=5911

  7. "Wir werden mit eisernem Besen kehren". Erlebt von silis Says:

    [Oberhalb der Lahn, Burghof vor dem Kutscherhaus, ungefähr 1992 oder 1993. Tagsüber, hell, angenehmes Wetter. Aus verschiedener Richtung und allein oder zu zweit schlendern insgesamt fünf oder sechs Männer unterschiedlichen, überwiegend jüngeren Alters heran, jeder wirkt entspannt, aufmerksam und mit sich und der Welt völlig zufrieden. Einer der Jüngeren, einen Älteren gespielt um Rat fragend.]

    „Komm, zeig uns mal wieder wie es geht. Also, wenn wir … irgendwann auffallen, ich meine … wenn Wir SO RICHTIG auffallen. – Was machen wir dann? Was sagen wir denen?“ –

    „Kein Problem, ich mach‘ das. Mein Auftritt.

    ‚Ja, Sie haben völlig recht, der schlimme Soundso, das ist einfach schrecklich.‘

    – also, sich vom Bauernopfer distanzieren. Doch wie immer im Leben könnte es weitere Schuldige geben, daher denen sogleich zusichern, wortgewaltig:

    [Gestik im Folgenden. Erster Satz: prophetengleich die Arme erhoben, kühner, treuer Blick tief in die Augen des virtuellen Angesprochenen; dann: bekräftigend ein gedehntes Bejahen, die Arme bleiben oben; zuletzt, als Wiederholung: nur einen Arm abgesenkt, den anderen mit erhobenem Zeigefinger streng mahnend gen Himmel gerichtet].

    ‚Wir werden mit einem EISERNEN BESEN kehren. – Jaa! – Wir Werden MIT EiiSERNEM BEESEN keehren!!‘

    – das reicht. Dann is‘ Ruhe.“

    [Selbstzufriedenes Lächeln oder nicht allzu lautes, gewohnt selbstbewusstes Lachen. Zwei, drei entspannte Worte. Gehen wieder auseinander.]

  8. Grüner Bund Says:

    Selbst einem hemmungslos romantischen Wandervogel dämmert`s, jedenfalls beinahe:

    „Dämmerung kann Morgendämmerung, den erwartungsvoll beginnenden Aufstieg, und auch Abenddämmerung, den bedauerlichen allmählichen Abstieg und Untergang bedeuten.“

    (puschkin, Bündnis Blaue Blume)

    Doch hätte es dem jugendbewegt-kulturelle Dämmerung spürenden puschkin, ursprünglich Wiesbadener, jetzt im Siegerland wohnhaft, dämmern müssen, dass Verfall und Zerstörung („Abstieg und Untergang“) keineswegs pauschal nachteilig („bedauerlich“) sind.

    Schließlich wäre Zerlegung und Verlust von bündischer Herabwürdigung der Frau, bündischem Rassismus oder bündischem Kindesmissbrauch sogar sehr erfreulich, jedenfalls für alle, die unter Wandervogel oder Deutscher Jugendbewegung eben nicht die Heiligung einer erniedrigten Frauenrolle, der germanisch-völkischen Sache oder der irgendwie altgriechischen Päderastie verstehen.

    Der Dämmerungsbetrachter aus Betzdorf a. d. Sieg und Gründer von Bündische Blaue Blume sollte seine Bewertung des angeblich stets beklagenswerten („bedauerlichen“) Absinkens und Verlöschens bündisch-subkultureller Standards noch einmal überdenken.

    __

    Am 02.02.2015 zitiert Peter M. aus Bonn Ortsteil Ippendorf von der soundsovielten Rabenklaue den puschkin d. i. Helmut Wurm …

    „Wandervogeldämmerung. Wenn man den typischen Wandervogel-Singestil sucht, dann geht man heutzutage am besten auf Pfadfinder-Singetreffen. […] reine traditionelle Wandervogelgruppen gibt es dagegen immer weniger. Der vielleicht sogar [in den] beginnenden Niedergang geraten ist.“

    … statt die Ursache für die in der Tat gleichsam abendliche, nämlich kulturell niedergehende Wandervogeldämmerung in der heimlich-unheimlichen jahrzehntealten jugendbewegt-bündischen Parallelkultur des sexuellen Missbrauchs an männlichen Minderjährigen zu erkennen.

    __

    Pfadfinder-Gottesdienst auf dem Kirchentag in Stuttgart

    „auf dem Kirchentag in Stuttgart (3. bis 7. Juni 2015) findet wieder ein Pfadfinder-Gottesdienst statt: Am Freitag, 5. Juni, um 15 Uhr in der Domkirche St. Eberhardt, in zentraler Lage in der Stadt. Für die Predigt hat der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Prof. Dr. Wolfgang Huber zugesagt. Aufgrund seiner ehemaligen Funktion ist zu erwarten, das zahlreiche Nicht-Pfadfinder teilnehmen werden. Dadurch ergibt sich die Chance, das wir Christlichen Pfadfinder uns einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen.

    Wir erhoffen uns, das zahlreiche CP´er am Freitag den Weg in die Domkirche St. Eberhardt finden. Wolfgang kommt aus unseren Reihen und ist Kreuzpfadfinder. Der Vorbereitungskreis setzt sich aus CP´ern aus VCP, CPD und der Dienstgemeinschaft der Kreuzpfadfinder zusammen.“

    https://kreuzpfadfinder.de/2015/05/01/pfadfinder-gottesdienst-auf-dem-kirchentag-in-stuttgart/

    __

    jergen informierte am 09.06.2015 um 13:51 Uhr lesenswert und bringt wichtige Kriterien zur Einordnung der nerothanen Abspaltungen incl. Balduinstein, NWV Nord, NWV Nord 1969 und der dazugehörigen altbekannten FM-Rhetorik.

    Zuletzt war der NWV Nord 1969 mit einer Adresse in Kade, Sachsen-Anhalt, gemeldet. Zitat jergen:

    “Heute sammelt sich ein Teil der an den NWV Nord beteiligten Personen in den Rabenklaue-Kreisen in Berlin, Bonn [Stadtteil Bonn-Ippendorf, diese Rabenklaue hat sich spätestens Mitte der Neunziger Jahre um Peter M. und dessen Barden und Landsknechte sowie mehrere, dem einstigen Rabenklaue-Ordensführer stibbich nicht fern stehende alte Nerother endgültig herausgebildet] und Essen. Diese drei Kreise besuchen sich regelmäßig; an ihren Treffen nehmen auch andere einschlägig bekannte Personen teil, wie z. B. P. S. [bündisch semmi], der zwar (kurzfristig) dann doch nicht als Helfer beim 35. DEKT mitarbeiten durfte, aber mindestens beim Pfadfindergottesdienst anwesend war und dort von anderen Teilnehmern der Bonner Runde herzlich begrüßt wurde.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12377&entries=0#post191143

    __

    Gegen Gruppenkultur, Reisekunst und Liedgesang des Wandervogels hat eigentlich niemand etwas einzuwenden, weshalb die Rabenklaue Bonn-Ippendorf und auch puschkin es doch wohl verstehen sollten: das schamlos täterfreundliche und unmoralisch opferfeindliche Pflegen der Kontakte in die bündische Päderastenszene etwa von ajH (autonome jungenschaft Hellas) und NWV Nord 1969, das und nichts anderes ist die – dann sehr berechtigte – Wandervogeldämmerung:

    „der … beim Pfadfindergottesdienst … herzlich begrüßt wurde“

    „Herzlichkeit“ zugunsten der Täter und auf – erneute – Kosten der Opfer. Pfui, derartig „herzliches“ Verhalten hat dem Wandervogel seit Jahrzehnten viel Schaden zugefügt.

  9. yucatán Says:

    [Vorab ein Hinweis auf die früheste Geschichte der Nachkriegsjungenschaft. Aus Januar 1947 existiert ein Brief nach London an tusk, Eberhard Koebel, von Horst Schenk-Mischke (1914–2004), der darin an die Zeit seiner Aktivität als Berliner Hortenführer von dj.1.11 erinnerte und tusk zur Rückkehr nach Deutschland einlud […] Siehe im Archiv auf Burg Ludwigstein, Nachlass: Korrespondenz zwischen Horst Schenk-Mischke und Eberhard Koebel (1947–1949), Georg Neemann (1946–1962), Johannes Ernst Seiffert (1961–1965), Günther Welter [bündisch welf] (1947–1950), seit Frühjahr 2006 im Archiv der deutschen Jugendbewegung.]

    (s. Seite 56, in: Susanne Rappe-Weber: „Komm zu uns …“ – ein Briefwechsel um die Wiederbelebung der Deutschen Jungenschaft im Jahr 1947 Von Susanne Rappe-Weber)

    ___ps://opus4.kobv.de/opus4-fhpotsdam/files/7/Rappe.pdf

    Nun zu dem vor 2010/2014 jahrzehntelang tabuisierten Thema bündische sexualisierte Gewalt gegen Jungen.

    Aus: Sven Reiß: Schatten der Jugendbewegung. Sexualisierte Gewalt und Pädosexualität in jugendbewegten Gruppen. Materialien zu einem Seminar der Jugendbildungsstätte.

    Seite 6 und 7 zu Schlüsselfiguren wie:

    saddi, Heinz Dörmer (1912-1998)
    welf, Ernst Günther Welter (1921-1994)
    ho, Horst W. (geb. in Trier um 1935, seit 1974 in Rees, verstarb 2002)

    So forderte Horst ho W. [Horst W.], Bundesführer der autonomen jungenschaft Hellas (ajH), mit Bezug auf Hans Blüher eine freie Sexualität ab der Geschlechtsreife

    http://www.jubi-ludwigstein.de/fileadmin/user_upload/pdf/Reiss_Schatten_JB_-_Internetfassung_AK_Schatten.pdf

    Azurblauer Himmel und tiefblaues Meer (Befreiung), 1985, h. d. l. (yoga) [ajH]

    http://www.deutscheslied.com/en/search.cgi?cmd=search&srch_Titel=A*&start=23750

    Die 15 Jahre des NWV auf Burg Hohlenfels (bis 1978). Offizielles Kaufdatum Burg nicht 1959, sondern vier Jahre später, weshalb puschkin korrigieren sollte (bzw. ergänzen, ob vor 1963 ggf. denn schon ein kleiner Bereich gekauft oder gemietet worden war), Zitat von puschkin aus Bündische Blaue Blume:

    „Dietrich B., genannt fuzzy, Burgvogt, Weltenbummler, Kapitän, bündischer Barde. […] mehrere Jahre lang der erste Burgvogt auf der durch den Nerother-Bund 1959 erworbenen Burg Hohlenfels, Nähe Hahnstätten im unteren Aartal/Taunus.“

    Der Kauf der Burg war 1963:

    „Die zweite Burg, Hohlenfels, ist am 6. September 1963 Eigentum des Bundes geworden.“

    http://www.neroth.de/index.php/vereine/nerother-wandervoegel.html

    Ein dortiges Kennenlernen freilich kann auch vor 1963 erfolgt sein, puschkin über sich selbst und das altbekannte Ziel etlicher Wanderer in Mudershausen bei Hahnstätten, Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz:

    „der fuzzy im Frühjahr 1961 auf der Burg Hohlenfels das erste Mal kennen lernte.“

    1947 kamen Burg und Gutshof in den Besitz des Landes Rheinland-Pfalz. Nach dem Ende des Gastronomiebetriebs 1955 stand die Burg bis 1963 leer; bis 1978 war sie dann Sitz des Nerother Wandervogels. Seit 1978 ist die Burg wieder in Privatbesitz.

    Im ehemaligen Gutshof am Fuße des Burgfelsens ist seit 1973 eine Jugendbegegnungsstätte (Domäne Hohlenfels) untergebracht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Hohlenfels#Geschichte

    Thema bündische Pädosexualität und die Burgen Hohlenfels, 1963 bis 1978, und Balduinstein, 1974 ff.:

    In meiner mittlerweilen 50 jährigen Pfadfinderzeit wuchs ich in intakten Gruppen heran. Das Thema sexuelle Gewalt und Pädophilie habe ich etwa erst im Alter von 13-14 wahrgenommen. Allerdings auch im engsten Umfeld – und war darob ziemlich fassungslos. Mein ehemaliger Stammesführer […] Nachdem das ganze Ausmaß und den damit verbundenen gerichtlichen Prozessen bekannt wurde, waren wir mehr als geschockt.

    Ich kann mich erinnern, dass dies nicht der einzige Fall in unserem Bund war – und es wurde darüber geredet – aber von Bundesführungsseite eher unter den Teppich gekehrt als etwas zu unternehmen. Auch die Gerüchte über die Balduinstein, Hohlenfels und [einen] gewissen […] Exilrussen sorgten für extreme Aufmerksamkeit bei evtl. Kontakten mit anderen bündischen Gruppierungen.

    (18.03.2015 – 23:59 Uhr. Dank sei holzwurm.)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=15

  10. Friedrichsdorf Says:

    Der im Bett in flagranti Erwischte kann das bekanntlich alles erklären, jedenfalls irgendwie: „Es ist nicht so, wie es aussieht“.

    Am 19.03.2015 blickt auch der gut informierte sabi durch:

    Mir ist ein kleines Liedchen zugetragen worden. Ich finde es irgendwie passend.

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    In den guten alten Zeiten

    Man dachte mal, Neulati, das liegt am Arsch der Welt,
    Der Arsch doch war viel näher, als man sich’s vorgestellt.
    Das Gift der Blauen Blume, das spritzte durch die Nacht,
    Und hat so manchen Kleinen schon um den Schlaf gebracht.

    Ein Wirbelwind hieß Lothar, der fegte durch den Wald
    Und knickte junge Bäume mit seiner Rohgewalt.
    Am Feuer in dem Tale, da lachten alle laut,
    Nur manchmal und ganz heimlich, da hat es sie gegraut.

    Und kam im Sommer wieder die pralle Kirschenzeit,
    Der Club der Flötenbrüder war allemal bereit,
    Zu pflücken zarte Früchtchen noch vor dem Abendrot,
    Durchs Lager ging ein Flüstern bei Käse, Wein und Brot.

    In den guten alten Zeiten, in den guten alten Zeiten …

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    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=15

  11. Cees Says:

    Ginster aus der Eifel, Eifelginster halt.
    Von Zeit zu Zeit betrachtet und gemalt.

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    Ginsterblüte in der Eifel
    Fritz von Wille (1860 bis 1941)

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    Landschaft mit Ginster
    Rudi Inden (1880 bis 1951)

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    Eifelginster
    Gerhard Stolpa

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  12. Cees van der Duin Says:

    „Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich.“

    Forderte 1988 allen Ernstes: Volker Beck
    .
    .
    .

    Berlin – In der Affäre um die pädophilen Verstrickungen der Grünen hat der Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck die Öffentlichkeit jahrelang hinters Licht geführt. SPIEGEL-Recherchen im Archiv der Heinrich-Böll-Stiftung belegen, dass ein Manuskript aus dem Schwulenreferat der grünen Bundestagsfraktion, dessen Referent Beck war, nahezu identisch ist mit einem Gastbeitrag Becks für das Buch „Der pädosexuelle Komplex“.

    In dem 1988 erschienenen Buch schreibt Beck: „Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich.“

    Der Bundestagsabgeordnete aus Köln war wegen des Beitrags immer wieder scharf angegriffen worden. Mehrfach verteidigte er sich mit dem Argument, der Text sei vom Herausgeber nachträglich im Sinn verfälscht worden. Auf SPIEGEL-Anfrage und nach Ansicht des Manuskripts verwies er darauf, dass der Herausgeber seine zentrale Aussage durch Kürzen der Überschrift gestrichen habe.

    Vergleicht man allerdings die beiden Texte, ist Becks zentrale Aussage noch enthalten, im Sinn verfälscht wurde der Gastbeitrag durch die Änderung des Herausgebers keineswegs.

    Beck räumt ein, dass seinem Beitrag der falsche Gedanke zugrunde liege, dass es theoretisch gewaltfreien und einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen und Kindern geben könne. Dafür entschuldige er sich. […]

    Aus: Ann-Katrin Müller (Grüne: Volker Beck täuschte Öffentlichkeit über Pädophilie-Text), in: DER SPIEGEL, 20.09.2013.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/paedophilie-debatte-um-gruene-volker-beck-taeuschte-oeffentlichkeit-a-923357.html

  13. Cees van der Duin Says:

    Schlimm, Baden-Powell kann nicht dazwischenhauen.

    Und aus Sicht der Scouts ist der Totalitarismus der Scharia immer noch kein Problem für die universellen Menschenrechte! Und über den Islam wird also immer noch nicht gesprochen, jedenfalls nichts Schlechtes! Februar 2016, Deutschlands scoutistische selbstverliebte Postmodernisten und sonstige Karrieristen finden sich ein zur vierten …
    _ _ _

    Fachtagung Pfadfinden

    Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Wilfried Breyvogel und Prof. Dr. Helmut Bremer. Veranstalter und verantwortlich für die Durchführung: Pfadfinder Hilfsfond (PHF), das Organisationsteam leitet Martin Lochter.

    http://www.fachtagung-pfadfinden.de/

    Tagungsort und Termin

    4. Fachtagung Pfadfinden
    19. bis 21. Februar
    Jugendgästehaus, Oberwesel am Mittelrhein

    Rheintal-Jugendherberge Oberwesel. Oberhalb des malerischen Rheinstädtchens Oberwesel, direkt neben der Schönburg. Oberwesel liegt im Tal der Loreley, dem schönsten Teil des Rheins zwischen Bingen und Koblenz.

    http://www.fachtagung-pfadfinden.de/index.php?option=com_content&view=article&id=171&Itemid=697

    Schirmherrschaft

    Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Frau Malu Dreyer

    http://www.fachtagung-pfadfinden.de/index.php?option=com_content&view=article&id=175&Itemid=706

    .
    .

    Fachtagung Pfadfinden 2016. Noch freie Plätze.

    Vgl. auch bei Pfadfinder-Treffpunkt den Beitrag von phips

    Noch 29 freie Plätze für die Fachtagung Pfadfinden

    Der Pfadfinder Hilfsfond veranstaltet mit der Universität Duisburg-Essen, dem rdp, den PPÖ, dem DPV, BMPPD und dem VDAPG die 4. Fachtagung Pfadfinden.

    19.-21.02.2016, Oberwesel. Rheinland-Pfalz / Deutschland

    Themen dabei: Sexualisierte Gewalt / Nähe und Distanz / Prävention, Wer engagiert sich in der Pfadfinderei und Jugendverbänden (Diversity / Interkulturelle Öffnung), Spiel / Kreativität / Theater / Kunst.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12515

  14. Casa Rourell Says:

    „El Rourell és una masia situada en el terme municipal de Moià“

    https://ca.wikipedia.org/wiki/El_Rourell_(Moi%C3%A0)

    Casa Rourell, ein Bauernhof in der Nähe von Moià
    [ Casa Raurell als gelegentliche Schreibweise ]

    el Molí del Perer
    [ eine alte Mühle ganz in der Nähe von Casa Rourell ]
    .
    .
    .

    EL PERER

    Situat a l’aiguabarreig format pels torrents de Malrubí, riu Sec i Rodors.

    El molí del Perer a banda de moldre gra, va ser un dels últims reductes de vinya i una de les cases pioneres de l’apicultura que ha tingut el terme municipal de Moià. A les imatges veiem el molí, la casa del moliner, alguna edificació annexa i la bassa de dimensions considerables.

    En una finestra tapiada hi ha escolpit un escut amb un perer i l’any 1676.

    El Molí del Perer es va fer servir durant un temps com a residència temporal per un agrupament escolta alemany anomenat Pfadfinderschaft Luchs. Feien acampades i practicaven tècniques de supervivència a la muntanya.

    A finals dels anys 80, començaments dels 90, el Molí del Perer va tornar a ser llogat, aquest cop a un grup naturalista afeccionat al teatre i a les arts anomenat Taller-7, però hi va haver discrepàncies amb la gent del poble i no els van renovar el contracte.

    http://losfolloneros.blogspot.de/2009/08/30-dagost-de-2009-caminada-popular-de.html

    .

    CASA RAURELL – MOIA – Casa de campo de la Asociacion de Scouts Alemanes

    circulada, Landheim des Deutschen Pfadfinderbundes, 1977

    http://www.todocoleccion.net/postales-barcelona-provincia/casa-raurell-moia-casa-campo-asociacion-scouts-alemanes~x13655346

    .

    [ Horst Schweitzer ] […] … zweiundzwanzigjährige Verbundenheit mit Casa Raurell, einem alten Bauernhaus nordwestlich von … von der Stadt Zierenberg gepachtet. RAURELL / BARCELONA 1974 96: zweiundzwanzig Jahre … unserer zweiten Heimat in Spanien: Raurell sah in zweiundwanzig Luchs-Jahren …

    _ttp://docplayer.org/13805433-Rot-graue-blaetter-internetschrift-der-pfadfinderschaft-grauer-reiter.html

    .
    .

    Moià / Molí del Perer

    Abril 2009. Situat al costat de la riera d’en Gai, de l’edifici del molí no en queda cap vestigi; només es pot veure la bassa, ben construïda, que mesura uns 15 per 15 metres, el pou i la resclosa.

    … per un agrupament escolta alemany anomenat Pfadfinderschaft Luchs. … alemanys varen estar bastants anys a la casa propera que es diu El Raurell i quan no els … Desde 1974 hasta 1996 los scouts tenían un contracto por Casa Rourell.

    http://www.moianes.net/galeria/displayimage.php?album=3&pos=305

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    1974 erhielten die Luchse wieder eine feste Unterkunft, und zwar sowohl in Spanien, wo Casa Rourell, ein Bauernhof in der Nähe von Moià, gepachtet wurde, als auch in Deutschland, wo ihnen eine Hütte bei Zierenberg überlassen wurde. […]

    Im Jahr 1990 wurden die ersten Sippen in Münster und Wernigerode gegründet – vermutlich handelt es sich um eine der frühesten Gründungen in den neuen Bundesländern. Im selben Jahr wurde in Spanien eine alte Mühle, el Molí del Perer, ganz in der Nähe von Casa Rourell, dem Bauernhaus, zusätzlich gepachtet. Im Jahr 1993 kamen außerdem die Köhlerhütten bei Wernigerode hinzu.

    Zu dieser Arbeit wurde der Aufbau neuer Gruppen in Spanien spürbar schwieriger, so dass die deutsche Sippen an Bedeutung gewannen. Eine schwere Enttäuschung war 1996 der Verlust von Casa Rourell, dessen Pachtvertrag nicht verlängert wurde.

    Im Frühjahr 2010 wurden zeitgleich mit den Enthüllungen der sexuellen Übergriffe innerhalb der katholischen Kirche auch sexuelle Übergriffe Horst Schweitzers sowohl innerhalb der Pfadfinderschaft Luchs, als auch in seiner Funktion als Lehrer bekannt. Die Pfadfinderschaft Luchs distanzierte sich im März 2010 offiziell von Horst Schweitzer. Wenige Wochen später folgte eine entsprechende Erklärung des „Fördererkreises der Pfadfinderschaft Luchs e. V.“.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pfadfinderschaft_Luchs

    .

  15. Cees van der Duin Says:

    [Falado von Rhodos: Pfadfinder-Brigantine entging nur knapp einer Tragödie. Die seefahrende wenn auch gelegentlich nicht seefahrttaugliche Variante der Jugendburg im Lahntal, die schwimmfähige Version des Balduinstein. Das Schiff ging vor Island unter. Jahrelanges, jahrzehntelanges Fehlverhalten unter den Teppich kehren, bei Aufdeckung bagatellisieren, schamlos Nebel werfen, dreist angreifen. Dank sei dem NDR für die längst überfällige Aufdeckung.]

    Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen
    Panorama 3 – 15.03.2016 21:15 Uhr

    2013 sinkt vor der isländischen Küste das Pfadfinderschiff „Falado“. Später zeigt sich, dass das Schiff völlig marode war. Dennoch ging der Trägerverein auf große Fahrt.

    NDR
    14.04.2016

    Stellungnahme des NDR zum Offenen Brief des Vereins Falado

    Dem Offenen Brief des Vereins „Brigantine Falado Rhodos“ stellen wir Fakten entgegen: Im August 2013 sinkt ein Segelschiff, rund 25 Seemeilen vor der Küste Islands. An Bord sieben Jugendliche und fünf Erwachsene. Da das Schiff nahe genug an der Küste ist, sind isländische Seenotretter rechtzeitig vor Ort. Es kommt bei dem Unglück niemand ums Leben. […]

    Der Untersuchungsbericht verdeutlicht auch: Wären bei dem Untergang Menschen ums Leben gekommen, hätten sich der Schiffsführer und der Verein dafür juristisch verantworten müssen. Doch statt diese Verantwortung einzuräumen, unterstellt man Panorama 3 falsche Tatsachenbehauptungen. […]

    Die Besatzung sei nicht wie von uns behauptet „buchstäblich in letzter Sekunde“ gerettet worden, sondern drei beziehungsweise eine Stunde vor dem Untergang. Nach Angaben der Besatzungsmitglieder und Seenotretter wurde zwar rechtzeitig ein Notruf abgesetzt. Die Rettung bei Windstärke 8 bis 9 und hohem Wellengang gestaltete sich demnach aber als so schwierig, dass eine höchst brenzlige Situation entstand. Die Seenotretter sprechen sogar von einem der gefährlichsten Einsätze, den sie je hatten. […]

    Der Vorstand bezweifelt die fachliche Einschätzung der Stapelfeldt Werft. Die von Mitgliedern des Vereins unternommenen Reparaturen seien zudem unter Anleitung und Kontrolle ausgebildeter Schiffsbauer durchgeführt worden. Uns liegen Berichte und Filmaufnahmen vor, die Kinder und Jugendliche bei Schiffsarbeiten zeigen. In welchem Ausmaß dies unter fachlicher Anleitung geschah ist nicht belegt. Der unzweifelhaft durch die mangelnde Seetüchtigkeit der Falado herbeigeführte Untergang belegt jedoch die Einschätzung der Stapelfeldt-Werft und zeigt auch, dass das Schiff ganz offensichtlich NICHT nach den erforderlichen Standards instand gesetzt worden war. […]

    Der Vereinsvorstand räumt in seinem Schreiben ein, die „nicht immer neutrale Begutachtung der Falado“ in der Vergangenheit sei ein Fehler gewesen. Es stellen sich Fragen, die der Verein nicht beantwortet: Warum werden die erforderlichen Konsequenzen nicht gezogen? Warum lässt der Verein nach dem Untergang der Falado keine Sicherheitsuntersuchungen nach den Standards, die in Deutschland für gewerblich vercharterte Schiffe dieser Größe gelten, zu? Ein offizielles Siegel, dass das neue Schiff des Vereins allen geltenden Sicherheitsanforderungen genügt, hat der Verein bislang nicht vorgelegt. Der Verein bietet Hochseefahrten für Jugendlichen an. Mitfahrende Personen müssen darauf vertrauen können, dass sich das Schiff in einem sicheren Zustand befindet – umso mehr, wenn sich Kinder oder Jugendliche an Bord befinden. Der Vereinsvorstand muss sich die Frage gefallen lassen, ob er dieser Verantwortung immer gerecht geworden ist.

    Panorama 3 hat Kenntnis von noch weiteren Sachverhalten: So verfügte der Schiffsführer der Falado, Axel H., zum Unfallzeitpunkt lediglich über den Sportküstenschifferschein zum Führen von Yachten bis 12 Seemeilen Abstand von der Küste. Die Falado sank jedoch rund 25 Seemeilen vor der Küste, so dass diese Qualifikation für die gewählte Route nicht ausreichend war. Bei einer Kontrolle der Falado im Jahr 2009 beschlagnahmte die Wasserschutzpolizei Flensburg an Bord ein gefälschtes Dokument, mit dem sich die Besatzung in ausländischen Häfen offenbar „offiziell“ als Jugendschulschiff auswies. Eine Fantasiebescheinigung, versehen mit Stempel des Berliner Polizeipräsidenten, offenbar genutzt, um strengeren Kontrollen in den Häfen zu entgehen. Angefertigt von einem Vereinsmitglied, das im Berliner Polizeipräsidium beschäftigt war. […]

    Die Redaktion von Panorama 3 findet das Ansinnen des Vereins, „dass ehrenamtlich getragene Vereine wie wir überleben können, so dass nicht nur einer zahlungskräftig privilegierten Gesellschaftsgruppe solche besonderen Erlebnisse möglich sind“ nachvollziehbar und ehrenwert. Nur darf es nicht so weit gehen, dass – aus welchen Motiven auch immer – Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden. Von dieser Einsicht aber ist in dem Offenen Brief des Vorstands nicht viel zu erkennen.

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Stellungnahme-des-NDR-zum-Offenen-Brief-des-Vereins-Falado,falado100.html

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    […] Der Untergang dauerte lange. Nina Rudolf erinnert sich noch genau an die Nacht vom 8. auf 9. August 2013, die Nacht, in der die „Falado von Rhodos“ vor Island versank. Nina lag in ihrer Koje und kämpfte mit der Übelkeit. Gegen 23 Uhr alarmierte Skipper Axel H., genannt Balo, die Crew: Wasser schwappte über den Boden. Alle mussten mit anpacken – auch die seekranke Nina: „Das ging dann“, sagt die damals 13-Jährige, die die Übelkeit vergaß: „Der Kopf hatte was zu tun.“

    Fünf Stunden lang schöpften die Blausteiner Pfadfinder vom Stamm „Gralsritter“ Wasser. Eine Motorpumpe war ausgefallen, die Crew pumpte von Hand. Aber das Segelschiff, ein 45 Jahre alter Zweimaster, war nicht zu retten. Gruselig war das nicht, sagt Nina: „Wir haben gar nicht drüber nachgedacht.“ Skipper Balo hatte längst die Seerettung alarmiert, ein Fischerboot war bald in der Nähe. Am Ende brachte die isländische Küstenwache Nina, sechs weitere Jugendliche und fünf erwachsene Betreuer an Land. […]

    Auch Lea versucht sich an dieser Station. Sie ist acht Jahre alt und dieses Jahr die jüngste Seglerin. Es ist ihre erste große Reise mit den Pfadfindern. Als die Pfadfinder nach einer guten Stunde Übungszeit in ihrem Treff im Kreis zusammensitzen, fragt Lea sicherheitshalber nach: „Wie ist die Falado untergegangen?“ Und Balo erklärt: Die Falado hatte ein Leck unter der Wasserlinie, das die Pfadfinder nicht finden konnten. Wahrscheinlich hatte die Dichtung zwischen Holzplanken nachgegeben. Die Jugendgruppen, die die „Falado“ nutzten, hatten den Zweimaster in Eigenarbeit gewartet und abgedichtet. Im Untersuchungsbericht zum Untergang wird das bemängelt. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung diagnostiziert, dass das Schiff in „einem nicht seetüchtigen Zustand“ gewesen sei und „es ausschließlich glücklichen Zufällen zu verdanken ist, dass es beim Untergang der Falado von Rhodos nicht zu einer Tragödie mit Todesopfern gekommen ist“. […]

    (SAMIRA EISELE | 28.10.2015. SÜDWEST PRESSE, Ulm / Neu-Ulm. Lokales Alb-Donau. Blausteiner Pfadfinder starten zu neuer Segelreise)

    http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/Blausteiner-Pfadfinder-starten-zu-neuer-Segelreise;art1158552,3505282

  16. Gertrude (Truus) Dierckx Says:

    Antirational donnerte Folk-Fan Detlef H. genannt hedo aus Lüttenmark:

    „Was uns nützt sind Taten: Die Kleinsten mit auf die Bühne. Brodelndes Leben. Wiedersehensfreude. Perlenketten von Erlebnissen. Zwischendurch auch mal musikalische Highlights. Herzlichen Gruß und gute Fahrt! hedo vom wandervogel.“

    (7. Mai 2014)

    Verantwortungsbewusst brachte torben die Sache auf den Punkt:

    „was wir nicht brauchen sind alte männer, die verurteilte sexualstraftäter mit zum singewettstreit bringen. scheißegal ob sie gut singen oder nicht.“

    (3. Juli 2014)

    http://www.schwarzzeltvolk.de/der-rheinische-singewettstreit-gekapert-eine-satire-gegen-den-abgesang-auf-und-vor-bundischen-buhnen/

  17. Cees van der Duin Says:

    Reutlinger General-Anzeiger vom heutigen 16.03.2017 – 11:14 Uhr

    Jungen bleiben oft allein mit Missbrauchserfahrungen

    TÜBINGEN. Sexueller Missbrauch von Jungen – was derzeit am Tübinger Landgericht verhandelt wird, ist ein eher seltener Fall. Doch die Dunkelziffer dürfte hoch sein. Das hat auch mit dem Rollenbild der Jungs zu tun.

    http://gea.de/region+reutlingen/tuebingen/jungen+bleiben+oft+allein+mit+missbrauchserfahrungen.5243932.htm

    Film: Friedrich Karl Rothe über sein Leben als Lehrer

    VON CLAUDIA HAILFINGER | Reutlinger General-Anzeiger | 02.07.2016

    Friedrich Karl Rothe, der 1957 für ein Jahr Lehrer an der Talheimer Grundschule war, kam extra aus dem Allgäu angereist, um bei der Vorführung seines Schwarz-Weiß-Werks »Mein Talheim« im 8-Millimeter-Format dabei zu sein. Rothe hatte sich damals von den Pfadfindern eine Kamera ausgeliehen. Ohne Stativ filmte er ein Jahr lang Szenen seiner vorübergehenden Heimat. […]

    Schlaksige Buben mit hochgezogener Badehose sind zu sehen, spielende Kinder in ungemähten Wiesen und fröhliche Waldarbeiter beim Vesper. Traktoren verschwinden unter riesigen Heubergen, Alfred Schumacher wird erneut zum Bürgermeister gewählt und auf dem Farrenberg wird zum Freiflug geladen.

    Rothe hat die Zeit in guter Erinnerung behalten. Sie war ihm in seiner weiteren Laufbahn, die ihn als Pädagoge in zahlreiche Entwicklungsländer gebracht hat, sogar nützlich. »Dort konnte ich auf manche Erfahrung aus Talheim zurückgreifen«, erklärt er schmunzelnd. […]

    http://www.gea.de/region+reutlingen/tuebingen/film+friedrich+karl+rothe+ueber+sein+leben+als+lehrer.4881148.htm

    Stammeserziehung und Schulerziehung: Eine Feldstudie zum Kulturwandel in d. Republik Sudan

    Friedrich Karl Rothe. Westermann, 1969

    https://books.google.de/books/about/Stammeserziehung_und_Schulerziehung.html?id=6kweMQAACAAJ&redir_esc=y

    Kultur und Erziehung: Umrisse einer Ethnopädagogik

    Friedrich Karl Rothe
    Weltforum Verlag, 1984 – 160 Seiten
    0 Rezensionen

    _ttps://books.google.de/books/about/Kultur_und_Erziehung.html?id=YD8EAQAAIAAJ&redir_esc=y

    Friedrich Karl Rothe
    Heranwachsen in bündischem Geist

    Wer in bündischem Geist – also im Geist der Jugendbewegung – heranwächst, erlebt eine andere Jugend als seine Altersgenossen. Er spürt die Sympathie unter Freunden, er wächst in ursprünglichen Erfahrungen, er weiß um Segen und Gefahr von Führen und Folgen und stellt sich den Forderungen der Gemeinschaft.

    Das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Weil diese Lebensformen aber zu einem erfüllten Dasein führen, soll hier wieder an sie erinnert werden.

    Der Verfasser, langjähriger Pfadfinderführer, Familienvater, Lehrer und Professor für Erziehungswissenschaft nimmt kritisch zu den aktuellen Strömungen der Pädagogik Stellung und zeigt Wege in die Zukunft auf.

    Friedrich Karl Rothe: „Heranwachsen in bündischem Geist“
    97 Seiten
    ISBN […]

    _ttp://content.schweitzer-online.de/static/catalog_manager/live/media_files/representation/zd_std_orig__zd_schw_orig/019/571/919/9783887782771_other_pdf_1.pdf

    Buchvorstellung: Heranwachsen im bündischen Geist
    scouting | gepostet von almi am 11.03.2017

    _ttp://scouting.de/buchvorstellung-heranwachsen-im-buendischen-geist/

    Historische Ausstellung und Filmabend
    zum Festwochenende – 1.250 Jahre Talheim

    Film „Mein Talheim“ aus dem Jahr 1957
    Dr. Friedrich Karl Rothe

    file:///C:/Users/dell/AppData/Local/Temp/Nr._25_vom_24.06.2016.pdf

    […] Ansonsten zur Ausgangsfrage: Klar werden einige der Täter an „Eros & Co.“ glauben – die Legitimationsstrategie beginnt ja immer erst einmal bei einem selbst. Ich hoffe aber mal, daß es auch genug gegeben hat (und gibt), die eine „Renaissance des pädagogischen Eros“ nicht als solches sahen. Aber ein wenig unangenehm ist es schon, nun das 2002 erschienene Buch „Heranwachsen im Bündischen Geist“ aus dem Spurbuchverlag vom Pädagogen Friedrich Karl Rothe aufzuschlagen und gleich am Anfang in der Zweitüberschrift von einer „Renaissance des pädagogischen Eros“ lesen zu [müssen] … Und da grade wohl wenige hier den Eros im bündischen verteidigen möchten, zitiere ich doch kurz einmal: „Im klassischen Griechenland bildete die Sympathie, die ein heranwachsender Jüngling und ein erwachsener Mann füreinander empfanden, die Grundlage der Erziehung. Diese Sympathie wurde nicht verborgen, sondern fand öffentliche Anerkennung, weil man allgemein der Überzeugung war, daß man nur etwas anzunehmen bereit sei von dem, der einem sympathisch ist. In dieser Sympathie schwang etwas Sinnliches mit, das gespeist wurde von der Freude an der Schönheit des Jüngeren und der Weisheit des Älteren. ‚Eros‘ nannte man diese Form der Verbundenheit…“ (S.11) es folgt ein Ritt durch die Geschichte von der Antike über Ritter und Knappen und Nietzsche als Garant („Er sagt: ‚Die erotische Beziehung der Männer zu den Jünglingen war in einem unseren Verständnis unzugänglichen Grade die notwendige, einzige Voraussetzung aller männlichen Erziehung…“ S.12) und endet dann – bei der Jugendbewegung: „Die deutsche Jugendbewegung hat den Gedanken vom pädagogischen Eros erneut aufgegriffen und in vielerlei Weise verwirklicht.“ (12) Ach ja, und auch die eine zeitlang sonderbare Begeisterung für das Glasperlenspiel von Hesse wird hier von Rothe zugerechnet „In der Gestalt des betagten Musikmeisters tritt dem jungen Josef Knecht ein Lehrer gegenüber, der schicksalhaft in sein Leben eingreift.“ (12) Auch Rothe weiß: „Die Gegenwart ist dem Thema von Sympatie und pädagogischen Eros nicht wohl gesonnen. Beeinflußt durch den neuen nordamerikanischen Puritanismus wird Sympathie mit Bevorzugung und pädagogischer Eros mit sexuellem Mißbrauch in Verbindung gebracht [es folgt als Fußnote Katharina Rutschky] Solchermaßen werden diese Themen von vornherein in Misskredit gebracht und jeder, der diese Phänomene anspricht, hat mit erheblichem Mißtrauen oder gar Widerstand zu rechnen.“ (13-14) usw… „Renaissance des Eros“ im Bündischen nicht 1912 (Blüher), nicht 1921 (Wyneken), sondern 2002 und aktuell erhältlich.

    (rosé auf Pfadfinder-Treffpunkt am 28.03.2015 um 22:24 Uhr)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=90

  18. Dwarslöper Says:

    Die Whydah ist ein im Jahr 2000 in England erbauter Gaffelschoner mit Stahlrumpf, Holzdeck und zwei Holzmasten.

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    „Eines von zig Pseudo-Traditionsschiffen zum Mitsegeln. Relevanz nicht ersichtlich. Löschen.“

    (jergen 17.02.2017)

    „Wir hatten ja in diesem Artikel schon mehrfach von Pfadfinderseite den Versuch, Fehlverhalten der (Pfadfinder-)Schiffsführung abzumildern.“

    (Hahnenkleer am 27.10.2016)

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    […] Wikipediaeintrag wurde 23. Februar gelöscht. In der Diskussion hieß es: Fehlende enzyklopädische Relevanz, kein Traditionsschiff, keine besonderen Fahrten, nicht in der gängigen Literatur erwähnt, „eines von zig Pseudo-Traditionsschiffen zum Mitsegeln. Relevanz nicht ersichtlich.“ […]

    „Le Whydah of Bristol a été conçu et construit en 2000 au chantier naval Steel Boats de Bristol au Royaume-Uni. C’est une réplique de schooner américain du XIXe siècle. Il est utilisé comme voilier-charter, depuis 2003, sous pavillon allemand. Il a participé aux Tonnerres de Brest 2012.“ Also da müssen doch bloß die Aktivisten des Vereines ihr Französisch aufpolieren und da noch mehr Butter bei die Fische hinzufügen und schon geht da was! Aber pppst! Kein Wort an Jrgn!

    Whydah of Bristol: Fehlende enzyklopädische Relevanz | von almi scouting am 17.03.2017

    http://scouting.de/whydah-of-bristol-fehlende-enzyklopaedische-relevanz/

    Le Whydah of Bristol est une goélette aurique, à coque acier. C’est une réplique de bateau-pilote de New York des années 1850.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Whydah_of_Bristol

    ::

    Whydah of Bristol (Schiff) (gelöscht)

    Ich tu mich noch ein bißchen schwer, die enzyklopädische Relevanz nachzuvollziehen. Kein Traditionsschiff, keine besonderen Fahrten, (noch) nicht in der gängigen Literatur erwähnt (Schäuffelen etc.). Sieht jemand etwas, was Relevanz begründet? –CeGe Diskussion 15:02, 16. Feb. 2017 (CET)

    Eines von zig Pseudo-Traditionsschiffen zum Mitsegeln. Relevanz nicht ersichtlich. Löschen.jergen ? 18:37, 17. Feb. 2017 (CET)

    „Nach dem Riss der America“ ist bestenfalls geschmeichelt, macht den Kohl aber nicht fett. Löschen. –Logo 19:01, 17. Feb. 2017 (CET)

    Den Schäuffelen würde ich hier jetzt mal aussen vor lassen, dessen aktuelle Ausgabe ist meines Wissens irgendwie 12 Jahre alt und wurde auch da nur behutsam nachgeführt. –PaterMcFly Diskussion Beiträge 10:16, 20. Feb. 2017 (CET)

    Tatsächlich hat der Artikel überhaupt keine enzyklopädisch verwertbare Quelle. –Logo 10:20, 20. Feb. 2017 (CET)

    Einziges Relevanzkriterium wäre Einzelschiff, das muß dann aber bequellt nachgewiesen sein. –CeGe Diskussion 14:02, 21. Feb. 2017 (CET)

    Gelöscht. Relevanz nicht vorhanden oder nicht dargestellt. Gruß –Mikered (Diskussion) 11:26, 23. Feb. 2017 (CET)

    Leider habe ich gerade erst erfahren, dass die Seite überhaupt angelegt wurde. Für die bündische Szene hat dieser Artikel vermutlich (ich kenne ihn nicht) durchaus Relevanz. Wenn dies aber die Kriterien sind, Artikel für unrelevant zu erklären, sind auch fast alle anderen Artikel über bündische Schiffe, Burgen, Bünde etc. enzyklopädisch unrelevant und müssten gelöscht werden. Wie zum Beispiel der Artikel über den Kochshof und den Zugvogel – deutscher Fahrtenbund, die Deutsche Freischar oder die Falado von Rhodos. Aber vermutlich habe ich als Gelegenheitswikipedialeser aus Ihrer Sicht sowieso keine Ahnung… —– (Diskussion) [ Prefekt | Benutzer Diskussion:Prefekt ] 11:55, 23. Feb. 2017 (CET)

    http://www.zirozebar.com/pedia-de/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/16._Februar_2017

    http://wiki.eanswers.com/de/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten%7C16._Februar_2017

    [ prefekt ist Pfadfinder, Segler, technisch versiert und begeisterter Wikipedia Leser ]

    https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Prefekt&diff=146971545&oldid=146971531

    https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Prefekt&action=history

    ::

    So ist es. Ein Benutzer Prefekt, der es in 6 Jahren auf immerhin 150 Edits gebracht hat, setzt sich alle Regeln missachtend, gegen drei Wikipedianer mit seiner Version durch. Interessant übrigens, dass er Pfadfinder ist. Wir hatten ja in diesem Artikel schon mehrfach von Pfadfinderseite den Versuch, Fehlverhalten der (Pfadfinder-)Schiffsführung abzumildern. Hahnenkleer (Diskussion) 08:21, 27. Okt. 2016 […]

    […] 6. Ergänzung der Motordaten – es handelt sich hier um die Angaben des alten Motors. Der neue wurde 2011 eingebaut. Und Ergänzung Anzahl Segel (nicht signierter Beitrag von Prefekt (Diskussion | Beiträge) 09:57, 20. Okt. 2014 (CEST))

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Falado_von_Rhodos#Sportboot_oder_keins.3F_SBF_See_ausreichend_oder_SKS_nicht.3F

    ::

    ::

    Falado, o Falado, wer seilt mit nach Falado?
    Jeder sucht es, keiner fand Falado das Wunderland.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast seilt nach Falado.

    Bei der Berge Edelstein schmeckt die See wie süßer Wein.
    Schöne Frauen stehn im Wald, wer die küsst wird niemals alt.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, das ist Falado.

    Hein Dreimast, der weiß Bescheid, Falado, das ist nicht weit.
    Einmal luv, einmal lee, mitten in der Mittensee.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, das ist Falado.

    Hein Dreimast seilt immerzu, Reise, reise ohne Ruh.
    Halst und wendet weit und breit, seilt bis in die Ewigkeit.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, wo bleibt Falado?

    Ewigkeit, o Seligkeit, zieht nun an das schönste Kleid,
    singt nun aus und Gloria, Falado, jetzt sind wir da.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast ist in Falado.

    Hans Leip

    _

    h t t p://www.schiffshistorisches-archiv.de/fileadmin/user_upload/schiffsfotos/falado-v.jpg

    _

    Falado, o Falado, Landluft langweilt sowieso.
    Mehr Erfahrung suchen wir, Sorgenträger bleiben hier.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast fährt nach Falado.

    Island, ja, das wär mal was: Sturm und Eisberg machen Spaß!
    Augen leuchten, Flaggen wehn – dies` Schiff wird nie untergehn! Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast spürt schon Falado.

    Tags dicht an den Eisberg ran, nachts die hohen Wogen dann.
    In den Kojen schlafen sie, Bötchen wackelt so wie nie.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast will nach Falado.

    Es macht knirsch, das Boot ist leck, gluck, gluck, gluck – der Kahn ist weg!
    Mit viel Glück kommt jedermann trotzdem noch in Deutschland an.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast. Schluss mit Falado.

    Aus den Jugendgruppen

    ::

    h t t ps://www.welttrabant.de/wp-content/gallery/falado-nordatlantik/Foto4.jpg

    ::

    ( NDR | Norddeutscher Rundfunk )

    Vor der Küste Islands kämpft sich der Zweimaster „Falado von Rhodos“ durch die Wellen. Plötzlich dringt Wasser ins Schiff – und es wird immer mehr. Buchstäblich in letzter Sekunde holen Isländische Seenotretter die Besatzung – fünf Erwachsene und sieben Kinder – von Bord. Dann sinkt die Falado.

    [ Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen. Panorama 3 – 15.03.2016 ]

    ___s://www.facebook.com/panorama.de/videos/766757316795274/

    Quelle: NDR
    Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen

    15.03.2016 | 8 Min. | Quelle: NDR

    2013 sinkt vor der isländischen Küste das Pfadfinderschiff „Falado“. Später zeigt sich, dass das Schiff völlig marode war. Dennoch ging der Trägerverein auf große Fahrt.

    http://www.ardmediathek.de/tv/Panorama-3/Mangelnde-Sicherheit-bei-Vereinsschiffen/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=14049184&documentId=34125538

    14.04.2016 13:45 Uhr
    Stellungnahme des NDR zum Offenen Brief des Vereins Falado

    Dem Offenen Brief des Vereins „Brigantine Falado Rhodos“ stellen wir Fakten entgegen

    […] Bei den nachfolgenden Arbeiten waren wieder Vereinsmitglieder im erheblichen Maße beteiligt, wie eindeutig aus einem der Redaktion vorliegenden Schreiben des Vorstands hervorgeht. Aus diesem Schreiben geht ebenfalls hervor, dass es dem Vorstand vor allem darum ging, nicht auf den geplanten Karibik-Törn verzichten zu müssen.

    […] Die Seenotretter sprechen sogar von einem der gefährlichsten Einsätze, den sie je hatten.

    […] Der unzweifelhaft durch die mangelnde Seetüchtigkeit der Falado herbeigeführte Untergang belegt jedoch die Einschätzung der Stapelfeldt-Werft und zeigt auch, dass das Schiff ganz offensichtlich NICHT nach den erforderlichen Standards instand gesetzt worden war.

    ( NDR | Norddeutscher Rundfunk )

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Stellungnahme-des-NDR-zum-Offenen-Brief-des-Vereins-Falado,falado100.html

  19. Carcinòl Says:

    „weil der hochwertige, kohlenstoffarme Stahl erheblich schneller rostet als das alte kohlenstoffreiche Gusseisen“
    .
    .

    Comment protéger la coque d’un bateau de la corrosion ?

    La corrosion est un phénomène bien connu des marins. Les bateaux dont la coque est en acier en sont victimes et doivent en être protégés.

    [ bateaux à coque en acier = Boote mit Stahlrumpf ]

    https://www.annabac.com/annales-bac/comment-proteger-la-coque-d-un-bateau-de-la-corrosion

    My steel boat sunk in corfu old port (opposite ovales) mid april 2016

    Jan P Kajander | auch bei: Corfu Boat owners

    ___ps://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1178372255547968&id=311258698925999

    AKTUALISIERUNG: Das in Idensen gesunkene Schiff steht wieder an Land. Dabei wurde ein kleines Leck im Stahlrumpf entdeckt.

    _ttps://www.facebook.com/HAZWunstorf/posts/222656938177845

    Wunstorf

    Schiff geht im Idenser Hafen unter

    (Das 15 Meter lange Motorschiff einer Wassersportschule ist am Montagmorgen im Idenser Sportboothafen gesunken. Die Feuerwehr setzte zunächst Wasserpumpen ein. Gegen 14 Uhr hob ein Autokran das Schiff dann ganz aus dem Wasser. Am hinteren Ende des Schiffs zeigte sich ein kleiner Riss an der Wasserlinie.)

    Idensen

    . Durch diesen war das Heck des Stahlschiffs wohl so weit ins Wasser abgetaucht, dass auch größere Luftstutzen im Bereich des Motorraums durchflossen wurden. Das beschleunigte das weitere Sinken. Am Morgen gegen 8 Uhr war die Abwärtsbewegung von einem benachbarten Schiff aus beobachtet worden. Eine Schlammbank an der Stelle des Hafens stoppte das Abtauchen allerdings schließlich. […]

    Hannoversche Allgemeine 12.12.2016

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Wunstorf/Nachrichten/Motorschiff-geht-im-Idenser-Hafen-unter

    […] Opferanoden (auch Zinkmäuse genannt) […]

    Korrosion durch Installationsfehler des 12V/24V Systems

    Wenn beim bordinternen 12V/24V System der Schiffsrumpf als Minusleiter missbraucht wird, kann ebenfalls eine verstärkte Korrosion auftreten. Denn in diesem Fall fließt ständig Strom durch den Rumpf und es entstehen wieder Potentialunterschiede zwischen dem Stahl und dem umgebenden Wasser. […]

    Stahlboot: Rost und Korrosion – was genau ist das, und wie entsteht es? | Booteblog (booteblog.net | Mit dem Motorkreuzer auf Ostsee und Nordsee.) 08.12.2012

    http://booteblog.net/2012/01/08/stahlboot-rost-und-korrosion-was-genau-ist-das-und-wie-entsteht-es/

    Mit dem Veredeln des Eisens im Laufe der Jahre hat der Rostschutz eine immer größere Bedeutung gewonnen, weil der hochwertige, kohlenstoffarme Stahl erheblich schneller rostet als das alte kohlenstoffreiche Gusseisen. So zeigt sich zum Beispiel bei dem Stahl mit hohem Siliziumgehalt ein stärkeres Rosten, da siliziumhaltiger Stahl zur Oberflächen-Rissigkeit neigt. Eine schlechte Oberflächenbeschaffenheit hat eine stärkere Korrosion zur Folge. Bekanntlich beginnt polierter Stahl immer dort zu rosten, wo die Oberfläche beschädigt ist.

    zitiert aus: Tipps zur Oberflächenbehandlung: Der Anstrich von Stahlbooten | FKY (Freundeskreis Klassischer Yachten)

    http://www.fky.org/pflege+erhalt/anstriche15.htm

  20. Machandelboom Says:

    NESTBESCHMUTZER
    stichwort 202

    http://www.jugendbewegung.de/Zeitschriften/Stichwort:::1_11.html

    _
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    In scouting (2017) kommentiert Ortwin Engel-Klemm

    „Es gibt deutlichere Hinweise auf sexuellen Missbrauch durch Alexej Stachowitsch in der Ausgabe 202 der Zeitschrift „Stichwort“ mit dem Titel Nestbeschmutzer. Es wäre notwendig, die bekannten Übergriffe bei einem Gedenktext zu formulieren. Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen diskreditiert das pädagogische Wirken ganz grundsätzlich und kann nicht mit den Zielen der Pfadfinderbewegung harmonisiert werden. Es hat sich gezeigt, dass pädagogische Ideen sehr wohl zur sexuellen Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen formuliert wurden. (z.B. Gustav Adolf Wyneken)“

    http://scouting.de/gedenktag-alexej-stachowitsch-axi-20170401/

    ALLE ACHTUNG
    Grenzen achten – vor Missbrauch schützen
    Ortwin Engel-Klemm Projektleitung
    Evangelisches Kinder- und Jugendwerk Baden
    Karlsruhe

    http://alleachtung.net/inhalte/kontakt/impressum.html

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    „Ich wollte ein Schiff haben, das hinreißend schön ist, von dem eine Faszination ausgeht. Ein Oldtimer sollte es werden, ein Schiff mit Charakter und Atmosphäre; ein Schiff, an dem alles echt ist, auf dem man den Shanty noch am Gangspill singt und nicht in der Messe. Es sollte mit Jungfern ausgerüstet sein statt Wantenspannern, eine kühne Gallionsfigur unterm Klippersteven tragen und einen gewaltigen geschnitzten Schmuck aus Mahagoni am Heck. Das ist nun, weiß Gott, eine romantische Vision von einem Schiff. Na wenn schon? Segeln hat immer auch schon eine ästhetische Komponente.“ (Herbert Hörhager, genannt „Skipper“, erster Eigner der Falado von Rhodos)

    _

  21. Adriaan Broekhuizen Says:

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    Fritz von Wille
    Blühender Ginster in der Eifel bei Schleiden

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    Fritz von Wille
    Eifellandschaft mit blühendem Ginster

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  22. Tramp, vandrák, čundrák. "Svatojánské proudy" Says:

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  23. Brownsea Island Says:

    Lieutenant General Robert Baden-Powell (he pronounced it POE-el, btw) in a uniform from the South African Constabulary at the first Boy Scout camp on Brownsea Island in 1907.

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    Brownsea Island – An Experiment That Led To Scouting

    http://soldiersystems.net/2013/08/23/brownsea-island-an-experiment-that-led-to-scouting/

  24. Edward von Roy Says:

    Thema

    UMK Jahrestreffen 2018 – Einladung

    Personalbestand ist da immer noch

    Sven Mühlen und Hans-Josef Rosen

    Plätzchen für den Weihnachtsmarkt, RP am 22.11.2016

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wegberg/plaetzchen-fuer-den-weihnachtsmarkt-aid-1.6411620

    Bundesverdienstkreuz für Hans-Josef Rosen – DPSG Wegberg

    https://www.dpsgwegberg.de/home/aktuelles/158-bundesverdienstkreuz-fuer-hans-josef-rosen.html

    „der Ehrung eines langjährigen Aktiven des Pfadfinderwesens über Wegberg hinaus (…) In der Laudatio war das ständige Engagement von Rosen seit Eintritt in den heimischen Pfadfinderstamm Titus Brandma im Jahre 1959 aufgelistet. Seit 1972 ist er dessen Vorsitzender. Rosen war auch im Bezirk Heinsberg an führender Stelle tätig und schloss sich Anfang der 1980er Jahre dem Untermerzbacher Kreis an, der die Pfadfinderleiter berät. Auch die Altpfadfindergilde in Wegberg geht auf seine Gründung zurück. Die ehemaligen Aktiven unterstützen internationale Großprojekte und die Jugendarbeit.“

    Würdige Auszeichnung für ein jahrzehntelanges Engagement, Aachener Zeitung 28.11.2010

    http://www.aachener-zeitung.de/lokales/kreis-heinsberg/wuerdige-auszeichnung-fuer-ein-jahrzehntelanges-engagement-1.362139

  25. Cees van der Duin Says:

    # UMK Jahrestreffen 2018 – Einladung

    Pfadfinder VB ( @ Scoutnews ) | Twitter

    Kurze Hinweise aus der Pfadfinderarbeit. Hrsg. Evangelische Pfadfinder Vogelsberg ( EPV ). Scouting Pfadfinder-Vogelsberg
    Deutschland – Hessen
    evangelische-pfadfinder
    Beigetreten August 2009

    . . . ps://twitter.com/Scoutnews

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    Der mit Bundesverdienstkreuz ausgepreiste katholische Superscout Hans-Josef Rosen ( “ Hans Josef Rosen “ ) verlinkt zu Islamschönfärbern wie zum faktenfernen /faktislam/ und zu der radikal Scharia-treuen, deutlich antisemitisch argumentierenden Kalifatsbewegung IZ = “ Islamische Zeitung “

    . . . ps://www.facebook.com/hansjosef.rosen?hc_ref=ARS3D2ZALckG8VUX2E0uI56HlB102izMj_TTY-ghMbx8SqL7yu1kCyf3H6EjvEq4ays

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    Die Islamische Zeitung wurde 1995 in Weimar von dem konvertierten Rechtsanwalt Andreas Abu Bakr Rieger gegründet. (…) Die Islamische Zeitung verfolgt schwerpunktartig das Themenfeld Ökonomie, unter anderem mit einer radikalen Kritik am Finanzsystem. Eine zeitgemäße Übertragung der traditionellen islamischen Wissenschaften, wie zum Beispiel „Fiqh“ oder „Tasawwuf“, in den Kontext Zeit und Ort spielt eine Art übergeordnete Rolle in der Themenauswahl der IZ. (…) Der Politikwissenschaftler Johannes Kandel schätzt die Murabitun-Bewegung als „fundamentalistische Politsekte“ ein: „Die Murabitun ist im Grunde eine moderne Kalifats-Bewegung, die eine Mischung aus Antikapitalismus, auch deutlich antisemitischen Tönen verbindet. Ein Anti-Imperialismus, das sich mit rechten, auch rechtsextremen Positionen teilweise verbindet.“ Über das Profil der Islamischen Zeitung dürfe man sich nicht täuschen lassen: „Das zeigt sich dann auch in so Thesen, das Papiergeld sei von Juden erfunden worden. Das sei Betrug und eben auch eine jüdische Erfindung. Die Welt-Finanz als Hauptfeind und man müsse den Golddinar wieder einführen.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Zeitung

  26. Szenekenner Says:

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    Um Kinderfeindlichkeit zu verhindern, Lesetipp – einen Augenblick bitte, gleich mehr, gleich der wichtige Lesehinweis, ein „Altes deutsches Volkslied!“ und ein teutonisch-bündisches „entsetzt“ (hexe) vorab:

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    Denn was wir gerne machen / das sind verbotne Sachen /
    im Sitzen, Liegen, Stehn / wolln wir die Mädchen sehn /

    Joheijo, wir Bummler wir sind so,
    wir Nerother Bummler wir sind immer horridoh.

    Denn was wir gerne hätten / das wären Zigaretten (…)

    Joheijo, wir Bummler wir sind so,
    wir Nerother Bummler wir sind immer horridoh.

    Denn was wir gerne hätten / das ist was für die Betten /
    stellt sich kein Mädel ein / darfs auch ein Knabe sein /

    Joheijo, wir Bummler wir sind so,
    wir Nerother Bummler wir sind immer horridoh.

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    “ bin ich entsetzt “ – HexeDF d. i. hexe („bin ich entsetzt“) 26.06.2013, 23:13 Uhr

    Päderasten in der Jugendbewegung: Wandern und vögeln – taz

    http://www.taz.de/!5065581/

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    Wie gesagt, nun zum Thema
    Verhinderung sexueller Gewalt.
    Lesetipp:

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/

  27. The koodoo horn Says:

    Balduinstein Castle, the UMK & Ostrich Syndrome

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    Recently as a Scout at UMK Untermerzbacher Kreis:

    “Balduinstein? I can’t see any problem!”

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  28. Μπάλντουινσταϊν Says:

    ( Seit 1974 werden die auf dem Gelände der Burg gelegene Villa aus dem 19. Jahrhundert und ihre Nebengebäude als Jugendburg Balduinstein genutzt. )

    36. Jahrestreffen 2018 des Untermerzbacher Kreises (UMK) – ab jetzt (1974 n. Chr.) wird`s unterirdisch:

    „Also ich sehe da keine Probleme“

    ::

  29. Cees van der Duin Says:

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    Herr Bozek war mal bündisch und ist sich ganz sicher: „Passieren kann grundsätzlich alles.“ – nun, allerdings

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    „Verletzungsrisiken. Manche Spiele oder Lokalitäten [ Falado, Balduinstein? ] bergen ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Dieses lässt sich minimieren, wenn die Teilnehmer eindringlich darauf aufmerksam gemacht werden [ Kaum zu fassen! ]. Passieren kann grundsätzlich alles. Bereits leichtere Verletzungen an Füßen oder Beinen (Umknicken) sind besonders tragisch, denn sie führen für den Teilnehmer zu einem vorzeitigen Ende des Spiels oder im schlimmeren Fall zu einer vorzeitigen Heimfahrt [ … in die ewigen Jagdgründe. Hoka Hey! ].“

    ( „Peter Bozek ist seit über 10 Jahren in der Jugendbetreuung, speziell der Sportjugend Rheinland-Pfalz, tätig. Dort ist er Freizeitleiter für Jugendfreizeiten, Referent für Geländespiele sowie erlebnispädagogische Elemente. In der bündischen Jugend zuhause, pflegt er zahlreiche Kontakte zu Pfadfindern, Wandervögeln und Jungenschaften, wo noch große, eindrucksvolle Geländespiele üblich sind.“ )

    Geländespiele: in Theorie und Praxis
    | von: Peter Bozek (2009) | Thalia

    „Dieses Buch entstand unter Mitwirkung von: Sportjugend Rheinland-Pfalz, Weinbacher Wandervogel, Christliche Pfadfinderschaft Saar, Pfadfinderbund Kreuzfahrer, Jungenbund Phoenix [ Gründer war axi ] insbesondere Richard Siebert (Referent der SJ Rheinland-Pfalz) durch die vielen Anregungen und eingebrachte Ideen, Otto L. [ pinselt als otolo ] (Pfadfinder Gengenbach), Alexej Stachowitsch [ axi ] (Jungenbund Phoenix) sowie meiner Lebensgefährtin Jenny Kehrbusch.“

    https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/gelaendespiele/peter_bozek/ISBN3-8391-4029-3/ID18820561.html

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    Falado, o Falado, Landluft langweilt sowieso.
    Mehr Erfahrung suchen wir, Sorgenträger bleiben hier.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast fährt nach Falado.

    Island, ja, das wär mal was: Sturm und Eisberg machen Spaß!
    Augen leuchten, Flaggen wehn – dies` Schiff wird nie untergehn!
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast spürt schon Falado.

    Tags dicht an den Eisberg ran, nachts die hohen Wogen dann.
    In den Kojen schlafen sie, Bötchen wackelt so wie nie.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast will nach Falado.

    Es macht knirsch, das Boot ist leck, gluck, gluck, gluck – der Kahn ist weg!
    Mit viel Glück kommt jedermann trotzdem noch in Deutschland an.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast. Schluss mit Falado.

    2013, aus den jugendgruppen

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    Takelage der Schonerbrigg Falado von Rhodos vor Split

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  30. Adriaan Broekhuizen Says:

    Chor Des Segelschulschiffes „Gorch Fock“*, Oberleutnant Zur See Ulrich Hühne* ‎– Gorch Fock (Segelschulschiff Auf Großer Fahrt)

    https://www.discogs.com/de/Chor-Des-Segelschulschiffes-Gorch-Fock-Oberleutnant-Zur-See-Ulrich-H%C3%BChne-Gorch-Fock-Segelschulschif/release/9883486

    Ulrich Hühne ( bündisch uli Hühne )

    https://www.discogs.com/artist/5885198-Ulrich-H%C3%BChne

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    Ulrich Hühne wurde 1936 in Pommern geboren. 1945 wurde die Familie von den Russen und Polen aus ihrer Heimat vertrieben. Die Mutter zog mit ihren drei Kindern in den Westen und ließ sich in der Nähe von Hannover nieder. Nach dem Abitur studierte Ulrich Hühne an der Kieler Universität Geografie

    Brixner 244 – Mai 2010
    Published on May 20, 2010
    Monatszeitschrift für Brixen und Umgebung

  31. silis Says:

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    [ “ dj.1.11 “ hier, “ Peter Gerlach “ da … ]

    Ulrich Hühne, Todesnachricht – Nachricht an Wolf Hempel

    (…) zufällig traf ich vor wenigen Tagen einen alten Bekannten von Ulrich Hühne, der früher einmal mir durch die d.j.1.11 bekannt geworden war. (…) [ uli Hühne ] war langjährig Kapitän auf dem Schulschiff Gorch Fock und ging nach seiner Frühpensionierung nach Sri Lanka (…)

    Während meiner langjährigen Forschung zur srilankesischen Art-Deco-Architektur (…)

    Dr. Ulrich Hühne starb überraschend am 30. Dezember 2010 gegen 21 Uhr in Mae Sot. (…) aus Thailand v. Peter Gerlach

    KI – Kulturinitiative [ um Gerhard Neudorf – der 2014 verstarb ]

    http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/termine/Kunterbunte_Heft_100_Langfassung.pdf

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    Peter Gerlach – Publikationen 1965 – 2008.

    https://www.peter-gerlach.eu/index2.php?fp=publications/geslit.html

    Sri Lanka Art Deco Architecture

    https://www.peter-gerlach.eu/archiv/Sl/galerie/

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    köpfchen ( ABW / Waldeck ) weiß mehr und sagt weniger:

    Der Mindener Kreis

    Prof. Wolf Hempel, Im Pantel (….) Gaggenau

    https://www.edoweb-rlp.de/resource/edoweb:4371751/data

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  32. silis Says:

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    [ olka (Erich Scholz) 1932
    Über der weißen Nacht steht hell der große Bär ]

    LP, 1965
    Chor des Segelschulschiffs „GORCH FOCK“, Crew X/65
    Idee und Gesamtleitung: Oberleutnant zur See Ulrich Hühne
    Zwischentexte: Kapitänleutnant Jürg Schmidt

    https://www.musik-sammler.de/media/1305935/

    Peter Lohmeyer (KptzS, 1911–2002)

    Kapitän zur See Peter Lohmeyer
    Kommandant der „Gorch Fock“ von Oktober 1965 – Dezember 1968.
    Geboren 1911 auf Sansibar
    im Alter von 91 Jahren am 28. Mai 2002 in Schleswig verstorben.

    http://www.gorchfock.de/index.php/gorch-fock/die-kommandanten/303-kapitaen-zur-see-peter-lohmeyer

    Das Gorch Fock Magazin
    Ausgabe 5
    Dezember 2009
    Seite 20

    Ulrich Hühne studiert mit dem Chor einen Kanon ein: Heho, heho

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    gelangte Dr. Ulrich Hühne (…) nach Mae Sot und gründete an der Mae Tao Flüchtlingsklinik einen Akupunktur-Dienst.

    http://old.helfenohnegrenzen.org/aktuelles/aktuell.php?id=797&lang=d

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    Dr. Ulrich Huehne & Acupuncture | (An Interview with Dr. Ulrich Huehne of Germany, at the Mae Tao clinic on the Thai-Burma border. Huehne worked at Mae Tao as an acupuncture instructor.) | In Burma | 19.05.2011

    http://inburma.blogspot.de/2011/05/dr-ulrich-hulhne-acupuncture.html

    The idea of acupuncture at MTC was launched during the multiple visits of Mrs. Harmony Wagner from Canada. Her organisation NATSTA, sponsored acupuncture training, but due to a lack of time, could not achieve the launch of the department. Mrs. Wagner taught the staff the basic techniques, as well as a form of massage call Tuina, which helps a lot in our daily routine. Later the NGO “Help Without Frontiers”, which is based in Italy and runs projects in Mae Sot, helped the department with the necessary resources to launch the department. They have become reliable friends and help us grow as an organisation. Dr Ulrich Huehne came to MTC at the end of 2009 and helped set-up the department by teaching acupuncture techniques he previously learned in China. This 74 year old man, originally from Poland, spent every day at the clinic teaching the staff all he knew, including English. The acupuncture staff are extremely grateful for the time, the kindness and friendship he shared with them and it was with great sadness that Dr Ulrich passed away on December 30, 2010 at Mae Sot Hospital.

    – Mae Tao Clinic –

    http://maetaoclinic.org/our-services/departments/others/

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  33. silis Says:

    Statt Treibsand und Sumpf endlich fester Baugrund: „Ohne vorgehaltene Hand“

    Deutschlands bündische Gewalt hat sich auch hinter Texten versteckt. Über zwei Weltkriege hinweg feierte oder jedenfalls verfestigte ein erheblich großer Anteil des bündischen Schrifttums die Komplizenschaft mit den Tätern sexualisierter Gewalt an Minderjährigen.

    Den missbrauchsbegünstigenden Milieus und Seilschaften errichteten diese Texte unsichtbare veritable Kulissen und Paläste. Namhafte Täter waren in den, bündische Ehre herstellenden, Raum selektiver Erinnerung bestens integriert, arbeiteten in oft hoher Position für Verlage, Rundbriefe oder als Schriftleiter und waren durch den gewöhnlichen Bundesangehörigen zu verehren wie Halbgötter.

    Das Gestalt gewinnende Buch von Almut Heimbach (Almi) verspricht nun das zu werden, worauf es für die Bünde endlich ankommt: eine Art Abrissbirne.

    Eine schriftgewordene Wucht, welche die jugendbewegt-bündischen Traumschlösser und Zauberwald-Kulissen einreißt, sich unzweideutig auf die Seite der Opfer stellt und diesen ihre Stimme zurückgibt.

    Edward von Roy

  34. Grüner Bund Says:

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    3. Die Orthoceras-Schiefer.

    Kayser 1 kommt bekanntlich nach seiner Untersuchung der Orthoceras-Schiefer zwischen Balduinstein und Laurenburg an der Lahn zu dem Ergebniss, dass stratigraphische, palaeontologische und petrographische Thatsachen darauf hinzuweisen scheinen, dass der nassauische Orthoceras-Schiefer zum Mitteldevon gehört und eine Parallelbildung der Calceola-Schichten darstellt.

    Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geologie and Paläontologie – 1890

    https://archive.org/stream/neuesjahrbuchfrm18902leon/neuesjahrbuchfrm18902leon_djvu.txt

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    Kleine Gesteinskunde – Gemeinde Balduinstein

    Die Gesteine in Balduinstein stammen größtenteils aus dem Devon und sind damit ca. 400 Millionen Jahre alt. Zu dieser Zeit befand sich dort, wo heute Balduinstein liegt, ein tropisches Meer, der Rhonhercynische Ozean. In ihm gab es zahlreiche Vulkaninseln, die von ausgedehnten Korallenriffen gesäumt wurden.

    https://www.gemeinde-balduinstein.de/tourismus/geologie/

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    Übersicht der geologischen Verhältnisse des Herzogthums Nassau

    Fridolin Sandberger – 1847

    Die Grenze gegen die untere Gruppe zeigt, wo sie beachtet wurde, dieselben Erscheinungen, bei Balduinstein ist das äußerste Hangende der unteren Gruppe ein Thonschiefer mit Orthoceras triangulare Vern. d. Arch [d’Arch. et Vern.], darauf folgt, wie bei Sechshelden, Diorit und alsdann Schiefer und Schaalsteine der mittleren Gruppe.

    https://books.google.de/books?id=oXoAAAAAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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    In Balduinstein sogar das für Wissenbach so charakteristische Orthoceras triangulare DE VERNEUIL. | Die Versteinerungen-führenden Schichten im Herzogthum Nassau

    Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geognosie, Geologie und Petrefaktenkunde: 1847

    https://books.google.de/books?id=RxM-AAAAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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  35. St George's Day - 23 April 2018 Says:

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    „Prepared and alert a Scout follows the lead of our Patron Saint George and his spirited steed.“ – Baden-Powell in „Scouting for Boys“

    St George

    Patron Saint of Scouting

    „He is also the Patron Saint of Scouts everywhere. Therefore all Scouts should know his story. St. George was typical of what a Scout should be.“

    „When he was faced by a difficulty or danger, however great it appeared, even in the shape of a dragon – he did not avoid it or fear it but went at it with all the power he could … That is exactly the way a Scout should face a difficulty or danger no matter how great or how terrifying it may appear. He should go at it boldly and confidently, using every power that he can to try and overcome it, and the probability is that he will succeed.

    „St. George’s Day is April 23, and on that day, Scouts remind themselves of their Promise and Scout Law. Not that a Scout ever forgets either but, on St. George’s Day, he makes a special point of thinking about them. Remember this when April 23 comes round again“.

    Baden-Powell, ‚Scouting For Boys‘.

    https://en.scoutwiki.org/index.php?title=St_George&mobileaction=toggle_view_mobile

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    Happy St George’s Day!

    _ttps://twitter.com/parkroadtimp/status/988385118023806977

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  36. Grüner Bund Says:

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    Alexej Stachowitsch
    — axi —

    Alexej „axi“ Stachowitsch (Stockholm October 10, 1918 – April 1, 2013 Limburg an der Lahn) was an Austrian-Russian author, pedagogue, songwriter, technician, one of the most important figures of post-war Scouting and Wandervogel in Germany and Austria, and founder and first principal of the Werkschulheim Felbertal. Stachowitsch was a program director and journalist at the 7th World Scout Jamboree in Bad Ischl, director of the de:Nerother Wandervogel, co-founder of the independent Balduinstein educational institution and founder of the Jungenbundes Phoenix. Meanwhile, it has become known that the castle Balduinstein has been the site of many acts of sexual violence against male minors since its founding and for three decades.

    In 1988, Stachowitsch was active in the organization of the Meissner camp. In 2001 he took part in the „50 Jahre Jamboree Bad Ischl“ 50 year Jamboree reunion. After 2003 he was the recipient of the Goldenen Lilie (Golden Lily) of the Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs. This second highest sign of honour was was canceled unanimously posthumously in July 2017 in a decision of the Federal Council of the PPÖ. Among other things, this decision was in response to a report about sexual assaults by Stachowitsch.

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    Seit 2003 war er Träger der Goldenen Lilie der PPÖ, der nach dem Silbernen Steinbock zweithöchsten Auszeichnung der PPÖ. Diese Ehrung wurde ihm posthum im Juli 2017 einstimmig in einem Beschluss des Bundesrats der PPÖ aberkannt. Diese Entscheidung war unter anderem eine Reaktion auf einen Artikel im Stichwort in dem der Bundesführer des Jungenbund Phoenix über Grenzverletzungen und sexuelle Übergriffe von axi im Laufe seines Lebens berichtete.

    [ Felix Prautzsch: Axi-Licht und Schatten. In: Stichwort. Nr. 202, 2016, S.32–39. ]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Alexej_Stachowitsch

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    … beendete Axi 1989 die Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Balduinstein. 1991 arbeitete Stachowitsch kurzzeitig in der Russlandhilfe des Roten Kreuzes als Delegationsleiter. Im gleichen Jahr wurde er zum Ehren-Oberst der sibirischen Kosaken ernannt. 2001 wirkte er bei der Reunion „50 Jahre Jamboree Bad Ischl“ mit. Seit 2003 war er Träger der Goldenen Lilie der PPÖ, der nach dem Silbernen Steinbock zweithöchsten Auszeichnung der PPÖ. Diese Ehrung wurde ihm posthum im Juli 2017 einstimmig in einem Beschluss des Bundesrats der PPÖ aberkannt. Diese Entscheidung war unter anderem eine Reaktion auf einen Artikel im Stichwort in dem der Bundesführer des Jungenbund Phoenix über Grenzverletzungen und sexuelle Übergriffe von axi im Laufe seines Lebens berichtete.

    https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Alexej_Stachowitsch

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  37. just another Scout Says:

    Alles axi oder was? Der Felbertal-, OdK- / Orden-der-Kosaken-, Hohlenfels-, Balduinstein-, Phoenix-Effekt, oder:

    „die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe“

    Pfadfindergruppe Werkschulheim Felbertal

    https://at.locale.online/pfadfindergruppe-werkschulheim-felbertal-906328510.html

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    Abused Scout #CSA
    @abusedscout

    _ttps://twitter.com/abusedscout?lang=de

    https://twitter.com/abusedscout?lang=de

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    Scouts NZ warned about paedophile scoutmaster during the time he was abusing children

    by: MATT SH(…)

    STUFF (Neuseeland) March 8 2018 08.03.2018

    https://www.stuff.co.nz/national/crime/102081219/scouts-nz-warned-about-pedophile-scoutmaster-during-the-time-he-was-abusing-children

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    Stuff is New Zealand’s largest and most popular news site. We hold a mirror up to the country to help New Zealanders see themselves clearly and to reveal both our national imperfections and the features that deserve highlighting.

    https://www.stuff.co.nz/about-stuff/100920263/about-stuff

  38. Yolanda Figueras Says:

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    Thema Missbrauch
    Schweiz

    Schattenkind: Wie ich als Kind überlebt habe | von Philipp Gurt 2016 / 2017

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    Philipp Gurt (* 9. Januar 1968 in Chur) ist ein Schweizer Autor.

    „In Schattenkind setzt sich Philipp Gurt dafür ein, dass missbrauchte Kinder in der Schweiz eine Stimme erhalten. Gurt, der als siebtes von acht Kindern einer finanziell benachteiligten Familie in Graubünden geboren wurde und seine ersten vier Lebensjahre in Maladers verbrachte, erzählt in dieser Autobiografie von seinen Kindheits- und Jugendjahren. Wegen fürsorgerischer Zwangsmaßnahmen wurden 1972 alle acht Kinder voneinander getrennt. In den folgenden zwölf Jahren durchlebte Philipp Gurt neben der Einweisung in verschiedene Kinderheime unter anderem Zwangspsychiatrie, Beugehaft, sexuellen Missbrauch durch Erzieherinnen und rohe Gewalt. Detailliert schildert der Autor seine Schicksalsjahre und beschreibt anschaulich seine Strategien, die er sich früh aneignen musste, um das Unfassbare zu überleben. Er schreibt aber auch davon, wie er in seiner zerstörten Welt immer wieder Momente des Glücks gesucht und gefunden hat, sodass er nie die Hoffnung und sein Lachen verlor. Persönliche Fotos und Abbildungen von Dokumenten geben Einblick in das damalige Unrechtssystem.“

    – Wikipedia –

    https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Gurt

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    Schattenkind: Wie ich als Kind überlebt habe

    von Philipp Gurt 2016/17

    https://books.google.de/books?id=NR0-DwAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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    blätterflüstern | Mein Weg zurück ins Leben

    ( Die Fortsetzung des Bestsellers SCHATTENKIND )

    http://www.philipp-gurt.ch/de/Herausgegebene-Buecher

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    Vom Schattenkind zum Erfolgsautor
    Ein Film von Barbara Miller

    „Mit 6 Jahren kam Philipp ins Churer Waisenhaus, wo sich der Heimleiter damit brüstete, diesen «schweren Fall» durch Züchtigung auf den richtigen Weg zu bringen. Eine Erzieherin nahm sich dem kleinen Philipp an. Doch nach vier Wochen begann sie mit den ersten sexuellen Übergriffen. Die Vermischung von Fürsorge und sexuellem Missbrauch gehörten für den kleinen Jungen für die nächsten sechs Jahre zu seinem Alltag. Weitere Betreuerinnen beteiligten sich an den Missbräuchen. Und auch Übergriffen von Männern war Philipp ausgesetzt. Erst mit zwölf Jahren gelang es ihm, sich erstmals gegen die Übergriffe zu wehren. Doch die Gewalt und der Missbrauch hinterliessen tiefe Spuren.“

    – SRF | Schweizer Radio und Fernsehen –

    https://www.srf.ch/sendungen/dok/vom-schattenkind-zum-erfolgsautor

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    In der Schweiz wurden bis in die 80er-Jahre Kinder aus zerrütteten Familien nicht als schutzbedürftig angesehen. Gewalt prägte den Alltag dieser Kinder. «DOK» begleitet den Autoren Philipp Gurt auf seiner Spurensuche nach seiner schmerzhaften Kindheit für seine Autobiografie «Schattenkind».

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    frauTV | Moderation: Lisa Ortgies | WDR Fernsehen 28.02.2011

    Von Frauen missbraucht

    „Weiblicher Missbrauch […] Tabuthema […] Philipp Gurt, Romanautor und ehemaliges Heimkind. frauTV offenbarte er seine emotionalen Qualen durch jahrelange Übergriffe mehrerer Heimerzieherinnen in seiner Kindheit.“

    https://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=281116245243742

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    Von Frauen missbraucht 24.02.2011

    frauTV

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    Bündner Buchautor wurde als Kind misshandelt

    Nachrichtenbeitrag vom 25.11.2015

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    südostschweiz ist eine regionale Schweizer Tageszeitung der Somedia in Chur. Sie gilt als liberale Zeitung der politischen Mitte.

    https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdostschweiz_(Zeitung)

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  39. schnipsel Says:

    Hallo Ottenstein 1990,

    danke für deinen ausführlichen Text. Da sind einige interessante Aspekte dabei.

    Schade, dass du das hier nur anonym veröffentlichst. Wir sind immer dankbar über konstruktiven Austausch und beißen nicht.

    Im Januar 2019 findet das nächste Netzwerktreffen statt. Dazu sind Interessierte herzlich eingeladen.

    Sonst sieht sich „Tabubruch“ als ein Beratungs- und Schulungsangebot, aber nicht als „Rundum-Sorglois-Dienstleister“ auf Veranstaltungen.

    https://www.tabubruch.org/selbstverstaendnis/

    Falls das so wahrgenommen wird, freuen wir uns über entsprechende Rückmeldungen.

  40. Grüner Bund Says:

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    Evangelische Brüdergemeinde Korntal

    Missbrauchsvorwürfe

    In den zwei Kinderheimen in Trägerschaft der Diakonie der Brüdergemeinde Korntal soll es laut Aussagen von rund 200 ehemaligen Heimkindern in den 1950er bis weit in die 1980er Jahre Misshandlungen in Form von Prügel, psychischer Gewalt sowie sexuellem Missbrauch gegeben haben.

    Nachdem ein ehemaliges Heimkind die Vorwürfe öffentlich machte, wurden, nach einem zuvor gescheiterten Versuch, im März 2017 die ehemalige Frankfurter Jugendrichterin Brigitte Baums-Stammberger und der Marburger Erziehungswissenschaftler Benno Hafeneger mit der Aufklärung der Vorwürfe beauftragt.

    2018 wurde bestätigt, dass es im Kinderheim Hoffmannhaus bis in die späten 80er Jahre zu Missbrauchfällen an Kindern und Jugendlichen kam. Die Gemeinde zahlt Betroffenen, die sich bis Juni 2020 melden, bis zu 20.000 € Entschädigung.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Br%C3%BCdergemeinde_Korntal

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    Netzwerk BetroffenenForum | Kinder schützen und Menschen bei der Bewältigung von erlittenem Leid helfen: ehemalige Heimkinder der Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal.

    https://netzwerkbetroffenenforum.de/

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    Missbrauchsskandal bei der Brüdergemeinde Korntal

    Abschlussbericht mit schockierenden Details veröffentlicht

    Netzwerk BetroffenenForum 07.06.2018

    (…) 408 Seiten umfasst das von den Aufklärern, der ehemaligen Richterin Brigitte Baums-Stammberger und dem Erziehungswissenschaftler Benno Hafeneger, angefertigte Werk. Die Kernaussage: „Die Erziehungskultur und deren Praktiken waren bis in die 1970er Jahre systematisch mit körperlicher und psychischer Gewalt verbunden.“ Die Kinder seien dem autoritären, mit Zucht, Zwang und Drill verbundenen Erziehungsstil rechtlos ausgeliefert gewesen.

    Sexueller Missbrauch sei „systematisch möglich“ gewesen

    81 Täter konnten identifiziert werden: Erzieherinnen, Heimleiter, Ärzte, Hausmeister, aber auch Bäcker oder Stallknechte. Auch zahlreiche Fälle von sexueller Gewalt wurden dokumentiert, die von verbaler Belästigung bis hin zu Vergewaltigungen reichen. Die Erkenntnisse fußen auf Akten und Interviews, die Baums-Stammberger mit insgesamt 105 ehemaligen Heimkindern geführt hat. (…)

    Der sexuelle Missbrauch der Heimzöglinge sei in den drei Heimen „systematisch möglich“ gewesen und begünstigt worden, weil Schutz- und Präventionskonzepte fehlten.

    https://netzwerkbetroffenenforum.de/aufklaerung-sexueller-missbrauch-bruedergemeinde-korntal/

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    „Wir mussten das Erbrochene essen“

    Von Dominique Leibbrand | Bietigheimer Zeitung (zu: SÜDWEST PRESSE) 23.08.2014

    (…) Detlev Zander ist zwei Jahre alt, als er 1963 ins Hoffmannhaus in Korntal kommt. An die Ankunft kann er sich noch erinnern. „Ich stand da mit meinem kleinen Koffer draußen im Flur.“ Es ist eine der guten Erinnerungen. Zander wird einer der Wohngruppen zugeteilt, bei den harmlos klingenden Rotkehlchen soll sein Martyrium nach eigener Aussage beginnen. Die für Zanders Gruppe zuständige Erzieherin regiert mit harter Hand. Ein Beispiel: Er sei relativ lang Bettnässer gewesen. Um ihn zu kurieren, habe sie ihn erst unter die kalte Dusche gezerrt und seinen Penis dann mit der Zahnbürste geschrubbt. Ein anderes Beispiel: Wem das Essen nicht schmeckte, der wurde gezwungen, so viel zu schlucken, bis er sich übergeben musste. Zander: „Das Erbrochene mussten wir dann essen.“

    Die Situation verschlimmert sich, als der Hausmeister des Heims die Bühne betritt. Acht Jahre lang sei er von diesem sexuell missbraucht worden, teilweise mehrmals täglich. „Je älter ich wurde, desto brutaler ging der Hausmeister vor“, erzählt Zander. Die Übergriffe finden im Fahrradkeller, in der Waschküche und im Ölkeller statt. Noch heute wird der Gepeinigte von seiner Vergangenheit überrollt, wenn er Öl riecht. (…)

    Auch der Jurist Sailer spricht von einer erdrückenden Beweislast gegen die Brüdergemeinde. Er habe bei Gericht mehr als 20 Zeugen benannt. Dazu gehört auch der Sachsenheimer Ulrich Scheuffele, der in den Jahren 1971/72 seinen Zivildienst in Korntal absolviert hat. (…) Die ganze Atmosphäre sei kalt und aggressionsgeladen gewesen. Einmal sei der Heimleiter beispielsweise zu ihm gekommen und habe ihm bedeutet, er könne die Kinder zur Züchtigung verprügeln. Scheuffele: „Ich habe das ignoriert.“ Gemeinsam mit anderen Zivis schreibt der Sachsenheimer damals an das Bundesverwaltungsamt, um sich über die Zustände im Heim zu beschweren. Der Brief kommt zurück, mit dem Hinweis, der Dienstherr müsse es gegenzeichnen. (…)

    https://www.swp.de/suedwesten/landkreise/lk-ludwigsburg/_wir-mussten-das-erbrochene-essen_-20704967.html

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    Kinderhölle Korntal

    Von Susanne Stiefel | KONTEXT:Wochenzeitung 18.06.2014

    (…) Dass er nun an diesem sonnigen Sonntag dennoch, zum ersten Mal nach 40 Jahren, das Hoffmannhaus in Korntal besucht, liegt an Detlev Zander. Uli Scheuffele kennt ihn aus seiner Zivildienstzeit als „schüchternen, zurückhaltenden Jungen“, den er wegen seiner Brille scherzhaft „den Professor“ nannte. „Es ist erschreckend, was ihm und vielen anderen Kindern damals dort angetan wurde“, sagt Scheuffele und zeigt auf den Fahrradkeller. (…)

    Wenn er einnässte, wurde er geschlagen und am Penis gezogen. Wenn das Essen nicht schmeckte, kam extra viel auf den Teller, und die Kinder wurden gezwungen, alles aufzuessen. Wenn (…) Detlev erbrach, musste er das Erbrochene essen. Und zur Strafe wurde er stundenlang in einen dunklen Raum in den Wäschekorb eingesperrt. (…)

    Damals in den 70er-Jahren hat Uli Scheuffele an das Bundesamt für Zivildienst in Bonn geschrieben und sich über die Behandlung von Kindern und Zivis beschwert. Der Brief kam zurück mit der Bemerkung, dass man nur mit Unterschrift der Korntaler Heimleitung tätig werde. Kürzlich hat Scheuffele einen Brief an den evangelischen Landesbischof Frank Otfried July geschrieben, von seinen Erfahrungen als Zivi berichtet und den Bischof aufgefordert, den Korntaler Brüdern auf die Finger zu sehen. Er hat bisher keine Antwort erhalten. (…)

    Beim Kirchentag in Stuttgart werden die Missbrauchsvorwürfe gegen die Korntaler Evangelische Brüdergemeinde ein Thema sein. Und zwar Samstag, 6. Juni, 11 Uhr in der Schwabenlandhalle Fellbach. (…)

    https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/168/kinderhoelle-korntal-2266.html

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    Kirche und Korntal: nichts zu sagen

    Von Susanne Stiefel | KONTEXT:Wochenzeitung 02.07.2014

    (…) Detlev Zander hat den Stein ins Rollen gebracht. Vor einem Jahr meldete er sich in Korntal, wo er als Heimkind 14 Jahre lang Demütigungen und Schläge erlitten hat. (…)

    https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/170/kirche-und-korntal-nichts-zu-sagen-2294.html

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    _ttps://de-de.facebook.com/betroffenenforum/videos/pressekonferenz-der-evangelischen-br%C3%BCdergemeinde-korntal/1204062992970397/

    https://de-de.facebook.com/betroffenenforum/videos/pressekonferenz-der-evangelischen-br%C3%BCdergemeinde-korntal/1204062992970397/

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    _ttps://www.youtube.com/watch?v=i6UBqcIE9ig

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    _ttps://www.youtube.com/watch?v=KRQwGCRJFhg

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    Netzwerk BF e.V. @ZanderDetlev

    [ Dort ] twittert Detlev Zander, Betroffener und Sprecher von „Missbrauch in der Brüdergemeinde Korntal“

    _ttps://twitter.com/ZanderDetlev

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    #BrüdergemeindeKorntal Schlagen auf die Geschlechtsteile wenn ein Kind eingenässt hatte auch wurde das Geschlechtsteil mit einer Zahnbürste und Salz abgeschrubbt! #Aufklärung

    _ttps://twitter.com/ZanderDetlev/status/1079078813877841922

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    “ Im Kartoffelkeller stand ein geflochtener viereckiger Korb, der als Karzer diente. In diesem Behältnis konnte man nur mit angezogenen Gliedmaßen kauern. Diese Folter der Kinder wurde über viele Stunden angewendet. “

    “ Der Deckel wurde so verschlossen, dass er von innen nicht zu öffnen war. Da die Kinder meistens die Nacht in diesem Korb verbringen mussten, hatten sie nur den Schlafanzug an und waren barfuß, im Keller war es eiskalt. “

    “ Am Ende der Strafmaßnahme wurde der Korb grundsätzlich und plötzlich umgestoßen, das Kind wurde an den Ohren herausgezogen und nochmals verprügelt. “

    [ Veröffentlicht von Netzwerk BF e.V. @ZanderDetlev in drei Tweets am 28.12.2018 ]

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  41. Edward von Roy Says:

    Dritter Verhandlungstag (und kein Urteil)

    Gepostet von almi (Redaktion; DPB) auf scouting am 21.02.2019

    (…) Deshalb wurde die Fortsetzung des Verfahrens auf den 07. März ab 10 Uhr festgelegt.

    In der Pause gab es einen lautstarken Tumult auf dem Flur, als ein früheres und durchaus betagtes Vorstandsmitglied des Freien Bildungswerkes Balduinstein verbal in voller Lautstärke ein früheres Mitglied des Arbeitskreises „Schatten der Jugendbewegung“ anging, was der Richter ausdrücklich rügte und erklärte, ein solches Verhalten nicht zu dulden. (…)

    https://scouting.de/dritter-verhandlungstag-und-kein-urteil/

    Vorankündigung: Dritter Verhandlungstag und vielleicht Urteilsverkündung

    scouting am 20.02.2019

    (…) Der Vorwurf gegen den 74jährigen Angeklagten lautet auf sexuellen Missbrauch eines 12/13-jährigen Jungen. Der Angeklagte war vor seiner Mitgliedschaft im Autonomen Wandervogel (dieser entstand offiziell erst 2005/2006) lange Zeit Vorstandsmitglied im Freien Bildungswerk Balduinstein. (…)

    https://scouting.de/vorankuendigung-dritter-verhandlungstag/

    Bericht und Kommentar zum zweiten Verhandlungstag

    am 14.02.2019

    https://scouting.de/bericht-und-kommentar-zum-zweiten-verhandlungstag/

    Vorankündigung: Zweiter Verhandlungstag

    Morgen, am 14.02.2019, wird voraussichtlich die Verhandlung gegen den ehemaligen Präsidenten des Autonomen Wandervogel am Amtsgericht Diez fortgesetzt. (…)

    https://scouting.de/vorankuendigung-zweiter-verhandlungstag/

    Kommentar zum ersten Verhandlungstag

    Gepostet von almi (Redaktion; DPB) am 31.01.2019

    (…) Die wiederholten Versuche des Anwaltes des Nebenklägers, auch auf Rahmen- und Gründungsbedingungen im Trägerverein des Bildungswerkes, die Vorgeschichte des Angeklagten oder seine Position als Präsident des Autonomen Wandervogel einzugehen […] Der Verteidiger des Angeklagten unterstellte dem Anwalt des Nebenklägers zumindest indirekt, sich auf einem Kreuzzug zu befinden. (…)

    https://scouting.de/erster-verhandlungstag/

  42. Lahntalwanderer Says:

    “ Fotos aus Griechenland, wo eine der Burg nahestehende Person ein Haus besitzt, das bündischen Gruppen offen steht. Dort habe man 2005 den 61. Geburtstag einer ebenfalls in diesem Kreis sehr aktiven Person gefeiert. “

    https://pisaversteher.com/2012/10/13/odenwaldschule-25-jahre/

    2019 – 2005 = 14
    61 + 14 = 75 … ≈ 74

  43. Lahntalwanderer Says:

    durch den beitritt in den sternkreis und somit als gründungsmitglied des freien bildungswerkes balduinstein

    bleibe aber natürlich im Bund und auch im Sternkreis, der mir noch den ehrenden Status eines „Erzhüters des Bundes“ zuerkannt hat – und das auf Lebenszeit

    Aus meiner Sicht wird da ein ganzes System Balduinstein sichtbar

    .
    .

    *****sternkreis
    SYSTEM BALDUINSTEIN*****

    Brecht Stempel
    Hans-Albrecht Stempel (* 06.03.1907, † 23.09.2002 auf Burg Balduinstein)

    durch den beitritt in den sternkreis und somit als gründungsmitglied des freien bildungswerkes balduinstein hat brecht sich ganz und gar dem aufbau des bildungswerkes gewidmet.

    aus: köpfchen 4/2002 (februar 2003)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/670576.pdf

    *****

    FEUERREDE

    (Gehalten zum Bundestag des Jungenbundes Phoenix Pfingsten 2011 von seinem Bundesführer Alexej Stachowitsch (axi) zu seinem Rücktritt vom Amt nach 35 Jahren seit Gründung des Bundes)

    … Baut weiter, meine Freunde, mit Zuversicht, Freude und Kraft, damit das immer klarer und sichtbarer werde, was vor langer Zeit auch mich ergriffen hatte, immer meine Sehnsucht blieb und mir die Kraft gab, mit Euch auf dem richtigen Weg zu bleiben.

    Als Bundesführer scheide ich jetzt von Euch, bleibe aber natürlich im Bund und auch im Sternkreis, der mir noch den ehrenden Status eines „Erzhüters des Bundes“ zuerkannt hat – und das auf Lebenszeit Danke!

    Möge also unser Bund weiterhin uns allen eine Quelle der Freude, der Zuversicht und auch der Kraft sein und bleiben. Meinem Nachfolger im Amt aber mögen immer Glauben, Hoffnung und Liebe über alle Schwierigkeiten hinweg tragen‘

    Ex flammis orior

    axi
    (Alexej Stachowitsch)

    (aus: Myrrhenstreu, – Die Postille des Phoenix, 13, 2011, S. 2-3.)

    *****

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    von Christian Füller

    … ist die Burg Balduinstein kein Zufallsprodukt. »Aus meiner Sicht wird da ein ganzes System Balduinstein sichtbar, vor allem wenn man berücksichtigt, wie lange das schon so geht. Wir haben inzwischen Anzeigen von Taten aus den 1960er und 1970er Jahren vorliegen. Das ist alles verjährt, aber es zeigt, [dass sich] dort eine regelrechte Missbrauchs-Tradition entwickelt hat. Damals sind offenbar sehr viel gewalttätigere Übergriffe geschehen. (…).«

    https://books.google.de/books?id=SsinBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  44. Jeremy Clifford Says:

    Happy Thinking Day!

    Happy #FoundersDay to all the Scouts and as always thank you to all the #scouting volunteers.

  45. Καλημέρα ήλιε Says:

    – Zitat –

    Diez / Balduinstein Missbrauch: Wie Gericht um die Wahrheit ringt

    Von Lore Spies | Rhein-Zeitung am 24.02.2019

    Auch nach dem dritten Verhandlungstag im Prozess um den sexuellen Missbrauch eines Kindes auf der Burg Balduinstein ist der Ausgang des Verfahrens weiter offen. Das Schöffengericht Diez unter Vorsitz von Richter Martin Böhm bestimmte einen Fortsetzungstermin, zu dem ein von der Nebenklage durchgesetzter neuer Zeuge geladen werden soll. Des Kindesmissbrauchs angeklagt ist ein 74-Jähriger (…) aufgrund der Anzeige eines heute 30-jährigen Mannes. An ihm soll sich der Angeklagte vergangen haben, als der Junge noch keine 14 Jahre alt war. (…) auf der Burg Balduinstein (…)

    Die sogenannte Jugendburg Balduinstein, die sich auf ihrer Homepage als „überbündische“ Begegnungsstätte darstellt und als solche zum Beispiel von Pfadfindergruppen aus ganz Deutschland aufgesucht wird, gerät damit nicht das erste Mal (…)

    https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-missbrauch-wie-gericht-um-die-wahrheit-ringt-_arid,1940020.html

    ::

  46. Edward von Roy Says:

    Zu lesen auf scouting – gepostet von almi (Redaktion; DPB) am heutigen 07.03.2019

    .

    Urteil: Schuldig

    Mit dem heutigen vierten Verhandlungstag endete das Verfahren gegen ein früheres Vorstandsmitglied des Freien Bildungswerkes Balduinstein und früheren kurzzeitigen Präsidenten des Balduinsteiner Wandervogels (Vorläufer des Autonomen Wandervogels) mit einem Schuldspruch. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich der 74-jährige Angeklagte zweimal des sexuellen Missbrauchs eines Kindes schuldig gemacht hatte. Es verurteilte ihn zu zwei Jahren ohne Bewährung.

    In seiner Begründung legte das Gericht dar, dass es sich zweifelsohne um eine Tatserie gehandelt habe, die sich auch nach dem juristisch noch relevanten Zeitraum fortsetzte.

    Auch weil der Angeklagte während des Verfahrens keine Reue oder Bedauern anzeigte, sah es von der Aussetzung der Strafe auf Bewährung trotz u.a. günstiger Sozialprognose, hohem Alter des Täters und fehlenden Vorstrafen ab. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Mehrere Prozessbeteiligte gehen davon aus, dass gegen das Urteil wohl binnen einer Woche Widerspruch eingelegt werden wird.

    https://scouting.de/urteil-schuldig/

    ( Zitatende )

    .

    Danke für den Bericht. Ein auch für sicherlich viele Beobachter nachvollziehbares Urteil.

    Tatserie, zusätzlich während des Verfahrens weder Reue noch Bedauern: hier allerdings ist eine durch ein Gericht attestierte „günstige Sozialprognose“ dem juristischen Laien vielleicht wenig plausibel.

    silis

  47. Cees van der Duin Says:

    Thema

    Sexualisierte Gewalt gegen Minderjährige – Kindesmissbrauch
    Missbrauch von Jungen
    Stefan George
    Wolfgang Frommel
    Amsterdam, NL: ehemaliger Missbrauchs-Tatort Castrum Peregrini

    .
    .

    Die sexuellen Vorlieben im Umfeld von Wolfgang Frommel und dem Castrum Peregrini wurden 2012 in einer Masterarbeit von Anaïs Van Ertvelde diskutiert. 2013 erschien dann Joke Haverkorns Buch Entfernte Erinnerungen an W., die nicht nur Frommels sexuelle Vorlieben thematisierte, sondern deutlich von sexuellem Missbrauch berichtete. Diese Vorwürfe wurden 2017 erneuert, als sich Frank Ligtvoet, ein ehemaliger enger Angehöriger des Kreises um Frommel, als Opfer derartiger Vorfälle outete. Seine leidvollen Erfahrungsberichte wurden bestärkt durch die Recherchen der beiden Journalisten Botje und Donkers, die im Februar 2018 weitere Opferberichte präsentieren konnten.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Castrum_Peregrini

    .

    ( Vorwürfe der Päderastie gegen Wolfgang Frommel )

    2013 war in einem kleinen Würzburger Verlag Joke Haverkorns Buch Entfernte Erinnerungen an W. erschienen. Sehr präzise beschreibt sie darin aus eigener Erfahrung, wie das System Frommel funktionierte, wie unter dem Deckmantel des Pädagogischen Eros sexueller Missbrauch zum Alltag gehörte, bei dem sich überwiegend ältere Männer junge Männer oder Knaben zu „Gefährten“ machten und sich dabei im Einklang wähnten mit den Riten im George-Kreis. Nicht ohne Grund benutzte Haverkorn für diese Gefährten den Begriff „Freunde“ und setzte ihn konsequent in Anführungszeichen, denn in Frommels Welt schwang immer eine von der Alltagsbedeutung abweichende sexuelle Komponente mit, wenn von Freunden die Rede war. Der Rückgriff auf Stefan George erwies sich dafür als eine perfekte Tarnung: „In Georges Poesie gibt es intensive Küsse und intime Umarmungen zwischen Männern und Jungen, aber es gibt keinen Sex an der Oberfläche des Textes. Worte wie Homosexualität oder Pädophilie sind weder bei George noch bei Frommel zu finden. Platonische Liebe war nichts anderes als platonische Liebe. Das Zauberwort, das in Deutschland im Kontext dieser persönlichen Meister-Schüler- oder Älterer-Jüngerer-Beziehung verwendet wurde, war ‚pädagogischer Eros‛. Das klang edel und gelehrt.“

    Vielleicht blieb all das in Deutschland weitgehend unbeachtet, weil es sich vorwiegend in den Niederlanden abgespielt hatte, vielleicht aber auch deswegen, weil Frommel enge Verbindungen zu den national-konservativen Eliten der Bundesrepublik unterhalten hatte, die die Veröffentlichung von unliebsamen Wahrheiten über ihn als Nestbeschmutzung empfanden, wie es Haverkorn nach der Veröffentlichung ihres Buches erfahren musste. Frommel war in Deutschland und dessen damaliger Hauptstadt Bonn gut vernetzt, nicht nur in Intellektuellen-Kreisen, sondern auch in der Politik.

    ( Bezug zum System des Misbrauchs der Odenwaldschule )

    Held, der ehemalige Musiklehrer, gilt neben Gerold Becker als einer der Haupttäter an der Odenwaldschule. Er war eine Art Wiedergänger von William Hilsley, dem Musiklehrer der Schule in Eerde und Beverweerden, dessen langer Schatten nicht nur auf diesen Schulen lastet, sondern auch auf den Erfahrungen von Ligtvoet.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Frommel#Vorw%C3%BCrfe_der_P%C3%A4derastie

    .
    .

    Ein Mann und ein Junge, 1933. Zur Edition des Briefwechsels zwischen Wolfgang Frommel und Friedrich W. Buri

    Von Frank Ligtvoet
    Merkur (Kulturzeitschrift seit 1947) am 27.08.2018

    (…) in dem von Stephan Bischoff herausgegebenen Band (…)

    die Aufdeckung des sexuellen Missbrauchs von Jungen durch einige der Befürworter dieses Konzepts, insbesondere Gustav Wyneken und Gerold Becker (…)

    Die Veröffentlichung des Briefbands könnte zu keinem ungünstigeren Zeitpunkt kommen. Ziemlich genau als Bischoff an der Fahnenkorrektur gesessen haben dürfte, recherchierte ich für einen Text, der dann in der niederländischen Zeitschrift Vrij Nederland erschien und in dem es um den vielfachen sexuellen Missbrauch in Frommels Amsterdamer Freundeskreis Castrum Peregrini ging (…)

    https://www.merkur-zeitschrift.de/author/frank-ligtvoet/

    .
    .

    Von Christian Füller‏ @ciffi am 03.02.2019 – 09:20

    (…) eine Argumentation aus den 1980ern: wer #Pädosexualität und #Missbrauch aufklärt, ist homophob. Die vielen Indizien auf #George‘s Übergriffigkeit und sein systematisches Grooming (…)

    .

    Von Angelika Oetken @InfoOetken am 03.02.2019 – 10:28

    Frank Ligtvoet und seine MitstreiterInnen leisten einen sehr wertvollen Beitrag für die Aufklärung und Aufarbeitung, über den Tatort #CastrumPeregrini hinweg. Sie führen die Debatte anschaulich, reflektiert und auf hohem Niveau.

    _ttps://twitter.com/InfoOetken/status/1092127684363276288

    .

    Von Christian Füller‏ @ciffi am 06.03.2019 – 13:30

    Es gibt viele Zeugnisse, die #Missbrauch in der #Jugendbewegung belegen. Es gibt Verurteilungen und Akten und Zeugenaussagen. Für damals, beginnend mit #Blüher und für heute, zB #Balduinstein.

    _ttps://twitter.com/ciffi/status/1103407446666694656

    .

  48. Lahntalwanderer Says:

    .

    Von christian füller @ciffi am (Weltfrauentag, Anm.) 08.03.2019

    Ganz wichtiges Urteil zu so genannten Jugendburg #Balduinstein, die in Wahrheit Pädoburg war. Inzwischen mehrere Urteile und nun wurde auch der Chef und #Missbrauch‘er dito zu 2 Jahren ohne Bewährung verurteilt #jugendbewegung

    _ttps://twitter.com/ciffi/status/1103982188817772549

    ::

    Für Burg #Balduinstein war einer eigener Wandervogel-Zweig mit Jungen ab 12/13 Jahren gekeilt und systematisch gegroomt worden. Der Lieferant von Frischfleisch wurde schon 2013 wg #Missbrauch verurteilt (2013!) http://www.taz.de/!5065581/ http://www.taz.de/!479903/ /2

    ::

    Auf der Burg herrschten ekelhafte Zustände. Alle #Missbrauch’er hatten ihren Lieblingspimpf (Wandervogel-Jungen), der immer mit aufs Privat-Zimmer musste. Auch die extra eingerichtet. In der Burg Blühers Missbrauchmanual „Wandervogel als erotisches Phänomen“, Knabenfotos /3

    ::

    Interessant und (für Außenstehende) irritierend: wie lange die Jungen brauchten, um sich zu befreien. Das Gemisch aus Schuld, Scham, Schweigegelübde & Auserwähltsein (!) klebt verdammt gut. Manche von denen haben aber auch 10 Jahre durchgehalten, um die Täter dranzukriegen. /4

    ::

    Juristerei trägt zur Aufklärung praktisch nichts bei. Es dauert quälend lange, alle spannenden Fragen werden wegrasiert. Was aber hilft: die Überlebenden können irgendwann Täter sagen & „es war #Missbrauch“, ohne dass man sie belangt. Sie werden anerkannt – kriegen aber nix /5

    ::

    Szenen wie diese, wo man dem Chef in Griechenland nackte Knaben wie Beutestücke in einen Garten stellte, spielen vor Gericht natürlich keine Rolle. Sie zeigen aber, wie durchkomponiert #Missbrauch sein kann. /6

    ::

    Und nun hats den Chef der #Balduinstein-Truppe also doch noch erwischt. Mit 74 muss er büßen – für zwei Mal #Missbrauch. Und der mutige Richter spricht es aus: es war eine Serie von Taten, wir können nur diese ahnden https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-jugendburg-balduinstein-haft-nach-missbrauch-_arid,1945152.html … //

    _ttps://twitter.com/ciffi/status/1103984131304800257

    .

    Diez / Balduinstein

    Jugendburg Balduinstein: Haft nach Missbrauch

    Rhein-Zeitung 08.03.2019, 08:22

    Im Missbrauchsprozess um die Jugendburg Balduinstein ist der 74-jährige Angeklagte am vierten Verhandlungstag wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes zu zwei Jahren Gesamtfreiheitsstrafe verurteilt worden. Das Schöffengericht Diez unter Vorsitz von Richter Martin Böhm ahndet mit dem Urteil nach langwieriger Beweisaufnahme mit immer neuen Beweisanträgen zwei Fälle von schwerem sexuellem Missbrauch aus dem Jahr 2002.

    https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-jungen-auf-burg-balduinstein-missbraucht-_arid,1162224.html

    .

    ( 2013 … vor mehr als einem halben Jahrzehnt )

    Solidarität mit Christian Füller | netzwerkB

    26.08.2013 – Wir fordern die taz auf, Christian Füller zu unterstützen

    netzwerkB Pressemitteilung vom 26. August 2013 zum nicht-veröffentlichten Artikel von Christian Füller in der taz.

    https://netzwerkb.org/2013/08/26/solidaritat-mit-christian-fuller/

    .

  49. Rede mer drüwwer Says:

    Bündischer Pädo-Theoretiker Alfred Schmid (Graues Corps)


    Jugendführer Fred Schmid

    (…) Aus heutiger Sicht und im Rückblick auf die jugendbewegte Geschichte entwarfen Männer wie Wyneken, Blüher und auch Schmid Gedankenmodelle, die bis in die Gegenwart hinein auch als moralische Legitimationsstrategien für sexuellen Missbrauch genutztwerden konnten. (…)

    Schmid, Alfred: Von der Natur der Liebe. Schau und Bekenntnis, Zug/Schweiz, Witzenhausen 1999.

    aus: Annemarie Selzer: Sexueller Missbrauch in der Jugendbewegung – ein Blick durch Geschichte und Gegenwart.

    http://www.jubi-ludwigstein.de/fileadmin/user_upload/pdf/Sexueller_Missbrauch_in_der_Jugendbewegung.pdf


    Sexuelle Gewalt mit System?

    (…) „Prävention ist ohne Aufarbeitung nicht möglich“, gab Annemarie Selzer, Jugendbildungsreferentin auf Burg Ludwigstein, das Motto des Nachmittags vor. (…)

    von Florian Renneberg, 26.03.2015 (Markt Spiegel)

    vgl.

    Missbrauch mit System

    lokalo24.de Werra-Meißner-Kreis | Markt Spiegel 25.03.2015

    https://www.lokalo24.de/lokales/werra-meissner-kreis/markt-spiegel/missbrauch-system-7161454.html

    siehe auch

    Juni 2015
    Heft 266 Ludwigsteiner Blätter
    VJL – Vereinigung Jugendburg Ludwigstein

    Missbrauch mit System

    Florian Renneberg / lokalo24

    https://www.burgludwigstein.de/sites/default/files/media/images/VJL/LBs/LB266.pdf

  50. Szenekenner Says:

    (08.03.2019 Rhein-Zeitung. Jugendburg Balduinstein: Haft nach Missbrauch)

    Eine Strafaussetzung zur Bewährung versagte das Gericht – obwohl der 74-Jährige laut Auszug aus dem Bundeszentralregister nicht vorbestraft ist und seine Sozialprognose vom Gericht grundsätzlich als recht günstig bewertet wurde.

    https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-jugendburg-balduinstein-haft-nach-missbrauch-_arid,1945152.html

    twitter.com/ciffi/status/1103989987291422720

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