422. System Balduinstein

حركة الشبيبة الألمانية

Ḥarakat aš-Šabība al-Almāniyya

German Youth Movement

Deutsche Jugendbewegung

Bündisch ist …

Von Cees van der Duin, 19.03.2015

Mutige Ausnahmen gibt es, doch die sowohl um den eigenen guten Ruf besorgten als auch das Einheimsen von jugendbewegtem Erbe und bündischem Charisma genießenden führenden Pfadfinder formieren sich mehrheitlich zu einer Abwehr-Front, um die Enthüllung von geradezu organisierten Sexualstraftaten an Jungen zu verhindern.

Die vor allem von deutschen Pfadfindern besuchte, 40 Jahre lang überbündische Ehre sichernde und herstellende Jugendburg Balduinstein an der Lahn findet in Christian Füller (Die Revolution missbraucht ihre Kinder. Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen, bei Hanser, München 2015) in diesem Jahr den bewundernswert unbestechlichen Aufdecker.

Seit den Tagen des zumal in Pfadfinderkreisen hoch verehrten Gründers von Werkschulheim Felbertal und Freiem Bildungswerk Balduinstein axi d. i. Alexej Stachowitsch (1918-2013) ist das System Balduinstein auf geradezu kultische Weise jungenverherrlichend und pädophil orientiert angelegt. Dementsprechend wurde die Jugendburg Jahrzehnt für Jahrzehnt Tatort sexueller Gewalt an männlichen Minderjährigen.

Balduinsteiner Prozesse

Seit zwei Jahren endlich rollt die Prozesslawine von Diez an der Lahn bis nach Saarbrücken, der Wikipedia-Eintrag jedoch schweigt dazu immer noch, vielleicht weil der Tourismus im schönen Lahntal aus Sicht von Ortsbürgermeisterin Maria-Theresia Schmidt genannt Marie-Theres Schmidt („Rosea bietet Ihnen ein komfortabel eingerichtetes Apartment“) nicht leiden soll, jedenfalls weil der beantragte Textabschnitt Missbrauchsfälle zur Stunde noch nicht freigeschaltet worden ist.

Tatsachen sind manchmal unschön und unbequem, geistlose Lagerfeuerromantik ist da viel gemütlicher.

Immer stand Burg Balduinstein auf der Linkliste von Pfadfinder-Treffpunkt (PT), immer wurde gerade auch über PT das bündisch geprägte Pfadfindertum eingeladen bzw. auf Burgveranstaltungen aufmerksam gemacht. In der schönen Landschaft an der Lahn traf man sich dann zu rauschenden Festivitäten: Fahrtenabschlusstreffen, Falado-Überlebensfesten, Sylvester, es gab den Gedenktag für Walter Scherf genannt tejo, die Veranstaltung Bündische Gruppen kontra extremistische Gruppen, den Vortrag von Herbert Westenburger genannt berry, Geländespiele, Filmemachen mit caligula.

Gruppengeneration um Gruppengeneration versammelte sich in Balduinstein zum Aufbruch zu Auslandsfahrten, zum Feiern und Singen. Das berüchtigte brausende Jungenleben existierte oder wurde mit Kennerblick beschworen, den weiblichen und männlichen Jugendgruppenleitern bot man aufregendes Sehen und Gesehenwerden, hunderte bündische Besucher jährlich, all das war doch bisher kein pfadfinderisches Problem.

So soll es bleiben, wünschen die Lernresistenten. Und der Deutsche-an-Sich pflegt gemütlich Meisterschaft in Lernresistenz.

Vorgestern (17.03.2015) wurde es dem auf Wikipedia zu jugendbewegten Themen seit zehn Jahren schreibenden jergen (Pseudonym) zu ungemütlich, der sogleich beschloss, auf PT das hervorragende neue Buch von Christian Füller Die Revolution missbraucht ihre Kinder kraftvoll in den Bereich des Unseriösen zu rücken.

Ohne es gelesen zu haben, macht Vielkommentierer jergen das für missbrauchsfreie Kinder- und Jugendarbeit unabdingbar wichtige Buch, das morgen (20.03.2015) auf Burg Ludwigstein an der Werra vorgestellt werden wird, gleich mal ein bisschen verächtlich:

Ich kenne bislang nur Auszüge, habe daraus aber den Eindruck gewonnen, dass es Füller nicht um eine historisch aufarbeitende Darstellung geht, sondern um eine politische Positionierung. Das Buch ist mMn keine Dokumentation, sondern ein Manifest … Eventuell können diejenigen, die am Freitag auf der Lu sein werden, danach mehr zu Füllers Absichten sagen? … Meine Frage war ernst gemeint: Was will Füller?

Das Etikett Manifest soll Schmähung sein. Ein Manifest gegen Kindesmissbrauch könnte die Deutsche Jugendbewegung bzw. Bündische Jugend dringend gebrauchen. Und wie unpolitisch ist jergen? Das Private ist politisch lautet ein bedenkenswertes Motto, Gewalt ist nie privat! bleibt ein wichtiger Slogan im Kampf gegen häusliche Gewalt.

Höflich meldete sich der Angesprochene:

wenn jemand meine Ansichten und Absichten kennen lernen will, dann sollte er einfach das Buch lesen … Nur kurz dazu: ich sehe Jugendbewegung, Wandervogel und was sich daraus ableitet als wichtige soziale Bewegung und als einflussreiche geistige Strömung. Ich reduziere sie auch nicht auf Missbrauch. Aber ich erlaube mir etwas anzumerken, was Leute wie Sie seit 100 Jahren leugnen, vertuschen oder/und beschönigen. … Helfen auch Sie mit, aufzuklären – und geben Sie Ihre Kampagne gegen die Wahrheit auf.

Das saß. Den Schöpfer von mehr als 1200 Kommentaren auf Pfadfinder-Treffpunkt jergen zu kritisieren, grenzt freilich an Gotteslästerung.

Damit die Inhaber der Ehre dem das heimelige PT-Nest beschmutzenden Journalisten vielleicht, vielleicht verzeihen, wird das Begehen eines Buß- und Unterwerfungsrituals gefordert.

Aufrichtig-herzensgut und absichtslos-einfältig tuend („Wahrscheinlich bin ich naiv“) schleicht sich maigl (19.03.2015 – 09:41) heran und spannt den Bügel der statusvernichtenden Falle:

Das ist im besten Fall nur schlampig, wirkt aber auf mich eher böswillig und äußerst unsouverän … Wäre es nicht erforderlich, dass Herr Füller seine Vorwürfe gegenüber jergen entweder belegt (wenn er das denn kann) oder aber eingesteht, dass es sich hier um eine eklatante Fehlreaktion und einen falschen Vorwurf seinerseits handelt?

Der gewohnt gründlich arbeitende und, dem Opferschutz bzw. überhaupt Kinderschutz angemessen, vorbildlich mutig herangehende Christian Füller soll also öffentlich zerknirscht einknicken und Besserung geloben.

Hathi (19.03.2015, 09:57) bellt wölfisch mit und baut dem Missetäter nett eine Brücke, der Schlimme erhalte eine letzte Chance:

Aber es ist ja nicht zu spät es zu relativieren (entschuldigen?)

Maigl (19.03.2015, 10:27, 10:29) setzt sogleich hinterher und heult drohend auf:

inklusive einer Entschuldigung für die persönlichen Angriffe

Es charakterisiert die Jugendbünde, dass alle drei der auf PT über den endlich die Fakten enthüllenden Journalisten tagelang hoch erzürnten Bündischen, jergen, hathi und maigl, nicht etwa aus der Balduinsteiner Burgmannschaft oder wenigstens aus einem Wandervogelbund, sondern aus der evangelischen Pfadfinderarbeit von VCP bzw. CPD stammen. Als Meutenführer in seiner alten Siedlung im VCP Heilbronn für die Wölflingsarbeit verantwortlich, wurde maigl Ostern 2012 als Kreuzpfadfinder aufgenommen.

Das 40-jährige Versagen der deutschen Pfadis wird allmählich der breiten Öffentlichkeit erkennbar. Man hat Jugendbewegungmythos, Meißnerfeste und Burg Balduinstein doch so gut verwenden können, um in Jugendverband, Stadtjugendring oder Kirchenvorstand Karriere zu machen. Oh weh, der gute Ruf.

Die Beschwichtigungsfront kocht.

Endlich.

Cees van der Duin

Q u e l l e n

Pfadfinder Treffpunkt

http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=15

Heute abgerufen bei peoplecheck:

„40 Jahre Falado von Rhodos. Falado-Geburtstagsfest am 1./2. Nov. 08 auf Burg Balduinstein an der Lahn (1968 – 2008). [Link zu Bündische Blaue Blume] … jugendburg balduinstein – impressum diese seiten werden vertreten durch den vorstand: 1. vorsitzender: siegfried bruder 2. vorsitzender: hans-jürgen willeke geschäftsführer: wolfgang hirmer“

http://peoplecheck.de/s/hans+j%C3%BCrgen+willeke

Burg Balduinstein (ungesichtete Änderungen)

2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1] Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[2] Die Revision bestätigte das Urteil.[3] Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[4] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[5]

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Balduinstein&stable=0&redirect=no

Burg Balduinstein (jedem sogleich sichtbar), zur Prozesslawine (die Balduinsteiner Prozesse) und zu den Missbrauchsfällen zur Stunde noch keine Silbe.

http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

nnp 26.03.2014 – Listenführerin Marie-Theres Schmidt steht in den Startlöchern mit dem Ziel, den ausscheidenden Ortsbürgermeister Paul Wendt zu beerben.

Balduinstein. „Wir wollen allen engagierten Leuten im Ort die Chance geben, für den Gemeinderat zu kandidieren. Auf zwei Listen sind maximal 24 Kandidaten möglich, auf einer Einheitsliste wären es nur 18 Kandidaten für zwölf Gemeinderatssitze gewesen. Mehr Auswahl bietet auch dem Wähler differenziertere Wahlmöglichkeiten“, erklärte Marie-Theres Schmidt bei der Begrüßung der Wahlberechtigtenversammlung im Rathaus.

Platzierungen der Wählerliste: 1. Maria-Theresia Schmidt, 2. Dr. Dietmar Both, 3. Wolfgang Hirmer, 4. Ulrike Müller, 5. Thorsten Weingart, 6. Monika Holleyn, 7. Stefan Hergenhahn, 8. Jasmin Geisler, 9. Frank Bindewald, 10. Michael Friedrich, 11. Gunther Schorr, 12. Bernd Schorn, 13. Ralf Schäfer, 14. Siegfried Bruder.

http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Marie-Theres-Schmidt-in-den-Startloechern;art680,790720

Festrede Hans-Peter von Kirchbach | Meißner 2013

Soso, auch Deutschlands Elite war mal Pfadi: „Vor einigen Monaten hatten die Altpfadfinder eine Veranstaltung mit Horst Köhler und Norbert Blüm. Es war schon beeindruckend, wie beide von ihrem Pfadfinderleben erzählt haben und wie es sie geprägt hat.“ Ach, allgemeine Menschenrechte (AEMR) ggf. durchgesetzt auch gegen das Religionsrecht (Scharia) bleibt Fehlanzeige?!

HP schmettert erhebend: „Bund ist allerdings das Gegenteil von Masse, auf Masse kommt es nicht an, sondern auf einzelne Menschen. Unsere Gruppen sind überschaubar. Jede, Jeder ist wichtig, unverzichtbar für das Geschehen. So leben wir zusammen, selbstbestimmt und immer wieder in einer eigenen Welt, unserer Lebenswelt, mit eigenen Regeln und Ritualen. In den Bünden lernen wir, ohne groß darüber zu reden, die Werte der Selbstbestimmung, der gemeinsamen Verantwortung, der Wahrhaftigkeit … Also, lebt die Ideale der Meißnererklärung, sucht das Abenteuer, pflegt Eure Freundschaft und Verbundenheit“ – genug, aufhören! Der ehemalige ranghöchste deutsche evangelische Pfadfinder und einstige ranghöchste deutsche Soldat schweigt zu den beiden jahrzehntealten wie aktuellen Problemen der Jungen Bünde, Konservative Revolution bzw. Neue Rechte hier, sexueller Missbrauch an Jungen da, manche Führer konnten gleich beides, dozierten rechtsaußen und handelten pädophil.

http://meissner-2013.de/dokumentation/das-lager/reden/festrede-hans-peter-von-kirchbach

Wer schreibt, bleibt, bzw. pfadi-realpolitisch leider eher: Wer nicht alles schreibt, bleibt … VCP-Freund jergen als grimmiger Torwächter der pfadfinderisch-bündischen schönen heilen Wikipediawelt. Wiki Hans-Peter von Kirchbach.

10:04, 30. Mär. 2008‎ Jergen

08:38, 17. Jul. 2009‎ Jergen

11:34, 12. Aug. 2009‎ Jergen

13:31, 13. Sep. 2011‎ Jergen

13:02, 29. Nov. 2013‎ Jergen

13:04, 29. Nov. 2013‎ Jergen

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hans-Peter_von_Kirchbach&action=history

Der Volksentscheid über die Einführung des Wahlpflichtbereichs Ethik/Religion (kurz auch: Pro Reli), Berlin 2009. Pro Reli war und ist ein Politikum allerersten Ranges. Eigentlich ein Skandal: Im Rahmen der Berliner Debatte um die Stellung des Ethikunterrichts bzw. Religionsunterrichts stellte sich Alt-Pfadfinderführer (VCP) von Kirchbach („Ich möchte Wahlfreiheit in Wertefragen!“) auf die Seite von Pro Reli.

Leser des größten demokratischen Online-Lexikons wünschen die pädagogisch relevante Faktennennung statt Nebelwurf und Kulissenbau und stellen Antrag auf Eintrag. An mir kommt keiner vorbei, findet der HP-loyale Türhüter und Zensor jergen offensichtlich und blockt hart ab. Du kommst hier nicht rein:

„Und das ist wohl völlig irrelevant für den Artikel.“ –jergen ? 10:37, 6. Jul. 2011

http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Hans-Peter_von_Kirchbach

jergen. Wikipedia-Autor seit 8. November 2004.

http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Jergen

Internationales Pfadfindertum – archivarisch hat jergen die digitale Scout-Welt im Griff

http://en.wikipedia.org/wiki/User:Jergen

Alles jergen oder was? „Wormser Pfadfindergeschichte – Stamm Nibelungen Worms (VCP). 1991 – Im September 1991 wird Jörg Bürgis Stammesführer.“

http://www.jugend.rlp.de/stammesgeschichte.html

VCP RhP/S, SPLITTER (2002), Beauftragte der Landesführung: Archiv: Georg Zebisch, Lambsheim und Jörg Bürgis, Worms.

http://vcp-rps.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/03/VCP_RPS_SPLITTER_87_WEB.pdf

VCP Rheinland-Pfalz/Saar: [Stamm] Ulrich von Hutten in Balduinstein an der Lahn (Ausgabe 02/11, 2011)

http://vcp-rps.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/03/VCP_RPS_SPLITTER_2082.pdf

Das Meißner-Seminar des Gaues Alt-Burgund … auf den Spuren der Meißnergeschichte:

Vom 11.-13. Mai 2012 fand auf der Burg Waldeck das Meißner-Seminar statt, organisiert vom Gau Alt-Burgund des VCP, auf dem einige Referenten Vorträge über die Meißnerlager seit 1913 hielten und alle über verschiedene Themen diskutieren konnten. … Danach hielt Jörg Bürgis einen Vortrag über völkisch-nationalistische Bünde, zum einem über ihren historischen Hintergrund, aber auch über Gruppen, denen heute noch rechte Tendenzen vorgeworfen werden.

http://meissner-2013.de/dokumentation/zentren/das-musische-zentrum/das-mei%C3%9Fner-seminar-des-gaues-alt-burgund

Kreuzpfadfinderarbeit, Aktualisierungsstand: 30.12.2011. Kreuzpfadfinder- und Älterenrunden. Landesrunde RPS (VCP) Jörg Bürgis

http://www.kreuzpfadfinder.de/Home-ALT/KP/Runden2.html

Ein anderer, ebenfalls evangelischer und pfadfinderisch arbeitender Jugendbund nutzte das Freie Bildungswerk, die Heliand-Pfadfinderschaft (HP) aus Hessen. Verfasst ist die HP als Arbeitsbereich im ejw (Evangelisches Jugendwerk Hessen). HKP sind die Heliand-Kreuzpfadfinder.

Bilder aus dem Jahr 2012. Burg Balduinstein – Heliand-Kreuzpfadfinder

http://heliand-kreuzpfadfinder.de/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=26&func=detail&id=1149

http://heliand-kreuzpfadfinder.de/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=26&func=viewcategory&catid=44

Waldweihnacht des Stammes VII der Heliand-Pfadfinderschaft vom 16. bis 18. Dezember 2011 auf Burg Balduinstein

http://stamm7.de/wp-content/uploads/2011/11/2o11-VII-Waldweihnacht-Einladung-16-18.pdf

Stamm VII 21.-23. Dezember 2012 Waldweihnacht auf Burg Balduinstein

http://stamm7.de/artikel/waldweihnacht-2o12-21-23-dezember-2o12/

Evangelisches Jugendwerk Hessen: „19.-20. November 2011 – Das Bußtagtreffen der Heliand-Pfadfinderschaft findet in diesem Jahr auf der Jugendburg Balduinstein statt. Es werden etwa 100 Heliand-Pfadfinder und Heliand-Kreuzpfadfinder erwartet.“ (aus: Bußtagstreffen der Heliand-Pfadfinderschaft: „Und dient einander!“, ejw 28.10.2011)

http://www.ejw.de/aktuelles/neuigkeiten/details/artikel/busstagstreffen-der-heliand-pfadfinderschaft-und-dient-einander/

Heliand Kreuzpfadfinder. Bilder aus dem Jahr 2013 » 100 Jahre Meißner Treffen („Es gibt 33 Bilder in dieser Kategorie.“)

http://heliand-kreuzpfadfinder.de/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=0&func=viewcategory&catid=52

Hans-Peter von Kirchbach: „Ich möchte Wahlfreiheit in Wertefragen!“

https://www.youtube.com/watch?v=9Bdve5VLxcA

Wiki Burg Balduinstein

„Und schweig‘ fein still, … Und mache, was ich will“ (Reinhard Mey, Mein achtel Lorbeerblatt). Wikipedia-Platzhirsch jergen (fleißige Mitarbeit an Wikis wie: Kreuzpfadfinder, Hans-Jürgen Poppek, Hans-Peter von Kirchbach, Robert Baden-Powell, Pfadfinder, Bündische Jugend, Jugendbewegung, Wandervogel, Nerother Wandervogel, Burg Balduinstein) hat den Burg-Balduinstein-Artikel schön fein still betreut – seit beinahe 8 Jahren (in Worten: seit acht Jahren). Vor knapp 3 (drei) Jahren noch rasch etwas gemurmelt, seitdem schweigt jergen leider auf Wikipedia zum Pfadfinderthema Nummer Eins, zur: „Burg Balduinstein, gegen die eine regelrechte Prozesswelle rollt: die Balduinsteiner Prozesse.“

22:12, 28. Apr. 2007‎ Jergen

22:13, 28. Apr. 2007‎ Jergen

22:17, 28. Apr. 2007‎ Jergen

16:02, 8. Feb. 2009‎ Jergen

15:57, 2. Apr. 2012‎ Jergen

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Balduinstein&action=history

Der Unantastbare: axi Superstar

Der jugendbewegt-bündische Oberschamane und deutsch-österreichische Pfadfinderheilige Alexej Stachowitsch (axi) ist Gründer von Internat Felbertal und Jugendburg Balduinstein:

„Stachowitsch gilt in vielen Kreisen als eine der wichtigsten Gestalten der Nachkriegs-Jugendbewegung in Deutschland und Österreich.“ Genau, jeder beißt sich auf die Zunge und grinst verlegen bis unterwürfig. Weltpfadfindertreffen 1951. Über axi nichts Schlechtes.

http://de.wikipedia.org/wiki/Alexej_Stachowitsch

7th World Jamboree

1951 fand das erste und bisher einzige World Jamboree auf österreichischem Boden statt. In Bad Ischl (Oberösterreich) versammelten sich 12.884 Teilnehmer aus 61 Ländern. … Jamboreelied: „Brüder auf“ Text und Melodie von axi (Alexej Stachowitsch, LFM von Salzburg), Jamboreeruf: „JAMBOREE“ Zusammengestellt von axi (Alexej Stachowitsch, LFM von Salzburg).

http://www.scout-o-wiki.de/index.php/7th_World_Jamboree

Brüder, auf und hört die Melodie

Öst’reich ruft die Welt zum 7. Jamboree

mag’s auch wetterleuchten rings umher

freut euch mit uns, nehmt es nicht so schwer

Es klingen Lieder, sie tönen weit in alle Welt,

sie rufen jeden dem’s gefällt zum Jamboree!

Und heute wieder liegt alles Glück in unserm Zelt

und über uns die Wache hält, der Chief BiPi

axi

https://www.ppoe.at/pik8/index.php?r=idee/view&id=749

Philipp Lehar, Pfadfindergruppe Wattens: „Überall bekannte er sich als Mitglied der PPÖ, pflegt enge Kontakte zu den Georgs-Gilden Salzburg und Wien und war bei der Reunion 50 Jahre Jamboree Bad Ischl und beim Bundeslager b.open 2001 dabei. 2003 wurde er mit der Goldenen Lilie geehrt.“

http://www.pfadfinder-wattens.at/hp/index.php/oesterreich/107-berichte/berichte-oesterreich/165-axi-stachowitsch-verfasser-des-jamboreelieds-brueder-auf-ist-verstorben

„Wir nehmen mit Bestürzung zu Kenntnis, dass in den Jahren 2002 bis 2006 mehrere Kinder und Jugendliche auf unserer Burg sexuell missbraucht worden sind.“ (Homepage Jugendburg) Wie bitte? Nur in den Jahren zweitausendzwei bis zeitausendsechs? Und das vorhergegangene Jahrzehnt, die Neunziger? Und die Achtziger? Die Siebziger? Stille. Ganz großes Schweigen.

Zitat Rhein-Zeitung: Was hat sich über Jahre hinter den Mauern von Burg Balduinstein abgespielt? Gab es im Dunstkreis der Autonomen Wandervögel möglicherweise organisierten Missbrauch? Abgründe tun sich auf. …

Die Vertreterin des Hauptopfers, der als Nebenkläger auftrat, warf in ihrem Plädoyer noch einmal ein Schlaglicht auf die Situation auf Burg Balduinstein: „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen … Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden.“

(aus: Hans Georg Egenolf: „Lieblingspimpf“: Jungen auf Burg Balduinstein missbraucht, Rhein-Zeitung 06.06.2014)

http://mobil.rhein-zeitung.de/region/newsticker-region_artikel,-Lieblingspimpf-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162232.html

Bündisch ist …

„Wenn ich vom Bündischen spreche, geht es mir immer um die Erfüllung des Lebens, um seine Fülle, also um die Frage wozu?, um den Sinn unseres Tuns.“ Alexej Stachowitsch.

http://www.strubb.de/buendisch_ist.htm

System Balduinstein

kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

Kardinal Christoph Schönborn:

(…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.”

http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

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119 Antworten to “422. System Balduinstein”

  1. Cees van der Duin Says:

    Im Saarbrücker Prozess wird deutlich, wie sehr sich die heutigen Wandervögel auf die Blüher’sche Pädotheorie stützen. „Es tut mir leid“, entschuldigt sich der Angeklagte bei einem seiner Opfer für die pädosexuellen Übergriffe, „wir wussten damals nicht, dass das verboten ist“. Ein Zeuge, der den Beklagten entlasten will, beschreibt die Stimmung auf der Burg so: „Ich habe mitbekommen, dass es einige Homosexuelle auf der Burg Balduinstein gibt.“

    Der Richter will wissen, wie er das gemerkt habe. „Von einigen wusste ich es, bei den anderen sah man es ganz genau.“ Der Richter gibt verwundert zurück: „Wie sieht man das, laufen die da wie Drag-Queens herum?“ Zeuge: „Nein, an den Bewegungen halt.“

    Der Dialog spiegelt den Ruf der jugendbewegten Burg in der bündischen Szene wieder. Sie gilt dort als „rosa Burg“. Wer Prävention gegen sexuellen Missbrauch treiben will, so berichtet ein Wandervogel-Funktionär, „der geht mit seiner Jungengruppe am besten nicht auf diese Burg.“

    (aus: Christian Füller: Wandern und vögeln, in: taz vom 11.06.2013)

    http://www.taz.de/Paedophile-bei-Jugendbewegung/!117879/

    HEXEDF [bündisch hexe, d. i. Karin Peter, Odenthal]
    26.06.2013, 23:13
    Selber seit 10 Jahren Bundesführerin der Deutschen Freischar, Bund der Wandervögel und Pfadfinder bin ich entsetzt über den Artikel.

    SZENEKENNER [Cees van der Duin]
    17.10.2013, 20:32
    Vom Autoren Christian Füller gut recherchiert, sehr informierend geschrieben und im Hinblick auf die unbedingt schützenswerten Kinder und Jugendlichen wirklich verantwortungsvoll intendiert. Nur so kann es mit einer „selbst bestimmten“ (Meißnerformel 1913) jugendbewegt-bündischen Gruppenkultur und Jugendarbeit überhaupt weitergehen. Den hektische Nebelwurf von der Freischar-Bundesführerin hier im Kommentarbereich hingegen empfinde ich, seit Jahrzehnten ein Kenner der bündischen Szene, als ausgesprochen unangebracht. Aber vielleicht möchte sich Hexe („bin ich entsetzt“) einmal von den Missbrauchsvorgängen und den pädophilenfreundlichen Milieus auf Burg Balduinstein explizit und unmissverständlich distanzieren, die immerhin hier der Erzählgegenstand sind. Stets bemerkenswert, diese „nibelungentreue“ bündische Reflexionsabwehr, dieses treuherzig daherkommende, überlaute sinngemäße Verkünden: „Aber wir gehören unzweifelhaft zu den Guten, wir haben immer nur das Beste gewollt.“ Das genau ist der Vogel Strauß, der den sprichwörtlichen Kopf in den Sand steckt: ein gemütlich-romantischer Pfadfinder oder Wandervogel. Über die Missbrauchtstaten selbst und ebenso über die offensichtlich allzu verbreitete Haltung des bündischen Umfeldes – Beschwichtigen und Wegducken -, darüber bin ich „entsetzt“. Danke, Herr Füller!

    KIRRIE
    20.09.2013, 04:48
    Mit 11 kam ich in eine Pfadfindergruppe, war Jugenschaftsführer, hatte Kontakte zu den unterschiedlichsten Bünden, hatte durch mein überbündisches Engagement Einblick in viele, viele Gruppen und kenne Waldeck, Ludwigstein, Balduinstein, Nerother, Graue, Autonome u.a. Jungenschaften, alles das, was Rang und Namen in der Szene der 70er/80er Jahre hatte. Die Pädophilen waren ja logischerweise meist die Jungenschaftsfüher und Bundesführer. Alle wussten davon und in den einschlägigen Zeitschriften wurde Kindermissbrauch als Homoerotik verharmlost. Auf Titelseiten wurden halbnackte Jungs gezeigt. Wenn ich heute meinen Sohn in eine Gruppe schicken würde, würde ich mir diese vorher ganz, ganz genau anschauen. Denn das, was der Autor in dem Artikel schreibt, ist echt nur ein winziges Detail. Die Geschichte des Missbrauchs, die regelrechte Zuführung von Kindern, in die Hände pädophiler Gruppenführer muss meiner Ansicht nach erst noch geschrieben werden. Dann müssten manche angesehenen, verdienstvollen u. vergötterten Führer von ihrem Thron gestoßen werden.

    HOBBIT
    03.11.2013, 19:09
    Ein wichtiger Artikel über ein immer noch öffentlich unterbelichtets Thema. … Ich war in den 70er-Jahren selbst aktive bündisch orientierte Pfadfinderin und kann den Kommentar von Kirrie nur unterstützen. Es gab damals keinerlei Unrechtsbewusstein, nur ein elitäres Gefühl des Auserwähltseins (bzw. wohl eher des Auswählen-Könnens seitens der Täter …) Als Mädchen war ich logischerweise nicht von dieser Art institutionalisiertem Missbrauch betroffen – ich habe damals unter der Gewissheit gelitten, qua Geschlecht nie dazugehören zu können. Für diese Trauer schäme ich mich heute.

    (aus dem Kommentarbereich)

    http://www.taz.de/Paedophile-bei-Jugendbewegung/!117879/

    .
    .

    BURG BALDUINSTEIN

    Heutige Nutzung

    Seit 1974 werden die auf dem Gelände der Burg gelegene Villa aus dem 19. Jahrhundert und ihre Nebengebäude als Jugendburg Balduinstein genutzt. Die Jugendburg ist ein Selbstversorgerhaus für Pfadfinder und bündische Gruppen.

    Missbrauchsfälle

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1] Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[2] Die Revision bestätigte das Urteil.[3] Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[4] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[5]

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

  2. tamara Says:

    Sexueller Missbrauch im Stachowitsch-Umfeld

    Alexej Stachowitsch war Mitbegründer des Freien Bildungswerkes Balduinstein. 2013 und 2014 wurde öffentlich bekannt, dass die Geschichte dieser Jugendburg von Gründung an von einer Kette von sexuellem Missbrauch an männlichen Minderjährigen begleitet worden war.

    tamara am 20.03.2015, 21:16 Uhr

    „Dann schreib’s belegt in diesen Artikel. Von hier führt ein Link dorthin. Ansonsten hat das hier, solange ihm persönlich keine Schuld nachzuweisen ist (belegt natürlich) nichts zu suchen. Allein das erwähnen hier ohne einen vernünftigen Grund ist ja schon ehrverletzend.“

    Berihert 20.03.2015, 22:16 Uhr

    Gründer und bis 1958 Direktor war Alexej Stachowitsch (* 1918).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Werkschulheim_Felbertal

    Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind. (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290 (nicht signierter

    tamara am 20.03.2015, 23:25 Uhr

    „Dass er Mitgründer war steht schon im Artikel, das musst du hier nicht belegen. Wie schon gesagt, wenn dort was war, pack’s in den entsprechenden Artikel. Oder willst du ihm hier unterstellen sich daran beteiligt oder es gedeckt zu haben? Das ist dann aber sehr starker Toback, der zwingend vernünftig belegt sein müsste und nicht auf Grund irgendwelcher Vermutungen oder privater Mutmaßungen wegen zeitlicher Zusammenhänge. Mein Nachbar könnte so einer sein, und ich lebe zeitgleich neben ihm. Macht mich das dann gleich auch dazu? Also mal schön die Kirche im Dorf lassen oder was Handfestes anbringen, bevor man sowas in die Welt setzt.“

    Berihert am 21.03.2015, 01:14 Uhr

    „Im übrigen werde ich einen Admin bitten, das aus der Versionsgeschichte zu entfernen.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Alexej_Stachowitsch


    Über den Meister nur Gutes in saecula saeculorum

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alexej_Stachowitsch

    Der Unantastbare

  3. padvinders en woudlopers Says:

    (spirou, Beitrag vom 27.04.2008 – 20:26)

    @tolu: Balduinstein: Das hat pfiffo hier im PT doch für den Balduinstein bekannt gegeben…Ein bisschen Mitlesen muss man schon. Aber damit Du nicht suchen musst:

    Zitat
    pfiffo: muss mich hier doch nochmal einschalten. also GAAANZ WICHTIG….in erster linie waren mit diesem hinweis „extreme gruppen“ gemeint und dabei bleibt es! und nicht, wie hier die meisten gerade vorrangig meinen „der freibund“ (mal wieder). dennoch darf ich euch gerne den hinweis geben, dass auch der freibund nicht willkommen ist auf der burg. der in vielen augen zwar nicht „extrem“ eingestuft wird – den balduinsteinern aber nun wirklich zu dubios ist, was seine kontakte zu „rechtsextrem“ angeht (für die, die es noch nicht wissen).
    also:
    1) extreme gruppen sind nicht willkommen
    2) der freibund ist aktuell auch nicht willkommen

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=7469&entries=60

    .
    .

    (pfiffo_2008 Beitrag vom 23.04.2008 – 11:26)

    muss mich hier doch nochmal einschalten. also GAAANZ WICHTIG….in erster linie waren mit diesem hinweis „extreme gruppen“ gemeint und dabei bleibt es! und nicht, wie hier die meisten gerade vorrangig meinen „der freibund“ (mal wieder). dennoch darf ich euch gerne den hinweis geben, dass auch der freibund nicht willkommen ist auf der burg. der in vielen augen zwar nicht „extrem“ eingestuft wird – den balduinsteinern aber nun wirklich zu dubios ist, was seine kontakte zu „rechtsextrem“ angeht (für die, die es noch nicht wissen).
    also:
    1) extreme gruppen sind nicht willkommen
    2) der freibund ist aktuell auch nicht willkommen

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php/www.bayern.pbw.org/www.bayern.pbw.org/include.php?path=forumsthread&threadid=7446&entries=15

  4. Edward von Roy Says:

    Zitat
    Christian Füller auf Pfadfinder-Treffpunkt:

    AUF DER LUDWIGSTEIN …

    … wurde gestern ziemlich konstruktiv „über sexuelle gewalt in der jugendbewegung“ diskutiert. ich sage das aus der sicht des podiums, auf dem zwei betroffene saßen und diesen nachmittag sehr lehrreich und beeindruckend gemacht haben. ich habe nichts mitnotiert außer den satz eines betroffenen (einer bündischen gruppe) aus dem publikum, der berichtete, wie schwer es ist, seine opferidentität abzulegen. denn man stirbt dann ein bisschen. man muss sich ganz neu definieren.

    was deutlich wurde: wie schwer es den betroffenen fällt, wenn als antwort auf ihre erlebnisse sexualisierter gewalt unter der tarnkappe der „freundesliebe“, von den blinden anhängern, den metöken der bewegung ständig gesagt wird: „aber es war doch nicht alles schlecht! die jugendbewegung etc haben doch so viele schöne erlebnisse und momente“

    ein betroffener auf dem podium (vielfach missbraucht auf dem balduinstein http://tiny.cc/Freundesliebe oder https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpre…riff/) sagte dazu: ja, aber diese erlebnisse werden durch uns gemacht, die betroffenen, nicht durch die täter. die täter nutzen das aus. sie benutzen das tolle erlebnis, um uns gefügig zu machen.

    andreas huckele (betroffener aus der odenwaldschule) sagte dazu kürzlich in der fas: gerold becker hatte nicht eine gute und eine böse seite. er spielte das licht nur vor, um sein schattendasein besser leben zu können, uns leichter missbrauchen zu können.

    dank an die veranstalter annemarie selzer, den ak schatten, stephan sommerfeld und das publikum für diesen eindrücklichen und ehrlichen nachmittag!!!

    p.s. ich bin gespannt, wann und wer diese zeilen hier unten und anderswo auszuradieren versucht.

    Burg Balduinstein: (Burg B. wie es hier oft verschämt heißt)

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1] Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[2] Die Revision bestätigte das Urteil.[3] Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[4] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[5]

    herrce am 21.03.2015, 11:37 Uhr

    – – – – – – – –

    Zitat Fröschel:

    Hathi ist, genau wie ich, angeekelt von diesen Vorgängen. Hathi und ich waren jahrelang, eigentlich jahrzehntelang, Mitglieder des sogenannten „Untermerzbacher Kreises“, der sich fast seit Beginn an zum Jahrestreffen auf der Burg Balduinstein traf, ohne je im Geringsten zu ahnen, was sich hinter den Mauern dieser Burg sonst noch abspielte. Als wir es heraus fanden, mieden wir sowohl die Burg, als auch den Untermerzbacher Kreis, weil es diesem TROTZ unserer deutlichen und unmissverständlichen Hinweise bis heute nicht gelungen ist, sich von den Vorgängen auf der Burg zu distanzieren, indem er sich einen anderen Veranstaltungsort sucht. Dein Buch, Christian, wird wohl leider auch daran nichts ändern. Der Burgvogt, das „Geburtstagskind“ aus der Szene in Griechenland, die du in deinem Buch beschreibst, ist nämlich nach wie vor wohnhaft auf der Burg – und der Untermerzbacher Kreis trifft sich am kommenden Wochenende erneut dort.

    Fröschel am 21.03.2015, 12:34 bis 12:55 Uhr.

    – – – – – – – –

    -unfassbar ! – ohne Worte
    Holzwurm (Petterweil) am 21.03.2015, 13:41 Uhr

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=30

  5. tamara Says:

    ___

    Gründer und bis 1958 Direktor war Alexej Stachowitsch (* 1918).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Werkschulheim_Felbertal

    Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des ‚Werkschulheim Felbertal‘ … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at:

    Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.

    Kardinal Christoph Schönborn:

    Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290 (nicht signierter Beitrag von 23:25, 20. Mär. 2015)

    __

  6. Edward von Roy Says:

    .
    .
    Genau erkannt und schön auf den Punkt gebracht:

    „Mir fällt auf, dass sobald jemand aus der Szene das Schweigen kritisiert, wird er SOFORT zum Schweigen gebracht.“

    CIFFELIX 21.03.2015

    https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/politischer-eros/freundesliebe-als-ubergriff/

    .
    .

    Es ist merkwürdig, wie fern ein Unglück ist, wenn es uns nicht betrifft.

    JOHN STEINBECK

    http://en.wikipedia.org/wiki/The_Grapes_of_Wrath

    .
    .
    doch die beiden gehen kommentarlos weiter

    Astrid Korten schreit um Hilfe, dann wird sie von einem der Angreifer zu Boden gestoßen und in den Magen getreten. „… Dann ließen sie plötzlich von mir ab und rannten davon.“ Die Autorin entdeckt ein Paar in unmittelbarer Nähe, sie steht auf und spricht die beiden an, doch die beiden gehen kommentarlos weiter.

    von: Florian Kinast (Autorin als „Feind Allahs“ beschimpft und verprügelt), in: DIE WELT, 20.03.2015

    http://www.welt.de/vermischtes/article138616999/Autorin-als-Feind-Allahs-beschimpft-und-verpruegelt.html

  7. Querverweis Says:

    (Der charismatische Pädo-Esoteriker Alfred Schmid (Pseudonyme: Fred Schmid, Georg Sebastian Faber), * 1899 in Mülhausen; † 1968 in Locarno wurde vor allem durch die Gründung und Führung des elitären und esoterischen Jugendbundes Graues Corps (GC) bekannt. Guru-Fred-Folger Walter Sauer ist wasa.)
    .

    scouting
    Jahrbuch 2013

    4.6 Alfred Schmid – Bundesführer, Erfinder, Philosoph | Rede zur Eröffnung der Alfred Schmid Bibliothek von Wasa.

    5.3 Erwachsene in der Pfadfinderarbeit | Hathi.

    http://scouting.de/wp-content/uploads/2013/12/Scouting_Jahrbuch_Ansicht.pdf

    .
    .

    Ähnlich wie Hans Blüher und Gustav Wyneken gehörte Fred Schmid zu den Vertretern der Jugendbewegung, die sich für einen „pädagogischen Eros“ einsetzten, der auch sexuelle Handlungen mit Minderjährigen nicht ausschloss.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Schmid

    .
    Diskussion: Graues Corps

    In der kulturellen Moderne pädagogisch und rechtlich unakzeptabel

    Ähnlich wie Hans Blüher und Gustav Wyneken gehörte Fred Schmid zu den Vertretern der Jugendbewegung, die sich für einen „pädagogischen Eros“ einsetzten, der auch sexuelle Handlungen mit Minderjährigen nicht ausschloss. 05:17, 15.10..2013

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Graues_Corps

    [Dazu nichts als Stille. Ganz großes Schweigen.]

    http://de.wikipedia.org/wiki/Graues_Corps

    .

    (Walter Sauer, wasa)

    Walter Sauer (* 29. Dezember 1939 in Reutlingen) ist ein deutscher Professor für Erziehungswissenschaft, Herausgeber, Verleger und Sammler. Er war vielfältig im Bereich der Jugendbewegung aktiv.

    Walter Sauer ist in Reutlingen aufgewachsen. Nach seinem Abitur 1960 studierte er am Pädagogischen Institut Esslingen und war von 1962 bis 1964 Volksschullehrer. 1964 begann er ein Zweitstudium an der Universität Tübingen in Pädagogik, Philosophie, Psychologie, Biologie und Anthropologie und war 1969–1972 Wissenschaftlicher Assistent am Pädagogischen Seminar der Universität Tübingen. Nach seiner Promotion war er 1972 Dozent und ab 1977 Professor für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen; von 1987 bis 2003 lehrte Sauer an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

    Sauer kam 1953 in einer CVJM-Jungenschaft in Berührung mit der Jugendbewegung. Ab 1958 hatte er auf der Burg Waldeck Kontakte zu überbündischen Kreisen. Seitdem trägt er den Fahrtennamen Wasa. 1959/60 gründete er die Evangelische Jungenschaft Horte, deren Bundesführer er vierzehn Jahre lang blieb. Ab 1966 war er maßgeblich am Ausbau des Allenspacher Hofes auf der Schwäbischen Alb zu einem bündischen Zentrum beteiligt. Sauer gilt als Initiator des 6. Überbündischen Treffens auf dem Allenspacher Hof, das Pfingsten 1977 stattfand. Von 1983 bis 1987 hatte er die Schriftleitung der Zeitschrift Eisbrecher im Südmarkverlag Fritsch inne.

    Ab 1980 war Sauer in Zusammenarbeit mit Dietmar Lauermann und der Prof. Dr. Alfred Schmid-Stiftung Mitbegründer und Herausgeber der Schriftenreihe Die Graue Edition. Anfang der 1980er Jahre kam er als freier Mitarbeiter in die Redaktion der Scheidewege und ist seit 2000 deren Herausgeber, zugleich Geschäftsführer der Max Himmelheber-Stiftung. Er zählt zu den Mitbegründern und langjährigen Mitarbeitern der Bündischen Akademie Lüdersburg, ist Mitglied im Verwaltungsrat des Nerother Wandervogel und im Stiftungsrat der überbündischen Wandervogel-Stiftung.

    Sauer hat zahlreiche Publikationen zu Themen der Jugendbewegung, der Pädagogik, Kunst und Literatur verfasst. Er besitzt eine Sammlung zeitgenössischer Druckgrafik. Er lebt in Reutlingen, ist seit 1969 verheiratet und hat zwei Kinder.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Sauer

  8. Cees van der Duin Says:

    Ausgezeichneter Vorschlag (Fröschel am 23.03.2015 – 08:32), Danke. Hoffentlich verschwindet der vierzigjährige bündische Vielfach-Tatort sexualisierter Gewalt an männlichen Minderjährigen bald aus allen Verlinkungen auf Pfadfinder-Treffpunkt (PT).

    „Ich möchte hiermit öffentlich anregen, die Jugendburg Balduinstein von der Bündeliste im PT zumindest so lange zu entfernen, bis die Verhältnisse dort so sind, dass man mit Jugendgruppen dort wieder problemlos hinfahren kann. Solange einer der Hauptpersonen der Vorkommnisse der letzten Jahre/ Jahrzehnte dort residiert, kann man meines Erachtens diesen Ort nicht vorbehaltlos als Treffpunkt empfehlen. Worte auf deren Homepage reichen nicht, die Angelegenheit zu bereinigen, solange es Personen, die in den Missbrauchsskandal verstrickt sind, erlaubt wird, weiterhin dort zu wohnen.“

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12302&entries=0#post190450

  9. Busman 1641 Says:

    Prima, einer auf PT ist so mutig und fordert die dortige Löschung von autonomer wandervogel (awv). Ja, diese Löschung ist fällig … überfällig.

    Ein sehr unterstützenswerter Vorschlag.

    Beitrag vom 24.03.2015 – 00:55
    (Pimpf)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12302&entries=12#post190484

    Das endlich enttarnte, jahrelange organisierte Abhängigmachen, Missbrauchen und Einschüchtern darf nicht verlinkt bleiben.

    Meinen herzlichen Dank.

    Hendrick

  10. Edward von Roy Says:

    Eine grundsätzliche Solidarität mit den Alarm-Meldern und Aufdeckern sexualisierter Gewalt an Minderjährigen auch im Bereich der Jugendbünde sollte sich von selbst verstehen – und mit den Opfern sowieso. Das Folgende erscheint auch mir als der geeignete und empfehlenswerte Weg, mit dem Problem der Nennung von Täter-Klarnamen umzugehen:

    “Nur weil das hier permanent Thema ist und auch Journalisten-Kollegen hier ständig darüber rätseln und räsonieren, statt zu recherchieren: Die Namen selbst von verurteilten Tätern zu nennen ist immer fraglich. Zum Beispiel der verurteilte Balduinsteiner Markus M. Solange auch das zweite Urteil nicht endgültige Rechtskraft erlangt hat, ist es heikel den Namen zu nennen; selbst wenn er dann verurteilt ist – denn er kommt ja nach spätestens 2 Jahren und 2 Monaten wieder raus und soll resozialisiert werden. D.h. wenn er keine Person öffentlichen Interesses ist, hat er Anspruch auf Schutz seiner Persönlichkeit. Das ist ja das verrückte: Täter zerstören die Persönlichkeit von Betroffenen – machen dann aber über Anwälte den Schutz ihrer P. geltend.

    Ich finde, dass man unter Pfadfindern und Jugendbewegten einen anderen Weg gehen sollte. Es sind ja reichlich Taten in den Balduinsteiner Prozessen beschrieben. Die sollte man sich mal ansehen, z.B. auch jene Leute hier, die journalistisch tätig sind. Darüber kann man dann berichten – ohne Namen zu nennen, aber eben die Taten mal erhellen und auch ihre Umstände. Ich frage mich, warum seit Beginn der Balduinsteiner Prozesse im Jahre 2013 hier und auf den Scouting-Seiten darüber nur mit fremdem Material berichtet wird. Das ist doch ein Riesenthema – wieso keine Interviews mit Betroffenen, wieso keine Eigenrecherche? Aber dauernd abstraktes Nachdenken, was theoretisch möglich wäre. Die gelaufenen Prozesse geben einen tiefen Einblick in dem systematischen Missbrauch auf der Burg Balduinstein, der sich über viele Jahre erstreckt hat und der zeigt, dass der Balduinstein das Zentrum eines Netzwerks sein könnte.

    Der Richter des ersten Prozesses war entsetzt und sagte in seiner Urteilsbegründung, dass über die Balduinsteiner, später Autonomen Wandervögel praktisch Nachschub an Jungs für die Burg beschafft wurde. Da sei es also nicht ums Wandern gegangen, sd um organisierten Missbrauch. Die Prinzipien und selbst der Name Hans Blühers fielen im Prozess – durch verurteilte Täter.

    Es wird also Zeit, hier nicht mehr über Namensnennungen von Tätern nachzudenken, sondern die konkreten Geschichten der Opfer zu erzählen. Und vielleicht einfach mal die Urteile zu lesen, wie wärs damit?!? Das würde vielen die Augen öffnen. Auf meinem Blog http://tiny.cc/Freundesliebe gibt es übrigens Fallgeschichten und auch ein Interview (in Teilen) zu lesen. Dazu könnten doch andere Jugendbewegte, Bündische etc ihre einschlägigen Erfahrungen und Erlebnisse berichten. Das würde helfen, die Nebel zu lichten, in denen viele herumstochern.”

    (Christian Füller am 24.03.2015 – 15:53 Uhr)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=60

  11. Dat Kowelenzer Schängelche Says:

    Der UMK bewegt sich leider nicht und bewirbt leider auch Füllers ausgezeichnetes Buch nicht. System Balduinstein, Rubrik: Die Tatorte finanzieren.

    Der Erlös aus dem Kneipenbetrieb fließt an den UMK, sowie an die Burg Balduinstein.

    Einladung zum 33. Jahrestreffen 2015 des Untermerzbacher Kreises (UMK). Auf Burg Balduinstein vom 27.-29.03.2015

    „Wir würden uns freuen, Euch alle zum Jahrestreffen auf Burg Balduinstein begrüßen zu können! Herzlich Gut Pfad! Sven, Gunnar & Thomas (für den Sprecherkreis des UMK)“

    http://www.umk.me/

    UMK leider Balduinstein-treu. Im Gästebuch beweist ein Einzelner schon am 30.07.2013 die gebotene Verantwortung:

    „Auch auf die Gefahr hin, dass ich wieder aufgefordert werde, zu schweigen, weil „es nicht in meiner Entscheidungskompetenz liegt“, möchte ich doch zu Bedenken geben, inwieweit es angebracht ist, angesichts der abgeschlossenen und noch laufenden Gerichts- und Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs gegen führende Personen der Burg Balduinstein einen anderen Tagungsort für das Jahrestreffen zu wählen.

    http://www.umk.me/gaestebuch.html

  12. traoré Says:

    ::

    Scouting sex abuse cases

    http://en.wikipedia.org/wiki/Scouting_sex_abuse_cases

    Boy Scouts of America sex abuse cases

    http://en.wikipedia.org/wiki/Boy_Scouts_of_America_sex_abuse_cases

    ::

    WANNWEIL/TÜBINGEN. … Seit acht Monaten sitzt der jetzt 24-jährige Mann in Haft, der zwischen 2012 und 2014 in einer Wannweiler Pfadfindergruppe sieben Buben in 34 Fällen schwer sexuell missbraucht hat.

    aus: ANDREAS FINK (Sexueller Missbrauch: »Ich habe es vorangetrieben«), Reutlinger General-Anzeiger am 24.03.2015

    http://www.gea.de/region+reutlingen/neckar+erms/sexueller+missbrauch++ich+habe+es+vorangetrieben.4100253.htm

    ::
    ::
    Thema Täter Horst Schweitzer

    Am Wochenende des 19.–21. November trafen sich die BundesführerInnen der RjB-Mitgliedsbünde auf Burg Ludwigstein …

    axi, Alexej Stachowitsch, erklärte, dass er im Oktober bei guter Gesundheit seinen 92. Geburtstag gefeiert habe, aber dennoch im kommenden Frühjahr als Bundesführer des Jungenbundes Phoenix (dessen Gründer er auch ist) zurücktreten und daher künftig nicht mehr im RjB präsent sein werde. – Nach mehr als vier Jahrzehnten ist das auch für den RjB eine Zäsur.

    Daniel Mohn, Bundesführer der Pfadfinderschaft Luchs, verlas einen Brief, der sowohl an die Presse als auch an seinen Bund gerichtet war. In diesem Text berichtet ein ehemaliges Bundesmitglied über sexuellen Missbrauch, den Horst Schweitzer, der im Januar 2006 verstorbene Gründer und Bundesführer der Luchse, an ihm begangen habe. Daniel erklärte, dass es in seinem Bund erst durch dieses Selbstzeugnis Gewissheit über diesen Sachverhalt gegeben habe. Nach intensiver Diskussion wurde beschlossen, die Frage des konkreten Umganges mit diesem Fall zum Thema des 14. Balduinsteiner Gesprächs des RjB im kommenden Februar zu machen. Hier soll dann auch, nach bereits zweimaliger Befassung mit dem Thema Macht und Sexualität bei den Balduinsteiner Gesprächen 2005 und 2006 (s. ZEITUNG 1/2006), die zugrundeliegende Problematik noch einmal vor diesem aktuellen Hintergrund behandelt werden.

    von: dadarish (BundesführerInnen-Versammlung des Ringes junger Bünde 2010), Ring junger Vünde (rjb) am 02.03.2011 aktualisiert 17.05.2011

    http://www.rjb.de/index.php?option=com_content&view=article&id=54%3Abundesfuehrerinnen-versammlung-des-ringes-junger-buende-2010&Itemid=55

    ::

    1958 bis 1970: Pfadfinderbund Großer Jäger und Affäre um Horst Schweitzer

    Zudem erwies sich Horst Schweitzer zum pädagogischen Leiter des Internats als ungeeignet.[1] 1969 wurde wegen sexueller Übergriffe Anzeige durch einen Sippenführer des Bundes erstattet, dem sich ein Junge anvertraut hatte. Schweitzer wurde als Internatsleiter abgelöst und im Juli 1970 schließlich aus dem Pfadfinderbund ausgeschlossen, da er sich nicht, wie gefordert, von den Jungengruppen fernhielt. Das Ermittlungsverfahren wurde später eingestellt. Das Internat wurde zunächst weiterbetrieben …

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pfadfinderbund_Gro%C3%9Fer_J%C3%A4ger

    Im Sommer 2008 wurde Daniel Mohn Bundesführer.

    Im Frühjahr 2010 wurden zeitgleich mit den Enthüllungen der sexuellen Übergriffe innerhalb der katholischen Kirche auch sexuelle Übergriffe Horst Schweitzers sowohl innerhalb der Pfadfinderschaft Luchs, als auch in seiner Funktion als Lehrer bekannt. Die Pfadfinderschaft Luchs distanzierte sich im März 2010 offiziell von Horst Schweitzer. Wenige Wochen später folgte eine entsprechende Erklärung des Fördererkreises der Pfadfinderschaft Luchs.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pfadfinderschaft_Luchs

    ::

  13. traoré Says:

    Gefunden auf Pfadfinder-Treffpunkt. schwarzkönig (22.10.2013 – 18:31) hat die liedgewordene verwerfliche Missbrauchssehnsucht bis -praxis sofort erkannt:
    ::

    „Hier wird ein Lied diskutiert über einen (sicherlich noch relativ jungen, aber doch wohl schon ERWACHSENEN) König, der auf die „KNABENfrische“ Wangen eines (Reiter-) BUBEN (und nicht etwa eines ausgewachsenen Mannes) steht. Wir haben hier also einen pädosexuellen Text vor uns, es geht in dem Lied um die Schnittmenge aus Homosexualität und Pädosexualität, die ja in bestimmten bündlerischen Gruppen verbreitet war bzw. ist.“

    Unbestechlich legt er am selben Tag (22:52 Uhr) nach:

    „… die bündlerischen Päderasten, die voll Erregung dieses Lied sangen … was die bündlerischen Päderasten von sich wiederfanden (und -finden!), wenn im Lied von der Sehnsucht nach knabenfrischen Wangen von Buben die Rede ist, dürfte doch auf der Hand liegen!“

    Der jeweils Antwortende (und Threaderöffner) ist im Irrtum befindlich, das Kind (Mädchen oder Junge) ist nicht einwilligungsfähig, das im unerträglichen Lied umkreiste Tun heißt und bleibt Kindesmissbrauch,

    ob in den sogenannten anderen Kulturkreisen (Stichwort neunjährige Braut im Schariarecht) die es für Menschenrechtsuniversalisten (AEMR) gar nicht gibt,

    ob im Jahre 2000, 1900, 1200 oder 400 d. Z oder

    ob im pädosex-theoretisch so viel bemühten antiken Griechenland.

    Danke, schwarzkönig. Unsere klare Absage gelte der Blaue-Blume-Pädotheorie und -praxis.

    Womit wir wieder beim Thema wären, dem System Balduinstein.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=8771&entries=75

  14. Dwarslöper Says:

    Jenseits des Tales. Der Apartheids-Freund und Antisemit Börries Freiherr von Münchhausen. Wiki:

    Völkisch eingestellt, betrachtete er die Juden als „Fremdvolk“, dessen Beteiligung am deutschen Kulturleben er nicht billigte. … wollte … eine „Vermischung“ mit den nichtjüdischen Deutschen unterbinden.

    http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6rries_Freiherr_von_M%C3%BCnchhausen

  15. silis Says:


    Christian Füller hat ein großartiges Buch geschrieben. Die Revolution missbraucht ihre Kinder liest sich wie ein Krimi und ist trotzdem klar und von einer inneren Ruhe und Sachlichkeit geprägt, die diesem Thema nur gut tut. Klug aufgebaut, nie reißerisch, sondern in die Tiefe gehend, …

    Der Missbrauch in der Jugendbewegung. Was sein Buch so auszeichnet, ist das es sichtbar macht, was Übermächtigung am jungen Menschen gerade im Klima der angeblichen Freiheit und Naturverbundenheit zerstört. Der Missbrauch liebt ja gerade diese paradoxen gegensätzlichen Strömungen: Liebe und Vernichtung, Freiheit und Unterwerfung, die charismatische Lichtgestalt des Tages und der fressende Nacht Alb, beides Seiten eines Täters.

    … wir Betroffene der Odenwaldschule … Es gab also auch noch Orte die genauso schlimm waren wie die OWS, oder schlimmer!

    … Odenwaldschule, die Kirche, Behinderten Einrichtungen, Bündische Jugendbewegung alles Systemische Orte der sexualisierten Gewalt …

    Lieber Herr Füller, Sie sind für die Sache, der Auflehnung gegen das Tabu Missbrauch, ein wirklich kluger Kopf.

    Ein Betroffener mit aufrichtigem Dank!

    ( JoJo )

    Hervorragendes Buch, sehr gut recherchiert, mutiges Thema und spannend, enthüllend geschrieben. Christian Füller zeigt das perverse, verabscheuende und verlogene Netz, dass sich unter der deutschen Gesellschaft gespannt hat. Das Thema gehört zu den grausamsten Themen, die eine Gesellschaft ertragen muss und dennoch ist es nicht erst seit 2010 hochaktuell und trotzdem immer noch stiefkindlich behandelt.

    Christian Füller schafft es …, Zusammenhänge zu verdeutlichen, die ein erschreckendes Bild von perfiden Netzwerken und Netzwerkern, welche die sexualisierte Gewalt an Kinder legitimieren und legalisieren wollen.

    Es geht hierbei um KINDER und ihre Zukunft. Das Einzige, dass im Buch nicht explizit genannt wird und dennoch auf der Hand liegt, ist meiner Meinung nach der direkte Zusammenhang zwischen Pfadfindern und Wandervogelbewegung und Kirche.

    Hier sei gesagt, dass die Kirche der Hauptsponsor und Träger der Pfadfinder-Organisationen, wie z.B. DPSG, PSG, VCP und ähnliche, ist. Dabei geht es um Hunderttausende Kinder und Jugendliche, die das Recht haben auf eine erhöhte Sorgfaltspflicht, seitens aller gesellschaftlichen Akteure. Dieser Zusammenhang würde aber den Rahmen, dieser sehr gelungen 259 Seiten, definitiv sprengen.

    Christian Füller zeigt auf drastische Weise, ohne dabei hetzerisch oder verurteilend zu werden, wie eloquent hier eine Ideologie installiert wurde. … Hier wurden Menschenleben zerstört. Viele Opfer kämpfen heute mit Traumata und PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) und ähnlichen psychischen Symptomen, weil sie die Bilder und Erfahrungen von oft jahrelangen Vergewaltigungen und Misshandlungen nicht mehr los werden.

    Verantwortliche Organisation führen, aus rein finanziellen Aspekten und Imagegründen, zermürbende „Aussitzspielchen“ um die Verjährungsfristen zu erreichen. …

    ( Caskary )


    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262

  16. iislëck Says:

    Eng gutt Noriicht:

    rosé arbeitet derzeit an seiner Promotion unter dem Arbeitstitel Päderastie in der deutschen Jugendbewegung. Eine kulturwissenschaftliche Annäherung.

    http://www.europaeische-ethnologie-volkskunde.uni-kiel.de/de/abstract

    _________________________________________________

    “Probéiert fir d’Welt e bësse besser ze verloosse wéi dir se virfonnt hutt.“

    “De richtege Wee fir glécklech ze ginn ass deen, aner Mënsche glécklech ze maachen.“

    (Baden-Powell)

  17. yucatán Says:

    Lieber fliegender Holländer Cees,

    mal wieder ein wirklich guter Text von dir. Tausend Dank.

    Die deutschen Zeltlagerpädosexuellen sind eine auch pfadfinderisch bzw. RjB-organisatorisch erst noch abzuschüttelnde Sache. Schön, dass du am Thema Balduinstein drangeblieben bist, anders als vtaktuell (Nachrichten aus Westerwald, Taunus und dazwischen „Ich habe mich dazu entschlossen, keine weiteren Leserkommentare dazu mehr freizuschalten“), der das Gespräch auf seinem Publikationsorgan seit 16.03.2015 unterbindet (s. u.).

    DIE BALDUINSTEINER MAUER DES SCHWEIGENS (1)
    (vgl. u. 2 vertikal)

    Die Halbdurchlässigkeit der Balduinsteiner Abschottung: 1 horizontal, zu den Pfadfinderbünden bzw. anderen Bünden / zum RjB. Stufen der Einweihung in die Mitwisserschaft

    Viele Menschen haben früh einzelne Missbrauchstaten gekannt und sehr haben, quer durch alle vier Jahrzehnte, Andeutungen und Reisewarnungen vernommen.

    Dicker als die Balduinsteiner Burgmauer war die Mauer des Schweigens und sie ist es immer noch; durchaus etwas Prinzip Omertà. Vielleicht wissen die ehemaligen Zivildienstleistenden Wichtiges.

    Wahre Hütchenspieler waren die Täter, listige Strategen mit Pokerface. Das Jugendburg-Faszinosum war nachträglich gesehen ein absolut fauler Zauber, aber hunderte, eher tausende Pfadis huldigten voller Durst nach „Sinn“ (axi: Sinn und Unsinn) der spendablen BÜND. SINNQUELLE Balduinstein.

    Du nennst da einen Namen, Stachowitsch, Alexej, axi. Ich stöbere gerade im Netz … Spiel mit Schlüsseln, DER SPIEGEL 11.09.1978 … der bekanntlich zeitweise auf der erst unlängst öffentlich enttarnten Burg wohnhafte axi orakelte ungefähr vier Jahre nach Gründung des Pseudojugendherberge etwas über „Sicherheit für alle und Freiheit des einzelnen“, was ja Zufall sein könnte. Es war halt Stachowitsch‘ Beruf.

    Ich finde gleichwohl, dass das zeitweise berufliche axi-Thema elektronische Kryptologie / Verschlüsselungstechnik (!) höchst sinnträchtig zum falschen Schein der heimlich-unheimlichen Päderasten unter Burgmannschaft und Vertrauten passt. Etwas verschlüsseln – die bünd. Eingeweihten verstehen den Code (Pädo-Code), die nichtbündischen Unbefugten erhalten keine Information bzw. keine brauchbare Information, der bünd. Rest erfährt immer nur etwa die Hälfte, abgestuft, sorgsam dosiert v. a. auch als Testfrage. Wer sich in der jeweils nächsten Stufe bewährt, erfährt wieder ein bisschen mehr, verstrickt sich aber auch mehr im Täterkartell.

    Verschreckende Skandälchen erfrischen bekanntlich; ein wenig oder auch mal heftig mit dem Abgründigen oder Verruchten kokettieren funktioniert prächtig; dass die Pfadi-Metöken die Burg allerdings ganz meiden geht freilich nicht.

    (Zitate in Fettdruck)

    Hier mal Das Problem. wo dabei „die Grenze zwischen Sicherheit für alle und Freiheit des einzelnen“ zu ziehen sei, ist nach Ansicht von Stachowitsch „von einer Brisanz, die sich nur mit der Debatte über den Schutz der Umwelt vergleichen läßt“.

    Annähernd nachvollziehbare dürre Worte (ohne ethische Orientierung), spräche nicht der Balduinsteiner axi. Und sofort fällt bei DER SPIEGEL sogar das uns Heutige alarmierende Wort Missbrauch, für uns entschlüsselt sich da leider etwas mehr, der Kindesmissbrauch:

    Denn seit Einführung der Elektronik schwollen die zentral in sogenannten Datenbanken gesammelten Informationen über Personen und Unternehmen, über wirtschaftliche, militärische und politische Aktionen und Pläne wie eine Springflut an. In gleichem Maße aber wuchs auch das Risiko des Mißbrauchs.

    Wie gesagt, kann beinahe Zufall sein. Doch wählt man den Job nie ganz zufällig und war die päderastisch aktive Zone der damaligen bündischen Landschaft zur Heimlichkeit gezwungen. Taktisches Vertuschen – was für eine eine seltsame Entsprechung jedenfalls zwischen Berufsleben und Privatleben / jugendbewegtem Ehrenamt.

    Wo ist die Kugel guckstu! Ich sehe was was du nicht siehst. 37 Jahre alt ist der Text. In dieser Zeit, seit 1974, mussten die von der Waldeck aus gegebenem Anlass runter geflogenen berühmten Lagerfeuerpädos sehr zusehen, nicht aufzufliegen. Kein leichtes Tun, da macht man sich Gedanken zur Kryptologie, zum Datenschutz:

    Mittlerweile aber steht mit erfolgreicher Kryptologie, der Kunst des Ver- und Entschlüsselns von Daten und Nachrichten, noch mehr auf dem Spiel: Die Gefahren mangelhafter Datensicherung reichen vom Bruch der Persönlichkeitsrechte einzelner Bürger, dem Ausspähen von Betriebsgeheimnissen oder internationalen Finanz-Transaktionen und dem Vorschub für Computer-Kriminalität bis zur Bedrohung des Weltfriedens.

    Leider ist der Text zur gezielten Verwirrung selber verworren. Wer eigentlich hat den Text reingekauft und warum – ein Autor fehlt gleich völlig.

    Und was soll die (leider wertungslos bleibende) Anspielung auf gewalttätiges und sexualisiertes Verhalten im Berufsleben, nämlich auf das Ausbeuten von abhängigen weiblichen Beschäftigten zum wahrlich kryptischen Schluss:

    Den Aufwand für Versuche, der neuen Computer-Kryptologie beizukommen, werden sich allenfalls noch die Großmächte USA und UdSSR leisten können. Für den kleinen und mittleren Privatspion, kommentierte das amerikanische Wirtschaftsmagazin „Business Week“, werde es hingegen „zunehmend attraktiver, Chefsekretärinnen zu verführen“.

    Schenkelklopfer unter Machos: „Chefsekretärinmnen verführen“, widerlich frauenfeindlich. Und widerlich menschenverachtend – genau so sehr wie Jungen der Wandervogel- bzw. Pfadfinderbewegung auf einer Pseudojugendherberge zu „verführen“, nein, zu missbrauchen.

    HGP
    yucatán

    Spiel mit Schlüsseln
    DER SPIEGEL 11.09.1978

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40605602.html

    (Bild, Seite 212, zeigt Stachowitsch am Telekrypt-Gerät)

    http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/40605602

    Telekrypt gegen Datendiebstahl

    02.04.1976

    FRANKFURT – Datenschutz ist auch ein Hardwareproblem. AEG-Telefunken hat jetzt einen Datenverschlüsselungsrechner in MOS-Technik unter der Bezeichnung Telekrypt 8 auf den Markt gebracht, der die Datenfernübertragung sicherer machen soll.

    http://www.computerwoche.de/a/telekrypt-gegen-datendiebstahl,1201053

    DIE BALDUINSTEINER MAUER DES SCHWEIGENS (2)

    Die Halbdurchlässigkeit der Balduinsteiner Abschottung: 2 vertikal, gegenüber den Engagierten der Burg / Zivis / Dauergästen. Stufen der Einweihung in die Mitwisserschaft

    „Das Schweigeprinzip der Omertà geht aber über diese Abschottung nach außen hinaus und ist auch eine Abschottung nach innen, d. h., auch innerhalb der Organisation verfügen rangniedrige Mitglieder nie über vollständige Informationen. Da die Kommunikationswege streng hierarchisch sind, d. h. die Befehlskette grundsätzlich nicht umgangen wird, unterstützt die Omertà diese Abschottung nach oben.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Omert%C3%A0

    Jugendliche auf Burg Balduinstein missbraucht? [immer noch mit dem unerträglichen Fragezeichen]

    „Update, 16. März 2015: Nach fast zwei Jahren erhält dieser Artikel immer noch relativ viele Zugriffe [na ist das denn nicht nett]. Dazu kommen mehrere Leserkommentare mit zum Teil umfänglichen Abhandlungen und Linksammlungen [deren Inhalt die anderen Leser interessiert]. Ich habe mich dazu entschlossen, keine weiteren Leserkommentare dazu mehr freizuschalten. Das Thema ist längst von jeder Tagesaktualität entfernt [pfui, so wenig denkt der Journalist an die jeden Tag leidenden Opfer], zumal der Ort nur sehr am Rande meines Berichtsgebiets liegt [die denkbar faulste Ausrede]. Darüber hinaus gleitet die Diskussion immer mehr in mehr oder minder hermetische Spezialthemen der Bündischen Bewegung [genau, Päderastie im Lahntal zum Beispiel, so hermetisch, dass es den Staatsanwalt interessiert] ab. Ich bitte daher die interessierte Leserschaft, solche Diskussionen auf passenden Plattformen [ihr verschwindet jetzt hier] zu führen, die sich mit der Bündischen Jugend auseinandersetzen. Ein Lokalblog wie dieses [Balduinstein ist lokal: vt: Nachrichten aus Westerwald, Taunus und dazwischen] ist jedenfalls der falsche Ort [raus mit euch Balduinsteinkritikern aus dem Lokal, das lokale Balduinstein ist mir nicht lokal genug und liegt so am Rande des Berichtsgebiets, dass es hinausfällt, jedenfalls bei dem unangenehmen Thema vierzig Jahre institutionalisierter Kindesmissbrauch] dafür.“ (vtaktuell, um Volker Thies)

    http://www.vtaktuell.net/?p=5911

  18. iislëck Says:

    Führerprinzip, Wandervogel, Waldeslust … vu lauter Beem de Bësch net méi gesinn.

    Thilo dir nach eemol ee grousse Merci.

    Ëmmer bereet!

    iislëck


    … Annemarie und Wohei haben dem Willi genau das Richtige gesagt und dafür ich bin ihnen dankbar (Nicht nur wer als 10-Jähriger, nein, auch wer als 11-Jähriger Sexualität mit Erwachsenen erlebt, dem geht es vermutlich danach nicht gut damit!).

    Es gibt keine einvernehmlichen sexuellen Handlungen zwischen einem Erwachsenen und einem Kind. Und es gibt keine einvernehmlichen sexuellen Handlungen zwischen einem Erwachsenen und einem Jugendlichen.

    Ob neun- oder dreizehnjährige Kinder oder 14- bis 17-jährige Jugendliche: alle mir bekannten Bünde werben in Flyer und Homepage mit Fahrten, Ferne und Abenteuer und nicht mit sexuellen Praktiken. Mit Gemeinschaftserfahrung, nicht mit Orgie. Mit rauschhaftem oder besinnlichem Naturerlebnis werben sie, nicht mit Fummelei und Orgasmus.

    Ob der durch einen Mann begangene Missbrauch innerhalb des gleichen Gender stattfindet (Opfer Junge) oder geschlechtsklassenübergreifend (Opfer Mädchen) ist ethisch unerheblich. Und weil Päderastie seit den Tagen eines Hans Blüher oder Rittergutsbesitzers Wilhelm Jansen (seit 1905 Oberbachant im AWV) immer wieder in den Homosexualitätsdiskurs hineingeschmuggelt worden ist, sei klar gesagt: Gegen volle Bürgerrechte für Lesben oder Schwule hat niemand etwas. …

    Auch das Private ist politisch. Gewalt an Minderjährigen ist gar nicht privat, sondern staatlich zu sanktionieren.

    Thilo
    29. Oktober 2013 um 08:55
    29. Oktober 2013 um 08:58


    Grüß dich Manoel,

    ZITAT “ist der Umstand, dass hier also das Buergerrecht anderer Randgruppen der Gesellschaft – in diesem Fall das der Paederasten – in Frage gestellt wird?!” ZITATENDE

    Aber nein Manoel, ich will dem Bankräuber das Recht auf Leben nicht absprechen, sondern ihn daran hindern, die Bank auszurauben. Den noch so glühenden Rassisten will ich nicht umbringen, sondern ihn daran hindern, Farbige anzugreifen oder Jugendliche mit Nazi-Gedankengut zu prägen. Den auf Jungen fixierten Pädo will ich nicht zwingen, Frauen erotisch zu finden, sondern dazu überzeugen, die Finger von Kindern zu lassen und von Jugendlichen gleich mit.

    Bankräuber oder Nazis stehen nicht unter Naturschutz und sind eben gerade KEINE “Sorte Mensch”! Für Nazis gibt’s Aussteigerprogramme, für Pädophile Lebenshilfe wie http://www.kein-taeter-werden.de

    Altersgrenzen:

    Sex ab achtzehn – und auch da nicht mit Abhängigen! Der Lehrer soll mit seiner achtzehnjährigen Schülerin, die von ihm vielleicht gerade eine “Fünf” oder “Eins” bekommen hat, nicht ins Bett, der Professor hat die um ihren Abschluss bangende Studentin nicht zu heißen Sexspielen einzuladen.

    Ist einer von beiden unter achtzehn geht gar nichts. Kein Kompromiss, keinen Millimeter.

    Thilo
    29. Oktober 2013 um 20:41
    29. Oktober 2013 um 20:43


    Grüß dich Manoel,
    danke für deine Zeilen.

    Nun, dann werden wir doch einfach pragmatisch und nehmen das StGB in die Hand und bejahen die geltenden Gesetze und empfehlen den Bünden in der Nachfolge der Jugendbewegung Zweierlei:

    1. Bekennende Pädosexuelle raus aus Arbeit mit Minderjährigen (= unter 18 Jahren!),

    2. Bünde raus aus den Milieus der teilweise seit Jahrzehnten aufgefallenen bündischen Pädophilen oder der sonstigen, sich gerne auf die Alten Griechen berufenden notorischen Verherrlichern der Knabenliebe.

    Das alles gilt doch nicht nur für Traditionsvereine bzw. für die sich in der Tradition von Meißner 1913 verstehenden Bünde, sondern beispielsweise auch für die FALKEN oder die in den letzten wenigen Jahrzehnten gegründeten Organisationen wie BUND / NaBu.

    Gewisse Bündische spielen kulturell Dinosaurier und verweigern Kinder- und Jugendschutz im Namen eines erneuerten Mittelalters.

    EIN GESETZ FÜR ALLE – Die hochwohllöbliche Jugendbewegung braucht (auch) hier keinen Sonderweg zu gehen und darf hier keinen Sonderweg gehen.

    Allerhöchste Zeit für die hübsche Blaue Blume, in der kulturellen Moderne anzukommen.

    Beste Grüße

    Thilo
    30. Oktober 2013 um 12:51


    Liebe Blogredaktion Schwarzzeltvolk,
    hallo Manoel Mooren,

    na Manoel, du legst dich für die pädophile bzw. pädosexuelle Sache ja richtig ins Zeug. Deine Argumente kennt die diesbezüglich wahrlich Kummer gewohnte Jugendbewegung allerdings seit hundert Jahren, doch richtiger geworden sind sie trotz unabänderlicher Wiederholung immer noch nicht.

    Du mogelst dich an dem entscheidenden Grundsatz vorbei, den die Bünde in diesen Jahren glücklicherweise festzustellen beginnen: Es gibt keine einvernehmliche sexuelle Beziehung zwischen Minderjährigen und Erwachsenen! Wer das anders sieht verdient auf unseren Zeltlagern und Jugendherbergen keine Zukunft.

    Dein Hochjubeln eines positiven menschheitsgeschichtlichen Beitrags der “Pädophilen und Päderasten” zu Kultur und Pädagogik legitimiert sexuellen Übergriff mithin sexuelle Gewalt an Kindern. Und um nichts anderes scheint es dir zu gehen. Deinen Namen oder Künstlernamen googelt man … und findet ihn, thematisch einschlägig, etwa im Kommentarbereich des FOCUS am 16.01.13, 21:30:

    “Ausserdem – da müsste mal diesbezüglich geforscht werden – halte ich es für möglich, dass Paedophilie ein Ergebnis einer kulturevolutionären Entwicklung ist. Dafür spricht nicht zuletzt, dass sie eben – wie bereits festgestellt – in allen Kulturen vorkommt und ausrottungsresistent ist. Zuletzt: Für die Reichen und Gelangweilten ‘Normalen’ mag das ein Gesellschaftsspiel sein…für die pädophilen Menschen ganz gewiss nicht!”

    Was du weltanschaulich auf “Carnex’ Boylove Homepage’s Dreambook” zu Gehör bringst will ich als Jugend- wie Jungenarbeiter gar nicht erst nicht wissen. Deine “kulturevolutionäre” Pädo-Theorie verdient, abgestoppt zu werden, (d)eine eventuelle entsprechende Praxis sowieso. Auf deine Pädo-“Evolution” verzichtet meine Kultur dankend.

    An alle: die Pädo-Lobby versucht’s halt immer wieder, schon bizarr, dieses sinngemäße: ‘ihr Heteros oder sonstigen Nichtpädophilen seid unberufen zur Kinder- und Jugenderziehung, ohne uns Pädos würdet ihr vielmehr noch heute im Neandertal in der Höhle hausen’.

    Jugendarbeit ist Dienst und keine Selbstverwirklichung. Wer Gruppe führt, tut das – hoffentlich – mit Großhirneinsatz und nicht mit genitalem Einsatz. Beispiel: auch in der Erwachsenenarbeit meines Vereins wird nicht gevögelt.

    Manoel, deine Sexualität lebst du bitte privat aus – sowie unter Volljährigen. Die pädo-fröhlichen Zeiten eines Hans Blüher oder Horst Schweitzer sind vorbei. Außerhalb der virtuellen Sphäre, nämlich im konkreten Umfeld aller Bünde zwischen Scoutismus, RjB und Ludwigstein hast du zur Ausbreitung deines Menschenbildes inzwischen keine Chance mehr. Und das ist auch gut so.

    An die Blogredaktion: ich rufe den Blog schwarzzeltvolk dazu auf, das rhetorische Heranschleichen von Kommentatoren wie Manoel Mooren an ein Beschwichtigen und Bewerben der Pädophilie und Päderastie zu unterbinden.

    Thilo
    31. Oktober 2013 um 13:42



    _________________________________________________

    “Probéiert fir d’Welt e bësse besser ze verloosse wéi dir se virfonnt hutt.“

    “De richtege Wee fir glécklech ze ginn ass deen, aner Mënsche glécklech ze maachen.“

    (Baden-Powell)

  19. Thilo Says:

    #Öslinger
    Merci zurück.
    Du bass häerzlech invitéiert fir laanschtzekommen.

  20. Cees Says:

    Danke, paco, für den Hinweis auf die Kunstform Manga.

    Leider bin ich kein Japankenner, sondern lese mich gerade erst ein.

    Sicherlich aber ist darauf du achten, einen Typ an Bild auszugrenzen, den man europäisch bzw. transatlantisch missverstehen könnte, nämlich die zwar junge Männer darstellenden, aber von Frauen produzierten und konsumierten Bilder. Die im misogynen Klima (auch) in Japan vom Ansprechen der Männer in der Realität grundsätzlich abgehaltene Frau identifiziert sich mit einem der beiden Jünglinge, um in der Phantasie an den anderen heranzukommen.

    „Shōnen Ai (jap. 少年愛, dt. „Jungenliebe“) ist eine in westlichen Ländern verbreitete, japanische Bezeichnung für Animes und Mangas, in denen es um Liebesbeziehungen zwischen jungen Männern geht. In Japan wurde der Begriff durch die Bezeichnung Boys’ Love abgelöst … Die Hauptzielgruppe sind nicht homosexuelle Männer, sondern Mädchen und Frauen. Ebenso handelt es sich bei so gut wie allen Autoren des Genres um weibliche Mangaka. … Theorien, aus welchen Gründen Shōnen-Ai-Geschichten weibliche Leser und Künstler ansprechen, gehen oft von einer Scheu weiblicher Leser vor erotischen Darstellungen von Mann und Frau aus. Die japanische Forscherin Megumi Yoshinaka kam zu dem Schluss, dass „die heranwachsenden Mädchen überaus wählerisch sind.“ Die Jungen und Männer würden sie eher anwidern; im Shōnen Ai hingegen fänden sie idealisierte, teils asexuelle Charaktere, „makellose schöne Jungs“. Andere Theorien besagen, dass das Genre den Leserinnen die Möglichkeit von Fantasien über das andere Geschlecht gibt, ohne dabei mit einer weiblichen Figur in Konkurrenz treten zu müssen. Daneben wird die Betrachtung der männlichen Charaktere als „verkleidete Mädchen“, wie Takarazuka-Schauspielerinnen, in Betracht gezogen. Die Geschichte biete dabei die Möglichkeit, über eigene homosexuelle Gefühle nachdenken zu können. Auch die Darstellung einer hoffnungslosen Liebe und des Leidens schöner Männer werden als Erklärung herangezogen. Die Deutsche Jacqueline Berndt meint, dass die Liebe zwischen zwei männlichen Protagonisten die Sehnsucht der Leserinnen nach einem seelenverwandten Pendant befriedigt. Schwule Liebe gelte hiernach als Ausdruck für die Sehnsucht nach einer Zwillingsschwester, mit der man (idealisiert) sein Inneres teilen kann.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sh%C5%8Dnen_Ai

    „Das Genre grenzt sich entsprechend vom Shōnen Ai ab, wo der Fokus statt auf Erotik auf der Entwicklung der romantischen Beziehung liegt, und wird überwiegend von Frauen geschrieben und gelesen.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Yaoi

    Diesen Teilbereich Bild also müsste man aus der Manga-Welt herausnehmen.

    Dir ist das vermutlich längst bekannt, meinerseits trage ich die sprichwörtliche Eule jetzt nach Athen als präventive Abwehr der zu erwartenden Vernebelungstaktik, dass man burgenromantisches Jugendbewegungs-Deutschland und (angeblich) exotisches Manga-Japan auf keinen Fall miteinander vergleichen könne und dürfe. Quatsch, Kindesmissbrauch ist Kindesmissbrauch, ob am Pazifik oder an Rhein und Lahn.

    Herrschaftskulturelle aller Länder (hier die global leider bestens vernetzten Kindesmissbraucher) verstecken sich gerne hinter dem Kulturrelativismus (und wollen Spezialgesetze im Sinne einer Straffreiheit ihres kinderfeindlichen Tuns).

    Daher noch einmal, Manga scheint mir ein wichtiger Hinweis. Der (leider allzu kritiklos) in Westeuropa zur Illustration von Pfadfinderbüchern verwendete Pierre Joubert entspricht durchaus – in Bildobjekt, Bildausschnitt, Maltechnik – ein wenig dem japanischen Manga.

    Neben die Lolita einen Lolito, ein wahrlich kreativer Einfall, die Fachwelt kann entscheiden, ob die Kategorie (missbrauchspräventiv) hilfreich wäre.

    Wann wird gegen uns Kinderschützer (Kind = Mensch unter 18 Jahren) der Vorwurf der arg ungebremsten bündischen (Mädchen- und) Jungenvergötterer erhoben werden (sitzen bei Pfadi-Singewettstreiten, in BRD oder BeNeLux, mit Stielaugen in der ersten Reihe), wir wollten (Mädchen und) Jungen vor jedem Erwachsenenblick quasi Taliban-moralpolizeilich unter Tschador oder Hidschab verstecken?

    Kein Sex mit Minderjährigen (auch nicht als Initiationsritual) ist ein Kennzeichen kultureller Moderne, große Teile der Anbeter der Blauen Blume jedoch haben seit hundert Jahren die Moderne verweigert und teilweise kalkuliert angegriffen. Das Sich-selbst-Exotisieren bedingt das Wegstoßen der Profanen, ihrer Verhaltensweisen sowie (und darum geht es ihnen) ihrer Gesetze – eure Regeln gelten nicht für uns Bündische (bemerkenswert ähnlich: das antimoderne Traumland Kalifat).

    Im Wandervogel-Wunderland Falado oder auf der männerbündisch (und rassistisch) eingenordeten Insel Thule muss der Held nicht an der roten Ampel stehen bleiben oder Parkplatzgebühren bezahlen, sondern kann sich in Theorie und Praxis (beispielsweise) dem Jungenbewundern hingeben.

    Globalisierung ist eben nicht immer gut, denn auch Apartheid, Rassismus, Scharia oder die Lobby der Päderastie beanspruchen global Geltung bzw. Schutz ihrer (angeblichen) Exotik (Sonderrechte oder Rechtsspaltung; jedenfalls Straffreiheit). Wir müssen gegen die diversen Kulturkreistheoretiker (tummeln sich auf dem Ludwigstein) allgemeine Menschenrechte durchsetzen.

    Rechsextremismus oder Pädophilie ist keine Frage des Kulturkreises.

    Wees Bereid!
    Be prepared!

    Cees

  21. Thilo Says:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hebephilie#Grafische_Darstellung

    Nichts gegen Schlagworte.

    Schlagworte sind insofern nützlich, als dass sie der raschen Verständigung dienen – und die ist überbündisch offensichtlich leider unverzichtbar:

    „Achtung, dem Zeltplatz nähert sich ’n Pädo – alle Minderjährigen schnell in Sicherheit bringen“, „Der pädophile Gaffer da guckt die Jungen oder Mädchen seit drei Minuten gierig an, will der jetzt auch noch fotografieren oder was, drängt den mal ein bisschen von den Kindern ab.“

    Umgangssprachlich sagt man der Pädophile, der ist pädophil – aber das ist ggf. nicht richtig.

    Pädophil: der Täter fühlt sich hingezogen (hat seine Sexualpräferenz) beispielsweise zu Kindergartenkindern und Grundschülern, das Objekt der Begierde jedenfalls ist eindeutig vorpubertär (ab ca. 3 oder 4 bis höchstens etwa 11 oder 12 Jahre).

    Hebephil: Zuneigung zu ca. 11 bis 14 Jahre alten Kindern.

    Das erotisch-sexuelle Interesse Erwachsener an pubertären Mädchen (Altersbereich von ca. 12 bis 17 Jahren) heißt Parthenophilie, ist das begehrte Ziel Junge, redet man von Ephebophilie.

    Genauer:

    Die Wissenschaft unterscheidet:

    Pädophilie

    http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie

    Hebephilie

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hebephilie

    Ephebophilie

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ephebophilie

    Parthenophilie

    http://de.wikipedia.org/wiki/Parthenophilie

    .
    .
    Sehr vereinfacht gesagt:

    Täter______Alter der Opfer

    pädophil → Kindergarten und Grundschule

    hebephil → Unterstufe

    partheno– / ephebophil → Mittel und Oberstufe

  22. traoré Says:

    Vom untertänigsten Wegducken zum gruppenzwang-resistenten Aussprechen der unbequemen Wahrheit:

    VOM STRAUß ZUM WIEDEHOPF

    Lieber Call me a hoopoe,

    wer hier wen ächtet ist offensichtlich in der Tat umzukehren, insofern ist der zu Unrecht (!) verachtete Wiedehopf ein prima Hinweis von dir. Denn ein Trotzwort, ein sogenanntes Geusenwort hat den Bündischen gefehlt, das vielleicht heilsam immun machen kann gegen dieses bisherige eherne Prinzip bündischer totaler Freundschaftstreue zum Führer d. h. leider manchmal: zum Missbraucher und seinem bündisch hoch angesehenen Unterstützerkreis. Diese willigen Helfer verhalten sich unmoralisch – Treue zum Chef, keine Treue zum missbrauchten Kind oder Jugendlichen.

    Wiedehopf, landschaftlich noch Hoppevogel oder Hupatz, als altes deutsches Schimpfwort meint mit dem: „du ekelhafter Nestbeschmutzer“ eigentlich doch wohl immer auch: „du verachtenswerter Mensch, du Feind, du Verräter“.

    Jugendbewegter Himmel und jugendbewegte Hölle, Treue oder Verrat, so wurde uns die dramatische Bühnenkulisse gemalt: das dich erhebende bündische Geliebtwerden könne schließlich jederzeit in ein ewiges bündisches Gehasstwerden kippen. Im Lagerfeuerkreis würde alles Glück der Welt liegen und die Außenwelt sei Feindseite, beinahe so galt es doch in einigen der am stärksten sektiererisch funktionierenden bündischen Gruppen.

    Diese unterschwellige Drohung des Geächtetwerdens, als ein durch das treue Kollektiv angeblich unbedingt zu hassender Nonkonformist und Nestbeschmutzer, war unter Bündischen in gewissen Kreisen, in denen es letztlich sowie nur halb heimlich um den ungestört fortgesetzten Missbrauch an Jungen ging, permanent spürbar. An die Mitverantwortung der ranghöhsten Götter wagt sich ganz entsprechend immer noch keiner heran.

    Eine radikale Kehrtwende hätte längst geschehen müssen.

    Moral

    Sobald eine fortgesetzte eigene Loyalität zum Gruppenführer gegen das Wohlergehen Minderjähriger verstößt oder verstoßen könnte, gerade vermutete oder erwiesene sexuelle Übergriffe des Leiters betreffend, kommt es darauf an (Die Stunde kommt, da man dich braucht, dann sei du ganz bereit), sich dem geistlosen bündischen Konformitätsdruck grundsätzlich zu verweigern und gegenüber den langjährigen Wandergesellen und Freunden sehr wohl „Verrat“ zu begehen.

    (Gewiss, gerade hätte ich die Anführungszeichen um Verrat ebenso gut weglassen können, doch mir ist heute wichtig zu zeigen, wo der größere, ja der eigentliche Verrat der gebrochenen oder beibehaltenen bündischen Führertreue oder Bundestreue liegt: das Missachten der Interessen der Minderjährigen auf Gewaltfreiheit, hier auf Nichtmissbrauchtwerden ist unser eigentlicher Verrat (keine Anführungszeichen), wer zum propädophilien Milieu (bündische Täter und unmittelbare Kontaktpersonen) geschwiegen hat, ließ die Jungen im Stich.)

    Der vor mehr als 110 Jahren (Berlin-Steglitz am 4. November 1901) idealistisch aufgebrochene Wandervogel glich da leider nach wenigen Jahren des Bestehens allzu oft dem symbolischen Vogel Strauß (den Kopf in den Sand stecken = ich will nichts gesehen haben).

    Vom Nichtwahrhabenwollen und kaltherzigen Führerverehren endlich zur midleidvollen und aktiven Solidarität mit den Missbrauchsopfern, vom Strauß zum Wiedehopf: Schluss mit dem jahrzehntelangen Beschweigen der sexualisierten Gewalt in den Bünden.

    Beste Grüße

    traoré

    __
    __

    Verantwortungsloser Strauß

    Geusenwort

    http://de.wikipedia.org/wiki/Geusenwort

    Wiedehopf (Wappentier)

    http://heraldik-wiki.de/index.php?title=Wiedehopf_%28Wappentier%29

  23. мести железной метлой Says:

    [Oberhalb der Lahn, Burghof vor dem Kutscherhaus, ungefähr 1992 oder 1993. Tagsüber, hell, angenehmes Wetter.

    Aus verschiedener Richtung und allein oder zu zweit schlendern fünf oder sechs Männer unterschiedlichen Alters heran, jeder wirkt entspannt, aufmerksam und mit sich und der Welt völlig zufrieden.]

    „Komm, zeig uns mal wieder wie es geht. Also, wenn wir … irgendwann auffallen, ich meine … wenn Wir SO RICHTIG auffallen. – Was machen wir dann? Was sagen wir denen?“ –

    „Kein Problem, ich mach‘ das. Mein Auftritt.

    ‚Ja, Sie haben völlig recht, der schlimme Soundso, das ist einfach schrecklich.‘ –

    also, sich vom Bauernopfer distanzieren. Doch wie immer im Leben könnte es weitere Schuldige geben, daher denen sogleich zusichern, wortgewaltig:

    [Erster Satz: prophetengleich die Arme erhoben, kühner, treuer Blick tief in die Augen des virtuellen Angesprochenen; dann ein bekräftigendes Bejahen; zuletzt als Wiederholung: nur einen Arm abgesenkt, den anderen mit erhobenem Zeigefinger streng mahnend gen Himmel gerichtet].

    ‚Wir Werden Mit Einem EISERNEN BESEN kehren. – Jaa! Wir – Werden – MIT – EiiSERNEM BEESEN keehren!!‘

    das reicht, dann is‘ Ruhe.“

    [nicht allzu lautes, gewohnt selbstbewusstes, allenfalls ganz leicht höhnisches Lachen.

    Zwei, drei entspannte Worte. Gehen wieder auseinander.]

  24. Rheinländer Says:

    [Ich gestatte mir die Ketzerfrage: Ist der Wandervogel eine Sekte? Wie sektiererisch waren (sind?) Teile der Jugendbewegung bzw. bündischen Jugend?]
    __

    Hier wird der Sektenbegriff genutzt, um in erster Linie eine Abweichung vom Wertekonsens der Gesellschaft zu benennen: Eine Gruppe wird als „Sekte“ empfunden, die (im harmlosen Fall) aus der bürgerlichen Welt aussteigt und zurückgezogen in einer Landkommune lebt, oder die radikal aussteigt, fremde Heilsideen aufnimmt und skrupellos die eigenen Interessen verfolgt.

    Oft werden dabei auch Gruppen als „Sekte“ wahrgenommen, die genau genommen gar keine religiösen Gemeinschaften sind.

    Was macht eine Gemeinschaft zur „Sekte“?

    Es gibt ein Geflecht von Kriterien. Wenn mehrere zutreffen, dann wird man sagen können, dass die jeweilige Gruppe eine „Sekte“ ist oder zumindest in der Gefahr steht, zu „versekten“:

    • Eine Führerfigur der Gruppe wird selbst zum Objekt der Verehrung.

    • Sie bindet ihre Anhänger eng an sich bzw. an das eigene Heilskonzept.

    • Es gibt keinerlei soziales oder diakonisches Engagement.

    • Die Gruppe sieht sich von Feinden umstellt und weiß eher zu sagen, wogegen sie ist, als wofür sie eintritt.

    Kritik ist weder innerhalb noch von außen möglich. Wer Fragen stellt, wird gemieden oder verteufelt.

    • Wer nicht mitmacht, gilt als dumm, minderwertig, verloren.

    • Wer die Gruppe verlassen will, wird bedroht; Aussteiger oder Abtrünnige werden tyrannisiert

    http://www.glaubenszentrum-ps.de/GZP/Uber_uns_Se.html

    __
    __

    • Die Gruppe ist klar ausgerichtet auf eine Führerfigur oder Führerideologie.

    • Sie bindet ihre Anhänger eng an sich bzw. an das eigene Heilskonzept.

    • Es gibt kein soziales oder diakonisches Engagement.

    • Die Gruppe sieht sich von Feinden umstellt und weiß eher zu sagen, wogegen sie ist, als wofür sie eintritt.

    Kritik ist weder innerhalb noch von außen möglich. Wer Fragen stellt, wird gemieden oder verteufelt.

    • Wer die Gruppe verlassen will, wird bedroht; Aussteiger oder Abtrünnige werden tyrannisiert.

    (aus: Was ist eine Sekte?, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen)

    http://www.ekd.de/download/EZW_KI_Was_ist_eine_Sekte.pdf

    __
    __

    Wie erkennt man eine sektiererische Gruppe?
    Checkliste
    [Auszüge]

    Die Gruppe erweckt bei Ihnen den Eindruck, dass Sie hier genau das finden, was Sie schon immer vergeblich gesucht haben: Lebenssinn, Glück, Gemeinschaft, Gesundheit und Erfolg.

    Es ist schwierig für Sie, sich ein genaues Bild von der Gruppe zu machen. Anstatt viel zu fragen oder gar zu diskutieren, sollen Sie zu bestimmten Veranstaltungen kommen und Ihre eigenen Erfahrungen machen. Wollen Sie Antworten auf Ihre konkreten Fragen, werden Sie auf später vertröstet.

    Kritische Einwände in der Gruppe sind unerwünscht. Kritik von außen wird als Fehlinformation oder Verleumdung abgetan und als Beleg dafür gewertet, dass die Gruppe Recht hat.

    Man benutzt eine ausgeprägte Insider-Sprache, Symbole oder Zeichen, die Sie nicht kennen, deren Bedeutung Sie aber im Laufe der Zeit erfahren sollen. Vielleicht ist von „Einweihung“ die Rede. Auch eigene Ernährungs- oder Kleidungsvorschriften fallen Ihnen auf.

    Alle notwendigen Informationen bekommen Sie in der Gruppe. Information aus öffentlichen Medien wird pauschal für unzuverlässig und falsch erklärt, Sie sollen sie am besten ganz meiden.

    http://weltanschauungen.bayern-evangelisch.de/downloads/ELKB-Checkliste-Sektiererische-Gruppe-2014.pdf

  25. Wandel- & Pelgrimsreizen Says:

    TOPO-AKTIEF
    Nijmegen

    Lahn Wandelroute
    wandelvakantie Duitsland

    Reistype: Trektocht

    Aan de romantische Lahn ligt het Oranjestadje Nassau, waar de voorvaderen van het Nederlandse koningshuis woonden. In Diez ligt het slot Oranienstein. Langs de Lahn ligt een van de mooiste Duitse wandeltrajecten.

    De route is 69 km lang en loopt afwisselend over de linker- en rechterzijde van de rivier. De Lahn stroomt langs kleine schilderachtige stadjes als Diez, Nassau en Bad Ems en mondt bij Lahnstein in de Rijn uit, 10 km ten zuiden van Koblenz. Elke dag heeft een ander karakter, onderweg klimt u naar fraaie uitzichtpunten; in de dorpjes ziet u veel vakwerkhuizen. U komt langs een klein wijngebied bij Obernhof waar men een goed glas Lahnwijn schenkt.

    Overnachting in prima middenklasse hotels en pensions.

    Dagschema

    1. Aankomst in Nassau (Rondwandeling van 8 km mogelijk).
    2. Per trein naar Diez. Wandeling van Diez naar Laurenburg (18 km)
    3. Van Laurenburg via wijnhellingen naar Weinähr (16 km)
    4. Van Weinähr via het stadje Nassau naar Bad Ems (19 km)
    5. Van Bad Ems langs de Rupertsklamm (kloof) naar Lahnstein (16 km)

    http://www.topo-aktief.nl/Basis.aspx?Lid=3&Lit=VIEW&QUERY=TAU_tblReis.Id=209&Act=669&reis=209

  26. Strolch Says:

    Witzenhausen. „Die Jugendbewegung ist an den Wurzeln verschimmelt, aber es sind nicht alle Zweige betroffen“ – dieses Fazit zog der Journalist und Autor Christian Füller am Freitagnachmittag auf der Jugendburg Ludwigstein.

    … Podiumsdiskussion Die Revolution missbraucht ihre Kinder – Kindesmissbrauch als Befreiung getarnt … Initiiert hatte die Veranstaltung der Arbeitskreis Schatten der Jugendbewegung.

    „Prävention ist ohne Aufarbeitung nicht möglich“, gab Annemarie Selzer, Jugendbildungsreferentin auf Burg Ludwigstein, das Motto des Nachmittags vor. Und die habe viel zu lange auf sich warten lassen, kritisierte Füller. Umso verdienstvoller sei es, dass der Arbeitskreis sich des Themas angenommen habe.

    Zur Frage, ob sexueller Missbrauch in der Ideologie der Reformbewegungen angelegt ist, oder ob Täter diese ausnutzen, weil sie ihnen die passenden Voraussetzungen bieten, vertrat Füller eine eindeutige Meinung: „Die Idee von Missbrauch steckt in der Jugendbewegung.“ Er nannte den „pädagogischen Eros“ und die „starke Freundesliebe“ als Beispiele für die theoretische Rechtfertigung des praktischen Missbrauchs. Der Wandervogel beispielsweise sei die erste päderastische Organisation Deutschlands gewesen.

    (…) Diese Bewegung stand gemeinsam mit der Odenwaldschule im Zentrum der Diskussion. … Thomas M. vertreten, der im autonomen wandervogel [Abk. awv, um pfiffo und caligula; Balduinstein / Lahn sowie im Saarland] Missbrauch erlebt und diesen vieler Widerstände zum Trotz zur Anzeige gebracht hat.

    Dass es in der Jugendbewegung und in reformpädagogischen Einrichtungen über Jahrzehnte hinweg zu verdecktem Kindesmissbrauch kommen konnte, erklärten die Teilnehmer der Diskussion vor allem mit den Strukturen. So hob Jens die Identifikation der Opfer mit den Institutionen hervor.

    (…) „Die Idealisten in den Organisationen fungieren als nützliche Idioten des Missbrauchssystems.“ Kaum jemand stelle sich freiwillig als notwendiger Ko-Konstrukteur des Missbrauchs dar – stattdessen würden positive Erfahrungen hervorgehoben. … Thomas M. … Als er seinen Missbrauch zur Anzeige brachte, habe er seinen gesamten Freundeskreis verloren. „Der Wandervogel war mein Leben“, sagte M., „aber die Mitglieder haben sich auf die Seite des Täters geschlagen.“ Gemeinschaft, Zusammenhörigkeitsgefühl und Abkapselung von der Außenwelt böten beste Voraussetzungen für Missbrauch, fasste er zusammen.

    Zudem seien die Täter oft charismatische und hoch angesehene Männer, denen die Eltern ihre Kinder gerne anvertrauten, sagte Weidenbusch. …

    von: Florian Renneberg (Missbrauch mit System), in: Marktspiegel am 25.03.2015

    http://lokalo24.de/news/missbrauch-mit-system/558717/

  27. Frau Mechel Schrouse aus Kevelaer Says:

    Zum anderen Fred Karst, der zusammen mit Ullmann

    aus: Pisaversteher (“BIS ZU 1000 OPFER”), 27.03.2015

    http://pisaversteher.com/2015/03/27/bis-zu-1000-opfer/

    Zwei der wichtigsten Täter in diesem Zusammenhang sind Bündische:

    Fred Karst, grünes Mitglied, der in und außerhalb der Partei Gruppen mit Kindern installierte, die zum Missbrauch und zur „Nachschub“-Gestaltung wichtig gewesen seien; Karst war Nerother WV.

    Peter S, der an der Grenze zu Neukölln eine Art Kinderpornostube errichtete, die zum Anwerbeumfeld dieses päderastischen Grünen Täterclusters gehört haben soll.

    herrce am 28.03.2015 – 08:13

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=90

    Schreiben von Fred Karst, Adressat unklar, Datum unklar (wahrscheinlich 1993)

    p 227

    aus: Die Grünen und die Pädosexualität: Eine bundesdeutsche Geschichte

    von: Dr. Franz Walter, Dr. Stephan Klecha und Alexander Hensel

    https://books.google.de/books?id=B9pXBQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  28. Mechel Schrouse Says:

    Pädophiliebericht (2015). Pfadfinderführer Fred Karst
    ::

    Die Chefin der Berliner Grünen, Bettina Jarasch, hat sich im Hinblick auf Padophilie-Vorwürfe gegenüber ihrer Partei am Mittwoch entschuldigt: „Wir schämen uns für das institutionelle Versagen unserer Partei.“ Die Alternative Liste in Berlin habe „jahrelang“ mindestens zwei strafrechtlich verurteilte Pädosexuelle geduldet. Nach 1995 seien die Männer „verschwunden und stillschweigend auch dieses Thema“, sagte Jarasch bei der Vorstellung des Berichts der Kommission Aufarbeitung in Berlin. 2010 hatte sich eine Landesdelegiertenkonferenz deutlich davon distanziert.

    „Das Wegschauen sehen wir als institutionelles Versagen“, sagte Jarasch. Die damals junge grüne Partei sei „blind vor den Opfern sexuellen Missbrauchs“ gewesen. „Wir bitten im Namen der Berliner Grünen um Entschuldigung“, sagte Jarasch. Der Bericht sei „kein Abschlussbericht“, sondern dokumentiere viele „Leerstellen“.

    … Die Partei will die Debatte bewusst in ihre eigenen Gremien tragen. Die Botschaft sei „nicht Schwamm drüber“, betonte der Berliner Parteichef Daniel Wesener. …

    aus: Sabine Beikler (Grünen-Vorsitzende Bettina Jarasch entschuldigt sich für „institutionelles Versagen“), Der Tagesspiegel

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/paedophiliebericht-des-berliner-landesverbandes-gruenen-vorsitzende-bettina-jarasch-entschuldigt-sich-fuer-institutionelles-versagen/11798992.html

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    Die AL-Mitgründerin und ehemalige Berliner Fraktionschefin Renate Künast sagte dem Tagesspiegel, sie könne sich das institutionelle Versagen heute nicht erklären: „Ich kann nur mit Grausen daran denken, was wir Menschen angetan haben, indem wir überhaupt Debatten über die Straffreiheit von Sex mit Kindern zugelassen haben. Im Zuge der großen kriminalpolitischen Reformdebatte haben wir nicht erkannt, dass dabei auch Tabus aufgebrochen werden, die man nicht aufbrechen darf. Es gab einen Mangel an Gefühl dafür, wer schutzbedürftig ist.“ Daniel Wesener, grüner Landesvorsitzender, sprach von einem gewissen „Opportunismus“ der Schwulen gegenüber den Pädophilen. Kritisch gegenüber den Pädophilen war innerparteilich nur eine Kreuzberger Frauengruppe, die von „einvernehmlicher Sexualität“ zwischen Erwachsenen und Kindern nichts wissen wollte. Dagmar Riedel-Breitenstein, Mitglied der Gruppe und der Kommission, sagte, bei den Grünen habe es eine gewisse „Gleichgültigkeit“ für die Ziele der Pädophilen gegeben.

    von: Sabine Beikler, Werner van Bebber, Cordula Eubel: Warum sich Pädophile bei den Grünen engagieren konnten , Der Tagesspiegel

    http://www.tagesspiegel.de/politik/berliner-gruene-und-kindesmissbrauch-warum-sich-paedophile-bei-den-gruenen-engagieren-konnten/11804804.html

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    „Wir wissen von zwei verurteilten pädosexuellen Straftätern, die Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen Berlin waren, Fred Karst und Dieter F. Ullmann.“ Beide seien auch in der 2014 vorgelegten Studie des Politologen Franz Walter aufgetaucht, der für die Grünen-Bundespartei Missbrauchsvorwürfe untersuchte“, schreibt Wesener in einem Pressestatement.

    „Fred Karst kam 1995 einem geplanten Parteiausschluss durch Austritt zuvor und ist wie Dieter F. Ullmann zwischenzeitlich verstorben“, so Wesener.

    Karst und Ullmann waren strafrechtlich verurteilte Pädosexuelle. Aufgrund ihres Strafregisters und Hinweisen auf die von ihnen außerhalb der Partei betriebenen Netzwerke wissen wir, dass durch sie viele Jungen Opfer von sexualisierter Gewalt wurden. Ob und wie viele weitere Parteimitglieder innerhalb dieser Netzwerke beteiligt waren, können wir nur mutmaßen“, schreibt Wesener.

    Quelle: WELT (Gab es ein Missbrauchs-Netzwerk bei Berliner Grünen?), DIE WELT 19.05.2015

    http://www.welt.de/politik/ausland/article141176217/Gab-es-ein-Missbrauchs-Netzwerk-bei-Berliner-Gruenen.html

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    Deutscher Pfadfinderbund gegr. 1911 (DPB 1911)

    Bundesehrengerichtsvorsitzender Fred Karst, Berlin verstorben

    http://dpb1911.pfadfinder.me/about/showrubrik.php?id=2

    ::
    ::

    … mit dem Aufarbeitungsbericht der Berliner Grünen stellt nun auch die Partei selbst endlich klar, dass sich die pädophilen Gruppen nicht nur darauf beschränkt haben, in Parteitagsbeschlüssen die Forderung nach Straffreiheit für sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern zu verankern.

    Der Missbrauch lag nicht weit entfernt außerhalb der Parteigrenzen. Die Hauptstadt-Grünen selbst sprechen jetzt von Hinweisen, nach denen es Fälle im unmittelbaren Einflussbereich der Partei gegeben haben könnte. Es fehlen mehr als 30 Jahre später aber handfeste Beweise.

    „Der grüne Schwulenbereich ist nach unserem Kenntnisstand der Ort in der Partei gewesen, in dem die uns bekannten Täter ein Refugium fanden“, sagte Daniel Wesener, Vorsitzender der Berliner Grünen, jetzt bei der Vorstellung des Aufarbeitungsberichts, den er zusammen mit Zeitzeugen, Fachleuten und Parteimitgliedern erstellt hat. Und die Männer, von denen Wesener spricht, sind über Jahre einschlägig bekannte Wiederholungstäter gewesen. …

    Da war Fred Karst, 1980 wegen sexuellen Missbrauchs von Jungen zu fünf Jahren Haft verurteilt und ein bundesweit vernetztes Mitglied der Pädosexuellenbewegung, wie es im Bericht heißt. Während seiner Haft trat er den Grünen bei, die damals in Berlin noch Alternative Liste (AL) hießen. Zwischen 1986 und 1989 sei er erneut wegen Missbrauchs inhaftiert gewesen. Er gehörte dem Schwulenbereich der Berliner Grünen an und gründete 1992 die Untergruppe Jung und Alt.

    „Vieles deutet darauf hin, dass hier womöglich auch im grünen institutionellen Bereich Kinder Opfer sexualisierter Gewalt geworden sein könnten“, sagte Landeschef Wesener. Im Klartext: Es ist wahrscheinlich, dass im Einflussbereich, also unter dem Dach der Grünen, vor allem Jungen und vielleicht auch Mädchen Missbrauchsopfer wurden. …

    Der mehrfach einschlägig verurteilte Sexualstraftäter Karst jedenfalls wurde 1995 im Alter von 66 Jahren erneut verurteilt. Als die Grünen daraufhin ein Ausschlussverfahren auf den Weg brachten, verließ er schließlich selbst die Partei.

    Und da war Dieter F. Ullmann, der als bekennender Pädosexueller während seiner Haftzeit, die er wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verbüßte, 1981 für das Berliner Abgeordnetenhaus kandidierte. Allerdings vergeblich. Wie Karst missbrauchte er nach den Erkenntnissen der Grünen über viele Jahre in sogenannten offenen Wohnungen Jungen im Alter von sieben bis zwölf Jahren. 1989 trat Ullmann, wieder in Haft, bei den Grünen aus. …

    Und dann war da noch Peter Schnaubelt. Er wurde erst nach dem Ende seiner Parteimitgliedschaft angeklagt, und zwar wegen der Herstellung und Verbreitung von Kinderpornografie. Es habe aber in der Aufarbeitungskommission nicht abschließend geklärt werden können, was aus der Anklage geworden sei, gestand Wesener ein. „In anderen Fällen können wir nur mutmaßen, dass Leute, die mit oder ohne Parteibuch innerhalb der AL aktiv waren, nicht nur Propagandisten pädosexueller Positionen, sondern auch pädosexuelle Täter waren. Beweisen können wir das derzeit nicht.“

    Während in der Bundespartei pädophile Strömungen bereits Mitte der 80er-Jahre an den Rand gedrängt wurden, blieben in Berlin bis Anfang 1995 einzelne pädosexuelle Männer im Schwulenbereich aktiv. Es gehörte zur Gründungsprogrammatik, Minderheiten Gehör zu verschaffen und auch Häftlinge in die Parteiarbeit miteinzubeziehen.

    Die Forderung nach einer rechtlichen Besserstellung von Homosexuellen wurde von Einzelnen verbunden mit dem Ruf nach Straffreiheit für sogenannte einvernehmliche sexuelle Kontakte mit Jungen und Mädchen. Das natürliche Machtgefälle zwischen Erwachsenen und Kindern wurde dabei außer Acht gelassen.

    von: Claudia Kade („Im grünen Schwulenbereich fanden Täter ein Refugium“), DIE WELT

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article141236302/Im-gruenen-Schwulenbereich-fanden-Taeter-ein-Refugium.html

  29. Mechel Schrouse Says:

    Fred Karst

    Er war ja auch Pfadfinderleiter.

    Ich sah die Nacktbilder von seinen Pfadfinderjungen an den Wänden seiner Wohnung
    ::

    … „ohne ein Vorstrafenregister von Fred Karst zu kennen.“

    Karst trat 1983 in die Alternative Liste ein und kam einem Parteiausschlussverfahren 1995 durch Austritt zuvor. Er war in der JVA Tegel wegen sexuellen Missbrauchs inhaftiert.

    „Ja. Karst gründete die Gruppe Jung und Alt, die laut eigenen Angaben Zelten, Butterfahrten und Beratungen organisierte. Mir war damals irgendwie klar, dass dieser Mann pädosexuell ist. Aber wir haben im Schwulenbereich erst viel zu spät wahrgenommen, was es mit Karsts Gruppe auf sich hatte.“

    Karst gründete erst 1992 die Untergruppe Jung und Alt, eine laut Bericht schlecht getarnte Pädo-Gesprächsgruppe. Was passierte dort, hatten Sie dorthin Kontakte?

    „Ich wurde von Karst zu ihm nach Hause eingeladen, um über das Thema Sexualität von Kindern zu debattieren. Er war in der Schwulengruppe der einzig Erkennbare von der Gruppe Jung und Alt. Er vertrat die Position der einvernehmlichen Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern offensiv. Bis zu dem Zeitpunkt der Einladung war das für mich eine abstrakte Debatte. Aber dort sah ich, dass die Wände mit Bildern von nackten Jungen beklebt waren. Er war ja auch Pfadfinderleiter. Bei diesem einen Treffen war auch eine betrunkene Mutter anwesend, die sich darüber beklagte, dass ihr Sohn, der Kontakt mit Karst hatte, freiwillig in ein Heim gegangen sei. Ein Bild dieses Jungen hing an der Wand. Und in diesem Augenblick war mir völlig klar, was dort ablief.

    Warum haben Sie nicht reagiert?

    „Noch in den achtziger Jahren gab es zwischen Schwulen und den Pädos eine Solidarität. So waren Teile der Schwulenbewegung damals drauf. … Karst wurde kurz danach verhaftet.“

    aus: Sabine Beikler („Ich bin wie paralysiert geflüchtet“), in: Der Tagesspiegel 22.05.2015

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/paedophilie-affaere-bei-den-gruenen-ich-bin-wie-paralysiert-gefluechtet/11811082.html

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    … Birk räumt nun ein, bei einem Besuch in der Wohnung des damaligen Grünen-Mitglieds Fred Karst vom Missbrauch mindestens eines Jungen erfahren zu haben. „Wenige Monate später wurde Karst wegen Missbrauchs an einem achtjährigen Jungen verurteilt.“ Warum er bislang geschwiegen habe, „das habe ich mich in den letzten Monaten immer und immer wieder gefragt“, heißt es weiter. Vermutlich sei es aus Scham geschehen, die damals von einem Teil der Grünen geforderte Straffreiheit von sexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern mit vertreten zu haben, so Birk. …

    Bei den Grünen wird nun erwartet, dass in den kommenden Wochen weitere Einzelheiten über persönliche Verstrickungen in die Pädophilenszene ans Licht gelangen. „Leute wie ich, die gewusst, aber nichts gesagt haben, gibt es viele“, sagte Birk im Gespräch mit der Berliner Morgenpost. „Wir werden hoffentlich noch mehr dieser Geschichten hören.“ …

    Mit der Aufklärungsarbeit des Berliner Landesverbandes rücken pädosexuelle Gewalt und Täterschaft ganz nah an die Grünen heran, möglicherweise sogar in Parteistrukturen hinein. Denn die 1992 bis 1995 bestehende AG Alt & Jung war ein kaum getarnter Treffpunkt pädosexueller Männer, die den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen nicht nur propagierten, sondern auch vollzogen. Denn mit dem Aufarbeitungsbericht der Berliner Grünen stellt nun auch die Partei selbst klar, dass sich die pädophilen Gruppen nicht nur darauf beschränkt haben, in Parteitagsbeschlüssen die Forderung nach Straffreiheit für sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern zu verankern.

    Mit einem der im Bericht genannten Protagonisten pädosexueller Gewalt, dem inzwischen verstorbenen Fred Karst, hatte das Treffen mit Birk stattgefunden. „Ich sah die Nacktbilder von seinen Pfadfinderjungen an den Wänden seiner Wohnung, sah die Hausbar und hörte die Geschichte eines der Jungen, der sich, um diesem Mann zu entfliehen, freiwillig in ein Heim begeben hatte, wie dessen betrunkene Mutter an Karsts Hausbar bekannte“, heißt es in dem persönlichen Nachtrag Birks.

    aus: Jens Anker (Grünen-Abgeordneter – „Ich sah die Nacktbilder der Jungen“), in: Berliner Morgenpost 22.05.2015

    http://www.morgenpost.de/berlin/article141322730/Gruenen-Abgeordneter-Ich-sah-die-Nacktbilder-der-Jungen.html

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    Deutscher Pfadfinderbund gegr. 1911
    DPB 1911

    Bundesehrengerichtsvorsitzender Fred Karst, Berlin verstorben.

    http://dpb1911.pfadfinder.me/about/showrubrik.php?id=2

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    Allerhöchste Zeit den Fred-Karst-treuen Verein von der Pfadfinderbund-Linkliste zu schmeißen sollte man meinen, solange jedenfalls, wie dort dem verstorbenen Päderasten und Serienstraftäter (DPB 1911: „Bundesehrengerichtsvorsitzender“) täglich pfadfinderische Ehre erwiesen wird. Pfadfinder-Treffpunkt hat Kenntnis von Fred Karst und sollte den DPB 1911 zeitnah auffordern, dem Pädo-Serientäter die Amtswürde Bundesehrengerichtsvorsitzender posthum abzuerkennen und sich vom päderastisch-pfadfinderischen Wollen und Tun des Herrn Karst unzweideutig zu distanzieren. Bis dahin kein Durchklick von PT aus zum Deutschen Pfadfinderbund 1911.

    Noch allerdings ist der DPB 1911 ohne Berührungsängste bei Pfadfinder-Treffpunkt (PT) gelistet sprich er wird, mindestens implizit, allen Kindern und Eltern als pädagogisch und pfadfinderisch völlig akzeptabel empfohlen statt vom DPB 1911 zu verlangen, sich von der bisherigen eigenen Tradition des Fred Karst endlich abzuwenden.

    Fünf Angehörige des Fred-Karst-orientierten Bundes sind beim PT Forist:

    Deutscher Pfadfinderbund gegründet 1911
    DPB 1911

    Zugehörige PT-User (5)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=tp_eintrag_bund_view.php&index=28

    ::

  30. traoré Says:

    … Einer der beiden Päderasten unter den Grünen war Dieter F. Ullmann, der während seiner Zeit in der Partei mehrmals wegen sexuellen Missbrauchs in Haft war. Im Mittelpunkt der pädophilen Umtriebe im Landesverband stand aber Fred Karst. Der trat der Alternativen Liste für Demokratie und Umweltschutz (AL), die später in die Grünen aufging, 1983 bei. Damals war er noch Häftling der Justizvollzugsanstalt Tegel – wie Ullmann wegen sexuellen Missbrauchs. Karst machte sich immer wieder für die Abschaffung der Paragrafen 174 und 176 StGB stark, die Sex mit Kindern verbieten. In der Arbeitsgemeinschaft Knast setzte er sich für die Interessen inhaftierter Sexualstraftäter ein.

    Karst inszenierte wie alle pädophilen Aktivisten in der Partei die Täter sexueller Gewalt als Opfer, als unterdrückte Minderheit. Dieser Darstellung lag die verschrobene Vorstellung zugrunde, dass es einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen und Kindern geben könnte. Eine Vorstellung, der auch viele Grüne erlagen, die eigentlich nichts mit Pädophilie zu tun haben wollten. Im Bericht heißt es dazu: „Ideologisch herrschte ein Minderheitendogma: Man verstand sich als Sprachrohr und Lobby gesellschaftlich diskriminierter Gruppen.“ Landeschefin Jarasch sagt deshalb heute. „Wir schämen uns für das institutionelle Versagen unserer Partei.“ Das Klima der sexuellen Revolution sei keine Entschuldigung.

    Die Grünen schauten auch weg, als Karst 1992 eine allzu offensichtliche Arbeitsgemeinschaft gründete: die AG Jung und Alt, eine Untergruppe im Schwulenbereich der AL. Mit dieser Gruppe organisierte der verurteilte Päderast Campingausflüge unter dem Motto Sicheres Zelten ist möglich. Auch mit „Butterfahrten“ an die Ostsee warb er. 1993 beantragte Karst Projektmittel, um eine Wohnung im Stadtteil Prenzlauer Berg zu mieten. Er wollte dort „Hausaufgabenhilfe“ anbieten.

    Die zuständige Bezirksgruppe lehnte Karsts Antrag zwar ab. Erst 1995 allerdings, nachdem Karst ein weiteres Mal verurteilt wurde, weil er einen acht Jahre alten Jungen missbraucht hatte, strebte der Landesverband ein Parteiausschlussverfahren an. Was in den Jahren zuvor in der Gruppe Jung und Alt geschehen ist, wie viele Mitglieder sie hatte, ob es durch diese Institution der Grünen zu systematischen Missbrauch von Kindern kam, all das ist heute nicht zweifelsfrei bekannt – auch weil sich die Berliner Grünen damals nicht wirklich darum kümmerten. …

    von: Issio Ehrich (Gab es ein grünes Missbrauchs-Netzwerk?), auf: n-tv (20.05.2015)

    http://www.n-tv.de/politik/Gab-es-ein-gruenes-Missbrauchs-Netzwerk-article15132876.html

  31. traoré Says:

    … Thomas Birk. Erst nach der Pressekonferenz erleichterte der queerpolitische Sprecher der Abgeordnetenhausfraktion sein Gewissen per Facebook: Er bekannte, den grünen Pädoaktivisten Fred Karst einmal in seiner Wohnung besucht zu haben. Dabei hatte er einen deutlichen Verdacht auf Kindesmissbrauch: Bilder von nackten Pfadfinderknaben an der Wand, eine betrunkene Mutter, die von ihrem Sohn erzählte, der auf der Flucht vor dem grünen „Kinderfreund“ freiwillig ins Heim gegangen sei. Auch das Foto des Jungen hing an der Wand.

    Birk verließ nach eigener Darstellung geschockt die Wohnung. Mit dem, was er gesehen hatte, ging er aber nicht zur Polizei – kein Staat! Er sprach auch nicht mit Parteifreunden darüber – keine Kritik an Minderheiten! Er schwieg – jahrelang. Der Parteifreund wurde 1995 wegen Vergewaltigung eines Achtjährigen verurteilt.
    Birk beißt nun das schlechte Gewissen. Er gehört heute zu den entschiedensten Aufklärern bei den Grünen. Und er fordert nun auch andere, die „gewusst, aber nichts gesagt haben“, dazu auf, ihre Geschichten zu erzählen. Das große Erzählen, das konkrete Benennen von Personen, Orten, Taten muss jetzt auch losgehen. Nur so können sich die Berliner Grünen von der Schuld befreien, die sie auf sich geladen haben. …

    von: Nina Apin (Dieses verdammte Erbe), in: taz 22.05.2015

    http://www.taz.de/!160410/



    bereits Ende März 2015 weist der exzellente Journalist Christian Füller (Autor der pfadfinderischen Pflichtlektüre: Die Revolution missbraucht ihre Kinder) auf den GRÜNEN Pädo-Serientäter Fred Karst hin:

    Zu eurer Kenntnis: die Berliner Grünen haben gerade angekündigt, in einem Mitte April zu veröffentlichenden Bericht schonungslos ihre Vergangenheit aufklären wollen. http://www.taz.de/Aufarbeitung-Paedophilie/!157214/ Dabei wird von „bis zu Tausend Opfern“ die Rede sein. Zwei der wichtigsten Täter in diesem Zusammenhang sind Bündische:

    Fred Karst, grünes Mitglied, der in und außerhalb der Partei Gruppen mit Kindern installierte, die zum Missbrauch und zur „Nachschub“-Gestaltung wichtig gewesen seien; Karst war Nerother WV.

    herrce am 28.03.2015 (08:13, 08.16 Uhr)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=90



    Na sowas, nicht nur der sogenannte About (technische Daten über uns – DPB 1911), nein gleich die komplette Homepage des Deutschen Pfadfinderbundes gegr. 1911 ist ausgeknipst! Nun, beugen wenigstens wir der Erinnerungslosigkeit vor:

    Deutscher Pfadfinderbund gegründet 1911
    technische Daten über uns – DPB 1911

    Bundesehrengerichtsvorsitzender Fred Karst, Berlin verstorben

    http://dpb1911.pfadfinder.me/about/showrubrik.php?id=2


    So entstand der DPB 1911 e. V. am 11. November 1951 in Bad Kreuznach unter der Führung des Bundesfeldmeisters Werner Plaschke [aus Ispringen bei Pforzheim], genannt alarich. Seinen Namen sicherte sich der Verein durch die Zahlung der Vorkriegsschulden des gleichnamigen Vorgängerbundes. Erst später wurde er in DPB e. V. gegr. 1911 umbenannt. Bei der Gründung zählte der Bund etwa 4000 Mitglieder. Heute besteht der Bund aus dem Stamm Nibelungen in Düsseldorf-Benrath: drei Sippen, einer vor kurzem neuentstandenem Meute und einer Roverrunde. Bundesvorsitzender ist Helmut Walitzek (dino). Die Gruppenstunden finden in einem alleingenutzten Raum im kirchlichen Jugendheim Paulistraße oder im Pfadigarten, einer idyllischen Schrebergartenparzelle im Wald, statt. Außerdem pflegt der Bund auf seinen Internetseiten eine eigene Online-Zeitung, genannt “Der Pfadfinder” und ein umfangreiches Gruppenstundenarchiv. Die Bundestracht umfasst neben dem dunkelgrünem Hemd mit der Bundeslilie ein schwarz-grünes Halstuch bzw. ein dunkelgrünes T-Shirt mit Bundesemblem. …

    von: almi (Vorgestellt: DPB e. V. gegr. 1911), in: scouting 02-06

    http://scouting.de/vorgestellt-dpb-e-v-gegr-1911/


    BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
    DAS BUNDESARCHIV

    DY 24/ 22558
    Pfadfinderjugend

    Beurteilung des Bundesfeldmeisters des Deutschen Pfadfinderbundes 1911 Werner Plaschke

    1952 – 1953, o. Dat.

    http://www.argus.bstu.bundesarchiv.de/dy24/index.htm?kid=ad2f62fe-18e4-4a2d-a263-6fb6d0249840



    Protest gegen die Remilitarisierung und den Deutschlandvertrag (1951-1952)

    Für den Friedensvertrag – Gegen den Generalvertrag – Das Trennende beiseite

    „Deutsche Sammlung“

    Dortmund, den 29. Juni 1952
    Die Konferenz Deutsche Sammlung
    Arbeitskreis für deutsche Verständigung – für einen gerechten Friedensvertrag:

    Werner Plaschke, Ispringen, Krs. Pforzheim, Konstrukteur, Mitgl. d. Präsidiums des Westdeutschen Treffens, Bundesfeldmeister des Deutschen Pfadfinder-Bundes

    http://www.europeana.eu/portal/record/2022022/11088_DD3046DA_3A15_4579_9BF3_2E6F2841FA7C.html

    Bund der Deutschen, Partei für Einheit, Frieden und Freiheit (BdD)

    Nach der Unterzeichnung des Generalvertrags wurde am 26. Juni 1952 in Dortmund die Deutsche Sammlung gegründet. Mitglieder des Präsidiums waren der ehemalige Reichskanzler Joseph Wirth, Katharina von Kardorff-Oheimb und Wilhelm Elfes. Die Deutsche Sammlung rief zum Widerstand gegen den die Westbindung festschreibenden Generalvertrag auf und forderte, alle Möglichkeiten der Wiedervereinigung auszuschöpfen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bund_der_Deutschen,_Partei_f%C3%BCr_Einheit,_Frieden_und_Freiheit

  32. traoré Says:

    Fred Karst, der aus der Pfadfinderbewegung kam und teilweise rechtsradikale Positionen vertrat
    ::

    … Stattdessen schlüpften unbemerkt ganz andere unter den Deckmantel der Partei. Rund 20 Sexualstraftäter, so heißt es im Grünen-Bericht, wurden AL-Mitglieder. Darunter der vorbestrafte Dieter Ullmann. Er sorgte dafür, dass im Wahlprogramm 1981 die Straffreiheit für Sex mit Kindern gefordert wurde. Als er Kandidat für das Abgeordnetenhaus wurde, saß er in Haft, was keinen störte – im Gegenteil: Ullmann galt in der Partei als Opfer der repressiven Gesellschaft. …

    Die Auswüchse dieser falsch verstandenen Liberalität haben Frauke Homann, die für das Bezirksamt arbeitete und lange für die Kiezschule in der Skalitzer Straße, bis in die Nächte verfolgt. Entsetzt sei sie gewesen, als sie feststellen musste, dass nahezu alle Jungen in einer Grundschulklasse von einer Gruppe Pädophiler missbraucht wurde. …

    In den Schulen oder sozialen Einrichtungen für Kinder aus schwierigen Familien, so erfuhr Frauke Homann immer wieder, schlüpften die Täter in die Rolle der Helfer, galten sogar als Vertraute der Lehrer, die es gut fanden, wenn ihre Schüler Nachhilfe bekamen. Und auch viele Eltern oder alleinerziehende Mütter waren froh, wenn ein hilfsbereiter Mann auf die Jungen aufpasste, mit ihnen Schularbeiten erledigte oder Ausflüge unternahm. Dass die Kinder im Nachbarschaftskeller für Schlüsselkinder in der Falckensteinstraße nicht nur spielen konnten, sondern auch missbraucht wurden, flog erst viel später auf. Als Unbekannte eines Nachts Kinderpuff an die Tür sprühten, machte der Laden dicht. Den Pädophilen war’s egal, es gab genügend andere Treffpunkte. So konnte es sogar geschehen, dass einer wie Fred Karst, der aus der Pfadfinderbewegung kam und teilweise rechtsradikale Positionen vertrat, im Kreuzberger Biotop ungehindert seine Triebe ausleben konnte. Der inzwischen verstorbene [Anm.: das wäre zu belegen] Karst war Mitglied der Alternativen Liste, saß zeitweise im zentralen Landesausschuss. Seine Wohnung war Treffpunkt der von ihm gegründeten Arbeitsgemeinschaft Jung & Alt, in der Kinder ein- und ausgingen. In der Zeitung der Partei durfte er noch 1994 behaupten, dass Kinder durch „einvernehmlichen Sex keinen psychischen Schaden“ erlitten. Er flog erst 1995 aus der Partei, nachdem er erneut verurteilt worden war. …

    Wie rabiat die Pädophilen vorgingen, erlebte Frauke Homann immer wieder. Einmal wurde sie zum selbstverwalteten Heilehaus in der Waldemarstraße „befohlen“, wo sie eine Gruppe von Pädosexuellen – zusammen mit einem Anwalt – bedrohte. „Wenn ihr nicht aufhört, Stunk zu machen, dann prügeln wir euch aus dem Bezirk“, bekam sie zu hören. Reaktion in Kiez? Keine. Der Ton sei eben ruppig in SO 36, hieß es. …

    von: Gerd Nowakowski (Pädophilie in Kreuzberg: Es wollte keiner hören), in: Der Tagesspiegel 26.05.2015

    http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/missbrauch-bei-den-berliner-gruenen-paedophilie-in-kreuzberg-es-wollte-keiner-hoeren/11823438.html

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    Ebenso wandte sich Dieter F. Ullmann im Namen des TBS und unterstützt von den AL-Schwulen gegen die Aussage des grünen Bundestagsabgeordneten Herbert Rusche, die grüne Gesetzesinitiative zur Streichung der §§ 175 und 182 StGB sei „kein Freibrief für geile alte Männer“. Rusche hatte sich darüber hinaus für das Fortbestehen der §§ 174 und 176 StGB ausgesprochen. Ullmann war es auch, der sich am 12. Juli 1985 für das TBS gegen den Versuch des Grünen-Landesvorstands Niedersachsen stellte, Pädosexuelle aus den Schwulengruppen der Grünen heraus zu drängen.
    13

    Im Kreuzberger Stachel entflammte nun im Sommer und Herbst 1986 eine Diskussion um Pädosexualität, wobei die Kontroverse vor allem zwischen den organisierten AL-Frauen in Kreuzberg und Mitgliedern des Schwulenbereichs verlief. Kurt Hartmann und Manfred Herzer hielten im Kreuzberger Stachel (9/10 1986) die Bestrafung „gewaltfreier Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern für einen politischen Fehler und für ein Unrecht“. In der gleichen Stachel-Ausgabe erhielten sie in einem Leserbrief unter Bezugnahme auf den Artikel im Juli Unterstützung: „Auch die AL scheint inzwischen von der Wende befallen. Seit sie sich als Kinderficker-Partei diffamiert sieht, diffamiert sie jetzt wohl fleißig mit, möglicherweise um sich rein zu waschen? Die Pädos sind ja schon ausgegrenzt worden!“ [Leserzuschrift von Wolfgang Timmer [jugendbewegt-bündisch, s. u., genannt köchl], in: Kreuzberger Stachel, September/Oktober 1986, S. 7] Die Gegenposition vertrat Angela Schäfers vom AL-Bereich Frauen:

    „Männer sollten ihren Wunsch nach sexuellen Kontakten mit Kindern endlich als ihr Problem begreifen – als ihre Unfähigkeit, mit gleichberechtigten Partnern oder Partnerinnen zu leben – und nicht als bloße – natürliche – Variante von Sexualität. Und politisch aktive Schwule sollten diese Unfähigkeit nicht länger zum politischen Programm erheben, sondern ihren emanzipatorischen Ansatz als auch für diesen Bereich geltend verstehen.“ [Angela Schäfers: Egoistische Wünsche Erwachsener, in: Kreuzberger Stachel, September/Oktober 1986, S. 7]
    14

    Am 4. Februar 1995 erschien in der Berliner Zeitung ein Artikel über den Prozess und das Urteil gegen Fred Karst wegen Missbrauchs an einem zur Tatzeit achtjährigen Jungen. Es wurde berichtet, dass Karst aktives grünes Mitglied sei, eine Jugendgruppe leite und schon 1980 wegen sexuellen Missbrauchs zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden sei. Fred Karst gehörte dem Schwulenbereich der Berliner Grünen an und war seit Dezember 1992 sein Vertreter auf der Landesdelegiertenkonferenz.
    18

    Vermutlicher Schlusspunkt der zeitgenössischen Auseinandersetzung zum Thema Pädosexualität bei den Berliner Grünen war der Parteiaustritt Fred Karsts im Mai 1995, der somit einem möglichen Parteiausschluss zuvorkam.
    19

    Dieter F. Ullmann (Mitglied von Mai 1981 bis März 1989) und Fred Karst (Mitglied von März 1983 bis Mai 1995), die über viele Jahre in sogenannten offenen Wohnungen (darunter dem Falckensteinkeller) Jungen im Alter von 7 bis 12 Jahren sexuell missbraucht haben. Sie gehörten, beide sind inzwischen verstorben [belegbar?], zu den wichtigsten pädosexuellen Netzwerkern in- und außerhalb Berlins. Auch Peter Schnaubelt, der später wegen der Herstellung und Verbreitung von Kinderpornografie vor Gericht stand, war von 1992 bis 1996 Mitglied der Partei und ihres Schwulenbereichs. Kurt Hartmann, ein weiterer Hauptakteur des Schwulenbereichs, bezeichnet sich selbst zwar als nicht pädosexuell, hatte aber die sogenannte einvernehmliche Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern zum Lebensthema gemacht.
    29

    Zum anderen warb Fred Karst eine Gruppe von mehreren Männern an, die sich ab Herbst 1992 in der Untergruppe Jung und Alt als schlecht getarnte „Pädogruppe“ trafen. Sie sollte den Anschein einer Freizeit- und Wohltätigkeitsgruppe vermitteln, bestand aber wohl tatsächlich aus Männern, die sexuell auf Jungen auch unter 14 Jahren fixiert waren. Einzelne Mitglieder des Schwulenbereichs verteidigten noch 1994 aggressiv die bisherige Linie der vermeintlich einvernehmlichen Sexualität mit Kindern. Dies gipfelte in der Androhung von körperlicher Gewalt durch Mitglieder der Gruppe „Jung und Alt“ gegenüber der Kreuzberger AL-Frauengruppe und anderen Bereichsmitgliedern, die eine andere Meinung vertraten.
    29

    Nach der erneuten Verurteilung des Bereichsmitglieds Fred Karst wegen sexuellen Missbrauchs im Februar 1995 distanzierte sich der Schwulenbereich von jedwedem Missbrauch von Kindern und bekannte sich zum Schutzalter 14 Jahre. Damit wurde stillschweigend auch die These der möglichen einvernehmlichen Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen begraben. Die Mitglieder der Gruppe Jung und Alt verloren mit Fred Karst ihre Führungsfigur und wurden, soweit die Kommission es nachvollziehen kann, zwischen 1995 und 1997 wegen nicht gezahlter Beiträge als „Karteileichen“ aus der Liste der Parteimitglieder gestrichen.
    30

    Wortführer zum Thema Pädosexualität: Kurt Hartmann, Dieter F. Ullmann und Fred Karst
    ab 31 ff.

    Kurt Hartmann lebt heute in Brandenburg, war zwischenzeitlich in der PDS und hat 2013 auf der Liste der Piratenpartei für den Bundestag kandidiert. Er ist bis heute davon überzeugt, dass es eine einvernehmliche Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern (auch innerhalb der Familie) geben kann und fordert daher weiterhin die Abschaffung der §§ 174 und 176 StGB. Generell beharrt er darauf, dass sexuelle Handlungen als solche und Pornografie nicht in ein Strafrecht gehörten.
    31

    Dieter F. Ullmann
    … geht hervor, dass Ullmann allein zwischen 1986 und 1989 wegen vier verschiedener Missbrauchsfälle an Jungen zwischen sieben und zwölf Jahren mehrfach verurteilt wurde. Er verstarb 2004 [ggf. noch belegen].
    32-33

    Fred Karst
    ab 33 ff

    Fred Karst war wie Dieter F. Ullmann ein bundesweit vernetztes Mitglied der Pädosexuellenbewegung. Als solcher agitierte er auch aus dem Strafvollzug heraus, wo er u.a. bis 1985 fünf Jahre wegen sexuellen Missbrauchs von Jungen verbrachte. Er wurde wegen des gleichen Deliktes mehrmals angeklagt und verurteilt. Von 1986 bis 1989 war er erneut inhaftiert, diesmal aufgrund sexuellen Missbrauchs, den er im sogenannten Falckensteinkeller verübte. In diesem Zusammenhang wurden die Kreuzberger AL-Frauen auf ihn aufmerksam. Seine politischen Aktivitäten erstreckten sich auf die AG Pädophilie der Allgemeinen Homosexuellen Arbeitsgemeinschaft. Er war bei der Jugendbewegung Nerother Wandervogel und leitete dort Kindergruppen. Im März 1983 trat er der AL bei – während er in der JVA Tegel wegen sexuellen Missbrauchs inhaftiert war. …

    Er war laut Impressum der Website des Deutschen Pfadfinderbundes gegr. 1911 (nicht zu verwechseln mit dem Deutschen Pfadfinderbund) dessen Bundesehrengerichtsvorsitzender gewesen und mittlerweile verstorben [Hilfsverb fehlt – (weil) beim DPB 1911 abgeschrieben? Tod sollte belegbar sein].
    33

    Es ist davon auszugehen, dass weitere Aktive des Schwulenbereichs zwischen 1979 und 1995 nicht nur aus politischer Überzeugung, sondern auch im eigenen Interesse für die Abschaffung der §§ 174 und 176 StGB eintraten. So waren weitere Mitglieder der DSAP wie Horst Kirchmeier, Olaf Stüben und Wolfgang Zander oder von externen „Pädogruppen“ im AL-Schwulenbereich bzw. in seiner Untergruppe „Jung und Alt“ aktiv. Einige dieser Personen sind inzwischen verstorben, andere sind aus der Partei ausgetreten, wurden wegen fehlender Beitragszahlungen ausgeschlossen oder waren nie deren Mitglied. Ein Teil von ihnen war offenbar auch vor, während und nach der Zeit bei der AL/den Grünen in pädosexuellen Netzwerken außerhalb der Partei organisiert.
    34

    1986 … im Ringen um die Haltung zur Pädosexualität. Sie bezog sich auf einen Artikel des AL-Mitglieds [C. T.] alias „Egon“ über den Verdacht des sexuellen Missbrauchs bei Pfadfindern und in Jugendprojekten. In diesem Zusammenhang hatte Kurt Hartmann mit weiteren Mitgliedern des Schwulenbereichs die Kreuzberger-Stachel-Redaktion
    41

    Auslöser einer wichtigen Kontroverse zwischen Kreuzberger AL-Frauen und AL-Schwulenbereich war in diesem Zusammenhang ein Artikel in der AL-eigenen Zeitschrift Kreuzberger Stachel vom Sommer 1986. Unter der Überschrift „Wer steckt hinter ‚Kreuzberg inform‘ Oder: Die dubiose ‚Jugendarbeit‘ des W. Herzog“ thematisierte AL-Mitglied Christian Thiel unter dem Pseudonym „Egon“ Verdachtsfälle sexuellen Missbrauchs in Berliner Jugend- und Pfadfindergruppen (Autonome Brandenburgische Jungenschaft, Nerother Wandervogel).

    Dieser Artikel löste eine heftige Reaktion des Schwulenbereichs aus. Die Bereichsmitglieder Manfred Herzer und Kurt Hartmann reagierten in der September-Ausgabe des Kreuzberger Stachel. Unter der Überschrift „Sexuelle Verdächtigung“ stellten sie sich hinter Wolfgang Herzog und trugen ihre bereits bekannten Thesen vor.
    53-54

    Gegen Herzer und Hartmann positionierte sich Angela Schäfers vom AL-Frauenbereich in der gleichen Stachel-Ausgabe mit ihrem Artikel „Egoistische Wünsche Erwachsener“.
    p 54

    Im Kreuzberger Stachel folgten anschließend kontinuierlich weiterhin Artikel, die sich mit dem Thema sexueller Missbrauch von Kindern auseinander setzten. Dagmar Riedel-Breidenstein schrieb im März 1995 unter der Überschrift „Erster Parteiausschluss bei den Grünen? Grüner Kindesmissbraucher erneut verurteilt“ über die Verurteilung von AL-Mitglied Fred Karst am 4. Februar 1995. Fred Karst hatte in Kreuzberg den sogenannten Falckensteinkeller betrieben, in dem „Lückekinder“ aus Kreuzberg betreut wurden. Als „Lückekinder“ werden in der Jugendhilfe Kinder bezeichnet, die zwischen 9 und 13 Jahre alt sind und in diesem Übergangsalter vom Kind zum Jugendlichen bei Angeboten der Jugendhilfe oft durch das Raster fallen.
    59

    Die Bedrohung der Kreuzberger Frauen durch die Mitglieder des Nerother Wandervogel, die im Schwulenbereich aufliefen, hatte eine klare, endgültige und eindeutige Distanzierung des neuen Vorstandes zur Folge. Dem geplanten Parteiausschluss konnte Fred Karst (mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt) nur durch seinen kurzfristigen Austritt im Mai 1995 zuvor kommen.
    66

    Quelle: Bericht und Handlungsempfehlungen (Kommission zur Aufarbeitung der Haltung des Landesverbandes Berlin von Bündnis 90/DIE GRÜNEN zu Pädophilie und sexualisierter Gewalt gegen Kinder von der Gründungsphase bis in die 1990er Jahre)

    http://gruene-berlin.de/sites/gruene-berlin.de/files/benutzer/henriette.kluge/bericht_komm_aufarbeitung_gruene_berlin_.pdf

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    ernst siegfried hausberg (eisbär), wolfgang timmer (köchl),

    h__p://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&name=Hausberg

    Wolfgang Timmer [köchl] bei [Textbeitrag] Projekttreffen „Fürsten in Lumpen und Loden“ in der Eifel [kommentierend]

    h__p://blog.jugendbewegung-der-film.de/

  33. Carcinòl Says:

    Sur le bateau, le groupe fonctionne comme une microsociété qui vit en vase clos, avec ses règles propres et son gourou, le capitaine.

    Die Falado von Rhodos war 40 Jahre lang so etwas wie die (meistens) schwimmfähige Ausgabe der vielfach zum Tatort sexuellen Missbrauchs gewordenen Jugendburg über dem Dorf Balduinstein. Der französische Jungenverehrer „Léon“ (Léonid Kameneff) hingegen kam seit 1969 mit dem Konzept École en bateau als faktischer Vaterersatz (un substitut de père), Reiseleiter und Päderast an menschliche Beute. Dazu betrieb er den 1943 in der Werft Quéré-Gonidec-Kersaudy in Tréboul (commune Douarnenez, département Finistère, région Bretagne) mit einem 20 m langen Rumpf aus Holz gebauten Thunfischfänger, die Karrek Ven, gesamte Segelfläche 286 Quadratmeter, ab 1980 als Jugendsegelschiff.

    Neuromantischer Infantilismus der Reformpädagogik oder andere antiintellektualistische Verantwortungsverweigerung, sexuelle Revolution nach 1968 bzw. postmoderne Lust am Zerstören von Struktur und Nachvollziehbarkeit, die von außen schwer durchschaubare Kleingruppen-Abenteuerpädagogik Marke Pfadfinder oder Wandervogel, der für die Abschaffung der Schutzaltersgrenzen kämpfende Bündisch-Jugendbewegte Fred Karst und die Berliner GRÜNEN der Achtziger, in solchen Milieus schufen sich Päderasten den für sie bestens geeigneten Jagdgrund. Britisch (Morris Fraser aka Roderick Fraser; die Segelfreizeiten des Azimuth Trust), deutsch (bündische Falado) wie französisch auch mit dem Werkzeug Segelboot.

    Léonid Kameneff gründete école en bateau, die „Schule auf dem Schiff“. Was nach außen erlebnispädagogisch wertvoll wirkte, funktionierte intern wie eine Sekte. Auf abenteuerlichen Reisen um die Welt vergewaltigte und missbrauchte der Kinderpsychotherapeut Minderjährige, insbesondere Jungen. Tatort und Täterstrategie erinnern damit an die Schwimmversion von Pädo-Tatort Burg Balduinstein, das Balduinsteiner Segelboot Falado von Rhodos.
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    Un voilier naviguant sur les mers, l’aventure et l’utopie, l’école autrement, des „élèves“ dorés et nus sur le pont, tout cela est venu s’échouer entre les quatre murs clos de la cour d’assises de Paris. Pour le fondateur de l’Ecole en bateau, Léonide Kameneff, 76 ans, condamné à douze ans de réclusion criminelle, il n’y a plus de rêve mais, selon la motivation de l’arrêt rendu vendredi 22 mars, la brutale réalité de „viols et d’agressions sexuelles commis sur de très jeunes garçons pendant plus de vingt ans“, plus de liberté mais „un conditionnement quasi sectaire à l’égard d’enfants particulièrement vulnérables“, plus d’idéal pédagogique mais „une emprise psychologique pour assouvir des pulsions sexuelles“. Et il n’y a pas même la circonstance d’une „époque prétendument permissive“ – celle des années qui ont suivi mai 68 – mais „une sexualité déviante et profondément traumatisante pour les victimes“.

    Deux autres accusés, Bernard Poggi, 60 ans – qui avait lui-même été abusé, enfant, par Léonide Kameneff – et Jean-François Tisseyre, 58 ans, aujourd’hui atteint d’une grave infirmité, ont été reconnus coupables et condamnés respectivement à 6 ans ferme et 5 ans avec sursis. Le quatrième accusé, mineur au moment des faits, a été acquitté. […]

    Un avocat de la défense, Me Yann Choucq guidant Léonide Kameneff vers une reconnaissance de culpabilité à laquelle il s’était si longtemps refusé et n’hésitant pas à aller au-delà de ce que son client reconnaissait. „J’ai une certitude, c’est que quelque part dans cette histoire, il y avait de l’amour, aussi énorme que ce mot puisse paraître dans cette salle d’audience, a dit Me Choucq dans sa plaidoirie. Mais cela ne justifie rien. Car si je conçois que vous avez aimé ces enfants, Léonide Kameneff, je dois vous dire que vous les avez trop aimés, et mal aimés. Parce que vous avez confondu deux choses: la sensualité de l’enfant et la sexualité de l’adulte. Le rêve est aujourd’hui brisé et vous en portez la responsabilité“

    […] Ces garçons ou cette fille âgés de 10 à 15 ans réveillés la nuit dans leur couchette par les caresses d’un adulte. Ces gestes subis et rendus „dans le noir et le silence“. […] La crainte de décevoir „Léo“, leur héros, en se refusant à lui et celle d’être débarqués du bateau, s’ils ne se montraient pas assez dociles ou compréhensifs. Ces retours trop rares dans leur famille […] „L’enfant est là, au bout de l’escalator. Il est l’enfant prodigue. Ses parents, qu’il n’a pas vus depuis dix mois, l’attendent en bas. Ils sont fiers. Et la mère dit: „Alors, c’était bien?“ Mais que voulez-vous qu’il dise l’enfant? Qu’on lui a mis un sexe d’homme dans sa bouche de gamin de 10 ans? Comment pourrait-il décevoir le bonheur et l’espoir de ses parents? Alors il parle des coquillages, du soleil, de la mer et du vent“.

    aus: Pascale Robert-Diard (Le procès exemplaire de l’Ecole en bateau), in: Chroniques judiciaires / LE MONDE 23.03.2013

    http://prdchroniques.blog.lemonde.fr/2013/03/23/le-proces-exemplaire-de-lecole-en-bateau/

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    Onze anciens élèves de l’Ecole en bateau, qui dénoncent des abus sexuels commis dans les années 1980 à bord du voilier le „Karrek Ven“

    http://www.europe1.fr/faits-divers/karrek-ven-les-victimes-veulent-reparation-860473

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    De 1969 à 2001, cette association, l’école en bateau, fondée par Léonid Kameneff, ancien instituteur et psychologue, a accueilli plus de 400 enfants à bord de plusieurs bateaux, de longs mois durant, pour vivre une aventure extraordinaire loin de leur famille.

    Mais cette utopie post soixante-huitarde s’est révélée être l’une des plus grandes affaires de pédophilie connue à ce jour en France.

    Au mois de septembre 1983, à l’âge de 13 ans, Laurent Esnault embarquait à Gallipoli en Italie sur le Karrek Ven. C’est là que débutait son voyage à l’Ecole en bateau. C’est là qu’il a vécu le paradis et l’enfer.

    Témoin dans le cadre du procès, il a obtenu la confiance des autres victimes qui l’ont autorisé à les filmer pendant les trois semaines d’audience.

    Avec Réjane Varrod, une amie réalisatrice, il tente de comprendre à travers ce film pourquoi le silence et la culpabilité ont empêché les enfants de dénoncer leurs agresseurs pendant si longtemps.

    Il dresse également le constat des ravages que causent les actes pédophiles dans les vies des victimes.

    http://france3-regions.francetvinfo.fr/midi-pyrenees/emissions/doc-24-midi-pyrenees-et-languedoc-roussillon/actu/ecole-en-bateau-l-enfance-sabordee-un-documentaire-diffuse-vendredi-soir-24-octobre-vers-minuit.html

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    Dr Morris Fraser aka Roderick Fraser was a member of the Paedophile information Exchange (PIE), and was involved in child abuse networks across the UK and overseas. He was a founder of the Azimuth Trust charity which sent young boys on sailing holidays as a front for a paedophile ring. He was also one of eight men charged in New York as part of an organised abuse network.

    Fraser worked as a child psychiatrist in Belfast […]

    He founded the Azimuth Trust in 1988, linked to Ecole en Bateau, a French paedophile group founded in 1969 by Leonid Kameneff

    Fraser lived in Islington in 1990, at a time when paedophile networks had infiltrated Islington children’s homes. Another PIE member, Peter Righton, is connected to Islington via the Islington-Suffolk Project, which sent children in care on holidays to Lord Henniker’s estate in Eye, Suffolk. […]

    https://bitsofbooksblog.wordpress.com/2014/09/13/dr-morris-fraser-2/

    https://bitsofbooksblog.wordpress.com/2014/09/

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    Der heute 76-jährige Kameneff hatte die „Ecole en bateau“ im Jahr 1969 gegründet. Es galt als mutiges Alternativpädagogik-Projekt. Kinder und Jugendliche sollten auf seinem Schiff anders und besser lernen, die Schulzeit als Abenteuer erleben. Bis zum Jahr 2002 sollen 400 Schüler im Alter von zehn bis 15 Jahren an den Reisen teilgenommen haben. Begeisterte, manchmal auch überforderte Eltern schickten ihre Kinder ein Jahr, oft länger auf das Schiff. […]

    Ein Pariser Gericht erklärte Kameneff nun für schuldig, sich in den 80er- und 90er-Jahren an mindestens fünf Kindern vergangen und sie auch vergewaltigt zu haben. Ein Mitarbeiter Kameneffs wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt, ein weiterer zu fünf Jahren Gefängnis mit Bewährung. Die Richter sprachen von einer sektenartigen Behandlung besonders verletzlicher Kinder. Kameneff verteidigte seine „ideale Welt ohne Schranken zwischen Erwachsenen und Minderjährigen“ und wollte lange Zeit keine Schuld eingestehen. Am Tag der Urteilsverkündung entschuldigte er sich bei „allen, denen ich wehgetan habe“. Pädophil zu sein stritt Kameneff ab. Er habe „die Kinder ihre Sexualität ausdrücken lassen wollen“ und „auf ihr Verlangen antworten wollen“. Und er verwies auf die früheren libertären Zeiten nach 1968.

    aus: Michael Neubauer (Missbrauch auf dem Schul-Schiff), in: Badische Zeitung 25.03.2013

    http://www.badische-zeitung.de/panorama/missbrauch-auf-dem-schul-schiff–70313869.html

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    Abenteuer Kolumbus
    F 1990 (Phares d’ouest – Dans le sillage de Christophe Colomb / Western Lights)

    Mit dem Segelschiff „Karrek Ven“, einem umgebauten Thunfischkutter, schippern elf Schüler und ihr Lehrer Léon von Spanien aus nach Amerika – auf den Spuren von Christoph Kolumbus in die Neue Welt …

    http://www.fernsehserien.de/abenteuer-kolumbus

  34. Machandelboom Says:

    Jugendbewegt-bündischer sexueller Missbrauch an Jungen und Afghanistans männerbündische Unkultur einschließlich des Tanzjungen oder vielmehr Sexsklaven, des Baccha Bazi
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    In Afghanistan, wo Ehefrauen vor allem zum Kindergebären da sind, vergnügen sich viele Männer mit Tanzjungen. Baccha Baazi, wörtlich übersetzt «Knabenspiele», ist eine alte Tradition, die seit dem Ende der Taliban-Herrschaft zum blühenden Gewerbe geworden ist. […] Dastager hat so großes Vertrauen in Najibullah Quraishi, dass der Journalist allein mit den Tanzknaben reden kann. Der 13-jährige Nemat vertraut ihm an, sein Leben sei ruiniert. Er habe Angst, er werde getötet, wenn er sich weigere, mit den Männern Sex zu haben. Der 15-jährige Imam hingegen macht sich Gedanken über seine Zukunft, denn sobald bei den Tanzjungen der Bartwuchs einsetzt, werden sie gegen jüngere ausgetauscht. «Wenn ich es mir leisten kann, werde ich dann selber 20 bis 30 Jungen haben. Ich will sie für mich haben, sie sollen aber auch für meine Freunde da sein.» Der zehnjährige Shafiq hat gerade erst mit dem Unterricht begonnen. Er weiß nicht, was ihn erwartet und hat volles Vertrauen in seinen Meister.

    aus: Ernst Seibold (Tanzsklaven), in: Stimme (Heilbronn, Hohenlohe, Kraichgau) 20.07.2015

    http://www.stimme.de/teleschau/tv-tipp/tv/Tanzsklaven;art4334,2133096

  35. Cees van der Duin Says:

    Stichworte

    Berlin, GRÜNE der Achtziger / Alternative Liste, Fred Karst,
    jugendbewegt-bündisches Päderastie-Netzwerk

    Heute zu finden auf Pfadfinder-Treffpunkt; von: rosé (bericht eines betroffen des pfadfinders fred)

    Unerträglich – Die Grünen und die Päderastendebatte

    von: Claudia van Laak
    Programm: Deutschlandfunk
    Sendung: DLF-Magazin

    http://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=3&audioID=382381&state=


    Beitrag vom 25.07.2015 – 00:29

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12377&entries=0#post191113

    Sexueller Missbrauch im Stachowitsch-Umfeld

    Alexej Stachowitsch war Mitbegründer des Freien Bildungswerkes Balduinstein. 2013 und 2014 wurde öffentlich bekannt, dass die Geschichte dieser Jugendburg von Gründung an von einer Kette von sexuellem Missbrauch an männlichen Minderjährigen begleitet worden war.

    Gründer und bis 1958 Direktor war Alexej Stachowitsch (* 1918).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Werkschulheim_Felbertal

    “Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at:

    Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind. […]

    Kardinal Christoph Schönborn:

    […] Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

  36. Grüner Bund Says:

    Heih, wir lachen der Gefahren, freie wildverwegne Scharen
    ::

    Etwa zwei Jahre nach dem vermeidbaren und vermeidenswerten Untergang der Falado von Rhodos bespricht das Flensburger Tagblatt den Bericht der BSU und weist darauf hin, dass der Trägerverein auch für das Nachfolgeschiff Whydah of Bristol keine Zertifizierung nach der Sicherheitsrichtlinie für Traditionsschiffe bei der BG Verkehr beantragt hat.

    :: (Zitat)

    […] Die für die „Bündische Jugend“ fahrende rote Brigantine „Falado von Rhodos“ war in Kiel und in Schleswig beheimatet und mit ihren Pfadfinder-Mannschaften regelmäßig Gast bei maritimen Veranstaltungen in der Region. Vor zwei Jahren schaffte es der damals 45 Jahre alte Nachbau eines griechischen Küstenseglers (Kaiki) in die Schlagzeilen: Bei rauer See geriet der Zweimaster in der Nacht auf den 9. August vor Island in Seenot und sank. Die zwölfköpfige Crew, darunter sieben Kinder und Jugendliche, konnte von der Küstenwache gerettet und wohlbehalten an Land gebracht werden. […] Der Bericht der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU), die ihn vergangene Woche mit der Jahresstatistik 2014 veröffentlichte. Dass der Atlantiktörn nicht als Tragödie mit Todesopfern endete, sei „ausschließlich glücklichen Zufällen zu verdanken“ gewesen, heißt es dort.

    Der Bericht zeichnet auf 38 Seiten in sachlicher Schärfe das Bild eines ausgeleierten Seelenverkäufers, der sich in jener Nacht vor Island einwandfrei am falschen Ort befand. Jahrzehntelange Extrembelastung durch zu harte Seebedingungen, ein überdimensioniertes Rigg, unterdimensionierte Schiffsverbände, unfachmännische Pflege und grundlegende Konstruktionsmängel addierten sich zur Fast-Katastrophe. […] Und das hätte, ausdrücklich weist die BSU darauf hin, jederzeit auch mitten auf dem Atlantik geschehen können. Fernab von jeder rettenden Küstenwache. „Das Schiff war zum Unfallzeitpunkt nicht mehr seetüchtig“, stellt die BSU fest. […]

    Ein Unglück mit mehrfacher Ansage. Schon 1999 hatte ein vom Verein bestellter Gutachter dringend empfohlen, ein Auslaufverbot bei bestimmten Windstärken zu verhängen, das Fahrtgebiet zu beschränken und das Schiff „mit größter Vorsicht“ zu segeln. Der Konstrukteur selber wunderte sich, dass aufgrund der Bauweise (nach Augenmaß ohne Aufsicht einer Klassifizierungsgesellschaft) das Boot überhaupt so lange gehalten hatte. Und auch kurz vor Antritt der letzten (von sechs) Atlantik-Überquerungen gab es eine deutliche, aber vergebliche Warnung. Nach einer Begutachtung durch die Kappelner Yacht- und Bootswerft Stapelfeld wurde dem späteren Unglücks-Skipper und Vereinsvorsitzenden [vgl. Quelle unten: Geschäftsadresse: balo, A. Hommel […] Axel Hommel (Vorsitzender)] schriftlich mitgeteilt: „Die Konstruktion sowie deren Zustand ist, vor allem in Hinblick auf geplante Reisen, erschreckend. Das Schiff ist zurzeit absolut nicht seetauglich!“

    Nach dem Unglück sprachen aufgebrachte Pfadfinder-Eltern von einer Fahrt „sehenden Auges in den Untergang“, die Vereinsführung bemühte sich, die Havarie herunterzuspielen. […]

    Der Skipper in der Unglücksnacht auf dem Nordatlantik gilt zwar als erfahrener Segler, verfügte laut Untersuchungsbericht aber nur über den Sportküstenschifferschein (Höchstabstand zur nächsten Küste 12 Seemeilen) und wurde assistiert von zwei Inhabern des Sportbootführerscheins See. […]

    Der Verein Falado von Rhodos hat in diesem Jahr ein anderes Schiff in Fahrt gebracht, mit dem die Pfadfinder wieder „den Ozean unsicher machen“ können, wie es in der Eigenwerbung launig heißt. Die „Whydah of Bristol“ (Heiligenhafen) ist mit jugendlicher Pfadfinder-Crew aktuell im schwedischen Schärengarten unterwegs. Einen Antrag auf Zertifizierung der „Whydah“ nach der Sicherheitsrichtlinie der Traditionsschiffe, so die BG Verkehr auf Nachfrage, hat der Verein übrigens nicht gestellt.

    aus: Falado von Rhodos: Pfadfinder-Brigantine entging nur knapp einer Tragödie, in: Flensburger Tageblatt, 05.08.2015

    http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/falado-von-rhodos-pfadfinder-brigantine-entging-nur-knapp-einer-tragoedie-id10381411.html

    ::

    Geschäftsadresse: balo, A. Hommel […] Axel Hommel (Vorsitzender). So. Und der Skipper hat natürlich immer noch nicht gewusst, wie der Zustand des Fahrzeugs wirklich war. (Auch wenn der BSU-Bericht formuliert: „Dem Schiffsführer war der Zustand des Schiffes bekannt.“ – Seite 33)

    https://www.segeln-forum.de/board1-rund-ums-segeln/board4-seemannschaft/52292-untersuchungsbericht-zu-gesunkenem-traditionsschiff/index3.html

    ::

    Am 9. August 2013 sank die Falado wenige Seemeilen vor der Westküste Islands. Wir waren erschüttert und traurig, denn: „Sie ist mehr als ein fahrbarer Untersatz, der uns von Ort zu Ort trug. Sie ist ein Wesen, das mit der Zeit eine Seele bekam“.

    Seit diesem Jahr (2015) fährt nun die Whydah of Bristol in ihrem Kielwasser, so dass das selbstbestimmte Jugendsegeln weiter gehen kann. Die Whydah ist ein im Jahr 2000 in England erbauter Gaffelschoner mit Stahlrumpf, Holzdeck und zwei Holzmasten. Sie ist ein Schiff, das – selbst im Hafen liegend – die Sehnsucht nach Wind und Wellen weckt.

    Brigantine Falado von Rhodos gem. e.V., Vorstand: Axel Hommel (Vorsitzender), Andreas Burgdorf, Daniel Pumpe, Stefan Engel

    http://www.falado.de/impressum.html

  37. Altpfadfinder VCP GNO und Meißnerfahrer 1988 Says:

    Sich durch Doktor Bär (Beitrag vom 07.08.2015 – 00:52) nicht verunsichern lassen. Einer blickt durch:

    (Zitat aus dem Beitrag vom 08.08.2015 – 21:47)

    „Natürlich sehen diverse Vereine und Privatunternehmer ihre Zukunft und auch Pfründe gefährdet. Es ist ja für Schiffsbesitzer im Traditionsschiffsbusiness ein gängiges Geschäftsmodell, ihren Kahn von einem gemeinnützigen Verein (so man genug Familienmitglieder für die Gründung findet) betreiben zu lassen. Von dem lässt man sich dann als hauptberuflicher Skipper anstellen etc. pp. So kann man z.B. wunderbar Fahrten für die staatliche Jugendpflege anbieten.

    Die neue Whydah of Bristol vom Falado-Verein ist auch so ein Fall. 2000 als moderne Schweißkonstruktions fertig gestellt – da ist nix ‚Traditionsschiff‘, also auch kein ‚Traditionsschiffstatus‘.“

    (Zitatende)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=11649&entries=120

    Wer aber ist Pfadi-Finanzstratege Doktor Bär? Pfadfinder und Forist mogge CPD (im Beitrag vom 29.06.2015 – 10:53) ist vorbildlich neugierig:

    „Doktor Bär, aus welchem Bund kommst Du denn?“

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12396&entries=0

    Frank Diener sprich holzwurm vom BdP Petterweil lässt sich bekanntlich kein X für ein U vormachen und fragt beharrlich nach:

    „@ Doktor Bär – Du hast uns noch nicht mitgeteilt welchem Bund Du angehörst.“

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12396&entries=15

  38. bora, ehem. die Gefährten (dj.bdh) Says:

    Herbert Westenburger bündisch berry ist tot. Der jugendbewegt-bündische Zeitzeuge insbesondere zum Nerother Wandervogel der Zeit um die Machtergreifung sowie der jungenschaftlich geprägten (im Nationalsozialismus illegalen und verfolgten) Bündischen im Frankfrueter Raum starb am 08.08.2015.

    Homepage von Herbert -berry- Westenburger

    Autor des Buches Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel, einem Lebensbericht von 1932 bis 1948 über Widerstand, Gestapo-Haft, Krieg, Gefangenschaft und Wiederaufbau der Demokratie.

    http://www.herbert-westenburger.de/

    aus der Frankfurter Rundschau vom 08.01.2014 zum 94. Geburtstag von berry Herbert Westenburger, von: Christina Lenz:

    Mut zum Widerstand

    […] Als 12-Jähriger trifft er 1932 zum ersten Mal auf Mitglieder des Nerother Wandervogels. Die vielfältigen Aktivitäten der Gruppe, Singen, kollektives Lesen, Wandern und gemeinsame Fahrten ziehen ihn an. Immer öfter entflieht er dem heimischen Matrosenanzug und den großbürgerlichen Abendgesellschaften in der Familie, bei denen er brav Diener macht und Handküsse verteilt. „Die Gruppe wurde meine Ersatzfamilie“, sagt berry.

    Prügeleien mit der Hitlerjungend

    Auch als das Nazi-Regime 1933 alle Jugendgruppen außer der Hitlerjugend verbietet, halten berry und seine Freunde an ihren Treffen fest, illegal. Sie schließen sich einer autonomen Jungenschaft an. „Wir wollten unbedingt durchhalten“, sagt berry. „Die Freiheit zu haben, das Lied zu singen, das ich möchte, da hin zu fahren, wo ich möchte, das war mein Antrieb“, erzählt er. Sie singen weiter für Freiheit und Selbstbestimmung – Kosaken-Lieder, Brecht-Songs und Lieder mit Zeilen wie: „Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel – Beruf und Schule, Stellung, Geld. Und tobt auch das Parteigesindel, Hussa, der Bund bleibt unsre Welt.“ In der Illegalität treffen sie sich zuerst im Frankfurter Nordend, später in einer ausgebauten Hütte im Wald. Sie tragen groß-karierte bunte Hemden, nicht etwa die verhassten Braunhemden.

    Immer öfter kommt es zu Prügeleien mit der Hitlerjugend. Berry organisiert einen „bündischen Selbstschutz“, um sich vor den Übergriffen, auch durch die Polizei, zu schützen. 1938 wird er wie viele seiner Freunde im Frankfurter Gestapo-Gefängnis Klapperfeld inhaftiert. Sieben Monate später, als der Krieg beginnt, ist er den Nazis als Soldat nützlicher. Das einzige, was berry zuerst in Berlin, dann im Afrika-Korps in dieser Zeit tröstet, sind die in langen Nächten selbstgeschriebenen Liederbücher und unzählige Briefe von Freunden.

    Mutter stirbt im KZ Auschwitz

    Mit Zeilen wie: „Möge es Freundschaft geben (…), die fortbesteht über Kontinente, Meere und Kriege.“ Nach zwei gescheiterten Fluchtversuchen und amerikanischer Kriegsgefangenschaft kehrt berry 1946 nach Frankfurt zurück. Während er an der Front kämpfte, wurde seine Mutter als Halbjüdin im KZ Auschwitz ermordet. Was ihm nach dem verheerenden Krieg bleibt, ist die alte Leidenschaft: Er baut eine neue bündische Jugend in Hessen auf und wird deren Sprecher. […]

    http://www.fr-online.de/stadtteil-portraets/frankfurt-bonames-mut-zum-widerstand,8430636,25823726.html

    HERBERT berry WESTENBURGER VERSTORBEN

    von: lari am 08.08.2015

    Heute ist Herbert berry Westenburger im Alter von 95 Jahren verstorben.

    Eine große Persönlichkeit der Bündischen Bewegung ist damit von uns gegangen. Unsere Gedanken sind bei seinen Freunden und seiner Familie.

    (scouting Redaktion)

    http://scouting.de/herbert-berry-westenburger-verstorben/

    ZUM TODE VON berry (HERBERT WESTENBURGER)
    von: almi am 09.08.2015

    […] Seine bündische „Karriere“ beginnt dort mit einem bundesunmittelbaren Fähnlein im Nerother Wandervogel, welches bis zur Auflösung 1932 beisammen bleibt und dessen harter Kern dann in zu einer illegalen Jungenschaft findet und trotz Endeckung und Gestapohaft den Kontakt zueinander nicht verliert. Nach dem Krieg wurde berry einer der Neubegründer der Jungenschaft in Hessen. […]

    http://scouting.de/zum-tode-von-berry-herbert-westenburger/

  39. Altpfadfinder Says:

    Die 40 Jahre lang tätigen, nach ihrer Vertreibung von Burg Waldeck (1974) ins Lahntal ausgewichenen charismatisch-bündischen Problemführer waren hinsichtlich ihrer pädophilen Philosophie oder Pädosophie (vgl. die stolze Selbstvermarktung des in späteren Jahren erblindeten ajH-Führers yoga noch 2005 auf dem ersten Beräunertreffen: Horst-Dieter Leckebusch, Sänger und Pädosoph) sehr verwandt mit den ihre Schüler sexuell missbrauchenden Reformpädagogen und Lehrern der Odenwaldschule genannt Oso.

    Isolierte Zitate.

    Bevor ich zur Odenwaldschule ging, war ich am Ammersee in einer Hauptschule, in der noch mit dem Rohrstock auf die Nagelbetten geschlagen wurde.

    Ich kam aus einem humanistischen Gymnasium in München, wo uns der Griechischlehrer noch an den Ohren aus der Bank zog und erklärte, er habe Stalingrad überlebt, er werde auch uns überleben.

    Die Zeit damals war ja eine sehr spezielle. Es herrschte eine „Anything goes“-Atmosphäre.

    Ich erinnere mich auf jeden Fall, dass wir im Chor gesungen haben: „Der Be-he-cker, der Be-he-cker, der findet Jungens le-he-cker, fiderallala, fiderallala

    Es ging hier alles sehr frei und locker zu. Hier durfte man sich verlieben, Hand in Hand übers Gelände schlendern, im Speisesaal vor den Lehrern den Freund knutschen.

    Es gab enorme Kameradschaft mit meinen Mitschülern, aber eben auch diese permanente Grenzverletzung. Ich war zwar kein Opfer sexuellen Missbrauchs, aber des permanenten Anbaggerns.

    Ja, stimmt, wir konnten tolle Sachen machen. Aber da war eben auch diese permanente Grenzverletzung. Wenn man zum Beispiel morgens nicht aus dem Bett kam, kam erst das Bauch-Bazi, dann das Oberschenkel-Bazi, dann das Eier-Bazi.

    Was hier offenbar passierte, hat ja fast schon Abu-Ghraib-Charakter.

    Ich war 13 Jahre alt und an Pfingsten mit Musiklehrer Wolfgang Held und ein paar Schülern an den Gardasee gefahren. Es ging los mit In-den-Arm-Nehmen, Nett-zueinander-Sein. Ich durfte ihn Wolfgang nennen und duzen, im Auto vorn sitzen. Und dann kam er mit einem kleinen Schlüpfer bekleidet zu mir ins Zelt und meinte, mit mir rumschmusen zu müssen.

    Mein Vater, einst Rittmeister und bei der Wehrmacht, mittlerweile aber zum Heidelberger Apo-Opa mutiert, sagte: „Sei doch nicht so spießig.“ Und meine Mutter hat mir nicht geglaubt.

    Hier wurde Analverkehr mit Elfjährigen betrieben, um das mal so ganz deutlich zu sagen!

    Mich erinnern die Verhältnisse, je mehr auf den Tisch kommt, zunehmend an die Colonia Dignidad.

    Alles wurde weggedrückt, aus einer linken, „guten“ Gesinnung heraus, um den Ruf der Reformpädagogik nicht anzukratzen.

    In keiner einzigen der jammerigen Rücktrittsbegründungen steht: Ja, wir haben Fehler gemacht, wir haben etwas versäumt, und wir übernehmen dafür die Verantwortung

    (Quelle: „Eier-Bazi“ im Odenwald – DIE WELT, 23.04.2010)

    http://www.welt.de/debatte/article7289927/Eier-Bazi-im-Odenwald.html

    :::::::

    […] „Wenn Becker etwas sagte und man im Nachhinein dachte ‚das stimmt doch so nicht‘, dann suchte man den Fehler bei sich -und nicht bei Becker. Man überlegte, was man Missverständliches oder Unklares gesagt haben könnte, so dass er zu dieser Ansicht kam“, berichten die Ehemaligen.

    Kann ein Mann, der sich an Dutzenden Kindern vergangen haben soll, noch als glänzender Pädagoge gehandelt werden? Warum haben Lehrer, wie es einer von ihnen nun sagt, zwar von Beckers „homophilen Neigungen“ gewusst, aber das Wissen auf sich beruhen lassen?

    „Der Be-he-cker, der Be-he-cker, der findet Jungens le-he-cker! Fiderallala, fiderallala, fideralla-la-la-la“, haben sie im Chor gesungen, erinnert sich Altschüler Bockelmann auf dem Podium und stimmt die Melodie an. Doch unternommen haben sie nichts. Was auch? Becker war Teil des perfiden Systems – und er war zugleich sein Kopf. Es gab keine Anlaufstelle und kein Entkommen. […]

    „Ich bin in der Bettmachphase in das Zimmer von Lehrer H. gegangen. Da lagen Sechstklässler im Bett und wurden gestreichelt“, erinnert sich Tiedemann sichtlich aufgewühlt. Es sind diese Szenen, die Gänsehaut verursachen. „Die Täter haben geglaubt, dass sie das Richtige tun“, setzt er nach. Und weil sie für sich beanspruchten, im Sinn des pädagogischen Eros und somit im Recht zu handeln, fällt es allen anderen heute ungleich schwerer zu beurteilen, was richtig ist und war – und was nicht. Kinder missbrauchen, das war unentschuldbar falsch – keine Frage. Aber trösten und dafür körperliche Nähe suchen?

    „In meinem Fall war es in Ordnung, weil die Lehrerin mich und mein Wohl im Blick hatte und nichts anderes. Anders als Becker“, sagt Wölcken. Er hat Sorge, dass der Prozess der Aufarbeitung zu einer Entkernung der Odenwaldschule führt, zu einer Entfremdung von der eigentlichen Idee der Reformpädagogik, die das Wohl, die Freiheit und den Mut des Kindes in den Mittelpunkt stellt. „Ich habe Angst, dass man mir meine Oso kaputtmacht.“

    (Quelle: Debatte an der Odenwaldschule: Zwischen Traum und Trauma. Aus Ober-Hambach berichtete Barbara Hans, in: DER SPIEGEL, 17.04.2010)

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/debatte-an-der-odenwaldschule-zwischen-traum-und-trauma-a-689524.html

    .
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    CD’s von Horst Dieter Leckebusch (yoga) Dieser seit Jahren erblindete Künstler und Karate-Lehrer aus der autonomen jungenschaft Hellas [ajH]

    http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/I&B-Zusaetze/Zusatz_Heft73/Kunterbunte%20Nachrichten.pdf

  40. Lavelanet Says:

    Foulard: violet bordé vert
    Réunion Anciens Scouts 24ème Toulouse
    _________

    29 septembre 2007
    Vallée d’Ustou: le grand bleu…

    Optimiste, il nous offre la possibilité de voir en bleu, avec un atelier de teinture en vallée d’Ustou.

    Un chaudron, de l’indigo, un savoir faire, et hop !!! tranquille…

    Le voilà avec son chaudron magique:…

    http://retrouvailles.24.over-blog.com/article-12696701.html

    À Propos : Atteints par la soixantaine, quelques Anciens Scouts de la 24ème Toulouse se retrouvent annuellement avec leurs Ami(e)s autour d’un repas. À cet effet, ils ont rénové leurs antiques tentes,sorti leurs guitares et entonnent les chants traditionnel

    http://retrouvailles.24.over-blog.com/

    http://retrouvailles.24.over-blog.com/tag/album%20-%20souvenirs/



    L’Amitié double les joies et réduit de moitié les peines – Francis Bacon

  41. Grüner Bund Says:

    Selbst einem hemmungslos romantischen Wandervogel dämmert`s, jedenfalls beinahe:

    „Dämmerung kann Morgendämmerung, den erwartungsvoll beginnenden Aufstieg, und auch Abenddämmerung, den bedauerlichen allmählichen Abstieg und Untergang bedeuten.“

    (puschkin, Bündnis Blaue Blume)

    Doch hätte es dem jugendbewegt-kulturelle Dämmerung spürenden puschkin, ursprünglich Wiesbadener, jetzt im Siegerland wohnhaft, dämmern müssen, dass Verfall und Zerstörung („Abstieg und Untergang“) keineswegs pauschal nachteilig („bedauerlich“) sind.

    Schließlich wäre Zerlegung und Verlust von bündischer Herabwürdigung der Frau, bündischem Rassismus oder bündischem Kindesmissbrauch sogar sehr erfreulich, jedenfalls für alle, die unter Wandervogel oder Deutscher Jugendbewegung eben nicht die Heiligung einer erniedrigten Frauenrolle, der germanisch-völkischen Sache oder der irgendwie altgriechischen Päderastie verstehen.

    Der Dämmerungsbetrachter aus Betzdorf a. d. Sieg und Gründer von Bündische Blaue Blume sollte seine Bewertung des angeblich stets beklagenswerten („bedauerlichen“) Absinkens und Verlöschens bündisch-subkultureller Standards noch einmal überdenken.

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    Am 02.02.2015 zitiert Peter Moers aus Bonn Ortsteil Ippendorf von der soundsovielten Rabenklaue den puschkin d. i. Helmut Wurm …

    „Wandervogeldämmerung. Wenn man den typischen Wandervogel-Singestil sucht, dann geht man heutzutage am besten auf Pfadfinder-Singetreffen. […] reine traditionelle Wandervogelgruppen gibt es dagegen immer weniger. Der vielleicht sogar [in den] beginnenden Niedergang geraten ist.“

    … statt die Ursache für die in der Tat gleichsam abendliche, nämlich kulturell niedergehende Wandervogeldämmerung in der heimlich-unheimlichen jahrzehntealten jugendbewegt-bündischen Parallelkultur des sexuellen Missbrauchs an männlichen Minderjährigen zu erkennen.

    __

    Pfadfinder-Gottesdienst auf dem Kirchentag in Stuttgart

    „auf dem Kirchentag in Stuttgart (3. bis 7. Juni 2015) findet wieder ein Pfadfinder-Gottesdienst statt: Am Freitag, 5. Juni, um 15 Uhr in der Domkirche St. Eberhardt, in zentraler Lage in der Stadt. Für die Predigt hat der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Prof. Dr. Wolfgang Huber zugesagt. Aufgrund seiner ehemaligen Funktion ist zu erwarten, das zahlreiche Nicht-Pfadfinder teilnehmen werden. Dadurch ergibt sich die Chance, das wir Christlichen Pfadfinder uns einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen.

    Wir erhoffen uns, das zahlreiche CP´er am Freitag den Weg in die Domkirche St. Eberhardt finden. Wolfgang kommt aus unseren Reihen und ist Kreuzpfadfinder. Der Vorbereitungskreis setzt sich aus CP´ern aus VCP, CPD und der Dienstgemeinschaft der Kreuzpfadfinder zusammen.“

    https://kreuzpfadfinder.de/2015/05/01/pfadfinder-gottesdienst-auf-dem-kirchentag-in-stuttgart/

    __

    jergen informierte am 09.06.2015 um 13:51 Uhr lesenswert und bringt wichtige Kriterien zur Einordnung der nerothanen Abspaltungen incl. Balduinstein, NWV Nord, NWV Nord 1969 und der dazugehörigen altbekannten FM-Rhetorik.

    Zuletzt war der NWV Nord 1969 mit einer Adresse in Kade, Sachsen-Anhalt, gemeldet. Zitat jergen:

    “Heute sammelt sich ein Teil der an den NWV Nord beteiligten Personen in den Rabenklaue-Kreisen in Berlin, Bonn [Stadtteil Bonn-Ippendorf, diese Rabenklaue hat sich spätestens Mitte der Neunziger Jahre um Peter Moers und dessen Barden und Landsknechte sowie mehrere, dem einstigen Rabenklaue-Ordensführer stibbich nicht fern stehende alte Nerother endgültig herausgebildet] und Essen. Diese drei Kreise besuchen sich regelmäßig; an ihren Treffen nehmen auch andere einschlägig bekannte Personen teil, wie z. B. Peter S. [bündisch semmi], der zwar (kurzfristig) dann doch nicht als Helfer beim 35. DEKT mitarbeiten durfte, aber mindestens beim Pfadfindergottesdienst anwesend war und dort von anderen Teilnehmern der Bonner Runde herzlich begrüßt wurde.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12377&entries=0#post191143

    __

    Gegen Gruppenkultur, Reisekunst und Liedgesang des Wandervogels hat eigentlich niemand etwas einzuwenden, weshalb die Rabenklaue Bonn-Ippendorf und auch puschkin es doch wohl verstehen sollten: das schamlos täterfreundliche und unmoralisch opferfeindliche Pflegen der Kontakte in die bündische Päderastenszene etwa von ajH (autonome jungenschaft Hellas) und NWV Nord 1969, das und nichts anderes ist die – dann sehr berechtigte – Wandervogeldämmerung:

    „der … beim Pfadfindergottesdienst … herzlich begrüßt wurde“

    „Herzlichkeit“ zugunsten der Täter und auf – erneute – Kosten der Opfer. Pfui, derartig „herzliches“ Verhalten hat dem Wandervogel seit Jahrzehnten viel Schaden zugefügt.

    Noch zum Thema sexualisierte Gewalt gegen Jungen. Der Deutsche Pfadfinderbund gegründet 1911 (DPB 1911) wollte eine Erklärung zu Fred Karst (Bundesehrengerichtsvorsitzender) abgeben. Bis heute sehen wir eine hastig abgeschaltete Homepage – und warten.

    scouting informiert:

    „Die Homepage des Bundes DPB gegr. 1911 wurde nach Publikwerden der Vorwürfe in aller Eile vom Netz genommen. Zunächst wollte man intern klären, wer Fred Karst überhaupt war, wann er Bundesehrenrichter wurde, wer ihn ernannt hatte. Die Homepage des DPB gegr. 1911 geht aber in Kürze mit einer offiziellen Stellungsnahme wieder ans Netz.“

    http://scouting.de/jugendbewegte-unter-den-taetern/

    __

    Besagter Deutscher Pfadfinderbund gegr. 1911 (DPB 1911) ist in prominenter Rolle beim der jugendburg balduinstein nahe stehenden Untermerzbacher Kreis (UMK) vertreten, wo er einen der drei Sprecher stellt.

    __

  42. yucatán Says:

    [Vorab ein Hinweis auf die früheste Geschichte der Nachkriegsjungenschaft. Aus Januar 1947 existiert ein Brief nach London an tusk, Eberhard Koebel, von Horst Schenk-Mischke (1914–2004), der darin an die Zeit seiner Aktivität als Berliner Hortenführer von dj.1.11 erinnerte und tusk zur Rückkehr nach Deutschland einlud […] Siehe im Archiv auf Burg Ludwigstein, Nachlass: Korrespondenz zwischen Horst Schenk-Mischke und Eberhard Koebel (1947–1949), Georg Neemann (1946–1962), Johannes Ernst Seiffert (1961–1965), Günther Welter [bündisch welf] (1947–1950), seit Frühjahr 2006 im Archiv der deutschen Jugendbewegung.]

    (s. Seite 56, in: Susanne Rappe-Weber: „Komm zu uns …“ – ein Briefwechsel um die Wiederbelebung der Deutschen Jungenschaft im Jahr 1947 Von Susanne Rappe-Weber)

    ___ps://opus4.kobv.de/opus4-fhpotsdam/files/7/Rappe.pdf

    Nun zu dem vor 2010/2014 jahrzehntelang tabuisierten Thema bündische sexualisierte Gewalt gegen Jungen.

    Aus: Sven Reiß: Schatten der Jugendbewegung. Sexualisierte Gewalt und Pädosexualität in jugendbewegten Gruppen. Materialien zu einem Seminar der Jugendbildungsstätte.

    Seite 6 und 7 zu Schlüsselfiguren wie:

    saddi, Heinz Dörmer (1912-1998)
    welf, Ernst Günther Welter (1921-1994)
    ho, Horst Windrath (geb. in Trier um 1935, seit 1974 in Rees, verstarb 2002)

    So forderte Horst ho W. [Horst Windrath], Bundesführer der autonomen jungenschaft Hellas (ajH), mit Bezug auf Hans Blüher eine freie Sexualität ab der Geschlechtsreife

    http://www.jubi-ludwigstein.de/fileadmin/user_upload/pdf/Reiss_Schatten_JB_-_Internetfassung_AK_Schatten.pdf

    Azurblauer Himmel und tiefblaues Meer (Befreiung), 1985, horst dieter leckebusch (yoga) [ajH]

    http://www.deutscheslied.com/en/search.cgi?cmd=search&srch_Titel=A*&start=23750

    Die 15 Jahre des NWV auf Burg Hohlenfels (bis 1978). Offizielles Kaufdatum Burg nicht 1959, sondern vier Jahre später, weshalb puschkin korrigieren sollte (bzw. ergänzen, ob vor 1963 ggf. denn schon ein kleiner Bereich gekauft oder gemietet worden war), Zitat von puschkin aus Bündische Blaue Blume:

    „Dietrich Bahr, genannt fuzzy, Burgvogt, Weltenbummler, Kapitän, bündischer Barde. […] mehrere Jahre lang der erste Burgvogt auf der durch den Nerother-Bund 1959 erworbenen Burg Hohlenfels, Nähe Hahnstätten im unteren Aartal/Taunus.“

    Der Kauf der Burg war 1963:

    „Die zweite Burg, Hohlenfels, ist am 6. September 1963 Eigentum des Bundes geworden.“

    http://www.neroth.de/index.php/vereine/nerother-wandervoegel.html

    Ein dortiges Kennenlernen freilich kann auch vor 1963 erfolgt sein, puschkin über sich selbst und das altbekannte Ziel etlicher Wanderer in Mudershausen bei Hahnstätten, Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz:

    „der fuzzy im Frühjahr 1961 auf der Burg Hohlenfels das erste Mal kennen lernte.“

    1947 kamen Burg und Gutshof in den Besitz des Landes Rheinland-Pfalz. Nach dem Ende des Gastronomiebetriebs 1955 stand die Burg bis 1963 leer; bis 1978 war sie dann Sitz des Nerother Wandervogels. Seit 1978 ist die Burg wieder in Privatbesitz.

    Im ehemaligen Gutshof am Fuße des Burgfelsens ist seit 1973 eine Jugendbegegnungsstätte (Domäne Hohlenfels) untergebracht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Hohlenfels#Geschichte

    Thema bündische Pädosexualität und die Burgen Hohlenfels, 1963 bis 1978, und Balduinstein, 1974 ff.:

    In meiner mittlerweilen 50 jährigen Pfadfinderzeit wuchs ich in intakten Gruppen heran. Das Thema sexuelle Gewalt und Pädophilie habe ich etwa erst im Alter von 13-14 wahrgenommen. Allerdings auch im engsten Umfeld – und war darob ziemlich fassungslos. Mein ehemaliger Stammesführer […] Nachdem das ganze Ausmaß und den damit verbundenen gerichtlichen Prozessen bekannt wurde, waren wir mehr als geschockt.

    Ich kann mich erinnern, dass dies nicht der einzige Fall in unserem Bund war – und es wurde darüber geredet – aber von Bundesführungsseite eher unter den Teppich gekehrt als etwas zu unternehmen. Auch die Gerüchte über die Balduinstein, Hohlenfels und [einen] gewissen […] Exilrussen sorgten für extreme Aufmerksamkeit bei evtl. Kontakten mit anderen bündischen Gruppierungen.

    (18.03.2015 – 23:59 Uhr. Dank sei holzwurm.)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=15

  43. Balduinsteiner Chronist Says:

    Burg Balduinstein bei Wikipedia

    Angriff 16:25, 7. Aug. 2015‎
    Abwehr am 21.-22.08.2015

    So soll es sein, doch wie es leider zu erwarten war, Punkt 4 passte jemandem nicht:

    Inhaltsverzeichnis

    1 Lage
    2 Geschichte
    3 Heutige Nutzung
    4 Missbrauchsfälle
    5 Anlage
    6 Literatur
    7 Weblinks
    8 Einzelnachweise

    https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

    Versuch des Vertuschens erfolgreich abgewehrt. Täterfreundlicher Nebel des Schweigens sollte den Missbrauch an Jungen verbergen:

    Was soll das??

    Das mögen Tatsachen sein und sie sind vielleicht „enzyklopädiewürdig“ bezogen auf das Gebäude – aber mit Sicherheit nicht bezogen auf die Burg Balduinstein. Das ist ja nicht einfach ein „Ort“ – das ist ein historisches Baudenkmal. Da gehören also nur Beiträge zum Baudenkmal hin! D.h., mit „heutiger Nutzung“ ist m.E. das Ende erreicht. Es ist auch nicht Teil der Geschichte der Burg! (nicht signierter Beitrag am 7. Aug. 2015)

    Der Wiki sagt es unzweideutig: „ihre Nebengebäude werden als Jugendburg genutzt“. Es geht also mitnichten lediglich um die (in der Tat unbewohnbare dünne und hohe) Ruine sprich Burgmauer, sondern um das heutige Gelände: „ihre Nebengebäude“, die „Jugendburg“. Missbrauch an Minderjährigen ist ein unschönes Thema – siehe der gründlich gemachte Wiki Odenwaldschule -, doch keinesfalls einfach auszublenden, weil er ja die pittoreske Ruinenromantik stören könnte. 19:42, 21. Aug. 2015

    Wikipedia: Abschnitt Missbrauchsfälle, Artikel Odenwaldschule https://de.wikipedia.org/wiki/Odenwaldschule#Missbrauchsf.C3.A4lle 01:56, 22. Aug. 2015

    Der Artikel bezieht sich nicht lediglich auf die historische Bausubstanz, sondern auf Burg Balduinstein insgesamt: „Sie befindet sich in Privatbesitz, ihre Nebengebäude werden als Jugendburg genutzt und die Ruine ist gelegentlich Ort von Veranstaltungen.“ Diese 1974 von Alexej Stachowitsch und Freunden gegründete jugendburg balduinstein („1981 zog Stachowitsch auf Burg Balduinstein ein und wurde Schriftleiter der Zeitschrift Stichwort“ [Schwesterzeitschrift von Der Eisbrecher (Zeitschrift)]) wird seit vier Jahrzehnten Burg Balduinstein genannt oder, praktisch-kurz, die Burg. Die 2013 / 2014 in der regionalen und überregionalen Presse (siehe Quellen, deshalb eben sind sie bitte nicht zu löschen) besprochene Missbrauchsserie begann mit Gründung von jugendburg balduinstein 1974. Doch, sehr wohl ist der (leider) in der reichen Tradition von Wandervogel und Jugendbewegung begangene Missbrauch an Jungen „Teil der Geschichte der Burg“ Balduinstein und von uns nicht unter den Teppich zu kehren. Es ist eben nicht alles glückselig-romantisch auf einer Ritterburg. Derlei bisweilen überraschend heftige Reflexionsabwehr kennt die Öffentlichkeit aus der Aufdeckung der Missbrauchsfällen an der Odenwaldschule. 02:21, 22. Aug. 2015

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Burg_Balduinstein

    Angriff 16:25, 7. Aug. 2015‎
    Abwehr am 21.-22.08.2015

    https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Burg_Balduinstein&action=history

  44. Machandelboom Says:

    Zu lesen auf dem Blog Schariagegner, auf welchem der dem vielfachen Pädo-Tatort Burg Balduinstein gegenüber eine schier unbegrenzte Loyalität bekundende Erwachsene Frank Dreesbach („gerne und oft“) durch Kinderschützer Cees van der Duin rechtgeleitet wird.

    https://schariagegner.wordpress.com/2015/03/19/prinzip-balduinstein-das-kartell-des-schweigens-und-wegduckens/

    Frank Dreesbach Says:
    August 20, 2015 um 9:58 nachmittags

    Ganz großes Kino. Ich war in den 80ern gerne und oft auf der Burg und bin es heute auch hin und wieder. Habe ich nach eurer Ansicht einen wunden Popo? Mit den gleichen rhetorischen Mitteln, die den pauschalisierten Gegnern, oder gar Feinden, vorgeworfen wird, zieht sich hier durch den subtil verachtenden Text. Ich bin beeindruckt.

    Eifelginster Says:
    August 20, 2015 um 11:05 nachmittags
    Sehr geehrter Herr Dreesbach,

    andeutungsweise sprechen Sie über ihre nun mindestens 25 bis 30 Jahre vergangenen ersten Erfahrungen auf dem Gelände des von Alexej Stachowitsch (axi) gegründeten Freien Bildungswerks, der sogenannten Burg Balduinstein, und sind somit heute volljährig (über achtzehn Jahre alt).

    Haben Sie Kinder oder tragen bzw. trugen Sie Verantwortung als ein Jugendgruppenleiter? Nicht nebenbei gefragt: stammen Sie – wie wir – aus den Jugendgruppen, etwa aus dem weltweiten Scouting, der kirchlichen Jugendarbeit oder der Deutschen Jugendbewegung?

    Sie verteidigen die auch uns bekannte Jugendburg im schönen Lahntal sorglos pauschal – warum tun Sie das nicht unter dem pädagogisch, pfadfinderisch und bündisch höchst gebotenen, unzweideutigen sinngemäßen Bekenntnis: “Es gibt keine einvernehmlichen sexuellen Handlungen zwischen Volljährigen und Minderjährigen”? Missbrauch an Jungen ist seit 1974 ein Balduinsteiner Thema gewesen und Sie wissen das.

    Damit wir uns richtig verstehen, eine Jugendgruppenkultur voll von Naturkunde, Heimatkunde, Reisekunst, Liedgesang und Erlebnispädagogik ist eine wertvolle Sache, überall auf der Welt und für Mädchen wie Jungen, und genau das haben gewisse bündische Halb- und Vollnazis sowie bündische Päderasten mit eiskaltem Engagement vielerorts kaputt gemacht, wenngleich den hauptsächlichen und lebenslangen Schaden das sexuell missbrauchte Kind trägt. Und Sie plappern über “einen wunden Popo”.

    Um auf einer dem ernsten Thema angemessenen Grundlage diskutieren zu können bzw. damit auch Sie verstehen, wo die Licht- und Schattenseiten des Wandervogels bzw. der Deutschen Jugendbewegung liegen, empfehle ich Ihnen zwei ausgezeichnete Bücher, erstens von Maik Baumgärtner und Jesko Wrede: “Wer trägt die schwarze Fahne dort …” sowie zweitens – jetzt insbesondere zum Prinzip Balduinstein – von Christian Füller: Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    Bitte lesen Sie zunächst diese beiden Schriften.

    Mit freundlichen Grüßen

    Cees van der Duin

    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262

  45. Cees van der Duin Says:

    (Noch am 21.08.2015 ergänzte ich bei Ümmühan Karagözlü zum Thema Pädo-Netzwerk Balduinstein gegründet 1974.

    Frank „hin und wieder“ Dreesbach hat vorgezogen, sich nicht mehr zu Wort zu melden)

    Es ist nicht zu tolerieren, wenn versucht wird, den in mehreren Gerichtssälen behandelten Balduinsteiner sexuellen Missbrauch an männlichen Minderjährigen unter der Rubrik „ganz großes Kino“ (Frank Dreesbach) zu verbuchen und damit aus dem Bereich der Fakten in die Zone der Fiktion zu rücken.

    Was der nach drei Jahrzehnten frohgestimmter Balduinsteinbesuche im Sommer 2015 nebelwerfend, herumwitzelnd und uns über sein wundes oder eben nicht wundes Hinterteil („einen wunden Popo“) spekulieren lassende Herr Dreesbach nicht weiß oder bagatellisiert:

    […] „Die Vorwürfe reichen von Streicheln am Bauch über die Stimulation der Geschlechtsteile bis zum Analverkehr.“ […]

    „Er legte sich hinter mich und begann mich zu streicheln“, schildert ein junger Mann vor Gericht. „Dann nahm er meinen Penis in den Mund.“ Damals, vor zehn Jahren, war er 14. Heute haben er und andere Opfer endlich die Sprache gefunden. Sie erzählen vom Missbrauch durch ihren Ordensführer.

    Markus M. [pfiffo] ist leitendes Mitglied des „Autonomen Wandervogels“ mit Sitz auf der Burg Balduinstein in Rheinland-Pfalz. […]

    Schon der erste Wandervogel, von dem legendären Karl Fischer ins Leben gerufen, sah sich vollkommen autonom und ohne geschriebene Vereinsregeln. Die Alten Herren dienten bei der Gründungsversammlung nur als Unterschriftsmarionetten. Die jeweilige Gruppe sah sich häufig als einen elitären Geheimbund. Für Grenzüberschreitungen sind diese Eigenschaften ein idealer Nährboden – Kinder und Jugendliche werden in das klebrige Geflecht von Nähe, Ehre und Schweigen eingesperrt.

    Daher befasst sich ein eigener Arbeitskreis „Schatten der Jugendbewegung“ mit dem Thema sexuelle Gewalt. „Dieser Straftatbestand zieht sich leider wie ein roter Faden durch die über 100-jährige Geschichte der Jugendbewegung, aber damit wollen wir uns nicht abfinden“, sagt Jugendbildungsreferentin Annemarie Selzer, die dem Arbeitskreis angehört. „Es gibt keine einvernehmliche sexuelle Beziehung zwischen Kindern und Erwachsenen. Auch nicht unter dem Begriff des ,pädagogischen Eros‘, der über Jahrzehnte das Leitmotiv vieler jugendbewegter Gruppen war und nicht selten als Legitimation für sexuelle Übergriffe diente.“

    Beim Prozess in Saarbrücken geht es nicht nur um die individuelle Schuld des Angeklagten. „Es darf nicht sein, dass das anderen Jugendlichen immer wieder passiert“, sagte der Nebenkläger im Prozess aufgewühlt. „Die ganze Szene lügt sich was zusammen. Ihr müsst kapieren, dass es nicht in Ordnung ist, wenn ein alter Wandervogelführer einen 13-, 14-Jährigen auf dem Schoß hat und ihm in den Schritt fasst. Ich habe selber zu lange weggeguckt, und ich hasse mich heute dafür.“ […]

    (aus: Wandern und vögeln, in: taz, 11.06.2013)

    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2013%2F06%2F11%2Fa0123&cHash=1778efdc46367a1d88ad9df31aa085d3

    Zur gleichen Zeit lief in Saarbrücken ein mehrtägiges Gerichtsverfahren gegen Markus M. [bündisch pfiffo], einen Wandervogelführer aus dem Umfeld der Burg Balduinstein, der über mehrere Jahre Schutzbefohlene missbraucht hatte. Wir hatten uns vom Arbeitskreis vorgenommen, das Verfahren als Prozessbeobachter zu begleiten …

    Beräunertreffen und andere Singewettstreite wurden als Tatorte angegeben. Welch ein schales Gefühl bleibt zurück, wenn man sich vorstellt, dass im Gewölbekeller neben dem rauschenden Singefest im Meissnersaal ein 14jähriger Sippling von seinem volljährigen Gruppenleiter missbraucht wird? Wie beschämt fühlt man sich, wenn der Richter in der Urteilsverkündung ausspricht, das es scheinbar neben der Odenwaldschule und den katholischen Internaten einen weiteren Ort gegeben hat, in dem es gehäuft zum Missbrauch Schutzbefohlener gekommen ist – nämlich die Jugendbewegung. Und gleichzeitig wächst in diesen Momenten die Sicherheit, dass wir mit dem AK-Schatten auf dem richtigen Weg sind, hier nicht länger die Augen zu verschließen.

    Das Verfahren in Saarbrücken … wird Folgeverfahren nach sich ziehen, denn Markus M. war kein Einzeltäter, sondern eingebettet in ein System, in welchem der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Teil jugendbewegten Erlebens verkauft wurde.

    (zitiert aus: AK Schatten – Jahresrückblick 2013)

    http://www.jubi-ludwigstein.de/fileadmin/user_upload/buende/AK_Schatten_-_Jahresrueckblick_2013.pdf

    die zeugenvernahme zeigte, dass jugendliche auf der burg balduinstein und von dort ausgehend sexualisierte gewalt erlebt haben, und zwar vielfach. der richter sprach in seiner urteilsbegründung von einem “systematischen, geradezu organisierten beschaffen minderjähriger sexualpartner, um sie zu missbrauchen.” der richter sagte das. und die zeugen berichteten von übergriffen, beginnend mit moralischem abhängig machen über streicheln am Bauch, manipulation des penis, oral- und analverkehr. mehrere leute auf der burg, nicht nur der verurteilte, hatten lieblingspimpfe, die jede nacht bei ihnen übernachten mussten.

    cif
    am 18. Juni 2013

    http://www.vtaktuell.net/?p=5911

    Sich und geneigten Kameraden die Tatorte aufbauen, oder: Vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    von Christian Füller

    … ist die Burg Balduinstein kein Zufallsprodukt. »Aus meiner Sicht wird da ein ganzes System Balduinstein sichtbar, vor allem wenn man berücksichtigt, wie lange das schon so geht. Wir haben inzwischen Anzeigen von Taten aus den 1960er und 1970er Jahren vorliegen. Das ist alles verjährt, aber es zeigt, dort eine regelrechte Missbrauchs-Tradition entwickelt hat. Damals sind offenbar sehr viel gewalttätigere Übergriffe geschehen. Und es war nicht zu befürchten, dass Jugendliche nach analen Vergewaltigungen oder nach Stockschlägen zuhause etwas erzählen.«

    https://books.google.de/books?id=SsinBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Zu lesen bei netzwerkB:

    Eine Reihe von taz-Mitarbeitern selbst waren Pädokriminelle. Über ihr taz-Gründungsmitglied Dietrich Willier schrieb die taz in ihrem Nachruf 2009 voller Lob „Kinder vor allem gehörten zu seinem Leben.“ Mehr wollte man da nicht wissen. Der Abschlussbericht über sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule machte deutlich: Willier arbeitete an der Odenwaldschule von 1969 bis 1972 als Kunstlehrer. In diesen Jahren missbrauchte Willier Schüler. Man weiß von neun Opfern.

    Willier besaß eine umfangreiche Sammlung von Kinderpornos. Manche Kinder auf den Aufnahmen waren erst drei Jahre alt. Der spätere taz-Mitarbeiter Willier war ein Serientäter. Seine Taten dürften sich nicht allein auf diesen Zeitraum beschränkt haben. Willier war auch nicht der einzige Täter. Allein an der Odenwaldschule zum Beispiel spricht man von 132 Opfern.

    In der taz sind auch die Namen von weiteren pädokriminellen Mitarbeitern bekannt geworden, wir wissen von mindestens zwei solcher Mitarbeiter. Zudem veröffentlichte die taz auf ihren Seiten pädophile Texte, in denen der Sex mit Kindern verherrlicht wurde, die andere Täter ermutigt haben.

    Im Januar 2011 erklärte der stellvertretende taz-Chefredakteur, Reiner Metzger, noch: “Die Verbindungen zwischen Kindesmisshandlern, der deutschen Linken und auch der taz zu der Zeit sind offensichtlich noch nicht ausreichend geklärt.” …

    Wir fordern die taz auf, Christian Füller zu unterstützen. […]”

    Quelle:
    netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt. 26. August 2013. Zum nicht-veröffentlichten Artikel von Christian Füller in der taz

    http://netzwerkb.org/2013/08/26/solidaritat-mit-christian-fuller/

  46. starý čundrák Says:

    verlasst die tempel fremder götter,
    glaubt nicht, was ihr nicht selbst erkannt

    aus dj.1.11

    Sexualisierte Gewalt im Sommerregennebelgarten

    Jugendbewegung, also auch die Deutsche, als den Urgrund eines zeitlosen Menschentums zu bekennen, mithin Naturrecht und allgemeine Menschenrechte als Urbeginn und Ziel der einen, unteilbaren Menschheit, so hat es nur eine winzige Minderheit der Bündischen halten wollen. Der Totengräber des Jungenschaftsgedankens paulus Buscher etwa argumentierte hier nicht selten sekundenlang beinahe erfreulich, nur um sogleich in den Lobgesang auf nationalistische, teilweise pädophil aktive Freikorpskämpfer auszubrechen.

    Ein schlicht schwuler AWV-Führer, Landwirt und Besitzer von Rittergut Friemen bei Kassel Wilhelm Jansen wäre für den Wandervogel kein Problem gewesen, ein pädophiler „Willie“ im Jugendbund war es sehr wohl. Jansen gehörte zum 1897 gegründeten Wissenschaftlich-humanitären Komitee (WhK, um Magnus Hirschfeld), das sich für die Streichung des Paragraphen 175 einsetzte. WhK-Mitgründer und Verleger Max Spohr wagte es, Schriften zu publizieren, die das Thema Homosexualität offen ansprachen, das war damals revolutionär.

    Berüchtigt als Kindesmissbraucher ist der aus dem bündischen Milieu der Loosenau im Tal der Dhünn (Altenberger Dom sowie der heute vom Zugvogel bevölkerte Kochshof) stammende Edelweißpirat Alexander rex Ebbinghaus, über den der (wie über den mit rex befreundeten völkischen Albert Leo Schlageter) 1934 im Alter von sechs Jahren (Täter: „Maler- und Anstreichermeister … August Schmitz … Der Banjospieler bekam mich in die Hand“, Stigma S. 48) selbst sexuell missbrauchte Paul Daniel paulus Buscher (Das Stigma, 1988) ärgerlicherweise ausschließlich Positives berichtete:

    du mann mit kinder-idealen, vornehmer brahmane unserer sommertage: die welt, die du liebtest, hat dich nicht geliebt (S. 286).

    Kindesmissbrauch wird dem Grafiker aus Sabershausen zu einfältiger Kindlichkeit, kaum zu glauben. Kinder als Beute und Sexspielzeug zu beschreiben, das hätte zu rex gestimmt.

    Doch nein, paulus lobpreist den jugendverhetzenden Wehrsport-Trainer und extremen Päderasten Ebbinghaus (dem er bereits in Abschnitt 1, von 175, seines Buches umschreibend huldigt), als jugendbewegtes angebliches Vorbild, Abschnitt 136:

    Ein ‚nationaler Sozialist‘ im antinationalsozialistischen Gegentum. Georgeaner. Philosoph in der Nachfolge Nietzsches und Schopenhauers. Ein kompromissloser Verfechter des dorischen Erziehungsideals (S. 283).

    Zu diesem lebenslang nicht ausreichend aufgearbeiteten, männerbündisch-missbraucherischen puren Stockholmsyndrom passt dann bestens, dass Deserteur paulus dem SS-Mann und eigenen Vater, der ihn in den letzten Kriegstagen gerade an die Wehrmacht ausgeliefert hatte, ein Päckchen amerikanische Zigaretten mit nach Wuppertal brachte (dieser rauchte sie dann nicht, Sohn paulus musste vielmehr dessen Uniformstücke verbrennen) und mehr als vier Jahrzehnte später sein (auch: Buch …) Stigma dem misshandelnden Vater widmete. Sarkastisch gesprochen: das zum männlichkeitsverherrlichenden „Bund“ rufende Y-Chromosom verpflichtet auch den Verprügelten und Missbrauchten. Ganz im Ernst: ein solches Buch wie Das Stigma, jedenfalls unkritisch gelesen, gehört nicht in die Jugendarbeit bzw. Jungenarbeit.

    Männlichkeitsverherrlicher Ebbinghaus war laut Buscher, dessen Bewertungen des Politischen, Menschlichen, Deutschen, Jugendbewegten und Sexuellen man bitte nicht teile, aber dessen berichtete Erlebnisse zu stimmen scheinen, Fahnenträger (andere betonen den Dienstgrad, Fahnenjunker) der Bergischen Sektion des Bundes Wiking (Wikingbund) gewesen, einer rechtsradikalen, 1923 aus der nazistischen Organisation Consul entstandenen Miliz. Wie das schlechte Beispiel rex zeigt, gehen barbarisch konsequentes völkisches und revolutionäres Denken bis hin zur Tötungsbereitschaft mit Pädophilie bestens zusammen, gemeinsames Muster ist die totale Herrschaft und die letztliche Verachtung für das Demokratische und das Nachvollziehbare – auch bei paulus.

    Letztlich hat der als Kind sexuell missbrauchte Paul Daniel Buscher mit dem jugendverstehend insbesondere jungenverstehend, romantisch, kommunistisch und rebellisch bis revolutionär daherkommenden Das Stigma, wie auch jeder Linke spätestens nach dem Odenwaldschul-Skandal erkennen sollte, schlicht eine weitere Rechtertigungsschrift für Kindesmissbrauch geschrieben. Das Sommerregennebelgarten wird auf Seite 282 Absatz 136 dechiffrierend fortgeführt und hingeführt zu Kindesmissbraucher rex Ebbinghaus.

    Jemand der allerdings, wie Herr Buscher und weil die Kameraden einander so mann-männlich freundschaftswarm zugetan sind, lebenslang Bund Oberland, Marine-Brigade Ehrhardt und Sturmabteilung Roßbach verherrlicht, ist ein politisch Linker nie gewesen, sondern männerbündisch wie ästhetisch echter Gegenmodernist bis Faschist.

    Buscher als propädophiler Antihitlerist und edelweißpiratig-bündischer mentaler Faschist – das endlich erklärt auch den erstaunlich gewählten nationalrevolutionären Verlag des einstigen NPD-Mitglieds Siegfried Bublies. Der Verlag der gegenmodernen Zeitschrift wir selbst sitzt im schönen vorderen Hunsrück in Schnellbach, das ist hinter Emmelshausen etwas auf die Waldeck zu, von Sabershausen sind es neun Kilometer.

    Die romantisch tuende wir selbst interviewte Martin Mc Guiness von der verachtenswerten irischen Terrorgruppe IRA. Die auf Ironisierung oder Überwindung der verteidigenswerten AEMR hin angelegte Zeitschrift wir selbst interviewte auch Abdallah Frangi (PLO) sowie brother leader Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi. Für den Homo- und Pädoerotiker sowie Totengräber des Jungenschaftsgedankens Buscher war all das leider kein Problem.

    Als vielfacher Sexualstraftäter ist der „aktenmäßig zuletzt 1973“ aufgefallene und 1986 gestorbene Freikorps-Kämpfer, bündische Illegale und Kindesmissbraucher rex in der Bundesrepublik als Intensivtäter zur Sicherungsverwahrung verurteilt worden.

    Der 2006 emeritierte Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch (Ein Geschundener: Alexander Ebbinghaus Leitartikel, Sexualmedizin 10/1984, S. 576f.) verlangte 1984 die Freilassung des 81-jährigen Pädophilen. Sigusch wiederum war mit Volker Beck Autor von Der pädosexuelle Komplex – Handbuch für Betroffene und ihre Gegner (1988 herausgegeben von einem pseudonymen Angelo Leopardi, hinter dem sich Joachim Stephan Hohmann verbarg), einem Fälschungsvorwürfen ausgesetzten Sammelwerk über den damals geltenden sowie geplanten künftigen sozialen und juristischen Rahmen für sexuelle Handlungen mit Minderjährigen sprich einem buchgewordenen, glücklicherweise erfolglos gebliebenen Großangriff für die Legalisierung der Päderastie.

  47. Ex-Balduinsteinbesucher Says:

    „Alle wussten davon“

    Man lese unter dem wichtigen Text von Christian Füller (Wandern und vögeln, taz vom 11.06.2013) auch die Kommentare. Für Nichtbündische: hexe ist Karin Peter, die 2014 nach zwölf Jahren das Amt der Bundesführerin der Deutschen Freischar (Bund der Wandervögel und Pfadfinder, DF) abgab.

    Ausgerechnet hexe, die 2013 in ihrem Kommentar bei der taz dem Artikelthema bündische Päderastie auswich und den verlässlich arbeitenden Christian Füller unglaubwürdig zu machen versuchte („bin ich entsetzt“, „fahrlässiges Verbreiten von Unwissen“) wird zwei Jahre später durch die Freischar als Ansprechpartner aufgeführt zu: Abwehr von Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt (s. u.).

    _____
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    CHRISTIAN FÜLLER
    19.06.2013, 01:15
    […] In der Odenwaldschule gab es eine Handvoll Pädokrominelle – und sie waren allesamt aus der Jugendbewegung. Ein Nest. (Was nicht bedeutet, dass der Umkehrschluss gilt: Wandervogel ist nicht zwingend Pädo.) Die Risiken in dieser Bewegung und ihren Gruppen sind dennoch extrem groß. Wer den Prozess in Saarbrücken beobachtet hat, konnte vom Richter einen atemberaubenden Satz hören: Rund um die Wandervögel auf der Burg Balduinstein habe sich ein System des Missbrauchs entwickelt, „regelrecht organisiert fand eine Beschaffung minderjähriger Sexualpartner statt, um sie zu missbrauchen.“ Mitschuld [war ein typisch] bündisches Gemisch aus Scham und Ehre und vermeintlcher Schuld, aus dem die Jungs oft nicht mehr ausbrechen konnten. Jeder Bagatellisierungskommentar hier ist eine Verhöhnung der Opfer, die – wiewohl sie teils 15 waren – oft nicht den Hauch einer Chance hatten, der Maschinerie zu entkommen.

    SVEN
    19.06.2013, 10:34
    Als Kenner der Szene fällt mir auf: Fast seit seiner Gründung gibt es im Umfeld des Freien Bildungswerkes Balduinstein immer wieder Missbrauchsfälle an Jungen. In der Regel sind dann auch in verschiedenen Fällen im Zuge der polizeilichen Ermittlungen in einem gewaltigen Maß vollzogene Missbräuche auf dieser Burg vor Gericht offenbart worden. Ich frage mich, wieso die Burg Balduinstein trotzdem weiter den steuerlichen Status als „gemeinnützig“ behält. Besser wäre es doch, diesen Päderastensumpf – auch finanziell – trockenzulegen!

    hexe (DF) [Karin Peter, inzwischen DF-Missbrauchsbeauftragte, s. u.]
    26.06.2013, 23:13
    Selber seit 10 Jahren Bundesführerin der Deutschen Freischar, Bund der Wandervögel und Pfadfinder bin ich entsetzt über den Artikel. Es gibt bei der TAZ auch Autoren, die gründlich nachforschen, mit Menschen sprechen, sich informieren. Warum durfte denn keiner von denen schreiben? Aus Ihren Zeilen, Herr Fühler, lese ich Häme, Angst vor einer Gruppe Menschen die Sie nicht verstehen (und es ist bekanntlich immer einfacher etwas zu verteufeln als es kennen zu lernen) und, nicht zuletzt, fahrlässiges Verbreiten von Unwissen. […]

    KIRRIE
    20.09.2013, 04:48
    Mit 11 kam ich in eine Pfadfindergruppe, war Jungenschaftsführer, hatte Kontakte zu den unterschiedlichsten Bünden, hatte durch mein überbündisches Engagement Einblick in viele, viele Gruppen und kenne Waldeck, Ludwigstein, Balduinstein, Nerother, Graue, Autonome u. a. Jungenschaften, alles das, was Rang und Namen in der Szene der 70er/80er Jahre hatte. Die Pädophilen waren ja logischerweise meist die Jungenschaftsfüher und Bundesführer. Alle wussten davon und in den einschlägigen Zeitschriften wurde Kindermissbrauch als Homoerotik verharmlost. Auf Titelseiten wurden halbnackte Jungs gezeigt. Wenn ich heute meinen Sohn in eine Gruppe schicken würde, würde ich mir diese vorher ganz, ganz genau anschauen. Denn das, was der Autor in dem Artikel schreibt, ist echt nur ein winziges Detail. Die Geschichte des Missbrauchs, die regelrechte Zuführung von Kindern, in die Hände pädophiler Gruppenführer muss meiner Ansicht nach erst noch geschrieben werden. Dann müssten manche angesehenen, verdienstvollen u. vergötterten Führer von ihrem Thron gestoßen werden.

    SZENEKENNER [Genannte hexe ist Karin Peter, 2002 bis 2014 DF-Bundesführerin]
    17.10.2013, 20:32
    Vom Autoren Christian Füller gut recherchiert, sehr informierend geschrieben und im Hinblick auf die unbedingt schützenswerten Kinder und Jugendlichen wirklich verantwortungsvoll intendiert. Nur so kann es mit einer „selbst bestimmten“ (Meißnerformel 1913) jugendbewegt-bündischen Gruppenkultur und Jugendarbeit überhaupt weitergehen. Den hektische Nebelwurf von der Freischar-Bundesführerin hier im Kommentarbereich hingegen empfinde ich, seit Jahrzehnten ein Kenner der bündischen Szene, als ausgesprochen unangebracht. Aber vielleicht möchte sich hexe („bin ich entsetzt“) einmal von den Missbrauchsvorgängen und den pädophilenfreundlichen Milieus auf Burg Balduinstein explizit und unmissverständlich distanzieren, die immerhin hier der Erzählgegenstand sind. Stets bemerkenswert, diese „nibelungentreue“ bündische Reflexionsabwehr, dieses treuherzig daherkommende, überlaute sinngemäße Verkünden: „Aber wir gehören unzweifelhaft zu den Guten, wir haben immer nur das Beste gewollt.“ Das genau ist der Vogel Strauß, der den sprichwörtlichen Kopf in den Sand steckt: ein gemütlich-romantischer Pfadfinder oder Wandervogel. Über die Missbrauchtstaten selbst und ebenso über die offensichtlich allzu verbreitete Haltung des bündischen Umfeldes – Beschwichtigen und Wegducken -, darüber bin ich „entsetzt“. Danke, Herr Füller!

    http://www.taz.de/!5065581/

    .

    [abgerufen heute, 26.08.2015]

    Deutsche Freischar [DF] Bund der Wandervögel und Pfadfinder

    Grundsätze zur Abwehr von Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt

    […] Wie in allen größeren sozialen Verbänden, die auch Kinder und Jugendliche mit einschließen, z. B. in Schulen, Kircheneinrichtungen, Jugendheimen, Sportvereinen – aber selbst innerhalb von Familien – kommt es auch in pfadfinderisch-bündischen Gruppierungen in Einzelfällen zu Übergriffen. […]

    Unsere AnsprechpartnerInnen:

    hexe [Karin Peter, bis 2014 Freischar-Bundesführerin]
    Helena
    effiks

    https://www.freischar.de/standpunkte/grundsaetze-zur-abwehr-von-machtmissbrauch-und-sexualisierter-gewalt

    [100. Jahrestag des Freideutschen Jugendtages, Oktober 2013]

    Verein zur Vorbereitung und Durchführung des Meißnertreffens 2013

    Der Verein zur Vorbereitung und Durchführung des Meißnertreffens 2013 hat seinen Sitz auf der Jugendburg Ludwigstein in 37215 Witzenhausen.

    Karin Peter [hexe] 2. Vorsitzende

    http://meissner-2013.de/impressum

    Peter, Karin (hexe) 432

    (100 Jahre Hoher Meißner (1913–2013): Quellen zur Geschichte der Jugendbewegung herausgegeben von Barbara Stambolis, Jürgen Reulecke)

    >>>ps://books.google.de/books?id=Gz6hCAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    .

    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262

  48. Friedrichsdorf Says:

    Der im Bett in flagranti Erwischte kann das bekanntlich alles erklären, jedenfalls irgendwie: „Es ist nicht so, wie es aussieht“.

    Am 19.03.2015 blickt auch der gut informierte sabi durch:

    Mir ist ein kleines Liedchen zugetragen worden. Ich finde es irgendwie passend.

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    In den guten alten Zeiten

    Man dachte mal, Neulati, das liegt am Arsch der Welt,
    Der Arsch doch war viel näher, als man sich’s vorgestellt.
    Das Gift der Blauen Blume, das spritzte durch die Nacht,
    Und hat so manchen Kleinen schon um den Schlaf gebracht.

    Ein Wirbelwind hieß Lothar, der fegte durch den Wald
    Und knickte junge Bäume mit seiner Rohgewalt.
    Am Feuer in dem Tale, da lachten alle laut,
    Nur manchmal und ganz heimlich, da hat es sie gegraut.

    Und kam im Sommer wieder die pralle Kirschenzeit,
    Der Club der Flötenbrüder war allemal bereit,
    Zu pflücken zarte Früchtchen noch vor dem Abendrot,
    Durchs Lager ging ein Flüstern bei Käse, Wein und Brot.

    In den guten alten Zeiten, in den guten alten Zeiten …

    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=15

  49. kwiat paproci Says:

    Der Nebel steigt im Fichtenwald

    Der Nebel lichtet sich über dem Dunstkreis des Pfadfinder- und Jugendbewegungs(schein)heiligen Alexej Stachowitsch († 2013), bekannter unter seinem Fahrtennamen axi, und zeigt die jugendbewegt-bündische Prominenz schlechthin: l., w., c. Mittendrin zwischen Hunsrück und Pilion: Odenwaldschul-Missbraucher und Waldeck-Festival-Organisator Jürgen Kahle.

    Dem Gastgeber, Mitbegründer des Weinbacher Wandervogels, gehört die Hütte. Er musste die Pfadfinder [Stamm Graue Wölfe, Friedrichsdorf] wegen sexuellen Missbrauchs verlassen. Zu den Gästen gehören auch einige Männer von der Burg Balduinstein, gegen die eine regelrechte Prozesswelle rollt: die Balduinsteiner Prozesse. Unter den Gästen ist der Burgvogt [w.] des Balduinsteins, ein Erzieher, der einst ein privates Heim für schwer erziehbare Jugendliche betrieb und gegen den die Staatsanwaltschaft 2014 wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch ermittelte.

    (aus: Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen. Von Christian Füller)

    https://books.google.de/books?id=SsinBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    1957 einen eigenen Stamm in Friedrichsdorf zu gründen. Dieser wird von L. van B. und Horst Georg Denfeld geleitet.

    http://www.graue-woelfe.de/index.php/unser-stamm/stammesgeschichte9/ausfuehrliche-version?showall=1&limitstart=

    molo von der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck, ein früher Pilionfahrer, der mit Alfons Hochhauser Fahrten auf dem Segelboot unternommen hat, gab sich zu erkennen. Auch er berichtete Interessantes von seinen Erlebnissen. Zu unserer großen Überraschung und Freude gab sich eine der Zuschauerinnen als Frau Prause, die Schwägerin und Verwalterin von Werner Helwigs Nachlass, zu erkennen. … An viele, die mit dem Pilion verbunden sind, aber an diesem Abend nicht anwesend sein konnten, wurde zumindest in Gesprächen gedacht. Dazu gehören Jürgen Kahle … und L. van B.

    http://home.arcor.de/pfaelzerfreischar/Pilion.html

    Die ABW gab dazu ihre Zustimmung, die Finanzierung sollte der Arbeitskreis selbst übernehmen. Zu dem Kreis, der die Festivals initiierte und viele Helfer begeistern konnte, gehörten der spätere Kunstpädagoge und Kulturhistoriker Diethart Kerbs, der die Veranstaltungen ideologisch prägte, Jürgen Kahle, der die Organisation leitete, Rolf Gekeler, der für das Programm verantwortlich war und ab 1966 das Magazin song herausgab, sowie der Sänger Peter Rohland, der viele Künstler kannte und einlud. … Jürgen Kahle: Von den Schwierigkeiten, ein Festival zu machen. In: Die Burg Waldeck Festivals 1964–1969. Kahle war für die Logistik der Festivals der Jahre 1964–67 verantwortlich

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals

    Diethart Kerbs (* 19. August 1937 in Berlin; † 27. Januar 2013 in Berlin) war ein deutscher Kunstpädagoge und Kultur- und Fotohistoriker.

    Er studierte Kunst- und Werkerziehung in Berlin (West), dann Pädagogik, Politikwissenschaft, Soziologie und Völkerkunde an den Universitäten Erlangen, Tübingen und Göttingen. Danach wurde er 1963 „Verwalter einer wissenschaftlichen Assistentenstelle“ bei Hartmut von Hentig am Pädagogischen Seminar der Universität Göttingen. Kerbs gehörte 1964 zu den Mitbegründern der Burg-Waldeck-Festivals

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diethart_Kerbs

    An der Odenwaldschule übte Jürgen Kahle sexuelle Gewalt aus. Die Opfer berichten von „sadistischem Quälen und Erniedrigen von Kindern“

    (aus: Jürgen Oelkers: Gerold Becker, die Landerziehungsheime und die Opfer)

    http://www.ife.uzh.ch/research/emeriti/oelkersjuergen/vortraegeprofoelkers/vortraege2012/Walker.pdf

    100 Jahre Freideutscher Jugendtag Hoher Meißner 1913
    100 Jahre Meißnerformel

    Vorbereitungstreffen des Jubiläums 2013
    13. bis 15. Februar 2009 auf Schloss Martinfeld

    Auf welche Wurzeln (1913) können wir uns reinen Herzens beziehen?w., Burg Balduinsteinw.: völkische Gruppen drängen in unsere bündische und in die Gesellschaft

    Anhang (in digitaler Fassung nicht enthalten)
    • Protokoll „Balduinsteiner Gespräche 2008“
    • Protokoll „Meißnertreffen Juli 2008 auf Burg Balduinstein“

    http://meissner-2013.de/sites/default/files/Medien/dokumentation-protokoll%20martinfeld.pdf

    Peter-Rohland-Singewettstreit auf Burg Waldeck
    September 2011
    Begrüßung durch die ABW-Vorsitzende Sandra Kupfer

    […] Alo Hamm (trenk) 1915 – 1994, Portrait des Gründers des Zugvogels und bündischen Liedermachers von Rolf Körber (philo) und Sängern des Zugvogel […]

    Moderation: Kerstin Schiel und Daniel Hermes

    Jury-Mitglieder: Birte Aurich, Hanno Botsch, Kerstin Botsch, S. B. – w. (Freies Bildungswerk Balduinstein), Barbara Falk (DPB Ubier), Peter Merheim – Pit (DPB Mosaik), Kerstin Mohr, Hannah Müller – frodo (Deutsche Freischar), M. Sch. – c. (Freies Bildungswerk Balduinstein), Jörg Seyffarth – plauder (Zugvogel), Heike und Sven Vilhelmsson

    http://www.waldjugend-nrw.de/tl_files/Termine/2011/2011-09_Peter-Roland-Singewettstreit.pdf

    falado überlebensfest. the same procedure as every year: törns planen, filme und dias ansehen, feiern in der jurte und im kurfürstenkeller und sich aufs segeln freuen …

    (jugendburg balduinstein, 2008)

    Liebe Mitglieder und Freunde der Falado!

    18.10.2013
    Überlebensfest dieses Jahr auf Schloss Martinfeld am 07./08.12.2013

    Wir wollen uns zum Überlebensfest und zur Mitgliederversammlung aus Gründen die den bisherigen Veranstaltungsort betreffen, dieses Jahr auf Schloss Martinfeld treffen.

    http://www.pumpe-design.de/falado/cms/news.php

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen. 16. März 2015. Von Christian Füller

    http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-revolution-missbraucht-ihre-kinder/978-3-446-24726-0/

    Peter Rohland (* 22. Februar 1933 in Berlin; † 5. April 1966 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Sänger, Liedermacher und Volksliedforscher. Peter Rohland war in der Schwäbischen Jungenschaft unter dem Fahrtennamen pitter zuhause.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Rohland

    September 2015 findet auf dem Gelände der Burg Waldeck zum 16. Mal der Peter-Rohland-Singewettstreit für Jugendgruppen und Liedersänger statt. … Begrüßung durch die ABW-Vorsitzende Dr. Sandra Kupfer

    Samstag, 05.09.15, 14 Uhr, Singewettstreit.
    Samstag, 05.09.15, 21 Uhr, Preisverleihung, anschließend freies Singen, Ende offen

    (scouting, 2015)

    http://scouting.de/infos-zum-peter-rohland-singewettstreit/

    In meiner Jugend war ich, und ich bin es noch heute, in der Jugendbewegung verwurzelt. Seit vielen Jahrzehnten kenne ich die Burg Waldeck und hier bin ich als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck sehr aktiv. Durch diese intensive Prägung habe ich wichtige reformpädagogische Impulse bekommen, was letztendlich dazu führte, dass ich den Weg in den Schuldienst wählte. Diesen Entschluss habe ich noch nie bereut, auch heute noch gehe ich gerne zur Schule und liebe meinen Beruf.

    (Dr. Sandra Kupfer)

    http://lise-meitner-gesamtschule.de/index.php?article_id=170

    pitter war mit seiner großen Kommunikationsfähigkeit und Menschlichkeit eine wesentliche, treibende und euphorisierende Kraft, strahlte immer gute Laune aus und brachte Hoffnung. Erstaunlich, dass wir die Festivals ohne pitter überhaupt weiter geführt haben.

    Jürgen Kahle (zitiert in: Die Waldeck: Lieder – Fahrten – Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute, von: Hotte Schneider, 2005)

    http://www.peter-rohland-stiftung.de/images/pdf/PRSBroschuere-ges-957574.pdf

    An der Odenwaldschule übte Jürgen Kahle sexuelle Gewalt aus. Die Opfer berichten von „sadistischem Quälen und Erniedrigen von Kindern“

    (Jürgen Oelkers)

    http://www.ife.uzh.ch/research/emeriti/oelkersjuergen/vortraegeprofoelkers/vortraege2012/Walker.pdf

    Burg-Waldeck-Festivals (1964–1969)

    […] Jürgen Kahle, der die Organisation leitete

    https://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals

    16. Peter-Rohland-Singewettstreit 2015

    https://de-de.facebook.com/events/915253191865960/

  50. starý čundrák Says:

    bin ich entsetzt
    (hexe, 2013)

    als die Freischar am 14./16. Juni 1996 auf Burg Balduinstein ihr 50. Nachkriegsjubiläum (und 70. Gründungsjubiläum) feierte

    (aus: ZEITUNG 1/2014, Deutsche Freischar – Bund der Wandervögel und Pfadfinder)

    Bundesversammlung 2012

    … der Deutschen Freischar (DF) ausgerechnet am 1974 gegründeten, vielfachen Tatort sexueller Gewalt an Jungen, begangen durch volljährige Bündische aus Wandervogel-, Jungenschafts- und Pfadfinderbewegung.

    Die Bundesversammlung der Freischar fand traditionell wieder am Wochenende des ersten Advents statt (30. Nov. / 02. Dez.). […]

    Ein weiterer Gesprächsgegenstand war die Frage nach einem eigenen Präventionskonzept zur Vermeidung pädosexueller Übergriffe und generell unangemessener Machtausübung in Jugendgruppen.

    Es wurde einhellig festgestellt, dass diese Frage in der Freischar weder gegenwärtig noch in den zurückliegenden Jahrzehnten einen realen Gegenstand gehabt hat.

    Das ausgerechnet an diesem Ort zu sagen, verhöhnt die vielen aus vier Jahrzehnten Opfer oder leugnet ihre Existenz. Selbstvergewisserung am Tatort, wechselseitiges Schulterklopfen, einander die Absolution erteilen: ach wie gerecht sind wir immer gewesen.

    [Bildbeschreibung] Anders als das Sälchen [nicht nebenbei: Otto Lohmüller malte hier, mehr zu otolo s. u.] bietet der Saal auf dem Balduinstein wirklich hinreichend Platz für alle.

    – dadarish –

    (ZEITUNG 3/2012)

    http://www.freischar.de/wp-content/uploads/2013/02/zeitung_3_2012_web.pdf

    otolo, Otto Lohmüller in Бальдуинштайн Balduinstein a. d. Wolga nein an der Lahn:

    die Abbildung des jungen Menschen, eben noch Kind und doch nicht in den Wirren der Pubertät […] Bedeutungsvolles Treffen auf der Burg Balduinstein an der Lahn […] Наталкиваются bündischer голов […] Treffen bündischer Köpfe […]

    с Брехтом [brecht], Тобиасом [tobias] и Costa [costa]

    http://ru.cyclopaedia.net/wiki/Otto_Lohm%C3%BCller

    https://fotki.yandex.ru/next/users/ben-de/album/146832/view/308820

    Z.B. ein 12-jähriger Junge weiß sehr wohl, was er will. Das wissen alle Eltern. Und gegen einen Willen eines Jungen dieses Alters wird man nur unter großen Schwierigkeiten etwas durchsetzen können. Ihm wird aber abgesprochen, über seine sexuellen Wünsche entscheiden zu können. Würden Sie das Schutzalter auf 12 Jahre heruntersetzen, was überall helles Entsetzen auslösen würde, dann wäre das bei den jüngeren Kindern mit der sexuellen „Gewalt“ eher zu verstehen. Dabei muß man bedenken, daß ein 12-jähriges Kind heute wesentlich reifer ist als noch vor 50 Jahren. Es gibt Mädchen dieses Alters, die schon voll ausgereift sind. Ein 12-, 13-, oder gar 14-jähriger Mensch läßt sich nicht „zwingen“, „freiwillig“ was zu tun. Wenn er mit einem Erwachsenen wichst, so hat er Lust darauf. Ein Erwachsener tut ihm dabei KEINE Gewalt an. Aber unser Gesetz behauptet wider besseren Wissens, es läge Gewalt vor, wenn sich ein Kind freiwillig befühlen läßt, sogar dann, wenn es den Erwachsenen selbst zu dieser Berührung verführt hat!! Idiotisch solch ein Gesetz!!!! Jede Erziehung wäre Gewalt im Exzeß. Sie als denkender Mensch wissen, daß das oben gesagte keine wirkliche Gewalt ist.

    (aus einem offenen Brief von Otto Lohmüller, otolo)

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    Statt sich die Wahl des Tagungsortes der Freischar-Bundesversammlung zu bedauern, schmäht am 26.06.2013 hexe d. i. Karin Peter als die damalige Bundesführerin der Deutschen Freischar den aufklärerischen und couragierten Journalisten.

    Selber seit 10 Jahren Bundesführerin der Deutschen Freischar, Bund der Wandervögel und Pfadfinder bin ich entsetzt über den Artikel

    Anders als Nebelwerferin hexe sind wir beglückt über den die Burg Balduinstein und allgemein die jugendbündische sexualisierte Gewalt gegen Jungen ausleuchtenden Artikel von Christian Füller.

    […] Aus Ihren Zeilen, Herr Fühler, lese ich Häme, Angst vor einer Gruppe Menschen die Sie nicht verstehen

    Nein Karin Peters, in die Gruppe der jugendbewegt-bündischen Päderasten und ihre Motive wollen wir uns gar nicht einfühlen, wollen die Täter und ihre Freunde gar nicht „verstehen“, sondern hören den Alarmmeldern, Aufklärern und Opfern zu.

    (und es ist bekanntlich immer einfacher etwas zu verteufeln als es kennen zu lernen)

    Wie bitte, die Wandervogelpäderastie nicht kritisieren (hexe: „verteufeln“), sondern traut kennenlernen? Oder sollen wir die zahllosen männlichen – oder weiblichen! – bündischen Weggucker zum Thema Balduinstein, etwa auf der Freischar-Bundesversammlung Dezember 2012 am Tatort, gefälligst nicht kritisieren, sondern einträchtig kennenlernen? Auf beides verzichten wir.

    und, nicht zuletzt, fahrlässiges Verbreiten von Unwissen

    Aha, wer unbequeme Tatsachen anspricht, verbreitet aus Sicht von Freischar-Bundesführerin hexe schlimmes „Unwissen“. […].

    (Kommentar von hexe zum Artikel Wandern und vögeln, taz 11.06.2013)

    http://www.taz.de/!5065581/

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    Viel Meißnerverherrlichung, Kindeswohl bekümmert nicht so sehr:

    Gustav Wyneken, der Gründer der Reformschule

    Warum schreibt dadarish (Das „Unternehmen Barbarossa“ und der Meißner ’13) nicht korrekt: Wyneken, Gustav, prominenter Redner auf dem Meißner 1913, Reformpädagoge, Theoretiker einer angeblich pädagogisch wertvollen Päderastie, mehrfach überführter Sexualstraftäter, Schulgründer?

    Hans-Peter von Kirchbach [genannt HP] […] forderte […] dazu auf, sich gesellschaftlich zu engagieren und für den demokratischen Rechtsstaat einzutreten

    Auch dadarish kann wissen: die weltweite Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte fordert der gottesfürchtige HP gerade nicht, zu den vier völkischen bzw. rechtsrevolutionären Bünden der Ludwigstein („Besucher in Kluft“ …) schweigt der aus Koblenz stammende Vielfachfunktionär aus Kirche, Scouting, Militär und Katastrophenschutz ebenso eisern wie zu dem in der regionalen und überregionalen Presse erst nach Jahrzehnten enttarnten bündischen Pädo-Netz von Burg Balduinstein ab 1974.

    Beides, Rechtsaußen-Bünde am Ludwigstein sowie Päderasten am Balduinstein, hätte Hans-Peter von Kirchbach in seiner Meißner-Rede ansprechen müssen! So aber wird, leider, Schweigen hergestellt; derartige einflussreiche und aalglatte Promis gönnen sich die heutigen Erben der Urwandervögel, Freideutschen und einstigen Jugendbewegten.

    Weiter wieder mit dadarish (Frühjahrs-Kapitel) zum März 2014. Die am 26.06.2013 in der taz zum Thema sexueller Misssbrauch in den Bünden kommentierende damalige Freischar-Chefin hexe hatte sich der Öffentlichkeit („bin ich entsetzt“) also bereits als schlechtes Vorbild kurz vorgestellt. Und Christian Füller als unglaubwürdig zu schmähen versucht – zum Glück erfolglos. Bundesführerin ist sie 2015 auch nicht mehr, es besteht Hoffnung.

    Na, Erinnerungslücken im Kapitel, den Ort der Bundesversammlung im Dezember 2012 betreffend, den Balduinstein, an dem die Deutsche Freischar 1996 hochgestimmt ihr 50. Nachkriegsjubiläum und 70. Gründungsjubiläum beging?

    der im letzten Jahr eingerichtete Arbeitskreis Schützt die Schutzbefohlenen. Dieser hat seine Arbeit aufgenommen und bereits eine Fortbildung durchgeführt. Er hat auch ein Positionspapier zum Thema verfasst und auf die Freischar-Homepage gestellt. Gleichzeitig hat er einen Notfallplan erarbeitet, der regelt, wie in der Freischar im Falle von Übergriffen auf Kinder und Jugendliche vorgegangen werden soll. (An konkrete Notwendigkeiten konnte sich niemand im Kapitel erinnern.)

    Immerhin, wenn auch abgedrängt in eine Bildbeschreibung auf Seite 63 im Text von Alfons Schmalstieg, doch sollte man die seit Wyneken / Blüher / Jansen / Alfred Schmid-fred / Helwig / ajH / Fred Karst / Burg Balduinstein ausgeübte bündische sexualisierte Gewalt gegen Minderjährige nicht mit „u. a. mit dem Thema Macht und Sexualität“ chiffrieren, eher schon sagen: sexueller Missbrauch an Jungen:

    Das Foto zeigt eine Szene vor dem Zentrum Tabubruch. Dessen Gesprächsrunden befassten sich u. a. mit dem Thema Macht und Sexualität (auch in pfadfinderisch-bündischen Gruppierungen).

    fouché, Fritz Schmidt, auf Seite 65

    Texte von Werner Helwig, gedruckte und ungedruckte […]

    Einblick […] in seine „Ungereimtheiten und Verstrickungen“ (U. Prause, S. 349).

    Warum, was Ursula Prause schon unterlässt, ergänzt nicht wenigstens die Deutsche Freischar die in der Tat reimlos gestrickten Fakten zum Waldeck-Burgpoeten Werner Helwig etwa so: „1931 wurde er wegen Verstoßes gegen § 176 StGB (Unzucht mit Kindern) in Untersuchungshaft genommen und verbüßte 1932 unter Anrechnung dieser Haft noch sechs Monate Gefängnisstrafe.“

    Anfang 2014, Karin Peter genannt hexe bin-ich-entsetzt ist noch Freischar-Bundesführerin und ihr Blatt ZEITUNG schreibt einfach so über das 1974 von Alexej Stachowitsch (axi) gegründete Freie Bildungswerk:

    in der Deutschen Freischar. – Und als die Freischar am 14./16. Juni 1996 auf Burg Balduinstein ihr 50. Nachkriegsjubiläum (und 70. Gründungsjubiläum) feierte, beteiligte sich puck mit einem Vortrag über „Gesellschaftskritische Möglichkeiten von Kunst und Kultur“. So nachzulesen im Nachrichtenteil von ZEITUNG 1/96.

    Frau Binichentsetzt war noch Bundesführerin der DF:

    Herausgeber
    DEUTSCHE FREISCHAR

    Bundesführung
    Karin Peter (hexe)

    Redaktion
    Dieter Geißler (dadarish)

    (ZEITUNG 3/2014)

  51. Awer mir schwätze halt suh häi Says:

    die bis heute bestehende Verbindung der Odenwaldschule zur Burg Waldeck

    [ ABW / Waldeck und Päderast Jürgen Kahle ]

    Seite 88 : … Auf die OSO kam Jürgen, der ewig Juvenile, von der Burg Waldeck, wo er bis 1968 die glorreich Geschichte gewordenen Festivals des aufmüpfigen Liedguts …

    Freiwild: Die Odenwaldschule – Ein Lehrstück von Opfern und Tätern

    von Tilman Jens

    http://www.amazon.de/Burg-Waldeck-Sexueller-Missbrauch-Probleme-Krankheiten/s?ie=UTF8&page=1&rh=n%3A536456%2Ck%3ABurg%20Waldeck

    „Ich war zwölf Jahre alt, als ich auf einem Familienausflug auf der Waldeck Teilnehmer eines durch das Familienoberhaupt initiierten „Sexpokers” wurde, das eine Klassenkameradin von mir verlor […] Wenige Monate später, ebenfalls auf der Waldeck, schmiegte sich dieses Familienoberhaupt in seinem Schlafsack an meinen, steckte den Arm in meinen Schlafsack und fing an, an meinen Genitalien zu spielen.

    (aus: Philipp Stempel: Missbraucht, gemobbt und mundtot gemacht, RP 10.03.2010)

    http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/missbraucht-gemobbt-und-mundtot-gemacht-aid-1.2009683

    [ Thema Jürgen Kahle, Alt-Schüler erheben Vorwürfe gegen diesen weiteren Lehrer der Odenwaldschule. Er hat sich auf Ausflügen an ihnen vergangen. ]

    […] J. K. wanderte nachts mit ihnen, er spielte Gitarre am Lagerfeuer, teilte mit ihnen seine Gitanes. Die letzte Zigarette zerbrach er; eine Hälfte nahm er, die andere bekam ein Schüler. Und J. K. fuhr mit den Kindern und Jugendlichen in den Hunsrück: zur Burg Waldeck. […] Burg Waldeck kannte er seit langem, hatte dort Anfang der sechziger Jahre die Wiesbadener Hütte mitgebaut, in die er nun seine Schüler brachte: eine kleines Holzhaus auf einem Schieferfelsen, am Rand des steil abfallenden Baybachtals. Ohne J. K. hätte es die bis heute bestehende Verbindung der Odenwaldschule zur Burg Waldeck nie gegeben. […]

    (aus: 10, von Philip Eppelsheim und Volker Zastrow: Die „wunderschönen Jungfrauen“ und die Burg, FAZ 11.04.2010)

    http://www.faz.net/aktuell/politik/odenwaldschule-die-wunderschoenen-jungfrauen-und-die-burg-1968241.html

    Jürgen Kahle, der möchte, dass die Tradition der Liedermacher fortgesetzt wird oder […] schlägt folgendes vor: Ein Waldeck-Festival der Nachwuchs-Sänger und -Musikanten {…]

    Eckard Holler [zeko] […] Festival-Macher und […] Sein Vorschlag: Die ABW sollte sich auf die jugendbewegten Ursprünge der Waldeck besinnen, nämlich auf die Idee der „Gemeinschaftsutopie“. Konkret heißt das, […]

    gmp [Gisela Möller-Pantleon]

    [Seite 11]

    […] Briefwechsel zwischen Jürgen Kahle, zar und molo

    (KÖPFCHEN 4/95 Dezember 1995)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/877505.pdf

    Dietrich Willier [didi] (1945–2009), Odenwaldschul-Lehrer 1969 bis 1972.

    Ebenfalls von der Waldeck stammte der spätere taz-Mitbegründer didi, Dietrich Willier, der an der Odenwaldschule als Kunstlehrer arbeitete und Kinder missbrauchte.

    Als Dietrich W. 1969 an die Odenwaldschule kommt, ist er kein Lehrer. Er hat eine Tuchmacherlehre absolviert. Befreundete Pädagogen, die er wohl auf Burg Waldeck kennengelernt hatte, vermitteln ihn an die Schule. Die Burg Waldeck ist ein jugendbewegtes Zentrum, dessen Chansonfestival, das “deutsche Woodstock”, politisierte Achtundsechziger anzieht.

    Dietrich W. leitet zunächst eine Internatsfamilie mit vier Kindern. Dass ihr Lehrer [Kunstlehrer] nicht einmal Abitur hat, ist den Schülern egal.

    [aus: taz (Der Fall Didi: Ein Pädosexueller in der taz), in: taz 19.02.2011]

    http://blogs.taz.de/hausblog/2011/02/19/der-fall-didi-ein-paedosexueller-in-der-taz/

    Dietrich Willier: „Kinder gehörten zu seinem Leben“
    Von Philip Eppelsheim, FAZ 23.01.2011

    Nachdem Willier die Odenwaldschule verlassen hatte, errichtete er in La Bégude in der Provence eine „Urschrei-Therapie-Einrichtung“. Manche Altschüler besuchten ihn dort. […]

    Als Willier Ende 2009 starb, veröffentlichte die „taz“ einen Nachruf. Dass er an der Odenwaldschule unterrichtet hatte, erwähnten die Autoren des Artikels nicht. Sie schrieben: „Menschen wie Didi waren es, die die taz zum Erfolg machten und ihr die unverwechselbare Farbe und vor allem die innere Unabhängigkeit verschafften. …“ Kinder, so ist im Nachruf zu lesen, „Kinder vor allem gehörten zu seinem Leben“.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/dietrich-willier-kinder-gehoerten-zu-seinem-leben-1577461.html

    Nach Verlassen der Odenwaldschule gründete er in Frankreich eine Einrichtung zur „Urschrei-Therapie“ (ebd.), die der amerikanische Psychoanalytiker Arthur Janov entwickelt hatte. […] Willier war kein Therapeut und hatte auch nicht Psychologie studiert. Dennoch zog er in die Provence nach La Bégude und hat hier offenbar Kurse angeboten, die etwas mit Janovs Therapie zu tun haben sollten.

    (aus: Jürgen Oelkers: Gerold Becker, die Landerziehungsheime und die Opfer)

    http://www.ife.uzh.ch/research/emeriti/oelkersjuergen/vortraegeprofoelkers/vortraege2012/Walker.pdf

  52. Rede mer drüwwer Says:

    • 1981 mietete die Odenwaldschule auf Dauer die Wiesbadener Hütte … die … im Gedächtnis der Opfer eine wichtige Rolle spielt

    Bezeugt sind auch sexuelle Übergriffe anlässlich von Exkursionen auf die Wiesbadener Hütte der Burg Waldeck im Hunsrück, die Kahle gut kannte (…). Er hatte sie zusammen mit seiner Wiesbadener Jungenschaft selbst gebaut.

    (auf Seite 36 bei Jürgen Oelkers, s. u.)

    • Im Bus und in der Hütte vergriff sich J. K. an Kindern, in den siebziger, den achtziger Jahren – heute, Jahrzehnte später, reden sie darüber.

    (bei Philip Eppelsheim und Volker Zastrow, s. u.)

    18.09.2008, bölkes leitet die Mail von zar weiter, gekürzt:

    Gruppengesang (insgesamt 8 Gruppen)

    1. Preis (300 EUR): Bergische Klingel (Freischar und Freunde)
    2. Preis (200 EUR): Stamm Sperber im DPB Mosaik

    Ensemblegesang (insgesamt 7 Ensembles)

    1. Preis (300 EUR): Schlagsaite (Sperber/Zugvogel)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=7650&entries=15

    Ohne den Namen des Mitbegründers und organisatorisch-technischen Chefs der legendären Waldeck-Festivals sowie Lehrers an der Odenwaldschule Jürgen Kahle zu nennen, bringt Zugvogel fotler in KÖPFCHEN 3+4/2014 November 2014 (Seiten 22-24) einen ganz dünnen Hauch von Andeutung zu dem auf der Waldeck irgendwie möglichen einstigen sexuellen Missbrauch an Odenwaldschülern durch Jürgen Kahle, den er allerdings gar nicht nennt. Was sich nachholen lässt.

    Es geht auch gar nicht um die Möglichkeitsform innerhalb des bündischen Hörensagens (fotler: da für die Vergangenheit auch in der Hütte sexueller Missbrauch nicht ausgeschlossen werden könne), die leider sehr realen Übergriffe an Mädchen und Jungen erfolgten im VW-Bus sowie auf dem Gelände der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW) in der Wiesbadener Hütte jetzt Druschba-Hütte.

    Für ein Pfadfinderheim ein angemessener und schöner Name, Hütte ist Datscha, Дача Дружба Dača Družba – Freundschaftshütte. Doch von der angemieteten Hütte nur das Etikett zu wechseln, reicht nicht aus, Pfadfinderstamm Sperber. Vom Hüttenerbauer, Festivalmanager, Odenwaldschullehrer und vielfachen Pädo-Täter Jürgen Kahle und seinem propädophilen oder äquidistanten personellen Waldecker Umfeld gilt es sich unzweideutig zu distanzieren – und von der hundertjährigen jugendbewegt-bündischen arbeitsteiligen Unkultur der Ausführer und Spurenverwischer pädosexueller Gewalt gleich mit.

    Erik Schellhorn genannt fotler, Bundesführer des Zugvogels, berichtet über den 15. Peter-Rohland-Singewettstreit und schiebt Jürgen Kahles Odenwälder und Waldecker an Minderjährigen ausgeübte sexualisierte Gewalttaten nicht nur in den Konjunktiv, sondern auch noch in die indirekte Rede, in den Bericht rheinischer Pfadfinder: diese Sperber also, die haben gesagt, es könne ja vielleicht durchaus so sein, dass, ja und wenn, dann will man als Sperber nicht in Verbindung gebracht werden mit dem, was schließlich nicht ausgeschlossen werden kann. Ganz großer Nebelwurf. Hauptsache, das imaginäre Zauberwelt-Fahrzeug (Kahles u. g. VW-Bus?) rollt, frisch und spannend, zur nächsten bündischen Party:

    „Der Wagen fährt“

    […] Die Bündische Zauberwelt bleibt erfrischend spannend! Die Meißner-Party geht weiter! […]

    […] Längst hat sich in der Bündischen Szene herumgesprochen, dass neben Preisen ein historischer, bündischer Boden lockt, auf dem es sich vortrefflich feiern lässt. Hier werden auch alte Zöpfe abgeschnitten: Die ehemals Wiesbadener Hütte heißt nun Druschba Hütte (russisch für Freundschaft). Der Hintergrund: Die neuen Pächter der Hütte, die Sperber aus Brühl, möchten nicht mit ihrer Vorpächterin, der Odenwaldschule, in Verbindung gebracht werden, da für die Vergangenheit auch in der Hütte sexueller Missbrauch nicht ausgeschlossen werden könne.

    Dann sind wir mal gespannt auf 2015. Ich mach mir da keine Sorgen. Der Wagen fährt. […]

    fotler

    https://www.edoweb-rlp.de/resource/edoweb:5876610/data

    Zu den Haupttätern gehört der Mathematik- und Elektroniklehrer Jürgen Kahle, der bereits im Frühjahr 1968 an die Schule gekommen war und deshalb von Becker nicht erwähnt wurde. Kahle (1995, S. 4) wurde 1931 geboren und war bis 1992 Lehrer an der Odenwaldschule. Er hat nach dem Scheitern im Gymnasium Lehren als Fein- und als Rundfunkmechaniker absolviert, ist dann zwei Jahre zur See gefahren, holte als Externer das Abitur nach und hat anschließend Psychologie studiert, ohne einen Abschluss zu machen. Nach eigenen Angaben war er Lehrer an einem Schweizer Internat, bevor er an die Odenwaldschule ging. Über eine einschlägige Ausbildung verfügte auch er nicht.

    Kahle wurde 1964 bekannt als Mitbegründer des alternativen Burg-Waldeck-Festivals, von wo aus sich die Szene der deutschen Liedermacher entwickelte. Der Sänger Peter Rohland, Rolf Gekeler von der Burg Waldeck, der später das Folklore-Magazin „Song“ herausgeben sollte, sowie Diethart Kerbs, der Assistent von Hartmut von Hentig in Göttingen, standen ihm dabei zur Seite. Kahle war bis 1967 verantwortlich für die Koordination oder die „Logistik“ des stark jugendbewegten Festivals […]

    An der Odenwaldschule übte Jürgen Kahle sexuelle Gewalt aus. Die Opfer berichten von „sadistischem Quälen und Erniedrigen von Kindern“ (Burgsmüller/Tilmann 2010, S. 27). Bezeugt sind auch sexuelle Übergriffe anlässlich von Exkursionen auf die „Wiesbadener Hütte“ der Burg Waldeck im Hunsrück, die Kahle gut kannte (ebd., S. 28). Er hatte sie zusammen mit seiner Wiesbadener Jungenschaft selbst gebaut. Unabhängig davon konnte Kahle im Sommer 1969 auf der Burg Waldeck eine Ansprache halten und von der „zeitgeschichtlichen“ Bedeutung der Festivals sprechen, die in diesem Jahr zum letzten Male stattfanden.

    1971 verbrachte Kahle wohl zum ersten Male mit Schülerinnen und Schülern Wochenenden auf der Burg Waldeck. Er war zu dieser Zeit zusammen mit anderen Lehrkräften auch in der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW) vertreten (Schneider 2005, S. 388). 1981 mietete die Odenwaldschule auf Dauer die „Wiesbadener Hütte“ (ebd., S. 412), die also regelmäßig aufgesucht worden ist und im Gedächtnis der Opfer eine wichtige Rolle spielt. Der „73-jährige Pädagoge Jürgen Kahle“ wird 2004 als „kritischer Sympathisant“ der Burg Waldeck bezeichnet (ebd., S. 480). Erst sechs Jahre später ist er entlarvt worden.

    http://www.ife.uzh.ch/research/emeriti/oelkersjuergen/vortraegeprofoelkers/vortraege2012/Walker.pdf

    […] Nach dem Kriege, seit 1950, fuhr er mit seiner „Jungenschaftshorte“ zur Waldeck: eine „sehr reiche und creative bündische Epoche“. […] Helwig [Werner Helwig] besuchte in dieser Zeit Burg Waldeck, auch der Komponist Wolfgang Fortner – „Adoptivvater“ des Musiklehrers Wolfgang Held, der auf der Odenwaldschule scharenweise Schüler missbrauchte. Auf der Burg bauten die Jungs ihre Holzhütten: „atmosphärische Tavernen“. Sie waren „scharf“ auf „internationale Folklore“, redeten über Marxismus, die DDR, die Lyrik der Schwarzen in Amerika. J. K. wurde Mitbegründer der Burg-Waldeck-Festivals, war von 1964 bis 1967 verantwortlich für die Organisation.

    Im Frühjahr 1968 kam er auf die Odenwaldschule. Er unterrichtete Mathematik und Erdkunde, baute die Elektronikwerkstatt auf. 2002 schrieb ein ehemaliger Lehrer, der ebenfalls eine ehemalige Schülerin heiratete: „Für mich ist es immer wieder verblüffend, eine wie starke Anziehungskraft solch jugendbewegtes Treiben auf Heranwachsende hat. Das hatte ich erlebt, als J. K. in den siebziger Jahren immer wieder mit seiner Familie auf die Waldeck fuhr.“ Die Kinder und Jugendlichen tobten im Bach herum, abends wurden Steaks an einem Steinbruch gegrillt. Es gab nächtliche Wanderungen und Höhlentouren, und J. K. erzählte Schauergeschichten. „Das primitive Leben macht Spaß“, schrieben die Kinder begeistert in Aufsätzen über ihre Ausflüge. […]

    Die Hütte: ein stufenförmiger zweigeschossiger Stein- und Holzbau – ein kleiner Vorraum für Kleider und Schuhe, eine kleine Küche mit Gasherd, Spüle und Wasserboiler, ein 24 Quadratmeter großer Wohn- und Schlafraum mit zwei Fenstern zur Talseite, mit offener Feuerstelle und Holzofen, ausgelegt mit Matten, Decken und Kissen – „orientalisch“ nennt es der reiselustige, weit herumgekommene J. K.; im ersten Stock erreichbar über Schiffstreppe und Fallklappe ein weiterer Raum mit einer Sitzgruppe aus Kiefernholz. Dort oben schlief J. K.. Abends kletterte A. zu ihm hinauf. Ein Altschüler sah sie schon damals in der „Funktion der Ehefrau“, die den Haushalt machte, tröstete und schlichtete. Eineinhalb Jahre nach ihrem Abitur 1972 heirateten sie und J. K.; sie zogen ins Bachhaus, bekamen zusammen drei Töchter, die erste 1974. Das geliebte Cabrio war inzwischen einem VW-Bus gewichen.

    Im Bus und in der Hütte vergriff sich J. K. an Kindern, in den siebziger, den achtziger Jahren – heute, Jahrzehnte später, reden sie darüber. […]

    Wie erging es anderen „wunderschönen und gescheiten Jungfrauen“? Der VW-Bus diente auf gemeinsamen Ausflügen als Vehikel und Schlafstätte, die Kinder teilten mit dem Lehrer das Lager im Bus. Eines der Mädchen, Helga M., erwachte, weil J. K. es zwischen den Beinen streichelte, er war dabei mit der Hand in den Schlafsack, sodann in den Schlüpfer eingedrungen. Das Mädchen, 13 Jahre alt, noch nicht geschlechtsreif, wehrte den fast drei Jahrzehnte älteren Lehrer ab, nicht ohne Mühe und zugleich schamhaft leise, um die anderen Kinder nicht zu wecken. […] Nach einer Weile schlief das Mädchen, das den Schlafsack mit den Händen am Hals ängstlich zusammenhielt, wieder ein, wurde später aber auf dieselbe Weise abermals geweckt. Wieder betätigte sich J. K. mit der Hand an der Scheide des Kindes. Den Rest der Nacht verbrachte Helga auf den Bauch gedreht, an den Boden gepresst, den Schlafsack oben mit beiden Händen krampfhaft zuhaltend, wach.

    […] Er hat sich aber, folgt man den Aussagen ehemaliger Schüler, ebenfalls mehrfach an präpubertären Jungen vergriffen, auch auf dieselbe Weise in dem Bus – die Schilderungen stimmen mit denen Helgas überein. […] Der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung liegen eidesstattliche Versicherungen mehrerer Opfer von J. K. mit genauen Beschreibungen der Vorgänge vor, deren Existenz, wie erwähnt, J. K. bestreitet. […]

    Als er nämlich J. K. auf eigene Faust mit dem vertraulichen Inhalt der Mail konfrontiert habe, habe dieser geäußert, „er sei ein alter Mann, habe so viel vergessen“, und das Gespräch beendet.

    Das ist inzwischen ohnehin die Haltung, die J. K. einnimmt. „Ich alter Herr habe auch gar keine Erinnerung mehr“, schrieb er zu einem Vorfall, auf den ihn ein Altschüler ansprach. Ihn und Bommes vertritt derselbe Anwalt, der Mainzer Ingo Weihe. Der gehörte schon zu J. K.s Waldeckkreis.

    (in: FAZ 11.04.2010, von: Philip Eppelsheim und Volker Zastrow: Die „wunderschönen Jungfrauen“ und die Burg)

    http://www.faz.net/aktuell/politik/odenwaldschule-die-wunderschoenen-jungfrauen-und-die-burg-1968241.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    […] Hier sei an die John-Pearse-CD erinnert, die Jürgen Kahle […] 1966 in der Wiesbadener Hütte aufgenommen hatte […] Die CD kostet […] und ist zu beziehen bei Jürgen Kahle, Röthenbach / Allgäu

    […] zu dem er die Waldeck-Organisatoren Rolf Gekeler, Jürgen Kahle, Ingo Weihe und Jürgen Gotschling als Ehrengäste einlud. J. K.

    Köpfchen 4/03 – 1/01 März 2004, Seite 3, FN 4

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/558938.pdf

    Hein & Oss: [eigentlich Heinrich Kröher und Oskar Kröher]

    Die Planung ist in einem Jahr durchgezogen worden – mit dem Diethart Kerbs – Diethart Kerbs war ganz vorne, Ingo Weihe war da, Jürgen Kahle war da – und die haben das ein Jahr lang vorbereitet und haben uns gebeten, `habt Ihr Freunde, die mitsingen können?´

    http://rz-home.de/~dneitzer/SWR-Waldeck.pdf

  53. Vagabund Says:

    Widersprüchliche Angaben im Internet zu Postleitzahl und Ort: die Wiesbadener Hütte nun Druschba Hütte gehört entweder zu 56290 Dommershausen oder zu 56290 Beulich.
    ____________________

    Wiesbadener Hütte wird klassifiziert als:

    Universelle Bezeichnung für Gebäude.
    Pension, Gasthaus

    Wiesbadener Hütte ist in der Nähe der Burg Waldeck aufgenommen. Der zugehörige Postleitzahlbereich ist 56290 und gehört somit zum Ort Dommershausen. Die Länge bzw. der Umfang beträgt 38,33 m.

    http://www.strassenkatalog.de/osm/wiesbadener_huette,19802854w.html

    Wiesbadener Hütte
    56290 Beulich, Deutschland

    Orte im Umkreis:
    Berliner Hütte (Abstand: 21m)
    Baumhaus (Abstand: 40m)
    Strohballenhaus (Abstand: 56m)
    Salamanderhütte (Abstand: 96m)
    Salamanderhütte (Abstand: 106m)

    http://wo-gibts.org/eintrag/Wiesbadener_H%C3%BCtte

    Wiesbadener Hütte is next to Schloss Waldeck and is located in Rheinland-Pfalz, Germany. Wiesbadener Hütte has a length of 0.04 kilometres.
    building: yes
    tourism: guest house

    http://de.geoview.info/wiesbadener_huette,19802854w

  54. Rede mer drüwwer Says:

    Kulturinitiative lebendig leben
    (KI)

    Kunterbunte Nachrichten und Termine
    [das Jahr 2006 betreffend]

    Überbündischer Volkstanzlehrgang

    Nun schon zum dritten Mal lädt der Freibund zum überbündischen Volkstanztreffen nach Niedersachsen ein […]

    Zeitschriften und CD’s

    Das Köpfchen 4/05, Januar 2006, Mitteilungsblatt der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck […] die Verbindung der Odenwaldschule mit der Wiesbadener Hütte auf Burg Waldeck […]

    CD’s von Horst Dieter Leckebusch (yoga) Dieser seit Jahren erblindete Künstler und Karate-Lehrer aus der Autonomen Jungenschaft Hellas [ajH] […]

    http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/I&B-Zusaetze/Zusatz_Heft73/Kunterbunte%20Nachrichten.pdf


    Köpfchen 4/05, Januar 2006 Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck

    Inhalt
    Wiesbadener Hütte & OSO
    Seite 10

    Ein Brief aus der Odenwaldschule

    […] kurz darzustellen, welchen Umfang die Aktivitäten der OSO in Bezug auf die Wiesbadener Hütte haben […]

    Mit Jürgen Kahle ist vor nun schon einigen Jahren ein Urgestein der OSO, aber auch der Waldeck, aus der Zuständigkeit für die Wiesbadener Hütte ausgeschieden und hat diese Aufgabe an Peter Dehnert und Reimund Bommes weitergegeben. Seit Beginn dieses Schuljahres bin ich als weiterer Ansprechpartner im OSO-Kollegium hinzugekommen […]

    hoffe, damit den Kontakt zur ABW zu beleben. […]

    Frank Brandwein

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/543550.PDF


    ABW-Jahreshauptversammlung 2000

    Bericht des Vorsitzenden
    Mitgliederbewegungen
    Austritt von Jürgen Kahle
    Eintritt von 12 neuen Mitgliedern: […]
    Dr. Peter Dehnert, Heppenheim

    (Köpfchen 3+4/2000 Feb. 2001 Seite 11)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/123797.pdf


    Jahreshauptversammlung 2001
    elf Neuaufnahmen

    Frank Brandwein, Ex-OSO-Schüler
    Jens Brandwein, Ex-OSO-Schüler

    (3+4/2001 Jan. 2002, S. 14)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/808987.pdf


    Schließlich kam es jetzt zu dem Sühneverfahren, in dem vor allem der Anwalt von Bommes immer wieder aufbrauste und jede Form der Versöhnung ablehnte. Er warf Roese sogar vor, für diesen Termin die Medien extra bestellt zu haben, weil er in dieser Sache keine Ruhe geben wolle. Roese trage sogar die Schuld, dass Bommes im vergangenen Jahr von der Odenwaldschule fristlos entlassen wurde. Das bezweifelte jedoch selbst der Richter, der immer wieder betonte, es werde hier nicht über den Missbrauch an der OSO entschieden, sondern es gehe lediglich um Anschuldigungen, die Roese gegenüber Bommes erhoben habe.

    […] Bommes wurde fristlos gekündigt, weil er als IT-Beauftragter Inhalte einer E-Mail eines Missbrauchsopfers an einen mutmaßlichen Täter weitergab.

    […] Roeses Anwalt sagte nach dem Sühnetermin, Bommes könne keineswegs seine Hände in Unschuld waschen. Er sei 30 Jahre Lehrer an der Odenwaldschule gewesen und habe dort in führenden Positionen, unter anderem als Mitglied des Trägervereins, als Vorsitzender des Vertrauensausschusses, als Vorsitzender des Personalrates und als Vorsitzender der Teekonferenz gearbeitet. Da hätten ihm die Gerüchte, die über den Missbrauch an der Schule in den 80er und 90er Jahren die Runde machten, bekannt sein müssen.

    Bei der Verabschiedung eines früheren Schulleiters habe Bommes vor einigen Jahren sogar noch von den „sogenannten Tätern“ an der Odenwaldschule gesprochen. (hde)

    FR 31.01.2011 (Zu viel Wut im Bauch)

    http://www.fr-online.de/darmstadt/missbrauch-an-der-odenwaldschule-zu-viel-wut-im-bauch,1472858,7139266.html


    Unterdessen hat das Landgericht Darmstadt nach F.A.S.-Informationen eine einstweilige Verfügung gegen einen Lehrer der Odenwaldschule, Reimund Bommes, erlassen. Ihm wird verboten, „die Inhalte von vertraulichen Schreiben so wie sonstige über E-Mail, Datenleitung, Faxe, Telefonanrufe u.ä. … an die Direktorin der Odenwaldschule, Frau Margarita Kaufmann, übermittelte Nachrichte und Informationen an Dritte weiterzugeben oder anderweitig zu verbreiten“. Bommes hatte Vorwürfe einer Altschülerin gegen J.K., über die in der F.A.S. berichtet wird, aus einer Mail im Trash-Ordner des Schulaccounts heimlich an den Beschuldigten selbst weitergegeben. Dafür hat er bei der Altschülerin ebenfalls Abbitte geleistet. Die Form, in der das geschah, stiftet dem Gericht zufolge gleichwohl die Besorgnis einer „baldigen weiteren Einwirkung auf den Beschuldigten J.K.“ mithilfe vertraulicher Informationen. Bommes weist das zurück, hat zugleich aber abgelehnt, die geforderte Unterlassungserklärung gegenüber der Betroffenen abzugeben.

    Die Odenwaldschule teilte am Samstagabend mit, „aufgrund der Weitergabe vertraulicher Informationen aus dem Büro der Schulleitung an Dritte“ habe sie den für die EDV-Verwaltung zuständigen Mitarbeiter der Schule seiner Funktion enthoben. Als Grund nannte die Schule, dieser habe seine „Vertrauensstellung“ missbraucht und „mindestens einmal Inhalte von vertraulichen Nachrichten an die Schulleitung“ an eine „vor mehr als einem Jahrzehnt ausgeschiedene, ehemalige Lehrkraft weitergegeben“. Diese stehe unter dem Verdacht, sich des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen schuldig gemacht zu haben.

    aus: 10.04.2010

    http://www.faz.net/aktuell/politik/missbrauch-odenwaldschule-weiterer-paedagoge-beschuldigt-1966414.html

  55. Rede mer drüwwer Says:

    Wolfgang Held […] in der Villa des Komponisten Wolfgang Fortner […] meist wenn der Hausherr auf Reisen war, übers Wochenende noch ein paar gleichgesinnte Freunde eingeladen, den Fabrikanten S. zum Beispiel, den er aus den gemeinsamen Tagen beim Nordbadischen Pfadfinderbund kannte [Pfadfinderbund Nordbaden, PbN]

    (aus: Tilman Jens: Freiwild, s. u.)

    „dass insbesondere [Jürgen Kahle] aufgefallen war durch sein sadistisches Quälen und Erniedrigen von Kindern, was er entweder selbst mit veranstaltete oder zu dem er seine Schüler angestachelt hatte.“

    (bei Burgsmüller und Tilmann auf Seite 27)

    Es tropft noch von den Bäumen (Abschied vom Balduinstein), Heinrich Eichen

    Die 10. Kohtenpostille, Heinrich Eichen – Über die Straßen, 1985 G W297

    http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&name=Eichen%2C+Heinrich

    http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=search&sort=srch_melodie&start=34000

    [Als Heinz Birken] „In den 1970er und 1980er Jahren veröffentlichte er seine Erzählungen in Blättern wie Ben und Philius, die sich speziell an Pädophile wandten.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Eichen

    Jürgen Kahle […] von den Erniedrigungsritualen

    (Seite 22 von 35)

    http://www.anstageslicht.de/fileadmin/user_upload/OSO_Abschlussbericht2010.pdf

    .
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    Abschlussbericht über die bisherigen Mitteilungen über sexuelle Ausbeutung von Schülern und Schülerinnen an der Odenwaldschule im Zeitraum 1960 bis 2010,

    Autorinnen: Rechtsanwältin Claudia Burgsmüller, Wiesbaden Präsidentin des OLG Frankfurt am Main I.R., Brigitte Tilmann, Darmstadt,

    Wiesbaden/ Darmstadt, Dezember 2010

    Seite 27

    Wolfgang Held [Pfadfinderbund Nordbaden, s. u.]

    http://www.anstageslicht.de/fileadmin/user_upload/OSO_Abschlussbericht2010.pdf

    Wolfgang Held [wie Eichen nicht singbar]

    http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&name=Held%2C+Wolfgang

    vgl. Held bei Helwig

    http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&name=Helwig%2C+Werner+(hussa)

    Titel: Was dich trug durch die Nacht
    Worte: Werner Helwig (hussa)
    Weise: Wolfgang Held

    http://www.dornenherz.de/lieder_w.html

    Freunde, der Tag steht am Rande. Titel: Worte: Werner Helwig. Jahr Worte: Weise: Wolfgang Held

    http://www.liederquelle.de/lied/freunde-der-tag-steht-am-rande

    Du machst Kleinholz, ich such Rinde (Die Horde kommt). Von Werner Helwig. Melodie von Wolfgang Held (1955).

    http://www.evangeliums.net/lieder/lied_du_machst_kleinholz.html

    Wolfgang Held, Heinz Schmidt-Rohr, Pfadfinderbund Nordbaden

    https://www.weltbild.de/artikel/musik/seh-ich-schwaene-nordwaerts_13943461-1

    Es singen Jungen des ‚Pfadfinderbundes Nordbaden‘ unter Leitung von Wolfgang Held und Heinz Schmidt-Rohr

    http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=shop&subcmd=details&region=00&ID=732

    [schlumpf (18.06.2013) kennt die jugendbewegt korrekte Antwort (selber schreiben), doch will sie, unethisch, ggf. auch Kindesmissbraucherlyrik bzw. Päderastenpoesie weiter singen. Schlimm. Wenigstens informiert sie uns ein bisschen: ]

    Lieder wie „Abends treten Elche“ (Heinrich Eichen – Pädo) oder Du machst Kleinholz (Wolfgang Held, Odenwaldschule und Pfadfinderbund Nordbaden und Pädo)

    [fröschel vorbildlich: lernt auch unbequeme Fakten, bleibt Sänger ausschließlich der Lieder musikalischer Nichtkrimineller. Bravo: ]

    Es sieht ganz anders aus, wenn man die Person, von der das Lied stammt, persönlich jahrzehntelang kannte. Ich könnte dieses Lied niemals singen, weil ich jetzt weiß, wie diese „vielen schönen Jahre lang“ inhaltlich ausgesehen haben.

    [Vgl. auch die beiden letzten Kommentare vom 19.06.2013. Zum Lied Viele schöne Jahre lang … (T/M: pfiffo) ]

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=11580

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    Der Meister: umgeben von einem Flor anmutiger Knaben. […] und es blieb nicht bei den […] Küssen auf den Mund. […] Vor allem aber winkten drei Mal im Jahr Urlaubsreisen, bevorzugt dorthin, wo die Götter wohnen. Da fuhr man mit dem schmucken Wohn- und Schlafmobil […]

    Wolfgang Held hat die ihm Anvertrauten sanftmütig, aber beharrlich abgerichtet, Hirnwäsche betrieben aus durchsichtigen Gründen: Pädophilie, hat er den Kleinen gesagt, die Einführung in die Sexualität durch einen erwachsenen Mann, sei das Normalste der Welt, eine Errungenschaft der Hochkultur. Schon die alten Griechen! Aber vor allem die Nazis mit ihrer Homophobie hätten dann alles kaputt gemacht. Der ideologischen Anwerbung folgte die Drohung.

    in der Villa des Komponisten Wolfgang Fortner […] beim Nordbadischen Pfadfinderbund kannte. Da hat sich der Pädagoge, meist wenn der Hausherr auf Reisen war, übers Wochenende noch ein paar gleichgesinnte Freunde eingeladen, den Fabrikanten S. zum Beispiel, den er aus den gemeinsamen Tagen beim Nordbadischen Pfadfinderbund kannte. Auch die Gäste hatten dann ihre Freude an uns.

    Es lässt sich nicht bestreiten: Der Internatslehrer Wolfgang Held, seit 1966 an der OSO […] war Pate eines Spielkreises von Pädosexuellen. […]

    Aber vor allem die Nazis mit ihrer Homophobie hätten dann alles kaputt gemacht. Der ideologischen Anwerbung folgte die Drohung.

    […] Nicht nur K. ist mit seinen Schülern zur Waldeck gefahren. Ein Wochenende dort war für die Mittelstufe Pflichtprogramm.

    (aus: Freiwild: Die Odenwaldschule – Ein Lehrstück von Opfern und Tätern. Von Tilman Jens)

    https://books.google.de/books?id=Y4VODUUMVOYC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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    Wolfgang Fortner (1907 in Leipzig; † 1987), ein deutscher Komponist, Kompositionslehrer und Dirigent, besuchte mehrmals Burg Waldeck:

    „Der Komponist Wolfgang Fortner war dort, mehrere Male der Musiker Walter Gerwig; Sepp Gregor leitete Singseminare und aus Schweden kam der Sänger und Musiker Hai Frankl“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsgemeinschaft_Burg_Waldeck#Fortf.C3.BChrung_nach_dem_Zweiten_Weltkrieg

    Wolfgang Held

    (Quelle: Philip Eppelsheim und Volker Zastrow: Die „wunderschönen Jungfrauen“ und die Burg, FAZ 11.04.2010)

    [Werner Helwig] besuchte in dieser Zeit Burg Waldeck, auch der Komponist Wolfgang Fortner – „Adoptivvater“ des Musiklehrers Wolfgang Held, der auf der Odenwaldschule scharenweise Schüler missbrauchte.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/odenwaldschule-die-wunderschoenen-jungfrauen-und-die-burg-1968241-p2.html

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    Gerold Becker studierte einige Semester Architektur und wechselte dann zur Evangelischen Theologie. Nach Abschluss des Studiums arbeitete Becker mehrere Jahre im kirchlichen Dienst. Anschließend nahm er ein Studium der Pädagogik und der Psychologie auf […] Von 1969 bis 1985 war er Mitarbeiter der Odenwaldschule, die er seit 1972 leitete

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gerold_Becker

    Gerold Becker
    Sexueller Missbrauch

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gerold_Becker#Sexueller_Missbrauch

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    Gerold Becker, 2010 verstorben, […] [d]em Leiter der Odenwaldschule werden bislang 86 bestätigte Übergriffe und sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche vorgeworfen. Der vormalige Pfarrer war […] Leiter der wichtigsten deutschen Reformschule, der Odenwaldschule Oberhambach, auch Oso genannt. […]

    Es begann Ende der sechziger Jahre mit einer regelrechten pädosexuellen Verschwörung gegen die Odenwaldschule. Bis zu fünf Pädophile unterwanderten damals die Schule. Sie lotsten sich gegenseitig an das Knusperhäuschen-Internat im Odenwald, und sie stammten alle aus dem gleichen Umfeld: Es waren Wandervögel und Jugendbewegte […]

    Die heute als Täter im Odenwald gehandelten stammen fast alle aus diesen Zusammenhängen. Sie verwirklichten im Odenwald eins zu eins die Ideen ihrer homoerotischen und pädophilen Vorfahren: Sie machten die Internatsfamilie, in der Lehrer und Schüler zusammen wohnen, wieder zu dem, was der fanatische Päderast und Reformpädagoge Gustav Wyneken (1875-1964) vorgesehen hatte: Den Ort, wo ein pädophiler Meister seine Jünger in die Knabenliebe einführt – die in der Praxis natürlich nichts anderes als Missbrauch kleiner Jungen war.

    Und sie errichteten in der Odenwaldschule sogar eine spezielle Herrschaftsform – die aristokratische Androkratie. Das ist im Sinne des Homo-Urahnen Hans Blüher (1888-1955) eine elitäre Männerherrschaft, in der der Mann mit der größten Ausstrahlung der Chef ist. Das war zweifellos Gerold Becker, der in der pädagogischen und intellektuellen Szene Deutschlands höchste Anerkennung genoss – teilweise bis heute.

    „Gerold Becker war die Lichtgestalt der Landerziehungsheime“, sagt ein bekannter Reformpädagoge, der seinen Namen freilich nicht genannt sehen will. Die pädosexuellen Jungenschaftler waren meistens nicht mal Lehrer. An der vermeintlich besten deutschen Schule fanden sie dennoch Anstellung.

    […] Die Nachfahren von Blüher und Wyneken […] lebten ihre pädokriminellen Fantasien aus – unter dem Fähnchen der sexuellen Befreiung. Alle waren sie irgendwie berühmt: Der eine [Jürgen Kahle] gründete das deutsche Woodstock, das Chansonfestival auf der Burg Waldeck, der andere [didi, Dietrich Willier] die Berliner linksalternative tageszeitung. Becker beherrschte zusammen mit seinem Freund und Lebensgefährten Hartmut von Hentig die Feuilletons; sein päderastischer Hausnachbar Wolfgang Held firmierte als der unantastbare Adoptivsohn des Komponisten Wolfgang Fortner [vgl. bei Jens: Wolfgang Held […] in der Villa des Komponisten], der für die Schule Singspiele schrieb. […]

    „Reihenweise standen VW-Bullis herum, mit denen die Lehrer dann mitsamt ihren Schülern auf Reisen gegangen sind – teilweise bis nach Griechenland und Frankreich.“ Die Schwerpunkte des Missbrauchs an der Schule waren laut einem Aufklärungsbericht: Die Familie [Zusammenleben mit den Schülern auf engstem Raum], der Ausflug, der VW-Bus.

    Das Odenwälder Kollegium ließ sich blenden. Die Lehrer dachten, sie nähmen an einer pädagogischen Weltrevolution teil. Sie merkten nicht, dass die reformpädagogischen Sonntagsreden Beckers nur Tarnung für pädopohile Übergriffe waren. Als Gerold Becker 1972 Schulleiter wurde, […] wurde eine Art Untergrund-Oso eingerichtet. In der gab es ein Verteilsystem für hübsche Jungen, die aus dem Haus für die Acht- bis Elfjährigen in die pädophilen Familien gelockt wurden. […]

    Das furchtbarste an der Schule war, so sagen es die unabhängigen Aufklärerinnen, die Juristinnen Claudia Burgsmüller und Brigitte Tilmann, dass die Schule die vielen Hilferufe ihrer Schüler ignorierte.

    Die Odenwaldschule fuhr mit ihren Schülern auf Demonstrationen. Sie lehrte sie, dass der Sinn des Lebens im demokratischen Widerspruch lag – und überhörte die Kinder, als sie dringend Hilfe gebraucht hätten.

    (Bitte in Gänze lesen bei Christian Füller: Missbrauch im Odenwald: Wie pädophile Verschwörer die Reformschule kaperten, in: DER SPIEGEL am 15.03.2011)

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/missbrauch-im-odenwald-wie-paedophile-verschwoerer-die-reformschule-kaperten-a-750705.html

  56. "schönen Gruß von Burg zu Burg!" Says:

    Noch zu
    Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck ABW – Wiesbadener Hütte ab 2014 Druschba Hütte
    Mai 2012

    _____

    OSO-SKANDAL: Ex-Lehrer galt als einer der Haupttäter
    Jürgen Kahle gestorben

    OBER-HAMBACH. Wie der Leitung der Odenwaldschule (OSO) nach eigener Aussage erst am gestrigen Montag offiziell bestätigt wurde, ist bereits am 16. Februar Jürgen Kahle im Alter von 81 Jahren gestorben. Kahle, der von 1968 bis 1992 als Lehrer und Erzieher an der Odenwaldschule tätig war, wird im Bericht der Aufklärerinnen Claudia Burgsmüller und Brigitte Tilmann zum OSO-Missbrauchsskandal mit mehr als 20 Übergriffen genannt. Er gehörte damit zusammen mit Gerold Becker, der von 1969 bis 1985 an der Odenwaldschule tätig war und im Jahr 2010 verstarb, sowie mit dem 2006 verstorbenen Wolfgang Held, der von 1966 bis 1989 an der Odenwaldschule tätig war, zu den Haupttätern. Alle Fälle waren im Jahr 2010 an die Staatsanwaltschaft Darmstadt zur eigenständigen Überprüfung, inwieweit es nicht verjährte Straftaten gebe, weitergeleitet worden.

    (siehe Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 22.05.2012)

    http://www.morgenweb.de/region/bergstrasser-anzeiger/region-bergstrasse/jurgen-kahle-gestorben-1.583855

  57. „Stellt die Gitarren in die Ecke und diskutiert!“ Says:

    Rheinhausen
    Türk Federasyon [die Ülkücü- oder Idealistenbewegung]

    ADÜTDF / ATF

    https://de-de.facebook.com/RHSTKO1978/photos/a.203651933001270.54760.202444296455367/280532305313232/

    .

    Türkisch-Islamischer Sozialer und Kultureller Pflegschaftsverein /

    Türk İslam Kültür ve Sosyal Hizmetler Derneği TÜRK KÜLTÜR OCAĞI Nizam-ı Alem Camii

    Na das wäre doch mal was für die sich so gerne politisch links verortende Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW), deren derzeitige Vorsitzende Dr. Sandra Kupfer in Rheinhausen Pädagogin ist – ein Zeichen setzen gegen den Rechtsradikalismus in der eigenen Stadt … den türkischen.

    Rechtsextremismus in Rheinhausen im Dunstkreis der türkischen Parteien MHP bzw. BBP, islamverbandlich aktiv als ATIB. Rheinhausen ülkü Ocağı … faschistisch, pantürkisch, rassistisch und zusätzlich radikalislamisch:

    Türk Kültür Ocağı Rheinhausen

    Graue Wölfe

    Nizam-i Alem Camii / Nizam-i-Alem-Moschee
    Avrupa Türk-İslam Birliği – ATİB – Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa. Der Verband entstand nach der Abspaltung einer Gruppe von Mitgliedsvereinen der Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (ADÜTDF) im Oktober 1987.

    Türk Kültür Ocağı
    Türkisch-Islamischer Sozialer und Kultureller Pflegschaftsverein e.V.
    Türk Islam Kültür ve Sosyal Hizmetler Derneği

    Hochemmericher Markt 5
    47226 Duisburg

    [ Man beachte den gezeigten Wolfsgruß ]

    https://www.facebook.com/RheinhausenGK

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    13.10.2010

    Moschee ohne Genehmigung in Rheinhausen

    Duisburg-Rheinhausen. Die Nutzung des Hauses am Hochemmericher Markt als Moschee war nie genehmigt. Die Stadt bemerkte das bereits 2008, blieb aber untätig — aus Unwissenheit, wie sie versichert.

    Seit 30 Jahren gibt es den Türkischen Kulturverein am Rheinhauser Marktplatz. In dem unscheinbaren Gebäude mit Hausnummer fünf ist auch die Nizam-i-Alem-Moschee. […] Wie die Redaktion jetzt heraus fand, hat es für die Nutzung des gesamten Gebäudes allerdings nie eine Genehmigung gegeben. Der Verein hatte das ehemalige Geschäftshaus erst gemietet und später gekauft, und die drei Etagen sukzessive ausgebaut. Für die neue Nutzung aber hatte der Verein offenbar nie eine Genehmigung beantragt. […]

    Es ist allerdings keinesfalls so, dass es niemanden aufgefallen wäre. Denn 2008 hatte der Kulturverein dann doch einen Antrag gestellt, für einen Anbau. Die Bauaufsicht der Stadt antwortete eine Woche vor Heiligabend 2008 in einem Schreiben, das der Redaktion vorliegt: Man weise darauf hin, dass „für die Nutzung des gesamten Gebäudes keine Baugenehmigung“ bestehe. Der Verstoß gegen diese Vorschrift sei allerdings „nicht Gegenstand dieser Prüfung“, heißt es darin weiter. Erst „eine Ausführung des Vorhabens in der vorliegenden Form hätte ein ordnungsbehördliches Einschreiten der Bauaufsichtsbehörde zur Folge“. Möglicherweise könnte dann die Baustelle stillgelegt werden – „mit sofortiger Vollziehung“. Die Behörde beließ es dabei, der Schriftwechsel war beendet, der Antrag wurde zurückgezogen.

    In den Fokus rückte der Fall jetzt nur, weil seit kurzem ein großes Leuchtschild an der Fassade hängt. Auch das müsste genehmigt werden, war aber ebenfalls nie beantragt.

    Die Frage bleibt aber: Wieso blieb die sonst so strikte Bauaufsicht tatenlos, obwohl sie wusste, dass es keine Genehmigung für eine Versammlungsstätte oder ein Gebetsraum in dem ehemaligen Wohnhaus gibt? […]

    (von Ingo Blazejewski)

    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/west/moschee-ohne-genehmigung-in-rheinhausen-id3824816.html

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    Foto der Moschee, mehrere „Bozkurtlar“ freuen sich …

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    … etwa der hier im Zeichen der drei Mondsicheln. Seine Kumpels mit Wolfsgruß. Genclik ist Jugend … irgendwie Jugendbewegung …

    Man huldigt dem Führer Devlet Bahçeli, dem Vorsitzenden der rechtsextremen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP).

    https://twitter.com/alp4693

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    19.10.2010
    Moschee braucht sofort eine Feuertreppe

    Wie in der vergangenen Woche öffentlich wurde, betreibt der Kulturverein seine Gebets- und Vereinsräume am Hochemmericher Markt 5 seit Jahr und Tag ohne die erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Somit gibt es beispielsweise kein Brandschutzkonzept. […]

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/moschee-braucht-sofort-eine-feuertreppe-aid-1.1089222

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    Moscheesuche

    Türkisch Islamischer Verein
    Türk Federasyon [ ADÜTDF – Graue Wölfe ]
    Duisburg
    Hochemmerich
    Hochemmericher Markt 5

    http://www.moscheesuche.de/moschee/Duisburg/Tuerkisch_Islamischer_Verein/13001

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    Die Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (türkisch Almanya Demokratik Ülkücü Türk Dernekleri Federasyonu, ADÜTDF; kurz auch Türk Federasyon, deutsch „Türkische Föderation“) ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Frankfurt am Main. Als Mutterorganisation der „Föderation“ wird die rechtsextreme türkische Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) [rassistisch-rechtsextremistisch] angesehen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deration_der_T%C3%BCrkisch-Demokratischen_Idealistenvereine_in_Deutschland

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    Wer sind die „Grauen Wölfe“?

    Die Ideologie der sogenannten „Grauen Wölfe“ ist von einem übersteigerten Nationalbewusstsein geprägt, das die türkische Nation sowohl politisch-territorial als auch ethnisch-kulturell als höchsten Wert ansieht. Innerhalb der Türkei wird durch die nationalistische Bewegung eine Politik verfolgt, die eine freie Entfaltung anderer ethnischer Identitäten nicht anerkennt und zu verhindern sucht. Auch in Deutschland hat die Ülkücü-Bewegung viele Anhänger. Über Ideologie, Struktur und Erkennungsmerkmale klärt diese Broschüre auf.

    http://www.mik.nrw.de/verfassungsschutz/publikationen/broschueren.html

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    Graue Wölfe, wie in Rheinhausen so in Dinslaken.

    ADÜTDF / TÜRK FEDERASYON

    https://www.facebook.com/pages/ATF-Dinslaken-%C3%9Clk%C3%BC-Ocagi-Kiz-Kollari/1582827185298641?ref=py_c

  58. Pfadfinder Stamm Pegasus Says:

    ( Odenwaldschule: bündischer Sexualstraftäter Jürgen Kahle, der Erbauer der Drushba-Hütte = Wiesbadener Hütte )

    Die „wunderschönen Jungfrauen“ und die Burg

    11.04.2010, von PHILIP EPPELSHEIM UND VOLKER ZASTROW

    … Burg Waldeck kannte er seit langem, hatte dort Anfang der sechziger Jahre die Wiesbadener Hütte mitgebaut, in die er nun seine Schüler brachte: eine kleines Holzhaus auf einem Schieferfelsen, am Rand des steil abfallenden Baybachtals. Ohne J. K. hätte es die bis heute bestehende Verbindung der Odenwaldschule zur Burg Waldeck nie gegeben. … Den Schriftsteller und Wandervogel Werner Helwig bezeichnet J. K. als „Freund und Lehrmeister.“ Helwig gehörte dem Führungszirkel des Nerother Wandervogels an, war seit 1927 auf der Burg Waldeck in einem „intensiven männerbündischen Freundeskreis“. 1932 verbüßte er sechs Monate Gefängnisstrafe wegen Unzucht mit Kindern unter 14 Jahren. Nachdem die Nationalsozialisten 1933 den Nerother Wandervogel zur Selbstauflösung zwangen, organisierte Helwig heimliche Treffen. Er emigrierte 1934. …

    Nach dem Kriege, seit 1950, fuhr er mit seiner Jungenschaftshorte zur Waldeck: eine „sehr reiche und creative bündische Epoche“. … Auf der Burg bauten die Jungs ihre Holzhütten: „atmosphärische Tavernen“. Sie waren „scharf“ auf „internationale Folklore“, redeten über Marxismus, die DDR, die Lyrik der Schwarzen in Amerika. J. K. wurde Mitbegründer der Burg-Waldeck-Festivals, war von 1964 bis 1967 verantwortlich für die Organisation.

    Im Frühjahr 1968 kam er auf die Odenwaldschule.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/odenwaldschule-die-wunderschoenen-jungfrauen-und-die-burg-1968241-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    08.09.2015 – Happy, Dido und das Waldeck-Team mit zahlreichen zahlreichen Helfern, diesmal neu auch aus der Drushba-Hütte, sorgten wieder für eine wunderbare Atmosphäre und …

    scouting.de/ergebnisse-des-peter-rohland-singewettstreites/

  59. Cees Says:

    Ginster aus der Eifel, Eifelginster halt.
    Von Zeit zu Zeit betrachtet und gemalt.

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    Ginsterblüte in der Eifel
    Fritz von Wille (1860 bis 1941)

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    Landschaft mit Ginster
    Rudi Inden (1880 bis 1951)

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    Eifelginster
    Gerhard Stolpa

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  60. Cees van der Duin Says:

    „Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich.“

    Forderte 1988 allen Ernstes: Volker Beck
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    Berlin – In der Affäre um die pädophilen Verstrickungen der Grünen hat der Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck die Öffentlichkeit jahrelang hinters Licht geführt. SPIEGEL-Recherchen im Archiv der Heinrich-Böll-Stiftung belegen, dass ein Manuskript aus dem Schwulenreferat der grünen Bundestagsfraktion, dessen Referent Beck war, nahezu identisch ist mit einem Gastbeitrag Becks für das Buch „Der pädosexuelle Komplex“.

    In dem 1988 erschienenen Buch schreibt Beck: „Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich.“

    Der Bundestagsabgeordnete aus Köln war wegen des Beitrags immer wieder scharf angegriffen worden. Mehrfach verteidigte er sich mit dem Argument, der Text sei vom Herausgeber nachträglich im Sinn verfälscht worden. Auf SPIEGEL-Anfrage und nach Ansicht des Manuskripts verwies er darauf, dass der Herausgeber seine zentrale Aussage durch Kürzen der Überschrift gestrichen habe.

    Vergleicht man allerdings die beiden Texte, ist Becks zentrale Aussage noch enthalten, im Sinn verfälscht wurde der Gastbeitrag durch die Änderung des Herausgebers keineswegs.

    Beck räumt ein, dass seinem Beitrag der falsche Gedanke zugrunde liege, dass es theoretisch gewaltfreien und einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen und Kindern geben könne. Dafür entschuldige er sich. […]

    Aus: Ann-Katrin Müller (Grüne: Volker Beck täuschte Öffentlichkeit über Pädophilie-Text), in: DER SPIEGEL, 20.09.2013.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/paedophilie-debatte-um-gruene-volker-beck-taeuschte-oeffentlichkeit-a-923357.html

  61. Cees van der Duin Says:

    Schlimm, Baden-Powell kann nicht dazwischenhauen.

    Und aus Sicht der Scouts ist der Totalitarismus der Scharia immer noch kein Problem für die universellen Menschenrechte! Und über den Islam wird also immer noch nicht gesprochen, jedenfalls nichts Schlechtes! Februar 2016, Deutschlands scoutistische selbstverliebte Postmodernisten und sonstige Karrieristen finden sich ein zur vierten …
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    Fachtagung Pfadfinden

    Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Wilfried Breyvogel und Prof. Dr. Helmut Bremer. Veranstalter und verantwortlich für die Durchführung: Pfadfinder Hilfsfond (PHF), das Organisationsteam leitet Martin Lochter.

    http://www.fachtagung-pfadfinden.de/

    Tagungsort und Termin

    4. Fachtagung Pfadfinden
    19. bis 21. Februar
    Jugendgästehaus, Oberwesel am Mittelrhein

    Rheintal-Jugendherberge Oberwesel. Oberhalb des malerischen Rheinstädtchens Oberwesel, direkt neben der Schönburg. Oberwesel liegt im Tal der Loreley, dem schönsten Teil des Rheins zwischen Bingen und Koblenz.

    http://www.fachtagung-pfadfinden.de/index.php?option=com_content&view=article&id=171&Itemid=697

    Schirmherrschaft

    Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Frau Malu Dreyer

    http://www.fachtagung-pfadfinden.de/index.php?option=com_content&view=article&id=175&Itemid=706

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    Fachtagung Pfadfinden 2016. Noch freie Plätze.

    Vgl. auch bei Pfadfinder-Treffpunkt den Beitrag von phips

    Noch 29 freie Plätze für die Fachtagung Pfadfinden

    Der Pfadfinder Hilfsfond veranstaltet mit der Universität Duisburg-Essen, dem rdp, den PPÖ, dem DPV, BMPPD und dem VDAPG die 4. Fachtagung Pfadfinden.

    19.-21.02.2016, Oberwesel. Rheinland-Pfalz / Deutschland

    Themen dabei: Sexualisierte Gewalt / Nähe und Distanz / Prävention, Wer engagiert sich in der Pfadfinderei und Jugendverbänden (Diversity / Interkulturelle Öffnung), Spiel / Kreativität / Theater / Kunst.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12515

  62. Casa Rourell Says:

    „El Rourell és una masia situada en el terme municipal de Moià“

    https://ca.wikipedia.org/wiki/El_Rourell_(Moi%C3%A0)

    Casa Rourell, ein Bauernhof in der Nähe von Moià
    [ Casa Raurell als gelegentliche Schreibweise ]

    el Molí del Perer
    [ eine alte Mühle ganz in der Nähe von Casa Rourell ]
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    EL PERER

    Situat a l’aiguabarreig format pels torrents de Malrubí, riu Sec i Rodors.

    El molí del Perer a banda de moldre gra, va ser un dels últims reductes de vinya i una de les cases pioneres de l’apicultura que ha tingut el terme municipal de Moià. A les imatges veiem el molí, la casa del moliner, alguna edificació annexa i la bassa de dimensions considerables.

    En una finestra tapiada hi ha escolpit un escut amb un perer i l’any 1676.

    El Molí del Perer es va fer servir durant un temps com a residència temporal per un agrupament escolta alemany anomenat Pfadfinderschaft Luchs. Feien acampades i practicaven tècniques de supervivència a la muntanya.

    A finals dels anys 80, començaments dels 90, el Molí del Perer va tornar a ser llogat, aquest cop a un grup naturalista afeccionat al teatre i a les arts anomenat Taller-7, però hi va haver discrepàncies amb la gent del poble i no els van renovar el contracte.

    http://losfolloneros.blogspot.de/2009/08/30-dagost-de-2009-caminada-popular-de.html

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    CASA RAURELL – MOIA – Casa de campo de la Asociacion de Scouts Alemanes

    circulada, Landheim des Deutschen Pfadfinderbundes, 1977

    http://www.todocoleccion.net/postales-barcelona-provincia/casa-raurell-moia-casa-campo-asociacion-scouts-alemanes~x13655346

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    [ Horst Schweitzer ] […] … zweiundzwanzigjährige Verbundenheit mit Casa Raurell, einem alten Bauernhaus nordwestlich von … von der Stadt Zierenberg gepachtet. RAURELL / BARCELONA 1974 96: zweiundzwanzig Jahre … unserer zweiten Heimat in Spanien: Raurell sah in zweiundwanzig Luchs-Jahren …

    _ttp://docplayer.org/13805433-Rot-graue-blaetter-internetschrift-der-pfadfinderschaft-grauer-reiter.html

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    Moià / Molí del Perer

    Abril 2009. Situat al costat de la riera d’en Gai, de l’edifici del molí no en queda cap vestigi; només es pot veure la bassa, ben construïda, que mesura uns 15 per 15 metres, el pou i la resclosa.

    … per un agrupament escolta alemany anomenat Pfadfinderschaft Luchs. … alemanys varen estar bastants anys a la casa propera que es diu El Raurell i quan no els … Desde 1974 hasta 1996 los scouts tenían un contracto por Casa Rourell.

    http://www.moianes.net/galeria/displayimage.php?album=3&pos=305

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    1974 erhielten die Luchse wieder eine feste Unterkunft, und zwar sowohl in Spanien, wo Casa Rourell, ein Bauernhof in der Nähe von Moià, gepachtet wurde, als auch in Deutschland, wo ihnen eine Hütte bei Zierenberg überlassen wurde. […]

    Im Jahr 1990 wurden die ersten Sippen in Münster und Wernigerode gegründet – vermutlich handelt es sich um eine der frühesten Gründungen in den neuen Bundesländern. Im selben Jahr wurde in Spanien eine alte Mühle, el Molí del Perer, ganz in der Nähe von Casa Rourell, dem Bauernhaus, zusätzlich gepachtet. Im Jahr 1993 kamen außerdem die Köhlerhütten bei Wernigerode hinzu.

    Zu dieser Arbeit wurde der Aufbau neuer Gruppen in Spanien spürbar schwieriger, so dass die deutsche Sippen an Bedeutung gewannen. Eine schwere Enttäuschung war 1996 der Verlust von Casa Rourell, dessen Pachtvertrag nicht verlängert wurde.

    Im Frühjahr 2010 wurden zeitgleich mit den Enthüllungen der sexuellen Übergriffe innerhalb der katholischen Kirche auch sexuelle Übergriffe Horst Schweitzers sowohl innerhalb der Pfadfinderschaft Luchs, als auch in seiner Funktion als Lehrer bekannt. Die Pfadfinderschaft Luchs distanzierte sich im März 2010 offiziell von Horst Schweitzer. Wenige Wochen später folgte eine entsprechende Erklärung des „Fördererkreises der Pfadfinderschaft Luchs e. V.“.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pfadfinderschaft_Luchs

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  63. Cees van der Duin Says:

    [Falado von Rhodos: Pfadfinder-Brigantine entging nur knapp einer Tragödie. Die seefahrende wenn auch gelegentlich nicht seefahrttaugliche Variante der Jugendburg im Lahntal, die schwimmfähige Version des Balduinstein. Das Schiff ging vor Island unter. Jahrelanges, jahrzehntelanges Fehlverhalten unter den Teppich kehren, bei Aufdeckung bagatellisieren, schamlos Nebel werfen, dreist angreifen. Dank sei dem NDR für die längst überfällige Aufdeckung.]

    Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen
    Panorama 3 – 15.03.2016 21:15 Uhr

    2013 sinkt vor der isländischen Küste das Pfadfinderschiff „Falado“. Später zeigt sich, dass das Schiff völlig marode war. Dennoch ging der Trägerverein auf große Fahrt.

    NDR
    14.04.2016

    Stellungnahme des NDR zum Offenen Brief des Vereins Falado

    Dem Offenen Brief des Vereins „Brigantine Falado Rhodos“ stellen wir Fakten entgegen: Im August 2013 sinkt ein Segelschiff, rund 25 Seemeilen vor der Küste Islands. An Bord sieben Jugendliche und fünf Erwachsene. Da das Schiff nahe genug an der Küste ist, sind isländische Seenotretter rechtzeitig vor Ort. Es kommt bei dem Unglück niemand ums Leben. […]

    Der Untersuchungsbericht verdeutlicht auch: Wären bei dem Untergang Menschen ums Leben gekommen, hätten sich der Schiffsführer und der Verein dafür juristisch verantworten müssen. Doch statt diese Verantwortung einzuräumen, unterstellt man Panorama 3 falsche Tatsachenbehauptungen. […]

    Die Besatzung sei nicht wie von uns behauptet „buchstäblich in letzter Sekunde“ gerettet worden, sondern drei beziehungsweise eine Stunde vor dem Untergang. Nach Angaben der Besatzungsmitglieder und Seenotretter wurde zwar rechtzeitig ein Notruf abgesetzt. Die Rettung bei Windstärke 8 bis 9 und hohem Wellengang gestaltete sich demnach aber als so schwierig, dass eine höchst brenzlige Situation entstand. Die Seenotretter sprechen sogar von einem der gefährlichsten Einsätze, den sie je hatten. […]

    Der Vorstand bezweifelt die fachliche Einschätzung der Stapelfeldt Werft. Die von Mitgliedern des Vereins unternommenen Reparaturen seien zudem unter Anleitung und Kontrolle ausgebildeter Schiffsbauer durchgeführt worden. Uns liegen Berichte und Filmaufnahmen vor, die Kinder und Jugendliche bei Schiffsarbeiten zeigen. In welchem Ausmaß dies unter fachlicher Anleitung geschah ist nicht belegt. Der unzweifelhaft durch die mangelnde Seetüchtigkeit der Falado herbeigeführte Untergang belegt jedoch die Einschätzung der Stapelfeldt-Werft und zeigt auch, dass das Schiff ganz offensichtlich NICHT nach den erforderlichen Standards instand gesetzt worden war. […]

    Der Vereinsvorstand räumt in seinem Schreiben ein, die „nicht immer neutrale Begutachtung der Falado“ in der Vergangenheit sei ein Fehler gewesen. Es stellen sich Fragen, die der Verein nicht beantwortet: Warum werden die erforderlichen Konsequenzen nicht gezogen? Warum lässt der Verein nach dem Untergang der Falado keine Sicherheitsuntersuchungen nach den Standards, die in Deutschland für gewerblich vercharterte Schiffe dieser Größe gelten, zu? Ein offizielles Siegel, dass das neue Schiff des Vereins allen geltenden Sicherheitsanforderungen genügt, hat der Verein bislang nicht vorgelegt. Der Verein bietet Hochseefahrten für Jugendlichen an. Mitfahrende Personen müssen darauf vertrauen können, dass sich das Schiff in einem sicheren Zustand befindet – umso mehr, wenn sich Kinder oder Jugendliche an Bord befinden. Der Vereinsvorstand muss sich die Frage gefallen lassen, ob er dieser Verantwortung immer gerecht geworden ist.

    Panorama 3 hat Kenntnis von noch weiteren Sachverhalten: So verfügte der Schiffsführer der Falado, Axel Hommel, zum Unfallzeitpunkt lediglich über den Sportküstenschifferschein zum Führen von Yachten bis 12 Seemeilen Abstand von der Küste. Die Falado sank jedoch rund 25 Seemeilen vor der Küste, so dass diese Qualifikation für die gewählte Route nicht ausreichend war. Bei einer Kontrolle der Falado im Jahr 2009 beschlagnahmte die Wasserschutzpolizei Flensburg an Bord ein gefälschtes Dokument, mit dem sich die Besatzung in ausländischen Häfen offenbar „offiziell“ als Jugendschulschiff auswies. Eine Fantasiebescheinigung, versehen mit Stempel des Berliner Polizeipräsidenten, offenbar genutzt, um strengeren Kontrollen in den Häfen zu entgehen. Angefertigt von einem Vereinsmitglied, das im Berliner Polizeipräsidium beschäftigt war. […]

    Die Redaktion von Panorama 3 findet das Ansinnen des Vereins, „dass ehrenamtlich getragene Vereine wie wir überleben können, so dass nicht nur einer zahlungskräftig privilegierten Gesellschaftsgruppe solche besonderen Erlebnisse möglich sind“ nachvollziehbar und ehrenwert. Nur darf es nicht so weit gehen, dass – aus welchen Motiven auch immer – Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden. Von dieser Einsicht aber ist in dem Offenen Brief des Vorstands nicht viel zu erkennen.

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Stellungnahme-des-NDR-zum-Offenen-Brief-des-Vereins-Falado,falado100.html

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    […] Der Untergang dauerte lange. Nina Rudolf erinnert sich noch genau an die Nacht vom 8. auf 9. August 2013, die Nacht, in der die „Falado von Rhodos“ vor Island versank. Nina lag in ihrer Koje und kämpfte mit der Übelkeit. Gegen 23 Uhr alarmierte Skipper Axel Hommel, genannt Balo, die Crew: Wasser schwappte über den Boden. Alle mussten mit anpacken – auch die seekranke Nina: „Das ging dann“, sagt die damals 13-Jährige, die die Übelkeit vergaß: „Der Kopf hatte was zu tun.“

    Fünf Stunden lang schöpften die Blausteiner Pfadfinder vom Stamm „Gralsritter“ Wasser. Eine Motorpumpe war ausgefallen, die Crew pumpte von Hand. Aber das Segelschiff, ein 45 Jahre alter Zweimaster, war nicht zu retten. Gruselig war das nicht, sagt Nina: „Wir haben gar nicht drüber nachgedacht.“ Skipper Balo hatte längst die Seerettung alarmiert, ein Fischerboot war bald in der Nähe. Am Ende brachte die isländische Küstenwache Nina, sechs weitere Jugendliche und fünf erwachsene Betreuer an Land. […]

    Auch Lea versucht sich an dieser Station. Sie ist acht Jahre alt und dieses Jahr die jüngste Seglerin. Es ist ihre erste große Reise mit den Pfadfindern. Als die Pfadfinder nach einer guten Stunde Übungszeit in ihrem Treff im Kreis zusammensitzen, fragt Lea sicherheitshalber nach: „Wie ist die Falado untergegangen?“ Und Balo erklärt: Die Falado hatte ein Leck unter der Wasserlinie, das die Pfadfinder nicht finden konnten. Wahrscheinlich hatte die Dichtung zwischen Holzplanken nachgegeben. Die Jugendgruppen, die die „Falado“ nutzten, hatten den Zweimaster in Eigenarbeit gewartet und abgedichtet. Im Untersuchungsbericht zum Untergang wird das bemängelt. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung diagnostiziert, dass das Schiff in „einem nicht seetüchtigen Zustand“ gewesen sei und „es ausschließlich glücklichen Zufällen zu verdanken ist, dass es beim Untergang der Falado von Rhodos nicht zu einer Tragödie mit Todesopfern gekommen ist“. […]

    (SAMIRA EISELE | 28.10.2015. SÜDWEST PRESSE, Ulm / Neu-Ulm. Lokales Alb-Donau. Blausteiner Pfadfinder starten zu neuer Segelreise)

    http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/Blausteiner-Pfadfinder-starten-zu-neuer-Segelreise;art1158552,3505282

  64. Edward von Roy Says:

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    „Am Ende des Tages kann jedes Schiff sinken“

    (Axel Hommel genant balo, den Untergang der Falado auch damit beschwichtigend, dass Seefahrt schließlich immer mit einem Risiko verbunden sei.)

    „Ich hatte zum Zeitpunkt des Unterganges einen SKS. War also überqualifiziert nach Gesetz.“

    ((Fakten gefällig? „So verfügte der Schiffsführer der Falado, Axel Hommel, zum Unfallzeitpunkt lediglich über den Sportküstenschifferschein zum Führen von Yachten bis 12 Seemeilen Abstand von der Küste. Die Falado sank jedoch rund 25 Seemeilen vor der Küste, so dass diese Qualifikation für die gewählte Route nicht ausreichend war.“) Axel Hommel bündisch balo wenige Stunden vor der NDR-Reportage: Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen. Panorama 3, auf: Pfadfinder Treffpunkt am 15.03.2016 21:15 Uhr.)

    „Die bündischen Faladisten machen sich die Welt wiedewiedewie sie ihnen gefällt“

    (Vorbildlich auf den Punkt gebracht durch fröschel am 15.04.2016 um 12:10 Uhr.)
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    Investigation Report 265/13

    http://www.bsu-bund.de/SharedDocs/pdf/EN/Investigation_Report/2015/Investigation_Report_94_2013.pdf?__blob=publicationFile

    Untersuchungsbericht 265/13

    http://www.bsu-bund.de/SharedDocs/pdf/DE/Unfallberichte/2014/UBericht_265_13_end.pdf?__blob=publicationFile

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    Laut Yacht-Informationen wurde die fünfköpfige Vereinsspitze bei einem Werftaufenthalt noch kurz zuvor darauf hingewiesen, dass das alte Segelschiff für den gewaltigen Törn „ungeeignet“ sei.

    Vorstandsmitglied Pumpe bestätigte das. „Der Allgemeinzustand des Schiffes bereitete einzelnen Mitgliedern Unbehagen“, sagte er auf Anfrage. Es habe Warnungen gegeben, andere wiederum hätten das Risiko für vertretbar gehalten. „Am Ende des Tages kann jedes Schiff sinken“, sagte Vorstandsmitglied Axel Hommel. Seefahrt sei immer mit einem Risiko verbunden. Die Falado von Rhodos sei „dreimal neu beplankt“ worden, man habe „stets auf Sicherheit geachtet“.

    (Aus: Hubertus Gärtner: Die „Falado von Rhodos“ gehörte einem Paderborner Verein, in: Neue Westfälische (NW), 20.11.2013.)

    http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/paderborn/9701481_Die-Falado-von-Rhodos-gehoerte-einem-Paderborner-Verein.html

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    „Ich hatte zum Zeitpunkt des Unterganges einen SKS. War also überqualifiziert nach Gesetz.“

    (Axel Hommel genannt balo am 15.04.2016 – 16:55 Uhr.)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=11649&entries=150

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    NDR 14.04.2016 13:45 Uhr

    Stellungnahme des NDR zum Offenen Brief des Vereins Falado

    Dem Offenen Brief des Vereins „Brigantine Falado Rhodos“ stellen wir Fakten entgegen: Im August 2013 sinkt ein Segelschiff, rund 25 Seemeilen vor der Küste Islands. An Bord sieben Jugendliche und fünf Erwachsene. Da das Schiffe nahe genug an der Küste ist, sind isländische Seenotretter rechtzeitig vor Ort. Es kommt bei dem Unglück niemand ums Leben.

    Das Segelschiff war zuvor in der Yacht- und Bootswerft Stapelfeldt aus Kappeln. Diese sprach eine Warnung aus: „Die Konstruktion sowie deren Zustand ist, vor allem im Hinblick auf geplante Reisen, erschreckend. Das Schiff ist zurzeit absolut nicht seetauglich. An diesem Zustand ändern auch von uns vorgeschlagene Maßnahmen, wie zum Beispiel das Verschrauben von Wegerung und Spanten nicht grundlegend etwas.“ (29.02.2012)

    Der Verein nutzte das Schiff dennoch weiter für Hochseefahrten. Es war sogar eine weitere Atlantiküberquerung geplant. Der Verein vertraute nach eigenen Angaben einer anderen Werft, die vor der Fahrt einzelne Planken austauschte. Der offizielle Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU), die den Untergang aufarbeitete, liefert unter anderem folgende Aussage: „Das Schiff war zum Unfallzeitpunkt nicht mehr seetüchtig und am Ende der Nutzungsdauer. Es ist anzunehmen, dass es in allen Bereichen des Schiffsrumpfes zu Wassereinbrüchen gekommen ist. (…) Der Unfall hätte vermieden werden können, wenn das warnende Schreiben der Werft Stapelfeldt und kritischer Stimmen von Fachleuten innerhalb des betreibenden Vereins beachtet worden wäre und das Gutachten des Sachverständigen konsequent in allen Punkten umgesetzt worden wäre.“ (15.12.2014)

    Der Untersuchungsbericht verdeutlicht auch: Wären bei dem Untergang Menschen ums Leben gekommen, hätten sich der Schiffsführer und der Verein dafür juristisch verantworten müssen. Doch statt diese Verantwortung einzuräumen, unterstellt man Panorama 3 falsche Tatsachenbehauptungen. […]

    Panorama 3 hat Kenntnis von noch weiteren Sachverhalten: So verfügte der Schiffsführer der Falado, Axel Hommel, zum Unfallzeitpunkt lediglich über den Sportküstenschifferschein zum Führen von Yachten bis 12 Seemeilen Abstand von der Küste. Die Falado sank jedoch rund 25 Seemeilen vor der Küste, so dass diese Qualifikation für die gewählte Route nicht ausreichend war. Bei einer Kontrolle der Falado im Jahr 2009 beschlagnahmte die Wasserschutzpolizei Flensburg an Bord ein gefälschtes Dokument, mit dem sich die Besatzung in ausländischen Häfen offenbar „offiziell“ als Jugendschulschiff auswies. Eine Fantasiebescheinigung, versehen mit Stempel des Berliner Polizeipräsidenten, offenbar genutzt, um strengeren Kontrollen in den Häfen zu entgehen. Angefertigt von einem Vereinsmitglied, das im Berliner Polizeipräsidium beschäftigt war. […]

    [Mythen gefällig? „Ich hatte zum Zeitpunkt des Unterganges einen SKS. War also überqualifiziert nach Gesetz.“]

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Stellungnahme-des-NDR-zum-Offenen-Brief-des-Vereins-Falado,falado100.html

    .

  65. noapte bună Says:

    Schlagworte

    Alfred Schmidt genannt fred
    Graues Corps GC
    evangelische jungenschaft horte ejh
    Walter Sauer genannt wasa
    Allenspacher Hof
    6. Überbündisches Treffen, Allenspacher Hof 1977
    ÜT 2017
    ÜT2017

    Zitat des whistleblower
    24. Oktober 2013 at 06:52 ·

    Der bekannte, aus der Jugendbewegung stammende Dichter Heinrich Eichen etwa, dessen homosexuelles publizistisches Engagement nach dem Zweiten Weltkrieg weniger bekannt ist, obwohl es ja eventuell völlig in Ordnung sein könnte und kulturell modern. Wenn sich denn auf Erwachsene beschränkt hätte.

    Der im Nationalsozialismus als Homosexueller verfolgte Eichen veröffentlichte aber in den Siebziger und Achtziger Jahren, unter dem Pseudonym Heinz Birken, auch in pädophil orientierten Zeitschriften wie Ben und Philius.

    Die Erstauflage von Eichens Prosasammlung Knabenträume wurde als jugendgefährdend eingestuft und 1987 durch die Staatsanwaltschaft beschlagnahmt, Grund genug für manch einen verantwortungsvollen Jugendgruppenleiter, das deutschlandweit bekannte Lied Abends treten Elche aus den Dünen nicht mehr singen zu lassen.

    Alejex Stachowitsch genannt axi zog 1981 nach Balduinstein (bei Limburg / Lahn) auf die „Burg“ und wurde Schriftleiter der überbündischen, für die Gruppenleitergeneration gedachten Zeitschrift Stichwort (im damaligen Südmarkverlag erschienen, dem heutigen Verlag der Jugendbewegung). Erst 1989 beendete axi seine Zusammenarbeit mit dem „Bildungswerk“ in Balduinstein.

    Überbündische Zeitschrift für die Altersstufe der Jugendlichen hingegen ist eisbrecher, Schriftleiter war zwischen 1983 und 1987 der Professor für Pädagogik Walter Sauer (Evangelische Jungenschaft Horte; Allenspacher Hof). Ab 1980 war Sauer Mitbegründer und Herausgeber der Schriftenreihe Die Graue Edition. Im selben Jahr wurde Sauer Mitarbeiter der „feingeistig“ sprich arrogant gemachten Zeitschrift Scheidewege – Jahresschrift für skeptisches Denken, zwanzig Jahre später (2000) ihr Herausgeber.

    Begründer (1971) und Mitherausgeber von Scheidewege war der aus dem Grauen Corps (GC) stammende Max Himmelheber, in den Nachkriegsjahren im Bund Deutscher Pfadfinder „Bundesbeauftragter für Führerbildung“ und dann ewiger Jungenführer & Jungenbewunderer. Noch 2007 veranstaltete man auf Burg Ludwigstein (bei Witzenhausen / Werra) eine „Max-Himmelheber-Kultnacht“ mit Walter Sauer als „Gesprächsgast“.

    Scheidewege – die Graue Edition überhaupt – gehört zum „Erbe“ des esoterisch-pädophilen und schleichenden konservativ-revolutionären Alfred Schmid genannt fred, des Gründers des Grauen Corps. Die Jugendarbeit betreibende und vielleicht unproblematische graue jungenschaft nennt sich „grau“ nach eben dieser, sehr problematischen Alfred-Schmid-Traditionslinie.

    http://www.vtaktuell.net/index.php/jugendliche-auf-burg-balduinstein-missbraucht/

    Walter Sauer

    Walter Sauer (* 29. Dezember 1939 in Reutlingen) ist ein deutscher Professor für Erziehungswissenschaft, Herausgeber, Verleger und Graphiksammler. Er war vielfältig im Bereich der Jugendbewegung aktiv.

    Er zählt zu den Mitbegründern und langjährigen Mitarbeitern der Bündischen Akademie Lüdersburg, ist Mitglied im Verwaltungsrat des Nerother Wandervogel und im Stiftungsrat der überbündischen Wandervogel-Stiftung.

    Nach seiner Promotion war er 1972 Dozent und ab 1977 Professor für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen; von 1987 bis 2003 lehrte Sauer an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

    Sauer kam 1953 in einer CVJM-Jungenschaft in Berührung mit der Jugendbewegung. Ab 1958 hatte er auf der Burg Waldeck Kontakte zu überbündischen Kreisen. Seitdem trägt er den Fahrtennamen Wasa. 1959/60 gründete er die Evangelische Jungenschaft Horte, deren Bundesführer er vierzehn Jahre lang blieb. Ab 1966 war er maßgeblich am Ausbau des Allenspacher Hofes auf der Schwäbischen Alb zu einem bündischen Zentrum beteiligt. Sauer gilt als Initiator des 6. Überbündischen Treffens auf dem Allenspacher Hof, das Pfingsten 1977 stattfand. Von 1983 bis 1987 hatte er die Schriftleitung der Zeitschrift Eisbrecher im Südmarkverlag Fritsch inne.

    „Der Orientierungspunkt ist die Hinwendung zur Transzendenz. Es ist der Vordergründigkeit unseres heutigen Daseins außer Blick geraten, daß es neben dem materiellen einen transzendenten Bereich gibt; der eben der messenden Naturwissenschaft unzugänglich bleibt, der sich letztlich auch dem Wort entzieht. Aber das ist eben die Dimension, aus der die eigentlichen Kräfte des Lebens kommen. Die ist freilich nicht herbeizwingbar, nicht „machbar“. (Über die Graue Edition)“

    – Walter Sauer

    https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Sauer

    Max Himmelheber (Graues Corps, BDP) „Straßen sind wie Flüsse zu überqueren“ – Max Himmelheber-Kultnacht – Burg Ludwigstein 2007

    Das Grabbeil Max Himmelhebers (eine Kombination von Fahrtenmesser, Axt und Spaten) schlägt uns eine Schneise durch seinen bündischen Dreiklang aus heldischem Traum, magischer Verbindung und Sehnsucht nach Liebe. […] Gesprächsgast ist Prof. Dr. Walter Sauer (wasa)

    http://www.burgludwigstein.de/sites/default/files/uploads/Der%20Burgbote,%20Nr.%20077.pdf

    Himmelheber erfand 1932 die Spanplatte

    https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Himmelheber

    evangelische jungenschaft horte

    Die evangelische jungenschaft horte (ejh) entstand aus Kreisen des Evangelischen Jungmännerwerkes Württemberg. Gruppen des CVJM in Reutlingen strebten Ende der 1950er Jahre eine stärker bündisch und weniger pietistisch ausgerichteten Form der Jugendarbeit an und trennten sich deshalb vom CVJM. 1960 wurde die ejh unter Führung von Walter Sauer (wasa) zum selbständigen Bund mit Gruppen in Schwaben. Bundeszeichen ist die Lutherrose in Silber. Bundeszentrum ist der Allenspacher Hof bei Böttingen nordöstlich von Tuttlingen. Bis heute ist die ejh ein reiner Männerbund. Die Horte ist mit anderen Gruppen der bündischen Jugend und Pfadfinderbewegung im Ring junger Bünde Baden-Württemberg zusammengeschlossen, der die angeschlossenen Verbände jugendpolitisch vertritt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Jungenschaft

    Walter Sauer, Begegnungen und Schicksal. Beiträge zu Pädagogik, Jugendbewegung, Natur und Kunst. Herausgegeben von der Prof. Dr. Alfred Schmid-Stiftung, Zug 2013

    http://www.graue-edition-gmbh.de/biographiewerke.asp

    ÜT 2017

    Facebook-Präsenz des Überbündischen Treffens 2017, das vom 28.9. bis zum 3.10.2017 als bündisches Großlager stattfinden soll.

    Hedo Holland
    16. März 2015 um 03:52
    Je mehr wir uns vernetzen, desto besser. Viel Erfolg und herzliche Grüße! hedo wandervogel ev + Rabenhof bündische plattform

    _ttps://www.facebook.com/uet2017/?fref=nf

    hedo holland – Interessen: Burg Balduinstein

    _ttps://www.facebook.com/hedo.holland.5

    [ matto, Norbert M., Belgien, Sympathisant der Wochenzeitung Junge Freiheit (JF) und des Vlaams Nationaal Jeugdverbond, der bedeutendsten Jugendorganisation der extremen Rechten in Flandern ]

    matto aus Antwerpen

    http://www.wandervogel-ev.de/folkmagazin/logbuch-fm/709-frolkfr%C3%BChlingsfest-rabenhof.html

    [ Zeescout matto (auch mato) und hedo ]

    norbert und ich

    http://www.wandervogel-ev.de/buendische-plattform/logbuch-b%C3%BCndischeplattform/619-rheinischer-singewettstreit-2015.html

    Warum man manchmal resigniert beim Melden oder Anzeigen solcher Übergriffe? Ich habe im Jahr 1992 einen belgischen Pfadfinderführer auf der Burg Balduinstein anlässlich des Jahrestreffens des „Untermerzbacher Kreises“ beobachtet, wie er einem schlafenden Buben mit der Hand in den Schlafsack ging. Ich habe dies nicht alleine beobachtet, sondern zwei meiner Sipplinge, damals 14, ebenfalls. Wir haben diese Beobachtung am Morgen dem damaligen Sprecher des UMK gemeldet. Dieser hat uns mundtot gemacht mit den Worten: „Um Gottes Willen, haltet ja die Klappe! Ihr wisst gar nicht, in welche Schwierigkeiten wir dadurch geraten können!“ Als kleines Naivchen habe ich meine Klappe gehalten. Dann ist es doch so: du musst konkrete Beweise haben. Eine bloße Beobachtung oder ein Verdacht reichen nicht, wenn man sich vor Augen führt, wie schnell diese Leute bei der Hand sind mit Anwälten und Anzeigen wegen Rufschädigung. Ich erinnere an den Vorfall mit einem gewissen bekannten Kunstmaler aus Nordbaden, von dessen Eingeständnis des Missbrauches gegenüber eines seiner Aktmodels ich einen Telefon-Mitschnitt besitze, den mir sein ehemaliges Aktmodel hat zukommen lassen. Auch gegen diesen Kunstmaler liefen mehrere Verfahren, die allesamt so endeten, dass die Verfahren eingestellt und die Anzeigenden wegen Rufschädigung eine Retourkutsche bekamen. Da überlegt man sich das zweimal, ob man Beobachtungen öffentlich macht, zumal wenn man jung und naiv ist.

    https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/freundesliebe-als-ubergriff/

    Natürlich war zumindest meiner Wahrnehmung nach allen in der „Szene“ klar, was insbesondere auf Balduinstein abgeht. Die Geschichten über alte Knacker und ihre Lieblingspimpfe machten überall die Runde, aber groß gestört hat das weder mich noch die meisten, die ich kannte. Es war eher so ein leicht erregendes Gruseln. Wahrscheinlich war das ein großer Fehler, aber so war die Stimmung damals. Irgendwie wurde das hingenommen. Genauso wie Axi stets umringt mit einer Schar meist sehr gutaussehender Jungs hingenommen wurde. Ohne hier irgendwas unterstellen zu wollen, hat sich doch jeder da seine Gedanken gemacht. Axi war auch im Leben außerhalb der bündischen Szene eine sehr respektierte Person mit entsprechender Autorität, der man niedrigste Motive irgendwie nicht zutraute. Aber selbst heute finde ich einige Bilder auf der Website des von ihm gegründeten Jungenbunds, die, wenn man sich sie vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion anschaut, grenzwertig erscheinen.

    https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/freundesliebe-als-ubergriff/

    Gründer und bis 1958 Direktor war Alexej Stachowitsch (* 1918) [ axi ]

    http://de.wikipedia.org/wiki/Werkschulheim_Felbertal

    “Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    https://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

    Sauer, Walter (Hrsg.): Verlassene Wege zur Natur – Die Graue Edition

    Walter Sauer, Verlassene Wege zur Natur – Impulse für eine Neubesinnung. Mit Texten u. a. von: Ernst Jünger, Alfred Schmid, Max Himmelheber, Hartmut v. Hentig.

    http://www.graue-edition-gmbh.de/verlag/buecher.asp?buchAnzeigen=153

    Überbündisches Großlager vom 28.09. bis 03.10.2017 am Allenspacher Hof auf der Schwäbischen Alb.

    [ ÜT2017 ] Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

    Unser Ziel ist es, möglichst viele Bündische auf unserem Lager zu versammeln. Wir möchten ein buntes, vielfältiges und offenes Lager realisieren, das von möglichst vielen Bünden, Gruppen und Initiativen mitgetragen und unterstützt wird. Es soll für jeden etwas dabei sein, vom jüngsten Pimpf bis zum alten Fahrtenhasen.

    […] Wer steht hinter dem Projekt? […]

    _t_ps://www.startnext.com/uet2017

    Walter Sauer, später erster Bundesführer der „Horte“, […] 1962 […]

    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Horte-rettet-altes-Gemaeuer-vor-dem-Zerfall-_arid,10445762_toid,643.html

    Die Blaue Blume des Wandervogels

    Für die überarbeitete Neuausgabe wurde das Buch durch weitere Teile ergänzt. Aus einem früher fertiggestellten, 12 Kapitel umfassenden Ergänzungsmanuskript (Blaue Blume II) nahm der Herausgeber Walter Sauer, der auch das Nachwort verfasste und einen ca. 80 Fotos umfassenden Bildteil anfügte, vier größere Kapitel neu auf. Sie behandeln die Themenbereiche Musikanten/Spielmänner/Fahrende Sänger, Alfred Schmid und das Graue Corps sowie Bünde aus dem Bereich der Konservativen Revolution; ferner wurde das Kapitel „Hoher Meißner“ durch Ausführungen von Gustav Wyneken ergänzt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Blaue_Blume_des_Wandervogels

    Ab 1929 leitete Werner Helwig in Hamburg eigene Nerother Gruppen und ging mit ihnen auf Fahrt. 1931 wurde er wegen Verstoßes gegen § 176 StGB (Unzucht mit Kindern) in Untersuchungshaft genommen und verbüßte 1932 unter Anrechnung dieser Haft noch sechs Monate Gefängnisstrafe.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Helwig

  66. Cees van der Duin Says:

    semmi (jungenschaft kreuzritter)

    Bündisch ist …

    „Bündische Gruppen stehen außerhalb der etablierten Vereinsstruktur.“

    „Bünde hingegen sind Organismen.“

    „eine Freundschaft, die in allen Altersstufen trägt“

    „Freundschaft in der bündischen Gruppe ist altersübergreifend“

    __________

    […] [ auszugsweise soeben zitiert ] veröffnete 2009 einen Text bündisch ist …, der genau diese Linie verfolgt.

    Der Autor Peter S., dort nur mit Fahrtenname „semmi“ genannt, wurde mindestens zweimal wegen Missbrauchs verurteilt; Anfang der 1980er Jahre war er stellvertretender Schriftleiter des Eisbrechers (Angaben nach Sven Reiß: Schatten der Jugendbewegung. Sexualisierte Gewalt und Pädosexualität in jugendbewegten Gruppen. Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung NF 7/2010).

    Peter S. war nach der zweiten bekannten Verurteilung längere Zeit aus der „bündischen Szene“ verschwunden. Mit dem oben verlinkten Text, der weitgehend die Argumentationslinien um 1980 aufnimmt, tauchte er wieder auf. In der Folge nahm er an verschiedenen Veranstaltungen teil und war u.a. wiederholt beim Rheinischen Singewettstreit und auch mit einer Helfergruppe beim DEKT 2013 in Hamburg anwesend (und natürlich auch beim Singeabend etc.).

    Für den von Peter S. in den 80 er Jahren gegründeten und bis heute geführten Kleinstbund sind mir mindestens fünf unterschiedliche Namensvarianten bekannt; offensichtlich wurde das alle paar Jahre gewechselt, teilweise auch zurück zu älteren Formen. […]

    Die Verantwortlichen von RSW und DEKT wurden über die Person und den Bund informiert. Ob sie Maßnahmen ergriffen haben, um eine weitere Teilnahme zu verhindern, weiß ich nicht.

    [ jergen am 28.03.2015 – 21:50 Uhr ]

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=90

  67. Gertrude (Truus) Dierckx Says:

    Antirational donnerte Folk-Fan Detlef Holland genannt hedo aus Lüttenmark:

    „Was uns nützt sind Taten: Die Kleinsten mit auf die Bühne. Brodelndes Leben. Wiedersehensfreude. Perlenketten von Erlebnissen. Zwischendurch auch mal musikalische Highlights. Herzlichen Gruß und gute Fahrt! hedo vom wandervogel.“

    (7. Mai 2014)

    Verantwortungsbewusst brachte torben die Sache auf den Punkt:

    „was wir nicht brauchen sind alte männer, die verurteilte sexualstraftäter mit zum singewettstreit bringen. scheißegal ob sie gut singen oder nicht.“

    (3. Juli 2014)

    http://www.schwarzzeltvolk.de/der-rheinische-singewettstreit-gekapert-eine-satire-gegen-den-abgesang-auf-und-vor-bundischen-buhnen/

  68. Cees van der Duin Says:

    Reutlinger General-Anzeiger vom heutigen 16.03.2017 – 11:14 Uhr

    Jungen bleiben oft allein mit Missbrauchserfahrungen

    TÜBINGEN. Sexueller Missbrauch von Jungen – was derzeit am Tübinger Landgericht verhandelt wird, ist ein eher seltener Fall. Doch die Dunkelziffer dürfte hoch sein. Das hat auch mit dem Rollenbild der Jungs zu tun.

    http://gea.de/region+reutlingen/tuebingen/jungen+bleiben+oft+allein+mit+missbrauchserfahrungen.5243932.htm

    Film: Friedrich Karl Rothe über sein Leben als Lehrer

    VON CLAUDIA HAILFINGER | Reutlinger General-Anzeiger | 02.07.2016

    Friedrich Karl Rothe, der 1957 für ein Jahr Lehrer an der Talheimer Grundschule war, kam extra aus dem Allgäu angereist, um bei der Vorführung seines Schwarz-Weiß-Werks »Mein Talheim« im 8-Millimeter-Format dabei zu sein. Rothe hatte sich damals von den Pfadfindern eine Kamera ausgeliehen. Ohne Stativ filmte er ein Jahr lang Szenen seiner vorübergehenden Heimat. […]

    Schlaksige Buben mit hochgezogener Badehose sind zu sehen, spielende Kinder in ungemähten Wiesen und fröhliche Waldarbeiter beim Vesper. Traktoren verschwinden unter riesigen Heubergen, Alfred Schumacher wird erneut zum Bürgermeister gewählt und auf dem Farrenberg wird zum Freiflug geladen.

    Rothe hat die Zeit in guter Erinnerung behalten. Sie war ihm in seiner weiteren Laufbahn, die ihn als Pädagoge in zahlreiche Entwicklungsländer gebracht hat, sogar nützlich. »Dort konnte ich auf manche Erfahrung aus Talheim zurückgreifen«, erklärt er schmunzelnd. […]

    http://www.gea.de/region+reutlingen/tuebingen/film+friedrich+karl+rothe+ueber+sein+leben+als+lehrer.4881148.htm

    Stammeserziehung und Schulerziehung: Eine Feldstudie zum Kulturwandel in d. Republik Sudan

    Friedrich Karl Rothe. Westermann, 1969

    https://books.google.de/books/about/Stammeserziehung_und_Schulerziehung.html?id=6kweMQAACAAJ&redir_esc=y

    Kultur und Erziehung: Umrisse einer Ethnopädagogik

    Friedrich Karl Rothe
    Weltforum Verlag, 1984 – 160 Seiten
    0 Rezensionen

    _ttps://books.google.de/books/about/Kultur_und_Erziehung.html?id=YD8EAQAAIAAJ&redir_esc=y

    Friedrich Karl Rothe
    Heranwachsen in bündischem Geist

    Wer in bündischem Geist – also im Geist der Jugendbewegung – heranwächst, erlebt eine andere Jugend als seine Altersgenossen. Er spürt die Sympathie unter Freunden, er wächst in ursprünglichen Erfahrungen, er weiß um Segen und Gefahr von Führen und Folgen und stellt sich den Forderungen der Gemeinschaft.

    Das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Weil diese Lebensformen aber zu einem erfüllten Dasein führen, soll hier wieder an sie erinnert werden.

    Der Verfasser, langjähriger Pfadfinderführer, Familienvater, Lehrer und Professor für Erziehungswissenschaft nimmt kritisch zu den aktuellen Strömungen der Pädagogik Stellung und zeigt Wege in die Zukunft auf.

    Friedrich Karl Rothe: „Heranwachsen in bündischem Geist“
    97 Seiten
    ISBN […]

    _ttp://content.schweitzer-online.de/static/catalog_manager/live/media_files/representation/zd_std_orig__zd_schw_orig/019/571/919/9783887782771_other_pdf_1.pdf

    Buchvorstellung: Heranwachsen im bündischen Geist
    scouting | gepostet von almi am 11.03.2017

    _ttp://scouting.de/buchvorstellung-heranwachsen-im-buendischen-geist/

    Historische Ausstellung und Filmabend
    zum Festwochenende – 1.250 Jahre Talheim

    Film „Mein Talheim“ aus dem Jahr 1957
    Dr. Friedrich Karl Rothe

    file:///C:/Users/dell/AppData/Local/Temp/Nr._25_vom_24.06.2016.pdf

    […] Ansonsten zur Ausgangsfrage: Klar werden einige der Täter an „Eros & Co.“ glauben – die Legitimationsstrategie beginnt ja immer erst einmal bei einem selbst. Ich hoffe aber mal, daß es auch genug gegeben hat (und gibt), die eine „Renaissance des pädagogischen Eros“ nicht als solches sahen. Aber ein wenig unangenehm ist es schon, nun das 2002 erschienene Buch „Heranwachsen im Bündischen Geist“ aus dem Spurbuchverlag vom Pädagogen Friedrich Karl Rothe aufzuschlagen und gleich am Anfang in der Zweitüberschrift von einer „Renaissance des pädagogischen Eros“ lesen zu [müssen] … Und da grade wohl wenige hier den Eros im bündischen verteidigen möchten, zitiere ich doch kurz einmal: „Im klassischen Griechenland bildete die Sympathie, die ein heranwachsender Jüngling und ein erwachsener Mann füreinander empfanden, die Grundlage der Erziehung. Diese Sympathie wurde nicht verborgen, sondern fand öffentliche Anerkennung, weil man allgemein der Überzeugung war, daß man nur etwas anzunehmen bereit sei von dem, der einem sympathisch ist. In dieser Sympathie schwang etwas Sinnliches mit, das gespeist wurde von der Freude an der Schönheit des Jüngeren und der Weisheit des Älteren. ‚Eros‘ nannte man diese Form der Verbundenheit…“ (S.11) es folgt ein Ritt durch die Geschichte von der Antike über Ritter und Knappen und Nietzsche als Garant („Er sagt: ‚Die erotische Beziehung der Männer zu den Jünglingen war in einem unseren Verständnis unzugänglichen Grade die notwendige, einzige Voraussetzung aller männlichen Erziehung…“ S.12) und endet dann – bei der Jugendbewegung: „Die deutsche Jugendbewegung hat den Gedanken vom pädagogischen Eros erneut aufgegriffen und in vielerlei Weise verwirklicht.“ (12) Ach ja, und auch die eine zeitlang sonderbare Begeisterung für das Glasperlenspiel von Hesse wird hier von Rothe zugerechnet „In der Gestalt des betagten Musikmeisters tritt dem jungen Josef Knecht ein Lehrer gegenüber, der schicksalhaft in sein Leben eingreift.“ (12) Auch Rothe weiß: „Die Gegenwart ist dem Thema von Sympatie und pädagogischen Eros nicht wohl gesonnen. Beeinflußt durch den neuen nordamerikanischen Puritanismus wird Sympathie mit Bevorzugung und pädagogischer Eros mit sexuellem Mißbrauch in Verbindung gebracht [es folgt als Fußnote Katharina Rutschky] Solchermaßen werden diese Themen von vornherein in Misskredit gebracht und jeder,der diese Phänomene anspricht, hat mit erheblichem Mißtrauen oder gar Widerstand zu rechnen.“ (13-14) usw… „Renaissance des Eros“ im Bündischen nicht 1912 (Blüher), nicht 1921 (Wyneken), sondern 2002 und aktuell erhältlich.

    (rosé auf Pfadfinder-Treffpunkt am 28.03.2015 um 22:24 Uhr)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=90

  69. Eifelginster Says:

    Berliner Späherschaft blau-weiß-blau
    Berlin 20
    Weißenburger Straße 29

    “ Berliner Späherschaft blau-weiß-blau in Berlin 20, Weißenburger Straße 29. “

    ___p://archiv.preussische-allgemeine.de/1976/1976_09_04_36.pdf

    Kollwitzstraße 66
    Weißenburger Straße 29 (Schlacht bei Weißenburg, Elsaß 1870)

    “ Kollwitzstraße 66 (früher Weißenburger Straße 29) “

    http://www.gedenktafeln-in-berlin.de/nc/gedenktafeln/gedenktafel-anzeige/tid/juedische-hausbewohn-6/

  70. Dwarslöper Says:

    Die Whydah ist ein im Jahr 2000 in England erbauter Gaffelschoner mit Stahlrumpf, Holzdeck und zwei Holzmasten.

    .

    .

    .

    „Eines von zig Pseudo-Traditionsschiffen zum Mitsegeln. Relevanz nicht ersichtlich. Löschen.“

    (jergen 17.02.2017)

    „Wir hatten ja in diesem Artikel schon mehrfach von Pfadfinderseite den Versuch, Fehlverhalten der (Pfadfinder-)Schiffsführung abzumildern.“

    (Hahnenkleer am 27.10.2016)

    .
    .

    […] Wikipediaeintrag wurde 23. Februar gelöscht. In der Diskussion hieß es: Fehlende enzyklopädische Relevanz, kein Traditionsschiff, keine besonderen Fahrten, nicht in der gängigen Literatur erwähnt, „eines von zig Pseudo-Traditionsschiffen zum Mitsegeln. Relevanz nicht ersichtlich.“ […]

    „Le Whydah of Bristol a été conçu et construit en 2000 au chantier naval Steel Boats de Bristol au Royaume-Uni. C’est une réplique de schooner américain du XIXe siècle. Il est utilisé comme voilier-charter, depuis 2003, sous pavillon allemand. Il a participé aux Tonnerres de Brest 2012.“ Also da müssen doch bloß die Aktivisten des Vereines ihr Französisch aufpolieren und da noch mehr Butter bei die Fische hinzufügen und schon geht da was! Aber pppst! Kein Wort an Jrgn!

    Whydah of Bristol: Fehlende enzyklopädische Relevanz | von almi scouting am 17.03.2017

    http://scouting.de/whydah-of-bristol-fehlende-enzyklopaedische-relevanz/

    Le Whydah of Bristol est une goélette aurique, à coque acier. C’est une réplique de bateau-pilote de New York des années 1850.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Whydah_of_Bristol

    ::

    Whydah of Bristol (Schiff) (gelöscht)

    Ich tu mich noch ein bißchen schwer, die enzyklopädische Relevanz nachzuvollziehen. Kein Traditionsschiff, keine besonderen Fahrten, (noch) nicht in der gängigen Literatur erwähnt (Schäuffelen etc.). Sieht jemand etwas, was Relevanz begründet? –CeGe Diskussion 15:02, 16. Feb. 2017 (CET)

    Eines von zig Pseudo-Traditionsschiffen zum Mitsegeln. Relevanz nicht ersichtlich. Löschen.jergen ? 18:37, 17. Feb. 2017 (CET)

    „Nach dem Riss der America“ ist bestenfalls geschmeichelt, macht den Kohl aber nicht fett. Löschen. –Logo 19:01, 17. Feb. 2017 (CET)

    Den Schäuffelen würde ich hier jetzt mal aussen vor lassen, dessen aktuelle Ausgabe ist meines Wissens irgendwie 12 Jahre alt und wurde auch da nur behutsam nachgeführt. –PaterMcFly Diskussion Beiträge 10:16, 20. Feb. 2017 (CET)

    Tatsächlich hat der Artikel überhaupt keine enzyklopädisch verwertbare Quelle. –Logo 10:20, 20. Feb. 2017 (CET)

    Einziges Relevanzkriterium wäre Einzelschiff, das muß dann aber bequellt nachgewiesen sein. –CeGe Diskussion 14:02, 21. Feb. 2017 (CET)

    Gelöscht. Relevanz nicht vorhanden oder nicht dargestellt. Gruß –Mikered (Diskussion) 11:26, 23. Feb. 2017 (CET)

    Leider habe ich gerade erst erfahren, dass die Seite überhaupt angelegt wurde. Für die bündische Szene hat dieser Artikel vermutlich (ich kenne ihn nicht) durchaus Relevanz. Wenn dies aber die Kriterien sind, Artikel für unrelevant zu erklären, sind auch fast alle anderen Artikel über bündische Schiffe, Burgen, Bünde etc. enzyklopädisch unrelevant und müssten gelöscht werden. Wie zum Beispiel der Artikel über den Kochshof und den Zugvogel – deutscher Fahrtenbund, die Deutsche Freischar oder die Falado von Rhodos. Aber vermutlich habe ich als Gelegenheitswikipedialeser aus Ihrer Sicht sowieso keine Ahnung… —– (Diskussion) [ Prefekt | Benutzer Diskussion:Prefekt ] 11:55, 23. Feb. 2017 (CET)

    http://www.zirozebar.com/pedia-de/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/16._Februar_2017

    http://wiki.eanswers.com/de/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten%7C16._Februar_2017

    [ prefekt ist Pfadfinder, Segler, technisch versiert und begeisterter Wikipedia Leser ]

    https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Prefekt&diff=146971545&oldid=146971531

    https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Prefekt&action=history

    ::

    So ist es. Ein Benutzer Prefekt, der es in 6 Jahren auf immerhin 150 Edits gebracht hat, setzt sich alle Regeln missachtend, gegen drei Wikipedianer mit seiner Version durch. Interessant übrigens, dass er Pfadfinder ist. Wir hatten ja in diesem Artikel schon mehrfach von Pfadfinderseite den Versuch, Fehlverhalten der (Pfadfinder-)Schiffsführung abzumildern. Hahnenkleer (Diskussion) 08:21, 27. Okt. 2016 […]

    […] 6. Ergänzung der Motordaten – es handelt sich hier um die Angaben des alten Motors. Der neue wurde 2011 eingebaut. Und Ergänzung Anzahl Segel (nicht signierter Beitrag von Prefekt (Diskussion | Beiträge) 09:57, 20. Okt. 2014 (CEST))

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Falado_von_Rhodos#Sportboot_oder_keins.3F_SBF_See_ausreichend_oder_SKS_nicht.3F

    ::

    ::

    Falado, o Falado, wer seilt mit nach Falado?
    Jeder sucht es, keiner fand Falado das Wunderland.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast seilt nach Falado.

    Bei der Berge Edelstein schmeckt die See wie süßer Wein.
    Schöne Frauen stehn im Wald, wer die küsst wird niemals alt.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, das ist Falado.

    Hein Dreimast, der weiß Bescheid, Falado, das ist nicht weit.
    Einmal luv, einmal lee, mitten in der Mittensee.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, das ist Falado.

    Hein Dreimast seilt immerzu, Reise, reise ohne Ruh.
    Halst und wendet weit und breit, seilt bis in die Ewigkeit.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, wo bleibt Falado?

    Ewigkeit, o Seligkeit, zieht nun an das schönste Kleid,
    singt nun aus und Gloria, Falado, jetzt sind wir da.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast ist in Falado.

    Hans Leip

    _

    _

    Falado, o Falado, Landluft langweilt sowieso.
    Mehr Erfahrung suchen wir, Sorgenträger bleiben hier.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast fährt nach Falado.

    Island, ja, das wär mal was: Sturm und Eisberg machen Spaß!
    Augen leuchten, Flaggen wehn – dies` Schiff wird nie untergehn! Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast spürt schon Falado.

    Tags dicht an den Eisberg ran, nachts die hohen Wogen dann.
    In den Kojen schlafen sie, Bötchen wackelt so wie nie.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast will nach Falado.

    Es macht knirsch, das Boot ist leck, gluck, gluck, gluck – der Kahn ist weg!
    Mit viel Glück kommt jedermann trotzdem noch in Deutschland an.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast. Schluss mit Falado.

    Aus den Jugendgruppen

    ::

    ::

    ( NDR | Norddeutscher Rundfunk )

    Vor der Küste Islands kämpft sich der Zweimaster „Falado von Rhodos“ durch die Wellen. Plötzlich dringt Wasser ins Schiff – und es wird immer mehr. Buchstäblich in letzter Sekunde holen Isländische Seenotretter die Besatzung – fünf Erwachsene und sieben Kinder – von Bord. Dann sinkt die Falado.

    [ Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen. Panorama 3 – 15.03.2016 ]

    ___s://www.facebook.com/panorama.de/videos/766757316795274/

    Quelle: NDR
    Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen

    15.03.2016 | 8 Min. | Quelle: NDR

    2013 sinkt vor der isländischen Küste das Pfadfinderschiff „Falado“. Später zeigt sich, dass das Schiff völlig marode war. Dennoch ging der Trägerverein auf große Fahrt.

    http://www.ardmediathek.de/tv/Panorama-3/Mangelnde-Sicherheit-bei-Vereinsschiffen/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=14049184&documentId=34125538

    14.04.2016 13:45 Uhr
    Stellungnahme des NDR zum Offenen Brief des Vereins Falado

    Dem Offenen Brief des Vereins „Brigantine Falado Rhodos“ stellen wir Fakten entgegen

    […] Bei den nachfolgenden Arbeiten waren wieder Vereinsmitglieder im erheblichen Maße beteiligt, wie eindeutig aus einem der Redaktion vorliegenden Schreiben des Vorstands hervorgeht. Aus diesem Schreiben geht ebenfalls hervor, dass es dem Vorstand vor allem darum ging, nicht auf den geplanten Karibik-Törn verzichten zu müssen.

    […] Die Seenotretter sprechen sogar von einem der gefährlichsten Einsätze, den sie je hatten.

    […] Der unzweifelhaft durch die mangelnde Seetüchtigkeit der Falado herbeigeführte Untergang belegt jedoch die Einschätzung der Stapelfeldt-Werft und zeigt auch, dass das Schiff ganz offensichtlich NICHT nach den erforderlichen Standards instand gesetzt worden war.

    ( NDR | Norddeutscher Rundfunk )

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Stellungnahme-des-NDR-zum-Offenen-Brief-des-Vereins-Falado,falado100.html

  71. Carcinòl Says:

    „weil der hochwertige, kohlenstoffarme Stahl erheblich schneller rostet als das alte kohlenstoffreiche Gusseisen“
    .
    .

    Comment protéger la coque d’un bateau de la corrosion ?

    La corrosion est un phénomène bien connu des marins. Les bateaux dont la coque est en acier en sont victimes et doivent en être protégés.

    [ bateaux à coque en acier = Boote mit Stahlrumpf ]

    https://www.annabac.com/annales-bac/comment-proteger-la-coque-d-un-bateau-de-la-corrosion

    My steel boat sunk in corfu old port (opposite ovales) mid april 2016

    Jan P Kajander | auch bei: Corfu Boat owners

    ___ps://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1178372255547968&id=311258698925999

    AKTUALISIERUNG: Das in Idensen gesunkene Schiff steht wieder an Land. Dabei wurde ein kleines Leck im Stahlrumpf entdeckt.

    _ttps://www.facebook.com/HAZWunstorf/posts/222656938177845

    Wunstorf

    Schiff geht im Idenser Hafen unter

    (Das 15 Meter lange Motorschiff einer Wassersportschule ist am Montagmorgen im Idenser Sportboothafen gesunken. Die Feuerwehr setzte zunächst Wasserpumpen ein. Gegen 14 Uhr hob ein Autokran das Schiff dann ganz aus dem Wasser. Am hinteren Ende des Schiffs zeigte sich ein kleiner Riss an der Wasserlinie.)

    Idensen

    . Durch diesen war das Heck des Stahlschiffs wohl so weit ins Wasser abgetaucht, dass auch größere Luftstutzen im Bereich des Motorraums durchflossen wurden. Das beschleunigte das weitere Sinken. Am Morgen gegen 8 Uhr war die Abwärtsbewegung von einem benachbarten Schiff aus beobachtet worden. Eine Schlammbank an der Stelle des Hafens stoppte das Abtauchen allerdings schließlich. […]

    Hannoversche Allgemeine 12.12.2016

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Wunstorf/Nachrichten/Motorschiff-geht-im-Idenser-Hafen-unter

    […] Opferanoden (auch Zinkmäuse genannt) […]

    Korrosion durch Installationsfehler des 12V/24V Systems

    Wenn beim bordinternen 12V/24V System der Schiffsrumpf als Minusleiter missbraucht wird, kann ebenfalls eine verstärkte Korrosion auftreten. Denn in diesem Fall fließt ständig Strom durch den Rumpf und es entstehen wieder Potentialunterschiede zwischen dem Stahl und dem umgebenden Wasser. […]

    Stahlboot: Rost und Korrosion – was genau ist das, und wie entsteht es? | Booteblog (booteblog.net | Mit dem Motorkreuzer auf Ostsee und Nordsee.) 08.12.2012

    http://booteblog.net/2012/01/08/stahlboot-rost-und-korrosion-was-genau-ist-das-und-wie-entsteht-es/

    Mit dem Veredeln des Eisens im Laufe der Jahre hat der Rostschutz eine immer größere Bedeutung gewonnen, weil der hochwertige, kohlenstoffarme Stahl erheblich schneller rostet als das alte kohlenstoffreiche Gusseisen. So zeigt sich zum Beispiel bei dem Stahl mit hohem Siliziumgehalt ein stärkeres Rosten, da siliziumhaltiger Stahl zur Oberflächen-Rissigkeit neigt. Eine schlechte Oberflächenbeschaffenheit hat eine stärkere Korrosion zur Folge. Bekanntlich beginnt polierter Stahl immer dort zu rosten, wo die Oberfläche beschädigt ist.

    zitiert aus: Tipps zur Oberflächenbehandlung: Der Anstrich von Stahlbooten | FKY (Freundeskreis Klassischer Yachten)

    http://www.fky.org/pflege+erhalt/anstriche15.htm

  72. Machandelboom Says:

    NESTBESCHMUTZER
    stichwort 202

    http://www.jugendbewegung.de/Zeitschriften/Stichwort:::1_11.html

    _
    _

    In scouting (2017) kommentiert Ortwin Engel-Klemm

    „Es gibt deutlichere Hinweise auf sexuellen Missbrauch durch Alexej Stachowitsch in der Ausgabe 202 der Zeitschrift „Stichwort“ mit dem Titel Nestbeschmutzer. Es wäre notwendig, die bekannten Übergriffe bei einem Gedenktext zu formulieren. Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen diskreditiert das pädagogische Wirken ganz grundsätzlich und kann nicht mit den Zielen der Pfadfinderbewegung harmonisiert werden. Es hat sich gezeigt, dass pädagogische Ideen sehr wohl zur sexuellen Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen formuliert wurden. (z.B. Gustav Adolf Wyneken)“

    http://scouting.de/gedenktag-alexej-stachowitsch-axi-20170401/

    ALLE ACHTUNG
    Grenzen achten – vor Missbrauch schützen
    Ortwin Engel-Klemm Projektleitung
    Evangelisches Kinder- und Jugendwerk Baden
    Karlsruhe

    http://alleachtung.net/inhalte/kontakt/impressum.html

    ____
    ____

    „Ich wollte ein Schiff haben, das hinreißend schön ist, von dem eine Faszination ausgeht. Ein Oldtimer sollte es werden, ein Schiff mit Charakter und Atmosphäre; ein Schiff, an dem alles echt ist, auf dem man den Shanty noch am Gangspill singt und nicht in der Messe. Es sollte mit Jungfern ausgerüstet sein statt Wantenspannern, eine kühne Gallionsfigur unterm Klippersteven tragen und einen gewaltigen geschnitzten Schmuck aus Mahagoni am Heck. Das ist nun, weiß Gott, eine romantische Vision von einem Schiff. Na wenn schon? Segeln hat immer auch schon eine ästhetische Komponente.“ (Herbert Hörhager, genannt „Skipper“, erster Eigner der Falado von Rhodos)

    _

  73. starý čundrák Says:

    Video der Sendung vom 02.06.2015 21:55 Uhr (2.6.15) mit Untertitel

    REPORT MAINZ: Warum niemand die Täter im Umfeld der Alternativen Liste stoppte

    02.06.2015 | 9 Min. | UT | Quelle: SWR

    Die Alternative Liste (AL), Vorgängerpartei von Bündnis 90/Die Grünen war in Berlin in den 1980iger und 90iger Jahren ein Sammelbecken vieler Minderheiten. Darunter waren auch bekennende Pädophile, die offen für Sex mit Kindern eintraten und diese missbrauchten.

    .

    http://www.ardmediathek.de/tv/REPORT-MAINZ/Warum-niemand-die-T%C3%A4ter-im-Umfeld-der-Al/Das-Erste/Video?documentId=28650990&bcastId=310120

    .
    .

    Fred Karst […] war 1980 wegen sexuellen Missbrauchs von Jungen zu fünf Jahren Haft verurteilt worden und ein bundesweit vernetztes Mitglied der Pädosexuellenbewegung, wie es im Bericht heißt. Während seiner Haft trat er den Grünen bei, die damals in Berlin noch Alternative Liste (AL) hießen. […]

    Der mehrfach einschlägig verurteilte Sexualstraftäter Karst […] wurde 1995 im Alter von 66 Jahren erneut verurteilt. Als die Grünen daraufhin einen Parteiausschluss auf den Weg brachten, verließ er schließlich selbst die Partei.

    […] Dieter F. Ullmann, der als bekennender Pädosexueller während seiner Haftzeit, die er wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verbüßte, 1981 für das Berliner Abgeordnetenhaus kandidierte. Allerdings vergeblich. Wie Karst missbrauchte er nach den Erkenntnissen der Grünen über viele Jahre in sogenannten offenen Wohnungen wie dem Felsensteinkeller in Kreuzberg Jungen im Alter von sieben bis zwölf Jahren. 1989 trat Ullmann, wieder in Haft, bei den Grünen aus. Karst und Ullmann sind inzwischen verstorben.

    „Nur in den zwei bekannten Fällen Fred Karst und Dieter F. Ullmann steht völlig außer Frage, dass sie als Mitglieder innerhalb der Grünen aktiv waren, obwohl die Partei wissen musste, dass es sich bei Ihnen um mehrfach verurteilte pädosexuelle Straftäter handelte“

    Und dann war da noch Peter Schnaubelt. [ der jugendbewegt-bündisch organisiert über Rees (NRW), damaliges sog. Schloss Molko, ajH autonome jungenschaft Hellas – Fahrtenname kauz ] Er wurde erst nach dem Ende seiner Parteimitgliedschaft angeklagt und zwar wegen der Herstellung und Verbreitung von Kinderpornografie in Kolumbien.

    Missbrauch – Berliner Grüne geben „völliges Versagen“ zu | Berliner Morgenpost 20.05.2015

    https://www.morgenpost.de/berlin/article141194898/Missbrauch-Berliner-Gruene-geben-voelliges-Versagen-zu.html

    – der Pädogoge Peter Schnaubelt –

    http://www.swr.de/-/id=15620770/property=download/nid=233454/1cvvmsh/manuskriptpaedophilie.pdf

    Erst 1995, als Fred Karst erneut wegen sexuellen Missbrauchs eines achtjährigen Jungen vor Gericht stand und verurteilt wurde, distanzierte sich der Schwulenbereich der AL eindeutig von ihm. Dass dies nicht früher geschah, ist aus heutiger Sicht nicht nachvollziehbar. In den Zeitzeugeninterviews wurde Fred Karst als jemand beschrieben, zu dem lieber Abstand gehalten wurde. Aber Konsequenzen zog niemand daraus.

    [ Der Bündische kauz ] Das ehemalige Mitglied des Schwulenbereichs Peter Schnaubelt wurde im Februar 1997 in Kolumbien verhaftet und wegen der Herstellung und Verbreitung von kinderpornografischem Material in Deutschland angeklagt. Bei einer Hausdurchsuchung wurden tausende von kinderpornografischen Bildern und Videokassetten sichergestellt. Aus der Partei war Schnaubelt 1996 ausgeschlossen worden – wegen nicht gezahlter Beiträge.

    Kommission zur Aufarbeitung der Haltung des Landesverbandes Berlin von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN zu Pädophilie und sexualisierter Gewalt gegen Kinder von der Gründungsphase bis in die 1990er Jahre | Bericht und Handlungsempfehlungen

    Herausgeberin: Bündnis 90/DIE GRÜNEN Landesverband Berlin

    https://gruene.berlin/sites/gruene-berlin.de/files/benutzer/henriette.kluge/bericht_komm_aufarbeitung_gruene_berlin_.pdf

    .

    [ Christentumsfeind und ajH-Bundesführer ho beklagte eine spätantike Vertreibung Europas aus dem Päderastenparadies durch die Sittenwächter der Kirche und ihres Umfeldes. ]

    „die ihre Berechtigung nur aus dem jahrhundertealten Bestreben der Institution Kirche herleiten, den Menschen abhängig und hörig zu machen … Hervorragende Jugendführer und Pädagogen der verschiedensten bündischen Gruppen sahen sich plötzlich vor Gericht oder erlagen infamem Rufmord“

    ( Horst W. genannt ho: Die Wirklichkeit ist anders, in: der eisbrecher 72, März 1976. )

    http://www.jubi-ludwigstein.de/fileadmin/user_upload/pdf/Reiss_Schatten_JB_-_Internetfassung_AK_Schatten.pdf

  74. Ottenstein 1990 Says:

    .

    Für den „Neuanfang einer offenen transparenten Arbeit mit wachen Augen und Ohren“

    Etwas Lob vorab: Krisenplan (Meißner 2013, hundert Jahre Freideutscher Jugendtag)

    //www.tabubruch.org/krisenplan/

    Bei gar nicht so wenigen bündischen Treffen in den Achtzigern und Neunzigern war Prävention sexualisierter Gewalt bekanntlich nur wie folgt möglich. Auf der großen Wiese mit dem Finger auf den und den Herrn zeigen und sagen, von Gruppenleiter zu Gruppenleiter: ‚Abstand halten, diesen da nicht an Minderjährige heranlassen‘. Oder die Weitergabe von Information: ‚Dass der da sich überhaupt hierher traut – gerade erst haftentlassen‘. Sowie, durchaus nicht niveauvoll, aber wichtig: ‚Boah ey, da drüben am Waldrand, da zelten … 100 Jahre Zuchthaus‘.

    Quo vadis, AK Tabubruch? Jetzt der allgemeine Freibrief auf Sich-Zurücklehnen-Dürfen (‚dafür haben wir jetzt unsere Fachleute‘), die Schaffung einer Elite und Kaste der Befugten (Denkbefugnis, Redebefugnis Schreibbefugnis)? Für alle anderen hingegen, beispielsweise die Gruppe der 20 bis 29 jährigen Hortenführer / Kleingruppenleiter, ein systematischer Verzicht auf Überblick, gar ein Stück gewollte Sprachlosigkeit?

    „Die Professionalisierung der dauerhaft Engagierten im Thema ist Anspruch des Kreises und befähigt die konstanten Mitglieder zur Beratung in Fragen der Intervention und der Prävention. Hier finden sich auch Ansprechpartner*innen, die offen sind für Fragen und Probleme – sie werden diese vertrauensvoll behandeln.“

    Selbstverschuldete Unmündigkeit, jedenfalls das Verstummen wird hier m. E. System. Ungefähr nach dem Motto: ‚Ich als 25 jähriger Durchschnittsbündischer kann zum Thema nichts Verbindliches, auch nichts wenigstens halbwegs Verbindliches aussagen, denn „befähigt“ sind ja nur „die konstanten Mitglieder“. Mir bleibt das Beichtgespräch bei einem dieser Experten über meine „Probleme“ und die großen Meister „werden diese vertrauensvoll behandeln“.‘

    Im Juni 2013 verurteilte das Landgericht Saarbrücken den Gruppenleiter einer Pfadfinder- und Wandervogelgruppe wegen sexuellen Missbrauchs an Schutzbefohlenen. Das Gericht kam in seiner Urteilsbegründung zu dem Schluss, dass neben reformpädagogischen- und katholischen Internatseinrichtungen die deutsche Jugendbewegung ein weiterer Bereich sei, wo an einigen Orten sexuelle Verhältnisse zu Minderjährigen akzeptiert und ideologisch legitimiert seien.

    http://www.europaeische-ethnologie-volkskunde.uni-kiel.de/de/abstract

    Die – vielen – teilweise seit Jahren oder gar Jahrzehnten bekannten Erkenntnisse über bündische Missbrauchs-Taten und -täter, die personelle und finanzielle Verankerung etlicher dieser Täter in den angesehensten Kreisen der Stammesführer, Ordensführer, Bundesführer, überbündischen Begegnungsstätten und jugendbewegten Verlage sowie die zugrundeliegenden Weltanschauungen (Lobgesänge auf Wyneken, Blüher, Alfred Schmid) sind m. E. keine „Fragen und Probleme“, sondern Skandale, Misstände.

    In den besonders charismatischen Kreisen sah das so aus:

    hobbit | Es gab damals keinerlei Unrechtsbewusstein, nur ein elitäres Gefühl des Auserwähltseins (bzw. wohl eher des Auswählen-Könnens seitens der Täter…)

    kirrie | kenne Waldeck, Ludwigstein, Balduinstein, Nerother, Graue, Autonome u.a. Jungenschaften, alles das, was Rang und Namen in der Szene der 70er/80er Jahre hatte. Die Pädophilen waren ja logischerweise meist die Jungenschaftsführer und Bundesführer. Alle wussten davon und in den einschlägigen Zeitschriften wurde Kindermissbrauch als Homoerotik verharmlost. Auf Titelseiten wurden halbnackte Jungs gezeigt. […] Die Geschichte des Missbrauchs, die regelrechte Zuführung von Kindern in die Hände pädophiler Gruppenführer muss meiner Ansicht nach erst noch geschrieben werden. Dann müssten manche angesehenen, verdienstvollen u. vergötterten Führer von ihrem Thron gestoßen werden.

    sven | Als Kenner der Szene fällt mir auf: Fast seit seiner Gründung gibt es im Umfeld des Freien Bildungswerkes

    ellen | Was haben die taz, die Odenwaldschule und die Jugendbewegung gemeinsam? Täter in den eigenen Reihen und das nicht wenige.

    pius | Ende der sechziger Jahre underwanderten Pädophile die Odenwaldschule. Sie stammten alle aus dem gleichen Umfeld: Es waren Wandervögel und Jugendbewegte.

    https://www.taz.de/Paederasten-in-der-Jugendbewegung/!5065581/

    Auch wenn (und obwohl) Journalist Christian Füller den Weg gezeigt hat: Die für die Jugendbünde und alle ihre Ortsgruppen erforderliche Sprachkultur, – Kultur des Sprachfähigwerdens und Kultur des verlässlichen, beständigen, auch hartnäckigen Ansprechens – ist in den meisten dieser Bünde und Gruppen noch gar nicht verwirklicht worden. Völlig unangebracht wäre ein Rückzug auf das berüchtigte ‚Diskutiert nicht, singt!‘

    //www.tabubruch.org/selbstverstaendnis/

    – Zitat –

    Vertraulichkeit

    Dies ist die verbindliche Vertaulichkeitsvereinbarung der Netzwerktreffen, die alle Teilnehmenden zu Beginn der Treffen unterzeichnen.

    Vertraulichkeitsvereinbarung der Netzwerktreffen

    In der Runde herrscht Offenheit. Alle Anwesenden können über flaue Gefühle, Verdachtsmomente und aktuelle oder zurückliegende Fälle sprechen und sich beraten, ggf. ohne Name und Gruppe zu nennen.

    Über Menschen unter Verdacht, die ausgeschlossen oder suspendiert wurden, und über Täter*innen reden wir vertraulich, d.h.

    • sie sind im fachlichen Kontext der Arbeitskreise der Bünde besprechbar.

    [Ansonsten überall gefälligst unbesprechbar? Und wie winzig angelegt ist die hier zu erschließende Zone namens Fachkontext?]

    • in überbündischen Projekten wie Schiffe und Höfe und auf Veranstaltungen darf Vorstand oder Leitung die Namen erfahren.

    [Hypothese … der seit Jahren informiert oder gar selbst Mensch unter Verdacht bzw. Täter ist oder der treuer Bundesbruder bzw. treuer Freund des Täters ist … nur mal so angenommen]

    • wenn Besuch bzw. Teilnahme von Menschen unter Verdacht / Täter*innen bekannt wird, dann werden Verantwortliche persönlich angesprochen.

    • teilen der Namen in sozialen Netzwerken ist verboten.

    [Den klaren Vor- und zugleich Nachnamen betreffend ist das ok. Vorname und Stadt hingegen, evtl. zeitlich befristet, sollte bei Gefahr im Verzug möglich sein sowie auch der Spitzname / Fahrtenname. Oder die Funktion, siehe dieses Beispiel von vor zwei bis drei Jahren: „meine frage wäre : wohnt der alte burgvogt noch auf der burg? und geht er seinen tätigkeiten nach?“ – „Trifft es zu, dass XXX immer noch Burgvogt ist“ – „Womöglich, weil man beim Betreten der Burg immer noch dem gleichen Burgvogt vor die Nase läuft, wie in den Jahren des Missbrauchs.“

    Zitat siehe unten, zum Thema Namen nennen: „keine Gelegenheit auslassen, diese bei persönlichen Gesprächen mit anderen klar auszusprechen“.]

    • Konfrontation der Menschen unter Verdacht / Täter*innen erfolgt von Tabubrechenden immer respektvoll und den Menschen achtend; die Handlung / die Tat verurteilend.

    [zweckmäßig, völlig ok]

    Wer öffentlich hetzt, ist keine Tabubrecherin, kein Tabubrecher.

    [der gezeichnete Bereich des Redendürfens ist zu eng – ggf. beginnt die daher zu rasch, die reale oder angebliche „Hetze“]

    Namen von Betroffenen bleiben unerwähnt.

    Wenn etwas unbedingt vertraulich in der Runde bleiben soll, erwähnt das die/der Erzählende explizit.

    [Nachvollziehbar – aber so pauschal gar nicht ok, denn damit ließe sich schlimmstenfalls ein beliebig großer Bereich des zu Beschweigenden schaffen. Nein, auf Befehl – oder auch auf Wunsch – schweigen zu müssen (!) kann man als eine Grenzverletzung empfinden, ja sollte es. Nein zum berüchtigten Prinzip Hinterzimmer, das schon Wyneken, Odenwaldschule und ajH umwaberte. Selbstverständlichkeit sein sollte vielmehr eine Art Geheimnisbruch-Vorbehalt, die sehr prinzipielle Vorherrschaft des Whistleblowing. Also gerade nicht die 100 Jahre alte männerbündische Sektiererei und Kriecherei eines: ‚der wahre Jugendbewegte ist ein williger Geheimnisträger,‘ sondern endlich: ‚der Pfadfinder zeigt Zivilcourage und aufrechten Gang – als potentieller Whistleblower‘.]

    Wenn ich Beratung wünsche, suche ich mir den Kreis der Beratenden selbst aus!

    [gut gesagt, sehr ok]

    Jede*r kann »Stop« sagen, wenn die persönliche Grenze (Sprache, Haltung) erreicht ist.

    [ok]

    – Zitatende –

    //www.tabubruch.org/vertraulichkeit/

    Etwas Lob zum Schluss: Brauchbare Liste an Literatur.

    //www.tabubruch.org/literaturempfehlungen/

    .
    .

    sabi | 26.03.2015 – 21:54 | Hat denn keiner was gewusst? Ziemlich ungläubig schauen wir alle auf die Ereignisse an der Odenwaldschule und denken uns: Das kann man doch nicht nicht gemerkt haben in einem so stark geschlossenen Kreis.

    Und nun ahnen wir immer mehr das Ausmaß von sexueller Gewalt in der Jugendbewegung und ich frage mich: Nichts gewusst? Nicht auf dem Ludwigstein, wo frau auf ihre Jungpfadis aufpasste, wenn bestimmte Gruppen kamen. Nicht in Ottenstein, wo morgens ein Lauffeuer durchs Lager ging, dass „das“ mit den Fäusten geklärt worden sei. Nicht auf dem Hamburger Singewettstreit, wo frau zur Seite genommen wurde: „Guck mal, der da ist ein verurteilter Kinderschänder“…. Lag nicht alles deutlich vor Augen?

    Was hielt mich davon ab, etwas zu tun? Waren es die Antworten der angesehenen Älteren (nicht nur Männer), die auf vorsichtige Anfragen mit Sätzen wie „Für XY lege ich meine Hand ins Feuer“, „XY hat ein schweres Schicksal zu tragen“ oder „Ein bisschen Fummeln schadet nicht“ reagierten? Oder hinter vorgehaltener Hand raunten: „Pssst, das Gift der Blauen Blume!“. Sicherlich auch. Was schwerer wog, war das starke Tabu, über „solche Vorkommnisse“ öffentlich zu reden. Das tat keiner der Vorbilder oder derjenigen, die oft vom Schönen und Guten sprachen. Es schickte sich nicht. Es war alles eine große Tuschelei.

    Aber das war auch noch nicht alles. Über dem Bündischen lag ein bleierner ideologischer Mantel, der uns einer Art Gehirnwäsche unterzog und uns einreden wollte, was „wirklich bündisch ist“. Klar, Mädchen und Frauen waren „jetzt auch dabei“, konnten wegen ihres Geschlechts aber nicht wirklich bündisch sein. Die Verbände, die Geld vom Staat nahmen, auch nicht. Die mit gemischten Gruppen: Aber nein! Wir aber, wir wollten doch alle richtig „bündisch“ sein! Und haben dabei nicht gemerkt, wie wir in den Strudel der pädophilen bündischen Ideologie hineingezogen wurden – als nützliche Idioten. Wisst ihr, wie frau sich fühlt, wenn bündische Obergurus einem sagen: „Richtig bündisch können Frauen nicht sein und auch nicht werden.“ Von Blüher und Co habe ich nichts gehört. Diese bündische Ideologie, die lange Zeit die Meinungsführerschaft (gerade in den überbündischen Schriften des Verlags der Jugendbewegung/Südmarkverlags) beanspruchte und innehatte, war aber durchtränkt davon. Das habe ich damals nicht gemerkt. Die ganzen Zusammenhänge werden mir erst jetzt richtig klar. Diese gruselige bündisch-pädophile Ideologie gehört in den Mülleimer. Was bleibt, ist Scham, alles einfach hingenommen zu haben.

    holzwurm | 27.03.2015 – 01:56 | [Gestalten wir jetzt gemeinsam den] Neuanfang einer offenen transparenten Arbeit mit wachen Augen und Ohren. Mit Prävention, Reparatur und ohne Diskretion. Wenn wir [einerseits im Netz bzw. in der Öffentlichkeit] keine Namen nennen können / dürfen, sollten wir [andererseits] keine Gelegenheit auslassen, diese bei persönlichen Gesprächen mit anderen klar auszusprechen. […] Also – kein Ende – Lasst uns das große Spiel weiterspielen und die Welt ein bischen besser verlassen, als wir sie vorgefunden haben. Mit Abenteuer, Natur, Kothe und Jurte, mit Singen und mit dem Auftrag Jugendliche zur Verantwortung für sich, die Mitmenschen und die Umwelt zu erziehen.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=75

    .

    • schnipsel Says:

      Hallo Ottenstein 1990,

      danke für deinen ausführlichen Text. Da sind einige interessante Aspekte dabei.

      Schade, dass du das hier nur anonym veröffentlichst. Wir sind immer dankbar über konstruktiven Austausch und beißen nicht.

      Im Januar 2019 findet das nächste Netzwerktreffen statt. Dazu sind Interessierte herzlich eingeladen.

      Sonst sieht sich „Tabubruch“ als ein Beratungs- und Schulungsangebot, aber nicht als „Rundum-Sorglois-Dienstleister“ auf Veranstaltungen.

      https://www.tabubruch.org/selbstverstaendnis/

      Falls das so wahrgenommen wird, freuen wir uns über entsprechende Rückmeldungen.

  75. mazl tov! Says:

    ::

    Voices of a People: The Story of Yiddish Folksong

    von Ruth Rubin

    https://books.google.de/books?id=gWJiUNy-jeUC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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    BAYM OBSHEYD

    Ven endign vestu dayn lange nesiye
    un kemen besholem aheym,
    dertseyl dort fun ales, dertseyl nor fun mir nit,
    ikh bet dikh, mikh loz in geheym.

    […]

    Nor oyfhoybn vet zi tsvey oygn vi karshn
    a kuk ton a mildn, oyf dir
    un vet zikh farshemen […]

    Text: M. Kaplan
    Melodie: Michl Gelbart (1889–1962)

    http://media.smithsonianfolkways.org/liner_notes/folkways/FW08720.pdf

    min 2:20

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    bei YIVO

    Michl Gelbart (1889–1962)
    Mikhel Gelbert

    http://www.yivoarchives.org/index.php?p=creators/creator&id=13132

    http://www.yivoarchives.org/index.php?p=collections/controlcard&id=32846

    geboren in Ozorków Ozorkow bei Łódż Lodz Lodsch
    Bruder von Israel Yehoszua Gelbert (1895 – 1942)

    http://www.zchor.org/fater/lexicon.htm

    WE REMEMBER THE HERITAGE!
    Jewish Heritage, Poland

    http://www.zchor.org/verbin/heritage.htm

    Michl Kaplan
    Mikhl Kaplan
    Mitchelll Kaplan

    Michl Kaplan | gezamlte shriftn | Yugnt Kultur Grupe, 1947

    Gezamlte shriften lider, dertseylungen, eseyen un a gresere opteylung fun mayn bikher kolektsye. Kaplan, Mikhl [Mitchell]. Published by Mihkl Kaplan-Yugnt-Kultur-Grupe, Newark, New Jersey (1947).

    https://www.abebooks.com/book-search/title/gezamlte-lider/

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    BAYM OBSHEYD

    Ven endign vestu dayn lange nesiye

    gesungen von Ruth Rubin

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  76. Adriaan Broekhuizen Says:

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    Fritz von Wille
    Blühender Ginster in der Eifel bei Schleiden

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    Fritz von Wille
    Eifellandschaft mit blühendem Ginster

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  77. Tramp, vandrák, čundrák. "Svatojánské proudy" Says:

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  78. Brownsea Island Says:

    Lieutenant General Robert Baden-Powell (he pronounced it POE-el, btw) in a uniform from the South African Constabulary at the first Boy Scout camp on Brownsea Island in 1907.

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    Brownsea Island – An Experiment That Led To Scouting

    http://soldiersystems.net/2013/08/23/brownsea-island-an-experiment-that-led-to-scouting/

  79. starý čundrák Says:

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    Liebe Pfadfinderinnen und Pfadfinder, lieber cees,

    vorab herzlichen Dank für eure Zuverlässigkeit und Sorgfalt und euren vieljährigen Fleiß.

    Folgende Information wird euch interessieren:

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    Dietrich „Dirk“ Hespers ist im Alter von 86 Jahren gestorben.

    Mönchengladbach. In drei Wochen wäre er 87 Jahre alt geworden: Dietrich Hespers, der allgemein Dirk genannt wurde, ist gestorben. 1931 wurde er als Sohn des katholischen Widerstandskämpfers Theo Hespers in Mönchengladbach geboren. Sein Vater floh 1933 vor den Nazis nach Holland. Kurze Zeit später folgte seine Frau Käthchen mit dem kleinen Sohn ihm nach. Theo Hespers* wurde 1942 verhaftet, 1943 ermordeten ihn die braunen Schergen in Berlin.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/dietrich-dirk-hespers-ist-im-alter-von-86-jahren-gestorben-aid-1.7360787

    Ein vagabündisches Leben

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/viersen/ein-vagabuendisches-leben-aid-1.5781050

    . . . . . . . . . .

    Be prepared,

    starý čundrák

    * Theo Hespers (vollständig Theodor Franz Maria Hespers; * 12. Dezember 1903 in Mönchengladbach; † 9. September 1943 in Berlin-Plötzensee) war ein religiös wie politisch motivierter Widerstandskämpfer in der Zeit des Nationalsozialismus.

    Theo Franz Maria Hespers wurde als zweites von sechs Kindern in einer bürgerlich-katholischen Familie geboren und besuchte als Schüler das Mönchengladbacher Stiftische Humanistische Gymnasium. Seit 1917 war er Mitglied im Quickborn, einem abstinenten, Alkohol und Nikotin ablehnenden katholisch-jugendbewegten Schülerbund. Im Herbst 1921 machte der 17-Jährige eine prägende Fahrt zur Burg Rothenfels am Main, dem Zentrum der Quickborn-Bewegung. 1923 setzte Hespers sich in den „Jugendringen Rheinland“ gegen die Separatistenbewegung ein. Dabei lernte er Hans Ebeling kennen. Ebenso engagierte er sich im Friedensbund Deutscher Katholiken.

    1925 schloss sich Hespers der christlich-sozialen Jugend der Vitus-Heller-Bewegung an, zeitlich etwa gemeinsam mit vielen Mitgliedern aus den katholisch-jugendbewegten Bünden Jungborn, Kreuzfahrer und Quickborn. 1927 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden der Internationalen Arbeiterhilfe und fuhr mit deren dritten Delegation acht Wochen lang in die Sowjetunion. Von 1928 bis 1930 arbeitete er intensiv in der aus der Vitus-Heller Bewegung entstandenen Christlich-Sozialen Reichspartei mit, aus der er im Herbst 1932 austrat, weil sie ihm nicht genügend gegen den Nationalsozialismus opponierte. 1930 heiratete er und wurde im Jahr darauf Vater. Von 1931 bis 1933 war der Kaufmann und Textilingenieur Hespers in der Revolutionären Gewerkschafts-Opposition aktiv. Anfang der dreißiger Jahre schloss er sich auch der Pfadfinderschaft Westmark im Jungnationalen Bund um Hans Ebeling, genannt plato an.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Theo_Hespers

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    1937 Jacobs Staff from the 5th World Jamboree

    A wooden Jacobs Staff (used for navigating at sea, and the emblem for the 5th World Jamboree held in the Netherlands) was presented to all the countries represented at the Jamboree held at Vogelenzang. This staff is the one presented to the New Zealand Contingent and is signed done the spine on one side by the contingent members, the other side by many ranking leaders from the UK inluding Lord Baden-Powell, Lord Somers, Lord Hampton, Sir Alfred Pickford and other

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    Die 80igste bündische Geburtstagsfeier von Dirk Hespers (Drikkes) auf Burg Balduinstein am 24. 9. 2011. Dirk Hespers, mit Fahrtennamen Drikkes, ist im Frühjahr 2011 80 Jahre alt geworden.

    80igste bündische Geburtstagsfeier von Dirk Hespers (Drikkes) auf Burg Balduinstein | von: Helmut Wurm | buendische-blaue-blume.de

    buendische-blaue-blume.de […] Die%2080-igste%20buendische%20Geburtstagsf[…]

    „Daraufhin steckte die schwedische Polizei Kurt Kremers ins Gefängnis in Untersuchungshaft.“ Turi – Bündische Blauen Blume

    „Als zusätzlicher ausführlicherer Informant für eine Biografie Kurt Kremers stand Oskar (oss) Kröher in einem Telefonat am zur Verfügung. Die beiden Kröhers kannten turi seit dem überbündischen 3. Treffen 1961 auf Burg Hohlenfels und sein Bruder hein hatte turi anschließend eine berufliche Stelle bei den US-Streitkräften ihn der Pfalz und eine Nebenstelle als Hüttenwart in einer Wander-Hütte bei Pirmasens verschafft.“

    https://slidedocument.com/the-philosophy-of-money.html?utm_source=turi-eine-art-kleiner-deutscher-francois-villon

    Dirk Hespers nannte als Beispiel, dass Turi als Hüttenwart des Rudolf-Keller-Hauses in der Gegenwart einiger Piraten-Freunde abends einmal zu seiner 2. Frau Ilse sagte […] 15 N. Dirk Hespers, Vortrag am auf Burg Balduinstein. 16 N. Dirk Hespers, Vortrag am auf Burg Balduinstein.

    http://docplayer.org/34114794-Turi-eine-art-kleiner-deutscher-francois-villon.html

    Turi eine Art kleiner deutscher François Villon?

    Zur Biografie von Kurt Kremers (Turi) und zur frühen Geschichte des Piratenordens im Nerother Wandervogel | (Stand 23.08.2015)

    Harnösand

    […] In Härnösand, ca. 650 km nördlich von Stockholm an der Ostküste Schwedens, einer Stadt, wo 4 Nerother-Piraten in der Somarservering Kanaludden bei Fröken Norlander (Mama Jenny) ihre größten gesanglichmusikalischen Erfolge erzielt hatten, traf Turi eine Bauerntochter, mit der er eine Zelttour nach Norwegen machte. Von dort zurückgekehrt fragte er sie, ob sie seine Frau werden wolle. Die neue schwedische Freundin lehnte aber den Heiratsantrag ab, was Kurt so erzürnte, dass er sich zu einer schweren tätlichen Angriff hinreißen ließ, bei dem er die junge Schwedin schwer verletzt wurde 48. Daraufhin steckte die schwedische Polizei Kurt Kremers ins Gefängnis in Untersuchungshaft. […]

    Turi soll sie mit seinem Fahrtenmesser in den Hals gestochen haben […]

    Pirmasens

    Turi […] in Pirmasens […] In der Woche kochte seine Frau für die Wandergäste, am Wochenende kochten beide, besonders Turi, der gut kochen konnte. Er habe kräftig und scharf gewürzt, Pfeffer habe er gern benutzt. […] In seiner Zeit als Hüttenwart konnte Turi nicht mehr auf die Waldeck, da er die Hütten-Gäste versorgen musste und kein Auto hatte. […] Auch für Oss Kröher schien es damals so, dass die Frau völlig fertig war vom Zusammenleben mit Turi. 65 Dann verschwand diese 2. Frau Turis mit den beiden Kindern plötzlich aus der Wohnung im Wandererheim. Sie hat zuerst mit ihren Kindern ein Zimmer im Ort Rieschweiler (heute Gemeinde Rieschweiler-Mühlbach, Landkreis Südwestpfalz, zwischen Pirmasens und Zweibrücken im Schwarzbachtal gelegen), genommen. 66 Als mögliche Erklärung wird von Dirk Hespers angeführt: Als die Ehe mit der zweiten Frau auch unter zunehmenden Spannungen litt und bündische Freunde die spontane Aggressivität von Turi fürchteten, hätten diese bündischen Freunde die zweite Frau und die beiden Kinder in einer Nacht […] bis in die 70iger Jahre hinein […] Turi kam damals wieder öfter auf die Burg Waldeck. […] im Rudolf-Keller-Haus auf der Langmühle. […] Turi zerschlug dann das ganze Mobiliar seiner Wohnung, schichtete die Trümmer hinter dem Haus im Garten auf, bohrte in jeden einzelnen Topf ein Loch, übergoss alles mit Benzin und zündete alles an. […] Turi konnte mit Menschen gut umgehen, wenn er das wollte und es ihm nützte. – Turi sei ein Blender gewesen, er habe viele Gesichter gehabt, er sei narzisstisch-eitel gewesen. – Er sei ein launischer Mensch gewesen, habe oft sehr barsch mit den Menschen gesprochen. […]

    http://docplayer.org/34114794-Turi-eine-art-kleiner-deutscher-francois-villon.html

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  80. Edward von Roy Says:

    Thema

    UMK Jahrestreffen 2018 – Einladung

    Personalbestand ist da immer noch

    Sven Mühlen und Hans-Josef Rosen

    Plätzchen für den Weihnachtsmarkt, RP am 22.11.2016

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wegberg/plaetzchen-fuer-den-weihnachtsmarkt-aid-1.6411620

    Bundesverdienstkreuz für Hans-Josef Rosen – DPSG Wegberg

    https://www.dpsgwegberg.de/home/aktuelles/158-bundesverdienstkreuz-fuer-hans-josef-rosen.html

    „der Ehrung eines langjährigen Aktiven des Pfadfinderwesens über Wegberg hinaus (…) In der Laudatio war das ständige Engagement von Rosen seit Eintritt in den heimischen Pfadfinderstamm Titus Brandma im Jahre 1959 aufgelistet. Seit 1972 ist er dessen Vorsitzender. Rosen war auch im Bezirk Heinsberg an führender Stelle tätig und schloss sich Anfang der 1980er Jahre dem Untermerzbacher Kreis an, der die Pfadfinderleiter berät. Auch die Altpfadfindergilde in Wegberg geht auf seine Gründung zurück. Die ehemaligen Aktiven unterstützen internationale Großprojekte und die Jugendarbeit.“

    Würdige Auszeichnung für ein jahrzehntelanges Engagement, Aachener Zeitung 28.11.2010

    http://www.aachener-zeitung.de/lokales/kreis-heinsberg/wuerdige-auszeichnung-fuer-ein-jahrzehntelanges-engagement-1.362139

  81. Cees van der Duin Says:

    # UMK Jahrestreffen 2018 – Einladung

    Pfadfinder VB ( @ Scoutnews ) | Twitter

    Kurze Hinweise aus der Pfadfinderarbeit. Hrsg. Evangelische Pfadfinder Vogelsberg ( EPV ). Scouting Pfadfinder-Vogelsberg
    Deutschland – Hessen
    evangelische-pfadfinder
    Beigetreten August 2009

    . . . ps://twitter.com/Scoutnews

    ___

    Der mit Bundesverdienstkreuz ausgepreiste katholische Superscout Hans-Josef Rosen ( “ Hans Josef Rosen “ ) verlinkt zu Islamschönfärbern wie zum faktenfernen /faktislam/ und zu der radikal Scharia-treuen, deutlich antisemitisch argumentierenden Kalifatsbewegung IZ = “ Islamische Zeitung “

    . . . ps://www.facebook.com/hansjosef.rosen?hc_ref=ARS3D2ZALckG8VUX2E0uI56HlB102izMj_TTY-ghMbx8SqL7yu1kCyf3H6EjvEq4ays

    .

    Die Islamische Zeitung wurde 1995 in Weimar von dem konvertierten Rechtsanwalt Andreas Abu Bakr Rieger gegründet. (…) Die Islamische Zeitung verfolgt schwerpunktartig das Themenfeld Ökonomie, unter anderem mit einer radikalen Kritik am Finanzsystem. Eine zeitgemäße Übertragung der traditionellen islamischen Wissenschaften, wie zum Beispiel „Fiqh“ oder „Tasawwuf“, in den Kontext Zeit und Ort spielt eine Art übergeordnete Rolle in der Themenauswahl der IZ. (…) Der Politikwissenschaftler Johannes Kandel schätzt die Murabitun-Bewegung als „fundamentalistische Politsekte“ ein: „Die Murabitun ist im Grunde eine moderne Kalifats-Bewegung, die eine Mischung aus Antikapitalismus, auch deutlich antisemitischen Tönen verbindet. Ein Anti-Imperialismus, das sich mit rechten, auch rechtsextremen Positionen teilweise verbindet.“ Über das Profil der Islamischen Zeitung dürfe man sich nicht täuschen lassen: „Das zeigt sich dann auch in so Thesen, das Papiergeld sei von Juden erfunden worden. Das sei Betrug und eben auch eine jüdische Erfindung. Die Welt-Finanz als Hauptfeind und man müsse den Golddinar wieder einführen.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Zeitung

  82. Szenekenner Says:

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    Um Kinderfeindlichkeit zu verhindern, Lesetipp – einen Augenblick bitte, gleich mehr, gleich der wichtige Lesehinweis, ein „Altes deutsches Volkslied!“ und ein teutonisch-bündisches „entsetzt“ (hexe) vorab:

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    Denn was wir gerne machen / das sind verbotne Sachen /
    im Sitzen, Liegen, Stehn / wolln wir die Mädchen sehn /

    Joheijo, wir Bummler wir sind so,
    wir Nerother Bummler wir sind immer horridoh.

    Denn was wir gerne hätten / das wären Zigaretten (…)

    Joheijo, wir Bummler wir sind so,
    wir Nerother Bummler wir sind immer horridoh.

    Denn was wir gerne hätten / das ist was für die Betten /
    stellt sich kein Mädel ein / darfs auch ein Knabe sein /

    Joheijo, wir Bummler wir sind so,
    wir Nerother Bummler wir sind immer horridoh.

    .

    “ bin ich entsetzt “ – HexeDF d. i. hexe („bin ich entsetzt“) 26.06.2013, 23:13 Uhr

    Päderasten in der Jugendbewegung: Wandern und vögeln – taz

    http://www.taz.de/!5065581/

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    Wie gesagt, nun zum Thema
    Verhinderung sexueller Gewalt.
    Lesetipp:

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/

  83. The koodoo horn Says:

    Balduinstein Castle, the UMK & Ostrich Syndrome

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    Recently as a Scout at UMK Untermerzbacher Kreis:

    “Balduinstein? I can’t see any problem!”

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  84. Μπάλντουινσταϊν Says:

    ( Seit 1974 werden die auf dem Gelände der Burg gelegene Villa aus dem 19. Jahrhundert und ihre Nebengebäude als Jugendburg Balduinstein genutzt. )

    36. Jahrestreffen 2018 des Untermerzbacher Kreises (UMK) – ab jetzt (1974 n. Chr.) wird`s unterirdisch:

    „Also ich sehe da keine Probleme“

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  85. Im Roten Löwen Says:

    Trauerfeier mit Symbolkraft: In Lauingers Tod kehrt jüdisches Leben zurück nach Balduinstein

    Vom Redaktionsleiter Hans Georg Egenolf | Rhein-Zeitung | 28.12.2017

    (Unter Freunden manchmal genannt alpha – Frankfurt vor 1933 – bzw. hund – Deutschland nach 1945 – Wolfgang Lauinger ist tot:

    Wolfgang Lauingers letzter Wunsch ist in Erfüllung gegangen: Angehörige und Freunde haben den Kosmopoliten, der zeit seines Lebens für die Freiheit der Religion und die Selbstbestimmung des Einzelnen eingetreten ist, auf seinem letzten Weg vom Burgsaal der Ruine Balduinstein zum jüdischen Friedhof im Ortsteil Hausen begleitet.)

    (…) Nach 1933 hatten die Nazis auch in Balduinstein (…) die Juden vertrieben, jüdisches Leben, das sich auch im Umgang mit dem Tod in eigener Weise manifestiert, gnadenlos ausgelöscht; bis zu diesem Tag, an dem Wolfgang Lauingers Wunsch sich erfüllte, unter der großen Eiche auf dem alten Friedhof am Waldrand hoch über der Lahn seine letzte Ruhestätte zu finden. (…) Am schlichten Holzsarg, in den der Tote nach jüdischem Ritus gebettet worden war, gedachte Rabbiner Andrew Steinmann des 99-Jährigen, sprach und sang die Totengebete. (…)

    [ Budgeheim-Rabbiner Andrew Steinman – Henry und Emma Budge-Stiftung gegr. 1920 – in Frankfurt am Main ]

    https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-trauerfeier-mit-symbolkraft-in-lauingers-tod-kehrt-juedisches-leben-zurueck-nach-balduinstein-_arid,1749798.html

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    Balduinstein, Ortsteil Hausen – Jüdischer Friedhof

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    Wolfgang Lauinger ist tot – queer.de

    http://www.queer.de/detail.php?article_id=30326

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    Wolfgang Lauinger

    Ehrenbürgerbrief

    „Der Gemeinderat der Ortsgemeinde Balduinstein hat am 13.06.2005 einstimmig Herrn Wolfgang Lauinger zum Ehrenbürger der Ortsgemeinde Balduinstein ernannt. Diese Würdigung ist Ausdruck der Dankbarkeit und Anerkennung, die sich Herr Lauinger durch sein Engagement zur Nutzung des Burgsaales und der Restaurierung der Burg Balduinstein erworben hat.

    Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

    Staatssekretär Roger Lewentz überreichte am 28.11.2008 Wolfgang Lauinger aus Balduinstein das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland sei die einzige und damit höchste Auszeichnung, die die Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Allgemeinwohl vergebe, so der Staatssekretär. „Eine solche Ehrung wird nur Personen zuteil, die sich weit über das übliche Maß hinaus für ihre Mitmenschen und für unsere Gesellschaft engagiert haben. Die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz wird an verdiente Bürgerinnen und Bürger verliehen, die sich über Jahre hinweg freiwillig und unentgeltlich in den Dienst der Gemeinschaft gestellt und auf diese Weise einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Zusammenleben erbracht haben“, betonte Lewentz in seiner Laudatio. (…)

    https://www.gemeinde-balduinstein.de/gemeinde/ehrenb%C3%BCrger/

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    ( Zeitzeuge Wolfgang Lauinger schilderte Burgwaldschülern die „Swingjugend“ )

    Verhört und gefoltert

    HNA | 12.11.10

    https://www.hna.de/lokales/frankenberg/verhoert-gefoltert-1004139.html

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    Linkes Foto: „Der ca 17-Jährige Wolfgang Lauinger (2. von links) mit seinen Freunden: Neben ihm rechts im Liegestuhl Werner Buss, hinten rechts sitzend Carlo Gramlich, vor ihm (rechts außen) Rolf Mack. Die junge Frau links neben Wolfgang, die stehende Frau hinter ihm und das Paar vor ihm sind unbekannt.“ (Aus: „Swing zu Unzeiten“) Rechtes Bild: Wolfgang Lauinger mit seinem Vater Artur. Dieser verließ Deutschland 1939 und ließ den Sohn, um „den Ehrendienst in der Wehrmacht“ zu leisten, im nationalsozialistischen Deutschland. Als Halbjude wurde Wolfgang nach wenigen Monaten, im Mai 1940, aus der Wehrmacht entlassen.

    „Swing zu Unzeiten“, Fritz Bauer Institur (Fritz Bauer Institut zur Geschichte und Wirkung des Holocaust in Frankfurt am Main) und hr

    http://www.synagoge-voehl.de/synvoealt/Veranstaltungen/Archiv/lauinger/10_11_07%20lauinger%20flyer.pdf

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    ( Dreieichschule Langen, Hessen )

    “Swing zu Unzeiten”- Musiker der Dreieichschule begleiten Zeitzeugen

    WebCo, 01.09.2013

    http://www.dreieichschule.de/geschichte/2013_14/swing/index_sw.asp

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    Wolfgang Lauinger

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Lauinger

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    Bei Heimatsucher (2010 als Studienprojekt entstanden) am 28.12.2017

    Wir trauern um Wolfgang Lauinger

    http://heimatsucher.de/wir-trauern-um-wolfgang-lauinger/

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    Buch, „Lauingers. Eine Familiengeschichte aus Deutschland“

    http://www.jg-ffm.de/mandanten/1/images/jg-zeitung/jgz_oS/jgz_48_2_oS.pdf

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    Rabbiner der Budge-Stiftung, Rabbiner Andrew Steinman

    http://www.hagalil.com/2013/10/juedische-elternheime/

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    Lauingers Eine Familiengeschichte aus Deutschland

    Von Bettina Leder, Jüdische Memoiren Bd. 26 | Hentrich & Hentrich Verlag Berlin

    Artur Lauinger, geboren 1879 als Sohn einer Hopfenhändlerfamilie in Augsburg, wird 1937 als vermutlich letzter jüdischer Journalist in Deutschland entlassen. Dreißig Jahre lang hat er für die Frankfurter Zeitung gearbeitet. Als er zwei Jahre später nach London emigriert, lässt er seinen damals 20-jährigen Sohn Wolfgang in Deutschland zurück, damit dieser „dem Vaterland“ – sprich: der Wehrmacht – diene. Als Wolfgang Lauinger nach wenigen Wochen als „Halbjude“ aus der Wehrmacht entlassen wird, schließt er sich in Frankfurt einer Gruppe von Swingjugendlichen an, die sehr schnell die Aufmerksamkeit der Gestapo auf sich zieht. Doch auch nach der Befreiung ist die Verfolgung für ihn nicht zu Ende. 1950 wird er wegen des Verdachts, gegen den § 175 verstoßen zu haben, erneut verhaftet.

    https://www.hentrichhentrich.de/buch-lauingers.html

  86. Im Roten Löwen Says:

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    Jüdisch, schwul und Jazzliebhaber: Unter den Nazis war Wolfgang Lauinger Verfolgter

    Pforzheimer Zeitung | 15.03.2016

    (…) Das Kulturhaus Osterfeld hatte Lauinger nach Pforzheim eingeladen – und mit ihm die Autorin Bettina Leder, die zwischen Musik und Gesprächsrunden aus ihrem Buch „Lauingers – Eine Familiengeschichte aus Deutschland“ über Vater und Sohn las. In sachlichem Ton rezitiert sie zum Beispiel Wolfgang Lauingers erste Verhaftung für einen Tag und eine Nacht. Friedlich, fast gemütlich sei das gewesen. „Man hat mir nichts getan, es hat mir auch nichts geschadet“, liest Leder über den damals Unter-20-Jährigen. Das änderte sich bald: Der geschiedene Vater wurde 1937 bei der „Frankfurter Zeitung“ entlassen, kam nach Buchenwald, konnte 1939 aber auswandern. Den Sohn ließ er zurück. „Er war deutsch von Anfang bis Ende. Die religiöse Angehörigkeit war für ihn nur Nebensache“, erzählt Lauinger. Sein Vater habe geglaubt, Hitlers Regime sei nur eine vorübergehende Erscheinung. (…)

    https://www.pz-news.de/kultur_artikel,-Juedisch-schwul-und-Jazzliebhaber-Unter-den-Nazis-war-Wolfgang-Lauinger-Verfolgter-_arid,1085313.html

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    Von Heimatsucher veröffentlicht am 28.12.2017

    Wir trauern um Wolfgang Lauinger

    Wolfgang Lauinger, Jahrgang 1918, war ein durch und durch lebensbejahender, positiv denkender und smarter Mann, der Zeit seines Lebens den Kampf gegen die Ungerechtigkeit der Frankfurter Homosexuellenprozesse aus den Jahren 1950/51 kämpfte. Er war mit fast 100 Jahren geistig so rege, wie man es sich nur vorstellen kann. Er ist als zweites Kind einer christlichen Mutter und eines jüdischen Vaters in der Schweiz geboren, dann aber in frühester Kindheit nach Frankfurt am Main gezogen. (…)

    Bildung und vor allem die Weitergabe des Wissens aus dieser Zeit sah er als wichtiges Mittel an, Demokratie zu fördern und zu bewahren. Auch auf dem Christopher Street Day in Frankfurt am Main nahm er zuletzt im Jahr 2015 an den offiziellen CSD Kundgebungen teil und sprach vor Tausenden von Menschen. (…)

    Sein letzter Wunsch wurde ihm am 28. Dezember 2017 erfüllt, indem er auf dem Jüdischen Friedhof seiner Gemeinde in Balduinstein unter einer riesigen Eiche beerdigt wurde. Drei von uns HEIMATSUCHERN wurde die Ehre zuteil, uns im Kreise seiner Familie und engsten Freunde von Wolfgang Lauinger zu verabschieden. Wir werden seine Geschichte weitererzählen.

    http://heimatsucher.de/wir-trauern-um-wolfgang-lauinger/

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    Hundsgrund – schrieb, Spaß verstehend, „hund“, Wolfgang

    _ttps://www.facebook.com/VolkerBeckMdB/photos/a.10151828138012698.1073741861.46819172697/10156096161637698/?type=3&permPage=1

    _ttps://www.facebook.com/VolkerBeckMdB/photos/a.10151828138012698.1073741861.46819172697/10156096161637698/?type=3&theater

    _ttps://www.facebook.com/VolkerBeckMdB/photos/pcb.10156096162092698/10156096161767698/?type=3

    “ Hundehütte “ – sagten scherzhaft Freunde

    _ttps://www.facebook.com/VolkerBeckMdB/photos/pcb.10156096162092698/10156096161767698/?type=3&theater

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  87. silis Says:

    ברוך השם

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    Nachruf auf „hund“ Wolfgang Lauinger

    Bereits in der Nacht vom 19. auf den 20. Dezember entschlief „hund“, Wolfgang Lauinger, im Alter von 99 Jahren in Frankfurt. [Wolfgang, Jahrgang 1918, war der Sohn des Wirtschaftsjournalisten Artur Lauinger (1879—1961)] (…) Während der Verbotszeit gehörte Hund [Wolfgang] zur illegalen Nerother Gruppe der Pachanten unter Paul Leser sowie zur Swingjugend. Hund war ein Jugendfreund des bekannten berry, Herbert Westenburger. (…)

    Hund war Mitbegründer des Freien Bildungswerkes Balduinstein und lebte bis ins Alter von 94 Jahren im Ort Balduinstein selbst. Erst dann siedelte er in ein Pflegeheim in Frankfurt um. (…)

    scouting 14.02.2018

    http://scouting.de/nachruf-auf-hund-wolfgang-lauinger/

    _

    [ Herbert Westenburger genannt berry ]

    Mein Vater war Architekt. Meine Mutter ist in Amerika geboren, sie hatte die amerikanische Staatsbürgerschaft bis zu ihrer Heirat 1917. Mein Großvater war nach USA ausgewandert, wo er meine jüdische Großmutter kennengelernt hatte. (…) Am 8. Mai 1943 kam ich in britische Gefangenschaft. Es hatte mich noch kurz vorher erwischt. Mit Bombensplittern in Armen und Rücken. Wir wurden den amerikanischen Truppen übergeben und nach USA verschifft. Im dortigen Kriegsgefangenenlager traf ich Hans Hene, den älteren Bruder von Jochen Hene aus Pößneck, der dort nach der Flucht von tusk die „Deutsche Jungenschaft“ führte. Gemeinsam schrieben wir einen Brief an tusk nach London.

    In USA erfuhr ich vom Tod meiner Mutter. Sie galt bei den Nazis als „Halbjüdin“. Obwohl sie evangelisch getauft war, entging sie nicht der Deportation. Am 23. August 1943 wurde sie in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert, und dort ist sie angeblich an „Herzmuskelschwäche“ gestorben. Die jüdischen Briefzensoren im Gefangenenlager, Schild und Rosenzweig, beantragten meine Verlegung in das Antifa-Lager Fort Devens. Hans Hene wurde mitverlegt. In Fort Devens begrüßte mich der Frankfurter Nerother Willy W., der über eine Strafkompagnie in die rettende Kriegsgefangenschaft gelangt war. (…)

    „Verlaßt die Tempel fremder Götter …“ (Interview mit Herbert (berry) Westenburger) | ursprünglich aus: Aus: „Wir hatten andere Träume – Kinder und Jugendliche unter der NS-Diktatur“ (von Jutta von Freyenberg, Barbara Bromberger, Hans Mausbach) (VAS 1995) Seiten 137 bis 139

    http://www.herbert-westenburger.de/interview.htm

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    Paul Leser (* 23. Februar 1899 in Frankfurt am Main; † 22. Dezember 1984 in Hartford, Connecticut, Vereinigte Staaten) war ein deutsch-amerikanischer Ethnologe.

    Paul Leser entstammte einer wohlhabenden jüdischen Frankfurter Familie. Sein Vater war Oberlandesgerichtsrat. Leser besuchte von 1908 bis 1917 das Goethe-Gymnasium in Frankfurt (Main), studierte seit 1919 Völkerkunde an der Universität Bonn.

    Paul Leser war in der Jugendbewegung im Nerother Wandervogel engagiert und gründete im November 1933, nach der von den Nationalsozialisten erzwungenen Auflösung des Bundes, gemeinsam mit Wolf Kaiser den illegalen Orden der Pachanten.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Leser

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    Nerother Wandervogel, Ordenslied der illegalen „Pachanten“, 1933

    Text: Paul Leser, Frankfurt/Main – Melodie „Gleichwie die Möwe …“

    Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel,
    Beruf und Schule, Stellung, Geld;
    und tobt auch das Parteigesindel,
    hussa! Der Bund ist unsre Welt.
    Der Bund, dem wir die Treue halten
    in böser wie in guter Zeit,
    wir weichen keinen Kampfgewalten:
    Wir stehen fest, wir sind bereit!

    http://www.herbert-westenburger.de/gedanken_lieder_und_gedichte.htm

    Nachruf auf Herbert „berry“ Westenburger ( 05.01.1920 – 08.08.2015)

    Von almi (Redaktion; DPB), auf scouting am 14.09.2015

    http://scouting.de/nachruf-auf-herbert-berry-westenburger-05-01-1920-08-08-2015/

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    ב“ה

    Ein lobendes Andenken sei Wolfgang Lauinger.

    Danke, hund, für deine Lebensleistung des Aufklärens über NS-Deutschland – über Historie und Gegenwart Deutschlands -, für deine vielen unvergesslichen Vorträge (vor den nicht selten mehr als 50 Jahre Jüngeren) zum Thema Frankfurter Swing-Jugend.

    Danke auch für Bootsfahrten, Gespräche und Gastfreundschaft selbst in Hundsgrund („Hundehütte“), wo ich – vor 25 Jahren – viel lernte, und jetzt bei Bettina Leder lese, sowohl über deine Zeit in den Jahren von Nazismus und Krieg und über deinen Vater sowie zusätzlich über die judenfeindlichen süddeutschen Pogrome des späten Mittelalters: Rintfleisch-Verfolgung 1298, Armleder-Verfolgungen 1336–1338.

    Damals gingst du mit mir zu dem alten jüdischen Gräberfeld von Balduinstein; unter dem großen Eichenbaum ist, ein Vierteljahrhundert später, für immer auch deine Ruhestätte.

    Wie gut, dass im jüdischen Jahr 5778, im Dezember 2017 d. g. Z. diese vielen Anwesenden dir das letzte Geleit gegeben haben; besonders zu erwähnen ist der hochwürdige Herr Rabbiner und sind die sechs Sargträger – danke.

    _

    Ich danke der Ortsgemeinde Balduinstein, überhaupt allen Menschen in Balduinstein und allen, die den Wunsch ihres Ehrenbürgers nach einer Bestattung unter dem großen Eichenbaum am Waldrand, nämlich auf dem alten jüdischen Friedhof im Ortsteil Hausen, möglich gemacht haben.

    Danke nicht zuletzt an Bettina Leder für die gelungene, wichtige Chronik (Lauingers: Eine Familiengeschichte aus Deutschland).

    silis

    _

  88. 1+1=2 Says:

    Entweder global die AEMR (engl. UDHR) durchsetzen. Oder als Verweigerer allgemeiner Menschenrechte dem Ausgesonderten den Winkel zuteilen, welche Farbe auch immer.

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    Schautafel: „Kennzeichen für Schutzhäftlinge in den Konz.-Lagern“, Lehrmaterial für SS-Wachmannschaften | Wikipedia

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    “ Kennzeichen für Schutzhäftlinge in den Konz.-Lagern “

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  89. Cees van der Duin Says:

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    Herr Bozek war mal bündisch und ist sich ganz sicher: „Passieren kann grundsätzlich alles.“ – nun, allerdings

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    „Verletzungsrisiken. Manche Spiele oder Lokalitäten [ Falado, Balduinstein? ] bergen ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Dieses lässt sich minimieren, wenn die Teilnehmer eindringlich darauf aufmerksam gemacht werden [ Kaum zu fassen! ]. Passieren kann grundsätzlich alles. Bereits leichtere Verletzungen an Füßen oder Beinen (Umknicken) sind besonders tragisch, denn sie führen für den Teilnehmer zu einem vorzeitigen Ende des Spiels oder im schlimmeren Fall zu einer vorzeitigen Heimfahrt [ … in die ewigen Jagdgründe. Hokahey. ].“

    ( „Peter Bozek ist seit über 10 Jahren in der Jugendbetreuung, speziell der Sportjugend Rheinland-Pfalz, tätig. Dort ist er Freizeitleiter für Jugendfreizeiten, Referent für Geländespiele sowie erlebnispädagogische Elemente. In der bündischen Jugend zuhause, pflegt er zahlreiche Kontakte zu Pfadfindern, Wandervögeln und Jungenschaften, wo noch große, eindrucksvolle Geländespiele üblich sind.“ )

    Geländespiele: in Theorie und Praxis
    | von: Peter Bozek (2009) | Thalia

    „Dieses Buch entstand unter Mitwirkung von: Sportjugend Rheinland-Pfalz, Weinbacher Wandervogel, Christliche Pfadfinderschaft Saar, Pfadfinderbund Kreuzfahrer, Jungenbund Phoenix [ Gründer war axi ] insbesondere Richard Siebert (Referent der SJ Rheinland-Pfalz) durch die vielen Anregungen und eingebrachte Ideen, Otto Lohmüller [ pinselt als otolo ] (Pfadfinder Gengenbach), Alexej Stachowitsch [ axi ] (Jungenbund Phoenix) sowie meiner Lebensgefährtin Jenny Kehrbusch.“

    https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/gelaendespiele/peter_bozek/ISBN3-8391-4029-3/ID18820561.html

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    Falado, o Falado, Landluft langweilt sowieso.
    Mehr Erfahrung suchen wir, Sorgenträger bleiben hier.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast fährt nach Falado.

    Island, ja, das wär mal was: Sturm und Eisberg machen Spaß!
    Augen leuchten, Flaggen wehn – dies` Schiff wird nie untergehn!
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast spürt schon Falado.

    Tags dicht an den Eisberg ran, nachts die hohen Wogen dann.
    In den Kojen schlafen sie, Bötchen wackelt so wie nie.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast will nach Falado.

    Es macht knirsch, das Boot ist leck, gluck, gluck, gluck – der Kahn ist weg!
    Mit viel Glück kommt jedermann trotzdem noch in Deutschland an.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast. Schluss mit Falado.

    2013, aus den jugendgruppen

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    Takelage der Schonerbrigg Falado von Rhodos vor Split

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  90. Adriaan Broekhuizen Says:

    [ – Zeitzeuge u. a.: Wolfgang Lauinger – 0:21 bis 0:25 ]

    Die Gestapo 3/3 – Henker an der Heimatfront 1/4
    Film von Wolfgang Schoen und Holger Hillesheim.

    „Lindenstraße 27 (…), Sitz der Gestapozentrale in Frankfurt. Hier herrscht Heinrich Baab. Laut späterer Zeugenaussagen soll er sich damit gebrüstet haben, 387 Frauen „vernichtet und ausgelöscht“ zu haben.“

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    Swing-Jugend in der Hamburger NS-Zeit 1

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    Schlurf – Im Swing gegen den Gleichschritt – Documentary on Swing Kids in Austria (engl. subs)

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  91. Cees van der Duin Says:

    Zu Wolfgang Lauinger bündisch hund finde ich:

    nnp Nassauische Neue Presse (fnp Frankfurter Neue Presse)
    Bericht und Interview von Anke Hillebrecht am 29.01.2015

    Ein schönes Wunder

    http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Ein-schoenes-Wunder;art680,1237303

  92. Adriaan Broekhuizen Says:

    Chor Des Segelschulschiffes „Gorch Fock“*, Oberleutnant Zur See Ulrich Hühne* ‎– Gorch Fock (Segelschulschiff Auf Großer Fahrt)

    https://www.discogs.com/de/Chor-Des-Segelschulschiffes-Gorch-Fock-Oberleutnant-Zur-See-Ulrich-H%C3%BChne-Gorch-Fock-Segelschulschif/release/9883486

    Ulrich Hühne ( bündisch uli Hühne )

    https://www.discogs.com/artist/5885198-Ulrich-H%C3%BChne

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    Ulrich Hühne wurde 1936 in Pommern geboren. 1945 wurde die Familie von den Russen und Polen aus ihrer Heimat vertrieben. Die Mutter zog mit ihren drei Kindern in den Westen und ließ sich in der Nähe von Hannover nieder. Nach dem Abitur studierte Ulrich Hühne an der Kieler Universität Geografie

    Brixner 244 – Mai 2010
    Published on May 20, 2010
    Monatszeitschrift für Brixen und Umgebung

  93. silis Says:

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    [ “ dj.1.11 “ hier, “ Peter Gerlach “ da … ]

    Ulrich Hühne, Todesnachricht – Nachricht an Wolf Hempel

    (…) zufällig traf ich vor wenigen Tagen einen alten Bekannten von Ulrich Hühne, der früher einmal mir durch die d.j.1.11 bekannt geworden war. (…) [ uli Hühne ] war langjährig Kapitän auf dem Schulschiff Gorch Fock und ging nach seiner Frühpensionierung nach Sri Lanka (…)

    Während meiner langjährigen Forschung zur srilankesischen Art-Deco-Architektur (…)

    Dr. Ulrich Hühne starb überraschend am 30. Dezember 2010 gegen 21 Uhr in Mae Sot. (…) aus Thailand v. Peter Gerlach

    KI – Kulturinitiative [ um Gerhard Neudorf – der 2014 verstarb ]

    http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/termine/Kunterbunte_Heft_100_Langfassung.pdf

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    Peter Gerlach – Publikationen 1965 – 2008.

    https://www.peter-gerlach.eu/index2.php?fp=publications/geslit.html

    Sri Lanka Art Deco Architecture

    https://www.peter-gerlach.eu/archiv/Sl/galerie/

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    köpfchen ( ABW / Waldeck ) weiß mehr und sagt weniger:

    Der Mindener Kreis

    Prof. Wolf Hempel, Im Pantel (….) Gaggenau

    https://www.edoweb-rlp.de/resource/edoweb:4371751/data

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  94. silis Says:

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    [ olka (Erich Scholz) 1932
    Über der weißen Nacht steht hell der große Bär ]

    LP, 1965
    Chor des Segelschulschiffs „GORCH FOCK“, Crew X/65
    Idee und Gesamtleitung: Oberleutnant zur See Ulrich Hühne
    Zwischentexte: Kapitänleutnant Jürg Schmidt

    https://www.musik-sammler.de/media/1305935/

    Peter Lohmeyer (KptzS, 1911–2002)

    Kapitän zur See Peter Lohmeyer
    Kommandant der „Gorch Fock“ von Oktober 1965 – Dezember 1968.
    Geboren 1911 auf Sansibar
    im Alter von 91 Jahren am 28. Mai 2002 in Schleswig verstorben.

    http://www.gorchfock.de/index.php/gorch-fock/die-kommandanten/303-kapitaen-zur-see-peter-lohmeyer

    Das Gorch Fock Magazin
    Ausgabe 5
    Dezember 2009
    Seite 20

    Ulrich Hühne studiert mit dem Chor einen Kanon ein: Heho, heho

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    gelangte Dr. Ulrich Hühne (…) nach Mae Sot und gründete an der Mae Tao Flüchtlingsklinik einen Akupunktur-Dienst.

    http://old.helfenohnegrenzen.org/aktuelles/aktuell.php?id=797&lang=d

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    Dr. Ulrich Huehne & Acupuncture | (An Interview with Dr. Ulrich Huehne of Germany, at the Mae Tao clinic on the Thai-Burma border. Huehne worked at Mae Tao as an acupuncture instructor.) | In Burma | 19.05.2011

    http://inburma.blogspot.de/2011/05/dr-ulrich-hulhne-acupuncture.html

    The idea of acupuncture at MTC was launched during the multiple visits of Mrs. Harmony Wagner from Canada. Her organisation NATSTA, sponsored acupuncture training, but due to a lack of time, could not achieve the launch of the department. Mrs. Wagner taught the staff the basic techniques, as well as a form of massage call Tuina, which helps a lot in our daily routine. Later the NGO “Help Without Frontiers”, which is based in Italy and runs projects in Mae Sot, helped the department with the necessary resources to launch the department. They have become reliable friends and help us grow as an organisation. Dr Ulrich Huehne came to MTC at the end of 2009 and helped set-up the department by teaching acupuncture techniques he previously learned in China. This 74 year old man, originally from Poland, spent every day at the clinic teaching the staff all he knew, including English. The acupuncture staff are extremely grateful for the time, the kindness and friendship he shared with them and it was with great sadness that Dr Ulrich passed away on December 30, 2010 at Mae Sot Hospital.

    – Mae Tao Clinic –

    http://maetaoclinic.org/our-services/departments/others/

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  95. Jeremy Clifford Says:

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    Boy Scouts of America (BSA) and infamous German Balduinsteiner Zustände … I see a lot of similarities …

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    Former Boy Scout claims troop leader sexually abused him for years

    By Claire Pedersen, Meagan Redman, Ashley Riegle, Zoe Lake

    abc NEWS | 18.09.2017

    http://abcnews.go.com/US/boy-scout-claims-troop-leader-sexually-abused-years/story?id=49939173

    Boy Scouts of America sex abuse cases

    https://en.wikipedia.org/wiki/Boy_Scouts_of_America_sex_abuse_cases

    Scouting sex abuse cases

    https://en.wikipedia.org/wiki/Scouting_sex_abuse_cases

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  96. Бальдуинштайн Says:

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    (Frankfurt. „Das Ende des Schweigens“. So heißt die Dokumentation von Filmemacher van-Tien Hoang, die Ende des Jahres bei uns in die Kinos kommt. Hoang erzählt darin ein düsteres Kapitel in der Frankfurter Geschichte. Denn die Dokumentation beschäftigt sich mit den Homosexuellenprozessen, die in den Jahren 1950 und 1951 bundesweit für Schlagzeilen sorgten.)

    van-Tien Hoang: „Das war ein bisschen wie eine Hexenjagd. Die Leute haben sich gegenseitig verleumdet. Menschen sind zur Polizei gegangen und haben ihre Nachbarn angeschwärzt. Das hat richtig überhandgenommen. Die Beschuldigten wurden bewusst an ihrer Arbeitsstelle festgenommen, um sie gesellschaftlich zu diskreditieren. Irgendwann hat sogar die Oberstaatsanwaltschaft gesagt, dass sie mit den ganzen Anzeigen überfordert sei. Es gab einfach zu viele. (…) Mich haben die persönlichen Geschichten sehr berührt. So habe ich zum Beispiel das große Glück gehabt, 2015 Wolfgang Lauinger kennenlernen zu dürfen. Er saß acht Monate in U-Haft, damals noch im Klapperfeld. Der hatte den Zweiten Weltkrieg miterlebt, die Nazi-Herrschaft. Und trotzdem steht da ein 97-jähriger Mann vor einem, der sagt: „Wenn ich wiedergeboren werde, möchte ich wieder als schwuler Mann geboren werden.“ Das hat mich sehr beeindruckt. Ich war sehr traurig, als er dann zwei Jahre später gestorben ist.“

    Von Rebecca Röhrich | fnp | 21.02.2018

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Interview-So-brutal-ging-man-in-Frankfurt-in-den-50er-Jahren-gegen-Schwule-vor;art675,2914943

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  97. Καλημέρα ήλιε Says:

    Sippenhaft

    Guten Tag,

    mit Ekel habe ich umseitig bez. der Nutzung als Jugendburg gelesen, dass es zu zweifelhaften Umtrieben gekommen ist/sein soll/oder was auch immer. Ich habe diese Burg mit Jugendgruppen besucht und distanziere mich völlig von solchen Geschehnissen. Es wird im Widerspruch zu WP:NPOV der Eindruck vermittelt, das jeglicher Besuch mit Jugendlichen auf dieser Burg eine Gefährdung darstellt oder vielleicht sogar strafrechtlich relevant sein könnte. Mir ist diese Burg als Einrichtung ziemlich gleichgültig aber ich habe Probleme wenn mir im Rahmen einer Sippenhaftung von Eltern Fragen entgegengebracht werden oder sogar unterstellt wird ich hätte jemals mit solchen Verfehlungen zu tun gehabt. Aus meiner Sicht ist zu prüfen ob der Zwang zur Kolportage von Zeitungsartikeln im Einklang mit den Persönlichkeitsrechten lebender Personen steht.

    P.S. Vorstehendes bezieht sich natürlich nicht nur auf meine Person sondern auch auf alle anderen Menschen, die jemals an irgendwelchen Veranstaltungen auf dieser Burg teilgenommen haben.

    16:46, 8. Mär. 2018

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Burg_Balduinstein#Sippenhaft

    . . . .

    Hallo. Ich sehe keinen Veränderungsbedarf zum informativen Artikel. Auch ich bin jahrzehntelanger Besucher von etlichen Jugendburgen, nennen wir Ludwigstein, Waldeck, Hohenkrähen und eben auch Balduinstein. Ich kann deine Intention und auch Herangehensweise nicht nachvollziehen. „Es wird im Widerspruch zu WP:NPOV der Eindruck vermittelt, das jeglicher Besuch mit Jugendlichen auf dieser Burg eine Gefährdung darstellt oder vielleicht sogar strafrechtlich relevant sein könnte“ – aber nein, dem ist einfach nicht so. Die Fülle der berechtigten Vorwürfe (siehe diverse Gerichtsurteile, siehe das ausgezeichnete Buch von Christian Füller) betrifft, beispielsweise, die Jahre zwischen 1975 und 2010. Mit Erstaunen allerdings lese ich deine Anmerkung: „Mir ist diese Burg als Einrichtung ziemlich gleichgültig“ – mir nicht, und auch die bündische Jugendbewegung und weltweite Pfadfinderbewegung ist mir nicht gleichgültig; umso mehr liegen mir Kinder- und Jugendschutz am Herzen. Auch die Missbrauchsopfer werden deine Worte wohl kaum nachsprechen können „Mir ist diese Burg als Einrichtung ziemlich gleichgültig“. Die vielen Jugendbewegungen aller Welt (Pfadfinder; Naturfreunde usw.) sind prima und verdienen Unterstützung. Basis ist doch wohl das Bekenntnis: ‚Es gibt keine einvernehmlichen sexuellen Handlungen zwischen Minderjährigen und Volljährigen.‘ Du wirst nicht abstreiten können, dass es hier erhebliche Probleme gegeben hat. Niemand hat etwas gegen den Jugendherbergsgedanken oder Jugendburggedanken, niemand hat etwas gegen den Ort Balduinstein. Also: welche Wortwahl genau des Artikels Burg Balduinstein irritiert dich, was genau ist aus deiner Sicht zu verbessern. Wie gesagt, m. E. ist der Artikel ok und muss nicht verändert werden. Καλημέρα ήλιε

    04:18, 10. Mär. 2018

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Burg_Balduinstein#Sippenhaft

  98. silis Says:


    „… weit in Wald- und Bergeseinsamkeit“ – Fakten stören?

    Grüß dich Anonymus („mit Ekel habe ich“). Wie schön, dass dir Eltern Fragen stellen. Und noch wichtiger, dass sich die Eltern selbst die entscheidenden Fragen stellen, nämlich: auf welche Jugendburg sie ihre Kinder oder Jugendlichen lassen oder eben nicht lassen, und: wer ihr Gruppenleiter sein soll oder eben nicht sein soll. Das mal heute als alter Bündischer und, in den Neunziger Jahren, als alter Balduinsteiner an dich! Hierzu – allerdings: zum einstigen vielfachen Tatort – von Kollektivhaftung und Kollektivschuld zu sprechen ist absolut deplatziert. Wenn dir das Thema Balduinstein unangenehm ist – dann geh in eine andere Jugendherberge oder in ein anderes Jugendgästehaus. Wenn du etwas anderes vorhast – mach eine Presseerklärung. Meinem Vorredner (Καλημέρα ήλιε) stimme ich zu. Schluss mit dem Verwischen von irgendwie unangenehmen Tatsachen! Der Wikipedia-Artikel ist ausgezeichnet und bedarf keiner Veränderung.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Burg_Balduinstein#Sippenhaft

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  99. Καλημέρα ήλιε Says:

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    Hallo Fragesteller. Was dir am vielleicht meisten Sorgen macht: „ich habe Probleme wenn mir (…) von Eltern Fragen entgegengebracht werden oder sogar unterstellt wird ich hätte jemals mit solchen Verfehlungen zu tun gehabt“ – dazu denke ich: vielleicht findest du einen Ansprechpartner in einem Jugendverband, der dich in Gesprächen dahingehend stärkt, dass du auf Fragen beunruhigter oder auch empörter Eltern souverän(er) antworten kannst, dass du sogar mit Verdächtigungen bzw. Unterstellungen besser umgehen lernst. Hingegen einen Wikipedia-Artikel schönzumalen, sprich durch Löschung der – m. E. relevanten – Pressequellen geistlos weil erinnerungslos und ‚heiter und angenehm lesbar‘ umzugestalten, macht die Vergangenheit nicht ungeschehen und wird auch das Verhältnis zwischen dir und den Eltern der dir anvertrauten Kinder richtigerweise nicht verbessern. Nur in diesem Sinne – alles Gute und viel Erfolg. Καλημέρα ήλιε — 10:07 Uhr am 12. März 2018

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Burg_Balduinstein#Sippenhaft

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  100. silis Says:

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    Bündische Empfindlichkeit. Wenn Fakten stören

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    Das anonyme Zitat auf Wikipedia:

    Sippenhaft

    Guten Tag,

    mit Ekel habe ich umseitig bez. der Nutzung als Jugendburg gelesen, dass es zu zweifelhaften Umtrieben gekommen ist/sein soll/oder was auch immer. Ich habe diese Burg mit Jugendgruppen besucht und distanziere mich völlig von solchen Geschehnissen. Es wird im Widerspruch zu WP:NPOV der Eindruck vermittelt, das jeglicher Besuch mit Jugendlichen auf dieser Burg eine Gefährdung darstellt oder vielleicht sogar strafrechtlich relevant sein könnte. Mir ist diese Burg als Einrichtung ziemlich gleichgültig aber ich habe Probleme wenn mir im Rahmen einer Sippenhaftung von Eltern Fragen entgegengebracht werden oder sogar unterstellt wird ich hätte jemals mit solchen Verfehlungen zu tun gehabt. Aus meiner Sicht ist zu prüfen ob der Zwang zur Kolportage von Zeitungsartikeln im Einklang mit den Persönlichkeitsrechten lebender Personen steht. 8. März 2018 · P.S. Vorstehendes bezieht sich natürlich nicht nur auf meine Person sondern auch auf alle anderen Menschen, die jemals an irgendwelchen Veranstaltungen auf dieser Burg teilgenommen haben.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Burg_Balduinstein#Sippenhaft

    Zitatende

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    Grüß dich Threadersteller. Wohl kaum jemand verspürt besondere Lust, ‚umstritten zu sein, ‚ins Gerede zu kommen‘. Du solltest jedoch die bloße Existenz der Presseartikel der Jahre 2013 und 2014 (du redest um das Thema sexualisierte Gewalt an Minderjährigen herum und schreibst von „zweifelhaften Umtrieben“ und „Geschehnissen“) nicht als Belastung empfinden, sondern als überfällige Aufklärung. Dein Unterton oder Motiv sollte doch wohl nicht sinngemäß lauten: ‚wenn diese Pressefritzen 2013 und 2014 doch nur geschwiegen hätten‘, oder: ’nur weil die Journalisten dokumentiert haben, stehe ich jetzt vor den Eltern doof da‘. Nehmen wir doch mal die Presse des Jahres 2010 zur OSO – Odenwaldschule – allerdings keine ‚gute Presse‘, aber das war doch höchste Zeit. Wünschst du dir zur OSO eine uninformierte Öffentlichkeit? Solltest du heute ‚deinen‘ Eltern (der Minderjährigen) gegenüber einen Informationsvorsprung zur Vergangenheit von Burg Balduinstein haben und dulden wollen, frei nach dem Motto: ‚was die nicht wissen, ärgert sie nicht und verschmutzt nicht mein makelloses Image‘? Fazit. Du solltest über gründlich arbeitende Journalisten ebenso erfreut sein wie über kritische Eltern. In diesem Sinne solltest du die Lektüre der Pressequellen und des Büchleins (Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen | Christian Füller) aktiv bewerben. Weniger Blaue Blume und Kopf in den Sand stecken bitte, mehr Aufklärung. Horridoh. — 19:04 Uhr am 12. März 2018

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Burg_Balduinstein#Sippenhaft

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Burg_Balduinstein

    https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

    .

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  101. Đurđevdan Says:

    _

    Ђурђевдан

    _

    _

  102. eisvogel Says:

    .

    spaeherschaft.de keyword analysis

    Keyword spaeherschaft.de were used in these websites.

    Domains:
    Heiners Filmseiten (…)

    http://seoreport.center/lookup/tag/spaeherschaft-de/737061656865727363686166742e6465

    _____
    _____

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    Off-site links (…)
    spaeherschaft.de

    http://seoreport.center/ws/heiners-filmseiten.de

    .

  103. die Sache von Rees aus gesehen Says:

    :

    — Horst bündisch ho, der Chef der bekennend kindesmissbrauchsaffinen ajH d. i. autonome jungenschaft Hellas, ihrerzeit ansässig am Niederrhein in Rees Reeserward im Schultenhof bündisch genannt Schloss Molko —

    .
    .

    Kunsthistoriker Horst Windrath, der bereits 1980 in der Reeser Bücherei eine Bilderausstellung hatte, war zur Museumseröffnung erneut angereist.

    http://www.fossi-gabelkoenig.de/Fossi_Ausstellungen/Rees_Museum%20fuer%20Bodenfunde.pdf

    :

    — ho —

    des Aquarellisten und Kunsthistorikers Horst Windrath (verstorben 2002)

    http://kulturportal.de/-/kulturschaffende/detail/27136

    :

  104. silis Says:

    ___
    ___

    Statt Treibsand und Sumpf endlich fester Baugrund: „[Buchtitel bzw. -arbeitstitel]“

    Deutschlands bündische Gewalt hat sich auch hinter Texten versteckt. Über zwei Weltkriege hinweg feierte oder jedenfalls verfestigte ein erheblich großer Anteil des bündischen Schrifttums die Komplizenschaft mit den Tätern sexualisierter Gewalt an Minderjährigen.

    Den missbrauchsbegünstigenden Milieus und Seilschaften errichteten diese Texte unsichtbare veritable Kulissen und Paläste. Namhafte Täter waren in den, bündische Ehre herstellenden, Raum selektiver Erinnerung bestens integriert, arbeiteten in oft hoher Position für Verlage, Rundbriefe oder als Schriftleiter und waren durch den gewöhnlichen Bundesangehörigen zu verehren wie Halbgötter.

    Das Gestalt gewinnende Buch von [Autor oder Autorin, Vorname] verspricht nun das zu werden, worauf es für die Bünde endlich ankommt: eine Art Abrissbirne.

    Eine schriftgewordene Wucht, welche die jugendbewegt-bündischen Traumschlösser und Zauberwald-Kulissen einreißt, sich unzweideutig auf die Seite der Opfer stellt und diesen ihre Stimme zurückgibt.

    [gez., Vorname]

    ___
    ___

  105. Grüner Bund Says:

    .

    3. Die Orthoceras-Schiefer.

    Kayser 1 kommt bekanntlich nach seiner Untersuchung der Orthoceras-Schiefer zwischen Balduinstein und Laurenburg an der Lahn zu dem Ergebniss, dass stratigraphische, palaeontologische und petrographische Thatsachen darauf hinzuweisen scheinen, dass der nassauische Orthoceras-Schiefer zum Mitteldevon gehört und eine Parallelbildung der Calceola-Schichten darstellt.

    Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geologie and Paläontologie – 1890

    https://archive.org/stream/neuesjahrbuchfrm18902leon/neuesjahrbuchfrm18902leon_djvu.txt

    .

    Kleine Gesteinskunde – Gemeinde Balduinstein

    Die Gesteine in Balduinstein stammen größtenteils aus dem Devon und sind damit ca. 400 Millionen Jahre alt. Zu dieser Zeit befand sich dort, wo heute Balduinstein liegt, ein tropisches Meer, der Rhonhercynische Ozean. In ihm gab es zahlreiche Vulkaninseln, die von ausgedehnten Korallenriffen gesäumt wurden.

    https://www.gemeinde-balduinstein.de/tourismus/geologie/

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    Übersicht der geologischen Verhältnisse des Herzogthums Nassau

    Fridolin Sandberger – 1847

    Die Grenze gegen die untere Gruppe zeigt, wo sie beachtet wurde, dieselben Erscheinungen, bei Balduinstein ist das äußerste Hangende der unteren Gruppe ein Thonschiefer mit Orthoceras triangulare Vern. d. Arch [d’Arch. et Vern.], darauf folgt, wie bei Sechshelden, Diorit und alsdann Schiefer und Schaalsteine der mittleren Gruppe.

    https://books.google.de/books?id=oXoAAAAAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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    In Balduinstein sogar das für Wissenbach so charakteristische Orthoceras triangulare DE VERNEUIL. | Die Versteinerungen-führenden Schichten im Herzogthum Nassau

    Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geognosie, Geologie und Petrefaktenkunde: 1847

    https://books.google.de/books?id=RxM-AAAAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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  106. St George's Day - 23 April 2018 Says:

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    „Prepared and alert a Scout follows the lead of our Patron Saint George and his spirited steed.“ – Baden-Powell in „Scouting for Boys“

    St George

    Patron Saint of Scouting

    „He is also the Patron Saint of Scouts everywhere. Therefore all Scouts should know his story. St. George was typical of what a Scout should be.“

    „When he was faced by a difficulty or danger, however great it appeared, even in the shape of a dragon – he did not avoid it or fear it but went at it with all the power he could … That is exactly the way a Scout should face a difficulty or danger no matter how great or how terrifying it may appear. He should go at it boldly and confidently, using every power that he can to try and overcome it, and the probability is that he will succeed.

    „St. George’s Day is April 23, and on that day, Scouts remind themselves of their Promise and Scout Law. Not that a Scout ever forgets either but, on St. George’s Day, he makes a special point of thinking about them. Remember this when April 23 comes round again“.

    Baden-Powell, ‚Scouting For Boys‘.

    https://en.scoutwiki.org/index.php?title=St_George&mobileaction=toggle_view_mobile

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    Happy St George’s Day!

    _ttps://twitter.com/parkroadtimp/status/988385118023806977

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  107. Grüner Bund Says:

    (…)

    Sehr kleine Mädchen filmen sich beim Tanzen in Unterwäsche

    Nicht wenige der aufreizend tanzenden Mädchen sind weit entfernt vom Jugendlichenalter. Manche sind nicht älter als sieben oder acht Jahre. (…)

    Sie haben Kinder, die im Internet von Fremden angemacht und genötigt werden? In unserem Ratgeber zu Cyber-Grooming geben wir praktische Tipps, was Sie tun können.

    Musical.ly: Unheimliche Parallelwelt im Kinderzimmer | mobilsicher | 21.04.2018

    https://mobilsicher.de/hintergrund/musical-ly-unheimliche-parallelwelt-im-kinderzimmer

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    Interview | Recherchen zu Musical.ly – „Kleine Mädchen halbnackt – das ist in der App normal“

    rbb | 26.04.18 |

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/04/app-musically-gefahren-interview-inga-poeting-mobilsicher-paedophilie.html

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  108. Grüner Bund Says:

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    BUND (Bauen Und Neu Denken)
    28. Juli – 4. August 2018
    51°21’11.0″N 10°00’31.1″E

    … der „Jens (…) 23 Jahre alt und aktuell als stellvertretender Materialwart beim CPD Stamm Martin Bucer aus Bonn aktiv.“

    … die „Krümel (…) 16 Jahre alt. (…) aus dem CPD Stamm Martin Bucer aus Bonn. Dort habe ich eine Sippe und bin Materialwartin. Beim BUND werde ich verantwortlich für die Kinderbetreuung sein“

    https://bund-info.jimdo.com/wir-%C3%BCber-uns/

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    BUND (Bauen Und Neu Denken)
    28. Juli – 4. August 2018
    51°21’11.0″N 10°00’31.1″E

    Anreise

    Pfingstrasen 37318 Birkenfelde

    https://bund-info.jimdo.com/anreise/

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  109. Grüner Bund Says:

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    Alexej Stachowitsch
    — axi —

    Alexej „axi“ Stachowitsch (Stockholm October 10, 1918 – April 1, 2013 Limburg an der Lahn) was an Austrian-Russian author, pedagogue, songwriter, technician, one of the most important figures of post-war Scouting and Wandervogel in Germany and Austria, and founder and first principal of the Werkschulheim Felbertal. Stachowitsch was a program director and journalist at the 7th World Scout Jamboree in Bad Ischl, director of the de:Nerother Wandervogel, co-founder of the independent Balduinstein educational institution and founder of the Jungenbundes Phoenix. Meanwhile, it has become known that the castle Balduinstein has been the site of many acts of sexual violence against male minors since its founding and for three decades.

    In 1988, Stachowitsch was active in the organization of the Meissner camp. In 2001 he took part in the „50 Jahre Jamboree Bad Ischl“ 50 year Jamboree reunion. After 2003 he was the recipient of the Goldenen Lilie (Golden Lily) of the Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs. This second highest sign of honour was was canceled unanimously posthumously in July 2017 in a decision of the Federal Council of the PPÖ. Among other things, this decision was in response to a report about sexual assaults by Stachowitsch.

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    Seit 2003 war er Träger der Goldenen Lilie der PPÖ, der nach dem Silbernen Steinbock zweithöchsten Auszeichnung der PPÖ. Diese Ehrung wurde ihm posthum im Juli 2017 einstimmig in einem Beschluss des Bundesrats der PPÖ aberkannt. Diese Entscheidung war unter anderem eine Reaktion auf einen Artikel im Stichwort in dem der Bundesführer des Jungenbund Phoenix über Grenzverletzungen und sexuelle Übergriffe von axi im Laufe seines Lebens berichtete.

    [ Felix Prautzsch: Axi-Licht und Schatten. In: Stichwort. Nr. 202, 2016, S.32–39. ]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Alexej_Stachowitsch

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    … beendete Axi 1989 die Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Balduinstein. 1991 arbeitete Stachowitsch kurzzeitig in der Russlandhilfe des Roten Kreuzes als Delegationsleiter. Im gleichen Jahr wurde er zum Ehren-Oberst der sibirischen Kosaken ernannt. 2001 wirkte er bei der Reunion „50 Jahre Jamboree Bad Ischl“ mit. Seit 2003 war er Träger der Goldenen Lilie der PPÖ, der nach dem Silbernen Steinbock zweithöchsten Auszeichnung der PPÖ. Diese Ehrung wurde ihm posthum im Juli 2017 einstimmig in einem Beschluss des Bundesrats der PPÖ aberkannt. Diese Entscheidung war unter anderem eine Reaktion auf einen Artikel im Stichwort in dem der Bundesführer des Jungenbund Phoenix über Grenzverletzungen und sexuelle Übergriffe von axi im Laufe seines Lebens berichtete.

    https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Alexej_Stachowitsch

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  110. just another Scout Says:

    Alles axi oder was? Der Felbertal-, OdK- / Orden-der-Kosaken-, Hohlenfels-, Balduinstein-, Phoenix-Effekt, oder:

    „die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe“

    Pfadfindergruppe Werkschulheim Felbertal

    https://at.locale.online/pfadfindergruppe-werkschulheim-felbertal-906328510.html

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    Abused Scout #CSA
    @abusedscout

    _ttps://twitter.com/abusedscout?lang=de

    https://twitter.com/abusedscout?lang=de

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    Scouts NZ warned about paedophile scoutmaster during the time he was abusing children

    by: MATT SH(…)

    STUFF (Neuseeland) March 8 2018 08.03.2018

    https://www.stuff.co.nz/national/crime/102081219/scouts-nz-warned-about-pedophile-scoutmaster-during-the-time-he-was-abusing-children

    .

    Stuff is New Zealand’s largest and most popular news site. We hold a mirror up to the country to help New Zealanders see themselves clearly and to reveal both our national imperfections and the features that deserve highlighting.

    https://www.stuff.co.nz/about-stuff/100920263/about-stuff

  111. truso Says:

    (Malte: … der Freibund vorbehaltlos auftreten darf, dann macht man sich mit dem offenen Konzept gemein und bestärkt die Befürworter dieses Kurses durch ein …)

    pfiffo: „Nö! Tut man nicht. Ich sehe das so: es tritt NICHT der freibund auf. Sondern es treten menschen auf, die im freibund sind.“ Beitrag vom 08.03.2011 – 09:23

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=10064&entries=30

  112. #JusticeForNoura Says:

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    Teenager who killed husband after he raped her is sentenced to death in Sudan

    https://www.theguardian.com/global-development/2018/may/10/teenager-who-killed-her-husband-after-he-raped-her-is-sentenced-to-death-in-sudan-noura-hussein

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    Sudan urged to pardon teenager facing death for killing husband who raped her

    https://www.theguardian.com/global-development/2018/may/14/sudan-urged-pardon-teenager-facing-death-for-killing-husband-who-raped-her-noura-hussein

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    an: Regierung Sudan

    Gerechtigkeit für Noura | Keine Hinrichtung für die Selbstverteidigung

    Zaynub AFINNIH
    Rouen, Frankreich

    https://www.change.org/p/justicefornoura-keine-hinrichtung-f%c3%bcr-die-selbstverteidigung-gegen-vergewaltiger/sign?j=329765&sfmc_sub=182661140&l=32_HTML&u=59045522&mid=7259816&jb=213&utm_medium=email&utm_source=aa_sign_single_click&utm_campaign=329765&utm_content=&sfmc_tk=%2fCj1hMEfLZUVjmvEMnJkVYhRQ4JaNssLfprwowGADh2HpAGpON50tYKxMJikplsH&j=329765&sfmc_sub=182661140&l=32_HTML&u=59045522&mid=7259816&jb=213

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  113. LevBehZiz Says:

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    David Eshet — Yiddishe Lieder (Full Album)

    David Eshet — Yiddishe Lieder (1950s)

    _ttps://www.youtube.com/watch?v=QTVPcCK–Rw

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  114. from Stamford Says:

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    Judge dismisses lawsuit alleging scoutmaster abused 19 kids

    HARTFORD, Conn. (AP) — A Connecticut judge has dismissed a lawsuit against the Boy Scouts of America by 17 men and two women who say a scoutmaster sexually abused them when they were children in the 1960s and 1970s, ruling a 30-year statute of limitations prohibited the lawsuit.

    The lawsuit filed in 2015 against the national Boy Scouts organization and two local affiliates alleged scouting leaders knew or should have known that Ridgefield Scoutmaster Donald Dennis was a danger to children and did not protect them. Dennis died in 2013. Scouting officials said they only learned of the allegations against Dennis a month before the lawsuit was filed. (…)

    By DAVE COLLINS | APnews 02.05.2018

    https://www.apnews.com/697fcdb4a76a40999b27f94d3db76fbe/Judge-dismisses-lawsuit-alleging-scoutmaster-abused-19-kids

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  115. Cees van der Duin Says:

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    [ Der in den Vogesen als Hüttenwart tätige, in Outdoor-, namentlich BushCraft-Kreisen bekannte Jos Brech ( “ OakleafNL “ ) war verschwunden … der ehemalige niederländische Pfadfinderleiter zum Tatzeitpunkt noch aktiv … früheres Sexualdelikt (1985) … vor zwanzig Jahren – 1998 – ist in Brunssumerheide, Limburg, NL ein Kind ermordet worden, ein Junge, der nur elf Jahre alt gewordene Nicky … nach Massen-Gentests per Interpol gesucht und am 26.08.2018 auf dem einsamen Gelände La Encantada bei Castellterçol – das ist 60 km nördlich von Barcelona, Katalonien, Spanien – gefasst … Brech wordt verdacht van betrokkenheid bij de dood van Nicky Verstappen ]

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    Zo werd Jos Brech in de val gelokt

    De Telegraaf 27.08.2018

    Onze correspondent in Spanje sprak de eigenaar van het huis waar Jos Brech verbleef.

    https://www.telegraaf.nl/video/2487055/zo-werd-jos-brech-in-de-val-gelokt

    .

    Detenen a Castellterçol l’acusat de matar un nen holandès fa vint anys

    27.08.2018

    https://www.regio7.cat/multimedia/videos/fet-divers/2018-08-27-151001-detenen-castellterol-lacusat-matar-holandes-vint-anys.html

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    [ Former scout master Jos Brech ]

    Spanish police arrest suspect in Dutch boy’s 1998 murder

    BBB 27.08.2018

    https://www.bbc.com/news/av/world-europe-45322683/spanish-police-arrest-suspect-in-dutch-boy-s-1998-murder

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    Nicky Verstappen: Suspect held over Dutch boy’s 1998 death

    BBC

    Jos Brech, the main suspect in the 1998 death of 11-year-old Nicky … seen him in the village of Castelltercol, north of Barcelona …

    https://www.bbc.com/news/world-europe-45317883

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    Nicky was op zomerkamp op de Brunssummerheide toen hij in augustus 1998

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    Mordverdächtiger im Verstappen-Fall vor Auslieferung

    Maastricht/Madrid. Der 55-jährige Jos B., der am vergangenen Sonntag [ (26.08.2018) ] im Mordfall Nicky Verstappen unter dringendem Tatverdacht in [ Castellterçol bei Barcelona in ] Spanien verhaftet wurde, soll Mitte der der kommenden Woche an die Niederlande ausgeliefert werden.

    http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/region/mordverdaechtiger-im-verstappen-fall-vor-auslieferung-1.1973699

    .
    .

    KMar
    Koninklijke Marechaussee
    [ˈkonɪŋkləkə ˌmarəʃoˈse]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Koninklijke_Marechaussee

    .

    Ein 2004 im Irak in einen Hinterhalt geratener und erschossener niederländischer Soldat scheint eine Schlüsselrolle bei der Identifikation gespielt zu haben in Bezug auf Jos Brech und im Fall Nicky Verstappen

    [ Het was de eerste klus van Jeroen Severs uit het Gelderse Zoelmond bij de Marechaussee: in Limburg mee zoeken naar de verdwenen Nicky Verstappen. Die zoektocht (in 1998) leidt tot een luguber einde, Severs is een van drie militairen die het lichaam van het vermoorde jongetje vinden. ]

    Hoe deze gesneuvelde militair een sleutelrol speelde in de ontmaskering van Jos Brech

    van: Kees Graafland | 25.08.2018 | bron: AD.nl, De Limburger

    _ttps://www.hln.be/nieuws/buitenland/hoe-deze-gesneuvelde-militair-een-sleutelrol-speelde-in-de-ontmaskering-van-jos-brech~a8b18e9d/

    .

    „De in Irak gesneuvelde wachtmeester Jeroen Severs zal zelf nooit meer weten dat hij een doorbraak in het onderzoek rond #NickyVerstappen mogelijk maakte. Hij was één van de marechaussees die de over de Brunssummerheide fietsende Jos Brech staande hield.“ (Sébas D.)

    _ttps://twitter.com/sebasdiekstra/status/1033268371087941632

    .
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    ‚Scouting in 2002 gewaarschuwd voor Brech‘

    De Limburger 24.08.2018

    ( De politie heeft de Limburgse scouting al in 2002 gewaarschuwd voor het zedenverleden van Jos Brech, nu hoofdverdachte van de moord op Nicky Verstappen in 1998. Brech was (vond de politie) een gevaar voor kinderen bij de scouting en moest daar weg. )

    Dat vertelt Frank Peters (63), destijds politierechercheur en al 57 jaar lid van de scouting in Heerlen. „Dit is een man die je niet bij de scouting moet willen hebben“, kreeg Peters in 2002 te horen (…)

    https://www.limburger.nl/cnt/dmf20180824_00071674/politie-waarschuwde-al-in-2002-voor-jos-brech

    .
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    Der holländische Pfadfinder Jos Brech wird vermisst!

    Sehr lesenswert von almi der Kommentar vom 28.08.2018 – 08:11

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12905&entries=0#post194945

    ___

  116. Grüner Bund Says:

    .

    Jovano Jovanke

    Jovano, Jovanke,
    Kraj Vardarot sediš mori,
    Belo platno beliš,
    Se na gore gledaš. dušo,
    Srce moje Jovano.

    Jovano, Jovanke,
    Ja se tebe te čekam mori,
    Doma da si dojdeš,
    A ti ne dovagljaš, dušo
    Srce moje Jovano.

    Jovano, Jovanke,
    Tvojata majka mori,
    Tebe ne te pušta,
    Pri mene da dojdeš, dušo
    Srce moje, Jovano.

    .

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  117. Yolanda Figueras Says:

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    Thema Missbrauch
    Schweiz

    Schattenkind: Wie ich als Kind überlebt habe | von Philipp Gurt 2016 / 2017

    .

    Philipp Gurt (* 9. Januar 1968 in Chur) ist ein Schweizer Autor.

    „In Schattenkind setzt sich Philipp Gurt dafür ein, dass missbrauchte Kinder in der Schweiz eine Stimme erhalten. Gurt, der als siebtes von acht Kindern einer finanziell benachteiligten Familie in Graubünden geboren wurde und seine ersten vier Lebensjahre in Maladers verbrachte, erzählt in dieser Autobiografie von seinen Kindheits- und Jugendjahren. Wegen fürsorgerischer Zwangsmaßnahmen wurden 1972 alle acht Kinder voneinander getrennt. In den folgenden zwölf Jahren durchlebte Philipp Gurt neben der Einweisung in verschiedene Kinderheime unter anderem Zwangspsychiatrie, Beugehaft, sexuellen Missbrauch durch Erzieherinnen und rohe Gewalt. Detailliert schildert der Autor seine Schicksalsjahre und beschreibt anschaulich seine Strategien, die er sich früh aneignen musste, um das Unfassbare zu überleben. Er schreibt aber auch davon, wie er in seiner zerstörten Welt immer wieder Momente des Glücks gesucht und gefunden hat, sodass er nie die Hoffnung und sein Lachen verlor. Persönliche Fotos und Abbildungen von Dokumenten geben Einblick in das damalige Unrechtssystem.“

    – Wikipedia –

    https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Gurt

    .

    Schattenkind: Wie ich als Kind überlebt habe

    von Philipp Gurt 2016/17

    https://books.google.de/books?id=NR0-DwAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    .

    blätterflüstern | Mein Weg zurück ins Leben

    ( Die Fortsetzung des Bestsellers SCHATTENKIND )

    http://www.philipp-gurt.ch/de/Herausgegebene-Buecher

    .

    Vom Schattenkind zum Erfolgsautor
    Ein Film von Barbara Miller

    „Mit 6 Jahren kam Philipp ins Churer Waisenhaus, wo sich der Heimleiter damit brüstete, diesen «schweren Fall» durch Züchtigung auf den richtigen Weg zu bringen. Eine Erzieherin nahm sich dem kleinen Philipp an. Doch nach vier Wochen begann sie mit den ersten sexuellen Übergriffen. Die Vermischung von Fürsorge und sexuellem Missbrauch gehörten für den kleinen Jungen für die nächsten sechs Jahre zu seinem Alltag. Weitere Betreuerinnen beteiligten sich an den Missbräuchen. Und auch Übergriffen von Männern war Philipp ausgesetzt. Erst mit zwölf Jahren gelang es ihm, sich erstmals gegen die Übergriffe zu wehren. Doch die Gewalt und der Missbrauch hinterliessen tiefe Spuren.“

    – SRF | Schweizer Radio und Fernsehen –

    https://www.srf.ch/sendungen/dok/vom-schattenkind-zum-erfolgsautor

    .

    In der Schweiz wurden bis in die 80er-Jahre Kinder aus zerrütteten Familien nicht als schutzbedürftig angesehen. Gewalt prägte den Alltag dieser Kinder. «DOK» begleitet den Autoren Philipp Gurt auf seiner Spurensuche nach seiner schmerzhaften Kindheit für seine Autobiografie «Schattenkind».

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    frauTV | Moderation: Lisa Ortgies | WDR Fernsehen 28.02.2011

    Von Frauen missbraucht

    „Weiblicher Missbrauch […] Tabuthema […] Philipp Gurt, Romanautor und ehemaliges Heimkind. frauTV offenbarte er seine emotionalen Qualen durch jahrelange Übergriffe mehrerer Heimerzieherinnen in seiner Kindheit.“

    https://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=281116245243742

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    Von Frauen missbraucht 24.02.2011

    frauTV

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    Bündner Buchautor wurde als Kind misshandelt

    Nachrichtenbeitrag vom 25.11.2015

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    südostschweiz ist eine regionale Schweizer Tageszeitung der Somedia in Chur. Sie gilt als liberale Zeitung der politischen Mitte.

    https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdostschweiz_(Zeitung)

    .

  118. silis Says:

    .

    Stadt Bonn Ortsteil Kessenich
    Haus Rosenburg

    .

    von Manfred Görtemaker und Christoph Safferling:

    Die Akte Rosenburg

    https://www.chbeck.de/goertemaker-safferling-akte-rosenburg/product/16551100

    .

    […] Demnach war jeder Fünfte dieser 170 leitenden Juristen im Bundesministerium ein früherer SA-Mann und 16 Prozent saßen schon im ehemaligen Reichsministerium der Justiz. […]

    Als das Bundesministerium der Justiz 1973 die Rosenburg verließ und in die Kreuzbauten in Bad Godesberg umzog, war NS-belastetes Personal schon aus Altersgründen weitgehend ausgeschieden. Zuvor dominierten die alten Kader aber das Ministerium. Der Leiter der Historiker-Kommission, der Rechtswissenschaftler Christoph Safferling, sagte der Süddeutschen Zeitung, in der Spitze 1957 „waren 77 Prozent der leitenden Beamten ehemalige NSDAP-Mitglieder, vom Referatsleiter aufwärts“. Dass die Zahl so hoch sein würde, habe man nicht erwartet. „Wie sich zeigt, war die NS-Belastung im Justizministerium womöglich die höchste unter allen Bonner Ministerien.“ […]

    Viele Nazi-Juristen zogen direkt ins Bundesjustizministerium um | 09.10.2016 | Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, sk

    https://www.zeit.de/wissen/geschichte/2016-10/nationalsozialismus-bonner-republik-bundesjustizministerium-akte-rosenburg

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    Justizministerium : Die Rosenburg und die Nazis | Jüdische Allgemeine | aktualisiert am 14.08.2018

    https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/32489

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    […] Die Vorbelastung von Eduard Dreher etwa sei sehr viel schlimmer gewesen, als man das vorher vermutet hatte, bilanziert Safferling. Dreher schaffte es bis zum Unterabteilungsleiter im Bundesjustizministerium, zu Kriegszeiten hatte er als Staatsanwalt am Sondergericht in Innsbruck Todesstrafen für Bagatellfälle gefordert. Forscher Safferling ist bei den Recherchen auf weit mehr dieser Fälle gestoßen.

    Dreher profitierte auch von einem Gesetz, in dessen Folge dann auch Beihilfe zu Mordtaten in der NS-Zeit auf einen Schlag verjährte. Er hatte an dem Gesetz mitgeschrieben […]

    blog ARD am 10.10.2016

    https://blog.ard-hauptstadtstudio.de/die-akte-rosenburg/

    .

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