408. Islamische Mädchenbeschneidung (FGM) bald in Jakarta und Berlin?

ختان الإناث

ḫitān al-ināṯ

sunat perempuan, khitan wanita

FGM nach Koran und Sunna

Genital autonom oder genital intakt

Zur deutsch-indonesischen Achse der Bewegung für die Straffreistellung einer europäischen männlichen und weiblichen Genitalbeschneidung. Von Jacques Auvergne

56 % Mädchenbeschneidung ohne Elternwissen, die armen Kinder und Eltern und diese schlimmen Krankenhäuser, möchten Sie unsere Petition denn nicht unterzeichnen? Eine 2014 zum Thema jahrhundertealte islamische FGM bzw. indonesische FGM sowie künftig legale oder vielleicht gerade noch abzuwehrende deutsche FGM (Hörnle und Deutscher Juristentag über § 226a StGB; Ringel und Meyer über § 1631d BGB) schlampig arbeitende Seite verbreitet das Schauermärchen: „Und 2010 wurde bei der Befragung von 160 Krankenhäusern festgestellt, dass 34% FGM anbieten und 56% davon dies auch ohne Einwilligung der Eltern durchführen“. Was ist dran an der Saga?

Nichts. Gar nichts. Indonesien beschneidet freilich trotzdem 1. Tag für Tag 2. islamisch korrekt begründet 3. immer mehr Mädchen 4. immer invasiver. Der durch TdF komplett falsch wiedergegebene YARSI-Vorsitzende Prof. Dr. Uddin ist in der Tat einen Blick wert. Seine YARSI ist der radikalislamischen Federation of Islamic Medical Associations (FIMA) angeschlossen (siehe unten), deren Vorstand (Executive Committee, ExCo) sich halbjährlich im saudi-arabischen Mekka trifft, welche die himmlischen Scharianormen im weltweiten Medizinrecht implementiert und die selbstverständlich nicht gegen, sondern für die Gegenwart und Zukunft der islamischen Mädchenbeschneidung sprich Genitalverstümmelung arbeitet.

Ohne die Erlaubnis der Eltern beschneiden keine 56 % der indonesischen Kliniken oder indonesischen untersuchten Kliniken oder der indonesischen mädchenbeschneidenden Kliniken innerhalb der untersuchten Kliniken die Mädchen, TERRE DES FEMMES kann zwar zu FGM weder lesen noch zitieren, dafür kann TdF Fehlalarm, Fehlinformation und uns für diese Minderleistung ganz engagiert um Geldspenden bitten. Die Deutschland 2014 real drohende Legalisierung der weiblichen Genitalverstümmelung mindestens von FGM Typ Ia und Typ IV wird durch Deutschlands größte Frauenrechtsbewegung immer noch nicht ernsthaft angeprangert, die mit FGM Typ Ib vielleicht sogar Typ II zu vergleichende Jungenbeschneidung wird verharmlost und, wie ja vielleicht demnächst die FGM, ins Wahlrecht des vierzehnjährigen jungen Menschen gestellt.

Rückblick. Auch Terre des Femmes (Stellungnahme von TERRE DES FEMMES e.V. Menschenrechte für die Frau zur gesetzlichen Regelung zur Beschneidung männlicher Kinder -Eckpunkte einer Regelung-) wollte am 30.09.2012 die Genitalverstümmelung auf Kinderwunsch:

Männlichen Kindern darf das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung nicht abgesprochen werden. Sie sollen, wenn sie alt genug sind, selbst entscheiden dürfen, ob sie beschnitten werden möchten oder nicht. Das Recht der Eltern auf Religionsausübung wird durch ein Verbot der männlichen Beschneidung nicht beeinträchtigt, wenn sie auf die Entscheidung des Sohnes warten müssen.

http://frauenrechte.de/online/images/downloads/fgm/TDF-Stellungnahme_zur_gesetzlichen_Regelung_zur_Beschneidung_maennlicher_Kinder.pdf

Wenn TdF Gleichberechtigung wirklich wollte, müsste sie das soeben Geforderte konsequent ergänzen:

Weiblichen Kindern darf das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung nicht abgesprochen werden. Sie sollen, wenn sie alt genug sind, selbst entscheiden dürfen, ob sie beschnitten werden möchten oder nicht. Das Recht der Eltern auf Religionsausübung wird durch ein Verbot der weiblichen Beschneidung nicht beeinträchtigt, wenn sie auf die Entscheidung der Tochter warten müssen.

Der Jugendliche, schlimmer: das Kind sollte sich das Geschlechtsorgan freiwillig rituell verstümmeln lassen dürfen, dafür also trat 2012 auch TdF an. Derlei genitalverstümmelnde Autonomie gilt es weltweit zu verhindern, zumal das Mädchen im Islam mit neun Mondjahren, also achteinhalbjährig, erwachsen, mündig, beispielsweise heiratsfähig und in der religiösen Ehe geschwängert werden darf. Wer die Nulltoleranzgrenze der HGM, das ist die human genital mutilation, also FGM und MGM, wirklich will, fordert unzweideutig: Keine Beschneidung unter achtzehn.

Deutschland 2014. Zu befürchten ist, dass die FGM Typ milde Sunna bald erlaubt sein wird, 70. Deutscher Juristentag, Beschlüsse der Abteilung Strafrecht:

7. d.

§ 1631d BGB begegnet keinen grundlegenden verfassungsrechtlichen Bedenken.

angenommen 40:32:19

8.

Dem Gesetzgeber ist zu empfehlen, § 226a StGB geschlechtsneutral zu formulieren, so dass auch die Genitalverstümmelung bei männlichen Personen, welche in der Intensität über die traditionelle Beschneidung hinausgeht, erfasst wird.

angenommen 54:23:14

http://www.djt.de/nachrichtenarchiv/meldungen/artikel/beschluss-der-abteilung-strafrecht/

Nun zu Terre des Femmes.

Falschmeldung 1: „Und 2010 wurde bei der Befragung von 160 Krankenhäusern festgestellt, dass 34% FGM anbieten und 56% davon dies auch ohne Einwilligung der Eltern durchführen“, ein Gruselmärchen Made in Germany.

Weiter behauptet TdF:

Entgegen der Empfehlung des Gesundheitsministeriums und des MUI, „nur“ einen Schnitt in die Klitoris zu machen, wird gerade in den Krankenhäusern meist Gewebe entfernt und oft die Klitoris verletzt.

Bei Asia News liest man hingegen, was der MUI (zur Zeit, die Klitorisamputation behält sich der schafiitische Islam vor und muss es 2014 nicht offen sagen) wirklich fordert: „cutting out parts that cover the clitoris“, also Herausschneiden der teilweisen oder gesamten Klitorisvorhaut, eine FGM Typ Ia, von einem Schnitt in die Klitoris ist nicht die Rede (real wie realislamisch kommt er freilich vor und findet weltweit leider viel häufiger ohnehin eine FGM Typ Ib statt, aber noch nicht durch den MUI angeordnet).

Terre des Femmes:

Die Regierung Indonesiens schützt derzeit die Mädchen nicht, sondern opfert sie der frauenfeindlichen, reaktionären und selbstgerechten Politik einer (zum Teil religiös-fundamentalistischen) Minderheit und den selbst geschürten Irrtümern und Mythen rund um „Vorteile“ und „Nutzen“ weiblicher Genitalverstümmelung.

aber nein, weder der Majelis Ulama Indonesia (MUI) noch die Nahdlatul Ulama (NU) sind „Minderheit“, sondern echter alter Islam. Etwas anderes zu sagen ist so, als würde man im weltweiten Katholischen Machtbereich den Vatikan eine fundamentalistische Minderheit nennen. Die Beschneidung aller Jungen und Mädchen gilt Schafiiten islamrechtlich (islamisch) nicht lediglich als empfohlen (mandūb, mustaḥabb) oder, wie 2008 in MUI-Fatwa Nomor 9A in frommer Verstellung (Taqiyya) angedeutet, als ehrbar (makruma), sondern als verpflichtend (wāǧib, farḍ). Damit unterliegen die Gelehrten des Indonesian Ulema Council gerade keinem Irrtum in Bezug auf den Vorteil oder Nutzen der sunat perempuan und auch die gottesfürchtigen Indonesier wollen in den Himmel kommen, dem Höllenfeuer zu entgehen ist und die ewige Nähe zu Allah zu erreichen für sie der größte denkbare Nutzen. Der Fiqh der Schafiiten fordert die Beschneidung der Jungen und Mädchen noch nicht einmal mehrheitlich, sondern beinahe hundertprozentig, geradezu unisono. Die Minderheitenmeinung unter den schafiitischen ‚Ulama, FGM sei nicht islamisch verpflichtend sondern empfohlen bzw. ehrbar, ist derartig marginal, dass sie auf lange Sicht wenn nicht auf immer politisch bedeutungslos bleiben wird.

http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/173-weibliche-genitalverstuemmelung/1415-hintergrundinformationen-zur-petition-genitalverstuemmelung-in-indonesien-schutz-statt-verharmlosung

The Indonesian Council of Ulema (MUI) is in favour of female circumcision (and men) that, although it can not be considered mandatory, it is still „morally recommended.“ …

Vorsicht Falle, die ‚Ulama verstecken ihre Ansicht, dass das Mädchen selbstverständlich beschnitten werden muss beispielsweise hinter dem islamisch korrekten Argument, die Mädchenbeschneidung (FGM) sei zwar kein Teil der Mu’amalat oder zwischenmenschlichen Pflichten, sondern Teil der ‚Ibadat (the acts of worship), der gottesdienstlichen Pflichten oder Pflichten Allah gegenüber. Insbesondere wird mit morally recommended bzw. on moral grounds auf den aḫlāq (akhlaq, Code of Conduct for an Islamic Way of Life) angespielt, was ebenso islamische Morallehre meint wie schlicht das menschliche Dasein als Geschöpf. Allah ist al-Ḫāliq, der Schöpfer, alles außer ihm ist Ḫalq, seine Schöpfung. Über den Achlaq sprich die schariafromme Moral und den Charakter bewusster Seinsweise islamischer Geschöpflichkeit ist augenzwinkernd oder mit der Rute drohend festgestellt worden: Gerade durch das Veredeln ihres Achlaq erfüllen Muslime ihre gottesdienstlichen Pflichten ‚Ibadat (By improving their akhlaq, the muslims improve their ‚Ibada). Ansonsten umfasst aḫlāq zunächst das Wissen von der fiṭra, dem natürlichem Ausgerichtetsein auf Allah hin. MGM wie FGM ist auch der indonesischen MUI Teil der Fitra.

Amin Ma’ruf, pointed out that it is an „advisable [Sunnah Mu’akkada, not obligatory but highly recommended] practice on moral grounds“, at the same time, he rejects any attempt to declare this practice illegal or contrary to the principles. It comes under the sphere of „human rights,“ said the Islamist leader, and is „guaranteed by the Constitution.“

„Female circumcision – said Amin – is commonly practiced by cutting out parts that cover the clitoris“ and, at the same time, he invites believers to refrain from „excessive circumcision“ that ends up becoming a real mutilation genital. He recalled that the MUI can not make this practice „mandatory“ [die Taqiyya bitte genau lesen: nicht MUI kann das Frauenbeschneiden als wadschib (religiös verpflichtend) erklären, nur Allah kann das], but „strongly rejects“ the possible cancellation of this „tradition“ which is performed in a „ritualistic ceremony“ and also applies to men.

von: Mathias Hariyadi (Indonesian Ulema in favour of female circumcision: a „human right“), AsiaNews 24.01.2013

http://www.asianews.it/news-en/Indonesian-Ulema-in-favour-of-female-circumcision:-a-human-right-26948.html

‚Ilm al-Achlaq, das Wissen und die Ethik von der Geschöpflichkeit. Man beachte die hohe Bedeutung der Fitra.

The level of human perfection is determined by discipline and effort. Man stands between two extremes, the lowest is below beasts and the highest surpasses even the angels. The movement between these extremes is discussed by ‚ilm al-akhlaq or the science of ethics.

Traditional Muslim philosophers believed that without ethics and purification (tazkiya), mastery over other sciences is not only devoid of value, but would obstruct insight. That is why it has been said that, `knowledge is the thickest of veils‘, which prevents man from seeing reality (haqiqa).

By improving their akhlaq, the muslims improve their ‚ibada.

http://en.wikipedia.org/wiki/Akhlaq

Für Schriftgläubige ist die Penisvorhaut eines Erwachsenen gar kein religiös zulässiges bzw. islamrechtlich legales (ḥalāl) Körperteil, da kann bei allem Amputieren gar nichts verstümmelt werden, für nahezu jeden Gelehrten der Schafiiten und ungefähr jeden zweiten ʿĀlim (Sg. V. ʿUlamāʾ) der Hanbaliyya gilt das zusätzlich für die Klitorisvorhaut oder inschallah eben die Klitoris. Nichts mit FGM und mutilasi, einfach khitan sagen oder sunan.

Fitra (fiṭra)

http://en.wikipedia.org/wiki/Fitra

Falschmeldung 2 (Hintergrundinformationen zum 6. Februar: „Internationaler Tag Null-Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“) behauptet unbeirrt über Indonesiens von Dr. Uddin untersuchten Krankenhäuser: „56% davon dies auch ohne Einwilligung der Eltern“. Die Religion hingegen, so legt man uns nahe, sei im Kampf gegen die sunat perempuan (Islamic FGM) hoch willkommen, das mädchenbeschneidende Volk gewissermaßen noch nicht islamisch genug:

Obwohl viele AktivistInnen, islamische Gruppen und Nichtregierungsorganisationen sich für ein Ende der weiblichen Genitalverstümmelung einsetzen und dies sowohl mit den Menschenrechten und gesundheitlichen Aspekten als auch mit dem Koran begründen, wird dieser Brauch von der Bevölkerung beibehalten.

Welche indonesischen islamischen Gruppen sich auf den Koran berufen und gegen die Frauenbeschneidung nach Koran und Sunna kämpfen verschweigt uns TdF einstweilen. Das ist bedauerlich, ein paar Gruppen- und Personennamen derartiger schariatreuer Schariagegner hätten wir gerne heute schon besprochen.

http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/173-weibliche-genitalverstuemmelung

Falschmeldung 3

„56% davon … ohne Einwilligung der Eltern“

http://archiv.frauenseiten.bremen.de/fastmedia/36/FGM%20Indonesien-Verteiler.pdf

Falschmeldung 4 („Contact: Katharina Kunze“) verbreitet man sogar auf Englisch

The findings in the recent study (Uddin, 2010) shows that 34% of the questioned hospitals offer FGM and 56% of these even perform it without the parents’ consent right after birth.

http://tbinternet.ohchr.org/Treaties/CRC/Shared%20Documents/IDN/INT_CRC_NGO_IDN_16628_E.pdf

FGM in Indonesien, Stichwort Uddin (2010) und 56 %. Hier einmal scheint Jurnalis wirklich der Vorname von Professor Uddin zu sein, ansonsten bedeutet jurnalis Journalist.

http://www.jurnalperempuan.org/uploads/1/2/2/0/12201443/7215435_orig.jpg

Was war 2009 wirklich festgestellt worden?

Jumalis Uddin sagte 2010 nicht anderes, als dass von den 18 Prozent der indonesischen Kliniken, die FGM anbieten, 56 % Prozent diese lediglich symbolisch (simbolik) durchführen, also ohne Gewebe vom Genital zu entfernen, während die verbleibenden 44 % eingestehen, Teile des weiblichen Genitals zu amputieren.

A 2003 study conducted by the Population Council in Jakarta with the support from the Ministry for Women’s Empowerment concluded that “extensive medicalization of [female circumcision] has already occurred in some parts of the country and is underway in others”.25

This conclusion was supported by a 2009 Indonesia-wide survey on female genital mutilation, published by the Institute of Population and Gender Studies, Yarsi University, Jakarta, which found that “medicalization” of female genital mutilation “continues to this day without showing any tendency of a downward trend”.26

The 2009 study, which examined the practice of female genital mutilation by health institutions (general hospitals, women and children’s hospitals, and maternity clinics) and health professional organizations, found that 18 per cent performed female genital mutilation.27 The study found that, of the health institutions that perform “female circumcision”, 56 per cent said that the procedure was “symbolic” and did not remove any part of the genitalia and the remaining 44 per cent admitted to removing parts of the female genitalia.28

25 Population Council, Female Circumcision in Indonesia: Extent, Implications and Possible Interventions to Uphold Women’s Health Rights, Jakarta, September 2003, p39.

26 Uddin, Prof Dr. Jurnalis et al, Female Circumcision: A Social, Cultural, Health and Religious Perspective, Institute of Population and Gender Studies, Yarsi University, Jakarta (Jakarta: Yarsi University Press, 2010), (Uddin et al, 2010), p162.

27 Uddin et al, 2010, Supra No28, pp3-4.

28 Uddin et al, 2010, Supra No28, pp8-10.

Quelle: Amnesty International (Oktober 2013), pp 11-12

INDONESIA SUBMISSION TO THE UNITED NATIONS COMMITTEE ON ECONOMIC, SOCIAL AND CULTURAL RIGHTS

52nd Pre-sessional working group

02.-06.12.2013

http://www.refworld.org/pdfid/52d3c0624.pdf

tindakan sunat perempuan [die weibliche Beschneidung, FGM] dengan melakukan pemotongan genital sebesar 44% [in 44 % wird FGM ausgeführt] dan sisanya [und die verbleibenden] 56% hanya dilakukan secara simbolik [56 % nur symbolisch] yaitu dengan mengusap klitoris dengan betadin atau kassa (Uddin, 2010).

http://de.scribd.com/doc/237640955/jurnal-089661884085

http://de.scribd.com/doc/190013935/Proposal-KTI-2012-New

Wozu Uddin sonst so forscht? Die Erschaffung des ersten Menschen im Spannungsfeld von Korantext und Bioanthropologie, Penciptaan manusia pertama ditinjau dari teks al quran dan bioantropologi

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/nlmcatalog/100938861

Uddin zu Abtreibung und Islam, aborsi dan Islam. Nach 120 Tagen (vier Monate) bewohnt die Seele (ar-rūḥ) die befruchtete Eizelle und ist folglich Abtreibung aus Sicht des himmlischen Gesetzes (Scharia) in Übereinstimmung mit den ‚Ulama der großen Rechtsschulen (in Südostasien vielleicht verständlicherweise ohne Nordafrikas Malikiten dafür mit Zaiditen) ḥarām (illegal).

Abtreibung aus islamischer Perspektive, Abortion from the Islamic viewpoint

Uddin, Jurnalis

Vol 10, No 1 (2002): Jurnal Kedokteran Yarsi

http://journal.lib.unair.ac.id/index.php/Yrs/search/authors/view?firstName=Jumalis&middleName=&lastName=Uddin&affiliation=&country=

Noch etwas Islamisches zum Thema Abtreibung:

In Islam, the most common Shariah ruling is that the Ruh enters the embryo 120 [days] (4 months) after conception. Thus, some scholars permit abortion before this time period, ONLY in the case of zina. However, some scholars, still do NOT permit it.

These do:

http://www.islamqa.com/en/ref/13331

http://www.islam-qa.com/en/ref/12475

These don’t:

[Letzte zitierte Quelle] However, some scholars, such as those on Sunnipath do not consider it permissible to abort even before the Ruh enters. They consider it a sin still, but less of a sin than after 120 days.

http://qa.sunnipath.com/issue_view.asp?HD=1&ID=270&CATE=87

Gefunden bei ummah.com

http://www.ummah.com/forum/showthread.php?184900-how-is-abortion-haraam

Lob auf die Free-Gaza-Flotille sprich Hass auf Israel gehört unter Indonesiens Schariamedizinern leider zum guten Ton – mittendrin der bei Terre des Femmes zum Thema Islamic FGM unnötigerweise bizarr falsch zitierte glaubensbewegte YARSI-Präsident Professor Jurnalis Uddin. YARSI hat einen Sitz im Rat (Consortium) der weltweit vernetzten jenseitszentrierten Professionellen aus dem Medizinbetrieb von FIMA. Den Menschen in Sumatra hat Allah hat ein mahnendes Erdbeben gesendet, FIMA finanziert den von YARSI organisierten Wiederaufbau. Unter Koranrezitationen denkt der Autor an das aus seiner Sicht offensichtlich zeitnah zu islamisierende Jerusalem und die auch indonesischen Blockadebrecher der Free-Gaza-Kampagne.

Following our participation in IHC and CIMCO seminars in Samarinda- Kalimantan in the far east of Indonesia on June 4-6, 2010, we followed arrangements made by Prof. Jurnalis Uddin, President of YARSI, to attend the ground breaking of the FIMA supported relief project in the earthquake destroyed village Lambeh, district of Pariaman in Sumatra in the far west of Indonesia.

Prof. Jurnalis has been in direct contact with the villagers in the aftermath of the earthquake, and he dispatched the chief architect of YARSI, together with construction workers to the village and started the initial steps.

The villagers were so eager and persistent to receive FIMA delegation, and this was clearly transmitted to us by Prof. Jurnalis Uddin …

From the airport, a YARSI car took us in the 2 hour drive to the village, where we were touched by the warm reception of the villagers. Most men, women and children formed a large reception in their local traditional dresses, singing religious songs accompanied by drums of local traditions … all amidst the destruction left by the earthquake.

The ceremony included Qur’an recitation, religious songs and speeches by local representatives of villagers. Prof. Jurnalis Uddin and myself made short speeches at the site of the construction project. Then we toured the construction area, and participated in the ceremonial placement of stone and cement in the ground breaking.

The villagers invited us to lunch prepared by many of them in their homes. The group lunch was served on the ground of the area of the earthquake destroyed Masjid.

I was personally touched by this group of villagers, in a remote, poor, destroyed district of Sumatra, when they chanted while I alluded to Al-Aqsa Mosque, and the Gaza plight at the time when several Indonesians were injured when the Freedom Flotilla was attacked barbareously in international waters near Cyprus. This proved that our peoples, in cities, villages, jungles and deserts are eternally tied up as one Ummah.

http://fimaweb.net/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=177:visit-of-fima-executive-director-to-indonesia&catid=37:fima-news&Itemid=196

Profis aus dem Medizinbetrieb aktiv für das Weltkalifat, die Panislamisten von FIMA (Federation of Islamic Medical Associations, Saudi-Arabien, USA, Libanon, Jemen, Pakistan, Indonesien usw.)

[2002] FIMA is currently approaching its 20th anniversary. When we look back at the minutes of the first FIMA Council meeting held in Florida-USA in December of 1982 … Over the years, Muslim medical professionals under FIMA banner, were capable of making history in overcoming and bypassing boundaries and divisions of politics, ethnicity and geography, and to step forward as brothers in Islam, descendants of one great Islamic civilization and culture. …

The CONSORTIUM is now in its second year of function. The first Consortium Exec. Committee is composed of leaders of the following three medical colleges:

❑ The college of Medical Sciences – University of Science & Technology – Yemen.

❑ The Islamic International Medical College – Pakistan.

Yarsi University School of Medicine – Indonesia.

The Committee held its semiannual meeting in Makkah 9-10 December 2001 (23-24 Ramadan 1422 H). Main topics discussed: Progress of Islamic medical curriculum, formation of subcommittees, exchange of faculty names and CVS, & other topics.

A brochure about the Consortium was approved & will be published soon.

Several Islamic medical schools in other Islamic countries are actively contacted for cooperation. …

Schariabasierte Zusammenarbeit zur Islamisierung des Medizinbetriebs. Collaborating Organizations

● Mercy, Malaysia

● IMAM, Malaysia

● IMASA, South Africa

● MER-C, Indonesia

● Doctors World Wide, UK

● IMANA, USA

● Nour International Relief Aid [Santa Monica, Kalifornien, USA]

● Wheels for Humanity, USA

● Al-Khidmat Foundation [Pakistan]

● Al-Hajri Trust, Pakistan

● Pakistan Muslim Aid

● IMAKSA, Saudi Arabia

● Lajant-ul-Dawah-Tul Islamia [evtl. die oft Islamic Call Committee genannte Lajnat Al-Da’wa al Islamia, Kuwait? Das wäre der Qaida nah.]

● IMARY, Yeman

● Life for Relief and Development [Southfield, Michigan, USA; ferner in Afghanistan, Jordanien, Ghana, Haiti usw.]

● Human Relief Foundation [islamisch, von Bradford aus in Amman, Bagdad, Mossul, Islamabad, Khartum, London, Paris]

http://fimaweb.net/main/aboutfima/files_fimavision/fima%20englishbk.pdf

[Pakistan 2004] Discussion on Contemporary Medical Issues & Islam. It was held at PIMA [Pakistan Islamic Medical Association] Convention 2004. Speakers were Dr Anees Ahmed and Prof Aly A. Mishal [damals FIMA-Präsident, vgl. o. als der Autor des Vorworts zu Ausgabe 1 von FIMA VISION].

http://www.dailymotion.com/video/x28t3ww_contemporary-medical-issues-islam_school

Auch 2014 trafen sich die Mächtigen der FIMA in Mekka, gegenwärtiger Präsident ist Tanveer Zubairi. Amtsvorgänger Aly Mishal berichtete über die werdende Enzyklopädie für den Fiqh der Medizin, Encyclopedia of Islamic Medical Jurisprudence. Delegierte berichten aus dem Bundesstaat Bauchi (Nigeria) über fraglos wichtige augenärztliche Operationen. In Bauchi allerdings hat man die Scharia längst ins Strafrecht implementiert, zwanzig im Januar 2014 einem echten oder angeblichen Homosexuellen verabreichte Peitschenhiebe stehen ganz im Einklang mit der körperlichen Unversehrtheit im Islam. Der Zwanzigjährige soll seine Taten vor sieben Jahren begangen haben, also etwa im Alter von 13 Jahren. Auch das ebenfalls bei FIMA erwähnte nigerianische Kaduna wird seit der Jahrtausendwende durch das islamische Recht bestimmt, dem alle Gebiete mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung unterliegen.

http://fimaweb.net/documents/2014%2003%20fima%20newsletter%20mar-apr%202014.pdf

Bauchi Sharia court carries out first punishment under Nigeria’s new anti-gay laws

NIGERIAN WATCH 18.01.2014

http://www.nigerianwatch.com/news/3659-bauchi-sharia-court-carries-out-first-punishment-under-nigerias-new-anti-gay-laws

Amtierender Vizepräsident von FIMA ist Prof. Dr. İhsan Kahraman, der Vorsitzende der Tugendbewegung Grüner Halbmond türkisch kurz Yeşilay, Turkish Green Crescent Society, gegründet 1920 als Hilâl-i Ahdar und seit 1934 als Wohlfahrtsorganisation staatlich anerkannt.

THE GREEN CRESCENT’S GOALS

The main goal of the Green Crescent is to fight against addictions that destruct the mental and physical health of youth and community such as drug, smoking, alcohol, gambling, prostitution, internet, screen addiction and all kind of addictions in a moral and cultural development atmosphere in our country. Therefore, the goal is to protect the society and increase the public’s attention to minimize the consumption of alcohol, drugs, cigarettes and all kind of fatal habits by partnering with governmental, non-governmental, national and international organizations.

http://www.environmental-expert.com/companies/turkish-green-crescent-society-49096

Der Grüne Halbmond im patriotischen Kampf gegen Drogen und Händchenhalten. Unmoral droht Stadt und Provinz Mardin, wie ein Yeşilay-Funktionär warnt. Studenten sind gekommen und der ganze türkische Südosten erzittert vor ihren schlimmen Unkeuschheiten, Jungen und Mädchen halten sich an der Hand oder, das Ende der Türkei ist nahe, nehmen sich in den Arm.

University students bring immorality to southeastern city, Green Crescent official says …

“Girls and boys began to hang around hand in hand, arm in arm and in a close embrace and make love immodestly in front of people in terms of freedom and civilization.”

“Immodest scenes among youths in Ankara, Istanbul and İzmir have begun to be seen frequently in Mardin too,” the official said.

HÜRRİYET 30.10.2012

http://www.hurriyetdailynews.com/university-students-bring-immorality-to-southeastern-city-green-crescent-official-says.aspx?pageID=238&nid=33576

Der Chef des Grünen Halbmonds kommt bei den Schariafreunden und Panislamisten von FIMA zu Wort.

http://fimaweb.net/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=347:brief-on-green-crescent&catid=38:general-news&Itemid=212

Genug für heute zu den deutsch-indonesischen Anstrengungen für eine im Erfolgsfall rasch EU-weite Erlaubnis der islamischen FGM. Vielleicht werden wir Freunde von Wissenschaft und allgemeinen Menschenrechten diesen Sieg der muslimischen Dogmatiker und nichtmuslimischen Kulturrelativisten gerade noch verhindern können.

Mit einem 2015 fortgesetzten Leugnen der hohen körperlichen Schädigung jeder Jungenbeschneidung (MGM) sowie dem Beschwichtigen der theologisch nicht reformierbaren, felsenfesten Verankerung der Mädchenbeschneidung (FGM) im sunnitischen Islam im Allgemeinen und im schafiitischen islamischen Recht im Besonderen, wie Indonesiens Kalyanamitra und Deutschlands Terre des Femmes es in den letzten Monaten betrieben haben, kann das nicht gelingen und wird Europa neben der MGM auch die FGM bekommen.

Jacques Auvergne

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7 Antworten to “408. Islamische Mädchenbeschneidung (FGM) bald in Jakarta und Berlin?”

  1. Cees van der Duin Says:

    Fauzi Bowo genannt Foke war vor drei Jahren (2011) Gouverneur von Jakarta. Bowo hielt unkeusch gekleidete Frauen für ein nationales Sicherheitsproblem und empfahl ihnen kaum verhohlen, gerade auch im öffentlichen Nahverkehr wie in einem Bus keinen Minirock zu tragen, wörtlich: „Keine freizügige Kleidung zu tragen, um nicht in die Gefahr zu geraten, vergewaltigt oder auf andere Weise zum Opfer zu werden“.

    Erst kurz vorher war wieder eine Frau vergewaltigt worden, ausgerechnet in einem Fahrzeug des öffentlichen Nahverkehrs. Der Gouverneur aber zeigte sein Verständnis für Täter und Tat. Jakartas Frauen wurden wütend und zwar laut.

    Zwar entschuldigte sich Bowo rasch, doch hatten sich seine Kommentare schon in lokalen Medien und per Twitter verbreitet. Es gab eine erfreulich eindeutige Demo gegen den Minirockhasser und situativen Vergewaltigungsversteher Fauzi Bowo.

    Indonésie : des femmes en mini-jupe contre le gouverneur de Jakarta

    [Aus der Bildbeschreibung, ich übersetze die mutigen Frauen]

    „Sagen Sie uns nicht, wie wir uns anzuziehen haben, sondern sagen Sie ihnen, dass sie aufhören müssen uns zu vergewaltigen!“ – „Mein Körper ist nicht schamlos, im Gegensatz zu Ihren versauten Gedanken!“

    „Ne nous dites pas comment nous devons nous habiller, dites-leur plutôt de cesser de nous violer !“ ou encore „Mon corps n’est pas indécent, contrairement à vos pensées cochonnes !“ peut-on lire sur ces pancartes.

    Immerhin hat sich der Macho und damalige Hauptstadtgouverneur, inzwischen beruflich in Berlin, sofort entschuldigt:

    Fauzi Bowo, a déclaré vendredi que les femmes ne devaient pas porter de vêtements trop révélateurs sous peine d’être harcelées ou violées. Il avait tenté de faire machine arrière en présentant rapidement des excuses, mais ses propos ont fait le tour des médias indonésiens et de Twitter.

    Fauzi Bowo a déclaré vendredi que les femmes ne devaient pas porter de vêtements trop révélateurs sous peine d’être violées.

    Le Point.fr 18.09.2011

    http://www.lepoint.fr/monde/indonesie-des-femmes-en-mini-jupe-contre-le-gouverneur-de-jakarta-18-09-2011-1374782_24.php

    Summary of story from Yahoo News, September 19, 2011.

    Scores of women have gathered in Jakarta to protest against a public official’s comments that provocatively dressed women are to blame for sexual assaults.

    The protest came in response to remarks by the Indonesian capital’s governor Fauzi Bowo, who said that women should not wear revealing clothes to avoid being raped or victimized.

    Like the women on the many SlutWalks that have taken place throughout the world this year (see WVoN coverage), the protesting women wore brightly coloured leggings and mini-skirts.

    It was a defiant stand against the idea that women ‘deserve’ or attract rape if they dress a certain way.

    Despite a prompt apology, Fauzi Bowo’s comments were publicized in a flurry of local media and Twitter.

    The rally called on police and the Indonesian government to do more to protect women and help the victims of sexual assault.

    Women carried placards saying “Don’t tell us how to dress, tell them not to rape,” and “My body is not porn, instead it’s your dirty mind.”

    According to data from Indonesia’s National Commission for Women’s Affairs, there have been more than 100,000 cases of violence against women so far this year, of which almost 4 percent were rape cases. –

    http://www.womensviewsonnews.org/2011/09/indonesian-women-protest-officials-claim-clothing-provokes-rape/

    Fauzi Bowo ist Botschafter Indonesiens in Berlin. Genau der Herr also, dem Terre des Femmes am 10.12.2014 die halbernst gemeinte, schlampig gemachte und irreführend beworbene Petition (Genitalverstümmelung in Indonesien – Schutz statt Verharmlosung) übergeben möchte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fauzi_Bowo

    „Die Unterschriften dieser Petition werden voraussichtlich am 10.12.2014 dem Botschafter Indonesiens in Berlin übergeben.“

    https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/6-februar/unterschriftenaktion-fgm

    http://www.frauenrechte.de/online/images/downloads/fgm/buechertischaktion/2014/Petition-FGM-Indonesien.pdf

    Nicht jeder Indonesier hielt den üblicherweise Foke genannten Mann für die geeignete Person, Indonesien in Deutschland zu vertreten. Gefunden bei Watch INDONESIA!

    „Fauzi Bowo (Foke) darf nicht zum Botschafter der Republik Indonesien in Deutschland ernannt werden!

    Fauzi Bowo hat im Wahlkampf um das Amt des Gouverneurs der Provinz DKI Jakarta 2012 eine Schmutzkampagne abgezogen, die auf der Ausgrenzung ethnischer und religiöser Zugehörigkeiten (indonesisch: SARA) basierte. Wir halten die Berufung einer Person, welche die Werte einer multikulturellen und pluralistischen Gesellschaft nicht achtet, zum Kopf der diplomatischen Vertretung eines vielfältigen Staates wie Indonesiens für nicht angebracht. (…)

    Als politische Führungsperson machte Fauzi Bowo mehrfach Bemerkungen, durch die sich viele Menschen verletzt fühlten. So kommentierte er beispielsweise die Vergewaltigung einer Frau in einem Fahrzeug des öffentlichen Nahverkehrs mit dem Verweis auf ihren aufreizenden Minirock.

    http://www.watchindonesia.org/Foke.dt.6.9.13.htm

    https://www.change.org/p/aliansi-peduli-kbri-jerman-berlin-tolak-fauzi-bowo-foke-menjadi-dubes-ri-di-jerman?share_id=PgOYigQMVg&utm_campaign=share_button_mobile&utm_medium=facebook&utm_source=share_petition

  2. Machandelboom Says:

    Noch zur Fatwa von 2008 Nummer 9A des Hohen Rates der Islamgelehrten Indonesiens (MUI) gegen ein Verbot der FGM, die in Verstellung (Taqiyya) die sunat perempuan einfach mal so ein wenig als islamrechtlich empfohlen bzw. ehrbar behauptet, was für Schiiten bis auf eine sakraljuristische Randmeinung schlicht nicht stimmt.

    Die Beschneidung der Jungen und Mädchen ist und bleibt vielmehr wadschib, religiös verpflichtend, Fatwa:

    What is the Ruling on Circumcision for Women?

    Circumcision is obligatory upon men and women according to us (i.e. the Shafi’is). (Majmu’ of Imam An-Nawawi 1:164) The circumcision is wajib upon men and women according to the rājih qawl of Shāfiʿī madhhab. In a situation a woman is in her advanced age, it is not permissible to circumcise her if it may harm her (al-Rauḍah of Imam An-Nawawi: 3: 384).

    http://www.shafiifiqh.com/what-is-the-ruling-on-circumcision-for-women/

    Die Zielsetzung der Fatwa Nomor 9A war nichts als das Verbotsverbot, der MUI will die Zukunft der schafiitischen FGM-Praxis politisch absichern. Über die Eingriffstiefe kommt demnächst halt eine andere Fatwa oder auch nicht, wahrscheinlich nicht, denn schafiitisch ist doch längst alles gesagt. Baẓr.
    ::

    Khitan Perempuan Disyariatkan dalam Islam tapi Dilarang oleh PBB

    JAKARTA (voa-islam.com) – Majelis Umum Perserikatan Bangsa-Bangsa melarang praktik khitan perempuan. PBB pun meminta negara-negara di seluruh dunia, termasuk Indonesia, untuk menghentikan praktik yang disebut mengancam sekitar tiga juta gadis setiap tahunnya.

    Organisasi Kesehatan Dunia (WHO) memperkirakan sekitar 140 juta gadis disunat. Praktik sunat perempuan lazim ditemui di negara-negara Afrika, Timur Tengah, dan Asia, dan dilakukan karena alasan budaya, religi, maupun sosial.

    Majelis Ulama Indonesia (MUI) sudah sejak tahun 2008 mengeluarkan fatwa tentang sunat perempuan. Dikutip dari situs MUI, sunat perempuan dibahas MUI setelah mendapat pertanyaan dari Kementerian Negara Pemberdayaan Perempuan mengenai persoalan itu, disertai data penyimpangan pelaksanaan khitan perempuan di berbagai negara.

    Kementerian Kesehatan RI bahkan telah mengeluarkan Surat Edaran tentang Larangan Medikalisasi Khitan Perempuan bagi Petugas Kesehatan. Ini karena beragam tata cara pelaksanaaan sunat perempuan tak jarang berpotensi membahayakan perempuan itu sendiri.

    Untuk itu MUI mengklarifikasi soal sunat perempuan itu dengan mengeluarkan Fatwa MUI Nomor 9A Tahun 2008 tertanggal 7 Mei 2008 yang berbunyi:

    Khitan bagi laki-laki maupun perempuan termasuk fitrah (aturan) dan syiar Islam.

    Khitan terhadap perempuan adalah makrumah (ibadah yang dianjurkan).

    Dalam fatwa itu, MUI juga mengatakan bahwa pelarangan khitan terhadap perempuan adalah bertentangan dengan ketentuan syariah, karena khitan baik bagi laki-laki maupun perempuan termasuk fitrah dan syiar Islam.

    Namun, masih menurut fatwa itu, ada batasan dan tata cara khitan perempuan, yaitu:

    Khitan perempuan cukup hanya menghilangkan selaput yang menutupi klitoris.

    Khitan perempuan tidak boleh dilakukan secara berlebihan, seperti memotong atau melukai klitoris (insisi dan eksisi) yang mengakibatkan bahaya dan merugikan.

    Sementara itu, menanggapi pelarangan PBB terkait sunat terhadap wanita, Ketua Majelis Ulama Indonesia (MUI) bidang Fatwa, Ma’ruf Amin, mengatakan khitan pada alat kelamin perempuan diperbolehkan. „Kalau fatwa kita kan memperbolehkan, bahkan ada yang mewajibkan dan ada yang mensunnahkan,“ kata Ma’ruf kepada VIVAnews, Jumat, 21 Desember 2012.

    [Eigene Hervorhebung des wadschib anglis. wajib im mewajibkan]

    Khitan , kata Ma’ruf, diperbolehkan asal tidak berlebihan [ašimmī wa-lā tanhakī … iḫtafiḍna wa-lā tanhikna, das berüchtigte „ohne zu übertreiben“ des Propheten an die muqaṭṭiʿa al-buẓūr (amputatrice di clitoridi, coupeuse de clitoris) Umm ʿAṭiyya]. Maksud dari berlebihan adalah memotong clitoral hood (kulit pembungkus klitoris) [die übliche, v. a. durch den amerikanischen Sufi-Scheich und Übersetzer des Reliance of the Traveller Nuh Ha Mim Keller verbreitete Lüge, die halbernst säkularen und postmodernen Ohren schmeicheln soll. Selbstverständlich zielt jede Frauenbeschneidung auf das Zentrum der Lust, die Klitoris selbst. Arabisch ist baẓr auch gar nicht nicht Klitorisvorhaut, sondern Klitoris] yang terlalu banyak. Departemen Kesehatan Indonesia juga sudah mengeluarkan kebijakan mengenai khitan. „Mungkin PBB melarang khitan dari segi yang berlebihan seperti itu, barangkali,“ ujarnya.

    Ma’ruf menambahkan, khitan mempunyai banyak manfaat [die Beschneidung hat viele Vorteile], di antaranya untuk menyeimbangkan syahwat perempuan [unter anderem, den weiblichen Orgasmus auzubalancieren]. „Menurut para ulama, kalau dia tidak dikhitan, syahwatnya terlalu besar. Kalau khitannya kebanyakan, itu menjadi rendah syahwatnya. Maka dari itu, khitannya sedikit saja untuk membuka selaput saja,“ jelas Ma’ruf. [das alles sei wissenschaftlich belegt … der islamgelehrige Ma’ruf Amin lügt, dass sich die Balken biegen.]

    Ma’ruf justru mempertanyakan mengapa Perserikatan Bangsa Bangsa sampai mengurusi masalah khitan. „Ada apa PBB mengurusi khitan segala? Korban seperti apa diakibatkan dari khitan seperti yang dimaksud oleh PBB,“ tanya Ma’ruf.

    [Widad/viva]

    http://voa-islam.com/

    http://www.voa-islam.com/read/indonesiana/2012/12/22/22475/khitan-perempuan-disyariatkan-dalam-islam-tapi-dilarang-oleh-pbb/#sthash.MYmfbX6C.dpbs

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    Female circumcision not mutilation: Jakarta
    THE JAPAN TIMES (nach AFP-JIJI) 25.03.2013

    In response to the ban [2006], the Indonesian Ulema Council (MUI), the country’s top Islamic clerical body, issued a fatwa in 2008 allowing the practice but did not make it compulsory. [Jetzt einmal wird es nicht so gesagt, kein Problem, die Sache bleibt schafiitisch wadschib (obligatory, compulsory), man hat anlässlich der Verkündung deutlich genug auf die gottesdienstlichen Pflichten der ‚Ibadat (ʿibādāt, im Gegensatz dazu die zwischenmenschlichen Pflichten, muʿāmalāt) und auf die islamische Körperideologie Fitra (fiṭra) hingewiesen. Schiitisch ist das unbeschnittene männliche oder weibliche Genital gar nicht halal, ohne MGM und FGM vermutlich kein bewahrter Gnadenstand mit Allah und, man denke ans stets an das Diesseits und Jenseits, inschallah kein Eingang ins Paradies.] …

    Jakarta issued a 2010 regulation allowing “scraping the clitoral hood, without injuring the clitoris” — a practice that is nevertheless defined by the WHO as mutilation — while criminalizing more severe procedures. [Die Regierung hat also nur das zwei Jahre ältere, theologisch kaum nachvollziehbare und bezeichnend holprig und dürr vorgetragene Gerede der MUI, die Entscheidung über die Beschneidung der Tochter liege im elterlichen Ermessen und die Klitoris dürfe eher auf keinen Fall angetastet werden, nachgebetet, wie optimistisch auch immer.]

    Islamic foundations such as the Assalaam Foundation in Bandung [Java] say they ditched scissor-snipping for pinpricks. “In the past, we had used one or two doctors and more traditional healers and they used scissors to snip a bit on the hood. We abandoned that method many years ago,” said the foundation’s coordinator, Eulis Sri Karyati.

    [Die Nadeln können jederzeit wieder durch Scheren ersetzt werden. Und irgendwann kann es mit (بظر) ernsthaft religiös werden.]

    http://www.japantimes.co.jp/news/2013/03/25/asia-pacific/social-issues-asia-pacific/female-circumcision-not-mutilation-jakarta/

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    Islamic Law on Female Circumcision

    The Arabic word bazr does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Hah Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‘Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    Baẓr
    بظر

    http://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A8%D8%B8%D8%B1

  3. Machandelboom Says:

    13053 Unterschriften …

    Pressemappe. Das süße kleine Mädchen guckt ängstlich, das Kindchenschema weckt unseren Beschützerinstinkt, schlimme FGM droht wahrscheinlich gerade diesem Kind in Indonesien und gerade jetzt, nur TERRE DES FEMMES greift mit der Anti-FGM-Petition rettend ein und irgendwo gibt es schon „13.053“ Unterschriften.

    Pressemappe zur Petition „Weibliche Genitalverstümmelung in Indonesien – Schutz statt Verharmlosung“

    (bei Bildmaterial den zweiten Eintrag anklicken)

    http://www.frauenrechte.de/online/index.php/presse/216-presseinformationen/1436-pressemappe-zum-thema-weibliche-genitalverstuemmelung

    Plakatmotiv zur Unterschriftenübergabe (JPG-Datei)

    So macht man (aufdringliche, effekt-überladene) Werbung. Unterschriften sind schon da, irgendwo, viele, 13053 Signaturen, nicht eine mehr, nicht eine weniger, genau „13.053“.

    Woher stammt die Zahl? Man sucht das Netz durch und findet nichts. 13.053 Fehlanzeige … jedenfalls fast:

    13053 ist so was von zufällig ein URL-Partikel aus der Schweiz und war als Text mal hier

    http://www.annabelle.ch/kultur/gesellschaft/wunde-furs-leben-madchenbeschneidung-der-schweiz-13053

    Text mittlerweile hier geparkt, Endung nach wie vor 13053

    http://www.annabelle.ch/gesellschaft/politik/wunde-furs-leben-madchenbeschneidung-der-schweiz-13053

    Vielleicht macht man das neuerdings so und war die 13.053 einfach nur ein werbepsychologischer Trick. Und die selbe Folge der fünf Ziffern bei ANNABELLE ist natürlich reiner Zufall …

  4. Machandelboom Says:

    Aha, der seit vielen Jahren zu Indonesien schreibende Alex Flor findet Scharia und Schariapolizei irgendwie doof, jedenfalls wenn sie „in einer sehr extremen Form“ umgesetzt wird. Eine nicht so sehr extreme Form von Schariagesetzgebung oder eine maßvolle Scharia scheint der Aktivist für Watch Indonesia! zu billigen, Zitat heute bei MDR:

    Nach Recherchen des ARD-Magazins FAKT geht die dort aktive Sharia-Polizei immer brutaler gegen Menschen vor, die gegen das islamische Recht verstoßen haben sollen. So sind Auspeitschungen etwa von Homosexuellen mit bis zu 100 Peitschenhieben an der Tagesordnung. Ein aus Indonesien nach Deutschland geflohener Mann berichtete FAKT: „Die Moralpolizei hat dort jetzt viel mehr zu sagen als die richtige Polizei. Es wird immer schlimmer und schlimmer.“

    Alex Flor von der Organisation „Watch Indonesia“ sagte FAKT, Aceh habe sich zu einem fundamentalistischen Islamstaat entwickelt. „Das macht sich fest an der Einführung der Sharia in einer sehr extremen Form.“ So werde derzeit darüber diskutiert, ob Ehebrecher oder Ehebrecherinnen zu Tode gesteinigt werden sollen.

    MDR am 10.12.2014

    [Scharia ist echter alter Islam]

    http://www.mdr.de/fakt/fakt_indonesien_aceh_sharia100.html



    Vor elf Jahren schwieg Alex Flor zum unakzeptablen Herabwürdigen aller Nichtmuslime und Frauen in jeder Variante des Islamischen Rechts und sinnierte über die Separatistenmiliz GAM, die sicherlich keine Schariabewegung war – Flor nutzt das, um sich über die diskriminierende Scharia auszuschweigen und um die Religion, hier den Islam, schönzureden. Zitat:

    Indonesiens Militär verschärft die Kontrolle über Hilfsorganisationen. Sie dürfen sich ab sofort nur noch in den zwei besonders schwer von der Flutkatastrophe getroffenen Städten Banda Aceh und Meulaboh frei bewegen. Sämtliche Einsätze außerhalb der beiden Städte bedürfen der Genehmigung und Begleitung durch das indonesische Militär (Tentara Nasional Indonesia – TNI). Begründet wird dieser Schritt von Seiten der TNI offiziell mit drohenden Angriffen der Unabhängigkeitsbewegung GAM (Gerakan Aceh Merdeka – Bewegung Freies Aceh) auf Hilfstransporte und ausländische Helfer. …

    Doch die GAM ist eine nationalistische Unabhängigkeitsbewegung, die keine religiösen Ziele verfolgt.

    Dass praktisch 100% ihrer Gefolgschaft strenge Muslime sind, macht aus der GAM noch lange keine islamische oder gar islamistische Bewegung. Ebenso gut könnte man behaupten, dass die US-Streitkräfte eine christliche Armee sind. Auch das indonesische Militär, der Feind der GAM, besteht zum überwiegenden Teil aus Muslimen.

    Ohne Zweifel ist Aceh eine streng islamisch geprägte Region. Nicht umsonst wird die Provinz in Indonesien auch als die „Veranda Mekkas“ bezeichnet. Einige der in Aceh geltenden kulturellen Werte und Bräuche mögen nur schwer mit dem Weltbild aufgeklärter Westeuropäer vereinbar zu sein – egal ob sie auf der Religion oder auf anderen Traditionen beruhen.. Der Stempel des „Islamismus“ wurde Aceh jedoch von außen aufgedrückt. …

    Quelle:
    Alex Flor (Christliche Kämpfer aus Amerika und Radikalislamisten in Aceh. Indonesisches Militär behindert humanitäre Hilfe) am 12.01.2005, hier veröffentlicht bei AG Friedensforschung

    http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Indonesien/aceh-flor2.html




    07.12.2009, 17:19 von Celestine
    FGM in Indonesien

    Liebe Frau [Celestine],

    das ist ein schwieriges Thema. Zum ersten Mal wurde ich beim Lesen des Buches „Töchter Kartinis“ von Jutta Berninghausen und Birgit Kerstan darauf aufmerksam. Das Buch erschien vor 25 Jahren. Seit ca. 20 Jahren versuchte ich – mit aller Vorsicht, die dieses sensible Thema gebietet – mehr darüber zu erfahren. Abseits der Tatsache, dass FGM in Indonesien praktiziert wird, interessierte vor allem, wie weit verbreitet diese Praxis ist und welches Bild ich mir davon machen sollte: tatsächlich ein eher symbolisches Anpieksen mit der Stecknadel, wie manche schreiben, oder doch eher härtere Methoden wie sie aus Afrika bekannt sind.

    Vor allem auf letztere Frage suche ich bis heute nach Antworten. Die Bilder der amerikanischen Fotografin Stephanie Sinclair sind bekannt. Mir ist allerdings einigermaßen unverständlich, dass trotz dieser nun weiß Gott nicht heimlichen Nähe der Kamera dennoch weiterhin über die Frage gestritten wird, ob und wenn ja was den armen Mädchen da eigentlich abgeschnitten wird.

    Bezüglich der Frage der Verbreitung dieser Praxis scheint mir das Bild mittlerweile ein wenig klarer geworden zu sein. Demnach scheint FGM vor allem in Westjava verbreitet zu sein. Frauen aus Ost- und Zentraljava, mit denen ich eine ausreichende Vertrauensbasis habe, um auch über solche Themen reden zu können, hatten noch nie etwas von dieser Praxis gehört. Weder waren sie selbst beschnitten, noch kannten sie irgendwelche Fälle aus ihrem weiteren Umfeld. Meinen Einwand, dass man das ja möglicherweise nicht immer an die große Glocke hänge, sondern eher heimlich vollziehe, ließen diese Freundinnen nicht gelten: es sei in der javanischen Kultur schlicht undenkbar, dass solch ein Initialisierungsritus im Verborgenen stattfände. Wenn es ihn denn gäbe, dann müsste er von einem Slamatan – einem Fest – begleitet sein, ähnlich wie bei der Sunnat, der Beschneidung von Jungen. Aber solche Feste gibt es in Java nicht für kleine Mädchen.

    Auch auf Sumatra scheint mir die Praxis von FGM eher fremd zu sein, während ich Kalimantan, Sulawesi und einige Regionen im Osten (Sumbawa usw.) zu wenig kenne, um mir darüber ein Bild machen zu können.

    Es scheint somit ganz klar, was auch in dem Artikel behauptet wird: es handelt sich um eine prä-islamische Praxis, die mit der Religion eigentlich nichts zu tun hat. Aber es ist in Indonesien eben auch üblich, solche vor-islamischen (bzw. vor-christlichen usw.) Riten irgendwie in das Gesamtkonzept der Religion einzubinden, um sie sich zu bewahren. Es gibt hunderte von Beispielen solcher Bräuche, die mit der „neuen“ Religion kompatibel gemacht wurden und die dementsprechend jeweils nur in bestimmten Regionen bzw. von bestimmten Ethnien ausgeübt werden. Viele davon sind eher harmloser Natur. FGM ist es leider nicht.

    Es gibt Vertreter des Islamrates MUI, welche die FGM als Teil des Glaubens verteidigen. Dafür haben Muslime nicht-sundaischer Herkunft eigentlich wenig Verständnis, aber dem MUI widerspricht man auch nicht so ohne weiteres … Wenn die Muslime in Sunda glauben, dass es so sein muss, dann sollen sie es eben so machen. Wir machen es anders. So oder so ähnlich lässt sich der Umgang mit dieser Problematik beschreiben.

    #115 07.12.2009, 17:20 von Celestine

    In Sunda selbst wiederum wird man mit der Unterscheidung zwischen Adat und Religion auf Granit beißen. Das Cover up der FGM mit islamischer Symbolik ist den Menschen so perfekt in Fleisch und Blut übergegangen, dass an dieser Auffassung nur schwer zu rütteln ist. S. dazu die Frauen mit Kopftüchern, die Kinder mit Kopftuch und das abschließende Gebet auf den Bildern von Stephanie Sinclair.

    Auch ExpertInnen im Gesundheitsministerium sehen die Praktizierung von FGM kritisch. Aber mit Verboten alleine scheint man dem Problem nicht wirklich beizukommen.

    Vergleiche zu Aceh drängen sich auf: Hier haben ein paar islamische Hitzköpfe vor ein paar Wochen die Steinigung für außerehelichen Sex und die Auspeitschung von Homosexuellen ins Gesetz geschrieben. Die Provinzregierung ist dagegen, die Zentralregierung auch, die meisten Bewohner sind dagegen und Menschenrechtsorganisationen sowieso. Dennoch eiern alle rum, wie man dieses Gesetz wieder einstampfen kann. Eine klare Aussage dagegen wird leicht als anti-islamisch gebrandmarkt und wer erst mal als anti-islamisch abgestempelt ist, hat jegliche Möglichkeit auf Einfluss verspielt. Folglich kursieren jetzt Papiere von Menschenrechtsorganisationen, die erst mal lang und breit die Scharia begrüßen, aber dann auf Grundlage der Religion zu argumentieren versuchen, warum die Steinigung einen Schritt zu weit geht.

    Auf Ebene des Zentralstaates versuchen Gruppen wie JIL (Jaringan Islam Liberal) – das Netzwerk für einen liberalen Islam – mit ähnlichen Argumenten zu punkten. Dazu gehört auch der Kampf gegen FGM und für die Rechte von Homosexuellen. Aber selbst JIL wurde schon mehrfach von Hardlinern bedroht.

    Junge Künstlerinnen und Künstler unter Koordination der Produzentin Nia Dinata nahmen sich des Themas FGM an, indem sie einen Film drehten, der sich aus 4 kritischen Beiträgen zum Thema Frauen zusammensetzt: indonesische Lesben in Hongkong, Billigprostitution auf einem Friedhof, FGM, und der Besuch unverheirateter Frauen beim Gynäkologen. Der Film „At Stake“ schaffte es mit einigen Tricks durch die Zensur (das Anti-Pornographiegesetz verbietet die Darstellung schwuler und lesbischer Lebensweisen!) und wurde dieses Jahr mehrfach auf den Berliner Filmfestspielen gezeigt.

    Erste Schritte der Bewusstseinsmachung, das Rücken des Themas in die allgemeine Wahrnehmung. Das sind erste, vorsichtige Schritte, die unternommen werden und die natürlich vom Ausland unterstützt werden können und auch werden (s. Einladung der Filmemacherinnen nach Berlin).

    Das mag alles ungenügend erscheinen. Aber eine schnelle Lösung ist leider nicht in Sicht.

    Viele Grüße
    Alex Flor, Watch Indonesia!

    [Alex Flor kannte 2009 die Tatsachen nicht oder leugnete sie: FGM ist Scharia, FGM ist schafiitischer Fiqh]

    http://www.spiegel.de/forum/kultur/genitalverstuemmelung-die-andere-nomadentochter-thread-9520-12.html

  5. Bragalou Says:

    Terre des Femmes hat die Spuren verwischt, zur Stunde nur noch mit Mühe als Partikel per Suchmaschine im Netz zu lesen:
    ::

    Gesundheitsministerium zieht Empfehlung zur Genitalverstümmelung zurück

    https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/6-februar/unterschriftenaktion-fgm

    Genitalverstümmelung und will keine neue Empfehlung veröffentlichen

    https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/6-februar/unterschriftenaktion-fgm

    ::
    ::
    Die Kampagnenverantwortliche der Jahresaktion gegen FGM in Indonesien bei Zukunftsforum, wie leider gewohnt ohne eine Quelle zu nennen bzw. ihre Aussage zu belegen:

    02.09.2014 17:41 Katharina Kunze

    Abschaffung weiblicher Genitalverstümmelung (z.B. in Indonesien)

    (…)

    • 2014 starten TERRE DES FEMMES, Kalyanamitra und Watch Indonesia die Petition „Genitalverstümmelung in Indonesien – Schutz statt Verharmlosung“. Das Gesundheitsministerium reagiert, indem es die Empfehlung zurückzieht und erklärt, dass „FGM keinen gesundheitlichen Vorteil“ biete. Die Vereinten Nationen nehmen das Thema am 05.07.2014 in der Befragung Indonesiens zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention auf. Der Menschenrechtsrat der UN drängt Indonesien daraufhin zum Verbot von FGM.

    https://www.zukunftscharta.de/ecm-politik/zukunftscharta/de/mapconsultation/43941/single/proposal/235/back/grid;jsessionid=B6FD92212CBC42FE374AC5DDEEAF27F5.liveWorker2

  6. Bragalou Says:

    Altes Abbild wiederhergestellt:

    Genitalverstümmelung (FGM) in Indonesien – Schutz statt Verharmlosung

    (…)

    Erfolge und Fortschritte

    – Jakarta Post berichtete mehrfach über unsere Petition

    – Indonesisches Gesundheitsministerium zieht Empfehlung zur Genitalverstümmelung zurück

    – Deutsche Außen- und EntwicklungspolitikerInnen wurden informiert und sind interessiert

    – Bei der Befragung zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention wurde Indonesien ausführlich zu FGM befragt

    – UN Menschenrechtsrat drängt Indonesien zum Verbot von weiblicher Genitalverstümmelung

    – Indonesisches Gesundheitsministerium sieht „keinen gesundheitlichen Vorteil“ bei Genitalverstümmelung und will keine neue Empfehlung veröffentlichen

    – Wachsendes Bewusstsein dafür, dass weibliche Genitalverstümmelung nicht nur in Afrika verbreitet ist

    https://web.archive.org/web/20140911132240/https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/6-februar/unterschriftenaktion-fgm

  7. Edward von Roy Says:

    KEPUTUSAN FATWA MAJELIS ULAMA INDONESIA Nomor 9A Tahun 2008 Tentang HUKUM PELARANGAN KHITAN TERHADAP PEREMPUAN

    KEPUTUSAN FATWA
    MAJELIS ULAMA INDONESIA
    Nomor 9A Tahun 2008

    … Tentang
    HUKUM PELARANGAN KHITAN TERHADAP PEREMPUAN
    Majelis Ulama Indonesia, setelah :

    MENIMBANG :

    a. bahwa dewasa ini terjadi penolakan oleh sebagian masyarakat terhadap khitan perempuan.

    b. bahwa Departemen Kesehatan Republik Indonesia Cq. Dirjen Bina Kesehatan Masyarakat telah mengeluarkan Surat Edaran tentang Larangan Medikalisasi Sunat Perempuan bagi Petugas Kesehatan;

    c. bahwa telah terjadi keragaman praktik khitan perempuan di masyarakat karena ketidak-fahaman batas yang dikhitan;

    d. bahwa terhadap persoalan tersebut Kementerian Pemberdayaan Perempuan telah mengajukan permohonan fatwa kepada MUI;

    e. bahwa untuk memberikan kepastian hukum dalam syari’at Islam, MUI memandang perlu menetapkan fatwa tentang hukum pelarangan khitan terhadap perempuan.
    MENGINGAT :

    1. Firman Allah SWT. :

    ثُمَّ أَوْحَيْنَا إِلَيْكَ أَنِ اتَّبِعْ مِلَّةَ إِبْرَاهِيمَ حَنِيفاً وَمَا كَانَ مِنَ الْمُشْرِكِينَ

    “Kemudian Kami wahyukan kepadamu (Muhammad): „Ikutilah agama Ibrahim seorang yang hanif“ dan bukanlah dia termasuk orang-orang yang mempersekutukan Tuhan”. (QS. an-Nahl[16] : 123)

    وَمَنْ أَحْسَنُ دِيناً مِّمَّنْ أَسْلَمَ وَجْهَهُ لله وَهُوَ مُحْسِنٌ واتَّبَعَ مِلَّةَ إِبْرَاهِيمَ حَنِيفاً وَاتَّخَذَ اللّهُ إِبْرَاهِيمَ خَلِيلاً

    “Dan siapakah yang lebih baik agamanya dari pada orang yang ikhlas menyerahkan dirinya kepada Allah, sedang diapun mengerjakan kebaikan, dan ia mengikuti agama Ibrahim yang lurus ? Dan Allah mengambil Ibrahim menjadi kesayanganNya”. (QS. An-Nisaa[4] : 125)

    قُلْ صَدَقَ اللّهُ فَاتَّبِعُواْ مِلَّةَ إِبْرَاهِيمَ حَنِيفاً وَمَا كَانَ مِنَ الْمُشْرِكِينَ

    “Katakanlah: „Benarlah (apa yang difirmankan) Allah“. Maka ikutilah agama Ibrahim yang lurus, dan bukanlah dia termasuk orang-orang yang musyrik”. (QS. Ali Imran[3]: 95)

    قُلْ إِن كُنتُمْ تُحِبُّونَ اللّهَ فَاتَّبِعُونِي يُحْبِبْكُمُ اللّهُ وَيَغْفِرْ لَكُمْ ذُنُوبَكُمْ وَاللّهُ غَفُورٌ رَّحِيمٌ

    “Katakanlah: „Jika kamu (benar-benar) mencintai Allah, ikutilah aku, niscaya Allah mengasihi dan mengampuni dosa-dosamu.“ Allah Maha Pengampun lagi Maha Penyayang.” (QS. Ali Imran[3]: 31)

    قُلْ أَطِيعُواْ اللّهَ وَالرَّسُولَ فإِن تَوَلَّوْاْ فَإِنَّ اللّهَ لاَ يُحِبُّ الْكَافِرِينَ

    “Katakanlah: „Ta’atilah Allah dan Rasul-Nya; jika kamu berpaling, maka sesungguhnya Allah tidak menyukai orang-orang kafir“. (QS. Ali Imran[3]: 32)

    2. Hadis-hadis Nabi SAW :

    عن أبي المليح بن أسامة عن أبيه أن النبي صلى الله عليه وسلم قال : الختان سنة للرجال مكرمة للنساء (رواه أحمد في مسنده)

    „Bahwa Nabi saw bersabda: Khitan merupakan sunnah (ketetapan rasul) bagi laki-laki dan makrumah (kemuliaan) bagi perempuan (HR. Ahmad)

    عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُمَرَ مَرْفُوعًا بِلَفْظِ : يَا نِسَاءَ الْأَنْصَارِ اخْتَضِبْنَ غَمْسًا وَاخْتَفِضْنَ وَلَا تُنْهِكْنَ وَإِيَّاكُنَّ وَكُفْرَانَ النِّعَمِ

    Dari Abdullah ibn Umar bahwa Rasulullah SAW bersabda : “Wahai wanita-wanita Anshor warnailah kuku kalian (dengan pacar dan sejenisnya) dan berkhifadhlah (berkhitanlah) kalian, tetapi janganlah berlebihan”. (al-Syaukani dalam Nail al-Author)

    عَنْ عَائِشَةَ زَوْجِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَتْ إِذَا الْتَقَى الْخِتَانَانِ فَقَدْ وَجَبَ الْغُسْلُ فَعَلْتُهُ أَنَا وَرَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَاغْتَسَلْنَا

    “Apabila bertemu dua khitan maka wajiblah mandi, aku dan Rasulullah telah melakukannya, lalu kami mandi”. (HR at-Turmudzi, Ibnu Majah dan Imam Ahmad dari ‘Aisyah r.a.)

    عَنْ أُمِّ عَطِيَّةَ الْأَنْصَارِيَّةِ أَنَّ امْرَأَةً كَانَتْ تَخْتِنُ بِالْمَدِينَةِ فَقَالَ لَهَا النَّبِيُّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ لَا تُنْهِكِي فَإِنَّ ذَلِكَ أَحْظَى لِلْمَرْأَةِ وَأَحَبُّ إِلَى الْبَعْلِ

    Dari Ummu ‘Athiyyah r.a. diceritakan bahwa di Madinah ada seorang perempuan tukang sunat/khitan, lalu Rasulullah SAW bersabda kepada perempuan tersebut: “Jangan berlebihan, sebab yang demikian itu paling membahagiakan perempuan dan paling disukai lelaki (suaminya)”. (HR. Abu Daud dari Ummu ‘Atiyyah r.a.)

    عَنِ الضَّحَّاكِ بن قَيْسٍ، قَالَ: كَانَتْ بِالْمَدِينَةِ امْرَأَةٌ تَخْفِضُ النِّسَاءَ، ُقَالُ لَهَا أُمُّ عَطِيَّةَ، فَقَالَ لَهَا رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ:“اخْفِضِي، وَلا تُنْهِكِي، فَإِنَّهُ أَنْضَرُ لِلْوَجْهِ، وَأَحْظَى عِنْدَ الزَّوْجِ“.

    Dari adh-Dhahhak bin Qais bahwa di Madinah ada seorang ahli khitan wanita yang bernama Ummu ‘Athiyyah, Rasulullah SAW bersabda kepadanya : “khifadllah (khitanilah) dan jangan berlebihan, sebab itu lebih menceriakan wajah dan lebih menguntungkan suami”. (HR. at-Tabrani dari adh-Dhahhak)

    عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ رِوَايَةً الْفِطْرَةُ خَمْسٌ أَوْ خَمْسٌ مِنْ الْفِطْرَةِ الْخِتَانُ وَالِاسْتِحْدَادُ وَنَتْفُ الْإِبْطِ وَتَقْلِيمُ الْأَظْفَارِ وَقَصُّ الشَّارِبِ

    “Lima perkara yang merupakan fitrah manusia : khitan, al-Istihdad (mencukur rambut pada sekitar kemaluan), mencukur bulu ketiak, menggunting kuku, dan memotong kumis. (HR Jama’ah dari Abu Hurairah r.a.).

    3. Ijma’ Ulama. Seluruh Ulama sepakat bahwa khitan bagi perempuan merupakan hal yang disyari’atkan.

    4. Qa’idah Fiqhiyah

    لا اجتهاد مع النص

    “Tidak ada ijtihad ketika ada nash”

    MEMPERHATIKAN : 1. Fuqaha madzhab sepakat pensyari’atan khitan terhadap perempuan dengan menjelaskan mengenai khitan terhadap perempuan dan tata caranya, yang antara lain dimuat dalam Kutub wa Rasail wa Fatawa Ibn Taimiyah fi al-Fiqh (Maktabah Ibn Taimiyah, juz 21 hal. 114), I’anah al-Thalibin (Beirut: Dar al-Fikr, juz 4, hal. 174), Hawasyi al-Syarwani (Beirut: Dar al-Fikr, juz 1, hal. 142), Mughni al-Muhtaj (Beirut: Dar al-Fikr, juz 4, hal. 202), Minhaj al-Thalibin (Beirut: Dar al-Ma’rifah, juz 1, hal. 136), al-Bahr al-Raiq (Beirut: Dar al-Ma’rifah, juz 1, hal. 61), Fath al-Bari (Beirut: Dar al-Ma’rifah, juz 10, hal 340 dan 347), ‚Aun al-Ma’bud (Beirut: Dar al-Kutub al-Ilmiyyah, juz 14, hal. 123), Nail al-Authar (Beirut: Dar al-Jail, Juz 1, hal. 137), dan Tuhfah al-Ahwadzi (Beirut: Dar al-Kutub al-Ilmiyyah, Juz 8, hal. 28). Hanya saja, para fuqaha berbeda pendapat dalam menentukan hukumnya; madzhab Hanafiyyah, Malikiyyah, dan Hanabilah menyatakan sunnah, sedang Syafi’iyyah menyatakan wajib.

    2. Fuqaha madzhab berbeda pendapat dalam menentukan hukum khitan terhadap perempuan; madzhab Hanafiyyah, Malikiyyah, dan Hanabilah menyatakan sunnah, sedang Syafi’iyyah menyatakan wajib, yang antara lain tercantum dalam:

    a. Ibnu Qudamah dalam al-Mughni :

    فَأَمَّا الْخِتَانُ فَوَاجِبٌ عَلَى الرِّجَالِ ، وَمَكْرُمَةٌ فِي حَقِّ النِّسَاءِ ، وَلَيْسَ بِوَاجِبٍ عَلَيْهِنَّ .

    “Khitan itu wajib bagi laki-laki, sedangkan bagi perempuan adalah suatu kemuliaan/kebaikan, tidak wajib bagi mereka” (Ibnu Qudamah, al-Mughni, [Kairo : Maktabah al-Qohiroh, TT], h. 64)

    b. Aun al-Ma’bud, Juz 14, hal. 125:

    „… وقد أخذ بظاهره أبو حنيفة ومالك فقالا سنة مطلقا وقال أحمد واجب للذكر سنة للأنثى وأوجبه الشافعي عليهما

    ”Berdasarkan zhahir hadits, Abu Hanifah dan Malik berpendapat bahwa hukum khitan hádala sunnah secara mutlak (baik laki-laki maupun perempuan), Imam Ahmad berpendapat wajib bagi laki-laki dan sunnah bagi perempuan, sedang Imam Syafi’i berpendapat wajib atas keduanya“.

    c. Nail al-Authar, Juz 1, hal. 138

    واختلف في وجوب الختان فروى الإمام يحيى عن العترة والشافعي وكثير من العلماء أنه واجب في حق الرجال والنساء وعند مالك وأبي حنيفة والمرتضى قال النووي وهو قول أكثر العلماء أنه سنة فيهما وقال الناصر والإمام يحيى أنه واجب في الرجال لا النساء

    ”Ada perbedaan tentang kewajiban khitan. Imam Yahya, Imam al-Syafi’i dan kebanyakan Ulama menyatakan bahwa khitan wajib bagi lelaki dan perempuan. Demikian juga menurut Malik dan Abi Hanifah. Imam Nawawi memandang khitan hukumnya sunnah bagi lelaki dan perempuan. Imam al-Nashir dan Imam Yahya menyatakan bahwa khitan wajib bagi laki-laki, tidak bagi perempuan“.

    d. I’anah at-Thalibin, Juz IV, hal. 198

    (قوله: والمرأة الخ) أي والواجب في ختان المرأة قطع جزء يقع عليه اسم الختان وتقليله أفضل لخبر أبي داود وغيره أنه (ص) قال للخاتنة: أشمي ولا تنهكي فإنه أحظى للمرأة وأحب للبعل أي لزيادته في لذة الجماع، وفي رواية: أسرى للوجه أي أكثر لمائه ودمه.

    „Yang diwajibkan dalam mengkhitan perempuan adalah memotong bagian yang harus dikhitan. Diutamakan dalam mengkhitan perempuan untuk menggores sedikit saja dari bagian yang harus dikhitan, berdasarkan hadis riwayat Abu Daud dan lainnya: bahwa rasulullah SAW berkata pada tukang khitan perempuan: khitanlah dengan sedikit dan jangan berlebih-lebihan. Khitan bagi perempuan lebih membahagiakan perempuan dan lebih disenangi bagi suami; dalam pengertian menambah kenikmatan hubungan badan. Dalam suatu riwayat „lebih menceriakan wajah, yakni lebih banyak aura dengan aliran air muka dan darah“.

    d. DR. Wahbah az-Zuhaili dalam Kitab al-Fiqh al-Islami wa Adillatuhu

    “Khitan pada perempuan ialah memotong sedikit mungkin dari kulit yang terletak pada bagian atas farj. Dianjurkan agar tidak berlebihan, artinya tidak boleh memotong jengger yang terletak pada bagian paling atas dari farj, demi tercapainya kesempurnaan kenikmatan waktu bersenggama”. (Wahbah az-Zuhaili, al-Fiqh al-Islami wa Adillatuhu, [Damaskus : Daar al-Fikr al-Islami] Jilid I, h. 356)

    e. Syaikh Jad al-Haq Syaikh al-Azhar, Buhust wa Fatawa Islamiyah fi Qhadhaya Mu’ashirah.

    ومن هنا: اتفقت كلمة فقهاء المذاهب على أن الختان للرجال والنساء من فطرة الإسلام وشعائره، وأنه أمر محمود، ولم ينقل عن أحد من فقهاء المسلمين فيما طالعنا من كتبهم التي بين أيدينا – قول يمنع الختان للرجال أو النساء، أو عدم جوازه أو إضراره بالأنثى، إذا هو تم على الوجه الذي علمه الرسول صلى الله عليه وسلم لأم حبيبة في الرواية المنقولة آنفا.
    أما الاختلاف في وصف حكمه، بين واجب وسنة ومكرمة، فيكاد يكون اختلافا في الاصطلاح الذي يندرج تحته الحكم

    Dari keterangan ini dapat disimpulkan bahwa seluruh mazhab dalam fiqih sepakat bahwa sesungguhnya khitan bagi laki-laki dan perempuan adalah bagian dari fitrah dan syi’ar Islam. Khitan pada dasarnya adalah perkara terpuji, dan sepanjang penelaahan kami atas kitab-kitab fiqih, tidak ada satupun ahli fiqih yang melansir sebuah pendapat yang melarang khitan bagi laki-laki dan perempuan, atau pendapat yang melarang atau menganggap adanya bahaya (dharar) khitan bagi perempuan. Hal tersebut karena telah sesuai dengan apa yang diajarkan oleh rasulullah SAW kepada Ummu Habibah sebagaimana riwayat yang dilansir di depan.

    Sedangkan adanya perbedaan dalam tata cara (sifat) dan hukumnya antara wajib, sunnah, atau makramah, maka semata-mata perbedaan tersebut dalam istilah yang ada di bawahnya.

    2. Penjelasan dari Kementerian Pemberdayaan Perempuan, Departemen Kesehatan RI, Ikatan Bidan Indonesia (IBI), dan Prof. DR. Jurnalis Udin dalam rapat Komisi Fatwa MUI, yang pada intinya menggambarkan adanya resiko khitan perempuan disebabkan oleh tata cara khitan yang tidak sesuai dengan ketentuan syara‘.

    3. Pendapat Komisi Fatwa dalam rapat tanggal 9 Desember 2006/18 Dzulqo’dah 1427 H, tanggal 3 Mei 2008, dan tanggal 7 Mei 2008.

    Dengan memohon ridha Allah SWT
    MEMUTUSKAN
    MENETAPKAN : FATWA TENTANG HUKUM PELARANGAN KHITAN TERHADAP PEREMPUAN
    Pertama : Status Hukum Khitan Perempuan

    1. Khitan, baik bagi laki-laki maupun perempuan, termasuk fitrah (aturan) dan syiar Islam [Fitra, Weise des Geschaffenseins als Ausgerichtetsein der gesamten Schöpfung auf Allah hin; jeder Mensch ist von Geburt an Muslim].

    2. Khitan terhadap perempuan adalah makrumah [schafiitisch schlicht nicht wahr, die Mädchenbeschneidung ist wadschib], pelaksanaannya sebagai salah satu bentuk ibadah yang dianjurkan.

    Kedua : Hukum Pelarangan Khitan terhadap Perempuan

    Pelarangan khitan terhadap perempuan adalah bertentangan dengan ketentuan syari’ah karena khitan, baik bagi laki-laki maupun perempuan, termasuk fitrah (aturan) dan syiar Islam.

    Ketiga : Batas atau Cara Khitan Perempuan

    Dalam pelaksanaannya, khitan terhadap perempuan harus memperhatikan hal-hal sebagai berikut:

    1. Khitan perempuan dilakukan cukup dengan hanya menghilangkan selaput (jaldah/colum/praeputium) yang menutupi klitoris [angeblich wolle man sich mit FGM Typ Ia begnügen, das reicht schariarechtlich jedenfalls lebenswirklich aber nicht und es findet FGM Typ Ib statt].

    2. Khitan perempuan tidak boleh dilakukan secara berlebihan [bei der Beschneidung der Frauen „nicht übertreiben, nicht zuviel“, das ist aus dem Hadith], seperti memotong atau melukai klitoris (insisi dan eksisi) yang mengakibatkan dlarar [man mache sich bitte nichts vor, die Klitoris ist mit dieser Fatwa nicht sicher geschützt].

    Keempat : Rekomendasi

    1. Meminta kepada Pemerintah cq. Departemen Kesehatan untuk menjadikan fatwa ini sebagai acuan dalam penetapan peraturan/regulasi tentang masalah khitan perempuan [wörtlich: „Wir fordern Regierung bzw. Gesundheitsministerium auf, diese Fatwa zur Grundlage der Regeln oder Vorschriften zum Thema weibliche Beschneidung zu machen“].

    2. Menganjurkan kepada Pemerintah cq. Departemen Kesehatan untuk memberikan penyuluhan dan pelatihan kepada tenaga medis untuk melakukan khitan perempuan sesuai dengan ketentuan fatwa ini [sinngemäß: das Personal ist entsprechend dieser Fatwa zu schulen].

    Ditetapkan di : Jakarta
    Pada tanggal : 1 Jumadil Awal 1429 H
    7 Mei 2008 M
    MAJELIS ULAMA INDONESIA
    KOMISI FATWA
    Ketua Sekretaris

    Dr. KH. ANWAR IBRAHIM, MA Drs. H. HASANUDIN, M.Ag

    http://at-turmudzi.blogspot.de/2012/03/keputusan-fatwa-majelis-ulama-indonesia.html

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