405. Die Scharia durchsetzen: „Proaktiv gegen Muslimfeindlichkeit und Unrecht“

دعوة‎

daʿwa

Bewerben der Herrschaft Allahs, Anwerben für die Gottesknechtschaft

Erster staatlicher Aktionstag für die Dhimma

Von Jacques Auvergne

Sicherlich hat das ausgerufene Staatsziel unsere hochwürdigsten Eliten aus Partei und Kirche erregt und ihrem Gefolge der erst mäßig Erfolgreichen das gierige Gespür von Chance auf Karriere oder Gehaltserhöhung eingeflößt. Insgesamt beschädigt die Doktrin des zukunftsdialogischen sprich proislamischen „Zusammenlebens“ (Angela Merkel: „Wie wollen wir zusammenleben? … Was hilft dem Zusammenhalt der Gesellschaft?“) die freiheitliche Demokratie, wenn noch so gut begründete Kritik an Glaubenslehre, Verhaltensdoktrin und Herrschaftsordnung nach Koran und Sunna pauschal als Rassismus gegenüber Muslimen fehlgedeutet werden muss und die Nennung islambezogener Fakten sofortiges Geschrei und Gerangel nach sich zu ziehen hat.

Nur ein rascher Blick über Europa hinaus. Schon in Kairo am 04.06.2009 hatte der transatlantische Islamisierer, Wirtschaftsförderer der Religionsdiktatur Saudi-Arabien und US-Präsident einem in schwarzen Farben gemalten bösen Islamismus die glückbringende gute Religion nach Sure und Hadith entgegengesetzt: „Im Kampf gegen den Extremismus ist der Islam kein Teil des Problems, sondern wichtiger Teil des Wegs zum Frieden. Islam is not part of the problem in combating violent extremism — it is an important part of promoting peace.“ Barak Obama verriet damit Anspruch allgemeiner Menschenrechte ebenso wie den Kampf für gleiche Rechte und Pflichten jedes Bürgers etwa der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung (African-American Civil Rights Movement, 1954–68) und schweigt auch heute zu der seit 1400 Jahren politisch totalitär wirksamen Schöpfungsordnung der Scharia und zur schariabegründeten, Nichtmuslime diskriminierenden sowie zwingend frauenfeindlichen Jurisprudenz des Fiqh. Zurück nach Europa.

Jeden noch nicht mit Andacht den Koran lesenden Bürger zum Dhimmi zu dressieren diente der Bundesrepublik Deutschland der 19.09.2014. Eigentlich wollten sich die in der BRD organisierten Muslime von der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) distanzieren, so hatten es die Herolde verkündet. Doch es kam ganz anders.

Statt beispielsweise darüber aufzuklären, dass wenig zufällig in jedem heutigen Staat auf der Welt alle erst einmal in Kraft getretenen Schariagesetze den Nichtmuslim und die Frau benachteiligen und eigendynamisch nach immer mehr korankonformen Paragraphen rufen sprich schleichend langsam (Muslimbrüder) oder rasend schnell (IS) eine Diktatur aufbauen, begannen die Tastaturen der lustlosen aber gehorsamen Schreiberlinge zu klappern und die Druckmaschinen zu rattern. Weitblickende Islamlobby und bewusstlose Presse produzierten mit gespenstischer Automatenhaftigkeit Titelzeilen wie:

Muslime wollen mit bundesweitem Aktionstag Zeichen setzen (Süddeutsche), Aktionstag: Muslime gegen Hass (so der WDR), Muslime setzen Zeichen gegen Extremismus (Bundesregierung), Muslime stehen auf gegen Hass und Unrecht (Schura Bremen), Muslime setzen Zeichen gegen Extremismus und Gewalt (tagesschau), Aktionstag: Muslime gegen Hass und Unrecht (RTL Hessen), Muslime stehen auf gegen Hass und Unrecht (Orientbrücke Marburg; radioeins; WDR1), Aktionstag Muslime gegen Extremismus (WDR), Gemeinsam gegen Hass und Unrecht (Bundesinnenministerium), Gegen Hass und Unrecht (RTL Nord).

Jedem muss es ein für alle Mal ins Gehirn eingebrannt werden, nun sag es schon, wie sind Muslime eingestellt, alle Muslime? Gegen Extremismus und Gewalt! Sehr einsichtig von dir du Dhimmi. Wofür kämpfen die Muslime? Gegen Hass und Unrecht! Na bitte, geht doch.

Irgendwas war da doch noch, achja, die immerhin angekündigte Distanzierung vom IS, vom sich auf Koran und Sunna berufenden Islamischen Staat? Schweigen. Vorwurfsvolle Blicke der Imame. Die Dhimmis halten das nicht aus, der ersehnte Freitag der 19.09.2014 ihrer Zeitrechnung ist schließlich angebrochen. Irgendeiner jubelt auf, alle fallen in den Chor ein: Wie schön, man hat sich distanziert, die Islamverbände haben aller religiös begründeten Gewalt abgeschworen, nie wieder Islamismus, hoch der Islam! Gehen wir nur ein paar Stunden zurück.

Der Tag der Erhöhung des Glaubens und die Stunde der Verkündigung war gekommen und über domradio sprach der Präsident des Zentralrats der Muslime in Deutschland.

Ketzer Jacques Auvergne redet ihm dazwischen, schlimme Zweckentfremdung der Scharia wittert Aiman Mazyek:

Es gibt darüber keine Frage, dass das ein Missbrauch der Religion ist und dass diese Terroristen …

Welche Terroristen eigentlich Herr Mazyek, die Armee des Staates Israel?

…, diese Barbaren unseren Glauben in den Dreck ziehen und den Muslimen weltweit schaden. Es gibt durchaus eine Diskussion, dass die Trennschärfe zwischen den mehrheitlich friedlichen Muslimen und den Terroristen kaum noch sichtbar ist, wenn man manche Medienberichte und Aussagen hört. Es gibt schon eine Stimmung in unserem Land, die nicht gut ist …

Zum Demaskieren werde ich im Folgenden vielfach polemisch. Es hat sich ein gefährliches Klima („Stimmung“) entwickelt, die Islamkritik vergiftet das Miteinander „in unserem Land“.

Wer nicht zwischen Islamismus und Islam differenziert beweist mangelnde „Trennschärfe“, mehr Islam bringt stets mehr Frieden.

… und deswegen stehen wir am Freitag auf und sagen, was unsere Position …

Unsere theologische Position, Minhadsch (minhāǧ: Der einfache, klare Weg) bzw. Manhadsch (manhāǧ, der einfache, klare Weg und die Sunna). Für heute allerdings überwiegend unsere die Position verschleiernde Taqiyya, im Islam müssen die Frau und der Dhimmi schließlich nicht alles wissen.

… ist: Was sind unsere Werte,

was tun wir für die Herrschaft Allahs auf Erden

was hat der Prophet zur Gewalt gesagt

warum unterwerfen wir nicht endlich die Gegner Allahs wie vorgeschrieben

was hat er zu den anderen Religionsgemeinschaften gesagt

mögen sie bald demütig die Dschizya entrichten und im Jenseits in der Hölle schmoren

was sagt der Koran zur Barmherzigkeit

schlagt die ungehorsame Ehefrau und tötet den Gegner Allahs in o. g. Barmherzigkeit

und vieles mehr.

Genau, fassen wir uns kurz und kommen zum kalifatsbewegten Text.

Zackzack, Helm ab zum Gebet:

Ansprache des Koordinationsrat der Muslime (DITIB, Islamrat, VIKZ und ZMD) zum Tag „Muslime stehen auf gegen Hass und Unrecht“ am 19.09.2014 –Friedensveranstaltung nach Freitagsgebet

Vollständiger Wortlaut.

Liebe Geschwister, verehrte Gemeinde, sehr geehrte Gäste,

Assalamu alaikum.

Der hanafitische Schariagelehrte al-Ǧaṣṣāṣ ar-Rāzī (917–981) bewertete es islamrechtlich als unerwünscht und eher verwerflich (kuriha), einen Nichtmuslim (kāfir) als Erster mit as-salāmu ʿalaikum zu begrüßen. Der Gruß der künftigen, zumindest potentiellen Paradiesbewohner gebührt keinem Verweigerer rechter Seinsweise.

Das Weltkalifat erst erschafft „Frieden, Zufriedenheit, Glück und Wohlbefinden … für uns und andere“, bis dahin sind die wegbereitenden Sonderrechte durchzusetzen. Wer sich auch im Namen der allgemeinen Menschenrechte der Scharia entgegenstellt und beispielsweise die Gleichberechtigung von Mann und Frau in Maghreb und Nahost und das beibehaltene Lehrerinnenkopftuchverbot für Deutschland fordert sät „Zwietracht, Misstrauen und Hass“:

Mit diesem Friedenswunsch begrüßen wir stets einander. Er erinnert uns bei jeder Begegnung daran, dass Frieden, Zufriedenheit, Glück und Wohlbefinden die Zustände sind, die Allah uns empfiehlt und die wir für uns und andere erstreben sollen. Wir erleben aber seit Jahren und ganz besonders auch in den letzten Tagen und Wochen, dass zwischen den Menschen in Deutschland und weltweit Zwietracht, Misstrauen und Hass gedeihen. Wir erleben, wie Menschen im Namen Allahs Grausamkeiten begehen, andere Menschen quälen, sie aus ihren Häusern vertreiben und ermorden. Sie handeln unter dem Banner des Propheten (…), zeigen mit ihren Verbrechen aber, dass sie kein Wort davon verstanden haben, was Allah uns offenbart hat und wie unser Prophet (…) nach diesen Geboten gelebt hat.

Da, eine Schilderung einer kriegerischen Szene, ganz große Distanzierung vom IS. So jedenfalls spürt es beglückt der Dhimmi. Mit dem Mazyekschen „andere Menschen quälen, sie aus ihren Häusern vertreiben und ermorden“ könnte allerdings ebenso gut jene an islamfromm betriebenen Raketenstellungen zu Recht Anstoß nehmende Jerusalemer Regierung und israelische Armee im Gaza-Streifen gemeint sein, die aus radikal schariatreuer Sicht, weil Allah schon jetzt der König ist, wenn auch noch nicht überall politisch auf Erden so doch Souverän des Weltalls, „unter dem Banner des Propheten“ tätig ist, vom wahren Wesen und Auftrag des Menschen aber „kein Wort“ verstanden hat.

Seien wir nicht ungerecht, vielleicht hat Mazyek ja auch wirklich nur den Islamischen Staat gemeint, doch warum nur sagt uns der ZMD-Chef das nicht unzweideutig?

Das Thema IS nervt die Islamverbandsfunktionäre. So viele abgehackte Köpfe auch noch gefilmt und ins Internet gestellt. Kommen wir daher zurück zum Thema Aktionstag und deuten wir auf die eigentlichen Gräueltaten dieser Monate:

Wir erleben, wie hier in Deutschland unsere Moscheen angegriffen und in Brand gesteckt werden, seit 2012 allein in über 80 Fällen. Unsere Gemeinden sind besorgt und verunsichert, dass wir als Muslime immer stärker ausgegrenzt und angefeindet werden. Wir erleben, wie Menschen hier in Deutschland einander beschimpfen und angreifen – obwohl wir alle das Wort Allahs empfangen haben, obwohl wir die gleichen Propheten verehren, obwohl wir zu dem gleichen Schöpfer beten.

Aus unergründlichem Wollen duldet der Allmächtige euren Frevel falscher Anbetungsweise. Die unendlich schrecklichen Folgen sind euch wohlbekannt, ewige Höllenstrafe mit platzenden Gedärmen nach Trinken kochenden Wassers und erneuerte Haut nur zum erneuerten Hautverbrennen und so weiter, der Terror des IS ist nichts dagegen.

Der Koran liegt auch euch Schlimmen vor, die ihr die gebotene Erhöhungsformel hinter jedem Aussprechen von Allah frech auslasst (beim ZMD wie zufällig drei Leerzeichen, hier markiert: „obwohl wir alle das Wort Allahs empfangen haben“).

(Ein bisschen offene Lüge fehlt nicht, „die gleichen Propheten“ bedeutet selbstredend lückenlos alle Propheten. Mazyeks „obwohl wir die gleichen Propheten verehren“ will den wichtigsten Propheten ja gerade nicht umgehen, welchen die Juden und Christen nun einmal nicht verehren, Mohammed.)

Im Feuer werdet ihr Islamverweigerer ewig brutzeln:

Obwohl Allah keinen Unterschied zwischen den Menschen macht und sie im Jenseits alle nach ihrem Glauben und ihren Taten beurteilen wird, maßen Menschen es sich an, sich über andere Menschen zu stellen und über sie im Diesseits zu richten. Es kann Allah nicht gefallen, wenn Menschen voreinander Angst haben und einander misstrauen, nur weil sie einen anderen Glauben haben.

Ein unverfrorener Angriff auf die Existenz säkularer staatlicher Gerichte, das „sich über andere Menschen zu stellen und über sie im Diesseits zu richten“ bedeutet, dass kein irdischer Richter das Recht hat nach etwas anderem zu urteilen als nach den vom Himmel herab gekommenen Gesetzen. Es ist also beispielsweise korrekt, im Gericht nicht aufzustehen.

Islamische Friedensrichter sind zeitnah durchzusetzen, wie es euch erst vorgestern und gestern Tatjana Hörnle (70. Deutscher Juristentag) empfohlen hat. Ihr wollt doch nicht wagen zuzugeben, vor Hidschab, Burka, Mädchenbeschneidung (vgl. Empfehlung zur Legalisierung der FGM durch genannte Tatjana Hörnle) und dem nach und nach zu implementierenden Islamischen Recht Angst zu haben und uns zu misstrauen?

Jeder Mensch ist von Geburt an Muslim, das ist unsere fiṭra, Weise des Erschaffenseins. Diese Hetzer die gegen den Schleierzwang (Hidschab) anreden sind die, denen Allah „Hass von ihren Herzen“ nehmen möge:

Allah erinnert uns im Koran (Sure 7, Vers 43) daran, dass es die Eigenschaft der Menschen ist, die ins Paradies einziehen, dass Hass von ihren Herzen genommen sein wird. Wie können Menschen dann glauben, dass sie von Allah angenommen werden, wenn sie ihre Mitmenschen hassen und ihnen Unrecht antun?

„Unrecht antun“ bedeutet beispielsweise die Ehefrau oder neunjährige Tochter nicht zum Kopftuchtragen oder alle Jugendlichen gerade nicht zum Beten zu locken, zu ermutigen oder zu zwingen.

(Wer sich etwa als irakischer Christ oder Jeside gegen den Terror des IS wehrt gehört ja vielleicht zu denen, die „ihre Mitmenschen hassen und ihnen Unrecht antun“, Herr Mazyek?)

An der Sinnhaftigkeit der grundrechtswidrigen Scharia Zweifel zu wecken verhindert dass Menschen „voneinander lernen“:

Allah lehrt uns im Koran (Sure 5, Vers 48), dass wir so unterschiedlich erschaffen wurden, damit wir voneinander lernen und im Diesseits um die guten Dinge wetteifern. Er lehrt uns im Koran (Sure 41, Vers 34), gerecht zu sein, auch wenn wir Ungerechtigkeit erfahren und einer schlechten Tat mit einer guten Tat zu begegnen. Denn Allah liebt die, die gerecht handeln. (Sure 5, Vers 42) Deshalb wird jetzt in diesem Augenblick dieser Text in vielen hundert Moscheen in Deutschland verlesen, damit deutlich wird, nach welchen Geboten unseres Schöpfers wir Muslime leben, dass wir Muslime im Angesicht von Hass und Unrecht stets dazu berufen sind, aufzustehen und die Verfolgten und Notleidenden und alle, die Unrecht erfahren, in Schutz zu nehmen. Denn Allah gebietet im Koran (Sure 22, Vers 40), dass die Menschen einander vor Unrecht schützen.

Ihr deutschen Muslime habt die Scharia einzuhalten „Denn Allah liebt die, die gerecht handeln“. Aber was muss ich da hören, da drüben tragen immer noch ein paar Frauen keinen Schleier und denkt ein Ehepaar daran, da sei Allah vor, den Sohn nicht wie vom Himmel befohlen beschneiden zu lassen? Hier im Straßenzug muss bitte unverzüglich mehr Ḥisba, mehr Arbeit der Schariapolizei geleistet werden, „damit deutlich wird, nach welchen Geboten unseres Schöpfers wir Muslime leben“, hat jemand mal die Telefonnummer von Sven Lau.

Die vom ZMD-Vorsitzenden erwähnte Stelle aus der Rede Allahs, Koran 22:40 nennt zwar auch den Schutz von Klöstern und Kirchen doch bereits im Folgevers befiehlt der einzige Gesetzgeber den Menschen die Ḥisba als die Schariadruchsetzung mit Gewaltlizenz: „enjoin what is right and forbid what is wrong (Übersetzung Pickthall), das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten“.

Wir glauben, dass jeder Mensch mit seinem Angesicht Allah zugewandt ist. Dann können wir aber nicht einander in Hass und Verachtung den Rücken zuwenden. Deshalb freuen wir uns, dass heute unsere Gäste, bei uns sind und damit deutlich machen, dass wir alle im Angesicht unsers Schöpfers zusammengehören.

Nur weil auch ihr störrischen Dhimmis von Geburt an Muslime seid müssen wir euch zur wahren Religion locken und können wir euch nicht „in Hass und Verachtung den Rücken zuwenden“. „Deshalb freuen wir uns“ heute einen gewaltigen Aktionstag der Daʿwa an euch zu begehen, einen Aktionstag der Einladung zum Islam. Wenn ihr euch doch nur bekehren würdet.

Wenn ihr aber Dhimmis bleiben wollt und am Tag der Auferstehung schon sehen werdet was ihr davon habt, dann sorgt wenigstens für reibungslose Errichtung des Kalifats, denn wir wollen uns gegen Iblis „erheben“ und wünschen uns, dass ihr mitmacht im islamischen Kampf gegen „Hass“ d. i. Islamkritik und „Unrecht“, islamischen Ungehorsam:

Deshalb wünschen wir uns, dass alle Menschen in Deutschland an unserer Seite stehen und gemeinsam mit uns sich gegen Hass und Unrecht erheben. Wir laden alle Menschen ein, am 03. Oktober, am Tag der Einheit, am Tag der Offenen Moschee, bei uns und mit uns zu sein, und damit ein Signal in Deutschland und in der ganzen Welt zu setzen, dass wir alle zueinander halten und uns füreinander einsetzen, gleich woran wir glauben, wie wir aussehen oder welche Sprache wir sprechen, dass wir gemeinsam ein Schloss gegen das Böse und ein Schlüssel für das Gute sind. Denn Allah lehrt uns im Koran (Sure 3, Vers 104), dass wir eine Gemeinschaft werden, die zum Guten aufruft, gebietet, was recht ist und verbietet, was verwerflich ist.

Der Folgevers (3:105) droht mit dem Pflichtvergessenen mit der Hölle, das macht sich heute Abend auf Sendung nicht so gut, ich bin Medienberater.

Die an vier Stellen im Koran, eben auch in 3:104 zu findende Formel der Ḥisba (enjoining what is right, and forbidding what is wrong (nach Yusuf Ali), al-amr bi-l-maʿrūf wa-n-nahi ʿani l-munkar) ist ebenso die professionelle Grundlage der brutalen Islamischen Religionspolizei Saudi-Arabiens wie für das Tätigwerden der prügelnden Sittenwächter von Taliban, Boko Haram, Al-Shabaab oder, nun gut, IS.

Die in 3:110 wiederholte Formel stellt klar, dass die Nichtmuslime gar nicht gemeint und im Gegenteil mehrheitlich zu den Frevlern zu rechnen sind, „You are the best nation produced [as an example] for mankind (Übersetzung Sahih International), Ye are the best community that hath been raised up for mankind (Pickthall), Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allah. Und wenn die Leute der Schrift glauben würden, wäre es wahrlich besser für sie. Unter ihnen gibt es Gläubige, aber die meisten von ihnen sind Frevler.“

Um dies zu bekräftigen werden wir gleich ein Bittgebet für uns, unsere Gemeinden, aber auch für alle Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt sprechen; ein Gebet, das unsere Herzen für die Gnade unseres Schöpfers öffnen und gegen Zwietracht und Hass versiegeln soll.

Nun gehet hin ihr Rabbiner und Erzbischöfe und betet in euren Synagogen oder Kirchen für den Untergang der Islamkritik. Und ihr Juristen in Hannover, tragt endlich Sorge dafür, jeden vernehmlichen Gegner von Scharia und Fiqh mit noch zu schaffenden Gesetzen wegen Volksverhetzung („Zwietracht“) und Rassismus („Hass“) anzuklagen und einzusperren.

Allah schütze jede und jeden von Euch, Frieden sei mit allen!

Berlin/Köln, 19.09.2014

Soweit Allahs Generalangriff.

Punktgenau am 19.09.2014 publiziert das Bundesinnenministerium die Ansicht der beiden Führer von DITIB und ZMD. Thomas de Maizière durfte den Dhimmiführer machen und lustvoll einknicken nach dem Muster Wir Sünder waren krankhaft misstrauisch gegenüber dem Islam und wer mir heute noch widerspricht gehört zu den Unehrlichen:

Wenn wir ehrlich sind, gab es bei einem beträchtlichen Teil der nicht-muslimischen Bevölkerung in Deutschland einen Generalverdacht: Wir können jetzt damit aufräumen.

Dem edlen muslimischen Führer gelobe ich Thomas-die-Misere, nie wieder etwas Schlechtes über Scharia und Fiqh zu sagen oder sagen zu lassen.

(Aufräumen heißt die Missetat oder die Missetäter beseitigen. Das 2014 erschreckenderweise bereits ministeriell verwendete aufräumen lässt in der deutschen Sprache sehr eindeutig den Aufruf zu Gewalt und baldiger Unterwerfung des politischen Gegners anklingen, vor hundert Jahren erscholl es aus dem Mund eines Volksverhetzers, Kriegstreibers und Kaisers: „jetzt oder nie. Mit den Serben muss aufgeräumt werden, und zwar bald“.)

Nun zu Zekeriya Altuğ. Auch der Vorsitzende der DİTİB-Nord ist ein wahrer Meister des Kitman, des Lügens durch Auslassung. Entlarven wir das das islamrhetorisch Verborgene:

Nach dem elften September mussten wir Muslime in Deutschland uns das erste Mal fragen, …

Und endlich begann die islamische Nachdenklichkeit und Rückbesinnung, war nicht auch insofern Nine Eleven zu etwas Nutze?

… wofür stehen wir?

Allahu akbar, zu Durchsetzung des Kalifats stehen wir.

Zu wem gehören wir?

Zur Partei Satans bei Missachtung der Scharia oder zur Partei Allahs nach einem Erdenleben in islamischem Gehorsam.

Vor dem Urknall der ersten geographisch globalen Schariadurchsetzung war auch in Deutschland alles anders:

Bis dahin haben wir uns als Gäste gefühlt und wir wurden auch als Gäste behandelt.

Wir Pflichtvergessenen hatten keine heiße islamische Identität, waren fleißige Gastarbeiter und haben nach Feierabend wie Ungläubige nur den Kleingarten gepflegt oder Fußball gespielt statt sich für die islamische Machtergreifung ins Zeug zu legen. Nebenbei gesagt, eigentlich sollte man uns wie Aristokraten behandeln und nicht wie Gäste. Seit dem elften September jedenfalls fühlen wir uns korangemäß aristokratisch.

Danach haben sich die muslimischen Verbände neu positioniert – zunächst intern. Heute sagen wir klar: Deutschland ist unsere Heimat.

Was genau wir in Phase Eins nur unter uns („intern“) besprochen haben bleibt vertraulich, nur so viel: weltweit werde aus dem ḥalāl endlich das legal. Dort in Amerika also flogen die drei Flugzeuge in Pentagon und Twin Towers und hier in Europa werde die Scharia Schritt für Schritt juristisch einklagbares System.

Jedes menschengemäß zu nennende Zusammenleben ist die Wiederherstellung von Medina:

Man kann eine salafistische Grundhaltung haben, solange man sich zur freiheitlich-demokratischen Grundhaltung bekennt und die Rechte anderer Menschen respektiert.

Lege falls erforderlich ein Lippenbekenntnis ab, pro forma vernehmlich die fdGO ein bisschen gutheißen sollte keinen Koranleser aus der Fassung bringen. Die Theologie noch der striktesten Scheiche Saudi-Arabiens ist aus DITIB-Sicht völlig in Ordnung und die von Sayyid Quṭb ebenso, solange man „die Rechte anderer Menschen respektiert“ wie sie Allah dem Menschen gesetzt hat.

Das ist von der Glaubensfreiheit gedeckt.

Wer auch in Deutschland islamkritisch oder anders intolerant dem Wunsch eines Muslims nach einer Lebensführung im Einklang mit Koran und Sunna widerspricht ist als Gemeinschaftsfeind auszugrenzen und nach zeitnah zu schaffenden Gesetzen zu bestrafen.

Soweit zu Zekeriya Altuğ.

Fallen nun wir der Taqiyya von Aiman Mazyek ins Wort:

Ich trenne dabei nicht zwischen der Moschee und dem sonstigen Leben

Ganz Deutschland werde Masdschid (masǧid), Ort der Niederwerfung des Menschen und Erhöhung Allahs.

Für mich ist das ein und dieselbe Gemeinschaft

Nur der Vertrag von Medina (nur der Status der monotheistischen Nichtmuslime als Dhimmi) stellt „Gemeinschaft“ her. Wie in der Medinagemeinschaft so in der Deutschlandgemeinschaft.

Ich weiß, die meisten Muslime sehen das heute so

Viele, viele spüren schon wie sehr sie die Scharia wollen und die Dhimma.

Aber eben leider nicht alle …

Leider nehmen einige von uns die Scharia noch nicht ernst genug.

Einige unterscheiden doch zwischen „Moschee“ und „der Welt da draußen“.

Beten kann der Muslim bekanntlich beinahe überall wenn der Ort nur sauber genug ist. Die gesamte Schöpfung huldigt von Natur aus ihrem Schöpfer, das gesamte Universum eine einzige Moschee.

Allahs Gesetze durchdringen das Weltall und müssen Lebensweise und Regierungshandeln auch in Deutschland beherrschen.

Jacques Auvergne

Q u e l l e n

Den Aufruf publizierte der ZMD am 19.09.2014

http://islam.de/24184

Eingestellt auf dem Facebook des DITIB Saarbrücken

https://de-de.facebook.com/pages/DITIB-Merkez-Camii-Saarbr%C3%BCcken/204074803041093

(…) Wir appellieren an alle Moscheen und Gemeinden bei der Aktion unseres Dachverbandes des KRM „Muslime stehen auf – gegen Hass und Unrecht“ am 19. September mitzumachen, und ein Zeichen zu setzen.

Unsere Gebete sind bei allen Menschen, Muslime und Nicht-Muslime, die Leid, Unrecht, Ausgrenzung, Gewalt und Terror ausgesetzt sind. Möge Allah/Gott Frieden in dieser Welt verbreiten.

Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD) Köln, 18. September 2014

(Veröffentlicht bei DMK Braunschweig)

https://de-de.facebook.com/dmkbs

Der die politischen und klerikalen Eliten erregende 19.09.2014 kam heran und war deutschlandweit mit der inzwischen leider gebotenen partiellen Pressezensur zu umhüllen. Nach dieser sind Fakten zu Scharia und Fiqh nicht anszusprechen. Auf auf domradio („In rund 2.000 Moscheen wollen Muslime in Deutschland am Mittag gegen Hass und den Missbrauch der Religion protestieren. … Nach dem Freitagsgebet soll es bundesweit Mahnwachen und Friedensgebete geben. “) durfte der Freund der Schariagesetze Aiman Mazyek den Tag der Islamerhöhung („Muslimischer Aktionstag“) erklären.

http://www.domradio.de/themen/islam-und-kirche/2014-09-19/muslime-protestieren-bundesweit-gegen-hass-und-extremismus

Eines von beiden freilich muss kaputtgehen, sobald sich AEMR und Scharia auf der berüchtigten Augenhöhe begegnen. Die Überschrift duldet keinen Widerspruch zur vorordneten Harmonie. Jetzt aber zackig, Dhimmi, sprich es Führer Aiman nach:

Mazyek: „Der Islam ist eine friedliche Religion!“

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) wird in Hannover auf einer von insgesamt neun Großveranstaltungen sprechen. In München wird die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), erwartet, in Berlin der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, und in Frankfurt am Main der Präsident des Zentralrates der Juden, Dieter Graumann. Weitere Großveranstaltungen sind in Bielefeld, Mölln, Hamburg, Oldenburg und Stuttgart geplant.

epd 19.09.2014

http://aktuell.evangelisch.de/artikel/109699/mazyek-der-islam-ist-eine-friedliche-religion

Zwei Tage eher, am 17.09.2014 ließen Die Welt und Hürriyet Zekeriya Altuğ (DÍTÍB), Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime (ZMD) und Bundesinnenminister Thomas de Maizière den Islam schönreden und suggerierten sinngemäß: Die Islamapostaten vom Islamischen Staat (IS) haben uns Koran und Scharia geklaut. Die Verpflichtung zur Durchsetzung von Allahs Herrschaft sei ein Entführungsopfer:

„Verbrecher die den Islam kidnappen“

Gemeinsames Interview von Bundesinnenminister de Maizière, Aiman Mazyek (Zentralrat der Muslime) und Zekeriya Altug (Ditib)

Altuğ: Wir wollen deutlich machen, dass Hass und Gewalt nicht im Namen des Islam legitimierbar sind. … Viele dieser Kämpfer, die nach Syrien oder in den Irak reisen, sind von ihrem Umfeld her gar nicht so nah mit dem Islam verbunden [Altuğ legt uns nahe, dass die Glaubenskrieger nicht zuviel sondern zuwenig authentische Religion besäßen]. Sie finden erst in späten Jahren zum Islam, meist übers Internet, aber nicht über einen kompetenten Imam in einer Moscheegemeinde [die Kämpfer für Allahs Recht hätten ein verzerrtes Bild von Islam, Kalif Ibrahim hätte seine Religion falsch verstanden].

Mazyek: Dieser Tag ist für uns ein Tag, wo wir bei den Opfern sind, und dabei spielt es keine Rolle, ob sie Muslime, Juden, Yeziden, Christen oder andere sind. Wir wollen nicht schweigen zu diesem Unrecht und dem, was diese Menschen [welche? Mazyek spricht IS nicht aus] vorgeben im Namen des Islam [zu] tun. Sie sind [wer genau und warum eigentlich?] Verbrecher, Mörder, die den Islam kidnappen. Wir wollen deutlich machen, dass die Mehrheit der Muslime nicht nur hierzulande, sondern weltweit anders denkt und handelt. Sie haben Recht, wenn Sie sagen, wir distanzieren uns immer wieder [wovon eigentlich wird sich distanziert?], reicht das denn und wir sind der Meinung, nein. Es reicht eben nicht. Wir brauchen proaktive Veranstaltungen, wo wir deutlich machen, für welche Werte wir stehen [distanziert sich der ZMD von der Kairoer Charta der Menschenrechte im Islam oder wenigstens vom Gründungsdokument der Hamas? Nein, Aiman Mazyek will die Herrschaft Allahs auf Erden durchsetzen und immer mehr schariakonforme Gesetze ins deutsche Recht implementieren].

de Maizière: Die Aktion der Muslime gegen Extremismus ist großartig [warum, hat man sich von der Pflicht zum Hidschab oder von Scheich al-Qaradawi verabschiedet?]. Sie zeigt, dass sich die Mehrheit der Muslime von jeder Form der Gewalt distanziert [nein das zeigt uns der Aktionstag nicht]. Ich unterstütze ausdrücklich, dass mit diesem Friedensgebet auch darauf hingewiesen wird, dass Muslime in Deutschland Opfer von Gewalt und Islamfeindlichkeit sind [der Islam ist eine Glaubenslehre, ein Mensch aber wird nicht von Ideologiekritik verletzt sondern allenfalls von praktizierter Muslimfeindlichkeit und gerade nicht von „Islamfeindlichkeit“. Will der zum Totalitarismus der Schariagesetze schweigende Innenminister suggerieren, dass jede Islamkritik gleichsam naturgesetzlich zu körperlicher Gewalt an Koranlesern führen muss und in Deutschland Islamkritik auf Dauer verbieten?].

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Interviews/DE/2014/09/interview-die-welt-und-huerriyet.html

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Eine Antwort to “405. Die Scharia durchsetzen: „Proaktiv gegen Muslimfeindlichkeit und Unrecht“”

  1. Klaus Neumann Says:

    Der Islam hat sich am 19.9. als tragende Säule der FdGO in Deutschland in das Bewusstsein der Deutschen eingebrannt. Der Islam ist daher nun in Deutschland nicht nur die nach eigenem Dafürhalten den anderen Religionen weit überlegene Religion sondern auch noch der weit bessere Demokrat, da nachweislich frei von der die reine Demokratie schädigenden Islamophobie.

    Wer des Englischen mächtig ist kann hier schauen, wie der Islam in Indien als der bessere Hinduismus firmiert und den Anspruch verkörpert, schon immer das eigentlich tragende religiöse Moment Indiens gewesen zu sein, weil der Islam als die fortgeschrittenere Religion den Hinduismus besser erklärt, als dass das der Hinduismus selber für sich tun kann, hier unter http://www.youtube.com/watch?v=fbKPUGtQHtg

    Da fällt mir ein, was Pierre Vogel einmal sinngemäss so über den Islam gesagt hat: die Grösse Allahs liegt eben gerade darin, dass er immer eine Überraschung aus seiner grossen Wundertüte für uns bereit halten kann, von der wir vorher nichts ahnen konnten. Soll heissen, dass die Taqiyya verträumten Führer des Islam sich gemäss des Auftrags des Korans immer neu erfinden müssen, solange die Kräfteverhältnisse in einer Gesellschaft nicht so sind, dass der Islam als erster und einziger bestimmen kann, wo es lang zu gehen hat.

    Der Islam ist eben immer und zu jeder Zeit der erste und beste. Die Muslime in den westlichen Demokratien fühlen sich von daher in ihrer Stellung als die besten und zur Führung prädestinierten zu Unrecht zurückgesetzt und zurecht immer beleidigt. Wir und unsere Gesellschaft sind ein einziger dauernder Affront gegen den Islam. Diese Dauerbeleidigung des Islam durch unsere schiere Anwesenheit lässt sich allein dadurch heilen, dass wir ihnen alles geben, was sie von uns fordern.

    Hier hat dann einmal einer die im Koran vorgeschriebene Taqiyya vergessen, die solange gilt, wie die Muslime in der Minderheit sind http://www.youtube.com/watch?v=yyWDV4qpvQc
    Danach, wenn die Mehrheit in einer Gesellschaft erobert ist, dann darf die Maske fallen, so wie sie dieser auf youtube gezeigte Muslim hat fallen lassen.

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