365. Das Jahr der Ex-Muslime: 2014

كسر حاجز الصمت

kasara ḥāǧiz aṣ-ṣamt

briser la loi du silence

breaking the wall of silence

Das Schweigen brechen

Raif Badawi, ein saudischer Blogger und Islamkritiker, wurde zur Todesstrafe verurteilt, nachdem er zu 600 Peitschenhieben verurteilt worden war.[1]

Man muss mehrere Sprachen können, wenn einem solche Nachrichten nicht entgehen sollen, denn die deutschsprachigen Medien haben darüber nichts berichtet.

Leider ist Badawi nicht der erste und der einzige Blogger, welcher wegen seinen kritischen Veröffentlichungen über den Islam zu hohen Strafen und sogar zum Tode verurteilt worden ist.

Wir haben im November letzten Jahres die traurige Nachricht über die Ermordung von Sattar Beheshti, einem Blogger aus dem Iran im Gefängnis des islamischen Regimes erfahren.[2]

Es gibt leider noch weitere Beispiele. Im Januar 2013 wurde in Bangladesch der Blogger Asif Mohiuddin, ein 29 jähriger Freidenker, niedergestochen.[3] In Februar wurde Ahmed Rajib, ein 35 jähriger Atheist und Blogger ebenso in Bangladesch brutal ermordet.[4] Beide durch Islamisten. Die Islamisten haben ihre Brutalität zum Höhepunkt gebracht und zur Ermordung von 84 Bloggern in Bangladesch aufgerufen. Im April 2013 wurde u. a. durch den ZdE Großbritannien eine weltweite Kampagne gegen den Mordaufruf in Bangladesch gestartet.[5]

Solche Kampagnen helfen zwar die Stimmen der Atheisten, Freidenker und Ex-Muslimen zu erheben und in einigen Fällen sie zu retten, aber das ist nicht genug.

Die Medien in Deutschland berichten sehr wenig bis gar nichts über solche Fälle. Die Menschenrechtsverletzungen und die Brutalität der islamischen Terrorgruppen in solchen Ländern werden gern stillschweigend ignoriert.

Tatsache ist, dass die Stimmen gegen Islam und Scharia immer lauter werden. Das Jahr 2012 war das Jahr des „arabischen Frühling“ und Diktatoren in islamisch geprägten Ländern wurden gestürzt. Unabhängig von dem, was jetzt in Ländern wie Ägypten und Tunesien geschieht, wollen die Mehrheit der Menschen keine barbarischen und menschenrechtsfeindlichen islamischen Gesetze und Regeln und schon gar nicht islamische Herrscher in ihren Ländern haben.

Tatsache ist auch, dass wir im Jahr 2013 mit Freude die Verbreitung der Ex-Muslime weltweit erlebt haben, insbesondere in islamisch geprägten Ländern. In Marokko wurde offiziell der Zentralrat der Ex-Muslime gegründet.

Viele Ex-Muslime haben sich in der Öffentlichkeit zu erkennen gegeben und wollen aktiv agieren.

Dieser Trend ist ansteigend und genau das wurde zu einem großen Problem in „islamischen“ Ländern und bereitet den Regierungen in westlichen Ländern Kopfschmerzen, welche versuchen dies ignorant zu verdrängen.

Das ist die Pflicht aller Atheisten, Menschenrechtler und Ex-Muslime das Jahr 2014 zu dem Jahr der Ex-Muslime zu machen, deren Stimme lauter denn je zu erheben, die Islamisten und deren Drohungen zurückzuweisen und die westlichen Medien und Regierungen wachzurütteln.

Zentralrat der Ex-Muslime

05.01.2014

Zentralrat der Ex-Muslime

Postfach 801152

51011 Köln

exmuslime@gmail.com

http://www.ex-muslime.de

Facebook: Zentralrat der Ex-Muslime Deutschland

https://www.facebook.com/pages/Zentralrat-der-Ex-Muslime-Deutschland/486839381365629

Q u e l l e n

[1] Saudi-Arabien: Blogger Raif Badawi wegen „Beleidigung des Islam“ zum Tode verurteilt

http://german.ruvr.ru/news/2013_12_26/Saudischer-Blogger-wegen-Besprechung-von-Islam-zu-Todesstrafe-verurteilt-4335/

Raif Badawi (*1982) … gründete 2008 das Online-Forum Freie Saudische Liberale, eine Website über Politik und Religion in Saudi-Arabien. Die Behörden reagierten mit Repressalien, wie einem Reiseverbot und Einfrieren der Konten. Am 17. Juni 2012 wurde er verhaftet und es wurde ein Verfahren wegen Apostasie eingeleitet. Ein islamisches Rechtsgutachten stellte im März 2013 fest, dass er ein Ungläubiger sei. Unter anderem wurde ihm vorgeworfen, er habe Muslime, Christen, Juden und Atheisten als gleichwertig bezeichnet. Am 28. Juli 2013 wurde bekannt, dass er zu sieben Jahre Haft und viermal 150 Peitschenhieben verurteilt worden war.

http://de.wikipedia.org/wiki/Raif_Badawi

On 17 June 2012, he was arrested on a charge of insulting Islam through electronic channels

http://en.wikipedia.org/wiki/Raif_Badawi

In July, a Jeddah criminal court found Badawi, who has been in prison since June 2012, guilty of insulting Islam through his Free Saudi Liberals website and in television comments.

Badawi was sentenced to seven years in prison and 600 lashes. …

Badawi’s legal troubles started shortly after he started the Free Saudi Liberals website in 2008. He was detained for one day and questioned about the site. Some clerics even branded him an unbeliever and apostate.

Human rights groups accuse Saudi authorities of targeting activists through the courts and travel bans. Amnesty International has said Badawi’s „is clear case of intimidation against him and others who seek to engage in open debates about the issues that Saudi Arabians face in their daily lives.“

CNN could not reach Saudi Arabian government officials for comment. …

von: Salma Abdelaziz

aus: Wife: Saudi blogger recommended for apostasy trial

auf: CNN 26.12.2013

http://edition.cnn.com/2013/12/25/world/meast/saudi-blogger-death-sentence/index.html

In einer Fatwa verurteilte ein Islamischer Rechtsgelehrter, Sheikh Abdul Rahman bin Nassir Al Barrak, den Blogger als „Ungläubigen“ (Islamapostaten, Ex-Muslim).

En mars 2013, quatre mois avant sa condamnation, un fondamentaliste religieux, le cheik Abdulrahman al-Barrak, avait lancé une fatwa contre lui, le considérant comme un „non-croyant“.

http://www.france24.com/fr/20131227-arabie-saoudite-badawi-blogueur-peine-mort-islam/

Der Raif Badawi zu einem Apostaten erklärende Scheich Abdurrahman bin Nasir al-Barrak hatte im März 2008 zwei Journalisten der Zeitung Al-Riyadh, Abdullah ibn Bidschad al-Utaibi und Yusuf Abu l-Chail, für ihre sie „ketzerischen Artikel“ mit der Todesstrafe bedroht, wenn sie nicht bereuen würden.

two writers should be tried for apostasy for their „heretical articles“ and put to death if they do not repent

http://in.reuters.com/article/2008/03/15/idINIndia-32509120080315

2010 drohte Scheich Abdurrahman al-Barrak jedem, der sich für eine Aufhebung der islamischen Geschlechtertrennung etwa am Arbeitsplatz oder in Schule und Universität einsetzt, mit dem Tode, da dies der Scharia widerspreche.

„Wer Geschlechtermischung erlaubt, erlaubt eine verbotene Sache und wer das macht ist ein Ungläubiger … entweder lässt er von seinem Tun ab oder er muss getötet werden“

„Wer seiner Tochter, Schwester oder Ehefrau erlaubt, gemeinsam mit Männern zu arbeiten oder zu studieren, vernachlässigt seine Ehre und begeht eine Art von Zuhälterei.“

A prominent Saudi cleric has issued an edict calling for opponents of the kingdom’s strict segregation of men and women to be put to death if they refuse to abandon their ideas.

Shaikh Abdul-Rahman al-Barrak said in a fatwa the mixing of genders at the workplace or in education „as advocated by modernisers“ is prohibited because it allows „sight of what is forbidden, and forbidden talk between men and women“. …

„Whoever allows this mixing … allows forbidden things, and whoever allows them is an infidel and this means defection from Islam … Either he retracts or he must be killed … because he disavows and does not observe the Sharia,“ Barrak said.

„Anyone who accepts that his daughter, sister or wife works with men or attend mixed-gender schooling cares little about his honour and this is a type of pimping,“ Barrak said.

http://in.reuters.com/article/2010/02/23/idINIndia-46408620100223?pageNumber=1&virtualBrandChannel=0&sp=true

Im Februar 2012 ohne Gerichtsverfahren von Malaysia nach Saudi-Arabien ausgeliefert wurde der 23-jährige Poet und Publizist Hamza Kashgari Dem jungen Dichter drohte dort die Todesstrafe, nachdem er auf Twitter eine imaginäre Begegnung mit dem Propheten Mohammed geschildert hatte, partnerschaftlich-kritisch und auf Augenhöhe: „ich werde mich an deinem Geburtstag nicht vor dir verbeugen, … ich werde nicht für dich beten“.

Seine drei nachdenklichen Tweets hatten ausgereicht, dass ein hochrangiges Komitee islamischer Kleriker ihn zum „Ungläubigen“ erklärte und forderte, dass er vor Gericht gestellt werde. Mehr als 13.000 Menschen schlossen sich einer Facebook-Seite an, die seine Hinrichtung fordert.

On your birthday, I shall not bow to you. … I shall speak to you as a friend, no more. … I will say that I have loved aspects of you, hated others, and could not understand many more. … I have loved the rebel in you, … I do not like the halos of divinity around you. I shall not pray for you.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/saudi-arabischer-blogger-drei-twitter-nachrichten-schon-droht-die-todesstrafe-a-814479.html

„Die Frauen von Saudi-Arabien werden nicht in die Hölle kommen“, so holt Kashgari aus, um treffsicher auf die Entrechtung und Entwürdigung der Frau im islamisch beherrschten Land anzuspielen: „es ist unmöglich, dort zweimal hinzugehen.“

According to Saudi reports, King Abdullah was among those requesting the prosecution of Hamza Kashgari, a 23-year-old columnist for a newspaper in Jeddah. Mr. Kashgari, a supporter of the cause of liberal change that triggered the Arab Spring, sent out tweets on Muhammad’s birthday addressing him as an equal and saying, “I love many things about you and hate others.” For good measure, he objected to the status of Saudi women, saying they won’t go to hell “because it’s impossible to go there twice.”

The Washington Post 13.02.2012

http://www.washingtonpost.com/opinions/a-kings-hypocrisy/2012/02/13/gIQA71wxBR_story.html

[2] Iran: Blogger Sattar Beheshti ist auf ungeklärte Weise während einer mehrtägigen Haft im Evin-Gefängnis ums Leben gekommen

http://www.heise.de/tp/artikel/37/37974/1.html

Reporters Without Borders is deeply shocked to learn of the death two days ago of the netizen Sattar Beheshti, six days after he was arrested and taken into custody in Tehran. His family learned of the tragic news in a message to his mother asking her to collect the body the next day. Beheshti was believed to have died under torture while he was being interrogated. …

Beheshti, a 35-year-old worker and political activist, was arrested at his home on 30 October by the FTA, Iran’s cyber police, for “actions against national security on social networks and Facebook”, before being taken to an unknown location. Security officers seized his computer. Beheshti was known to the police and had already been arrested during the student riots in 2002.

According to information received by Reporters Without Borders, the family came under pressure to bury the body quickly and was ordered under threat not to inform the media.

The 54-year-old Canadian-Iranian journalist Zahra Kazemi also died under torture while in detention in Iran, on 10 July 2003. She had been arrested on June 23 June while she was photographing the families of inmates outside Evin prison.

The blogger Omidreza Mirsayafi, arrested on 7 February 2009, died on 18 March 2009 in disturbing circumstances.

Hoda Saber, the 52-year-old former editor of Iran-e-Farda imprisoned in August 2010, died of a heart attack the following year. According fellow prisoners in block 350 at Evin prison, “the prison authorities did not do what was necessary to transfer him to hospital in time, and he was mistreated by the staff of the Evin prison infirmary”.

The journalist had begun a hunger strike on 2 June 2011 in protest against the tragic death of fellow journalist Haleh Sahabi after she was physically attacked by an intelligence ministry official at the funeral of her father, opposition politician Ezatollah Sahabi.

http://en.rsf.org/iran-jailed-netizen-sattar-beheshti-08-11-2012,43659.html

[3] Über Asif Mohiuddin aus Bangladesch schreibt die bekannte Menschenrechtlerin und insbesondere Frauenrechtlerin, Ärztin, Schriftstellerin und Islamkritikerin Taslima Nasreen

http://freethoughtblogs.com/taslima/tag/asif-mohiuddin/

Reporter ohne Grenzen berichtet im April 2013 über den drei Monate vergangenen Mordversuch an Asif Mohiuddin. Damals war der Religionskritiker durch einen Angreifer mit einem Messer schwer verletzt worden. Nun lässt ein von Premierministerin Hasina Wajed kontrolliertes Komitee „Gott lästernde“ Blogger verhaften und vor Gericht bringen.

Blogger Asif Mohiuddin arrested over “blasphemous” blog posts

Asif Mohiuddin, a militant atheist blogger who has been hounded by Bangladeshi Islamists and officials, was arrested today by the Detective Branch of the Dhaka police and is currently being interrogated about his recent posts. The police say he could be taken before a judge tomorrow.

“We call for Mohiuddin’s immediate and unconditional release,” Reporters Without Borders said. “After being the victim of knife attack in January, he is in very poor health and needs constant medical attention. The Detective Branch told us he is being ‘treated well’ but the opposite is happening – he continues to be held in deplorable conditions of hygiene and lack of access to medical treatment.

“The persecution of atheist bloggers is the result of a political desire to restrict freedom of expression and reinforce censorship in the name of combatting blasphemy. The home ministry’s announcement that seven other bloggers are to be arrested is meant to discourage news providers. This is unacceptable and contrary to all the fundamental freedoms we defend.” …

His arrest follows the creation of a committee on 13 March that is tasked with identifying “blasphemous” bloggers and bringing them to justice. The committee is under the control of the prime minister’s office.

Police investigators already questioned Mohiuddin about his blog on 23 March. Today’s arrest comes a day after three other bloggers –Subrata Adhikari Shuvo, Mashiur Rahman Biplob and Rasel Parvez – were arrested on similar grounds.

Mohiuddin was badly wounded in an apparent murder attempt in Dhaka on 14 January. Another blogger, Ahmed Rajib Haider, was found hacked to death in a Dhaka street a month later, on 15 February.

http://en.rsf.org/bangladesh-blogger-asif-mohiuddin-arrested-03-04-2013,44295.html

Die aus Bangladesch stammende und in der Vergangenheit immer wieder von Islamradikalen bedrohte Taslima Nasrin kritisiert die aktuelle politische Lage im Bangladesch unter der amtierenden Premierministerin Hasina Wajed und verteidigt den Blogger Asif Mohiuddin:

„Will die Regierung versuchen zu beweisen, dass Asif genau so schuldig ist wie die Islamisten, die versuchten, ihn zu ermorden? … Premierministerin Hasina Wajed war eine sanfte Islamistin. Jetzt versucht sie, eine radikale Islamistin zu sein. Sie hilft den Islamisten dabei, ihren Traum zu erreichen – Bangladesch in ein fundamentalistisches Land zu verwandeln. Hasina Wajed hat verhindert, dass ich mein Land betreten kann, weil ich eine Atheistin und Feministin bin. Sie wirft aufgeklärte Blogger ins Gefängnis weil jene Blogger nicht an Gott glauben. …“

Does the government try to prove that Asif is as guilty as the Islamists who tried to murder him? …

Asif wrote blogs expressing his thoughts on atheism, secularism and humanism. He did not kill anyone in the name of atheism. He asked no one to kill anyone to save atheism. He used his keyboard or pen to tell the truth. Islamists nearly killed Asif with knives. The government of Bangladesh thinks there is no difference between Asif, the freethinker and a bunch of murderers.

Prime Minister Sheikh Hasina was a soft-core Islamist. She is now trying to be a hard-core Islamist. She is helping the Islamists for their dreams–of turning Bangladesh into a fundamentalist country–come true.

Sheikh Hasina has been preventing me from entering my country because I am an atheist and a feminist. She put enlightened bloggers in prison because those bloggers do not believe in God.

‘What is the difference between Islamists and Sheikh Hasina?’ I asked.

A friend of mine said, ‘the difference between Islamists and Sheikh Hasina is that Islamists do not pretend to be secular.’

Taslima Nasrin

Gefunden auf der Seite Sceptikal Science

http://www.skeptical-science.com/religion/bangladesh-blogger-asif-mohiuddin-jail-outrage/

[4] Ahmed Rajib Haider (*1982) war ein bekannter Religionskritiker, Islamkritiker und Blogger aus Bangladesch, der unter dem Pseudonym ‚Thaba Baba‘ arbeitete. Am 15. February 2013 wurde er von Aktivisten einer dschihadistischen Gruppe brutal umgebracht, die der auch in Pakistan einflussreichen radikalislamischen, an Maududi orientierten Partei Jamaat-e-Islami (JI) nahe steht.

http://en.wikipedia.org/wiki/Ahmed_Rajib_Haider

Die Dschihad-Miliz Ansarullah Bengali Team hat Verbindung zu al-Qaida und dem Dschihad-Ideologen Anwar al-Awlaki

http://archive.thedailystar.net/beta2/news/blogger-rajibs-killers-linked-to-al-qaeda-db/

Bangladesch im Februar 2013, Islamaktivisten fordern die Hinrichtung von Bloggern wegen „Gotteslästerung“, Islamists demanding the execution of bloggers they accuse of blasphemy.

http://www.news.com.au/world/four-killed-in-blasphemous-bloggers-riot/story-fndir2ev-1226583945159

[5] Das Council of Ex-Muslims of Britain und andere bestimmten den 25.04.2013 zum Internationalen Tag der Verteidigung der Blogger aus Bangladesch:

Defend Bangladeshi Bloggers, Events, Ex-Muslims in Morocco and More

by Maryam Namazie

http://freethoughtblogs.com/maryamnamazie/2013/04/15/defend-bangladeshi-bloggers-events-ex-muslims-in-morocco-and-more/

Aus der Presseerklärung der britischen Ex-Muslime, 11.04.2013

Fortgesetzt bedrohen die Islamisten von Bangladesch bekannte Gesellschafts- und Religionskritiker und haben „zur Hinrichtung von 84 atheistischen Bloggern“ aufgerufen, weil sie „die Religion beleidigt“ hätten. Statt jetzt aber die Meinungsfreiheit zu verteidigen und die Freidenker zu beschützen, hat die Regierung von Bangladesch einige Blogger verhaftet und angekündigt, andere anzuklagen und hat Webseiten und Blogs geschlossen.

On 25 April 2013 we stand with Bangladeshi bloggers and activists!

In January, 29 year old blogger Asif Mohiuddin was stabbed. In February, 35 year old atheist blogger involved in the Shahbag protests, Ahmed Rajib, was brutally killed. Islamists continue to threaten prominent bloggers and have called for the “execution of 84 atheist bloggers for insulting religion”.

Rather than defend freedom of expression and protect freethinkers, the Bangladeshi government has arrested several bloggers, promised to pursue others, and shut down websites and blogs.

http://ex-muslim.org.uk/2013/04/on-25-april-2013-we-stand-with-bangladeshi-bloggers-and-activists/

2 Antworten to “365. Das Jahr der Ex-Muslime: 2014”

  1. Jacques Auvergne Says:

    Mukto-Mona
    freethinkers, Free Minds
    Der freie Geist

    Zwei mit Hieb- und Stichwaffen ausgerüstete Männer haben in Bangladesch den Ingenieur, Buchautoren und bekannten Atheisten Avijit Roy ermordet. Die beiden Täter waren mit Komplizen unterwegs, alle entkamen unerkannt.

    ::

    Am Donnerstagabend wurde der 42-Jährige Autor sowie Gründer und Betreiber des Forums Mukto-Mona (freethinkers, Free Minds) nah am Uni-Campus der Hauptstadt Dhaka durch Radikale mit Macheten, Beilen und Messern angegriffen und umgebracht. Beide hauptsächlichen Angreifer und die Mittäter konnten unerkannt entkommen.

    Zum Zeitpunkt des Angriffs waren das Ehepaar auf dem Rückweg von der jährlichen Buchmesse, die 2015 auch zwei Bücher Roys beworben hatte, und gerade per Fahrrad-Rikscha unterwegs.

    Zwar versuchten Helfer, den Verblutenden schnell in eine Klinik zu bringen, doch die schwersten Kopfverletzungen waren rasch tödlich und Roy starb noch auf dem Weg zum Krankenhaus. Abhijit Roys Ehefrau, Rafida Ahmed (Rafida Ahmed Bonna) wurde durch Messerstiche schwer verletzt. Sie überlebte und verlor einen Finger.

    Hunderte von Trauernden sind auf die Straße gegangen fordern die Aufklärung der Tat. Am Ort des Mordes legen Leute Blumen nieder.

    Zwar beruflich erfolgreich in der Welt der Technik tätig, erlangte Avijit (Abhijit) Roy vor allem durch seine humanistisch und religionsfrei geprägten Werke Obisshahser Dorshon (Die Philosophie des Unglaubens) und Biswasher Virus (Das Glaubensvirus) weite Anerkennung.

    Der Ermordete, Sohn eines Professors der Physik an eben dieser Universität zu Dhaka, hatte einige Zeit in den USA gelebt und sein Leben dem wichtigen und leider noch fernen Ziel gewidmet, aus Bangladesch eine säkulare Demokratie zu machen. Roy’s life was dedicated into turning Bangladesh toward secular democracy.

    Ein Foto des Freidenkers.

    2007 hatte Roy gesagt:

    „Unser Ziel bleibt eine Gesellschaft, die nicht mehr dem Diktat treuloser Führungen, dem gemütlichen Aberglauben, den lähmenden Traditionen oder dem erstickenden Fundamentalismus ausgeliefert ist, sondern die auf Vernunft, Mitgefühl, Menschlichkeit, Gleichheit und Wissenschaftlichkeit aufgebaut ist. Our aim is to build a society which will not be bound by the dictates of arbitrary authority, comfortable superstition, stifling tradition, or suffocating orthodoxy but would rather be based on reason, compassion, humanity, equality and science.“

    siehe bei: Justin Moyer (American atheist blogger hacked to death in the street in Bangladesh), The Washington Post 27.02.2015

    http://www.washingtonpost.com/news/morning-mix/wp/2015/02/27/american-atheist-blogger-hacked-to-death-in-the-street-in-bangladesh/

    The Virus of Faith

    http://www.goodreads.com/author_blog_posts/7731870-the-virus-of-faith

    Bangladesch hat eine wichtige Persönlichkeit verloren.

    Abhijit Roy war einerseits so mutig gewesen, auf Mukto-Mona den Islam zu kritisieren, und andererseits altruistisch genug, in dem unter der allgemeinen Zensur schwer leidenden Land auf seinem Blog mehr und mehr anderen Autoren und zunehmend vielen Gästen eine Plattform zur Diskussion zu bieten. Der von ihm gegründete Blog Mukto-Mona hatte zuletzt acht Moderatoren.

    Schon oft hatte man den Religionsfreien bedroht.

    Als Vorsitzender Bloggervereinigung von Bangladesch (Bangladesh bloggers’ association) ist Imran Sarker um die Sicherheit von Bloggern und Atheisten im Land besorgt. Sarker spricht von einer: „Kultur der Straflosigkeit“, nennt den Angriff auf den Autoren und seine Ehefrau: „empörend“, kündigt Proteste an und fordert die Aufklärung des Mordes innerhalb der nächsten 24 Stunden: Avijit’s [Abhijit’s] killing once again proved that there is a culture of impunity in the country.

    Auf Facebook stellt Pinaki Bhattacharya, ein Blogger und Freund des Ermordeten, fest, dass im radikal islamisch geprägten Land ein Atheist das denkbar einfachste Ziel sei, den man einfach so angreifen und ermorden könne, „In Bangladesh the easiest target is an atheist. An atheist can be attacked and murdered.“

    2013 zerfleischten Radikale den Blogger Ahmed Rajib Haider genannt Thaba Baba, mutmaßlich islambewegte Täter zerhackten also auch schon ihn. Zehntausende von Menschen gingen damals auf die Straße, um gegen die Gewalt zu protestieren, während radikale Muslime zur gleichen Zeit forderten, alle atheistischen Blogger wegen Gotteslästerung hinzurichten.

    Angeblich zu ihrem eigenen Schutz nahm die Regierung daraufhin vier Blogger fest und sperrte sie ein, mehrere religions- und soziokritische sprich v. a. islamkritische Internetseiten und Blogs wurden durch den Staat stillgelegt.

    Atheist blogger Ahmed Rajib Haider was hacked to death in 2013 by members of a little-known Islamist militant group, triggering nationwide protests by tens of thousands of secular activists. …

    Hardline Islamist groups have long demanded the public killing of atheist bloggers and sought new laws to deal with writing critical of Islam.

    vgl. bei: Agence France-Presse (American atheist blogger hacked to death in Bangladesh), in: The Guardian, 27.02.2015

    http://www.theguardian.com/world/2015/feb/27/american-atheist-blogger-hacked-to-death-in-bangladesh

    IHEU
    Die Internationale Humanistische und Ethische Union würdigt Avijit Roy und verurteilt seine Ermordung.

    http://iheu.org/humanists-appalled-at-the-murder-of-secular-activist-and-writer-avijit-roy/

    Avijit Roy

    Vor einem Jahr, im März 2014 wurde der Online-Buchversand Rokomari durch den militant islambewegten Farabi Shafiur Rahman bedroht, welcher der an Maududi orientierten sprich streng schariatreuen Partei Jamaat-e-Islami angehörig sein soll. Der Versand Rokomari nahm Roys Bücher aus dem Programm, der nun Ermordete weilte damals gerade in den USA.

    Ahmed Rajib Haider genannt Thaba Baba war am 15.02.2013 in der Nähe seiner Wohnung tot aufgefunden worden, mit aufgeschnittener Kehler und Machetenhiebe am Kopf. Sieben Mitstudenten und ein Geistlicher wurden der Tat angeklagt. Der Kleriker kam rasch frei.

    Rajib was found dead near his Dhaka home on February 15, 2013, with his throat slit and machete wounds to his head. Seven college students and a Muslim cleric [Farabi, Farabi Shafiur Rahman] were charged with his murder. …

    Nach Rajibs Ermordung forderten die diversen Schariabewegten die Hinrichtung anderer atheistischer Blogger sowie neue, vom Staat zu schaffende härteste Blasphemiegesetze.

    Following Rajib’s death, fundamentalist Islamic groups launched massive nationwide protests demanding the execution of other atheist bloggers and the enactment of a blasphemy law, which led to violent clashes with government forces.

    Erst im Januar 2013 war der Atheist Asif Mohiuddin durch Mitglieder einer kleinen, al-Qaida nahen Gruppe niedergestochen worden, er überlebte.

    Asif Mohiuddin, a well known self-styled “militant atheist” blogger narrowly escaped death after being stabbed near his office in Dhaka in January 2013 by members of a militant group with al-Qaeda ties.

    Quelle: Barry Duke , the freethinker 20.03.2014

    http://freethinker.co.uk/2014/03/20/islamic-death-threats-force-online-bangladeshi-book-store-to-stop-sales-of-books-by-avijit-roy/

    Vor einem Jahr bedauerte der islamkonsequente (gewaltislamische) Islamprediger, dass sich Roy gerade in den USA aufhielt, gab sich aber auf Facebook zuversichtlich, dass Roy ermordet werden würde, sobald er wieder nach Bangladesch käme.

    Rahman [Farabi Shafiur Rahman] noted on Facebook that “Avijit Roy lives in America and so, it is not possible to kill him right now. But he will be murdered when he comes back.”

    (Quelle The Counter Jihad Report am 26.02.2015)

    http://counterjihadreport.com/tag/farabi-shafiur-rahman/

    ::

    Avijit Roy (অভিজিৎ রায়)

    https://bn-in.facebook.com/Avijit.Roy.MuktoMona

  2. Jacques Auvergne Says:

    Wieder ein Blogger ermordet, Bangladesch im Mai 2015. Ananta Bijoy (Ananta Bijoy Das) war gerade auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatz in einer Bank. Vier maskierte und mit Macheten bewaffnete Männer brachten ihn um, zerhackten ihn.

    auf dem Blog: somewhere in

    http://www.somewhereinblog.net/blog/Vejamegh/30038746

    ::

    The Final Posts of a Murdered Blogger

    … as he left for work, Ananta Bijoy Das was ambushed by four masked men outside his home in Sylhet, Bangladesh. Armed with machetes, the men—suspected Islamist militants—hacked Das to death in broad daylight on a busy street in the country’s fifth-largest city.

    Das’s crime was that he blogged. A writer critical of religious fundamentalism and enthusiastic about science, his fate matched that of two other men, Avijit Roy and Washiqur Rahman, who were killed in similar fashion in Bangladesh in February and March, respectively, for writing on and promoting secular themes in a country where 90 percent of the population is Muslim.

    Das’s work has been described as the least controversial of the three. “He had written about superstitions, but he wasn’t among the writers that would hurt the sentiments of religion,” one of Das’s friends told The Guardian. The friend added, however, that the frequency of death threats against Das had surged following the killings of Roy and Rahman. …

    (The Atlantic, 15.05.2015)

    http://www.theatlantic.com/international/archive/2015/05/das-murdered-blogger-bangladesh/393395/

    ::
    Police say Ananta Bijoy Das was attacked in Sylhet city, months after fellow bloggers Avijit Roy and Washiqur Rahman were murdered:

    Third atheist blogger killed in Bangladesh knife attack

    http://www.theguardian.com/world/2015/may/12/third-atheist-blogger-killed-in-bangladesh-after-knife-attack

    ::

    Bangladesh blogger Ananta Bijoy Das hacked to death

    BBC 12.05.2015

    http://www.bbc.com/news/world-asia-32701001

    ::

    Asif Mohiuddin ist ein Blogger aus Bangladesch. Er ist als Stipendiat nach Deutschland gekommen, nachdem er einen Gefängnisaufenthalt in Dhaka und 2013 einen brutalen Überfall durch Islamisten überlebt hat. Der liberale Autor hat den DW Best of Blogs Award 2012 gewonnen für seinen Blog [God, Almighty only in name but impotent in reality (transl.) ] Gott, Allmächtiger nur im Namen, aber machtlos in der Realität.
    ::

    Asif Mohiuddin:

    „Ich habe in den vergangenen zwei Monaten versucht, Ananta Bijoy [Ananta Bijoy Das] außer Landes zu bringen. Ich habe alle notwendigen Papiere dafür zusammengestellt und einigen Organisationen übermittelt, weil er schon seit langer Zeit bedroht wurde. Mehrmals hat er mir gesagt, dass er auf der Todesliste (von Terroristen, Anm. d. Red.) stehe und dass er wegen der Drohungen zu Hause bleibe. Irgendwer hat vor einigen Monaten sein Haus überfallen und er hatte Angst und Panik. Ich habe ihm geraten, das Haus nicht zu verlassen, aber er musste zur Arbeit gehen. Er ist ein guter Freund von mir gewesen und ich bin wirklich erschüttert.

    Die Blogger, die ich kenne, sind im Moment in einem Panikzustand. Einige von ihnen haben aufgehört zu schreiben, andere haben sich versteckt. Wieder andere wollen das Land verlassen. Das ist jetzt der neunte Mord seit 2013. Im Jahr 2013 wurde ich angegriffen und schwer verletzt, der Blogger Rajiv Haider wurde kurze Zeit später umgebracht. Und viele andere Blogger wurden in den vergangenen zwei Jahren angegriffen. …

    In vielen islamischen Staaten unterstützen die Menschen die Islamisten nicht. Aber sie denken, dass jemand, der den Islam oder den Propheten Mohammed kritisiert, die Todesstrafe oder eine andere Strafe bekommen sollte. Viele Menschen rechtfertigen also die Anschläge und sagen: In Ordnung, diese Person war ein Atheist und er ist deshalb zu Tode gekommen.“

    aus: Blogger: „Atheisten müssen sterben“ , auf: DW (Deutsche Welle) 12.05.2015

    http://www.dw.de/blogger-atheisten-m%C3%BCssen-sterben/a-18446613

    ::

    Ananta Bijoy Das wurde in Sylhet nördlich der Hauptstadt Dhaka von Maskierten mit Macheten angegriffen und getötet. Das bestätigte der Polizeichef Faisal Mahmud. Nach Angaben des bangladeschischen Bloggerverbands hatte der 33 Jahre alte Autor für das Blog Mukto-Mona geschrieben, das sich in dem mehrheitlich muslimischen Land kritisch mit dem Islam auseinandersetzt. Ananta Bijoy Das war Redakteur der Wissenschaftszeitschrift Jukti [logic, reason] und schrieb mehrere Bücher. Eines seiner Hauptthemen war die Evolutionslehre. In seinen Blog-Beiträgen kritisierte er zuletzt die Rolle der Polizei bei den Morden an Washiqur und Abhijit. Zudem gehörte der zu den Organisatoren der Protestbewegung Gonojagoron Moncho, die sich gegen Islamismus wendet.

    Der Gründer des Blogs, Avijit Roy, war Ende Februar ebenfalls ermordet worden. Roy, der auch die US-Staatsbürgerschaft besaß, wurde bei der Rückkehr von einer Buchmesse in Dhaka mit Macheten angegriffen. Er erlitt tödliche Kopfverletzungen, seine Ehefrau Rafida Ahmed wurde bei dem Angriff schwer verletzt und verlor einen Finger. Danach gab es zahlreiche Proteste im Land.

    Einen Monat später wurde der Blogger Washiqur Rahman wenige hundert Meter von seinem Haus in Dhaka entfernt ebenfalls mit großen Messern angegriffen und getötet.

    Im Jahr 2013 war in Bangladesch bereits der atheistische Blogger Ahmed Rajib Haider von einer kleinen Islamistengruppe ermordet worden. Sein Tod trieb damals zehntausende Menschen zu Protesten auf die Straßen. Zugleich forderten radikale Islamisten, atheistische Blogger wegen Gotteslästerung hinzurichten. Die Regierung von Ministerpräsidentin Sheikh Hasina [von der linksgerichteten Awami-Liga] ließ daraufhin vier Blogger festnehmen und ein Dutzend Websites und Blogs blockieren, um dem Zorn der Islamisten zu begegnen. Zugleich verstärkte sie die Sicherheitsvorkehrungen für die Blogger.

    as/bri (afp, rtre) Erneut islamkritischer Blogger in Bangladesch ermordet, auf der DW am 12.05.2015

    http://www.dw.de/erneut-islamkritischer-blogger-in-bangladesch-ermordet/a-18445120

    ::

    Aber nein, Grahame Lucas, die Krieger für Koran und Sunna, die ungebremsten Kalifatsbewegten kennen ihre Religion genau und haben den Islam eben gerade nicht missbraucht, sondern gebraucht, konsequent angewendet:

    „Diese religiösen Fanatiker haben ihre Religion, die eigentlich Frieden und Toleranz bei Millionen Anhängern predigt, dazu missbraucht, ihre Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu legitimieren.“

    Ohne sich zu den universellen Menschenrechten zu bekennen, die mit der Scharia nicht in Einklang zu bringen sind, spaltet der DW-Experte für Südasien die eine unteilbare Menschheit in westlich und östlich und erzählt das Märchen vom schlimm pervertierten Islam, vom „Islamismus“:

    „Es sieht so aus, als befinde sich Bangladesch in einer Krise, die noch zu mehr Blutvergießen führen könnte. Auch westliche Länder müssen die Dringlichkeit dieser Situation erkennen. Schließlich ist der Kampf gegen den Islamismus in Bangladesch auch ihr Kampf.“

    Wer sich nicht gegen die Schariatisierung der Paragraphen und Straßenzüge, gegen die Islamisierung des Rechts und des Alltags stellt, fällt den Bloggern aus Bangladesch allerdings in den Rücken.

    (Kommentar: Gefährliche Todesspirale, DW 12.05.2015)

    http://www.dw.de/kommentar-gef%C3%A4hrliche-todesspirale/a-18446095

    Schon 2008 (!) sinnierte Grahame Lucas, um das Problem herum, um die selektiv menschenfeindliche und systematisch frauenfeindliche Scharia:

    „Bangladesch braucht nun eine politische Kultur, die den politischen Gegner respektiert und den Interessen des Landes höchste Priorität einräumt.“

    (aus; Der Anfang ist getan, DW am 12.01.2009)

    http://de.qantara.de/inhalt/wahlen-in-bangladesch-der-anfang-ist-getan

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    Worldwide Protests for Free Expression in Bangladesh

    http://en.wikipedia.org/wiki/Worldwide_Protests_for_Free_Expression_in_Bangladesh

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    2013 Bengali blog blackout

    http://en.wikipedia.org/wiki/2013_Bengali_blog_blackout

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    Asif Mohiuddin

    http://en.wikipedia.org/wiki/Asif_Mohiuddin

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    Ahmed Rajib Haider

    On the night of 15 February 2013, Haider was attacked as he was leaving his house in the Mirpur area of Dhaka. His body was found lying in a pool of blood, mutilated to the point that his friends could not recognise him. The following day, his coffin was carried through Shahbagh Square in a public protest by more than 100,000 people. Prime Minister Sheikh Hasina visited his family in Palashnagar, Dhaka, and promised action.

    On 2 March, the Bangladesh Detective bureau arrested five members of the newly formed extremist organisation Ansarullah Bengali Team for the murder. The organisation was an offshoot of the Islami Chhatra Shibir, a student wing of the Jamaat-e-Islami political party. The group takes its ideology from Anwar al-Awlaki [ auch al-Aulaqi; Anwar al-ʿAwlaqī ]

    http://en.wikipedia.org/wiki/Ahmed_Rajib_Haider

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    Das Schweigen brechen
    Zentralrat der Ex-Muslime
    05.01.2014

    https://schariagegner.wordpress.com/2014/01/06/weltweit-sind-islamkritische-blogger-von-hinrichtung-bedroht-oder-wurden-durch-radikale-getoetet/

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    Avijit Roy

    Avijit Roy was a Bangladeshi American online activist, writer, blogger known for pioneering Bengali freethinkers’ weblog-forum, Mukto-Mona. Roy was a prominent advocate of free expression in Bangladesh, coordinating international protests against government censorship and imprisonment of bloggers. He was well known for his writings on his self-founded site Mukto-Mona, an Internet community for freethinkers, rationalists, skeptics, atheists, and humanists of mainly Bengali and other South Asian descent. He was hacked to death by unknown assailants in Dhaka, Bangladesh, on 26 February 2015.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Avijit_Roy

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    Ananta Bijoy (অনন্ত বিজয় দাশ)

    bei Mukto-Mona

    http://www.mukto-mona.com/Articles/ananta/index.htm

    auf dem Blog: somewhere in

    http://www.somewhereinblog.net/blog/anantabijoy

    facebook

    https://www.facebook.com/Ananta.Bijoy

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