362. Darf ein Jungenbeschneider islamische Gelehrte für FGM werben lassen?

Liebe Leserinnen und Leser,

wie angekündigt haben wir den Widerspruch gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen einen Beschneider gebloggt.

Dieser Herr, der aus einem Land stammt, in dem Frauenbeschneidung nach dem Fiqh des Imam al-Schafi’i seit Jahrhunderten Praxis ist, veröffentlicht auf seiner Homepage, die für ihn als Beschneider werben soll, islamische Lehrmeinungen hoch geachteter Scheiche, die neben der verpflichtenden männlichen explizit auch die weibliche Genitalverstümmelung als Sunna religiös legitimieren.

Dass ein angeblicher Arzt und tatsächlicher Jungenbeschneider Ansichten zum islamischen Wohlverhalten publiziert, welche die in Deutschland verbotene Female Genital Mutilation (FGM) bewerben, ist ein Skandal.

Eine Bochumer Oberstaatsanwältin hatte zunächst einmal beschlossen, die Ermittlungen einzustellen.

Mehr dazu als UPDATE zu Text 356.

FGM in Deutschland?

https://eifelginster.wordpress.com/2013/11/10/356/

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