359. German Youth Movement

حركة الشبيبة الألمانية

Ḥarakat aš-Šabība al-Almāniyya

German Youth Movement

Deutsche Jugendbewegung

Besucher in Kluft

Im äußersten Nordosten Hessens, hoch über dem die Grenze zu Thüringen bildenden Fluss Werra liegt die sicherlich bekannteste deutsche Jugendburg. Der am 10.11.2013 von Burg Ludwigstein publizierte Brief an die Bünde. Trennung für ein Jahr – Aufarbeitung! ist ein eindrucksvolles Dokument der jugendbewegt-bündischen Reflexionsabwehr einer vorgeworfenen Nähe zum rechtsextremen Lager, ein Nebelwurf und um die Sache Herumreden.

Der im Oktober 2013 erhobenen, ziemlich berechtigten Kritik an dem offene Burg genannten Konzept einer Kooperation mit vier wohl tatsächlich eher dem völkischen oder neurechten Lager zuzurechnenden Bünden weicht der Text mit einer Kette kunstvoller Auslassungen und Irreführungen aus. Das verdient durch Übertreibung klärende Zwischenrufe.

Mit dem hauptsächlichen Thema des Blogs Eifelginster, dem Islam, hat der kritisierte Text auf den ersten Blick wenig zu tun (mit der Akzentsetzung des Blogs auf das Pfadfindertum sehr wohl). Doch verhindern einflussreiche, die Begriffe Jugendbewegung wie Jugendarbeit beinahe definierende und zwischen Hochschulsälen, Kirchengremien, Stadtjugendringen und Sozialministerien ihre Pfründe sichernde Eliten das faktennahe Reden auch über die Scharia.

Spöttisch im Ton und ernst in der Hoffnung auf ein burgseitiges Aufarbeiten der völkischen und neurechten Ludwigsteiner Verstrickungen.

Von Cees van der Duin.

Liebe Bünde der Jugendbewegung,

liebe Burgfreunde,

die Ereignisse der letzten beiden Wochen haben uns hart getroffen.

Was vierzehn Tage so alles kaputtmachen können. Die völkisch bis neurechts bereicherten Jahrzehnte vorher sind vergleichsweise nicht der Rede wert und verliefen ja auch ganz harmonisch.

Dann die schlimme Kunde: „Hessisches Sozialministerium friert Burg Ludwigstein sämtliche Fördermittel ein.“ Vierzehn Tage lang haben wir sehr gelitten, das müsste euch eigentlich ebenfalls weh tun. Oder seid ihr so herzlos?

Das Krisenmanagement nach allen Seiten hat uns an unsere Grenzen geführt.

Wir sind die geborenen Krisenmanager. Und wir sind am Ende unserer Kräfte. Wer uns jetzt noch quält, ist ein ganz Schlimmer.

Manches ist dabei sicher nicht optimal gelaufen, …

Was soll das, wer arbeitet macht Fehler, …

aber es gab dabei oft keine Handlungsalternative.

… Kritik an uns ist nicht hilfreich.

Wir machen das so. Anders geht meistens gar nicht.

Nach den von Jesko W. veröffentlichen Anschuldigungen im Blogartikel …

Dieser ungehemmt redende Artikelschreiber ist an allem schuld, nicht unsere Kontakte zu den alten Völkischen und Neuen Rechten. Wir sagen ja gar nicht, dass der Blogbetreiber von Rechte Jugendbünde auf der Ebene der Sachargumente Unrecht hat.

Doch ein allzu viel veröffentlichender Textmacher bringt das Elend. Die Blogger sind unser Unglück!

Sagt selbst, Sangesfreunde: Sachargumente sind seelenlos.

… erhielten wir auf der Burg, ebenso wie das Hessische Sozialministerium, zahlreiche Unterstützerschreiben.

Zarte Liebesbriefe bekamen wir und zackige Treuebekundungen. Wie sich das gehört.

Viele mögen uns. Gehöre auch du dazu. Reih dich ein in die Ludwigsteineinheitsfront. Mit Gildenschaftern, Freibündern, Gesellen und Mädchenwanderbund.

Aber jetzt müssen wir ernst werden, denn es gibt auch ausgesprochen unerwünschte Post:

Es fanden aber auch sehr kritische Stimmen ihren Weg zu uns.

Das war abscheulich! Das geht schon mal gar nicht!

Die Dynamik zwischen Befürwortern und Kritikern der offenen Burg war immens …

So viel Wirbel und Her und Hin, einfach nur turbulent.

Dynamisch halt, aber auch irgendwie sehr lebendig.

Im Auge des Orkans die ewige Burg. Eure Burg.

… und hat dem Burgbetrieb und dem ehrenamtlichen Stiftungsvorstand sehr viel Kraft und Zeit gekostet.

Wir leiden für euch, verschwenden Schweiß und Lebenszeit. Dafür solltet ihr uns dankbar sein.

Wesentliche Teile der täglichen Arbeit blieben liegen.

Seht ihr? Ja. So viel liegengeblieben. Dieser ganze Haufen da.

Die Kritiker des Konzepts offene Burg machen uns die alltägliche Arbeit kaputt.

Die starke Polarisierung um die Definition, wer jugendbewegt ist und wer nicht, …

Freibund, Fahrende Gesellen, Mädelwanderbund und Gildenschaft sind jugendbewegt oder jedenfalls ludwigsteinbewegt.

Was soll dieses unmenschliche Polarisieren?

… hat mit dem Ludwigstein einen Kristallisationspunkt erhalten, …

Wie ungerecht, wie 1938 irgendwie. Es hätte doch jemand anderen treffen können. Zum Drumherum-Auskristallisieren. Die Naturfreunde zum Beispiel oder die Georgspfadfinder oder die Antifa.

Stattdessen kristallisiert von hier etwas aus, nur weil wir die Völkischen und Neurechten so gerne freundschaftlich beherbergen. Dieser zerstörerische Kristallmittelpunkt.

Dieser kaputtmachende Kristallisationspunkt …

… welcher der Burg massiven Schaden zugefügt hat.

Wenn wenigstens die Pressefritzen geschwiegen hätten.

Jetzt alles voll von Kristall hier in Hessen, schlimm kristallin.

Wir sind die Opfer. Heute vor 75 Jahren war Kristallnacht.

Die Burg will Ort der Begegnung sein, kein Schauplatz von Grabenkämpfen.

Habt ihr das noch nicht kapiert? Völkische und Neurechte rein, Grabenkämpfer raus!

Ihr müsst die Kämpfer verhindern und die Gräben integrieren.

Die Klüfte integrieren. In Kluft versteht sich. Besucher in Kluft.

Wenn beispielsweise von einem bunten Singewettstreit mit Konzert, Workshops, moldawischen Pfadfindern und 500 Bündischen am Ende nur die Diskussion um eine diffamierende Äußerung auf dem Parkplatz bleibt, ist ein Schlusspunkt erreicht.

So grotesk aufgebauscht wurde diese Parkplatzlappalie. Welche eigentlich?

Egal. Hauptsache nie wieder. Jetzt ist Ende der Fahnenstange.

Schluss jetzt! Wir sind am Schlusspunkt. Gemeinsam versteht sich.

Alle zusammen am Punkt.

Uns allen wurde klar, dass der andauernde Konflikt um das Zugangsrecht der Bünde zur Burg einer einvernehmlichen Lösung bedarf. … Aus diesem Grund möchten wir diese Fragestellung an die Bünde zurückgeben.

Macht einfach. Redet ein bisschen. Und verpflichtet euch anschließend auf immer zum Schweigen.

Unser Beschluss vom ersten Novemberwochenende, Burg und Bünde für ein Jahr zu trennen, sichert allen Beteiligten die dafür notwendige Zeit.

Besucher in Kluft sind in den nächsten 12 Monaten auf der Burg nicht willkommen.

Pfadfinder bzw. Waldjugend sind solche Besucher in Kluft und Völkische oder Neurechte sind ebenfalls Besucher in Kluft.

Unsere Gruppenkleidung, unsere bunte Kluft überbrückt jede Kluft.

Letztlich bilden sie ein untrennbares Ganzes, die Gemeinde der Besucher in Kluft.

Diese Entscheidung war eine sehr schwere, …

Moment, welche Entscheidung doch gleich? Ach ja, Burg und Bünde zu trennen.

Wie gesagt, wir haben sehr gelitten – für euch.

Ihr wagt es da noch undankbar sein?

… besonders weil es diejenigen am allerhärtesten trifft, die sich mit ihrem Engagement für den Enno-Narten-Bau, das Beräunertreffen, die Bauhütten und vielen weiteren Veranstaltungen sehr stark mit der Burg identifizieren.

Du identifizierst dich mit dem Ludwigstein, so gib es nur zu. Und der Freund der alten Artamanen oder der Leser von Junge Freiheit oder Blaue Narzisse identifiziert sich auch mit dem Ludwigstein. Beide mauern oder beräunern. Warum wollt ihr kein gemeinsames Singefest?

In den letzten Jahren ist eine Verbundenheit zwischen Bünden und der Burg entstanden, wie sie es in der Burggeschichte schon lange nicht mehr gegeben hat.

Hundert Jahre Aufbauleistung und dann das.

Diese traute Wärme und dann diese Kritiker.

Das muss sich wieder normalisieren. Bald nur noch gemeinsames Singen. Und vorher eine überbündische Schlusstrichdebatte am gemeinsamen Schlusspunkt.

Ohne Euch ist die Burg nur eine Herberge – wir wollen, dass Ihr wiederkommt!

Ohne singendes Miteinander von Wanderverein und Germanophilie, Pfadfinderzeltlager und konservativer Revolution droht der lebendigen Jugendburg der grausige Hotelbetrieb, die Herbergswerdung.

Scouts, Waldorfer und Gegenmodernisten, Spaßkulturelle und Deutschlandverherrlicher – wir wollen, dass Ihr wiederkommt!

Auch wir als Burgverantwortliche in den einzelnen Gremien wollen die vergangenen Jahre mit Hilfe professioneller Unterstützung aufarbeiten.

Das Ergebnis ist euch oder uns dann transparent oder auch nicht.

Vertraut uns einfach. Wir können professionell.

Wir möchten für uns und unsere Mitarbeiter ein Ort sein, der über Stabilität verfügt, ein Begegnungsort, der nicht jederzeit durch persönliche Meinungsverschiedenheiten gefährdet ist.

Scharfgeistiges Gespräch macht dieses organisch wachsende Stabile bekanntlich kaputt.

Stabilität wächst von Mensch zu Mensch. Und Jugendburg ist Begegnungsort. Das kann man nicht erklären, das muss man erlebt haben.

Bis Ende nächsten Jahres wünschen wir uns, über ein tragfähiges Konzept zum Erhalt der Burg als jugendbewegte Begegnungsstätte zu verfügen, welche den Blick über den Tellerrand ermöglicht …

Wer nicht mit den Freunden von Junge Freiheit und Blaue Narzisse bündisch feiern will, ist ein geistiger Gartenzwerg.

Wir wollen die tellerrandlose Burg, die den Blick freigebende Burg, die stabil ist und …

… und frei vom Verdacht bleibt, politischen Extremismus zu tolerieren.

Seht ihr, dieses Ergebnis der Verdachtsfreiheit steht dabei ja eigentlich jetzt schon fest. Wir reden trotzdem mit euch. So sind wir.

Aber dann endlich Schluss mit jedem Verdacht.

Was bedeutet nun aber die Trennung von Bünden und Burg für ein Jahr genau? Wenn jemand auf Durchreise in Kluft zu Besuch kommen will, muss er sich nicht am Burgberg umziehen.

Psst, alles einfach weiter wie bisher. Mit Mädchenwanderbünderinnen, Freibündern, mit Gilde und Gesellen Tag für Tag kämpfen für die engagierte Trennung von Bünden und Burg.

Und innerlich müssen wir alle diese Trennung spüren, alle miteinander ein ganzes Jahr lang.

Ein Jahr genau. Das ist hart. Ein Jahr lang fallen sich Bünde und Burg schluchzend in die Arme. Zur intensiv gespürten Trennung von Bünden und Burg.

Es geht schlicht darum, dass es für ein Jahr keine Veranstaltungen von Pfadfinder-, Wandervogel-, Jungenschafts- und anderen jugendbewegten Gruppen gibt.

Ihr werdet schon vorher zu uns zu Kreuze kriechen und um Gnade betteln und geloben, nie wieder dieses verstörend unromantische Buch „Wer trägt die schwarze Fahne dort…Völkische und neurechte Gruppen im Fahrwasser der Bündischen Jugend heute zu lesen.

Wir bitten Euch um die Respektierung dieses Beschlusses.

Und zwar auf der Stelle. Wir könnten es natürlich auch befehlen. Aber das klingt nicht so nett.

Also sagen wir bitte bitte. Genau.

Danke.

Augenzwinkern, Zaunpfahlwinken, kleiner Umgehungstrick:

Das Archiv der deutschen Jugendbewegung bleibt von der Regelung ausgenommen. Gruppen oder Einzelpersonen, die im Archiv forschen oder tagen wollen, können sich auch auf der Burg als Übernachtungsgäste einmieten.

… einfach ein bisschen auf Archivarisch machen und die Ludwigsteinparty kann wie gewohnt steigen.

Ebenso wird die Arbeit des überbündischen Arbeitskreises „Schatten der Jugendbewegung“ weiterlaufen. Dessen Veranstaltungen werden während dieses einen Jahres allerdings nicht auf der Burg stattfinden. Veröffentlichungen, Informationen und Kontakte dazu werden aber weiterhin auf der Homepage der Jugendburg einsehbar sein.

Und der AK klärt nur auf zu sexuellem Missbrauch in der Bündischen Jugend.

Denn einen überbündischen Arbeitskreis „Braune Schatten der Jugendbewegung“ wird es nicht geben, damit das mal ganz klar ist.

Nun zu den Personalfragen.

Darüber hinaus hat es in den vergangenen Tagen noch zwei Neuerungen im Stiftungsvorstand gegeben: Eva E. wird nicht wie geplant ausscheiden, …

… hat sich jemand zu früh gefreut?

Keiner. Geht doch.

… sondern bleibt als Vorsitzende weiterhin dabei. Kani (Juliane P.) aus dem Wandervogel Uelzen ist in dieser Situation als neues Vorstandsmitglied hinzugekommen. Mit ihr hat die Jugendbewegung eine weitere Stimme im Vorstand – das ist gerade jetzt besonders wichtig.

Jetzt in diesen schweren Zeiten der Trennung für ein Jahr.

Wir haben versprochen, die Burg für die Bünde offen zu halten …

… aber nicht vergessen diese Trennung, diese Trennung für ein Jahr …

und wir werden als Burgverantwortliche daran arbeiten, einen Weg zu finden, um unser Versprechen einzuhalten.

Wenn ihr nicht kuscht und das Konzept von der offenen Burg absegnet sperren wir euch halt ein weiteres Jahr lang aus. Das wollt ihr doch nicht?

Ok. Versuchen wir es im Guten. Der Sozialminister wird die Fördergelder nicht ein zweites Mal einfrieren.

Und wir bitten Euch, dieses Jahr zu nutzen, um Euren Weg zu finden.

Und ihr wisst es doch, der Weg ist das Ziel. Der Weg der Fördergelder hinauf zu uns. Und der Weg von euch Kinderlein hinauf zu uns.

Der Ludwigsteinweg. Mit Deutschem Mädchenwanderbund, Deutscher Gildenschaft, Fahrenden Gesellen – Bund für Deutsches Leben und Wandern und mit dem Freibund – Bund Heimattreuer Jugend.

10. November 2013

Duzen wir uns nun in der großen Familie der Besucher in Kluft.

Wir bieten euch das jugendbewegte bis völkisch bewegte Du an:

Eva, Roland, Jörg, Alex, Kani für die Stiftung

Holger für das Kuratorium

Selmar für den Burgbetrieb

Stephan für die Jugendbildungsstätte

Ein ehemaliger Burgbesucher beendet seinen Sarkasmus.

Cees van der Duin

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71 Antworten to “359. German Youth Movement”

  1. La tribu del águila púrpura Says:

    und einen Millimeter bewegt man sich, macht den gewissenhaften Jesko Wrede ein bisschen lächerlich und rückt sich ohne überzeugende Argumente ins rechte Licht

    Als Leiter der Jugendbildungsstätte Ludwigstein bin ich für die Bildungsarbeit auf der Burg zuständig und möchte den Artikel von Jesko Wrede nicht unwidersprochen so stehen lassen. … Wrede spricht Kindern und Jugendlichen der von ihm kritisierten Bünde die Demokratiefähigkeit ab und erklärt sie zu einer Gefahr für unsere Gesellschaft. … Ich sage, Bildungsarbeit muss allen jungen Menschen offen stehen. … Angst ist keine Kategorie meiner Pädagogik. …

    Stephan Sommerfeld
    23. Oktober 2013 um 19:39 Uhr
    23. Oktober 2013 um 21:30 Uhr

    http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2013/10/23/eklat-um-rechte-umtriebe-auf-burg-ludwigstein_14239

  2. Ἥλιος dj.bdh Says:

    ::
    ungerührt auf Kurs bleiben, die Subventionen fließen wieder, tatsachennahe Aufklärung bleibt verhindert, es darf gesungen werden. Vor nicht einmal drei Wochen, Ende Oktober sah es so aus:

    BERLIN taz | Die Gelder der Landesregierung Hessen für die Bildungsstätte Jugendburg Ludwigstein sind gestoppt. Der Grund: Auf der Burg sollen auch völkische Jugendbünde willkommen sein. „Bis zu Klärung der Vorwürfe ist veranlasst, dass keine Landesmittel und Zuwendungen mehr fließen“, sagt Esther Walter, Pressesprecherin des Sozialministeriums.

    Am 3. Oktober fand auf der Burg ein „Markt der Jugendbewegung“ statt. Ein Gast auf der Burg fiel auf: Götz Kubitschek, der aus der Deutschen Gildenschaft (DG) kommt und Mitgründer des Instituts für Staatspolitik ist.

    Doch nicht bloß der neurechte Kubitschek sorgte für Stirnrunzeln. Im Ministerium in Wiesbaden musste sich die Leitung um Stiftungsführerin Eva Eisenträger und Jugendbildungsstättengeschäftsführer Stephan Sommerfeld bereits wegen der „Fahrenden Gesellen – Bund für deutsches Leben und Wandern“, des „Freibunds“ und der DG [vorsprechen]. „Im Gespräch wurden wir gebeten, unsere Kriterien für die Zusammenarbeit genauer darzulegen“, sagt Sommerfeld.

    In Thüringen löste erst im August die Mitgliedschaft des Regierungssprechers Karl-Eckhard Hahn (CDU) bei der DG einen Streit wegen möglicher völkischer Ansätze aus. Das Regierungskabinett beschloss, die DG von der Innenministerkonferenz überprüfen zu lassen. Auf der Burg, die jährlich 16.000 Gäste besuchen, ist auch das Archiv der deutschen Jugendbewegung untergebracht. Der Archivkurator Sven Reiß kommt aus der DG. Sommerfeld erklärt: „Wir folgen der Grundhaltung ’Offene Burg‘. Das heißt, wenn die Gruppen transparent sind und nicht extremistisch, sind sie willkommen“.

    Diese „Offenheit“ stört aber längst andere Gruppen. „Das Konzept der ’Offenen Burg‘“ sagt Oliver Wunder, stellvertretender Bundesvorsitzender des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e. V. (BdP), „lässt auch Gruppierungen zu, die nicht mit unseren demokratischen Werten und Normen übereinstimmen.“ Die Teilnahme von „völkisch-nationalistischen Gruppen“ schade dem Ansehen.

    Der Bund [der Pfadfinderinnen und] Pfadfinder ist Mitglied in der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein e. V. Mit dem Deutschen Pfadfinderverband (…) hat der BdP unlängst eine Erklärung verfasst. Wunder sagt: „Wir möchten unsere Mitgliedern einem derartigen Einfluss nicht aussetzen und wir werden mit diesen Gruppen keine gemeinsame Veranstaltung durchführen.“ …

    von: Andreas Speit
    aus: „Offenheit“ – besonders nach rechts
    in: taz 31.10.2013

    http://www.taz.de/!126606/

    ::
    ::
    Kommentator Andreas beschreibt das viele Jahre alte alte völkische bzw. neurechte Ludwigsteinproblem sehr treffend und zugleich noch sehr zurückhaltend, ein Interesse seitens des Sozialministeriums in Bezug auf ein Aufdecken neurechter Zusammenhänge überschätzte er aber, wie wir heute sehen müssen.

    Was zählt ist, dass der Rubel rollt. Kritische Berichterstattung wird da zum Störfaktor.

    Genau treffend versucht Kommentator Andreas noch einmal und mit guten Argumenten, die den Kommentarbereich lautstark beherrschende Front der Beschwichtiger und Schönredner zu knacken:

    … und auch Herr Kubitschek ist nur ein Indikator für einen Trend, der seit Jahren Grund für Diskussionen ist.

    Ein Beispiel ist der Freibund, der z.B. am alljährlichen Beräunertreffen teilnimmt, bis zum letzten Jahr aber auch auf dem Zwischentag einen Stand hatte, auf CDs zusammen mit neurechten Bands auftaucht etc. Das findet jeder, der eine Suchmaschine bedienen kann, sehr schnell heraus.
    Viele sehen seit Jahren ein schleichendes Problem dort auf der Burg – aber die Situation war festgefahren.

    Dass nun Bewegung in die Sache kommt, ist zu begrüßen. Schade nur, dass das auf so unschöne Weise passiert und die tollen Projekte der Burg und deren Mitarbeiter darunter leiden.

    Das nun alles einem einzigen Zeitungsartikel in die Schuhe zu schieben, ist in meinen Augen unsinnig und leichtfertig – es gibt und gab schon viel mehr Berichterstattung über die Burg.

    Außerdem traue ich dem hessischen Sozialministerium auch ein wenig mehr Medienkompetenz zu …

    Andreas
    7. Nov, 11:58

    ::
    ::
    zweiter guter Kommentar von Andreas am selben Tag:

    Liest man den Artikel von Jesko Wrede gründlicher, wird man lesen „Anfang Oktober erschien mit Steffen Hupka ein bekannter Neonazi-Aktivist zum „Markt der Jugendbewegung“. Er wurde vom Burgbetriebsleiter des Geländes verwiesen. “

    Ausserdem geht es nicht um das Auftauchen von drei Personen, die die JF publizieren. Es geht um die regelmäßige Teilnahme von Bünden an Veranstaltungen, die von vielen als „völkisch“ betrachtet werden. Kubitschek ist übrigens nicht nur an der JF beteiligt sondern spielt noch eine ganz andere Rolle in der neurechten Szene.

    Ich wüsste keinen anderen wichtigen Ort der bündischen Jugendbewegung, wo solche Personen und Bünde so problemlos auftauchen können.

    7. Nov, 12:06

    ::

  3. Dwarslöper Says:



    da war doch was, 2013? Richtig, das Meißnertreffen, zu dem schon Anfang 2010 einige weit rechts stehende Bünde explizit ausgeschlossen worden waren. Ein Beschluss, den man leider kaum noch nachweisen kann oder will

    Nach dem zweiten Weltkrieg fanden bereits größere und kleinere Jubiläumstreffen auf dem Nordhessischen Berg statt … Besonders hervorzuheben sind die großen Treffen zu runden Jahrestagen 1963 und 1988. Die Treffen auf dem Meißner dienten auch immer dazu, eine gemeinsame Erklärung, in der Art einer gesellschaftlichen Standortbestimmung abzugeben. Bei all diesen Treffen waren völkische Bünde mit unter den Teilnehmern vertreten. Von Beginn der Meißnertreffen an hat es auch Konflikte bezüglich solcher Gruppen und ihres Gedankengutes gegeben.

    Der Philosoph Walter Benjamin erklärte schon auf dem Treffen 1913 dass erst wenn Chauvinismus und Antisemitismus keine Rolle mehr spielten, von einer wirklich freideutschen Jugend die Rede sein könnte. …

    Während beim letzten großen Treffen 1988 zwar völkische und teils nationalistisch eingestellte Bünde wie die “fahrenden Gesellen” unbehelligt am Meißnertreffen teilnehmen konnten, so hatte man sich jedoch darauf verständigt, das offen rechtsextremistische Gruppen wie die Wiking-Jugend oder der Bund Heimattreuer Jugend (BHJ), der sich gerade den Namenszusatz Freibund gegeben hatte, von der Veranstaltung ausgeschlossen seien.

    Als dann doch eine Gruppe des BHJ auf dem Lagerplatz auftauchte, sollte sie des Platzes verwiesen werden. Zeugen berichten, dass dies letzlich daran scheiterte, dass einer der Verantwortlichen die Gruppe unauffällig in seinem eigenen Zelt unterbrachte. Derselbe – heute über 90jährige – ehemalige Verantwortliche tritt heute nach wie vor für eine Akzeptanz gegenüber dem Freibund ein.

    Im Hinblick auf das anstehende Meißnerlager 2013, zu dem wieder einige tausend junge Menschen erwartet werden, kam es bereits im Vorfeld zu heftigen Diskussionen um die Teilnahme völkischer und nationalistischer Jugendbünde. Eine Reihe von Bünden distanzierte sich von derartigen Gruppen (1, 2, 3, 4, 5).

    Am 28. Februar fand nun die so genannte “Bundesführerversammlung” statt, die neben anderen Gremien der Vorbereitung des Meißnerfestes dient. Insgesamt waren 35 Jugendbünde vertreten. Jeder Bund war bei der Abstimmung mit einer Stimme ausgestattet.

    Zuvor wurde mit den anwesenden Vertetern von Fahrenden Gesellen, Deutschem Mädelwanderbund und der Deutschen Gildenschaft über die Kritik an ihren Gruppen diskutiert und ihnen die Möglichkeit gegeben, Stellung zu diesen Kritikpunkten zu nehmen.

    Im Ergebnis der Abstimmung, wurden mit großer Mehrheit der Freibund – Bund heimattreuer Jugend, die Fahrenden Gesellen – Bund für Deutsches Leben und Wandern, der dazu gehörige Deutsche Mädelwanderbund, der Sturmvogel – Deutscher Jugendbund und die Deutsche Gildenschaft von den weiteren Vorbereitungen und der Teilnahme am Meißnerlager ausgeschlossen.

    Die Gruppen der heutigen Jugendbewegung haben so die Möglichkeit geschaffen, sich nach ihrer mehr als 100jährigen Geschichte erstmals ohne ihren “völkischen Flügel” auf dem Hohen Meißner zu treffen und ihren heutigen gesellschaftlichen Standort zu bestimmen.

    Blog Rechte Jugendbünde
    Freitag, 09. April 2010

    http://rechte-jugendbuende.de/?p=923





    wo ist das Abstimmungsergebnis von Hofgeismar 2010, wie genau war die Frage der Nichtzulassung einiger Bünde zum hundertsten Jahrestag des Ersten Freideutschen Jugendtages formuliert?

    Kaum noch sind irgendwo auch nur Partikel zu finden … beinahe alle Spuren sind erfolgreich verwischt worden

    Ein Großteil der heutigen „Bündischen/Jugendbewegten“ hat sich ganz klar von Gilde, Freibund, Sturmfahrern und Fahrenden Gesellen / DMWB distanziert, nicht zuletzt auf der Meissner-Bunderführerversammlung in Hofgeismar.

    tiffi 26.11.2010 – 15:44

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php/www.stammwelfen.de/include.php?path=forumsthread&threadid=9807&entries=75



    am Vortag noch etwas kryptischer

    Zitat
    Original geschrieben von *Dennis*
    Im gleichen Zug werden eine Zahl von Bünden vom Meissner ausgeschlossen.

    Falsch.
    Dies geschah bei der Bundesführerversammlung im Frühjahr 2010 in Hofgeismar, welche stets unabhängig vom RJB stattfindet.

    bölkes 25.11.2010 – 18:39

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php/www.stammwelfen.de/include.php?path=forumsthread&threadid=9807&entries=45



    dann, 2012, ein Jahr vor dem „Hundertsten“, der geheimniskrämerische Austritt der Grauen Reiter aus dem RjB, kein Bekenntnis in der Sache, eher ein Versickern

    Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter e.V. hat auf dem Burgrat (der Vollversammlung) am 27.10.2012 mehrheitlich ihren Austritt aus dem Ring junger Bünde beschlossen. Jahrelange ergebnislose Diskussionen über den Umgang mit rechten Tendenzen in verschiedenen Bünden und die Uneinigkeit in der Zusammenarbeit mit der Jugendbildungsstätte Burg Ludwigstein haben aus Sicht der Grauen Reiter eine weitere Zusammenarbeit unmöglich gemacht. Der genaue Wortlaut des Beschlusses lautet:

    Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter sieht die Differenzen zwischen den Bünden innerhalb des RjB als nicht mehr überwindbar an und erklärt somit ihren Austritt aus dem Ring junger Bünde. Das Ziel einer Plattform für den Austausch zwischen den Bünden ist aus unserer Sicht durch die unterschiedlichen Ausrichtungen der Bünde nicht mehr möglich.

    Der Austritt wurde mit Bekanntgabe auf der Bundesführerversammlung des Ring junger Bünde am 24.11.2012 durch die Bundesführung der Pfadfinderschaft Grauer Reiter e. V. bestätigt.

    Quelle: scouting 04-12; Autor: murkel (Bundesführung der Grauen Reiter)

    http://scouting.de/austrittserklarung-der-pfadfinderschaft-grauer-reiter-aus-dem-rjb/



    dann, im Mai 2013, versickerte die große Freischar ebenfalls aus dem RjB

    Die institutionelle Verquickung mit dem Ludwigstein hat sich dabei als belastend erwiesen.

    Daher erklärt die Deutsche Freischar e.V. – Bund der Wandervögel und Pfadfinder ihren Austritt aus dem Ring junger Bünde.

    Beschlossen auf der Bundesversammlung Polle 19. Mai 2013

    http://www.freischar.de/aktuell/austritt-der-deutschen-freischar-aus-dem-ring-junger-buende-rjb



    Ludwigsteiner Blätter Heft 242 März 2009 Seite 29 (dort ab Seite 30 unten lese man unter Liebe Freunde sowie dann auf Seite 31 das VJL Positionspapier – Offene Burg – Eine Klärung)

    01.06.2009 – „Meißner 2013“ findet 2010 in Hofgeismar statt

    nanu, Hofgeismar, doch nicht etwa dasselbe Treffen wie die Bundesführer? Im größeren Ausschnitt:

    … Im Zusammenhang mit dem „Beräunertreffen“ sind Vorwürfe aufgekommen, dass rechtsradikale Bünde Zugang zur Burg hätten. Eva Eisenträger erklärte für die Stiftung, dass sich die Burg eindeutig positionieren müsse. Alle Gremien der Burg müssten eine klare Position finden und veröffentlichen, die die Besonderheit unserer Satzung und unserer Leitsätze als Treffpunkt aller Bünde berücksichtigt, jedoch gleichzeitig die Kritiker ernst nimmt und Kriterien zur Teilnahme am Burgleben findet (siehe dazu das „Positionspapier Offene Burg“ in diesem Heft).

    Das nächste Vorbereitungstreffen für „Meißner 2013“ findet 2010 in Hofgeismar statt. Mit dem Stiftungsvorstand ist abzusprechen, ob für 2011 die Burg auf den Ludwigstein einlädt. …

    Der Kuratoriumsvorstand

    http://www.burgludwigstein.de/fileadmin/LudMedia/0168_VJL/LB/LB242.pdf


    Zur gegenwärtigen Haltung der Burg gegenüber Freibund und Sturmvogel

    Der Freibund als Jugendbund hat in direkten Gesprächen am 10. März 2009 den im Papier „Offene Burg – Eine Klärung“ benannten Voraussetzungen für eine aktive Teilnahme am Burgleben der Jugendburg Ludwigstein zugestimmt und dies durch seine Unterschrift bestätigt.

    In Reaktion auf kritische Stimmen aus anderen Jugendbünden erklärt der Freibund, sich eigenständig um Aufklärung und Verständigung zu bemühen. In einem ersten Schritt signalisiert die Bundesführung des Freibunds in ihrem Papier Der Freibund – Jugend in Bewegung“ vom 12. März 2009 Offenheit und stellt sich für einen weiteren Austausch zur Verfügung.

    Daraus ergibt sich, dass es aus Sicht der Jugendburg Ludwigstein keinen Grund gibt, den Freibund vom Burgleben auszuschließen. Dem Freibund ist es damit möglich, zum gegenseitigen Kennenlernen auch an Veranstaltungen wie dem Beräunertreffen, dem Kirschenfest, den Bauhütten und dem Meißnerforum teilzunehmen.

    Die Bundesführung des Sturmvogel sucht nach einem eigenen Zeitpunkt für den persönlichen Austausch mit der Burg. Da ein offener Austausch aus Sicht der Burg Voraussetzung für ein Engagement auf dem Ludwigstein ist, werden Gruppen des Sturmvogel bis dahin keine Raumpatenschaft übernehmen und auch keine Veranstaltungen der Burg besuchen.

    Burg Ludwigstein, den 13. März 2009

    http://www.burgludwigstein.de/fileadmin/LudMedia/0168_VJL/LB/LB242.pdf


  4. Ἥλιος dj.bdh Says:

    ::
    Für einen Verbleib des Freibundes auf der Jugendburg setzte sich am 17.11.2010 der aus dem Wandervogel Deutscher Bund (WVDB) stammende Gerhard Neudorf ein.

    Gemeine Scharfmacher, so Neudorf sinngemäß, würden das unbefangene Kennenlernen vermasseln!

    Man soll einander, so argumentiert der Schriftleiter von IDEE UND BEWEGUNG (die seit 1988 erscheinende Zeitschrift der Kulturinitiative ‚lebendig leben‘) allen Ernstes, doch überhaupt erst einmal bzw. immer noch etwas besser kennenlernen:

    Liebe Bundesführerinnen und
    Bundesführer des RjB!

    Als einer der Mitbegründer des RjB mit Dr. Karl Vogt in den 60er Jahren teile ich Euch meine entschiedene Ablehnung der undemokratischen Politisierung der Arbeit des RjB in den Jahren 2009 und 2010 mit.

    Als Höhepunkt wurde von Verantwortlichen des RjB vor einer guten Woche gegen den Wunsch der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein (VJL) der Freibund von der Nutzung der Bildungsstätte ausgegrenzt.

    Dies geschah, obwohl der Freibund sich zu den Prinzipien der Offenen Jugendburg Ludwigstein nicht nur bekannt, sondern auch dementsprechend gehandelt hat. Bekannt sind sein konstruktives Mitwirken beim Beräuner Singetreffen und beim Bauen am Enno-Narten-Bau, bei Archiv-Tagungen auf Burg Ludwigstein und bei Veranstaltungen der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein.

    Die jungen Sänger/innen und Bauenden von Bünden und Gruppen verschiedenster Weltanschauungen auf der Burg haben sich bei ihren vielen Treffen sehr gut vertragen, und politische Agitation wurde nicht bekannt.

    M. E. ist die Ausgrenzung des Freibundes eine Bevormundung, mit dem Zweck, den Freibund nicht kennenlernen zu sollen. Solche Bevormundung steht im Widerspruch zur Meißnerformel, die die „eigene Bestimmung“ und die „eigene Verantwortung“ der Jugend fordert. …

    Mit wirklichem Entsetzen über die Entwicklung einer überbündischen Institution, die mir immer
    noch viel bedeutet,
    grüße ich Euch

    Gerhard Neudorf

    http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/Artikel_2013/Gerhard_Neudorf_an_RjB-Bundesfuehrer.pdf

    ::
    ::
    die Namen der vier Bünde sowie den ausgrenzenden Bundesführerbeschluss verbirgt gerhard in den Fußnoten. Den Fahrtennamen dadarish trägt Dieter Geißler von der Deutschen Freischar (DF)

    Wo bleiben Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit?
    Mit Hinweisen auf die „frei“ im Namen tragenden Bünde Deutsche Freischar und Freibund. Von Gerhard Neudorf.

    Aufpassen müssen wir in den heutigen Bünden: Krieg herrscht in den Köpfen einiger ihrer Verantwortlichen. Diese behaupten gebetsmühlenartig, rechtsextreme Bünde (= Feinde) ausfindig gemacht zu haben, und sie brüsten sich damit, diese vom Meißnerfest 2013 ausgeschlossen zu haben.

    19 So hebt dadarish zwar in einem Aufsatz in seiner Freischar-„Zeitung“ 1/2010 Worte Karl Vogts mit einem Zitat von Wilhelm Stählin hervor, der als Bleibendes der Meißnerformel „eine unbefangene Offenheit für den anderen im Verhältnis Mensch zu Mensch“ erkannte (S.39), verweigert eine Seite später diese Offenheit aber dem „Konzept des starren Nationalismus und „Ethnopluralismus“. Dieses Konzept und „Ignoranz oder fehlende Bereitschaft zur Kritik gegenüber der deutschen und bündischen Geschichte …“ unterstellt er damit den ausgeschlossenen Bünden, ohne Beweise zu nennen. Wie ihm dieses Scharfmachen gegen Feinde gefällt, erkennt der Leser auch aus seiner Überschrift „Die Diskussion um „neurechte“ Bünde zieht weite Kreise“ (a.a.O. – Mitte des Heftes).

    Als „Beschluss einer sehr deutlichen Mehrheit“
    führt er auf:

    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt schließen die anwesenden Bundesführer Freibund, Sturmvogel, Fahrende Gesellen/DMWB (d.i. der Deutsche Mädelwanderbund – G.N.) und Deutsche Gildenschaft von den weiteren Vorbereitungen und der Teilnahme des Jubiläumslagers zum Hohen Meißner 2013 aus. Die Ergebnisse sollen als Handlungsaufforderung gesehen werden, die ein Umdenken in den betroffenen Bünden bewirken soll. Den anwesenden Bünden wird angeboten, sich nach internen Klärungsprozessen erneut vorzustellen.“

    Dadarish schließt seinen Artikel mit folgendem
    Absatz:

    „Anwesend waren in Hofgeismar alle genannten Gruppierungen bis auf den „Sturmvogel“. Mit dem o.a. Beschluss wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass in der bündischen Gemeinde schon seit längerer Zeit eine Diskussion um sog. „neurechte Bünde“ geführt wird und um Bünde, denen eine zumindest in Teilen feststellbare Nähe zum „rechten Lager“ vorgeworfen wird. Bereits in Martinfeld wurde darauf hingewiesen, dass zum Meißnerfest 1988 die Frage der Teilnahmeberechtigung grundsätzlich so entschieden worden war, dass einige Gruppierungen, denen Vorhaltungen in verschiedener Richtung gemacht wurden, von der Teilnahme ausgeschlossen worden waren. Dies war damals (fast) allgemein als richtige Entscheidung gewertet worden.“

    Dadarish frage ich: Wie kommt es dann, dass die Deutsche Gildenschaft 1988 im Zentrum ‚lebendig leben’ mitwirkte? …

    26 Verbindliche Grundsätze als Voraussetzung für die Teilnahme am Meißnerfest 2013 habe ich in Idee und Bewegung Heft 87, S. 102, aufgeschrieben. Neue Vorschläge dafür hat Roland Eckert in der DF-„Zeitung“ a. a. O. S. 32 gemacht. …

    http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/Artikel_2013/Wo_bleiben_Freiheit-Gleichheit_und_Bruederlichkeit.pdf

    ::

  5. petsamo Says:

    Hachja, diese Sehnsucht nach dem Singen am Lagerfeuer. Nicht über Theorie und Praxis der gegenmodernen deutschen Rechtsrevolutionäre ist man „erschrocken“, nein, man bejammert dieses schlimm gestörte Zwischenmenschliche:

    „Wir zeigen uns erschrocken über den Verlauf und die zwischenmenschliche Art und Weise der Diskussion um die Burg Ludwigstein in den letzten Monaten.“

    Davon hätte noch nicht einmal Eva Eisenbieger träumen können, die postmoderne bündische Amigo- und Bussi-Szene schafft vollendete Tatsachen. Es ist unfasslich. Karo (w, Pfadfinderschaft Süddeutschland im DPV), Bene (m, 26, VCP Bezirk Elm in Niedersachsen), Jan (m, 25, VCP Bezirk Homburg) und Hagen (m, 19, VCO Bezirk Homburg) wollen singen, nein wir haben uns nicht verhört: sie wollen singen!

    Und sprachen die entgrenzt gastfreundliche Einladung aus nach Gut Steimke nach Uslar.

    Treuherziger Dackelblick. Piep piep piep wir ha’m uns alle lieb.

    Man will sich einfach wohl fühlen dürfen! Mit einer derartigen kulturorientierten Versöhnungspraxis wird es im Laufe des Jahres 2014 kaum noch möglich sein das zu tun, worauf es ankäme, nämlich zwischen ‚uns‘ und ‚denen‘ – zwischen Völkischer Bewegung und AEMR-orientierter Jugendbewegung – zu unterscheiden. Damit sind ein paar (selbstgefällige) Tränchen vergossen worden und bleiben die der konservativen Revolution (Neue Rechte) zuzurechnenden vier Bünde in den braungetönten Blaue-Blume-Sumpf auf weitere Jahrzehnte einzementiert.

    petsamo

    :::::::

    „‚Was ist so schlimm an den kritisierten Bünden?‘ Immer wenn wir diese Frage stellen, wird von Kritikerseite nicht geantwortet oder alte Geschichten erzählt (Freibund auf dem Zwischentag). Die Leute merken anscheinend nicht, dass sich die Jugend doch noch bewegt und innerhalb mehrerer Jahre einiges passieren kann.

    Aber solange es keine stichhaltigen Fakten (nicht Anschuldigungen) gibt, die einen Ausschluss eines Bundes rechtfertigen, kann ich ihnen auch nicht sagen: “Ihr dürft nicht kommen, weil jemand euch nicht mag”. Unter dieser Argumentation kann ich ja auch alle CDU oder Grünen-Wähler ausladen.

    Wir dürfen über die ganze Streiterei nicht das aus den Augen verlieren, was unser (über-)bündisches Leben ausmacht, nämlich die Begegnung, der Austausch, das gemeinsame Singen und in unserem Fall auch der Wettstreit, wer der beste Sänger ist. …

    Wir möchten an dem Singewettstreit nicht diskutieren, sondern Freunde wiedertreffen, Spaß haben am Musizieren und das Bündische aufleben lassen.“

    (Schwarzzeltvolk 14.03.2014)

    http://www.schwarzzeltvolk.de/wir-bieten-einen-raum-fuer-eine-unbefangene-begegnung-ein-interview-mit-dem-vorbereitungskreis-des-exilberaeunertreffens/

    ::

    ExilBeräuner 2014
    Vorbereitungskreis (VK) des Exilberäuners

    „Der Termin dürfte den meisten Beräunerfreunden schon bekannt sein, am 22.03.2014 ist es wieder soweit!“

    http://www.exilberäuner.de/kontakt/

    ::

    „Auch wir sehen uns von der aktuellen Diskussion in der Szene über Teilnahme oder Nichtteilnahme bestimmter Bünde an überbündischen Veranstaltungen betroffen. Deswegen haben wir einen innovativen Weg gewählt und das Gespräch mit den betreffenden Bünden gesucht, statt nur über sie zu sprechen.“

    http://www.exilberäuner.de/kodex/

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  6. Kiefernwald in der Nacht und noch ist der neue Tag nicht erwacht Says:

    In einer Art von Arbeitsteilung existieren neben den völkisch-rassistischen Seilschaften und Milieus in der Bündischen Jugend die pädosexuellen Abgründe. In 27 Fällen soll sich ein heute 54 Jahre alter Mann an Jugendlichen sexuell vergangen haben. Im Zentrum der Anschuldigungen stehen Treffen in der Jugendbegegnungsstätte Burg Balduinstein.

    Quelle: Nassauische Neue Presse vom 06.06.2014

    Missbrauchsprozess: Abgründe hinter Burgmauern

    … Neun Zeugen, darunter die als Nebenkläger auftretenden jungen Männer, sollen zur Klärung des Sachverhalts beitragen. Im Zusammenhang mit Missbrauchsvorwürfen in der Pfadfinder-ähnlichen Organisation sind mehrere Verfahren gegen erwachsene Betreuer anhängig.

    Der Staatsanwalt wirft dem freiberuflich tätigen Cutter und Kameramann vor, im Zeitraum von Juli 2002 bis Juli 2006 als Gruppenführer der autonomen Wandervögel seinen pädophilen Neigungen freien Lauf gelassen zu haben. Heißt, er habe dem Jungen beim gemeinsamen Aufenthalt im Turmzimmer in die Hose gegriffen und ihn durch gegenseitige Berührungen sexuell missbraucht. Mindestens einmal im Monat soll sich der in Köln lebende Angeklagte dem Kind unsittlich genähert haben. Der Junge, im Verlauf der Verhandlung fällt der Begriff „Lieblingspimpf“, habe sich zunächst gewehrt, doch „der Angeklagte ließ nicht locker“, weist die Anklage massive Anschuldigungen auf. Dreimal sei ein damals 13-Jähriger dabei gewesen.

    Gleich mehrere Stunden lang widmet sich das Schöffengericht Person und Sachverhalt. Angefangen von der bewegten Schulzeit über (teils gescheiterte) Versuche in Studium und Ausbildung bis hin zur wechselvollen beruflichen Laufbahn trugen die Juristen Details zum Werdegang eines Mannes zusammen, der „seit frühester Kindheit“ den Jugendorganisationen eng verbunden war. „Es war meine Welt, irgendwie“, erläuterte der ledige Angeklagte die über Kontakte der Mutter entwickelten Interessen. 2005 wurde er Mitbegründer der autonomen Wandervögel in Balduinstein, dort, wo er schon Anfang der 90er-Jahre Mitglied im Trägerverein der Burg geworden war.

    Die Vorliebe für gewisse Wanderstiefel trugen dem Angeklagten selbst den Spitznamen „Caligula“ ein (antike Quellen beschreiben den römischen Kaiser als wahnsinnigen Gewaltherrscher). …

    (hbw)

    http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Missbrauchsprozess-Abgruende-hinter-Burgmauern;art680,885072

    ____________

    Diez/Balduinstein. Was hat sich über Jahre hinter den Mauern von Burg Balduinstein abgespielt? Gab es im Dunstkreis der „Autonomen Wandervögel“ möglicherweise organisierten Missbrauch? Abgründe tun sich auf.

    „Lieblingspimpf“: Jungen auf Burg Balduinstein missbraucht

    Aus der Rhein-Zeitung vom 06.06.2014

    Das Schöffengericht Diez hat einen 54-jährigen Mann aus Köln wegen sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Der Angeklagte, ein Mitglied der in Balduinstein gegründeten Autonomen Wandervögel und in der Bewegung „Caligula“ genannt, hatte gestanden, sich mehrfach an einem Jungen vergangen zu haben.

    Verurteilt wurde er schließlich für drei Fälle zwischen Oktober 2004 und 2006. In der Anklageschrift waren 27 Übergriffe benannt, davon 24 Fälle des Kindesmissbrauchs, die sich aber nicht nachweisen ließen, weil die Aussagen der beiden betroffenen Opfer hinsichtlich des Tatzeitpunkts zu diffus waren. Es blieb unklar, ob der sogenannte Lieblingspimpf des Mannes unter 13 Jahre alt war, als der Angeklagte sich an ihm verging. Deshalb gelten diese Taten juristisch als verjährt. …

    Der Staatsanwalt wirft dem freiberuflich tätigen Cutter und Kameramann vor, im Zeitraum von Juli 2002 bis Juli 2006 als Gruppenführer der autonomen Wandervögel seinen pädophilen Neigungen freien Lauf gelassen zu haben. Heißt, er habe dem Jungen beim gemeinsamen Aufenthalt im Turmzimmer in die Hose gegriffen und ihn durch gegenseitige Berührungen sexuell missbraucht. Mindestens einmal im Monat soll sich der in Köln lebende Angeklagte dem Kind unsittlich genähert haben. Der Junge, im Verlauf der Verhandlung fällt der Begriff „Lieblingspimpf“, habe sich zunächst gewehrt, doch „der Angeklagte ließ nicht locker“, weist die Anklage massive Anschuldigungen auf. Dreimal sei ein damals 13-Jähriger dabei gewesen.

    2005 wurde er Mitbegründer der autonomen Wandervögel in Balduinstein, dort, wo er schon Anfang der 90er-Jahre Mitglied im Trägerverein der Burg geworden war.

    Als „erwachsener Anhang“ sah er sich hinter dem Gruppenführer, jemand, der „einfach da war“, ohne offizielle Funktion. Jemand, der Fahrten organisierte. Im vergangenen Jahr, als die Ermittlungen begannen, sei er ausgetreten, „um Schaden von der Einrichtung abzuwenden“. Anschließend wurde er mit einem Hausverbot belegt. Eine Therapie absolvierte er zwischen 2006 und 2009. …

    Begonnen, so die Einlassung, habe es bei einem Zwischenstopp auf dem Weg zu einem Segeltörn an der Adria im Oktober 2003.

    (hbw)

    http://www.rhein-zeitung.de/region/panorama_artikel,-Lieblingspimpf-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162232.html#.VDKmR9J_t30

    ____________

    Adria-Törn 2003? Hier sei auf Verdacht einmal das Segelschiff Falado von Rhodos genannt, dessen offizielle Heimathafen zwar Schleswig war, aber das seit mehr als drei Jahrzehnten so etwas wie seinen bündisch-spirituellen Heimathafen auf Burg Balduinstein an der Lahn hatte, wo jährlich das Überlebensfest (auch Überlebenstreffen) stattfand:

    2003 segelten die Gruppen entlang der kroatischen und albanischen Küste

    http://de.wikipedia.org/wiki/Falado_von_Rhodos

    05.10.2003 _ „Nach verschiedenen Törns in Kroatien ging es Anfang Juni endlich Richtung Griechenland, leider aber von technischen Problemen überschattet.“

    hxxp://www.faladovonrhodos.de/Seiten/news.html

    November 2004 _ Falado Überlebensfest

    Am 06./07. November 2004 ist es wieder so weit. Dann steigt das alljährliche Überlebensfest auf Burg Balduinstein!

    Eintritt: 10,- Euro / Person
    Ermässigung für Fahrtengruppen: 5,- Euro / Pimpf/ine
    Essen ab 4,- Euro

    Anfahrt siehe Burg Balduinstein

    mehr …

    08.11.2004 _ Falado Überlebensfest

    Auch 2004 haben sich wieder viele von uns am ersten Wochenende im November beim Überlebenstreffen auf der Burg Balduinstein zusammengefunden, umgemeinsam einen Blick „achteraus“ und „rechtvoraus“ zu wagen. Hinter uns lassen wir die leidvollen Erfahrungen mit unserem Maschinentotalschaden, aber auch die schönen Törns im Kroatischen Segelrevier bei z.T guten Winden, Reizvoller Inselwelt und sicher so mancher durchsungener Nacht an Bord.

    Vor uns liegen neue große Ziele. Wieder mal wollen wir mit der Falado über den Atlantik segeln, um die ferne Welt der Karibik zu erleben.

    Bis zum Start im Herbst 2005 werden wir über Winter, so wurde auf der ebenfalls stattfindenen Mitgliederversammlung beschlossen, die Falado für die große Reise tauglichmachen.

    hxxp://www.faladovonrhodos.de/Seiten/news.html

    [publiziert bei den saarländischen Pfadfindern von Quierschied am] Dienstag, 14. Oktober 2008

    Falado Überlebensfest

    Kalender
    Termine, Fahrten und Lager

    Ort
    Jugendburg Balduinstein

    Beginn
    Samstag, 1. November 2008 (Ganztägig)
    Ende
    Sonntag, 2. November 2008 (Ganztägig)

    Man trifft dort bündische. Knüpft und plfegt Kontakte.
    [Man trifft dort Bündische, knüpft und pflegt Kontakte.]

    Es werden Bilder und Videos von den letzten Törns gezeigt. Man kann sich auf ein Törn im nächsten Jahr bewerben, was wir auch tun werden.

    Abends wird feucht fröhlich im Kurfürstenkeller gesungen und gefeiert!

    hxxp://www.chico-mendes-quierschied.de/forum/index.php?page=CalendarEvent&eventID=3&currentDay=1225497600

    Falado von Rodhos vor Island gesunken

    12.08.2013 – Eine traurige Nachricht , besonders für diejenigen unseres Stammes, die auf der Falado so manchen Segeltörn mitgemacht haben

    hxxp://www.chico-mendes-quierschied.de/cmq/?p=652

  7. Blütenlese Says:

    Ich bin die Nacht

    Ich bin die Nacht. Meine Schleier sind
    viel weicher als der weiße Tod.
    Ich nehme jedes heiße Weh
    mit in mein kühles, schwarzes Boot.

    Mein Geliebter ist der lange Weg.
    Wir sind vermählt auf immerdar.
    Ich liebe ihn, und ihn bedeckt
    mein seidenweiches, schwarzes Haar.

    Mein Kuß ist süß wie Fliederduft –
    der Wanderer weiß es genau…
    Wenn er in meine Arme sinkt,
    vergißt er jede heiße Frau.

    Meine Hände sind so schmal und weiß,
    daß sie ein jedes Fieber kühlen,
    und jede Stirn, die sie berührt,
    muß leise lächeln, wider Willen.

    Ich bin die Nacht. Meine Schleier sind
    viel weicher als der weiße Tod.
    Ich nehme jedes heiße Weh
    mit in mein kühles, schwarzes Boot.

    06.05.1941

    Selma Meerbaum-Eisinger (1924-1942)

    http://www.deutschelyrik.de/index.php/meerbaum-eisinger.html

    ::
    ::

    Ich möchte leben.
    Ich möchte lachen und Lasten heben
    und möchte kämpfen und lieben und hassen
    und möchte den Himmel mit Händen fassen
    und möchte frei sein und atmen und schrein.
    Ich will nicht sterben. Nein.
    Nein…

    (Selma Meerbaum-Eisinger )

    http://www.selma.tv/de/selma/

  8. Dat Kowelenzer Schängelche Says:

    Thema Jugendburg Balduinstein. Gute Nachrichten aus dem verantwortungsbewussten evangelischen Pfadfindertum:

    Zum Jahresende 1989 traten der Gau Rheinmark und die Landesmark Schleswig-Holstein aus der CP21 (evangelischer Pfadfinderbund) aus. Sie bildeten zunächst einen losen Zusammenschluss in Form eines regelmäßig stattfindenden Führerschaftstreffens, das sich nach dem ersten Tagungsort auf Burg Balduinstein benannt hat. …

    Das Hauptaugenmerk des Balduinsteiner Kreises liegt in der Führerausbildung. Die mitarbeitenden Einzelpersonen, Stämme und Bünde bieten sich im Regelfall gegenseitig die Teilnahme an den verschiedenartigen Ausbildungsangeboten an.

    2014 umbenannt in Befreundete Stämme Christlicher Pfadfinder (BSCP)

    Erklärung der Namensänderung von CP-BSK zu BSCP

    Nach Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in Verbindung mit dem Namen „Balduinstein“ kam in dem „Christliche Pfadfinderschaft – Balduinsteiner Kreis (CP-BSK)“ sehr schnell die Frage auf, ob man den eigenen Namen ändern solle, um nicht den falschen Verdacht zu befördern, dass der CP-BSK zur Burg Balduinstein gehöre.

    Auf dem diesjährigen Thing am 21.09.2014 wurde … beschlossen den Namen „Christliche Pfadfinderschaft – Balduinsteiner Kreis“ abzulegen und sich fortan „Befreundete Stämme Christlicher Pfadfinder (BSCP)“ zu nennen.

    Wir verurteilen ausdrücklich jede Form von Missbrauch an Menschen, sei sie sexueller, politischer oder sonstiger Natur. Wir wollen dazu beitragen, Missbrauch vorzubeugen, ihn aufzudecken und durch unsere Arbeit in den einzelnen Gruppen eine Kultur des gegenseitigen Achtens zu verwirklichen.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=tp_eintrag_bund_view.php&index=34

  9. Dat Kowelenzer Schängelche Says:

    Zu lesen bei netzwerkB:

    „Eine Reihe von taz-Mitarbeitern selbst waren Pädokriminelle. Über ihr taz-Gründungsmitglied Dietrich Willier schrieb die taz in ihrem Nachruf 2009 voller Lob „Kinder vor allem gehörten zu seinem Leben.“ Mehr wollte man da nicht wissen. Der Abschlussbericht über sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule machte deutlich: Willier arbeitete an der Odenwaldschule von 1969 bis 1972 als Kunstlehrer. In diesen Jahren missbrauchte Willier Schüler. Man weiss von neun Opfern.

    Willier besass eine umfangreiche Sammlung von Kinderpornos. Manche Kinder auf den Aufnahmen waren erst drei Jahre alt. Der spätere taz-Mitarbeiter Willier war ein Serientäter. Seine Taten dürften sich nicht allein auf diesen Zeitraum beschränkt haben. Willier war auch nicht der einzige Täter. Allein an der Odenwaldschule zum Beispiel spricht man von 132 Opfern.

    In der taz sind auch die Namen von weiteren pädokriminellen Mitarbeitern bekannt geworden, wir wissen von mindestens zwei solcher Mitarbeiter. Zudem veröffentlichte die taz auf ihren Seiten pädophile Texte, in denen der Sex mit Kindern verherrlicht wurde, die andere Täter ermutigt haben.

    Im Januar 2011 erklärte der stellvertretende taz-Chefredakteur, Reiner Metzger, noch: “Die Verbindungen zwischen Kindesmisshandlern, der deutschen Linken und auch der taz zu der Zeit sind offensichtlich noch nicht ausreichend geklärt.” …

    Wir fordern die taz auf, Christian Füller zu unterstützen. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema sexueller Gewalt als Journalist und Autor. Es wäre das falsche Signal von Vorgesetzten und Kollegen, ihn jetzt auszugrenzen.“

    Quelle:
    netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt. 26. August 2013. Zum nicht-veröffentlichten Artikel von Christian Füller in der taz

    http://netzwerkb.org/2013/08/26/solidaritat-mit-christian-fuller/

  10. Dat Kowelenzer Schängelche Says:

    die zeugenvernahme zeigte, dass jugendliche auf der burg balduinstein und von dort ausgehend sexualisierte gewalt erlebt haben, und zwar vielfach. der richter sprach in seiner urteilsbegründung von einem “systematischen, geradezu organisierten beschaffen minderjähriger sexualpartner, um sie zu missbrauchen.” der richter sagte das. und die zeugen berichteten von übergriffen, beginnend mit moralischem abhängig machen über streicheln am Bauch, manipulation des penis, oral- und analverkehr. mehrere leute auf der burg, nicht nur der verurteilte, hatten lieblingspimpfe, die jede nacht bei ihnen übernachten mussten. its not the end.

    cif
    am 18. Juni 2013

    http://www.vtaktuell.net/?p=5911

  11. bora, einst dj.bdh Says:

    Uns Aufklärungshumanisten und Menschenrechtsuniversalisten nicht freiheitlich demokratisch, wissenschaftlich und weltbürgerlich genug: ab etwa 1928 vertrat Ebeling gar ethisch (wie jugendbewegt …) verwerflich antiliberale und antidemokratische Positionen. Immerhin fühlte und dachte man antinazi.

    Die wandervogeltypisch leider tendenziell antiintellektualistische freideutsche Linie war und bleibt ansonsten annähernd akzeptabel, doch der jungdeutschen oder jungnationalen Traditionslinie ordne man sich als heutiger Jugendbewewegter bzw. Bündischer nicht zu und setze sie schon gar nicht fort. Nationalrevolutionäre oder neurechte Positionen lehne man vernehmlich und unzweideutig ab.

    Das Gedicht bleibt ein schönes Zeitdokument illegaler Bündischer Jugend aus dem Kreis um plato, erst 1989 schön singbar vertont in dj.bdh

    KAMERADSCHAFT
    SCHRIFTEN JUNGER DEUTSCHER

    Heft 92. August 1939

    SPRECHCHOR DER JUGEND

    Wir halten tief und stumm in uns verborgen
    die alte Sehnsucht und den jungen Groll –
    wir kämpfen immer für den einen Morgen,
    der uns die Freiheit wiederbringen soll.

    Wir sprechen nicht von Zeiten, die vergangen.
    Wir sind die Zukunft, rings um uns die Not –
    die wir mit starken Herzen doch bezwangen,
    ist schon von unseren Feuern überloht.

    Die flammend es der ganzen Welt bezeugen:
    Wir sind die Jugend, die die Fesseln bricht.
    Das Joch der Not mag alle Herzen beugen,
    doch unsre Herzen zwingt das Elend nicht.

    Von einer bündischen Gruppe im Reich


    HANS EBELING

    1919 kehrte Ebeling nach Krefeld zurück und nahm 1920 zunächst ein Studium der Architektur auf. Er gründete den „Krefelder Jugendbund“, den er 1920 als Landesverband Niederrhein in den Deutschnationalen Jugendbund (DNJ) eingliederte. …

    1921 gehörte Ebeling zu den führenden Mitgliedern des DNJ, die aus Protest gegen die traditionalistische Haltung des Verbandes eine Abspaltung, den Jungnationalen Bund (Junabu) begründeten. 1922 übernahm Ebeling die Bundesführung …

    Ebeling führte den von ihm geführten Gau Westmark als ca. 300 Mitglieder starken Jungnationalen Bund – Deutsche Jungenschaft …

    Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs gelang Ebeling im Gegensatz zu Hespers am 29. November 1939 die Flucht nach England. Hier arbeitete er in London vorübergehend beim Sender Der Sturmadler – Sender der deutschen Jugend. Bis 1940 führte er die „Sonderinformationen Deutscher Jugend“ weiter. Er leitete die Londoner Gruppe der Kameradschaft und gab von 1941 bis 1944 die hektographierten Rundbriefe der Kameradschaft heraus, die für die interne Diskussion der bündischen Opposition bestimmt waren. Er nahm die britische Staatsangehörigkeit an und arbeitete als freiberuflicher Journalist, etwa als Sprecher der deutschen Emigration bei der BBC und gehörte zu den Unterzeichnern der Lidice-Erklärung der deutschen Emigration in England vom Juni 1942.

    1949 kehrte Ebeling nach Deutschland zurück. Seit 1950 leitete er in Düsseldorf das britische Informationszentrum Die Brücke. Er gründete eine „Mittelstelle für historische Forschung“ und gab seit 1956 gemeinsam mit Arno Klönne [der große Ausbremser und Beschwichtiger bewegt sich nur wenn er muss, ein Totengräber der Jugendbewegung bzw. Bündischen Jugend] die Zeitschrift Graue Blätter heraus, seit 1968 die Zeitschrift kernpunkte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Ebeling_(Publizist)

  12. Awer mir schwätze halt suh häi Says:

    [ Dauerthema Missbrauch an Jungen auf Jugendburg Balduinstein ]

    Kann jemand endlich mal eine fundierte Aussage treffen, ob der des sexuellen Missbrauch Angeklagte noch auf der Burg wohnt oder nicht.

    HgP holzwurm – Petterweil
    24.04.2014

    Danke für Eure informativen Antworten!

    Da ich mich nicht ständig mit diesem Wegschauen in der näheren Umgebung der Täter beschäftige bin ich halt nicht auf dem aktuellen Stand. Gleichwohl bin ich sehr besorgt und ärgerlich, wie mit den mutmaßlichen Tätern verfahren wird. Hier geht es nicht um Vorverurteilen sondern um den Schutz vor weiteren sexuellen Übergriffen und dem Respekt vor den Opfern, und letztendlich: den Mitwissern ihre persönliche Verantwortung beim Wegsehen vor Augen zu halten.

    Ich persöhnlich denke, daß viele einfach weggeschaut haben,viele es nicht sehen wollten und viele dazu gehöhren wollten.

    Aufwachen – Aufmucken – Aufmerksam sein. Klare Absage der homophilen Thesen der Jugendbewegung. Verantwortung, Verurteilung, Verbreitung von Verdachtsmomenten – bringt uns alle weiter und schützt die Opfer.

    Wer hat es gewusst, wer geahnt, wer vertuscht?

    Viele Fragen, die etwas mit persönlicher Verantwortung zu tun haben; ich glaube, dass sich viele tief in ihrer Seele dieser Antwort stellen müssen.

    HgP Holzwurm – Petterweil
    25.04.2014

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php/pdf/www.herbalcell.com/include.php?path=forumsthread&threadid=11913&entries=30

    Der Wahnsinn auf dem Balduinstein geht weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Richter sprach von einem Netzwerk

    (auf facebook am 20.06.2013)
    [Heckenreiter, damit das Ende eher in Sicht kommt, nimm doch, solange da „Wahnsinn“ herrscht, jeden Link zum Balduinstein aus Pfadfinder-Treffpunkt. Und sadarji, rufe dann jeden Pfadfinder zum einstwiligen Boykott der Jugendburg im Lahntal auf. Großes Schweigen …]

    https://de-de.facebook.com/scoutingmagazin/posts/348668105236434

    Zur gleichen Zeit lief in Saarbrücken ein mehrtägiges Gerichtsverfahren gegen Markus M., einen Wandervogelführer aus dem Umfeld der Burg Balduinstein, der über mehrere Jahre Schutzbefohlene missbraucht hatte. Wir hatten uns vom Arbeitskreis vorgenommen, das Verfahren als Prozessbeobachter zu begleiten …

    Beräunertreffen und andere Singewettstreite wurden als Tatorte angegeben. Welch ein schales Gefühl bleibt zurück, wenn man sich vorstellt, dass im Gewölbekeller neben dem rauschenden Singefest im Meissnersaal ein 14jähriger Sippling von seinem volljährigen Gruppenleiter missbraucht wird? Wie beschämt fühlt man sich, wenn der Richter in der Urteilsverkündung ausspricht, das es scheinbar neben der Odenwaldschule und den katholischen Internaten einen weiteren Ort gegeben hat, in dem es gehäuft zum Missbrauch Schutzbefohlener gekommen ist – nämlich die Jugendbewegung. Und gleichzeitig wächst in diesen Momenten die Sicherheit, dass wir mit dem AK-Schatten auf dem richtigen Weg sind, hier nicht länger die Augen zu verschließen.

    Das Verfahren in Saarbrückenwird Folgeverfahren nach sich ziehen, denn Markus M. war kein Einzeltäter, sondern eingebettet in ein System, in welchem der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Teil jugendbewegten Erlebens verkauft wurde.

    (zitiert aus: AK Schatten – Jahresrückblick 2013)

    http://www.jubi-ludwigstein.de/fileadmin/user_upload/buende/AK_Schatten_-_Jahresrueckblick_2013.pdf

    Es blieb unklar, ob der sogenannte Lieblingspimpf des Mannes unter 13 Jahre alt war, als der Angeklagte sich an ihm verging. Deshalb gelten diese Taten juristisch als verjährt.

    Möglicherweise profitieren von diesem Umstand weitere Täter. Bei der Staatsanwaltschaft in Koblenz sind vier Ermittlungsverfahren gegen Männer aus dem Dunstkreis der Wandervögel anhängig. Einer der Verdächtigen ist Mitglied des Freien Bildungswerkes Balduinstein, dem die Ruine mit dem Gelände drum herum seit den 70er-Jahren gehört und das auch Träger der Begegnungsstätte für Gruppen der Bündischen Jugend aus der ganzen Bundesrepublik ist.

    Die Vertreterin des Hauptopfers, der als Nebenkläger auftrat, warf in ihrem Plädoyer noch einmal ein Schlaglicht auf die Situation auf Burg Balduinstein: „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden.

    (Von Hans Georg Egenolf. Jungen auf Burg Balduinstein missbraucht. Rhein-Zeitung vom 06.06.2014.)

    http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162224.html#.VE4eCtJ5N30



    [ Nacktjungenmaler otolo d. i. Otto Lohmüller ]

    „Kritiker Lohmüllers heben seine kontroversen Ansichten zur Strafbarkeit pädosexueller Kontakte hervor, die er etwa 1997 in einem Brief an die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Claudia Nolte darlegte:

    Ein 12-, 13-, oder gar 14-jähriger Mensch läßt sich nicht „zwingen“, „freiwillig“ was zu tun. Wenn er mit einem Erwachsenen wichst, so hat er Lust darauf. Ein Erwachsener tut ihm dabei KEINE Gewalt an. Aber unser Gesetz behauptet wider besseren Wissens, es läge Gewalt vor, wenn sich ein Kind freiwillig befühlen läßt, sogar dann, wenn es den Erwachsenen selbst zu dieser Berührung verführt hat!! Idiotisch solch ein Gesetz!!!!

    In einer E-Mail, die Lohmüller am 7. Mai 2000 bezüglich der Deutung des Begriffes Pädophilie“ verfasste und auf seiner Homepage (die ebenfalls ein umfassendes Angebot an Knabenakten umfasste) veröffentlichte, äußerte er sich wie folgt:

    Wenn ein Knabe von einem Päderasten mit seiner Zustimmung geliebt wird, so liegt absolut keine Gewalt vor, auch wenn es der Gesetzgeber so behauptet und bestimmt. (Die Referenz wurde vom Betreiber von otolo.de aus dem Internet Archiv gelöscht).

    Zur Verteidigung Lohmüllers wird eingewandt, dass es sich bei seinen Knabenakten in keinem Fall um Pornografie handle, Kritiker verweisen darauf, dass der Maler sich bewusst nicht von der Pädophilen-Szene distanziert, sondern im Gegenteil dieser Szene durch Veröffentlichung seiner Ansichten in offenen Briefen und E-Mails Unterstützung zukommen lässt, indem er entgegen der Gesetzeslage Straffreiheit für Pädophile auf Basis des freien Willens“ von Minderjährigen fordert.

    Da fehlen mir jetzt echt die Worte!“

    (duwi auf allmystery am 10.10.2011)

    http://www.allmystery.de/themen/km58176-364

    [ Nacktjungenmaler otolo d. i. Otto Lohmüller ]

    Aufenthalt mit Ute und Adrian in Thailand.

    1998 Kunstseite von „Otolo“ im Internet.

    Bei Totenfeier von „Serge Dalens“ in St. Cloud bei Paris. Reiche Begegnungen mit Autoren.

    1999 „Achims Verlag“ bringt „Fahrtenchronik der Tempelritter“ heraus.

    Bedeutungsvolles Treffen auf der Burg Balduinstein an der Lahn, um das geplante Gemälde „Segen“ mit Brecht, Tobias und Costa vorzubereiten.

    2001 Indienaufenthalt. Es entstehen dort eine Reihe von Porträt-Aquarellen und danach zu Hause 15 Acrylbilder eines Indien-Zyklus.

    Aufenthalt auf der Halbinsel Krim, Ukraine. Entstehung einiger Porträt-Aquarelle, die er in Simferopol ausstellt. Fernsehbericht darüber im ukrainischen Fernsehen.

    2002 Entstehung des Gemäldes „Patrick-Sport“ (Wkvz 410).

    Der hochbetagte „Brecht“ stirbt, Beerdigung bei der Jugendburg Balduinstein. Treffen bündischer Köpfe.

    2003 Anfang Januar der 1 000 000. Besucher auf der Kunstseite von Otolo im Internet.

    (…)

    В 1999 „Ахима Ферлага“ выносит “ хроника поездок рыцарей храма „.

    Важная встреча в замке Бальдуинштайн [Balduinstein] в плющенную проволоку, чтобы подготавливать запланированную картину „одобрение“ с Брехтом, Тобиасом и Costa. (…)

    „Брехт преклонного возраста“ умирает, вербовка пива около молодежного замка Бальдуинштайна [Balduinstein]. Наталкиваются bündischer голов [bündischer Köpfe, s. o.].

    http://fotki.yandex.ru/next/users/ben-de/album/146832/view/308820



    wildwasser – gegen sexuelle Gewalt – das Portal für Hilfe und Info für von sexuellem Missbrauch Betroffene, Angehörige und Freunde.

    http://www.wildwasser.de/

    Zartbitter Köln – Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen

    http://www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/Aktuell/100_index.php

  13. Melanie und Bastian Says:

    „Der Wahnsinn auf dem Balduinstein geht weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Richter sprach von einem Netzwerk“

    (meinte Kurt Ternes ’sadarji‘ von der Pfadfinderschaft Grauer Reiter auf facebook am 20.06.2013)

    https://de-de.facebook.com/scoutingmagazin/posts/348668105236434

    Balduinstein [russisch Бальдуинштайн], jungenvergötternde Jugendburg in landschaftlich schöner Lage und leider vielfacher Tatort sexuellen Missbrauchs an Jungen.

    Sälchen. „das sälchen ist der obere teil der ehemaligen burgkapelle. auch heute noch deutlich zu erkennen ist die apsis am ende des raumes“ (so kleinschreibt es Jugendburg Balduinstein)

    Im historisierenden, innenarchitektonisch ein wenig höfisch-spätgotisch oder kapellenhaft-sakral wirkenden Kuppelgewölbe des sogenannten Sälchens entstand das Kunstwerk „Segen“ bzw. „Der Segen“ des aus der Pfadfinderbewegung stammenden Nacktjunge-Malers Otto Lohmüller genannt otolo.

    Bildinhalt: frauenfreie Zone, elternfreie Zone sowieso, der beinahe noch vorpubertäre Junge wird durch den männlichen Greis (brecht) irgendwie initiiert oder erbittet den Segen des Alten oder gibt sich dem Greis hin, wie auch immer, in jedem Fall sind beide völlig nackt. [hier sei einmal mit h t t p statt http in die URL eine Barriere eingebaut.]

    h t t p://yablor.ru/media/images/top/preview/otolo-eu-images-443DerSegen.jpg

    Auch hier sogleich wieder auf Russisch, „DerSegen_d2“, Отто Ломюллер = Otto Lohmüller

    h t t p://photos.privet.ru/community/Museum_RedViolin/photo/402961924

    ——
    ——

    Nacktjungenmaler otolo d. i. Otto Lohmüller hält den Minderjährigen in Bezug auf sexuelle Handlungen mit einem Erwachsenen leider für einwilligungsfähig. Beispiele.

    Leserbrief für die Zeitschrift „Frei Körper Kultur“, geschrieben am 1.11.1995, zum Thema Missbrauch:

    „Es ist eher so, daß der Staat am Kind Gewalt ausübt, indem es ihm seinen eigenen sexuellen Willen nicht zugesteht, mit Gleichaltrigen, ja, mit Erwachsenen, nein!! Kinder wissen durchaus, was sie wollen. Das werden alle Eltern und Erzieher bestätigen können.“

    Leserbrief für die Zeitschrift „Frei Körper Kultur“, geschrieben am 1.11.1995, zum Thema Missbrauch:

    Wenn er (der Gesetzgeber) zärtliche sexuelle Berührungen von Erwachsenen an Kindern als „Gewalt“ bezeichnet, heißt das noch lange nicht, daß er recht hat. Man braucht sich nur daran zu erinnern, was für schreckliche Schicksale sich durch den inzwischen abgeschafften § 175 erfüllt haben.“

    1997 Brief an die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Claudia Nolte, geschrieben im Februar 1997:

    „Ein 12-, 13-, oder gar 14-jähriger Mensch läßt sich nicht „zwingen“, „freiwillig“ was zu tun. Wenn er mit einem Erwachsenen wichst, so hat er Lust darauf. Ein Erwachsener tut ihm dabei KEINE Gewalt an. Aber unser Gesetz behauptet wider besseren Wissens, es läge Gewalt vor, wenn sich ein Kind freiwillig befühlen läßt, sogar dann, wenn es den Erwachsenen selbst zu dieser Berührung verführt hat!! Idiotisch solch ein Gesetz!!!!

    Warum machen Sie sich zur Handlangerin irgendwelcher Volksverhetzer, die grauenvoll wirkliche Gewalt gleichsetzen mit liebevollen oder auch nur lustigen sexuellen Spielereien? Seien Sie keine Kinderschützerin im ironischen Sinne, der dem MÜNDIGEN Kind die Freiheit nimmt, selbst zu entscheiden, was es will. Setzen Sie der Schraube der Verhetzung die Mutter auf und denken einmal FÜR die Kinder, für die Freiheit der Kinder! Lassen Sie sie ohne bohrenden Schuldgefühle aufwachsen, nur weil sie sexuelle Lust auf kindlichere Art wie Erwachsene verspüren.

    Verurteilen Sie streng wirkliche Gewalt mit unerbittlicher Kraft, aber lassen Sie MÜNDIGEN Kindern, und das sind 12-Jährige, ihre Freiheit, ihre eigenen kleinen sexuellen Freuden ohne Schuldgefühle zu genießen.“

    28.10.1999: Kritik von dem Maler T. H. aus Berlin zu dem Gemälde „Unmündig“; und Otolos Reaktion darauf:

    „Wenn sie sich sexuelle Berührungen von einem Erwachsenen wünschen, sich lustvoll berühren lassen oder den Erwachsenen berühren wollen, dann heißt es vom Gesetzgeber, der Erwachsene hätte ihnen Gewalt angetan. So etwas würden sich Kinder selbst niemals erwünschen. Solche idiotischen Gedanken sind nur von Erwachsenen erdacht, die vergessen haben, was sie in ihrer eigenen Kindheit bewegte.“

    Email von Otto Lohmüller, geschrieben an einen Studenten am 27.05.2000, zu seinen Gedanken über meine Malerei, insbesondere über meine Knabenbildnisse, und seine Deutung des Begriffes Pädophilie:

    „Wenn ein Knabe von einem Päderasten mit seiner Zustimmung geliebt wird, so liegt absolut keine Gewalt vor, auch wenn es der Gesetzgeber so behauptet und bestimmt. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, die ich als 12-Jähriger selbst gemacht habe.“

    (zitiert von Tubbies am 20.06.2006)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Otto_Lohm%C3%BCller#Fragt_doch_mal_einen_Jugendlichen_dazu

    ——
    ——

    Über den mit Jugendburg Balduinstein verbundenen, manchmal beinahe fotorealistisch malenden Künstler genauer Nacktjungenanbieter otolo d. i. Otto Lohmüller:

    Aufenthalt mit Ute und Adrian in Thailand.

    1998 Kunstseite von “Otolo” im Internet.

    Bei Totenfeier von “Serge Dalens” in St. Cloud bei Paris. Reiche Begegnungen mit Autoren.

    1999 “Achims Verlag” bringt “Fahrtenchronik der Tempelritter” heraus.

    Bedeutungsvolles Treffen auf der Burg Balduinstein an der Lahn, um das geplante Gemälde “Segen” mit Brecht, Tobias und Costa vorzubereiten. [Anm.: brecht ist der Vorkriegsbündische Hans-Albrecht Stempel, * 06. 03.1907, † 23.09.2002 auf Burg Balduinstein.]

    2001 Indienaufenthalt. Es entstehen dort eine Reihe von Porträt-Aquarellen und danach zu Hause 15 Acrylbilder eines Indien-Zyklus.

    Aufenthalt auf der Halbinsel Krim, Ukraine. Entstehung einiger Porträt-Aquarelle, die er in Simferopol ausstellt. Fernsehbericht darüber im ukrainischen Fernsehen.

    2002 Entstehung des Gemäldes “Patrick-Sport” (Wkvz 410).

    Der hochbetagte “Brecht” stirbt, Beerdigung bei der Jugendburg Balduinstein. Treffen bündischer Köpfe.

    2003 Anfang Januar der 1 000 000. Besucher auf der Kunstseite von Otolo im Internet.

    (…)

    В 1999 “Ахима Ферлага” выносит ” хроника поездок рыцарей храма “.

    Важная встреча в замке Бальдуинштайн [Balduinstein] в плющенную проволоку, чтобы подготавливать запланированную картину “одобрение” [das Gemälde „Segen“ bzw. „Der Segen“, ggf. ist одобрение allerdings mit Zustimmung übersetzbar, siehe unten] с Брехтом [brecht], Тобиасом [tobias] и Costa. (…)

    “Брехт преклонного возраста” умирает, вербовка пива около молодежного замка Бальдуинштайна [Balduinstein]. Наталкиваются bündischer голов [Zusammenkommen / Begegnung / Treffen bündischer Köpfe, s. o.].

    http://fotki.yandex.ru/next/users/ben-de/album/146832/view/308820

    Russisch одобрение = Zustimmung, Beifall, Akzeptanz, Billigung

    http://de.bab.la/woerterbuch/russisch-deutsch/%D0%BE%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D1%80%D0%B5%D0%BD%D0%B8%D0%B5

    Das geht doch leider wohl eindeutig in die Richtung von der Päderastenseite k13-online.krumme13 (ICH SAG JA, Bildband), zu der hier natürlich nicht verlinkt werden soll und die das Balduinstein-Gemälde Der Segen – offensichtlich direkt in Russische weiterleitbar als URL bzw. file „DerSegen_d2“ – des kinderfreundlich-unschuldig daherkommenden Jungenmalers Otto Lohmüller (otolo) wie zu erwarten kennt, wie überhaupt die Bilder des jahrelang mit Jungen Pfadfinder-Arbeit betreibenden otolo bei der pädophil orientierten k13-online.krumme13 sehr hoch im Kurs zu stehen scheinen: KALOS (Knaben Kunstband), Species Knabe (Otolo-Kunstband) und dergleichen Ausbeutung des kindlichen Körpers für geile alte Gaffer mehr.

    Der Segen? Blick ins dem Russischen verwandte Bulgarische, dort ist одобрение nicht Segen, sondern Zustimmung, Einwilligung, was uns im Hinblick auf die (einst) etwa von Otto Lohmüller pauschal gebilligten sexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen und (etwas älteren) Minderjährigen alarmieren muss:

    acceptance, approval (an agreeing to the action of another) [„ein Einwilligen in die Handlung eines anderen“]

    http://en.wiktionary.org/wiki/%D0%BE%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D1%80%D0%B5%D0%BD%D0%B8%D0%B5

    Im Deutschen als nicht religiös verstandener Ausdruck allbekannt: Einer Sache „den Segen geben“, etwas „absegnen“, vgl. hier aus dem Russischen ins Polnische u. a. als poparcie, akceptacja: „Akzeptanz“

    http://pl.wiktionary.org/wiki/%D0%BE%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D1%80%D0%B5%D0%BD%D0%B8%D0%B5

    In den slaw. Sprachen ist der – religiös verstandene – Segen, der Wunsch nach vermiedenem Schaden und Unheil, auch künftiger himmlischer Heilssicherung sowie handlungsorientierter Rechtleitung des Gesegneten auf Erden, doch wohl eher Благослов, blagoslov. Vgl. hingegen bulgar. to approve, to endorse (to sanction officially, to ratify, to confirm). to approve, to OK (to regard as good, to be pleased with, to think well of) Одобряваш ли идеята ми? – Do you approve of my idea?

    http://en.wiktionary.org/wiki/%D0%BE%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D1%80%D1%8F#Bulgarian


    Schon 2009 bewies Rogér bewundernswerten Mut zum schonungslos ehrlichen Aufdecken in Bezug auf das Pädo-Netzwerk Balduinstein:

    Warum beherbergte das „Freie Bildungswerk Balduinstein“ Pädophile?

    Aus eigener Erfahrung weiß ich leider, dass dort über Jahre hinweg junge Heranwachsende sexuell missbraucht wurden. Jeder wusste es, aber keiner hat was gesagt. Warum haben alle nur weg gesehen und ist das auch heute noch möglich?

    https://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20100524192724AAGKQzT


    Beenden wir das schlimme Thema für heute. Zum Kindeswohl und Klarsehen bestens geeignet:

    wildwasser – gegen sexuelle Gewalt – das Portal für Hilfe und Info für von sexuellem Missbrauch Betroffene, Angehörige und Freunde.

    http://www.wildwasser.de/

    Zartbitter Köln – Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen

    http://www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/Aktuell/100_index.php

  14. Florian Balduinstein Says:

    Nacktjungenmaler Otto Lohmüller (otolo) und der neuheidnische Rechtsextremismus. Der Kontakt zu Dieter Vollmer (Nordische Gesellschaft bis 1945, viel später beim rechtsextremen Rechtsanwalt Rieger im Nordischen Ring).

    1999 und 2002, sechs bzw. neun Jahre nach einer neopaganen und rassebewussten Feier bei den Externsteinen ging es ins Tal der Lahn zur Jugendburg Balduinstein. Doch bereits 1981, zwölf Jahre vor der braunen Party an den Externsteinen reiste ‚otolo‘ zu ‚axi‘ (Alexej Stachowitsch) auf den Balduinstein.
    ::

    1981 Auf Burg Balduinstein lernt er ‚axi‘ Alexej Stachowitsch kennen, den großen Bündischen und Pfadfinderführer. [s. u.]

    1993 Einladung von seinem langjährigen Dichterfreund Dieter Vollmer aus Schleswig zu seiner 80. Geburtstagsfeier bei den „Externsteinen“.

    1999 … Bedeutungsvolles Treffen auf der Burg Balduinstein an der Lahn, um das geplante Gemälde „Segen“ mit Brecht, Tobias und Costa vorzubereiten. …

    2002 … Der hochbetagte „Brecht“ stirbt, Beerdigung bei der Jugendburg Balduinstein. Treffen bündischer Köpfe.

    http://ru.cyclopaedia.net/wiki/Otto_Lohm%C3%BCller

    http://fotki.yandex.ru/next/users/ben-de/album/146832/view/308820

    ::
    ::

    … Zum Kreis der Nordischen um Reuß-zur Lippe, Christophersen und Rieger gehört auch Dieter Vollmer, vor dem 8. Mai 1945 bei der „Nordischen Gesellschaft“ tätig, nach dem 8. Mai einige Jahre im Ausland verschwunden, Ende der achtziger Jahre bei Riegers „Nordischem Ring“. Vollmer ist ein Neofaschist der ersten Minute und eine zentrale Figur für die rechtsextreme Szene in Norddeutschland. In den fünfziger Jahren publiziert er in „Nation Europa“ und in „glaube und tat“, heute in Graberts Zeitschrift „Deutschland in Geschichte und Gegenwart“.

    1971 druckt das DUR-Blatt „Ruf und Widerhall“ einen Vollmer-Text aus der NPD-Parteizeitung „Deutsche Nachrichten“ nach, gleichzeitig schreibt Vollmer in dem Blatt „Konservativ heute“ von Armin Mohler, das später mit Caspar von Schrenck-Notzings „Criticon“ fusioniert. In den siebziger und achtziger Jahren ist Vollmer in gleicher Weise bei Thies Christophersens Publikationen wie in der offiziellen DUR-Zeitschrift „unitarische blätter“ als Autor vertreten. Er ist ebenso wie Baldur Springmann im „Weltbund zum Schutz des Lebens“ (WSL), Landesverband Schleswig-Holstein, auf Vorstandsebene tätig. …

    1991 ist Vollmer auch beim norddeutschen ANSE-Treffen dabei.

    Quelle: Peter Kratz: „Die Götter des New Age. Im Schnittpunkt von ‚Neuem Denken‘, Faschismus und Romantik“
    (Kapitel 5. Die braunen Götter der „Deutschen Unitarier“. Enttarnung völkischer Rassisten)

    http://www.bifff-berlin.de/NA4.htm

    ::
    Otto Lohmüllers Freundeskreis:

    „Friendships with artists and authors such as Pierre Joubert, Serge Dalens, Jean-Louis Foncine, Michel Tournier, Josta Stapper, Heinrich Eichen, Dieter Vollmer, and others, extend his thematic circle.“

    w w w.otolo.eu/otolo_ART/index_Frameset.html

    ::
    Nochmal Peter Kratz:

    Es ist kalt und neblig an den Externsteinen im Teutoburger Wald.

    http://www.bifff-berlin.de/NA1b.htm

    … als dem „Volk des Lichts“ fabuliert, dessen Kultort die Externsteine seien. …

    http://www.bifff-berlin.de/NA4.htm

    ::

    „Dieter Vollmer über Funde aus der Bronzezeit, Goldscheibe von Moordorf“

    http://www.abebooks.de/Glauben-Wirken-2000-Wonnemonat-Mai-Brachet-Juni-Bund/2250654595/bd

    ::
    ::
    Eigentlich brauchen wir Bündischen gar keine Frauen, denn ebenso kulturell unsterblich wie spirituell alleinseligmachend ist und bleibt der Männerbund. Ist das Otto Lohmüllers zivilisatorische Botschaft?

    1993 auf dem pseudogermanischen NS-Kultplatz Externsteine den Geburtstag eines waschechten Neuheiden und Altnazis begehen, sechs Jahre später auf dem vielfachen Tatort sexualisierter Gewalt gegen Jungen Jugendburg Balduinstein jugendbewegt-bündisches Nacktjungen- und Nacktgreismalen.

    Einfach widerspruchsfrei für den Maler, Pfadfinderführer und Bewunderer möglichst makelloser Jungenkörper otolo …

    ::
    Wen Lohmüller zu seinen Freunden rechnet:

    Heinrich Eichen (Abends treten Elche aus den Dünen)

    In den 1970er und 1980er Jahren veröffentlichte er seine Erzählungen in Blättern wie Ben und Philius, die sich speziell an Pädophile wandten. Einige der Birken-Texte erschienen auch in Buchform, so der Roman Jede Liebe ist Liebe (1981), in dem von Richard Steen illustrierten Gedichtband Jungen an meinen Wegen (1977) und der Prosa-Sammlung Knabenträume (1980, 1988), deren erste Auflage 1987 von der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main als jugendgefährdend beschlagnahmt wurde.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Eichen

    ::

    Und immer so weiter:

    1976 Im Hause Loewenberg in Gengenbach erste große Ausstellung mit über 80 Exponaten. Große Resonanz bei der Bevölkerung. Dichterfreund Heinrich Eichen kommt eigens dafür aus Berlin angereist. …

    1980 Verlag PojkART [um Harry Turné, ausbeuterische Darstellungen von beinahe nackten Jungen zur Sättigung des Hungers der entsprechenden pädophilen bzw. hebephilen Klientel] … gibt von 12 Gemälden Otolos Kunstdrucke in Postergröße heraus. …

    1981 Auf der Burg Balduinstein lernt er „axi“ Alexej Stachowitsch, den großen Bündischen und Pfadfinderführer kennen.

    http://fotki.yandex.ru/next/search/von%20otto%20lohm%C3%BCller%20(otolo)/users/ben-de/album/146832/view/308816?type=image&tags=1&page=0&how=week

  15. La tribu del águila púrpura Says:

    Sehr schwerer Seeunfall
    Untergang SY FALADO VON RHODOS am 9. August 2013 vor Island

    Az.: 256/13

    Die Besatzung bestand aus 12 Personen, davon waren sieben Kinder/Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren.

    (Seite 10 von 38)

    Gegen 00:00 Uhr war auf Anweisung der Küstenwache der Fischtrawler HRAFN SVEINBJANARSON auf Parallelkurs und versuchte mehrfach, eine Schleppverbindung mit ausgesetztem Beiboot herzustellen. Nahezu zeitgleich war ein Rettungshubschrauber vor Ort, der jedoch … nicht eingreifen konnte …

    (Seite 11 von 38)

    4 UNTERSUCHUNG

    Der sehr schwere Seeunfall wurde der Bundesstelle (BSU) weder vom Schiffsführer noch vom Verein gemeldet, sondern die BSU hat von dem Vorfall aus der Presse erfahren.

    (Seite 12 von 38)

    Schiffskontrolle … 2006 … Nach Meinung der Betreiber fuhr das Fahrzeug in der Betriebsform „rein vereinsinternes Sportboot“ und eine Zulassung, z.B. als Traditionsfahrzeug, sei nicht erforderlich. … Bei einer weiteren Kontrolle … 2009 wurde bei Durchsicht der Bordakten ein Schreiben vom 8. Mai 2001 … Betriebsform „Jugendschulschiff“ …

    (Seite 14 von 38)

    4.4 Schiffszustand vor dem Untergang

    … wurde das Schiff von der Werft besichtigt, da Zweifel an der Seetüchtigkeit bestanden. Die Werft bemängelte unter anderem, dass der Spantabstand zu groß und die Spantabmessungen für ein Schiff dieser Größe zu klein seien, gebrochene Spanten im Bereich der Püttingeisen, gebrochene Decksbalken im Salon und gestückelte Decksbalken, keine vernünftige Knie im Mastenbereich, keine ausreichenden Querschotte, nur leichte Einbauschotte, kein Rahmen- oder Stahlspant, um die Kräfte der Masten aufzunehmen, Probleme bei der Kräfteeinleitung in den Rumpf und damit ungenügende Festigkeit des Schiffsrumpfes. … „Die Konstruktion sowie deren Zustand ist, vor allem in Hinblick auf geplante Reisen, erschreckend. Das Schiff ist zur Zeit absolut NICHT SEETAUGLICH. “ An diesem Zustand ändern auch von uns vorgeschlagene Maßnahmen … nicht grundlegend etwas.

    (Seite 16 von 38)

    5.1 Besatzung

    … Der Schiffsführer verfügt lediglich über den Sportküstenschifferschein mit der Befähigung zum Führen von Yachten auf allen Küstengewässern bis 12 sm Abstand von der Festlandküste. Bei der letzten Fahrt war der größte Abstand zur Küste ca. 25 sm, so dass diese Qualifikation für die gewählte Route nicht ausreichend war.

    5.2 Zulassung des Schiffes

    Eine Zulassung oder ein Schiffssicherheitszeugnis hatte das Schiff nicht. … Nach Meinung des Vereins und Eigentümers wurde das Schiff als Sportboot genutzt. Das ist nicht nachvollziehbar. … da sie ursprünglich für Forschungszwecke gebaut worden ist. … da Sport- und Erholungszwecke in der Satzung des Vereins nicht genannt sind. Vielmehr ist das Kennenlernen traditioneller Seemannschaft der Satzungszweck und laut der oben angeführten Bescheinigung wird das Schiff als „Jugendschulschiff“ geführt. Als Sportboot kann die FALADO VON RHODOS daher nicht angesehen werden.

    Gleichwohl bleibt festzuhalten, dass nach der bestehenden Rechtslage ein Sicherheitszeugnis nicht erforderlich war und damit auch keine verpflichtenden „amtlichen“ Besichtigungen hinsichtlich des Zustandes des Schiffs.

    (Seite 21 von 38)

    6.1. Schiffszustand

    Die 45 Jahre alte Brigantine FALADO VON RHODOS war bei dem sehr schweren Seeunfall in einem nicht seetüchtigen Zustand. Diese Tatsache war dem verantwortlichen Vorstand des Vereins und dem Schiffsführer vor Fahrtantritt der Atlantikreise bekannt, und trotz vieler warnender Stimmen von Fachleuten und fachkundigen Mitgliedern aus dem Verein, die gegen diese Fahrten über den Atlantik waren, wurde die Reise durchgeführt. Die FALADO VON RHODOS wurde vom Verein wie ein Sportboot betrieben und durch keinen anerkannten Sachverständigen oder eine Klassifikationsgesellschaft überprüft. Die FALADO VON RHODOS wurde nicht nach den Vorschriften und auch nicht unter der Bauaufsicht einer Klassifikationsgesellschaft gebaut.

    6.2 Schiffsführung

    Der Schiffsführer hatte nicht die Qualifikation für das Fahrtgebiet. … Dem Schiffsführer war der Zustand des Schiffes bekannt …

    (Seite 33 von 38)

    6.4 Zulassung und Besetzung der FALADO VON RHODOS

    Man muss in aller Deutlichkeit sagen, dass es ausschließlich glücklichen Zufällen zu verdanken ist, dass es beim Untergang der FALADO VON RHODOS nicht zu einer Tragödie mit Todesopfern gekommen ist. Ebenso klar ist es, dass der Unfall hätte vermieden werden können, wenn das Schiff regelmäßig begutachtet worden wäre.

    (Seite 35 von 38)

    6.5 Zusammenfassung

    Der Schiffsuntergang ist nach einer erstaunlich langen Nutzungsdauer nur dadurch, dass schnelle Hilfe vor Ort war, ohne Verluste an Menschenleben ausgegangen. … Das Schiff war zum Unfallzeitpunkt nicht mehr seetüchtig und am Ende der Nutzungsdauer. Es ist anzunehmen, dass es in allen Bereichen des Schiffsrumpfes zu Wassereinbrüchen gekommen ist und das diese Menge Wasser nicht mehr durch Pumpen außenbords befördert werden konnte. …

    Der Unfall hätte vermieden werden können …

    ***

    Quelle
    Untersuchungsbericht 265/13 vom 15. Dezember 2014

    http://www.bsu-bund.de/SharedDocs/pdf/DE/Unfallberichte/2014/UBericht_265_13_end.pdf;jsessionid=F509A82A9BEDEEEB56599A3DB14D9DD5.live1043?__blob=publicationFile

  16. Bidet und Verwesung • Der Burgtote Says:

    Falado, o Falado, wer seilt mit nach Falado?
    Jeder sucht es, keiner fand Falado das Wunderland.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast seilt nach Falado.

    Bei der Berge Edelstein schmeckt die See wie süßer Wein.
    Schöne Frauen stehn im Wald, wer die küsst wird niemals alt.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, das ist Falado.

    Hein Dreimast, der weiß Bescheid, Falado, das ist nicht weit.
    Einmal luv, einmal lee, mitten in der Mittensee.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, das ist Falado.

    Hein Dreimast seilt immerzu, Reise, reise ohne Ruh.
    Halst und wendet weit und breit, seilt bis in die Ewigkeit.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, wo bleibt Falado?

    Ewigkeit, o Seligkeit, zieht nun an das schönste Kleid,
    singt nun aus und Gloria, Falado, jetzt sind wir da.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast ist in Falado.

    Hans Leip
    _

    Falado, o Falado, Landluft langweilt sowieso.
    Mehr Erfahrung suchen wir, Sorgenträger bleiben hier.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast fährt nach Falado.

    Island, ja, das wär mal was: Sturm und Eisberg machen Spaß!
    Augen leuchten, Flaggen wehn – dies` Schiff wird nie untergehn! Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast spürt schon Falado.

    Tags dicht an den Eisberg ran, nachts die hohen Wogen dann.
    In den Kojen schlafen sie, Bötchen wackelt so wie nie.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast will nach Falado.

    Es macht knirsch, das Boot ist leck, gluck, gluck, gluck – der Kahn ist weg!
    Mit viel Glück kommt jedermann trotzdem noch in Deutschland an.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast. Schluss mit Falado.

    Aus den Jugendgruppen

  17. Bożena B. Wisławska Says:

    System Balduinstein

    05.12.2011 KURIER.at: Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind. Er sagt, er sei persönlich nicht betroffen gewesen. Haben Sie mit ihm darüber gesprochen? Kardinal Christoph Schönborn: Sehr intensiv. Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe. Ich weiß von meinen beiden Brüdern, dass es diese Realität gibt. Und dass es sie in der Kirche gibt, ist umso schlimmer.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

    Werkschulheim Felbertal
    Leiter (Direktor) des Werkschulheims
    Alexej Stachowitsch † 1951-1958

    http://de.wikipedia.org/wiki/Werkschulheim_Felbertal

    SYSTEM BALDUINSTEIN

    „22 gedruckte Seiten umfasst die insgesamt solide recherchierte Zusammenfassung unter der oben genannten Überschrift, verfasst von Hendrick Busman aus Kevelaer. Google sagt, der sei 1649 gestorben. …

    Wie konnte es – über Jahrzehnte hinweg! – vor unser aller Augen geschehen, dass Missbrauchstäter sich so sicher fühlen, ungestört ihren Taten nachgehen zu können. Welche Strukturen ermöglichen diese Taten, wie lassen sie sich künftig verhindern? …

    Vier Pakete an Forderungen hat Hendrick am Ende seiner Ausarbeitung aufgestellt. Folgende sind nachvollziehbar:

    Die graue jungenschaft sollte sich offiziell vom Grauen Corps und Alfred Schmid distanzieren; der mitverantwortliche Burgvogt der Balduinstein sollte in der grauen jungenschaft kein offizielles Amt mehr bekleiden dürfen; der Burgvogt der Balduinstein sollte sich zudem vernehmlich und unzweideutig von den hauseigenen Missbrauchsfällen distanzieren oder seinen Hut nehmen;

    Weniger nachvollziehbar sind folgende Forderungen:

    Volljährige Mitglieder der grauen jungenschaft sollten bis zu ihrer Distanzierung (s.o.) die Burg Balduinstein nicht mehr betreten dürfen; bis zur vollständigen Aufdeckung und Aufarbeitung sollten Minderjährige die Burg Balduinstein nicht mehr betreten dürfen; und dem bisherigen Burgvogt sei ein Betretungsverbot aufzuerlegen.

    Na, dann bleibt ja keiner mehr übrig?

    “Ja, was sollen wir denn noch tun” höre ich den gebeutelten Trägerverein der Balduinstein rufen. Und da hätte ich einen Tipp. Was haltet ihr von einem ergebnisoffenen Dialog der Bünde. Öffnet eure Tore. Ruft die Kritiker zu euch.

    Unterdessen gehen die Verhandlungen vor Gericht weiter.“

    (In aller Länge lesenswert, freundlicherweise auf scouting gepostet von ALMI am 04.11.2014)

    h t t p://scouting.de/system-balduinstein/

    4 KLs 16 Js 355/11 (4/14)
    04.11.2014, 09:00 Uhr
    Große Jugendkammer II Prozessauftakt
    Saal: 38
    sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen

    4 KLs 16 Js 355/11 (4/14)
    07.11.2014, 09:00 Uhr
    Große Jugendkammer II
    Saal: 38
    sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen

    4 KLs 16 Js 355/11 (4/14)
    21.11.2014, 09:00 Uhr
    Große Jugendkammer II
    Saal: 38
    sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen

    h t t p://www.saarland.de/dokumente/dienststelle_landgericht_saarbruecken/Pressemitteilung_November_Homepage.pdf

    die mutigen Jungs, die endlich den Balduinstein geknackt haben.

    #ciffi (christian füller) am 24.12.2014

    christian füller
    @ciffi

    https://twitter.com/ciffi

    Man gibt sich gelehrt, spirituell, poetisch und mystisch und als (der eigentlich nerothane) „Erzhüter“ der jugendbewegt-bündischen Sache sowieso; der Balduinstein und (s)ein esoterischer (Mit)gründer, der also mindestens ebenfalls vierzig Jahre alte sternkreis

    Brecht Stempel
    Hans-Albrecht Stempel (* 06.03.1907, † 23.09.2002 auf Burg Balduinstein)

    durch den beitritt in den sternkreis und somit als gründungsmitglied des freien bildungswerkes balduinstein hat brecht sich ganz und gar dem aufbau des bildungswerkes gewidmet.

    köpfchen 4/2002 (februar 2003)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/670576.pdf

    Genannter, ziemlich (un)heimlich lebender Sternkreis umfasst jedenfalls verbindet sowohl den Balduinstein als auch den JbPh, vgl. Feuerrede, gehalten zum Bundestag des Jungenbundes Phoenix Pfingsten 2011 von seinem Bundesführer Alexej Stachowitsch (axi) zu seinem Rücktritt:

    Abschiedsrede von Axi am Bundestag des Phoenix: „Als Bundesführer scheide ich jetzt von Euch, bleibe aber natürlich im Bund und auch im Sternkreis, der mir noch den ehrenden Status eines „Erzhüters des Bundes“ zuerkannt hat – und das auf Lebenszeit Danke!“

    Schriften, Reden und Aussagen von Alexej Stachowisch (genannt Axi)
    http://www.buendische-blaue-blume.de/index-Dateien/Page2594.htm
    Abschiedsrede von Axi am Bundestag des Phoenix Pfingsten 2011.doc

  18. Altpfadfinder Says:

    Zum vermeidbaren und lebensgefährlichen Untergang der Falado und den verantwortungslosen Verantwortlichen lese man bitte in aller Länge auf Schwarzzeltvolk:

    Offenen Auges in den Untergang
    Ein Kommentar zum BSU-Untersuchungsbericht über den Untergang der Falado

    (…) Klarheit würde allenfalls der offizielle Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) bringen. Die BSU hat, als offizielle Behörde, die Aufgabe alle Seeunfälle mit Beteiligung deutscher Schiffe oder deutscher Staatsbürger zu untersuchen. Ziel der BSU ist es nicht Schuldige zu ermitteln, sondern Lehren aus den Unfällen zu ziehen und somit die Sicherheit auf Schiffen in Zukunft zu verbessern.

    Nachdem schon im Sommer ein vorläufiger Zwischenbericht erschienen ist, liegt das endgültige Ergebnis der Untersuchung nun vor und ist auf der Website der BSU für jedermann abrufbar.

    Auf 38 Seiten bestätigt der Bericht im Großen und Ganzen alle Vorwürfe, die dem Falado-Verein seit dem Untergang gemacht wurden. Die Liste der im Bericht aufgeführten Mängel, die zusammengenommen zum Untergang des Schiffes geführt haben, ist lang. Sie reicht von grundsätzlichen Unzulänglichkeiten bei der Konstruktion des Schiffes, bis hin zur unfachmännischen Wartung und Instandhaltung des Schiffes über Jahre hinweg. Das Fazit der BSU lässt keine Zweifel offen: Die Falado von Rhodos war nicht mehr seetüchtig und angesichts des schlechten Allgemeinzustands des Schiffes und der konstruktiven Mängel hätte das Schiff niemals abseits ruhiger Küstengewässer fahren dürfen.

    Viel wichtiger als die Feststellung, dass das Schiff nicht mehr seetüchtig war ist aber, dass der Untersuchungsbericht der BSU belegt, dass diese Tatsache dem Vorstand des Falado-Vereins und dem Schiffsführer bekannt war. Unter anderem ging im Frühjahr 2012 ein Schreiben der Bootswerft Stapelfeldt in Kappeln an den Vorstand des Falado-Vereins. Darin heißt es:

    „Die Konstruktion sowie deren Zustand ist, vor allem in Hinblick auf geplante Reisen, erschreckend. Das Schiff ist zurzeit absolut nicht seetauglich.“

    Diese Warnung wurde von den Verantwortlichen Vorstandsmitgliedern und den Schiffsführern der Falado vorsätzlich ignoriert.

    Angesichts dieser Tatsachen fällt es schwer den Untergang als Unglück zu bezeichnen. Vielmehr scheint es so, als habe man das Risiko eines Untergangs wissentlich in Kauf genommen und dabei nichts anderes getan als Menschenleben auf’s Spiel zu setzen.

    „Man muss mit aller Deutlichkeit sagen, dass es ausschließlich glücklichen Zufällen zu verdanken ist, dass es beim Untergang der FALADO VON RHODOS nicht zu einer Tragödie mit Todesopfern gekommen ist. Ebenso klar ist es, dass der Unfall hätte vermieden werden können […]”

    Nichts desto trotz liegt die Verantwortung im Falado-Verein fast unverändert bei den gleichen Personen, die auch schon vor dem Untergang der Falado am Ruder waren.

    Der BSU-Bericht hat eindrücklich belegt, dass diese Personen über Jahre hinweg der Verantwortung für die Sicherheit eines Schiffs und der Verantwortung für Leib und Leben der Besatzung nicht gerecht geworden sind.

    (…)

    Es geht aber nicht nur um die Frage, ob diejenigen, die die Verantwortung für den Untergang der Falado zu tragen haben, Konsequenzen ziehen. Auch die jungen Mitglieder im Verein und alle, die es wirklich nicht besser wussten, sind gefordert. Als einfache Mitglieder eines Vereins mögen sie keine direkte Verantwortung für die Sicherheit an Bord gehabt haben. Aber sie haben die Pflicht, nach bestem Wissen und Gewissen zu entscheiden, wem man diese Verantwortung übertragen kann. Sie müssen sich die Frage stellen, ob es zu verantworten ist den gleichen Personen noch einmal ein Schiff und das Leben der Besatzung anzuvertrauen.

    so ausgezeichnet auf den Punkt gebracht von: WoHei

    („WoHei kam als Spätberufener zum Christlichen Pfadfinderbund Saar. Heute lebt er in Köln, von wo aus es ihn häufig nach Norden zieht. Dort ist er unter anderem als Crewmitglied auf dem bündischen Segelschiff Mytilus unterwegs. Er fotografiert, schreibt und denkt für schwarzzeltvolk.de“)

    kenntnisreich kommentierte Löffel gestern:

    Bleibt anzumerken, dass die “Unken” nicht erst NACH dem Unglück aus dem Keller gekommen sind, sondern dass es im Verein massive Auseinandersetzungen gegeben hat, den Törn abzusagen oder wenigstens auf den Island-Trip zu verzichten. Dazu gab es konstruktive Lösungsvorschläge, sogar eine außerordentliche Vollversammlung, die aufgrund formeller Fehler vom Vorstand nicht anerkannt wurde. Gesprochen und geschrieben wurde viel. Ignoriert auch.

    http://www.schwarzzeltvolk.de/offenen-auges-in-den-untergang-ein-kommentar-zum-bsu-untersuchungsbericht-ueber-den-untergang-der-falado/

  19. VCP Ja bitte, "Steimker Grundsätze" Nein danke! Says:

    #Cees van der Duin. Die durch jergen dargestellte Position sagt auch mir – als einem ehemaligen ordentlichen VCP-Mitglied – sehr zu. Die explizite Nennung des völkisch angehauchten Problems (nicht durch den pädagogisch förderlich Besonnenheit sprich Datensparsamkeit benötigenden VCP, sondern durch uns) bleibt allerdings wichtig.

    Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) sollte auf keinen Fall in einem Gremium wie dem Dialog der Bünde (DdB) mitarbeiten, der die hell- bis dunkelbraunen Poblembär-Bünde (Deutsche Gildenschaft (DG), Fahrende Gesellen, Deutscher Mädelwanderbund, Freibund – Bund Heimattreuer Jugend) in so etwas wie eine gemeinsame „bündische“ Zukunft führen will.
    *

    „Ich komme ja selbst aus einem VCP-Gau, der intensiv überbündisch unterwegs ist, auf dem Meißnerlager mehr als ein Drittel der VCP-Teilnehmenden gestellt hat und mit einem Gaumitglied im Sprecherkreis des DdB vertreten ist/war – ich vermute, dass magges [d. i. Matthias Mack, Anm.] jetzt ausscheiden muss. Anmerken will ich aber auch, dass ich mit magges seit Längerem nicht mehr über den DdB gesprochen habe.

    Und ich habe nicht den Eindruck, dass der DdB bei unseren jungen Aktiven auf irgendein Interesse stößt. Interessant ist das für einen Teil, vielleicht ein Viertel, der paar „alten Säcke“ über 30 bei uns, die aber recht wenig mit der Gruppenarbeit und den tatsächlichen überbündischen Begegnungen zu tun haben. Vielleicht ist das in Teilen des VCP Hessen oder Niedersachsen anders, wo dann doch öfters Landesveranstaltungen auf der Lu [d. i. Burg Ludwigstein, Anm.] stattgefunden haben. Aber auch da vermute ich eher Interesse an der Lu als am DdB.

    Völlig unabhängig von der Unterschrift unter die „Steimker Grundsätze“ gibt es weitere Gründe, warum ich ein Ausscheiden des VCP aus dem DdB für sinnvoll halte. Ich versuche das mal thesenhaft zu fassen:

    Der eigentliche Arbeitsauftrag des DdB ist abgearbeitet. Woher kommt die Legitimation für das weitere Vorgehen? Von einem breiten innerverbandlichen Konsens oder auch nur einer Rücksprache mit dem Bundesvorstand zu der hinzugekommenen Fragestellung weiß ich nichts. Der Kurzbericht des 5. Treffens erklärt aber die Absicht „den Dialog der Bünde über den November 2014 hinaus fortzusetzen und ihn nach Klärung der Vorwürfe u. U. in ein dauerhaftes Gremium umzuwandeln.“

    – Das Ergebnis des DdB kann man mit „Der Berg kreißt und gebiert eine Maus“ zusammenfassen. Die „Steimker Grundsätze“ sind mE ein kleinster gemeinsamer Nenner. Und parallel dazu haben die Gremien der Lu viel weitergehende Beschlüsse gefasst. Aus dem Rückblick der heutigen Beschlusslage hätte man sich den ganzen DdB sparen können.

    Was jetzt ansteht, ist die eigentliche Schlammschlacht. Ich zitiere mal aus dem Bericht vom 5. Treffen: „In der Runde bestand Konsens, sich mit der Kritik an den einzelnen Bünden intensiv auseinandersetzen zu wollen.“ Da wird es (fast) nur Verlierer geben

    – auch mit der vorgesehenen, aber noch nicht finanzierten externen Moderation.“

    (so ganz ausgezeichnet von: jergen, am: 20.02.2015 – 10:27)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12266&entries=15

    *
    PS:

    Der VCP ist intelligent genug, in einem offiziellen Dokument die Namen der vier Vereine (Deutsche Gildenschaft (DG), Fahrende Gesellen, Deutscher Mädelwanderbund, Freibund – Bund Heimattreuer Jugend) ganz bewusst nicht auszusprechen. Das hat er einfach gar nicht nötig und ist u. a. eine Frage vom Schutz der zumal minderjährigen Mitglieder, von sparsamem Ressourceneinsatz und von Datengeiz.

    Wenn einen zwielichtige Milieus zu einem „Dialog“ einladen (und den sogenannten Dialogpartner bei ärgerlich undurchschaubaren Fernzielen in auf Dauer geplantes Gremium zerren und sperren wollen), kann und sollte man diese Einladung sehr wohl so betrachten und behandeln wie die tägliche nervende unerwünschte Pizza-Reklame. Ab in die Tonne damit und gut ist.

    Zum uns lästig aufgedrängten „Dialog der Bünde“ ein ebenso entschiedenes wie möglichst leises Nein Danke! Also selbstverständlich ohne schriftlich Begründung (sprich möglichst ohne jeden irgendwie dokumentierbaren Kommentar gegenüber den DdB-Figuren).

    Das macht der VCP optimal. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

  20. Stellina Odorosa Says:

    Zitat
    schlumpf, d. i. Annemarie Selzer von der Jugendbildungsstätte Ludwigstein,
    am 26.02.2015 – 11:05

    Podiumsdiskussion „Die Revolution missbraucht ihre Kinder“

    Podiumsdiskussion am 20.3.2015 auf Burg Ludwigstein.

    Anlässlich des neu erscheinenden Buches von Christian Füller, in dem auch ein Kapitel über die Jugendbewegung drin sein wird, veranstalten wir, der Arbeitskreis Schatten der Jugendbewegung, auf der Burg eine Podiumsdiskussion zum Buch.

    Christian Füller, Tilman Jens, Prof. Meike Sophia Baader und Jochen Weidenbusch werden unter der Leitung von Holger (DPB) der Frage nachgehen, warum über Jahrzehnte in verschiedenen Reformbewegungen in Deutschland, angefangen beim Wandervogel bis in die neue Netzgemeinde Legitimationsstrategien für sexuellen Missbrauch existieren konnten. Vom „pädagogischen Eros“ über die „sexuelle Befreiung“ bei den Grünen bis zur totalen Freiheit im Internet (keine Kontrolle bzw Sperre gegen Kinderpornographie) schlägt Füller den Bogen bis in die heutige Zeit.

    Da er selber als Journalist den Prozessen in Saarbrücken und Diez beigewohnt hat und Interviews mit den Betroffenen geführt hat, vermute ich auch ein paar Zeilen zu den aktuellen Vorgängen rund um die Burg Balduinstein.

    Sein Buch erscheint am 16.3.2015 Hier gibt es eine Vorankündigung:

    http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-revolution-missbraucht-ihre-kinder/978-3-446-24726-0/

    Und hier der Flyer für die Veranstaltung:

    http://www.jubi-ludwigstein.de/ueber-uns/aktuell/news/article/podiumsdiskussion/

    .
    .

    Um das System Balduinstein zu knacken ist es unumgänglich, den Pfadfinderheiligen und jugendbewegt-bündischen Superguru Alexej Stachowitsch (axi) vom Sockel zu stoßen. Diese überfällige ehrliche Berichterstattung zu axi ist etwas, was unsere schlumpf anscheinend noch nicht geleistet und was Christian Füller hoffentlich in seinem Buch geschrieben hat. Sich und geneigten Kameraden die Tatorte aufbauen:

    Vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    „Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des „Werkschulheim Felbertal“ … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.“

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: „Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.“ (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) „Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

    .
    .

    zu
    Professorin Dr. Meike Sophia Baader

    http://www.uni-hildesheim.de/fb1/institute/institut-fuer-erziehungswissenschaft/allgemeine-erziehungswiss/team/prof-dr-meike-sophia-baader/

    zu
    Vibratoren statt Kanonen
    (Tilman Jens‘ Buch über die Odenwaldschule)

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/tilman-jens-buch-ueber-die-odenwaldschule-wenig-mitleid-mit-den-opfern-1.1110618

    zu
    Jochen Weidenbusch, OSO-Altschüler

    In das System Missbrauch „reinerzogen“

    http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/heppenheim/In-das-System-Missbrauch-reinerzogen;art1245,1867638

    Mit aller Wucht
    Ein Dokumentarfilm über die Abgründe einer besonderen Schule

    http://www.zeit.de/2011/21/C-Seitenhieb

  21. Lahntalwanderer Says:

    durch den beitritt in den sternkreis und somit als gründungsmitglied des freien bildungswerkes balduinstein

    bleibe aber natürlich im Bund und auch im Sternkreis, der mir noch den ehrenden Status eines „Erzhüters des Bundes“ zuerkannt hat – und das auf Lebenszeit

    Aus meiner Sicht wird da ein ganzes System Balduinstein sichtbar

    *****sternkreis
    SYSTEM BALDUINSTEIN*****

    Brecht Stempel
    Hans-Albrecht Stempel (* 06.03.1907, † 23.09.2002 auf Burg Balduinstein)

    durch den beitritt in den sternkreis und somit als gründungsmitglied des freien bildungswerkes balduinstein hat brecht sich ganz und gar dem aufbau des bildungswerkes gewidmet.

    aus: köpfchen 4/2002 (februar 2003)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/670576.pdf

    *****

    FEUERREDE

    (Gehalten zum Bundestag des Jungenbundes Phoenix Pfingsten 2011 von seinem Bundesführer Alexej Stachowitsch (axi) zu seinem Rücktritt vom Amt nach 35 Jahren seit Gründung des Bundes)

    … Baut weiter, meine Freunde, mit Zuversicht, Freude und Kraft, damit das immer klarer und sichtbarer werde, was vor langer Zeit auch mich ergriffen hatte, immer meine Sehnsucht blieb und mir die Kraft gab, mit Euch auf dem richtigen Weg zu bleiben.

    Als Bundesführer scheide ich jetzt von Euch, bleibe aber natürlich im Bund und auch im Sternkreis, der mir noch den ehrenden Status eines „Erzhüters des Bundes“ zuerkannt hat – und das auf Lebenszeit Danke!

    Möge also unser Bund weiterhin uns allen eine Quelle der Freude, der Zuversicht und auch der Kraft sein und bleiben. Meinem Nachfolger im Amt aber mögen immer Glauben, Hoffnung und Liebe über alle Schwierigkeiten hinweg tragen‘

    Ex flammis orior

    axi
    (Alexej Stachowitsch)

    (aus: Myrrhenstreu, – Die Postille des Phoenix, 13, 2011, S. 2-3.)

    *****

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    von Christian Füller

    … ist die Burg Balduinstein kein Zufallsprodukt. »Aus meiner Sicht wird da ein ganzes System Balduinstein sichtbar, vor allem wenn man berücksichtigt, wie lange das schon so geht. Wir haben inzwischen Anzeigen von Taten aus den 1960er und 1970er Jahren vorliegen. Das ist alles verjährt, aber es zeigt, dort eine regelrechte Missbrauchs-Tradition entwickelt hat. Damals sind offenbar sehr viel gewalttätigere Übergriffe geschehen. Und es war nicht zu befürchten, dass Jugendliche nach analen Vergewaltigungen oder nach Stockschlägen zuhause etwas erzählen.«

    https://books.google.de/books?id=SsinBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  22. La tribu del águila púrpura (Woodcraft) Says:

    ::
    Malt sehenswert …

    Pedro Muñoz Mendoza

    El pueblo en primavera

    http://www.artelista.com/en/artwork/5562749771955651-el-pueblo-en-primavera.html

    El cierzo

    http://www.artelista.com/obra/9107726025266350-elcierzoapunteaespatula.html

    La Cervenciona

    http://www.artelista.com/obra/5216339165812094-lacervencionaapunteaespatula.html

    Serranía de Cuenca

    http://www.artelista.com/obra/2362351384584849-serraniadecuenca.html

    ::
    … nicht minder schön:

    Gloria Climent Comps

    Mirándose en el agua

    http://www.artelista.com/obra/7846562417453051-mirandose-en-el-agua.html

    Reflejos y color de otoño

    http://www.artelista.com/obra/8229962081186515-reflejos-y-color-de-otono.html

    Reflejo de otoño

    http://www.artelista.com/obra/9076354578731119-reflejo-de-otono.html

  23. Подмаренник душистый Says:

    System axi, vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

  24. Vivian & Gerd, Kastellaun Says:

    [Es sollte doch möglich sein: Fahrtenerlebnis und Lagerfeuerromantik ja, sexueller Missbrauch Nein! Für die reiche Kultur und Gegenwart der Jugendbewegung braucht sich niemand zu verstecken, doch die über mehrere Jahrzehnte und mit viel Aufwand verdrängte bündische schlechte Tradition des Missbrauchs an Kindern oder Jugendlichen ist endlich anzusprechen und zu überwinden. Waldeck und Fummelschreck die Soundsovielte.]

    Im Jahr 1959 als der Stamm noch Königsadler hieß …

    Also fassten die Clochards den Entschluss zum Jahreswechsel 1959 auf 1960 Burg Waldeck aufzusuchen. Mit dem Zug fuhren wir per „Viehschein“ über Koblenz nach Burgen an der Mosel. Von dort tippelten wir durch das Baybachtal zur Burgruine Waldeck. Es war bitter kalt und die Ruine war verwaist. Aber auch im nahe gelegenen Säulenhaus waren keine Nerother zu finden. Das Haus war bevölkert mit Kindern, die auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW) dort eine Ferienfreizeit verbrachten. Diese Art der Jugendpflege war nicht das, was wir hier erwartet hatten. Der einzige Hort des Bündischen war die verwaiste Kanzlei des Nerother Wandervogels. Hier hatte sich ein katholischer Priester mit Namen Bruno eingenistet, der uns immerhin ein Nachtquartier anbot. „Bei mir könnt Ihr immer unterkriechen“. Wir ahnten nicht dass er das wörtlich meinte.

    Auf der Suche nach einem Kothenplatz fanden wir ein kleines Steinhaus, genannt Das Nest. Dort lag eine gemischte Gruppe aus dem Wandervogel Deutscher Bund im Quartier. Man nahm uns gastlich auf und feierte uns ob unseres Auftritts im Säulenhaus als Helden. Die Wandervögel klärten uns auf, über die Fronten und die Auseinandersetzungen zwischen Oelbs Nerothern und der ABW. Danach sangen wir mit den Jungen und Mädchen bis spät nach Mitternacht viele Lieder aus unserem gemeinsamen Liedgut. Nachdem wir uns verabschiedet hatten, wollten wir mitten in der Nacht unsre Kothe nicht mehr aufbauen und baten bei Bruno um Nachtquartier. Er nahm uns auf, aber wir kamen nicht zur Ruhe. In der verbleibenden Nacht versuchte er immer wieder auf unsere Stockbetten zu klettern, sich an uns zu schmiegen und an uns herumzufummeln. Angewidert verließen wir früh am Morgen das ungastliche Quartier und stiegen hinab ins Baybachtal. Bei eisigem Regen erreichten wir das Gasthaus Schmausemühle. Die Stimmung war gedrückt.

    [Von Fritz Krupp genannt tatt: Entstehung des Stammesnamen Schinderhannes, Kronberg im Taunus, Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP).]

    http://www.stammschinderhannes.de/Pfadfinder_Stamm_Schinderhannes/Namensanderung.html



    Das wird lesenswert, ab 16.03.2015 zu erwerben:

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder
    Christian Füller

    http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-revolution-missbraucht-ihre-kinder/978-3-446-24726-0/

  25. 't Blauwe Hert Says:

    Noch zehn Tage bis zur Bucherscheinung von Die Revolution missbraucht ihre Kinder. Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen.

    Schreibt waldmeister an Christian Füller:

    STELLINA ODOROSA Februar 28, 2015 um 1:55 vormittags

    Um das System Balduinstein zu knacken ist es unumgänglich, den Pfadfinderheiligen und jugendbewegt-bündischen Superguru Alexej Stachowitsch (axi) vom Sockel zu stoßen. Sich und geneigten Kameraden die Tatorte aufbauen:

    Vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    “Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.”

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

    CIFFELIX Februar 28, 2015 um 4:19 nachmittags ANTWORT

    Warten Sie’s ab, dazu steht was im Buch.

    Gefällt 1 Person

    https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/2015/02/02/missbrauch-als-idee/

  26. Groene wandelaar Says:

    2003 Frohgestimmter Lobgesang der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs (PPÖ)
    zum 85sten des am 10. Oktober 1918 in Stockholm geborenen Alexej Stachowitsch

    2008 eine gar erhebende Feier für Menschheitsbeglücker axi auf der pädosexuellen Netzwerkburg („Der Richter sprach von einem Netzwerk“) Jugendburg Balduinstein
    zum 90sten


    Es gilt wieder einer großen Pfadfinderpersönlichkeit zum „runden“ Geburtstag zu gratulieren. Alexej „Axi“ Stachowitsch feierte im Oktober seinen 85. Geburtstag.

    Diplomfeldmeister Oberst i.R. Alexej „Axi“ Stachowitsch
    Ehemaliger Landesfeldmeister des Landeskorps Salzburg der Pfadfinder Österreichs
    Gründer des „Werkschulheimes Felbertal“, Gründer des „Jungenbundes Phönix“

    … Als Pfadfinderführer war Axi natürlich mit der österreichischen Delegation beim Jamboree 1947 in Moisson zu finden. Den Höhepunkt seines Pfadfinderlebens bildete jedoch sicherlich seine Funktion als Programmchef beim 7. Jamboree 1951 bei Bad Ischl.

    … brachten Axi auf die Idee, im Oktober 1951 im Felbertal in Salzburg, einen Schultyp zur Vermittlung dieser ganzheitlichen Bildung zu gründen.

    … gründete eine „Bündische Akademie” und erlebte dabei auch alle Höhen und Tiefen der. Vereinsarbeit. Nimmermüde suchte er weiter nach einem Idealbund, alle Erfahrungen der Jugendbewegungen zu vereinen versuchte; er gründete den „Jungenbund Phönix”. …

    Die Pfadfinder ehrten Axi zu seinem Geburtstag mit dem „Goldenen Ehrenzeichen“.

    aus: ppö Brief 4/2003 (Sein ganzes Leben war ein Fahren )

    https://www.ppoe.at/service/ppoe_brief/pdf/ppoe-brief-2003-04.pdf


    Feier zum 90-igsten Geburtstag von Alexej Stachowitsch

    Geburtstagsfeier zum 90igsten Geburtstag von Alexej Stachowitsch (Axi) am 11.10.2008 auf Burg Balduinstein.

    Von diesem schönen Jubiläum möchte ich hier nur kurz berichten, weil das eigentlich die Veranstalter tun sollten, die viel mehr über ihre aufwendigen Vorbereitungen und den gelungen Ablauf berichten könnten. Aber so lange noch kein offizieller Bericht darüber zur Verfügung steht, soll dieser kurze Überblick genügen.

    Axi konnte am Freitag, den 10. 10. 08, in körperlicher und geistiger Frische seinen 90sten Geburtstag in Weroth in seinem Wohnsitz, dem Phönixhof, feiern. Dazu waren bereits einige Mitglieder aus seinem Phönixbund angereist. Aber die offizielle bündische Geburtstagsfeier fand einen Tag später auf der Burg Balduinstein statt, jenem überbündischen Treffpunkt und Bildungswerke, das er selber mit entdeckt und gegründet hat.

    Schon wochenlang vorher hatten mehr oder minder geheime Vorbereitungen durch seinen Phönixbund unter der Federführung des Bundeskanzlers Reinhart Hennig (Judy) begonnen. Einladungen wurden verschickt und man sprach von über 100 angemeldeten, weitgehend bündischen Gästen, einem großen Festessen am Abend und daran anschließend von der Möglichkeit, Grußworte und Ehrungen an den Jubilar zu richten. Beginnen sollten die offiziellen Feierlichkeiten etwa ab 18.30 Uhr, das Ende war offen.

    Ab 18 Uhr füllte sich der große Saal der Burg Balduinstein mit den Gästen. Schließlich dürften ca. 150 bündische Festtagsgäste im Saal an den passend dekorierten Tischen Platz genommen haben. Es herrschte eine gewisse Unruhe, weil sich viele, verständlicherweise, erst einmal begrüßen mussten, die von unterschiedlichen Orten und teilweise von weither gekommen waren und sich nach langer Zeit wieder einmal trafen.

    Die Versammlung war bunt gemischt. Überwiegend waren bündische Erwachsenen gekommen und darunter viele, die im bürgerlichen Leben eine gewisse Bedeutung hatten. Das spielt zwar unter Bündischen normalerweise keine Rolle, hier unterstrich es aber den Tatbestand, dass Axi sich durch seine Person, seine Lieder und seine Schriften ein verbreitetes und verdientes Ansehen erworben hat.

    (bis hier von: Helmut Wurm; von hier ab redet: axi höchstselbst)

    Ich habe dabei offen zu gestehen, dass ich da wesentlich von den Grunderfahrungen ausgehe, die mich selbst geformt haben:

    1. Die mit meiner russischen Abstammung verbundene Überzeugung von der Existenz und Vollmacht Gottes.
    2. Meine aus österreichischer Erfahrung übernommene fröhliche Zuversicht.
    3. Die deutsche Gründlichkeit im Denken und Tun.

    Das zusammengenommen hat mich wohl dazu gebracht, auf Aufgaben und Probleme oft anders zu reagieren als Viele erwarteten. Ich habe verschiedene Berufe ausgeübt und etwa 56 Länder bereist, was sicherlich auch zu meiner weiteren Formung beitrug Im Wesen aber blieb ich, wie ich meine, eigentlich immer derjenige, der einst im Jahr 1929 in Österreich einem bündisch orientierten Pfadfinderbund beitrat. Wer darüber lächeln will, kann das ruhig tun.

    Sehr vereinfachend gesagt waren alle meine Ziele und Handlungen, trotz aller Schwächen, Nachlässigkeiten und Irrwege, auf die Aussage im 1. Korintherbrief des Apostels Paulus, Kapitel 13, Vers 13 gestützt in dem es heißt: „Nun aber bleiben diese drei: Glaube. Hoffnung und Liebe, die Liebe aber ist die Größte unter Ihnen.“

    So sagte ich das schon an meinem 80sten Geburtstag, und das ist so geblieben. Die ungläubig bis nachsichtig lächelnden Mienen meiner Zuhörer kann ich gut verstehen – und dass ich nicht immer stark genug war mich entsprechend zu verhalten, weiß ich auch, denn es ist nicht immer leicht so zu handeln, als stündest du vor Gott, hoffest darauf, dass dein Weg richtig sei und ließest immer die Liebe entscheiden, wenn Zweifel aufkommen sollten. Da wird man leicht der Heuchelei bezichtigt oder einfach ausgelacht. Wie es mir dabei erging, wenn ich versuchte, auch denen, die mir, wie ich empfand, Unrecht angetan hatten, das nicht nachzutragen, belastet mich heute nicht mehr. Heute geht es mir ja vorwiegend um die Verwirklichung eines im Grunde geistigen Strebens. Und da stelle ich mir immer die Frage, was denn das Ziel all der Bestrebungen war und ist, die sich den Namen „Jugendbewegung“ oder auch „das Bündische“ gegeben haben

    Fast immer geht es ja im Grunde darum, Menschen, ein Volk, oder auch sich selbst „zu retten“, das heißt, das Leben auf dieser Welt schön und weitgehend erträglich zu machen. An eine „Rettung der Welt“ glaube ich nicht und auch im christlichen Glauben ist davon nicht die Rede, wohl aber kann jeder Einzelne sich auf den Weg zur Vervollkommnung machen. Ich glaube dass das, was wir einfach als „das Gute“ bezeichnen können, von dazu befähigten Menschen beispielhaft gelebt und in diese Welt getragen werden kann. Von Menschen also, die um sich herum dieses „Gute“ ausstrahlen und damit sozusagen „Inseln des Guten“ bilden“ und so auf ihre Umgebung wirken.

    Das „Gute“ zu tun, wenn es mir Vorteile wirtschaftlicher oder sonstiger Art bringt, ist leicht. Es muss aber darum gehen, dieses „Gute“ auch dann zu tun, wenn es mit persönlichen Nachteilen verbunden ist.

    (Soweit axi.)

    Der Landeshauptmann-Stellvertreter von Salzburg:

    Mein ganz besonderer Dank gebührt Ihnen als Gründer und Direktor des Werkschulheimes Felbertal. Diese Schule hat sich prächtig entwickelt und Sie können zu dieser Gründerleistung, die uns das Fundament für Wohlstand und Bildung im Land Salzburg schafft, heute zu Recht stolz sein.

    Quelle: w_w.buendische-blaue-blume.de/

  27. tom • tomáš přemysl Says:

    Mein Zitat vom 28. Oktober 2014:

    “Der Wahnsinn auf dem Balduinstein geht weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Richter sprach von einem Netzwerk

    (gut erkannt von Kurt Ternes (sadarji) von der Pfadfinderschaft Grauer Reiter auf facebook am 20.06.2013)

    (Zitatende)

    http://www.vtaktuell.net/?p=5911

    Das nachträglich im Absendernamen camouflierte, inhaltlich gleich gebliebene Statement von genanntem Kurt nun Kurt viktorowitsch, wie gesagt vom 20. Juni 2013:

    Der Wahnsinn auf dem Balduinstein geht weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Richter sprach von einem Netzwerk

    (Zitatende)

    h__ps://de-de.facebook.com/scoutingmagazin/posts/348668105236434

    Leider sehr treffend von whistleblower am 24. Oktober 2013, Zitat:

    … Guru fred in knabenvergötternder Treue folgend, streuen „bündische Ästheten“ wie zufällig in Wort oder Bild permanent jenes klebrige Beschwören von Jungenschönheit ein, das manche Milieus innerhalb der Bündischen Jugend prägt und, auf das Lebensalter bezogen, sehr weit reicht: von der Wichsvorlage Species Knabe (Lohmüller) für die alten Herren über Himmelhebers Korsikabericht (Lager- und Fahrtenwerkzeug Grabbeil, “anschaulich” illustriert mit ziemlich viel nackter Haut) für die wahrscheinlich deutlich jüngere Ebene der Gruppenleiter bis hin zu Lohmüllers Jungen-Abenteuerbüchern („Tempelritter“). So wird gewissermaßen intergenerativ gedacht … und kann ein mehr oder weniger enthemmtes Jungenbewundern herrschen, das als die eigentliche bündische Sache ausgegeben wird, als das Bündische an sich.

    Mit entsprechenden Initiationsritualen offensichtlich (mit dem Missbrauch).

    Mädchen und Frauen stören eine derartige maskuline Harmonie doch sehr und bleiben bitteschön ausgeblendet.

    Irgendwie archaisch, die Frauen haben in großer Entfernung die Knaben herzustellen und dem Jägerbund anzuliefern. Die durch kultische Homoerotik zusammengeschweißten Krieger gehen nicht mehr auf Löwenjagd, sondern “auf Fahrt”.

    http://www.vtaktuell.net/?p=5911

    Nun endlich Hoffnung auf gewährleisteten Kinderschutz in den Bünden und ein Ende des täterfreundlichen Unter-den-Teppich-Kehrens, denn am 16. März 2015 erscheint das neue Buch von Christian Füller:

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder. Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/category/missbrauch/

  28. Altpfadfinder Says:

    Aber nein, sadarji, Koran und Sunna sind im spirituellen Anspruch sprich durch und durch menschenfeindlich und insbesondere frauenfeindlich und nicht erst im Bereich des Übermaßes (der „Auswüchse“). Kurt Viktorowitsch d. i. Kurt Ternes (sadarji) schweigt zur totalitären Scharia, etwa zur Pflicht jeder muslimischen Frau, den Hidschab („Verschleierung“) zu tragen:

    „Sind Islamisten und Verschleierung etwa der Islam? Mit keinem Wort hat Herr Geissler DEN Islam attackiert, sondern nur seine extremen und frauenfeindlichen Auswüchse.“

    (08.01.2015)

    h__ps://de-de.facebook.com/huffingtonpostdepolitik/posts/635592546552876

    Jugendburg Ludwigstein
    18.08.2014

    Eine Begegnungsstätte für Europas Jugendliche
    Staatsminister Michael Roth MdB besucht die Jugendburg Ludwigstein

    Kurt Viktorowitsch [d. i. sadarji], …, Sven Stemmer [einst Asket mit Wohnwagenprojekt] und 10 anderen gefällt das.

    h__ps://de-de.facebook.com/123033271110184/photos/a.343697259043783.80665.123033271110184/699166410163531/

  29. Cees van der Duin Says:

    Na geht doch! Erfreut liest man auf der Homepage des größten evangelischen deutschen Pfadfinderverbandes:

    Dialog der Bünde – Beteiligung des VCP

    Nach Abwägung aller Argumente und einer Diskussion trafen Bundesrat und Bundesleitung die Entscheidung, dass sich der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) aus dem Dialog der Bünde und allen eventuellen Nachfolgeprozessen zurückzieht. Dazu gehört auch, dass der VCP nicht länger unter den „Steimker Grundsätzen“ gelistet wird.

    Da es in Teilen des VCP (aber nicht im gesamten Verband) Verbindungen zur Burg Ludwigstein gibt, wurde im Februar 2014 eine Beteiligung an dem „Dialog der Bünde“ rund um die Burg Ludwigstein entschieden und durch eine Beauftragung der Bundesleitung wahrgenommen. Der Auftrag dieses Dialoges war, ein „tragfähiges Konzept über den Zugang der Bünde zur Burg [Ludwigstein]“ zu erarbeiten.

    Dieser Auftrag wurde bei mehreren Treffen bearbeitet und mit einem Antrag an die Mitgliederversammlung der Burg Ludwigstein abgeschlossen. Dieser Auftrag war Basis für die Beteiligung des VCP und für die Beauftragung. Die Beauftragten standen dazu in regelmäßigem Kontakt mit der Bundesleitung. Über den Fortschritt des Prozesses wurde in den Gremien des VCP regelmäßig berichtet. Der Bundesrat hat sich darüber hinaus im Rahmen seiner Tagungen 04.2014 und 01.2015 intensiv mit den Ergebnissen des Dialogs beschäftigt.

    Der am Ende des Prozesses vereinbarte Kriterienkatalog ist aus Sicht des VCP teilweise nicht klar genug formuliert, um ausreichend Distanz zu extremen Bünden aufzuzeigen. Das trifft auch auf die „Steimker Grundsätze“ zu. Dort werden Begriffe verwendet werden, die einen weiten Interpretationsspielraum zulassen. Deshalb sehen Bundesrat und Bundesleitung eine Beteiligung des VCP an einem Nachfolgeprozess, in dem es nicht mehr allein um den Zugang zur Burg Ludwigstein geht, als nicht sinnvoll.

    Bundesleitung und Bundesrat danken den Beauftragten ausdrücklich für ihr Engagement und ihre Arbeit in diesem Prozess.

    Q u e l l e :

    http://www.vcp.de/nachrichten/artikel/dialog-der-buende-beteiligung-des-vcp/

  30. Steimker Grundsätze Nein Danke! Says:

    Burg Ludwigstein und Steimker Grundsätze. Möchte der notorisch aalglatte BdP denn die Scharnierfunktion der vier zum Meißnerfest 2013 ausgeladenen Bünde und z. B. etwa auch derjenige der Jungen Freiheit (JF), nämlich hin zur Neuen Rechten bzw. Konservativen Revolution, denn nicht einmal zivilcouragiert kritisieren?

    Aha, die vier Problembünde Freibund – Bund Heimattreuer Jugend, Fahrende Gesellen, Deutscher Mädelwanderbund und Deutsche Gildenschaft sind dem Bund der Pfadfinderinnen (BdP) irgendwie unangenehm.

    Warum genau, will man öffentlich nicht sagen, auf einer Liste mit Problembünden stehen will man aber auf keinen Fall, das könnte das gefälligst reibungslose Nach-oben-Rutschen auf der Karriereleiter in Kirche oder SPD behindern.

    Zitat Protokoll 4. Treffen:

    „Es entsteht eine kurze Diskussion über die Tatsache, dass einige Bünde heute hier sind, aber (noch) nicht unterschrieben haben.

    – Der BdP-Vertreter: Der BdP stimmt dem Inhalt zu, aber wir wollen nicht unterschreiben, da wir nicht in Listen stehen wollen in denen auch kritisierte Bünde stehen!

    Im Plenum wird es für einen Moment still.

    Der BdP ist schon seit September raus.

    (Quelle: pitt auf PT am 08.03.2015)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12266&entries=45

  31. Altpfadfinder VCP GNO und Meißnerfahrer 1988 Says:

    Heiß oder kalt! Ja oder nein! Niemals dürfen wir lauwarm sein.

    Neue Rechte per Steimker Grundsätze integrieren Nein Danke!

    Die kleine, traditionsreiche Schwester des nach 1968 entstandenen evangelischen VCP druckst herum, findet den unerträglich ethnopluralistisch anspielenden Text und den durch etliche der Diskussionspartner nach rechtsaußen ziemlich offenen Dialogkreis irgendwie voll prima … und ist dann zu feige, das Ganze per Signatur überbündisch und dokumentierbar mitzutragen.

    Nicht heiß, nicht kalt. Fritz Riebold wäre mit einem derartigen Kriechgang nicht einverstanden. Lauwarme Spanner und Gaffer schämt euch:

    „Am 9.11.2014 hat das Bundesthing der CPD beschlossen, die Steimker Grundsätze als Arbeitsgrundlage für den bisherigen und weiteren Dialog der Bünde zu akzeptieren. Die CPD möchte aber als Unterzeichner der Grundsätze nicht öffentlich genannt werden.

    Quelle sei: Dialog der Bünde

    hier zitiert nach: PT (vom heutigen Tage)

  32. Mach mit beim Steimker-Grundsätze-Boykott Says:

    „Also die CPD stimmt diesem Text zu – möchte aber nicht das jemand davon weiß.

    Der VCP war bislang einverstanden, hat den Text mit erarbeitet und auch für gut befunden – möchte aber jetzt ausscheiden und jeden Hinweis darauf das sie mal beteiligt waren gelöscht wissen.“

    (derralf 09.03.2015 – 16:42)

    h__p://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12266&entries=45

  33. Βένετο (Βόλος) • Véneton, Thessaly (Greece) Says:

    Der wildromantisch segelbegeisterte yanni (einst: „denn ich will das Segeln auf einem bündischen Schiff und die leuchtenden, glücklichen Pimpfenaugen nicht missen“) hält den zur Aufdeckung des auf satte vier Jahrzehnte verteilten sexuellen Missbrauchs in und um das Netzwerk Falado von Rhodos / graue jungenschaft / axi (†) / Balduinstein erforderlichen Ernst nicht aus:

    „ich hab kein Bock auf die ewigen sich im Kreis drehenden Diskussionen zu den ewig gleichen Themen“

    Der Abgang des yanni wird kühl kommentiert. Lesenswert die vier unmittelbar aufeinander folgenden Kommentare von festus (15.03.2015 – 14:46), Holzwurm, Fröschel und rosé (15.03.2015 – 18:23).

    Zitat : „Auf der Falado soll es zu Missbrauchsfällen gekommen sein“
    Auch in Prozessakten zu lesen : Auf der Fahrt der Falado nach [Veneton im Pelion in] Griechenland wo L.v.B. ein Haus besaß kam es auf dem Schiff zu weiteren Übergriffen.

    Ross und Reiter sind nun genannt – die Gefahr noch nicht gebannt.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12291&entries=0#post190324


    Der Pelion (Πήλιο, Pílio) ist immer eine Reise wert. Landeskunde.



    [yanni]

    „Brigantine Falado von Rhodos gem e. V. und die bündische Jugend“

    „Wir wollen Whydah segeln gehen!“

    https://www.facebook.com/FaladovonRhodos/app_208195102528120

  34. sprach von einem Netzwerk Says:

    Untersuchung

    Seeunfälle von unter deutscher Flagge fahrenden Schiffen werden von der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung untersucht. Ziel dieser Untersuchungen ist nicht, Schuldzuweisungen oder Haftungsfragen zu klären, sondern künftige Seeunfälle zu verhindern. Der 38 Seiten lange Untersuchungsbericht ist im Netz abrufbar.[1]

    Im Untersuchungsbericht wird festgestellt,

    dass sowohl die Schiffsverbände, die Schiffsbeplankung, als auch die Spanten für das Seegebiet und die Besegelung unterdimensioniert war,

    dass daraus eine mangelnde Längs- und Torsionssteifigkeit resultierte,

    dass die Kalfaterungen nicht fachgerecht ausgeführt wurden,

    dass die Schwingungs- und Schubaufnahme durch die Maschinenanlage und der Schiffsschraube unzureichend war. Hierzu ist ist besonders zu bemerken, dass die Brigantine ursprünglich von der griechischen Werft mit einer 20-PS-Maschine ausgerüstet wurde, zuletzt aber über eine 147 PS-Maschine verfügte, ohne dass ausreichende Verstärkungen vorgesehen wurden.

    dies alles hat zusammen mit den an diesem Tage erscheinenden extremen Belastungen des Riggs und des Schiffskörpers zu Wassereinbrüchen, vermutlich in allen Bereichen des Schiffsrumpfes geführt.

    Möglicherweise spielte auch eine mangelnde Reinigung der Bilge eine Rolle, da mindestens eine Pumpe wegen Schmutzpartikeln im Saugkorb ausgefallen war.

    Es wird festgestellt, dass die Falado von Rhodos „in einem nicht seetüchtigen Zustand und am Ende der Nutzungsdauer“ war. Die letzte Reise sei „… trotz vieler warnender Stimmen von Fachleuten und fachkundigen Mitgliedern aus dem Eigentümer-Verein“ durchgeführt worden. Der Schiffsuntergang sei nur durch die schnelle Hilfe „ohne Verlust an Menschenleben ausgegangen“, fern von der Küste hätte ein vergleichbarer Unfall wesentlich tragischer geendet.[1]

    Der Bericht bemängelt auch, dass solche Schiffe als „Vereinsboot“ und damit als Sportboot definiert werden und keinerlei behördlicher Überwachung unterliegen. Auch die Qualifikation des Schiffsführers zum Unfallzeitpunkt (er verfügte über den Sportküstenschifferschein) wird als unzureichend angesehen, wenn sie auch nicht ursächlich für den Seeunfall war.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Falado_von_Rhodos#Reviere.2C_Regatten.2C_Erlebnisse


    Falado, o Falado, Landluft langweilt sowieso.
    Mehr Erfahrung suchen wir, Sorgenträger bleiben hier.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast fährt nach Falado.

    Island, ja, das wär mal was: Sturm und Eisberg machen Spaß!
    Augen leuchten, Flaggen wehn – dies` Schiff wird nie untergehn!
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast spürt schon Falado.

    Tags dicht an den Eisberg ran, nachts die hohen Wogen dann.
    In den Kojen schlafen sie, Bötchen wackelt so wie nie.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast will nach Falado.

    Es macht knirsch, das Boot ist leck, gluck, gluck, gluck – der Kahn ist weg!
    Mit viel Glück kommt jedermann trotzdem noch in Deutschland an.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast. Schluss mit Falado.

    altes deutsches Volkslied 😉

    Neues Abenteuerschiff für Paderborner Verein

    (Neue Westfälische, 16.10.2014)

    Paderborn (gär). Gut ein Jahr ist es her, dass die Brigantine Falado von Rhodos/ sank, nun hat der gleichnamige Paderborner Eigner-Verein ein neues, 160.000 Euro teures Schiff gefunden: Die Whydah of Bristol soll möglichst bald in Betrieb genommen werden, allerdings werden noch Spenden gebraucht.

    Der Verein versteht sich als Teil der bündischen Jugend und veranstaltet Segeltouren für Jugendgruppen aus ganz Deutschland – mit Piraten- und Abenteuercharakter. So dramatisch wie die letzte Reise der Falado soll aber keine Tour mehr werden: Sie sank am 9. August 2013 vor Island. …

    http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/paderborn/11275426_Neues-Abenteuerschiff-fuer-Paderborner-Verein.html


    Hintergrund-Infos u. a. zum vielfachen Missbrauchsgeschehen auf Jugendburg Balduinstein. Ab heute im Handel:

    DIE REVOLUTION MISSBRAUCHT IHRE KINDER
    SEXUELLE GEWALT IN DEUTSCHEN PROTESTBEWEGUNGEN
    von Christian Füller

    https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/

    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262/ref=sr_1_1/276-4304144-7540136?s=books&ie=UTF8&qid=1426461448&sr=1-1&keywords=Kinder+der+sexuellen+Revolution

  35. Georgspfadfinder Says:

    Der Nebel lichtet sich über dem Dunstkreis des Pfadfinder- und Jugendbewegungs(schein)heiligen Alexej Stachowitsch († 2013), bekannter unter seinem Fahrtennamen axi, und zeigt die jugendbewegt-bündische Prominenz schlechthin: lothar, wanja, caligula. Mittendrin zwischen Hunsrück und Pilion: Odenwaldschul-Missbraucher und Waldeck-Festival-Organisator Jürgen Kahle]

    „Dem Gastgeber, Mitbegründer des Weinbacher Wandervogels, gehört die Hütte. Er musste die Pfadfinder [Stamm Graue Wölfe, Friedrichsdorf] wegen sexuellen Missbrauchs verlassen. Zu den Gästen gehören auch einige Männer von der Burg Balduinstein, gegen die eine regelrechte Prozesswelle rollt: die Balduinsteiner Prozesse. Unter den Gästen ist der Burgvogt [wanja] des Balduinsteins, ein Erzieher, der einst ein privates Heim für schwer erziehbare Jugendliche betrieb und gegen den die Staatsanwaltschaft 2014 wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch ermittelte.“

    (Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen. 16. März 2015. Von Christian Füller)

    https://books.google.de/books?id=SsinBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    „1957 einen eigenen Stamm in Friedrichsdorf zu gründen. Dieser wird von Lothar van Basshuysen und Horst Georg Denfeld geleitet.“

    http://www.graue-woelfe.de/index.php/unser-stamm/stammesgeschichte9/ausfuehrliche-version?showall=1&limitstart=

    „Molo von der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck, ein früher Pilionfahrer, der mit Alfons Hochhauser Fahrten auf dem Segelboot unternommen hat, gab sich zu erkennen. Auch er berichtete Interessantes von seinen Erlebnissen. Zu unserer großen Überraschung und Freude gab sich eine der Zuschauerinnen als Frau Prause, die Schwägerin und Verwalterin von Werner Helwigs Nachlass, zu erkennen. … An viele, die mit dem Pilion verbunden sind, aber an diesem Abend nicht anwesend sein konnten, wurde zumindest in Gesprächen gedacht. Dazu gehören Jürgen Kahle … und Lothar van Basshuysen.“

    http://home.arcor.de/pfaelzerfreischar/Pilion.html

    „Die ABW gab dazu ihre Zustimmung, die Finanzierung sollte der Arbeitskreis selbst übernehmen. Zu dem Kreis, der die Festivals initiierte und viele Helfer begeistern konnte, gehörten der spätere Kunstpädagoge und Kulturhistoriker Diethart Kerbs, der die Veranstaltungen ideologisch prägte, Jürgen Kahle, der die Organisation leitete, Rolf Gekeler, der für das Programm verantwortlich war und ab 1966 das Magazin song herausgab, sowie der Sänger Peter Rohland, der viele Künstler kannte und einlud. … Jürgen Kahle: Von den Schwierigkeiten, ein Festival zu machen. In: Die Burg Waldeck Festivals 1964–1969. Kahle war für die Logistik der Festivals der Jahre 1964–67 verantwortlich“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals

    An der Odenwaldschule übte Jürgen Kahle sexuelle Gewalt aus. Die Opfer berichten von „sadistischem Quälen und Erniedrigen von Kindern“

    von: Jürgen Oelkers (Gerold Becker, die Landerziehungsheime und die Opfer)

    http://www.ife.uzh.ch/research/emeriti/oelkersjuergen/vortraegeprofoelkers/vortraege2012/Walker.pdf

    100 Jahre Freideutscher Jugendtag Hoher Meißner 1913
    100 Jahre Meißnerformel

    Vorbereitungstreffen des Jubiläums 2013
    13. bis 15. Februar 2009 auf Schloss Martinfeld

    … Auf welche Wurzeln (1913) können wir uns reinen Herzens beziehen? … wanja, Burg Balduinstein … wanja: völkische Gruppen drängen in unsere bündische und in die Gesellschaft

    Anhang (in digitaler Fassung nicht enthalten)
    • Protokoll „Balduinsteiner Gespräche 2008“
    • Protokoll „Meißnertreffen Juli 2008 auf Burg Balduinstein“

    http://meissner-2013.de/sites/default/files/Medien/dokumentation-protokoll%20martinfeld.pdf

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen. 16. März 2015. Von Christian Füller

    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262

  36. Tomáš Přemysl Says:

    Ob der mutige Christian Füller wohl zum Pfadfinderheiligen und jugendbewegt-bündischen Superguru Alexej Stachowitsch (axi) hat recherchieren können? Ich bin auf sein ab heute erhältliches Buch gespannt und habe es mir natürlich sofort bestellt.

    Exkurs (?) Hunsrück, Chanson Folklore Festivals

    Jürgen Kahle, Odenwaldschule
    Wiesbadener Hütte, ABW-Gelände, Burg Waldeck

    ::::::::

    OSO-SKANDAL: Ex-Lehrer galt als einer der Haupttäter

    Jürgen Kahle gestorben

    OBER-HAMBACH. Wie der Leitung der Odenwaldschule (OSO) nach eigener Aussage erst am gestrigen Montag offiziell bestätigt wurde, ist bereits am 16. Februar Jürgen Kahle im Alter von 81 Jahren gestorben. Kahle, der von 1968 bis 1992 als Lehrer und Erzieher an der Odenwaldschule tätig war, wird im Bericht der Aufklärerinnen Claudia Burgsmüller und Brigitte Tilmann zum OSO-Missbrauchsskandal mit mehr als 20 Übergriffen genannt. Er gehörte damit zusammen mit Gerold Becker, der von 1969 bis 1985 an der Odenwaldschule tätig war und im Jahr 2010 verstarb, sowie mit dem 2006 verstorbenen Wolfgang Held, der von 1966 bis 1989 an der Odenwaldschule tätig war, zu den Haupttätern. Alle Fälle waren im Jahr 2010 an die Staatsanwaltschaft Darmstadt zur eigenständigen Überprüfung, inwieweit es nicht verjährte Straftaten gebe, weitergeleitet worden. …

    (zuerst in: Bergsträßer Anzeiger, 22.05.2012, hier bei: morgenweb)

    http://www.morgenweb.de/region/bergstrasser-anzeiger/region-bergstrasse/jurgen-kahle-gestorben-1.583855

    ::::::::

    An der Odenwaldschule übte Jürgen Kahle sexuelle Gewalt aus. Die Opfer berichten von „sadistischem Quälen und Erniedrigen von Kindern“ (Burgsmüller/Tilmann 2010, S. 27). Bezeugt sind auch sexuelle Übergriffe anlässlich von Exkursionen auf die „Wiesbadener Hütte“ der Burg Waldeck im Hunsrück, die Kahle gut kannte (ebd., S. 28). Er hatte sie zusammen mit seiner Wiesbadener Jungenschaft selbst gebaut. Unabhängig davon konnte Kahle im Sommer 1969 auf der Burg Waldeck eine Ansprache halten und von der „zeitgeschichtlichen“ Bedeutung der Festivals sprechen, die in diesem Jahr zum letzten Male stattfanden.

    1971 verbrachte Kahle wohl zum ersten Male mit Schülerinnen und Schülern Wochenenden auf der Burg Waldeck. Er war zu dieser Zeit zusammen mit anderen Lehrkräften auch in der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW) vertreten (Schneider 2005, S. 388). 1981 mietete die Odenwaldschule auf Dauer die „Wiesbadener Hütte“ (ebd., S. 412), die also regelmässig aufgesucht worden ist und im Gedächtnis der Opfer eine wichtige Rolle spielt. Der „73-jährige Pädagoge Jürgen Kahle“ wird 2004 als „kritischer Sympathisant“ der Burg Waldeck bezeichnet (ebd., S. 480). Erst sechs Jahre später ist er entlarvt worden.

    aus: Jürgen Oelkers (Gerold Becker, die Landerziehungsheime und die Opfer), Seite 15

    http://www.ife.uzh.ch/research/emeriti/oelkersjuergen/vortraegeprofoelkers/vortraege2012/Walker.pdf

    ::::::::

    Um das System Balduinstein zu knacken ist es unumgänglich, den Pfadfinderheiligen und jugendbewegt-bündischen Superguru Alexej Stachowitsch (axi) vom Sockel zu stoßen. Sich und geneigten Kameraden die Tatorte aufbauen:

    Vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    “Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.”

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

  37. Als Pfadfinder Missbrauchsorte beim Namen nennen Says:

    „Seit 1974 werden die auf dem Gelände der Burg gelegene Villa aus dem 19. Jahrhundert und ihre Nebengebäude als Jugendburg Balduinstein genutzt. Die Jugendburg ist ein Selbstversorgerhaus für Pfadfinder und bündische Gruppen.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

    „Unser neuer Führungskreis auf Burg Balduinstein

    BdP Usingen, Stamm Hattstein

    http://stamm-hattstein.de/blogs/trampel/unser-neuer-fuehrungskreis-auf-burg-balduinstein.html

    „Juffi-WBK, der vom 10.10.09 bis 18.10.09 auf der Jugendburg Balduinstein stattgefunden hat.“

    DPSG Köln

    http://www.dpsg-koeln.de/stufen-themen/dak-jungpfadfinder/woodbadgekurs/kurs-2009/

    „Landesversammlung auf Burg Balduinstein
    VCP RhP/S

    http://vcp-rps.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/03/VCP_RPS_SPLITTER_76.pdf

    „Doch der alte Gustav Wyneken, der dem Fest [Meißner 1963] grollend fernblieb, lästerte angesichts der Theologen, statt freier Jugend werde hier gezähmtes Wandergeflügel unter Assistenz der Kirchen für den nächsten Heldentod abgerichtet. …

    Auch die Waldeck, Burg Balduinstein, Falado von Rhodos und der Südmarkverlag, heute Verlag der Jugendbewegung, mit Eisbrecher und Stichwort und einem breiten Angebot bündischer Literatur, gehören dazu.

    Aus alledem entstand die Keimzelle für Meißner 88 zum 75-jährigen Jubiläum.“

    Meißner 2013, Festrede Tom Grothkopp (100 Jahre Freideutsche Jugendtage und ihre gesellschaftliche Bedeutung)

    http://meissner-2013.de/dokumentation/das-lager/reden/festrede-tom-grothkopp

  38. Tomáš Přemysl Says:

    Quelle:

    Abschlussbericht über die bisherigen Mitteilungen über sexuelle Ausbeutung von Schülern und Schülerinnen an der Odenwaldschule im Zeitraum 1960 bis 2010

    Autorinnen:

    Rechtsanwältin Claudia Burgsmüller, Wiesbaden

    Präsidentin des OLG Frankfurt am Main i. R. Brigitte Tilmann, Darmstadt

    Wiesbaden/ Darmstadt, Dezember 2010

    … Daraus folgt das Wissen, das sich auch an der Odenwaldschule bestätigt hat, dass der Normalfall der Wiederholungstäter ist. Nicht viele Täter missbrauchten einzelne Kinder, sondern einzelne Täter missbrauchten viele Kinder.

    (Seite 8)

    3. Jürgen Kahle

    der vom 01.04.1968 bis 31.03.1992 als Mitarbeiter (Lehrer) an der Odenwaldschule tätig war. Er wird von 17 männlichen Betroffenen und einer weiblichen Betroffenen als Täter sexueller Übergriffe benannt. In unseren ersten Berichten wiesen wir schon darauf hin, dass insbesondere Jürgen K. aufgefallen war durch sein sadistisches Quälen und Erniedrigen von Kindern, was er entweder selbst mit veranstaltete oder zu dem er seine Schüler angestachelt hatte. …

    Brutale und / oder sexuelle Berührungen beim Wecken werden auch durch diesen Lehrer geschildert, der ebenfalls Exkursionen auf die Waldecker Hütte, inklusive Strippokern, zu verantworten hatte. Selbiges wird auch von einer weiblichen Betroffenen geschildert, die einen sexuellen Übergriff im VW-Bus während einer Reise nach Frankreich nachts schildert. Auch ein männlicher Betroffener schildert ein Befummeln im Schlafsack während einer Fahrt zusammen mit 5 weiteren Personen, einem Familienwochenende in der Nacht. Er wurde nicht nur selbst angefasst, sondern der Lehrer nahm auch seine Hand und führte sie in seinen eigenen Schlafsack an seinen Penis.

    (Seite 27-28)

    http://www.anstageslicht.de/fileadmin/user_upload/OSO_Abschlussbericht2010.pdf

    ::::::::

    [Auf den Spuren von Werner Helwig im Pelion, Griechenland]

    Einige sehr persönliche Erinnerungen an Alfons Hochhauser und an Urlaubstage in seiner Pension im Kloster Paleo Trikeri im Pagasaischen Golf von Volos, im Jahre 1963, eingeleitet durch eine kurze Schilderung der damals ungewöhnlichen Anreise.

    Von Jürgen Kahle

    http://www.alfons-hochhauser.de/juergen-kahle.html

    ::::::::

    „John Pearse Esq. 1966. Es war die Zeit der großen pfingstlichen Chanson- und Folkfestivals auf der Burg Waldeck im Hunsrück … gern gesehener Gast in meiner kleinen Hütte auf einem Schieferfelsen am Rande des steilabfallenden Baybachtals.“

    (Jürgen Kahle, in: Köpfchen 3/2002 Oktober 2002, Seite 15-16)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/264076.PDF

    ::::::::

    HEPPENHEIM. Einer der Haupttäter, der an der Odenwaldschule knapp zwei Dutzend Schüler missbraucht haben soll, ist tot. Wie die Odenwaldschule am Montagabend mitteilte, starb der frühere Lehrer und Erzieher Jürgen Kahle, der von 1968 bis 1992 an der Odenwaldschule tätig war, bereits am 16. Februar im Alter von 81 Jahren. Den beiden Anwältinnen, die den Missbrauch an der Schule aufarbeiten, liegen rund 20 Berichte von Opfern vor, die nach eigenen Angaben von Kahle missbraucht wurden. Zusammen mit dem vor zwei Jahren verstorbenen früheren Schulleiter Gerold Becker und dem 2006 verstorbenen Wolfgang Held gehörte Kahle nach Angaben der Schule damit zu den Haupttätern.

    http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/heppenheim/Odenwaldschule-Einer-der-Haupttaeter-gestorben;art1245,2905584

  39. Cees van der Duin Says:

    Für jeden Mitarbeiter im und Interessierten am Handlungsfeld Kinder- und Jugendarbeit sicherlich ein interessanter und wichtiger Termin: übermorgen, am 20. März 2015 auf Burg Ludwigstein (bei Witzenhausen / Werra)

    (Quelle Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe)

    Podiumsdiskussion „Die Revolution missbraucht ihre Kinder“

    Veranstalter und Veranstaltungsort:

    Jugendbildungsstätte Ludwigstein

    20.03.2015 16:00 Uhr

    Kurzbeschreibung

    Seit die Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule bekannt wurden, ist das Vertrauen erschüttert: Wie konnte die Erziehung zu freien Menschen in schwerste Verletzungen der Menschenwürde münden? Der Journalist Christian Füller hat für sein neues Buch Dokumente und Zusammenhänge recherchiert, die den sexuellen Missbrauch Minderjähriger im Licht einer langen Tradition erscheinen lassen. Vom Wandervogel über die Reformpädagogik (mit der Berufung auf die griechische Antike) und die „sexuelle Befreiung“ der 68er lässt sich bis in unsere Tage, wo das Internet eine neue Gefahr darstellt, verfolgen, wie Pädosexuelle immer wieder Schutzraum und Rechtfertigung für Übergriffe auf Kinder und Jugendliche suchten und fanden.

    Anlässlich der Veröffentlichung des neuen Buches von Christian Füller Die Revolution missbraucht ihre Kinder. Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen laden Jugendbildungsstätte und Arbeitskreis Schatten der Jugendbewegung am Freitag, 20.03.3015 um 16:00 Uhr zu einer von Holger Specht moderierten Podiumsdiskussion mit Christian Füller, Prof. Meike Sophia Baader, Jochen Weidenbusch, Thomas Mennig und Tilman Jens ein.

    Podium

    Christian Füller / Journalist, Politologe und Autor aus Berlin

    Christian Füller schreibt u.a. für die FAS, Spiegel Online, Freitag, Cicero und betreibt den Blog ‚pisaversteher’. 2011 untersuchte er mit seinem Buch „Sündenfall. Wie die Reformschule ihre Ideale missbrauchte“ die Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule und referierte im gleichen Jahr zum Thema Sexualisierte Gewalt in jugendbewegten Gruppen im Rahmen der Meißnernacht auf Burg Ludwigstein.

    Tilman Jens / Journalist und Autor aus Frankfurt

    Als ehemaliger Schüler der Odenwaldschule und Mitglied des Trägervereins veröffentlichte Tilman Jens 2011 seine Sicht auf die Missbrauchsfälle mit dem Buch Freiwild – ein Lehrstück von Opfern und Tätern. Aus diesem Buch las er 2013 im Rahmen des 100jährigen Meißnerjubiläums auf Burg Ludwigstein. Weitere bekannte Veröffentlichungen sind u. a. Demenz. Abschied von meinem Vater (2009) oder Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle (2014).

    Prof. Dr. Meike Sophia Baader / Erziehungswissenschaftlerin aus Hildesheim

    Meike Baader ist Direktorin des Instituts für Erziehungswissenschaft an der Universität Hildesheim. Ihre Schwerpunkte sind u. a. historische Bildungsforschung und Reformbewegungen. In einem aktuellen Forschungsprojekt rekonstruiert sie den Zusammenhang von sexueller Liberalisierung, Pädophiliebewegung und Erziehungs- und Sozialwissenschaften der 1960er -1990er Jahre. Meike Baader ist Mitherausgeberin des Bandes Sexualisierte Gewalt, Macht und Pädagogik (2012) und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Archivs der deutschen Jugendbewegung.

    Jochen Weidenbusch / Vorstandsmitglied Glasbrechen e. V.

    Jochen Weidenbusch unterrichtet Kunst an der Waldorfschule Mannheim und ist dort Mitglied der Schulleitung. Von 1973 bis 1980 war er Schüler der Odenwaldschule. Mit anderen Missbrauchsopfern gründete Jochen Weidenbusch die Betroffeneninitiative Glasbrechen. Dort ist er Mitglied des Vorstandes.

    Moderation

    Holger Specht / Mediator aus Berlin

    Holger Specht ist Mediator und Ausbilder für Mediation mit den Schwerpunkten Konfliktmanagement, Coaching und Prävention. Er ist Mitbegründer des Arbeitskreises Macht und Sexualität im Deutschen Pfadfinderbund und Gründungsmitglied im Arbeitskreis Schatten der Jugendbewegung zur Aufarbeitung sexueller Gewalt in der bündischen Jugend.

    Link zur Veranstaltung:

    http://www.jubi-ludwigstein.de/fileadmin/user_upload/pdf/Podiumsdiskussion_Missbrauch.pdf

    Veranstaltungsort

    Jugendbildungsstätte Ludwigstein
    37214 Witzenhausen

    Kontakt zum Veranstalter

    Annemarie Selzer
    Telefon: 05542-501732
    annemarie.selzer@burgludwigstein.de

    https://www.jugendhilfeportal.de/termin/podiumsdiskussion-die-revolution-missbraucht-ihre-kinder/

    bei Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe eingetragen von: Stefan Sommerfeld, Burg Ludwigstein stephan.sommerfeld@burgludwigstein.de

    Schlagworte: Prävention, Kindesmissbrauch, Kindesmisshandlung, Sexueller Missbrauch

  40. Pia und Stefanie aus Holzappel und Birlenbach Says:



    Man fordere von der in Balduinstein sogar geborenen Ortsbürgermeisterin Maria-Theresia Schmidt „Marie-Theres Schmidt“, die mit ihrer Wählerliste, auf Listenplatz 14 Burgvogt wanja, 2014 die Wahl gewann:

    Nach 40 Jahren Kindesmissbrauch oben auf der Jugendburg nun zeitnah den mahnenden Mühlstein (s. u.) unten in die Dorfmitte von Balduinstein!

    „Es gibt Erwachsene, die über den Körper eines Kindes bestimmen wollen. Sie wollen das Kind an Körperstellen anfassen, an denen es nicht berührt werden will, zum Beispiel am Po, am Penis oder an der Scheide. Manchmal wollen sie auch selbst von den Kindern dort berührt werden. Kinder mögen das nicht und haben oft ein komisches Gefühl dabei. Wenn sie nicht mitmachen wollen, werden sie manchmal dazu gezwungen.

    Die Erwachsenen, die das tun, bedrohen häufig die Kinder oder tun ihnen weh. Sie sagen, dass niemand etwas davon erfahren darf und dass es ein Geheimnis sei. Für die Kinder ist es aber ein schlechtes Geheimnis, das sie sehr bedrückt.

    Was diese Erwachsenen tun, nennt man sexuellen Missbrauch. Es ist verboten. Die Schuld dafür trägt immer der Erwachsene, nie das Kind. Die Erwachsenen haben kein Recht dazu, so etwas mit einem Kind zu tun.“

    von: Anke Thullen, aus dem Kinderbuch Schutzbär Bulli

    http://www.initiative-gegen-gewalt.de/htmls/frame01.htm



    Zitate Pfadfinder-Treffpunkt
    vor 13 Monaten und heute

    UMK- JAHRESTREFFEN NUN DOCH AUF BURG BALDUINSTEIN
    Hallo!

    Ich entnehme der soeben eingetroffenen Einladung zum UMK- Jahrestreffen, dass dieses Treffen TROTZ der Ereignisse der letzten Zeit und trotz der laufenden Gerichtsprozesse und Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs auf Burg Balduinstein stattfinden wird.

    Ich erkläre hierzu als „Mitglied der ersten Stunde“ und ehemaliger Sprecher dieses Kreises:

    Ich werde an diesem Treffen wegen des Veranstaltungsortes, der in meinen Augen in völlig unsensibler und unverantwortlicher Weise gewählt wurde, NICHT teilnehmen.

    Es ist jedermanns freie Entscheidung, ob er trotz der Wahl dieses Veranstaltungsortes dort teilnimmt oder nicht, erachte es aber als mein Recht und meine Pflicht, alle dazu aufzurufen, sich Gedanken darüber zu machen, ob sie angesichts der bestehenden Tatsachen und der Geschehnisse nicht lieber auf eine Teilnahme verzichten sollten, um den Sprecherkreis zum Umdenken zu bewegen.

    Mit besorgtem Gut Pfad:

    von: Fröschel
    24.02.2014 – 14:20

    Aber vorausgesetzt es stimmt und die beschuldigte(n) Person(en) würden weiterhin dort wohnen oder ein und aus gehen, d. h. die Täter und vermutlich auch Mitwisser sind weiterhin an dem Ort anzutreffen, dann ist das schon ziemlich instinktlos. Selbst wenn bis zur Verurteilung die Unschuldsvermutung gelten muss, ist es für Gruppen mit Kindern einfach eine Zumutung, wenn sie mit solchen Leuten den selben Ort teilen. Es weckt irgendwie den Anschein von Normalität und als ob das toleriert werden könnte und das alles nicht so schlimm sei. Also ich könnte als verantwortungsvoller Gruppenleiter mit Kindern dort nicht mehr vorbehaltlos hin fahren.

    von: sadarji
    Administrator
    27.02.2014 – 11:41

    Kann jemand endlich mal eine fundierte Aussage treffen,ob der des sexuellen Missbrauch Angeklagte noch auf der Burg wohnt oder nicht.

    HgP holzwurm – Petterweil

    24.04.2014 – 02:12

    Gegen xxx wird ermittelt, d. h., er ist noch nicht angeklagt, so weit ich weiß. Es liegen allerdings zahlreiche konkrete Aussagen vor, so dass es nur eine Frage der Zeit ist, dass offiziell Anklage erhoben wird. Trotz des Ermittlungsverfahrens, von dem der Burgvorstand weiß, wohnt xxx weiterhin auf der Burg. xxx wurde schon während der Verhandlungstage in Saarbrücken schwer belastet.

    24.04.2014 – 07:20
    von: Fröschel

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=11913


    In der ARD-Mediathek gibt es noch ein dreißigminütiges Interview mit Füller, das auf der Leipziger Buchmesse aufgezeichnet wurde (abrufbar bis 14.03.2016): ARD-TV-Forum: Christian Füller.

    Allerdings muss man bis ganz zum Ende warten – und einige wirklich seltsame Ansichten zum antiken Griechenland anhören -, bis Füller sagt, worum es ihm geht: Er will über seine Publikationen eine politische Aufarbeitung der sexualpädagogischen Vorstellung von ’68, den Grünen und den Netzaktivisten erreichen. Die Jugendbewegung betrachtet er – obwohl er im Interview auch einen Fall wohl aus den 1980er Jahren nennt – offensichtlich als abgeschlossen, hier fordert er nur eine historische Aufarbeitung. Die schulische Reformpädagogik taucht im Interview bei den Forderungen gar nicht mehr auf …?

    Was mir deutlich missfällt: Trotz seiner Beteuerungen, dass es auch positive Aspekte von JB, ’68, … gebe, dass ’68 wichtig für die deutsche Gesellschaft sei etc., reduziert Füller im Interview all dies auf eine sexuelle Komponente.

    18.03.2015 – 09:01
    von: jergen
    1241 Beiträge

    … Es wird alles bleiben, wie es ist. Man wird das Treffen dort abhalten, alles wird eitel Sonnenschein sein, keiner wird auch nur für eine Minute nachdenken, man will sich ja schließlich das schöne Treffen nicht kaputt machen lassen, schon gar nicht von so einem alten Has-Been wie mir. Und wenn es in den Reihen der Burgbewohner zu weiteren Urteilen kommt, wird man sagen: „Das haben wir nicht gewusst.“ Alle werden dann betroffen schauen und 2015 erneut ein schönes Jahrestreffen auf Balduinstein durchführen, selbst wenn sich an der Zusammensetzung der Bewohner nichts geändert haben sollte.
    Das ist es, was ich erwarte. Es wäre schön, wenn ich diesbezüglich widerlegt würde. …

    27.02.2014 – 12:33
    von: Fröschel

    … Hier geht es nicht um Vorverurteilen sondern um den Schutz vor weiteren sexuellen Übergriffen und dem Respekt vor den Opfern,und letztendlich den Mitwissern Ihre persönliche Verantwortung beim Wegsehen vor Augen zu halten.

    Ich persönlich denke, dass viele einfach weggeschaut haben,viele es nicht sehen wollten und viele dazu gehören wollten.

    Aufwachen – Aufmucken -Aufmerksam sein. Klare Absage der homophilen Thesen der Jugendbewegung …

    25.04.2014 – 04:11
    von: holzwurm (aus Petterweil)


    Werter Jergen,

    wenn ich mal selbst antworten darf: wenn jemand meine Ansichten und Absichten kennen lernen will, dann sollte er einfach das Buch lesen – und sich nicht aufs Hörensagen stützen so wie Sie. Oder mich fragen, oder am Freitag auf die Burg kommen.

    Nur kurz dazu: ich sehe die Jugendbewegung Wandervogel und was sich daraus ableitet als wichtige soziale Bewegung und als einflussreiche geistige Strömung. Ich reduziere sie auch nicht auf Missbrauch. Aber ich erlaube mir etwas anzumerken, was Leute wie Sie seit 100 Jahren leugnen, vertuschen oder/und beschönigen. Es gibt eine strukturelle Nähe der Wandervogelidee zu Missbrauch – starke Freundesliebe ist der wichtigste Tarnbegriff dafür, er symbolisiert geradezu sexualisierte Gewalt. Autoren gehen von – damals – 30 Prozent Invertierten aus, also Pädosexuellen. Der Wandervogel ist, zusammen mit der Blüherschen Theorie der „mann-männlichen“ Gesellschaft eine soziales und politisches Modell für akzeptierte sexuelle Gewalt.

    Zu ihnen einen Satz: sie werden mir immer als besonders Kundiger geschildert. Ich frage mich nun, was sie durch ihre permanenten Falschinformationen eigentlich bewirken wollen? Ich schildere in meinem Buch viele viele Fälle, die viel aktueller sind als 1980. ich sage nur die Balduinsteiner Prozesse. Wieso helfen Sie nicht mit, den jungen idealistischen Bündischen und Pfadfindern zu sagen, dass Gustav Wyneken ein verurteilter und fanatischer Päderast war – und kein Freund der Jugend, kein demokratischer Schulformer. Sie und andere erzählen seit ca 80 Jahren die Legende vom Meißner-Helden Wyneken – und betrügen ihre eigene Bewegung. Es gibt inzwischen zu viele, die die historische Wirklichkeit erzählen und die aktuellen Risiken minimieren helfen. Helfen auch Sie mit, aufzuklären – und geben Sie Ihre Kampagne gegen die Wahrheit auf.

    Bis Freitag!
    Beste Grüße
    von: Christian Füller

    18.03.2015 – 16:04
    herrce
    1 Beitrag

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=0#post190353



    MARIE-THERES SCHMIDT IN DEN STARTLÖCHERN

    nnp 26.03.2014

    In Balduinstein wird es keine Einheitsliste für die Gemeinderatswahl geben. Einstimmig haben sich die Mitglieder der Wählergruppe Schmidt für eine eigene Liste ausgesprochen. Und Listenführerin Marie-Theres Schmidt steht in den Startlöchern mit dem Ziel, den ausscheidenden Ortsbürgermeister Paul Wendt zu beerben.

    Platzierungen der Wählerliste: 1. Maria-Theresia Schmidt, …, 3. Wolfgang Hirmer, …, 14. Siegfried Bruder [bündisch deutschlandweit bekannt als wanja und als der Burgvogt von Jugendburg Balduinstein].

    http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Marie-Theres-Schmidt-in-den-Startloechern;art680,790720



    Thema Nummer Eins bündischer Kindesmissbrauch, man lese bei Christian Füller:

    DIE REVOLUTION MISSBRAUCHT IHRE KINDER
    Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262/ref=sr_1_1/280-1259521-8433938?s=books&ie=UTF8&qid=1426696289&sr=1-1&keywords=Kinder+der+sexuellen+Revolution



    Regensburg/Siershahn – Mit einem 1,4 Tonnen schweren Mühlstein als Denkmal will eine Kinderschutz-Initiative künftig in deutschen Städten gegen sexuellen Missbrauch demonstrieren.

    Initiative demonstriert mit Mühlstein-Denkmal gegen Missbrauch

    Der Mühlstein werde an diesem Sonntag in Regensburg enthüllt und bleibe dann zunächst in der Oberpfälzer Stadt bis Ende November, teilte die Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen aus Siershahn mit. Danach wollen die Initiatoren den Stein in München, Saarbrücken, Berlin, Hamburg und weiteren Städten zeigen.

    Der Mühlstein mit einem Durchmesser von fast eineinhalb Metern ist eine Anspielung auf ein Zitat aus dem Matthäus-Evangelium. Der Bibelvers ist auch auf dem Mühlstein eingeschlagen: „Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, dem wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde“, steht auf dem Denkmal. Die Aktion „Mahnender Mühlstein“ soll Erwachsene an ihre Verantwortung gegenüber Kindern erinnern, erklärte der Vorsitzende der Initiative, Johannes Heibel.

    dpa, hier auf: MERKUR, 26.05.2009

    http://www.merkur-online.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/initiative-demonstriert-muehlstein-denkmal-gegen-missbrauch-317344.html

    Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen

    http://www.initiative-gegen-gewalt.de/htmls/frame01.htm

    Siershahn ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wirges an.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Siershahn


  41. Paddler / Ruderer in Kanuclub Limburg u. Nassauer Kanu-Club Says:

    Die pädosexuell orientierte Jugendburg durchschaute bereits rogér, der vor fünf Jahren fragte:

    Warum beherbergte das ‚Freie Bildungswerk Balduinstein‘ Pädophile?

    „Aus eigener Erfahrung weiß ich leider, dass dort über Jahre hinweg junge Heranwachsende sexuell missbraucht wurden. Jeder wusste es, aber keiner hat was gesagt. Warum haben alle nur weg gesehen und ist das auch heute noch möglich?“

    https://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20100524192724AAGKQzT

  42. Tamara Says:

    Plattester Bluff, Moderator Malte (18.03.2015 – 19:10, blaue Schrift) kann Pokerface:

    „durch vielfache Beiträge belegbar ist“ – na dann beleg doch mal „vielfach“ … oder mehrfach. Oder auch nur ein-fach.

    „Dass Jergen zu auch nur einer dieser Fragen an Kritik gespart hätte, wäre mir neu“ – mir nicht, im Gegenteil bleibt jergen zu bündischem Rechtsextremismus, bündischer Pädosexualität und bündischem christlichem Fundamentalismus ein ganz mustergültiger Unter-den-Teppich-Kehrer, nicht zuletzt auf zahllosen von ihm seit vielen Jahren eifersüchtig bewachten jugendbewegungsbezogenen Wikipedia-Artikeln. Einer davon lautet Burg Balduinstein, dazu gleich hier mehr

    „bleibt es Ihnen überlassen, diese Einträge zur Kenntnis zu nehmen oder nicht“ – es gibt so gut wie keine Einträge, da ist beinahe nix, nothing, rien, niente, nada.

    „ohne Kenntnis dieser Einträge zu haben“ – hohles Eindruckmachen, Hokuspokus, wie eben.

    Schamhaft mit „Burg B.“ abkürzend, traute sich jergen (23.03.2014 – 13:25 Uhr) nicht, Burg Balduinstein zu schreiben:

    „Es ist seit knapp einem Jahr jenseits von Gerüchten bekannt, dass die Burg B. wahrscheinlich ein Knotenpunkt in einem Täternetzwerk war (nachlesbar zB in der Rheinzeitung). Es ist seitdem auch von verschiedenen Seiten wiederholt kritisiert worden, dass es im Trägerverein der Burg B. offensichtlich keinen Aufarbeitungswillen gibt.“

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=11913&entries=0

    „Kritiken“ – nur Weihrauch-Opfer für axi den Pfadi-Halbgott.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alexej_Stachowitsch#Kritiken

    „Diskussionen“ – Thema zu heiß („Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe“) oder hat man wirklich gar kein Interesse?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Alexej_Stachowitsch

    jergen hat den Burg-Balduinstein-Wiki schön fein still verwaltet – seit fast 8 Jahren ( a c h t ! ). Vor knapp 3 Jahren noch rasch etwas gemurmelt.

    15:57, 2. Apr. 2012‎ Jergen
    16:02, 8. Feb. 2009‎ Jergen
    22:12, 28. Apr. 2007‎ Jergen

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Balduinstein&action=history

    „Heutige Nutzung“ – da fehlt doch was?! Prozesslawine zum Beispiel?!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein#Heutige_Nutzung

    Das hier fehlt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Burg_Balduinstein

  43. Tamara Says:

    Burg Balduinstein, Wikipedia

    Mit Punkt 4 Missbrauchsfälle habe ich jetzt versucht, eine Quelle zum Missbrauch an Jungen hinten aus dem Diskussionsteil nach vorne in den Wikipadia-Artikel zu bringen. Hoffentlich wird grünes Licht gegeben und fällt mein winziges Kapitel nicht der Wiki-Zensur zum Opfer:

    Missbrauchsfälle

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1]

    http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162224.html#.VQnoMNJ5N31

    Noch nicht freigeschaltet, sondern unter „Ungesichtete Änderungen“ zu finden.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

    Inhaltsverzeichnis [aktueller, öffentlich sofort sichtbarer Stand]
    1 Lage
    2 Geschichte
    3 Heutige Nutzung
    4 Anlage
    5 Literatur
    6 Weblinks

    Inhaltsverzeichnis [noch ungesichtet]
    1 Lage
    2 Geschichte
    3 Heutige Nutzung
    4 Missbrauchsfälle
    5 Anlage
    6 Literatur
    7 Weblinks

    N a c h t r a g

    Diskussion
    Missbrauchsfälle

    Die seit 2013 und 2014 der Öffentlichkeit bekannt gewordenen Ermittlungen und Prozesse zum sexuellen Missbrauch an Minderjährigen männlichen Geschlechts sind meiner Meinung nach enzyklopädisch relevant. Ich bitte um Sichtung und Freischaltung. Der Jugendburg Balduinstein selbst wünsche ich eine erfolgreiche und missbrauchsfreie Zukunft. 18.03.2015

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Burg_Balduinstein

    eine erfolgreiche und missbrauchsfreie Zukunft“ … oder keine Zukunft.

  44. Pia und Stefanie aus Holzappel und Birlenbach Says:

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1] Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[2] Die Revision bestätigte das Urteil.[3] Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[4] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[5]

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Balduinstein&stable=0&redirect=no

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige [[Sexueller Missbrauch von Kindern|sexuell missbraucht]] worden waren.[http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162224.html#.VDBGlNJ_t30 “Jungen auf Burg Balduinstein missbraucht“]. Rhein-Zeitung vom 06.06.2014 Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=bi&dig=2013%2F06%2F12%2Fa0121&cHash=3bc5ccb677fb1e40e84b05a6305f58a3 „Sie nannten es Geheimbund“]. [[tageszeitung]] vom 12.6.2013 Die Revision bestätigte das Urteil.[http://www.bild.de/regional/saarland/sexueller-missbrauch/sexueller-missbrauch-taeter-muss-in-den-knast-38723940.bild.html „Pfadfinderschänder muss in den Platz“] [[Bild]] vom 26.11.2014 Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162224.html#.VQntRzr3SWc „Jungen auf Burg Balduinstein missbraucht] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[http://www.taz.de/!117879/ „Wandern und Vögeln“] [[tageszeitung]] vom 11.6.2013

  45. Cees van der Duin Says:

    Bündisch ist …
    Von Cees van der Duin, 19.03.2015

    Mutige Ausnahmen gibt es, doch die sowohl um den eigenen guten Ruf besorgten als auch das Einheimsen von jugendbewegtem Erbe und bündischem Charisma genießenden führenden Pfadfinder formieren sich mehrheitlich zu einer Abwehr-Front, um die Enthüllung von geradezu organisierten Sexualstraftaten an Jungen zu verhindern.

    Die vor allem von deutschen Pfadfindern besuchte, 40 Jahre lang überbündische Ehre sichernde und herstellende Jugendburg Balduinstein an der Lahn findet in Christian Füller (Die Revolution missbraucht ihre Kinder) in diesem Jahr den bewundernswert unbestechlichen Aufdecker.

    Seit den Tagen des zumal in Pfadfinderkreisen hoch verehrten Gründers von Werkschulheim Felbertal und Freiem Bildungswerk Balduinstein axi d. i. Alexej Stachowitsch (1918-2013) ist das System Balduinstein auf geradezu kultische Weise jungenverherrlichend und pädophil orientiert angelegt. Dementsprechend wurde die Jugendburg Jahrzehnt für Jahrzehnt Tatort sexueller Gewalt an männlichen Minderjährigen.

    Balduinsteiner Prozesse

    Seit zwei Jahren endlich rollt die Prozesslawine von Diez an der Lahn bis nach Saarbrücken, der Wikipedia-Eintrag jedoch schweigt dazu immer noch, vielleicht weil der Tourismus im schönen Lahntal aus Sicht von Ortsbürgermeisterin Maria-Theresia Schmidt genannt Marie-Theres Schmidt (Rosea bietet Ihnen ein komfortabel eingerichtetes Apartment) nicht leiden soll, jedenfalls weil der beantragte Textabschnitt Missbrauchsfälle zur Stunde noch nicht freigeschaltet worden ist.

    Wahrheit ist unschön, Lagerfeuerromantik viel bequemer.

    Immer stand Burg Balduinstein auf der Linkliste von Pfadfinder-Treffpunkt (PT), immer wurde nett dorthin eingeladen und man traf sich dort zu rauschenden Festivitäten: Fahrtenabschlussfest, Falado-Überlebensfest, Sylvester, tejo-Abend, ein Hauch von Kampf gegen Rechts, Geländespiele, Filmemachen mit caligula.

    Gruppengeneration um Gruppengeneration versammelte sich in Balduinstein zum Aufbruch zu Griechenlandfahrten, zum Feiern und Singen. Brausendes Jungenleben, den etwas älteren weiblichen und männlichen Jugendgruppenleitern aufregendes Sehen und Gesehen werden, hunderte bündische Besucher jährlich, alles war doch bisher kein pfadfinderisches Problem.

    So soll es bleiben, wünschen die Lernresistenten. Und der Deutsche-an-Sich pflegt gemütlich Meisterschaft in Lernresistenz.

    Vorgestern (17.03.2015) wurde es dem auf Wikipedia zu jugendbewegten Themen seit vielen Jahren arbeitenden Jergen zu ungemütlich, der sogleich beschloss, das Buch kraftvoll in den Bereich des Unseriösen zu rücken.

    Auf PT macht jergen das für missbrauchsfreie Kinder- und Jugendarbeit unabdingbar wichtige Buch, das morgen (20.03.2015) auf Burg Ludwigstein an der Werra vorgestellt werden wird, gleich mal ein bisschen verächtlich:

    Ich kenne bislang nur Auszüge, habe daraus aber den Eindruck gewonnen, dass es Füller nicht um eine historisch aufarbeitende Darstellung geht, sondern um eine politische Positionierung. Das Buch ist mMn keine Dokumentation, sondern ein Manifest … Eventuell können diejenigen, die am Freitag auf der Lu sein werden, danach mehr zu Füllers Absichten sagen? … Meine Frage war ernst gemeint: Was will Füller?

    Ein Manifest gegen Kindesmissbrauch könnte die Deutsche Jugendbewegung bzw. Bündische Jugend allerdings dringend gebrauchen. Und Das Private ist politisch, so lautet ein guter Slogan gegen häusliche Gewalt.

    Höflich meldete sich der Angesprochene:

    wenn jemand meine Ansichten und Absichten kennen lernen will, dann sollte er einfach das Buch lesen … Nur kurz dazu: ich sehe Jugendbewegung, Wandervogel und was sich daraus ableitet als wichtige soziale Bewegung und als einflussreiche geistige Strömung. Ich reduziere sie auch nicht auf Missbrauch. Aber ich erlaube mir etwas anzumerken, was Leute wie Sie seit 100 Jahren leugnen, vertuschen oder/und beschönigen. … Helfen auch Sie mit, aufzuklären – und geben Sie Ihre Kampagne gegen die Wahrheit auf.

    Das saß. Den Schöpfer von mehr als 1200 Kommentaren auf Pfadfinder-Treffpunkt jergen zu kritisieren, grenzt freilich an Gotteslästerung.

    Damit die Inhaber der Ehre dem das heimelige PT-Nest beschmutzenden Journalisten vielleicht, vielleicht verzeihen, wird das Begehen eines Buß- und Unterwerfungsrituals gefordert.

    Aufrichtig-herzensgut und absichtslos-einfältig tuend („Wahrscheinlich bin ich naiv“) schleicht sich, in der Maske des Dialogs und der Diplomatie, maigl (19.03.2015 – 09:41) heran und spannt den Bügel der statusvernichtenden Falle:

    „Das ist im besten Fall nur schlampig, wirkt aber auf mich eher böswillig und äußerst unsouverän … Wäre es nicht erforderlich, dass Herr Füller seine Vorwürfe gegenüber jergen entweder belegt (wenn er das denn kann) oder aber eingesteht, dass es sich hier um eine eklatante Fehlreaktion und einen falschen Vorwurf seinerseits handelt?“

    Der gewohnt gründlich arbeitende und, dem Opferschutz bzw. überhaupt Kinderschutz angemessen, vorbildlich mutig herangehende Christian Füller soll also öffentlich zerknirscht einknicken und Besserung geloben:

    HathiCP (19.03.2015 – 09:57 Uhr) bellt wölfisch mit und baut dem Missetäter nett eine Brücke, der Schlimme erhalte eine letzte Chance:

    „Aber es ist ja nicht zu spät es zu relativieren (entschuldigen?)“

    maigl am 19.03.2015 – 10:27 / 10:29 Uhr setzt sogleich hinterher und heult drohend auf:

    „inklusive einer Entschuldigung für die persönlichen Angriffe“

    Das 40-jährige Versagen der deutschen Pfadis wird allmählich der breiten Öffentlichkeit erkennbar. Man hat den Balduinstein doch so gut verwenden können, um in Jugendverband oder Stadtjugendring Karriere zu machen. Oh Weh, der gute Ruf.

    Die Beschwichtigungsfront kocht.

    Endlich.

    Cees van der Duin

    Q u e l l e n

    Pfadfinder Treffpunkt

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=15

    Heute bei peoplecheck, sicherlich beinahe nur zufällig auf einer Seite und überhaupt irgendwie nicht aktuell oder so:

    „40 Jahre Falado von Rhodos. Falado-Geburtstagsfest am 1./2. Nov. 08 auf Burg Balduinstein an der Lahn (1968 – 2008). [Link zu Bündische Blaue Blume] … jugendburg balduinstein – impressum diese seiten werden vertreten durch den vorstand: 1. vorsitzender: siegfried bruder 2. vorsitzender: hans-jürgen willeke geschäftsführer: wolfgang hirmer“

    http://peoplecheck.de/s/hans+j%C3%BCrgen+willeke

    Burg Balduinstein (ungesichtete Änderungen)

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1] Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[2] Die Revision bestätigte das Urteil.[3] Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[4] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[5]

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Balduinstein&stable=0&redirect=no

    Burg Balduinstein (jedem sogleich sichtbar), zur Prozesslawine und zu den Missbrauchsfällen zur Stunde noch keine Silbe.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

    nnp 26.03.2014 – Listenführerin Marie-Theres Schmidt steht in den Startlöchern mit dem Ziel, den ausscheidenden Ortsbürgermeister Paul Wendt zu beerben.

    Balduinstein. „Wir wollen allen engagierten Leuten im Ort die Chance geben, für den Gemeinderat zu kandidieren. Auf zwei Listen sind maximal 24 Kandidaten möglich, auf einer Einheitsliste wären es nur 18 Kandidaten für zwölf Gemeinderatssitze gewesen. Mehr Auswahl bietet auch dem Wähler differenziertere Wahlmöglichkeiten“, erklärte Marie-Theres Schmidt bei der Begrüßung der Wahlberechtigtenversammlung im Rathaus.

    Platzierungen der Wählerliste: 1. Maria-Theresia Schmidt, 2. Dr. Dietmar Both, 3. Wolfgang Hirmer, 4. Ulrike Müller, 5. Thorsten Weingart, 6. Monika Holleyn, 7. Stefan Hergenhahn, 8. Jasmin Geisler, 9. Frank Bindewald, 10. Michael Friedrich, 11. Gunther Schorr, 12. Bernd Schorn, 13. Ralf Schäfer, 14. Siegfried Bruder.

    http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Marie-Theres-Schmidt-in-den-Startloechern;art680,790720

    Der Unantastbare

    Der jugendbewegt bündische Superguru und Pfadfinderheilige Alexej Stachowitsch (axi), Gründer von Internat Felbertal und Jugendburg Balduinstein

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alexej_Stachowitsch

    Bündisch ist …

    „Wenn ich vom Bündischen spreche, geht es mir immer um die Erfüllung des Lebens, um seine Fülle, also um die Frage wozu?, um den Sinn unseres Tuns.“ Alexej Stachowitsch

    http://www.strubb.de/buendisch_ist.htm

    System Balduinstein

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.”

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

  46. bora, damals dj.bdh Says:

    Schmücke deine Kohte mit einem Ornamentstreifen. Der Ornamentstreifen ist weiß … Als Farben dürfen verwendet werden Schwarz, Zinnoberrot und Kobaltblau.

    tusk

    75 Jahre Kohte – mit der Freischarlilie fing es an

    Zitat:

    Unter seinem Fahrtennamen dadarish, veröffentlicht Dieter Geißler Anfang 2004 in der Zeitung der Deutschen Freischar anlässlich dem 75-jährigen Jubiläum der Kohte, einen sehr umfassenden Artikel über die Entstehung, die Herkunft und die Idee der Kohte. Mit freundlicher Genehmigung des Autors können wir diesen lesenswerten Artikel an dieser Stelle (wieder-)veröffentlichen. Eine Fortsetzung dazu gibt es unter dem Titel „75 Jahre Jurte “

    Text und Bilder aus:

    75 Jahre Kohte … , von: dadarish (Dieter Geißler), in: Deutsche Freischar (Hrsg.) ZEITUNG 1/2004

    Der Entwurf entsprang einem Wettbewerb

    „Das Tuch bestand aus einem Stück, das allerdings lange nicht so schwer war, wie wir uns dachten, und hatte die Form eines Napfkuchens, aus dem ein Drittel schon herausgeschnitten ist. Die Zeltstöcke konnten auseinandergenommen werden und waren ein eisenbahnfähiges, aber schweres Bündel. Die Tür war echt lappisch, ein Dreieck, das mit kleinen Leisten versteift war. Sie konnte aufgerollt werden wie eine Baderolle, und trug das Zeichen unseres früheren Bundes, die Freischarlilie. Natürlich hatten wir das Zelttuch in schönen Farben zusammengenäht (allerdings mit weiblicher Hilfe). Der Entwurf entsprang einem Wettbewerb innerhalb der Stuttgarter Gruppen. Aber das Problem war mit der Kohte noch nicht gelöst.“1)

    So beschreibt tusk (Eberhard Koebel) 1931 in seinem Aufsatz Das Zeltproblem die erste Kohte, die in seinem Auftrag und unter seiner tätigen Anteilnahme entstand. Das geschah … drei Jahre früher, im Jahr 1928, und es handelte sich bei diesem Zelt … um ein Demonstrationsobjekt … aus Leinenstoff … wesentliche Tatsachen …: Die erste bündische Kohte entstand in der alten Deutschen Freischar (deren Ringführer und danach Gauführer tusk damals war), sie war mehrfarbig – und: die Kohte, das seit vielen Jahren weit verbreitete Feuerzelt der Bünde, hatte im letzten Jahr ihr 75-jähriges Jubiläum.

    Es ging auch um die Vermittlung eines spirituellen Erlebnisses

    … die alten Jahrgänge des Lagerfeuer, des Eisbrecher und der Briefe an die Schwäbische Jungenschaft der Deutschen Freischar bzw. Briefe an die deutsche Jungenschaft durchforscht. An diesen vier Schriftenreihen war tusk als Herausgeber bzw. Schriftleiter und/oder Mitarbeiter beteiligt. …

    Für meine Recherchen habe ich außerdem mit mäusl (Axel Körner) und sadarji (Kurt Ternes) von der Pfadfinderschaft Grauer Reiter korrespondiert … Außerdem habe ich zeko (Eckard Holler) mit einbezogen. Zeko – früher Jungenschafter, heute bei der ABW (Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck) engagiert … vertritt die Auffassung, tusk habe seit seinem Aufenthalt in Schwedisch-Lappland im Jahr 1927 – er war im Sommer zunächst mit einer Stuttgarter Freischar-Gruppe in Mittelschweden und dann allein bis Dezember in Lappland unterwegs – die Idee verfolgt, die lappische Nomadenkohte zum Gebrauch der Jugendbewegung nachzukonstruieren …: „Die Legende besagt, daß er sich dazu in Stuttgart in seinem Atelier gorm drei Tage und Nächte eingeschlossen habe. Aus tusks Überlegungen entstand die neue Zeltform der Kohte, …“2)

    Zeko erläutert …, mit der Erfindung der Kohte – und später auch der Jurte – sei die praktische Absicht verbunden gewesen: „…, im Winter – und sogar im Schnee – auf Zeltfahrt zu gehen. Zusätzlich ging es tusk um die Vermittlung eines spirituellen Erlebnisses, das er im Lappenzelt erfahren hatte, nämlich um die Wiedergewinnung der spirituellen Kraft, die aus einer Lebensweise resultiert, bei der man „vom Himmel nicht durch ein Dach getrennt ist“.“ 3)

    Von tusk selbst findet sich zu dem gesamten Komplex Kohte ein erster Hinweis in Briefe an die Schwäbische Jungenschaft der Deutschen Freischar Heft 6, 1928 und zwar in den dort abgedruckten Nachrichten aus dem Freischar-Kreis Stuttgart. Er schreibt dort am Ende: „Auf Lagern fand ich oft unsere nüchternen, kleinen, schmucklosen Militärzelte langweilig und unwohnlich. In Lappland lernte ich die herrlichen, oben offenen Rundzelte der Lappen kennen, in denen Feuer gebrannt werden kann. Sie sind nicht schwer zu bauen, ein fünftägiges Lager lohnt schon einige Stunden Arbeit. Wir wollen versuchen, aus billigem Material farbige große Zelte zu bauen und laden die größeren Gruppen des Kreises zur Mitarbeit ein. Es ist sehr schön, wenn man nachts zu den Sternen sehen kann und bei starkem Regen gemütlich ums Feuer liegt.“4)

    (…)

    [Zitatende]

    aus: 75 Jahre Kohte … , von: dadarish (Dieter Geißler), in: Deutsche Freischar (Hg.) ZEITUNG 1/20047

    [Der gut gemachte Text von dadarish enthält wichtige Details auch zu gari (Theo Hohenadel), schnauz (Erich Mönch), Kollenburg 1928, Verlag Günther Wolff (Plauen im Vogtland), Jochen Hene / Schriftleitung von Der Eisbrecher, Heft 6, 1933).]

    http://www.jurtenland.de/book/export/html/111

    ::
    ::

    Günther Wolff

    Günther Wolff (* 4. Januar 1901 in Gansgrün im Vogtland; vermisst im September 1944 bei Tallinn) war ein aus der Jugendbewegung kommender deutscher Verleger. Sein Verlag Günther Wolff – Das junge Volk aus Plauen gilt gemeinsam mit dem Voggenreiter-Verlag als wichtigster Verlag der Bündischen Jugend.

    .. Am 30. Juni 1934, dem Tag des so genannten Röhm-Putsches, wurde Günther Wolff nach einer Kundgebung der Hitler-Jugend, auf der gegen ihn polemisiert worden war – schon früher waren ihm Schaufensterscheiben eingeschlagen worden –, gegen Mitternacht in seinem Wohnhaus von HJ- und SS-Angehörigen misshandelt, desgleichen Jochen Hene, der Schriftleiter des Eisbrechers, und der Autor Paul Rudel. Wolff wurde auf die Polizeiwache verbracht, jedoch, da eine Willkürhandlung vorlag, am Morgen wieder entlassen. In derselben Nacht ermordeten SS-Angehörige den 20-jährigen ehemaligen HJ-Führer Karl Lämmermann, mit Sicherheit auf Veranlassung derselben Plauener HJ-Führer, die Günther Wolff schikaniert, misshandelt und auf die Polizeiwache verschleppt hatten, sowie mit Billigung des Gauleiters Martin Mutschmann. Die Motive sind bis heute nicht restlos geklärt.

    Die Verfolgung Wolffs – er wurde noch mehrmals verhaftet – und die Schikanen gegen seine Unternehmen zogen sich bis 1938 hin, als sein Verlag wegen der weiterhin bestehenden bündischen Orientierung geschlossen wurde. Wolff wurde deshalb zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt. In der Anklageschrift gegen ihn und seine Schwester Susanne heißt es unter anderem: „Die kulturbolschewistische Tendenz des vom Günther-Wolff-Verlag herausgegebenen Schrifttums war darauf zurückzuführen, daß der frühere Reichsführer der dj.1.11, Eberhard Koebel, genannt tusk, im Jahre 1932 der KPD beitrat und in diesem Sinne auf die ihm unterstellten Bundesmitglieder einwirkte.“ 1940 als Sanitätssoldat zur Wehrmacht eingezogen, ist Günther Wolff seit September 1944 bei Tallinn vermisst. …

    http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Wolff

  47. Cees van der Duin Says:

    Reih dich ein in die Ludwigsteineinheitsfront. Mit Gildenschaftern, Freibündern, Gesellen und Mädelwanderbund.

    Thema deutscher Scoutismus und rechte bündische Szenen in ihrer potentiell demokratiegefährdenden Scharnierfunktion zum Bereich deutsche Neue Rechte bzw. deutsche Konservative Revolution, hier: Burg Ludwigstein und der sogenannte Dialog der Bünde (DdB).

    Leider ohne die Namen der vier rechtslastigen Bünde (Deutscher Mädelwanderbund, Deutsche Gildenschaft, Fahrende Gesellen – Bund für Deutsches Leben und Wandern, Freibund – Bund Heimattreuer Jugend) auszusprechen, verlässt der größte deutsche nicht konfessionell gebundene Pfadfinderbund heute den DdB.

    Grundsätzlich eine sehr richtige (und längst überfällige) Entscheidung:

    Stellungnahme der BdP-Bundesleitung zum Dialog der Bünde

    „… sehen wir den von uns mit initiierten Dialogprozess nach den bisherigen Erfahrungen nicht als geeignet an, die Situation auf der Burg weiter positiv zu beeinflussen. Vielmehr bestehen mittlerweile durch den Dialog der Bünde regelmäßiger Kontakt zu den kritisierten Bünden und ein gemeinsamer öffentlicher Auftritt; beides wünschen wir so nicht und es schadet unserer Ansicht nach dem Ansehen des BdP.

    Demnach sehen wir keinen Grund mehr, am so genannten Dialog der Bünde teilzunehmen und erklären hiermit unseren Austritt. Außerdem legen wir Wert darauf, aus oben genannten Gründen nicht weiter mit den kritisierten Bünden genannt zu werden. Dazu gehört auch, dass der BdP nicht mehr auf der Homepage des Dialogs der Bünde genannt werden darf.

    http://www.pfadfinden.de/aktuelles/stellungnahme-zum-dialog-der-buende/

  48. R(h)einbündischer Says:

    [Thema:
    An die Autoren von Bidet und Verwesung und des Burgtoten]

    „Da drückt man auch mal ein Auge zu bei einem ausländerfeindlichen Artikel in der „Idee & Bewegung“ welcher -wie unerwartet- mit Quellenverweis auf Ex-Gildenschaftler und ich-bring-auf-der-Ludwigstein-nur-meine-Kinder-beim-Freibund -vorbei Görlitz Kubitschki … Viel Spaß wünsche ich euch und vor allem miteinander! …

    Dass sich ‚christliche‘ und andere Pfadfinderverbände auch nach Jahren weiterhin derart unbedarft für Vereine wie Gildenschaft und Freibund einsetzen bzw. unkritisch mit ihnen zusammen ihre Freizeit verbringen wollen, löst sicher nicht nur bei mir Entsetzen und Resignation aus. Wenn selbst die besten Argumente nichts mehr nutzen, ist Sarkasmus eine nachvollziehbare, wenn auch hilflose Reaktion.“

    (so erfreulich freiheitlich demokratisch von: zille, am 05.03.2014)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=11922

  49. Altpfadfinder Says:

    … sich die Frage stellen, ob es zu verantworten ist den gleichen Personen noch einmal ein Schiff und das Leben der Besatzung anzuvertrauen.

    ( WoHei )

    Unter dem sehr gut gemachten Artikel von WoHei (Offenen Auges in den Untergang. Ein Kommentar zum BSU-Untersuchungsbericht über den Untergang der Falado) findet sich dieser lesenswerte Kommentar von:

    Eine Pfadfinderin und Mutter
    14.04.2015

    „Ganz ehrlich die Lust am Risiko mag ja was grandioses sein, aber dabei das Leben von Kindern aufs Spiel zu setzen grenzt schon an fahrlässigen Wahnsinn – und genau das ist bei der Falado geschehen. Mit Kindern in diesem Alter Nachts vor Island zu segeln finde ich eh schon krass, dann noch auf einem bekanntermaßen dafür ungeeigneten Schiff und dann hinterher dafür nicht mal ordentlich die Verantwortung übernehmen! Nein, bei der Falado oder wie alle Folgeschiffe heißen würde ich keiner Gruppe empfehlen zu segeln. Es gibt zum Glück genug andere schöne Segelschiffe auch einige mit jugendbewegten Bezügen auf denen man schöne Erlebnisse haben kann, ohne sein Leben aufs Spiel zu setzen.“

    http://www.schwarzzeltvolk.de/offenen-auges-in-den-untergang-ein-kommentar-zum-bsu-untersuchungsbericht-ueber-den-untergang-der-falado/#comment-749

  50. dj.bdh Says:

    Paderborner Soziologe Arno Klönne gestorben

    http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/paderborn/20478652_Paderborner-Soziologe-Arno-Kloenne-ist-mit-84-Jahren-gestorben.html
    _____

    Zum Tod von Prof. Dr. Arno Klönne (1931-2015)

    … Die Universität Paderborn trauert um Prof. Dr. Arno Klönne, geboren am 4. Mai 1931, verstorben am 4. Juni 2015. Er lehrte von 1978 bis zu seinem Ruhestand im Jahre 1996 Soziologie an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn. Nach dem Studium der Soziologie, Geschichte und Politik in Marburg und Köln kehrte Arno Klönne der Wissenschaft zunächst den Rücken, um als Landesjugendpfleger zu arbeiten. Fünf Jahre später kehrte er an die Universität zurück und nahm seine wissenschaftliche Arbeit erneut auf. Sein wissenschaftlicher Werdegang führte ihn zunächst an die Sozialforschungsstelle der Universität Münster in Dortmund, die Universitäten Göttingen und Bielefeld, bis er auf die Professur an der Universität Paderborn berufen wurde.

    Mit Arno Klönne verlieren die Soziologie, die Fakultät für Kulturwissenschaften und die Universität Paderborn einen immer streitbaren, manchmal recht unbequemen Kollegen und einen herausragenden Kenner des Faschismus und des Rechtsextremismus, der Geschichte der Arbeiterbewegung und der internationalen Politik. Seine 1982 veröffentlichte und mehrfach neu aufgelegte Studie zur Jugend im Dritten Reich gilt bis heute als Standardwerk zur Geschichte der Hitlerjugend und ihrer Gegner. In dieser Arbeit analysiert Arno Klönne anhand zahlreicher Dokumente und zeitgenössischer Berichte die faschistische Jugenderziehung und die Praktiken der Hitlerjugend, er arbeitet aber auch widerständige Jugendkulturen und jugendliche Widerstandsgruppen auf. Dieses Thema begleitete ihn Zeit seines Lebens. …

    (von: Frauke Döll Stabsstelle Presse und Kommunikation Universität Paderborn, 05.06.2015)

    https://idw-online.de/de/news632363

    _____

    Arno Klönne

    Arno Klönne (* 4. Mai 1931 in Bochum; † 4. Juni 2015) war ein deutscher Soziologe und Politikwissenschaftler.

    lönne, der aus einer Lehrerfamilie stammt, studierte ab 1951 in Marburg und Köln Geschichte, Soziologie und Politik. In Marburg schrieb er seine Doktorarbeit über die Hitlerjugend bei Wolfgang Abendroth. Nach dem Studium arbeitete er fünf Jahre als Landesjugendpfleger in Wiesbaden, bevor er wieder in den Hochschuldienst wechselte. Nach wissenschaftlichen Anstellungen bei der Sozialforschungsstelle an der Universität Münster in Dortmund, in Göttingen und Bielefeld wurde er 1978 auf eine Professur an der Universität Paderborn berufen.

    Seine jugendsoziologische Studie Jugend im Dritten Reich gilt als Standardwerk zur Geschichte der Hitlerjugend und ihrer Gegner. Darüber hinaus veröffentlichte Klönne unter anderem zu den Themenfeldern Faschismus und Rechtsextremismus, zur Geschichte der Arbeiterbewegung und zur internationalen Politik.

    1995 wurde Klönne emeritiert.

    Politik

    1961 gründete Klönne gemeinsam mit Gerd Semmer, Dieter Süverkrüp und Frank Werkmeister das Schallplattenlabel pläne. Bereits seit 1957 war er an der Herausgabe einer gleichnamigen Zeitschrift beteiligt. Mit dem Schallplattenlabel entstand auch ein Verlag gleichen Namens. In den 1960er Jahren war er einer der Sprecher der Ostermarschbewegung. Er war Mitarbeiter der Zeitschrift song und Mitherausgeber der Zeitschrift Ossietzky, Gesellschafter des Verlags Ossietzky und Mitglied des Vereins ikoplan – Institut für Kommunikation, Organisation und Planung.

    1960 verließ Klönne vorübergehend auf Grund der positiven Position Herbert Wehners zur NATO die SPD. In den 1970ern wurde er für zwei Jahre von allen Parteifunktionen ausgeschlossen. Anlass war seine Schrift Machte Wehner die SPD kaputt? aus dem Jahr 1975.

    Nach seinem endgültigen Austritt aus der SPD im Jahr 2004 gründete Klönne die Demokratische Initiative Paderborn, die im selben Jahr bei den Kommunalwahlen antrat.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Arno_Kl%C3%B6nne

    _____

    (2004 war der 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges)

    Prof. Arno Klönne referiert über Ursachen und Folgen des Ersten Weltkriegs

    2004, auf Einladung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschisten (VVN), Kreisvereinigung Minden

    http://www.mt.de/lokales/minden/20191191_Prof.-Arno-Kloenne-referiert-ueber-Ursachen-und-Folgen-des-Ersten-Weltkriegs.html

    _____

    Fahrt ohne Ende: Geschichte einer Jungenschaft. Alsatia, Colmar 1951

    h__p://www.amazon.fr/Arno-Kl%C3%B6nne-Fahrt-ohne-Ende/dp/B001803Y8Q

  51. Machandelboom Says:

    Heih, wir lachen der Gefahren, freie wildverwegene Scharen
    ::

    Etwa zwei Jahre nach dem vermeidbaren und vermeidenswerten Untergang der Falado von Rhodos bespricht das Flensburger Tagblatt den Bericht der BSU und weist darauf hin, dass der Trägerverein auch für das Nachfolgeschiff Whydah of Bristol keine Zertifizierung nach der Sicherheitsrichtlinie für Traditionsschiffe bei der BG Verkehr beantragt hat.

    :: (Zitat)

    […] Die für die „Bündische Jugend“ fahrende rote Brigantine „Falado von Rhodos“ war in Kiel und in Schleswig beheimatet und mit ihren Pfadfinder-Mannschaften regelmäßig Gast bei maritimen Veranstaltungen in der Region. Vor zwei Jahren schaffte es der damals 45 Jahre alte Nachbau eines griechischen Küstenseglers (Kaiki) in die Schlagzeilen: Bei rauer See geriet der Zweimaster in der Nacht auf den 9. August vor Island in Seenot und sank. Die zwölfköpfige Crew, darunter sieben Kinder und Jugendliche, konnte von der Küstenwache gerettet und wohlbehalten an Land gebracht werden. […] Der Bericht der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU), die ihn vergangene Woche mit der Jahresstatistik 2014 veröffentlichte. Dass der Atlantiktörn nicht als Tragödie mit Todesopfern endete, sei „ausschließlich glücklichen Zufällen zu verdanken“ gewesen, heißt es dort.

    Der Bericht zeichnet auf 38 Seiten in sachlicher Schärfe das Bild eines ausgeleierten Seelenverkäufers, der sich in jener Nacht vor Island einwandfrei am falschen Ort befand. Jahrzehntelange Extrembelastung durch zu harte Seebedingungen, ein überdimensioniertes Rigg, unterdimensionierte Schiffsverbände, unfachmännische Pflege und grundlegende Konstruktionsmängel addierten sich zur Fast-Katastrophe. […] Und das hätte, ausdrücklich weist die BSU darauf hin, jederzeit auch mitten auf dem Atlantik geschehen können. Fernab von jeder rettenden Küstenwache. „Das Schiff war zum Unfallzeitpunkt nicht mehr seetüchtig“, stellt die BSU fest. […]

    Ein Unglück mit mehrfacher Ansage. Schon 1999 hatte ein vom Verein bestellter Gutachter dringend empfohlen, ein Auslaufverbot bei bestimmten Windstärken zu verhängen, das Fahrtgebiet zu beschränken und das Schiff „mit größter Vorsicht“ zu segeln. Der Konstrukteur selber wunderte sich, dass aufgrund der Bauweise (nach Augenmaß ohne Aufsicht einer Klassifizierungsgesellschaft) das Boot überhaupt so lange gehalten hatte. Und auch kurz vor Antritt der letzten (von sechs) Atlantik-Überquerungen gab es eine deutliche, aber vergebliche Warnung. Nach einer Begutachtung durch die Kappelner Yacht- und Bootswerft Stapelfeld wurde dem späteren Unglücks-Skipper und Vereinsvorsitzenden [vgl. Quelle unten: Geschäftsadresse: balo, A. Hommel […] Axel Hommel (Vorsitzender)] schriftlich mitgeteilt: „Die Konstruktion sowie deren Zustand ist, vor allem in Hinblick auf geplante Reisen, erschreckend. Das Schiff ist zurzeit absolut nicht seetauglich!“

    Nach dem Unglück sprachen aufgebrachte Pfadfinder-Eltern von einer Fahrt „sehenden Auges in den Untergang“, die Vereinsführung bemühte sich, die Havarie herunterzuspielen. […]

    Der Skipper in der Unglücksnacht auf dem Nordatlantik gilt zwar als erfahrener Segler, verfügte laut Untersuchungsbericht aber nur über den Sportküstenschifferschein (Höchstabstand zur nächsten Küste 12 Seemeilen) und wurde assistiert von zwei Inhabern des Sportbootführerscheins See. […]

    Der Verein Falado von Rhodos hat in diesem Jahr ein anderes Schiff in Fahrt gebracht, mit dem die Pfadfinder wieder „den Ozean unsicher machen“ können, wie es in der Eigenwerbung launig heißt. Die „Whydah of Bristol“ (Heiligenhafen) ist mit jugendlicher Pfadfinder-Crew aktuell im schwedischen Schärengarten unterwegs. Einen Antrag auf Zertifizierung der „Whydah“ nach der Sicherheitsrichtlinie der Traditionsschiffe, so die BG Verkehr auf Nachfrage, hat der Verein übrigens nicht gestellt.

    aus: Falado von Rhodos: Pfadfinder-Brigantine entging nur knapp einer Tragödie, in: Flensburger Tageblatt, 05.08.2015

    http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/falado-von-rhodos-pfadfinder-brigantine-entging-nur-knapp-einer-tragoedie-id10381411.html

    ::

    Geschäftsadresse: balo, A. Hommel […] Axel Hommel (Vorsitzender). So. Und der Skipper hat natürlich immer noch nicht gewusst, wie der Zustand des Fahrzeugs wirklich war. (Auch wenn der BSU-Bericht formuliert: „Dem Schiffsführer war der Zustand des Schiffes bekannt.“ – Seite 33)

    https://www.segeln-forum.de/board1-rund-ums-segeln/board4-seemannschaft/52292-untersuchungsbericht-zu-gesunkenem-traditionsschiff/index3.html

    ::

    Am 9. August 2013 sank die Falado wenige Seemeilen vor der Westküste Islands. Wir waren erschüttert und traurig, denn: „Sie ist mehr als ein fahrbarer Untersatz, der uns von Ort zu Ort trug. Sie ist ein Wesen, das mit der Zeit eine Seele bekam“.

    Seit diesem Jahr (2015) fährt nun die Whydah of Bristol in ihrem Kielwasser, so dass das selbstbestimmte Jugendsegeln weiter gehen kann. Die Whydah ist ein im Jahr 2000 in England erbauter Gaffelschoner mit Stahlrumpf, Holzdeck und zwei Holzmasten. Sie ist ein Schiff, das – selbst im Hafen liegend – die Sehnsucht nach Wind und Wellen weckt.

    Brigantine Falado von Rhodos gem. e.V., Vorstand: Axel Hommel (Vorsitzender), Andreas Burgdorf, Daniel Pumpe, Stefan Engel

    http://www.falado.de/impressum.html

  52. Grüner Bund Says:

    „Als beispielhafte Auflistung gilt die beigefügte Aufzählung der Gruppe der „Löwenritter“ über Aktivitäten 1950 und der Fahrtenbericht über Skandinavien“

    (Quelle Laurenburg-Brief Nr. 8, November 1993, s. u.)

    ruhlos ist ein wandervogelleben, fred poscher, willi lange, nerother liederschatz, band 4 W212a (Seite 98)

    http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=search&srch_Titel=&srch_Melodie=fred+poscher&srch_Text=&srch_Tonsatz=&srch_Quelle=&Zeitalter=&MelodyYear=&TextYear=

    http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=search&srch_Titel=ruhlos+ist+ein+wandervogelleben&srch_Melodie=&srch_Text=&srch_Tonsatz=&srch_Quelle=&Zeitalter=&MelodyYear=&TextYear=

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    [ Freunde der Laurenburg ]

    Laurenburg-Brief Nr. 26
    November 2011

    Der Grabstein fand im unteren Halsgraben seinen letzten
    Standort:

    Fredi‘s Grabstein kam auf die Laurenburg
    [rechtes Wappen das N mit der Krone: Nerother Wandervogel]

    [ Diese Aufnahme entstand 1987 und zeigt Alfred Poscher zusammen mit Horst Wienberg auf der Burgbaustelle ]

    Bis 1990 war Alfred Poscher (nur fredi genannt) der Leiter der Wandervögel Wied. Die Wandervögel Wied wurden im Laurenburg-Brief Nr. 8 (1993) ausführlich von unserem Vereinsmitglied Dietrich Gillmann und den damaligen Kapitelvorsitzenden Achim Klatte und Bernd Hasbach beschrieben.

    http://www.laurenburg.de/downloads/briefe/files/Laurenburg-Brief%20Nr.%2026.pdf

    Laurenburg-Brief Nr. 8,
    November 1993

    „Unsere Wandervögel“
    Seite 4
    (von Dietrich Gillmann)

    […] haben wir den „Wandervogel Wied“ am 12.12.31 [Jahreszahl Tippfehler? Was ist belegbar?] in Niederbreitbach gegründet […] Juristisch sind wir als nicht rechtsfähiger Verein Mitglied unseres Dachverbandes, der „Freien Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe“ [gibt es so nicht, wer ist gemeint? Was ist belegbar?], einer gemeinnützigen Jugendhilfeorganisation aus Hessen. […] Wir haben im Kreis Neuwied ca. 45 Mitglieder im Alter von ca. 10 bis 20 Jahren und ca. 15 ältere Mitglieder, die aufgrund von Beruf und Familie nicht mehr aktiv am Fahrtenbund teilnehmen können.

    http://www.laurenburg.de/downloads/briefe/files/Laurenburg-Brief%20Nr.%208.pdf

    >>>>>>>>>>>>

    Gillmann, Dietrich: „Unsere“ Wandervögel / Dietrich Gillmann ; Achim Stümper ; Bernd Hasbach. 1993

    http://www.rlb.de/cgi-bin/wwwalleg/nota.pl?db=rpb&index=1&zeilen=1&s1=SN72505

    http://www.rlb.de/cgi-bin/wwwalleg/regsrch.pl?db=rpb&recnums=648428

    >>>>>>>>>>>>

    Heimatverein Laurenburg im Lahntal
    Laurenburg Briefe

    http://www.laurenburg.de/downloads/briefe/

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    Nerother Wandervogel Heidenheim“ (1950’s, Orden der Löwenritter)

  53. Cees Says:

    Ginster aus der Eifel, Eifelginster halt.
    Von Zeit zu Zeit betrachtet und gemalt.

    .
    Ginsterblüte in der Eifel
    Fritz von Wille (1860 bis 1941)

    .

    .
    .
    Landschaft mit Ginster
    Rudi Inden (1880 bis 1951)

    .

    .
    .
    Eifelginster
    Gerhard Stolpa

    .
    .

  54. Carcinòl Says:

    Was wächst, der Bürgersinn oder die Abschottung der ethnoreligiösen Kollektive? Integration oder Segregation?

    National Islamic Committee on Girl Scouting

    Report Harassment and Hate Crimes
    YOU HAVE RIGHTS
    (Use them or you will loose them)
    Contact CAIR (Council on American-Islamic Relations)

    http://www.nicgs.com/

    BOY SCOUTS OF AMERICA
    Scouting in the Islamic Community

    Religious Principles and Key Terms

    There are several Islamic terms with which Scout officials should be familiar:

    Islam: Voluntary acceptance of the will of Allah and obedience to His commands. [Gehorsamspflicht]

    Muslim: A person who freely and consciously accepts the Islamic way of life, and practices it.

    Qur’an: The sacred book of Islam. Many Muslim Scouts study with religious teachers at obligatory training sessions at the mosque until about age 12.

    Basic Beliefs: The five fundamental Islamic beliefs are Tawhid (Oneness of Allah), Risalah (Prophethood), Yaum al-Akhira wa Ma’ad (Day of Judgment and Life After Death), Ghaib (Angels and the Unseen), and Kutub (All the Books From Allah). [Außenansicht Fehlanzeige! Koran, Engel, Auferstehung, Himmel oder Hölle. So sieht die Welt aus, basta!]

    Iman: One of the three dimensions of the Islamic religion which refers to the strength of conviction, or faith, of a Muslim.

    There are five pillars of Islam (or foundations of faith):

    A Muslim boy of Boy Scout-age must offer prayers five times a day (when in camp, time for this activity should be allowed). [Wer nicht betet ist kein Muslim boy? Der Pfadfinder als Hisba-Sittenwächter auch in Straßenzug und Schulhof?]

    Before he can begin, the youth will need to wash himself in the prescribed way.

    With other men and boys, he will attend the mosque (or other suitable area when in camp) to say prayers.

    The Muslim Boy Scout will need to fast the whole month of Ramadan from dawn to sunset (no food or drink). Diskutieren verboten, bis Sonnenuntergang wird gefastet.

    Additional pillars of the faith are giving to the needy, openly declaring faith in Allah and Muhammad as His last messenger, and making a pilgrimage at least once during one’s lifetime to the first House of God in Mecca.

    http://www.scouting.org/About/FactSheets/operating_orgs/Islamic.aspx

  55. Cees van der Duin Says:

    [Falado von Rhodos: Pfadfinder-Brigantine entging nur knapp einer Tragödie. Die seefahrende wenn auch gelegentlich nicht seefahrttaugliche Variante der Jugendburg im Lahntal, die schwimmfähige Version des Balduinstein. Das Schiff ging vor Island unter. Jahrelanges, jahrzehntelanges Fehlverhalten unter den Teppich kehren, bei Aufdeckung bagatellisieren, schamlos Nebel werfen, dreist angreifen. Dank sei dem NDR für die längst überfällige Aufdeckung.]

    Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen
    Panorama 3 – 15.03.2016 21:15 Uhr

    2013 sinkt vor der isländischen Küste das Pfadfinderschiff „Falado“. Später zeigt sich, dass das Schiff völlig marode war. Dennoch ging der Trägerverein auf große Fahrt.

    NDR
    14.04.2016

    Stellungnahme des NDR zum Offenen Brief des Vereins Falado

    Dem Offenen Brief des Vereins „Brigantine Falado Rhodos“ stellen wir Fakten entgegen: Im August 2013 sinkt ein Segelschiff, rund 25 Seemeilen vor der Küste Islands. An Bord sieben Jugendliche und fünf Erwachsene. Da das Schiff nahe genug an der Küste ist, sind isländische Seenotretter rechtzeitig vor Ort. Es kommt bei dem Unglück niemand ums Leben. […]

    Der Untersuchungsbericht verdeutlicht auch: Wären bei dem Untergang Menschen ums Leben gekommen, hätten sich der Schiffsführer und der Verein dafür juristisch verantworten müssen. Doch statt diese Verantwortung einzuräumen, unterstellt man Panorama 3 falsche Tatsachenbehauptungen. […]

    Die Besatzung sei nicht wie von uns behauptet „buchstäblich in letzter Sekunde“ gerettet worden, sondern drei beziehungsweise eine Stunde vor dem Untergang. Nach Angaben der Besatzungsmitglieder und Seenotretter wurde zwar rechtzeitig ein Notruf abgesetzt. Die Rettung bei Windstärke 8 bis 9 und hohem Wellengang gestaltete sich demnach aber als so schwierig, dass eine höchst brenzlige Situation entstand. Die Seenotretter sprechen sogar von einem der gefährlichsten Einsätze, den sie je hatten. […]

    Der Vorstand bezweifelt die fachliche Einschätzung der Stapelfeldt Werft. Die von Mitgliedern des Vereins unternommenen Reparaturen seien zudem unter Anleitung und Kontrolle ausgebildeter Schiffsbauer durchgeführt worden. Uns liegen Berichte und Filmaufnahmen vor, die Kinder und Jugendliche bei Schiffsarbeiten zeigen. In welchem Ausmaß dies unter fachlicher Anleitung geschah ist nicht belegt. Der unzweifelhaft durch die mangelnde Seetüchtigkeit der Falado herbeigeführte Untergang belegt jedoch die Einschätzung der Stapelfeldt-Werft und zeigt auch, dass das Schiff ganz offensichtlich NICHT nach den erforderlichen Standards instand gesetzt worden war. […]

    Der Vereinsvorstand räumt in seinem Schreiben ein, die „nicht immer neutrale Begutachtung der Falado“ in der Vergangenheit sei ein Fehler gewesen. Es stellen sich Fragen, die der Verein nicht beantwortet: Warum werden die erforderlichen Konsequenzen nicht gezogen? Warum lässt der Verein nach dem Untergang der Falado keine Sicherheitsuntersuchungen nach den Standards, die in Deutschland für gewerblich vercharterte Schiffe dieser Größe gelten, zu? Ein offizielles Siegel, dass das neue Schiff des Vereins allen geltenden Sicherheitsanforderungen genügt, hat der Verein bislang nicht vorgelegt. Der Verein bietet Hochseefahrten für Jugendlichen an. Mitfahrende Personen müssen darauf vertrauen können, dass sich das Schiff in einem sicheren Zustand befindet – umso mehr, wenn sich Kinder oder Jugendliche an Bord befinden. Der Vereinsvorstand muss sich die Frage gefallen lassen, ob er dieser Verantwortung immer gerecht geworden ist.

    Panorama 3 hat Kenntnis von noch weiteren Sachverhalten: So verfügte der Schiffsführer der Falado, Axel Hommel, zum Unfallzeitpunkt lediglich über den Sportküstenschifferschein zum Führen von Yachten bis 12 Seemeilen Abstand von der Küste. Die Falado sank jedoch rund 25 Seemeilen vor der Küste, so dass diese Qualifikation für die gewählte Route nicht ausreichend war. Bei einer Kontrolle der Falado im Jahr 2009 beschlagnahmte die Wasserschutzpolizei Flensburg an Bord ein gefälschtes Dokument, mit dem sich die Besatzung in ausländischen Häfen offenbar „offiziell“ als Jugendschulschiff auswies. Eine Fantasiebescheinigung, versehen mit Stempel des Berliner Polizeipräsidenten, offenbar genutzt, um strengeren Kontrollen in den Häfen zu entgehen. Angefertigt von einem Vereinsmitglied, das im Berliner Polizeipräsidium beschäftigt war. […]

    Die Redaktion von Panorama 3 findet das Ansinnen des Vereins, „dass ehrenamtlich getragene Vereine wie wir überleben können, so dass nicht nur einer zahlungskräftig privilegierten Gesellschaftsgruppe solche besonderen Erlebnisse möglich sind“ nachvollziehbar und ehrenwert. Nur darf es nicht so weit gehen, dass – aus welchen Motiven auch immer – Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden. Von dieser Einsicht aber ist in dem Offenen Brief des Vorstands nicht viel zu erkennen.

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Stellungnahme-des-NDR-zum-Offenen-Brief-des-Vereins-Falado,falado100.html

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    […] Der Untergang dauerte lange. Nina Rudolf erinnert sich noch genau an die Nacht vom 8. auf 9. August 2013, die Nacht, in der die „Falado von Rhodos“ vor Island versank. Nina lag in ihrer Koje und kämpfte mit der Übelkeit. Gegen 23 Uhr alarmierte Skipper Axel Hommel, genannt Balo, die Crew: Wasser schwappte über den Boden. Alle mussten mit anpacken – auch die seekranke Nina: „Das ging dann“, sagt die damals 13-Jährige, die die Übelkeit vergaß: „Der Kopf hatte was zu tun.“

    Fünf Stunden lang schöpften die Blausteiner Pfadfinder vom Stamm „Gralsritter“ Wasser. Eine Motorpumpe war ausgefallen, die Crew pumpte von Hand. Aber das Segelschiff, ein 45 Jahre alter Zweimaster, war nicht zu retten. Gruselig war das nicht, sagt Nina: „Wir haben gar nicht drüber nachgedacht.“ Skipper Balo hatte längst die Seerettung alarmiert, ein Fischerboot war bald in der Nähe. Am Ende brachte die isländische Küstenwache Nina, sechs weitere Jugendliche und fünf erwachsene Betreuer an Land. […]

    Auch Lea versucht sich an dieser Station. Sie ist acht Jahre alt und dieses Jahr die jüngste Seglerin. Es ist ihre erste große Reise mit den Pfadfindern. Als die Pfadfinder nach einer guten Stunde Übungszeit in ihrem Treff im Kreis zusammensitzen, fragt Lea sicherheitshalber nach: „Wie ist die Falado untergegangen?“ Und Balo erklärt: Die Falado hatte ein Leck unter der Wasserlinie, das die Pfadfinder nicht finden konnten. Wahrscheinlich hatte die Dichtung zwischen Holzplanken nachgegeben. Die Jugendgruppen, die die „Falado“ nutzten, hatten den Zweimaster in Eigenarbeit gewartet und abgedichtet. Im Untersuchungsbericht zum Untergang wird das bemängelt. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung diagnostiziert, dass das Schiff in „einem nicht seetüchtigen Zustand“ gewesen sei und „es ausschließlich glücklichen Zufällen zu verdanken ist, dass es beim Untergang der Falado von Rhodos nicht zu einer Tragödie mit Todesopfern gekommen ist“. […]

    (SAMIRA EISELE | 28.10.2015. SÜDWEST PRESSE, Ulm / Neu-Ulm. Lokales Alb-Donau. Blausteiner Pfadfinder starten zu neuer Segelreise)

    http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/Blausteiner-Pfadfinder-starten-zu-neuer-Segelreise;art1158552,3505282

  56. Eifelginster Says:

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    „Am Ende des Tages kann jedes Schiff sinken“

    (Axel Hommel genant balo, den Untergang der Falado auch damit beschwichtigend, dass Seefahrt schließlich immer mit einem Risiko verbunden sei.)

    „Ich hatte zum Zeitpunkt des Unterganges einen SKS. War also überqualifiziert nach Gesetz.“

    ((Fakten gefällig? „So verfügte der Schiffsführer der Falado, Axel Hommel, zum Unfallzeitpunkt lediglich über den Sportküstenschifferschein zum Führen von Yachten bis 12 Seemeilen Abstand von der Küste. Die Falado sank jedoch rund 25 Seemeilen vor der Küste, so dass diese Qualifikation für die gewählte Route nicht ausreichend war.“) Axel Hommel bündisch balo wenige Stunden vor der NDR-Reportage: Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen. Panorama 3, auf: Pfadfinder Treffpunkt am 15.03.2016 21:15 Uhr.)

    „Die bündischen Faladisten machen sich die Welt wiedewiedewie sie ihnen gefällt“

    (Vorbildlich auf den Punkt gebracht durch fröschel am 15.04.2016 um 12:10 Uhr.)
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    Investigation Report 265/13

    http://www.bsu-bund.de/SharedDocs/pdf/EN/Investigation_Report/2015/Investigation_Report_94_2013.pdf?__blob=publicationFile

    Untersuchungsbericht 265/13

    http://www.bsu-bund.de/SharedDocs/pdf/DE/Unfallberichte/2014/UBericht_265_13_end.pdf?__blob=publicationFile

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    Laut Yacht-Informationen wurde die fünfköpfige Vereinsspitze bei einem Werftaufenthalt noch kurz zuvor darauf hingewiesen, dass das alte Segelschiff für den gewaltigen Törn „ungeeignet“ sei.

    Vorstandsmitglied Pumpe bestätigte das. „Der Allgemeinzustand des Schiffes bereitete einzelnen Mitgliedern Unbehagen“, sagte er auf Anfrage. Es habe Warnungen gegeben, andere wiederum hätten das Risiko für vertretbar gehalten. „Am Ende des Tages kann jedes Schiff sinken“, sagte Vorstandsmitglied Axel Hommel. Seefahrt sei immer mit einem Risiko verbunden. Die Falado von Rhodos sei „dreimal neu beplankt“ worden, man habe „stets auf Sicherheit geachtet“.

    (Aus: Hubertus Gärtner: Die „Falado von Rhodos“ gehörte einem Paderborner Verein, in: Neue Westfälische (NW), 20.11.2013.)

    http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/paderborn/9701481_Die-Falado-von-Rhodos-gehoerte-einem-Paderborner-Verein.html

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    „Ich hatte zum Zeitpunkt des Unterganges einen SKS. War also überqualifiziert nach Gesetz.“

    (Axel Hommel genannt balo am 15.04.2016 – 16:55 Uhr.)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=11649&entries=150

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    NDR 14.04.2016 13:45 Uhr

    Stellungnahme des NDR zum Offenen Brief des Vereins Falado

    Dem Offenen Brief des Vereins „Brigantine Falado Rhodos“ stellen wir Fakten entgegen: Im August 2013 sinkt ein Segelschiff, rund 25 Seemeilen vor der Küste Islands. An Bord sieben Jugendliche und fünf Erwachsene. Da das Schiffe nahe genug an der Küste ist, sind isländische Seenotretter rechtzeitig vor Ort. Es kommt bei dem Unglück niemand ums Leben.

    Das Segelschiff war zuvor in der Yacht- und Bootswerft Stapelfeldt aus Kappeln. Diese sprach eine Warnung aus: „Die Konstruktion sowie deren Zustand ist, vor allem im Hinblick auf geplante Reisen, erschreckend. Das Schiff ist zurzeit absolut nicht seetauglich. An diesem Zustand ändern auch von uns vorgeschlagene Maßnahmen, wie zum Beispiel das Verschrauben von Wegerung und Spanten nicht grundlegend etwas.“ (29.02.2012)

    Der Verein nutzte das Schiff dennoch weiter für Hochseefahrten. Es war sogar eine weitere Atlantiküberquerung geplant. Der Verein vertraute nach eigenen Angaben einer anderen Werft, die vor der Fahrt einzelne Planken austauschte. Der offizielle Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU), die den Untergang aufarbeitete, liefert unter anderem folgende Aussage: „Das Schiff war zum Unfallzeitpunkt nicht mehr seetüchtig und am Ende der Nutzungsdauer. Es ist anzunehmen, dass es in allen Bereichen des Schiffsrumpfes zu Wassereinbrüchen gekommen ist. (…) Der Unfall hätte vermieden werden können, wenn das warnende Schreiben der Werft Stapelfeldt und kritischer Stimmen von Fachleuten innerhalb des betreibenden Vereins beachtet worden wäre und das Gutachten des Sachverständigen konsequent in allen Punkten umgesetzt worden wäre.“ (15.12.2014)

    Der Untersuchungsbericht verdeutlicht auch: Wären bei dem Untergang Menschen ums Leben gekommen, hätten sich der Schiffsführer und der Verein dafür juristisch verantworten müssen. Doch statt diese Verantwortung einzuräumen, unterstellt man Panorama 3 falsche Tatsachenbehauptungen. […]

    Panorama 3 hat Kenntnis von noch weiteren Sachverhalten: So verfügte der Schiffsführer der Falado, Axel Hommel, zum Unfallzeitpunkt lediglich über den Sportküstenschifferschein zum Führen von Yachten bis 12 Seemeilen Abstand von der Küste. Die Falado sank jedoch rund 25 Seemeilen vor der Küste, so dass diese Qualifikation für die gewählte Route nicht ausreichend war. Bei einer Kontrolle der Falado im Jahr 2009 beschlagnahmte die Wasserschutzpolizei Flensburg an Bord ein gefälschtes Dokument, mit dem sich die Besatzung in ausländischen Häfen offenbar „offiziell“ als Jugendschulschiff auswies. Eine Fantasiebescheinigung, versehen mit Stempel des Berliner Polizeipräsidenten, offenbar genutzt, um strengeren Kontrollen in den Häfen zu entgehen. Angefertigt von einem Vereinsmitglied, das im Berliner Polizeipräsidium beschäftigt war. […]

    [Mythen gefällig? „Ich hatte zum Zeitpunkt des Unterganges einen SKS. War also überqualifiziert nach Gesetz.“]

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Stellungnahme-des-NDR-zum-Offenen-Brief-des-Vereins-Falado,falado100.html

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  57. Philhellene Says:

    Jenes weder vergessen noch vergeben.

    Nun wieder zu diesem Wesentlichen.

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    1. ΤΗΣ ΑΜΥΝΗΣ ΤΑ ΠΑΙΔΙΑ
    Μια μέρα θα το γράψει η Ιστορία
    Mia méra tha to grápsi i istoría

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    2.
    Τα ματόκλαδά σου λάμπουν
    Ta matókladha sou lámboun

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    3.
    Το πουκάμισο το θαλασσί
    To poukámiso to thalassí

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    4.
    Ξενύχτησα στην πόρτα σου
    Xeníchtisa stin pórta sou

    .

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  58. Het blauwe hert Says:

    Die doppelte Verfolgung

    Rassenwahn und Ausmerzen „bündischer Umtriebe“: In der Hitler-Zeit gerieten die Eltern des Ulmer Professors Hans-Joachim Seidel in die Fänge der Nazis. Seidel hat das Kapitel Familiengeschichte aufgearbeitet.

    RUDI KÜBLER | SWP 03.01.2014

    „Vater Hans als auch Mutter Gabriele, genannt Rele, hatten Wurzeln in der Deutschen Jungenschaft dj.1.11, die Eberhard Koebel [ tusk ] am 1. 11. 1929 gegründet hatte. Hans Seidel (Jahrgang 1913) leitete die Stuttgarter Gruppe, Rele Schweitzer (Jahrgang 1916) gehörte als einziges Mädchen der Berliner Gruppe an. Die dj.1.11 wurde 1934 verboten.“

    „Noch im Oktober 1937 hatte Hans Seidel „tusk“ in London besucht, „die Reise wurde wohl überwacht“, sagt Hans-Joachim Seidel. Anfang November schlugen die Nazis im Rahmen einer großangelegten Razzia zu. „Wir waren schon einige Zeit das Gefühl nicht los geworden, dass wir verfolgt und beobachtet wurden“, erinnerte sich Rele Schweitzer an den Abend des 1.11.1937. Mit ihrem Freund Hans Seidel wurde sie wegen Vorbereitung zum Hochverrat verhaftet. Sie kam ins KZ nach Lichtenburg, er saß in Sachsenhausen und im Polizeigefängnis Alexanderplatz in Berlin ein“

    „Nach der Approbation wird er im Sommer als Arzt zur Wehrmacht eingezogen. Und Rele? An eine Heirat ist nicht zu denken: Sie ist Halbjüdin, Mischehen sind verboten laut „Herrn Globke“. Mit 14 erst erfuhr sie, dass ihr Vater jüdischer Abstammung ist“

    http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/die-doppelte-verfolgung-6573928.html

    __

    Längere Haft in Konzentrationslagern erlitten die Mitglieder von dj.1.11 Hans Seidel, Rele Schweitzer und Willi Claus (bill).

    https://books.google.de/books?id=kPvNBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  59. Cees van der Duin Says:

    Ulrike Pilarczyk

    Gemeinschaft in Bildern
    Jüdische Jugendbewegung und zionistische Erziehungspraxis in Deutschland und Palästina/Israel

    Unter Mitwirkung von Ulrike Mietzner, Juliane Jacobi und Ilka von Cossart

    Reihe: Hamburger Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden (für die Stiftung Institut für die Geschichte der deutschen Juden hg. von Stefanie Schüler-Springorum und Andreas Brämer); Bd. 35

    http://www.wallstein-verlag.de/9783835304390-ulrike-pilarczyk-gemeinschaft-in-bildern.html

    Ulrike Pilarczyk:

    Gemeinschaft in Bildern. Jüdische Jugendbewegung und zionistische Erziehungspraxis in Deutschland und Palästina / Israel

    http://igdj-hh.de/files/IGDJ/pdf/hamburger-beitraege/ulrike-pilarczyk_gemeinschaft-in-bildern.pdf

    Hier der Beleg, dass das ganz offiziell und legal ist …

    http://igdj-hh.de/publikationen-digital.html

    … dort auch weitere ganz interessante Titel aus der Reihe, kostenfrei als pdf

    Institut für die Geschichte der deutschen Juden
    Hamburg

    http://igdj-hh.de/publikationen-digital.html

  60. שבת שלום | Shabbat Shalom Says:

    Bevor man sich an den Tisch setzt, wird das Lied von den Sabbatengeln gesungen:

    http://www.judentum-projekt.de/religion/religioesegrundlagen/sabbat/

    Das liturgische Gedicht schrieben die Kabbalisten von Safed im ausgehenden 16. oder frühen 17. Jahrhundert gewöhnlicher Zeitrechnung*, die Melodie komponierte Rabbi Israel Goldfarb am 10. Mai 1918 (es gibt weitere Melodien jüngeren Datums).

    https://en.wikipedia.org/wiki/Shalom_Aleichem_(liturgy)

    ____

    * Jüdischer Kalender: heute leben wir im Jahr 5777

    https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Kalender

  61. Dwarslöper Says:

    Die Whydah ist ein im Jahr 2000 in England erbauter Gaffelschoner mit Stahlrumpf, Holzdeck und zwei Holzmasten.

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    „Eines von zig Pseudo-Traditionsschiffen zum Mitsegeln. Relevanz nicht ersichtlich. Löschen.“

    (jergen 17.02.2017)

    „Wir hatten ja in diesem Artikel schon mehrfach von Pfadfinderseite den Versuch, Fehlverhalten der (Pfadfinder-)Schiffsführung abzumildern.“

    (Hahnenkleer am 27.10.2016)

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    […] Wikipediaeintrag wurde 23. Februar gelöscht. In der Diskussion hieß es: Fehlende enzyklopädische Relevanz, kein Traditionsschiff, keine besonderen Fahrten, nicht in der gängigen Literatur erwähnt, „eines von zig Pseudo-Traditionsschiffen zum Mitsegeln. Relevanz nicht ersichtlich.“ […]

    „Le Whydah of Bristol a été conçu et construit en 2000 au chantier naval Steel Boats de Bristol au Royaume-Uni. C’est une réplique de schooner américain du XIXe siècle. Il est utilisé comme voilier-charter, depuis 2003, sous pavillon allemand. Il a participé aux Tonnerres de Brest 2012.“ Also da müssen doch bloß die Aktivisten des Vereines ihr Französisch aufpolieren und da noch mehr Butter bei die Fische hinzufügen und schon geht da was! Aber pppst! Kein Wort an Jrgn!

    Whydah of Bristol: Fehlende enzyklopädische Relevanz | von almi scouting am 17.03.2017

    http://scouting.de/whydah-of-bristol-fehlende-enzyklopaedische-relevanz/

    Le Whydah of Bristol est une goélette aurique, à coque acier. C’est une réplique de bateau-pilote de New York des années 1850.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Whydah_of_Bristol

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    Whydah of Bristol (Schiff) (gelöscht)

    Ich tu mich noch ein bißchen schwer, die enzyklopädische Relevanz nachzuvollziehen. Kein Traditionsschiff, keine besonderen Fahrten, (noch) nicht in der gängigen Literatur erwähnt (Schäuffelen etc.). Sieht jemand etwas, was Relevanz begründet? –CeGe Diskussion 15:02, 16. Feb. 2017 (CET)

    Eines von zig Pseudo-Traditionsschiffen zum Mitsegeln. Relevanz nicht ersichtlich. Löschen.jergen ? 18:37, 17. Feb. 2017 (CET)

    „Nach dem Riss der America“ ist bestenfalls geschmeichelt, macht den Kohl aber nicht fett. Löschen. –Logo 19:01, 17. Feb. 2017 (CET)

    Den Schäuffelen würde ich hier jetzt mal aussen vor lassen, dessen aktuelle Ausgabe ist meines Wissens irgendwie 12 Jahre alt und wurde auch da nur behutsam nachgeführt. –PaterMcFly Diskussion Beiträge 10:16, 20. Feb. 2017 (CET)

    Tatsächlich hat der Artikel überhaupt keine enzyklopädisch verwertbare Quelle. –Logo 10:20, 20. Feb. 2017 (CET)

    Einziges Relevanzkriterium wäre Einzelschiff, das muß dann aber bequellt nachgewiesen sein. –CeGe Diskussion 14:02, 21. Feb. 2017 (CET)

    Gelöscht. Relevanz nicht vorhanden oder nicht dargestellt. Gruß –Mikered (Diskussion) 11:26, 23. Feb. 2017 (CET)

    Leider habe ich gerade erst erfahren, dass die Seite überhaupt angelegt wurde. Für die bündische Szene hat dieser Artikel vermutlich (ich kenne ihn nicht) durchaus Relevanz. Wenn dies aber die Kriterien sind, Artikel für unrelevant zu erklären, sind auch fast alle anderen Artikel über bündische Schiffe, Burgen, Bünde etc. enzyklopädisch unrelevant und müssten gelöscht werden. Wie zum Beispiel der Artikel über den Kochshof und den Zugvogel – deutscher Fahrtenbund, die Deutsche Freischar oder die Falado von Rhodos. Aber vermutlich habe ich als Gelegenheitswikipedialeser aus Ihrer Sicht sowieso keine Ahnung… —– (Diskussion) [ Prefekt | Benutzer Diskussion:Prefekt ] 11:55, 23. Feb. 2017 (CET)

    http://www.zirozebar.com/pedia-de/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/16._Februar_2017

    http://wiki.eanswers.com/de/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten%7C16._Februar_2017

    [ prefekt ist Pfadfinder, Segler, technisch versiert und begeisterter Wikipedia Leser ]

    https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Prefekt&diff=146971545&oldid=146971531

    https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Prefekt&action=history

    ::

    So ist es. Ein Benutzer Prefekt, der es in 6 Jahren auf immerhin 150 Edits gebracht hat, setzt sich alle Regeln missachtend, gegen drei Wikipedianer mit seiner Version durch. Interessant übrigens, dass er Pfadfinder ist. Wir hatten ja in diesem Artikel schon mehrfach von Pfadfinderseite den Versuch, Fehlverhalten der (Pfadfinder-)Schiffsführung abzumildern. Hahnenkleer (Diskussion) 08:21, 27. Okt. 2016 […]

    […] 6. Ergänzung der Motordaten – es handelt sich hier um die Angaben des alten Motors. Der neue wurde 2011 eingebaut. Und Ergänzung Anzahl Segel (nicht signierter Beitrag von Prefekt (Diskussion | Beiträge) 09:57, 20. Okt. 2014 (CEST))

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Falado_von_Rhodos#Sportboot_oder_keins.3F_SBF_See_ausreichend_oder_SKS_nicht.3F

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    Falado, o Falado, wer seilt mit nach Falado?
    Jeder sucht es, keiner fand Falado das Wunderland.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast seilt nach Falado.

    Bei der Berge Edelstein schmeckt die See wie süßer Wein.
    Schöne Frauen stehn im Wald, wer die küsst wird niemals alt.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, das ist Falado.

    Hein Dreimast, der weiß Bescheid, Falado, das ist nicht weit.
    Einmal luv, einmal lee, mitten in der Mittensee.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, das ist Falado.

    Hein Dreimast seilt immerzu, Reise, reise ohne Ruh.
    Halst und wendet weit und breit, seilt bis in die Ewigkeit.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, wo bleibt Falado?

    Ewigkeit, o Seligkeit, zieht nun an das schönste Kleid,
    singt nun aus und Gloria, Falado, jetzt sind wir da.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast ist in Falado.

    Hans Leip

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    Falado, o Falado, Landluft langweilt sowieso.
    Mehr Erfahrung suchen wir, Sorgenträger bleiben hier.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast fährt nach Falado.

    Island, ja, das wär mal was: Sturm und Eisberg machen Spaß!
    Augen leuchten, Flaggen wehn – dies` Schiff wird nie untergehn! Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast spürt schon Falado.

    Tags dicht an den Eisberg ran, nachts die hohen Wogen dann.
    In den Kojen schlafen sie, Bötchen wackelt so wie nie.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast will nach Falado.

    Es macht knirsch, das Boot ist leck, gluck, gluck, gluck – der Kahn ist weg!
    Mit viel Glück kommt jedermann trotzdem noch in Deutschland an.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast. Schluss mit Falado.

    Aus den Jugendgruppen

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    ( NDR | Norddeutscher Rundfunk )

    Vor der Küste Islands kämpft sich der Zweimaster „Falado von Rhodos“ durch die Wellen. Plötzlich dringt Wasser ins Schiff – und es wird immer mehr. Buchstäblich in letzter Sekunde holen Isländische Seenotretter die Besatzung – fünf Erwachsene und sieben Kinder – von Bord. Dann sinkt die Falado.

    [ Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen. Panorama 3 – 15.03.2016 ]

    ___s://www.facebook.com/panorama.de/videos/766757316795274/

    Quelle: NDR
    Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen

    15.03.2016 | 8 Min. | Quelle: NDR

    2013 sinkt vor der isländischen Küste das Pfadfinderschiff „Falado“. Später zeigt sich, dass das Schiff völlig marode war. Dennoch ging der Trägerverein auf große Fahrt.

    http://www.ardmediathek.de/tv/Panorama-3/Mangelnde-Sicherheit-bei-Vereinsschiffen/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=14049184&documentId=34125538

    14.04.2016 13:45 Uhr
    Stellungnahme des NDR zum Offenen Brief des Vereins Falado

    Dem Offenen Brief des Vereins „Brigantine Falado Rhodos“ stellen wir Fakten entgegen

    […] Bei den nachfolgenden Arbeiten waren wieder Vereinsmitglieder im erheblichen Maße beteiligt, wie eindeutig aus einem der Redaktion vorliegenden Schreiben des Vorstands hervorgeht. Aus diesem Schreiben geht ebenfalls hervor, dass es dem Vorstand vor allem darum ging, nicht auf den geplanten Karibik-Törn verzichten zu müssen.

    […] Die Seenotretter sprechen sogar von einem der gefährlichsten Einsätze, den sie je hatten.

    […] Der unzweifelhaft durch die mangelnde Seetüchtigkeit der Falado herbeigeführte Untergang belegt jedoch die Einschätzung der Stapelfeldt-Werft und zeigt auch, dass das Schiff ganz offensichtlich NICHT nach den erforderlichen Standards instand gesetzt worden war.

    ( NDR | Norddeutscher Rundfunk )

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Stellungnahme-des-NDR-zum-Offenen-Brief-des-Vereins-Falado,falado100.html

  62. LevBehZiz Says:

    Yanky Lemmer Sings an Old Yiddish Song for Yom Kippur – Reb Nachman Rosen is on Accordion

    Odom Yesodo Meofor, one of the core High Holiday Prayers of the Jewish Liturgy.

    This song reminds us how finite our lives are in this world. With Yiddish lyrics added to the Liturgical text, the song tells us not to focus on materialism and vanity for man who’s creation is from dust, will ultimately return to dust. Below are the Yiddish lyrics.

    אדם יסודו מעפר, וסופו לעפר,
    יעדער מענטש, דארף דאך פארשטיין,
    פון ואנען ער קומט, אהין מוז ער גיין,
    דאס לעבן איז שיין, אבער ניט אומער לייכט,
    אז מען טוט דאס פארזעהן, טוט דערנאך וויי,
    אדם יסודו מעפר, וסופו לעפר……
    רייס ניט איין די וועלט,
    יאגט ניט נאם געלט,
    נעמט ניט צו ביי יענעם,
    פארגעס ניט פון גיהנם,
    מ׳ברענט און מ׳בראט אויף יעדער עבירה,
    מ׳פייניגט זיי דארט, ס׳איז א שרעק איו א מורה,
    אדם יסודו מעפר, וסופו לעפר,

    This song was written by Solomon Gozinsky and first recorded by Canto David Roitman.

    Nachman Rosen is a veteran accordion virtuoso. He specializes in Klezmer, Yiddish Folk and many other forms of Jewish music

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    Horowitz Brothers sing Av Harachamim

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    The Neylender Brother’s – Av Harachamim | אחים ניילנדר – אב הרחמים

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    Cantor Yossele Rosenblatt Ribono Shel Olam Sfiras Haomer

    Josef (Yossele) Rosenblatt
    1882 – 1933

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    vus vet zan az moshiach vet kimen

    Jan Peerce sings the famous song „vus vet zan az moshiach vet kimen“

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    KOL NIDRE – Itzhak Perlman and Cantor Yitzchak Meir Helfgot

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  63. LevBehZiz Says:

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    Avraham Fried – Moriah / Mordechai Ben David – Shiru Lamelech

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    Cantor Israel Bakon – Z’miros L’Shabbos

    Israel Bakon was the son of the famous cantor from Chrzanow Hirsh Leib Bakon. He lived in Poland and in Berlin. In 1938, after „Kristallnacht“, Israel, his wife and his little son Hirsh returned from Berlin to Kolbuszowa, Poland. During German occupation (1938) Israel and his family lived in Kolbuszowa and since September 1941 they were located in the Kolbuszowa ghetto. In 1943 Israel, his wife and his little son were murdered in Belzec. Israel recorded various records in Berlin in 1936 by Semer-records label of Hirsh Lewin.

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    BARBRA STREISAND – AVINU MALKEINU

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    Chava Alberstein

    ZOG NIT KAYNMOL
    Zog nit keynmol, az du geyst dem letstn veg

    Never say this is the end of the road
    Nunca digas que es el final del camino
    Sage niemals, dass du den letzten Weg gehst

    Zu einer Melodie von Dmitri Jakowlewitsch Pokrass. Text: Hirsch Glik.

    Glik, geboren am 24. April 1922 in Wilna, gestorben 1944 in Estland. Hirsch Glik war ein jiddischsprachiger Dichter in Nordostpolen bzw. Litauen. Wilna (Vilnius) Als sogenanntes Jerusalem des Nordens war Vilnius ein Zentrum jüdischer Kultur. Um 1900 stellten Litauer nur einen kleinen Teil der Bevölkerung (2 %), nach Juden (40 %), Polen (30 %) und Russen (20 %).

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    SHTIL DI NAKHT

    Shtil, di nakht iz oysgeshternt
    Still, die Nacht ist voller Sterne

    Geschrieben von Hirsch Glik

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    Psoy Korolenko & Daniel Kahn – Oy ir narishe tsionistn

    Псой Короленко и Даниэль Кан – Глупые сионисты
    Песня записана Моисеем Береговским в 1931 г. в Киеве со слов маляра Ц. Лахмана.
    Русский текст Псоя Короленко, английский – Даниэля Кана.
    С презентации альбома „Унтернационал“
    Тель-Авив, клуб „Левонтин 7“, 5.11.2008

    Psoy Korolenko & Daniel Kahn – Oy ir narishe tsienistn (Oh you foolish little Zionists)
    After the folksong recorded in 1931 in Kiev by Moshe Beregovski, sung by house painter Ts. Lakhman, translated into English by Daniel Kahn, into Russian by Psoy Korolenko
    From The Unternationale album presentation
    Tel Aviv, „Levontin 7“, 2008-11-05

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    Yid, du partizaner (You jewish partisan)

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    Shlof shoyn mayn yankele

    Interpret: Yaacov Shapiro – יעקב שפירו
    Text: Mordechai Gebirtig – מרדכי גבירטיג

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    Yaacov Shapiro

    Prawen wel mir a Chasene
    Praven vel mir a khasene

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  64. פשיטיק Przytyk Says:

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    retropress.pl/wp-content/uploads/przytyk.jpg

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    Przytyk natives in France next to the memorial monument for the martyrs of Przytyk in the Paris cemetery

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    Sefer Przytyk

    Tel Aviv 8.3.1964

    {Photo on title page: Monument from the cemetery of Przytyk – 1930.}

    To all Przytyk natives
    in the Land and in the Diaspora

    http://www.jewishgen.org/yizkor/Przytyk/prz000.html

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  65. Adriaan Broekhuizen Says:

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    Fritz von Wille
    Blühender Ginster in der Eifel bei Schleiden

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    Fritz von Wille
    Eifellandschaft mit blühendem Ginster

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  66. di shvartse kats Says:

    Vos vet der sof zayn, Motl, zog-zhe mir? Bist erger nokh …
    װאָס װעט זײַן דער סוף זײַן, מאָטל, זאָג זשע מיר ? ביסט ערגער

    MOTELE
    Seite 121

    Mordechai Gebirtig: His Poetic and Musical Legacy

    von Gertrude Schneider (Herausgeber), Mordechai Gebirtig (Autor)

    https://books.google.de/books?id=Q1xAhrUOMf4C&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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    MOTELE by Miriam Kressyn

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    Meilech Mittelman – Motele Yiddish (M. Gebirtig)

    Born In (1925 Ad Meah Vaesrim Baezras Hashem) Michalovce Czechoslovakia
    sang in the choir of Cantor Zalmen Leib Vider at the above synagogue Lives today in Detroit Michigan
    Vos Vet der sof zein, Motl, enfer mir?

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    Markus Klugier sings „Motele“ (comp. Gebirtig)

    Father-son conversation: What will become of you, Motele?

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    Pesach Burstein
    Pesach „Peishachke“ Burstein

    פסח בורשטיין

    https://en.wikipedia.org/wiki/Pesach_Burstein

    Peisachke Burstein „Ich ken dos nit“ 1928

    Burstein (1896 – 1986) was an Israeli-American comedian, singer and director of Yiddish vaudeville and Yiddish theater.
    Pesachke Burstein was born in Warsaw. Raised in Berdiansk, Russia, he ran away from home at 15 to join a traveling Yiddish theatrical troupe, and wandered from country to country.

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    1931

    Mozzel Tov
    sung by Simche Fostel with (most likely) Jack Leon’s band
    Recorded ca. 1931 in London

    Simche Fostel was a Polish Jewish actor. He acted as Yidl’s father in the 1936 Yiddish movie „Yidl Mit’n Fiedel“, and died in 1943 assassinated by the Nazis

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    Miriam Kressyn. Yiddish folk Songs. Full Album. Música Idish

    1 – Machatenesta [ makheteneste machateyneste ]
    2 – Ven Menshen zolen bliben kinder
    3 – Bublitchki
    4 – Zol nokh zein shabbos [ Got fun Avraham ] *
    5 – Margaritkes [ margaritkelekh – in veldl bayn taykhl ]
    6 – Shpielt a chaseme oif
    7 – Oy vey is tzu mir
    8 – Shabbos licht
    9 – Tumbalalaika
    10 – My yiddishe mama
    11 – Teira malkele
    12 – Yosele klezmer

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    * Zol Nokh Zayn Shabos | Got Fun Avrom (Golub)
    זאָל נאָך זײַן שבּת

    Shabos Should Not Be Over

    Text: Chaim Roisenblat
    הײם רױזענבלאַט

    Melodie: Solomon Golub
    סאָלאָמאָן גאָלוב

    Oy, Bobenyu, zog nokh nit „Got Fun Avrohom“,
    vos iz do mit dir haynt der ayl?
    In mayriv-zayt iz nokh di zun nit fargangen,
    oy Bobenyu, vart noch a vayl.

    […]

    Dokh blaybt vi farshteynert di bobe baym fenster,
    zi iz tsu mayn betn vi toyb.
    oy „Got Fun Avrohom“ – un es kaykelt arob zikh,
    a trer oyf der tunkeler shoyb.

  67. Tramp, vandrák, čundrák. "Svatojánské proudy" Says:

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  68. Adriaan Broekhuizen Says:

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    Sonderfahndungsliste G.B.
    Sonderfahndungsliste Großbritannien

    De Sonderfahndungliste GB, ook wel het zwarte boek genoemd, was een speciale zwarte lijst, opgesteld door SS-Brigadeführer Walter Schellenberg in 1940, met daarop 2.820 namen van Britse personen en Europese bannelingen, die naar het Verenigd Koninkrijk waren gevlucht.

    Op de lijst stonden onder meer Churchill en de overige leden van het oorlogskabinet. Daarnaast stonden er vooral bekende politici, toonaangevende journalisten en redacteurs, Duitse emigranten en politici in ballingschap. De personen die op de lijst stonden, moesten direct na het slagen van Operatie Seelöwe worden gearresteerd.

    https://nl.wikipedia.org/wiki/Sonderfahndungliste_GB

    2820 Personen

    Im Falle einer erfolgreichen Invasion der britischen Inseln durch die deutsche Wehrmacht, die zu diesem Zeitpunkt von der deutschen Kriegsführung als operatives Szenario in Erwägung gezogen wurde (siehe Unternehmen Seelöwe), sollten diese Personen von Sondereinheiten der SS, die unmittelbar im Anschluss an die militärische Besetzung des Inselstaates in diesem landen sollten, systematisch aufgespürt und verhaftet werden.

    Eberhard Koebel genannt tusk (dj.1.11) Referat IVE4
    Baden-Powell chief scout BP („BiPi“) Referat IVB1

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sonderfahndungsliste_G.B.

  69. starý čundrák Says:

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    “Nimmer lassen wir das Fahrten“

    Bundesführer Carsten Stork (…) Die Gründung der Wiesbadener Kreuzfahrer erfolgte 1953 unter den Stammesführern Godwin Graf und Günther Weiß.

    Mit weißem Fahrtenhemd und Wimpel | Wiesbadener Christliche Jungenschaft „Kreuzfahrer“ feiern 60. Jubiläum | Evangelisches Dekanat Wiesbaden 02.06.2013

    http://www.kirchen-wiesbaden.de/dekwi/index.php?option=com_content&view=article&id=170:mit-weissem-fahrtenhemd-und-wimpel&catid=37:aktuelles

    ( Carsten Stork )

    http://www.matthaeus-wiesbaden.de/matthaeus/vorstand.htm

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    Die Erfindung des Biodeutschen

    Von der Ernährung zur Eugenik: Eine Tagung schöpft aus den trüben Quellen von Feminismus und Veganertum

    von Bodo Mrozek

    http://zeitgeschichte-online.de/thema/die-erfindung-des-biodeutschen

    Bodo Mrozek

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bodo_Mrozek

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lexikon_der_bedrohten_W%C3%B6rter

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    Hei, wie die Klampfen klingen
    In dem frischen Morgenwind,
    Wenn wir unsre Lieder singen
    Wenn der Tag beginnt
    Jungenschaft auf froher Wanderfahrt
    Lust und Freude, Jungenart
    Und die große Fahr begann.

    ( Godwin Graf )

    http://www.musicanet.org/robokopp/Lieder/heiwiedi.html

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    1996

    ABW | Köpfchen 1/96 | März 1996

    die deutsche jungenschaft (neubund) mit aki, Henning (als einziger in Jungenschaftstracht!) und Christopher vertreten waren. Der bündischen Sache verbunden zeigten sich auch einige jetzige und ehemalige Odenwaldschüler und -lehrer, die Jürgen Kahle [ einer der Haupttäter der Odenwaldschule, s. u. ] zur Teilnahme motiviert hatte, u.a. asterix, zipp, tristan, sowie Anja, die die Salamanderhütte und den BDP Main-Taunus vertrat. Am Kontakt „von Burg zu Burg“ interessiert war Boris, der von der Burg Ludwigstein herübergekommen war. Von ABW-Seite waren molo, ali, dunja, zar, schacker, Annette, Gisela, Jürgen K. und kurzzeitig auch Suse anwesend.

    ( ABW Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck | Burg Waldeck als bündischer Platz? Ein Bericht über das Treffen am 3./4.2.1996 )

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/846478.pdf

    Der dritte Haupttäter, der „Physiklehrer“ Jürgen Kahle, kam als Marinefunker und Gelegenheitsjobber an die Odenwaldschule. Ohne jegliche Ausbildung zum Lehrberuf. Seine Qualifaktion bestand offenbar im wesentlichen aus der Nähe zu den damals durchaus noch in gewissen Päderastenkreisen einflussreichen sog. „Wandervögeln“.

    ( Rostock, den 28. Mai 2010 )

    http://glasbrechen.de/2015/05/vortrag-in-rostock-anlaesslich-der-tagung-gewalterfahrung-uebergriffigkeit-und-deren-bewaeltigungsstrategien-in-oeffentlichen-einrichtungen-und-auf-paedagogischen-feldern/

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    Jürgen Kahle (…) hatte keine abgeschlossene Hochschulausbildung und war gelernter Radio-und Fernsehtechniker. (…) Jürgen Kahle (…) in den Hunsrück zur Burg Waldeck (…), um in der «Wiesbadener Hütte», die der Odenwaldschule gehört, die Elektrik neu zu installieren.

    Wie laut soll ich denn noch schreien?: Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch | von Jürgen Dehmers, Andreas Huckele

    https://books.google.de/books?id=woVrAgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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    der spätere Kunstpädagoge und Kulturhistoriker Diethart Kerbs, der die Veranstaltungen ideologisch prägte, Jürgen Kahle, der die Organisation leitete,

    https://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals

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    Burg-Waldeck-Festivals

    Die Burg-Waldeck-Festivals (1964–1969) im Hunsrück waren die ersten Open-Air-Festivals in Deutschland und bildeten einen entscheidenden Abschnitt in der deutschen Folkgeschichte. Sie waren beeinflusst vom französischen Chanson und der amerikanischen Folk- und Protestlieder-Szene.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals

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    ABW | Köpfchen 1/96 | März 1996

    Die Entstehung der Waldeck-Festivals in den sechziger Jahren Ein Zeitzeugenbericht, vorgetragen von Diethart Kerbs auf dem Treffen des Mindener Kreises am 04.06.1994 in Minden/Westfalen

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/846478.pdf

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    In Göttingen arbeitete zum Beispiel (…) Diethart Kerbs, der Mitbegründer des Festivals auf der Burg Waldeck, die für die Odenwaldschule noch wichtig werden wird.

    ( Sündenfall: Wie die Reformschule ihre Ideale missbrauchte | von Christian Füller )

    https://books.google.de/books?id=qccmBQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    tagesspiegel 06.02.2013

    Die Projekte gingen ihm nie aus

    (Er war Fotohistoriker, Hochschullehrer, Kunstpädagoge, Denkmalschützer. Ende Januar ist Diethart Kerbs mit 76 Jahren gestorben.)

    Nachruf auf Diethart Kerbs von Bodo Mrozek

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/nachruf-auf-diethart-kerbs-die-projekte-gingen-ihm-nie-aus/7745414.html

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    dj.1.11
    Deutsche Jungenschaft vom 1. November 1929

    Während sich die 1990 gegründete deutsche jungenschaft (bis 1996 mit dem Namenszusatz Neubund) in ihrem Erscheinungsbild stark der Vorkriegs-dj.1.11 annähert und gedanklich mehr an die Ansätze der Nachkriegsjungenschaft von Michael Jovy und Walter Scherf anknüpft, betont die Ordensjungenschaft besonders eine modernisierte Fassung des von dj.1.11 propagierten Ordensgedankens. Die graue jungenschaft versucht eine Symbiose aus Jungenschaftsgedanken und Grauem Corps zu bilden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Jungenschaft_vom_1._November_1929

    .

    Oktoberlager 1994

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/846478.pdf

    1994 fand das Oktoberlager in Thüringen von 20 Bünden mit rund 700 Teilnehmern statt.

    http://www.arge-pfadfinder.org/die-deutsche-jugendbewegung.html

    Pfadfinderbund Antares
    1994

    Teilnahme am großen überbündischen „Oktoberlager“

    http://www.jugendbewegung.de/antares/html/infos/geschichte.html

    auf dem oktoberbündelager 1996

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Deutsche_Jungenschaft_vom_1._November_1929

    .

  70. grüne jungenschaft · gj.1.11 Says:

    .

    Friedrich Kellner (1914)

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    Friedrich Kellner (1923)

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    […] Friedrich Kellners an die 900 Seiten zählendes Tagebuch aus den Jahren 1939 bis 1945 gehört zu den großen historischen Dokumenten des 20.Jahrhunderts, von Stil und Anlage her allenfalls vergleichbar mit den Aufzeichnungen des Celler Ingenieurs Karl Dürkefälden. Erst jetzt wird es, nachdem es lange in Familienbesitz geblieben war, endlich veröffentlicht. Kein unmittelbar Verfolgter spricht hier, wie etwa Victor Klemperer in seinem berühmten Journal, sondern ein deutscher Normalbürger, ein stiller, aber kritischer Beobachter tief in der Provinz. Sein Tagebuch wirft erneut die Frage auf: Was konnte der Einzelne während der NS-Zeit wissen? Was las er in der Zeitung, hörte er im Radio (ohne heimlich den „Feindsendern“ zu lauschen)? Was war von den großen Verbrechen in Erfahrung zu bringen, wenn ihm jeder Zugang zu den internen Kreisen des Regimes fehlte?

    Im Unterschied zu Klemperer war Kellner auch kein Intellektueller aus großbürgerlichem Haus. Geboren wurde er 1885 in Vaihingen an der Enz, in der Nähe von Stuttgart. Sein Vater arbeitete als Bäcker, seine Mutter als Dienstmädchen. 1889 zogen die Kellners nach Mainz, wo Friedrich Volks- und Oberrealschule besuchte. 1903 begann er seine Ausbildung als Gerichtsschreiber in Mainz. Nach dem obligatorischen Vorbereitungsdienst von drei Jahren und der einjährigen Militärzeit fand er Anstellung am Mainzer Gericht. Hier arbeitete er bis 1932, zwischenzeitlich befördert zum Justizinspektor. Ob bereits sein Vater Sympathien für die Arbeiterbewegung gehegt hatte, ist nicht bekannt, Friedrich jedenfalls schloss sich bald nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, in dem er brav gedient hatte, der SPD an und engagierte sich aktiv für sie. […]

    Eine kurze Zeit lang war er der stellvertretende Bürgermeister von Laubach. 1970 starb Friedrich Kellner – ein ganz normaler Deutscher und unbestechlicher Chronist einer gnadenlosen Zeit.

    von Markus Roth | ZEIT online 22.06.2011

    http://www.zeit.de/2011/26/Nationalsozialismus-Tagebuecher

    Friedrich Kellner

    Das Tagebuch besteht aus zehn Bänden und insgesamt 861 Seiten. Es enthält 676 einzeln datierte Eintragungen in Sütterlinschrift und mehr als 500 Zeitungsausschnitte. […]

    Im August 2011 brachte der Göttinger Wallstein Verlag es unter dem Titel „Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne – Tagebücher 1939–1945“ heraus.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Kellner

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    Friedrich Kellner
    »Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne«
    Tagebücher 1939-1945

    http://www.wallstein-verlag.de/9783835306363-friedrich-kellner-vernebelt-verdunkelt-sind-alle-hirne.html

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  71. LevBehZiz Says:

    Ponary (poln.)
    Paneriai (litau.)
    פּאָנאַר Ponar (jidd.)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Auk%C5%A1tieji_Paneriai

    Als Massaker von Ponary (litauisch Paneriai) bezeichnet man die Massenmorde an über 100.000 Menschen, meist Juden, aber auch Russen, Polen und Litauer, durch deutsche SD- und SS-Truppen während des Zweiten Weltkriegs im Reichskommissariat Ostland (RKO).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Ponary

    RKO

    https://de.wikipedia.org/wiki/Reichskommissariat_Ostland

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    Ponar
    sieben Kilometer von Wilna entfernt

    http://www.juden-in-europa.de/baltikum/vilna/ponar.htm

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    Alexander Tamir (born 2 April 1931) / Alexander Tamir-Wolkovsky

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    Alexander Tamir was born as Alexander Wolkovsky in Vilnius, Lithuania. In 1942, as an eleven-year-old boy, he composed a Yiddish song called „Shtiler, shtiler“

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    PONAR LID (Shtiler, shtiler)

    Text: Shmerke Kaczerginski – Musik: Alek Volkovisky

    Shtiler, shtiler, lomir shvaygn,
    kvorim vaksn do.
    s´hobn zey farflantst di sonim:
    grinen zey tsum blo.
    S´firn vegn tsu Ponar tsu,
    s´firt keyn veg tsurik.
    iz der tate vu farshvundn
    un mit im dos glik.

    Melodie: „Alek“ Alexander Volkovitski (today Tamir) when he was 11 years old

    .

    Ute Lemper – “Shtiler Shtiler“

    „Shtiler Shtiler“ Text by Sh. Kaczerginsky
    Music by Alek Volkovisky 1943 in the Vilna Ghetto. (The music was composed by an 11 year old boy.)

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