266. Hoher Meißner und Islam

ואנדרפוגל

Вандерфо́гель

Wandervogel

Freideutscher Jugendtag 1913

Auf dem nordhessischen Berg Meißner gab sich, unmittelbar vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, in dem sie viele ihrer Angehörigen verlor, eine kreative und selbstverliebte junge Generation idealistisches Stelldichein und eigenen Ausdruck (Meißnerformel 1913). Zum hundertsten Mal jährt sich 2013 die Wiederkehr dieses „Freideutschen“ Jugendtages, jenes symbolischen Epizentrums kaiserreichlicher Jugendbewegung. Die Junge Bünde genannten Nachfolgeorganisationen in der Bundesrepublik, einige sind im internationalen Pfadfindertum verwurzelt, feierten dieses Datum 1963 und 1988 und so soll es auch 2013 wieder sein.

Nach einem Jahrhundert muss man sich endlich dazu aufraffen, die Unantastbarkeit der Menschenwürde und die Universalität der Menschenrechte als Grundlage der Jugendarbeit zu bekennen, fordert Cees van der Duin. Mein lieber Niederländer, es wird Schweigen sein im nordhessischen Walde und man wird auch im Folgejahrhundert eine Mohrrübe kauen (Neue Schar: herzhaftes Fröhlichsein, Glut ist Geist!) und nach der Revolution der Seele (Muck-Lamberty) streben. Mit der auf Ungleichbehandlung beruhenden, nicht seelischen, sondern höchst realen Islamischen Revolution vermag sich das nach dem Mauerfall erneuerte deutsche Biedermeier offensichtlich gelassen auszusöhnen. Dass die echten Meißnerfahrer von 1913 wie der linke Alfred Kurella oder Pazifist Hans Paasche, sehr im Gegensatz zu den heutigen deutschen Islamverbandsvertretern und Imamen, eine Furcht vor dem jenseitigen Strafgericht weder lehrten noch hatten, droht durch postmodernen Multikulturalismus oder erneuerten Fundamentalismus vernebelt zu werden. Das in zwei Jahren sozusagen unvermeidliche Meißnerlager braucht die Schariadiskussion und das Bekenntnis zu Rechtseinheitlichkeit und säkularem Staat.

Dem Vorbereitungskreis des Meißnerlagers 2013 und dem Schriftleiter von Idee und Bewegung (Kulturinitiative ‚lebendig leben’, Meißner 1988) müsste bekannt sein, dass der nicht säkularisierte Islam auf der die Seele vor dem Höllenfeuer rettenden Ungleichbehandlung der Frauen und Nichtmuslime gründet. Statt nur auf Reziprozität von „Freiheiten“ für die „Christen“ im Orient zu bestehen, wie es Alexej Stachowitsch für 2013 vornimmt,[1] durfte zwei Jahre eher, Stachowitsch war zugegen, Heidrun Roßdeutscher Scharia und Anthroposophie verschmelzen und auf dem Zweiten Bildungskongress „über Sprachqualitäten und mit Hilfe von Suren aus dem Koran entsprechend einiger Wege der Waldorfpädagogik“ dozieren.[2] Möchten die Erben der Jugendbewegung Allahs Befehl von Prügelvers (Koransure 4:34)[3] und Tötungsgebot (9:5)[4] mit Eurhythmie und Rohkost verzieren? Wo ist das Bekenntnis gegen die demokratieverhindernden Schariagesetze Ägyptens, Indonesiens, Saudi-Arabiens oder des Iran? Wo bleibt die Kritik an der Europa längst prägenden, religiös begründeten Frauendiskriminierung der Kairoer Azhar, pakistanischen Darul Uloom oder globalen Muslimbruderschaft?

2008 brachte Iranist Dr. Thomas Ogger den Bündischen fromme Kunde über Spirituelle Aspekte des Wanderns: „Jakobus war Jünger Jesu … wohingegen Khidr als spiritueller Wegweiser schon im Koran erwähnt wird“. Der Musik- und Islamwissenschaftler, Übersetzer von frühislamischen Dhimma-Verträgen und Referent bei der Auslandsvertretung der iranischen Gottesdiktatur, ist sich, Ludwigsteiner Blätter Heft 241, sicher: „Vom (dogmatischen). Gesetz (scharî’a) führt der Weg (tarîqa) über das Erkennen Gottes (ma’rifa) zu Gott selbst (allâh), mit dem er sich vermählt. (christl. unio mystica) oder in dem er aufgeht bzw. verlischt (islam. al-fanâ‘).“[5] Mit Wandervogelscharia hinauf zu Allahgott auf den Ludwigstein?

Düsseldorf am 24 und 25. Oktober 2011. Ein noch nicht abgedruckter Leserbrief von Cees van der Duin.

24. Oktober 2011

Betreff: Meißner 2013 und die allgemeinen Menschenrechte

Lieber Gerhard,

wir kennen uns nicht persönlich, doch weiß ich vom (auch unter Pfadfindern üblichen, ich bin einer) jugendbewegten „Du“. Gestern bekam ich einen kleinen Stapel durchweg liebevoll gemachter Exemplare von ‚Idee und Bewegung‘ in die Hand, der in meinem Bekanntenkreis geachtet und wie eine Kostbarkeit herumgereicht wird.

Meißner 2013 betreffend, die hundertste Wiederkehr des Freideutschen Jugendtages, ist meines Wissens noch kein „Motto“, kein übergreifendes Thema gefunden worden.

Das von der Kulturinitiative ‚lebendig leben‘ ins Spiel gebrachte (Titel, Heft 95) „Demokratie von unten + Menschenbilder“ beGEISTert mich diesbezüglich, v. a. das Wort MENSCHENBILDER. Wobei der Plural humanistisch-wesensgemäß und nahezu spürbar schrumpft, die Achsen des Wollens und Suchens auf einen Pol hin konvergieren, der Plural um einen Singular kreist, die Mehrzahl („die Bilder“) sich der Einzahl („das Bild“) annähert.

Das Gesagte lässt mich zu Meißner 2013 eben die SUCHE NACH DEM MENSCHENBILD vorschlagen, ein Streben, was Jugendbewegung, Pädagogik und Pfadfinderei gewiss miteinander teilen und was in der (erst nach dem barbarischen Dritten Reich, 1948 von der UNO festgelegten) Universalität der Menschenrechte gipfelt.

Ich sehe die Freideutschen von 1913 (und sicherlich auch das Christentum) als Vorreiter der Norm von der ‚Universalität‘, der Unbedingtheit und Unveräußerlichkeit der Menschenrechte, nach der kein Mensch (ganz und gar unabhängig von Hautfarbe, Weltanschauung oder Geschlecht) ein Wesen zweiter Klasse ist. Um dieses Kristallzentrum rankt sich, sagen wir es nicht ohne Stolz: Zivilisation.

Ob das 2013 Motto sein soll oder nicht, im Bereich des ‚Inhaltlichen‘ darf die Betonung der AEMR (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte) auf keinen Fall fehlen, so wichtig uns Jugendbewegt-Bündischen die sinnlich-musische, naturkundlich-ökologische und gemeinschaftsfähig-freundschaftsbezogene Dimension des ‚Bündischen‘ ist.

Die wegweisende Erklärung der Kulturinitiative (vereinbart am 2. Juni 2002 in Immenhausen stellt fest: „Wir treten ein für die Würde und die Achtung eines jeden Menschen“). Hier müsste man, ganz im Geist der freiheitlichen Demokratie, in Abkehr von Vetternwirtschaft oder ‚Kollektivismus‘, betonen, dass die Kategorie der Gruppenrechte („die Gestaltungsfreiheit von Gemeinschaften … verschiedener (…) Bevölkerungsgruppen, andere(r) Weltanschauungen“) im Zweifelsfall „dem“ Menschen, d.h. dem Einzelnen, JEDEM MENSCHEN nachrangig ist: Ein Kollektiv kann also im modernen Rechtsstaat nicht sagen, wir ‚kultivieren‘ ab morgen Folter, Steinigung, Kannibalismus oder Hexenverbrennung. Kurz gesagt: Einzelrecht vor Gruppenrecht, oder: Der Mensch im Mittelpunkt (das verbindet ja bereits Renaissance und Romantik, zwei Wurzelgründe des Jugendbewegten und Scoutistischen).

Ob wirklich gesagt werden kann, dass einer der Ursprünge und Urkräfte der Ausformung von der Idee der am 10. Dezember 1948 hörbar und lesbar gewordenen ‚Findung‘ AEMR jene wandernden und singenden Freideutschen gewesen sind, das müsste man freilich erst auszusprechen wagen.

Wagen wir`s.

Mit freundlichen Grüßen

Cees

(Düsseldorf)

25. Oktober 2011

Betreff: Meißner 2013 und die allgemeinen Menschenrechte

Lieber Gerhard,

vielen Dank für deine wertschätzende Nachricht,

ja gerne kannst du meine Nachricht in ‚Aussprache‘ des Weihnachtsheftes veröffentlichen, das wäre mir eine besonders große Freude und entspricht der Tugend demokratischen Diskutierens. Zu mir selber (gerne von dir so publizierbar und gerne auch mit beliebigen Sätzen aus dieser Mail verziert): „Cees van der Duin, 32 Jahre alt, Sozialarbeiter, lebt und arbeitet in Düsseldorf. Cees erlebte seine Jugendjahre in den Pfadfindergruppen der niederländischen Provinz Limburg.“

Es geht um Globalisierung … für Nostalgiker ein Schreckgespenst, für Unterdrückte ein Hoffnungsschimmer, denn die Frage ist ja, was sich globalisieren soll, Pressefreiheit oder Pressezensur, ökonomische Ausbeutung oder Gewerkschaftsgedanke, Gleichschritt oder Freigeist.

Mein Credo als säkularer Christ, Altpfadfinder und Gewerkschaftler ist klar: 100 % AEMR, und gemeint ist stets das Individuum, nicht das ethnoreligiöse Kollektiv. Die Volks- oder Religionsangehörigkeit der Großeltern oder Eltern darf ‚das Schicksal‘, den Lebensweg eines Kindes oder Jugendlichen nicht bestimmen, schon gar nicht seine Chancen einschränken. Meinungswechsel oder Glaubenswechsel ohne Sorge vor Diskriminierung braucht Bürger-Sein (vgl. bei Bassam Tibi das frz. citoyen, citoyenne), benötigt universelle Menschenrechte (AEMR = Allgemeine Erklärung der Menschenrechte).

Vielleicht ist die AEMR allseits bekannt und bereits jetzt bei den Lesern von Idee und Bewegung bzw. in den Jungen Bünden mehrheitsfähig, das wäre mir besonders recht.

Der Hohe Meißner ist für mich Symbol des hellenischen ‚erkenne dich selbst – werde der du bist – sei!‘, Wiederhall des von da Vinci aufgezeichneten Renaissance-Bildes des „vitruvianischen“, ebenso in menschlicher Würde wie in rationaler Nüchternheit betrachteten Menschen in den (weltheimische All-Einheit und lernfreundliche Weltvernunft darstellenden?) geometrischen Figuren Kreis und Quadrat. Meißner ist Endphase der Strömungen des sensiblen Weltempfindens und sozialen Mitleidens der deutschen (und wohl auch: der europäischen) Romantik.[6]

Der Hohe Meißner ist mir das Sinnzeichen dessen, was Goethe unter Menschentum und Hermann Hesse unter Eigensinn verstand. Und der Freideutsche Weg führt, so empfinde ich das, geradewegs zum 10.12.1948, zum Bekunden der Universalität der Rechte des Menschen, die auch vom herrschenden Brauchtum oder religiösen Dogma nicht angetastet werden darf.

Meine Hoffnung ist, dass die uneingeschränkte Gültigkeit Allgemeiner Menschenrechte (AEMR) auf dem HOHEN MEISSNER des Jahres 2013 in der zu erwartenden Erklärung / Resolution wenigstens genannt werden wird – angesichts des erneuerten Fundamentalismus (US-amerikanische ‚Christliche Rechte‘, politischer Islam) versteht sich das mittlerweile offensichtlich nicht mehr von selbst.

Ich habe das Gefühl, so deutlich werden zu müssen, weil der Menschenrechtsbegriff seit 1979 (Chomeini) oder 1990 (Cairo Declaration on Human Rights in Islam (CDHRI)) löchrig zu werden und auszufransen droht, besonders seit der genannten Kairoer Erklärung der ‚Menschenrechte im Islam‘ und, 2010 / 2011, durch die OIC-Staaten, die (ausgerechnet!) den UN-Menschenrechtsausschuss dominieren. Die Cairo Declaration ordnet alle Menschenrechte dem Islamischen Recht (Scharia) nach. Das Bestreben, Individualrechte durch religiöse bzw. religiös daherkommende Gruppenrechte zu überdecken, findet sich etwa hier:

„Die Resolution wurde mit 24 zu 14 Stimmen bei neun Enthaltungen angenommen. Neben europäischen Staaten stimmten auch Kanada, Japan und Südkorea dagegen. Diese kritisierten insbesondere die einseitige Ausrichtung der Entschließung auf den Islam und dass die Resolution nicht auf die Problematik der Meinungsfreiheit eingehe. … Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch erklärte, die Resolution könne die Grundrechte Einzelner gefährden.“[7]

Vielleicht bin ich nicht der einzige, der den Freideutschen Jugendtag 1913 als eine der Hauptquellen der universellen Menschenrechte erblickt. Die 35 Jahre (und zwei Weltkriege) später, am 10. Dezember 1948 feierlich bekundete AEMR (die Nazi-Barbarei war gerade überwunden, der nicht weniger grausame Stalinsche Totalitarismus noch nicht) wäre dann sozusagen eine ‚Fortsetzung der Meißnerformel mit anderen Mitteln‘.

Wird es Gegendruck geben, ist die Gestimmtheit etwa schon so, dass ‚die Ruhe stört‘, wer zur Selbstverpflichtung auf die AEMR drängt? Dann darf man ganz jugendbewegt ein wenig ‚Ruhestörer‘ sein.

Die Milieus eingefleischter Männerbündler mögen sich mit dem ‚gleichheitsfeministischen‘ Anspruch der (ernst genommenen) AEMR schwer tun, doch in den Reformbewegungen der Zeit um 1900 bis 1913 gab es ein gelebtes Miteinander von Mädchen und Jungen, Frauen und Männern. Wenn auch ‚1913‘ noch nicht erklärt feministisch daherkam (oder doch? man sollte Alice Schwarzer fragen), braucht sich die jugendbewegt-bündische Praxis auch angesichts der antipatriarchalen bzw. traditionskritischen, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erhobenen Forderungen nach dem ’neuen Mann‘ oder nach ‚reflektierter Jungenarbeit‘ nicht zu verstecken.

100 % AEMR, da gibt es nichts zu verhandeln. Bei den weltweit verbreiteten Scouts müsste diese Überwindung von Nationalismus, Rassenwahn und Religionsdünkel aus der Idee der ‚weltweiten Bruderschaft‘ resultieren, meine ich jedenfalls. Auch das sahen andere anders und verteidigten 2011 CDHRI nebst Scharia im Namen des Multikulturellen und der Kultursensibilität. Nein, hier sollte man, gerade als Pädagoge oder Jugendgruppenleiter, bekennen, ‚unsensibel‘ zu sein.

Wir können der britischen Menschenrechtsaktivisten Maryam Namazie danken, die der weltweit vorhandenen bzw. drohenden Rechtsverschiedenheit eine Absage erteilt und mit One Law For All die unteilbaren Menschen- und Bürgerrechte fordert, die für jeden gleich gelten, auch für den Gottlosen oder für die Frau.[8]

Die Traditionen und Religionen gehören zum Erbe der unteilbaren Menschheit. Doch nur eine diskriminierungslose und säkulare Gesellschaft kann eine freiheitliche Gesellschaft sein. Ob internationale Scouts oder deutsche Jugendbewegte, um das Bekennen zur AEMR kommen wir nicht herum. Gollwitzer, Meißnerfahrer von 1963, mahnt uns sicherlich, die Apartheid der Stämme und Glaubensnationen zu überwinden und, die kulturelle Moderne betretend, dem Menschen an sich Würde zu verleihen:

„Die Meißner-Formel ließen wir Bündische oft als individualistisch verleumden, statt zu erkennen, dass man sie als die Kernformel eines demokratischen Bewusstseins verstehen kann.“[9]

Mit freundlichen Grüßen

Cees

(Cees van der Duin)

[1] Nicht Ex-Muslime oder muslimische Säkulare leben in Deutschland, sondern Schariapflichtige? Stachowitsch: „Die in Deutschland lebenden Muslime sollten mithelfen, dass in ihren Heimatländern den Christen diejenigen Freiheiten zugestanden werden, die Muslime bei uns haben.“

aus: Alexej Stachowitsch: Gedanken zur Lage der Bünde vor dem Hohen Meißner 2013.

http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/Artikel_2013/Axis_Gedanken.pdf

[2] Januar 2007, der Ludwigstein tritt ein in die „Begegnung mit dem Islam“. Heidrun Roßdeutscher darf Rudolf Steiner seelsorgerlich mit Feldherrn Mohammed aussöhnen, vermittels „Sprachqualitäten und mit Hilfe von Suren aus dem Koran entsprechend einiger Wege der Waldorfpädagogik.“

aus: Einladung zum 2. Bildungskongress der Kulturinitiative ‚lebendig leben’ vom 26.-28. Januar 2007, Veranstalter: VDH e.V. – Kulturinitiative ‚lebendig leben’ Gerhard Neudorf

http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/Faltblatt-Einladung+Programm2007.pdf

Bildungskongress „Durch Bildung das Leben meistern“ auf der Jugendburg Ludwigstein am 26.-28.1.2007

„Auszugsweise erwähnt seien hier einige fachbezogene Angebote:

– für Klassenlehrer und Biologen: Praktische Wildnispädagogik und Wandern und Zelten

– für Klassen-, Deutsch- und Musiklehrer: Kommunikationstraining für Grundschüler mit Gongs und Klangschalen, ferner: Integration von Kindern und Jugendlichen im Deutschunterricht, vor allem der Klassen 7 – 11

– nicht nur für das Fach Musik: mitreißende internationale „Lieder“ und „Die Stimme im Lehrberuf“,

– für Religions- und Ethiklehrer: eine AG zum Verhältnis der beiden Fächer und eine weitere AG zur „Begegnung mit dem Islam“

Den besonderen Charme des Kongresses vermitteln die Morgenrunden und die kreativen Abende, die aus dem Kulturschatz der Wandervögel, Pfadfinder und ähnlicher Gruppen schöpfen, besonders aus den vielen Liedern, Tänzen und dem Theaterspielen – Anregungen für die Auflockerung und Verlebendigung des normalen Schulalltags.

Der Abschluss am Sonntag dient auch Planungen für die Zukunft, vor allem der Schaffung eines neuen reformpädagogisch-orientierten Lehrer(fort-)bildungswerks.

Informationen und schriftliche Anmeldung: Büro des VDH e.V.- Kulturinitiative, Gerhard Neudorf

http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/Presseinformation%20zum%20Bildungskongress.pdf

Heidrun Roßdeutscher, ehemalige Lehrerin an der Frauenschule auf dem Sattelberg (…)

Dr. Detlef Görrig: Christlich-Islamischer Dialog

Schöpfung, Gottes- und Menschenbild in Christentum und Islam

Scharia, Menschenrechte und Zehn Gebote – was ist für wen gerecht?

Quelle: NMZ (Nordelbisches Zentrum für Weltmission und Kirchlichen Weltdienst)

http://www.nmz-mission.de/fix/files/doc/nmz_halbjahresprogramm_2010.pdf

[3] Koran 4:34, sogenannter Prügelvers: and beat them!

bei Dawood:

Men have authority over women because God has made the one superior to the other, and because they spend their wealth to maintain them. Good women are obedient. They guard their unseen parts because God has guarded them. As for those from whom you fear disobedience, admonish them and send them to beds apart and beat them. Then if they obey you, take no further action against them. Surely God is high, supreme.

bei Shakir:

Men are the maintainers of women because Allah has made some of them to excel others and because they spend out of their property; the good women are therefore obedient, guarding the unseen as Allah has guarded; and (as to) those on whose part you fear desertion, admonish them, and leave them alone in their sleeping places and beat them; then if they obey you, do not seek a way against them; surely Allah is High, Great.

bei Arberry:

Men are the managers of the affairs of women for that God has preferred in bounty one of them over another, and for that they have expended of their property. Righteous women are therefore obedient, guarding the secret for God’s guarding. And those you fear may be rebellious admonish; banish them to their couches, and beat them. If they then obey you, look not for any way against them; God is All high, All great.

http://www.bible.ca/islam/islam-wife-beating-koran-4-34.htm

[4] Koran 9:5, sogenannter Schwertvers:

bei Paret:

Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf!

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwertvers

bei Abdullah Yusuf Ali:

But when the forbidden months are past, then fight and slay the Pagans wherever ye find them, an seize them, beleaguer them, and lie in wait for them in every stratagem (of war);“

http://en.wikipedia.org/wiki/At-Tawba_5

vgl. die religiös argumentierende Hamas, der satzungsgemäß die Tötung von Juden zur Voraussetzung für die Herankunft Jüngsten Gerichts ist:

Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: ‚Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!

http://de.wikipedia.org/wiki/Hamas

The Day of Judgement will not come about until Muslims fight the Jews (killing the Jews), when the Jew will hide behind stones and trees. The stones and trees will say O Muslims, O Abdulla, there is a Jew behind me, come and kill him.

http://www.mideastweb.org/hamas.htm

[5] Mit Wandervogelscharia hinauf zu Allah auf den Ludwigstein? Dr. Thomas Ogger: Spirituelle Aspekte des Wanderns, in: Ludwigsteiner Blätter Heft 241 (Dezember 2008), p 12-18.

http://www.burgludwigstein.de/fileadmin/LudMedia/0168_VJL/LB/LB241.pdf

Thomas Ogger übersetzt uralte Texte zum Seelen rettenden Kulturrassismus der Dhimma, wissen die revolutionären Gottesfreunde von ESLAM. Das Abkommen zwischen Imam ‚Ali (a.) und den Christen

„Aufgrund dieser Übereinkunft wird allen Christen, die innerhalb des islamischen Reiches leben, Sicherheit gewährleistet. Dieser Vertrag ist ausreichend und für die Ewigkeit gedacht, damit sie der Vereinbarung, die ich mit ihnen getroffen habe, Loyalität erweisen. … Für das Verfassen dieses Schriftstückes habe ich hoch gestellte muslimische Persönlichkeiten und meine besten Gefährten versammelt und für die Christen Bedingungen gesetzt, die auch für die späteren Generationen gelten werden. …

Wer sich von meinen Anhängern gegen mich stellt, bricht den Vertrag Gottes und wendet sich von dem Befehl Gottes des Erhabenen ab, sodass Gott seinen Schaden und Nachteil rechtfertigen wird. …

Man muss die Christen unter die Fittiche der Barmherzigkeit und Zuneigung nehmen und die Übel von ihnen und von überall da, wo sie sind, vertreiben.

http://www.eslam.de/manuskripte/vertraege/abkommen_imam_alis_mit_christen.htm

Museum in aller Munde – Jesus und Mohammed – Poesie und Mystik (Lesung/Vortrag)

17.12.2005, 18.00 Uhr, Museum Neukölln, Berlin

Was geschieht, wenn Mohammed und Jesus sich begegnen? Streit oder Frieden? Ein Stück Poesie aus Bibel und Koran, verwoben mit Worten der christlichen und islamischen Mystik. Der Erzengel Gabriel führt durch das Programm, begleitet von Musik und Gesang. Zwei Schauspielerinnen sprechen Jesus und Mohammed. Ein ungewöhnliches Bühnenprojekt über die Begegnung zweier Weltreligionen. Nach dem Theaterstück „Jesus und Buddha – eine Begegnung“ ist dies die zweite Produktion der Theatergruppe spirit dialox. Das Ensemble von spirit dialox hat es sich zur Aufgabe gemacht, religiöse und spirituelle Texte als Bühnenprojekte zu realisieren.

Eine Produktion des Ensembles spirit dialox.

Darsteller: Nina Herting, Mia Kaspari, Mathias Eysen

Buch/Regie: Harald-Alexander Korp

Musik und Gesang: Hanan El-Shemouty

Islamwissenschaftliche Beratung: Dr. Thomas Ogger.

http://www.zwischen-krieg-und-frieden.de/suche.html?Region=0&Detail=0&Stadt=Berlin&Vhaus=0&Vart=0&Kinder=&DatumAb=&DatumAm=&Begriff=&Aktion=Suchen&Seite=10

Dr. Thomas Ogger (Iranist, Islam- und Musikwissenschaftler)

Thema: Die verborgene Sprache der Musik – Musikauffassung und -ausübung in Orient und Okzident –

Veranstaltungsort: Kulturabteilung der Botschaft der Islamischen Republik Iran, Drakestr. 3, 12205 Berlin – Lichterfelde.

http://fa.berlin.icro.ir/index.aspx?siteid=191&pageid=11681&newsview=555572

bei: ICRO – Organisation für Islamische Kultur und Beziehungen (Kulturabteilung der Botschaft der Islamischen Republik Iran, Berlin); im Blick: Bank Melli sowie IRNA – Iranische Presseagentur

http://fa.berlin.icro.ir/index.aspx?siteid=191&pageid=5706

Erstes Hafis-Symposium in Berlin

03. Dezember 2010

Die Botschaft der Islamischen Republik Iran in Berlin und der Oberste Rat der im Ausland lebenden Iraner veranstalteten am 03. Dezember 2010 das Erste Hafis-Symposium in Berlin. An dieser Veranstaltung nahmen ca. 200 Hafis-Freunde, Akedemiker und Studenten aus verschiedenen Bundesländern teil. …

Professor Dr. Hartmut Bobzin (Universität Erlangen) hielt einen Vortrag über Rückert und Hafis. Danach stellte Herr Professor Dr. Manfred Lorenz (Humboldt-Universität Berlin) in seinem Vortrag wichtige Aspekte der Begegnung zwischen Ost und West- Hafis und Goethe dar. Nach der Pause sprach Professor Dr. Ali Radjaie (Universität Arak) über Hafis und die Macht des Wortes. Danach hielt Frau Dr. Katja Föllmer (Universität Göttingen) ihren Vortrag über Aspekte mystischer Dichtung – Hafis im Vergleich. Anschließend referierte Dr. Thomas Ogger, Orientalist und Musikwissenschaftler, über Hafis und Musik. Der letzte Redner war Herr Esfandiar Rahim Mashaie, Präsidialamtsminister und Präsident des Obersten Rates der im Ausland lebenden Iraner über Die Philosophie des Seins am Beispiel der Hafisischen Dichtung.

Am 02. Dezember 2010 hatte die Hafis-Gesellschaft in Hamburg ein Seminar unter dem Titel Hafis und Goethe – Dichterische Geistesverwandtschaft als Symbol für Völkerverständigung und Toleranz, veranstaltet. Auf dieser Veranstaltung haben u.a. Herr Botschafter Sheikh Attar, Herr Präsidialamtsminister Esfandiar Rahim Mashaie, Professor Dr. Manfred Lorenz und Professor Dr. Mehr Ali Newid vor mehr als 80 geladene deutsche und iranische Akademiker und Hafis-Freunde gesprochen.

http://www.iranembassy.de/ger/text/%D9%8DErstes%20Hafis.htm

Der Grüne Heilige, al-Chidr? Eine Sagengestalt, an vielen Orten gar ein Heiliger im Islam. Ein grüner Prophet, der die Erneuerung der Vegetation verkörpert oder die lebenspendende Kraft der Gewässer. „Der Grüne“ (al-Ḫiḍr bzw. al-Ḫaḍir / Ḫaḍr; anglisiert al-Khidr / Khizr oder al-Khadr / Khazr) ist seit islamischer Zeit mythischer Stadtgründer von Damaskus, Edirne, Herat, Samarkand und Tunis. Dieser Ölbaum in der jordanischen Stadt Kerak etwa genoss als Chidr-Heiligtum hohes Ansehen. Das Bild wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Alois Musil aufgenommen.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8a/Khidr-sanctuary_al-Karak.jpg

Nordindische Miniatur zum Ḫiḍr. V&A – “The legendary Muslim saint, Khwaja Khizr, standing on a large fish swimming on the surface of water. The saint holds out his hands in prayer with a rosary looped over his left hand. He is facing left and is dressed in robes in his traditional colour of green.”

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/95/Khizr.JPG

The Legend of El Khidr, the green saint or Prophet.

http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/03068374608731218?journalCode=raaf19

Bei Samandag (Türkei) fährt im Juni 2011 ein Auto dreimal rituell um das Khidr-Heiligtum.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a4/Khidr-Heiligum_Samandag.jpg

Dem Chidr ist der Sakralbezirk von Kataragama geweiht, eine Krankenstation der Sufis.

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Chidrheiligtum (Khidr sanctuary) auf einer Indusinsel in der pakistanischen Provinz Sindh. Fotografiert von Henry Cousens im Jahre 1911

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An der Chidr-Moschee zu Kataragama (Sri Lanka) ehrt man den Grünen Heiligen: „Unser Herr, al-Chidr Abū l-‚Abbās, Balyā, Sohn des Malkān, Gott spende ihm und unserem Propheten das beste Heil“

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ae/Khidr_Abu_l-Abbas.jpg

Alois Musil (* 30.06.1868 in Rychtařov / Richtersdorf, Mähren; † 12.04.1944 in Otryby bei Český Šternberk / Böhmisch Sternberg, Mittelböhmen)

Alois Musil, fotografiert 1891

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/b/b9/Alois_Musil_-_Jugendbildnis.jpg

Alois Musil, fotografiert 1898

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/1/17/Alois_Musil_-_in_arabischer_Tracht.jpg

Alois Musil, fotografiert 1914

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Hoher Meißner, von Osterode aus und nach Süden gesehen

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75. Wiederkehr des Freideutschen Jugendtages. Hoher Meißner 1988

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Gedenktafel auf dem Meißner: Freideutscher Jugendtag 1913

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Frau-Holle-Teich mit Holzfigur der Frau Holle

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http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/eb/Frau-Holle-Teich_001.jpg

Das ist doch der Gipfel – des Meißners: Kalbe 720 m (nun, Kasseler Kuppe, 754 m, und Kasseler Stein, 748 m, sind noch etwas höher). Sehr viel Schnee, Frau Holle hat ganze Arbeit geleistet. Dezember 2009.

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Blick von der Kalbe, Juni 2007

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Burg Ludwigstein

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Angereiste Jungengruppe, 1948

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Alte Ansichtskarte von der Jugendburg

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Ludwigstein

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Volkstanz. Europäische Jugendwoche Burg Ludwigstein

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Enno Narten: Wandervogel, Bauingenieursstudent 1908, Hilfslehrer im Landesziehungsheim Haubinda 1914, Mitarbeiter bei der Gründung des Jugendrotkreuz nach 1945, Jugendpflegedezernent, Naturschutzaktivist, Protestierer gegen Wiederbewaffnung (dafür flog er wie bereits 1933 aus der SPD) und Vietnamkrieg. Enno Narten ist der Urheber des jugendbewegten Ludwigsteins.

http://burgludwigstein.de/Wer-war-Enno-Narten.411.0.html?&L=sjoqqalohrr

[6] Der vitruvianische Mensch ist eine berühmte, Zeichnung von Leonardo da Vinci aus dem Jahr 1492.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/22/Da_Vinci_Vitruve_Luc_Viatour.jpg

[7] „Auf Antrag der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) hat der UN-Menschenrechtsrat in Genf eine Resolution für ein weltweites Verbot der öffentlichen Diffamierung von Religionen verabschiedet. … In der Erklärung vom Freitag wird neben dem Islam keine andere Religion erwähnt.“

http://www.net-tribune.de/article/300307-194.php

[8] New Report by One Law for All

“Sharia Law in Britain: A Threat to One Law for All and Equal Rights”

http://www.onelawforall.org.uk/new-report-sharia-law-in-britain-a-threat-to-one-law-for-all-and-equal-rights/

[9] Hoher Meißner 1963: Rede von Professor Dr. Helmut Gollwitzer (Pfarrer; als Wehrmachtssoldat in russischer Kriegsgefangenschaft)

„Nichts einte diese “Bewegung” als der neue Lebensstil, der die äußere wie die innere Haltung prägte. Er aber genügte, damit wir uns wieder erkannten als verwandten Geistes über die Zäune der Anschauungen hinweg, die wir von den Älteren übernommen hatten. Seinetwegen fühlte ein Junge aus den rechts stehenden Gruppen der Bündischen Jugend sich den jugend-bewegten Sozialisten näher als den Angehörigen der Bismarckjugend und der Hitlerjugend.“

http://www.rundschau-hd.de/archives/2450/

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79 Antworten to “266. Hoher Meißner und Islam”

  1. Ex-Kulturinitiativler Says:


    1. Peter Lampasiak, Freie Waldorfschule Hannover-
    Bothfeld: „Bildung von kraftvollen Persönlichkeiten
    durch Erleben von freier Natur und künstlerischer
    Betätigung in kleinen Wandergruppen“

    16. Heidrun Roßdeutscher: Begegnung mit dem Islam
    über Sprachqualitäten und mit Hilfe von Suren aus dem
    Koran entsprechend einiger Wege der Waldorfpädagogik

    17. Alexej v. Stachowitsch: Religions- oder Ethikunterricht?
    Zu welchem Bild und zu welchem Handeln hin
    sollen Lehrer Schüler bilden?

    Quelle: Einladung zum 2. Bildungskongress der Kulturinitiative ‚lebendig leben’ vom 26.-28. Januar 2007, Ort: Jugendburg Ludwigstein (Veranstalter: VDH e.V. – Kulturinitiative ‚lebendig leben’ Gerhard Neudorf)

    http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/Faltblatt-Einladung+Programm2007.pdf

    Bildungskongress
    „Durch Bildung das Leben meistern“
    auf der Jugendburg Ludwigstein
    am 26.-28.1.2007

    „Auszugsweise erwähnt seien hier einige fachbezogene Angebote:

    – für Klassenlehrer und Biologen: Praktische Wildnispädagogik und Wandern und Zelten
    – für Klassen-, Deutsch- und Musiklehrer: Kommunikationstraining für Grundschüler mit Gongs nd
    Klangschalen, ferner: Integration von Kindern und Jugendlichen im Deutschunterricht, vor allem der Klassen 7 – 11
    – nicht nur für das Fach Musik: mitreißende internationale „Lieder“ und „Die Stimme im Lehrberuf“,
    – für Religions- und Ethiklehrer: eine AG zum Verhältnis der beiden Fächer und eine weitere AG zur
    Begegnung mit dem Islam

    Den besonderen Charme des Kongresses vermitteln die Morgenrunden und die kreativen Abende, die aus dem Kulturschatz der Wandervögel, Pfadfinder und ähnlicher Gruppen schöpfen, besonders aus den vielen Liedern, Tänzen und dem Theaterspielen – Anregungen für die Auflockerung und Verlebendigung des normalen Schulalltags.

    Der Abschluss am Sonntag dient auch Planungen für die Zukunft, vor allem der Schaffung eines neuen reformpädagogisch-orientierten Lehrer(fort-)bildungswerks.

    Informationen und schriftliche Anmeldung: Büro des VDH e.V.- Kulturinitiative, Gerhard Neudorf

    http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/Presseinformation%20zum%20Bildungskongress.pdf


    Heidrun Roßdeutscher, ehemalige Lehrerin an der
    Frauenschule auf dem Sattelberg (…)

    Christlich-Islamischer Dialog
    (Dr. Detlef Görrig)

    Schöpfung, Gottes- und Menschenbild in Christentum und Islam

    Scharia, Menschenrechte und Zehn Gebote – was ist für wen gerecht?

    Quelle: NMZ (Nordelbisches Zentrum für Weltmission und Kirchlichen Weltdienst)

    http://www.nmz-mission.de/fix/files/doc/nmz_halbjahresprogramm_2010.pdf


  2. Kalevala Says:

    Anthroposophie Hannover

    18. Juli 2011

    Christentum und Islam: Zum fünften Mal nun schon veranstalten Dr. Erhard Kröner und Arnold Suckau, zusammen mit der Pianistin Mirjam Westphal, die mit den Teilnehmern den Bach-Choral „Jesu, meine Freude“ einüben wird, die Studientage zur Religionserkenntnis.

    http://kultur.typepad.com/anthroblog-hannover/2011/07/christentum-und-islam-studientage-zur-religionserkenntnis-v-hannover-mit-kr%C3%B6ner-suckau-westphal.html

    24. März 2011

    Mein Steiner-Zitat (2): Selbstlos zuhören, künstlerisch empfinden – und Entwickeln geistiger Fähigkeiten

    Bemerkt soll werden, dass künstlerisches Empfinden, gepaart mit einer stillen, in sich versenkten Natur, die beste Vorbedingung für die Entwicklung der geistigen Fähigkeiten ist. Dieses Empfinden dringt ja durch die Oberfläche der Dinge hindurch und gelangt dadurch zu deren Geheimnissen.

    (Aus GA 10, „Wie erlangt man …“, S. 47)

    Nur wer durch selbstloses Zuhören es dahin bringt, dass er wirklich von innen aufnehmen kann, still, ohne Regung einer persönlichen Meinung oder eines persönlichen Gefühls, zu dem können die höheren Wesenheiten sprechen, von denen man in der Geheimwissenschaft spricht. Solange man noch irgendeine Meinung, irgendein Gefühl dem zu Hörenden entgegenschleudert, schweigen die Wesenheiten der Geisteswelt.

    (Aus GA 10: „Wie erlangt man …“, S. 52)

    http://kultur.typepad.com/anthroblog-hannover/2011/03/mein-steiner-zitat-2-selbstlos-zuh%C3%B6ren-k%C3%BCnstlerisch-empfinden-und-entwickeln-geistiger-f%C3%A4higkeite.html

    05. Juli 2010

    Peter Lampasiak – über viele Jahre Lehrer an der Waldorfschule Hannover-Bothfeld – hat ein Geschenk mitgebracht.

    http://kultur.typepad.com/anthroblog-hannover/2010/07/friedrichrittelmeyerhaus-hannover-grundsteinlegung-zum-neubau-johanni-2010.html

  3. Kalevala Says:

    vgl. bei:
    Die Christengemeinschaft
    in Wuppertal

    Fr 11.02.2011 20:00 Uhr
    Ist Gott der Eine? Arbeitsreihe Islam und Christentum mit Vorträgen und Seminararbeit
    Gott und Mensch

    Vortrag, Dr. Erhard Kröner, Pfarrer, Hannover

    Ist Gott der Eine?
    Dieser Titel ist die Überschrift zu einer umfangreichen Vortrags- und Seminarreihe, mit der wir uns dem Wesen des Islam und seinem Verhältnis zum Christentum nähern wollen.

    http://www.christengemeinschaft.de/gemeinden/1956/veranstaltungen/event.1956.36/index.html

  4. tom • tomáš přemysl Says:


    16. Heidrun Roßdeutscher: Verständigung zwischen Christentum und Islam als Beitrag zum Weltfrieden
    (Thema noch nicht bestätigt!)

    17. Alexej v. Stachowitsch: Religions- oder Ethikunterricht? Zu welchem Bild und zu welchem Handeln hin
    sollen Lehrer Schüler bilden?

    aus: Durch Bildung das Leben meistern
    Einladung zum 2. Bildungskongress der Kulturinitiative “lebendig leben”
    am 26.-28.1.2007

    http://kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/Einladung%2BProgramm2007-Fassung24November.pdf


  5. La tribu del águila púrpura Says:

    Petition an: Ties Rabe, Bildungssenator Hamburg
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    Gegen die geplante staatliche Waldorfschule in Hamburg

    Petition von
    GWUP – Die Skeptiker

    http://www.change.org/de/Petitionen/gegen-die-geplante-staatliche-waldorfschule-in-hamburg

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    ::

    Die Stadt wolle durch den Schulversuch verhindern, dass sich die soziale Segregation verschärfe

    In Wilhelmsburg hat fast ein Drittel der Einwohner keinen deutschen Pass, etwa drei Viertel der Minderjährigen haben einen Migrationshintergrund. Waldorfschulen sind im Bildungsbürgertum dagegen oft durchaus beliebt. …

    Wie genau die Klassen zwischen Lehrern mit und ohne Waldorfausbildung aufgeteilt und welche Elemente der Waldorfpädagogik übernommen werden sollen, ist momentan unklar. …

    Aktivist Sebastiani … hält es für unmöglich, die Waldorfpädagogik von ihren anthroposophischen Grundlagen zu trennen, wie es der Stadt offenbar vorschwebt. …

    aus: Johannes Schaible: Steiner vom Staat
    in: Süddeutsche 28.01.2013

    http://www.sueddeutsche.de/bildung/kritik-an-erster-staatlicher-waldorfschule-steiner-vom-staat-1.1583357

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    André Sebastiani: „Wenn man im Bezirk wohnt und sich keine großen Gedanken macht, wird das Kind in der Regel automatisch der nächstgelegenen staatlichen Schule zugewiesen. Und das könnte bald eben eine Waldorfschule sein. …

    Waldorfpädagogik ist gefährliche Esoterik, nichts daran ist objektiv. Ich habe Physik-Hefte von Waldorfschülern gesehen, in denen plötzlich von „freier Energie“ die Rede ist. Ein völlig unwissenschaftliches Konzept. In anderen Heften wird Atlantis als Wiege der Menschheit dargestellt. …

    Meine Befürchtung ist, dass es nicht bei ein paar guten pädagogischen Elementen bleibt, sondern man sich die ganze unsinnige Weltanschauung dahinter mit in die Schule holt.

    Der Bund der Freien Waldorfschulen hat in einer ersten Mitteilung zum Schulversuch „Waldorf light“ ausgeschlossen. Inzwischen haben sie die Mitteilung interessanterweise von ihrer Homepage gelöscht.“

    aus: „Waldorf ist unwissenschaftlich“ (André Sebastiani im Interview mit Bernd Kramer)
    in: taz 05.03.2013

    http://taz.de/Lehrer-ueber-Hamburger-Schulversuch/!112185/

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  6. bora, einst dj.bdh Says:

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    „Glut ist Geist!“, diesen Unsinn sagte, jedenfalls zuerst, nicht Guru Lamberty, sondern meinte allen Ernstes Gustav „Gusto“ Gräser:

    „Bursche, laß was flattern, wehen, tut mir doch nit so gesetzt. Bissel stürmisch muß es gehen, soll was Freudiges entstehen, tut was, was die Leut entsetzt! Tut mir nit so vereist!
    Glut ist Geist!“ (Gusto Gräser)

    http://www.leuchtenburg.de/glut-ist-geist-sonderschau.html

    Hier eine informative Übersicht zu Herrn Gustav Gräser genannt Gusto, dem österreichischen Künstler und Aussteiger, einer Kultfigur am MONTE VERITÀ

    http://www.gusto-graeser.info/

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Gr%C3%A4ser

    zeitweise war Gräser dem Kreis um die alternative Lebensgemeinschaft HUMANITAS des Lebensreformers und Malers Karl Wilhelm Diefenbach auf dem sogenannten Himmelhof zuzurechnen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Wilhelm_Diefenbach

    Lebensreformer Lamberty huldigte dem öffentlichen Tanz … und der weniger öffentlich betriebenen Fortpflanzung:

    Mit einer rasch wachsenden Anhängerschar zog Muck (eigentlich Friedrich Lamberty, den Spitznamen erhielt er wegen seiner Kleinwüchsigkeit) singend, predigend und tanzend durch die Lande; vom fränkischen Kronach kam er über Coburg bis zur Wartburg. In Erfurt sollen auf dem Domplatz mehr als 10.000 Menschen mit ihm verzückt gefeiert haben. Hermann Hesse setzte ihnen in seinem Werk „Die Morgenlandfahrt“ ein literarisches Denkmal.

    Die wilde Jungschar landete 1920 auf der Leuchtenburg. Das hoch über der Porzellinerstadt Kahla thronende Gemäuer hat bis heute seinen Romantikfaktor XXL bewahrt – ein passgenaues Sehnsuchtsziel der Jugend- und Naturbewegten. Zudem war in den ehrwürdigen Mauern gerade die erste Jugendherberge Thüringens eingerichtet worden. Muck und seine Getreuen zogen als allererste Gäste ein.

    Man lebte frisch und frei – gerne auch frei von jeglicher Kleidung. Was andere Ausflügler nicht so passend fanden. Es hagelte Proteste. Als dann noch herauskam, dass Jugendguru Muck in einer Art Haremswirtschaft reihenweise Gefolgsmädels geschwängert hatte, war es aus mit der Idylle. Die „Neue Schar“ flog hochkant raus aus der Leuchtenburg.

    Margit Boeckh

    http://www.t-online.de/reisen/deutschland/id_65390964/frei-und-nackt-auf-der-leuchtenburg.html

    Bildserie

    http://www.t-online.de/reisen/deutschland/id_65390964/frei-und-nackt-auf-der-leuchtenburg.html

    „Das müssen wir, wenn wir ehrlich sind, uns eingestehen und auch denen sagen, die noch an uns oder diesen Weg glauben. Unsere Aufrufe waren Aufrufe zum Rausch und unser Rufen nach Tiefe hatte oberflächliche Gefühlsschwelgereien zur Folge. Wir waren selbst schuld daran.“

    Rundbrief v. September 1923, zit. in: Ulrich Linse: Barfüßige Propheten. Erlöser der zwanziger Jahre. Berlin 1983, S. 243 Anm. 38.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Muck-Lamberty#Mucks_.E2.80.9ES.C3.BCndenfall.E2.80.9C

    Naja, es hat halt schon was erlebt, das Thüringer Gemäuer. 800 Jahre Leuchtenburg

    http://www.leuchtenburg.de/geschichte.html

    Leuchtenburg, Kulinarisches

    http://www.leuchtenburg.info/erlebnisessen.html

    Leuchtenburg, Porzellan

    http://www.leuchtenburg.info/der-baufortschritt.html

    Erregtheit ist eben nicht dasselbe wie Klugheit, „Glut“ ist eben nicht „Geist“!

    Damit ist es an der Zeit, an fünf wichtige Meissnerfahrer von 1913 zu erinnern:

    Knud Ahlborn

    http://de.wikipedia.org/wiki/Knud_Ahlborn

    Walter Hösterey genannt Walter Hammer

    http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_H%C3%B6sterey

    Hans Paasche

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Paasche

    Enno Narten

    http://de.wikipedia.org/wiki/Enno_Narten

    Wilhelm Flitner

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Flitner

    ::

  7. Machandelboom Says:

    Meißnertreffen 2013: Rechte Bünde ausgeschlossen!

    … Der Philosoph Walter Benjamin erklärte schon auf dem Treffen 1913 dass erst wenn Chauvinismus und Antisemitismus keine Rolle mehr spielten, von einer wirklich freideutschen Jugend die Rede sein könnte. …

    Während beim letzten großen Treffen 1988 zwar völkische und teils nationalistisch eingestellte Bünde wie die “fahrenden Gesellen” unbehelligt am Meißnertreffen teilnehmen konnten, so hatte man sich jedoch darauf verständigt, das offen rechtsextremistische Gruppen wie die Wiking-Jugend oder der Bund Heimattreuer Jugend (BHJ), der sich gerade den Namenszusatz Freibund gegeben hatte, von der Veranstaltung ausgeschlossen seien.

    Als dann doch eine Gruppe des BHJ auf dem Lagerplatz auftauchte, sollte sie des Platzes verwiesen werden. Zeugen berichten, dass dies letzlich daran scheiterte, dass einer der Verantwortlichen die Gruppe unauffällig in seinem eigenen Zelt unterbrachte. Derselbe – heute über 90jährige – ehemalige Verantwortliche tritt heute nach wie vor für eine Akzeptanz gegenüber dem Freibund ein.

    Im Hinblick auf das anstehende Meißnerlager 2013, zu dem wieder einige tausend junge Menschen erwartet werden, kam es bereits im Vorfeld zu heftigen Diskussionen um die Teilnahme völkischer und nationalistischer Jugendbünde. …

    Am 28. Februar fand nun die so genannte “Bundesführerversammlung” statt, die neben anderen Gremien der Vorbereitung des Meißnerfestes dient. Insgesamt waren 35 Jugendbünde vertreten. Jeder Bund war bei der Abstimmung mit einer Stimme ausgestattet. …

    Im Ergebnis der Abstimmung, wurden mit großer Mehrheit der Freibund – Bund heimattreuer Jugend, die Fahrenden Gesellen – Bund für Deutsches Leben und Wandern, der dazu gehörige Deutsche Mädelwanderbund, der Sturmvogel – Deutscher Jugendbund und die Deutsche Gildenschaft von den weiteren Vorbereitungen und der Teilnahme am Meißnerlager ausgeschlossen. …

    Hier zitiert aus: Rechte Jugendbünde. Ein Blog über völkische und neurechte Gruppen

    Dort veröffentlicht am 09. April 2010

    http://rechte-jugendbuende.de/?p=923

  8. La tribu del águila púrpura Says:

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    Ein Jugendforscher ist überzeugt: Es braucht wieder mehr humanistische Werte. Alles der Ökonomie unterzuordnen, führe zu „absoluter Verblödung“.

    Der Wiener Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier sieht die Zukunftsperspektiven der jungen Generation pessimistisch. „Sie ist auf dem besten Wege, in die absolute Verblödung geführt zu werden“ …

    Der Verzicht auf kulturelle Bildung werde die demokratische Grundordnung über kurz oder lang gefährden, weil der Nachfolgegeneration die politische Urteilsfähigkeit fehle.

    Mittelbayerische Zeitung 18.07.2013

    http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10015&pk=940050

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    Das Germanische Nationalmuseum zeichnet ab Ende September die Wege der deutschen Jugendbewegung nach – von den Wandervögeln bis zum Open Air.

    Den Ersten Weltkrieg bejubelten viele junge Leute noch als großes gemeinschaftliches Abenteuer, heißt es in der Ankündigung. Sie zogen 1914 begeistert auf „Große Fahrt“, kamen jedoch desillusioniert zurück. In der zunehmenden Politisierung suchte die Jugendbewegung neue Wege. Aus dem Wandern wurde das Marschieren. Ein Meer von Flaggen soll in der Ausstellung die Suggestion von Symbolen und die Verführbarkeit der Jugendlichen durch politische Ideologien vermitteln. Dies machten sich die Nazis mit ihrer Hitlerjugend zunutze.

    Mittelbayerische Zeitung 07.08.2013

    http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/kultur/artikel/jugendbewegung-im-museum/947465/jugendbewegung-im-museum.html

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  9. bora Says:

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    Erster Freideutscher Jugendtag: Woodstock auf Wilhelminisch
    Von Barbara Stambolis und Johanna Lutteroth

    Der Lebensreformer Hans Paasche begeisterte sich: Endlich sei er jungen Menschen begegnet, die „gehen konnten und springen, sprechen, lachen und singen“. In seinem Buch „Die Forschungsreise des Afrikaners Lukanga Mukara ins innerste Deutschland“ legte er seine Beobachtungen der fiktiven Figur eines afrikanischen Stammeshäuptlings in den Mund. „Sie hatten kein Leibgerüst und keine Zwangsschuhe. […] Ihr eigenes Haar hing in goldenen Flechten über den Rücken und Kränze roter Beeren schmückten ihre Köpfe.“ …

    Ein knappes Jahr später brach der Erste Weltkrieg aus. Danach war nichts mehr, wie es einmal war. Die Teilnehmer des Meißner-Ereignisses von 1913 aber sprachen später noch oft von der Aura des Ortes. Für viele von ihnen war es der Beginn einer jugendbewegten Zeitrechnung. Etwa für den Sozialdemokraten Carlo Schmid, einen der Väter des Grundgesetzes. Als er im Jahre 1975 den von dem Hamburger Kaufmann Alfred Toepfer gestifteten Hansischen Goethe-Preis erhielt, kam er noch einmal auf der Ereignis zu sprechen. „Die Welt“ beschrieb die Szene damals so: „Er blickt Herbert Weichmann an und Alfred Toepfer und macht vom Bankett im Atlantik-Hotel weg einen Gedankensprung über sechs Jahrzehnte: Wir waren alle drei auf dem hohen Meißner.“

    http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackgroundXXL/a28102/l11/l0/F.html

    Zum Weiterlesen:
    Barbara Stambolis (Hg.): „Jugendbewegt geprägt. Essays zu autobiographischen Texten von Werner Heisenberg, Robert Jungk und vielen anderen“, V&R unipress 2013, 819 Seiten.

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    Bürgerliche Kultur und ihre Reformbewegungen
    Wolfgang Kruse auf bpb am 27.09.2012

    Eine weitere soziale Reformbewegung mit bürgerlicher Schwerpunktsetzung wurde von der Jugend getragen. An ihrem Anfang stand die Wandervogelbewegung, die 1896 in Berlin-Steglitz ihren Ausgang nahm, als eine Gruppe von Gymnasiasten begann, Wanderungen ohne Beteiligung Erwachsener zu unternehmen. Dieses Vorbild fand schnell eine große Zahl von Nachahmern, überall in Deutschland und bald auch darüber hinaus bildeten sich Gruppen von Wandervögeln überwiegend männlichen Geschlechts. Da Mädchen in den männerbündisch geprägten Gruppen oft nicht zuglassen wurden, gründeten sie 1905 einen „Bund der Wanderschwestern“. Vielfältige Konflikte über die Beteiligung jüdischer Jugendlicher führten schließlich 1912 auch zur Gründung eines zionistischen „Wanderbundes Blau-Weiß“. Im proletarischen Umfeld bildeten sich ebenfalls unabhängige wandernde Jugendgruppen, die allerdings seltener einen männerbündischen Charakter pflegten und Mädchen integrierten. Alle diese Jugendlichen wollten in ihrer Freizeitgestaltung unabhängig sein und den einschränkenden Bedingungen von Schule und Elternhaus entgehen, zugleich eine naturverbundene, von romantischen Idealen und dem Wunsch nach Gemeinschaftserlebnissen geprägte Lebensweise pflegen.

    Der Wandervogel war ein Ausdruck davon, dass die Jugend sich generell immer stärker zu einer eigenen, von der abhängigen Kindheit ebenso wie von den Verantwortungen und Zwängen der Erwachsenenwelt separierten Lebensphase mit einer besonderen Anziehungskraft entwickelte. So entstand geradezu ein Jugendkult, der im Jugendstil seinen künstlerischen Ausdruck fand. Ein breites Spektrum spezifischer Jugendorganisationen wurde gegründet, von christlichen oder vaterländischen Jünglings- und Jungfrauen-, Lehrlings- und Gesellenvereinen über die um sich greifende Pfadfinderbewegung bis hin zu jüdischen und proletarisch-sozialistischen Jugendorganisationen, die sich besonders für Antimilitarismus und Kriegsgegnerschaft engagierten. Ihren Höhepunkt erlebte die unabhängige Jugendbewegung, als am 11./12. Oktober 1913 auf dem Hohen Meißner bei Kassel der Erste Freideutsche Jugendtag durchgeführt wurde. Ihr Selbstverständnis wurde in der sog. Meißnerformel auf den Punkt gebracht: „Die Freideutsche Jugend will nach eigener Bestimmung, vor eigener Verantwortung, in innerer Wahrhaftigkeit ihr Leben gestalten. Für diese innere Freiheit tritt sie unter allen Umständen geschlossen ein. Zur gegenseitigen Verständigung werden Freideutsche Jugendtage abgehalten. Alle gemeinsamen Veranstaltungen der Freideutschen Jugend sind alkohol- und nikotinfrei.“

    http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/kaiserreich/139652/buergerliche-kultur-und-ihre-reformbewegungen

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  10. dj.bdh Says:

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    Was heißt eigentlich: Grundgesetz?“
    Rede des Abgeordneten Carlo Schmid im Parlamentarischen Rat, 8. September 1948 [StenBer. S. 70ff]
    Abg. Dr. SCHMID (SPD)

    Nun erhebt sich die Frage: Soll diese Gleichheit und Freiheit völlig uneingeschränkt und absolut sein, soll sie auch denen eingeräumt werden, deren Streben ausschließlich darauf ausgeht, nach der Ergreifung der Macht die Freiheit selbst auszurotten? Also: Soll man sich auch künftig so verhalten, wie man sich zur Zeit der Weimarer Republik zum Beispiel den Nationalsozialisten gegenüber verhalten hat? Auch diese Frage wird in diesem Hohen Hause beraten und entschieden werden müssen. Ich für meinen Teil bin der Meinung, daß es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, daß Sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft.

    Ja, ich möchte weiter gehen. Ich möchte sagen: Demokratie ist nur dort mehr als ein Produkt einer bloßen Zweckmäßigkeitsentscheidung, wo man den Mut hat, an sie als etwas für die Würde des Menschen Notwendiges zu glauben. Wenn man aber diesen Mut hat, dann muß man auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen.

    http://www.krr-faq.net/pdf/redeschmid.pdf

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    Carlo Schmid wurde 1896 in Perpignan (Südfrankreich) geboren. Sein aus Württemberg stammender Vater Joseph Schmid war Privatgelehrter und Dozent an der Universität Toulouse, die Mutter Anna Erra war Französin. Seine Kindheit verbrachte Schmid in Weil der Stadt, wohin die Familie ein Jahr nach seiner Geburt übersiedelte. Dort war sein Vater fünf Jahre lang Schulleiter und Lehrer der Realschule. 1908 zog die Familie nach Stuttgart um, wo Schmid das humanistische Karls-Gymnasium besuchte und im Frühjahr 1914 das Abitur ablegte. In seinen letzten Schuljahren wurde Schmid im Wandervogel aktiv, wo er Arnold Bergstraesser kennenlernte.[1] Er nahm von 1914 bis 1918 als Soldat am Ersten Weltkrieg teil und kämpfte unter anderem bei Verdun. Nach dem Krieg absolvierte er ab 1919 ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Eberhard Karls Universität Tübingen, das er 1921 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Nach dem Referendariat legte er 1924 das zweite Staatsexamen ab. 1923 erfolgte mit der Arbeit Die Rechtsnatur der Betriebsvertretungen nach dem Betriebsrätegesetz seine Promotion zum Doktor juris.

    Er ließ sich zunächst als Rechtsanwalt in Reutlingen nieder, trat aber schon 1925 als Gerichtsassessor in den Justizdienst des Landes Württemberg ein. Von 1927 bis 1931 war er Richter am Amtsgericht und später Landgerichtsrat in Tübingen.

    Von 1927 bis 1928 war er für eine Tätigkeit als Referent am Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches Öffentliches Recht und Völkerrecht in Berlin beurlaubt. 1929 erfolgte an der Eberhard Karls Universität Tübingen, wo er seit 1930 als Privatdozent tätig war, seine Habilitation mit einer Arbeit über die Rechtsprechung des Ständigen Internationalen Gerichtshofes. 1931 und 1932 übernahm er die Leitung des Lagers des Freiwilligen Arbeitsdiensts.

    Während des Nationalsozialismus

    Nach der Machtübernahme durch die NSDAP gründete er mit Kollegen und Studierenden in Münsingen einen Freiwilligen-Arbeitsdienst, in welchem arbeitslose Jugendliche zusammen mit Studenten in einem Steinbruch arbeiteten. Hintergrund war die Hoffnung Schmids, durch persönlichen Einsatz die Jugendlichen vor der radikalen Massenbewegung des Nationalsozialismus zu bewahren.

    1933 erhielt Schmids Personalakte aufgrund seiner Tätigkeiten einen Sperrvermerk. Um einer Entlassung zu entgehen, trat er dem Bund Nationalsozialistischer Deutscher Juristen bei. Öffentlich bezeichnete er dennoch den Nationalsozialismus als Philosophie von Viehzüchtern, angewandt am verkehrten Objekt. Nur durch Unterstützung eines NS-Studentenführers konnten schwerwiegende Konsequenzen verhindert werden. 1940 wurde er zur Wehrmacht einberufen und war bis 1944 als Kriegsgerichtsrat der Oberfeldkommandantur in Lille/Frankreich zugeteilt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Carlo_Schmid

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  11. Dat Kowelenzer Schängelche Says:

    Stichwort Balduinstein. Zu lesen auf der Seite von Jugendburg Ludwigstein, gute Übersicht über die wichtigsten Pressequellen

    Urteil zu Missbrauch in der Jugendbewegung

    Am 11. Juni 2013 wurde ein früherer Pfadfinder- und Wandervogelführer vor dem Landgericht in Saarbrücken zu 2 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt. Der Angeklagte habe bewußt das Vertrauen der manipulierbaren Jugendlichen zur Befriedigung seiner eigenen sexuellen Bedürfnisse ausgenutzt. Das Gericht erkannte, dass es neben Reformpädagogik und katholischen Internaten mit der Jugendbewegung ein weiteres Milieu gebe, in dem sexuelle Verhältnisse zu Minderjährigen akzeptiert und ideologisch legitimiert seien. Darüber hinaus sah es das Gericht als erwiesen an, dass am hohen Schädigungsriskiko für die Betroffenen kein Zweifel bestünde. Nachdem an drei Verhandlungstagen Zeugen und Betroffene teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgesagt hatten, sprach der Richter in der Urteilsbegründung von einem hohen Organisationsgrad und dem systematischen Beschaffen von geeigneten Minderjährigen. Weitere Ermittlungen laufen, Gerichtstermine werden folgen.

    http://www.burgludwigstein.de/Urteil-Juni-2013.747.0.html

    Erzieher Markus M. räumt ein, jahrelang Sex mit Minderjährigen gehabt zu haben

    http://www.bild.de/news/inland/erzieher/erzieher-missbraucht-pfadfinder-30631846.bild.html

    Die Jugendschutzkammer des Landgerichts hat gestern einen 37 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Trier-Saarburg wegen sexuellen Missbrauchs Schutzbefohlener zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Der gelernte Erzieher hat grundsätzlich zugegeben, sich zwischen 2004 und 2006 an männlichen Jugendlichen sexuell vergangen zu haben (wir berichteten). …

    Der Angeklagte stammt aus dem Regionalverband Saarbrücken und leitete einen Pfadfinderstamm mit männlichen Jugendlichen. Später wechselte er mit seiner Gruppe zu den „Autonomen Wandervögeln“. Eine Zeugin, ebenfalls Erzieherin und Leiterin einer Pfadfindergruppe, berichtete, sie sei vom Angeklagten regelrecht herausgedrängt worden. Warum, habe sie damals nicht geahnt, heute wisse sie, dass er bei den Jungs freie Hand haben wollte. …

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarland/Pfadfinder-Betreuer-muss-wegen-Missbrauchs-ins-Gefaengnis;art2814,4816598

    Der Angeklagte stammt aus dem Regionalverband Saarbrücken und hat eine Ausbildung als Erzieher abgeschlossen. Er arbeitete zunächst in einem saarländischen Kinderheim und bis zuletzt in einer Außenstelle der Einrichtung in Rheinland-Pfalz. Im Oktober vergangenen Jahren, als die Vorfälle ans Licht kamen, wurde er entlassen.

    Gemeinsam mit seiner damaligen Frau, einer Diplom-Religionspädagogin, leitete er eine Pfadfindergruppe im Regionalverband. Später gründeten beide die Organisation „Autonome Wandervögel“ mit ähnlichen Aktivitäten wie Reisen, Zeltlagern und Gruppenabenden. Seine Frau wusste von den verbotenen Kontakten, hat aber darüber hinweggesehen. Vor die Wahl gestellt, damit aufzuhören, hat er sich von ihr getrennt. Sie ist inzwischen wieder verheiratet und hat die Übergriffe erst im vergangenen Jahr angezeigt, da sie Angst hatte, man werde ihr nicht glauben, da die Opfer aus Scham schwiegen.

    Saarbrücker Zeitung vom 31.5.2013

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarland/Pfadfinder-Betreuer-soll-Jugendliche-sexuell-missbraucht-haben;art2814,4801443

    Päderasten in der Jugendbewegung

    Bei den Wandervögeln soll ein leitendes Mitglied Jugendliche missbraucht haben. Sexuelle Gewalt gegen Schutzbefohlene ist Teil ihrer über 100-jährigen Geschichte.

    http://www.taz.de/!117879/

  12. Dat Kowelenzer Schängelche Says:

    Burg Balduinstein: Noch mehr Jungen missbraucht?

    Koblenz/Balduinstein – Gegen einen Gruppenführer der Wandervögel sind erneut schwere Vorwürfe sexuellen Missbrauchs bekannt geworden. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat nach Informationen unserer Zeitung gegen einen 53-jährigen Mann Anklage wegen Kindesmissbrauch (24 Fälle) und Missbrauch von Schutzbefohlenen (drei Fälle) erhoben.

    Rhein-Zeitung 19.06.2013

    http://www.rhein-zeitung.de/region_artikel,-Burg-Balduinstein-Noch-mehr-Jungen-missbraucht-_arid,611652.html

    Das Gericht sah es als erwiesen an, dass es vielfach zu sexuellen Übergriffen gekommen ist, auch in Balduinstein, wo der unabhängige Bund in Gebäuden an der Burgruine der Lahngemeinde gegründet worden ist. …

    Laut Staatsanwaltschaft hat der 37-Jährige eine Vielzahl sexueller Kontakte zu den ihm anvertrauten Jugendlichen gepflegt und deren „eingeschränkte Fähigkeit zur Selbstbestimmung ausgenutzt“. Die Vorwürfe reichen vom Streicheln über den Bauch über die Stimulation der Geschlechtsteile bis hin zum Analverkehr. Bei dem Prozess in Saarbrücken ging es um insgesamt elf Fälle, zu denen es im Zeitraum von 2004 bis 2006 gekommen sein soll. Laut einem Bericht der Saarbrücker Zeitung leitete der Mann gemeinsam mit seiner damaligen Frau, einer Diplom-Religionspädagogin, eine Pfadfindergruppe im Regionalverband Saarbrücken. Später kam es dann zur Gründung der Organisation „Autonome Wandervögel“. Seine Frau wusste wohl von den verbotenen Kontakten, habe zunächst darüber hinweggesehen. Die Beziehung scheiterte aber schließlich daran. Die mittlerweile wieder verheiratete Frau hat die Übergriffe erst im vergangenen Jahr angezeigt.

    Rhein-Zeitung 16.06.2013

    http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-Pfadfinderfuehrer-hat-Kinder-missbraucht-_arid,610538.html

  13. dj.1.11 - Ἥλιος Says:

    Denkfeindlich über „brausendes Jugendleben“ schwadronierend, lobte Karl Vogt (Ludwigstein) den Jugendbund Pfadfinderschaft Luchs. Stichwort Horst Schweitzer, Hofgeismar.
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    Er sei als 14-Jähriger von einem anderen Pfadfinder sexuell missbraucht worden, sagte Müller: Von Horst S., der damaligen Nummer eins unter den Pfadfindern in Nordhessen und Südniedersachsen und zugleich Lehrer an der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel. Gegen Horst S., der mittlerweile verstorben ist, erheben immer mehr Opfer schreckliche Vorwürfe. Es geht um Missbrauch und Vergewaltigung. Nun packt erstmals ein damaliger Pfadfinderführer aus, der Horst S. gut kannte. Nicht anonym, sondern mit vollem Namen: Hans Heintze, heute 70 Jahre alt, pensionierter Lehrer für Deutsch und Geschichte an einem Gymnasium in Hannover.

    Heintze gründete in seiner Jugend in Südniedersachsen einige Pfadfindergruppen. Dadurch kam er in Kontakt zu Horst S., der als Bundesführer des Pfadfinderbundes „Großer Jäger“ die Szene in Nordhessen und Südniedersachsen beherrschte. Horst S., so erinnert sich Heintze, war ein dominanter Mann: „Wenn der in einen Saal kam, war der Saal plötzlich voll.“ Der kugelrunde Horst S. sei nicht nur äußerlich eine imposante Gestalt gewesen: „Er konnte reden, und er war ein Machtmensch.“

    Einer, der seine Interessen auch skrupellos durchgesetzt habe. Er habe sich Seilschaften errichtet und sei auch nicht vor Erpressung zurückgeschreckt. Wer gegen ihn war, dem drohte er mit Klagen, erinnert sich Heintze.

    Dass der Pfadfinderboss auf kleine Jungs in kurzen Hosen stand, habe man damals auch bei den Pfadfindern geahnt. Es gab viele Hinweise, sagt der pensionierte Lehrer: Horst S. habe stets seine Favoriten gehabt, mit denen er sich auch öffentlich umgab. Auf der anderen Seite sei es ihm anfangs gelungen, seine Pädophilie gut zu tarnen. Er habe flammende Reden gegen die Homosexualität gehalten. …

    Im Jahr 1948 hatte Horst S. die Pfadfindersippe „Luchs“ im Stamm „Großer Jäger“ gegründet. Heute, nach den Vorwürfen gegen Horst S., distanzieren sich die „Luchse“ von ihrem Gründer. Auf der Homepage der Pfadfinder heißt es unter anderem:

    Bis vor Kurzem waren auf dieser Seite zwei Texte zu lesen, die sich mit den Verdiensten des Gründers und langjährigen Führers der Pfadfinderschaft Luchs, Horst S., befassten … Was nun durch die besagten Äußerungen ans Licht kommt, war uns bisher nicht bekannt, und wir sind selbst in einem erheblichen Maß erschüttert …

    Quelle: HNA 20.04.2010

    https://www.hna.de/lokales/kassel/ein-skrupelloser-machtmensch-722792.html

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    Als „der alte Luchs“ Horst S. im Jahre 2006 im Alter von 77 Jahren verstarb, schilderten die Nachrufe seine „charismatische Persönlichkeit“, seinen „unermüdlichen Einsatz“, seine „Gestaltungsfähigkeit“ und seine „pädagogische Überzeugungsfähigkeit“. Sein bündischer Lebenslauf ließ sich sehen. Er gehörte zu den Wiederbelebern der Bünde nach dem zweiten Weltkrieg …

    Weitere Mitschüler seien betroffen gewesen, in einem Fall sogar eine Strafanzeige erfolgt. Die Ermittlungen seien jedoch wegen schwieriger Beweislage eingestellt worden. Vermutet wird jedoch, dass eine indirekte Folge der Ermittlungen der berufliche Wechsel von Horst S. nach Spanien war. Unerklärlich jedoch, wieso er nach Rückkehr wieder an seiner alten Schule unterrichten durfte. In Folge des Artikels meldeten sich weitere Betroffene zu Wort, darunter auch Schüler des Gymnasiums in Kassel, an welchem Horst S. unterrichtet hatte. Der Pfadfinderbund „Großer Jäger“ setzte sich offen mit den Vorwürfen auseinander und schilderte gegenüber der Presse, der Ausschluss von Horst S. aus ihrem Bund 1970 sei nicht grundlos geschehen. …

    Quelle: scouting 02-10

    http://scouting.de/missbrauchstater-auch-unter-anerkannten-bundischen-personlichkeiten/

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    aus dem Kommentarbereich vom 26.09.2012, danke für den Mut, das Thema Kindesmissbrauch anzusprechen:

    Und welcher davon hatte die Ehre, dem Vor-Sitzenden vorm Einschlafen den großen Elch aus der Düne zu ziehen?

    Ich weiß, worauf du anspielst, Zoltan. Soweit ich weiß, hat besagter Fürst aber immer wieder seinen Kopf aus der Schlinge ziehen können. Horrido nach HD!

    Was ich nicht verstehe: Warum hielt ihm der Luchs immer noch den Lachs (oder die Stange), nachdem der Jäger ihn endlich “abgeschüttelt“ hat?

    Keine Ahnung! War alles schon nach meiner Zeit bei den Marburger Pfadfindern …

    http://www.myheimat.de/marburg/freizeit/unser-damaliger-bundesvorsitzender-horst-schweitzer-mit-woelflingen-in-karlshafen-m433816,84713.html

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  14. La tribu del águila púrpura Says:

    Kinderportal der Bundesweiten Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs.

    Mit trau-dich.de richten wir uns an acht- bis zwölfjährige Mädchen und Jungen. In dieser Entwicklungsphase beginnen Kinder, auch unabhängig von ihren Eltern, ihre Umwelt zu entdecken. Eine spannende Zeit und eine besondere Herausforderung für jene, die für die Förderung und den Schutz der Kinder verantwortlich sind. Aus diesem Grund ist es ein zentrales Anliegen der Initiative, Mädchen und Jungen über ihre Rechte aufzuklären, über sexuellen Missbrauch zu informieren, Unsicherheiten abzubauen und sie zu bestärken.

    http://www.trau-dich.de/

  15. bdh (dj.1.11 - helios) Says:

    Präventionsmaterial für Mädchen und Jungen

    http://www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/Praeventionstheater/600_maedchen_jungen_praeventionsmaterialien.php

    Comics, Bilderbücher, Spiele, unter anderem von Ursula Enders und Dorothee Wolters.

    http://www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/Praeventionstheater/620_kinderbuecher_comics_spiele.php

  16. Machandelboom Says:

    Na endlich!!! Der nach rechtsaußen verantwortungslos offenen Burg Ludwigstein werden die Gelder gestrichen
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    Eklat um rechte Umtriebe auf Burg Ludwigstein
    Hier auf: Störungsmelder 23. Oktober 2013

    Auf der Jugendburg Ludwigstein in Hessen sind völkische Jugendbünde willkommen. Bei einem Treffen Anfang Oktober gaben sich prominente rechte Publizisten die Klinke in die Hand. Hessens Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) hat nun sämtliche finanzielle Zuwendungen bis zu einer Klärung der Verhältnisse auf der Burg eingefroren.

    Von Jesko Wrede

    Sozialminister Grüttner erklärt nach Anfrage des Störungsmelders: „Solange die aufgeworfenen Fragen und Vorwürfe nicht eindeutig geklärt sind, werden keine Landesmittel mehr fließen. Das betrifft alle Zuwendungen, auch Entscheidungen über Investitionsförderungen, die derzeit anstehen. Das Hessische Sozialministerium wird sehr zeitnah das Gespräch mit den Vertretern der Jugendburg Ludwigstein suchen und die Vorwürfe prüfen.“

    http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2013/10/23/eklat-um-rechte-umtriebe-auf-burg-ludwigstein_14239

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    Hessisches Sozialministerium friert Burg Ludwigstein sämtliche Fördermittel ein

    Auf der Jugendburg Ludwigstein in Hessen sind völkische Jugendbünde willkommen. … Hessens Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) hat nun sämtliche finanzielle Zuwendungen bis zu einer Klärung der Verhältnisse auf der Burg eingefroren.

    Burg Ludwigstein … gilt … der Pfadfinder- und Wandervogelbewegung als Heim und geistiges Zentrum. Das Hessische Staatsarchiv betreibt hier eine Außenstelle, das „Archiv der Jugendbewegung“. Es finden Bildungsangebote und internationale Begegnungen statt. Doch seit einigen Jahren riskieren die Verantwortlichen vor Ort den guten Ruf der Jugendburg und ihrer Bildungsstätte.

    So kamen bei einem „Markt der Jugendbewegung“ am 3. Oktober nicht nur einige Pfadfindergruppen auf die Burg, sondern auch herausragende Vertreter rechter Kaderschmieden. …

    Auf dem „Markt der Jugendbewegung“ war etwa Götz Kubitschek zugegen. Der ehemalige Gildenschafter, frühere Autor der Jungen Freiheit und Leiter des Instituts für Staatspolitik betreibt heute mit der „Edition Antaios“, einen nationaloppositionellen Verlag. Am Wochenende nach der Meißnerfahrt war Kubitschek in Berlin. Dort stellte er mit dem Freibund-Mitglied und Publizisten Felix Menzel zum zweiten Mal den „Zwischentag“ auf die Beine, eine Messe rechter bis extrem rechter Initiativen, Verlage und Organisationen. Menzel versuchte jüngst vergeblich, sich juristisch gegen die Aussage des Autors dieses Artikels zu wehren, sein Onlinemagazin „Blaue Narzisse“ weise eine „geistige Nähe zu mutmaßlichen NSU-Sympathisanten auf“. 2007 sagte Menzel in einem Interview in der Zeitschrift „Sezession“ des Instituts für Staatspolitik, dass das Engagement in jugendbewegten Gruppen einer „rechten Milieubildung“ dienen solle.

    Auf dem Hohen Meißner fand vom 2. bis 6. Oktober das Gedenken an den „1. Freideutschen Jugendtag“ im Oktober 1913 statt. Zu den Hauptfeierlichkeiten kamen zirka 3500 Menschen, überwiegend Pfadfinder und Wandervogelgruppen, zusammen, um ihr Jubiläum zu begehen. Völkischen Bünden war eine Absage erteilt worden. Schon bei einem Vorbereitungstreffen 2010 waren sie von der Vorbereitung und Durchführung des „Meißnerlagers“ ausgeschlossen worden. …

    Auch Dieter Stein, Chef der rechtsnationalen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ hatte sich mit zwei seiner Kinder zu der Meißner-Fahrt eingefunden, die von der thüringischen Burg Hanstein über die Veranstaltung auf Burg Ludwigstein zum Hohen Meißner führte. Auch Stein wird in dem Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung genannt. …

    Im Zuge einer szeneinternen Debatte veröffentlichten die Gremien der Jugendburg Ludwigstein eine gemeinsame „Erklärung zur offenen Burg“. Es ging hierbei um die Frage, ob Mitglieder des „Freibund-Bund heimattreuer Jugend“ oder des von der 1994 verbotenen Wiking-Jugend abgespaltenen „Sturmvogel – Deutscher Jugendbund“ zu Veranstaltungen der Jugendburg zugelassen werden sollten. Seitdem nimmt nicht nur der Freibund an Burgveranstaltungen wie dem jährlichen Kirschenfest oder dem ebenfalls jährlich stattfindenden „Beräunertreffen“ teil. Auch der „Deutsche Mädelwanderbund“, die „Fahrenden Gesellen – Bund für deutsches Leben und Wandern“ und die Deutsche Gildenschaft besuchen zu diesen Anlässen die Burg – und nutzen diese auch für eigene Veranstaltungen.

    So feierten im Mai 2009 die „Fahrenden Gesellen“, die nicht mit reisenden Handwerksgesellen zu verwechseln sind, ihr 100-jähriges Bestehen auf der Burg. Im September 2010 urteilte das Landgericht Berlin mit Hinweis auf die Schriften des Vereins, dass die Aussage, die „Fahrenden Gesellen“ seien „verbandelt mit führenden Rechtsradikalen und propagieren ein Deutschlandbild in den Grenzen von 1939“ als legitime Meinungsäußerung zu werten sei (Aktenzeichen 27 O 288/10). Schon kurz nach der Gründung wurde in das „Bundesgesetz“ der Fahrenden Gesellen ein „Arierparagraph“ aufgenommen, der festlegte, dass jüdische Menschen von der Mitgliedschaft ausgeschlossen waren. Heute besagt das Bundesgesetz, das nur „unbescholtene Deutsche“ Mitglied des Vereins werden können. Ein Mitglied der Fahrenden Gesellen fungierte als Bauleiter bei der Errichtung eines neuen Gebäudes auf der Burg. Das Bundesfamilienministerium teilte auf Anfrage mit, dass das Bauvorhaben mit einer Summe von 150.000 Euro gefördert, das Hessische Sozialministerium gibt an, dass die gesamte Fördersumme 350.000 Euro im Jahr 2009 und weitere 150.000 Euro in 2011 betrug. …

    (Quelle: rechte-jugendbuende)

    http://recherche34.wordpress.com/2013/10/23/hessisches-sozialministerium-friert-burg-ludwigstein-samtliche-fordermittel-ein/

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  17. Cees van der Duin Says:

    aus den Opferberichten vom Aloisiuskolleg (AKO), einer renommierten Jesuitenschule, sowie ein Missbrauchsfall aus einer anderen Parallelwelt, ebenfalls in Bonn-Bad Godesberg
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    1950
    Leo Nominativ
    Bei den Frischlingen

    … Es ist, wie es immer ist: Der große schwarze Mann legt sich auf sein Bett und ich soll im Raum umhergehen. Dabei läßt er mich nicht eine Sekunde aus den Augen. In der Ecke steht ein Betstuhl. Auf dem Schreibtisch liegen Klassenarbeitshefte. An der Wand hängt ein Bild des Gekreuzigten. Die Wunden müssen furchtbar weh tun. Nach endlosen Minuten, ich weiß ja, was jetzt kommt, weil es immer kommt, muss ich mich zu ihm auf die Bettkante setzen. Dann fängt er an, mich zu befingern. Ich erstarre zur Salzsäule. Er greift in meine Hose. Hinter mir
    liegend, tut seine Hand, was sie will. …

    1961
    Hans Genitiv
    Frontbericht von der jesuitischen Kasuistik

    … Wer von uns Schülern gegen diese ehernen Regeln verstieß, also unkeusch war und Sünden, ja Todsünden beging, mußte Kolleg und Internat über Nacht und ohne jede Gnade verlassen, auch wenn er nur als Sekundaner beim Tanztee in der Stadthalle mit – horribile dictu – Mädchen getanzt oder sich an der Bushaltestelle mit ihnen unterhalten hatte. Das Kolleg hatte überall Spione und glaubte grundsätzlich allen Zuträgern. Ständig forderten die Patres uns Schüler direkt oder indirekt auf, ihnen unser Wissen oder Halbwissen über Verborgenes und Verbotenes zu offenbaren. …

    1962
    Paul Dativ
    Mit den Fäusten auf den Kopf

    … Als 11-jähriger Schüler – ich muss damals in der Quinta oder Quarta gewesen sein – wurde ich von Pater X. einmal so verprügelt, dass ich mehrere Tage krank zu Hause bleiben musste. Dieser Pater schlug, war er einmal in „Rage“ und das geschah des öfteren, wie von Sinnen die Schüler mit den Fäusten auf den Kopf. Was ihn damals so erregt hatte, daran kann ich mich nicht mehr erinnern, natürlich haben wir damals so manchen Schabernack „verzapft“ und gelegentlich auch den Unterricht gestört. Aber unsere Streiche waren sicher harmlos. Und – wir waren Kinder.

    Pater X. kam jedenfalls wie eine Furie an meinen Platz. Wir saßen damals noch in Schulbänken, aus denen es, stand der Lehrer erst einmal neben einem, kein Entrinnen mehr gab, und schlug mir mit beiden Fäusten auf die Schädeldecke. Wie viele Schläge ich abbekommen habe, ich weiß es nicht mehr. Meinen Arm, den ich schützend über den Kopf gehoben hatte, zerrte er zur Seite. Man konnte spüren, dass ihn diese meine instinktiv vorgenommene „Schutzmaßnahme“ in seiner Wut nur noch steigerte. …

    1972
    Michael Akkusativ
    Komm unter meine Dusche

    … Für diese war nämlich der Internatsleiter zuständig. Ein vielbeschäftigter Mann. Der hatte nun wirklich alle Hände voll zu tun. Nicht nur mit der Pflege des naturwissenschaftlichen Bereichs der Schule, sondern auch mit anderen Dingen. Er war als der große „Nackte-Jungens-Photograf“ bekannt. Als der große „rektaler Fiebermesser“. Als der großer „Kleine-Jungens-Abduscher“. … So gab es einmal die Situation, wo er mich in einen Spind eingeschlossen hatte. Ich spürte die Gefahr, die davon ausging, dass ich mit ihm auf so engen Raum alleine eingesperrt war. Es war zuerst dunkel und er fummelte an irgendtewas herum, ich dachte, er suche nach dem Lichtschalter, hörte Geräusche, die ich nicht einordnen konnte, genausowenig wie die nassen Flecken auf dem Boden. Ein paarmal hat er mich im Dunkeln berührt. Ich weiss nicht mehr, wie lange das gedauert hat, aber ich weiss heute noch, wie erleichtert ich darüber gewesen war, dass ich mich doch hatte nicht ausziehen müssen – wie in jenen Geschichten, die man sich heimlich in den Pausen zuflüsterte. …

    2005
    Vorbeter missbraucht Jungen
    Kölner Stadt-Anzeiger

    Bonn – Wieder einmal steht für die Bonner Jugendschutzkammer ein Fall von Kindesmissbrauch zur Verhandlung an, und das Gericht kann nicht fassen, was sich diesmal offenbart: Ein Vorbeter der Moschee der König-Fahd-Akademie hat 2002 den Sohn eines ebenfalls streng gläubigen und ihm gut bekannten Moschee-Besuchers immer wieder sexuell missbraucht, doch der heute zwölfjährige Junge kennt immer noch nicht so richtig die Unterschiede zwischen Mann und Frau.

    Denn obwohl der Junge vor sechs Jahren in Deutschland eingeschult wurde und seitdem aus schließlich an der König-Fahd-Akademie sein Wissen über die Welt erhält, wurde er niemals auf geklärt und spricht kein Deutsch. Im Zeugenstand braucht das Kind einen Dolmetscher und kann kaum erklären, was ihm passiert ist. Kammervorsitzender Klaus Haller ist entsetzt und kündigt an, das Jugendamt einzuschalten.

    Den 33-jährigen Angeklagten verurteilt das Gericht wegen sexuellen Missbrauchs in sechs Fällen zu fünf Jahren Haft. …

    http://rheinraum-online.de/wp-content/uploads/2010/11/Ako-Opferberichte.pdf

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    Eckiger Tisch
    Das Blog für Geschädigte an deutschen Jesuiten-Einrichtungen

    http://www.eckiger-tisch.de/2010/11/01/60-jahre-sexueller-missbrauch-und-gewalt-am-aloisiuskolleg/

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  18. Soeren Says:

    Jugendbewegung und Völkische Bewegung in jahrzehntealter Solidarität, braune Schatten über dem Ludwigstein. Zur Stunde im Kommentarbereich bei schwarzzeltvolk zu lesen:

    http://www.schwarzzeltvolk.de/die-waldjugend-zur-aktuellen-situation-auf-der-burg-ludwigstein/

    Soeren sagte:
    3. November 2013 um 18:17

    “Besucher in Kluft sind in den nächsten 12 Monaten auf der Burg nicht willkommen.”

    Die drehen die Eskalationsschraube ein klitzekleines bisschen weiter. Gehört sozusagen zum Ritual. Die neurechts angekränkelten oder ewig vaterländischen Ludwigsteiner machen Pokerface: Burg Ludwigstein droht den “Besuchern in Kluft” ein bisschen, aus Angst vor einem echten, ernst gemeinten Boykott.

    Der ‘Lu’ will sehen, ob die bündischen Kinderchen jetzt einknicken und sagen: O ja, lasst die vier bis fünf (mit DMWB) völkisch-nationalen Bünde weiterhin zu, wir bleiben auch nicht weg und finden das Konzept von der “Offenen Burg” gar nicht mehr so schlimm.

    Nicht nachgeben. Auch das nüchtern denkende Ministerium wird sich weder durch süßlich lockende noch durch schamlos drohende Tricks erpressen lassen.

    Wir brauchen kein Gesäusel oder Gejammer, sondern eine Jugendburg ohne Deutschlandverherrlicher, ohne Völkische und nicht zuletzt ohne Kontaktpersonen in den organisierten Rechtsextremismus.

    Da wo die Deutsche Gildenschaft, der Freibund, der Sturmvogel, die Fahrenden Gesellen oder der Deutsche Mädelwanderbund (DMWB) anwesend sind kann man als Gruppenleiter mit den anvertrauten Kindern oder Jugendlichen schlicht nicht hin.

    Also jetzt oder nie! Den Druck aushalten, Nein sagen zur “Offenen Burg” und hoffen, dass auch das Ministerium eisern bleibt und die Finanzströme abstoppt.

    Die weitere Umgebung ist herrliches altbewährtes Wanderland, vom Meissner bis zum Reinhardswald, von überall aus kann man als nichtvölkischer Pfadfinder oder Jugendbewegter ein paar Jahre lang die Burg gelassen aus der Ferne angucken, so lange, bis sich die braunen SCHATTEN verzogen haben.

    ¡Venceremos!

    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::

    Iris (DWJ und dort Laho ehemals Goch) sagte:
    3. November 2013 um 20:27

    Damit dieser Kommentar besser verstanden werden kann, ist es sicherlich hilfreich, die folgenden Links zu beachten:

    Mitteilungen für unsere Burggäste/Einschnitt auf Burg Ludwigstein

    http://www.burgludwigstein.de/Burg-aktuell.205.0.html

    Antrag an die OMV der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein am 02.11.2013

    http://www.burgludwigstein.de/fileadmin/LudMedia/0168_VJL/OMV_Antrag.doc

    An die Bundesleitung:

    Zunächst einmal vielen Dank für die schnelle Reaktion. Und für die Info, dass ihr auf Bundesebene zusammengearbeitet habt, das war mir sehr wichtig. Mir ging das alles einfach viel zu schnell. Direkt nach dem Artikel von Jesko Wrede sich selbst in ein gutes Licht zu rücken fand ich nicht fair. Aber wie Du oder ihr (mir ist ja leider nicht bekannt mit welcher Teilmenge der Bundesleitung ich hier kommuniziere) schon gesagt hast/habt, in den grundlegenden Dingen waren wir uns schon einig.

    Auch wenn ich sehr skeptisch war, muss ich doch sagen, dass ich mich heute nicht mehr schäme.

    Ich bin natürlich auch sehr traurig, dass die Burg die bündischen Aktivitäten eine Weile einfriert, aber ich bin über das Resultat und die Einigungen die getroffen worden sind sehr erleichtert. Aus einem „wir müssen mal miteinander sprechen“ ist nun ein „wir werden miteinander sprechen“ geworden. Das auf neutralem Boden mit professionellem Beistand und allen Beteiligten finde ich gut. Das habt ihr, der BdP und der Stiftungsvorstand der Jugendburg Ludwigstein meiner Meinung nach gut hinbekommen. Auch wenn jetzt alle erstmal schrecklich empört sein werden ist das ein guter Weg.

    An den Rest und die Bundesleitung:

    Dies kann ein guter Anfang sein. Vielleicht wird sogar überlegt, wer wir Bündischen überhaupt sind oder sein wollen und vor allem was wollen wir nicht! Das könnte man doch ganz prima in einer Formel zusammenfassen wie einer Meißnerformel die dann alle unterschreiben 😉 Spaß beiseite, wir müssen auf Dauer konkreter werden ich weiß es ist schwierig zu einem Konsens zu kommen, deshalb ist die professionelle Hilfe eines neutralen Moderatoren ja auch so wichtig. “Wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe nach fairen und demokratischen Grundsätzen” (siehe Antrag an die OMV) halte ich hierbei für einen ganz wichtigen Aspekt.

    Ich persönlich denke es könnte fruchtbar sein vorher mal zu hören, was die Basis dazu sagt, im Falle der Waldjugend meine ich damit die einzelnen Horste und ihre Mitglieder, aber da habt ihr euch ja ganz bestimmt schon was ausgedacht. 😉

    Und wenn wir dann irgendwann hoffentlich das Thema Rechts abhaken können, können wir uns vielleicht ja sogar wieder Themen widmen wie: „Wie kann ich die Natur erhalten in der ich mich so gerne aufhalte?“ oder wenn ihr es bündischer haben wollt: „Welche Ziele sollten die Bünde in der heutigen Zeit haben?“.

    Die Tatsache, dass im (Meißner) Jahr 2013 (einer Zeit von schwindender biologischer Diversität und wachsenden klimatischen und ökologischen Veränderungen, von medialem Einfluss von angespülten Flüchtlingsleichen mal gar nicht zu sprechen) fast ausschließlich (und versteht mich nicht falsch, dass sind natürlich sehr wichtige Themen) über Rechts und Pädophilie diskutiert wird, nervt gewaltig.

    Ich persönlich bin sehr gespannt wie es weitergeht!

    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::

    Soeren sagte:
    4. November 2013 um 12:02

    Liebe Iris,

    dein Kommentar oder vielmehr Nebelwurf vom 3. November um 20:27 verdient ein paar Zwischenrufe:

    „Mir ging das alles einfach viel zu schnell“

    Aha, überfordert spielen und mea culpa seufzen.

    „Direkt nach dem Artikel von Jesko Wrede sich selbst in ein gutes Licht zu rücken fand ich nicht fair.“

    In welches gute Licht? Erklärung und Appell sind Ablenkungsmanöver, legen eine falsche Fährte, mimen geschickt das betroffen Sensibelchen – aber arbeiten in Wirklichkeit den völkischen Bünden zu, wickeln die Leserschaft ein und lobpreisen letztlich die „Offene Burg“.

    „in den grundlegenden Dingen waren wir uns schon einig“

    Worin genau bitte? Völkische Bünde raus oder völkische Bünde nicht raus? Bitte lege dich fest.

    „Auch wenn ich sehr skeptisch war, muss ich doch sagen, dass ich mich heute nicht mehr schäme.“

    Endgültig peinlich. Hirn anschmeißen, nicht theatralisch im schamhaften Sühne-Sumpf versinken. Bitte Sachinformation bringen, keine virtuelle Emotion anknipsen.

    „Ich bin natürlich auch sehr traurig, dass die Burg die bündischen Aktivitäten eine Weile einfriert“

    Auf den Propagandatrick reingefallen. Oder so tun als ob. Das „ich bin … sehr traurig“ will womöglich keiner wissen, oder möchtest du kalkuliert Schuldgefühle erwecken? The queen is not amused.

    Iris „sehr traurig“, wir alle im bündischen Schlumpfhausen tragen Trauerflor … wann Iris endlich wieder sehr fröhlich …

    Wo bitte geht’s hier von von Buhu nach Tralala, o Iris, zeig uns den Weg!

    „Aus einem „wir müssen mal miteinander sprechen“ ist nun ein „wir werden miteinander sprechen“ geworden“

    Genau, die Kinderchen lassen sich mit sozialpädagogischan Hohlparolen abspeisen.

    „Das auf neutralem Boden mit professionellem Beistand und allen Beteiligten finde ich gut.“

    Yes. Ein bisschen über Nazis quasseln.

    „Das habt ihr, der BdP und der Stiftungsvorstand der Jugendburg Ludwigstein meiner Meinung nach gut hinbekommen“

    Tja, Geld und Karriere sind schon ein verbindendes Motiv.

    „Auch wenn jetzt alle erstmal schrecklich empört sein werden ist das ein guter Weg“

    Die Sprache der Macht hast du, Iris, schon ziemlich gut drauf. Die unter unseren Politikern leider üblich gewordene Hohlformel mit dem „guten Weg“ etwa macht jedes Sachargument überflüssig, denn das könnte ja in die Irre führen, ins Abseits.

    Gegner der Lächerlichkeit preisgeben, sinngemäß: die bringen euch nichts, die sind nur „schrecklich empört“. Das ist rhetorisch – und menschlich – unredlich.

    „wir müssen auf Dauer konkreter werden“

    Allerdings, und warum fängst du denn nicht an und distanzierst dich unmissverständlich von: Deutsche Gildenschaft, Deutscher Mädelwanderbund / Die Fahrenden Gesellen, Freibund – Bund Heimattreuer Jugend. Um nichts anderes geht es schließlich.

    „deshalb ist die professionelle Hilfe eines neutralen Moderatoren ja auch so wichtig“

    Genau, das gewünschte schmierige Ergebnis (Burg MIT Völkischen) soll pseudodemokratisch legitimiert und vergoldet werden, damit sich alle irgendwie gut fühlen dürfen.

    Oh Moderator, erteile uns Absolution! Lass uns aufschluchzen: ich bin ok – du bist ok! Und ein abschließendes Küsschen dem schrecklich missverstandenen Deutschtums-Verherrlicher.

    „Wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe nach fairen und demokratischen Grundsätzen“

    Aha, unsere Iris mit den Wegbereitern von Germanienkult und Rechter Revolution ganz auf Augenhöhe.

    „was die Basis dazu sagt, im Falle der Waldjugend meine ich damit die einzelnen Horste und ihre Mitglieder“

    Geschickt aus der Verantwortung gestohlen: einfach die etwas desinformierten Siebzehnjährigen bzw. die altersgemäß unwissenden noch jüngeren Halbwüchsigen verantwortlich machen.

    „Und wenn wir dann irgendwann hoffentlich das Thema Rechts abhaken können“

    Schlussstrichdebatte wie nach 1945 … liebe Iris, du sollst nicht „abhaken“, sondern Stellung beziehen.

    „medialem Einfluss von angespülten Flüchtlingsleichen“

    Auf der Welt geschehen schlimme Sachen. Da sind unsere Ludwigsteiner Völkischen gar nicht so schlimm. Gucken wir einfach woandershin. Ich bin klein mein Herz ist rein, Tandaradei!

    So erfahren Ertrunkene in Deutschland dann doch noch Nutzbarmachung. Ethisch widerlich.

    „fast ausschließlich (und versteht mich nicht falsch, dass sind natürlich sehr wichtige Themen) über Rechts und Pädophilie diskutiert wird, nervt gewaltig“

    Iris leidet nervlich („nervt gewaltig“) aufgrund der endlich erfolgten journalistischen Aufdeckungen von Leuten wie Christian Füller bzw. Jesko Wrede zu bündischem Kindesmissbrauch und bündischem Rechtsextremismus. Dauer-einlullender Singsang wäre ja auch viel romantischer.

    „Ich persönlich bin sehr gespannt wie es weitergeht“

    Iris sinngemäß und implizit: ich bin „persönlich“ lieb, aber mir widersprechen solltest du besser nicht.

    Und alles ganz aufregend irgendwie.

    Unfasslich. The Ludwigsteinshow must go on.

    Beste Grüße,

    Soeren

  19. Quetzalcoatl Says:

    Hallo Soeren, sehr treffende Zwischenrufe zu Iris, danke! Heute kommentiere auch ich bei Schwarzzeltvolk:

    Zunächst mehr Sorgfalt im Denken und Sprechen bitte, ein irgendwie gefühlvoller ‚Weichzeichner‘ macht völkisch motivierten Gegendemokraten und postmodern-überbündischen Karrieristen das Leben zu einfach.

    „Als Waldjugend sehen wir unsere Wurzeln im Naturschutz und in der Tradition der bündischen Jugendbewegung.“

    Eigentlich kann man nur entweder von Deutscher Jugendbewegung ODER von Bündischer Jugend reden, der zweite Begriff kennzeichnet, eng(er) ausgelegt, die Weimarer Epoche – gerade hierbei hätte sich die DWJ allerdings von Adlern und Falken, Geusen sowie Artamanen distanzieren müssen, denn die drei waren schließlich auch Bündische Jügend.

    Wie ich gerade sehe, hat auch bzw. nur Julia Fehlisch (Sozialpädagogin …) das reichlich geschichtsblinde Wortungetüm geprägt: „Die bündische Jugendbewegung als Teil der außerschulischen Jugendbildung. Eine Einordnung anhand der kritisch-konstruktiven Pädagogik nach Wolfgang Klafki und am Beispiel der Jugendburg Ludwigstein“

    Wer 2013, schräge Mischung aus Neologismus und Tautologie aber meinetwegen versuchsweise verwendet, ‚bündische Jugendbewegung‘ zusammenschraubt und sich nicht sofort von Adlern und Falken, Geusen sowie Artamanen distanziert, hat entweder von Bündische Jugend keine Ahnung oder es ist ihm alles nicht so wichtig oder er will die völkisch Bewegten ‚integrieren‘.

    Und weiter wird weichgezeichnet bei DWJ: „Als demokratischer Bund“ … was soll das, die DDR war auch demokratisch! Es muss FREIHEITLICH DEMOKRATISCH heißen. Falls nun einer murrt: ‚jaja ist doch klar‘ kann ich nur erwidern: nein ist es eben nicht!

    Dino sagt: „Die Burg wird sich vermutlich weiterhin sehr für die Rechten Bünde einsetzen.“

    Einspruch: es geht nicht um rechts, sondern um RECHTSEXTREMISTISCH bzw. VÖLKISCH. Leider ist dieses maulige, empört tuende ‚rechts‘ immer wieder zu hören, eine ganz ärgerliche sprachliche Schlampigkeit: bitte nie ‚rechts‘ sagen, wenn rechtsradikal bzw. konservativ-revolutionär bzw. ethnopluralistisch-rassistisch gemeint ist, wir sind hier nicht unter 14-Jährigen von der Antifa.

    Nichts gegen Schlagworte, aber zutreffen sollten sie.

    Junge Freiheit / IfS / Sezession / Blaue Narzisse sind nicht ‚wertkonservativ‘ (das ist die Junge Union ja hoffentlich), sondern gehören ins konservativ-revolutionäre bis rechtsradikale Spektrum, unterschiedliche Methoden anwendend und unterschiedliche Zielgruppen bedienend sowie durch Sympathie und allerlei Doppelmitgliedschaften verbunden.

    Und genau dieses Spektrum ziehen die Fahrenden Gesellen ebenso wie der Freibund auf den Ludwigstein, ideell (Alain de Benoist, Julius Evola) wie personell (Götz Kubitschek).

    http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tz_Kubitschek

    „Arktos … Arktos hat sich als der englischsprachige Hauptverleger der europäischen Neuen Rechten etabliert (einschließlich der Übersetzungen von Alain de Benoist und Guillaume Faye). Erstmals wurde der russische Vordenker und ehemalige Berater Putins Alexander Dugin ins Englische übertragen. Weitere bekannte Autoren sind der italienische Traditionalist Julius Evola …“

    „Identitäre Bewegung Deutschland … Die Identitäre Bewegung ist genau das, worauf viele junge Menschen in Deutschland gewartet haben: vorwärts in eine neue Zeit drängend, dabei aber die eigenen Wurzeln nie vergessend.“

    „Deltastichting (Belgien) … eine konservative Zeitschrift, die vor 40 Jahren nach dem Vorbild der französischen, von Alain de Benoist verantworteten Elements gegründet wurde.“

    http://zwischentag.de/zwischentag/die-aussteller/

    DAS ist Theoriebildung und Freundeskreis des Kubitschek-Umfelds … oder kann man schon von international vernetzter straffer weltanschaulicher Führung reden? Und haben diese Kräfte demnächst den (seit 50 Jahren ohnehin arg zur äußersten politischen Rechten neigenden) blaublumeseligen Ludwigstein ganz im Griff?

    Beispiel einer gefährlichen, auf Minderjährige zugeschnitten Schrift; man sollte dafür sorgen, das Original nicht an Minderjährige heranlassen: die Blaue Narzisse.

    „Dabei nimmt sie nach eigener Aussage eine konservative Haltung ein, während sie von der Politikwissenschaft als zur Neuen Rechten gehörend betrachtet wird. Chefredakteur ist Felix Menzel, der auch für die Zeitschrift Sezession tätig ist und dem Umfeld des Instituts für Staatspolitik (IfS) und der Konservativ-Subversiven Aktion (KSA) um Götz Kubitschek zugeordnet wird.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Blaue_Narzisse

    Vier Chemnitzer Gymnasien haben den Verkauf der Zeitschrift Blaue Narzisse verboten – die einzig richtige Entscheidung.

    Auf Rechte Jugendbünde lesen wir, dass sich der Freibund auf einem der neurechten, sogenannten Zwischentage darstellte:

    Dabei wurde erst im Oktober bekannt, dass der Freibund auf einer rechten Messe mit einem eigenen Stand vertreten war, die im rbb als “Gipfeltreffen der rechten Eliten” bezeichnet wurde. Neben dem Freibund selbst war auch das Internetportal “Blaue Narzisse” des Freibünders Felix Menzel maßgeblich an der Ausrichtung des Treffens beteiligt. Anlass des so genannten “Zwischentages” war das Erscheinen der fünfzigsten Ausgabe der Zeitschrift “Sezession”, herausgegeben vom Institut für Staatspolitik.

    Der selbe Text konstatiert eingangs nüchtern:

    „Die Burg Ludwigstein ist wohl der einzige Ort in Deutschland, an dem völkisch-nationalistische Jugendbünde wie der Freibund in dieser Form offen auftreten können.“

    http://rechte-jugendbuende.de/?p=2062

    Ohne unseren massiven Druck wird die germanisch-gemütliche Burg Ludwigstein auch weiterhin die ideelle wie personelle Fusion aus Jugendbewegung und schleichender rechter Revolution bzw. Völkischer Bewegung garantieren.

    Das Thema darf jetzt nicht in ‚Diskussionsrunden‘ ausfransen, auch nicht im ‚professionell moderierten Dialog‘.

    Alles Blaue Blume oder was … Müsli mampfen und mit der (alten Völkischen Bewegung bzw. der sogenannten) Neuen Rechten klampfen.

    Dass alte angesehene Wandervögel wie Gerhard Neudorf (Wo bleiben Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit?) sich für die Teilnahme etwa des Freibunds auf dem Meissnerfest 2013 eingesetzt haben, sollte endlich skandalisiert werden.

    Wer zur Deutschen Jugendbewegung (und insbesondere, wer zu den geschichtsklitternden, volksverherrlichenden und die vielfachen eigenen Verknüpfungen mit dem Nationalsozialismus verschweigenden Seilschaften rund um Burg Ludwigstein!) fundiert mitreden möchte, lese Christian Niemeyer: Die dunklen Seiten der Jugendbewegung: Vom Wandervogel zur Hitlerjugend


    http://www.amazon.de/Die-dunklen-Seiten-Jugendbewegung-Hitlerjugend/dp/3772084885

    Auf das NICHT REFORMIERBARE Konzept von der Offenen Burg kann man eigentlich nur mit Christian Wallner antworten:

    „Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.“

  20. Besucher in Kluft sind in den nächsten 12 Monaten auf der Burg nicht willkommen Says:

    „Besucher in Kluft sind in den nächsten 12 Monaten auf der Burg nicht willkommen.“
    ::

    … Jugendbildungsarbeit präge die Jugend und helfe ihr bei der eigenen Identitätsfindung. Mit dem Enno-Narten-Bau sei „ein Traum in Erfüllung gegangen“.

    Grußworte sprachen auch Michael Narten als Enkel des Namensgebers Enno, Stiftungs-Chefin Eva Eisenträger, Holger Pflüger-Grone von der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein sowie als Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Jugendburg Ludwigstein sowie für den Bauhüttenkreis Meike Pilsl, Gunthard Stübiger und Johannes Kaltenecker.

    Den gestrigen Tag der offenen Tür nutzten zahlreiche Besucher, sich über die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Baus zu informieren. (zcc)

    Vorbild: Landrat Stefan Reuß (von links) überreichte an Stiftungs-Vorsitzende Eva Eisenträger, Burgwart Selmar Sechtling und Jugendbildungsstätten-Leiter Stefan Sommerfeld ein Bild vom Landgrafenschloss in Eschwege aus der Vogelperspektive. Aus der eigenen Brieftasche steuerte er 300 Euro für den Erwerb eines der tragenden Balken bei und ermunterte die zahlreiche politische Prominenz, seinem Beispiel zu folgen.

    siehe bei hna 16.09.12

    http://www.hna.de/lokales/witzenhausen/wunderbares-geleistet-2505922.html

    ::
    ::

    Wie die Jugendburg Ludwigstein auf ihrer Internetseite mitteilte, sind ab sofort und für die Dauer von 12 Monaten keine Gäste der Jugendbewegung mehr auf der Burg willkommen. Vorausgegangen waren mehrjährige Auseinandersetzungen über den Kurs der Burg im Umgang mit konservativ-völkischen Gruppierungen, die vergangenen Monat in einer Sperrung der Zuschussgelder durch das hessische Sozialministerium mündeten.

    “Als Reaktion auf diese Entwicklung hat sich der Stiftungsvorstand der Burg im Vorfeld der offiziellen Mitgliederversammlung der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein (VJL) an diesem Wochenende zu einem drastischen Schritt entschlossen: Ab sofort wird die Jugendburg Ludwigstein den Bünden­
    – zunächst für die kommenden 12 Monate – als Begegnungsstätte nicht mehr zur Verfügung stehen.

    Dies bedeutet im Einzelnen:

    • Die Institutionen der Burg – die VJL, die Jugendbildungsstätte und die Stiftung – werden keine überbündischen Veranstaltungen organisieren.
    • Es werden demnach ebenfalls keine Arbeitseinsätze und Bauhütten stattfinden.
    • Raumpatenschaften werden ausgesetzt.
    • Die Burg wird nicht als Ort für Veranstaltungen und Burgbelegungen der Jugendbewegung zur Verfügung stehen.
    Besucher in Kluft sind in den nächsten 12 Monaten auf der Burg nicht willkommen.

    Wir bitten alle, diesen Beschluss zu respektieren.”

    Quelle: scouting.de dort: Gepostet von almi | Kommentare deaktiviert

    http://scouting.de/burg-ludwigstein-klufttraeger-und-buendische-ab-sofort-unerwuenscht/

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  21. Besucher in Kluft sind in den nächsten 12 Monaten auf der Burg nicht willkommen Says:

    „Besucher in Kluft sind in den nächsten 12 Monaten auf der Burg nicht willkommen.“
    ::

    … Jugendbildungsarbeit präge die Jugend und helfe ihr bei der eigenen Identitätsfindung. Mit dem Enno-Narten-Bau sei „ein Traum in Erfüllung gegangen“.

    Grußworte sprachen auch Michael Narten als Enkel des Namensgebers Enno, Stiftungs-Chefin Eva Eisenträger, Holger Pflüger-Grone von der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein sowie als Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Jugendburg Ludwigstein sowie für den Bauhüttenkreis Meike Pilsl, Gunthard Stübiger und Johannes Kaltenecker.

    Den gestrigen Tag der offenen Tür nutzten zahlreiche Besucher, sich über die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Baus zu informieren. (zcc)

    Vorbild: Landrat Stefan Reuß (von links) überreichte an Stiftungs-Vorsitzende Eva Eisenträger, Burgwart Selmar Sechtling und Jugendbildungsstätten-Leiter Stefan Sommerfeld ein Bild vom Landgrafenschloss in Eschwege aus der Vogelperspektive. Aus der eigenen Brieftasche steuerte er 300 Euro für den Erwerb eines der tragenden Balken bei und ermunterte die zahlreiche politische Prominenz, seinem Beispiel zu folgen.

    siehe bei hna 16.09.12

    http://www.hna.de/lokales/witzenhausen/wunderbares-geleistet-2505922.html

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    Wie die Jugendburg Ludwigstein auf ihrer Internetseite mitteilte, sind ab sofort und für die Dauer von 12 Monaten keine Gäste der Jugendbewegung mehr auf der Burg willkommen. Vorausgegangen waren mehrjährige Auseinandersetzungen über den Kurs der Burg im Umgang mit konservativ-völkischen Gruppierungen, die vergangenen Monat in einer Sperrung der Zuschussgelder durch das hessische Sozialministerium mündeten.

    “Als Reaktion auf diese Entwicklung hat sich der Stiftungsvorstand der Burg im Vorfeld der offiziellen Mitgliederversammlung der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein (VJL) an diesem Wochenende zu einem drastischen Schritt entschlossen: Ab sofort wird die Jugendburg Ludwigstein den Bünden­
    – zunächst für die kommenden 12 Monate – als Begegnungsstätte nicht mehr zur Verfügung stehen.

    Dies bedeutet im Einzelnen:

    • Die Institutionen der Burg – die VJL, die Jugendbildungsstätte und die Stiftung – werden keine überbündischen Veranstaltungen organisieren.
    • Es werden demnach ebenfalls keine Arbeitseinsätze und Bauhütten stattfinden.
    • Raumpatenschaften werden ausgesetzt.
    • Die Burg wird nicht als Ort für Veranstaltungen und Burgbelegungen der Jugendbewegung zur Verfügung stehen.
    Besucher in Kluft sind in den nächsten 12 Monaten auf der Burg nicht willkommen.

    Wir bitten alle, diesen Beschluss zu respektieren.”

    Quelle: scouting.de dort: Gepostet von almi | Kommentare deaktiviert

    http://scouting.de/burg-ludwigstein-klufttraeger-und-buendische-ab-sofort-unerwuenscht/

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  22. Vagabund Says:

    … Falsche Freunde, wie die, die am Freitag beim Liederabend vor der Tür standen und reinwollten, weil sie doch auch Wandervögel sind. Was nicht falsch ist.

    In den Jahren der Naziherrschaft wurde der Wandervogel, gegründet am 4. November 1901 in Berlin-Steglitz als Ausschuss für Schülerfahrten, zwar aufgelöst und verboten, doch einige Gruppen gingen auch in dem neuen Dienst von Blut und Boden auf. Auch nach dem Krieg machten viele Bünde in der rechten Szene Schlagzeilen. …

    Sie alle existieren nebeneinander her, wie weit verzweigte Verwandte, die sich mehr oder weniger offen um das Erbe ihrer Urgroßeltern streiten: Um die Geschichte, von der jeder aus einem anderen Grund überzeugt ist, dass sie ihm zusteht. „Wir können den Begriff Wandervogel nicht schützen“, sagt die Anwältin Lisa Gendziorra, die mit dem Mädchenwandervogel selbst zum jugendbewegten Wandervogel gehört. Geschützt werden können nur die Namen der einzelnen Bünde …

    Für die Jubiläumsfeier am Wochenende in der TU-Mensa in Lankwitz haben die Veranstalter vom Arbeitskreis „Wandervogel heute“ extra Anmeldeformulare verschickt … Unerwünschte Meldungen wurden aussortiert. So weit sich das im Vorfeld überhaupt beurteilen lässt. So sieht es dann bei dem Fest zuerst auch so aus, als wären alle nett und freundlich zueinander. Aber das ist vielleicht immer so, weil, wer sich hier umschaut, unwillkürlich an früher denken muss und schließlich früher alles irgendwie freundlicher und besser war. Früher, da gab es auch diese Mädchen mit komplizierten Flechtfrisuren und Wanderstiefeln unter langen bunten Kleidern. Viele Jungen tragen Lederhosen mit bunten Halstüchern über dem weißen Hemd und manchmal kleine runde Mützen, die aussehen wie die Schülermützen in Heinz-Rühmanns Feuerzangenbowle. …

    Bei den Festreden am Wochenende mahnte einer die Bünde, sich nicht abzukapseln, nicht auf die Außenwelt herunterzuschauen und betonte die notwendige Öffnung nach außen – was da seltsam anmutet ist eine Weisung, die vor der Hundertjahrfeier ausgegeben wurde: Jedes Gruppenmitglied ist instruiert, nicht mit der Presse zu sprechen. Journalisten sind an dafür ausgewählte Sprecher zu verweisen. Drei Mädchen erzählen deshalb auch nur ganz kurz von den Übernachtungen im Wald – nie in Jugendherbergen -, den wöchentlichen „Nestabenden“ und wie sich die Wandervögel auf der Reise oft Geld durch Straßenmusik hinzuverdienen. Und wie gefällt ihnen die Hundertjahrfeier? Naja, es gab viel Streit vorher, wer reden darf und wer nicht und was gesagt werden darf und was nicht. Pause. Es gebe eben viele Unterschiede zwischen den Gruppen. Nein, bitte, keine Namen.

    Der Mann, der neben dem Stand mit den Schaffellen alte Bücher aus der Geschichte des Wandervogels verkauft, will dagegen gern erzählen. Darüber, dass das Logo des Wandervogels wohl ursprünglich auf einen Graureiher zurück geht und dass die jungen Wandervögel, bis auf eine Gruppe in Dresden, noch nicht in Ostdeutschland vertreten sind. Was wohl auch damit zu tun hat, dass die Eltern bei einem Bund gleich an die FDJ denken. Die Pfadfinder hätten im Osten dasselbe Problem.

    Ein Mädchen, das mit ein paar Freunden auf einer Bierbank sitzt, zögert noch zu antworten, aber da ist es schon zu spät. Ein junger Mann tippt einem auf die Schulter, Entschuldigung, ob man von der Presse sei? Er hätte das Gespräch mit dem Buchhändler angehört, was der denn so erzählt habe? Man sollte darauf nicht hören, niemand weiß so genau, woher der eigentlich kommt. Informationen über den Wandervogel geben nur die Pressesprecher, hier entlang, bitte.

    Warum darf man Besucher auf einem Fest nicht fragen, wie es ihnen gefällt? „Ach, ja, also, die wissen das alles nicht so genau“, sagt Lisa Gendziorra und schaut verlegen. Eine Art Vorsichtsmaßnahme. Man wolle sich endlich einmal richtig dargestellt sehen. Nicht schon wieder als romantische Nostalgiker. Aber vielleicht sind aber einfach auch zu viele Bünde hier heute Abend. Es scheint, als wollten die Veranstalter kein Risiko eingehen. …

    Catrin Barnsteiner
    Im Hof wird sogar geraucht
    DIE WELT 06.11.2001

    http://www.welt.de/print-welt/article485466/Im-Hof-wird-sogar-geraucht.html

  23. Alter Wanderer Says:

    Quelle zum WVDB mit Hinweis auf die 2004 viel zu jung verstorbene, pagotáta genannte Friederike von Ketelhodt

    Wandervogel – was ist das?

    1901 gründeten Schüler des Steglitzer Gymnasiums in Berlin den Wandervogel. Aus dem Schülerkreis wurde bald die ganz Deutschland erfassende Jugendbewegung, die der spießbürgerlichen Langeweile ihre Freude an abenteuerlichen Wanderfahrten und das Naturerlebnis entgegenstellten. Sie formulierten ihr Wollen in einer einfachen Formel: „Wir wollen aus eigener Bestimmung, vor eigener Verantwortung, mit innerer Wahrhaftigkeit unser Leben gestalten !“
    1907 bis 1913

    Im Januar 1907 stellte die Ortsgruppe Jena des Altwandervogels (AWV) auf der Bundeshauptversammlung den Antrag auf satzungsgemäßes Verbot von Alkohol auf Fahrten und eine Einführung des Mädchenwanderns. Beide Anträge wurden abgelehnt. Der erste wurde mit der Begründung abgelehnt, man wolle nicht zu einer Unterabteilung der Abstinenzbewegung herabsinken und die Fahrten wie bisher mit möglichster Enthaltsamkeit durchführen. Der zweite wurde abgelehnt, da man, wie von Karl Fischer übernommen, ein reiner Jungenbund bleiben wollte. Darauf trat die Ortsguppe Jena aus und gründete am 20.7.1907 den Wandervogel deutscher Bund für Jugendwandern (WvdB).

    Dessen Hauptforderungen waren:

    1.Das Wandern ist auf alle Stände auszudehnen; auch Volksschüler sollen in die Bewegung aufgenommen werden.

    2.Aufnahme von Mädchen und gemeinsames Wandern beider Geschlechter.

    3.Satzungsgemäßes Verbot von Alkohol auf allen Fahrten.

    4.Die einzelne Ortsgruppe soll im Rahmen der Bundessatzung das Recht auf Selbstverwaltung und Selbstbestimmung erhalten.

    5.Wiederherstellung der Einheit der gesamten Bewegung auf dem Boden dieser Grundsätze.

    Die schnelle Ausbreitung des Bundes geschah unter anderem durch Gewinnung von Gruppen des Bundes abstinenter Studenten und ihrer Mitgliedern. So gab es 1908 24, 1909 53 und 1910/11 120 Ortsgruppen des WvdB. Die bedeutendsten Führer waren Hans Lissner (Herausgeber einer Art ersten Fahrtenhandbuches), Hans Breuer (Herausgeber des Zupfgeigenhansls) und Hermann Pfeiffer, der unser Bundeszeichen schuf. Eine neue ästhetik des Wanderns entwickelte sich; auch in Zeitschrift, Kleidung und Heimausstattung zeigte sich ein neuer Stil. Mit dem Kundenkonvent auf der Sachsenburg entstand der Verband deutscher Wandervögel. 1913 ging der WvdB durch die Einigung mit AWV und Steglitzer e.V. im neu gegründeten Wandervogel e.V. (WV e.V.) vollständig auf.
    1930 bis 1933

    1930 schlossen sich die Jüngerenschaft des Kronacher Bundes und der Wandervogel völkischer Bund zum Wandervogel deutscher Bund (WvdB) zusammen. Der Kronacher Bund war ein Zusammenschluß von älteren und berufstätigen Wandervögeln. „Völkisch“ hatte nichts mit der Begriffsdeutung im Nationalsozialismus zu tun. Der Begriff völkisch war damals ein humanistisches Ideal und bezeichnete vor allem das Streben, durch eigenes gutes Vorleben dem Volksganzen zu dienen. Dieses Streben nach gutem Handeln hatte bei den Wandervögeln also keine politische Bedeutung wie im Dritten Reich. Als Richtlinie stellte Bundesführer Erich Kulke heraus: „Wandervogel als Grundlage, Volk als Aufgabe.“ Nach einjähriger Aufbauarbeit verfügte der Bund über 80 bis 90 Ortsgruppen, vornehmlich in Brandenburg, Thüringen, Schwaben, Rheinland-Pfalz, im Saarland und im Rhein-Ruhr-Gebiet. Bereits als Jüngerenschaft des Kronacher Bundes wurde mit dem österreichischen Wandervogel (öWV) zusammengearbeitet und die Zeitschrift „Wandervogel“ herausgegeben.

    Die Bundestage in Coburg 1930, Kronach 1931 und Wettin 1932 wurden vom öWV besucht. 1933 löste sich der Bund selbst auf. Von Gruppen am Rhein ist bekannt, daß sie sich bis in den Krieg hinein trafen und illegale Fahrten und Lager durchführten. Die alten Freunde des WvdB schlossen sich 1957 der Vereinigung Jugendburg Ludwigsten an, und ihr ehemaliger Bundesführer Erich Kulke war dann auch einige Jahre deren Vorsitzender.
    1946 bis 1996

    1946 gründete sich die erste Gruppe in Bemerode bei Hannover unter dem späteren Bundesführer Klaus Kasten. Weitere Gruppen in den westlichen Besatzungszonen wurden von Leuten aus dem WV e.V., dem Kronacher Bund und dem WvdB von 1930 aufgebaut.

    1947 fand an Pfingsten der erste Bundestag am Steinhuder Meer statt, wo die Satzung verabschiedet wurde. Es war beabsichtigt, den Bund in das Vereinsregister eintragen zu lassen. Dies ist aber bis heute nicht geschehen. In der ersten Folge der Bundeszeitschrift „Wandervogel“ vom 1. Okt. 1947 beruft man sich auf die Tradition des WvdB von 1907.

    1948 beteiligten sich von Ostern bis Herbst Gruppen am Waldeinsatz in Niedersachsen.

    1950 begann eine Zusammenarbeit mit dem Neu-Wandervogel. Der Name wurde in Wandervogel Deutscher Bund (WVDB) geändert. Gaue bestanden in Hessen, Niedersachsen, Nordmark, Rheinland, Westfalen und Süddeutschland mit 2000 bis 3000 Mitgliedern. Mbr>

    1951 wurde das Landheim „kananohe“ (korea) des Ortsring Hannover gebaut (1957 abgebrannt).

    1956: Besuch des Bundestags des öWV bei Schloß Trautenfels; Gründung Ortsring Gehrden; Teilnahme am Jugendkongreß der FDJ in Meißen

    1958:Teilnahme am Jugendkongreß der FDJ zu Ostern in Erfurt.

    1959: Teilnahme am Bundestag des öWV am Turnersee in Kärnten; Nutzungsrecht für den Turm der Burg Ludwigstein als Landheim nach Jahren des Ausbaues dieses Turmes durch den WVDB.

    1963: Teilnahme am Meißnerlager.

    1965: Bildung eines Führungskreises für zehn Jahre zur Erhaltung des Bundes. Außerkraftsetzung der alten Bundesregel wegen starken Schrumpfens des Bundes. Als Ersatz des Bundesblattes erschien in regelmäßiger Folge der Nachrichtenrundbrief, der ab Oktober 1974 vom Blitzkurier abgelöst wurde.

    1966: Das letzte Heft „Wandervogel“ erschien, herausgegeben vom Heuerhauskreis: Hannibal baute dieses Zentrum mit älteren Wandervögeln und Freunden als Bildungszentrum in Uelsen nahe der holländischen Grenze auf, weswegen dort auch 1963 das Bundeslager durchgeführt wurde.

    1968: Der OR Berlin löste sich auf. Teilweise saßen die Gruppenführer als Fluchthelfer im Gefängnis Bautzen. Andere politisierten sich im Rahmen der Studentenrevolte.

    1969: Gründung des Ortsring Langen; Neue Bundeszeitschrift „Freundschaftskorrespondenz“ (FKO).

    1969 bis 1975: Wiedererstarken des Bundes. Jährlich Bundesfahrten, vor allem nach Finnland und Griechenland.

    1973 fand eine Donaufahrt in eigens angefertigten Zillen statt: mit 66 Wandervögeln über 600 km von Höchstätt nach Traismauer und Wien.

    1977: Teilnahme am überbündischen Lager auf dem Allensbacher Hof. Mädchen des Ortsring Langen gründeten den Wandervogel Blaue Blume.

    1979 trat der Ortsring Hamburg von der Deutschen Freischar über. tuck (Ulrich Steckel) gründete den Ortsring Bad Homburg/ Köppern. Als Veranstaltung des Ring junger Bünde-Hessen (RjB-H) fand eine Norwegengroßfahrt statt. Deren Höhepunkt war eine überbündische Lagerwoche in Leira mit Dan Lindhohn als Referenten. An dieser größten Wandervogelveranstaltung, die der WVDB maßgeblich vorbereitete, nahmen neben zahlreichen Gruppen des WVDB aus Hamburg und Hessen solche der drj, der fkk-Jugend Hamburg, des VCP im Taunus, der anthroposophischen Jugendsektion in Dornach und des internationalen Jugendbundes Mannheim teil.

    1980 gründete Pagotata (Friederike v. Ketelhodt) den Ortsring München.

    1983: Der Ortsring Karlsruhe schloß sich mit dem Orden der Kosaken zusammen und löste sich als Wandervogel Karawasse aus dem Bund. Teilnahme am Meißnerseminar des RjB.

    1984: Der Ortsring Elmshorn gründete sich aus ehemaligen Fahrenden Gesellen.

    1988: Großes Bundeslager auf Burg Ludwigstein zum Thema Mittelalter mit Gästen aus dem alten WVDB; Teilnahme am Meißnerlager der Bünde zur 75. Wiederkehr des ersten großen Festes der Jugendbewegung auf dem Hohen Meißner 1913. Aus dem Zentrum „lebendig leben“ (neben dem WVDB arbeiteten darin der WV Blaue Blume, die Freie Fahrtenschaft Artaban und die deutsche Gildenschaft mit) heraus gründete sich die Kulturinitiative lebendig leben. Gründung der Gruppe Hann. Münden Ein Stamm der Jungenschaft Goten im Deutschen Pfadfinder Bund Hamburg trat zum Ortsring Hamburg über. Aus privater Intitiative wurde der Greifenhof gekauft. Zunächst war vorgesehen, einen Teil als Bundeszentrum zu nutzen. Diese Pläne wurden später fallengelassen.

    1989: Gründung des Ortsring Bremen durch ehemalige Pfadfinder. Bundestag mit dem öWV in Gemünden/ Main; Herbsthortentreffen auf Burg Ludwigstein vom WVDB ausgerichtet.

    1992: Neujahr tritt der Ortsring Bremen aus und gründet sich als Freiwandervogel. Das Kirschenfest wird in Zusammenarbeit mit der Jugendbildungsstätte von uns ausgerichtet.

    1996: Der Bund besteht derzeit aus dem Gau Hessen mit den Ortsringen Bad Homburg-Köppern, Langen und der Gruppe Rugier Ffm sowie den Ortsringen Norderstedt, Hamburg, Gehrden, Hildesheim und der Gruppe Hann. Münden mit insgesamt 120 bis 180 Mitgliedern.

    http://histclo.com/youth/youth/org/nat/ger/wander-chron.htm

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    paulus (Paul Buscher)

    dj.1.11 – der finalbund der deutschen jugendbewegung. vortrag anlässlich der veranstaltung der deutschen hochschulgilde münchen in solln am 16. dezember 1989

    in: jungenschaft 1/1990
    Anm.: Ort war das Pfadfinderheim des BdP Stamm Albatros

    hier in:
    Jugendopposition 1933-1945: ausgewählte Beiträge
    von Kurt Schilde

    Quellenteil Seite 155

    http://books.google.de/books?id=JPSYoJTQONkC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    ::

  24. bund dj.1.11 - helios (bdh) Says:

    „Wir dürfen die Schiffe wechseln, aber nicht den Stern …“

    Walter Hösterey, genannt Walter Hammer

  25. Vagabund Says:

    Gerhard Neudorf verstarb am 06.06.2014. Gerhard entstammt dem Wandervogel Deutscher Bund (WVDB), dessen Ortsgruppe Langen er vor mehr als vierzig Jahren gegründet hatte. In den 60er Jahren war er mit Dr. Karl Vogt Mitbegründer des RjB (Ring junger Bünde).

    Der Mitbegründer der Kulturinitiative (KI), die 1988 auf dem Fest zur 75. Wiederkehr des Freideutschen Jugendtages entstand, war war Schriftleiter der KI-Zeitschrift Idee und Bewegung.

    Zur Universalität und Unveräußerlichkeit der Menschenrechte wollte sich der bekannte Wandervogel, der dazu im Blick auf das herannahende hundertste Meissnerfest (2013) aufgefordert worden war, nicht bekennen, von Menschenbild und Wohlverhaltensdoktrin der totalitären Scharia nicht distanzieren. Obwohl er die Veröffentlichen eines entsprechenden Briefwechsels in der Zeitschrift Idee und Bewegung versprach, unterschlug er die längst überfällige Diskussion über das Thema Scharia und allgemeine Menschenrechte.

    Den Freibund (vormals Bund Heimattreuer Jugend BHJ) hingegen wollte Gerhard auf Burg Ludwigstein integriert wissen:

    „M. E. ist die Ausgrenzung des Freibundes eine Bevormundung, mit dem Zweck, den Freibund nicht kennenlernen zu sollen. … Wir haben in der jüngsten Geschichte oft erleben müssen, wohin Ausgrenzung führt.“

    http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/Artikel_2013/Gerhard_Neudorf_an_RjB-Bundesfuehrer.pdf

    http://de.wikipedia.org/wiki/Freibund

    Dr. Karl Vogt war Mitunterzeichner der Mannheimer Resolution gegen Fremdenfeindlichkeit (die sicherlich menschenfreundlich gemeint war, aber sich zur AEMR und damit etwa zur Gleichberechtigung von Mann und Frau leider gar nicht bekannte), die weder Wandervogel Deutscher Bund (WVDB) noch Gerhard Neudorf signierte.

    http://www.pfadfinderbund-mannheim.de/der-bund-2/mannheimer-resolution.html

  26. Der bora Says:

    DIE WEITE

    Die Weite, die grenzenlos in sich das Leben erschließt
    ist unsere Sehnsucht, die nie sich erfüllt.
    Wir tragen im Herzen ein heimliches Bild
    Von seltsamer Ferne die über die Berge her grüßt.

    Wir sind wie der Wind, der über Landstraßen geht,
    ein fahrendes Volk, in die Weite verweht.
    Das Fernwehfeuer im ruhlosen Blut,
    ein Sonnenleben voll farbiger Glut.

    Uns zeigt sich die Ferne als lockendes, wechselndes Bild,
    das niemals sich gleicht, wo der Weg uns auch ging.
    Ob wilder Nordwest sich am Nordseedeich fing,
    Ob Nebel die einsame Heide in Schweigen gehüllt.

    Wir sind wie der Wind, der über Landstraßen geht
    ein fahrendes Volk, in die Weite verweht;
    Das Fernwehfeuer im ruhlosen Blut,
    ein Sonnenleben voll farbiger Glut.

    Die kommenden Tage beginnen erst morgen ihr Sein,
    die Sorge dafür ist uns heute noch fremd.
    Wir lassen dahinten, was schwer ist, was hemmt.
    Ein Leben der Fahrten, das bunt ist wie Helgolands Stein.

    Wir sind wie der Wind, der über Landstraßen geht
    ein fahrendes Volk, in die Weite verweht;
    Das Fernwehfeuer im ruhlosen Blut,
    ein Sonnenleben voll farbiger Glut.

  27. Dat Kowelenzer Schängelche Says:

    [In 27 Fällen soll sich ein heute 54 Jahre alter Mann an Jugendlichen sexuell vergangen haben. Im Zentrum der Anschuldigungen stehen Treffen in der Jugendbegegnungsstätte Burg Balduinstein.]

    Missbrauchsprozess: Abgründe hinter Burgmauern
    Taunus-Zeitung vom 06.06.2014

    Mindestens einmal im Monat soll sich der in Köln lebende Angeklagte dem Kind unsittlich genähert haben. Der Junge, im Verlauf der Verhandlung fällt der Begriff „Lieblingspimpf“, habe sich zunächst gewehrt, doch „der Angeklagte ließ nicht locker“, weist die Anklage massive Anschuldigungen auf. Dreimal sei ein damals 13-Jähriger dabei gewesen.

    Gleich mehrere Stunden lang widmet sich das Schöffengericht Person und Sachverhalt. … „Es war meine Welt, irgendwie“, erläuterte der ledige Angeklagte die über Kontakte der Mutter entwickelten Interessen. 2005 wurde er Mitbegründer der autonomen Wandervögel in Balduinstein, dort, wo er schon Anfang der 90er-Jahre Mitglied im Trägerverein der Burg geworden war. …

    Begonnen, so die Einlassung, habe es bei einem Zwischenstopp auf dem Weg zu einem Segeltörn an der Adria im Oktober 2003. … Kennengelernt hatte der Kameramann die Gruppe bei einem Filmprojekt im Rahmen einer Videowerkstatt im Mai des gleichen Jahres.

    http://www.taunus-zeitung.de/lokales/limburg_und_umgebung/Missbrauchsprozess-Abgruende-hinter-Burgmauern;art680,885072

    [Mit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten ahndete das Diezer Schöffengericht sexuelle Übergriffe auf zwei Jugendliche.]

    Zurück bleibt Erstaunen. Und Entsetzen. Erwachsene suchten sich innerhalb der Jugendgruppen „Lieblingspimpfe“ aus, machten ihnen Geschenke und ließen sie in ihren Zimmern übernachten – in den eigenen Betten. Treffender als die Anwältin, die den inzwischen 23 Jahre alten Hauptbetroffenen als Nebenkläger vertrat, kann man es nicht ausdrücken: Bei Begegnungen auf Burg Balduinstein konnte auf einen Pool von Jungen zurückgegriffen werden…

    Ihre Hoffnung, dass dieses System komplett bereinigt werde, ist in der gebotenen Schärfe allerdings kaum zu erfüllen. … Der Staatsanwalt hatte dem freiberuflich tätigen Cutter und Kameramann vorgeworfen, im Zeitraum von Juli 2002 bis Juli 2006 als Gruppenführer der autonomen Wandervögel seinen pädophilen Neigungen bei gegenseitigen Berührungen freien Lauf gelassen zu haben, mindestens einmal im Monat. …

    Drei Übergriffe zwischen Oktober 2004 und 2006 trugen dem Angeklagten neben der Bewährungsstrafe Beratungsgespräche bei der Psychiatrischen Ambulanz Trier ein (um den Therapiebedarf zu ermitteln). Außerdem zahlt der 54-Jährige Schmerzensgeld von 3000 und 1500 Euro.

    Quelle: Missbrauchsprozess: Entsetzen über mildes Urteil. Taunus-Zeitung am 14.06.2014.

    http://www.taunus-zeitung.de/rhein-main/Missbrauchsprozess-Entsetzen-ueber-mildes-Urteil;art801,895541

  28. dj.1.11 - helios Says:

    Kiefern im Wind
    oder
    Schilf bleicht die langen welkenden Haare
    ist die deutsche Version des schwedischen Volksliedes
    Vårvindar friska.

    Hier die originale (Polka-Synkopen enthaltende) Melodie, man kann durchaus wagen, es ruhig-fließend zu singen, wie in Pfadfinderkreisen seit Jahrzehnten üblich.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kiefern_im_Wind

    „Wohlgemerkt: es handelt sich um eine Polska-Melodie, und der Polskarhythmus läßt sich nur schwer in Noten pressen. Während die deutsche Pfadfindervariante des Liedes immer auf jeden Schlag im Takt gesungen wird, ist die schwedische Version eben nicht wie ein buf-ta-ta-Walzer oder wie ein ta-ta-ta-Landler, sondern und mit der Betonung auf eins und drei, und in diesem Fall auch noch mit einer kurzen eins und einer verfrühten zwei, eben polskahaft, polskaartig. Schwer zu beschreiben. Muß man hören. Und stampfen. Wer beim Erik im Kurs war, der weiß, was ich meine.
    Als Tanz gespielt, klingt das Ding natürlich wieder anders als in der gegröhlten Studenten-Sauf-Version zu Valborg. Oder als die feierliche Chor-Version, da dieses Lied in jedem schwedischen Chorliederbuch mit vierstimmigem Satz steht.

    Also: Nicht stur nach Noten spielen – lieber nach Gefühl!

    Hier der schwedische Text (Originaltitel „Den stackars Anna eller Molltoner från Norrland“, verfaßt um 1830 herum von Julia Kristina Nyberg, alias Euphrosyne (1785-1854) auf eine traditionelle Melodie aus Norrland. Damals war es Mode, auf Volksmelodien lyrische Texte zu verfassen und diese anonym als Ausdruck des wehmutigen schwedischen Volksgeistes auszugeben… Nationalromantismus eben.

    http://www.dagensvisa.com/minata/texter/friska.html

    Man beachte, daß der deutsche Text „Kiefern im Wind“ (von Walter Scherf) von etwas komplett anderem handelt (Pfadfinderromantik eben). Ich mag sie beide.

    Das Lied ist so bekannt, daß es bei jedem Valborg-Besäufnis gegröhlt wird, dann häufig auch mit diversen anderen Texten, von derb bis dämlich.

    Valborg ist alljährlich das schlimmste Studentenbesäufnis am 30. April. War ursprünglich mal ein heidnisches Frühjahrsfest.“

    (Josef am 15.08.2008)

    http://www.harfenforum.de/forum/viewtopic.php?f=11&t=452

  29. Dat Kowelenzer Schängelche Says:

    Thema Jugendburg Balduinstein. Gute Nachrichten aus dem verantwortungsbewussten evangelischen Pfadfindertum:

    Zum Jahresende 1989 traten der Gau Rheinmark und die Landesmark Schleswig-Holstein aus der CP21 (evangelischer Pfadfinderbund) aus. Sie bildeten zunächst einen losen Zusammenschluss in Form eines regelmäßig stattfindenden Führerschaftstreffens, das sich nach dem ersten Tagungsort auf Burg Balduinstein benannt hat. …

    Das Hauptaugenmerk des Balduinsteiner Kreises liegt in der Führerausbildung. Die mitarbeitenden Einzelpersonen, Stämme und Bünde bieten sich im Regelfall gegenseitig die Teilnahme an den verschiedenartigen Ausbildungsangeboten an.

    2014 umbenannt in Befreundete Stämme Christlicher Pfadfinder (BSCP)

    Erklärung der Namensänderung von CP-BSK zu BSCP

    Nach Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in Verbindung mit dem Namen „Balduinstein“ kam in dem „Christliche Pfadfinderschaft – Balduinsteiner Kreis (CP-BSK)“ sehr schnell die Frage auf, ob man den eigenen Namen ändern solle, um nicht den falschen Verdacht zu befördern, dass der CP-BSK zur Burg Balduinstein gehöre.

    Auf dem diesjährigen Thing am 21.09.2014 wurde … beschlossen den Namen „Christliche Pfadfinderschaft – Balduinsteiner Kreis“ abzulegen und sich fortan „Befreundete Stämme Christlicher Pfadfinder (BSCP)“ zu nennen.

    Wir verurteilen ausdrücklich jede Form von Missbrauch an Menschen, sei sie sexueller, politischer oder sonstiger Natur. Wir wollen dazu beitragen, Missbrauch vorzubeugen, ihn aufzudecken und durch unsere Arbeit in den einzelnen Gruppen eine Kultur des gegenseitigen Achtens zu verwirklichen.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=tp_eintrag_bund_view.php&index=34

  30. Dat Kowelenzer Schängelche Says:

    Zu lesen bei netzwerkB:

    „Eine Reihe von taz-Mitarbeitern selbst waren Pädokriminelle. Über ihr taz-Gründungsmitglied Dietrich Willier schrieb die taz in ihrem Nachruf 2009 voller Lob „Kinder vor allem gehörten zu seinem Leben.“ Mehr wollte man da nicht wissen. Der Abschlussbericht über sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule machte deutlich: Willier arbeitete an der Odenwaldschule von 1969 bis 1972 als Kunstlehrer. In diesen Jahren missbrauchte Willier Schüler. Man weiss von neun Opfern.

    Willier besass eine umfangreiche Sammlung von Kinderpornos. Manche Kinder auf den Aufnahmen waren erst drei Jahre alt. Der spätere taz-Mitarbeiter Willier war ein Serientäter. Seine Taten dürften sich nicht allein auf diesen Zeitraum beschränkt haben. Willier war auch nicht der einzige Täter. Allein an der Odenwaldschule zum Beispiel spricht man von 132 Opfern.

    In der taz sind auch die Namen von weiteren pädokriminellen Mitarbeitern bekannt geworden, wir wissen von mindestens zwei solcher Mitarbeiter. Zudem veröffentlichte die taz auf ihren Seiten pädophile Texte, in denen der Sex mit Kindern verherrlicht wurde, die andere Täter ermutigt haben.

    Im Januar 2011 erklärte der stellvertretende taz-Chefredakteur, Reiner Metzger, noch: “Die Verbindungen zwischen Kindesmisshandlern, der deutschen Linken und auch der taz zu der Zeit sind offensichtlich noch nicht ausreichend geklärt.” …

    Wir fordern die taz auf, Christian Füller zu unterstützen. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema sexueller Gewalt als Journalist und Autor. Es wäre das falsche Signal von Vorgesetzten und Kollegen, ihn jetzt auszugrenzen.“

    Quelle:
    netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt. 26. August 2013. Zum nicht-veröffentlichten Artikel von Christian Füller in der taz

    http://netzwerkb.org/2013/08/26/solidaritat-mit-christian-fuller/

  31. Dat Kowelenzer Schängelche Says:

    die zeugenvernahme zeigte, dass jugendliche auf der burg balduinstein und von dort ausgehend sexualisierte gewalt erlebt haben, und zwar vielfach. der richter sprach in seiner urteilsbegründung von einem “systematischen, geradezu organisierten beschaffen minderjähriger sexualpartner, um sie zu missbrauchen.” der richter sagte das. und die zeugen berichteten von übergriffen, beginnend mit moralischem abhängig machen über streicheln am Bauch, manipulation des penis, oral- und analverkehr. mehrere leute auf der burg, nicht nur der verurteilte, hatten lieblingspimpfe, die jede nacht bei ihnen übernachten mussten. its not the end.

    cif
    am 18. Juni 2013

    http://www.vtaktuell.net/?p=5911

  32. Awer mir schwätze halt suh häi Says:

    [ Dauerthema Missbrauch an Jungen auf Jugendburg Balduinstein ]

    Kann jemand endlich mal eine fundierte Aussage treffen, ob der des sexuellen Missbrauch Angeklagte noch auf der Burg wohnt oder nicht.

    HgP holzwurm – Petterweil
    24.04.2014

    Danke für Eure informativen Antworten!

    Da ich mich nicht ständig mit diesem Wegschauen in der näheren Umgebung der Täter beschäftige bin ich halt nicht auf dem aktuellen Stand. Gleichwohl bin ich sehr besorgt und ärgerlich, wie mit den mutmaßlichen Tätern verfahren wird. Hier geht es nicht um Vorverurteilen sondern um den Schutz vor weiteren sexuellen Übergriffen und dem Respekt vor den Opfern, und letztendlich: den Mitwissern ihre persönliche Verantwortung beim Wegsehen vor Augen zu halten.

    Ich persöhnlich denke, daß viele einfach weggeschaut haben,viele es nicht sehen wollten und viele dazu gehöhren wollten.

    Aufwachen – Aufmucken – Aufmerksam sein. Klare Absage der homophilen Thesen der Jugendbewegung. Verantwortung, Verurteilung, Verbreitung von Verdachtsmomenten – bringt uns alle weiter und schützt die Opfer.

    Wer hat es gewusst, wer geahnt, wer vertuscht?

    Viele Fragen, die etwas mit persönlicher Verantwortung zu tun haben; ich glaube, dass sich viele tief in ihrer Seele dieser Antwort stellen müssen.

    HgP Holzwurm – Petterweil
    25.04.2014

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php/pdf/www.herbalcell.com/include.php?path=forumsthread&threadid=11913&entries=30

    Der Wahnsinn auf dem Balduinstein geht weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Richter sprach von einem Netzwerk

    (auf facebook am 20.06.2013)
    [Heckenreiter, damit das Ende eher in Sicht kommt, nimm doch, solange da „Wahnsinn“ herrscht, jeden Link zum Balduinstein aus Pfadfinder-Treffpunkt. Und sadarji, rufe dann jeden Pfadfinder zum einstwiligen Boykott der Jugendburg im Lahntal auf. Großes Schweigen …]

    https://de-de.facebook.com/scoutingmagazin/posts/348668105236434

    Zur gleichen Zeit lief in Saarbrücken ein mehrtägiges Gerichtsverfahren gegen Markus M., einen Wandervogelführer aus dem Umfeld der Burg Balduinstein, der über mehrere Jahre Schutzbefohlene missbraucht hatte. Wir hatten uns vom Arbeitskreis vorgenommen, das Verfahren als Prozessbeobachter zu begleiten …

    Beräunertreffen und andere Singewettstreite wurden als Tatorte angegeben. Welch ein schales Gefühl bleibt zurück, wenn man sich vorstellt, dass im Gewölbekeller neben dem rauschenden Singefest im Meissnersaal ein 14jähriger Sippling von seinem volljährigen Gruppenleiter missbraucht wird? Wie beschämt fühlt man sich, wenn der Richter in der Urteilsverkündung ausspricht, das es scheinbar neben der Odenwaldschule und den katholischen Internaten einen weiteren Ort gegeben hat, in dem es gehäuft zum Missbrauch Schutzbefohlener gekommen ist – nämlich die Jugendbewegung. Und gleichzeitig wächst in diesen Momenten die Sicherheit, dass wir mit dem AK-Schatten auf dem richtigen Weg sind, hier nicht länger die Augen zu verschließen.

    Das Verfahren in Saarbrückenwird Folgeverfahren nach sich ziehen, denn Markus M. war kein Einzeltäter, sondern eingebettet in ein System, in welchem der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Teil jugendbewegten Erlebens verkauft wurde.

    (zitiert aus: AK Schatten – Jahresrückblick 2013)

    http://www.jubi-ludwigstein.de/fileadmin/user_upload/buende/AK_Schatten_-_Jahresrueckblick_2013.pdf

    Es blieb unklar, ob der sogenannte Lieblingspimpf des Mannes unter 13 Jahre alt war, als der Angeklagte sich an ihm verging. Deshalb gelten diese Taten juristisch als verjährt.

    Möglicherweise profitieren von diesem Umstand weitere Täter. Bei der Staatsanwaltschaft in Koblenz sind vier Ermittlungsverfahren gegen Männer aus dem Dunstkreis der Wandervögel anhängig. Einer der Verdächtigen ist Mitglied des Freien Bildungswerkes Balduinstein, dem die Ruine mit dem Gelände drum herum seit den 70er-Jahren gehört und das auch Träger der Begegnungsstätte für Gruppen der Bündischen Jugend aus der ganzen Bundesrepublik ist.

    Die Vertreterin des Hauptopfers, der als Nebenkläger auftrat, warf in ihrem Plädoyer noch einmal ein Schlaglicht auf die Situation auf Burg Balduinstein: „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden.

    (Von Hans Georg Egenolf. Jungen auf Burg Balduinstein missbraucht. Rhein-Zeitung vom 06.06.2014.)

    http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162224.html#.VE4eCtJ5N30



    [ Nacktjungenmaler otolo d. i. Otto Lohmüller ]

    „Kritiker Lohmüllers heben seine kontroversen Ansichten zur Strafbarkeit pädosexueller Kontakte hervor, die er etwa 1997 in einem Brief an die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Claudia Nolte darlegte:

    Ein 12-, 13-, oder gar 14-jähriger Mensch läßt sich nicht „zwingen“, „freiwillig“ was zu tun. Wenn er mit einem Erwachsenen wichst, so hat er Lust darauf. Ein Erwachsener tut ihm dabei KEINE Gewalt an. Aber unser Gesetz behauptet wider besseren Wissens, es läge Gewalt vor, wenn sich ein Kind freiwillig befühlen läßt, sogar dann, wenn es den Erwachsenen selbst zu dieser Berührung verführt hat!! Idiotisch solch ein Gesetz!!!!

    In einer E-Mail, die Lohmüller am 7. Mai 2000 bezüglich der Deutung des Begriffes Pädophilie“ verfasste und auf seiner Homepage (die ebenfalls ein umfassendes Angebot an Knabenakten umfasste) veröffentlichte, äußerte er sich wie folgt:

    Wenn ein Knabe von einem Päderasten mit seiner Zustimmung geliebt wird, so liegt absolut keine Gewalt vor, auch wenn es der Gesetzgeber so behauptet und bestimmt. (Die Referenz wurde vom Betreiber von otolo.de aus dem Internet Archiv gelöscht).

    Zur Verteidigung Lohmüllers wird eingewandt, dass es sich bei seinen Knabenakten in keinem Fall um Pornografie handle, Kritiker verweisen darauf, dass der Maler sich bewusst nicht von der Pädophilen-Szene distanziert, sondern im Gegenteil dieser Szene durch Veröffentlichung seiner Ansichten in offenen Briefen und E-Mails Unterstützung zukommen lässt, indem er entgegen der Gesetzeslage Straffreiheit für Pädophile auf Basis des freien Willens“ von Minderjährigen fordert.

    Da fehlen mir jetzt echt die Worte!“

    (duwi auf allmystery am 10.10.2011)

    http://www.allmystery.de/themen/km58176-364

    [ Nacktjungenmaler otolo d. i. Otto Lohmüller ]

    Aufenthalt mit Ute und Adrian in Thailand.

    1998 Kunstseite von „Otolo“ im Internet.

    Bei Totenfeier von „Serge Dalens“ in St. Cloud bei Paris. Reiche Begegnungen mit Autoren.

    1999 „Achims Verlag“ bringt „Fahrtenchronik der Tempelritter“ heraus.

    Bedeutungsvolles Treffen auf der Burg Balduinstein an der Lahn, um das geplante Gemälde „Segen“ mit Brecht, Tobias und Costa vorzubereiten.

    2001 Indienaufenthalt. Es entstehen dort eine Reihe von Porträt-Aquarellen und danach zu Hause 15 Acrylbilder eines Indien-Zyklus.

    Aufenthalt auf der Halbinsel Krim, Ukraine. Entstehung einiger Porträt-Aquarelle, die er in Simferopol ausstellt. Fernsehbericht darüber im ukrainischen Fernsehen.

    2002 Entstehung des Gemäldes „Patrick-Sport“ (Wkvz 410).

    Der hochbetagte „Brecht“ stirbt, Beerdigung bei der Jugendburg Balduinstein. Treffen bündischer Köpfe.

    2003 Anfang Januar der 1 000 000. Besucher auf der Kunstseite von Otolo im Internet.

    (…)

    В 1999 „Ахима Ферлага“ выносит “ хроника поездок рыцарей храма „.

    Важная встреча в замке Бальдуинштайн [Balduinstein] в плющенную проволоку, чтобы подготавливать запланированную картину „одобрение“ с Брехтом, Тобиасом и Costa. (…)

    „Брехт преклонного возраста“ умирает, вербовка пива около молодежного замка Бальдуинштайна [Balduinstein]. Наталкиваются bündischer голов [bündischer Köpfe, s. o.].

    http://fotki.yandex.ru/next/users/ben-de/album/146832/view/308820



    Schon 2009 bewies Rogér bewundernswerten Mut zum schonungslos ehrlichen Aufdecken in Bezug auf das Pädo-Netzwerk Balduinstein:

    Warum beherbergte das „Freie Bildungswerk Balduinstein“ Pädophile?

    Aus eigener Erfahrung weiß ich leider, dass dort über Jahre hinweg junge Heranwachsende sexuell missbraucht wurden. Jeder wusste es, aber keiner hat was gesagt. Warum haben alle nur weg gesehen und ist das auch heute noch möglich?

    https://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20100524192724AAGKQzT



    wildwasser – gegen sexuelle Gewalt – das Portal für Hilfe und Info für von sexuellem Missbrauch Betroffene, Angehörige und Freunde.

    http://www.wildwasser.de/

    Zartbitter Köln – Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen

    http://www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/Aktuell/100_index.php

  33. Erbelskrebbelcher mit Äppelmork Says:

    „Der Wahnsinn auf dem Balduinstein geht weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Richter sprach von einem Netzwerk“

    (meinte Kurt Ternes ’sadarji‘ von der Pfadfinderschaft Grauer Reiter auf facebook am 20.06.2013)

    https://de-de.facebook.com/scoutingmagazin/posts/348668105236434

    Balduinstein [russisch Бальдуинштайн], jungenvergötternde Jugendburg in landschaftlich schöner Lage und leider vielfacher Tatort sexuellen Missbrauchs an Jungen.

    Sälchen. „das sälchen ist der obere teil der ehemaligen burgkapelle. auch heute noch deutlich zu erkennen ist die apsis am ende des raumes“ (so kleinschreibt es Jugendburg Balduinstein)

    Im historisierenden, innenarchitektonisch ein wenig höfisch-spätgotisch oder kapellenhaft-sakral wirkenden Kuppelgewölbe des sogenannten Sälchens entstand das Kunstwerk „Segen“ bzw. „Der Segen“ des aus der Pfadfinderbewegung stammenden Nacktjunge-Malers Otto Lohmüller genannt otolo.

    Bildinhalt: frauenfreie Zone, elternfreie Zone sowieso, der beinahe noch vorpubertäre Junge wird durch den männlichen Greis (brecht) irgendwie initiiert oder erbittet den Segen des Alten oder gibt sich dem Greis hin, wie auch immer, in jedem Fall sind beide völlig nackt. [hier sei einmal mit h t t p statt http in die URL eine Barriere eingebaut.]

    h t t p://yablor.ru/media/images/top/preview/otolo-eu-images-443DerSegen.jpg

    Auch hier sogleich wieder auf Russisch, „DerSegen_d2“, Отто Ломюллер = Otto Lohmüller

    h t t p://photos.privet.ru/community/Museum_RedViolin/photo/402961924

    ——
    ——

    Nacktjungenmaler otolo d. i. Otto Lohmüller hält den Minderjährigen in Bezug auf sexuelle Handlungen mit einem Erwachsenen leider für einwilligungsfähig. Beispiele.

    Leserbrief für die Zeitschrift „Frei Körper Kultur“, geschrieben am 1.11.1995, zum Thema Missbrauch:

    „Es ist eher so, daß der Staat am Kind Gewalt ausübt, indem es ihm seinen eigenen sexuellen Willen nicht zugesteht, mit Gleichaltrigen, ja, mit Erwachsenen, nein!! Kinder wissen durchaus, was sie wollen. Das werden alle Eltern und Erzieher bestätigen können.“

    Leserbrief für die Zeitschrift „Frei Körper Kultur“, geschrieben am 1.11.1995, zum Thema Missbrauch:

    Wenn er (der Gesetzgeber) zärtliche sexuelle Berührungen von Erwachsenen an Kindern als „Gewalt“ bezeichnet, heißt das noch lange nicht, daß er recht hat. Man braucht sich nur daran zu erinnern, was für schreckliche Schicksale sich durch den inzwischen abgeschafften § 175 erfüllt haben.“

    1997 Brief an die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Claudia Nolte, geschrieben im Februar 1997:

    „Ein 12-, 13-, oder gar 14-jähriger Mensch läßt sich nicht „zwingen“, „freiwillig“ was zu tun. Wenn er mit einem Erwachsenen wichst, so hat er Lust darauf. Ein Erwachsener tut ihm dabei KEINE Gewalt an. Aber unser Gesetz behauptet wider besseren Wissens, es läge Gewalt vor, wenn sich ein Kind freiwillig befühlen läßt, sogar dann, wenn es den Erwachsenen selbst zu dieser Berührung verführt hat!! Idiotisch solch ein Gesetz!!!!

    Warum machen Sie sich zur Handlangerin irgendwelcher Volksverhetzer, die grauenvoll wirkliche Gewalt gleichsetzen mit liebevollen oder auch nur lustigen sexuellen Spielereien? Seien Sie keine Kinderschützerin im ironischen Sinne, der dem MÜNDIGEN Kind die Freiheit nimmt, selbst zu entscheiden, was es will. Setzen Sie der Schraube der Verhetzung die Mutter auf und denken einmal FÜR die Kinder, für die Freiheit der Kinder! Lassen Sie sie ohne bohrenden Schuldgefühle aufwachsen, nur weil sie sexuelle Lust auf kindlichere Art wie Erwachsene verspüren.

    Verurteilen Sie streng wirkliche Gewalt mit unerbittlicher Kraft, aber lassen Sie MÜNDIGEN Kindern, und das sind 12-Jährige, ihre Freiheit, ihre eigenen kleinen sexuellen Freuden ohne Schuldgefühle zu genießen.“

    28.10.1999: Kritik von dem Maler T. H. aus Berlin zu dem Gemälde „Unmündig“; und Otolos Reaktion darauf:

    „Wenn sie sich sexuelle Berührungen von einem Erwachsenen wünschen, sich lustvoll berühren lassen oder den Erwachsenen berühren wollen, dann heißt es vom Gesetzgeber, der Erwachsene hätte ihnen Gewalt angetan. So etwas würden sich Kinder selbst niemals erwünschen. Solche idiotischen Gedanken sind nur von Erwachsenen erdacht, die vergessen haben, was sie in ihrer eigenen Kindheit bewegte.“

    Email von Otto Lohmüller, geschrieben an einen Studenten am 27.05.2000, zu seinen Gedanken über meine Malerei, insbesondere über meine Knabenbildnisse, und seine Deutung des Begriffes Pädophilie:

    „Wenn ein Knabe von einem Päderasten mit seiner Zustimmung geliebt wird, so liegt absolut keine Gewalt vor, auch wenn es der Gesetzgeber so behauptet und bestimmt. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, die ich als 12-Jähriger selbst gemacht habe.“

    (zitiert von Tubbies am 20.06.2006)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Otto_Lohm%C3%BCller#Fragt_doch_mal_einen_Jugendlichen_dazu

    ——
    ——

    Über den mit Jugendburg Balduinstein verbundenen, manchmal beinahe fotorealistisch malenden Künstler genauer Nacktjungenanbieter otolo d. i. Otto Lohmüller:

    Aufenthalt mit Ute und Adrian in Thailand.

    1998 Kunstseite von “Otolo” im Internet.

    Bei Totenfeier von “Serge Dalens” in St. Cloud bei Paris. Reiche Begegnungen mit Autoren.

    1999 “Achims Verlag” bringt “Fahrtenchronik der Tempelritter” heraus.

    Bedeutungsvolles Treffen auf der Burg Balduinstein an der Lahn, um das geplante Gemälde “Segen” mit Brecht, Tobias und Costa vorzubereiten. [Anm.: brecht ist der Vorkriegsbündische Hans-Albrecht Stempel, * 06. 03.1907, † 23.09.2002 auf Burg Balduinstein.]

    2001 Indienaufenthalt. Es entstehen dort eine Reihe von Porträt-Aquarellen und danach zu Hause 15 Acrylbilder eines Indien-Zyklus.

    Aufenthalt auf der Halbinsel Krim, Ukraine. Entstehung einiger Porträt-Aquarelle, die er in Simferopol ausstellt. Fernsehbericht darüber im ukrainischen Fernsehen.

    2002 Entstehung des Gemäldes “Patrick-Sport” (Wkvz 410).

    Der hochbetagte “Brecht” stirbt, Beerdigung bei der Jugendburg Balduinstein. Treffen bündischer Köpfe.

    2003 Anfang Januar der 1 000 000. Besucher auf der Kunstseite von Otolo im Internet.

    (…)

    В 1999 “Ахима Ферлага” выносит ” хроника поездок рыцарей храма “.

    Важная встреча в замке Бальдуинштайн [Balduinstein] в плющенную проволоку, чтобы подготавливать запланированную картину “одобрение” [das Gemälde „Segen“ bzw. „Der Segen“, ggf. ist одобрение allerdings mit Zustimmung übersetzbar, siehe unten] с Брехтом [brecht], Тобиасом [tobias] и Costa. (…)

    “Брехт преклонного возраста” умирает, вербовка пива около молодежного замка Бальдуинштайна [Balduinstein]. Наталкиваются bündischer голов [Zusammenkommen / Begegnung / Treffen bündischer Köpfe, s. o.].

    http://fotki.yandex.ru/next/users/ben-de/album/146832/view/308820

    Russisch одобрение = Zustimmung, Beifall, Akzeptanz, Billigung

    http://de.bab.la/woerterbuch/russisch-deutsch/%D0%BE%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D1%80%D0%B5%D0%BD%D0%B8%D0%B5

    Das geht doch leider wohl eindeutig in die Richtung von der Päderastenseite k13-online.krumme13 (ICH SAG JA, Bildband), zu der hier natürlich nicht verlinkt werden soll und die das Balduinstein-Gemälde Der Segen – offensichtlich direkt in Russische weiterleitbar als URL bzw. file „DerSegen_d2“ – des kinderfreundlich-unschuldig daherkommenden Jungenmalers Otto Lohmüller (otolo) wie zu erwarten kennt, wie überhaupt die Bilder des jahrelang mit Jungen Pfadfinder-Arbeit betreibenden otolo bei der pädophil orientierten k13-online.krumme13 sehr hoch im Kurs zu stehen scheinen: KALOS (Knaben Kunstband), Species Knabe (Otolo-Kunstband) und dergleichen Ausbeutung des kindlichen Körpers für geile alte Gaffer mehr.

    Der Segen? Blick ins dem Russischen verwandte Bulgarische, dort ist одобрение nicht Segen, sondern Zustimmung, Einwilligung, was uns im Hinblick auf die (einst) etwa von Otto Lohmüller pauschal gebilligten sexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen und (etwas älteren) Minderjährigen alarmieren muss:

    acceptance, approval (an agreeing to the action of another) [„ein Einwilligen in die Handlung eines anderen“]

    http://en.wiktionary.org/wiki/%D0%BE%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D1%80%D0%B5%D0%BD%D0%B8%D0%B5

    Im Deutschen als nicht religiös verstandener Ausdruck allbekannt: Einer Sache „den Segen geben“, etwas „absegnen“, vgl. hier aus dem Russischen ins Polnische u. a. als poparcie, akceptacja: „Akzeptanz“

    http://pl.wiktionary.org/wiki/%D0%BE%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D1%80%D0%B5%D0%BD%D0%B8%D0%B5

    In den slaw. Sprachen ist der – religiös verstandene – Segen, der Wunsch nach vermiedenem Schaden und Unheil, auch künftiger himmlischer Heilssicherung sowie handlungsorientierter Rechtleitung des Gesegneten auf Erden, doch wohl eher Благослов, blagoslov. Vgl. hingegen bulgar. to approve, to endorse (to sanction officially, to ratify, to confirm). to approve, to OK (to regard as good, to be pleased with, to think well of) Одобряваш ли идеята ми? – Do you approve of my idea?

    http://en.wiktionary.org/wiki/%D0%BE%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D1%80%D1%8F#Bulgarian

    Beenden wir das schlimme Thema für heute. Zum Kindeswohl und Klarsehen bestens geeignet:

    wildwasser – gegen sexuelle Gewalt – das Portal für Hilfe und Info für von sexuellem Missbrauch Betroffene, Angehörige und Freunde.

    http://www.wildwasser.de/

    Zartbitter Köln – Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen

    http://www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/Aktuell/100_index.php

  34. Melanie und Bastian Says:

    Nacktjungenmaler Otto Lohmüller (otolo) und der neuheidnische Rechtsextremismus. Der Kontakt zu Dieter Vollmer (Nordische Gesellschaft bis 1945, viel später beim rechtsextremen Rechtsanwalt Rieger im Nordischen Ring).

    1999 und 2002, sechs bzw. neun Jahre nach einer neopaganen und rassebewussten Feier bei den Externsteinen ging es ins Tal der Lahn zur Jugendburg Balduinstein. Doch bereits 1981, zwölf Jahre vor der braunen Party an den Externsteinen reiste ‚otolo‘ zu ‚axi‘ (Alexej Stachowitsch) auf den Balduinstein.
    ::

    1981 Auf Burg Balduinstein lernt er ‚axi‘ Alexej Stachowitsch kennen, den großen Bündischen und Pfadfinderführer. [s. u.]

    1993 Einladung von seinem langjährigen Dichterfreund Dieter Vollmer aus Schleswig zu seiner 80. Geburtstagsfeier bei den „Externsteinen“.

    1999 … Bedeutungsvolles Treffen auf der Burg Balduinstein an der Lahn, um das geplante Gemälde „Segen“ mit Brecht, Tobias und Costa vorzubereiten. …

    2002 … Der hochbetagte „Brecht“ stirbt, Beerdigung bei der Jugendburg Balduinstein. Treffen bündischer Köpfe.

    http://ru.cyclopaedia.net/wiki/Otto_Lohm%C3%BCller

    http://fotki.yandex.ru/next/users/ben-de/album/146832/view/308820

    ::
    ::

    … Zum Kreis der Nordischen um Reuß-zur Lippe, Christophersen und Rieger gehört auch Dieter Vollmer, vor dem 8. Mai 1945 bei der „Nordischen Gesellschaft“ tätig, nach dem 8. Mai einige Jahre im Ausland verschwunden, Ende der achtziger Jahre bei Riegers „Nordischem Ring“. Vollmer ist ein Neofaschist der ersten Minute und eine zentrale Figur für die rechtsextreme Szene in Norddeutschland. In den fünfziger Jahren publiziert er in „Nation Europa“ und in „glaube und tat“, heute in Graberts Zeitschrift „Deutschland in Geschichte und Gegenwart“.

    1971 druckt das DUR-Blatt „Ruf und Widerhall“ einen Vollmer-Text aus der NPD-Parteizeitung „Deutsche Nachrichten“ nach, gleichzeitig schreibt Vollmer in dem Blatt „Konservativ heute“ von Armin Mohler, das später mit Caspar von Schrenck-Notzings „Criticon“ fusioniert. In den siebziger und achtziger Jahren ist Vollmer in gleicher Weise bei Thies Christophersens Publikationen wie in der offiziellen DUR-Zeitschrift „unitarische blätter“ als Autor vertreten. Er ist ebenso wie Baldur Springmann im „Weltbund zum Schutz des Lebens“ (WSL), Landesverband Schleswig-Holstein, auf Vorstandsebene tätig. …

    1991 ist Vollmer auch beim norddeutschen ANSE-Treffen dabei.

    Quelle: Peter Kratz: „Die Götter des New Age. Im Schnittpunkt von ‚Neuem Denken‘, Faschismus und Romantik“
    (Kapitel 5. Die braunen Götter der „Deutschen Unitarier“. Enttarnung völkischer Rassisten)

    http://www.bifff-berlin.de/NA4.htm

    ::
    Otto Lohmüllers Freundeskreis:

    „Friendships with artists and authors such as Pierre Joubert, Serge Dalens, Jean-Louis Foncine, Michel Tournier, Josta Stapper, Heinrich Eichen, Dieter Vollmer, and others, extend his thematic circle.“

    w w w.otolo.eu/otolo_ART/index_Frameset.html

    ::
    Nochmal Peter Kratz:

    Es ist kalt und neblig an den Externsteinen im Teutoburger Wald.

    http://www.bifff-berlin.de/NA1b.htm

    … als dem „Volk des Lichts“ fabuliert, dessen Kultort die Externsteine seien. …

    http://www.bifff-berlin.de/NA4.htm

    ::

    „Dieter Vollmer über Funde aus der Bronzezeit, Goldscheibe von Moordorf“

    http://www.abebooks.de/Glauben-Wirken-2000-Wonnemonat-Mai-Brachet-Juni-Bund/2250654595/bd

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    ::
    Eigentlich brauchen wir Bündischen gar keine Frauen, denn ebenso kulturell unsterblich wie spirituell alleinseligmachend ist und bleibt der Männerbund. Ist das Otto Lohmüllers zivilisatorische Botschaft?

    1993 auf dem pseudogermanischen NS-Kultplatz Externsteine den Geburtstag eines waschechten Neuheiden und Altnazis begehen, sechs Jahre später auf dem vielfachen Tatort sexualisierter Gewalt gegen Jungen Jugendburg Balduinstein jugendbewegt-bündisches Nacktjungen- und Nacktgreismalen.

    Einfach widerspruchsfrei für den Maler, Pfadfinderführer und Bewunderer möglichst makelloser Jungenkörper otolo …

    ::
    Wen Lohmüller zu seinen Freunden rechnet:

    Heinrich Eichen (Abends treten Elche aus den Dünen)

    In den 1970er und 1980er Jahren veröffentlichte er seine Erzählungen in Blättern wie Ben und Philius, die sich speziell an Pädophile wandten. Einige der Birken-Texte erschienen auch in Buchform, so der Roman Jede Liebe ist Liebe (1981), in dem von Richard Steen illustrierten Gedichtband Jungen an meinen Wegen (1977) und der Prosa-Sammlung Knabenträume (1980, 1988), deren erste Auflage 1987 von der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main als jugendgefährdend beschlagnahmt wurde.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Eichen

    ::

    Und immer so weiter:

    1976 Im Hause Loewenberg in Gengenbach erste große Ausstellung mit über 80 Exponaten. Große Resonanz bei der Bevölkerung. Dichterfreund Heinrich Eichen kommt eigens dafür aus Berlin angereist. …

    1980 Verlag PojkART [um Harry Turné, ausbeuterische Darstellungen von beinahe nackten Jungen zur Sättigung des Hungers der entsprechenden pädophilen bzw. hebephilen Klientel] … gibt von 12 Gemälden Otolos Kunstdrucke in Postergröße heraus. …

    1981 Auf der Burg Balduinstein lernt er „axi“ Alexej Stachowitsch, den großen Bündischen und Pfadfinderführer kennen.

    http://fotki.yandex.ru/next/search/von%20otto%20lohm%C3%BCller%20(otolo)/users/ben-de/album/146832/view/308816?type=image&tags=1&page=0&how=week

  35. Bożena B. Wisławska Says:

    System Balduinstein

    05.12.2011 KURIER.at: Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind. Er sagt, er sei persönlich nicht betroffen gewesen. Haben Sie mit ihm darüber gesprochen? Kardinal Christoph Schönborn: Sehr intensiv. Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe. Ich weiß von meinen beiden Brüdern, dass es diese Realität gibt. Und dass es sie in der Kirche gibt, ist umso schlimmer.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

    Werkschulheim Felbertal
    Leiter (Direktor) des Werkschulheims
    Alexej Stachowitsch † 1951-1958

    http://de.wikipedia.org/wiki/Werkschulheim_Felbertal

    SYSTEM BALDUINSTEIN

    „22 gedruckte Seiten umfasst die insgesamt solide recherchierte Zusammenfassung unter der oben genannten Überschrift, verfasst von Hendrick Busman aus Kevelaer. Google sagt, der sei 1649 gestorben. …

    Wie konnte es – über Jahrzehnte hinweg! – vor unser aller Augen geschehen, dass Missbrauchstäter sich so sicher fühlen, ungestört ihren Taten nachgehen zu können. Welche Strukturen ermöglichen diese Taten, wie lassen sie sich künftig verhindern? …

    Vier Pakete an Forderungen hat Hendrick am Ende seiner Ausarbeitung aufgestellt. Folgende sind nachvollziehbar:

    Die graue jungenschaft sollte sich offiziell vom Grauen Corps und Alfred Schmid distanzieren; der mitverantwortliche Burgvogt der Balduinstein sollte in der grauen jungenschaft kein offizielles Amt mehr bekleiden dürfen; der Burgvogt der Balduinstein sollte sich zudem vernehmlich und unzweideutig von den hauseigenen Missbrauchsfällen distanzieren oder seinen Hut nehmen;

    Weniger nachvollziehbar sind folgende Forderungen:

    Volljährige Mitglieder der grauen jungenschaft sollten bis zu ihrer Distanzierung (s.o.) die Burg Balduinstein nicht mehr betreten dürfen; bis zur vollständigen Aufdeckung und Aufarbeitung sollten Minderjährige die Burg Balduinstein nicht mehr betreten dürfen; und dem bisherigen Burgvogt sei ein Betretungsverbot aufzuerlegen.

    Na, dann bleibt ja keiner mehr übrig?

    “Ja, was sollen wir denn noch tun” höre ich den gebeutelten Trägerverein der Balduinstein rufen. Und da hätte ich einen Tipp. Was haltet ihr von einem ergebnisoffenen Dialog der Bünde. Öffnet eure Tore. Ruft die Kritiker zu euch.

    Unterdessen gehen die Verhandlungen vor Gericht weiter.“

    (In aller Länge lesenswert, freundlicherweise auf scouting gepostet von ALMI am 04.11.2014)

    h t t p://scouting.de/system-balduinstein/

    4 KLs 16 Js 355/11 (4/14)
    04.11.2014, 09:00 Uhr
    Große Jugendkammer II Prozessauftakt
    Saal: 38
    sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen

    4 KLs 16 Js 355/11 (4/14)
    07.11.2014, 09:00 Uhr
    Große Jugendkammer II
    Saal: 38
    sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen

    4 KLs 16 Js 355/11 (4/14)
    21.11.2014, 09:00 Uhr
    Große Jugendkammer II
    Saal: 38
    sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen

    h t t p://www.saarland.de/dokumente/dienststelle_landgericht_saarbruecken/Pressemitteilung_November_Homepage.pdf

    die mutigen Jungs, die endlich den Balduinstein geknackt haben.

    #ciffi (christian füller) am 24.12.2014

    christian füller
    @ciffi

    https://twitter.com/ciffi

    Man gibt sich gelehrt, spirituell, poetisch und mystisch und als (der eigentlich nerothane) „Erzhüter“ der jugendbewegt-bündischen Sache sowieso; der Balduinstein und (s)ein esoterischer (Mit)gründer, der also mindestens ebenfalls vierzig Jahre alte sternkreis

    Brecht Stempel
    Hans-Albrecht Stempel (* 06.03.1907, † 23.09.2002 auf Burg Balduinstein)

    durch den beitritt in den sternkreis und somit als gründungsmitglied des freien bildungswerkes balduinstein hat brecht sich ganz und gar dem aufbau des bildungswerkes gewidmet.

    köpfchen 4/2002 (februar 2003)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/670576.pdf

    Genannter, ziemlich (un)heimlich lebender Sternkreis umfasst jedenfalls verbindet sowohl den Balduinstein als auch den JbPh, vgl. Feuerrede, gehalten zum Bundestag des Jungenbundes Phoenix Pfingsten 2011 von seinem Bundesführer Alexej Stachowitsch (axi) zu seinem Rücktritt:

    Abschiedsrede von Axi am Bundestag des Phoenix: „Als Bundesführer scheide ich jetzt von Euch, bleibe aber natürlich im Bund und auch im Sternkreis, der mir noch den ehrenden Status eines „Erzhüters des Bundes“ zuerkannt hat – und das auf Lebenszeit Danke!“

    Schriften, Reden und Aussagen von Alexej Stachowisch (genannt Axi)
    http://www.buendische-blaue-blume.de/index-Dateien/Page2594.htm
    Abschiedsrede von Axi am Bundestag des Phoenix Pfingsten 2011.doc

  36. Erbelskrebbelcher mit Äppelmork Says:

    Trabe, trabe bleib mein Pferd nicht stehen


    Brauner, trabe und lass die Mähne fliegen
    Zeltpostille auf Seite 38

    Á Sprengisandi (Ríðum, ríðum rekum yfir sandinn)

    Text
    Grímur Thomsen (1820 – 1896)

    Melodie
    Sigvaldi Kaldalóns (1881 – 1946)

    Ins Deutsche
    Walter Scherf (tejo) (1920 – 2010)
    Brauner, trabe und lass die Mähne fliegen

    Á Sprengisandi

    Ríðum, ríðum og rekum yfir sandinn,
    rennur sól á bak við Arnarfell,
    hér á reiki er margur óhreinn andinn,
    úr því fer að skyggja á jökulsvell;
    Drottinn leiði drösulinn minn,
    drjúgur verður síðasti áfanginn.
    Drottinn leiði drösulinn minn,
    drjúgur verður síðasti áfanginn.

    Þey þey! þey þey! þaut í holti tófa,
    þurran vill hún blóði væta góm,
    eða líka einhver var að hóa
    undarlega digrum karlaróm;
    útilegumenn í Ódáðahraun
    eru kannske að smala fé á laun.
    útilegumenn í Ódáðahraun
    eru kannske að smala fé á laun.

    Ríðum, ríðum, rekum yfir sandinn,
    rökkrið er að síða á Herðubreið,
    álfadrottning er að beisla gandinn,
    ekki er gott að verða á hennar leið;
    vænsta klárinn vildi ég gefa til
    að vera kominn ofan í Kiðagil
    vænsta klárinn vildi ég gefa til
    að vera kominn ofan í Kiðagil

    Á Sprengisandi

    Ride, ride, ride over the sand
    the sun is setting behind Arnarfell.
    Round here there are many (dirty) spirits
    ‚cause it’s getting dark on the glacier (ice)
    Lord, lead my horse,
    the last part of the way will be hard (x2)

    Tssh, sssh! Tssh, sssh! On the (small) hill a fox ran
    her dry mouth she wants to wet with blood;
    or perhaps someone was calling
    with a strangely dark male voice.
    Outlawers in Ódáðahraun
    are maybe rounding up some sheep secretly (x2)

    Ride, ride, ride over the sand
    There’s getting dark on Herðubreið.
    The elf queen is bridling her horse.
    There’s not good to meet her
    My best horse I would give to
    reach Kiðagil (x2)

    http://www.omniglot.com/songs/icelandic/sprengisandi.htm

  37. Altpfadfinder Says:

    Zum vermeidbaren und lebensgefährlichen Untergang der Falado und den verantwortungslosen Verantwortlichen lese man bitte in aller Länge auf Schwarzzeltvolk:

    Offenen Auges in den Untergang
    Ein Kommentar zum BSU-Untersuchungsbericht über den Untergang der Falado

    (…) Klarheit würde allenfalls der offizielle Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) bringen. Die BSU hat, als offizielle Behörde, die Aufgabe alle Seeunfälle mit Beteiligung deutscher Schiffe oder deutscher Staatsbürger zu untersuchen. Ziel der BSU ist es nicht Schuldige zu ermitteln, sondern Lehren aus den Unfällen zu ziehen und somit die Sicherheit auf Schiffen in Zukunft zu verbessern.

    Nachdem schon im Sommer ein vorläufiger Zwischenbericht erschienen ist, liegt das endgültige Ergebnis der Untersuchung nun vor und ist auf der Website der BSU für jedermann abrufbar.

    Auf 38 Seiten bestätigt der Bericht im Großen und Ganzen alle Vorwürfe, die dem Falado-Verein seit dem Untergang gemacht wurden. Die Liste der im Bericht aufgeführten Mängel, die zusammengenommen zum Untergang des Schiffes geführt haben, ist lang. Sie reicht von grundsätzlichen Unzulänglichkeiten bei der Konstruktion des Schiffes, bis hin zur unfachmännischen Wartung und Instandhaltung des Schiffes über Jahre hinweg. Das Fazit der BSU lässt keine Zweifel offen: Die Falado von Rhodos war nicht mehr seetüchtig und angesichts des schlechten Allgemeinzustands des Schiffes und der konstruktiven Mängel hätte das Schiff niemals abseits ruhiger Küstengewässer fahren dürfen.

    Viel wichtiger als die Feststellung, dass das Schiff nicht mehr seetüchtig war ist aber, dass der Untersuchungsbericht der BSU belegt, dass diese Tatsache dem Vorstand des Falado-Vereins und dem Schiffsführer bekannt war. Unter anderem ging im Frühjahr 2012 ein Schreiben der Bootswerft Stapelfeldt in Kappeln an den Vorstand des Falado-Vereins. Darin heißt es:

    „Die Konstruktion sowie deren Zustand ist, vor allem in Hinblick auf geplante Reisen, erschreckend. Das Schiff ist zurzeit absolut nicht seetauglich.“

    Diese Warnung wurde von den Verantwortlichen Vorstandsmitgliedern und den Schiffsführern der Falado vorsätzlich ignoriert.

    Angesichts dieser Tatsachen fällt es schwer den Untergang als Unglück zu bezeichnen. Vielmehr scheint es so, als habe man das Risiko eines Untergangs wissentlich in Kauf genommen und dabei nichts anderes getan als Menschenleben auf’s Spiel zu setzen.

    „Man muss mit aller Deutlichkeit sagen, dass es ausschließlich glücklichen Zufällen zu verdanken ist, dass es beim Untergang der FALADO VON RHODOS nicht zu einer Tragödie mit Todesopfern gekommen ist. Ebenso klar ist es, dass der Unfall hätte vermieden werden können […]”

    Nichts desto trotz liegt die Verantwortung im Falado-Verein fast unverändert bei den gleichen Personen, die auch schon vor dem Untergang der Falado am Ruder waren.

    Der BSU-Bericht hat eindrücklich belegt, dass diese Personen über Jahre hinweg der Verantwortung für die Sicherheit eines Schiffs und der Verantwortung für Leib und Leben der Besatzung nicht gerecht geworden sind.

    (…)

    Es geht aber nicht nur um die Frage, ob diejenigen, die die Verantwortung für den Untergang der Falado zu tragen haben, Konsequenzen ziehen. Auch die jungen Mitglieder im Verein und alle, die es wirklich nicht besser wussten, sind gefordert. Als einfache Mitglieder eines Vereins mögen sie keine direkte Verantwortung für die Sicherheit an Bord gehabt haben. Aber sie haben die Pflicht, nach bestem Wissen und Gewissen zu entscheiden, wem man diese Verantwortung übertragen kann. Sie müssen sich die Frage stellen, ob es zu verantworten ist den gleichen Personen noch einmal ein Schiff und das Leben der Besatzung anzuvertrauen.

    so ausgezeichnet auf den Punkt gebracht von: WoHei

    („WoHei kam als Spätberufener zum Christlichen Pfadfinderbund Saar. Heute lebt er in Köln, von wo aus es ihn häufig nach Norden zieht. Dort ist er unter anderem als Crewmitglied auf dem bündischen Segelschiff Mytilus unterwegs. Er fotografiert, schreibt und denkt für schwarzzeltvolk.de“)

    kenntnisreich kommentierte Löffel gestern:

    Bleibt anzumerken, dass die “Unken” nicht erst NACH dem Unglück aus dem Keller gekommen sind, sondern dass es im Verein massive Auseinandersetzungen gegeben hat, den Törn abzusagen oder wenigstens auf den Island-Trip zu verzichten. Dazu gab es konstruktive Lösungsvorschläge, sogar eine außerordentliche Vollversammlung, die aufgrund formeller Fehler vom Vorstand nicht anerkannt wurde. Gesprochen und geschrieben wurde viel. Ignoriert auch.

    http://www.schwarzzeltvolk.de/offenen-auges-in-den-untergang-ein-kommentar-zum-bsu-untersuchungsbericht-ueber-den-untergang-der-falado/

  38. Cees van der Duin Says:

    Endlich! Wenn auch inhaltlich wenig bis gar nicht begründet: VCP verlässt den Dialog der Bünde:
    ::

    Leider konnten die Personen aus dem VCP, die bis jetzt am „Dialog der Bünde“ teilgenommen haben, nicht am BR teilnehmen und ihre Sicht schildern. Der BR beschloss nach kurzer Diskussion, dass der VCP nicht an einem kommenden Mediationsprozess im Rahmen des „Dialogs der Bünde“ teilnehmen wird. Auch wurden die Bundesvorsitzenden vom BR beauftragt, dafür zu sorgen, dass der VCP als Verband nicht mehr als Unterzeichner der Steimker Grundsätze erscheint

    aus: Tagung des Bundesrates 1-2015, von: Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Bundeszentrale

    http://www.vcp.de/uploads/media/BR_aktuell_01_2015.pdf

    ::
    aha, Pfadfinder jergen kann durchaus sinnvoll argumentieren und lehnt das Denken in Kulturkreisen ab. Sich wie pfadfinderisch geboten allerdings gleichzeitig zu den weltweit, d. h. bei Bedarf auch gegen das Islamische Recht (Scharia) durchzusetzenden allgemeinen Menschenrechten (AEMR) zu bekennen wäre allerdings schön gewesen:

    Es ging meines Wissens zunächst darum, dass die VCP-Vertreter im Dialog nicht ermächtigt waren, diese Erklärung (oder andere) zu unterzeichnen, und dass vor der Unterzeichnung auch keine Rücksprache mit dem Bundesvorstand erfolgt ist.

    Was der Verband als Ganzes inhaltlich kritisiert, weiß ich nicht, ich kann da nur für mich sprechen. Für mich werden die sogenannten Steimker Grundsätze von ethnopluralistischen Vorstellungen überprägt.

    Die Aussage zur Staatsangehörigkeit liegt rechts von der AfD – „nicht ausschließlich“ heißt ja, dass das nur im extremen Ausnahmefall gilt. Die Realität sieht anders aus: Wer in Deutschland geboren wird, bekommt einen deutschen Pass – und wird ihn zukünftig wohl auch dann behalten dürfen, wenn er eine zweite Staatsangehörigkeit besitzt.

    Durch die Grundsätze wabern Begriffe wie „Volk“ bzw. „Kultur eines Volkes“, die auch genau diese ethnopluralistische Klientel bedienen können. Interessanterweise ist das alles erst auf der Tagung reingekommen, im Entwurf der Mosaikler findet sich das nicht so.

    Und das, was zu Veränderungen in der diffus-undefinierten „Kultur eines Volkes“ drin steht, ist meilenweit vom aktuellen Forschungsstand im Bereich „Cultural studies“ entfernt: Kultur verändert sich nicht auch durch interkulturellen Austausch, wie die Steimker Grundsätze postulieren, sondern fast ausschließlich durch diesen Austausch.

    Meiner Meinung nach war das eine dringend notwendige Entscheidung und die einzige richtige – weg von diesem ethnopluralistisch überprägten Unfug.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12266&entries=0#post189966

    ::
    Die nächste Sitzung des Bundesrates findet vom 20.-23. März statt. Hoffentlich wird der VCP dann nicht, durch den offenbar schier unwiderstehlichen Duft der blaubraunen Blume der Romantik betört, einknicken und mit dem Ludwigstein Dialog zu den vier rechtskonservativen bis neurechten Bünden betreiben.

  39. VCP Ja bitte, "Steimker Grundsätze" Nein danke! Says:

    #Cees van der Duin. Die durch jergen dargestellte Position sagt auch mir – als einem ehemaligen ordentlichen VCP-Mitglied – sehr zu. Die explizite Nennung des völkisch angehauchten Problems (nicht durch den pädagogisch förderlich Besonnenheit sprich Datensparsamkeit benötigenden VCP, sondern durch uns) bleibt allerdings wichtig.

    Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) sollte auf keinen Fall in einem Gremium wie dem Dialog der Bünde (DdB) mitarbeiten, der die hell- bis dunkelbraunen Poblembär-Bünde (Deutsche Gildenschaft (DG), Fahrende Gesellen, Deutscher Mädelwanderbund, Freibund – Bund Heimattreuer Jugend) in so etwas wie eine gemeinsame „bündische“ Zukunft führen will.
    *

    „Ich komme ja selbst aus einem VCP-Gau, der intensiv überbündisch unterwegs ist, auf dem Meißnerlager mehr als ein Drittel der VCP-Teilnehmenden gestellt hat und mit einem Gaumitglied im Sprecherkreis des DdB vertreten ist/war – ich vermute, dass magges [d. i. Matthias Mack, Anm.] jetzt ausscheiden muss. Anmerken will ich aber auch, dass ich mit magges seit Längerem nicht mehr über den DdB gesprochen habe.

    Und ich habe nicht den Eindruck, dass der DdB bei unseren jungen Aktiven auf irgendein Interesse stößt. Interessant ist das für einen Teil, vielleicht ein Viertel, der paar „alten Säcke“ über 30 bei uns, die aber recht wenig mit der Gruppenarbeit und den tatsächlichen überbündischen Begegnungen zu tun haben. Vielleicht ist das in Teilen des VCP Hessen oder Niedersachsen anders, wo dann doch öfters Landesveranstaltungen auf der Lu [d. i. Burg Ludwigstein, Anm.] stattgefunden haben. Aber auch da vermute ich eher Interesse an der Lu als am DdB.

    Völlig unabhängig von der Unterschrift unter die „Steimker Grundsätze“ gibt es weitere Gründe, warum ich ein Ausscheiden des VCP aus dem DdB für sinnvoll halte. Ich versuche das mal thesenhaft zu fassen:

    Der eigentliche Arbeitsauftrag des DdB ist abgearbeitet. Woher kommt die Legitimation für das weitere Vorgehen? Von einem breiten innerverbandlichen Konsens oder auch nur einer Rücksprache mit dem Bundesvorstand zu der hinzugekommenen Fragestellung weiß ich nichts. Der Kurzbericht des 5. Treffens erklärt aber die Absicht „den Dialog der Bünde über den November 2014 hinaus fortzusetzen und ihn nach Klärung der Vorwürfe u. U. in ein dauerhaftes Gremium umzuwandeln.“

    – Das Ergebnis des DdB kann man mit „Der Berg kreißt und gebiert eine Maus“ zusammenfassen. Die „Steimker Grundsätze“ sind mE ein kleinster gemeinsamer Nenner. Und parallel dazu haben die Gremien der Lu viel weitergehende Beschlüsse gefasst. Aus dem Rückblick der heutigen Beschlusslage hätte man sich den ganzen DdB sparen können.

    Was jetzt ansteht, ist die eigentliche Schlammschlacht. Ich zitiere mal aus dem Bericht vom 5. Treffen: „In der Runde bestand Konsens, sich mit der Kritik an den einzelnen Bünden intensiv auseinandersetzen zu wollen.“ Da wird es (fast) nur Verlierer geben

    – auch mit der vorgesehenen, aber noch nicht finanzierten externen Moderation.“

    (so ganz ausgezeichnet von: jergen, am: 20.02.2015 – 10:27)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12266&entries=15

    *
    PS:

    Der VCP ist intelligent genug, in einem offiziellen Dokument die Namen der vier Vereine (Deutsche Gildenschaft (DG), Fahrende Gesellen, Deutscher Mädelwanderbund, Freibund – Bund Heimattreuer Jugend) ganz bewusst nicht auszusprechen. Das hat er einfach gar nicht nötig und ist u. a. eine Frage vom Schutz der zumal minderjährigen Mitglieder, von sparsamem Ressourceneinsatz und von Datengeiz.

    Wenn einen zwielichtige Milieus zu einem „Dialog“ einladen (und den sogenannten Dialogpartner bei ärgerlich undurchschaubaren Fernzielen in auf Dauer geplantes Gremium zerren und sperren wollen), kann und sollte man diese Einladung sehr wohl so betrachten und behandeln wie die tägliche nervende unerwünschte Pizza-Reklame. Ab in die Tonne damit und gut ist.

    Zum uns lästig aufgedrängten „Dialog der Bünde“ ein ebenso entschiedenes wie möglichst leises Nein Danke! Also selbstverständlich ohne schriftlich Begründung (sprich möglichst ohne jeden irgendwie dokumentierbaren Kommentar gegenüber den DdB-Figuren).

    Das macht der VCP optimal. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

  40. Stellina Odorosa Says:

    Zitat
    schlumpf, d. i. Annemarie Selzer von der Jugendbildungsstätte Ludwigstein,
    am 26.02.2015 – 11:05

    Podiumsdiskussion „Die Revolution missbraucht ihre Kinder“

    Podiumsdiskussion am 20.3.2015 auf Burg Ludwigstein.

    Anlässlich des neu erscheinenden Buches von Christian Füller, in dem auch ein Kapitel über die Jugendbewegung drin sein wird, veranstalten wir, der Arbeitskreis Schatten der Jugendbewegung, auf der Burg eine Podiumsdiskussion zum Buch.

    Christian Füller, Tilman Jens, Prof. Meike Sophia Baader und Jochen Weidenbusch werden unter der Leitung von Holger (DPB) der Frage nachgehen, warum über Jahrzehnte in verschiedenen Reformbewegungen in Deutschland, angefangen beim Wandervogel bis in die neue Netzgemeinde Legitimationsstrategien für sexuellen Missbrauch existieren konnten. Vom „pädagogischen Eros“ über die „sexuelle Befreiung“ bei den Grünen bis zur totalen Freiheit im Internet (keine Kontrolle bzw Sperre gegen Kinderpornographie) schlägt Füller den Bogen bis in die heutige Zeit.

    Da er selber als Journalist den Prozessen in Saarbrücken und Diez beigewohnt hat und Interviews mit den Betroffenen geführt hat, vermute ich auch ein paar Zeilen zu den aktuellen Vorgängen rund um die Burg Balduinstein.

    Sein Buch erscheint am 16.3.2015 Hier gibt es eine Vorankündigung:

    http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-revolution-missbraucht-ihre-kinder/978-3-446-24726-0/

    Und hier der Flyer für die Veranstaltung:

    http://www.jubi-ludwigstein.de/ueber-uns/aktuell/news/article/podiumsdiskussion/

    .
    .

    Um das System Balduinstein zu knacken ist es unumgänglich, den Pfadfinderheiligen und jugendbewegt-bündischen Superguru Alexej Stachowitsch (axi) vom Sockel zu stoßen. Diese überfällige ehrliche Berichterstattung zu axi ist etwas, was unsere schlumpf anscheinend noch nicht geleistet und was Christian Füller hoffentlich in seinem Buch geschrieben hat. Sich und geneigten Kameraden die Tatorte aufbauen:

    Vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    „Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des „Werkschulheim Felbertal“ … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.“

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: „Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.“ (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) „Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

    .
    .

    zu
    Professorin Dr. Meike Sophia Baader

    http://www.uni-hildesheim.de/fb1/institute/institut-fuer-erziehungswissenschaft/allgemeine-erziehungswiss/team/prof-dr-meike-sophia-baader/

    zu
    Vibratoren statt Kanonen
    (Tilman Jens‘ Buch über die Odenwaldschule)

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/tilman-jens-buch-ueber-die-odenwaldschule-wenig-mitleid-mit-den-opfern-1.1110618

    zu
    Jochen Weidenbusch, OSO-Altschüler

    In das System Missbrauch „reinerzogen“

    http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/heppenheim/In-das-System-Missbrauch-reinerzogen;art1245,1867638

    Mit aller Wucht
    Ein Dokumentarfilm über die Abgründe einer besonderen Schule

    http://www.zeit.de/2011/21/C-Seitenhieb

  41. Lahntalwanderer Says:

    durch den beitritt in den sternkreis und somit als gründungsmitglied des freien bildungswerkes balduinstein

    bleibe aber natürlich im Bund und auch im Sternkreis, der mir noch den ehrenden Status eines „Erzhüters des Bundes“ zuerkannt hat – und das auf Lebenszeit

    Aus meiner Sicht wird da ein ganzes System Balduinstein sichtbar

    *****sternkreis
    SYSTEM BALDUINSTEIN*****

    Brecht Stempel
    Hans-Albrecht Stempel (* 06.03.1907, † 23.09.2002 auf Burg Balduinstein)

    durch den beitritt in den sternkreis und somit als gründungsmitglied des freien bildungswerkes balduinstein hat brecht sich ganz und gar dem aufbau des bildungswerkes gewidmet.

    aus: köpfchen 4/2002 (februar 2003)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/670576.pdf

    *****

    FEUERREDE

    (Gehalten zum Bundestag des Jungenbundes Phoenix Pfingsten 2011 von seinem Bundesführer Alexej Stachowitsch (axi) zu seinem Rücktritt vom Amt nach 35 Jahren seit Gründung des Bundes)

    … Baut weiter, meine Freunde, mit Zuversicht, Freude und Kraft, damit das immer klarer und sichtbarer werde, was vor langer Zeit auch mich ergriffen hatte, immer meine Sehnsucht blieb und mir die Kraft gab, mit Euch auf dem richtigen Weg zu bleiben.

    Als Bundesführer scheide ich jetzt von Euch, bleibe aber natürlich im Bund und auch im Sternkreis, der mir noch den ehrenden Status eines „Erzhüters des Bundes“ zuerkannt hat – und das auf Lebenszeit Danke!

    Möge also unser Bund weiterhin uns allen eine Quelle der Freude, der Zuversicht und auch der Kraft sein und bleiben. Meinem Nachfolger im Amt aber mögen immer Glauben, Hoffnung und Liebe über alle Schwierigkeiten hinweg tragen‘

    Ex flammis orior

    axi
    (Alexej Stachowitsch)

    (aus: Myrrhenstreu, – Die Postille des Phoenix, 13, 2011, S. 2-3.)

    *****

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    von Christian Füller

    … ist die Burg Balduinstein kein Zufallsprodukt. »Aus meiner Sicht wird da ein ganzes System Balduinstein sichtbar, vor allem wenn man berücksichtigt, wie lange das schon so geht. Wir haben inzwischen Anzeigen von Taten aus den 1960er und 1970er Jahren vorliegen. Das ist alles verjährt, aber es zeigt, dort eine regelrechte Missbrauchs-Tradition entwickelt hat. Damals sind offenbar sehr viel gewalttätigere Übergriffe geschehen. Und es war nicht zu befürchten, dass Jugendliche nach analen Vergewaltigungen oder nach Stockschlägen zuhause etwas erzählen.«

    https://books.google.de/books?id=SsinBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  42. SWH • La tribu del águila púrpura Says:

    ::
    Malt sehenswert …

    Pedro Muñoz Mendoza

    El pueblo en primavera

    http://www.artelista.com/en/artwork/5562749771955651-el-pueblo-en-primavera.html

    El cierzo

    http://www.artelista.com/obra/9107726025266350-elcierzoapunteaespatula.html

    La Cervenciona

    http://www.artelista.com/obra/5216339165812094-lacervencionaapunteaespatula.html

    Serranía de Cuenca

    http://www.artelista.com/obra/2362351384584849-serraniadecuenca.html

    ::
    … nicht minder schön:

    Gloria Climent Comps

    Mirándose en el agua

    http://www.artelista.com/obra/7846562417453051-mirandose-en-el-agua.html

    Reflejos y color de otoño

    http://www.artelista.com/obra/8229962081186515-reflejos-y-color-de-otono.html

    Reflejo de otoño

    http://www.artelista.com/obra/9076354578731119-reflejo-de-otono.html

  43. Подмаренник душистый Says:

    System axi, vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

  44. Vivian & Gerd, Kastellaun Says:

    [Es sollte doch möglich sein: Fahrtenerlebnis und Lagerfeuerromantik ja, sexueller Missbrauch Nein! Für die reiche Kultur und Gegenwart der Jugendbewegung braucht sich niemand zu verstecken, doch die über mehrere Jahrzehnte und mit viel Aufwand verdrängte bündische schlechte Tradition des Missbrauchs an Kindern oder Jugendlichen ist endlich anzusprechen und zu überwinden. Waldeck und Fummelschreck die Soundsovielte.]

    Im Jahr 1959 als der Stamm noch Königsadler hieß …

    Also fassten die Clochards den Entschluss zum Jahreswechsel 1959 auf 1960 Burg Waldeck aufzusuchen. Mit dem Zug fuhren wir per „Viehschein“ über Koblenz nach Burgen an der Mosel. Von dort tippelten wir durch das Baybachtal zur Burgruine Waldeck. Es war bitter kalt und die Ruine war verwaist. Aber auch im nahe gelegenen Säulenhaus waren keine Nerother zu finden. Das Haus war bevölkert mit Kindern, die auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW) dort eine Ferienfreizeit verbrachten. Diese Art der Jugendpflege war nicht das, was wir hier erwartet hatten. Der einzige Hort des Bündischen war die verwaiste Kanzlei des Nerother Wandervogels. Hier hatte sich ein katholischer Priester mit Namen Bruno eingenistet, der uns immerhin ein Nachtquartier anbot. „Bei mir könnt Ihr immer unterkriechen“. Wir ahnten nicht dass er das wörtlich meinte.

    Auf der Suche nach einem Kothenplatz fanden wir ein kleines Steinhaus, genannt Das Nest. Dort lag eine gemischte Gruppe aus dem Wandervogel Deutscher Bund im Quartier. Man nahm uns gastlich auf und feierte uns ob unseres Auftritts im Säulenhaus als Helden. Die Wandervögel klärten uns auf, über die Fronten und die Auseinandersetzungen zwischen Oelbs Nerothern und der ABW. Danach sangen wir mit den Jungen und Mädchen bis spät nach Mitternacht viele Lieder aus unserem gemeinsamen Liedgut. Nachdem wir uns verabschiedet hatten, wollten wir mitten in der Nacht unsre Kothe nicht mehr aufbauen und baten bei Bruno um Nachtquartier. Er nahm uns auf, aber wir kamen nicht zur Ruhe. In der verbleibenden Nacht versuchte er immer wieder auf unsere Stockbetten zu klettern, sich an uns zu schmiegen und an uns herumzufummeln. Angewidert verließen wir früh am Morgen das ungastliche Quartier und stiegen hinab ins Baybachtal. Bei eisigem Regen erreichten wir das Gasthaus Schmausemühle. Die Stimmung war gedrückt.

    [Von Fritz Krupp genannt tatt: Entstehung des Stammesnamen Schinderhannes, Kronberg im Taunus, Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP).]

    http://www.stammschinderhannes.de/Pfadfinder_Stamm_Schinderhannes/Namensanderung.html



    Das wird lesenswert, ab 16.03.2015 zu erwerben:

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder
    Christian Füller

    http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-revolution-missbraucht-ihre-kinder/978-3-446-24726-0/

  45. Het blauwe hert Says:

    Noch zehn Tage bis zur Bucherscheinung von Die Revolution missbraucht ihre Kinder. Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen.

    Schreibt waldmeister an Christian Füller:

    STELLINA ODOROSA Februar 28, 2015 um 1:55 vormittags

    Um das System Balduinstein zu knacken ist es unumgänglich, den Pfadfinderheiligen und jugendbewegt-bündischen Superguru Alexej Stachowitsch (axi) vom Sockel zu stoßen. Sich und geneigten Kameraden die Tatorte aufbauen:

    Vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    “Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.”

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

    CIFFELIX Februar 28, 2015 um 4:19 nachmittags ANTWORT

    Warten Sie’s ab, dazu steht was im Buch.

    Gefällt 1 Person

    https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/2015/02/02/missbrauch-als-idee/

  46. Groene wandelaar Says:

    2003 Frohgestimmter Lobgesang der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs (PPÖ)
    zum 85sten des am 10. Oktober 1918 in Stockholm geborenen Alexej Stachowitsch

    2008 eine gar erhebende Feier für Menschheitsbeglücker axi auf der pädosexuellen Netzwerkburg („Der Richter sprach von einem Netzwerk“) Jugendburg Balduinstein
    zum 90sten


    Es gilt wieder einer großen Pfadfinderpersönlichkeit zum „runden“ Geburtstag zu gratulieren. Alexej „Axi“ Stachowitsch feierte im Oktober seinen 85. Geburtstag.

    Diplomfeldmeister Oberst i.R. Alexej „Axi“ Stachowitsch
    Ehemaliger Landesfeldmeister des Landeskorps Salzburg der Pfadfinder Österreichs
    Gründer des „Werkschulheimes Felbertal“, Gründer des „Jungenbundes Phönix“

    … Als Pfadfinderführer war Axi natürlich mit der österreichischen Delegation beim Jamboree 1947 in Moisson zu finden. Den Höhepunkt seines Pfadfinderlebens bildete jedoch sicherlich seine Funktion als Programmchef beim 7. Jamboree 1951 bei Bad Ischl.

    … brachten Axi auf die Idee, im Oktober 1951 im Felbertal in Salzburg, einen Schultyp zur Vermittlung dieser ganzheitlichen Bildung zu gründen.

    … gründete eine „Bündische Akademie” und erlebte dabei auch alle Höhen und Tiefen der. Vereinsarbeit. Nimmermüde suchte er weiter nach einem Idealbund, alle Erfahrungen der Jugendbewegungen zu vereinen versuchte; er gründete den „Jungenbund Phönix”. …

    Die Pfadfinder ehrten Axi zu seinem Geburtstag mit dem „Goldenen Ehrenzeichen“.

    aus: ppö Brief 4/2003 (Sein ganzes Leben war ein Fahren )

    https://www.ppoe.at/service/ppoe_brief/pdf/ppoe-brief-2003-04.pdf


    Feier zum 90-igsten Geburtstag von Alexej Stachowitsch

    Geburtstagsfeier zum 90igsten Geburtstag von Alexej Stachowitsch (Axi) am 11.10.2008 auf Burg Balduinstein.

    Von diesem schönen Jubiläum möchte ich hier nur kurz berichten, weil das eigentlich die Veranstalter tun sollten, die viel mehr über ihre aufwendigen Vorbereitungen und den gelungen Ablauf berichten könnten. Aber so lange noch kein offizieller Bericht darüber zur Verfügung steht, soll dieser kurze Überblick genügen.

    Axi konnte am Freitag, den 10. 10. 08, in körperlicher und geistiger Frische seinen 90sten Geburtstag in Weroth in seinem Wohnsitz, dem Phönixhof, feiern. Dazu waren bereits einige Mitglieder aus seinem Phönixbund angereist. Aber die offizielle bündische Geburtstagsfeier fand einen Tag später auf der Burg Balduinstein statt, jenem überbündischen Treffpunkt und Bildungswerke, das er selber mit entdeckt und gegründet hat.

    Schon wochenlang vorher hatten mehr oder minder geheime Vorbereitungen durch seinen Phönixbund unter der Federführung des Bundeskanzlers Reinhart Hennig (Judy) begonnen. Einladungen wurden verschickt und man sprach von über 100 angemeldeten, weitgehend bündischen Gästen, einem großen Festessen am Abend und daran anschließend von der Möglichkeit, Grußworte und Ehrungen an den Jubilar zu richten. Beginnen sollten die offiziellen Feierlichkeiten etwa ab 18.30 Uhr, das Ende war offen.

    Ab 18 Uhr füllte sich der große Saal der Burg Balduinstein mit den Gästen. Schließlich dürften ca. 150 bündische Festtagsgäste im Saal an den passend dekorierten Tischen Platz genommen haben. Es herrschte eine gewisse Unruhe, weil sich viele, verständlicherweise, erst einmal begrüßen mussten, die von unterschiedlichen Orten und teilweise von weither gekommen waren und sich nach langer Zeit wieder einmal trafen.

    Die Versammlung war bunt gemischt. Überwiegend waren bündische Erwachsenen gekommen und darunter viele, die im bürgerlichen Leben eine gewisse Bedeutung hatten. Das spielt zwar unter Bündischen normalerweise keine Rolle, hier unterstrich es aber den Tatbestand, dass Axi sich durch seine Person, seine Lieder und seine Schriften ein verbreitetes und verdientes Ansehen erworben hat.

    (bis hier von: Helmut Wurm; von hier ab redet: axi höchstselbst)

    Ich habe dabei offen zu gestehen, dass ich da wesentlich von den Grunderfahrungen ausgehe, die mich selbst geformt haben:

    1. Die mit meiner russischen Abstammung verbundene Überzeugung von der Existenz und Vollmacht Gottes.
    2. Meine aus österreichischer Erfahrung übernommene fröhliche Zuversicht.
    3. Die deutsche Gründlichkeit im Denken und Tun.

    Das zusammengenommen hat mich wohl dazu gebracht, auf Aufgaben und Probleme oft anders zu reagieren als Viele erwarteten. Ich habe verschiedene Berufe ausgeübt und etwa 56 Länder bereist, was sicherlich auch zu meiner weiteren Formung beitrug Im Wesen aber blieb ich, wie ich meine, eigentlich immer derjenige, der einst im Jahr 1929 in Österreich einem bündisch orientierten Pfadfinderbund beitrat. Wer darüber lächeln will, kann das ruhig tun.

    Sehr vereinfachend gesagt waren alle meine Ziele und Handlungen, trotz aller Schwächen, Nachlässigkeiten und Irrwege, auf die Aussage im 1. Korintherbrief des Apostels Paulus, Kapitel 13, Vers 13 gestützt in dem es heißt: „Nun aber bleiben diese drei: Glaube. Hoffnung und Liebe, die Liebe aber ist die Größte unter Ihnen.“

    So sagte ich das schon an meinem 80sten Geburtstag, und das ist so geblieben. Die ungläubig bis nachsichtig lächelnden Mienen meiner Zuhörer kann ich gut verstehen – und dass ich nicht immer stark genug war mich entsprechend zu verhalten, weiß ich auch, denn es ist nicht immer leicht so zu handeln, als stündest du vor Gott, hoffest darauf, dass dein Weg richtig sei und ließest immer die Liebe entscheiden, wenn Zweifel aufkommen sollten. Da wird man leicht der Heuchelei bezichtigt oder einfach ausgelacht. Wie es mir dabei erging, wenn ich versuchte, auch denen, die mir, wie ich empfand, Unrecht angetan hatten, das nicht nachzutragen, belastet mich heute nicht mehr. Heute geht es mir ja vorwiegend um die Verwirklichung eines im Grunde geistigen Strebens. Und da stelle ich mir immer die Frage, was denn das Ziel all der Bestrebungen war und ist, die sich den Namen „Jugendbewegung“ oder auch „das Bündische“ gegeben haben

    Fast immer geht es ja im Grunde darum, Menschen, ein Volk, oder auch sich selbst „zu retten“, das heißt, das Leben auf dieser Welt schön und weitgehend erträglich zu machen. An eine „Rettung der Welt“ glaube ich nicht und auch im christlichen Glauben ist davon nicht die Rede, wohl aber kann jeder Einzelne sich auf den Weg zur Vervollkommnung machen. Ich glaube dass das, was wir einfach als „das Gute“ bezeichnen können, von dazu befähigten Menschen beispielhaft gelebt und in diese Welt getragen werden kann. Von Menschen also, die um sich herum dieses „Gute“ ausstrahlen und damit sozusagen „Inseln des Guten“ bilden“ und so auf ihre Umgebung wirken.

    Das „Gute“ zu tun, wenn es mir Vorteile wirtschaftlicher oder sonstiger Art bringt, ist leicht. Es muss aber darum gehen, dieses „Gute“ auch dann zu tun, wenn es mit persönlichen Nachteilen verbunden ist.

    (Soweit axi.)

    Der Landeshauptmann-Stellvertreter von Salzburg:

    Mein ganz besonderer Dank gebührt Ihnen als Gründer und Direktor des Werkschulheimes Felbertal. Diese Schule hat sich prächtig entwickelt und Sie können zu dieser Gründerleistung, die uns das Fundament für Wohlstand und Bildung im Land Salzburg schafft, heute zu Recht stolz sein.

    Quelle: w_w.buendische-blaue-blume.de/

  47. Tomáš -tom- Přemysl Says:

    Mein Zitat vom 28. Oktober 2014:

    “Der Wahnsinn auf dem Balduinstein geht weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Richter sprach von einem Netzwerk

    (gut erkannt von Kurt Ternes (sadarji) von der Pfadfinderschaft Grauer Reiter auf facebook am 20.06.2013)

    (Zitatende)

    http://www.vtaktuell.net/?p=5911

    Das nachträglich im Absendernamen camouflierte, inhaltlich gleich gebliebene Statement von genanntem Kurt nun Kurt viktorowitsch, wie gesagt vom 20. Juni 2013:

    Der Wahnsinn auf dem Balduinstein geht weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Richter sprach von einem Netzwerk

    (Zitatende)

    h__ps://de-de.facebook.com/scoutingmagazin/posts/348668105236434

    Leider sehr treffend von whistleblower am 24. Oktober 2013, Zitat:

    … Guru fred in knabenvergötternder Treue folgend, streuen „bündische Ästheten“ wie zufällig in Wort oder Bild permanent jenes klebrige Beschwören von Jungenschönheit ein, das manche Milieus innerhalb der Bündischen Jugend prägt und, auf das Lebensalter bezogen, sehr weit reicht: von der Wichsvorlage Species Knabe (Lohmüller) für die alten Herren über Himmelhebers Korsikabericht (Lager- und Fahrtenwerkzeug Grabbeil, “anschaulich” illustriert mit ziemlich viel nackter Haut) für die wahrscheinlich deutlich jüngere Ebene der Gruppenleiter bis hin zu Lohmüllers Jungen-Abenteuerbüchern („Tempelritter“). So wird gewissermaßen intergenerativ gedacht … und kann ein mehr oder weniger enthemmtes Jungenbewundern herrschen, das als die eigentliche bündische Sache ausgegeben wird, als das Bündische an sich.

    Mit entsprechenden Initiationsritualen offensichtlich (mit dem Missbrauch).

    Mädchen und Frauen stören eine derartige maskuline Harmonie doch sehr und bleiben bitteschön ausgeblendet.

    Irgendwie archaisch, die Frauen haben in großer Entfernung die Knaben herzustellen und dem Jägerbund anzuliefern. Die durch kultische Homoerotik zusammengeschweißten Krieger gehen nicht mehr auf Löwenjagd, sondern “auf Fahrt”.

    http://www.vtaktuell.net/?p=5911

    Nun endlich Hoffnung auf gewährleisteten Kinderschutz in den Bünden und ein Ende des täterfreundlichen Unter-den-Teppich-Kehrens, denn am 16. März 2015 erscheint das neue Buch von Christian Füller:

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder. Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/category/missbrauch/

  48. Altpfadfinder Says:

    Aber nein, sadarji, Koran und Sunna sind im spirituellen Anspruch sprich durch und durch menschenfeindlich und insbesondere frauenfeindlich und nicht erst im Bereich des Übermaßes (der „Auswüchse“). Kurt Viktorowitsch d. i. Kurt Ternes (sadarji) schweigt zur totalitären Scharia, etwa zur Pflicht jeder muslimischen Frau, den Hidschab („Verschleierung“) zu tragen:

    „Sind Islamisten und Verschleierung etwa der Islam? Mit keinem Wort hat Herr Geissler DEN Islam attackiert, sondern nur seine extremen und frauenfeindlichen Auswüchse.“

    (08.01.2015)

    h__ps://de-de.facebook.com/huffingtonpostdepolitik/posts/635592546552876

    Jugendburg Ludwigstein
    18.08.2014

    Eine Begegnungsstätte für Europas Jugendliche
    Staatsminister Michael Roth MdB besucht die Jugendburg Ludwigstein

    Kurt Viktorowitsch [d. i. sadarji], …, Sven Stemmer [einst Asket mit Wohnwagenprojekt] und 10 anderen gefällt das.

    h__ps://de-de.facebook.com/123033271110184/photos/a.343697259043783.80665.123033271110184/699166410163531/

  49. Cees van der Duin Says:

    Na geht doch! Erfreut liest man auf der Homepage des größten evangelischen deutschen Pfadfinderverbandes:

    Dialog der Bünde – Beteiligung des VCP

    Nach Abwägung aller Argumente und einer Diskussion trafen Bundesrat und Bundesleitung die Entscheidung, dass sich der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) aus dem Dialog der Bünde und allen eventuellen Nachfolgeprozessen zurückzieht. Dazu gehört auch, dass der VCP nicht länger unter den „Steimker Grundsätzen“ gelistet wird.

    Da es in Teilen des VCP (aber nicht im gesamten Verband) Verbindungen zur Burg Ludwigstein gibt, wurde im Februar 2014 eine Beteiligung an dem „Dialog der Bünde“ rund um die Burg Ludwigstein entschieden und durch eine Beauftragung der Bundesleitung wahrgenommen. Der Auftrag dieses Dialoges war, ein „tragfähiges Konzept über den Zugang der Bünde zur Burg [Ludwigstein]“ zu erarbeiten.

    Dieser Auftrag wurde bei mehreren Treffen bearbeitet und mit einem Antrag an die Mitgliederversammlung der Burg Ludwigstein abgeschlossen. Dieser Auftrag war Basis für die Beteiligung des VCP und für die Beauftragung. Die Beauftragten standen dazu in regelmäßigem Kontakt mit der Bundesleitung. Über den Fortschritt des Prozesses wurde in den Gremien des VCP regelmäßig berichtet. Der Bundesrat hat sich darüber hinaus im Rahmen seiner Tagungen 04.2014 und 01.2015 intensiv mit den Ergebnissen des Dialogs beschäftigt.

    Der am Ende des Prozesses vereinbarte Kriterienkatalog ist aus Sicht des VCP teilweise nicht klar genug formuliert, um ausreichend Distanz zu extremen Bünden aufzuzeigen. Das trifft auch auf die „Steimker Grundsätze“ zu. Dort werden Begriffe verwendet werden, die einen weiten Interpretationsspielraum zulassen. Deshalb sehen Bundesrat und Bundesleitung eine Beteiligung des VCP an einem Nachfolgeprozess, in dem es nicht mehr allein um den Zugang zur Burg Ludwigstein geht, als nicht sinnvoll.

    Bundesleitung und Bundesrat danken den Beauftragten ausdrücklich für ihr Engagement und ihre Arbeit in diesem Prozess.

    Q u e l l e :

    http://www.vcp.de/nachrichten/artikel/dialog-der-buende-beteiligung-des-vcp/

  50. Steimker Grundsätze Nein Danke! Says:

    Burg Ludwigstein und Steimker Grundsätze. Möchte der notorisch aalglatte BdP denn die Scharnierfunktion der vier zum Meißnerfest 2013 ausgeladenen Bünde und z. B. etwa auch derjenige der Jungen Freiheit (JF), nämlich hin zur Neuen Rechten bzw. Konservativen Revolution, denn nicht einmal zivilcouragiert kritisieren?

    Aha, die vier Problembünde Freibund – Bund Heimattreuer Jugend, Fahrende Gesellen, Deutscher Mädelwanderbund und Deutsche Gildenschaft sind dem Bund der Pfadfinderinnen (BdP) irgendwie unangenehm.

    Warum genau, will man öffentlich nicht sagen, auf einer Liste mit Problembünden stehen will man aber auf keinen Fall, das könnte das gefälligst reibungslose Nach-oben-Rutschen auf der Karriereleiter in Kirche oder SPD behindern.

    Zitat Protokoll 4. Treffen:

    „Es entsteht eine kurze Diskussion über die Tatsache, dass einige Bünde heute hier sind, aber (noch) nicht unterschrieben haben.

    – Der BdP-Vertreter: Der BdP stimmt dem Inhalt zu, aber wir wollen nicht unterschreiben, da wir nicht in Listen stehen wollen in denen auch kritisierte Bünde stehen!

    Im Plenum wird es für einen Moment still.

    Der BdP ist schon seit September raus.

    (Quelle: pitt auf PT am 08.03.2015)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12266&entries=45

  51. Altpfadfinder VCP GNO und Meißnerfahrer 1988 Says:

    Heiß oder kalt! Ja oder nein! Niemals dürfen wir lauwarm sein.

    Neue Rechte per Steimker Grundsätze integrieren Nein Danke!

    Die kleine, traditionsreiche Schwester des nach 1968 entstandenen evangelischen VCP druckst herum, findet den unerträglich ethnopluralistisch anspielenden Text und den durch etliche der Diskussionspartner nach rechtsaußen ziemlich offenen Dialogkreis irgendwie voll prima … und ist dann zu feige, das Ganze per Signatur überbündisch und dokumentierbar mitzutragen.

    Nicht heiß, nicht kalt. Fritz Riebold wäre mit einem derartigen Kriechgang nicht einverstanden. Lauwarme Spanner und Gaffer schämt euch:

    „Am 9.11.2014 hat das Bundesthing der CPD beschlossen, die Steimker Grundsätze als Arbeitsgrundlage für den bisherigen und weiteren Dialog der Bünde zu akzeptieren. Die CPD möchte aber als Unterzeichner der Grundsätze nicht öffentlich genannt werden.

    Quelle sei: Dialog der Bünde

    hier zitiert nach: PT (vom heutigen Tage)

  52. Mach mit beim Steimker-Grundsätze-Boykott Says:

    „Also die CPD stimmt diesem Text zu – möchte aber nicht das jemand davon weiß.

    Der VCP war bislang einverstanden, hat den Text mit erarbeitet und auch für gut befunden – möchte aber jetzt ausscheiden und jeden Hinweis darauf das sie mal beteiligt waren gelöscht wissen.“

    (derralf 09.03.2015 – 16:42)

    h__p://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12266&entries=45

  53. Βένετο (Βόλος) • Véneton, Thessaly (Greece) Says:

    Der wildromantisch segelbegeisterte yanni (einst: „denn ich will das Segeln auf einem bündischen Schiff und die leuchtenden, glücklichen Pimpfenaugen nicht missen“) hält den zur Aufdeckung des auf satte vier Jahrzehnte verteilten sexuellen Missbrauchs in und um das Netzwerk Falado von Rhodos / graue jungenschaft / axi (†) / Balduinstein erforderlichen Ernst nicht aus:

    „ich hab kein Bock auf die ewigen sich im Kreis drehenden Diskussionen zu den ewig gleichen Themen“

    Der Abgang des yanni wird kühl kommentiert. Lesenswert die vier unmittelbar aufeinander folgenden Kommentare von festus (15.03.2015 – 14:46), Holzwurm, Fröschel und rosé (15.03.2015 – 18:23).

    Zitat : „Auf der Falado soll es zu Missbrauchsfällen gekommen sein“
    Auch in Prozessakten zu lesen : Auf der Fahrt der Falado nach [Veneton im Pelion in] Griechenland wo L.v.B. ein Haus besaß kam es auf dem Schiff zu weiteren Übergriffen.

    Ross und Reiter sind nun genannt – die Gefahr noch nicht gebannt.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12291&entries=0#post190324


    Der Pelion (Πήλιο, Pílio) ist immer eine Reise wert. Landeskunde.



    [yanni]

    „Brigantine Falado von Rhodos gem e. V. und die bündische Jugend“

    „Wir wollen Whydah segeln gehen!“

    https://www.facebook.com/FaladovonRhodos/app_208195102528120

  54. sprach von einem Netzwerk Says:

    Untersuchung

    Seeunfälle von unter deutscher Flagge fahrenden Schiffen werden von der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung untersucht. Ziel dieser Untersuchungen ist nicht, Schuldzuweisungen oder Haftungsfragen zu klären, sondern künftige Seeunfälle zu verhindern. Der 38 Seiten lange Untersuchungsbericht ist im Netz abrufbar.[1]

    Im Untersuchungsbericht wird festgestellt,

    dass sowohl die Schiffsverbände, die Schiffsbeplankung, als auch die Spanten für das Seegebiet und die Besegelung unterdimensioniert war,

    dass daraus eine mangelnde Längs- und Torsionssteifigkeit resultierte,

    dass die Kalfaterungen nicht fachgerecht ausgeführt wurden,

    dass die Schwingungs- und Schubaufnahme durch die Maschinenanlage und der Schiffsschraube unzureichend war. Hierzu ist ist besonders zu bemerken, dass die Brigantine ursprünglich von der griechischen Werft mit einer 20-PS-Maschine ausgerüstet wurde, zuletzt aber über eine 147 PS-Maschine verfügte, ohne dass ausreichende Verstärkungen vorgesehen wurden.

    dies alles hat zusammen mit den an diesem Tage erscheinenden extremen Belastungen des Riggs und des Schiffskörpers zu Wassereinbrüchen, vermutlich in allen Bereichen des Schiffsrumpfes geführt.

    Möglicherweise spielte auch eine mangelnde Reinigung der Bilge eine Rolle, da mindestens eine Pumpe wegen Schmutzpartikeln im Saugkorb ausgefallen war.

    Es wird festgestellt, dass die Falado von Rhodos „in einem nicht seetüchtigen Zustand und am Ende der Nutzungsdauer“ war. Die letzte Reise sei „… trotz vieler warnender Stimmen von Fachleuten und fachkundigen Mitgliedern aus dem Eigentümer-Verein“ durchgeführt worden. Der Schiffsuntergang sei nur durch die schnelle Hilfe „ohne Verlust an Menschenleben ausgegangen“, fern von der Küste hätte ein vergleichbarer Unfall wesentlich tragischer geendet.[1]

    Der Bericht bemängelt auch, dass solche Schiffe als „Vereinsboot“ und damit als Sportboot definiert werden und keinerlei behördlicher Überwachung unterliegen. Auch die Qualifikation des Schiffsführers zum Unfallzeitpunkt (er verfügte über den Sportküstenschifferschein) wird als unzureichend angesehen, wenn sie auch nicht ursächlich für den Seeunfall war.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Falado_von_Rhodos#Reviere.2C_Regatten.2C_Erlebnisse


    Falado, o Falado, Landluft langweilt sowieso.
    Mehr Erfahrung suchen wir, Sorgenträger bleiben hier.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast fährt nach Falado.

    Island, ja, das wär mal was: Sturm und Eisberg machen Spaß!
    Augen leuchten, Flaggen wehn – dies` Schiff wird nie untergehn!
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast spürt schon Falado.

    Tags dicht an den Eisberg ran, nachts die hohen Wogen dann.
    In den Kojen schlafen sie, Bötchen wackelt so wie nie.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast will nach Falado.

    Es macht knirsch, das Boot ist leck, gluck, gluck, gluck – der Kahn ist weg!
    Mit viel Glück kommt jedermann trotzdem noch in Deutschland an.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast. Schluss mit Falado.

    altes deutsches Volkslied 😉

    Neues Abenteuerschiff für Paderborner Verein

    (Neue Westfälische, 16.10.2014)

    Paderborn (gär). Gut ein Jahr ist es her, dass die Brigantine Falado von Rhodos/ sank, nun hat der gleichnamige Paderborner Eigner-Verein ein neues, 160.000 Euro teures Schiff gefunden: Die Whydah of Bristol soll möglichst bald in Betrieb genommen werden, allerdings werden noch Spenden gebraucht.

    Der Verein versteht sich als Teil der bündischen Jugend und veranstaltet Segeltouren für Jugendgruppen aus ganz Deutschland – mit Piraten- und Abenteuercharakter. So dramatisch wie die letzte Reise der Falado soll aber keine Tour mehr werden: Sie sank am 9. August 2013 vor Island. …

    http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/paderborn/11275426_Neues-Abenteuerschiff-fuer-Paderborner-Verein.html


    Hintergrund-Infos u. a. zum vielfachen Missbrauchsgeschehen auf Jugendburg Balduinstein. Ab heute im Handel:

    DIE REVOLUTION MISSBRAUCHT IHRE KINDER
    SEXUELLE GEWALT IN DEUTSCHEN PROTESTBEWEGUNGEN
    von Christian Füller

    https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/

    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262/ref=sr_1_1/276-4304144-7540136?s=books&ie=UTF8&qid=1426461448&sr=1-1&keywords=Kinder+der+sexuellen+Revolution

  55. Georgspfadfinder Says:

    Der Nebel lichtet sich über dem Dunstkreis des Pfadfinder- und Jugendbewegungs(schein)heiligen Alexej Stachowitsch († 2013), bekannter unter seinem Fahrtennamen axi, und zeigt die jugendbewegt-bündische Prominenz schlechthin: lothar, wanja, caligula. Mittendrin zwischen Hunsrück und Pilion: Odenwaldschul-Missbraucher und Waldeck-Festival-Organisator Jürgen Kahle]

    „Dem Gastgeber, Mitbegründer des Weinbacher Wandervogels, gehört die Hütte. Er musste die Pfadfinder [Stamm Graue Wölfe, Friedrichsdorf] wegen sexuellen Missbrauchs verlassen. Zu den Gästen gehören auch einige Männer von der Burg Balduinstein, gegen die eine regelrechte Prozesswelle rollt: die Balduinsteiner Prozesse. Unter den Gästen ist der Burgvogt [wanja] des Balduinsteins, ein Erzieher, der einst ein privates Heim für schwer erziehbare Jugendliche betrieb und gegen den die Staatsanwaltschaft 2014 wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch ermittelte.“

    (Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen. 16. März 2015. Von Christian Füller)

    https://books.google.de/books?id=SsinBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    „1957 einen eigenen Stamm in Friedrichsdorf zu gründen. Dieser wird von Lothar van Basshuysen und Horst Georg Denfeld geleitet.“

    http://www.graue-woelfe.de/index.php/unser-stamm/stammesgeschichte9/ausfuehrliche-version?showall=1&limitstart=

    „Molo von der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck, ein früher Pilionfahrer, der mit Alfons Hochhauser Fahrten auf dem Segelboot unternommen hat, gab sich zu erkennen. Auch er berichtete Interessantes von seinen Erlebnissen. Zu unserer großen Überraschung und Freude gab sich eine der Zuschauerinnen als Frau Prause, die Schwägerin und Verwalterin von Werner Helwigs Nachlass, zu erkennen. … An viele, die mit dem Pilion verbunden sind, aber an diesem Abend nicht anwesend sein konnten, wurde zumindest in Gesprächen gedacht. Dazu gehören Jürgen Kahle … und Lothar van Basshuysen.“

    http://home.arcor.de/pfaelzerfreischar/Pilion.html

    „Die ABW gab dazu ihre Zustimmung, die Finanzierung sollte der Arbeitskreis selbst übernehmen. Zu dem Kreis, der die Festivals initiierte und viele Helfer begeistern konnte, gehörten der spätere Kunstpädagoge und Kulturhistoriker Diethart Kerbs, der die Veranstaltungen ideologisch prägte, Jürgen Kahle, der die Organisation leitete, Rolf Gekeler, der für das Programm verantwortlich war und ab 1966 das Magazin song herausgab, sowie der Sänger Peter Rohland, der viele Künstler kannte und einlud. … Jürgen Kahle: Von den Schwierigkeiten, ein Festival zu machen. In: Die Burg Waldeck Festivals 1964–1969. Kahle war für die Logistik der Festivals der Jahre 1964–67 verantwortlich“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals

    An der Odenwaldschule übte Jürgen Kahle sexuelle Gewalt aus. Die Opfer berichten von „sadistischem Quälen und Erniedrigen von Kindern“

    von: Jürgen Oelkers (Gerold Becker, die Landerziehungsheime und die Opfer)

    http://www.ife.uzh.ch/research/emeriti/oelkersjuergen/vortraegeprofoelkers/vortraege2012/Walker.pdf

    100 Jahre Freideutscher Jugendtag Hoher Meißner 1913
    100 Jahre Meißnerformel

    Vorbereitungstreffen des Jubiläums 2013
    13. bis 15. Februar 2009 auf Schloss Martinfeld

    … Auf welche Wurzeln (1913) können wir uns reinen Herzens beziehen? … wanja, Burg Balduinstein … wanja: völkische Gruppen drängen in unsere bündische und in die Gesellschaft

    Anhang (in digitaler Fassung nicht enthalten)
    • Protokoll „Balduinsteiner Gespräche 2008“
    • Protokoll „Meißnertreffen Juli 2008 auf Burg Balduinstein“

    http://meissner-2013.de/sites/default/files/Medien/dokumentation-protokoll%20martinfeld.pdf

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen. 16. März 2015. Von Christian Füller

    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262

  56. Tomáš Přemysl Says:

    Ob der mutige Christian Füller wohl zum Pfadfinderheiligen und jugendbewegt-bündischen Superguru Alexej Stachowitsch (axi) hat recherchieren können? Ich bin auf sein ab heute erhältliches Buch gespannt und habe es mir natürlich sofort bestellt.

    Exkurs (?) Hunsrück, Chanson Folklore Festivals

    Jürgen Kahle, Odenwaldschule
    Wiesbadener Hütte, ABW-Gelände, Burg Waldeck

    ::::::::

    OSO-SKANDAL: Ex-Lehrer galt als einer der Haupttäter

    Jürgen Kahle gestorben

    OBER-HAMBACH. Wie der Leitung der Odenwaldschule (OSO) nach eigener Aussage erst am gestrigen Montag offiziell bestätigt wurde, ist bereits am 16. Februar Jürgen Kahle im Alter von 81 Jahren gestorben. Kahle, der von 1968 bis 1992 als Lehrer und Erzieher an der Odenwaldschule tätig war, wird im Bericht der Aufklärerinnen Claudia Burgsmüller und Brigitte Tilmann zum OSO-Missbrauchsskandal mit mehr als 20 Übergriffen genannt. Er gehörte damit zusammen mit Gerold Becker, der von 1969 bis 1985 an der Odenwaldschule tätig war und im Jahr 2010 verstarb, sowie mit dem 2006 verstorbenen Wolfgang Held, der von 1966 bis 1989 an der Odenwaldschule tätig war, zu den Haupttätern. Alle Fälle waren im Jahr 2010 an die Staatsanwaltschaft Darmstadt zur eigenständigen Überprüfung, inwieweit es nicht verjährte Straftaten gebe, weitergeleitet worden. …

    (zuerst in: Bergsträßer Anzeiger, 22.05.2012, hier bei: morgenweb)

    http://www.morgenweb.de/region/bergstrasser-anzeiger/region-bergstrasse/jurgen-kahle-gestorben-1.583855

    ::::::::

    An der Odenwaldschule übte Jürgen Kahle sexuelle Gewalt aus. Die Opfer berichten von „sadistischem Quälen und Erniedrigen von Kindern“ (Burgsmüller/Tilmann 2010, S. 27). Bezeugt sind auch sexuelle Übergriffe anlässlich von Exkursionen auf die „Wiesbadener Hütte“ der Burg Waldeck im Hunsrück, die Kahle gut kannte (ebd., S. 28). Er hatte sie zusammen mit seiner Wiesbadener Jungenschaft selbst gebaut. Unabhängig davon konnte Kahle im Sommer 1969 auf der Burg Waldeck eine Ansprache halten und von der „zeitgeschichtlichen“ Bedeutung der Festivals sprechen, die in diesem Jahr zum letzten Male stattfanden.

    1971 verbrachte Kahle wohl zum ersten Male mit Schülerinnen und Schülern Wochenenden auf der Burg Waldeck. Er war zu dieser Zeit zusammen mit anderen Lehrkräften auch in der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW) vertreten (Schneider 2005, S. 388). 1981 mietete die Odenwaldschule auf Dauer die „Wiesbadener Hütte“ (ebd., S. 412), die also regelmässig aufgesucht worden ist und im Gedächtnis der Opfer eine wichtige Rolle spielt. Der „73-jährige Pädagoge Jürgen Kahle“ wird 2004 als „kritischer Sympathisant“ der Burg Waldeck bezeichnet (ebd., S. 480). Erst sechs Jahre später ist er entlarvt worden.

    aus: Jürgen Oelkers (Gerold Becker, die Landerziehungsheime und die Opfer), Seite 15

    http://www.ife.uzh.ch/research/emeriti/oelkersjuergen/vortraegeprofoelkers/vortraege2012/Walker.pdf

    ::::::::

    Um das System Balduinstein zu knacken ist es unumgänglich, den Pfadfinderheiligen und jugendbewegt-bündischen Superguru Alexej Stachowitsch (axi) vom Sockel zu stoßen. Sich und geneigten Kameraden die Tatorte aufbauen:

    Vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    “Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.”

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

  57. Als Pfadfinder Missbrauchsorte beim Namen nennen Says:

    „Seit 1974 werden die auf dem Gelände der Burg gelegene Villa aus dem 19. Jahrhundert und ihre Nebengebäude als Jugendburg Balduinstein genutzt. Die Jugendburg ist ein Selbstversorgerhaus für Pfadfinder und bündische Gruppen.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

    „Unser neuer Führungskreis auf Burg Balduinstein

    BdP Usingen, Stamm Hattstein

    http://stamm-hattstein.de/blogs/trampel/unser-neuer-fuehrungskreis-auf-burg-balduinstein.html

    „Juffi-WBK, der vom 10.10.09 bis 18.10.09 auf der Jugendburg Balduinstein stattgefunden hat.“

    DPSG Köln

    http://www.dpsg-koeln.de/stufen-themen/dak-jungpfadfinder/woodbadgekurs/kurs-2009/

    „Landesversammlung auf Burg Balduinstein
    VCP RhP/S

    http://vcp-rps.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/03/VCP_RPS_SPLITTER_76.pdf

    „Doch der alte Gustav Wyneken, der dem Fest [Meißner 1963] grollend fernblieb, lästerte angesichts der Theologen, statt freier Jugend werde hier gezähmtes Wandergeflügel unter Assistenz der Kirchen für den nächsten Heldentod abgerichtet. …

    Auch die Waldeck, Burg Balduinstein, Falado von Rhodos und der Südmarkverlag, heute Verlag der Jugendbewegung, mit Eisbrecher und Stichwort und einem breiten Angebot bündischer Literatur, gehören dazu.

    Aus alledem entstand die Keimzelle für Meißner 88 zum 75-jährigen Jubiläum.“

    Meißner 2013, Festrede Tom Grothkopp (100 Jahre Freideutsche Jugendtage und ihre gesellschaftliche Bedeutung)

    http://meissner-2013.de/dokumentation/das-lager/reden/festrede-tom-grothkopp

  58. Tomáš Přemysl Says:

    Quelle:

    Abschlussbericht über die bisherigen Mitteilungen über sexuelle Ausbeutung von Schülern und Schülerinnen an der Odenwaldschule im Zeitraum 1960 bis 2010

    Autorinnen:

    Rechtsanwältin Claudia Burgsmüller, Wiesbaden

    Präsidentin des OLG Frankfurt am Main i. R. Brigitte Tilmann, Darmstadt

    Wiesbaden/ Darmstadt, Dezember 2010

    … Daraus folgt das Wissen, das sich auch an der Odenwaldschule bestätigt hat, dass der Normalfall der Wiederholungstäter ist. Nicht viele Täter missbrauchten einzelne Kinder, sondern einzelne Täter missbrauchten viele Kinder.

    (Seite 8)

    3. Jürgen Kahle

    der vom 01.04.1968 bis 31.03.1992 als Mitarbeiter (Lehrer) an der Odenwaldschule tätig war. Er wird von 17 männlichen Betroffenen und einer weiblichen Betroffenen als Täter sexueller Übergriffe benannt. In unseren ersten Berichten wiesen wir schon darauf hin, dass insbesondere Jürgen K. aufgefallen war durch sein sadistisches Quälen und Erniedrigen von Kindern, was er entweder selbst mit veranstaltete oder zu dem er seine Schüler angestachelt hatte. …

    Brutale und / oder sexuelle Berührungen beim Wecken werden auch durch diesen Lehrer geschildert, der ebenfalls Exkursionen auf die Waldecker Hütte, inklusive Strippokern, zu verantworten hatte. Selbiges wird auch von einer weiblichen Betroffenen geschildert, die einen sexuellen Übergriff im VW-Bus während einer Reise nach Frankreich nachts schildert. Auch ein männlicher Betroffener schildert ein Befummeln im Schlafsack während einer Fahrt zusammen mit 5 weiteren Personen, einem Familienwochenende in der Nacht. Er wurde nicht nur selbst angefasst, sondern der Lehrer nahm auch seine Hand und führte sie in seinen eigenen Schlafsack an seinen Penis.

    (Seite 27-28)

    http://www.anstageslicht.de/fileadmin/user_upload/OSO_Abschlussbericht2010.pdf

    ::::::::

    [Auf den Spuren von Werner Helwig im Pelion, Griechenland]

    Einige sehr persönliche Erinnerungen an Alfons Hochhauser und an Urlaubstage in seiner Pension im Kloster Paleo Trikeri im Pagasaischen Golf von Volos, im Jahre 1963, eingeleitet durch eine kurze Schilderung der damals ungewöhnlichen Anreise.

    Von Jürgen Kahle

    http://www.alfons-hochhauser.de/juergen-kahle.html

    ::::::::

    „John Pearse Esq. 1966. Es war die Zeit der großen pfingstlichen Chanson- und Folkfestivals auf der Burg Waldeck im Hunsrück … gern gesehener Gast in meiner kleinen Hütte auf einem Schieferfelsen am Rande des steilabfallenden Baybachtals.“

    (Jürgen Kahle, in: Köpfchen 3/2002 Oktober 2002, Seite 15-16)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/264076.PDF

    ::::::::

    HEPPENHEIM. Einer der Haupttäter, der an der Odenwaldschule knapp zwei Dutzend Schüler missbraucht haben soll, ist tot. Wie die Odenwaldschule am Montagabend mitteilte, starb der frühere Lehrer und Erzieher Jürgen Kahle, der von 1968 bis 1992 an der Odenwaldschule tätig war, bereits am 16. Februar im Alter von 81 Jahren. Den beiden Anwältinnen, die den Missbrauch an der Schule aufarbeiten, liegen rund 20 Berichte von Opfern vor, die nach eigenen Angaben von Kahle missbraucht wurden. Zusammen mit dem vor zwei Jahren verstorbenen früheren Schulleiter Gerold Becker und dem 2006 verstorbenen Wolfgang Held gehörte Kahle nach Angaben der Schule damit zu den Haupttätern.

    http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/heppenheim/Odenwaldschule-Einer-der-Haupttaeter-gestorben;art1245,2905584

  59. Hendrick Busman aus Kevelaer Says:

    System Balduinstein. Christian Füller sei Dank, die jugendbewegt-bündischen Gruppen / Jungen Bünde, wenn sie zwischen dem jahrzehntealten Arbeitsteilen und Beutezutreiben ihres völkisch-rechtsrevolutionären und ihres pädosexuellen Kartells (hier und da sogar personell identisch) überhaupt eine Zukunft haben, verdanken dem Journalisten viel. Jetzt könnte man sich ja ernsthaft ein paar Schritte bewegen (daher Jugendbewegung). Tja, man könnte.

    Auf Pfadfinder-Treffpunkt wird man vermutlich, in jahrelang eingeübter schlechter Gewohnheit, macht- und karrierebewusst zu feige sein, die im System Balduinstein bedeutsame Rolle v. a. des Superpfadfinders Alexej Stachowitsch (axi) darzustellen. Heute jedenfalls schreitet jergen dort beinahe ein bisschen zur Tat und macht den Thread auf zum hoffentlich nicht allzu seichten Plappern, wir sind gespannt:

    Besprechungen zu „Die Revolution missbraucht ihre Kinder“

    1239 Beiträge
    jergen

    „Christian Füllers aktuelles Buch Die Revolution missbraucht ihre Kinder wurde ja bereits an anderer Stelle zweimal erwähnt, ich möchte hier auf die doch recht widersprüchlichen Besprechungen verweisen:

    – eher ablehnend: Alan Posener in der Welt (14.03.15)
    – neutral: Thorsten Denkler in der Süddeutschen (14.03.15)
    – als Denkanstoß lesenswert, aber stellenweise schrill alarmistisch: Nina Apin in der taz (12.03.15)

    Ich kenne bislang nur Auszüge, habe daraus aber den Eindruck gewonnen, dass es Füller nicht um eine historisch aufarbeitende Darstellung geht, sondern um eine politische Positionierung. Das Buch ist mMn keine Dokumentation, sondern ein Manifest.

    Eventuell können diejenigen, die am Freitag auf der Lu [Burg Ludwigstein] sein werden, danach mehr zu Füllers Absichten sagen?“

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=0#post190353

  60. Erbelskrebbelcher mit Äppelmork Says:

    Ich bin klein mein Herz ist rein, um auf den mit sanfter Herablassung und feinem Ekel zu befrachtenden Nestbeschmutzer und Schänder des bündischen Heiligenscheins zeigen zu können, gibt jergen den Absichtslos-Unschuldigen: „danach mehr zu Füllers Absichten“.

    Selmar vom Ludwigstein durchschaut das zarte Verächtlichmachen:

    „Auch Du bist herzlich eingeladen, um Dir einen eigenen Eindruck von „Füllers Absichten“ zu machen… !“

    Mehr zu jergen:

    „dass es Füller nicht um eine historisch aufarbeitende Darstellung geht“

    – da ist der kreiseweise geradezu institutionalisierte Kindesmissbrauch Jahrzehnt für Jahrzehnt verschwiegen worden, rauschende überbündische Feste waren den jungen Männern und Frauen einfach wichtiger. Endlich packt einer das Thema Nummer Eins bündische Pädosexualität an – und jergen, der das Buch nicht gelesen hat, schiebt Methodik und Qualität gleich mal vorab ein wenig in den Bereich des Unseriösen.

    Nein jergen, Füllers Buch ist pfadfinderische Pflichtlektüre.

    „sondern um eine politische Positionierung“

    – das Private ist politisch hieß es einst etwa zum Thema häusliche Gewalt. Wäre das nicht eine sehr angemessene „politische Positionierung“ sprich ernsthaft gemeinte Zusage: ab jetzt endlich missbrauchsfrei!?

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=0#post190353

    Jergen setzt nach:

    „Meine Frage war ernst gemeint: Was will Füller?“

    – Gegenfrage: Was will jergen?! Wie wäre es damit, den vielfachen Kindesmissbrauchs-Tatort Balduinstein längst von der PT-eigenen Linkliste geschmissen zu haben, statt überbündisch-kollegial für die Jugendburg zu werben und den Lesern implizit nahezulegen: Hallo Kinder, da im Lahntal könnt ihr sichere und unbeschwerte Pfadfindertage und -nächte verbringen!??

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=tp_eintrag_bund_overview.php&land=1&tab=5

  61. Cees van der Duin Says:

    Für jeden Mitarbeiter im und Interessierten am Handlungsfeld Kinder- und Jugendarbeit sicherlich ein interessanter und wichtiger Termin: übermorgen, am 20. März 2015 auf Burg Ludwigstein (bei Witzenhausen / Werra)

    (Quelle Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe)

    Podiumsdiskussion „Die Revolution missbraucht ihre Kinder“

    Veranstalter und Veranstaltungsort:

    Jugendbildungsstätte Ludwigstein

    20.03.2015 16:00 Uhr

    Kurzbeschreibung

    Seit die Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule bekannt wurden, ist das Vertrauen erschüttert: Wie konnte die Erziehung zu freien Menschen in schwerste Verletzungen der Menschenwürde münden? Der Journalist Christian Füller hat für sein neues Buch Dokumente und Zusammenhänge recherchiert, die den sexuellen Missbrauch Minderjähriger im Licht einer langen Tradition erscheinen lassen. Vom Wandervogel über die Reformpädagogik (mit der Berufung auf die griechische Antike) und die „sexuelle Befreiung“ der 68er lässt sich bis in unsere Tage, wo das Internet eine neue Gefahr darstellt, verfolgen, wie Pädosexuelle immer wieder Schutzraum und Rechtfertigung für Übergriffe auf Kinder und Jugendliche suchten und fanden.

    Anlässlich der Veröffentlichung des neuen Buches von Christian Füller Die Revolution missbraucht ihre Kinder. Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen laden Jugendbildungsstätte und Arbeitskreis Schatten der Jugendbewegung am Freitag, 20.03.3015 um 16:00 Uhr zu einer von Holger Specht moderierten Podiumsdiskussion mit Christian Füller, Prof. Meike Sophia Baader, Jochen Weidenbusch, Thomas Mennig und Tilman Jens ein.

    Podium

    Christian Füller / Journalist, Politologe und Autor aus Berlin

    Christian Füller schreibt u.a. für die FAS, Spiegel Online, Freitag, Cicero und betreibt den Blog ‚pisaversteher’. 2011 untersuchte er mit seinem Buch „Sündenfall. Wie die Reformschule ihre Ideale missbrauchte“ die Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule und referierte im gleichen Jahr zum Thema Sexualisierte Gewalt in jugendbewegten Gruppen im Rahmen der Meißnernacht auf Burg Ludwigstein.

    Tilman Jens / Journalist und Autor aus Frankfurt

    Als ehemaliger Schüler der Odenwaldschule und Mitglied des Trägervereins veröffentlichte Tilman Jens 2011 seine Sicht auf die Missbrauchsfälle mit dem Buch Freiwild – ein Lehrstück von Opfern und Tätern. Aus diesem Buch las er 2013 im Rahmen des 100jährigen Meißnerjubiläums auf Burg Ludwigstein. Weitere bekannte Veröffentlichungen sind u. a. Demenz. Abschied von meinem Vater (2009) oder Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle (2014).

    Prof. Dr. Meike Sophia Baader / Erziehungswissenschaftlerin aus Hildesheim

    Meike Baader ist Direktorin des Instituts für Erziehungswissenschaft an der Universität Hildesheim. Ihre Schwerpunkte sind u. a. historische Bildungsforschung und Reformbewegungen. In einem aktuellen Forschungsprojekt rekonstruiert sie den Zusammenhang von sexueller Liberalisierung, Pädophiliebewegung und Erziehungs- und Sozialwissenschaften der 1960er -1990er Jahre. Meike Baader ist Mitherausgeberin des Bandes Sexualisierte Gewalt, Macht und Pädagogik (2012) und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Archivs der deutschen Jugendbewegung.

    Jochen Weidenbusch / Vorstandsmitglied Glasbrechen e. V.

    Jochen Weidenbusch unterrichtet Kunst an der Waldorfschule Mannheim und ist dort Mitglied der Schulleitung. Von 1973 bis 1980 war er Schüler der Odenwaldschule. Mit anderen Missbrauchsopfern gründete Jochen Weidenbusch die Betroffeneninitiative Glasbrechen. Dort ist er Mitglied des Vorstandes.

    Moderation

    Holger Specht / Mediator aus Berlin

    Holger Specht ist Mediator und Ausbilder für Mediation mit den Schwerpunkten Konfliktmanagement, Coaching und Prävention. Er ist Mitbegründer des Arbeitskreises Macht und Sexualität im Deutschen Pfadfinderbund und Gründungsmitglied im Arbeitskreis Schatten der Jugendbewegung zur Aufarbeitung sexueller Gewalt in der bündischen Jugend.

    Link zur Veranstaltung:

    http://www.jubi-ludwigstein.de/fileadmin/user_upload/pdf/Podiumsdiskussion_Missbrauch.pdf

    Veranstaltungsort

    Jugendbildungsstätte Ludwigstein
    37214 Witzenhausen

    Kontakt zum Veranstalter

    Annemarie Selzer
    Telefon: 05542-501732
    annemarie.selzer@burgludwigstein.de

    https://www.jugendhilfeportal.de/termin/podiumsdiskussion-die-revolution-missbraucht-ihre-kinder/

    bei Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe eingetragen von: Stefan Sommerfeld, Burg Ludwigstein stephan.sommerfeld@burgludwigstein.de

    Schlagworte: Prävention, Kindesmissbrauch, Kindesmisshandlung, Sexueller Missbrauch

  62. Pia und Stefanie aus Holzappel und Birlenbach Says:



    Man fordere von der in Balduinstein sogar geborenen Ortsbürgermeisterin Maria-Theresia Schmidt „Marie-Theres Schmidt“, die mit ihrer Wählerliste, auf Listenplatz 14 Burgvogt wanja, 2014 die Wahl gewann:

    Nach 40 Jahren Kindesmissbrauch oben auf der Jugendburg nun zeitnah den mahnenden Mühlstein (s. u.) unten in die Dorfmitte von Balduinstein!

    „Es gibt Erwachsene, die über den Körper eines Kindes bestimmen wollen. Sie wollen das Kind an Körperstellen anfassen, an denen es nicht berührt werden will, zum Beispiel am Po, am Penis oder an der Scheide. Manchmal wollen sie auch selbst von den Kindern dort berührt werden. Kinder mögen das nicht und haben oft ein komisches Gefühl dabei. Wenn sie nicht mitmachen wollen, werden sie manchmal dazu gezwungen.

    Die Erwachsenen, die das tun, bedrohen häufig die Kinder oder tun ihnen weh. Sie sagen, dass niemand etwas davon erfahren darf und dass es ein Geheimnis sei. Für die Kinder ist es aber ein schlechtes Geheimnis, das sie sehr bedrückt.

    Was diese Erwachsenen tun, nennt man sexuellen Missbrauch. Es ist verboten. Die Schuld dafür trägt immer der Erwachsene, nie das Kind. Die Erwachsenen haben kein Recht dazu, so etwas mit einem Kind zu tun.“

    von: Anke Thullen, aus dem Kinderbuch Schutzbär Bulli

    http://www.initiative-gegen-gewalt.de/htmls/frame01.htm



    Zitate Pfadfinder-Treffpunkt
    vor 13 Monaten und heute

    UMK- JAHRESTREFFEN NUN DOCH AUF BURG BALDUINSTEIN
    Hallo!

    Ich entnehme der soeben eingetroffenen Einladung zum UMK- Jahrestreffen, dass dieses Treffen TROTZ der Ereignisse der letzten Zeit und trotz der laufenden Gerichtsprozesse und Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs auf Burg Balduinstein stattfinden wird.

    Ich erkläre hierzu als „Mitglied der ersten Stunde“ und ehemaliger Sprecher dieses Kreises:

    Ich werde an diesem Treffen wegen des Veranstaltungsortes, der in meinen Augen in völlig unsensibler und unverantwortlicher Weise gewählt wurde, NICHT teilnehmen.

    Es ist jedermanns freie Entscheidung, ob er trotz der Wahl dieses Veranstaltungsortes dort teilnimmt oder nicht, erachte es aber als mein Recht und meine Pflicht, alle dazu aufzurufen, sich Gedanken darüber zu machen, ob sie angesichts der bestehenden Tatsachen und der Geschehnisse nicht lieber auf eine Teilnahme verzichten sollten, um den Sprecherkreis zum Umdenken zu bewegen.

    Mit besorgtem Gut Pfad:

    von: Fröschel
    24.02.2014 – 14:20

    Aber vorausgesetzt es stimmt und die beschuldigte(n) Person(en) würden weiterhin dort wohnen oder ein und aus gehen, d. h. die Täter und vermutlich auch Mitwisser sind weiterhin an dem Ort anzutreffen, dann ist das schon ziemlich instinktlos. Selbst wenn bis zur Verurteilung die Unschuldsvermutung gelten muss, ist es für Gruppen mit Kindern einfach eine Zumutung, wenn sie mit solchen Leuten den selben Ort teilen. Es weckt irgendwie den Anschein von Normalität und als ob das toleriert werden könnte und das alles nicht so schlimm sei. Also ich könnte als verantwortungsvoller Gruppenleiter mit Kindern dort nicht mehr vorbehaltlos hin fahren.

    von: sadarji
    Administrator
    27.02.2014 – 11:41

    Kann jemand endlich mal eine fundierte Aussage treffen,ob der des sexuellen Missbrauch Angeklagte noch auf der Burg wohnt oder nicht.

    HgP holzwurm – Petterweil

    24.04.2014 – 02:12

    Gegen xxx wird ermittelt, d. h., er ist noch nicht angeklagt, so weit ich weiß. Es liegen allerdings zahlreiche konkrete Aussagen vor, so dass es nur eine Frage der Zeit ist, dass offiziell Anklage erhoben wird. Trotz des Ermittlungsverfahrens, von dem der Burgvorstand weiß, wohnt xxx weiterhin auf der Burg. xxx wurde schon während der Verhandlungstage in Saarbrücken schwer belastet.

    24.04.2014 – 07:20
    von: Fröschel

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=11913


    In der ARD-Mediathek gibt es noch ein dreißigminütiges Interview mit Füller, das auf der Leipziger Buchmesse aufgezeichnet wurde (abrufbar bis 14.03.2016): ARD-TV-Forum: Christian Füller.

    Allerdings muss man bis ganz zum Ende warten – und einige wirklich seltsame Ansichten zum antiken Griechenland anhören -, bis Füller sagt, worum es ihm geht: Er will über seine Publikationen eine politische Aufarbeitung der sexualpädagogischen Vorstellung von ’68, den Grünen und den Netzaktivisten erreichen. Die Jugendbewegung betrachtet er – obwohl er im Interview auch einen Fall wohl aus den 1980er Jahren nennt – offensichtlich als abgeschlossen, hier fordert er nur eine historische Aufarbeitung. Die schulische Reformpädagogik taucht im Interview bei den Forderungen gar nicht mehr auf …?

    Was mir deutlich missfällt: Trotz seiner Beteuerungen, dass es auch positive Aspekte von JB, ’68, … gebe, dass ’68 wichtig für die deutsche Gesellschaft sei etc., reduziert Füller im Interview all dies auf eine sexuelle Komponente.

    18.03.2015 – 09:01
    von: jergen
    1241 Beiträge

    … Es wird alles bleiben, wie es ist. Man wird das Treffen dort abhalten, alles wird eitel Sonnenschein sein, keiner wird auch nur für eine Minute nachdenken, man will sich ja schließlich das schöne Treffen nicht kaputt machen lassen, schon gar nicht von so einem alten Has-Been wie mir. Und wenn es in den Reihen der Burgbewohner zu weiteren Urteilen kommt, wird man sagen: „Das haben wir nicht gewusst.“ Alle werden dann betroffen schauen und 2015 erneut ein schönes Jahrestreffen auf Balduinstein durchführen, selbst wenn sich an der Zusammensetzung der Bewohner nichts geändert haben sollte.
    Das ist es, was ich erwarte. Es wäre schön, wenn ich diesbezüglich widerlegt würde. …

    27.02.2014 – 12:33
    von: Fröschel

    … Hier geht es nicht um Vorverurteilen sondern um den Schutz vor weiteren sexuellen Übergriffen und dem Respekt vor den Opfern,und letztendlich den Mitwissern Ihre persönliche Verantwortung beim Wegsehen vor Augen zu halten.

    Ich persönlich denke, dass viele einfach weggeschaut haben,viele es nicht sehen wollten und viele dazu gehören wollten.

    Aufwachen – Aufmucken -Aufmerksam sein. Klare Absage der homophilen Thesen der Jugendbewegung …

    25.04.2014 – 04:11
    von: holzwurm (aus Petterweil)


    Werter Jergen,

    wenn ich mal selbst antworten darf: wenn jemand meine Ansichten und Absichten kennen lernen will, dann sollte er einfach das Buch lesen – und sich nicht aufs Hörensagen stützen so wie Sie. Oder mich fragen, oder am Freitag auf die Burg kommen.

    Nur kurz dazu: ich sehe die Jugendbewegung Wandervogel und was sich daraus ableitet als wichtige soziale Bewegung und als einflussreiche geistige Strömung. Ich reduziere sie auch nicht auf Missbrauch. Aber ich erlaube mir etwas anzumerken, was Leute wie Sie seit 100 Jahren leugnen, vertuschen oder/und beschönigen. Es gibt eine strukturelle Nähe der Wandervogelidee zu Missbrauch – starke Freundesliebe ist der wichtigste Tarnbegriff dafür, er symbolisiert geradezu sexualisierte Gewalt. Autoren gehen von – damals – 30 Prozent Invertierten aus, also Pädosexuellen. Der Wandervogel ist, zusammen mit der Blüherschen Theorie der „mann-männlichen“ Gesellschaft eine soziales und politisches Modell für akzeptierte sexuelle Gewalt.

    Zu ihnen einen Satz: sie werden mir immer als besonders Kundiger geschildert. Ich frage mich nun, was sie durch ihre permanenten Falschinformationen eigentlich bewirken wollen? Ich schildere in meinem Buch viele viele Fälle, die viel aktueller sind als 1980. ich sage nur die Balduinsteiner Prozesse. Wieso helfen Sie nicht mit, den jungen idealistischen Bündischen und Pfadfindern zu sagen, dass Gustav Wyneken ein verurteilter und fanatischer Päderast war – und kein Freund der Jugend, kein demokratischer Schulformer. Sie und andere erzählen seit ca 80 Jahren die Legende vom Meißner-Helden Wyneken – und betrügen ihre eigene Bewegung. Es gibt inzwischen zu viele, die die historische Wirklichkeit erzählen und die aktuellen Risiken minimieren helfen. Helfen auch Sie mit, aufzuklären – und geben Sie Ihre Kampagne gegen die Wahrheit auf.

    Bis Freitag!
    Beste Grüße
    von: Christian Füller

    18.03.2015 – 16:04
    herrce
    1 Beitrag

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=0#post190353



    MARIE-THERES SCHMIDT IN DEN STARTLÖCHERN

    nnp 26.03.2014

    In Balduinstein wird es keine Einheitsliste für die Gemeinderatswahl geben. Einstimmig haben sich die Mitglieder der Wählergruppe Schmidt für eine eigene Liste ausgesprochen. Und Listenführerin Marie-Theres Schmidt steht in den Startlöchern mit dem Ziel, den ausscheidenden Ortsbürgermeister Paul Wendt zu beerben.

    Platzierungen der Wählerliste: 1. Maria-Theresia Schmidt, …, 3. Wolfgang Hirmer, …, 14. Siegfried Bruder [bündisch deutschlandweit bekannt als wanja und als der Burgvogt von Jugendburg Balduinstein].

    http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Marie-Theres-Schmidt-in-den-Startloechern;art680,790720



    Thema Nummer Eins bündischer Kindesmissbrauch, man lese bei Christian Füller:

    DIE REVOLUTION MISSBRAUCHT IHRE KINDER
    Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262/ref=sr_1_1/280-1259521-8433938?s=books&ie=UTF8&qid=1426696289&sr=1-1&keywords=Kinder+der+sexuellen+Revolution



    Regensburg/Siershahn – Mit einem 1,4 Tonnen schweren Mühlstein als Denkmal will eine Kinderschutz-Initiative künftig in deutschen Städten gegen sexuellen Missbrauch demonstrieren.

    Initiative demonstriert mit Mühlstein-Denkmal gegen Missbrauch

    Der Mühlstein werde an diesem Sonntag in Regensburg enthüllt und bleibe dann zunächst in der Oberpfälzer Stadt bis Ende November, teilte die Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen aus Siershahn mit. Danach wollen die Initiatoren den Stein in München, Saarbrücken, Berlin, Hamburg und weiteren Städten zeigen.

    Der Mühlstein mit einem Durchmesser von fast eineinhalb Metern ist eine Anspielung auf ein Zitat aus dem Matthäus-Evangelium. Der Bibelvers ist auch auf dem Mühlstein eingeschlagen: „Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, dem wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde“, steht auf dem Denkmal. Die Aktion „Mahnender Mühlstein“ soll Erwachsene an ihre Verantwortung gegenüber Kindern erinnern, erklärte der Vorsitzende der Initiative, Johannes Heibel.

    dpa, hier auf: MERKUR, 26.05.2009

    http://www.merkur-online.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/initiative-demonstriert-muehlstein-denkmal-gegen-missbrauch-317344.html

    Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen

    http://www.initiative-gegen-gewalt.de/htmls/frame01.htm

    Siershahn ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wirges an.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Siershahn


  63. Paddler / Ruderer in Kanuclub Limburg u. Nassauer Kanu-Club Says:

    Die pädosexuell orientierte Jugendburg durchschaute bereits rogér, der vor fünf Jahren fragte:

    Warum beherbergte das ‚Freie Bildungswerk Balduinstein‘ Pädophile?

    „Aus eigener Erfahrung weiß ich leider, dass dort über Jahre hinweg junge Heranwachsende sexuell missbraucht wurden. Jeder wusste es, aber keiner hat was gesagt. Warum haben alle nur weg gesehen und ist das auch heute noch möglich?“

    https://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20100524192724AAGKQzT

  64. Tamara Says:

    Plattester Bluff, Moderator Malte (18.03.2015 – 19:10, blaue Schrift) kann Pokerface:

    „durch vielfache Beiträge belegbar ist“ – na dann beleg doch mal „vielfach“ … oder mehrfach. Oder auch nur ein-fach.

    „Dass Jergen zu auch nur einer dieser Fragen an Kritik gespart hätte, wäre mir neu“ – mir nicht, im Gegenteil bleibt jergen zu bündischem Rechtsextremismus, bündischer Pädosexualität und bündischem christlichem Fundamentalismus ein ganz mustergültiger Unter-den-Teppich-Kehrer, nicht zuletzt auf zahllosen von ihm seit vielen Jahren eifersüchtig bewachten jugendbewegungsbezogenen Wikipedia-Artikeln. Einer davon lautet Burg Balduinstein, dazu gleich hier mehr

    „bleibt es Ihnen überlassen, diese Einträge zur Kenntnis zu nehmen oder nicht“ – es gibt so gut wie keine Einträge, da ist beinahe nix, nothing, rien, niente, nada.

    „ohne Kenntnis dieser Einträge zu haben“ – hohles Eindruckmachen, Hokuspokus, wie eben.

    Schamhaft mit „Burg B.“ abkürzend, traute sich jergen (23.03.2014 – 13:25 Uhr) nicht, Burg Balduinstein zu schreiben:

    „Es ist seit knapp einem Jahr jenseits von Gerüchten bekannt, dass die Burg B. wahrscheinlich ein Knotenpunkt in einem Täternetzwerk war (nachlesbar zB in der Rheinzeitung). Es ist seitdem auch von verschiedenen Seiten wiederholt kritisiert worden, dass es im Trägerverein der Burg B. offensichtlich keinen Aufarbeitungswillen gibt.“

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=11913&entries=0

    „Kritiken“ – nur Weihrauch-Opfer für axi den Pfadi-Halbgott.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alexej_Stachowitsch#Kritiken

    „Diskussionen“ – Thema zu heiß („Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe“) oder hat man wirklich gar kein Interesse?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Alexej_Stachowitsch

    jergen hat den Burg-Balduinstein-Wiki schön fein still verwaltet – seit fast 8 Jahren ( a c h t ! ). Vor knapp 3 Jahren noch rasch etwas gemurmelt.

    15:57, 2. Apr. 2012‎ Jergen
    16:02, 8. Feb. 2009‎ Jergen
    22:12, 28. Apr. 2007‎ Jergen

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Balduinstein&action=history

    „Heutige Nutzung“ – da fehlt doch was?! Prozesslawine zum Beispiel?!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein#Heutige_Nutzung

    Das hier fehlt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Burg_Balduinstein

  65. Tamara Says:

    Burg Balduinstein, Wikipedia

    Mit Punkt 4 Missbrauchsfälle habe ich jetzt versucht, eine Quelle zum Missbrauch an Jungen hinten aus dem Diskussionsteil nach vorne in den Wikipadia-Artikel zu bringen. Hoffentlich wird grünes Licht gegeben und fällt mein winziges Kapitel nicht der Wiki-Zensur zum Opfer:

    Missbrauchsfälle

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1]

    http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162224.html#.VQnoMNJ5N31

    Noch nicht freigeschaltet, sondern unter „Ungesichtete Änderungen“ zu finden.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

    Inhaltsverzeichnis [aktueller, öffentlich sofort sichtbarer Stand]
    1 Lage
    2 Geschichte
    3 Heutige Nutzung
    4 Anlage
    5 Literatur
    6 Weblinks

    Inhaltsverzeichnis [noch ungesichtet]
    1 Lage
    2 Geschichte
    3 Heutige Nutzung
    4 Missbrauchsfälle
    5 Anlage
    6 Literatur
    7 Weblinks

    N a c h t r a g

    Diskussion
    Missbrauchsfälle

    Die seit 2013 und 2014 der Öffentlichkeit bekannt gewordenen Ermittlungen und Prozesse zum sexuellen Missbrauch an Minderjährigen männlichen Geschlechts sind meiner Meinung nach enzyklopädisch relevant. Ich bitte um Sichtung und Freischaltung. Der Jugendburg Balduinstein selbst wünsche ich eine erfolgreiche und missbrauchsfreie Zukunft. 18.03.2015

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Burg_Balduinstein

    eine erfolgreiche und missbrauchsfreie Zukunft“ … oder keine Zukunft.

  66. Pia und Stefanie aus Holzappel und Birlenbach Says:

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1] Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[2] Die Revision bestätigte das Urteil.[3] Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[4] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[5]

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Balduinstein&stable=0&redirect=no

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige [[Sexueller Missbrauch von Kindern|sexuell missbraucht]] worden waren.[http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162224.html#.VDBGlNJ_t30 “Jungen auf Burg Balduinstein missbraucht“]. Rhein-Zeitung vom 06.06.2014 Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=bi&dig=2013%2F06%2F12%2Fa0121&cHash=3bc5ccb677fb1e40e84b05a6305f58a3 „Sie nannten es Geheimbund“]. [[tageszeitung]] vom 12.6.2013 Die Revision bestätigte das Urteil.[http://www.bild.de/regional/saarland/sexueller-missbrauch/sexueller-missbrauch-taeter-muss-in-den-knast-38723940.bild.html „Pfadfinderschänder muss in den Platz“] [[Bild]] vom 26.11.2014 Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162224.html#.VQntRzr3SWc „Jungen auf Burg Balduinstein missbraucht] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[http://www.taz.de/!117879/ „Wandern und Vögeln“] [[tageszeitung]] vom 11.6.2013

  67. Cees van der Duin Says:

    Bündisch ist …
    Von Cees van der Duin, 19.03.2015

    Mutige Ausnahmen gibt es, doch die sowohl um den eigenen guten Ruf besorgten als auch das Einheimsen von jugendbewegtem Erbe und bündischem Charisma genießenden führenden Pfadfinder formieren sich mehrheitlich zu einer Abwehr-Front, um die Enthüllung von geradezu organisierten Sexualstraftaten an Jungen zu verhindern.

    Die vor allem von deutschen Pfadfindern besuchte, 40 Jahre lang überbündische Ehre sichernde und herstellende Jugendburg Balduinstein an der Lahn findet in Christian Füller (Die Revolution missbraucht ihre Kinder) in diesem Jahr den bewundernswert unbestechlichen Aufdecker.

    Seit den Tagen des zumal in Pfadfinderkreisen hoch verehrten Gründers von Werkschulheim Felbertal und Freiem Bildungswerk Balduinstein axi d. i. Alexej Stachowitsch (1918-2013) ist das System Balduinstein auf geradezu kultische Weise jungenverherrlichend und pädophil orientiert angelegt. Dementsprechend wurde die Jugendburg Jahrzehnt für Jahrzehnt Tatort sexueller Gewalt an männlichen Minderjährigen.

    Balduinsteiner Prozesse

    Seit zwei Jahren endlich rollt die Prozesslawine von Diez an der Lahn bis nach Saarbrücken, der Wikipedia-Eintrag jedoch schweigt dazu immer noch, vielleicht weil der Tourismus im schönen Lahntal aus Sicht von Ortsbürgermeisterin Maria-Theresia Schmidt genannt Marie-Theres Schmidt (Rosea bietet Ihnen ein komfortabel eingerichtetes Apartment) nicht leiden soll, jedenfalls weil der beantragte Textabschnitt Missbrauchsfälle zur Stunde noch nicht freigeschaltet worden ist.

    Wahrheit ist unschön, Lagerfeuerromantik viel bequemer.

    Immer stand Burg Balduinstein auf der Linkliste von Pfadfinder-Treffpunkt (PT), immer wurde nett dorthin eingeladen und man traf sich dort zu rauschenden Festivitäten: Fahrtenabschlussfest, Falado-Überlebensfest, Sylvester, tejo-Abend, ein Hauch von Kampf gegen Rechts, Geländespiele, Filmemachen mit caligula.

    Gruppengeneration um Gruppengeneration versammelte sich in Balduinstein zum Aufbruch zu Griechenlandfahrten, zum Feiern und Singen. Brausendes Jungenleben, den etwas älteren weiblichen und männlichen Jugendgruppenleitern aufregendes Sehen und Gesehen werden, hunderte bündische Besucher jährlich, alles war doch bisher kein pfadfinderisches Problem.

    So soll es bleiben, wünschen die Lernresistenten. Und der Deutsche-an-Sich pflegt gemütlich Meisterschaft in Lernresistenz.

    Vorgestern (17.03.2015) wurde es dem auf Wikipedia zu jugendbewegten Themen seit vielen Jahren arbeitenden Jergen zu ungemütlich, der sogleich beschloss, das Buch kraftvoll in den Bereich des Unseriösen zu rücken.

    Auf PT macht jergen das für missbrauchsfreie Kinder- und Jugendarbeit unabdingbar wichtige Buch, das morgen (20.03.2015) auf Burg Ludwigstein an der Werra vorgestellt werden wird, gleich mal ein bisschen verächtlich:

    Ich kenne bislang nur Auszüge, habe daraus aber den Eindruck gewonnen, dass es Füller nicht um eine historisch aufarbeitende Darstellung geht, sondern um eine politische Positionierung. Das Buch ist mMn keine Dokumentation, sondern ein Manifest … Eventuell können diejenigen, die am Freitag auf der Lu sein werden, danach mehr zu Füllers Absichten sagen? … Meine Frage war ernst gemeint: Was will Füller?

    Ein Manifest gegen Kindesmissbrauch könnte die Deutsche Jugendbewegung bzw. Bündische Jugend allerdings dringend gebrauchen. Und Das Private ist politisch, so lautet ein guter Slogan gegen häusliche Gewalt.

    Höflich meldete sich der Angesprochene:

    wenn jemand meine Ansichten und Absichten kennen lernen will, dann sollte er einfach das Buch lesen … Nur kurz dazu: ich sehe Jugendbewegung, Wandervogel und was sich daraus ableitet als wichtige soziale Bewegung und als einflussreiche geistige Strömung. Ich reduziere sie auch nicht auf Missbrauch. Aber ich erlaube mir etwas anzumerken, was Leute wie Sie seit 100 Jahren leugnen, vertuschen oder/und beschönigen. … Helfen auch Sie mit, aufzuklären – und geben Sie Ihre Kampagne gegen die Wahrheit auf.

    Das saß. Den Schöpfer von mehr als 1200 Kommentaren auf Pfadfinder-Treffpunkt jergen zu kritisieren, grenzt freilich an Gotteslästerung.

    Damit die Inhaber der Ehre dem das heimelige PT-Nest beschmutzenden Journalisten vielleicht, vielleicht verzeihen, wird das Begehen eines Buß- und Unterwerfungsrituals gefordert.

    Aufrichtig-herzensgut und absichtslos-einfältig tuend („Wahrscheinlich bin ich naiv“) schleicht sich, in der Maske des Dialogs und der Diplomatie, maigl (19.03.2015 – 09:41) heran und spannt den Bügel der statusvernichtenden Falle:

    „Das ist im besten Fall nur schlampig, wirkt aber auf mich eher böswillig und äußerst unsouverän … Wäre es nicht erforderlich, dass Herr Füller seine Vorwürfe gegenüber jergen entweder belegt (wenn er das denn kann) oder aber eingesteht, dass es sich hier um eine eklatante Fehlreaktion und einen falschen Vorwurf seinerseits handelt?“

    Der gewohnt gründlich arbeitende und, dem Opferschutz bzw. überhaupt Kinderschutz angemessen, vorbildlich mutig herangehende Christian Füller soll also öffentlich zerknirscht einknicken und Besserung geloben:

    HathiCP (19.03.2015 – 09:57 Uhr) bellt wölfisch mit und baut dem Missetäter nett eine Brücke, der Schlimme erhalte eine letzte Chance:

    „Aber es ist ja nicht zu spät es zu relativieren (entschuldigen?)“

    maigl am 19.03.2015 – 10:27 / 10:29 Uhr setzt sogleich hinterher und heult drohend auf:

    „inklusive einer Entschuldigung für die persönlichen Angriffe“

    Das 40-jährige Versagen der deutschen Pfadis wird allmählich der breiten Öffentlichkeit erkennbar. Man hat den Balduinstein doch so gut verwenden können, um in Jugendverband oder Stadtjugendring Karriere zu machen. Oh Weh, der gute Ruf.

    Die Beschwichtigungsfront kocht.

    Endlich.

    Cees van der Duin

    Q u e l l e n

    Pfadfinder Treffpunkt

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=15

    Heute bei peoplecheck, sicherlich beinahe nur zufällig auf einer Seite und überhaupt irgendwie nicht aktuell oder so:

    „40 Jahre Falado von Rhodos. Falado-Geburtstagsfest am 1./2. Nov. 08 auf Burg Balduinstein an der Lahn (1968 – 2008). [Link zu Bündische Blaue Blume] … jugendburg balduinstein – impressum diese seiten werden vertreten durch den vorstand: 1. vorsitzender: siegfried bruder 2. vorsitzender: hans-jürgen willeke geschäftsführer: wolfgang hirmer“

    http://peoplecheck.de/s/hans+j%C3%BCrgen+willeke

    Burg Balduinstein (ungesichtete Änderungen)

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1] Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[2] Die Revision bestätigte das Urteil.[3] Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[4] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[5]

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Balduinstein&stable=0&redirect=no

    Burg Balduinstein (jedem sogleich sichtbar), zur Prozesslawine und zu den Missbrauchsfällen zur Stunde noch keine Silbe.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

    nnp 26.03.2014 – Listenführerin Marie-Theres Schmidt steht in den Startlöchern mit dem Ziel, den ausscheidenden Ortsbürgermeister Paul Wendt zu beerben.

    Balduinstein. „Wir wollen allen engagierten Leuten im Ort die Chance geben, für den Gemeinderat zu kandidieren. Auf zwei Listen sind maximal 24 Kandidaten möglich, auf einer Einheitsliste wären es nur 18 Kandidaten für zwölf Gemeinderatssitze gewesen. Mehr Auswahl bietet auch dem Wähler differenziertere Wahlmöglichkeiten“, erklärte Marie-Theres Schmidt bei der Begrüßung der Wahlberechtigtenversammlung im Rathaus.

    Platzierungen der Wählerliste: 1. Maria-Theresia Schmidt, 2. Dr. Dietmar Both, 3. Wolfgang Hirmer, 4. Ulrike Müller, 5. Thorsten Weingart, 6. Monika Holleyn, 7. Stefan Hergenhahn, 8. Jasmin Geisler, 9. Frank Bindewald, 10. Michael Friedrich, 11. Gunther Schorr, 12. Bernd Schorn, 13. Ralf Schäfer, 14. Siegfried Bruder.

    http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Marie-Theres-Schmidt-in-den-Startloechern;art680,790720

    Der Unantastbare

    Der jugendbewegt bündische Superguru und Pfadfinderheilige Alexej Stachowitsch (axi), Gründer von Internat Felbertal und Jugendburg Balduinstein

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alexej_Stachowitsch

    Bündisch ist …

    „Wenn ich vom Bündischen spreche, geht es mir immer um die Erfüllung des Lebens, um seine Fülle, also um die Frage wozu?, um den Sinn unseres Tuns.“ Alexej Stachowitsch

    http://www.strubb.de/buendisch_ist.htm

    System Balduinstein

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.”

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

  68. bora (aus dj im einstigen bdh) Says:

    Schmücke deine Kohte mit einem Ornamentstreifen. Der Ornamentstreifen ist weiß … Als Farben dürfen verwendet werden Schwarz, Zinnoberrot und Kobaltblau.

    tusk

    75 Jahre Kohte – mit der Freischarlilie fing es an

    Zitat:

    Unter seinem Fahrtennamen dadarish, veröffentlicht Dieter Geißler Anfang 2004 in der Zeitung der Deutschen Freischar anlässlich dem 75-jährigen Jubiläum der Kohte, einen sehr umfassenden Artikel über die Entstehung, die Herkunft und die Idee der Kohte. Mit freundlicher Genehmigung des Autors können wir diesen lesenswerten Artikel an dieser Stelle (wieder-)veröffentlichen. Eine Fortsetzung dazu gibt es unter dem Titel „75 Jahre Jurte “

    Text und Bilder aus:

    75 Jahre Kohte … , von: dadarish (Dieter Geißler), in: Deutsche Freischar (Hrsg.) ZEITUNG 1/2004

    Der Entwurf entsprang einem Wettbewerb

    „Das Tuch bestand aus einem Stück, das allerdings lange nicht so schwer war, wie wir uns dachten, und hatte die Form eines Napfkuchens, aus dem ein Drittel schon herausgeschnitten ist. Die Zeltstöcke konnten auseinandergenommen werden und waren ein eisenbahnfähiges, aber schweres Bündel. Die Tür war echt lappisch, ein Dreieck, das mit kleinen Leisten versteift war. Sie konnte aufgerollt werden wie eine Baderolle, und trug das Zeichen unseres früheren Bundes, die Freischarlilie. Natürlich hatten wir das Zelttuch in schönen Farben zusammengenäht (allerdings mit weiblicher Hilfe). Der Entwurf entsprang einem Wettbewerb innerhalb der Stuttgarter Gruppen. Aber das Problem war mit der Kohte noch nicht gelöst.“1)

    So beschreibt tusk (Eberhard Koebel) 1931 in seinem Aufsatz Das Zeltproblem die erste Kohte, die in seinem Auftrag und unter seiner tätigen Anteilnahme entstand. Das geschah … drei Jahre früher, im Jahr 1928, und es handelte sich bei diesem Zelt … um ein Demonstrationsobjekt … aus Leinenstoff … wesentliche Tatsachen …: Die erste bündische Kohte entstand in der alten Deutschen Freischar (deren Ringführer und danach Gauführer tusk damals war), sie war mehrfarbig – und: die Kohte, das seit vielen Jahren weit verbreitete Feuerzelt der Bünde, hatte im letzten Jahr ihr 75-jähriges Jubiläum.

    Es ging auch um die Vermittlung eines spirituellen Erlebnisses

    … die alten Jahrgänge des Lagerfeuer, des Eisbrecher und der Briefe an die Schwäbische Jungenschaft der Deutschen Freischar bzw. Briefe an die deutsche Jungenschaft durchforscht. An diesen vier Schriftenreihen war tusk als Herausgeber bzw. Schriftleiter und/oder Mitarbeiter beteiligt. …

    Für meine Recherchen habe ich außerdem mit mäusl (Axel Körner) und sadarji (Kurt Ternes) von der Pfadfinderschaft Grauer Reiter korrespondiert … Außerdem habe ich zeko (Eckard Holler) mit einbezogen. Zeko – früher Jungenschafter, heute bei der ABW (Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck) engagiert … vertritt die Auffassung, tusk habe seit seinem Aufenthalt in Schwedisch-Lappland im Jahr 1927 – er war im Sommer zunächst mit einer Stuttgarter Freischar-Gruppe in Mittelschweden und dann allein bis Dezember in Lappland unterwegs – die Idee verfolgt, die lappische Nomadenkohte zum Gebrauch der Jugendbewegung nachzukonstruieren …: „Die Legende besagt, daß er sich dazu in Stuttgart in seinem Atelier gorm drei Tage und Nächte eingeschlossen habe. Aus tusks Überlegungen entstand die neue Zeltform der Kohte, …“2)

    Zeko erläutert …, mit der Erfindung der Kohte – und später auch der Jurte – sei die praktische Absicht verbunden gewesen: „…, im Winter – und sogar im Schnee – auf Zeltfahrt zu gehen. Zusätzlich ging es tusk um die Vermittlung eines spirituellen Erlebnisses, das er im Lappenzelt erfahren hatte, nämlich um die Wiedergewinnung der spirituellen Kraft, die aus einer Lebensweise resultiert, bei der man „vom Himmel nicht durch ein Dach getrennt ist“.“ 3)

    Von tusk selbst findet sich zu dem gesamten Komplex Kohte ein erster Hinweis in Briefe an die Schwäbische Jungenschaft der Deutschen Freischar Heft 6, 1928 und zwar in den dort abgedruckten Nachrichten aus dem Freischar-Kreis Stuttgart. Er schreibt dort am Ende: „Auf Lagern fand ich oft unsere nüchternen, kleinen, schmucklosen Militärzelte langweilig und unwohnlich. In Lappland lernte ich die herrlichen, oben offenen Rundzelte der Lappen kennen, in denen Feuer gebrannt werden kann. Sie sind nicht schwer zu bauen, ein fünftägiges Lager lohnt schon einige Stunden Arbeit. Wir wollen versuchen, aus billigem Material farbige große Zelte zu bauen und laden die größeren Gruppen des Kreises zur Mitarbeit ein. Es ist sehr schön, wenn man nachts zu den Sternen sehen kann und bei starkem Regen gemütlich ums Feuer liegt.“4)

    (…)

    [Zitatende]

    aus: 75 Jahre Kohte … , von: dadarish (Dieter Geißler), in: Deutsche Freischar (Hg.) ZEITUNG 1/20047

    [Der gut gemachte Text von dadarish enthält wichtige Details auch zu gari (Theo Hohenadel), schnauz (Erich Mönch), Kollenburg 1928, Verlag Günther Wolff (Plauen im Vogtland), Jochen Hene / Schriftleitung von Der Eisbrecher, Heft 6, 1933).]

    http://www.jurtenland.de/book/export/html/111

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    Günther Wolff

    Günther Wolff (* 4. Januar 1901 in Gansgrün im Vogtland; vermisst im September 1944 bei Tallinn) war ein aus der Jugendbewegung kommender deutscher Verleger. Sein Verlag Günther Wolff – Das junge Volk aus Plauen gilt gemeinsam mit dem Voggenreiter-Verlag als wichtigster Verlag der Bündischen Jugend.

    .. Am 30. Juni 1934, dem Tag des so genannten Röhm-Putsches, wurde Günther Wolff nach einer Kundgebung der Hitler-Jugend, auf der gegen ihn polemisiert worden war – schon früher waren ihm Schaufensterscheiben eingeschlagen worden –, gegen Mitternacht in seinem Wohnhaus von HJ- und SS-Angehörigen misshandelt, desgleichen Jochen Hene, der Schriftleiter des Eisbrechers, und der Autor Paul Rudel. Wolff wurde auf die Polizeiwache verbracht, jedoch, da eine Willkürhandlung vorlag, am Morgen wieder entlassen. In derselben Nacht ermordeten SS-Angehörige den 20-jährigen ehemaligen HJ-Führer Karl Lämmermann, mit Sicherheit auf Veranlassung derselben Plauener HJ-Führer, die Günther Wolff schikaniert, misshandelt und auf die Polizeiwache verschleppt hatten, sowie mit Billigung des Gauleiters Martin Mutschmann. Die Motive sind bis heute nicht restlos geklärt.

    Die Verfolgung Wolffs – er wurde noch mehrmals verhaftet – und die Schikanen gegen seine Unternehmen zogen sich bis 1938 hin, als sein Verlag wegen der weiterhin bestehenden bündischen Orientierung geschlossen wurde. Wolff wurde deshalb zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt. In der Anklageschrift gegen ihn und seine Schwester Susanne heißt es unter anderem: „Die kulturbolschewistische Tendenz des vom Günther-Wolff-Verlag herausgegebenen Schrifttums war darauf zurückzuführen, daß der frühere Reichsführer der dj.1.11, Eberhard Koebel, genannt tusk, im Jahre 1932 der KPD beitrat und in diesem Sinne auf die ihm unterstellten Bundesmitglieder einwirkte.“ 1940 als Sanitätssoldat zur Wehrmacht eingezogen, ist Günther Wolff seit September 1944 bei Tallinn vermisst. …

    http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Wolff

  69. Cees van der Duin Says:

    Reih dich ein in die Ludwigsteineinheitsfront. Mit Gildenschaftern, Freibündern, Gesellen und Mädelwanderbund.

    Thema deutscher Scoutismus und rechte bündische Szenen in ihrer potentiell demokratiegefährdenden Scharnierfunktion zum Bereich deutsche Neue Rechte bzw. deutsche Konservative Revolution, hier: Burg Ludwigstein und der sogenannte Dialog der Bünde (DdB).

    Leider ohne die Namen der vier rechtslastigen Bünde (Deutscher Mädelwanderbund, Deutsche Gildenschaft, Fahrende Gesellen – Bund für Deutsches Leben und Wandern, Freibund – Bund Heimattreuer Jugend) auszusprechen, verlässt der größte deutsche nicht konfessionell gebundene Pfadfinderbund heute den DdB.

    Grundsätzlich eine sehr richtige (und längst überfällige) Entscheidung:

    Stellungnahme der BdP-Bundesleitung zum Dialog der Bünde

    „… sehen wir den von uns mit initiierten Dialogprozess nach den bisherigen Erfahrungen nicht als geeignet an, die Situation auf der Burg weiter positiv zu beeinflussen. Vielmehr bestehen mittlerweile durch den Dialog der Bünde regelmäßiger Kontakt zu den kritisierten Bünden und ein gemeinsamer öffentlicher Auftritt; beides wünschen wir so nicht und es schadet unserer Ansicht nach dem Ansehen des BdP.

    Demnach sehen wir keinen Grund mehr, am so genannten Dialog der Bünde teilzunehmen und erklären hiermit unseren Austritt. Außerdem legen wir Wert darauf, aus oben genannten Gründen nicht weiter mit den kritisierten Bünden genannt zu werden. Dazu gehört auch, dass der BdP nicht mehr auf der Homepage des Dialogs der Bünde genannt werden darf.

    http://www.pfadfinden.de/aktuelles/stellungnahme-zum-dialog-der-buende/

  70. Cees van der Duin Says:

    [Falado von Rhodos: Pfadfinder-Brigantine entging nur knapp einer Tragödie. Die seefahrende wenn auch gelegentlich nicht seefahrttaugliche Variante der Jugendburg im Lahntal, die schwimmfähige Version des Balduinstein. Das Schiff ging vor Island unter. Jahrelanges, jahrzehntelanges Fehlverhalten unter den Teppich kehren, bei Aufdeckung bagatellisieren, schamlos Nebel werfen, dreist angreifen. Dank sei dem NDR für die längst überfällige Aufdeckung.]

    Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen
    Panorama 3 – 15.03.2016 21:15 Uhr

    2013 sinkt vor der isländischen Küste das Pfadfinderschiff „Falado“. Später zeigt sich, dass das Schiff völlig marode war. Dennoch ging der Trägerverein auf große Fahrt.

    NDR
    14.04.2016

    Stellungnahme des NDR zum Offenen Brief des Vereins Falado

    Dem Offenen Brief des Vereins „Brigantine Falado Rhodos“ stellen wir Fakten entgegen: Im August 2013 sinkt ein Segelschiff, rund 25 Seemeilen vor der Küste Islands. An Bord sieben Jugendliche und fünf Erwachsene. Da das Schiff nahe genug an der Küste ist, sind isländische Seenotretter rechtzeitig vor Ort. Es kommt bei dem Unglück niemand ums Leben. […]

    Der Untersuchungsbericht verdeutlicht auch: Wären bei dem Untergang Menschen ums Leben gekommen, hätten sich der Schiffsführer und der Verein dafür juristisch verantworten müssen. Doch statt diese Verantwortung einzuräumen, unterstellt man Panorama 3 falsche Tatsachenbehauptungen. […]

    Die Besatzung sei nicht wie von uns behauptet „buchstäblich in letzter Sekunde“ gerettet worden, sondern drei beziehungsweise eine Stunde vor dem Untergang. Nach Angaben der Besatzungsmitglieder und Seenotretter wurde zwar rechtzeitig ein Notruf abgesetzt. Die Rettung bei Windstärke 8 bis 9 und hohem Wellengang gestaltete sich demnach aber als so schwierig, dass eine höchst brenzlige Situation entstand. Die Seenotretter sprechen sogar von einem der gefährlichsten Einsätze, den sie je hatten. […]

    Der Vorstand bezweifelt die fachliche Einschätzung der Stapelfeldt Werft. Die von Mitgliedern des Vereins unternommenen Reparaturen seien zudem unter Anleitung und Kontrolle ausgebildeter Schiffsbauer durchgeführt worden. Uns liegen Berichte und Filmaufnahmen vor, die Kinder und Jugendliche bei Schiffsarbeiten zeigen. In welchem Ausmaß dies unter fachlicher Anleitung geschah ist nicht belegt. Der unzweifelhaft durch die mangelnde Seetüchtigkeit der Falado herbeigeführte Untergang belegt jedoch die Einschätzung der Stapelfeldt-Werft und zeigt auch, dass das Schiff ganz offensichtlich NICHT nach den erforderlichen Standards instand gesetzt worden war. […]

    Der Vereinsvorstand räumt in seinem Schreiben ein, die „nicht immer neutrale Begutachtung der Falado“ in der Vergangenheit sei ein Fehler gewesen. Es stellen sich Fragen, die der Verein nicht beantwortet: Warum werden die erforderlichen Konsequenzen nicht gezogen? Warum lässt der Verein nach dem Untergang der Falado keine Sicherheitsuntersuchungen nach den Standards, die in Deutschland für gewerblich vercharterte Schiffe dieser Größe gelten, zu? Ein offizielles Siegel, dass das neue Schiff des Vereins allen geltenden Sicherheitsanforderungen genügt, hat der Verein bislang nicht vorgelegt. Der Verein bietet Hochseefahrten für Jugendlichen an. Mitfahrende Personen müssen darauf vertrauen können, dass sich das Schiff in einem sicheren Zustand befindet – umso mehr, wenn sich Kinder oder Jugendliche an Bord befinden. Der Vereinsvorstand muss sich die Frage gefallen lassen, ob er dieser Verantwortung immer gerecht geworden ist.

    Panorama 3 hat Kenntnis von noch weiteren Sachverhalten: So verfügte der Schiffsführer der Falado, Axel Hommel, zum Unfallzeitpunkt lediglich über den Sportküstenschifferschein zum Führen von Yachten bis 12 Seemeilen Abstand von der Küste. Die Falado sank jedoch rund 25 Seemeilen vor der Küste, so dass diese Qualifikation für die gewählte Route nicht ausreichend war. Bei einer Kontrolle der Falado im Jahr 2009 beschlagnahmte die Wasserschutzpolizei Flensburg an Bord ein gefälschtes Dokument, mit dem sich die Besatzung in ausländischen Häfen offenbar „offiziell“ als Jugendschulschiff auswies. Eine Fantasiebescheinigung, versehen mit Stempel des Berliner Polizeipräsidenten, offenbar genutzt, um strengeren Kontrollen in den Häfen zu entgehen. Angefertigt von einem Vereinsmitglied, das im Berliner Polizeipräsidium beschäftigt war. […]

    Die Redaktion von Panorama 3 findet das Ansinnen des Vereins, „dass ehrenamtlich getragene Vereine wie wir überleben können, so dass nicht nur einer zahlungskräftig privilegierten Gesellschaftsgruppe solche besonderen Erlebnisse möglich sind“ nachvollziehbar und ehrenwert. Nur darf es nicht so weit gehen, dass – aus welchen Motiven auch immer – Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden. Von dieser Einsicht aber ist in dem Offenen Brief des Vorstands nicht viel zu erkennen.

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Stellungnahme-des-NDR-zum-Offenen-Brief-des-Vereins-Falado,falado100.html

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    […] Der Untergang dauerte lange. Nina Rudolf erinnert sich noch genau an die Nacht vom 8. auf 9. August 2013, die Nacht, in der die „Falado von Rhodos“ vor Island versank. Nina lag in ihrer Koje und kämpfte mit der Übelkeit. Gegen 23 Uhr alarmierte Skipper Axel Hommel, genannt Balo, die Crew: Wasser schwappte über den Boden. Alle mussten mit anpacken – auch die seekranke Nina: „Das ging dann“, sagt die damals 13-Jährige, die die Übelkeit vergaß: „Der Kopf hatte was zu tun.“

    Fünf Stunden lang schöpften die Blausteiner Pfadfinder vom Stamm „Gralsritter“ Wasser. Eine Motorpumpe war ausgefallen, die Crew pumpte von Hand. Aber das Segelschiff, ein 45 Jahre alter Zweimaster, war nicht zu retten. Gruselig war das nicht, sagt Nina: „Wir haben gar nicht drüber nachgedacht.“ Skipper Balo hatte längst die Seerettung alarmiert, ein Fischerboot war bald in der Nähe. Am Ende brachte die isländische Küstenwache Nina, sechs weitere Jugendliche und fünf erwachsene Betreuer an Land. […]

    Auch Lea versucht sich an dieser Station. Sie ist acht Jahre alt und dieses Jahr die jüngste Seglerin. Es ist ihre erste große Reise mit den Pfadfindern. Als die Pfadfinder nach einer guten Stunde Übungszeit in ihrem Treff im Kreis zusammensitzen, fragt Lea sicherheitshalber nach: „Wie ist die Falado untergegangen?“ Und Balo erklärt: Die Falado hatte ein Leck unter der Wasserlinie, das die Pfadfinder nicht finden konnten. Wahrscheinlich hatte die Dichtung zwischen Holzplanken nachgegeben. Die Jugendgruppen, die die „Falado“ nutzten, hatten den Zweimaster in Eigenarbeit gewartet und abgedichtet. Im Untersuchungsbericht zum Untergang wird das bemängelt. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung diagnostiziert, dass das Schiff in „einem nicht seetüchtigen Zustand“ gewesen sei und „es ausschließlich glücklichen Zufällen zu verdanken ist, dass es beim Untergang der Falado von Rhodos nicht zu einer Tragödie mit Todesopfern gekommen ist“. […]

    (SAMIRA EISELE | 28.10.2015. SÜDWEST PRESSE, Ulm / Neu-Ulm. Lokales Alb-Donau. Blausteiner Pfadfinder starten zu neuer Segelreise)

    http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/Blausteiner-Pfadfinder-starten-zu-neuer-Segelreise;art1158552,3505282

  71. Edward von Roy Says:

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    „Am Ende des Tages kann jedes Schiff sinken“

    (Axel Hommel genant balo, den Untergang der Falado auch damit beschwichtigend, dass Seefahrt schließlich immer mit einem Risiko verbunden sei.)

    „Ich hatte zum Zeitpunkt des Unterganges einen SKS. War also überqualifiziert nach Gesetz.“

    ((Fakten gefällig? „So verfügte der Schiffsführer der Falado, Axel Hommel, zum Unfallzeitpunkt lediglich über den Sportküstenschifferschein zum Führen von Yachten bis 12 Seemeilen Abstand von der Küste. Die Falado sank jedoch rund 25 Seemeilen vor der Küste, so dass diese Qualifikation für die gewählte Route nicht ausreichend war.“) Axel Hommel bündisch balo wenige Stunden vor der NDR-Reportage: Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen. Panorama 3, auf: Pfadfinder Treffpunkt am 15.03.2016 21:15 Uhr.)

    „Die bündischen Faladisten machen sich die Welt wiedewiedewie sie ihnen gefällt“

    (Vorbildlich auf den Punkt gebracht durch fröschel am 15.04.2016 um 12:10 Uhr.)
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    Investigation Report 265/13

    http://www.bsu-bund.de/SharedDocs/pdf/EN/Investigation_Report/2015/Investigation_Report_94_2013.pdf?__blob=publicationFile

    Untersuchungsbericht 265/13

    http://www.bsu-bund.de/SharedDocs/pdf/DE/Unfallberichte/2014/UBericht_265_13_end.pdf?__blob=publicationFile

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    Laut Yacht-Informationen wurde die fünfköpfige Vereinsspitze bei einem Werftaufenthalt noch kurz zuvor darauf hingewiesen, dass das alte Segelschiff für den gewaltigen Törn „ungeeignet“ sei.

    Vorstandsmitglied Pumpe bestätigte das. „Der Allgemeinzustand des Schiffes bereitete einzelnen Mitgliedern Unbehagen“, sagte er auf Anfrage. Es habe Warnungen gegeben, andere wiederum hätten das Risiko für vertretbar gehalten. „Am Ende des Tages kann jedes Schiff sinken“, sagte Vorstandsmitglied Axel Hommel. Seefahrt sei immer mit einem Risiko verbunden. Die Falado von Rhodos sei „dreimal neu beplankt“ worden, man habe „stets auf Sicherheit geachtet“.

    (Aus: Hubertus Gärtner: Die „Falado von Rhodos“ gehörte einem Paderborner Verein, in: Neue Westfälische (NW), 20.11.2013.)

    http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/paderborn/9701481_Die-Falado-von-Rhodos-gehoerte-einem-Paderborner-Verein.html

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    „Ich hatte zum Zeitpunkt des Unterganges einen SKS. War also überqualifiziert nach Gesetz.“

    (Axel Hommel genannt balo am 15.04.2016 – 16:55 Uhr.)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=11649&entries=150

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    NDR 14.04.2016 13:45 Uhr

    Stellungnahme des NDR zum Offenen Brief des Vereins Falado

    Dem Offenen Brief des Vereins „Brigantine Falado Rhodos“ stellen wir Fakten entgegen: Im August 2013 sinkt ein Segelschiff, rund 25 Seemeilen vor der Küste Islands. An Bord sieben Jugendliche und fünf Erwachsene. Da das Schiffe nahe genug an der Küste ist, sind isländische Seenotretter rechtzeitig vor Ort. Es kommt bei dem Unglück niemand ums Leben.

    Das Segelschiff war zuvor in der Yacht- und Bootswerft Stapelfeldt aus Kappeln. Diese sprach eine Warnung aus: „Die Konstruktion sowie deren Zustand ist, vor allem im Hinblick auf geplante Reisen, erschreckend. Das Schiff ist zurzeit absolut nicht seetauglich. An diesem Zustand ändern auch von uns vorgeschlagene Maßnahmen, wie zum Beispiel das Verschrauben von Wegerung und Spanten nicht grundlegend etwas.“ (29.02.2012)

    Der Verein nutzte das Schiff dennoch weiter für Hochseefahrten. Es war sogar eine weitere Atlantiküberquerung geplant. Der Verein vertraute nach eigenen Angaben einer anderen Werft, die vor der Fahrt einzelne Planken austauschte. Der offizielle Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU), die den Untergang aufarbeitete, liefert unter anderem folgende Aussage: „Das Schiff war zum Unfallzeitpunkt nicht mehr seetüchtig und am Ende der Nutzungsdauer. Es ist anzunehmen, dass es in allen Bereichen des Schiffsrumpfes zu Wassereinbrüchen gekommen ist. (…) Der Unfall hätte vermieden werden können, wenn das warnende Schreiben der Werft Stapelfeldt und kritischer Stimmen von Fachleuten innerhalb des betreibenden Vereins beachtet worden wäre und das Gutachten des Sachverständigen konsequent in allen Punkten umgesetzt worden wäre.“ (15.12.2014)

    Der Untersuchungsbericht verdeutlicht auch: Wären bei dem Untergang Menschen ums Leben gekommen, hätten sich der Schiffsführer und der Verein dafür juristisch verantworten müssen. Doch statt diese Verantwortung einzuräumen, unterstellt man Panorama 3 falsche Tatsachenbehauptungen. […]

    Panorama 3 hat Kenntnis von noch weiteren Sachverhalten: So verfügte der Schiffsführer der Falado, Axel Hommel, zum Unfallzeitpunkt lediglich über den Sportküstenschifferschein zum Führen von Yachten bis 12 Seemeilen Abstand von der Küste. Die Falado sank jedoch rund 25 Seemeilen vor der Küste, so dass diese Qualifikation für die gewählte Route nicht ausreichend war. Bei einer Kontrolle der Falado im Jahr 2009 beschlagnahmte die Wasserschutzpolizei Flensburg an Bord ein gefälschtes Dokument, mit dem sich die Besatzung in ausländischen Häfen offenbar „offiziell“ als Jugendschulschiff auswies. Eine Fantasiebescheinigung, versehen mit Stempel des Berliner Polizeipräsidenten, offenbar genutzt, um strengeren Kontrollen in den Häfen zu entgehen. Angefertigt von einem Vereinsmitglied, das im Berliner Polizeipräsidium beschäftigt war. […]

    [Mythen gefällig? „Ich hatte zum Zeitpunkt des Unterganges einen SKS. War also überqualifiziert nach Gesetz.“]

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Stellungnahme-des-NDR-zum-Offenen-Brief-des-Vereins-Falado,falado100.html

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  72. Naftali Says:

    Das Buch Von Den Polnischen Juden

    Hrsg. von S.J. Agnon Und Ahron Eliasberg

    von: Ahron Eliasberg (Autor), Eliasberg Ahron 1879- (Autor), Shmuel Yosef 1888 Agnon (Idee)

    https://www.amazon.de/Polnischen-Juden-Hrsg-Agnon-Eliasberg/dp/1246115077

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    „wie Israel aus dem Frankenreiche nach Polen kam und sich dort niederließ.“

    Seite 33

    Jewish Poland–legends of Origin: Ethnopoetics and Legendary Chronicles

    von: Ḥayah Bar-Yitsḥaḳ

    https://books.google.de/books?id=m8_rUrXWSsUC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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    Das Buch von den polnischen Juden

    hrsg. von S. J. Agnon u. Ahron Eliasberg

    ʿAgnon, Shemuʾel Yosef
    Shemuʾel Yosef ʿAgnon ;

    Eliasberg, Ahron
    Ahron Eliasberg

    Erschienen zu:
    Berlin : Jüdischer Verl., 1916 [ Jüdischer Verlag ]

    Online-Ausgabe
    Frankfurt am Main : Univ.-Bibliothek, 2012

    http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/titleinfo/4666820

    file:///C:/Users/dell/AppData/Local/Temp/Das%20Buch%20von%20den%20polnischen%20Juden.pdf

    Inhalt

    http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/structure/4666820

  73. Het blauwe hert Says:

    Die doppelte Verfolgung

    Rassenwahn und Ausmerzen „bündischer Umtriebe“: In der Hitler-Zeit gerieten die Eltern des Ulmer Professors Hans-Joachim Seidel in die Fänge der Nazis. Seidel hat das Kapitel Familiengeschichte aufgearbeitet.

    RUDI KÜBLER | SWP 03.01.2014

    „Vater Hans als auch Mutter Gabriele, genannt Rele, hatten Wurzeln in der Deutschen Jungenschaft dj.1.11, die Eberhard Koebel [ tusk ] am 1. 11. 1929 gegründet hatte. Hans Seidel (Jahrgang 1913) leitete die Stuttgarter Gruppe, Rele Schweitzer (Jahrgang 1916) gehörte als einziges Mädchen der Berliner Gruppe an. Die dj.1.11 wurde 1934 verboten.“

    „Noch im Oktober 1937 hatte Hans Seidel „tusk“ in London besucht, „die Reise wurde wohl überwacht“, sagt Hans-Joachim Seidel. Anfang November schlugen die Nazis im Rahmen einer großangelegten Razzia zu. „Wir waren schon einige Zeit das Gefühl nicht los geworden, dass wir verfolgt und beobachtet wurden“, erinnerte sich Rele Schweitzer an den Abend des 1.11.1937. Mit ihrem Freund Hans Seidel wurde sie wegen Vorbereitung zum Hochverrat verhaftet. Sie kam ins KZ nach Lichtenburg, er saß in Sachsenhausen und im Polizeigefängnis Alexanderplatz in Berlin ein“

    „Nach der Approbation wird er im Sommer als Arzt zur Wehrmacht eingezogen. Und Rele? An eine Heirat ist nicht zu denken: Sie ist Halbjüdin, Mischehen sind verboten laut „Herrn Globke“. Mit 14 erst erfuhr sie, dass ihr Vater jüdischer Abstammung ist“

    http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/die-doppelte-verfolgung-6573928.html

    __

    Längere Haft in Konzentrationslagern erlitten die Mitglieder von dj.1.11 Hans Seidel, Rele Schweitzer und Willi Claus (bill).

    https://books.google.de/books?id=kPvNBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  74. Naftali Says:

    YOME, YOME !

    Yome, yome, shpil mir a lidele, … vos dos meydele vil?
    Dos meydele vil a por shikhelekh hobn, muz men geyn dem shuster zogn!
    – Neyn, mameshi, neyn, du kanst mir nisht farshteyn. Du veyst nisht, vos ikh meyn.

    __tps://www.youtube.com/watch?v=HcYHH7zugQ4

    __tps://www.youtube.com/watch?v=1zmgfo482oc&list=PLqMBXMuqTmDqHA3mxF0VGsjr9N9A0hbph

    .

    Yome, Yome · Milena Thepault, Nathalie Soussana

    Yomi, Yomi shpil mir a Lidele, wos dos Meydele vil?
    Dos Meydele vil a por Shikhelakh hoben, mis men geyn dem Shister zogen.
    Neyn, Mameshi, neyn, du kenst mikh nisht varshteyn, du wayst nisht wos ikh meyn.

    ::::

    “ A Zemer – אַ זמר “
    Reb Motenyu – רבי מאָטענו

    zogt der rebe, reb Motenyu:
    a gut-morgn dir g´tenyu
    nem arop fun undz dayn kas
    veln mir ton kedin ukhedas.
    oy, tsadikim, tsadikim geyen bom
    oy, reshoim, reshoim faln bom.

    zogt der rebe, reb Motenyu:
    a gut-helf dir g´tenyu.
    der tog iz heys, di milkhome iz shver.
    nor men lozt nit aroyz doz gever.
    oy, tsadikim, tsadikim geyen bom
    oy, reshoim, reshoim faln bom.

    zogt der rebe, reb Motenyu:
    a gut-ovnt dir g´tenyu
    der tog iz avek ikh hob alts gemakht.
    Gib zhe mir a gutinke nakht.
    oy, tsadikim, tsadikim geyen bom
    oy, reshoim, reshoim faln bom.

    [Inhalt, eigene Übertragung (Naftali)]

    Reb Motenyu grüßt Gott: „Guten Morgen, Gott. Nehmen Sie ihren Zorn hinweg und wir folgen den Gesetzen.“

    Oj, den hochgeehrten Gottesfürchtigen gelingt der Aufstieg,
    oj, die Gottlosen und Boshaften kommen zu Fall.

    Sagt Reb Motenyu: „Guten Tag, Gott. Der Tag ist heiß, der Krieg ist schwierig, aber wir legen unsere Waffen nicht nieder.“

    Sagt Reb Motenyu: „Guten Abend, Gott. Der Tag ist vergangen. So geben Sie uns eine gute Nachtruhe.“

    ::

    ::

    Rabbi Motenyu says: Good morning to You

    http://www.helene-engel.com/sites/default/files/documents/lyrics-voyage-english.pdf

    Zogt der rebe, reb motenyu: — A gut morgn dir, g*tenyu!

    Title: A Zemer — אַ זמר
    Also known as: Reb Motenyu
    Also known as: Zogt Der Rebe
    Author: Zeitlin, Aaron — צײַטלין, אַהרן
    Composer: Bugatch, (Shmuel) Samuel —

    First line: Zogt der rebe, reb motenyu: — A gut morgn dir, gotenyu!
    First line: זאָגט דער רבּי, רבּ מאָטעניו: — אַ גוט מאָרגען דיר, גאָטעניו!
    Language: Yiddish

    http://digital.library.upenn.edu/webbin/freedman/lookupwork?hr=&what=Zogt%20der%20rebe%2C%20reb%20motenyu%3A%20–%20A%20gut%20morgn%20dir%2C%20gotenyu!

    „The day is long, the war is difficult“ are a few words from a well known song „Reb Motenyu“ by Aharon Zeitlin.

    http://www.leyblsvelt.co.il/A_Yiddish_Shot_in_the_Arm.pdf

    Samuel Bugatch (1898 – 1984) was born in Rogachev (Rogatshov; near Gomel), Byelorussia
    heute in Weißrussland / Belarus
    weißrussisch Рагачоў Rahatschou
    russisch Рогачёв / Rogatschow

    http://www.milkenarchive.org/artists/view/samuel-bugatch/

    https://en.wikipedia.org/wiki/Rahachow

    ::::

    ׳אם השם לא יבנה בית
    Im haShem lo yivneh bayit
    Unless the Lord Builds the House

    Shira Choir Sings New Song „Im Hashem Lo Yivneh Bayis“
    Composed by Shlomo Yehuda Rechnitz At Bar Mitzvah of the son of Shira Choir

    Psalm 127,1
    Im HaShem Lo Yivneh Bayit / Shav Amlu Bonav Bo
    Unless the Lord builds the house, / The builders labor in vain.
    Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut.

    Im HaShem Lo Yishmor Ir / Shav Shakad Shomer
    Unless the Lord watches over the city, / the guards stand watch in vain.
    Wenn nicht der Herr die Stadt bewacht, wacht der Wächter umsonst.

    Hinei Hinei Lo Yanum / Lo Yanum v’Lo Yishan – Lo Yanum v’Lo Yishan / Shomer Yisrael
    Indeed, he who watches over Israel / will neither slumber nor sleep. Guardian of Israel
    Siehe, der Hüter Israels, er schlummert nicht und schläft nicht.

    http://www.zemirotdatabase.org/view_song.php?id=169

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    Im Hashem lo Yivneh Bayis by Shlomo Yehuda Rehnitz, The Moscow Male Jewish Cappella

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    Im Hashem Lo Yivneh Bayis (Unless the Lord Builds the House) – Laeli
    Im Hashem Lo Yivne Bayit (Psalm 127:1, 121:4)
    Melody by Shlomo Yehuda Rechnitz
    Arrangement by Laeli

  75. Cees van der Duin Says:

    Ulrike Pilarczyk

    Gemeinschaft in Bildern
    Jüdische Jugendbewegung und zionistische Erziehungspraxis in Deutschland und Palästina/Israel

    Unter Mitwirkung von Ulrike Mietzner, Juliane Jacobi und Ilka von Cossart

    Reihe: Hamburger Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden (für die Stiftung Institut für die Geschichte der deutschen Juden hg. von Stefanie Schüler-Springorum und Andreas Brämer); Bd. 35

    http://www.wallstein-verlag.de/9783835304390-ulrike-pilarczyk-gemeinschaft-in-bildern.html

    Ulrike Pilarczyk:

    Gemeinschaft in Bildern. Jüdische Jugendbewegung und zionistische Erziehungspraxis in Deutschland und Palästina / Israel

    http://igdj-hh.de/files/IGDJ/pdf/hamburger-beitraege/ulrike-pilarczyk_gemeinschaft-in-bildern.pdf

    Hier der Beleg, dass das ganz offiziell und legal ist …

    http://igdj-hh.de/publikationen-digital.html

    … dort auch weitere ganz interessante Titel aus der Reihe, kostenfrei als pdf

    Institut für die Geschichte der deutschen Juden
    Hamburg

    http://igdj-hh.de/publikationen-digital.html

  76. Dwarslöper Says:

    Die Whydah ist ein im Jahr 2000 in England erbauter Gaffelschoner mit Stahlrumpf, Holzdeck und zwei Holzmasten.

    .

    .

    .

    „Eines von zig Pseudo-Traditionsschiffen zum Mitsegeln. Relevanz nicht ersichtlich. Löschen.“

    (jergen 17.02.2017)

    „Wir hatten ja in diesem Artikel schon mehrfach von Pfadfinderseite den Versuch, Fehlverhalten der (Pfadfinder-)Schiffsführung abzumildern.“

    (Hahnenkleer am 27.10.2016)

    .
    .

    […] Wikipediaeintrag wurde 23. Februar gelöscht. In der Diskussion hieß es: Fehlende enzyklopädische Relevanz, kein Traditionsschiff, keine besonderen Fahrten, nicht in der gängigen Literatur erwähnt, „eines von zig Pseudo-Traditionsschiffen zum Mitsegeln. Relevanz nicht ersichtlich.“ […]

    „Le Whydah of Bristol a été conçu et construit en 2000 au chantier naval Steel Boats de Bristol au Royaume-Uni. C’est une réplique de schooner américain du XIXe siècle. Il est utilisé comme voilier-charter, depuis 2003, sous pavillon allemand. Il a participé aux Tonnerres de Brest 2012.“ Also da müssen doch bloß die Aktivisten des Vereines ihr Französisch aufpolieren und da noch mehr Butter bei die Fische hinzufügen und schon geht da was! Aber pppst! Kein Wort an Jrgn!

    Whydah of Bristol: Fehlende enzyklopädische Relevanz | von almi scouting am 17.03.2017

    http://scouting.de/whydah-of-bristol-fehlende-enzyklopaedische-relevanz/

    Le Whydah of Bristol est une goélette aurique, à coque acier. C’est une réplique de bateau-pilote de New York des années 1850.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Whydah_of_Bristol

    ::

    Whydah of Bristol (Schiff) (gelöscht)

    Ich tu mich noch ein bißchen schwer, die enzyklopädische Relevanz nachzuvollziehen. Kein Traditionsschiff, keine besonderen Fahrten, (noch) nicht in der gängigen Literatur erwähnt (Schäuffelen etc.). Sieht jemand etwas, was Relevanz begründet? –CeGe Diskussion 15:02, 16. Feb. 2017 (CET)

    Eines von zig Pseudo-Traditionsschiffen zum Mitsegeln. Relevanz nicht ersichtlich. Löschen.jergen ? 18:37, 17. Feb. 2017 (CET)

    „Nach dem Riss der America“ ist bestenfalls geschmeichelt, macht den Kohl aber nicht fett. Löschen. –Logo 19:01, 17. Feb. 2017 (CET)

    Den Schäuffelen würde ich hier jetzt mal aussen vor lassen, dessen aktuelle Ausgabe ist meines Wissens irgendwie 12 Jahre alt und wurde auch da nur behutsam nachgeführt. –PaterMcFly Diskussion Beiträge 10:16, 20. Feb. 2017 (CET)

    Tatsächlich hat der Artikel überhaupt keine enzyklopädisch verwertbare Quelle. –Logo 10:20, 20. Feb. 2017 (CET)

    Einziges Relevanzkriterium wäre Einzelschiff, das muß dann aber bequellt nachgewiesen sein. –CeGe Diskussion 14:02, 21. Feb. 2017 (CET)

    Gelöscht. Relevanz nicht vorhanden oder nicht dargestellt. Gruß –Mikered (Diskussion) 11:26, 23. Feb. 2017 (CET)

    Leider habe ich gerade erst erfahren, dass die Seite überhaupt angelegt wurde. Für die bündische Szene hat dieser Artikel vermutlich (ich kenne ihn nicht) durchaus Relevanz. Wenn dies aber die Kriterien sind, Artikel für unrelevant zu erklären, sind auch fast alle anderen Artikel über bündische Schiffe, Burgen, Bünde etc. enzyklopädisch unrelevant und müssten gelöscht werden. Wie zum Beispiel der Artikel über den Kochshof und den Zugvogel – deutscher Fahrtenbund, die Deutsche Freischar oder die Falado von Rhodos. Aber vermutlich habe ich als Gelegenheitswikipedialeser aus Ihrer Sicht sowieso keine Ahnung… —– (Diskussion) [ Prefekt | Benutzer Diskussion:Prefekt ] 11:55, 23. Feb. 2017 (CET)

    http://www.zirozebar.com/pedia-de/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/16._Februar_2017

    http://wiki.eanswers.com/de/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten%7C16._Februar_2017

    [ prefekt ist Pfadfinder, Segler, technisch versiert und begeisterter Wikipedia Leser ]

    https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Prefekt&diff=146971545&oldid=146971531

    https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Prefekt&action=history

    ::

    So ist es. Ein Benutzer Prefekt, der es in 6 Jahren auf immerhin 150 Edits gebracht hat, setzt sich alle Regeln missachtend, gegen drei Wikipedianer mit seiner Version durch. Interessant übrigens, dass er Pfadfinder ist. Wir hatten ja in diesem Artikel schon mehrfach von Pfadfinderseite den Versuch, Fehlverhalten der (Pfadfinder-)Schiffsführung abzumildern. Hahnenkleer (Diskussion) 08:21, 27. Okt. 2016 […]

    […] 6. Ergänzung der Motordaten – es handelt sich hier um die Angaben des alten Motors. Der neue wurde 2011 eingebaut. Und Ergänzung Anzahl Segel (nicht signierter Beitrag von Prefekt (Diskussion | Beiträge) 09:57, 20. Okt. 2014 (CEST))

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Falado_von_Rhodos#Sportboot_oder_keins.3F_SBF_See_ausreichend_oder_SKS_nicht.3F

    ::

    ::

    Falado, o Falado, wer seilt mit nach Falado?
    Jeder sucht es, keiner fand Falado das Wunderland.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast seilt nach Falado.

    Bei der Berge Edelstein schmeckt die See wie süßer Wein.
    Schöne Frauen stehn im Wald, wer die küsst wird niemals alt.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, das ist Falado.

    Hein Dreimast, der weiß Bescheid, Falado, das ist nicht weit.
    Einmal luv, einmal lee, mitten in der Mittensee.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, das ist Falado.

    Hein Dreimast seilt immerzu, Reise, reise ohne Ruh.
    Halst und wendet weit und breit, seilt bis in die Ewigkeit.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, wo bleibt Falado?

    Ewigkeit, o Seligkeit, zieht nun an das schönste Kleid,
    singt nun aus und Gloria, Falado, jetzt sind wir da.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast ist in Falado.

    Hans Leip

    _

    _

    Falado, o Falado, Landluft langweilt sowieso.
    Mehr Erfahrung suchen wir, Sorgenträger bleiben hier.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast fährt nach Falado.

    Island, ja, das wär mal was: Sturm und Eisberg machen Spaß!
    Augen leuchten, Flaggen wehn – dies` Schiff wird nie untergehn! Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast spürt schon Falado.

    Tags dicht an den Eisberg ran, nachts die hohen Wogen dann.
    In den Kojen schlafen sie, Bötchen wackelt so wie nie.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast will nach Falado.

    Es macht knirsch, das Boot ist leck, gluck, gluck, gluck – der Kahn ist weg!
    Mit viel Glück kommt jedermann trotzdem noch in Deutschland an.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast. Schluss mit Falado.

    Aus den Jugendgruppen

    ::

    ::

    ( NDR | Norddeutscher Rundfunk )

    Vor der Küste Islands kämpft sich der Zweimaster „Falado von Rhodos“ durch die Wellen. Plötzlich dringt Wasser ins Schiff – und es wird immer mehr. Buchstäblich in letzter Sekunde holen Isländische Seenotretter die Besatzung – fünf Erwachsene und sieben Kinder – von Bord. Dann sinkt die Falado.

    [ Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen. Panorama 3 – 15.03.2016 ]

    ___s://www.facebook.com/panorama.de/videos/766757316795274/

    Quelle: NDR
    Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen

    15.03.2016 | 8 Min. | Quelle: NDR

    2013 sinkt vor der isländischen Küste das Pfadfinderschiff „Falado“. Später zeigt sich, dass das Schiff völlig marode war. Dennoch ging der Trägerverein auf große Fahrt.

    http://www.ardmediathek.de/tv/Panorama-3/Mangelnde-Sicherheit-bei-Vereinsschiffen/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=14049184&documentId=34125538

    14.04.2016 13:45 Uhr
    Stellungnahme des NDR zum Offenen Brief des Vereins Falado

    Dem Offenen Brief des Vereins „Brigantine Falado Rhodos“ stellen wir Fakten entgegen

    […] Bei den nachfolgenden Arbeiten waren wieder Vereinsmitglieder im erheblichen Maße beteiligt, wie eindeutig aus einem der Redaktion vorliegenden Schreiben des Vorstands hervorgeht. Aus diesem Schreiben geht ebenfalls hervor, dass es dem Vorstand vor allem darum ging, nicht auf den geplanten Karibik-Törn verzichten zu müssen.

    […] Die Seenotretter sprechen sogar von einem der gefährlichsten Einsätze, den sie je hatten.

    […] Der unzweifelhaft durch die mangelnde Seetüchtigkeit der Falado herbeigeführte Untergang belegt jedoch die Einschätzung der Stapelfeldt-Werft und zeigt auch, dass das Schiff ganz offensichtlich NICHT nach den erforderlichen Standards instand gesetzt worden war.

    ( NDR | Norddeutscher Rundfunk )

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Stellungnahme-des-NDR-zum-Offenen-Brief-des-Vereins-Falado,falado100.html

  77. Carcinòl Says:

    „weil der hochwertige, kohlenstoffarme Stahl erheblich schneller rostet als das alte kohlenstoffreiche Gusseisen“
    .
    .

    Comment protéger la coque d’un bateau de la corrosion ?

    La corrosion est un phénomène bien connu des marins. Les bateaux dont la coque est en acier en sont victimes et doivent en être protégés.

    [ bateaux à coque en acier = Boote mit Stahlrumpf ]

    https://www.annabac.com/annales-bac/comment-proteger-la-coque-d-un-bateau-de-la-corrosion

    My steel boat sunk in corfu old port (opposite ovales) mid april 2016

    Jan P Kajander | auch bei: Corfu Boat owners

    ___ps://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1178372255547968&id=311258698925999

    AKTUALISIERUNG: Das in Idensen gesunkene Schiff steht wieder an Land. Dabei wurde ein kleines Leck im Stahlrumpf entdeckt.

    _ttps://www.facebook.com/HAZWunstorf/posts/222656938177845

    Wunstorf

    Schiff geht im Idenser Hafen unter

    (Das 15 Meter lange Motorschiff einer Wassersportschule ist am Montagmorgen im Idenser Sportboothafen gesunken. Die Feuerwehr setzte zunächst Wasserpumpen ein. Gegen 14 Uhr hob ein Autokran das Schiff dann ganz aus dem Wasser. Am hinteren Ende des Schiffs zeigte sich ein kleiner Riss an der Wasserlinie.)

    Idensen

    . Durch diesen war das Heck des Stahlschiffs wohl so weit ins Wasser abgetaucht, dass auch größere Luftstutzen im Bereich des Motorraums durchflossen wurden. Das beschleunigte das weitere Sinken. Am Morgen gegen 8 Uhr war die Abwärtsbewegung von einem benachbarten Schiff aus beobachtet worden. Eine Schlammbank an der Stelle des Hafens stoppte das Abtauchen allerdings schließlich. […]

    Hannoversche Allgemeine 12.12.2016

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Wunstorf/Nachrichten/Motorschiff-geht-im-Idenser-Hafen-unter

    […] Opferanoden (auch Zinkmäuse genannt) […]

    Korrosion durch Installationsfehler des 12V/24V Systems

    Wenn beim bordinternen 12V/24V System der Schiffsrumpf als Minusleiter missbraucht wird, kann ebenfalls eine verstärkte Korrosion auftreten. Denn in diesem Fall fließt ständig Strom durch den Rumpf und es entstehen wieder Potentialunterschiede zwischen dem Stahl und dem umgebenden Wasser. […]

    Stahlboot: Rost und Korrosion – was genau ist das, und wie entsteht es? | Booteblog (booteblog.net | Mit dem Motorkreuzer auf Ostsee und Nordsee.) 08.12.2012

    http://booteblog.net/2012/01/08/stahlboot-rost-und-korrosion-was-genau-ist-das-und-wie-entsteht-es/

    Mit dem Veredeln des Eisens im Laufe der Jahre hat der Rostschutz eine immer größere Bedeutung gewonnen, weil der hochwertige, kohlenstoffarme Stahl erheblich schneller rostet als das alte kohlenstoffreiche Gusseisen. So zeigt sich zum Beispiel bei dem Stahl mit hohem Siliziumgehalt ein stärkeres Rosten, da siliziumhaltiger Stahl zur Oberflächen-Rissigkeit neigt. Eine schlechte Oberflächenbeschaffenheit hat eine stärkere Korrosion zur Folge. Bekanntlich beginnt polierter Stahl immer dort zu rosten, wo die Oberfläche beschädigt ist.

    zitiert aus: Tipps zur Oberflächenbehandlung: Der Anstrich von Stahlbooten | FKY (Freundeskreis Klassischer Yachten)

    http://www.fky.org/pflege+erhalt/anstriche15.htm

  78. Mu asapru mu adabru Says:

    מה אספּרה, מה אדברה אותך
    Ma asapra, ma adabra itkha?
    .
    ,

    Mu asapru mu adabru oyskho oyskho, yamdadadida

    Ver ken zogn, ver ken redn, vos di ~•~ batayt?

    .
    .

    .
    .
    .

    .

    Theodore Bikel

    https://de.wikipedia.org/wiki/Theodore_Bikel

    Cameri-Theater

    https://de.wikipedia.org/wiki/Cameri-Theater

    Newport Folk Festival

    https://de.wikipedia.org/wiki/Newport_Folk_Festival

    .

    Mu adabru mu asapru
    Text: aramäisch / yiddish,
    Nach der Aufnahme von Aaron Saltiel

    zibn iz dokh shabes
    [ zibn zenen di vokhnteg ]
    [ sieben sind die Tage der Woche ]

    http://www.klesmer-musik.de/mu_adabru.htm

    Esther & Abi Ofarim

    https://de.wikipedia.org/wiki/Esther_%26_Abi_Ofarim

    Hai & Topsy

    Hai & Topsy (Heinrich Frankl; * 14. Februar 1920 in Charlottenbrunn (Schlesien); † 13. Januar 2016 und Gunnel Frankl, geborene Wahlström, * 20. Oktober 1926 in Stockholm) sind ein schwedisches Folk-Duo sowie Sammler und Editoren jiddischer Lieder.

    espe
    Hans Bollinger (Pädagoge)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Bollinger_(P%C3%A4dagoge)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Karsten_Troyke

    Aufwind

    http://www.aufwindmusik.de/band-deu.htm

    Manfred Lemm

    http://www.manfred-lemm.de/

    Aviva Semadar
    Folklore rund um die Welt

    https://www.amazon.de/Aviva-Semadar-singt-Folklore-rund/dp/B0000288H1

    Chava Alberstein
    חוה אלברשטיין
    * 8. Dezember 1947 in Stettin

    https://de.wikipedia.org/wiki/Chava_Alberstein

  79. LevBehZiz Says:

    songs | yiddish
    Lieder | jiddisch
    .

    Adrienne Cooper. „Drey, dreydl“ and „Friling“

    .

    .
    .

    Adrienne Cooper – Gezang Far A Beserer Velt
    .

    .
    .

    Adrienne Cooper – Dos Bisele Borscht
    .

    .
    .

    Adrienne Cooper & Zalmen Mlotek — Volt ikh gehat koyekh

    Volt ikh gehat koyekh
    volt ikh gelofn in di gasn
    volt ikh gezingen sholem
    sholem sholem sholem

    If my voice was louder
    If my body stronger
    I would tear to the streets
    Shouting «peace, peace, peace»

    Будь мой голос громче,
    Будь и я сам сильнее,
    Я бы бегал по улицам,
    Я бы кричал: мир!
    Мир, мир, мир!

    .

    .
    .

    Dem Zeydns Nigndl performed by Susan Leviton

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    Di Fir Muskatirs performed by Susan Leviton

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    Vilne performed by Susan Leviton

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    Yidl Mitn Fidl performed by Susan Leviton

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