223. Gau Nassau-Oranien

الكشافة

al-Kaššāfa

Scouts and Guides

Pfadfinder

Secularity, Scouting and Sharia

60 Jahre Pfadfinderarbeit im GNO,

62 Jahre deutsches Grundgesetz

Vier Pfadfinderlieder zu den Themen Selbstbestimmung und universelle Menschenrechte. Auf dem Jugendzeltplatz Bopparder Kreuzberg feiert der Gau Nassau-Oranien (GNO) im Juni 2011 sein sechzigjähriges Bestehen. Gedanken zur Trennung von Staat und Religion von Edward von Roy, der in den Achtziger Jahren im Stamm Herigar (Meckenheim bei Bonn) aktiv war. Der VCP Meckenheim war damals Teil der evangelischen Pfadfinderarbeit des GNO.

(Melodie nach) Titel:

(Sonnig begann es zu tagen) Hatun, die wollte es wagen

(Bunt sind schon die Wälder) Ach, die Salafisten, wissen Sie

(Bin auf meinem Weg, schon so lang) Auch dir, Demokrat (Kalifat)

(Weit in der Champagne im Mittsommerwind) Muslimische Frauen sind

»Hatun«, oder: Der Pfahl der Scharia.

Text 2007 von der Gruppe pik. Für Hatun Sürücü, die 2005 in Berlin im „ehrenhaften“ Familienauftrag erschossen wurde. Dieses Lied wird zur Melodie L`estaca des Katalanen Lluís Llach gesungen, die von den Pfälzern Hein und Oss Kröher als Sonnig begann es zu tagen bekannt gemacht wurde

Hatun, die wollte es wagen

nach Freiheit stand ihr der Sinn

wollte kein Kopftuch mehr tragen

Lebenslust war ihr Gewinn.

Siehst du Pfahl der Scharia,

mit unsern Fesseln umschnürt?!

brechen wir jede Taqiyya:

ran an ihn – dass er sich rührt!

Du kommst zu mir – ich helfe dir!

Wir spüren Leid bei ihm und ihr.

Nur für ein selbst bestimmtes Leben

lohnt sich der Kampf. Das wissen wir.

Der Ruf nach Freiheit nie verhallt,

er bringt zusammen Jung und Alt.

Zukunft sich selber aufzubauen,

nicht irgendwann, vielmehr schon bald.

Hatun war sechzehn. Die Eltern

fanden für sie einen Mann,

zwangen sie auch zu der Heirat

weit weg, in Nord-Kurdistan.

Und von dem Mann ward sie schwanger,

sah ihre Träume entflieh`n.

Sie floh die kurdischen Berge,

sie floh zurück nach Berlin.

Sie löste mutig ihr Kopftuch,

nahm Zuflucht im Frauenhaus,

suchte sich selber die Freunde,

da blieb die Drohung nicht aus.

Sie ging im Handwerk zur Lehre

stolz war sie aufs eigne Geld.

Da sprach der Rat der Familie:

Nun sind Pistolen bestellt.

Refr. (leise)

Du kommst zu mir – ich helfe dir!

Februar war es, der siebte,

drei Mal der Schuss wiederhallt:

erst dreiundzwanzig, das war sie,

ihr Kind erst fünf Jahre alt.

Wer hielt die tödliche Waffe?

Wen soll bestrafen der Staat?

Drei ihrer Brüder verhaftet,

Einer gestand jene Tat.

Hatuns Tod, der muss dir sagen:

Geh keinen Meter zurück!

Nicht erst die Männerwelt fragen!

Zögern bricht dir das Genick.

Mögen sie zetern von “Schande!“,

kreischen “Ayip!“ schrill und laut.

Brich starrer Tradition Bande:

frei ist nur, wer sich vertraut.

Refr. (laut) Du kommst zu mir – ich helfe dir!

Das Schweigen von WOSM und WAGGGS zur Scharia

Die authentische Pfadfinderidee ist den universellen Menschenrechten verpflichtet und kann das auf Ungleichbehandlung (Diskriminierung) beruhende Islamische Gesetz nicht billigen

Kulturelle Moderne ist durch die Trennung von Seelenrettung und Justiz gekennzeichnet. Es ist kein Islamismus, sondern Islam (hier: Koran), wenn die Schwester nur halb so viel erbt wie ihr Bruder und die Aussage einer Frau vor Gericht nur halb so viel gilt wie die eines Mannes. Das nicht von Menschen, sondern von Allah geschaffene Islamische Gesetz, die vor der Hölle bewahrende Scharia, müssen Weltbürger – und Pfadfinder – als frauenfeindlich und als Diskriminierung der Nichtmuslime benennen. Eine nicht abgelegte, sondern beibehaltene Scharia ist ein revolutionärer Angriff auf die kulturelle Moderne, eine konservative Revolution, gegen Wissenschaft, Pressefreiheit und allgemeine Menschenrechte. Die drei christlichen deutschen Pfadfinderverbände DPSG, PSG und VCP brauchen eine offene, an der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR, 10.12.1948) orientierte Diskussion zur Scharia, statt das mehrstufig privilegierende (damit umgekehrt: Das mehrstufig diskriminierende) Islamische Recht im Namen des interreligiösen Dialogs zu verteidigen oder mit dem Hinweis auf die hanbalitisch-wahhabitisch organisierte und saudi-arabisch finanzierte Pfadfinderarbeit Ostafrikas und des Nahen Ostens unter Multikultur oder innerscoutistischer Toleranz abzulegen.

Es ist beispielsweise nicht zu tolerieren, dass in unseren Kindergärten, Schulen oder Pfadfindergruppen so genannte muslimische Kinder durch korantreu denkende Eltern oder durch örtliche Imame dahingehend eingeschüchtert werden dürfen, dass ein schuldhaft ausgelassenes Pflichtgebet oder eine sichtbar werdende weibliche Haarsträhne sie dem Höllenfeuer näher bringt und dem Paradies auf ewig fern rückt.

Stadtkultur, Arbeitswelt, Sportverein und Pfadfinderleben betreffend können wir daher selbstbewusst sagen: Muslim rein, Scharia raus! Bemerkenswert ist im medialen Diskurs die ständige Vertauschung der Ebenen Islam und Muslime, ein Hütchenspiel, dass die von Mustafa Ceric und Tariq Ramadan angestrebte europäische Rechtsspaltung vernebeln und jeden Islamkritiker pauschal als antimuslimischen Rassisten (ebenso kalkuliert wie faktenfern) diskreditieren soll.

Muslime sind keine Spezies, keine “Sorte Mensch“, für alle Staatsbürger oder Stadtbürger haben die gleichen Gesetze und Verordnungen zu gelten, auch für Atheisten und sogar für Frauen. Eine moralische Herabwürdigung und juristische Diskriminierung der Atheisten oder Frauen haben wir nicht hinzunehmen, auch nicht im Namen des ‚Dialogs mit dem Islam‘. Dass ein Mensch atheistisch argumentiert, ist, sicherlich zum demokratischen Glück, längst kein Skandal mehr, warum aber bekennt sich mein Bürgermeister oder Jugendverbandsleiter nicht zur Zusammenarbeit mit orientalischstämmigen Atheisten? Warum wird zwar der ZMD-Funktionär oder VIKZ-Imam, aber kein Vertreter der Ex-Muslime eingeladen?

Ja zur Integration und zur offenen Gesellschaft. Nein zum erneuerten osmanischen Millet-System, in welchem die elterliche Religion den Lebensweg des Einzelnen im Wesentlichen vorzeichnet. AEMR (1948) und GG (1949) richten sich an das Individuum, nicht an ein Gefüge von Glaubensnationen oder Religionsvölkern, und es gilt auch für den Geist des 104 Jahre alten Scouting (Brownsea Island 1907), dass die Herrschaft Allahs (Kalifat) zurückzuweisen ist und dass ein alle Frauen und Ex-Muslime gleich behandelndes Recht zu bejahen ist.

Islam ist Religion. Der so genannte Salafismus (Ibrahim Abou-Nagie (DWR), Pierre Vogel (EZP)) ist keine Sekte. Die neunjährige ‚Braut‘ zu verheiraten ist auch Religion, nachzulesen beim schiitischen Staatsgründer Ayatollah Chomeini oder beim saudi-arabischen Scheich Abd al-Aziz bin Abdullah Al asch-Schaich, aber hierzulande ist so eine Religion auszuüben schlicht verboten, und dass muss so bleiben.

Hidschab (islamischer weiblicher Schleier) ist Religion, aber nordrhein-westfälischen Lehrerinnen während der Dienstzeit verboten und in Frankreich sogar den Schülerinnen. Burka und Niqab sind Religion, jedenfalls nach Scheich Bin Baz und vielen anderen. Manche Pfadfinderinnen und Pfadfinder wünschen das Verbot von Niqab (Gesichtsschleier) und Burka im öffentlichen Raum. Als einem der letzten Bundesländer fehlt Rheinland-Pfalz allerdings immer noch ein Gesetz zum Verbot des Lehrerinnenkopftuchs im staatlichen Schuldienst; dieses Bundesland sollte sich, die Trennung von Staat und Religion betreffend, etwas mehr am Nachbarland Frankreich orientieren. Tariq Ramadan hält den Schleier für verpflichtend und arbeitet damit auf eine textil bekundete kulturelle Apartheid und auf eine permanente Überwachung auf sexuelles weibliches Wohlverhalten hin: “Im Zuge der Kopftuch-Debatte bezeichnete er die traditionelle Kleidung der Muslimin als ‚Zeichen ihrer Identität‘ und als ‚islamische Pflicht“‘.

Steinigung der Ehebrecherin ist Scharia, also ist Steinigung islamische Religion. Apostatenmord sichert das Heil im Diesseits und Jenseits koranbasiert und islamrechtlich einwandfrei, ist aber in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet – und das ist auch gut so.

Für alle haben dieselben Gesetze zu gelten, auch für Atheisten und Frauen … die muslimischen Radikalen jedoch wollen das Sonderrecht, vor allem die Polygamie und die Verheiratung dreizehnjähriger oder auch neunjähriger Mädchen.

Die vom Mittelrhein stammende Soziologin Dr. Naika Foroutan („Dabei bin ich ein Kind aus Boppard am Rhein“) möchte sich weder gegen das frauenfeindliche (und männerfeindliche!) Dressurinstrument des Hidschab aussprechen noch die kulturrassistische Doktrin der Scharia anprangern. Immerhin sagt die Tochter eines Iraners nicht, dass Ayatollah Chomeini den Islam falsch verstanden hätte.(1), (2)

Naika Foroutan („sozusagen ein Bopparder Mädchen“) arbeitet 2011 etwa im Rahmen der Mercator-finanzierten Junge Islam Konferenz („Signale senden – Die gesamtgesellschaftliche Akzeptanz von Islam und MuslimInnen in Deutschland fördern“). Gesamtgesellschaftlich bedeutet schariakonform gespalten, sozial zerlegt.(3)

Das Pfadfindertum muss ‚Nein!‘ sagen zur religiös begründeten Rechtsverschiedenheit. Für keine religiös (oder sonstwie) definierte Gruppe, auch nicht für Muslime oder Juden, hat ein besonderer Paragraph zu gelten, auch nicht im Eherecht. Scharia ist beides: 100 % Religion und 100 % Politik.

Wir brauchen nicht hinzunehmen, unsere Kleriker tun das ganz gerne, dass jemand die Staats- oder Stadtbevölkerung in ‚Christen und Muslime‘ aufteilt. Hier leben Staatsangehörige, keine Angehörige einer Glaubensnation oder eines Religionsvolks (milla, türk. millet). Wenn es darum geht, die Universalität der Menschenrechte gegen die Scharia zu verteidigen, darf ein Pfadfinder nicht ‚multikulturell‘ sein.

Die Scharia ist diskriminierend und frauenfeindlich, pfadfinderische Jugendarbeit muss sich zeitnah, klar und gut begründet vom Islamischen Recht (Scharia) distanzieren.

Herrschaftszeiten,

der Scheich kommt

Melodie: »Bunt sind schon die Wälder«

Gitarre:

D D A D

h h G D.

e D EA +A

D D G G

e e A A

D A D D

Ach, die Salafisten, wissen Sie, wir müssten

toleranter sein.

Diese jungen Frommen wollen zu uns kommen,

beten, keusch und rein.

Viele Frauen im Schleier sind euch nicht geheuer?

Man gewöhnt sich daran!

Burkas machen glücklich, ehrbar und sind schicklich,

Mädchen, zieh eine an!

O welch frohe Kunde, die Scheich Ciftci zur Stunde

ausgerufen hat:

Gott gibt Menschenrechte! Allahs frohe Knechte

strömen in die Stadt.

Lauschet den geehrten Führern und Gelehrten:

Gott bringt Information.

Fatma und Maria brauchen die Scharia,

für ihre Integration.

Menschenrecht im Plural, Abdurrahim Vural

spürt die neue Zeit.

Polygames Leben ist sehr zu erstreben.

Allahkratie macht sich breit.

Den Islam zu stören, Grundgesetze beschwören,

das ist nicht gemeint.

Burka tolerieren, Ehen arrangieren:

sei kein Fremdenfeind!

Im Konfliktfall muss gelten: AEMR statt religiöse Pflicht

Wer pauschal sagt: ‚Ich habe nichts gegen den Islam‘, sagt auch: ‚Ich habe nichts gegen die Scharia‘, nichts gegen den Hidschab und nichts gegen die Polygamie‘. Das Kopftuch ist hoch politisch, weil der orthodoxe Islam der Frau einen erniedrigten Rang bestimmt (Ralph Giordano: “Wenn das Haar der Frauen die Männer in Erregung bringt, wäre es dann nicht besser, den Männern Handschellen anzulegen, als die Frauen unter Kopftücher zu zwingen?”). Der Mann kann die Ehefrau ohne Angaben von Gründen verstoßen, die Kinder sind sein Eigentum bzw. das seines Stammes. Laut Koran bekommt die Frau nur das halbe Erbe und hat nur eine halbe Stimme vor Gericht – das ist kein „Islamismus“, das ist Religion, das ist Islam. Will das weltweite Pfadfindertum Zweitfrau, Schleierpflicht und halbiertes Erbe für die Tochter? Warum treten WOSM und WAGGGS nicht im Namen der AEMR (1948) gegen das auf Ungleichbehandlung beruhende Islamische Recht (Scharia) an?

Billigt nordamerikanische oder europäische evangelische Jugendarbeit, dass so genannten muslimischen Kindern – religiös begründet – Angst vor der ewigen Höllenqual gemacht werden darf? Allein das korrekt geführte Leben nach Sunna und Scharia rettet vor der ewigen Verdammnis – so versteht sich der Islam selbst. Einen Islam ohne Scharia, ohne Hidschab (Schleier) und ohne Geschlechterapartheid haben weder DITIB noch VIKZ im Angebot, von der Milli Görüs gar nicht zu reden. Die Burka ist ein textiles Gefängnis, das ebenso ins Museum gehört wie Sklavenkette und Richtschwert. Hidschab (Das Prinzip Kopftuch) bedeutet, dass die Frau anders nackt ist als der Mann, nackter als der Mann, und dass ihr unverhüllter Leib die schariakompatible Zivilisation zum Einsturz bringt. Das Kopftuch ist ein Burkasubstitut, ein Burkavorläufer.

Islamisch betrachtet ist die hartnäckige Kopftuchverweigerin ein Mensch sittlich geringeren Wertes, eine Schlampe, die ihr Seelenheil und dasjenige ihrer Familie aufs Spiel setzt. Nicht nur von der Burka, sondern auch vom Hidschab (Schleier) muss sich der Scoutismus deshalb distanzieren („Halstuch statt Kopftuch!“) und sich für das Verbot des Lehrerinnenkopftuchs an staatlichen Schulen in Rheinland-Pfalz aussprechen.

Salafiyya (organisatorisch: Muslimbrüder) und Wahhabiyya (finanziell: Saudis) bilden längst ein Amalgam und haben die Deutungsmacht zu dem, was die so genannten Muslime in Europa bzw. Deutschland unter Islam zu verstehen haben, längst inne, jedenfalls drohen sie, die wenigen muslimischen säkularen Wortführer wie Bassam Tibi oder Necla Kelek wirkungslos zu machen.

Ja zur AEMR. Nein zu den Modellen der diversen Kulturkreistheoretiker.

Anders als es der Katholik und Schariafreund Werner Höbsch (Georges-Anawati-Stiftung) und die anderen deutschen Sympathisanten des Islamtheoretikers Ali Schariati (1933-1977) meinen, ist die AEMR (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte) nicht westlich und nicht östlich. Die Naturgesetze, die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung, die Pressefreiheit, die Gleichberechtigung von Mann und Frau, all das ist nicht “abendländisch“ (und auch nicht “morgenländisch“).

Sobald wir beginnen, AEMR und GG als ‚westlich‘ zu benennen, räumen wir den so genannten Muslimen das Recht ein, IHRE GESETZE, das ‚morgenländische, orientalische Recht‘ zu praktizieren – Polygamie, Kindbraut, Scharia-Gerichtshöfe werden die Folge sein.

Wir verteidigen also nicht das ‚Abendland‘, sondern das für alle geltende, auf Gleichbehandlung beruhende (nicht jenseitszentrierte) Recht. Wir verteidigen nicht das ‚christliche Europa‘ oder den ‚Okzident‘, sondern die kulturelle Moderne und die Gleichberechtigung der Atheisten und der Frauen.

Die Scharia muss nicht deshalb weg, weil sie ‚morgenländisch‘ (orientalisch) ist, orientalisch sind die Kopten oder iranischen Atheisten auch, sondern weil sie auf Ungleichbehandlung (und vermeintlicher Seelenrettung) beruht. Unsere Gesetze (auch unser Scout Law, Pfadfindergesetze) regeln das Zusammenleben, nicht den künftigen Aufenthalt in Höllenfeuer oder Paradies.

Hier gibt es Religionsfreiheit, in Saudi-Arabien oder im Iran nicht, dort gibt es die Scharia, sogar für alle diejenigen, die sie gar nicht wollen.

Sagen wir “Nein!“ zur religiös begründeten Rechtsverschiedenheit. So etwas wie das ISLAMIC SHARIA COUNCIL (London) ist weltweit zu verhindern bzw. abzuschaffen.(4)

Wer, auch im Namen des „friedlichen Zusammenlebens der Religionen“, die Scharia verharmlost, fällt den an einer ernst gemeinten Integration interessierten, mutigen muslimischen Säkularen in den Rücken.

Anders als im Kalifat leben in Deutschland auch gar keine Religionen zusammen, sondern Staatsbürger.

Das Lied vom Kalifat

Ein Lied zum Erhalt der freiheitlichen Demokratie, die einen Ratio und Phantasie ermöglichenden Wurzelgrund der Säkularität (kulturelle Moderne) benötigt, den es im Scharia Islam (hadīth, al Gazālī) nicht geben kann. Ein Lied über die gestern in Genf angelaufene, radikalislamisch unterwanderte UN-Konferenz gegen Rassismus genannt “Durban II“. Gerne zu singen zur wohl aus den fünfziger Jahren stammenden Melodie des schottischen Straßenmusikers Alex Campbell, wie sie Hannes Wader (“Heute hier, morgen dort“) 1972 mit dem Text unterlegte “Bin auf meinem Weg – schon so lang!“ Text von Gruppe pik, Duisburg 2009

Auch dir, Demokrat … (Kalifat!)

… wird Islam zum Staat – Kalifat.

Es gibt kein Zurück, Scharia bringt Glück.

Es brennen die Schulen im Tal von Swat! Kalifat!

Islamkritisch ist … (Kalifat!)

… doch nur der Rassist! Kalifat.

Schau, Kunst und Kultur, die stören doch nur.

Erzbischof und Imam die rufen zur Tat. Kalifat.

Wer schenkt uns den Sieg? „Kalifat!“

Der heilige Krieg! (Kalifat!)

Es poltert in Genf AhmadīNedschād,

es leitet uns recht der Fatwā Rat. Kalifat!

Wer weiß guten Rat … (Kalifat!)

… für Kirche und Staat? „Kalifat!“

Herr Hāmid Karzai macht euch Frauen frei.

Die Sexpflicht der Ehe, den Feldern die Saat. Kalifat.

Es treffe der Fluch … (Kalifat!)

… das Weib ohne Tuch. Kalifat!

Manch ein Journalist ein Frevler ist.

So sei Wissenschaft nun abgeschafft! Kalifat!

Auch dir, Demokrat … (Kalifat!)

… wird Islam zum Staat – Kalifat.

Es gibt kein Zurück, Scharia bringt Glück.

Es brennen die Schulen im Tal von Swat! Kalifat!

pik. Duisburg 2009

Akkorde

GD GD

GD GD

DA GD

DA GD, GD

Statt wie Wader “schon so lang“ singe man eben “Kalifat!“

Der nonkonformistische Wader überging in seinem Kulturschaffen leider Maos und Stalins Schreckensherrschaft. Wader war Kommunist (DKP) zwischen 1977 und 1991 und noch 2003 Sänger auf dem kommunistischen ZU-Pressefest.

Ob der revolutionäre Herr Wader jemals die inhumane Herrschaftskultur der Sunna und Scharia kritisiert hat? Ob Waders DKP, ob Deutschlands alternativkulturelle Liedermacherszene die Staatsordnung der Koranverse und Hadithen für Kommunismus oder Humanismus hält?

Auf in die Rechtsspaltung?

Mustafa Ceric, amtierender bosnischer Großmufti, ist seit Jahren geschätzter Dialogpartner von Thomas Lemmen (CIG) und Wolfgang Schäuble und fordert das islamische Personenstandsrecht und Familienrecht:

„f) den Weg frei machen für die Anerkennung des Islamischen Rechts im Personenstandsrecht und Familienrecht, … f) opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law;(5)

Die Scharia kann nicht aufgeteilt werden, sie einzuschränken hieße nach Ansicht der orthodoxen Muslime, Allahs Macht einzuschränken und damit letztlich Allah anzugreifen. Man kann die auf Ungleichbehandlung (Diskriminierung) beruhende Scharia also weder „teilweise“ einführen noch sie wirklich jemals demokratisieren.

Am 07.12.2010 dann gab Thomas de Maizière einen Vorgeschmack auf die mögliche Islamisierung Deutschlands per Staatsvertrag. Wieder fiel keine Silbe zur kulturrassistischen und frauenfeindlichen Scharia, auch der Standard der AEMR (10.12.1948) fehlt. Stattdessen raunt der irgendwie weise Minister:

‚Ich bin optimistisch, dass wir mit dem bewährten deutschen Staatskirchenrecht auch die Integration des Islam in unsere Rechtsordnung gewährleisten können. Auch die Deutsche Islamkonferenz unterstützt das Ziel einer Kooperation auf der Grundlage des geltenden Religionsverfassungsrechts.

Aber wie kann das gehen? Bis zu einer Lösung arbeiten wir mit Übergangslösungen. Ich könnte mir vorstellen, dass wir die Zwischenzeit mit dem Rechtstypus eines Vertrages „sui generis“ [sui generis = ohnegleichen, einzigartig] überbrücken: Wir könnten beispielsweise einen „Vertrag über die Einführung eines Religionsunterrichts“ machen, mit Mitwirkungsrechten organisierter islamischer Organisationen.'(6)

Gerade weil wir keine Rassisten bzw. Kulturrassisten sind, müssen Pfadfinder sofort dazwischenreden, wenn jemand die Staats- oder Stadtbevölkerung in ‚Christen und Muslime‘ aufzuteilen beginnt. Hier leben Staatsangehörige, keine Angehörigen einer Glaubensnation oder eines Religionsvolks (milla, türk. millet). Wenn es darum geht, die Universalität der Menschenrechte gegen die Scharia zu verteidigen, darf ein Pfadfinder nicht ‚multikulturell‘ sein.

Der derzeitige organisierte Islam will Polygamie, Kindbraut und Schleierpflicht und ist nicht integrierbar. Eine Integration des Islam zu versuchen, würde Europa die religiös begründete Rechtsspaltung bringen und damit den Ausstieg aus dem staatlichen Gewaltmonopol und aus der säkularen (freiheitlichen) Demokratie. Die Scharia des Salafismus (Salafiyya) ist keine andere Scharia als die von DITIB, ZMD oder VIKZ. Die 1928 gegründete Muslimbruderschaft (Muslim Brotherhood) ist eine Bewegung des Salafismus:

“Mit der Gründung der Muslimbruderschaft (Ägypten, 1928) wurde eine neue Plattform zur Präsentation und Umsetzung der Reformgedanken der Salafiya-Bewegung geschaffen. Aufbauend auf die Salafiya, versuchte die Muslimbruderschaft den Islam als staatliches Ordnungsmodell einzuführen. Das „wahre Wesen“ des Islam sollte wieder zum Leben erweckt werden. Die Zeit der Urgemeinde von Medina sollte dabei richtungweisend für die modernen Muslime sein“(7)

Salafist Mustafa Ceric ist über den Europäischen Fatwa-Rat (European Council for Fatwa and Research, ECFR, Sitz Dublin)(8) der sunnitischen Autorität Yusuf al Qaradawi gehorsamspflichtig. Ceric ist Großmufti in Sarajevo und gilt den beiden deutschen Großkirchen leider als Dialogpartner. So war Ceric gern gesehener Gast auf Dialogveranstaltungen nicht zuletzt bei der Christlich-Islamischen Gesellschaft (CIG) um Melanie Miehl und ihren Ehemann Thomas Lemmen. Der Bosnier fordert die Rechtsverschiedenheit im Bereich von Personenstands- und Eherecht:

Opening the way for the Muslim law. Mufti Ceric weiß richtig: Ohne Polygamie und Kindbraut gibt es keine islamisch verstandene Religionsfreiheit.

Was wollen wir – die religiös begründete Rechtsspaltung oder den Grundsatz “ONE LAW FOR ALL, Ein Recht für alle“?

Uns Pfadfinder sollte freuen, wenn jemand bewusst atheistisch oder bewusst religiös eingestellt ist und engagiert und intelligent argumentiert. ‚Religion‘ kann ein säkularer (freiheitlicher) Demokrat allerdings nicht pauschal verteidigen, sonst müsste er auch die Menschenopfer für die Gottheit Huitzilopochtli oder müsste er den Voodoo-Hexenkult verteidigen. Religion kann also nur im Rahmen des Grundgesetzes (1949) verteidigt werden, das auf der AEMR (1948) gründet. Da, wo Religion mit der AEMR kollidiert, hat die Abwehr der bösen Geister bzw. hat die (vermeintliche) Rettung der Seele vor den Höllenflammen dem „diesseitigen“ Gesetz zu weichen. Auch christliche Pfadfinder müssen das offen sagen, gerade in Bezug auf die Scharia.

Blicken durch: Die britischen Ex-Muslime

Sharia law is discriminatory. Sharia Councils and Muslim Arbitration Tribunals are discriminatory, particularly against women and children, and in violation of universal human rights. Sharia law is unfair and unjust in civil matters.

Proponents argue that the implementation of Sharia is justified when limited to civil matters, such as child custody, divorce and inheritance [Aufenthaltsbestimmungsrecht, Scheidungsrecht, Erbrecht]. In fact, it is civil matters that are one of the main cornerstones of the subjugation of and discrimination against women and children. Under Sharia law a woman’s testimony is worth half that of a man’s [unter der Scharia gilt die Aussage einer Frau nur halb so viel wie eine männliche]; a woman’s marriage contract is between her male guardian and her husband [ihren Heiratsvertrag schließt ihr männlicher ihr Heiratsvormund, ihr “Wali” mit ihrem Ehemann ab, ohne Wali kann sie gar nicht heiraten]. A man can have four wives and divorce his wife by simple repudiation [der Mann kann vier Ehefrauen haben und jede einfach so verstoßen], whereas a woman must give reasons, some of which are extremely difficult to prove [während die Frau ihre Gründe nach einem komplexen System nachweisen muss]. Child custody [Aufenthaltsbestimmung] reverts to the father [obliegt im Islam dem Vater] at a preset age, even if the father is abusive; women who remarry lose custody of their children [eine wiederverheiratete Frau verliert ihre Kinder]; and sons are entitled to inherit twice the share of daughters [laut Koran erbt der Sohn doppelt so viel wie seine Schwester].(9)

Auf der Straße der Scharia, meint Maryam Namazie sarkastisch, reisen Sie schnell und kostengünstig in die Ungerechtigkeit. Namazie fordert ein Verbot der Arbeit der Schariagerichtshöfe und der anderen religiös basierten Schiedsgerichte: „Even in civil matters, Sharia law is discriminatory, unfair and unjust, particularly against women and children. Moreover, its voluntary nature is a sham; many women will be pressured into going to these courts and abiding by their decisions. These courts are a quick and cheap route to injustice and do nothing to promote minority rights and social cohesion. Public interest, particularly with regard to women and children, requires an end to Sharia and all other faith based courts and tribunals.“ (10)

Religionsrecht entsorgt die Demokratie

Persiflage auf die Multikultur

E c# A f#. H7 H7 E A,E

E c# A f#. H7 H7 E,H7 E

E c# f# f#. f# H7 E H7

E c# f# f#. H7 H7 E,H7 E

H7 H7 A E. H7 H7 A E

A A H7 H7. E A H7 E

Gesungen zur Melodie des Liedermachers Eric Bogle: »The Green Fields of France«. Text: Gruppe pik.

1

Muslimische Frauen sind nicht unterdrückt

vielmehr von Allah und Scharia beglückt,

zwar kommen sie ohne Mann nirgendwo hin,

ein Kind zu gebären gibt ihnen den Sinn.

Koran und Hadithen sind Information,

vergolden Scheitern der Integration;

muslimische Kinder, die mögen nun mal

ein Leben in Angst vor der höllischen Qual.

Jede sittliche Frau ist mit Stoff zu bedecken,

denn ihr sichtbarer Leib zieht den Teufel heran

und ihr offenes Haar bedroht eben

ihrer Sippe das ewige Leben.

2

Den Hidschab verbieten, das ist sehr gemein,

die Islamversteher sie laden uns ein,

das Thema des Abends: Die Frau im Koran,

Scharia sei nützlich, modern und human.

Im Saal ein Politiker aus der Türkei,

Vertraute des Sultans von Schardscha dabei,

Herr Laschet gibt Mustafa Cerić die Hand,

mit Bart und Gewand ist Pierre Vogel bekannt.

Jede sittliche Frau ist mit Stoff zu bedecken …

3

In England gehören die Tücher zur Norm,

man duldet sie zur Polizeiuniform,

die belgische Schülerschaft lebt ganz für Gott:

„Kein Kopftuch, kein Unterricht, auf zum Boykott!“

Zur künftigen Trennung von Kulten und Staat

hat Frankreich die besten Konzepte parat

Als „Burkaverbot“ diskutiert man den Plan

mit dem radikalen Tariq Ramadan.

Jede sittliche Frau ist mit Stoff zu bedecken …

4

Das griechisch-islamische Recht lässt uns kalt,

dort ist die Braut schwanger und elf Jahre alt.

Das Ehepaar suchte im Rheinland sein Glück,

wir schickten sie gleich in die Heimat zurück.

Es ist Religion, was aus Kelantan kam

nennt sich Wali Mudschbir und nennt sich Islam.

Frau Dr. Boos-Nünning hat mich informiert:

die Ehen sind glücklich und sind arrangiert.

Jede sittliche Frau ist mit Stoff zu bedecken …

Bogle schrieb das rasch weltbekannte Friedenslied aus dem Eindruck heraus, den ein Besuch auf drei oder vier Soldatenfriedhöfen in Belgien und im nordöstlichen Frankreich im Jahre 1976 auf ihn und seine Frau gemacht hatte. Der zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit der Scharia schweigende Hannes Wader, Älteren bekannt durch seine Auftritte bei den Burg-Waldeck-Festivals in der Zeit zwischen 1964 und 1969, hat das Lied als »Es ist an der Zeit« („Weit in der Champagne … Ja, auch dich haben sie schon genauso belogen“) im deutschen Sprachraum bekannt gemacht.

Weitere beliebte Gitarrenakkorde

G e C a. D7 D7 G C,G

G e C a. D7 D7 G,D7 G

G e a a. a D7 G D7

G e a a. D7 D7 G,D7 G

D7 D7 C G. D7 D7 C G

C C D7 D7. G C D7 G

Wird die Segregation chic?

Hochrangige europäische Juristen oder Religionsführer meinen offensichtlich, dass die Last der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte den pauschal so genannten Muslimen nicht zuzumuten ist.

“Der Oberste Richter für England und Wales, Lord Phillips, will Prinzipien der Scharia zur Lösung von Streitigkeiten zulassen. … Er sehe … keinen Grund, warum Grundsätze der Scharia nicht bei Schlichtungsfällen herangezogen werden sollten.“(11)

“Vor dem Gesetz sind alle gleich. Ein Freiburger Professor stellt diesen Grundsatz jetzt in Frage. Er verlangt Sonderrechte und eigene Gerichte für Ausländer. Muslime unterstützen diesen ‚Rechtspluralismus“‘(12)

Ein Jahr eher als Christian Giordano hatte das Oberhaupt der Anglikanischen Kirche, Erzbischof Rowan Williams, für die Einführung von “Teilen“ der Scharia geworben. Wir dürfen vermuten, dass Thomas Lemmen und Werner Höbsch dem Ansinnen von Lord Phillips und Erzbischof Rowan Williams sehr nahe stehen.

‚There is a place for finding what would be a constructive accommodation with some aspects of Muslim law as we already do with aspects of other kinds of religious law.'(13)

‚Die‘ Muslime hätten, so der Geistliche, schließlich “andere Loyalitäten“, und dürften nicht von ihren kulturellen Wurzeln entfremdet werden.(14)

Eine religiös begründete Rechtsverschiedenheit gilt es zu verhindern, wollen wir auch künftig in der kulturellen Moderne leben und nicht in einem Gefüge von Glaubensnationen und Religionsvölkern, in segmentierten Städten, Kasten-Systemen und getrenntreligiösen Straßenzügen.

Keine Toleranz der Intoleranz. “Ja!“ zur ernst gemeinten Integration.

Nicht nur das angewandte grausame Strafrecht der Scharia, sondern auch das praktizierte Familienrecht der Scharia ist nach dem Grundgesetz schlicht verboten. Man kann zwar glauben, dass die Verheiratung neunjähriger Mädchen oder die Steinigung der Ehebrecher gottgewollt ist, man darf diesen Glauben auch bekennen, man darf ihn aber nicht ausüben, auch nicht im Namen der „Religionsfreiheit“.

In Europa, wo die Scharia noch gilt. Michael Kreutz:

“Arrangierte Ehen, ohne dass die Brautleute sich vorher zu Gesicht bekamen; zwölfjährige Kinder, die zwangsweise verheiratet werden; Frauen, die nicht wissen, dass sie ein Recht auf Scheidung haben und die im Falle einer Scheidung das Sorgerecht an ihren geschiedenen Mann verlieren – allesamt Phänomene, die dort auftreten, wo die Scharia herrscht. Es gibt sie darum auch überall dort, wo muslimische Minderheiten sind. Also auch in Europa.“(15)

Artikel 4 (2), die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet, gilt selbstverständlich nur so weit, wie gegen andere Grundgesetzartikel nicht verstoßen wird. Der fromme Salafist kann also nicht sagen, die (islamrechtlich völlig korrekte) Ermordung des Islamapostaten oder der Ehebrecherin ist jetzt praktizierte Religion nach Art. 4 GG.

Auch religiös begründetes Frauenprügeln nach Scheich Abd ar-Rahman Asch-Schiha (“Frauen im Schutz des Islam“) ist grundgesetzlich keineswegs geschützt oder auch nur (multikulturell, tolerant) gesellschaftlich tolerierbar.

Dazu schrieb der Verfassungsschutz Baden-Württemberg:

“Das Buch „Frauen im Schutz des Islam“ wurde von einem Gremium der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien am 15. Januar 2009 in die Liste der jugendgefährdenden Medien aufgenommen. … Es lag sowohl an den Informationsständen über den Islam in Pforzheim am 14. Februar und 4. April 2009 als auch bei Vorträgen von Pierre VOGEL am 25. November 2007 in Tübingen und am 11. Juni 2009 in Stuttgart-Wangen zur Mitnahme aus. Es wurde ebenfalls in einem im Mai 2008 gesicherten Videofilm von Pierre VOGEL empfohlen.“(16)

Die Standards der universellen Menschenrechte, insbesondere die mit Koran und Scharia nicht erreichbare Gleichberechtigung von Mann und Frau, dürfen nicht außer Kraft gesetzt werden, auch nicht religiös begründet. Ein Pfadfinderverband, auch ein christlicher wie der VCP, muss das gelassen bekunden.

Ob der Koranfreund seinen Glauben nun eher demokratisch oder eher gegendemokratisch lebt: Selbst einen äußerst merkwürdigen Fanatiker haben wir in seiner Religiosität ernst zu nehmen, der gläubige Muslim ist religiös und sein Islam ist Religion. Die Salafisten, die den Islam ebenso gut kennen wie Ayatollah Chomeini seinen (schiitischen) Islam kannte, sollten wir nicht als sektiererische Spinner bezeichnen. Dass wir jeden einzelnen deutschen Salafisten zum Bejahen der freiheitlichen Demokratie überzeugen müssen, bleibt Herausforderung. Dass Scharia und Sunna totalitär zu nennen sind, muss weltbürgerliche Jugendarbeit öffentlich ebenso dokumentieren (bekennen) wie dass sie den Menschen daran hindern, sein Leben selbst zu gestalten. Die Angst des Verweigerers islamisch korrekten Verhaltens vor sozialer Ausgrenzung (auf Erden) und die Angst vor Allahs ewiger Höllenstrafe (im vermeintlichen Jenseits) sind mit moderner, auf Emanzipation, Kreativität und Angstfreiheit beruhender Pädagogik nicht zu vereinbaren.

Muslime sind keine Sorte Mensch, keine exotische oder nach Europa eingewanderte Spezies wie Waschbär, Tigermücke oder Halsbandsittich. Es mag ja sein, dass es in hundert oder zweihundert Jahren einen demokratiefähigen organisierten Islam gibt. Bis dahin jedoch leben in Deutschland, auch in Boppard, keine „Muslime und Nichtmuslime“, sondern Staatsbürger. Wir Säkularen sollten alarmiert sein, sobald jemand, auch im heute genau sechzig Jahre alten GNO, von “die Christen“ und “die Muslime“ zu reden beginnt, und nüchtern feststellen: Hier gelten nicht Koran und Bibel, weder Scharia noch Ordo Dei (christlich-mittelalterliche „Ordnung Gottes“), sondern Bauordnung und Straßenverkehrsordnung, Grundgesetz und AEMR. Die auf Seelenrettung bzw. Seelenverdammnis verzichtende Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR, Paris 1948) ist gefährdet, wenn wir sie nicht engagiert verteidigen. Ohne durchgesetzte AEMR, bei Bedarf eben gegen das Religionsrecht, kann es kein ernst gemeintes Grundgesetz (GG, 1949) geben.

Edward von Roy

Quellen

1 Naika Foroutan forscht zurzeit an der Humboldt-Universität in einem Projekt, das die Vielschichtigkeit muslimischer Identität in der Einwanderungsgesellschaft untersucht.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1291064/

2 Die in Boppard aufgewachsene, aber in Teheran geborene und irgendwie wurzelkulturelle Naika Foroutan vermeidet das Wort Scharia: „Während die Realität uns Menschen mit muslimischem Migrationshintergrund also durchaus bescheinigt, dass wir uns aktiv einfügen wollen, ohne unsere kulturellen Wurzeln zu vergessen …“

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1214/feuilleton/0002/index.html

3 Der Foroutan-Effekt. Zehn Empfehlungen für die Deutsche Islam Konferenz. Teilnehmer der Jungen Islam Konferenz – Berlin 2011 überreichen ihre Vorschläge dem Bundesinnenminister und stellen diese in der Plenarsitzung der DIK vor

http://www.stiftung-mercator.de/fileadmin/user_upload/INHALTE_UPLOAD/News-Downloads_2010_03/Nr.30_Februar_11_Pressemitteilung_JIK_Berlin_2011_UEbergabe_final.pdf

4 Islamic Sharia Council, London. Eherechtliche Frauenherabsetzung als Methode der Seelenrettung.

http://www.islamic-sharia.org/

5 Mustafa Cerić: f) opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law; (g) the protection of European Muslims from Islamophobia …, aus der »Declaration Of European Muslims« (»Deklaracija Evropskih Muslimana«) vom 24.02.2006. Bei der schariapolitischen Zentrale »Rijaset«, Bosnien und Herzegowina.

http://www.rijaset.ba/en/index.php?option=com_content&view=article&id=66

6 Thomas de Maizière. Staat und Islam. Sui generis. Die Worte Scharia und AEMR fehlen.

http://www.tagesspiegel.de/meinung/quer-zum-zeitgeist/3636582.html

7 Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen, zu: Salafismus. Muslimbruderschaft als Teil der Salafiyya.

http://www.im.nrw.de/sch/doks/vs/Salafismus.pdf

8 European Council for Fatwa and Research (ECFR), Chef und Gründer ist der spirituelle Führer der Muslimbrüder und ihres Umfeldes, Yusuf al-Qaradawi (Yūsuf al-Qaraḍāwī), einer der ECFR-Scheiche ist Bosniens Großmufti, Salafist und Islamist Mustafa Cerić, Kooperationspartner von Wolfgang Schäuble, der Eugen-Biser-Stiftung, Thomas Lemmen und der Christlich-Islamischen Gesellschaft

http://en.wikipedia.org/wiki/European_Council_for_Fatwa_and_Research#Members_of_the_ECFR

Mitglied im ECFR: Rachid al-Ghannouchi (Rāšid al-Ġannūšī), Bewunderer der palästinensischen terroristischen Hamas: „Ghannouchis Aussage zur Rolle der durch die Scharia vorgegebenen Grenzen in seiner Theorie einer „islamischen Demokratie“ ist unmissverständlich: Nach seiner Ansicht könne kein politisches Konzept als islamisch betrachtet werden kann, das es sich außerhalb der Scharia bewegt. Aus islamischer Sicht sei ein solches Konzept illegitim“

http://de.wikipedia.org/wiki/Rachid_al-Ghannouchi

an-Nahda (an-Nahḍa), islamische „Wiedergeburt“

http://de.wikipedia.org/wiki/Nahda

Federation of Islamic Organisations in Europe (FIOE)

http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deration_Islamischer_Organisationen_in_Europa

Forum of European Muslim Youth and Student Organizations (FEMYSO), der internationalen Bewegung der Muslimbruderschaft zuzurechnen. Ibrahim el-Zayat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Forum_of_European_Muslim_Youth_and_Student_Organizations

Muslimische Jugend in Deutschland (MJD). Muhammad Siddiq Borgfeldt. Verlag Green Palace. Sayyid Abul Ala Maududi (Abul A’lā al-Maudūdī).

http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimische_Jugend_in_Deutschland

Mit der MJD kooperiert seit Dezember 2008 Georg Bienemann und die Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW (LAG Kath. OKJA NRW) über das boykottierenswerte Projekt DIALOGBEREIT.

http://www.dialogbereit.de/wirsind.html

9 One law for all. Campaign against Sharia Law in Britain.

http://www.ex-muslim.org.uk/eng/action/oneLawAction.htm

Ex-Muslime. Die Ex-Muslime verdienen unsere Unterstützung.

http://www.ex-muslime.de/index.html

10 Maryam Namazie: ‘Sharia law is discriminatory, unfair and unjust, … Public interest, … requires an end to Sharia and all other faith-based courts and tribunals.‘

http://maryamnamazie.blogspot.com/2008/12/launch-of-one-law-for-all-campaign.html

11 Lord Phillips, will Prinzipien der Scharia zur Lösung von Streitigkeiten zulassen

http://www.sueddeutsche.de/politik/grossbritannien-oberster-richter-will-scharia-prinzipien-1.191482

12 Der Schweizer Anthropologieprofessor Christian Giordano will den Rechtspluralismus

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/scharia-gerichte_fuer_die_schweiz_1.1606772.html

13 Rowan Williams. Der Anglikanische Chef will Elemente der diskriminierenden Scharia integrieren.

http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/1577927/Rowan-Williams-says-Sharia-law-unavoidable.html

14 Die britischen Muslime, so meint der Erzbischof von Canterbury Rowan Williams, wären keine gefühlten säkularen Staatsbürger, sondern hätten andere Loyalitäten.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/7232661.stm

15 Griechenland lässt die türkisch-muslimische Minderheit in einer familienrechtlichen Apartheid leben, kleine Mädchen werden islamisch verheiratet und tauchen schwanger in Düsseldorf auf. Michael Kreutz: In Europa. Wo die Scharia noch gilt.

http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2005/106/europa-scharia/

Kein “Islamismus”, sondern Islam pur: Prinzip Kindbraut.

„Zwangsehen in Düsseldorf – das hört sich nach finsterem Mittelalter an. Tatsächlich aber betreut das Jugendamt zur Zeit drei Familien, in denen minderjährige Mädchen (unter 14) verheiratet wurden. Vor zwei Jahren tauchte der erste Fall auf: Es ging um eine Elfjährige, die hier mit ihrem 22-jährigen Ehemann lebte. Das Paar meldete sich sogar mit Heiratsurkunde an. Am Mitwoch sollte sich der Grieche Hassan N. (damals 20, heute 22) vor Gericht verantworten, weil er eine 12-Jährige geschwängert hatte.“

http://www.express.de/regional/duesseldorf/zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby/-/2858/705568/-/index.html

Prinzip Kindbraut. Ohne Scharia kein Islam. Das islamische Heiratsalter für die Ehefrau beträgt nach Mohammeds Vorbild (seiner Ehe mit Aischa) neun Jahre.

Kindbraut Brescia. Brautpreis 17.000 Euro, “sie” 11, “er” 21 Jahre alt. CORRIERE DELLA SERA (Brescia, 11enne serba venduta al marito), 03.07.2008

http://www.corriere.it/cronache/08_luglio_03/bambina_serba_venduta_brescia_449c2624-48e4-11dd-a3c9-00144f02aabc.shtml

Ten-year-old girls are ready for marriage, according to Saudi Arabia’s most senior cleric. Sheikh Abdul-Aziz Al Sheikh, the country’s grand mufti, told Al Hayat newspaper that those saying ten or 12-year-old girls are too young to marry are being ‘unfair’ to them.

http://www.dailymail.co.uk/news/worldnews/article-1115624/Its-injustice-NOT-marry-girls-aged-10-says-Saudi-cleric.html

„It is wrong to say it’s not permitted to marry off girls who are 15 and younger,“ Sheik Abdul-Aziz Al Sheikh, the country’s grand mufti, was quoted as saying. „A female who is 10 or 12 is marriageable and those who think she’s too young are wrong and are being unfair to her.“

„Our mothers and before them, our grandmothers, married when they were barely 12,“ said Al Sheikh.

http://www.nydailynews.com/news/national/2009/01/14/2009-01-14_senior_saudi_cleric_says_girls_can_marry.html

Scheich Abd al-Aziz bin Abdullah Al asch-Schaich bekleidet in Saudi-Arabien das Amt des obersten Muftis (Großmufti) und des stellvertretenden Justizministers, er trat 1995 die Nachfolge von Abd al-Aziz ibn Baz an und ist ein Nachfahre von Muhammad ibn Abd al-Wahhab. Er ist Vorsitzender des Ständigen Komitees für Rechtsfragen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Abd_al-Aziz_bin_Abdullah_Al_asch-Schaich

[Muhamed Seyfudin Ciftci, EZP / ISLAMSCHULE; Pierre Vogel]. wiki „Pierre Vogel“: Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann erklärte bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes 2007, Vogel habe in einer Moschee in Göttingen die Verheiratung neunjähriger Mädchen gerechtfertigt. Uwe Schünemann bezeichnete diese Einstellung als „abartig“. Im Bericht selbst wird Vogel nicht namentlich erwähnt.

DIE WELT (Verfassungsschutz entdeckt islamistisches Netzwerk), 24.04.2008. Bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes 2007 berichtete der Innenminister, es werde auch in Niedersachsen zunehmend islamistisches Gedankengut in Moscheen und per Internet verbreitet. So sei im Raum Braunschweig/Wolfsburg und in Hannover ein Salafistisches Netzwerk aktiv – eine radikale Gruppierung, die die muslimische Gesellschaft von „unislamischen Elementen“ reinigen wolle. Hierzu gehörten Menschenrechte, Frauenrechte und die Demokratie. Der Prediger Pierre Vogel – Vertreter dieser islamistischen Strömung – habe zum Beispiel in einer arabischen Moschee in Göttingen die Verheiratung neunjähriger Mädchen gerechtfertigt. „Der Vortrag ist nur als abartig zu bezeichnen“, sagte der Innenminister.

http://www.welt.de/welt_print/article1933023/Verfassungsschutz_entdeckt_islamistisches_Netzwerk.html

16 Scheich Abd ar-Rahman Asch-Schiha: Frauen im Schutz des Islam. Das zum islamischen Prügeln der Ehefrau einladende Buch steht zweckmäßigerweise auf dem Index für jugendgefährdende Schriften und wurde zwischen 2007 und 2009 beim Missionar Abu Hamza (Pierre Vogel) vorgefunden.

http://www.verfassungsschutz-bw.de/index.php?option=com_content&view=article&id=921:082009-indiziertes-buch-liegt-an-informationsstaenden-und-bei-vortraegen-in-baden-wuerttemberg-aus&catid=201:meldung&Itemid=327

NRW-Verfassungsrichter Michael Bertrams durchschaut den gesetzgeberischen Anspruch Allahs und will das säkulare One Law For All.

Christliches Medienmagazin pro (Richter: Scharia nicht gesetzeskonform), 04.09.2009. Teile des islamischen Gesetzes sind nicht mit den Grundwerten der deutschen Verfassung vereinbar. Dies erklärte der Präsident des Verfassungsgerichtshofs und des Oberverwaltungsgerichts des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Bertrams, am Mittwoch bei einem Vortrag in Münster. … Der Islam und das islamische Recht, die Scharia, seien dagegen in manchen Teilen nicht mit den Grundwerten der deutschen Verfassung vereinbar, so Bertrams weiter: „Sie weisen der Frau in nahezu allen Lebensbereichen einen niedrigeren Rang zu als dem Mann. “Dies widerspreche sowohl dem Gleichheitsgebot als auch der Menschenwürde, dem höchsten Wert des Grundgesetzes. „Eine muslimische Lehrerin, die auf dem Tragen des islamischen Kopftuchs beharrt, bekennt sich deshalb nicht ohne Vorbehalt und widerspruchsfrei zu unserer Verfassung und unseren Werten“, so der Verfassungsrichter laut einer Mitteilung der Evangelischen Kirche Westfalen. Wenn eine muslimische Frau darauf beharre, ein Kopftuch zu tragen, schließe dies ihre Eignung für den Beruf der Lehrerin an einer staatlichen Schule aus.

http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&newsid=2381&newsimage=1&newsaction=detail

Die Scharia globalisieren: International Union for Muslim Scouts (IUMS), Dschidda, Allahkratie Saudi-Arabien. Die IUMS hat beraterischen Status beim World Scout Committee (WSC).

http://www.tarekfayed.com/news.php?news_id=14

3d International IUMS Peace Jamboree

http://scout.org/en/around_the_world/asia_pacific/information_events/news/2008/malaysia_hosts_the_3rd_iums_international_peace_jamboree

Keine pfadfinderische Bruderschaft mit Ex-Muslimen? To motivate and promote Islamic Scouting on global basis. … To introduce Islamic Scouting in such states where Muslims are residing. To develop and promote the spirit of brotherhood and understanding among Muslim Scouts.

http://en.wikipedia.org/wiki/International_Union_of_Muslim_Scouts

Religiöse Pflichten, religious duties.

http://en.wikipedia.org/wiki/Religion_in_Scouting

WOSM 1992. Der indonesische oder marokkanische Pfadfinder ist der islamischen Individualpflicht zur Hisba (ḥisba) offensichtlich nicht enthoben, sondern schariapflichtig: „adherence to spiritual principles, loyalty to the religion that expresses them and acceptance of the duties resulting therefrom“

http://scoutdocs.ca/Documents/Fundamental_Principles.php

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45 Antworten to “223. Gau Nassau-Oranien”

  1. Pfadfindertum und Islam Says:

    Dankesehr,

    mit dem Geist der weltweiten Bruderschaft ist die geheiligte gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit namens Scharia nicht zu vereinbaren. Der Kreative, Humanist, pantheistische Christ und Freimaurer Baden-Powell hat keineswegs dazu aufgerufen, Kindern und Jugendlichen die Angst vor der Höllenqual einzutrichtern, insofern ist der Scoutismus von monotheistischen Theokraten gekapert worden.

    Always be prepared,
    Alberto

    Ägyptens Christen verlangen Abschaffung der Scharia

    Die 15 Millionen Christen, die knapp 20 Prozent der ägyptischen Bevölkerung ausmachen, verlangen gleiche Rechte für Christen und Muslime, die Abschaffung des Islam als Staatsreligion und den Abschied von der Scharia.

    http://www.news-de.com/politik/agyptens-christen-verlangen-abschaffung-der-scharia/

    Naguib Gobraiel: Wir wollen, dass in Ägypten endlich Religionsfreiheit hergestellt wird. Dazu aber muss der Artikel 2 der Verfassung gestrichen werden, der die Scharia als wichtigste Quelle des Rechts in Ägypten festschreibt. Das widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz in Artikel 40 und dem Artikel 46 über die Religionsfreiheit. Wir wollen künftig in Ägypten einen zivilen, religiös neutralen Staat. Aus unserer Sicht muss nicht die gesamte Verfassung geändert werden, nur die Punkte, die einen zivilen Staat verhindern. …

    Frage: Warum ist Ihnen Artikel 2 so wichtig?

    Naguib Gobraiel: Er ist die Quelle aller Probleme, die wir Kopten in Ägypten haben. Es fängt an bei den Konversionen, wenn der Vater in Ägypten Muslim wird, werden seine Kinder automatisch auch Muslime und bekommen sogar ihre Namen geändert. Wir werden daran gehindert, Kirchen zu bauen, ja sogar vorhandene Kirchen zu renovieren. Ich treffe mich demnächst mit Omar Suleiman. Ich werde bestürmt von Kopten, die mich anrufen und alle sagen, ich solle mit dem Vizepräsidenten über Artikel 2 sprechen.

    http://koptisch.wordpress.com/2011/02/12/christen-in-agypten-wir-wollen-endlich-religionsfreiheit/

    VCP und DPSG werden noch auf längere Zeit leider zu feige sein, sich von der Nichtmuslime und Frauen diskriminierenden Scharia zu distanzieren.

    Betreibt der Weltpfadfinderverband die Rechtsspaltung, die religionskulturelle Rückkehr des Mittelalters? Möge die Vernunft siegen und mit ihr die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

  2. Bund Säkularer Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BSP) Says:

    Wer des Lichts begehrt,
    muß ins Dunkel gehn.
    Was das Grauen mehrt,
    läßt das Heil ersteh´n!
    Wo kein Sinn mehr mißt,
    waltet erst der Sinn!
    Wo kein Weg mehr ist,
    ist des Wegs Beginn!

    (Manfred Hausmann,
    aus: Weg in die Dämmerung,
    21.06.1959)

    http://www.c-mmm.de/gedichte/weg.html

    http://www.marelibri.com/search/current.seam?maximumPrice=0.0&keywords=&firstResult=0&ISBN=&selectedDatasources=1021&quicksearch=&l=de&matchTypeList=ALL&author=&title=eigenhandig+geschriebenes+gedicht+auf+blatt+mit+gedrucktem+briefkopf++manfred+hausmann++mt+unterschrift++21+6+59&description=&minimumPrice=0.0&minimumYear=0&sorting=RELEVANCE&booksellerName=&ageFilter=ALL&keycodes=&maximumYear=0&cid=1566836

    Bild des Dichters

    Mit Volksliedern und Ringelreihen ist es nicht getan. Vor allen Dingen darf die Jugend die größte Torheit derer, die vor dreißig Jahren jung waren, nicht wiederholen: sie darf es nicht ablehnen, sich um Politik zu kümmern, denn die Politik kümmert sich auf jeden Fall um sie. … Ein unpolitischer Mensch ist kein Mensch. …

    Nur ein Mensch, der ein Selbst ist, der über eine eigene Gestalt und ein eigenes inneres Vermögen verfügt, kann wirkliche Begegnungen mit Menschen, mit Völkern, mit Kunstwerken, mit geistigen Kräften habeh. Wenn ein Nichts einem Etwas über den Weg läuft, so ist das keine Begegnung. Ds Wort hat ja einen doppelten Sinn. Einmal besagt es soviel wie auf etwas stoßen. Er begegnete dem Menschen, der sein treuester Freund werden sollte. Und ferner besagt es soviel wie etwas entgegenhalten. Er begegnete ihrem Haß mit unbeirrbarer Liebe. Erst dann, wenn ein Etwas auf eh anderes Etwas stößt, eine Welt auf eine andere, sei es zur Freundschaft, sei es zum Kampf, darf von einer Begegnung die Rede sein. Und nur wer Begegnungen hat, kann weiter, schöner, besser, kraftvoller werden, als er vorher war „Werde, der du bist!“ Ein tiefsinniger und kühner Satz! Aber es gibt einen noch tiefsinnigeren und kühneren, der freilich nur in Verbindung mit dem ersten, als seine Fortführung und Krönung, ausgesprochen werden darf: „Werde, der du nicht bist!“ …

    Werde, der du bist, auf daß du werden kannst, der du nicht bist!

    (Manfred Hausmann,
    aus: Worte an die deutsche Jugend,
    25.07.1946)

    http://www.zeit.de/1946/23/worte-an-die-deutsche-jugend

    Der Dichter im Bild

  3. Dat Kowelenzer Schängelche Says:

    Die Gegenmodernen und Burkabewerber kommen!

    —-

    Vortrag mit Pierre Vogel & Abdur Rahim Green
    29 05 20 in koblenz

    Abdur Raheem Green/29. Mai 2011 bei Koblenz!

  4. Edward von Roy Says:

    ——– Original-Nachricht ——–
    Datum: Sun, 05 Jun 2011 18:02:17 +0200
    Betreff: Bopparder Kreuzberg – Sechzig Jahre GNO

    Edward von Roy, Mönchengladbach

    Andreas Nick, Gauführer GNO

    Lieber Andreas,

    sicherlich im Namen aller Älteren aus dem historischen Norden des GNO (Rheinbach und Meckenheim) danke ich für die gestern erfahrene Gastfreundschaft und den gewährten Einblick in einen blühenden heutigen Gau Nassau-Oranien. Danke auch an die Küchenmannschaft (fast alles Frauen…) für den leckeren Kaffee und Kuchen. Landschaft und Wetter zeigten sich, dem Anlass gerecht, von ihrer besten Seite.

    Weil Pfadfinderpädagogik, gerade auch im Bereich der Evangelischen Kirche, so wichtig ist und weil ich dem GNO der Achtziger Jahre so viel verdanke (tolle Pfingstlager und ein unvergesslicher B-Kurs in Bermel), wiederhole ich meinen Glückwunsch zum sechzigjährige Bestehen – und wünsche dem Gau viel Erfolg für die nächsten sechzig Jahre.

    Gerne bin ich gestern deinem Vorschlag nachgekommen, meinen hier angehängten Text Secularity, Scouting and Sharia nicht weiter auszuteilen; vier oder fünf Aktivisten der in einem eigenen Zelt sehr schön eingerichteten Geschichtswerkstatt erhielten ihn allerdings bereits eine Stunde eher als du, und dahin, in die ‘Abteilung VCP-Geschichte’, gehört mein Text ja schließlich auch.

    Warum sollen Pfadfinder doof sein und über Globalisierung, Integration und Demokratie nicht nachdenken – mein Text ist ein Impuls zum Weiterdenken, die Inhalte stelle ich zur Diskussion. Ob ihr als VCP-Landesverband oder als Gau Nassau-Oranien die islamkritische Diskussion im Herbst 2011 oder später führen wollt oder nicht, müsst ihr selbst entscheiden, mit Secularity, Scouting and Sharia habt ihr jetzt ein erstes Grundlagenpapier, bisher hattet ihr gar nichts. Mein Text schließt eine Lücke, und so verstehe ich meine Rolle als Ehemaliger.

    Das Thema Islam setzt Emotionen frei, wie wir beide gestern gemerkt haben, schließlich ist es für dich nicht alltäglich, jemandem nahezulegen, den Rest des Tages einen Text zu Islam und Scharia auf dem Bopparder Jugendzeltplatz nicht auszuteilen.

    WOSM und WAGGGS haben ein Problem, denn wo Muammar al-Gaddafi nicht sponsort, finanziert Saudi-Arabien die scoutistische Jugendarbeit zwischen Marokko und Malaysia kräftig mit. Im Genfer UN-Menschenrechtsrat haben OIC-Staaten die demokratische Mehrheit, der Begriff der Menschenrechte folgt damit nicht mehr der AEMR (10.12.1948), sondern der Kairoer Charta von 1990. Die Kirche lechzt nach dem ‘Dialog mit dem Islam’, mit dem man schließlich bestens Karriere machen kann; gestern waren mehrere theologisch ausgebildete Menschen auf dem Bopparder Kreuzberg, die natürlich nichts gegen islamischen Kopftuchzwang und islamisches Familienrecht (Teil der Scharia) sagen.

    Nur ein ‘Nichtaktiver’ kann derzeit überhaupt bei einem Pfadfinderverband über den Islam sprechen; als Theologiestudent, Pfarrer oder Pädagoge bestünde diese Möglichkeit wohl nicht, wie das – kalkulierte – Schweigen von DPSG und VCP zur diskriminierenden Scharia klarmacht.

    So aber kann es nicht weitergehen, denn: ‘die Konkurrenz schläft nicht’ und Deutschlands Kinder und Jugendlichen mit oder ohne Migrationshintergrund werden sich die Antwort zum Islam holen, sei es bei den Nazis von NPD oder ‘Pro Köln’ oder bei den Salafisten wie Pierre Vogel oder Mustafa Ceric. Der VCP, dem das Thema Lehrerinnenkopftuch bis heute entweder zu heiß oder schlicht egal gewesen ist, muss sich entscheiden: Für oder gegen die Scharia.

    Vor drei Tagen durfte der urgemeindlich (salafistisch) ausgerichtete islamische Theologe Mustafa Ceric („opening the way for the Muslim law“) auf dem Evangelischen Kirchentag in Dresden sprechen, die selbe Kirche lässt ihre Minderjährigen dort als Helfer herumlaufen (auch VCP) und blockiert jede Kritik an Kopftuch oder Scharia überall in Deutschland bereits mit erstaunlich hoher Gewalt. Wir Kritiker von Hidschab und Fiqh bekommmen in ganz Europa seit Jahren keine Zeile mehr in einem kirchlichen Gemeindebrief oder in einer Jugendverbandszeitschrift unter. Diese Blockade des verweigerten Denkens und Sprechens gilt es, für jeden, der den barbarischen und totalitären Charakter der Scharia sieht und der sein Pfadfinderversprechen ernst nimmt, zu durchbrechen.

    Meine Rolle am gestrigen Tag, am 03.06.2011, ist also gewesen, das Thema Islam und Scharia anzusprechen, ein Thema zu dem EKD und VCP nichts sagen möchten, dieselbe EKD bzw. derselbe VCP, der seine minderjährigen Helfer aber im Juni 2011 in Kongresshallen schickt, in denen der dem Netzwerk des Yusuf al-Qaradawi angeschlossene bosnische Großmufti redet, ein radikaler Befürworter des Islamischen Rechts (Scharia).

    Die aus Boppard stammende Naika Foroutan verbreitet das radikalislamische Gedankengut über Projekte wie ‘Heymat – hybride Identitäten’ und ‘Junge Islam Konferenz’ in unseren Hochschulen und im Berliner Regierungsviertel. Foroutan und Ceric seien jetzt das Stichwort: Boppard ist der richtige Ort, der Termin des schariafreundlichen Kirchentages der richtige Zeitpunkt.

    In der besagten Jurte (eure Homepage: „neben einer Ausstellung des Bundesarchivs“) warb eine junge Dame, violettes Oberteil, für eine Zusammenarbeit mit einem Muslimischen Pfadfinderbund (ob Bund Moslemischer Pfadfinder Deutschlands (BMPD; proschariatisch, Nursi-Sufismus) oder Islamische Pfadfinder / Deutsches Komitee (c/o IZ München = Muslimbrüder; zu: Islamic Committee on World Scouting), wusste sie leider nicht zu sagen).

    Ich kam gerade vorbei und wollte mir das Stichwort Islam bzw. Muslim Scouts natürlich nicht entgehen lassen. Die Jubiläumsteilnehmerin gab (etwas patzig) zu, schon lange und sehr genau zu wissen, dass im EU-Staat Griechenland zwölf- oder elfjährige Mädchen nach der Scharia verheiratet und alsbald geschwängert werden; ich betonte, dass sich Demokraten von einer solchen Religionspraxis endlich distanzieren müssen. Ich sagte auch, dass ich als Sozialarbeiter solche Mädchen gesehen habe und dass Kindbraut nicht Islamismus ist, sondern Islam.

    Zwei Gedanken darf ich zustimmend zitieren, Festschrift Seite 4, H.P.: „das Lernen und Einüben von Handeln im demokratischen Wertesystem“ sowie, Seite 5, Gauältester: „Aber Jugendarbeit lebt in der Gegenwart und für eine gute Zukunft.“

    Auf das demokratische Wertesystem und eine gute Zukunft,
    Gut Pfad

    Edward
    (Edward von Roy, Ehemaliger aus dem im VCP Meckenheim Stamm Herigar)

  5. Cees van der Duin Says:

    :::

    VCP Westfalen
    Der Landesrat war zelten

    In einer relativ kleinen Runde hat der Sommer-Landesrat des VCP Land Westfalen auf einem Gelände des Sportzentrums in Greven getagt. …

    Mit dabei waren am Nachmittag außerdem zwei Gäste, ein muslimischer Pfadfinder, Taoufik Hartit, vom Bund Deutscher Muslimischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder sowie der Referent für junge Kirche – Glaube und Leben in der evangelischen Kirche von Westfalen, Thomas Dreesen. Sie berichteten über den Aufbau des koedukativen Jugendverbandes, von denen es zur Zeit in Nordrhein-Westfalen drei Gruppen (in Essen und am Rhein) gibt.

    Der Verband ist sehr aufgeschlossen und hat seine religiösen Wurzeln in der Weltanschauung des Sufismus.

    Die Gäste luden den VCP zu einer Teilnahme am diesjährigen „Soester Forum“ des interreligiösen Dialogs und der internationalen Aktion „Flamme der Hoffnung“ ein, welche im Herbst diesen Jahres stattfinden.

    http://www.vcp-westfalen.de/index.php?id=10&tx_ttnews%5Btt_news%5D=287&tx_ttnews%5BbackPid%5D=9&cHash=098d3924f4

    Der VCP Westfalen hat einen Namen falsch geschrieben:

    Junge Kirche – Glaube und Leben. Zuständig ist Thomas Dreessen

    http://de-de.facebook.com/people/Thomas-Dreessen/100001843460575

    :::

    :::

    Bioniks: Gemeinsamer Dienst auf dem Planeten
    Aufruf zu Gemeinsamem Dienst auf dem Planeten des Soester Forums der Religionen und Kulturen 2010

    Werl, den 7.11.2010

    Erstunterzeichner:

    Thomas Dreessen Moderator Soester Forum/ Kuratoriumsvorsitz/ AFJ EkvW Gladbeck/Schwerte
    Sheikh Khaled Bentounes Intern.Präsident Soester Forum/ Tariqa Alawiyya/AISA Paris
    Pfr. Hartmut Dreier Stv. Kuratoriumsvorsitz / CIAG Marl
    Muhammad Salim Abdullah Seniordirektor ZIIAD Soest
    Lejla Abdullah-Bednorz Geschäftsführerin der Stiftung

    Fouad Hartit ZIIAD Vorstand Rüsselsheim
    Rachid Saddouk ZIIAD Vorstand Dortmund
    Aiman Mazyek Kurator/ Vors. Des Zentralrates der Muslime in Deutschland Herzogenrath
    Taoufik Hartit Kurator /Tariqa Alawiyya Rüsselsheim

    Dr.Hans Ucko WCC / Religions for Peace (RfP) Lund / Genf
    Rev. Donald Reeves Preisträger / Soul of Europe London
    Rev. Dr. Paul Oestreicher Domkapitular em. , Coventry, England Brighton, England
    Prof. Dr.Barbara Einhorn Universität Brighton, England Brighton, England
    Peter Pelz Soul of Europe London

    Prof. Dr. Johannes Lähnemann Preisträger / Universität Erlangen Nürnberg / Religions for Peace (RfP) Goslar/Nürnberg

    Prof. Dr. Wolf-Dieter Just Ev.Fachhochschule RWL Duisburg
    Prof. Dr. Rolf Wischnath Preisträger Gütersloh

    Müzeyyen Dreessen C.I.G. Gladbeck
    Hocine Sadouki Generalkommissar Scout Musulmane Francaise Paris

    http://de-de.facebook.com/topic.php?uid=175469002486919&topic=206

    :::

  6. evangelisch Says:

    Hallo Eddi,

    klasse Text, aber im unkritisch islamfreundlichen Milieu der evangelischen Jugendarbeit zur Zeit (noch) nicht erwünscht. Ein Koblenzer VCP-Gruppenleiter würde heutzutage ziemlichen Ärger mit Pfarrer, Presbyterium, Jugendamt, Bürgermeister und VCP-Obrigkeit bekommen, wenn er sich islamkritisch äußern würde, beispielsweise kritisch gegen das Kopftuchgebot andächte und anschriebe.

    Längst herrscht kirchlich eine veritable Pressezensur, du nennst es Denkverbot. Der Geist des Hambacher Festes (1832) ist verflogen und wird erst wieder entdeckt werden müssen. Der rheinland-pfälzische VCP ist dabei über die frauenfeindlichen Folgen der Islamischen Gesellschaft genau informiert, einfach nach „Ulrich Bauer“ „daughters stay at home“ googeln.

    Landschaft wird verkonsumiert, universelle Menschenrechte sind der Multikultur und Abenteuerpädagogik nachzuordnen. Beim „Abseilen von einer überhängenden 15-m-Klippe“ ist der Mann noch ein Mann, was schert den kühnen Recken vom Mittelrhein da Vielweiberei und Burka?

    Man will sich schließlich weiterentwickeln, es lebe der Siegertyp: „Die persönlichen Grenz-Erfahrungen und der außerordentlich große gruppenbildende Effekt solcher Aktivitäten in der Wüste sind von unschätzbarem Wert.“

    Die sozialen Folgen der Scharia – keusche Töchter dürfen nicht raus – sind den evgl. Pfadfindern um Ulrich Bauer, Kai Driesch und Martin Schulze seit 1994 genau bekannt:

    „Und es ist eine islamische Gesellschaft mit entsprechenden
    Konsequenzen für Mädchen und Frauen (daughters stay at home).“

    http://www.exchange-visions.de/excv/dateien/OR589-9eb8/PR627/PR627-pg94proj.pdf

  7. Georgspfadfinderin Says:

    Bei den Schariafreunden von der DPSG geht`s so richtig islamverliebt zur Sache!

    Ein verabschiedeter Antrag Nummer 10 der 75. Bundesversammlung 2011 wird entweder den Islam demokratisieren oder das deutsche Pfadfindertum islamisieren. Man traut sich nicht, irgendetwas Negatives über den Islam zu sagen und nennt ein solches, demokratiegefährdendes Spiel mit dem Feuer ‚Pfadfinden für alle‘:

    ‚Der Bundesvorstand wird in seiner Bereitschaft den Aufbau eines muslimischen koedukativen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbandes zu unterstützen durch die Bundesversammlung gestärkt. Die Aufbauunterstützung erfolgt mit dem Ziel der Mitgliedschaft eines muslimischen Verbandes im Ring deutscher Pfadfinderverbände und oder im Ring Deutscher Pfadfinderinnenverbände.‘

    http://www.dpsg.de/verband/bv75/files/antrage_alle.pdf

    Natürlich soll den Kindern muslimisch sozialisierter Großeltern die Pfadfinderpädagigik zugänglich sein. Aber dazu muss die frauenfeindliche Scharia weg, und das haben WAGGGS und DPSG nicht erkannt.

    Der Koran kann nicht verändert werden, die Scharia ist nicht modernisierbar.

    Herzlich Gut Pfad,

    Georgspfadfinderin

    – – – – – – – –

    „PSG! Wir haben eine Schwäche für weibliche Stärke“

    http://www.pfadfinderinnen.de/index.php?id=98

  8. Bubberder Says:

    Na hört mal, Ganzkörperschleier und Zweitfrauen, sind wir in Saudi-Arabien? Menschen mit gutem Geschmack sind gegen Fundamentalismus, überall auf der Welt. Ein Regelwerk wie das ungenießbare islamische Schariagesetz braucht einfach den Warnhinweis von der deutschen Verbraucherberatung: Vorsicht Mittelalter, bitte nicht überdosieren. Andererseits muss man darüber geredet haben.

    Wie das Wochenende weiter ging? Nass, sehr nass:

    Unwetter in Boppard: Feuerwehr im Dauereinsatz

    Boppard – Starker Dauerregen und zeitweise Hagel durch eine Gewitterfront über Boppard fluteten Fahrbahnen und Keller und sorgten am Sonntag für ungewöhnliche Straßenverhältnisse.

    aus: Rhein-Zeitung, 06.06.2011

    http://www.rhein-zeitung.de/regionales/hunsrueck_artikel,-Unwetter-in-Boppard-Feuerwehr-im-Dauereinsatz-_arid,259202.html

    einige Fotos

    http://www.rhein-zeitung.de/fotos/fotos-rhein-hunsrueck-zeitung_costart,1_mmid,8076.html

    [gekürzt]

    Als sich der lang ersehnte Regen über Boppard und Buchenau ergoss, ahnte noch niemand, dass die Stadt am Mittelrhein von derartig heftigen Fluten heimgesucht werden würde.

    Insgesamt neun Einsätze im Stadtgebiet verzeichnete der Löschzug Boppard. In der Unterführung Simmerner Straße und Casino/Marienberg sammelten sich Sand und Geröll an, was von der Feuerwehr provisorisch geräumt wurde. Pumpeneinsätze und verstopfte Kanalisationseinlässe, die geöffnet und wieder ordnungsgemäß verschlossen wurden, waren die Hauptaufgabe für Zugführer Leo Münch und Kollegen. Wasserfontänen schossen aus den Kanaldeckeln.

    Stark betroffen war auch der Ortsteil Buchenau sowie die Flogt- und die Humperdinckstraße. Auch im Kyffhäuser Weg im Mühltal zum Gedeonseck musste der Bauhof ausgespülte Stellen und Geröll zur Seite schaffen. Im Bopparder Hamm war ein Bach übergetreten.

    Zwei überflutete Keller am Säuerling und in der Karmeliterstraße wurden leer gepumpt, andere Hausbesitzer griffen selbst beherzt zu Pumpe und Eimer, um der gewaltigen Wassermassen Herr zu werden. Stundenlang kämpften sie mit den Fluten.

    http://www.mainzer-rhein-zeitung.de/mainz_artikel,-Unwetter-in-Boppard-am-Mittelrhein-Feuerwehr-im-Dauereinsatz-_arid,259230.html

    Lesetipp off Hunsrigger Platt
    Asterix auf Hunsrücker Platt: De Zukunftsgugger

    Mir befinne uns im Johr fuffzisch vor Chrisdus. Ganz Gallie ess vunn de Römer besezzd…
    Ganz Gallie? Nää, Peifedeggel! Ää Doaf, bevelgert vun kluzzkebbije Gallier, heat net off, dem Inndringling gradselääd Wirrerschdand se leisde.

    http://www.geschenkidee.ch/buecher/978-3-7704-2331-6–de-zukunftsgugger.html

  9. Helmut Zott Says:

    Yussuf ist kein Pfadfinder, aber er hat auch einen Pfad gefunden.

    Yussufs Werdegang

    Ein Mensch, vom Schicksal auserkoren
    und irgendwo ganz arm geboren,
    kam hergereist aus fremden Landen
    samt seinen Eltern und Verwandten.
    Er lebte fromm und gottergeben,
    bestrebt in seinem Erdenleben
    nach Allahs Willen und Beschluss,
    den man als Moslem achten muss,
    sich zu verhalten und zu handeln,
    um auf dem rechten Pfad zu wandeln.
    Der Predigt lauschte er bedächtig,
    die wortgewandt und geistesmächtig
    der Imam sprach in der Gemeinde,
    wenn sie sich zum Gebet vereinte.
    In der Moschee, wo man erklärt
    was Allah will, wo man erfährt,
    dass töten und getötet werden,
    Allah gebietet hier auf Erden,
    bat er den Imam noch um Rat,
    und schritt hernach zur letzten Tat.
    Es kam die Nachricht über Nacht:
    „Der Yussuf hat sich umgebracht,
    für den Islam ist er gestorben
    und hat Unsterblichkeit erworben“.
    Als seine Bombe detonierte,
    schrie er – „Allah!“ – und krepierte.

    Yussufs Heldentat

    Ein Mensch, darüber sehr entsetzt,
    dass man im Namen Gottes hetzt,
    kann nicht begreifen und erfassen,
    dass Muselmänner andere hassen.
    Nur wer an Allahs Worte glaubt,
    und tut, was der Prophet erlaubt,
    den wird der Allerbarmer lenken
    und Paradiesesfreuden schenken.
    Heute soll gefeiert werden,
    denn für Muslime hier auf Erden
    geht die Kunde um die Welt:
    „Der Yussuf ist ein großer Held!“
    Für den Islam ist er gestorben,
    und hat Unsterblichkeit erworben!
    Um Feinde Allahs zu vernichten
    und Gottes Herrschaft aufzurichten,
    hat er, das Höchste zu erstreben,
    sein junges Leben hingegeben.
    Freudig wird das Wort vernommen,
    er sei ins Paradies gekommen!
    Selbst seine Mutter strahlt und lacht,
    ihr Yussuf hat sich umgebracht,
    und wird ins Reich der Lüste eilen,
    um dort in Ewigkeit zu weilen.
    Als seine Bombe detonierte,
    schrie er – „Allah!“ – und krepierte.
    Für viele Leute, die dort standen,
    war keine Zeit zur Flucht vorhanden,
    sie wurden in den Tod gerissen,
    ohne Mitleid und Gewissen.
    Nach Allahs Willen und Gebot,
    erlitten sie zu Recht den Tod.
    Wer Allah einen Sohn andichtet
    ist schuldig und wird hingerichtet,
    und wer den Mohammed beleidigt,
    wird ebenfalls zu Recht beseitigt.
    Die Heldentat, die er vollbracht,
    hat Yussufs Eltern reich gemacht.

    Yussufs Heimstatt

    Ein Mensch erringt den höchsten Sieg:
    er kämpft und stirbt im Glaubenskrieg.
    Weil man den Krieg dann heilig hieß,
    darf Yussuf gleich ins Paradies.
    Das ist ein ganz besonderer Ort:
    glutäugig sind die Frauen dort;
    es strömen Bäche, fließt der Wein,
    ein Duft durchzieht den grünen Hain.
    Man tauscht den ganzen Erdenfrust
    für eine Ewigkeit an Lust.
    Dort kriegt man für die Knabenliebe,
    nicht wie auf Erden Peitschenhiebe,
    und das Entjungfern macht viel Spaß,
    wo denn im Leben kann man das!
    Mit Allahs Segen und viel Freude
    zerreißt man viele Jungfernhäute.
    Ist dann der Pimmel schlaff und schmächtig,
    hilft Allah schon, er ist ja mächtig.
    Bald ist die Erdenpein vergessen,
    beim Saufen, Huren und beim Fressen.
    Die Frommen, die ins Jenseits drängen,
    und freudig in die Luft sich sprengen,
    sind zahlreich und sie werden mehr,
    wo nimmt man nur die Huris her!
    Schenkt man der neuen Kunde Glauben,
    gibt es statt Jungfraun nur noch Trauben.

    Helmut Zott

    %%%%%%%%%%

  10. 10.12.1948 Says:

    :::
    Ethics in Social Work, Statement of Principles
    International Federation of Social Workers (IFSW)
    International Association of Schools of Social Work (IASSW)

    3. International Conventions
    Universal Declaration of Human Rights

    http://www.ifsw.org/f38000032.html
    :::

  11. Oliver Mahn Says:

    GEGENDARSTELLUNG

    „Die Thesen unter der Überschrift „Secularity, Scouting and Sharia“, verfasst von Edward von Roy, widersprechen der Ansicht und den Grundsätzen des Gau´s Nassau Oranien (GNO) im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Der Verfasser ist KEIN Angehöriger dieses Verbandes und hatte zu keiner Zeit den Auftrag, im Namen des GNO solche Thesen niederzuschreiben, zu veröffentlichen oder auf anderem Weg zu verbreiten. Der Verfasser hat sich widerrechtlich des Namens und der Organisation des Gau´s Nassau Oranien und des VCP bedient. Die Führung des GNO distanziert hiermit ausdrücklich von den getroffenen Aussagen.“

  12. Nassauer Says:

    GEGENDARSTELLUNG

    „Die Thesen unter der Überschrift „Secularity, Scouting and Sharia“, verfasst von Edward von Roy, widersprechen der Ansicht und den Grundsätzen des Gau´s Nassau Oranien (GNO) im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Der Verfasser ist KEIN Angehöriger dieses Verbandes und hatte zu keiner Zeit den Auftrag, im Namen des GNO solche Thesen niederzuschreiben, zu veröffentlichen oder auf anderem Weg zu verbreiten. Der Verfasser hat sich widerrechtlich des Namens und der Organisation des Gau´s Nassau Oranien und des VCP bedient. Die Führung des GNO distanziert hiermit ausdrücklich von den getroffenen Aussagen.“

  13. Eifelginster Says:

    Sehr geehrter Herr Mahn,

    vielen Dank für Ihren Beitrag vom 24.06. 04:28 pm, dem sich sicherllich inhaltlich zustimmen lässt, von Ihrer These „Der Verfasser hat sich widerrechtlich des Namens und der Organisation des Gau´s Nassau Oranien und des VCP bedient“ abgesehen, denn der Verfasser, Edward von Roy, war zum einen früher einmal Mitglied in VCP und GNO und hat zum anderen im Jahre 2011 an keiner Stelle behauptet, die Meinung der heutigen Gauführung kundzutun.

    Der pfadfinderische Blog Eifelginster steht, was die scoutistischen, islamkritischen und säkular-demokratischen Argumente des Thesenpapiers „Secularity, Scouting and Sharia“ betrifft, völlig hinter den Ansichten des Verfassers und kann nur hoffen, dass der Text, Ihrem offensichtlichen Unbehagen zum Trotz, auch im Großraum Koblenz gründlich gelesen wird.

    Wie viele andere ehemalige VCP-Aktivisten, war am 04. Juni 2011 auch Edward von Roy beim 60-jährigen Gaujubiläum des GNO gerne anwesend und überreichte dem gewählten Gauführer Andreas Nick drei Exemplare seines „Secularity, Scouting and Sharia“. Herr Nick zeigte prinzipielle Aufgeschlossenheit, bat aber darum, weil er ja nicht wissen könne, was alles in dem Text geschrieben stehe, auf ein weiteres Verbreiten des Textes auf dem Bopparder Jugendzeltplatz zu verzichten. Dem kam der Altpfadfinder und Diplom-Sozialpädagoge natürlich gerne nach.

    Im übrigen müssen Oliver Mahn und Edward von Roy zu irgendwelchen Sachverhalten nicht die selbe Meinung haben, denn sie sind zwei verschiedene Menschen. Dass unser Grundgesetz im Zweifelsfall Vorrang hat vor religiös begründeten Normen, sollte allerdings auch für VCP-Mitglieder nachvollziehbar sein, und dass sich der VCP nicht von der Scharia distanziert, ist wenig plausibel.

    Ich meine, der Gau Nassau-Oranien kann zufrieden sein, wenn Freunde oder Ehemalige über die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen scoutistischen Arbeitens nachdenken. Vielleicht sollte der GNO ein paar Stunden Staatsbürgerkunde in ihre B-Kurs genannte Gruppenleiterausbildung integrieren?

    Dem um Koblenz ansässigen GNO wünscht man weitere 60 Jahre erfolgreicher Jugendarbeit.

    Mit freundlichen Grüßen

    Cees van der Duin, Eifelginster

  14. Edward von Roy Says:

    Sehr geehrter Herr Mahn,

    ich hoffe, das haben Sie nicht ernst gemeint, wenn sie sagen: „Die Thesen unter der Überschrift „Secularity, Scouting and Sharia“, verfasst von Edward von Roy, widersprechen der Ansicht und den Grundsätzen des Gau´s Nassau Oranien (GNO) im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP).“

    Bislang war ich ziemlich sicher, dass sich VCP im allgemeinen und GNO im besonderen voll zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte bekennen und nicht zum diskriminierenden Islamischen Recht (Scharia).

    Heute stellt sich mir allerdings die Frage, ob Oliver Mahn das deutsche Grundgesetz mit religiöser Begründung (Scharia) überwinden möchte und Zweitfrau, Kindbraut und Burka „integrieren“ will – denn genau vor diesen Barbareien warnt „Secularity, Scouting and Sharia“ schließlich in aller Ausführlichkeit.

    Vor drei Wochen erlebte ich einen sonnigen Nachmittag im Wald auf dem Bopparder Kreuzberg und traf dort viele alte Pfadfinderinnen und Pfadfinder, ein wichtiges persönliches Erlebnis. Dem (evangelisch geprägten) Pfadfindertum und da insbesondere dem Gau Nassau-Oranien verdanke ich viel.

    Ich appelliere an Oliver Mahn, Errungenschaften der kulturellen Moderne wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau dem „Dialog mit dem Islam“ nicht zu opfern.

    Das Weltpfadfindertum hat die universellen Menschenrechte zu globalisieren, nicht die religiös begründete Rechtsspaltung.

    Die Netzwerke der Wahhabiten (IUMS, International Union of Muslim Scouts) und Muslimbrüder (FEMYSO; über die ejd ist der VCP in EYCE und mitverantwortet die EYCE-Kooperation mit FEMYSO) wollen allerdinge eher ein „Scouting“, das auf der Scharia basiert. WOSM hat die in Dschidda ansässige IUMS leider integriert. Pressefreiheit, Islamapostasie oder Gleichberechtigung der Frau sind in Saudi-Arabien Fehlanzeige, dafür gibt es ganz viel Religion (Scharia).

    http://scout.org/en/about_scouting/partners/interreligious/iums

    Herr Mahn, entscheiden Sie sich, wofür Sie als Pfadfinder arbeiten und werben: Für die am 10.12.1948 aufgestellte AEMR oder für die kulturrassistische und frauendiskriminierende Scharia.

    Nicht alle VCP- bzw. GNO-Mitglieder reagieren auf „Secularity, Scouting and Sharia“ so entsetzt wie Sie. Und leider haben Sie der Öffentlichkeit vorenthalten, was genau denn an meinem Text so schrecklich ist. Gehen Sie doch mal auf Inhalte des Thesenpapiers ein, das wäre nett.

    Mit freundlichen Grüßen
    Edward von Roy

  15. Oliver Mahn Says:

    Ein kleiner Nachtrag:
    Wie Sie dem Beitrag nach meinem entnehmen können, ist es nicht meine Meinung, sondern die mehrerer GNOler (wenn nicht gar des ganzen GNO).
    Zitat (Eifelginster): „Herr Nick zeigte prinzipielle Aufgeschlossenheit, (…)“
    Zitat (GNO GEGENDARSTELLUNG): „Die Führung des GNO distanziert sich hiermit ausdrücklich von den getroffenen Aussagen.“
    Hier schleißt sich Herr Nick explizit ein.

    Zitat (Eifelginster): „Edward von Roy (…) überreichte dem gewählten Gauführer Andreas Nick drei Exemplare (..)“
    Ich möchte korrigieren, dass Herr von Roy auch mir und einem weiteren Vertreter des Landesarchives, sowie der Vertreterin der Bundesleitung je ein Exemplar übergeben hat. Der Bitte von Herrn Nick wurde demnach scheinbar nicht folge geleistet.

    Ich denke mit der GEGENDARSTELLUNG ist alles gesagt und ich möchte als Mitarbeiter des VCP GNO, sowie als Mitarbeiter der VCP-Bundesebene darum bitte, dass man davon Abstand nimmt Schriften mit den VCP und/oder dem VCP GNO in Verbindung zu bringen, die Inhaltlich keinen Bezug zu diesen erkennen lasse.
    Einer persönlichen Meinungsäußerung steht dadurch nichts im Wege.

  16. Eifelginster Says:

    Sehr geehrter Oliver Mahn,

    oft sind Kleinigkeiten ganz wichtig wie die Reihenfolge von zwei kleinen Ereignissen. Ich habe mit mehreren Teilnehmern am GNO-Jubiläumstag inzwischen persönlich gesprochen.

    Während Sie in Ihrer ersten Mail (24. Juni 2011 um 4:28 PM) unbelegt öffentlich andeuteten, Edward von Roy habe dem VCP und dem GNO Unrecht zugefügt (Mahn: „hat sich widerrechtlich des Namens und der Organisation des Gau´s Nassau Oranien und des VCP bedient.“), implizieren Sie nun öffentlich, das Ex-VCP-Mitglied sei eines Nachmittags vor etwa drei Wochen der Bitte des Gauführers und verantwortlichen Bopparder Jubiläums-Gastgebers nicht nachgekommen (Mahn: „Der Bitte von Herrn Nick wurde demnach scheinbar nicht folge geleistet“).

    Eine beeindruckende Faktenferne, die ich als Blogbetreiber nicht kommentarlos stehen lasse.

    Eigentlich müssen Sie wissen, wie Ihre beiden Andeutungen auf unbedarfte Leser wirken müssen, ich wiederhole aber die Impression: a) jemand Unmögliches behauptet zum Schaden eines Vereins eine falsche Identität bzw. Befugnis und b) der selbe Freche kommt einer Aufforderung einfach nicht nach.

    Was also denkt der unbedarfte Leser über einen Menschen, der – angeblich, vielleicht – im Namen einer Organsiation einen Text schreibt und der zusätzlich noch die Frechheit hat, – angeblich, vielleicht – mündlich getroffene Vereinbarungen in minutenschnelle zu brechen?

    Sehr geehrter Oliver Mahn, über die in Secularity, Scouting and Sharia festgehaltenen islamkritischen Argumente mögen Sie ja sauer sein (warum eigentlich, der Text ist ausgezeichnet), doch wie Sie hier über den „Überbringer der schlechten Botschaft“ kommunizieren, ist kein feiner Stil.

    Das von Ihnen zu b) gekonnt eingesetzte „wurde demnach scheinbar“ wäre in der Tat der Rede wert, aber die Überreichung des Secularity, Scouting and Sharia in der informativen Jurte des Archivs ereignete sich eine knappe Stunde eher als die Überreichung des von Oliver Mahn (und nicht vom Gau Nassau-Oranien) beanstandeten Textes an Andreas Nick (andi). Der Gauführer kam dann noch einmal eine geschätzte gute halbe Stunde später auf den ehemaligen Sippenführer im Stamm Herigar zu, nachdem dieser mit Jutta Hesse, „HP“ Hans-Peter von Kirchbach (kam gerade aus Dresden vom Kirchentag, ECFR-Scheich Mustafa Ceric war leider auch dort), Antje und Christoph „CH“ Maurer (Rheinbach) usw. gesprochen hatte, das berichten mir mehrere Teilnehmer übereinstimmend, die anschließend alle viertelstundenweise mit „eddi“ plauderten. Zu einem noch späteren Zeitpunkt traf der Meckenheimer den gründlich arbeitenden und unbedingt zuverlässigen Kai Driesch weit außerhalb des Zeltplatzgeländes und hielt sich selbst dort, mitten im Wald, an die Empfehlung von andi und ließ das für seinen alten B-Kurs-Leiter „möhre“ eigens vorgesehene Exemplar im Rucksack (schade eigentlich, zum Glück nachholbar).

    Ihrem letzten weisen Wort (25. Juni 2011 um 1:21 AM) ist insofern nichts hinzuzufügen („Einer persönlichen Meinungsäußerung steht dadurch nichts im Wege.“), als dass hierzulande das Grundgesetz gilt und nicht das Olligesetz, weshalb wir ja auch alle unserem Mitpfadfinder Oliver aus Mainz immer wieder so gerne zuhören. Wenn er doch nur endlich etwas über das diskriminierende und frauenfeindliche Islamische Recht (Scharia) sagen würde.

    Als islamkritischer Mensch sind Sie uns immer willkommen. Ihre Rolle im Gau (Mahn über Mahn: „Mitarbeiter des VCP GNO“) und Funktion im Bund („als Mitarbeiter der VCP-Bundesebene“) ist uns hinlänglich bekannt. Auf Kosten von „Rangniederen“ sein Charisma ausbreiten geht bei Eifelginster nicht.

    Hier steht der Mensch – jeder – im Mittelpunkt, BP sagte „Look at the boy“; das „girl“ hatte er nicht vergessen und das Mädchen oder die Frau stets gleich behandelt. Und wir waren auch gar nicht beim Seelenflämmchen des Jamboreetruppleiters 2011 und Mainzer Friedenslichtbeauftragten, sondern bei der elfjährigen, von Mufti Cemali Meco völlig legal verheirateten muslimischen Griechin, die Wochen später schwanger und mit Ehemann in Düsseldorf auftaucht.

    Wir waren bei den Muftis und Scheichen der in Dschidda ansässigen und etwa in die Boy Scouts of America integrierten IUMS (WICS; WOSM; Jamboree 2011 über US BSA vgl. http://www.islamicscouting.org/staticpages/index.php/StartingMuslimScoutGroup), die im Namen der Religion (islâm) lehren lassen, dass ein Mädchen ohne permanent getragenen Schleier (Hidschâb) nicht in den Himmel kommt und dass die Schwester nur halb so viel Geld zu erben braucht wie ihr Bruder, denn so steht es im Buch der Bücher (im Koran).

    Das sind Bürgerrechts- und Menschenrechtsverletzungen – im Namen der Religion. Was aber redet da der irgendwie proreligiöse Scoutismus? Über Muslime nur Gutes. Herrschaftszeiten: Alles auf, General, Großmufti und Erzbischof nahen deinem Pfadi-Zeltlager! Bei ansteigendem Kult um die Mächtigen und sinkender Transparenz und Demokratie wird eine angemessene Dosis an Islambeschönigung ganz irdisch nützlich. Funktional sozusagen.

    Hoffentlich sieht der Gau Nassau-Oranien das anders und verteidigt das für alle geltende und gleichbehandelnde Recht gegenüber dem erneuerten Mittelalter der Scharia-Norm.

    Herzlich Gut Pfad
    Cees van der Duin

  17. Lisa Juhr Says:

    Als Mitglied der aktuellen Gauführung des GNO kann ich sagen, dass die hier von Oliver Mahn und dem Nassauer (einem weiteren Mitglied der Gauführung) veröffentlichte Gegendarstellung von der Führung des GNO in enger Absprache mit der Landes- und Bundesleitung verfasst wurde und definitiv der Haltung von Gau und Verband entspricht.
    Inhaltlich wollen und werden wir uns nicht zu dem Text von Herrn von Roy äußern, weisen aber nochmals darauf hin, dass Herr von Roy kein VCP-Mitglied und damit auch kein Angehöriger des GNO ist und damit keinerlei Recht hatte und hat, den Gau mit seiner Schrift in Verbindung zu bringen.

  18. Eifelginster Says:

    Liebe Lisa Juhr,

    vielen Dank für Ihren Beitrag. Der Text, den Herr von Roy zum sechzigjährigen Jubiläum der Regionalgruppe Koblenz des größten deutschen evangelischen pfadfinderischen Jugendverbandes verfasste, ist ein Stolperstein und Ärgernis, weil er Inhalte aufzeigt, die die unkritisch islamfreundliche Kirchenpolitik beider Großkirchen der letzten Jahrzehnte ebenso kritisiert wie das Schweigen der beiden Weltpfadfinderverbände zur Benachteiligung der Frauen und Nichtmuslime im Geltungsbereich des Islamischen Rechts (Scharia).

    Edward von Roy ist im Mai 2011 einer der wenigen ehemaligen VCP-Mitglieder gewesen, die die Stadtverwaltung von Koblenz dazu aufgefordert haben, den Auftritt der salafistischen Prediger Pierre Vogel und Abdur-Raheem Green zu verhindern bzw. Minderjährigen den Zugang zu dem missionarischen Ereignis zu verwehren. Die aktiven Verantwortlichen der Koblenzer Jugendverbandsarbeit möchten (können?) 2011 zum hochgradig jugendschutzrelevanten Thema Salafismus leider keine Silbe sagen, was nicht vorausschauend ist, denn in einem salafisierten Straßenzug wird es keine freie Pfadfinderarbeit mehr geben.

    Im VCP-seits umstrittenen Bopparder Text benennt Edward von Roy die Rolle, die Mustafa Ceric im Netztwerk ECFR spielt. Spiritueller Führer des ECFR ist Yusuf al-Qaradawi. Ceric war zwischen dem 1. und 5. Juni 2011 Gast auf dem selben Kirchentag, auf dem die evangelischen Pfadfinder (VCP; CPD) sich so gerne als Helfer einsetzen lassen.

    Zitat: Zu einer gemeinsamen „Spirituellen Revolution“ rief Mustafa Ceric auf. „Das 21. Jahrhundert wird ein spirituelles Jahrhundert sein – oder es wird überhaupt nicht sein.“

    http://www.kirchentag.de/jetzt-2011/religion-glaube/02-donnerstag/li-grossmufti.html

    Ceric will die Scharia im Personenstandsrecht und Familienrecht installieren (opening the way for the Muslim law), das muss jeden Pädagogen und Pfadfindergruppenleiter alarmieren, und genau das ist in Secularity, Scouting and Sharia ebenso beschrieben wie die skandalöse Zusammenarbeit zwischen katholischen Gruppen Westfalens und der MJD (Muslimische Jugend Deutschlands, den Muslimbrüdern nahestehend).

    Der in Pfadfinderkreisen als HP bekannte Hans-Peter von Kirchbach weilte unmittelbar vor dem Jubiläum „Wir schreiben Geschichte – 60 Jahre VCP GNO“ auf dem Kirchentag in Dresden. Von Kirchbach war 12. Generalinspekteur der Bundeswehr und zwischen 1988 bis 1991 Bundesvorsitzender des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP), er müsste also eigentlich sehr genau wissen, wer Mustafa Ceric ist und dass man mit Schariafreunden nicht zusammenarbeitet, weder kirchlich noch pfadfinderisch. Doch geht unverständlicherweise auch ein Hans-Peter von Kirchbach zum Islamischen Recht mit keiner Silbe auf Distanz, sondern lässt sich in das „Event“ des Kirchentags ebenso hochgestimmt „integrieren“ wie Bosniens Großmufti.

    Mit der WOSM-seits anerkannten IUMS ist das Weltpfadfindertum durch Wahhabiten und Muslimbrüder gekapert und ziemlich erfolgreich unterwandert worden. Und Oliver Mahn und Lisa Juhr geht immer noch kein schlechtes Wort zu Hidschab oder Scharia über die Lippen.

    Auch der evangelisch-pfadfinderischen Bildungsbeauftragten Lisa Juhr sei dieser Text zugedacht: Purify and Educate

    https://eifelginster.wordpress.com/2011/05/09/235/

    Wir fassen zusammen: In den Jahren nach Mauerfall und Wiedervereinigung, in denen der universelle Menschenrechtsbegriff der AEMR (1948) durch die kulturrassistischen, religiös gelesenen Kairoer Menschenrechte (OIC 1990) aufzuweichen begann bzw. erodiert wurde und in denen der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen zunehmend durch die sich auf Religion (Islam) berufenden OIC-Staaten dominiert wurde, begannen Nordamerikas und Europas Kirchen, Parteien und Pfadfinderverbände in den „Dialog mit dem Islam“ einzutreten, was im Sommer 2011 selbst im Großraum Koblenz dazu führt, dass sich kein Verantwortlicher in DPSG oder VCP traut, etwas gegen Schleierpflicht (Hidschab) oder Sunnagehorsam zu sagen oder auch nur hörbar gegen die in der Koblenzer Innenstadt predigenden Islamisten Abdur-Raheem Green und Pierre Vogel zu demonstrieren.

    Wir werden weiter beobachten und berichten,

    Gut Pfad
    Cees van der Duin

  19. pfadimama Says:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mein Sohn ist Leseratte, mit viel Begeisterung Wölfling und der Kinderstufe bald entwachsen. Trotz seines jungen Alter liest er alles Mögliche und findet Secularity, Scouting and Sharia ziemlich toll. Diesem Briefwechsel entnehme ich, dass bereits eine Schulungsbeauftragte und ein Theologiestudent von der Lektüre des Textes abraten. Falls unser örtlicher, in Kirchengemeinde und Stadtviertel schon bekannter künftiger Sippenführer den Text für unpfadfinderisch hält, könnte das mein Kind in einen Gewissenskonflikt stürzen! Muss der Junge sich Sorgen machen, 2012 das begehrte Pfadfinderhalstuch nicht zu bekommen, wenn er zugibt, den Inhalt von Secularity, Scouting and Sharia eher völlig ok zu finden? Braucht die Jugendorganisation nicht eine informierende Broschüre, die Minderjährigen und Eltern Auskunft gibt zu diesem irritierenden Sachverhalt?

    Mit besorgtem Gruß
    pfadimama

  20. Eifelginster Says:

    Guten Abend pfadimama,

    da bin ich aber froh, dass ich nach den wenig hilfreichen Aufgeregtheiten der vergangenen Tage (Mahn bzw. GNO: „Die Thesen unter der Überschrift „Secularity, Scouting and Sharia“, verfasst von Edward von Roy, widersprechen der Ansicht und den Grundsätzen des Gau´s Nassau Oranien (GNO) im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder“) heute zur Versachlichung der Debatte beitragen kann.

    Zunächst einmal brauchen Sie gar nicht besorgt zu sein, dass Ihr Sohn gerne und viel liest, zumal seine selbst erarbeitete Textkompetenz ihm gerade jetzt ein nüchternes Einschätzen des umstrittenen Textes besser ermöglicht, als es anderen, Gleichaltrigen vielleicht möglich ist.

    Inhaltlich ist es in Bezug auf Secularity, Scouting and Sharia bei einem differenzierten Herangehen recht einfach, festzustellen, dass die islambezogenen Darstellungen zum Jubiläumstag (Zeltplatz Kreuzberg, 04. Juni 2011) ebenso auf AEMR und GG gründen wie die kirchliche Jugendarbeit bzw. deutsche Pfadfinderarbeit und hier also gerade kein Widerspruch zu „Ansicht und den Grundsätzen“ (Mahn bzw. GNO) des rheinland-pfälzischen bzw. Koblenzer Pfadinderlebens bestehen kann.

    Damit wird deutlich, dass die Mitwirkenden an der jedjährlichen winterlichen Friedenslichtaktion oder die Mitfahrer dieses Sommers zum schwedischen Jamboree auch durch Secularity, Scouting and Sharia jene Souveränität und Gelassenheit für das interreligiöse Gespräch erlernen können, in deren Grenzen (allgemeiner Menschenrechte und deutscher Grundrechte) ‚Dialog‘ schließlich erfolgt. Und wir wollen ja die Sprachfähigkeit, nicht die Sprachlosigkeit, auch wenn, wie im Juni 2011 feststellbar war, islamkritische Argumente manch einem lokalen Jugendverbandsfunktionär immer noch schier die Sprache verschlagen.

    Als Pfadfinderlektüre für das Jungpfadfinderalter empfiehlt sich eine bunte Vielfalt und lassen sich

    Die Altväter und die Goldene Horde

    http://www.jungschar.biz/w/wp-content/uploads/Buecher/Altvaeter.pdf

    Der Wolf, der nie schläft

    http://www.amazon.de/schl%C3%A4ft-abenteuerliche-Leben-Baden-Powell/dp/3451204533

    Fahrten, Ferne, Abenteuer

    http://www.amazon.de/Fahrten-Ferne-Abenteuer-Fahrtenhandbuch-Pfadfinder-Wildnisfahrer-Globetrotter/dp/3887783441

    Secularity, Scouting and Sharia

    http://zottelhexe.wordpress.com/2011/03/31/evangelische-jugendarbeit-und-scharia/

    mit Gewinn kombinieren. Dass ein Pfadfinderführer anordnet, dieser und jener der vier Texte dürfe (gar bei Gruppenausschluss) nicht gelesen werden, ist für mich heute unvorstellbar.

    Dem Ihnen ja bereits bekannten Gruppenleiter lassen sich die folgenden vier Texte empfehlen: Kooperative Abenteuerspiele (Rüdiger Gilsdorf), Zeltpostille (Walter Scherf), Praxis der Jungenarbeit (Dr. Reinhard Winter), Purify and Educate (Edward von Roy).

    Gute Gruppenkultur braucht gute Bücher, nicht viele, aber hochwertige. In diesem Sinne: Lesen Sie sich mit Ihrem Kind auch mal gemeinsam-abwechselnd etwas vor, und erzählen und diskutieren sie hinterher über das Gelesene.

    Text wandert von Herz zu Herz, die menschliche Stimme schafft Vertrautheit, die spätere Diskussion schärft das politische Bewusstsein.

    So kann, auch für die Pfadfinder, Lesen ein echtes Abenteuer sein.

    Mit freundlichen Grüßen

    Cees van der Duin
    Eifelginster – Pfadfinderische Islamkritik

  21. Kowelenzer Schängelche Says:

    Bravo! Secularity, Scouting and Sharia: 60 Jahre Pfadfinderarbeit im GNO, 62 Jahre deutsches Grundgesetz ist ein emanzipatorischer und freiheitlich demokratischer, sehr gut gemachter Text, der mich überzeugt. Dass er bei karrierebewusst-islamverharmlosenden Herrschaften blinde Wut auslöst, verwundert wenig. Dabei ist doch klar, was eine grundgesetzkonforme (förderungswürdige) Jugendarbeit zu leiten hat: AEMR (Gleichbehandlung) überall, Sharia Law (Ungleichbehandlung) nirgendwo. Wo bleibt das Mitleid der evangelischen Jugend bzw. der Pfadfinder mit den weltweiten Opfern von Sharia und Fiqh? Man wünsche dem Koblenzer VCP, dass die nächste Generation von pfadfinderischen Schulungsbeauftragten bzw. pfadfinderischen Israel-/Nahostbeauftragten nachdenklicher arbeitet als heute – und mit mehr Zivilcourage.

    Schon der persische große Dichter Saadi wusste vor etwa 750 Jahren:

    Die Menschen sind Glieder, miteinander verwoben,
    Von gleichem Stoff aus der Schöpfung gehoben.
    Hat das Leben ein Glied mit Schmerz versehen,
    Die anderen Glieder vor Leid vergehen.
    Du, der kein Mitleid mit anderen kennt,
    Bist unwürdig, dass man dich einen Menschen nennt.

    (Übersetzung: Purandocht Pirayech)

    Die Menschenkinder sind ja alle Brüder
    Aus einem Stoff wie eines Leibes Glieder
    Hat Krankheit nur einzig Glied erfasst
    So bleibt anderen weder Ruh und Rast
    Wenn anderer Schmerz dich nicht im Herzen brennt
    Verdienst du nicht, dass man noch Mensch dich nennt.

    (Übersetzung: Heinrich Graf 1846)

    … Dromm holl sich jeder schnell
    An ons hei dat Modell.

  22. Säkularer Pfadfinder Says:

    International Islamic Relief Organization[ (IIRO / IIROSA)

    The IIROSA is an affiliate of the Muslim World League (MWL). A Saudi royal decree issued on 29 January 1979 approved the decision of MWL to form IIROSA.

    It is a member of the International Islamic Council for Da’wa and Relief (IICDR), has observer status at Organisation of the Islamic Conference, consultative status at United Nations Economic and Social Council[5] (ECOSOC) and links to Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization (ISESCO) among many others.

    Mohamed S. Omeish, the brother of Dr. Esam Omeish, is President of the US branch of IIRO.

    The United Nations has listed its branch offices in Indonesia and the Philippines as belonging to or associated with al-Qaeda.

    http://en.wikipedia.org/wiki/International_Islamic_Relief_Organization

    http://en.wikipedia.org/wiki/Charities_accused_of_ties_to_terrorism

    „RABITA“ (Rābiṭa)
    Muslim World League (MWL, or Rabita from Arabic: Rabita al-Alam al-Islami‎)

    Secretary General is Dr. Abdullah bin Abdul Mohsin Al-Turki.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Muslim_World_League

    „RABITA“ (Rābiṭa)
    Islamische Weltliga ( = Muslim World League = Rābiṭat al-ʿālam al-islāmī)

    Laut der deutschen Zeitung Die Zeit versucht die islamische Weltliga mit Milliardenbeträgen, „andere Muslime mit dem wahren Islam zu erleuchten. […] Über Organisationen wie die Islamische Weltliga finanziert die saudische Regierung weltweit Schulen und Moscheen, an denen der wahhabitische Islam gelehrt wird.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Weltliga

    Muslim World League, 46 Goodge Street, London W1P 1FJ

    http://www.iccuk.org/page.php?section=religious&page=masjiddirectory

    Muslim Scout Fellowship

    C/O Bristol Muslim Cultural Society
    404 Stapleton Road
    Easton
    Bristol
    BS5 6NQ

    Syed Miah
    National Development Officer
    The Scout Association
    Gilwell Park
    London

    http://www.ukmsf.org/ContactUs.htm

    Production and approval (by Islamic Authorities) of „Muslims in Scouting“ factsheet to be a guide for Muslim and non-Muslim Scouts
    Production of a guide on „How to start a Scout Group“

    Main contact for the International Union of Muslim Scouts

    Syed Miah
    National Development Officer at The Scouts Association

    http://uk.linkedin.com/pub/syed-miah/30/76b/337

    Syed Miah from the Gilwell Development Team

    Syed Miah; Markfield / Leicestershire; Sri Lanka Muslim

    http://content.yudu.com/Library/A1oky0/LeicestershireScouts/resources/29.htm

    Markfield Conference Centre

    ‘Christian-Muslim Co-Existence into the New Millennium’, ‘Islam and Religious Pluralism’, ‘The Rights and Obligations of Muslims Living as Minorities in the West’

    http://www.islamic-foundation.org.uk/User/MarkfieldConference.aspx

    The Markfield Institute of Higher Education (MIHE), Markfield, Leicestershire, which started in September 2000, is the first academic institution of its kind in the west. It presents a unique opportunity to study Islam in an Islamic institution within the context of Higher Education in the U.K.

    http://www.islamic-foundation.org.uk/User/MarfieldInstitute.aspx

    Markfield; Salah El-Gafrawi = Salah El-Din El Gafrawi (FIOE)

    http://www.helmut-zenz.de/hzisla12.html

    Ahmad von Denffer

    Von 1972 bis 1978 studierte er Islamwissenschaft und Völkerkunde an der Universität Mainz. Von 1978 bis 1984 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der „Islamic Foundation“ in Leicester (England), die der islamistischen pakistanischen Jamaat-e-Islami und den Lehren von Maududi nahesteht. Sie wurde von Khurram Murad geleitet, mit dem von Denffer später gemeinsame Bücher verfasste.

    1984 wurde er Gründungsmitglied der „International Islamic Charitable Foundation“ in Kuwait. (…) Am 4. Juni 2005 wurde er in den Schura-Rat des Islamischen Zentrums München gewählt.

    Von Denffer sieht Differenzen zwischen islamischem Recht und der jeweiligen weltlich-lokalen Rechtsordnung und versucht nach Möglichkeit die deutsche Rechtsordnung in eine islamgemäße umzuwandeln.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ahmad_von_Denffer

    Salute to the Nobility of Scouting

    Ahmad von Denffer,
    Chairman, Islamische Pfadfinder
    Vice Chairman for Germany, Islamic Committee on World Scouting, Munchen, Germany

    http://www.islamicscouting.org/staticpages/index.php/SaluteToScouting

    Islamic Scouting
    Islamic Council on Scouting of North America and National Islamic Committee on Scouting (Boy Scouts of America)

    The Chair of the National Islamic Committee on Scouting (NICS) is appointed annually by the President of the Boy Scouts of America (BSA) and the Chief Scout Executive.

    http://www.islamicscouting.org/

  23. SPB Says:

    Bravo, das ist eine zivilcouragierte und freiheitlich demokratische Position. Auch wenn es manchmal ein bisschen länger dauert: Gute Argumente werden sich bei Pfadfindern durchsetzen.

    Christian Kampendonk, Düren; Ludger Kampendonk, Jülich; Désirée Stein, Jülich; Wilm Zeedijk, Moers; Melanie Zumhoff, Kleve

  24. Bragalou Says:

    „Nebel im Tal und Nebel auf den Bergen“
    Altes italienisches Auswandererlied. Aus den Abruzzen.

    Canto popolare – Abruzzo – Addio, Addio | Canti di Emigrazione | Canti Popolari –

    La canzone di Modugno è l’addio di un emigrante alla sua terra
    Il dialetto è uno strumento assai adatto ad esprimere l’amore per la terra e lo sgomento il lavoro che si prova quando la si deve lasciare.

    Canto popolare
    Addije, addije – Addio, addio
    da Bella ciao, «Il Nuovo Canzoniere Italiano »,

    Nebbi’a la valle e nebbi’a la muntagne,
    ne la campagnenun ci sta nisciune.
    Addije, addije, ammori,
    casch‘ e se coje
    l’illive e casch‘ a l‘-albe re le foje.
    Casche l’alive e casche la ginestre,
    casche l’alive e li frunne ginestre.
    Addije, adqije… amore…
    Casch‘ e se coje
    la live e cash‘ a lalbere li foje

    Traduzione in Italiano

    Nebbia nella valle e nebbia sui monti,
    nella campagna non c’è nessuno.
    Addio, addio, amore,
    cade e si raccoglie
    l’uliva e cadono all‘ albero le foglie.
    Cade l’uliva e cade la ginestra,
    cade l’uliva e il fogliame della ginestra.
    Addio, addio amore
    casca e si raccoglie
    l’oliva e cascano dall’albero le foglie

    http://www.poesie.reportonline.it/Canti-di-Emigrazione/canto-popolare-abruzzo-addio-addio.html

  25. Bragalou Says:

    Addije, addije amore, italienischer Dialekt der Abruzzen, das obige dq war natürlich ein Tippfehler, aber statt l’alive wohl wirklich besser einfach la live denken und auch singen:

    Addio addio amore

    Nebbi‘ a la valle e nebbi‘ a la muntagne,
    ne la campagne nen ce sta nesciune.

    Addije, addije amore
    casch‘ e se coje
    la live e casch‘ a l’albere li foje.

    Casche la live e casche la ginestre,
    casche la live e li frunne ginestre.

    Addije, addije amore
    casch‘ e se coje
    la live e casch‘ a l’albere li foje.

    Traduzione

    Nebbia nella valle e nebbia sulla montagna
    nella campagna non c’è nessuno

    Addio, addio amore
    cadono e si colgono
    le olive e cadono all’albero le foglie

    Cadono le olive e cade la ginestra,
    cadono le olive e le fronde di ginestra

    Addio, addio amore
    cadono e si colgono
    le olive e cadono all’albero le foglie.

    Note

    Canto delle raccoglitrici di olive abruzzesi.

    http://it.wikisource.org/wiki/Addio_addio_amore

  26. Bragalou Says:

    Mein lieber Freund Cees,

    du fragtest am letzten Wochenende nach dem um 1988 gehörten christlichen Lied Mitten am Tag zerbricht das Licht in Dunkelheit und sangst ja auch gleich die besinnliche und ergreifende Melodie an.

    Im Netz wirklich nicht einfach zu finden und offensichtlich mindestens in der evangelischen Gemeindejugendarbeit immer selten gewesen.

    Mindestens die Weise (meint man in Spanien) soll von Christoph Lehmann stammen (wohl der 1947 in Peking geborene Kirchenmusiker in Düsseldorf, 1972 bis 1984, seit 1985 Organist und Cembalist im Bereich Alte Musik), doch ein gewisser Netz (vgl. beim bdkj, s. u.) könnte den Text geschaffen haben, ich vermute Hans-Jürgen Netz (Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt).

    Die Textzeilen hast du das schlappe Vierteljahrhundertchen (wie für uns zu erwarten!) fehlerfrei erinnert.

    Melodie werde ich noch heranziehen.

    Pfadfindergruß
    Bragalou

    Mitten am Tag zerbricht das Licht in Dunkelheit.
    Mitten am Tag verlässt der Traum die Wirklichkeit.
    Mitten am Tag zerspringt der Krug, gefüllt mit Wein.
    Mitten am Tag wirft einer hier den ersten Stein.

    Mitten am Tag, da kräht der Hahn zum dritten Mal.
    Mitten am Tag bleibt einem nur die eine Wahl.
    Mitten am Tag, da liegt das Kreuz auf einem Mann
    Mitten am Tag, zu Ende, was im Stall begann.

    Mitten am Tag durchbricht ein Schrei das Himmelszelt,
    Mitten am Tag, da stirbt ein Mensch für diese Welt.
    Mitten am Tag zerfällt der Fels in feinen Sand.
    Mitten am Tag – die Zukunft liegt in Gottes Hand.

    http://www.katholische-gemeinde-teneriffa.de/Gemeindebote_Ostern10.pdf

    http://www.fgkreis-heiligkreuz.de/media/346dad2c26f78eaeffff80c5ffffffef.pdf

    Berücksichtigt sind die Liedblätter 1-57, Stand Mai 2006.

    Heft
    Lied
    Titel (Text / Musik)

    33/34
    300
    Mitten am Tag (Netz / Lehmann)

    http://www.bdkj-dv-koeln.de/service/ngl/singles-liedblaetter/

    ::

    Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt (1979; Text: Hans-Jürgen Netz)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Lehmann_%28Musiker%29

    ::

    ich werde hier mal reingucken

    http://www.amazon.de/Mein-Liederbuch-Oekumene-Textausgabe-Notenausgabe/dp/3926512202/ref=sr_1_6/276-0179565-9542611?s=books&ie=UTF8&qid=1383924084&sr=1-6

  27. Tag der Menschenrechte Says:

    يوم حقوق الإنسان
    yaum ḥuqūq al-insān
    Journée internationale des droits de l’homme
    Human Rights Day
    Tag der Menschenrechte

    Zur Feier des Tages. Allgemeine Menschenrechte sind nicht östlich und nicht westlich, sondern gelten entweder universell … oder sie gelten gar nicht.

    ::
    ::

    Aus dem Vortrag von Christian Tomuschat vom 27. Juni 2000 an der Humboldt-Universität zu Berlin:

    … Vor allem hinsichtlich der Frauenkonvention befanden sich manche Staaten, insbesondere diejenigen mit starken islamischen Glaubensgemeinschaften, in einer deutlich erkennbaren Zwangslage. Nach außen sollte der Eindruck eines den Zeitströmungen der Gegenwart folgenden aufgeklärten Gemeinwesens hervorgerufen werden, während andererseits auch im Innenverhältnis die klerikal-konservativen Kräfte nicht offen brüskiert werden konnten. So fand man vielfach eine janusköpfige Lösung. Auf der einen Seite wurden die Abkommen ratifiziert, auf der anderen Seite versuchte man, die Bindungskraft durch weitreichende Vorbehalte auszuhöhlen. Geradezu berühmt geworden sind die Vorbehalte von Ägypten und Bangla Desh zu der Zentralvorschrift des Art. 2. Während Bangla Desh den Art. 2 kurzerhand aus seiner Bindungserklärung ausnimmt, weil er der Schariah zuwiderlaufe, erklärt Ägypten etwas feinsinniger, es werde den Art. 2 insoweit anwenden, als er nicht mit den Regeln der Schariah unvereinbar sei.

    In bezug auf das Übereinkommen über die Rechte des Kindes trieb die Vorbehaltslust noch tollere Blüten. Indonesien erklärte, das Übereinkommen könne keine weitergehenden Rechte als die in der Verfassung niedergelegten gewährleisten, Djibouti machte einen Globalvorbehalt in dem Sinne, daß es sich nicht als gebunden betrachte im Hinblick auf Vorschriften, die mit seiner Religion und seinen traditionellen Werten unvereinbar seien, und der Iran verwies auf den Vorrang der Schariah. …

    Während im Grunde die Erklärung von Tunis wie auch die Erklärung von San José keine gewichtigen Besonderheiten aufweisen, wird in einem Absatz der Erklärung von Bangkok in wenigen Worten eine Divergenzposition markiert. Es heißt dort, die Staaten würden

    “Recognize that while human rights are universal in nature, they must be considered in the context of a dynamic and evolving process of international norm-setting, bearing in mind the significance of national and regional particularities and various historical, cultural and religious backgrounds”.

    Auf den ersten Blick nimmt sich diese Aussage recht undramatisch aus. An sich ist es eine Selbstverständlichkeit, daß Menschenrechte jeweils in einen spezifischen politischen Kontext eingebettet sind. Aber die Erklärung wollte mehr signalisieren, nämlich daß Menschenrechte innerhalb eines solchen Rahmens eine besondere Bedeutung annehmen können, die – was man freilich ausdrücklich zu sagen sich scheute – von ihrer ursprünglich intendierten Substanz nur wenig übrig lassen würde. …

    Deutlich ist hinsichtlich der islamischen Länder, daß es insbesondere zwei Divergenzpunkte gibt, wo das Credo der Allgemeinen Erklärung von liberalerem Geist geprägt ist als die Verhaltensordnung der Schariah, die göttliche Gebote unmittelbar in den Alltag der Menschen umsetzen will.

    Auf der einen Seite ist es die individuelle Religionsfreiheit, die der Islam nicht akzeptiert. Einem Angehörigen des islamischen Glaubens wird nicht gestattet, sich einer anderen Religion zuzuwenden. In der Allgemeinen Erklärung wird das Recht des Religionswechsels ausdrücklich gewährleistet (Artikel 18). Natürlich war über diese Frage auch schon im Jahre 1948 eine Debatte entbrannt. Dennoch wurde erstaunlicherweise die Vorschrift seinerzeit von den Regierungen aller islamischen Staaten gebilligt, mit Ausnahme derjenigen Saudi-Arabiens, das sich, wie schon berichtet, bei der Schlußabstimmung der Stimme enthielt. Dennoch war die Diskussion damit nicht beendet. …

    Der zweite große Divergenzpunkt ist die Gleichheit zwischen Mann und Frau. Stets wird im Islam argumentiert, nach dem göttlichen Gesetz könne es zwischen den beiden Geschlechtern keine schematische Gleichheit geben. Gleichheit fehle keineswegs, sie bestehe aber in einem qualitativen Sinne. Männer und Frauen hätten unterschiedliche Rechte und Pflichten. Im Ergebnis, bei einer Gesamtabwägung, stelle sich indes ein vollkommenes Gleichgewicht ein. Ob eine solche Synthese tatsächlich zustande kommt, kann fraglich erscheinen. …

    aus: Europäische vs. Asiatische Werte. Scheitert die Universalisierung der Menschenrechte?

    von: Christian Tomuschat, Humboldt-Universität zu Berlin.

    ::

    Europäische vs. Asiatische Werte. Scheitert die Universalisierung der Menschenrechte?, in: R. Schröder/J. Zachhuber (eds.), Was hat uns das Christentum gebracht? Versuch einer Bilanz nach zwei Jahrtausenden, Münster et al. 2003, 161-179.

    http://tomuschat.rewi.hu-berlin.de/search

    ::

    http://tomuschat.rewi.hu-berlin.de/doc/univers.rtf

    ::
    ::

  28. Toftåsa myr Says:

    Macha, H. (1993): Sind Aggressionen geschlechtsspezifisch? Unveröff. Man.

    http://www.gza.uni-augsburg.de/team_kontakt/macha/

    Hildegard Macha (u. Helga Palapies): Sind Aggressionen geschlechtsspezifisch? Aggressive Handlungsformen bei Jungen und Mädchen
    Augsburg 1993, unveröffentlichtes Manuskript, Kopiervorlage im Sekretariat

    Magisterarbeit von: Cornelia Maier: Menschenrechte als Frauenrechte und Frauenrechte als Menschenrechte – Unter besonderer Berücksichtigung von Elisabeth Selberts Leben und Beitrag
    (p 90)

    https://books.google.de/books?id=vRK0BgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  29. Ciervo Azul Says:

    Drei wilde Knaben hielten Wacht
    im Wald am Lagerfeuer –
    und über ihnen stand die Nacht
    so schwarz und ungeheuer.

    Und einer sang – und einer schwieg
    und schaute zu versunken –
    wie sprühend in die Schwärze stieg
    ein irres Heer von Funken.

    Der Dritte unterhielt die Glut,
    der hatte helle Haare;
    und der, der sang, der schuf den Mut –
    und war erst vierzehn Jahre

    Und der, der schwieg, der schuf den Bund,
    dem waren viel verfallen;
    die Jungen draußen in der Rund –
    als Freunde und Vasallen.

    Und schlafend fand sie früh der Wind
    still um die Asche kauern –
    wüsst er wie ihre Träume sind,
    er würd sie nicht bedauern.

    (aus dj.1.11)

    = = = = =
    = = = = =

    Weltende

    Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,
    In allen Lüften hallt es wie Geschrei,
    Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei
    Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.
    Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
    An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
    Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
    Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.

    Jakob van Hoddis (d. i. Hans Davidsohn) 1911

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_van_Hoddis

  30. Τραγούδι Nassau-Oranien Says:

    Un dann ston se en d’r Kaffeebud
    un schödden sich dä Kaffee en d’r Kopp.

    (Bläck Fööss)

    Hier zum Hintergrund des Liedes Kaffebud (1978). Vor fünf Jahren berichtete der Express:

    […] Von 1973 bis 1981 war er fast täglich in seiner Kaffeebud. „Der Kaffee hat nur zehn Pfennig gekostet und die resoluten Kaffeemamas haben immer gefragt: mit oder ohne?“ Die Thekendamen kommen auch im Song vor. „Sind wir damit gemeint?“, fragten sie und waren ganz stolz. […]

    [Personenbeschreibung] Hartmut Priess (68), Bass, Gitarre & Mandoline: Gründungsmitglied der Bläck Fööss und „ein Buch mit sieben Siegeln“, wie ihn Ex-Fööss-Frontmann Tommy Engel einmal nannte. Priess liebt es, im Hintergrund zu bleiben. Er ist der Ruhepol der Band. Hartmut setzt sich sehr für die Erhaltung der kölschen Kultur ein, musiziert an Kölner Schulen. „Wir sind Stadtchronisten, in unseren Liedern spiegeln sich 40 Jahre kölscher Geschichte wieder“, sagt Priess.

    aus: Hendrik Pusch (Hartmut Priess erklärt den Kult-Song), in: Express, 14.09.2010

    http://www.express.de/blaeck-foeoess/-kaffeebud–hartmut-priess-erklaert-den-kult-song,4644344,4615130.html

    ::

    Bläck Fööss
    Huusmeister Kaczmarek

    Jo, wenn d’r Aufzoch klemmp un de Mülltonn‘ brennt […] Huusmeister – Siedlungskontrolletti […] Hey Kaczmarek – Manana!

    http://muzikum.eu/de/123-3871-49463/black-fooss/huusmeister-kaczmarek-songtext.html

    ::
    Dieses Lied schließlich fand sich ja bereits im legendären, von der Sippe Hunnen für den VCP Gau Nassau-Oranien (GNO) geschaffenen Liederbuch Τραγούδι

    En Autofaht (Eine Autofahrt)

    Auto jekauf, zweihundert Mark, et wor en ahl Jestell, Brems kapott, Stoßstang fott, et fuhr och nit so schnell […]

    Ne Hammer jefilz, met Öl jespritz, un alles, wat et jitt, mem Füerzüch en de Tank jeleuch, ob noch jenüjend Sprit, zo spät jemerk, zo spät jemerk, genog Benzin, plötzlich lauter Knall. Huh em Boge, fott gefloge, Füer üvverall.

    http://www.koelsch-akademie.de/liederserver/index.php?inc=0&id=1733&lied=&interpret=&texter=&album=&verlag=&kategorie=&seite=&erw=album&erscheinungsjahr=&suchen=suchen

    ::

    Sippe Hunnen. … Bei schönstem Wetter auf der Schildmatt. Pfingsten 2011

    http://www.sippehunnen.de/

    Schildmatt (verlinkt zu Sippe Hunnen)

    Die Schildmatt ist eine ehemalige Alm mit ca. 90.000 m² Wiesenfläche im Wald und ca. 4km vom nächsten Dorf entfernt. Auf dieser Alm stehen vier Häuser. Zwei Häuser sind im Eigentum der französischen Pfadfinder, wovon eins als Bauernhof weiter betrieben wird und das zweite Haus ebenfalls vermietet wird. Der größere Teil der Alm, ca. 60.000 m² und zwei Häuser hat unser Verein anmieten können.

    http://schildmatt.jimdo.com/informationen/die-schildmatt/

    (von möhre am 30.01.2012)

    Singetreffen VCP GNO in der Haifischbar in Lahnstein

    http://schildmatt.jimdo.com/g%C3%A4stebuch/

    https://picasaweb.google.com/111569082120107678808/Haifischbar2712012?authkey=Gv1sRgCMu40O2or-fcsgE&f

    Das Wirtsehepaar Conny und Dirk Theisen betreibt das Bootshaus an der Lahn – die Haifischbar in Lahnstein. Eine rustikale Gaststätte, die auf dem Fluss schwimmt.

    http://www.bootshausanderlahn.de/

    Bootshaus an der Lahn (Haifischbar)

    https://www.facebook.com/BootshausAnDerLahnHaifischbar

  31. Toftåsa myr Says:

    It’s raining round, it’s raining round
    it’s raining round, oh round about
    and I believe I get a Schnief
    I have a Gänsehaut round about

    Mir rinnt´s von Kopf and shoulder
    my feet are cold and colder, colder
    mir rinnt´s von Kopf and shoulder
    oh yes, I am so näss!

    http://www.hallo-eltern.de/forum/answer.asp?fid=41&tid=1318

    Were prima wenn wir hätten some Anti-Friertabletten

    das Lied (Text + Noten) ist im Liederbuch „333 Lieder (Ausgabe Süd)“ vom Klett-Verlag enthalten. Allerdings weiß ich nicht, ob das für die neueren Ausgaben auch gilt, ich habe die 1. Auflage, Copyright 1986, Drucke ab 1994, ISBN 3-12-182100-8. Das Buch ist gelb (die neueren Ausgaben sind rosa).

    http://www.lehrerforen.de/index.php?thread/17310-lied-it-s-raining-round/&s=17a2e9c616646461da56a378403674617c63aa2f

    It´s raining round, oh round about, and I believe, I get a snief, I have a Gänsehaut round about.

    Give me some Grog, some steifen, I feel a Magenkneifen, give me some grog some steifen, oh yes, I am so ness …

    http://www.kwick.de/blondiiiiiiiii/gb/permalink/420270760/55/

  32. Bund Säkularer Pfadfinder (BSP) Says:

    Muslimische Frauen müssten ab Eintritt der Pubertät […] ihren Körper – mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen – mit Kleidung derart bedecken, dass die Konturen und Farbe des Körpers nicht zu sehen seien. Der Kopf gelte dabei als bedeckt, wenn Haare und Hals vollständig bedeckt seien.

    DITIB

    DPSG goes halal: schariakonform Zelten am Pfaffenwäldchen

    Es ist ein Ärgernis, ausgerechnet am Tag der deutschen Einheit! DER SPIEGEL leugnet jedenfalls übergeht die Existenz nicht vielen religiös ausgerichteten Pfadfindergruppen. Zwischen Brownsea Island (1907) und heute etwa BdP oder DPB gibt viele Vereinigungen bzw. Bünde, die weder katholisch noch evangelisch / freikirchlich gebunden sind.

    Mit etwa 40 Millionen Mitgliedern gehören die Pfadfinder zu den größten Jugendbewegungen weltweit. Obwohl es um Erlebnisse in der Natur geht, um Lagerfeuer und Nachtwanderungen, sind die örtlichen Verbände konfessionell. In Deutschland gibt es katholische, evangelische, evangelikale und auch 150 muslimische Pfadfinder.

    Dazu heute bei den Islambeschönigern von Pfadfinder-Treffpunkt. Statt sich von der totalitären Scharia (himmlisch, heilssichernd) und von der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit des Fiqh (menschengemacht, heilssichernd weil der Scharia allein gerecht werdend) zu distanzieren, macht HCW vom VCP Berlin-Brandenburg auf den heutigen SPIEGEL-Artikel von Laura Backes aufmerksam Interreligiöses Pfadfindercamp: „Wo kommen die denn her, aus Muslimistan?“

    HCW
    Gemeinsames deutsch-muslimisches Pfadfinderlager 🙂

    Hier passt vielleicht dies ganz gut hin:

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/christlich-muslimisches-pfadfinderlager-campen-mit-allah-a-1054823.html

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=11629&entries=0#post182529

    Schlimm, was DER SPIEGEL mit der säkularen (d. h. freiheitlichen) Demokratie anstellt. Zum verhindernswerten Aufspalten der Bevölkerung in Muslime und Nichtmuslime leider absolut islam-unkritisch publiziert in Schulspiegel d. h. in der Rubrik zu Bildung und Erziehung.

    Allgemeine Menschenrechte schon ungenügend, doch auch Geographie mangelhaft. Denn wie der Jugendzeltplatz Am Pfaffenwäldchen liegt ganz Rhens am Mittelrhein, am Rhein und nicht an der Mosel.

    Was für ein Mangel an Zivilcourage: gegen den Zwang zum Hidschab sagt niemand etwas, weder Laura Backes noch HCW. 2015 ist kein gutes Jahr für die universellen Menschenrechte und insbesondere die Frauenrechte:

    Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) hat folgende theologische Bewertung ihres Obersten Religionsrates mitgeteilt: Muslimische Frauen müssten ab Eintritt der Pubertät in Gegenwart von Männern, mit denen sie nicht verwandt seien und die zu ehelichen ihnen religionsrechtlich erlaubt sei, ihren Körper – mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen – mit Kleidung derart bedecken, dass die Konturen und Farbe des Körpers nicht zu sehen seien. Der Kopf gelte dabei als bedeckt, wenn Haare und Hals vollständig bedeckt seien. Dies sei ein nach den Hauptquellen der Rechtsfindung im Islam (Koran, Sunna, Gelehrtenkonsens und allgemeiner Übereinkunft der Gemeinden) bestimmtes religiöses Gebot definitiver Qualität. In welcher Weise die vorgeschriebene Bedeckung erfolge, sei allein die Entscheidung der muslimischen Frau. Das Tragen des Kopftuchs diene demnach ausschließlich der Erfüllung eines religiösen Gebots und habe darüber hinaus für die Trägerin weder einen symbolischen Charakter noch diene es der Bekundung nach außen.

    (Bundesverfassungsgericht 2015 zum Lehrerinnenkopftuch)

    https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2015/01/rs20150127_1bvr047110.html

    Nicht die universelle Humanität und menschliche Vernunft, nein, nur der (islamfreundliche) Himmel stelle deutsche Einheit her, so jedenfalls scheint Laura Backes zu, 3. Oktober zu fühlen.

    Abschließend rückt DER SPIEGEL uns Atheisten, Nichtreligiöse oder Säkulare in die Ferne zu den Monotheisten, in eine Ferne, die offensichtlich der Rede gar nicht wert ist, schon gar nicht am Nationalfeiertag. Indirekt wird der Religionskritiker, zumal der Islamkritiker, möglicherweise bereits als Feind des friedlichen Zusammenlebens der deutschen Glaubensnationen festgestellt, mindestens aber als jemand, über den man am Nationalfeiertag kein Wort zu verlieren braucht.

    Die Teppiche sind noch nicht alle wieder zusammengerollt, da haben Johanna und Arne einen Beschluss gefasst: Wenn die Schule wieder anfängt, wollen sie die Muslime aus ihrer Stufe ansprechen, schließlich wissen sie ja jetzt etwas über deren Religion. Wer weiß, vielleicht entdecken sie, dass Christen mehr gemeinsam mit Muslimen haben als mit Menschen, die an keinen Gott glauben.

    Was der DPSG-Bezirksvorsitzende Rhein-Erft (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg) im Matthias Butt und der Deutschlandführer der schariatreuen AISA (Association Internationale Soufie Alawiyya, Cheikh Bentounès) Taoufik Hartit am heutigen 03.10.2015 machen, ist ein Verrat an den vor hundert Jahren global entworfenen pfadfinderischen Werten.

    Die Forderung (Scout Law) von Baden-Powell war und ist es, Freund aller Menschen zu sein – und nicht lediglich Freund aller Monotheisten.

    „Kim,“ The boy scout, was called by the Indians „Little friend of all the world,“ and that is the name that every scout should earn for himself.

    http://www.inquiry.net/ideals/scout_law/chart.htm

    Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD)

    3. Darf das Kind einer Mischehe (er: Muslim, sie: Kath.) katholisch getauft werden?

    Die Kinder einer Mischehe zwischen einem Muslim und einer Jüdin, Christin und Muslima müssen islamisch erzogen werden. Deswegen ist eine katholische Taufe islamisch nicht erlaubt.

    4. Warum darf ein Muslim nur muslimische, christliche oder jüdische Frauen heiraten?

    Ein Muslim kann auch eine Frau jüdischen oder christlichen Glaubens heiraten. Die Bedingung ist immer der Monotheismus.

    5. Warum darf eine muslimische Frau keinen Nicht-Muslim heiraten?

    Der Islam unterstützt nicht die Ehe einer muslimischen Frau mit einem Nicht-Muslim.

    http://islam.de/1641.php

    FAQ – Frageseite
    Häufig gestellte Fragen zu Themen des Islam
    Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD)

    http://islam.de/1640

  33. Cees van der Duin Says:

    „Zudem mussten die Organisatoren über die Regeln im Camp verhandeln. Heraus kam ein Kompromiss: Die ganze Woche wird kein Schweinefleisch serviert, Gummibärchen müssen nach islamischen Regeln hergestellt sein, dürfen also keine Schweinegelatine enthalten.“

    AISA-Scouts und Georgspfadfinder, Schariapflichtige und Unreine essen alle miteinander kein im Islam schließlich absolut verbotenes Schweinefleisch. Jeder also ernährt sich 100 % halal – wo bitte ist denn da der Kompromiss? Halbtags Kopftuchverbot auch für die abgebildete muslimische Gruppenleiterin, das wäre ein Kompromiss! Warum nur sollen die kleinen Pfadfinder nicht wissen dürfen, auch die Unterstufenschüler, Mädchen wie Jungen, welche Haarfarbe ihre nette erwachsene Leiterin hat?

    Wer sich dem irgendwie Respekt verdienenden Scheich Yusuf al-Qaradawi und der irgendwie vielfältig bunten Scharia in den Weg stellt, ist aus der Buntrepublik als der Gemeinschaft der Vielfältigen auszugrenzen. Nichts weniger als diese Täterschaft, Unterwerfung oder Komplizenschaft fordert der Spiegel vom Leser und die DPSG vom Pfadi.

    Das am dritten Oktober vom werdenden Dhimmi zu begehende Bußritual verkrampften Islamschönlächelns hinterlässt peinliche Spuren. Der Artikel nämlich hätte ganz anders heißen sollen – und war offensichtlich um 11:21 Uhr noch mit einem ganz anderen Titel online.

    Nicht etwa:

    Campen mit Allah und Lord Baden-Powell,
    oder:
    Campen mit Allah und Grundgesetz,
    oder:
    Campen mit Allah und Jesus,

    nein, viel praktischer und kompakter! Kein BiPi, keine erwähnte grundgesetzliche Gleichberechtigung von Mann und Frau, kein den – immerhin katholischen – Georgspfadfindern sehr gut anstehendes Jesus oder Maria weilte in Rhens beim Campen, einfach nur:

    Campen mit Allah

    (Christlich-muslimisches Pfadfinderlager: Campen mit Allah)

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    open-speech
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    SPIEGEL ONLINE

    Christlich-muslimisches Pfadfinderlager: Campen mit Allah

    Es gibt katholische und evangelisch Pfadfinder – und solche, die an Allah glauben. Nun haben erstmals muslimische und christliche Pfadfinder gemeinsam gezeltet, eine Woche lang ohne Strom und fließend Wasser. Geschichte einer Annäherung.

    https://open-speech.com/threads/701280-Christlich-muslimisches-Pfadfinderlager-Campen-mit-Allah-SPIEGEL-ONLINE

  34. Noch ein Ex-VCP-GNO'er Says:

    Singspiel – Wenn ich dich brauche

    Dein Lachen scheint mir wie ein Sommertag.
    Doch was ist, wenn ich nicht mehr lachen kann?
    Was tust Du, wenn ich nicht mehr weiter mag?
    Wenn ich Dich brauche – finde ich dich dann?

    siehst du die Vögel in den Süden zieh’n?
    Hörst Du den ruf? Schaust Du sie an?
    wirst du, wie Sie, im Herbst die Kälte flieh’n?
    Wenn ich dich brauche – finde ich Dich dann?

    Dann bin ich müde
    und es scheint, als ob die Bäume zu entfernt
    und die Berge viel zu hoch.
    Wenn ich im Winter schwere Träume hab,
    wenn ich Dich brauche – finde ich Dich dann?

    http://www.claudiakilian.de/singspiel-wenn-ich-dich-brauche

  35. Cees van der Duin Says:

    Schlimm, Baden-Powell kann nicht dazwischenhauen.

    Und aus Sicht der Scouts ist der Totalitarismus der Scharia immer noch kein Problem für die universellen Menschenrechte! Und über den Islam wird also immer noch nicht gesprochen, jedenfalls nichts Schlechtes! Februar 2016, Deutschlands scoutistische selbstverliebte Postmodernisten und sonstige Karrieristen finden sich ein zur vierten …
    _ _ _

    Fachtagung Pfadfinden

    Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Wilfried Breyvogel und Prof. Dr. Helmut Bremer. Veranstalter und verantwortlich für die Durchführung: Pfadfinder Hilfsfond (PHF), das Organisationsteam leitet Martin Lochter.

    http://www.fachtagung-pfadfinden.de/

    Tagungsort und Termin

    4. Fachtagung Pfadfinden
    19. bis 21. Februar
    Jugendgästehaus, Oberwesel am Mittelrhein

    Rheintal-Jugendherberge Oberwesel. Oberhalb des malerischen Rheinstädtchens Oberwesel, direkt neben der Schönburg. Oberwesel liegt im Tal der Loreley, dem schönsten Teil des Rheins zwischen Bingen und Koblenz.

    http://www.fachtagung-pfadfinden.de/index.php?option=com_content&view=article&id=171&Itemid=697

    Schirmherrschaft

    Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Frau Malu Dreyer

    http://www.fachtagung-pfadfinden.de/index.php?option=com_content&view=article&id=175&Itemid=706

    .
    .

    Fachtagung Pfadfinden 2016. Noch freie Plätze.

    Vgl. auch bei Pfadfinder-Treffpunkt den Beitrag von phips

    Noch 29 freie Plätze für die Fachtagung Pfadfinden

    Der Pfadfinder Hilfsfond veranstaltet mit der Universität Duisburg-Essen, dem rdp, den PPÖ, dem DPV, BMPPD und dem VDAPG die 4. Fachtagung Pfadfinden.

    19.-21.02.2016, Oberwesel. Rheinland-Pfalz / Deutschland

    Themen dabei: Sexualisierte Gewalt / Nähe und Distanz / Prävention, Wer engagiert sich in der Pfadfinderei und Jugendverbänden (Diversity / Interkulturelle Öffnung), Spiel / Kreativität / Theater / Kunst.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12515

  36. Cees van der Duin Says:

    Primasenser Musiker 88-jährig verstorben. Der SWR gibt bekannt:

    Liedermacher Heinrich Kröher ist tot

    [Heinrich genannt hein Kröher, * 17. September 1927 in Pirmasens; † 14. Februar 2016 ebenda.]

    Der Liedermacher Heinrich Kröher, der mit seinem Zwillingsbruder als Duo Hein und Oss auftrat, ist tot. Der Pfälzer Künstler starb am Sonntag im Alter von 88 Jahren in seiner Heimatstadt Pirmasens.
    Heinrich Kröher

    Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) würdigte Kröher als „Ikone des politischen Volksgesangs“. Mit seinem Zwillingsbruder habe er zu den Mitbegründern des legendären Waldeck-Festivals gehört.

    Heinrich und Oskar Kröher standen über Jahrzehnte gemeinsam auf der Bühne und sangen zur Gitarre Volkslieder. Ihr Repertoire, mit dem sie seit den 60er Jahren mehr als 15 Langspielplatten und CDs aufnahmen, umfasst Arbeiterlieder, Freiheitslieder der 1848er Revolution, Seemannsmusik, Cowboysongs, Chansons und vieles mehr. […]

    http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/pirmasenser-musiker-88-jaehrig-verstorben-liedermacher-heinrich-kroeher-ist-tot/-/id=1682/did=16956352/nid=1682/175z80w/index.html

    _

    Heinrich Kröher schrieb Kolumnen in der Pirmasenser Zeitung unter dem Pseudonym „Hoyna Tsiyäuna“ („Heiner Zigeuner“) und dokumentierte dabei die Pirmasenser Mundart.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hein_%26_Oss

    _
    _

    Der deutsche Kulturjournalist und frühere Literaturredakteur des Saarländischen Rundfunks, Fred Oberhauser (* 15.07.1923), ist tot. Oberhauser starb am Sonntag im Alter von 92 Jahren. Der St. Ingberter war Träger der Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz. 2013 verlieh ihm die saarländische Landesregierung außerdem die Ehrenprofessur. Bei SR lesen wir von Stefan Miller einen Nachruf für Fred Oberhauser, der letzte Woche gestorben ist.

    http://www.sr.de/sr/home/nachrichten/panorama/fred_oberhauser_nachruf100.html

    Im literaturblatt schreibt Irene Ferchl:

    Fährtenleser, Pfadfinder, Streuner und Voyeur

    http://www.literaturblatt.de/heftarchiv/heftarchiv-2008/52008-inhaltsverzeichnis-der-gedruckten-ausgabe/faehrtenleser-pfadfinder-streuner-und-voyeur-irene-ferchl-portraetiert-fred-oberhauser-und-gibt-einen-ueberblick-ueber-die-unterschiedlichsten-buecher-fuehrer-plaene.html

    _

    VDAPG [Als Pfadfinder lese man dort auch zur letzten Ruhestätte von Maximilian Bayer, dessen Name in Finnland bis heute jedes Schulkind kennt“.]

    Am 18. Januar 2013 wurden der Verleger. Alfred Diwersy und der Kulturpublizist Fred Oberhauser dafür geehrt.

    http://www.vdapg.de/download/die_gilde/jahrgang_2013/gilde1-2013.pdf

  37. Τραγούδι Nassau-Oranien Says:

    Herbstlied – Paul Verlaine – Aviva Semadar אביבה סמדר

    __

    BOTS Was wollen wir trinken 7 Tage lang

    __

    Céline
    Hugues Auffray

    __

    Yuri Vizbor – Milaya moya
    Милая моя солнышко лесное
    Gesungen von Vladimir Vysotsky

    __

    Satmar Wedding 10/17/2012 Rebbas‘ Mitzvah Tanz

    __

    Selichos with Yehuda Green „Hashiveinu“

    __

    le petit ane gris
    hugues aufray

    __

    Лирическая (Марине) Vladimir Vysotsky

    __

    Высоцкий: „Здесь лапы у елей дрожат..“- 2(Лирическая).

    __

    Chto mne gore (Vishe vishe) – Aviva Semadar ЧТО МНЕ ГОРЕ (выше выше) אביבה סמדר וישה וישה

    __

    Pyotr Leshchenko – Tshto mne gore (What’s My Sorrow) 1933

    __

    Zafůkané

    __

    ( Text dazu )

    Větr sněh zanésl z hor do polí,
    já idu přes kopce, přes údolí,
    idu k tvej dědině zatúlanej,
    cestičky sněhem sú zafúkané.

    Zafúkané, zafúkané, […]

    __

    Константин Хабенский – Черные глаза Петр Лещенко

    __

    ‫Satmar Rebbe Dancing Mitzvah Tanz In Israel

    __

    Aviva Semadar אביבה סמדר – kukt di nacht

    __

    Shlomo Carlebach – Live Story of Moshele Gut Shabbos

    __

    רבי שלמה קרליבך – מוצאי שבת נחמו – Rabbi Shlomo Carlebach – Motzei Shabbes Nachmu

    __

    Europa hatte zweimal Krieg,
    der dritte wird der letzte sein.
    Gib bloß nicht auf, gib nicht klein bei,
    das weiche Wasser bricht den Stein

    Die Bombe die kein leben schont
    Maschinen nur und Stahlbeton
    Hat uns zu einem Lied vereint
    Das weiche Wasser bricht den Stein.

    __

    Text dazu

    ___ps://www.youtube.com/watch?v=OzV4j0MLZfk

    __

    Santiano Hugues Aufray

    C’est un fameux trois-mâts, fin comme un oiseau,
    Hisse et ho, Santiano

    […] Tiens bon la barre et tiens bon le vent,
    Hisse et ho, Santiano
    Si Dieu veut, toujours droit devant,
    Nous irons jusqu’à San Francisco

  38. Τραγούδι Says:

    60 Jahre GNO: Wir schreiben Geschichte – Trailer zum Jubiläumslager 2011

    Der VCP Gau Nassau Oranien feiert sein 60-jähriges Bestehen auf dem Himmelfahrtslager. Alle Aktiven, Ehemaligen, Freunde, Eltern und Interessierten sind zu einem Besuchstag am 4. Juni herzlich eingeladen! Für das leibliche Wohl ist gesorgt…

    1951 Gründung des Gau Nassau Oranien
    2017: 66 Jahre Gau Nassau Oranien

    ___
    ___

    [ 30.03.2011 09:00 Uhr ]

    Secularity, Scouting and Sharia

    60 Jahre Pfadfinderarbeit im GNO, 62 Jahre deutsches Grundgesetz

    Vier Pfadfinderlieder zu den Themen Selbstbestimmung und universelle Menschenrechte. Auf dem Jugendzeltplatz Bopparder Kreuzberg feiert der Gau Nassau-Oranien (GNO) im Juni 2011 sein sechzigjähriges Bestehen. Gedanken zur Trennung von Staat und Religion von Edward von Roy, der in den Achtziger Jahren im Stamm Herigar (Meckenheim bei Bonn) aktiv war. Der VCP Meckenheim war damals Teil der evangelischen Pfadfinderarbeit des GNO.

    (Melodie nach) Titel:

    (Sonnig begann es zu tagen) Hatun, die wollte es wagen

    (Bunt sind schon die Wälder) Ach, die Salafisten, wissen Sie

    (Bin auf meinem Weg, schon so lang) Auch dir, Demokrat (Kalifat)

    (Weit in der Champagne im Mittsommerwind) Muslimische Frauen sind

    https://eifelginster.wordpress.com/2011/03/30/223/

    ___

    VCP Gau Nassau Oranien
    10. Juli 2011 ·
    Erklärung zu „Pfadfindertum und Islam“

    Erklärung

    Zu den derzeit im Internet verbreiteten Thesen von Herrn Edward von Roy zum Themenfeld „Pfadfindertum und Islam“, in denen ein Zusammenhang mit dem Gau Nassau Oranien (GNO) im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) hergestellt wird, stellen wir fest:

    1. Herr von Roy ist nicht Mitglied des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder und des Gaues Nassau Oranien. Er ist nicht befugt, für diese zu sprechen.

    2. Die von Herrn von Roy verbreiteten Thesen stellen nicht die Auffassung des Gaues Nassau Oranien oder des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder dar. Sie entsprechen im Gegenteil weder in Form noch im Inhalt der Art, wie sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit gesellschaftlichen Phänomenen auseinandersetzen.

    Boppard, im Juli 2011

    Die Gauführung des Gaues Nassau Oranien

    https://www.facebook.com/pg/VCPGauNassauOranien/notes/?ref=page_internal

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    [ 30.03.2011 09:00 Uhr ]

    Secularity, Scouting and Sharia

    60 Jahre Pfadfinderarbeit im GNO, 62 Jahre deutsches Grundgesetz

    Vier Pfadfinderlieder zu den Themen Selbstbestimmung und universelle Menschenrechte. Auf dem Jugendzeltplatz Bopparder Kreuzberg feiert der Gau Nassau-Oranien (GNO) im Juni 2011 sein sechzigjähriges Bestehen. Gedanken zur Trennung von Staat und Religion von Edward von Roy, der in den Achtziger Jahren im Stamm Herigar (Meckenheim bei Bonn) aktiv war. Der VCP Meckenheim war damals Teil der evangelischen Pfadfinderarbeit des GNO.

    (Melodie nach) Titel:

    (Sonnig begann es zu tagen) Hatun, die wollte es wagen

    (Bunt sind schon die Wälder) Ach, die Salafisten, wissen Sie

    (Bin auf meinem Weg, schon so lang) Auch dir, Demokrat (Kalifat)

    (Weit in der Champagne im Mittsommerwind) Muslimische Frauen sind

    https://eifelginster.wordpress.com/2011/03/30/223/

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    Erklärung

    Zu den derzeit im Internet verbreiteten Thesen von Herrn Edward von Roy zum Themenfeld „Pfadfindertum und Islam“, in denen ein Zusammenhang mit dem Gau Nassau Oranien (GNO) im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) hergestellt wird, stellen wir fest:

    1. Herr von Roy ist nicht Mitglied des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder und des Gaues Nassau Oranien. Er ist nicht befugt, für diese zu sprechen.

    2. Die von Herrn von Roy verbreiteten Thesen stellen nicht die Auffassung des Gaues Nassau Oranien oder des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder dar. Sie entsprechen im Gegenteil weder in Form noch im Inhalt der Art, wie sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit gesellschaftlichen Phänomenen auseinandersetzen.

    Boppard, im Juli 2011

    Die Gauführung des Gaues Nassau Oranien

    60 Jahre GNO: Wir schreiben Geschichte – Trailer zum Jubiläumslager 2011

    http://www.vcp-gau-nassau-oranien.de/pages/erklaerung.php

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    1951 Gründung des Gau Nassau Oranien
    2017: 66 Jahre Gau Nassau Oranien

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    Wasserspiele im Gau Nassau Oranien – GNO

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    Tschaibeschwörung in der Gauoase – GNO

  39. Τραγούδι Says:

    Imprimatur Verlag Rudolf Kring

    Ihr Ansprechpartner für das besondere Buch

    http://imprimatur-verlag.de/uber-uns/vita-rudolf-kring/

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    Publisher: Imprimatur
    ISBN-10: 398073613X
    ISBN-13: 978-3980736138
    Product Dimensions: 21.6 x 1.3 x 23.7 cm

    http://rpb.lbz-rlp.de/cgi-bin/wwwalleg/regsrch.pl?db=rpb&recnums=0635334

    https://www.amazon.de/Pfadfindergeschichte-Einblicke-Ausschnitte-Jahren-Oranien/dp/398073613X

    Pfadfindergeschichte(n)

    ( Hg.: Verband Christlicher Pfadfinder, Gau Nassau Oranien )

    Einblicke und Ausschnitte aus 50 Jahren Gau Nassau Oranien im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Deutschland (VCP)

    Eine Chronik der Pfadfinder im Gau Nassau Oranien zu schreiben, war unser Ziel. Länger haben wir über den Begriff debattiert. Argumente für eine Chronik waren das 50-jährige Bestehen und der daraus resultierende Rückblick auf die Geschehnisse der Vergangenheit. Argumente dagegen waren, dass wir keine vollständige chronologische Darstellung erarbeiten konnten, da Lücken aufgrund fehlender Informationen und Dokumente nicht zu füllen waren. Ein weiterer wesentlicher Punkt war, dass die Beiträge der Autoren eher eine persönliche Sichtweise der Ereignisse wiederspiegelten und die somit erwartete Objektivität einer Chronik nicht immer gewährleistet werden konnte.

    Wenn dies auch nicht unser ursprüngliches Ziel war, so kamen wir nach dem Lesen der Beiträge doch zu dem Schluss, dass diese Art der Darstellung unserem Empfinden über die Vergangenheit näher kam als die schlichte Darstellung von Ereignissen und Personen. Diese persönlichen Beiträge, so subjektiv sie auch sein mögen, spiegeln nicht nur die gesellschaftlichen Ereignisse sondern auch ihre Auswirkungen auf die Jugendarbeit der Pfadfinder im Gau Nassau Oranien wider und rechtfertigen somit doch den Namen Chronik. Eine Chronik, die ein Stück gemeinsames Erleben im Wandel der Zeit erzählt, die über Jahrzehnte ein Stück der Pfadfinderarbeit beschreibt und ein Bild davon, wie sinnvoll und fruchtbar diese Form von Jugendarbeit sein kann.

    Buchdetails
    Herausgeber: Gau Nassau Oranien (GNO)
    Redaktion: Arbeitskreis Historie
    Format: 21,0 x 23,0 cm
    Einband: Hardcover

    ISBN: 978-3-9807361-3-X

    Text: Hans-Peter von Kirchbach und viele andere mehr
    Fotos:
    Zeichnungen: Edward von Roy und andere
    Seitenzahl: 96
    Verlag: Imprimatur; Auflage: 1 (1. Juni 2003)
    Erscheinungsjahr: 2003
    Auflage: 2000

    http://imprimatur-verlag.de/pfadfindergeschichten/

    Pfadfindergeschichte(n) : Einblicke und Ausschnitte aus 50 Jahren Gau Naussau Oranien / Hrsg.: Gau Nassau Oranien im Verband Christlicher. 2003[+RN]635334[-RN][36s]

    http://rpb.lbz-rlp.de/cgi-bin/wwwalleg/nota_e.pl?db=rpb&index=10&zeilen=1&s1=SN72505

    Umfang/Format: 96 Seiten, Illustrationen, 24 cm

    https://buch.archinform.net/isbn/3-9807361-3-X.htm

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    Pfadfindergeschichte(n)
    Einblicke und Ausschnitte aus 50 Jahren Gau Nassau Oranien im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Deutschland (VCP)

    Ausstattung / Bilder: Zahlreiche, teils farbige Abbildungen, Fotos, Dokumente und Kartenskizzen
    Text: Hans-Peter von Kirchbach u. v. a. m.
    Fotos:
    Zeichnungen: Edward von Roy u. a.
    Deutsch
    Abmessung: 237mm x 216mm x 13mm
    Gewicht: 478g
    Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
    Verlag: Imprimatur; Auflage: 1 (1. Juni 2003)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 398073613X
    ISBN-13: 978-3980736138

    https://www.amazon.de/s/?tag=bandfindr-autoren-21&field-keywords=9783980736138

  40. Bubberd (Boppard) Says:


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    Walderlebnispfad

    Start und Ziel des 2,9 km langen Rundweges ist der Jugendzeltplatz/Walderlebniszentrum auf dem Kreuzberg. (Den Jugendzeltplatz erreicht man zu Fuß von der Stadtmitte aus über den traditionellen Stationenweg (Kreuzweg), der an der Straßenspinne „Wasemstraße – Antoniusstraße – Säuerling“ beginnt. Steil bergauf führt der Anmarsch über die Antoniusstraße, vorbei an den Bopparder Schulen hinauf bis zur Kapelle auf dem Kreuzberg. Unterwegs präsentieren sich die über 150 Jahre alten Andachtsmale des christlichen Kreuzweges. Nach ca. 500 Metern geteerten Weges hat man den Jugendzeltplatz erreicht.) Die Wanderung verläuft ab hier mit ca. 100 m Höhenunterschied auf dem leicht alpinen Serpentinenpfad durch das verwunschene Josefinental abwärts Richtung Bruder-Michels-Tal. Von hier führt der Weg über die ehemalige Eremitage Bruder-Michelsklause, die Schutzhütte Konsulsruhe und den Pony- und Erlebnishof Grapenhof zurück zum Jugendzeltplatz. Der mit 12 Stationen angereicherte Walderlebnispfad soll auf emotionaler Basis durch Ansprechen aller Sinne dem Erholungssuchenden eine Begegnung mit der Natur und Umwelt ermöglichen.

    Rundwanderweg: Waldlehrpfad Kreuzberg
    Beginn: Boppard, Jugendzeltplatz/Kreuzberg
    Wegelängee: 2,9 km
    Anforderung: leicht
    Dauer: 1 Stunde
    Höhenmeter: 105 m

    https://www.boppard-tourismus.de/index.php?article_id=73&clang=0

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    Landeszeitschrift des VCP Rheinland-Pfalz/Saar
    Ausgabe 02/ 11
    SPLITTER 81
    SPLITTER 82

    „Wir schreiben Geschichte“ – 60 Jahre Gau Nassau Oranien!

    Unter diesem Motto stand das Himmelfahrtslager des GNO (…) Auf dem Jugendzeltplatz in Boppard (…)

    Ehemalige, Eltern, Freunde und Interessierte (ach ja – und Gönner!) waren eingeladen, sich selbst ein Bild von der aktuellen Pfadfinderarbeit im GNO zu machen.

    http://vcp-rps.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/03/VCP_RPS_SPLITTER_2082.pdf

    So wie ich wandre

    1. Der Kopf wird frei, macht der Vorfreude Raum
    im Bauch die Lust auf Nächte im Heu

    Was, wenn es dieses Mal wäre kein Traum?

    Ganz fix die Schuhe geschnürt, auf, hinaus aus dem Zug,
    neues Land dehnt sich unter meinem Fuß
    Bald stampft und dröhnt in der Ferne es nur,
    was hatt´ich mich doch d´ran gewöhnt?
    An meiner Seite der Freund, an der Schulter die Last
    der notwendigen Zivilisation
    Die alten Gemäuer werden heimisch mir
    ganz weit unten plätschert der Strom.

    2. Den Horizont kannt ich schon, dacht ich mir,
    dies neue Land kennt andere hier,

    Hoch auf die Kämme und runter zum Pier!

    So wie ich wand´re fern ab von jenen Pfaden
    die schritten manche hin und her,
    fühl´ ich mich so frei, wird mein Herz so weit,
    ist´s auch steinig und manchesmal schwer!
    Da wo ich ruhe lieg ich besser als zu hause,
    ich lausche spät der Nachtvögel Ruf
    in die Lungen zieh, statt des Vielmenschenmuffs,
    ich der Wälder würzigen Duft!

    3. Von deinem Nebenmann erfährst,
    was keiner je geahnt in der Rund.

    Hier gehört´s hin, nur du teilst´s mit dem Wind.

    Endlich probieren was endlos lange wir geübt
    und sei wieder, wieder nur im Geist.
    Die Tage kennen keine Stunden mehr,
    Minuten, Sekunden – was heißt´s?
    Die Flammen lodern, das Bild hüpft von Mund zu Mund,
    ein Lächeln durchhuscht das Minenspiel,
    klingt ein Lied dabei schwebst du auf der Melodie im Feuerwind.

    Götz 2010

    _ttp://www.vcp-gau-nassau-oranien.de/pages/wir-schreiben-geschichte—60-jahre-gno/das-lagerlied.php

    so wie ich wandre – lagerlied zum hifala 2011 des gno

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    „Back to the roots….“
    – zurück zu den Wurzeln!

    Ganz in diesem Zeichen stand das Himmelfahrts-Lager des GNO zum 60-jährigen Jubiläum.

    _ttp://www.vcp-gau-nassau-oranien.de/pages/wir-schreiben-geschichte—60-jahre-gno/das-jubilaeums-zeltlager.php

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    Dau am Rhein – mer schwätze Platt

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  41. Cees van der Duin Says:

    Ulrike Pilarczyk

    Gemeinschaft in Bildern
    Jüdische Jugendbewegung und zionistische Erziehungspraxis in Deutschland und Palästina/Israel

    Unter Mitwirkung von Ulrike Mietzner, Juliane Jacobi und Ilka von Cossart

    Reihe: Hamburger Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden (für die Stiftung Institut für die Geschichte der deutschen Juden hg. von Stefanie Schüler-Springorum und Andreas Brämer); Bd. 35

    http://www.wallstein-verlag.de/9783835304390-ulrike-pilarczyk-gemeinschaft-in-bildern.html

    Ulrike Pilarczyk:

    Gemeinschaft in Bildern. Jüdische Jugendbewegung und zionistische Erziehungspraxis in Deutschland und Palästina / Israel

    http://igdj-hh.de/files/IGDJ/pdf/hamburger-beitraege/ulrike-pilarczyk_gemeinschaft-in-bildern.pdf

    Hier der Beleg, dass das ganz offiziell und legal ist …

    http://igdj-hh.de/publikationen-digital.html

    … dort auch weitere ganz interessante Titel aus der Reihe, kostenfrei als pdf

    Institut für die Geschichte der deutschen Juden
    Hamburg

    http://igdj-hh.de/publikationen-digital.html

  42. Greystone (Graustein) Says:

    שָלוֹם עֲלֵיכֶם מַלְאֲכֵי הַשָׁלוֹם מַלְאֲכֵי הַשָרֵת מַלְאֲכֵי עֶלְיוֹן
    ( Shalom aleykhem malakhey ha-shalom,
    malakhey ha-sharet malakhey elyon )

    ::

    ::

    ::

    ::

    B. Singing „Shalom Aleichem“ to Welcome the Shabbat „Angels“

    There is a beautiful Jewish custom to welcome angels of peace to our Shabbat table, ask them to bless us, and then ask them to go in peace.

    The words in Hebrew are:

    שָלוֹם עֲלֵיכֶם מַלְאֲכֵי הַשָׁלוֹם מַלְאֲכֵי הַשָרֵת מַלְאֲכֵי עֶלְיוֹן
    מִמֶלֶךְ מַלְכֵי הַמְלָכִים הַקָדוֹשׁ בָּרוּךְ הוּא

    בּוֹאֲכֶם לְשָׁלוֹם מַלְאֲכֵי הַשָׁלוֹם מַלְאֲכֵי הַשָרֵת מַלְאֲכֵי עֶלְיוֹן
    מִמֶלֶךְ מַלְכֵי הַמְלָכִים הַקָדוֹשׁ בָּרוּךְ הוּא

    בָּרְכוּנִי לְשָלוֹם מַלְאֲכֵי הַשָׁלוֹם מַלְאֲכֵי הַשָרֵת מַלְאֲכֵי עֶלְיוֹן
    מִמֶלֶךְ מַלְכֵי הַמְלָכִים הַקָדוֹשׁ בָּרוּךְ הוּא

    צֵאתְכֶם לְשָלוֹם מַלְאֲכֵי הַשָׁלוֹם מַלְאֲכֵי הַשָרֵת מַלְאֲכֵי עֶלְיוֹן
    מִמֶלֶךְ מַלְכֵי הַמְלָכִים הַקָדוֹשׁ בָּרוּךְ הוּא

    Transliteration:

    Shalom alechem malachei ha-shalom, malachei ha-sharet malachei elyon,
    mi-melech malche ha-melachim Ha-Kadosh Baruch Hu.

    Bo’achem le-shalom malachei ha-shalom, malachei ha-sharet malachei elyon,
    mi- melech malche ha-melachim Ha-Kadosh Baruch Hu.

    Barchuni le-shalom malachei ha-shalom, malachei ha-sharet malachei elyon,
    mi- melech malche ha-melachim Ha-Kadosh Baruch Hu.

    Tzet’chem le-shalom malachei ha-shalom, malachei ha-sharet malachei elyon,
    mi- melech malche ha-melachim Ha-Kadosh Baruch Hu.

    Translation in English:

    Peace upon you, ministering angels, messengers of the Most High,
    of the Supreme King of Kings, the Holy One, blessed be He.

    Come in peace, messengers of peace, messengers of the Most High,
    of the Supreme King of Kings, the Holy One, blessed be He.

    Bless me with peace, messengers of peace, messengers of the Most High,
    of the Supreme King of Kings, the Holy One, blessed be He.

    May your departure be in peace, messengers of peace, messengers of the Most High,
    of the Supreme King of Kings, the Holy One, blessed be He.

    https://www.bringbackshabbat.org/shawhat/

    ::

    ::

  43. Rheinsilber Says:

    __
    __

  44. Adriaan Broekhuizen Says:

    11 MAY 2017 – SALT LAKE CITY

    Questions and Answers about Changes to the Young Men Program

    Beginning in 2018, the Church will no longer participate in BSA Varsity and Venturing programs)

    The Church of Jesus Christ of Latter-day Saints on May 11, 2017, announced significant changes to the activity program for young men ages 14–18. […]

    _______

    What exactly is changing?

    Beginning January 1, 2018, young men from The Church of Jesus Christ of Latter-day Saints will no longer participate in the Varsity and Venturing programs offered by the Boy Scouts of America.

    Instead, Young Men activities will focus on spiritual, social, physical and intellectual goals outlined by the Church. These activities are designed to be fun and meaningful and provide opportunities for personal growth and development.

    Why is this change occurring?

    In most congregations in the United States and Canada, young men ages 14–18 are not being served well by the Varsity or Venturing programs, which have historically been difficult to implement within the Church. This change will allow youth and leaders to implement a simplified program that meets local needs while providing activities that balance spiritual, social, physical and intellectual development goals for young men.

    Does this mean the Church is completely separating from the BSA?

    The Church continues to look for ways to meet the spiritual, physical, emotional and intellectual needs of young men around the world. The current decision is consistent with those efforts. The Church will continue to use the Cub Scout and Boy Scout programs for boys and young men ages 8 through 13.

    […]

    http://www.mormonnewsroom.org/article/questions-answers-changes-young-men-program

  45. Clifford Reynolds Says:

    .
    .

    Πέτρος Πανδής
    Petros Pandis

    Μαλλιά Σγουρά
    Malliá Sgourá
    Curly Hair
    « Cheveux bouclés »
    Lockige Haare
    .

    der Theodorakis-Sänger Petros Pandis

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13517855.html

    Petros Pandis – Chants De La Résistance Grecque
    Petros Pandis – Songs of the greek resistance (vinyl rip, 1974)

    Μαλλιά Σγουρά – Πέτρος Πανδής
    Malliá Sgourá (Curly Hair)
    .

    .

    אויפֿן פּריפּעטשיק
    Oyfn pripetshik

    Mark Warshawsky

    Oyfn pripetshik brent a fayerl,
    Un in shtub iz heys,
    Un der rebe lernt kleyne kinderlekh,
    Dem alef-beys.

    ( source: Yidlid )

    http://rama01.free.fr/yidlid/chansons/oyfnpripetshik.htm

    .

    »Zog nit keynmol az Du geyst dem letsten weg…«
    Jiddische Partisanenlieder · Eine Broschüre gegen das Vergessen

    Zog nit keynmol az du geyst dem letstn weg
    Khotsh himlen blayene farshteln bloye teg […]

    http://docplayer.org/46639954-Zog-nit-keynmol-az-du-geyst-dem-letsten-weg.html

    ( bei, u. vllt. auch von: prinzessin paula )

    http://prinzessinpaula.blogsport.de/images/BroschureDritteAuflage.pdf

    .

    שמריהו קצ’רגינסקי

    Shmerke Kaczerginski

    28. Oktober 1908, Vilnius – 23. April 1954, Mendoza (Argentinien)

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Shmerke_Kaczerginski

    .

    Yid, du partizaner

    Fun di getos tsife vent, in di velder fraye
    Anshtot keytn af di hent, ’kh halt a biks a nayer
    Af di oyfgabes mayn fraynt, kusht mikh haldz un aktsl
    Mitn biks bin ikh fun haynt, fest tsunoyfgevaksn

    Veynik zenen mir in tsol, drayster vi milyonen
    Raysen mir af barg un tol, brikn ershalonen
    Dem fashist fartsitert vert, veyst nit vu fun vanen
    Shturmen yidn fun unter der erd, yidn partizanen

    S’vot nekome hot a zin, ven mit blut farshraybst im
    Far dem heylikn bagin, firn mir di shtraytn
    Neyn, mir veln nit keynmol zayn, di letste mohikaner
    S’brengt der nakht di zunenshayn, der yid, der partizaner

    – Shmerke Kaczerginski –

    .

    ( Inhalt, Deutsch, nicht singbar )

    Heraus aus den Gefängnismauern des Ghettos, hinein in die freien Wälder,
    keine Ketten an den Handgelenken, sonder in der Hand ein neues Gewehr.
    Auf Posten küsst es, mein Freund, mich auf Hals und Schulter.
    Untrennbar bin ich ab jetzt mit meinem Gewehr verbunden.

    Gewiss, an Zahl sind wir wenige, doch zählen wir viel für Millionen,
    in Berg und Tal lassen wir Brücken und Brigaden explodieren.
    Der Faschist wird zittern, denn er weiß nicht woher all diese
    Juden, diese Partisanen aus der Erde stürmen.

    Das Wort Rache ergibt erst einen Sinn, wenn du es mit Blut schreibst.
    Noch vor der heiligen Dämmerung führen und beenden wir den Kampf.
    Nein, niemals wollen wir die letzten Mohikaner sein,
    Die Juden, die Partisanen bringen der Nacht das Sonnenlicht.

    .

    .
    .

    Shtil di nakht iz oysgeshternt

    The song celebrates Vitka Kempner, a Jewish partisan, and her successful attack, an act of sabotage, on a German train in the Vilnius sector. It was the first attack by the Fareynikte Partizaner Organizatsye (FPO), organization of Jewish partisans from the Vilna Ghetto. Kepner and Itzik Matskevich threw a hand grenade at the convoy damaging it. […] nagan (Russian term referring to Nagant M1895), pistoyl (German term) – to denote an automatic pistol.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Shtil,_di_nakht_iz_oysgeshternt

    .

    Shtil, di nakht iz oysgeshternt
    und der frost hot shtark gebrent,
    tsi gedenkstu vi ikh hob dikh gelernt
    haltn a shpayer in di hent.

    A moyd, a peltsl un a beret,
    un halt in hant fest a nagan,
    a moyd mit sametenem ponim
    hit op dem soynes karawan.

    Getsilt, geschosn un getrofn
    hot ir kleyninker pistoyl,
    an oyto a fulinkn mit wofn,
    farhaltn hot zi mit ayn koyl.

    Fartog fun wald aroysgekrokhn,
    mit shney-girlandn oyf di hor,
    gemutikt fun kleyninkn nitsokhn,
    far undzer nayem frayen dor.

    ( Text )

    http://rama01.free.fr/yidlid/chansons/shtildinakht.htm#chan

    ( source: Yad Vashem )

    http://www.yadvashem.org/yv/en/exhibitions/music/images/notes/vilna_partisans_partizaner_lid.pdf

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    Kako što e taja ćaša polna so vino

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    Ой да ты, калинушка
    Oy da, ty kalinushka
    Oh you, my snowball tree
    Oh, du Schneeballstrauch

    .

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    Ah que nos pères étaient heureux

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