201. Ein Lied für den Integrationsrat

Liederliche Satire, dem absichtlich oder versehentlich ganz im Sinne der Scharia segregierend tätigen Integrationsrat der Stadt Mönchengladbach gewidmet („Nachdem jedoch Peter-Johann Steier (Liste Yüksel) auch seine persönliche Meinung gegen die Salafisten in Eicken äußerte, wurde die Sitzung unterbrochen. Anschließend verlas Vorsitzende Gülistan Yüksel …“). Gesungen auf die Melodie »Bunt sind schon die Wälder« (Worte: Johann Gaudenz von Salis-Seewis 1782), die Johann Friedrich Reichardt 1799 erfand. Die Herkunft des Textes ist unbekannt, Volkslied vom Niederrhein.

Herrschaftszeiten,

der Scheich kommt!

Ach, die Salafisten,

wissen Sie, wir müssten

toleranter sein.

Diese jungen Frommen

wollen zu uns kommen,

beten, keusch und rein.

Viele Frauen im Schleier

sind euch nicht geheuer?

Man gewöhnt sich daran!

Burkas machen glücklich,

ehrbar und sind schicklich,

Mädchen, zieh eine an!

O welch frohe Kunde,

die Scheich Ciftci zur Stunde

ausgerufen hat:

Gott gibt Menschenrechte!

Allahs frohe Knechte

strömen in die Stadt.

Lauschet den geehrten

Führern und Gelehrten:

Gott bringt Information.

Fatma und Maria

brauchen die Scharia,

für ihre Integration.

Menschenrecht im Plural,

Abdurrahim Vural

spürt die neue Zeit.

Polygames Leben

ist sehr zu erstreben.

Allahkratie macht sich breit.

Den Islam zu stören,

Grundgesetze beschwören,

das ist nicht gemeint.

Burka tolerieren,

Ehen arrangieren:

sei kein Fremdenfeind!

Volkslied vom Niederrhein, Melodie: »Bunt sind schon die Wälder«

Gitarre:

D D A D

h h G D.

e D EA +A

D D G G

e e A A

D A D D

***

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2 Antworten to “201. Ein Lied für den Integrationsrat”

  1. Thilo Says:

    „Bürger für Mönchengladbach“ künftig mit oder ohne „Interessengemeinschaft gegen Salafisten“?

    Mittlerweile droht Zwist innerhalb des (aus der nach wie vor bestehenden, informell gebliebenen Bürgerinitiative Eicken entstandenen) Vereins „Bürger für Mönchengladbach e. V. i. Gr.“, als deren prominenteste Figur der Jurist und Theologe Wildfried Schultz gilt.

    Aufgrund inhaltlicher, methodischer und persönlicher Differenzen hat sich seit ein paar Tagen die von Peter Brockers (Pressesprecher) geführte …

    „Interessengemeinschaft gegen Salafisten“

    http://interessengemeinschaftgegensalafisten.blogspot.com/

    … herausgebildet. Noch ist anscheinend nicht klar, ob diese „Interessengemeinschaft gegen Salafisten“ in den kommenden Monaten ein Arbeitskreis innerhalb der „Bürger für Mönchengladbach“ bleiben will oder darf, oder aber einen zweiten Verein gegen die Ansiedlung der ISLAMSCHULE darstellt. Brockers ist zur Zeit Vorstandsmitglied der Bürger für Mönchengladbach.

    Die salafistischen Kalifatsfreunde (um die es ja eigentlich geht) werden ein wenig schmunzeln angesichts des vereinsinternen ‚Glaubenskriegs‘, aber Zerwürfnisse sind etwas sehr Menschliches.

    Wilfried Schultz, um eine gewisse Monopolisierung des Islamdeutens und Islamerklärens über seine eigene Person bemüht, hält die Abspaltung, er sagt „Trittbrettfahrer“, für überflüssig und sogar für schädlich.

    Diese geben sich verschnupft: „Wir sind keine Trittbrettfahrer…, wir wollen, dass das Problem der Salafisten optimal im Sinne der Bürger gelöst wird“.

    Näheres weiß die Rheinische Post:

    Salafisten: Zoff in Bürgerinitiative Eicken

    http://www.rp-online.de/niederrheinsued/moenchengladbach/nachrichten/Salafisten-Zoff-in-BuergerinitiativeEicken_aid_924555.html

  2. Carcinòl Says:

    „Ich weiß nicht, ob du spürst, dass irgendwas nicht stimmt“

    __

    Ich weiß nicht, ob du spürst, dass irgendwas nicht stimmt,
    und dass das Gerede uns die Angst nicht mehr nimmt.
    Wir leben Tag für Tag im gleichen alten Trott,
    wir schließen uns’re Augen und vertrauen auf Gott.
    Wenn einer auf den Knopf drückt, dann ist es schon zu spät,
    dann ist das die Sekunde, in der die Welt vergeht.

    R.: Ja, ich kann nicht mehr schweigen, so hört mich doch an:
    ich seh‘ die Welt sich neigen vor Sonnenuntergang.

    Die Menschen sind so klug, sie fliegen schon zum Mond,
    doch wissen sie nicht, wer neben ihnen wohnt.
    Sie reden von der Freiheit und meinen Hass und Krieg,
    sie reden nur von Frieden und meinen ihren Sieg.
    Von all den großen Worten versteh‘ ich nicht sehr viel,
    von all den hohlen Phrasen zeigt keine uns ein Ziel.
    R.:

    Ich denke an Ungarn, an die Mauer in Berlin,
    ich denke an Saigon und ich sehe keinen Sinn.
    Wer Hass sät erntet Tränen, Alabama, Tennessee,
    die Menschen brauchen Gleichheit, darum kämpft für sie.
    Ich habe keinen Mut mehr, wer weiß, wohin es treibt,
    ich weiß nur, daß nur wenig, nur wenig Zeit uns bleibt.
    R.:

    ___

    (Friedenslied im typisch protestkulturellen/alternativkulturellen Stil der Siebziger Jahre, Mitte der Achtziger beispielsweise in der evangelischen Pfadfinder-Jugendarbeit im Raum Koblenz (Rheinland-Pfalz) noch gut bekannt. Doch auch die „Kinderfreunde Anton Afritsch“ (vgl. Kinderdorf am Steinberg, Österreich) hatten es vor einem halben Jahrzehnt noch dokumentiert.

    Anton Afritsch (* 8. Dezember 1873 in Klagenfurt; † 7. Juli 1924 in Graz) war ein österreichischer Journalist und Politiker. Er war der Initiator der Kinderfreunde-Bewegung.

    Nachdem sich den Spielen und Ausflügen, die er mit den eigenen Kindern unternahm, immer mehr Kinder von der Straße angeschlossen hatten, erkannte Afritsch den Mangel an Zuwendung und Fördermöglichkeiten, unter dem die Kinder der meisten Arbeiter litten, und gründete 1908 den offiziell unpolitischen Grazer „Arbeiterverein Kinderfreunde“. Bei seinem Bemühen um das Wohlergehen von Kindern und geistige Freiheit hatte der Humanist Afritsch, entgegen dem Zeitgeist, keine Berührungsängste gegenüber dem bürgerlichen Lager. Er selbst war sehr bemüht, die Aktion von Parteiinteressen freizuhalten, also weder sozialistisches Liedgut gegenüber Volksliedern oder sozialistische gegenüber anderen Kinderbüchern zu bevorzugen, noch mit den Kindern an Maiaufmärschen teilzunehmen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Afritsch_(Journalist)

    ___

    „Ich weiß nicht, ob du spürst, dass irgendwas nicht stimmt“. Uns vermittelt in den damaligen Pfadfinder-Jugendgruppen des VCP GNO | Gau Nassau-Oranien – übliche Weiter-und-weiter-Vermitteln von Liedertexten nach dem Hörensagen sowie das sukzessive Gemisch aus (schlechter) Nasskopie und Handabschreiben mag den Text in einigen Worten verändert haben.

    Ob jemand die Herkunft des Texts noch kennt? Der Klang („sound“) wirkt auf mich sehr nordamerikanisch – vielleicht ist er ja übersetzt aus einer älteren englischen Fassung?

    שלום shalom

    Carcinòl

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