080. Fahd-Schule Bonn

080

المملكة العربية السعودية

al-mamlaka al-‘arabiyya as-sa‘ūdiyya

Königreich Saudi-Arabien.

Menschenrechtsfreie Zone,

schulgründerisch aktiv.

König Fahd

kann Pädagogik.

Islampädagogik

Jacques Auvergne

15. August 2008

Im Bonner Süden, etwas außerhalb der Innenstadt von Bad Godesberg im Ortsteil Lannesdorf mag das Auge des zufällig vorbei kommenden Reisenden ob eines orientalisch anmutenden Palastes erstaunen. Mit einem raffinierten Zinnenkranz auf einer Hauswand wie ein Schloss und einem zierlichen goldbehelmten Türmchen wie eine Moschee hebt sich die Architektonik des Gebäudes sehr von derjenigen der umliegenden, eher einfachen Mietquartiere oder des benachbarten, wenig prosperierenden Gewerbeparks ab. Da strahlt es also, das steingewordene Wunder aus 1001 Nacht. König-Fahad-Akademie steht auf dem Schild. 14 Millionen Euro soll die vom saudischen Staat gebaute Bildungseinrichtung gekostet haben. Eine Schule soll es sein, viele arabische Familien zogen um 2000 in die Nachbarstraßen, um ihre Kinder auf diese Schule zu schicken. Im Herbst 2003 waren sechzig Lehrer angestellt, Schwerpunkt des Unterrichts ist das Fach Religion.

Johannes Rau, Klaus Kinkel und Bärbel Dieckmann standen bei der Eröffnung des Hauses im Jahre 1995 mit dem saudischen Prinzen (ab 1. August 1995 König) Abd el-Aziz ben Fahd in der ersten Reihe. Die säkulare Republik vertrat also ein Ministerpräsident (später Bundespräsident; beruflich zuerst Verlagskaufmann und Verlagsdirektor; zeitweise Vorsitzender der Jungsozialisten; lebenslang hörbar bekennender Christ), ein Außenminister (ehemals Justizminister; gleichzeitig amtierender Bundesvorsitzender der FDP), eine Oberbürgermeisterin (vormals als Pädagogin Oberstudiendirektorin).

Der Saudische Staat als „Hüter der heiligen Stätten“ hat die rituell ewige Scharia zur verfassungsrechtlichen Grundlage, in der Frauen und Nichtmuslime für immer rechtlich abgewertet bleiben werden und Apostasie (aus dem Islam in eine andere Religion) als todeswürdiges Verbrechen gilt. Solch ein königlicher „Gesetzeshüter“ darf seit 1995 am Rhein Pädagogik betreiben, denn das Curriculum sollte ein saudi-arabisches sein.

Kritischen Bürgern ist das Haus denn auch seit vielen Jahren aus Dutzenden von Titelzeilen überregionaler Zeitungen bekannt geworden. Das Fernsehmagazin Panorama (NDR bei ARD) deckte der Öffentlichkeit durch einen heimlichen filmischen Mitschnitt dabei den wohl brisantesten Skandal auf, die Verwicklung in die internationale Islamistenszene, was 2003 um ein Haar und auf Betreiben der örtlichen Bezirksregierung zur Schließung der Akademie geführt hätte. Nur unter Auflagen wurde nach „Verhandlungen“ zwischen dem damaligen Regierungspräsidenten Jürgen Roters und der Botschaft von Saudi-Arabien der weitere Betrieb der Schule gestattet. Einer Schule, die eben nicht der deutschen Schulaufsicht unterliegt. Der dortige Imam lehrte am 26. September 2003 auf dem rheinischen König-Fahd-Schulgelände:

„Ihr müsst Euren Kindern das Speerwerfen (…) beibringen, damit sie (…) stark werden – um dann bereit zu sein für den Dschihad!“

Das Bonner Haus ist dabei wohl nur die sprichwörtliche Spitze eines Eisbergs, ein Beispiel, das sehr doppelsinnig an vielen Orten weltweit ‘Schule macht‘, international heißt das Konzept “The King Fahad Academy“ und findet sich in Rom wie in London, in Bonn wie in Moskau und in Sierra Leone ebenso wie in den USA. Im herbstlichen Bonn-Bad Godesberg des Jahres 2003 verkündete der erwähnte Islamgelehrte:

„Die Muslime müssen sich selbst und alle anderen Menschen dem Willen Allahs unterwerfen.“

Der in flagranti gefilmte Prediger wurde, nachdem sich die Rheinländer aufgeregt hatten, vom einsichtig nickenden Schulträger entlassen, man tat also auf beiden Seiten empört. Kongenial, diese Saudis, an ihren nichtslamischen Untergrund anpassungsfähig wie ein Chamäleon: Die barbarischen Europäer sind verstört und empört, also spielt man als königlich saudi-arabische Schulleitung ein wenig Betroffenheit und Verständnis, nickt mitfühlend und entlässt den irgendwie allzu temperamentvollen Prediger. Und stellt einen anderen ein. Und sorgt vor allen Dingen dafür, dass diese lästigen Kameras draußen bleiben. Für uns Gutmenschen ist das säkularisierte Seelenheil und Über-Ich gewahrt, indem die Dogmen der Multikulturalität, der extremen Fremdenfreundlichkeit und der ‘diversity‘ gewährleistet sind: So hat niemand sein „Gesicht verloren“ und haben die deutsch-saudischen Beziehungen keinen Schaden genommen. Die liefern uns schließlich unser Erdöl, von dem wir wirtschaftlich abhängig sind.

Unser tägliches Öl gib uns heute. Das genau stand auf dem Spiel, wie Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes dem Regierungspräsidenten Roters gegenüber durchblicken ließen. Der dann auch am 10. März 2005 verkündigen ließ, von der Bonner Fahd-Akademie gehe „keine Gefahr mehr aus“. Roters sprach von „möglichen extremistischen Gefahrenherden im Umfeld der Akademie“, die Schulbücher erwähnte er mit keiner Silbe.

Etwa seit Frühling 2003 sollen islamische Extremisten mit Kontakten zu al‑Qaida unter den eher konservativen Familienoberhäuptern sein, die sich ab etwa 1999 mit Frau(en) und Kindern rund um die Schule angesiedelt haben. Tief Verschleierte traten in der Zeit des Regierungsumzuges (nach Berlin, wo flugs eine Außenstelle der Fahd-Akademie gegründet wurde) im Bonner Süden in großer Zahl auf. Eine Anwohnerin fühlte verunsichert über die vielen, auf sie unheimlich wirkenden vor dem Gebäude stehenden Männer („mit diesen schrecklichen langen Bärten“) und fuhr nur noch mit dem Fahrrad um nicht zu Fuß durch das Spalier der salafistischen Langbärte gehen zu müssen. Eine andere urdeutsche Nachbarin indessen hält die Lannesdorfer für notorische Fremdenfeinde, ist indes über den Predigtaufruf zum heiligen Krieg dann doch „enttäuscht.“

2003 jedoch wurde im langbärtigen Umfeld Bad Godesbergs, zu dem Lannesdorf gehört, die Anleitung zum Bombenbau gefunden: Der bastelbegeisterte und fromme Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis soll „Bezug“ zur königlichen Fahd-Akademie gehabt haben.

Vor ein paar Tagen dann fand die Polizei bei einem Verdächtigen in Bad Godesberg, der Kontakt zur Akademie haben soll, Materialien für einen Bombenbau. Nachgewiesen werden konnte ein Bezug zur Akademie jedoch nicht.

Ermittler gingen 2003 auch dem Umstand nach, dass der Schulträger, eine gGmbH, im Falle seiner Auflösung sein Vermögen gemäß Gesellschaftervertrag der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD) zukommen lassen will. Die IGD aber gilt als verfassungsfeindlich, ihr und ihren europäischen und auch deutschen Moscheegründungen stehen der Muslimbruder Said Ramadan (1926-1995, Schwiegersohn von Hassan al-Banna und Vater von Tariq Ramadan) ebenso nahe wie die verbotene dschihadistische (terroristische) Nahda-Bewegung Tunesiens oder die islamisch inspirierte Armee Hamas, die Selbstmordattentate organisiert, den Staat Israel vernichten möchte und einen palästinenischen Gottesstaat errichten will. Zu Said Ramadan schreibt Wikipedia:

1962 war er an der Gründung der Islamischen Weltliga [Muslim World League, saudisch gesteuert] in führender Position beteiligt. Said Ramadan eröffnete mit dem Ziel der Islamisierung Europas eine Kette von islamischen, von den Regierungen der jeweiligen Länder unabhängigen Zentren.

‚Mit dem Ziel der Islamisierung Europas.‘ Wir sollten dann und wann ein wenig über diese Aussage nachdenken.

Gemeinsam mit dem Theoretiker der Muslimbruderschaft Sayyid Qutb verließ Ramadan seine Heimat Ägypten im Jahre 1954 als Verfolgter des Nasser-Regimes unfreiwillig. Als dieser Schariafreund nach Deutschland kam gab es noch keine türkischstämmigen Gastarbeiter. Kein einziger sunnitisch-hanafitischer Gastarbeiter (die ersten kamen ab 1960), doch Muslimbruder Said Ramadan promovierte 1959 in Köln. Die deutschtürkischen Arbeitsmigranten, die vom Gift des politischen Islam in den sechziger Jahren noch kaum verblendeten „Deutschländer“ (bei Seyran Ateş) wurden also von den Mitte der Fünfziger Jahre aus Ägypten flüchtenden islamischen Radikalen bereits erwartet. Wikipedia weiter:

1959 promoviert er an der Universität zu Köln. Zwischen 1956 und 1958 reaktivierte er die Zweige der Muslimbruderschaft in Jordanien, Syrien, dem Libanon und in Saudi-Arabien.

Die Muslimbruderschaft wird von den Wahhabiten rund um das Herrscherhaus der Saud nicht gerne gesehen, sie ist aber auch nicht verboten.

Zur IGD gehört die Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland e. V. (M. S. V.) unter ihrem Bundesvorsitzenden Ibrahim el-Zayat, stellvertretend Mehmet Sabri Erbakan, der frühere Generalvorsitzende der Milli Görüş (IGMG). Namen wie al-Banna, Ramadan, el-Zayat und Erbakan repräsentieren das Who-is-who des weltweiten politischen Islam oder auch, je nach Lesart, der weltweiten und auf einen ‚religiös inspirierten‘ Staatsstreich zielenden Islamisierung.

Der dem radikalislamischen Dachverband Europas, der FIOE (Federation of Islamic Organisations in Europe) angeschlossene Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), ihr langjähriger Vorsitzender des ZMD war der gerade erwähnte Ibrahim el-Zayat, hält in seiner ‚Charta für Muslime in Deutschland‘ den Islam „mit dem Kernbestand der Menschenrechte“ für vereinbar.

Den ‚Kernbestand‘ der Menschenrechte. Was alles wohl zum ebenso stillschweigend wie aufmerksam konstruierten ‚Drumherum‘ der Menschenrechte zu zählen ist? Gleichberechtigung von Mann und Frau etwa? Volltreffer, die ‚Islamische Charta‘ schreibt eben genau nicht, ‚Mann und Frau haben die gleichen Rechte‘, sondern:

Der Muslim und die Muslima haben die gleiche Lebensaufgabe

Der Muslim und die Muslima sehen es als ihre Lebensaufgabe, Gott zu erkennen, Ihm zu dienen und Seinen Geboten zu folgen. Dies dient auch der Erlangung von Gleichheit, Freiheit, Gerechtigkeit, Geschwisterlichkeit und Wohlstand.

Die regierungsnahe Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) präsentierte noch im Herbst 2005 aus böser Absicht, aus Versehen oder aus Dummheit eben jenen Ibrahim el-Zayat als einen „Experten für Integrationsfragen“, wie uns HaGalil mitteilt. Wir Sozialpädagogen und Sozialarbeiter rund um das Netzwerk Schariagegner haben daraufhin die BpB aus der Liste der für uns geeigneten Informationsquellen zum Thema Integration gestrichen, weil wir die Muslimbrüder und Islamisten als integrationsfeindlich, antisemitisch, frauenfeindlich und demokratiezerstörend ansehen.

Als ungebetener Gast schlich sich im Frühling 2007 Ibrahim el-Zayat zur Islamkonferenz ein. Das Innenministerium hatte ihn nicht eingeladen, vielmehr sei es der großzüge Ayyub Axel Köhler gewesen, der seinen umstrittenen islamistischen Freund und ZMD-Amtsvorgänger el-Zayat in die Runde geschmuggelt habe. Viele Konferenzteilnehmer zeigten sich unzufrieden, wie auch immer, el-Zayat war da und blieb da. Niemand fühlte sich befugt oder traute sich, ihn aus dem Saal zu werfen. So einfach geht das.

Der Bonner Schule, die im Sommer 2008 laut Wikipedia 170 Schüler unterrichtet, welche sich nur vorübergehend in Deutschland aufhalten, ist eine riesige Moschee angegliedert, die Platz für mehrere Hundert Menschen bietet. Ein guter Herrscher kann Pädagogik und das saudische Herrscherhaus, Wächter über die Ka‘aba als das ewige islamische Pilgerziel, muss ja wohl ein guter muslimischer Herrscher sein. Fahd also kann Pädagogik, jedenfalls islamische. Islampädagogik.

Im Juli 2008 wird gegen zwei junge Männer, 17 und 18 Jahre alt, juristisch ermittelt, die im Verdacht stehen, einen Mordversuch an einer Sechzehnjährigen ausgeübt zu haben. Die beiden, der jüngere ist ihr Freund, sollen die Jugendliche angegriffen und verletzt haben, einen fast zwanzig Meter tiefen Steilhang hinunter gestoßen und die offensichtlich schwer verletzte dort mutwillig liegen gelassen haben. Das schreckliche Ereignis geschah oberhalb von Bonn-Lannesdorf: Unten also liegt just der südliche Teil von Bad Godesberg, in dem die pittoreske König-Fahd-Akademie prunkt.

Das Mädchen konnte sich mit gebrochenem Fuß zu den ersten Häusern schleppen, die dortigen Bewohner alarmierten den Notarzt. Die beiden jungen Männer wurden noch am Abend verhaftet, bestritten allerdings jegliche Tötungsabsicht. Die Staatsanwältin ermittelt auf einen Mordversuch hin und betont, dass es an ein Wunder grenze, dass die Sechzehnjährige überlebt habe. Der Freund, genauer der frische „Ex-Freund“ mit Migrationshintergrund sei Realschüler, sein Begleiter stamme aus dem Libanon und besuche die durch radikalislamische Propaganda vielfach aufgefallene König-Fahd-Akademie. Ob die fromme Propaganda der Bildungseinrichtung einen motivierenden Einfluss auf die Aggressivität der beiden jungen Männer genommen haben könnte? Der Siebzehnjährige sah sich einem ein Jahr jüngeren, trennungswilligen Mädchen gegenüber, das sich, so wird berichtet, in einen anderen verguckt hatte. Gewiss ein erklärlicher Grund verzweifelt zu sein, doch gelten in traditionellen islamischen Kreisen Frauen wie selbstverständlich als Besitz des Mannes und zieht der Frauenwunsch nach (gerade sexueller) Selbstbestimmung patriarchalische Gewaltanwendung nach sich, um den ‚beschmutzten al‑Namus‘ zu säubern, die ‚gekränkte Ehre‘ zu rächen. Islamisches Ehrenmordmilieu.

Was also war Lehrstoff, welche Werte und Inhalte vermitteln die weltweiten King-Fahad oder König-Fahd-Akademien?

Lange suchen muss man nicht, das ‚Lernziel: Hass auf Ungläubige‘ gehört sozusagen zum kleinen Einmaleins des Bildungsinstituts, zum schulischen Curriculum.

Ein Zwischengutachten des nordrhein-westfälischen Landesinstituts für Schule belegt, dass die Schulbücher zum Töten von Ungläubigen ermuntern, sofern diese den Islam bedrohen. Es gelte für Muslime, sich auf brutale Kampfhandlungen gegen Juden und Christen vorzubereiten, da diese den Islam angreifen und ausrotten wollen würden. Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter hält die in Bad Godesberg seit vielen Jahren verwendeten Schulbücher schlicht für verfassungswidrig. Selbst Terrorversteherin Ute Schäfer bewertet die Schriften der König-Fahd-Akademie „tendenziell als verfassungsfern“, ihres Zeichens war Schäfer von 2002 bis 2004 nordrhein-westfälische Ministerin für Schule, Jugend und Kinder. Getan hat die Ministerin gegen die Verwendung dieser Bücher – nichts.

Dem Blog StopIslam entnehme ich, dass in saudischen Lehrbüchern Juden und Christen nach wie vor als Affen und Schweine bezeichnet werden („apes and swine“), streng wissenschaftlich gesehen zwar nicht haltbar, doch wen interessiert rund um die Ka’aba denn schon Wissenschaftlichkeit?

Fünf Millionen junge Menschen jährlich lernen: Nichtmuslime seien „apes and swine“, Affen und Säue. Juden würden sich allüberall zusammenrotten, um die Weltherrschaft zu übernehmen. Am Tag des islamischen Weltgerichts würden selbst die Bäume und Steine jeden gläubigen Muslim dazu aufrufen, die [hinter ihnen verborgenen] Juden zu töten [„Der Baum oder Stein wird rufen: Hinter mir steht ein Jude, so komm und töte ihn“, in dieser Weise auch: HAMAS-Charta. Anm. v. ja]. Fünf Millionen junge Menschen jährlich – in Saudi-Arabien.

Die jungen Leute in Bonn-Bad Godesberg kommen allerdings noch dazu, ebenso wie die an der neuen König-Fahd-Akademie in Berlin und die vielen anderen Schüler an den vom saudischen Staat betriebenen Fahd-Schulen weltweit. Homosexuelle sollen getötet werden, so das islampädagogische durchdachte Lehrziel:

„Die Gefährten des Propheten waren darin einig, dass der Tod die angemessene Reaktion der Gemeinschaft auf den Homosexuellen ist, jedoch waren sie verschiedener Meinung in Bezug auf die Tötungsweise: Während einige das Verbrennen im Feuer bevorzugten, hielten andere Gelehrte es für sinnvoll, den Homosexuellen von einem hohen Ort aus in die Tiefe zu stürzen.“

Von einem hohen Ort aus? In die Tiefe zu stürzen?

Etwa von der Abbruchkante mit berühmtem Fernblick am Philosophenweg, Bonn-Heiderhof, den Steilhang hinunter nach Lannesdorf? „Von einem hohen Ort in die Tiefe zu stürzen“, das nenne ich doch mal die praktische Anwendung des im Unterricht Gelernten. Die kreative Transferleistung des Schülers ist dabei, jetzt nicht einen echten oder vermeintlichen Schwulen, sondern eine untreue Frau über die Klippe in die Allah sei Dank verfügbare „Tiefe“ zu stoßen.

Nina Shea hält es in ihrem ‚Saudi Arabia`s Curriculum of Intolerance‘ für das grundlegendere Problem, dass diese Schulbücher eine schädliche Ideologie weltweit verbreiten würden. Ziel sei es, den Schülern beizubringen: „Den Westen zu hassen, die Nichtmuslime zu hassen, die Juden zu hassen“ und zu vermitteln, Gott würde das Töten gutheißen. Saudi-Arabien, so Shea, strenge sich äußerst darin an, mit dieser dschihadistischen Auffassung von Islam die weltweite Deutungshoheit über die Religion zu gewinnen.

„Sie sind die Leute des Sabbat, dessen junge Leute Gott in Affen verwandelte und dessen alte Leute Gott in Schweine verwandelte um sie zu bestrafen. Die Affen sind die Juden, die Bewahrer des Sabbat, die Schweine aber sind die christlichen Ungläubigen der Nachfolge Jesu.“

Auch Nina Shea nennt dieses islamtypische Warnen vor der angeblichen Verderbnis der Homosexualität, wie es König Fahds Schulbücher beschreiben:

„Homosexualität ist ekelhaft und widerwärtig, ein Frevel gegen die menschliche Natur, eine der größten Sünden.“

Shea wird aber auch die Juden betreffend weiter fündig:

„Der Zionismus hat seine Zielsetzung mit dem Werkzeug destruktiver Kulte erfolgreich durchsetzen können, zu denen die Rotary Clubs und die Internationalen Lions Clubs zu zählen sind, in den USA ansässige Freimaurervereine mit einem weltweiten Netz von Geheimagenten.“

Die herrschende Elite Saudi-Arabiens will, so Shea, den Wahhabismus (arabisch الوهّابية‎ ‎ al-Wahhābiya) als Interpretationsmonopol von ‘Islam‘ weltweit salonfähig machen. Shea betreibt alles andere als ein politisch korrektes ‘islamkonformes Berichterstatten‘, vielmehr nennt sie den theokratischen Angriff gegen die offene Gesellschaft beim Namen: Menschen seien ungleich, Frau und Mann ungleich, Töten im Namen der Religion sei manchmal zulässig. Ein auf Druck seitens der USA gegen Saudi-Arabien wohl nur im Sinne einer trickreichen Beschwichtigung eingeräumtes Zugeständnis der Schulbuch-Textrezension bis zum September 2008 werde, wie Shea befürchtet, ebenso unerfüllt verstreichen wie allzu rasch vergessen sein, wenn im Januar 2009 ein neuer Präsident im Amt sein wird. Die Schulbehörde, darauf würden die Saudis offenbar vertrauen, sei einfach viel zu bequem, die Bücher zu übersetzen oder auch nur in die Hand zu nehmen. Amerika sei zudem viel zu sehr abhängig vom saudischen Erdöl.

Saudi-Arabiens Regierung veralbert also unverfroren die Vereinigten Staaten hinsichtlich der verwendeten Schulbücher. Erfolgreich. Deutschland sollte sich keinen Illusionen hingeben, die Bonner Bücher werden auch künftig weiter verwendet werden. Zumal aus der politischen Kaste keiner aufmuckt und es zu den Buchinhalten der Bonner Fahd-Akademie sogar Bonns Oberbürgermeisterin, gelernten Pädagogin und jahrelangen Direktorin eines Bonner Gymnasiums, Bärbel Dieckmann die multikulturelle Sprache verschlagen hat.

Entgegen ihrer Verpflichtung, nur ausländische Diplomatenkinder oder jedenfalls Kinder von Ausländern mit kurzem Aufenthalt in Deutschland zuzulassen, hatte die Bonner Fahd-Akademie die Kinder passdeutscher Araber aufgenommen. Für diese aber galt (und gilt) die deutsche Schulpflicht, an die sich fromme wahhabitische Familien wohl aus Gründen falsch verstandener Religionsfreiheit einfach nicht halten mochten. Es ist anzunehmen, dass die Bonner Fahd-Schule jahrelang ganz bewusst gegen die Schulpflicht (an staatliche Schulen zu gehen) eines großen Teils ihrer Schüler verstoßen hat. Bizarrerweise führte die Stadt Bonn zeitgleich Touristen durch das Gelände und ließ die Akademie als Beispiel gelungener Integration preisen. Man hat doch so gerne Erfolge. Man ist doch so gerne für ein friedliches Zusammenleben mit Muslimen.

Jahr und Schülerzahl

2003/2004

338

Oktober 2003

(270 ausländisch,

195 deutsch)

465

2005

315

2006/2007

128 «-210»

2007/2008

170 «+42»

Zahlen entstammen leider verschiedenen Quellen, siehe Anhang

Die Schülerzahl sinkt um 210 junge Menschen (oder vielleicht sogar um 337), sobald Medien (TV: Panorama; viele Zeitungen) und Behörden (Sozialamt der Stadt, Schulamt des Regierungsbezirks, NRW-Landesregierung) Druck ausüben. Kaum jedoch ist der Druck weg, sickern 42 „lernwillige“ Schüler in die schariakonforme Bonner Schule.

Shea zitiert die amerikanische Fahad-Academy, deren Bücher wir ja vielleicht im Vertrauen auf die verlässlichen saudischen Standards als die in Bonn verwendeten Bücher annehmen dürfen:

„Die Juden missbrauchten die Französischen Revolution für ihren Kampf gegen Religion, um Werte zum Verfall zu bringen und um bedeutungslose Parolen zu verbreiten. (…) Die Juden spielten eine Rolle bei der Verursachung des Ersten Weltkriegs.“

Denn was sind schon ein paar bedruckte Bücher für Arabisch lernende Halbwüchsige, in denen geschrieben steht, dass „Menschen ungleich“ seien und „religiöses Töten erlaubt“, wenn nur die nordamerikanischen Lastwagen, Autos, Kühlschränke und Klimaanlagen funktionieren? Die King Fahad Academy weiter:

„Nur schwerlich wird es gelingen, ein Beispiel von Aufwiegelung zu finden, bei dem Juden keine Rolle spielten.“

Eine 1985 gegründete britische King Fahad Academy mit anfänglich einem staatlichen Lehrplan (britisches Curriculum) wechselte, wundert uns das jetzt, 1999 zum saudischen Curriculum über.

König Fahds Pädagogik beinhalted ferner, so schließt Nina Shea:

Eine der vorgeschlagenen Tätigkeiten für die Schüler der achten Klasse ist es, „eine Abhandlung über die Gefahr des Nachahmens der Lebensweise der Ungläubigen zu verfassen. Finde einige Beispiele dieses Nachahmens unter den Schülern deiner Klasse und stelle sie der Gruppe vor.“

Spitzeldienst, sich islamisch überwachende Klassenkameraden.

Colin Cook, ein ehemaliger Lehrer erzählt aus dem Innenleben der Londoner King Fahad Academy, in der die Schüler Osama bin Laden verherrlichen würden und die Amerikaner verwünschen würden, sich jedenfalls so verhalten würden, als ob sie keinen Bezug zu Großbritannien hätten. Er fühlt sich von der Schulleitung gemobbt und rassistisch diskriminiert und klagt gegen die Schule, die ihn mit den Worten:

„Ein verstimmter ehemaliger Angestellter, der haltlose Behauptungen und schamlose Beleidigungen von sich gibt, die jeglicher Grundlage entbehren“

der Unglaubwürdigkeit preiszugeben versucht. Cook ist zwar Muslim, aber Nichtaraber, man hätte ihn diesen „Makel“ in rassistischer Weise spüren lassen. Nine-eleven, die Terrorangriffe auf die Twin-Towers, sei für die Schüler ein spontaner Anlass zum Feiern gewesen. Die Lehrer seien teilweise unqualifiziert und er selber nur deshalb gefeuert worden, weil er die Betrugsversuche während einer offiziellen Klausur schummelnder Schüler bekannt gemacht habe.

Geschlechtertrennung gehört zu jeder radikalen islamischen Pädagogik. Und geschlechtergetrennt firmiert in London, Ealing, Little Ealing Lane, eine „geschlechtssensibel“ auf den islamisch ideologisierten weiblichen Körper (Leib als Geschlechtsorgan und Wertanlage; Quell der irdischen Verführung; künftige Söhnchenfabrik; emotionales weibliches Hirn) zugeschnittene „King Fahad Academy, Girl`s School“. Deren hundert Jahre altes Schulgebäude einst eine christlich geprägte Schule beherbergte, die St. Anne`s Convent School.

Zurück nach Bonn, wo an der König-Fahd-Akademie nach Aussage der FAZ Personen verkehrt haben, die verdächtigt werden, Kontakt zu terroristischen oder extremistischen Gruppen zu besitzen.

Lehrer, die zu Gewalt aufriefen oder aggressiven Fundamentalismus verbreiteten, werde der Schulträger von der Schule abziehen.

Sie waren also da: Lehrer, die ihren Schülern gegenüber „zur Gewalt aufriefen“ oder „aggressiven Fundamentalismus“ vermitteln, genauer, diese Lehrer sind noch da, da es wörtlich heißt: „werde der Schulträger von der Schule abziehen“, so geschehen am 28. Oktober 2003, die König-Fahd-Akademie gibt es also zu. Nun ja, mittlerweile hatten sich Bundeskanzler Gerhard Schröder und Bundesinnenminister Otto Schily zu Wort gemeldet. Da gibt man halt mal was zu. Man muss auch verlieren können. Ungerne, weshalb die Schulbücher … weiterhin verwendet werden! Regierungspräsident Jürgen Roters musste zugeben, dass die königliche „Schule weiter nach dem saudi-arabischen Lehrplan unterrichten“ kann. Kann. Und dieses auch so durchführt. Doch hat der Regierungspräsident eine Zauberformel, um das Problem zu bannen:

Es werde jedoch eine deutsch-arabische Konferenz eingesetzt, die den Lehrplan und den Stundenplan kritisch durchleuchten werde. Ein Vertreter der Bonner Polizei begrüßte die Entscheidung des Regierungspräsidiums. Sie werde zur Entspannung der Lage beitragen.

Sind es nun die Ungläubigen, die den frommen aber mittelalterlich denkenden Arabern dabei helfen, den saudischen Lehrplan „kritisch zu durchleuchten“ oder sind es die eher geheimnisvollen Wahhabiten, die den verstockten Dhimmis mit Nachhilfeunterricht auf die religiösen Sprünge helfen? Ach was, beide arbeiten in der angekündigten „deutsch-arabischen Konferenz“ selbstredend zusammen. Gemeinsam, gemeinsamer geht es nicht. Interreligiös, kultursensibel und differenziert.

Die Polizei hoffte im Herbst 2003 auf „Entspannung der Lage“, wir dürfen daraus vielleicht schließen, dass es auch für die Polizei in jenen Monaten viele brenzlige Situationen gegeben hatte. Schade, dass die besagte „Konferenz“ nicht für Journalisten zugänglich war und ist.

Dazu soll ein deutsch-arabisches Komitee gebildet werden, in dem Vertreter der Botschaft, der Schulaufsicht, der Bezirksregierung, der Stadt Bonn und die Schulleitung selbst vertreten sein werden.

Mit kopfabhackenden Theokraten im Boot wird säkulare Pädagogik allerdings zur Verhandlungsmasse. Ein Hauch von Basar. Die irgendwie doch säkularisierten Parteifunktionäre und Verwaltungsbeamten treffen auf die pflichtbewussten Beförderer des koranischen Apostatenmordens. Was also tun, die Anzahl der Peitschenhiebe verringern? Einen Tag Pressefreiheit in der Woche? Saisonales Kalifat, Scharia halbtags? Falls es dieses Komitee also jemals gegeben hat, möge es die Protokolle uns doch gerne zukommen lassen.

Saudi-Arabien handelt offensichtlich nach folgendem schulpolitischem Muster:

„Unsere Lehrpläne sind komplett überarbeitet worden, alle Inhalte, die als intolerant aufgefasst worden waren, sind entfernt worden.“

so sprach ein saudischer Regierungssprecher und so wiederholte es am 18. Mai 2006 Turki al-Faisal, saudischer Botschafter in den USA. Dies alles jedoch war, Europäer mag es erschrecken, Kenner der arabischen Kultur wohl weniger, glatt gelogen. Das in Washington ansässige Center for Religious Freedom hat gemeinsam mit dem Institute for Gulf Affairs eine Untersuchung erstellt („Saudi-Arabiens Lehrplan der Intoleranz“), die zwölf heute verwendete religiöse Schulbücher des saudischen Bildungsministeriums analysiert.

Dieser Untersuchung zufolge verbirgt sich hinter den zumindest großspurigen wenn nicht sogar bewusst unwahren Äußerungen bezüglich einer angeblichen Überarbeitung der Lehrbücher allenfalls Kosmetik. Die Schulbücher der King-Fahad-Academy seien nach wie vor von Verachtung für sowohl Juden und Christen als auch von Verachtung sämtlicher Muslime geprägt, die nicht dem rückwärtsgewandten, wortgläubigen und theokratischen Weltbild der Wahhabiten entsprächen. Diese Schulbücher diffamieren Schiiten oder Sufis als

Polytheisten und Ketzer,

was erfahrungsgemäß, sobald radikalislamischer Mob auf der Straße tobt, eine lebensgefährliche Anschuldigung sein kann.

Der Kampf zwischen Juden und Muslimen wird bis zum Tage des Weltgerichts andauern, doch wird der Islam schlussendlich siegen.

Für jeden Muslim ist es religiöse Pflicht, für die Verbreitung des Islam durch Dschihad zu sorgen.

Auch würden die Lehrbücher die antisemitische Fälschung der rassistischen und über antisemitischen Klischees frei erfundenen „Protokolle der Weisen von Zion“ als historisches Dokument bewerten.

Seid den Ungläubigen gegenüber nicht ungerecht, aber grüßt sie nicht, seid ihnen gegenüber nicht loyal, respektiert sie nicht, helft ihnen nicht und seid nicht höflich.

Tausende von jungen Muslimen werden Jahr für Jahr mit solchen menschenverachtenden, antidemokratischen und antisemitischen saudischen Schulbuchtexten unterrichtet, denn es bestehen die königlich-saudischen Fahd-Schulen nicht nur in Bonn und Berlin sondern beispielsweise auch in Rom, Madrid, London, Ankara, Moskau, Peking, Tunis, Rabat, Karatschi und Kuala Lumpur. Weltweit gibt es König-Fahd-Akademien an insgesamt mindestens achtzehn Standorten.

Die Studie teilt uns mit, dass die saudische Regierung neben den erwähnten Lehrbüchern weitere pädagogische oder bildungspolitische Publikationen drucken und beispielsweise in Moscheen verteilen lässt, die ebenfalls von radikalislamischem Hass und von Antisemitismus geprägt seien.

Ob die Absolventen wirklich lebenslang glauben, was ihnen in der King-Fahad-Academy beigebracht worden ist, nämlich dass Nichtmuslime oder Nichtwahhabiten moralisch minderwertig oder sogar böse seien? Dass eine friedliche Koexistenz mit Juden, Andersgläubigen oder auch Schiiten weder erreichbar sei noch von Allah gewünscht? Dass Gewalt, keine spirituelle oder symbolische oder intellektuelle Gewalt, sondern militärische Gewalt dem islamischen Gott namens Allah nicht nur wohlgefällig sei, sondern für jeden Muslimen verpflichtend, um dem wahren Islam zur weltweiten Ausbreitung zu verhelfen?

Islamische Klassen- und

Lernziele der Fahd-Pädagogik,

erstes bis elftes Schuljahr

Erste Klasse:

Juden, Christen und andere Nichtmuslime werden ins Feuer der Hölle gelangen. Nur der Islam ist wahre Religion, alle anderen Religionen sind falsch.

Vierte Klasse:

Wahrer Glaube erfordert islamischen tubghida, Hass. Frommen Hass auf Polytheisten und Ungläubige.

Sechste Klasse:

Weint nicht bei Begräbnissen. Betet nicht an Grabstätten.

Damit wird vor allem die Praxis der Schiiten aber auch diejenige des Volksislams angegriffen, bei denen sich die Trauertradition oftmals an Gräbern der Verstorbenen entfaltet, was, wie auch in vielen nichtislamischen Kulturen weltweit, bisweilen starken Emotionen Raum geben mag.

Achte Klasse:

Imitiert die Ungläubigen nicht.

Das heißt nichts anderes als: Unterscheidet euch von ihnen! Diese Selbst-Segregation, die deutsche Salafiyya oder Milli Görüş tut es dabei übrigens den wahhabitischen Saudis recht gleich, diese Verhaltensweise und Kleidung selbst gewählter Fremdheit ist ideal geeignet, den muslimischen Kindern vor Nichtmuslimen als einer anderen, spirituell wesensfremden Sorte Mensch oder vielmehr Unmensch Angst zu machen. Grundproblem Kopftuch, grundlegende Lösung kopftuchfreie Schule.

Baut keine Moscheen über Gräbern.

Neunte Klasse:

Allah billigt Gewalt gegen Juden, Christen und andere Ungläubige.

Ein bekannter, judenfeindlicher Hadith wird hierbei den Fahd-Schülern zitiert, andere, etwas judenfreundlichere Hadithe werden, offensichtlich bewusst, nicht genannt, ausgelassen. Andererseits liefert der menschengemachte, zeitbedingte Koran dem traditionellen islamischen Antisemitismus genügend Anknüpfungspunkte. Noch zur Klassenstufe neun:

Der gewaltreiche Konflikt zwischen Umma (muslimischer Weltgemeinschaft) und Juden beziehungsweise Christen gehört zur Menschheitsgeschichte und nur Allah selbst könnte ihn beenden.

Auch folgender in die Charta der HAMAS eingegangene islamische Vers darf für Neuntklässler nicht fehlen:

Abu Hurayrah berichtet: Der Prophet sagte, dass die Stunde [des Gerichts] nicht kommt, bis die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten. [Sie kommt nicht] bis sich der Jude hinter Steinen und Bäumen versteckt. [Sie kommt nicht] bis die Steine oder die Bäume sagen, „O Muslim! O Diener Gottes! Es gibt einen Juden hinter mir. Komm und töte ihn.“

Zehnte Klasse:

Wer den Koran anders interpretiert als wir Wahhabiten ist ein Polytheist und damit eigentlich ein Gegner Allahs.

Rotary und Lions Club sind zionistische Waffen.

Die Protokolle der Weisen von Zion sind echt, das ist es, was die Juden wirklich glauben.

Nichtwahhabitische Sunniten, Schiiten, Sufis, ländliche volksfromme Muslime, letztlich sind sie allesamt Polytheisten, allen drohen die Flammen der im Koran und in den Hadithen beschriebenen Hölle. Dort wird Jammern die Luft erfüllen, denn die Frevler müssen heißes Wasser trinken, bis ihnen die Gedärme platzen, ein gewaltiges Feuer züngelt herbei, welches die Haut der Missetäter verbrennt, die immer wieder eine neue Haut bekommen, nur um noch mehr zu leiden: „wahrlich, es ist kein schöner Aufenthalt.“

Elfte Klasse:

Grüßt die Ungläubigen nicht so, wie ihr Muslime grüßt! Das „Friede sei mit dir!“ darf Nichtmuslimen nicht entboten werden.

Seit nun schon nahezu einem Jahrtausend dauern die Kreuzzüge an, die heute im tarnenden Gewand von christlicher Missionstätigkeit, Orientforschung, humanitärer Hilfe, christlichem Schulunterricht und vor allem im Gewand der Frauenfrage daherkommen.

Wissenschaft zieht in der Tat für Chauvinisten, Fanatiker und Nationalisten schmerzliche Außenansicht und Selbstkritik nach sich. Gleichheitsfeministische Forderungen, allerdings von allen Freunden universeller Menschenrechte dem Islam dezidiert und berechtigt vorgehalten, werden als islamfeindliche Kreuzrittertaktik eingestuft.

So naiv kann doch kein junger Muslim sein, mit derartigem Mythos vollgestopft, sich als kompetent für das internationale wirtschaftliche oder wissenschaftliche Parkett zu betrachten? Vielleicht unser Problem: Wir bereits Säkularisierten betrachten die nach Europa oder Nordamerika eingewanderten Muslime als „unter Naturschutz stehend“, geben den bedauernswerten islamischen Orientalen „mildernde Umstände“, sehen ihnen zu Vieles nach, lassen islamische Dominanzkultur und Islamofaschismus durchgehen. Sind zu tolerant. Schließen die Fahd-Akademien nicht.

Noch zur Klassenstufe elf, der Abschluss rückt näher, was also lehrt das Schulfach mit dem interdisziplinär anmutenden Namen „Management, Sozialkunde, Naturkunde und technische Studien?“

Dschihad auf dem Wege Allahs. Dschihad kann mancherlei sein, das seelische Ringen der Überwindung eigener Schwächen oder Krieg. Dschihad kann Lernen, Entwicklung und Streben nach persönlicher Vervollkommnung sein oder auch qital, militärischer, blutiger Kampf gegen Ungläubige mit dem darin nötigenfalls eingeschlossenen Töten (qatal).

Im Scherz: Warum lernen unsere Abiturienten in den Fächern Soziologie oder kaufmännisches Rechnen eigentlich nicht den „Reibert“, das militärische Handbuch der Bundeswehr? Im Ernst: Aus gutem Grund.

Was spiegelt sich in dem Lehrmaterial der „Akademie“? Wobei schon in dieser Frage spürbar wird, dass das Wort ‚Akademie‘ oder auch das Wort ‚Schule‘ (oder ‚Schulbuch‘ oder ‚Curriculum‘) angesichts einer Pädagogik theokratischer Radikalisierung blanker Hohn gegenüber der kulturellen Moderne ist und völliges Unverständnis gegenüber der Idee Schule.

Lernbereitschaft: Gar keine. Fähigkeit zur Wissenschaftlichkeit: Null.

Wozu auch, wenn man Angehöriger „der besten Gemeinschaft ist, die Allah geschaffen hat.“

In der „geschlossenen Welt eines strengen Wertesystems“, so attestierte ein Richter dem offensichtlich nicht eben entwicklungsförderlichen Milieu der königlich-saudischen Bonner Lehranstalt, fügte im Jahre 2002 ein damals seit fünf Jahren in Deutschland lebender Hilfslehrer einem ihm anvertrauten neunjährigen Schüler sexualisierte Gewalt zu. Der Mann sprach nach fünf Jahren nicht ein einziges Wort Deutsch. Der mehrfache Missbrauch fand auch auf dem Schulgelände statt. Bei der psychologischen Untersuchung des missbrauchten Kindes stellte sich heraus, dass der Junge weder aufgeklärt ist noch in der Lage, zielsicher Frauen von Männern zu unterscheiden. Der Vater des Neunjährigen ist frommer Herr über eine streng islamische Familie und lebt mit seinen fünf Kindern von der Sozialhilfe. Seine Kinder sollen nach islamischen Regeln erzogen werden. Aufklärung gehört nicht dazu, denn drei Jahre später kennt der Junge „noch immer nicht so richtig die Unterschiede zwischen Mann und Frau.“ Auch der Junge braucht im Zeugenstand einen Dolmetscher. Die Kinder der Bonner Fahd-Akademie lernen also kein Deutsch. Der 33jährige Missbraucher versah an der frommen arabischen Schule das ehrenhafte Amt eines Imam, Vorbeters und fiel als muslimischer Sexualstraftäter überhaupt erst dadurch auf, dass er sich auch an ein Mädchen heranmachte, dessen Vater allerdings richtigerweise gleich die Polizei kontaktierte. Derzeit verbüßt der Imam eine mehrjährige Haftstrafe.

Terrorsympathisanten im Umfeld, rassistische Schulbücher, Demokratiehass, sexualisierte Gewalt an Kindern, eine gelebte Kultur religiös segregierter Apartheid und als Erziehungsziel der heilige Hass auf die Nichtmuslime: Hoffentlich erhalten die an den Fahd-Schulen Indoktrinierten keinen ungehinderten Zugang zu Europas Universitäten. Denn was sollen ausgebildete Christenverächter und zertifizierte Judenhasser in den Großraumbüros internationaler Konzerne? Womöglich können diese Wahhabitenzöglinge auch noch ganz gut Englisch sprechen oder rechnen, doch man müsste, soll die offene Gesellschaft keinen Schaden nehmen, die Burschen und Mädels erst einmal demokratisieren, resozialisieren.

Wo eigentlich bleiben die Mädchen und jungen Frauen der Fahad-Girl`s-School? Plappern diese etwa von ihrer unterwürfigen Weibchen-Rolle als von „Allahs Recht für mich als Frau“, wie es die deutschen Niqabis, jene Gesichtsschleierfetischistinnen, so gerne in Internetforen tun? Auf der Straße werden und dürfen die Gesichtslosen ja nicht mehr sprechen. Welche Integrations- und beruflichen Chancen werden werden die Absolventinnen der Fahd-Akademie haben?

Es ist zu befürchten, dass alle Absolventen einer König-Fahd-Akademie beziehungsweise King-Fahad-Academy, einer Schule, die, um ihre Schulbücher eben nicht zu verändern, bislang noch jede Administration zum Narren gehalten hat, der säkularen Demokratie Schaden zufügen. Bewusst oder unbewusst. Wir Demokraten jeder Ex-Religion oder auch Religion sollten einen jeden Absolventen dieser saudischen Schule genau beobachten. Diese Menschen werden (sich und) uns beweisen müssen, dass sie der wahhabitischen Gehirnwäsche nicht erlegen sind, sondern für die kulturelle Moderne tauglich. Eine solche Chance sollte man den womöglich ja recht freiheitsliebenden Absolventen durchaus geben.

Die auf eine Segregation bei gleichzeitiger Schariatisierung des öffentlichen Raumes zielenden Fahd-Schulen in Moskau, London, Rom, Madrid, Berlin und Bonn freilich sollten, im Interesse des friedlichen Zusammenlebens aller Bürgerinnen und Bürger, baldmöglich geschlossen werden.

Jacques Auvergne

Verwendete

Internet-Quellen:

König-Fahd-Akademie

http://www.domradio.de/news/artikel_22080.html

Mordversuch?

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=473287

Versteckte Kamera. Prediger wurde dann entlassen

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2003/1029/blickpunkt/0001/index.html

Imam auf dem Bonner Schulgelände

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2003/erste8146.html

‚Islamische Charta‘ (ZDM)

http://www.zentralrat.de/3035.php

Schüler der König-Fahd-Akademie

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=473637

Mädchen in einen Anderen verliebt

http://www.ksta.de/html/artikel/1214566316176.shtml

Lernziel: Hass auf Ungläubige

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2004/erste8546.html

Klares Auge der Frau Schäfer: Schulbücher „Tendenziell als verfassungsfern“ eingestuft. Messerscharf kombiniert, Frau Ministerin, was für ein unbestechlicher Weitblick … im Ernst: Abtreten!

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2004/erste8532.html

Schulbücher „verfassungswidrig“

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2004/erste8532.html

Bombe gebaut

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2003/1029/blickpunkt/0001/index.html

„Affen und Schweine“

http://www.stopislam.info/2008/07/18/affen-schweine-und-die-todesstrafe/

Saudi-Arabien: Fünf Millionen junge Menschen jährlich lernen: Nichtmuslime seien „apes and swine“, Affen und Säue

http://www.nationalpost.com/news/world/story.html?id=664065

www.freedomhouse.org/religion/pdfdocs/KSAtextbooks.pdf

Fahd-Akademie, Bonn: Schülerzahlen gesunken

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=341956

Die Wahhabiten Saudi-Arabiens wollen den Dschihadismus als Interpretationsmonopol von „Islam“ weltweit salonfähig machen.

http://www.nationalpost.com/news/world/story.html?id=664065

1985 britische Lehrpläne, 1999 sich anders orientiert … zum saudischen Curriculum

http://www.english-schools.org/britain/england/king-fahad-academy.htm

Ein alter Lehrer „packt aus“

http://onelawforall.wordpress.com/2008/03/08/colin-cook-brings-allegations-against-king-fahad-academy/

Jetzt Saudische Mädchenschule King Fahad Academy, einst christlich geführt St. Anne’s Convent, London, Ealing, vormals (im Jahre 1901) Convent of Nazareth de Montlean

http://www.stevecann.co.uk/cchristineclass2b1948-medium.jpg

http://www.simonbell.com/Ealing.html

http://www.faz.net/s/RubA24ECD630CAE40E483841DB7D16F4211/Doc~E05934F251A1E4160A0FAF05780617047~ATpl~Ecommon~Scontent.html

„Personen, die im Verdacht stehen, Kontakt zu terroristischen oder extremistischen Organisationen zu haben, erhielten keinen Zutritt mehr.“ So schreibt die FAZ. Also waren sie da, die verdächtigen Personen

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7 Antworten to “080. Fahd-Schule Bonn”

  1. Eifelginster Says:

    Sonnenstich oder Lust aufs Kalifat? Berlins Oberschulrat Gerhard Schmidt will mehr Segregation im Schulwesen und verlangt die gymnasiale Apartheid.

    Verschleierungskünstler Schmidt (61) will das deutsche Gymnasium in zwei Klassen von deutschen Gymnasien spalten: Eines mit unterschiedlichen (diskriminierenden) Zugangskriterien und ’differenzierter’ (das Ghetto romantisierender?) Didaktik, das andere für die (dann logischerweise ja NOCH mehr unter sich bleibende!) Upper Class beziehungsweise die Ureinwohner.

    Als ob wir die Kinder AUF einem Gymnasium wenig gebildeter Ureinwohner oder die Einwandererkinder diskriminieren würden. Bessere Deutschkurse, Grundschulen, Kindergärten oder Nachmittagsbetreuungen fordert der Mann bezeichnenderweise nicht, vielmehr billigt.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/familie/schule/Migration-Bildung-Schule;art295,2872840,7-pg1

    Zum Glück bekommt Schmid, der im Namen der Chancengleichheit das gymnasial-jugendkulturelle Zweiklassensystem billigt, Gegenwind:

    „Migrantengymnasium: Tadel für Schulrat.

    Der Vorschlag von Oberschulrat Gerhard Schmid, spezielle Gymnasien für Kinder aus Migrantenfamilien einzurichten, stößt bei Migrantenverbänden und Bildungsexperten auf harsche Kritik.“

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/familie/schule/Gymnasium-Migranten-Gerhard-Schmid%3Bart295,2873468

  2. ebru Says:

    oh mein gott

    wie kann man nur so was blödes schreiben, die leute leute die den islam nicht kennen, denken ja wirklich das das ganze hier stimmt. obwohl da stimmt nicht mal ein satz alles lüge. ich finde es wirklich schade das mann so was hier schreibt, mann soll kuran auf deutsch übersetz mal lesen da steht nähmlich nicht sowas drin. also müslime sind keine terorristen. glaub mir liest kuran und bibel ihr wird sehen das fast alles gleich ist. so ein schwachsinn hier hinzuschreiben, ist ja nur damit alle hass auf muslime haben sollen. ich kann nur empfehlen das alle menschen erst bibel und dann kuran lesen sollen, dann könnt ihr sehen das wir alle gleich sind und das wir auch so wie im koran bibel beschrieben denken.

    danke

  3. Eifelginster Says:

    Sehr geehrte Ebru,

    vielen herzlichen Dank für Ihre aufrichtige und engagierte Wortmeldung.

    Ich kenne Bonn-Bad Godesberg, insbesondere Mehlem und Lannesdorf, ebenso gründlich wie die Bonner Lokalpolitik, den Bericht über die Fahd-Akademie halte ich für lesenswert. Ich habe einige muslimische Freunde, nein, wirklich, keine Terroristen sind darunter, jede Wette.

    Weltweit gesehen ist die Gewaltbereitschaft der Schariafreunde gegen alles Nichtislamische allerdings ein Problem, meinen Sie nicht auch?

    Den Koran lese ich seit 25 Jahren immer wieder einmal und kenne ihn mittlerweile sehr gut. An alte Bücher wie Tao Te King, Edda oder Kalevala gehe man nicht mit dem Rotstift ran, der Koran mag also so bleiben wie er ist, problematisch genug. Doch politisch werden darf der Koran heute nicht, ich hoffe, dass Sie, sehr geehrte Ebru, das genauso sehen und viele Aussagen des Koran für verfassungswidrig halten und das Menschen- und Frauenbild des Koran und der Hadithen für sich persönlich ins Museum für mittelalterliche Geschichte befördert haben, wo es gut aufgehoben ist.

    Die Scharia, das Islamische Recht, kenne ich ebenso gut wie das Denken des großen Kulturrassisten al-Ghazali (gestorben 1111) oder dasjenige der drei großen, die kulturelle Moderne verweigernden und ihre heilssichernde Frauenfeindlichkeit in aggressive Politik verwandelnden Strömungen Deobandi, Muslimbruderschaft und Millî Görüş. Die Scharia kollidiert mit unsrem Grundgesetz und darf nicht legalisiert werden, auch nicht teilweise, denn gerade im Familienrecht hat das frauenfeindliche Islamische Gesetz illegal zu bleiben.

    Bekennen Sie sich zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR), insbesondere zur Gleichberechtigung von Mann und Frau. An ein Leben nach dem Tod dürfen Sie natürlich glauben, ein paar hübsche bunte Engel sind der Seele eine erheiternde Vorstellung.

    Ja, reden Sie über Ihr Bild von Gott und von der Religion, schließlich besteht hierzulande, anders als im Iran oder in Saudi-Arabien, wo man den Islam keineswegs falsch verstanden hat, Religionsfreiheit.

    Mit freundlichen Grüßen
    Cees van der Duin

  4. zum BIG Says:

    BIG (Kleinpartei),
    Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit

    :::

    SPIEGEL-online 16.09.2011, Erdogans Berliner Lobby-Truppe

    Maximilian Popp und Markus Sehl:

    Premier Erdogan versucht seit Jahren, die Auslandstürken für seine politischen Ziele einzuspannen. 2005 eröffnete er in Köln die Zentrale der Europäisch-Türkischen Demokraten (UETD), einen AKP-Lobby-Verein. Die UETD wirbt unter Deutsch-Türken um Stimmen für Erdogan, zuletzt vor der türkischen Parlamentswahl im Juni. Sie hat seine umstrittene Rede in Köln 2008 vorbereitet und seinen Wahlkampfauftritt in Düsseldorf im Februar dieses Jahres. Nun jedoch geht sie noch einen Schritt weiter: Aktive und ehemalige UETD-Spitzenfunktionäre waren maßgeblich an der Gründung der BIG-Partei beteiligt. „Es ist Zeit, unsere Kräfte zu bündeln“, sagt der Vorsitzende der Union, Hasan Özdogan. …
    Misirlioglu arbeitete acht Jahre lang bei einer islamischen Hilfsorganisation. Zuletzt baute er das Berliner Büro des Spendenvereins WEFA auf, dem vorgeworfen wird, indirekt die palästinensische Hamas zu finanzieren. Der Verein unterhält Beziehungen zur türkischen Regierung. Das BIG, sagt Misirlioglu, soll schon bald die Politik prägen: „In zehn Jahren sind wir in der Regierung.“

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,786207,00.html

    DIE VERBINDUNGEN DER BIG-PARTEI

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bild-786207-267619.html

    Wiki zu BIG: In türkischen Medien in Deutschland wird über die Unterstützung der BIG durch die türkisch-islamische Fethullah Gülen-Bewegung und die AKP berichtet. Die Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD), die als „europäischer Arm“ der AKP gilt, rief alle türkeistämmigen Wahlberechtigten dazu auf, die BIG zu wählen. Die Neugründung der BIG wurde auch von der Islamischen Gemeinschaft Deutschland begrüßt, im Namen ihres langjährigen Vorsitzenden Ibrahim El-Zayat, der auch Treuhänder von Islamic Relief ist.

    http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndnis_f%C3%BCr_Innovation_und_Gerechtigkeit

  5. Bragalou Says:

    Gesucht: Der aus Bonn stammende radikale Muslim Andreas Martin Müller genannt Ahmed Khaled sowie Imraan al-Kurdy oder Salahaddin al-Kurdy, ebenfalls Deutscher, aber türkischer Abkunft und eigentlich Emrah Erdogan …

    … According to an e-mail, a copy of which The Observer obtained from a source at a German newspaper, Mueller’s family urges him to surrender.

    “Dear Andreas, if you are really in Uganda, we ask you to come forward. It is not too late. We are certain there is a way for you to proceed so that you can achieve what you want for yourself without getting yourself or other people into trouble. We trust you that you haven’t done anything wrong. We love you so much,” the parents’ e-mail reads in part.

    ‘Andreas Martin Mueller’ was the name Ahmed Khaled Mueller used before he converted to Islam in 1999. His picture has been circulated by the police to assist in his arrest. …

    “He grew up in a normal German family. He was a very good student at school and took up study at university, but did not finish it. At that time he met Muslims in a sports club and got involved with them. He converted to Islam in 1998/99,” says the source, adding: “German authorities are not investigating him for any crime whatsoever. He has never been known to be violent and never was convicted for any crime in Germany.”

    Mueller is believed to have undergone spiritual transformation for a decade, an adventure of purpose and renewal, where he set out to master the lexicon of radical Islam.

    “He turned into an Islamist with strong views, but was never known to be a supporter of violence. He tried to emigrate to Bosnia and the United Arab Emirates, but it didn’t work out. His reason was, as he always stated, that he wanted to live in a truly Muslim society because he didn’t think that was possible in Germany,” says the source, relaying information he obtained from Mueller’s family.

    In 2009, Khaled Mueller was apprehended when he tried to enter Pakistan. Authorities there held him for months. They suspected at the time that he was trying to make contacts with either al-Qaeda or Taliban militants, but this has never been proven. Mueller maintained, as he had said before, that he was only looking to live a peaceful and quiet life as a pious Muslim.

    In late summer of 2011, he left Germany for Kenya, for yet unclear reasons. Since then, he has been on the security radar as a wanted man until he reportedly fled to Uganda about a fortnight ago on a bus. Another terror suspect being hunted by Ugandan security forces is Emrah Erdogan who uses the aliases Imraan al-Kurdy and Salahaddin al-Kurdy.

    Besides hunting for the suspects, the police have deployed about 2,000 officers to guard Kampala’s tallest buildings amid renewed terror threats from Somali group al-Shabab.

    Written by Emma Mutaizibwa
    The Observer (Uganda) Sunday, 10 June 2012

    http://www.observer.ug/index.php?option=com_content&task=view&id=19196&Itemid=116

  6. Bragalou Says:

    Die größte evangelische Gemeinde in Bonn – Bad Godesberg ist die Erlösergemeinde. Am 11. Dezember 2014 fand sich in ihrer Post folgender anonymer Drohbrief mit Briefkopf und Unterschrift in arabischen Schriftzeichen:

    „An den Vorbeter der Versammlung von Ungläubigen, die ihr evangelische Gemeinde nennt: Islam ist die einzig wahre Religion. Ihr bekommt die Gelegenheit zum Annehmen des Islam in den nächsten drei Monaten von jetzt an. Lest Al-Q´ran und nehmt den Islam an! Macht von Eurem Haus eine Moschee, die nur den Muslimen offen steht! Ihr müsst in den nächsten drei Monaten erklären, dass ihr Islam freiwillig angenommen und von Eurem Versammlungshaus eine Moschee gemacht hat. Das müsst ihr im TV und Internet machen, so dass alle Menschen davon hören und sehen. Wenn ihr euch aber Islam verweigert: Wir werden zuerst Dich finden. Wir werden dich strafen im Namen von ALLAH, welchen du verleugnest! Wir werden deine Brut finden und strafen! Wir werden das Haus für eine Moschee einfach nehmen und alle strafen, die Islam nicht freiwillig angenommen haben!“

    Das Presbyterium der Gemeinde berieten sich und entschieden mehrheitlich, den Brief nicht zu veröffentlichen und auch die Gemeindemitglieder nicht zu informieren. Man fürchtete wohl einerseits Repressalien, andererseits den Ruf der Islamfeindlichkeit. Nur durch eine Indiskretion kam es zu einer Weitergabe des Briefes.

    Dazu etwa auch bei der Achse des Guten:

    Bonn, Stadt der Erleuchteten

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/bonn_stadt_der_erleuchteten

  7. Graustein Says:

    Bodelschwingh-Gymnasium Herchen

    1901
    Der Godesberger Rektor Kühne errichtete hier das Evangelische Pädagogium, eine Zweigstelle der Otto-Kühne-Schule in Bad Godesberg.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bodelschwingh-Gymnasium_Herchen#Drittes_Reich_und_Nachkriegszeit

    Melanchthonbund
    1928

    https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/3Y6QRVZFZ6SIRVL5E7JWTEEIJRDGZV2V

    Das Evangelische Rheinland
    1929
    Nachrichten aus dem Melanchthonbund (Pfr. Wallroth, Essen)
    […] Bezirkstagung des Melanchthonbundes in Mörs

    http://www.archiv-ekir.de/images/PDF/DasEvangelischeRheinland/DasEvRheinland1929.pdf

    Das Evangelische Rheinland
    Essen 1933

    Ferienlager des Melanchthonbundes
    Der Melanchthonbund wird vom 27. Juli bis 6. September dieses Jahres in Herchen an der Sieg Ferienlager durchführen.

    http://www.archiv-ekir.de/images/PDF/DasEvangelischeRheinland/DasEvRheinland1933.pdf

    .

    .

    Habt ihr schon gehört von Abraham?

    (Worte und Weise: Jan Witt)

    Habt ihr schon gehört von Abraham,
    der aus Ur in Chaldäa kam?
    Tausend Meilen musst er reisen,
    in das Land, das Gott wollt weisen.
    Tausend Meilen zog er fort
    und sein Kompass war Gottes Wort.

    Habt ihr schon gehört das Gotteswort:
    Zieh aus deiner Freundschaft fort.
    Ich will segnen, die dich segnen,
    strafen, die dir schlecht begegnen.
    Ist dein Nam auch arm und klein,
    soll allem Volk doch ein Segen sein.

    http://www.gratis-webserver.de/borchers/data/downloads/165963/Aufbruch_im_Alter.pdf

    Melodie

    Text und Melodie: Jan Witt

    http://evangelisch-lutherische-kirche-sachsen.de/christenlehre/II3_1_2.pdf

    Evangelisches Kindergesangbuch. Herausgegeben im Auftrag des Sekretariats des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik. 3. Auflage, Berlin: Evangelische Verlagsanstalt, 1975

    http://www.landeskirchenarchiv-eisenach.de/attachment/1e161e582c4a46c61e511e1ba98c90ac7252c0f2c0f/1e30b33a872e1120b3311e38dba0f1f2873bce7bce7/arch.+bibl_frankenheim-birx.pdf

    .

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