073. Islam und Kindbraut. Schwanger mit zehn

Nilüfer,

persisch-türkisch:

„Der Lotos, die Seerose“

Bericht aus unserem Leserkreis. Über den Alltag in Deutschlands Jugendämtern und die selbst verschuldete Unmündigkeit Sozialer Arbeit. Alle Namen wurden von der Redaktion des Blogs Schariagegner geändert

Es ist merkwürdig, wie fern ein Unglück ist, wenn es uns nicht selbst betrifft. John Steinbeck

Nilüfer

Marion Laurenburg: An einem Donnerstag im Januar, es war der letzte in den Weihnachtsferien, betraten mein Kollege und ich schon morgens um 8:30 das Gemeindezentrum einer der beiden deutschen Großkirchen und schlossen den Jugendraum auf. Wie in der unterrichtsfreien Zeit üblich, wollten wir uns mit einigen der von uns betreuten Kinder zum gemeinsamen Frühstück treffen, um anschließend zu einem der beliebten, erlebnisreichen Ausflüge zu starten. Ein Besuch in einem Naturkundemuseum stand diesmal auf dem Programm.

Gegen 10:30 zogen wir, 5 Kinder, mein Kollege und ich gut gelaunt und gesättigt, mit ausreichendem Proviant, den Fahrkarten, Handy und Notfallset ausgestattet, zur Bushaltestelle. Alles war gut organisiert, die öffentlichen Verkehrsmittel waren pünktlich, keinem wurde schlecht und wir kamen erwartungsvoll und guter Stimmung am Zielort an. Dort im ökologischen Erlebnisgarten hatten die acht- bis zehnjährigen SchülerInnen dann genügend Zeit und Gelegenheit, mit den eigens vorbereiteten physikalischen Versuchsanordnungen zu experimentieren, es gab die Gelegenheit mit Wasserexperimenten herumzumatschen, Hebelgesetze auszuprobieren, optische Täuschungen wurden präsentiert, besonders hat die Mädchen und Jungen beeindruckt, wie untrainiert und verkümmert ihre Sinneswahrnehmungen waren, vor allem beim Geruchs- und Geschmacksinn zeigte sich, typisch für Großstadtkinder, Entwicklungspotential. Die Kinder hatten an dieser ungewohnten Form des selbst gesteuerten, experimentellen Lernens viel Freude, die Veranstalter haben aber auch dafür gesorgt, dass genügend Raum für das Herumtoben, Lachen, Krakeelen, Essen und Trinken blieb.

Nach einigen Stunden saßen wir dann auch nach einem spannenden, lehrreichen und spaßigen Ausflug glücklich und zufrieden, jedoch ziemlich erschöpft im Bus und freuten uns, bald wieder zu Hause zu sein. Wir kamen auch pünktlich an der Zielhaltestelle an. Auf dem kurzen Fußweg zum Gemeindezentrum, wo wir unseren Ausflug ausklingen lassen wollten, kamen wir an einer Döner-Grillstube vorbei. Nilüfer Yilmaz, ein zehnjähriges türkisches Mädchen aus unserer Gruppe, sah durch das große Fenster des Ladens und bat mich, schnell hineinzuspringen zu dürfen, um einen der Mitarbeiter dort zu begrüßen. „Das ist mein Onkel, äääh, nicht Onkel, äääh, ich weiß nicht mehr wie das auf Deutsch heißt.“ Ich hatte Nilüfer und auch den Rest der Familie schon öfter dort essen sehen, manchmal sprach man im Vorbeigehen miteinander. Es schienen also Freunde oder sogar Verwandte der Familie zu sein, die dort arbeiteten. Ich sagte darum zu und versprach, mit den anderen draußen zu warten.

Es waren keine anderen Gäste da, niemand versperrte mir das Blickfeld und so konnte ich im Hauseingang durch das Fenster bis in den hintersten Winkel der Imbissstube sehen, wo ein kräftiger, nicht sehr großer Südländer, der deutlich älter als das Mädchen war, etwa 35 – 40 Jahre alt, die Schülerin begrüßte. Als ich beobachtete, wie der Mann die Zehnjährige viel zu innig und intim umarmte, ihr dabei über den Rücken streichelte, Nilüfer jedoch stocksteif die bemerkenswert einseitigen Zärtlichkeiten über sich ergehen ließ, wurde ich misstrauisch und unruhig. Ich weiß noch, dass ich laut fragte: „Was geht denn da ab? Was ist da los?“, weil man derart erotisch seine wesentlich jüngere Verwandte oder die Kinder der Nachbarn oder der Freunde nicht begrüßt.

Bevor mein Kollege sehen konnte, was mich so beunruhigte, ließ der Mann die Schülerin auch wieder los. Um mir einen genaueren Eindruck zu verschaffen, betrat ich, ohne Rücksprache mit meinem Kollegen zu halten, der mit der Beaufsichtigung der anderen vier Kinder beschäftigt war, den Laden. Wahrscheinlich war mir meine Empörung anzusehen, denn kaum dass ich die Imbissstube betreten hatte, drängte ein weiterer Mitarbeiter des Ladens sich zwischen das Mädchen und mich. Dabei hatte er ein scharfes Dönermesser, mit dem er gerade noch Fleisch geschnitten hatte, in der Hand .und streckte den Arm seitlich weit aus, einem Schlagbaum an einem alten Grenzübergang nicht unähnlich. Diese unmissverständliche Geste, unterstrichen durch seinen hasserfüllten Blick, waren eindeutig, ich sollte es nicht wagen einen Schritt näher zu kommen. Um das Mädchen nicht zu gefährden und dem Kind eine Chance zu geben, möglichst unkompliziert und sicher aus der Situation herauszukommen, fragte ich Nilüfer, ob sie mit uns zum Gemeindezentrum kommen oder lieber bleiben wolle. Sie sagte, sie wolle bleiben. So verließ ich den Dönerverkauf, um mit den anderen ins Gemeindezentrum zurückzukehren und die Gruppe zu verabschieden. Anschließend besprach ich mit meinem Kollegen die Erlebnisse im Schnellrestaurant und klärte das weitere Vorgehen ab.

Josef Eppelmann: Auch meine Kollegin war der Ansicht, dass wir zumindest in Betracht ziehen mussten, dass hier von einem seit längerem andauernden sexuellen Missbrauch auszugehen sei, der vielleicht sogar den Eltern Yilmaz bekannt war. Da wir keine ausreichenden Beweise für das Vorliegen einer solchen Straftat hatten, beschlossen meine Kollegin und ich, weder die Eltern noch die Behörden zu informieren. Wir wollten das Kind weiter beobachten und Kontakt zu Fachleuten einer Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch von Kindern aufnehmen und dort um Unterstützung bitten. Das veranlassten wir auch umgehend. Nochmals unseren Dank für die kompetente, einfühlsame Begleitung und Beratung, die uns bis heute von großem professionellem und persönlichem Nutzen ist.

Nilüfer war das mittlere von drei Kindern der Familie Yilmaz und würde bald elf Jahre alt werden. Sie besuchte die letzte Klasse einer kleinen deutschen Grundschule. Einige der SchülerInnen dort nutzten in den nahe gelegenen Gemeinderäumen ein Förderangebot mit Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe und Freispiel, das durchaus multikulturell besetzt war. Auch Nilüfers zwölfeinhalbjähriger Bruder Serkan, in der Erprobungsstufe der Realschule, kam wie sie selbst eine zeitlang 3-4 mal wöchentlich ins Gemeindezentrum, bis er, abwechselnd mit seiner zweiten Schwester Serpil, dem fünfjährigen Nesthäkchen der Yilmaz, gute drei Monate lang von meiner berufserfahrenen Kollegin Einzelunterricht bekam. Zweimal wöchentlich und für jeweils drei Stunden war sie in dieser Zeit Gast bei der Familie, wir kannten die Lebensverhältnisse also recht gut. Es handelte sich bei den Yilmaz nicht unbedingt um eine streng gläubige, aber sehr traditionelle und bildungsferne Familie, es gab außer dem Koran und den Schulbüchern der Kinder keinen Lesestoff, nicht einmal eine Fernsehzeitung lag auf dem Couchtisch.

Das Tochter-Eltern-Verhältnis, auch das der übrigen Kinder, war von Respekt und Angst vor Strafe geprägt. Einmal konnte meine Kollegin, die im gleichen Raum war, nicht verhindern, dass Nilüfer von der Mutter wegen einer Nichtigkeit eine knallende Ohrfeige bekam, so dass die Finger im Gesicht minutenlang abgemalt waren. Dem Kind standen die Tränen in den Augen, doch sie wagte nicht zu weinen.

Ein paar Wochen später erschien das Mädchen mit einem zu einem Dreieck gefalteten klitzekleinen und mohnroten Nickituch auf der Straße, das am Hinterkopf zusammen gebunden wurde und reichlich albern aussah, jedoch die hübschen dunkelbraunen und schulterlangen Haare rücklings noch weit herausschauen ließ. Das war ihre Art mit der mütterlichen Anweisung umzugehen, künftig außerhalb des Hauses ein Kopftuch zu tragen.

Laurenburg: Kurz nach dem Jahreswechsel aber war das Haar der Zehnjährigen immer ganz bedeckt. Den Gruppenregeln entsprechend, zog sie beim Betreten des Jugendraums das Kopftuch aus, um es beim Verlassen wieder umzubinden. Weil sie das des Öfteren vergaß, gab es dann zu Hause Ärger. Wie es in ähnlich patriarchalisch strukturierten Milieus üblich ist, hatte die Grundschülerin kein eigenes Taschengeld. Für jedes Kaugummi, jedes Heft, jeden Bleistift musste sie ihren Bruder um Erlaubnis fragen. Ein zwölfjähriger Bengel, der die Macht hatte zu entscheiden, ob er dem Bitten seiner zwei Jahre jüngeren Schwester gnädig nachgibt oder ihr despotisch verbietet etwas zu kaufen, man stelle sich vor, wie das den Charakter des heranwachsenden Machos prägt.

Zuhause war das Mädchen es gewohnt, hinter ihrem Bruder herzuräumen. So musste sie beispielsweise den Platz, an dem Serkan saß und den er nie ordentlich verließ, abwischen, Kleidung, die er überall verstreute, musste sie in den Schrank räumen. Wenn die Geschwister gemeinsam nach der Schule nach hause gingen, trug die Zehnjährige seinen Schulranzen zusätzlich zu dem ihren. Sie trug dann halt zwei Tornister, der einen Kopf größere Bruder hatte die Hände frei. Bereits mit zehn Jahren musste das Mädchen neben den Hausaufgaben Mutter Yilmaz im Haushalt helfen und oft auf die jüngere Schwester aufpassen. Während ihr Bruder seine freie Zeit einteilte, wie es ihm gefiel, er sich verabredete mit wem er wollte, stand das seiner Schwester nicht zu. Wie Frau Karagözlü bestätigen wird, ist das in traditionellen türkischen Familien keine Seltenheit.

Wie gewohnt kam Nilüfer Yilmaz drei bis vier mal in der Woche zur Lernförderung, auch an dem Freizeitangebot für Mädchen hatte sie viel Freude. Verschiedentlich fiel uns während des Nachhilfeunterrichts beim Wiederholen des Lernstoffs die nicht altersgemäße Umgangsweise und Ausdrucksweise in Zusammenhang mit Lehrinhalten des Aufklärungsunterrichts auf. Während sich die etwa gleichaltrigen anderen SchülerInnen verlegen kichernd und herumdrucksend mit dem Thema auseinandersetzten, meinte Nilüfer kalt: „Ich weiß wie ein Penis aussieht.“ Manchmal erwähnte sie wie beiläufig, dass sie in dieser Nacht bei ihrer Tante Nilgün, Frau Yilmaz Schwägerin übernachten würde, auf meine Nachfrage, ob sie sich darauf freue, wich sie mir immer aus oder wechselte das Thema. Bald bemerkten wir, wie das Mädchen zunehmend stiller wurde, kaum noch redete, auch nicht mit den anderen Kindern. Anfang März beobachteten wir, dass Nilüfer Aksen, eine ein Jahr jüngere türkische Schulkameradin aus der Gruppe, Tochter eines Imams, zur Seite zog und ihr zuraunte, dass sie ihr ein Geheimnis verraten müsse.

Während Nilüfer im Allgemeinen weiterhin sehr still war und den anderen Kindern und uns auswich, hielten die beiden Mädchen jetzt engen Kontakt. Ständig hatten sie in den Pausen oder auf dem Weg nach Hause geheimnisvoll zu tuscheln. Irgendetwas Besonderes schien bevorzustehen, worauf sich Nilüfer zu freuen schien. Da die beiden türkisch sprachen, verstanden wir kein Wort. Als ich nachfragte, was denn los sei, dass sie so aufregt sei, erzählte sie, dass in ihrer Familie ein großes, fünftägiges Fest kurz bevor stehe. „Ich weiß nicht wie das auf Deutsch heißt, ich trage dann ein wunderschönes Kleid. Es gibt leckeres Essen, wir feiern und es kommen meine Großeltern, auch Verwandte aus der Türkei.“

Ich wunderte mich, dass Nilüfer weiterhin samstags zur Mädchengruppe kam, obwohl sie sich für eine Sport AG in der Schule angemeldet und mehrmals mitgeteilt hatte, dass sie bald nicht mehr kommen würde. Offensichtlich gefiel es ihr besser, zu basteln und zu klönen als beim Training zu schwitzen. Natürlich freute ich mich darüber, zumal ich hoffte, beim ungezwungenem Spielen und Spaßhaben eher das Vertrauen des für ihr Alter viel zu nachdenklich, ernst und traurig wirkenden Mädchens zu gewinnen. Das gelang mir jedoch nicht in dem gewünschten Maße. Dann begann Aksen unbegründet immer seltener zu erscheinen. Auf Anfrage meinte sie verlegen „Ich übe jetzt mit meinem großen Bruder“. Der Bruder aber, das wussten wir alle, würde sich nie mit seiner kleinen Schwester abgeben. Das wäre unter seiner Würde gewesen. Dann verabschiedete sich Aksen endgültig aus der Gruppe. Darüber war Nilüfer sehr traurig, sie zog sich noch mehr zurück und begann sich auch körperlich zu verändern.

Die Schülerin entwickelte einen sehr großen Appetit und stopfte wahllos Lebensmittel und Süßigkeiten in sich hinein, nie verzichtete sie, wenn sie von den anderen Gruppenmitgliedern Schokoriegel oder ähnliches Zuckergebäck angeboten bekam. Oft gab es deswegen mit dem Bruder Ärger, der sie wegen ihrer Esslust hänselte. Serkan hatte auf sein blechernes Federmäppchen mehrfach „şişlik“ geschrieben, was etwa „Anschwellung, Geschwulst, Schwellung“ bedeuten kann. Nilüfer wurde zunehmend trauriger, sonderte sich von den anderen mehr und mehr ab, wenn sie auch immer wieder meine Nähe suchte, war sie meistens sehr allein. Das Mädchen wurde rundlicher. Manchmal wurde ihr schlecht. Na klar, so was kommt von so was, dachte ich und bat das Kind wenigstens, nicht soviel Süßigkeiten zu essen.

Eines warmen Frühlingsnachmittags stand Nilüfer schon vor der Eingangstür des Gemeindezentrums und wartete auf uns. Mir fiel an diesem wunderschönen Tag besonders auf, wie still und bedrückt sie auf der Mauer saß. Früher wäre sie uns entgegengelaufen und hätte laut gerufen: „Ich bin die Erste, ich bin die Schnellste.“ An diesem Dienstag reichte es nur für ein gleichgültiges „Hallo.“ Als ich das zehnjährige Mädchen, das nun vor der Haustüre stand, von der Seite kommend ansah, glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen. Wie eine kleine Kugel wölbte sich ihr Bauch vor. Ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen.

Eppelmann: Wir schlossen auf und gingen hinein. Das Mädchen folgte uns mit hängenden Schultern, gesenktem Kopf, setzte sich an ihren Platz und begann mit ihren Hausaufgaben. Wieder fiel uns auf, dass die Schülerin, wie in letzter Zeit immer wieder, dafür sorgte, allein am Tisch zu sitzen. War das nicht möglich, ließ sie nur Mädchen neben sich sitzen und platzierte die Schultasche zwischen sich und die Nachbarschülerinnen. Darauf von meiner Kollegin angesprochen, meinte die Zehnjährige: „Ich kann mich dann besser konzentrieren.“ Auffällig, wie die Schülerin sich von den anderen Kindern absonderte. Einmal war es dann einem etwa gleichaltrigen Jungen doch gelungen, sie zu einem Tischtennisspiel zu überreden, da habe ich die Zehnjährige nach langem wieder lachen hören. Es war erschütternd, wie das Kind sich veränderte.

Laurenburg: Wenn Nilüfer früher in den Pausen im ganzen Haus, in dem sie sich gut auskannte, überall herum sprang, ging sie jetzt nicht einen Schritt ohne Begleitung. Sogar zur Toilette wollte sie nicht allein gehen, ich musste ihr dann versprechen, vor der Türe zu warten, bis sie herauskam. Wenig später bat ich Nilüfer nach dem Unterricht noch zu bleiben. Ich erklärte ihr unter vier Augen, dass mir aufgefallen sei, wie sie sich in kurzer Zeit verändert habe und fragte sie, ob sie sich krank fühle. Sie schüttelte den Kopf und meinte, es ginge ihr gut. Da die Schülerin mir dabei mit den Blicken auswich, fragte ich, ob es zu hause ein Problem gäbe. Sie schüttelte nur traurig den Kopf. Meine nächste Frage war, ob denn etwas in der Schule passiert sei. Da begann sie zu weinen und erzählte mir, dass Aksen, die Tochter des Imams, mit der sie im Gemeindezentrum und wohl auch in den Schulpausen sehr oft zusammen gewesen war, nicht mehr mit ihr reden und spielen wolle und sogar anderen muslimischen Mädchen verboten habe, sich mit Nilüfer zu unterhalten und oder zu beschäftigen.

Sie berichtete, dass Aksen sich so ekelhaft benehme seit sie nicht mehr zur Nachhilfegruppe ins Gemeindezentrum kam. Da es an dieser Grundschule, wie an vielen anderen auch, leider üblich ist, dass muslimische Kinder den deutschen MitschülerInnen außerhalb der Unterrichtsveranstaltungen aus dem Weg gehen, blieb Aksens ehemalige beste Freundin in den Pausen und auf dem Weg zur Schule immer allein. Eine Begründung habe die Tochter des Imams nicht geben wollen oder können. Die Klassenlehrerin habe Nilüfer auch schon um Hilfe gebeten, die habe sie aber ohne sie anzuhören mit der Begründung weggeschickt, sie habe im Moment keine Zeit. Später habe die Schülerin nicht mehr gewagt die Lehrerin anzusprechen. Ich versuchte die Zehnjährige zu trösten, bestätigte ihr, dass Aksen sich sehr gemein verhalten und mich auch enttäuscht habe und bot ihr an, in dem Streit zu vermitteln. Nilüfer nahm mein Angebot dankend an.

Eppelmann: In diesen Tagen sprach mich meine Kollegin an: „Sag mal, fällt dir was an dem Mädchen auf?“ Auch ich hatte bemerkt, dass Nilüfer einen merkwürdig spitz nach vorne gewölbten Bauch hatte und in der seitlichen Silhouette recht schwanger aussah. Was wir natürlich tagelang nicht fassen wollten. Gemeinsam mit der Beratungsstelle erarbeiteten wir ein Konzept, um Nilüfer zu helfen. Es war bereits Mitte April und der Bauch des Mädchens wurde immer dicker. Meine Kollegin sprach unabhängig voneinander zwei im Gemeindehaus tätige Frauen an, die das Mädchen gut kannten. Als erstes die Gärtnerin: „Hast du dir Nilüfer schon mal von der Seite angeschaut?“, auch diese antwortete: „Das Kind ist schwanger. Ist es schon vierzehn oder erst dreizehn?“ „Nein, Nilüfer ist zehn!“ „Das gibt es nicht. Ja, das Kind ist schwanger, ich als Großmutter kann das beurteilen. Die Art wie sie geht, wie sie sich bückt, wie sie den Bauch schützt, sie bewegt sich wie eine Schwangere, das ist anthropologisch, das tun werdende Mütter auf der ganzen Welt so, solche Mädchen kenne ich aus meiner Zeit in Brasilien. Weiß der Pastor schon Bescheid?“

Eine zweite im Gemeindezentrum beschäftigte Mittfünfzigerin, Frohnatur, selbst Mutter von vier Kindern und Oma von drei Enkelkindern, wurde von der Nachhilfelehrerin, die auch Mutter ist, mit einem „Kommst du mal eben mit runter?“ unter einem Vorwand in den Jugendraum begleitet, wo sie sich einige Minuten lang im mit fünf Kindern bevölkerten Zimmer aufhielt, darunter auch Nilüfer. Die Kinder hatten gerade Pause. Sie plauderte wie üblich unterhaltsam über das Wetter und über ihre Enkelkinder und verließ den Raum kurze Zeit darauf. Etwa zwei Stunden später trafen sich die Erwachsenen auf der Terrasse. Diese zweite Mitarbeiterin der Gemeinde sprach die Nachhilfelehrerin direkt an: „Ich weiß, warum du mich wirklich herunter gelockt hast. Die ist schwanger, ne?“ „Ja. Im vierten Schuljahr!“ „Ist sie mehrmals sitzengeblieben? Hat sie mehrfach wiederholt?“ „Nein. Das Mädchen ist zehn Jahre alt.“ „Das kann doch wohl nicht wahr sein. Und was machst du jetzt?“ „Ich werde das Jugendamt einschalten. Und den Pastor informieren. Das wird diesmal kein angenehmes Gespräch, aber da muss ich wohl durch.“

Noch zum Pastor. Drei Frauen, die als Mütter oder sogar Großmütter eine Glaubwürdigkeit haben, die eigene Körpererfahrung und Lebenserfahrung auf ein knapp elfjähriges Mädchen zu beziehen, hielten Nilüfer über Wochen hinweg für schwanger. Leider waren zwei dieser Mitwisserinnen, die das Kind persönlich kannten und über zehn Wochen besorgt die körperliche Veränderung des Mädchens registrierten, gewissermaßen beim Pastor angestellt, jedenfalls bei der Kirche in Diensten. Diese beiden nahm sich Hochwürden besonders „seelsorgerlich“ vor und verpflichtete sie durch eine Dienstanweisung, über den Fall nie mehr zu sprechen, das heißt, künftig nicht mehr zu sagen, das Mädchen sei persönlich als schwanger eingeschätzt worden.

„Ich habe den beiden die dienstliche Anweisung gegeben, über den Fall Nilüfer nicht mehr zu reden, mit niemanden“, so der Pastor telefonisch zu uns. Dieses Vorgehen könnte man als Beeinflussung von Zeugen beschreiben. Die beiden Frauen waren und sind von dem Pastor existenziell abhängig. Hochwürden drängte mithin zwei Frauen zu verschweigen jemals ein schwangeres Kind gesehen zu haben. Wir haben damit zwei Ansprechpartnerinnen weniger, die beiden Frauen jedenfalls haben wir bis heute nicht mehr auf den Sachverhalt angesprochen. Einmal im Quartal sieht man sich, dem Thema Nilüfer weichen wir jedoch alle aus.

Laurenburg: Auch in den folgenden Wochen war der Geistliche eifrig bemüht, jegliche Spuren, die auf einen Bezug des Mädchens zum Gemeindezentrum hätten hinweisen können, zu verwischen. Mehrfach lief er zwischen Jugendamt, Kirche und Grundschule hin und her, um begierig alle die Informationen aufzunehmen und weiter zu geben, die halfen, das Gemeindezentrum ins rechte Licht zu rücken. Dabei scheute er nicht davor zurück, das zehnjährige Opfer als notorische Lügnerin darzustellen, weil er „aus verlässlicher Quelle“ gehört habe, dass die Schülerin öfter flunkert. Eine in dieser Entwicklungsphase selbst unter unproblematischen Lebensumständen gar nicht so seltene Verhaltensweise.

Eppelmann: Die anderen Grundschülerinnen und Grundschüler merkten, altersgemäß naiv und verträumt, glücklicherweise absolut gar nichts, Schwangerschaft eines Kindes ist für sie offensichtlich und Gott sei Dank nicht Teil ihrer Lebenswelt. Eine vierzehnjährige Jugendliche jedoch sprach meine Kollegin an: „Sag mal, ist die Nilüfer schwanger, die sieht aus wie meine Mutter, als mein Bruder unterwegs war?“ „Das scheint so zu sein, auch mir ist der Bauch aufgefallen.“ „Die ist doch viel zu jung. Was machst du jetzt, wie wird es mit ihr weitergehen?“ „Ich werde das Jugendamt einschalten müssen. Bitte sprich mit niemandem aus der Kindergruppe darüber.“ „Ok, klar.“

Laurenburg: An einem Samstag, die Mädchengruppenstunde war beendet, es war alles aufgeräumt und gespült und die Kinder wollten nach Hause gehen, kam eines der Mädchen auf eine dumme Idee. Sie wollte sich über Nilüfers Ängstlichkeit lustig machen und meinte aufgeregt: „Da in der Ecke steht ein Mann.“ Im nächsten Moment starrte Nilüfer mich mit weit aufgerissenen Augen und Mund an, kreidebleich, nicht fähig sich zu rühren oder einen Ton von sich zu geben. Nur weil ich den Arm um sie legte und ihr versicherte, dass die Türe abgeschlossen war und es doch niemandem möglich ist durch die verschlossene Tür zu gehen, gelang es mir das Mädchen zu beruhigen.

Weitere Tage vergingen. Nilüfers Bauch wurde immer dicker. Wildfremde Leute auf der Straße blieben stehen und guckten uns hinterher, wenn wir mit dem Mädchen über den Marktplatz gingen. Das Kind zeigte inzwischen verwahrloste Züge, fleckige Kleidung, oft kam sie schon viel zu früh zur Gruppenstunde oder zur Nachhilfe, obwohl sie damit rechnen musste, dass die Eingangstür abgeschlossen war. Wenn die Gärtnerin gerade da war durfte die Schülerin ihr helfen.

Nilüfers Klassenlehrerin konnte die Verhaltensänderung und den zunehmend dickeren Spitzbauch der Viertklässlerin nicht übersehen haben. Die Pädagogin, deren Aufgabe es eigentlich sein sollte, ihren SchülerInnen Ansprechpartnerin und Beraterin in den vier Jahren einer sehr wichtigen Lebensphase zu sein, die prägend für die Einstellung zum lebenslangen Lernen ist und auch die individuelle Persönlichkeitsentwicklung beeinflusst, sprach weder mit dem Mädchen noch mit dessen Eltern. Sie stand kurz vor ihrer Pensionierung, nach diesem vierten Schuljahr würde sie keine eigene Klasse mehr übernehmen und sich auf den wohlverdienten Ruhestand vorbereiten. Jetzt, kurz vor dem Ende ihrer beruflichen Karriere, wollte sie keinen Skandal. Sie wird die Sommerferien sehnlichst herbeigewünscht haben. Dann wäre sie das Problem los gewesen, da Nilüfer im nächsten Schuljahr eine weiterführende Schule besuchen würde. Übrigens hätte ihr eigentlich auffallen müssen, dass die Schülerin am Stichtag an keiner solchen Bildungseinrichtung in der näheren Umgebung angemeldet war. Ihr ist es als Einzelperson gelungen, das übrige Kollegium der Grundschule, dass uns größtenteils nicht einmal persönlich kannte, genau wie den Pastor davon zu überzeugen, der Familie sei durch unser „unprofessionelles“ Vorgehen schwerstes Unrecht zugefügt worden. Hauptvorwurf war, vor dem Einschalten der Behörden die Familie nicht zu dem Sachverhalt gehört zu haben. Genau das aber hielt nicht nur der Polizist für gefährlich und einer erfolgreichen Klärung der Sachverhalte im Sinne des Kindeswohls für hinderlich.

Eppelmann: Wahrscheinlich war die Klassenlehrerin völlig überfordert. Welcher Kollegin hätte sie sich anvertrauen können? So etwas, Kindesmissbrauch und mutmaßliche Schwangerschaft einer Zehnjährigen ist an deutschen Schulen einfach nicht vorgesehen, das kommt nicht vor. Sicherlich hätte sie sich an eine einschlägige Beratungsstelle wenden können, doch dazu fehlte ihr wohl der Mut. Aufschlussreich, dass Deutschlands angeblich so qualifizierte Pädagoginnen angesichts des auch hierzulande praktizierten muslimischen Traditionalismus mit seinen Verhaltensweisen aus der kulturellen Vormoderne ganz offensichtlich nicht mehr handlungsfähig sind. An eine urdeutsche Familie hätte man sich wahrscheinlich heran getraut, auch an eine italienische oder spanische. Bei den muslimischen MigrantInnen oder bei Roma-Clans jedoch wechseln deutsche Behörden panisch die Blickrichtung wenn es um bronzezeitliche Bräuche wie Kinderverlobung und Kinderheirat[1] geht. Wie viele Mädchen wie Ghulam[2] wird es in Europas Parallelgesellschaften geben? Auch das ist eine Form der Diskriminierung, auch diese Kinder haben Menschenrechte.

Laurenburg: Eines Tages kam Nilüfer besonders niedergeschlagen in die Mädchengruppe. Als ich hörte, wie sie zu einer Schülerin sagte, dass sie sich aus dem Fenster stürzen wolle, übertrug ich meiner Vertreterin die Gruppenleitung und zog das Mädchen aus der Gruppe, um in einem anderen Raum unter vier Augen mit ihr zu reden. Ich sagte ihr, dass man, wenn man aus dem Fenster springt, sich sehr schmerzhaft, folgenschwer oder sogar tödlich verletzen kann und schon sehr traurig und verzweifelt sein muss, um das Risiko einzugehen, sich beim Sturz andauernde Schäden zuzufügen oder gar umzubringen. Ob sie mir nicht sagen wolle, was sie bedrückt, damit wir gemeinsam eine andere Lösung finden. Da begann sie zu weinen, und sagte, dass sie bald nicht mehr kommen werde, auch nicht zur Hausaufgabenbetreuung und darüber traurig sei. Ich versuchte sie damit zu trösten, dass wir sie dann vermissen würden, dass sie uns jeder Zeit besuchen könne und sie uns auch bei zufälligen Begegnungen ansprechen dürfe. Für alle Fälle hätte sie ja auch meine Telefonnummer. Auf meine Frage, ob noch andere Dinge sie bedrücken, schwieg sie. Ich versicherte ihr, dass ich verstanden hätte, dass es manchmal sein kann, dass einem das Herz schwer ist, aber man darüber in dem Moment nicht sprechen kann. Sie könne mich jederzeit ansprechen, wenn ihr danach sei, zu reden. Wir gingen dann zurück in die Gruppe und setzten unsere Töpferarbeiten fort. Nilüfer formte aus Ton einen Pilz, eine Schlange und ein Herz, in dem die Initialen ihres Namens eingeritzt waren.

Als die Schülerin etwa eine Woche später mit einer wenn auch nicht sehr tiefen Schnittwunde am Handgelenk erschien, beschlossen wir das Jugendamt einzuschalten. Die KollegInnen hatten jedoch Feierabend, eine Rufnummer für Notfälle außerhalb der Dienstzeiten gab es nicht. Daher riefen wir bei der Polizei an. Der Beamte an der Zentrale des Polizeipräsidiums vermittelte uns an die zuständige Dienststelle. Der berufserfahrene Hauptkommissar, selber Vater, nahm den geschilderten Sachverhalt auf und riet uns dringend, nichts mehr in dieser Angelegenheit zu unternehmen, um uns und das Kind nicht zu gefährden. Er teilte uns mit, dass von dem Verdacht des Kindesmissbrauchs auszugehen sei, den die Eltern zumindest dulden. Wenn die auch nur eine schwache Ahnung hätten, dass gegen sie ermittelt wird, würde Nilüfer auf Nimmerwiedersehen in der Türkei verschwinden und deutsche Behörden hätten keine Möglichkeiten einzugreifen und das Kind zu schützen. In den nächsten Tagen würde ein Beamter uns zu dem Sachverhalt vernehmen und das Jugendamt würde sich bei uns melden. Das geschah denn auch.

Zuerst meldete sich die Polizei und bestellte mich zwei Tage später aufs Präsidium. Auch das Jugendamt vereinbarte noch in der gleichen Woche einen Termin mit meinem Kollegen und mir. Die Kollegin im Jugendamt führte das Gespräch mit maschineller Routine. Im Wesentlichen ließ sie uns schildern was wir beobachtet hatten, stellte wenige Fragen und hielt das Gehörte schriftlich fest. Zum Schluss ermahnte sie uns dringend, uns fortan in der Angelegenheit absolut zurückzuhalten, sie würde alles Notwendige selbst in die Hand nehmen. Nach dem Gespräch fühlten wir uns zwar wie gerädert, waren aber auch erleichtert, eine weitere kompetente Mitstreiterin gefunden zu haben. Das sollte sich jedoch als absoluter Irrtum herausstellen.

Eppelmann: Für uns waren diese Wochen im Mai und Juni fast unerträglich, doch hielten wir uns an den dringenden Rat des Polizeibeamten und verrichteten Business as usual. Ohne die Unterstützung der Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch wäre uns das nicht gelungen. Nilüfer kam zunächst weiterhin dreimal in der Woche zur Hausaufgabenbetreuung und samstags auch in die Mädchengruppe. Das Ende des Schuljahrs und die Sommerferien rückten näher. Die Kinder freuten sich auf den Urlaub, nur das zehnjährige türkische Mädchen nicht. Sie meinte einmal zu mir, dass sie sogar lieber täglich ins Gemeindezentrum kommen, Hausaufgaben machen und für Klassenarbeiten üben würde, als mit ihren Eltern in die Türkei zu fahren.

Im Gespräch mit den anderen Kindern, die wissen wollten, welche Schule Nilüfer denn im nächsten Schuljahr besuchen würde, stellte sich eines Tages heraus, dass die Eltern die Zehnjährige offensichtlich bei keiner Schule angemeldet hatten. Die Schülerin war auch nicht wie die anderen bei den diversen Informationsveranstaltungen gewesen, um sich mit ihrer Mutter einige Schulen anzusehen oder sich gar bei einer bestimmten anzumelden. Die Zehnjährige meinte auf meine erstaunte Frage, dass sie auch keinen Bescheid einer Schule bekommen habe, der sie als künftige Schülerin begrüßt. Die Mutter habe auf ihre Frage gesagt, sie solle sich keine Sorgen machen, es sei alles in Ordnung.

Da das Prozedere des in Deutschland üblichen Schulwechsels den Yilmaz durch ihren Sohn Serkan bekannt sein musste, ihr Sohn besuchte bereits die 6. Klasse in der Realschule, machte diese Nachricht meine Kollegin und mich stutzig. Für die fast Elfjährige bestand doch Schulpflicht. Sollte Nilüfer nicht in Deutschland bleiben, drohte dem Kind der unfreiwillige Umzug in die Türkei? Wir beschlossen, Anfang der Woche beim Jugendamt vorzusprechen, einmal um diese Information an die Sozialpädagogin weiterzugeben, aber auch um uns nach dem Sachstand zu erkundigen. Was wir damals nicht wussten, das dies Nilüfers letzter Tag in der Gruppe sein würde. Sie sollte nicht einmal mehr die Gelegenheit bekommen, sich von den anderen SchülerInnen zu verabschieden.

Laurenburg: An dem Morgen, an dem ich in der Sprechstunde der Sozialpädagogin beim Jugendamt vorsprechen wollte, begegnete mir Nilüfer auf dem Weg zur Schule, sie war bereits einige Minuten zu spät. Trotzdem beeilte sie sich nicht, sondern schlich mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern wie ein geprügelter Hund in Richtung Schule. Sie hatte mich nicht gesehen und war daher einigermaßen überrascht als ich sie ansprach. Ich fragte sie, wo sie denn in den letzten Tagen gewesen sei. Sie begann verzweifelt zu weinen und teilte mir mit, nicht mehr kommen zu dürfen. Sie drückte mich noch einmal und rannte dann weinend zur Schule.

Die Sachbearbeiterin beim Jugendamt war angeblich gerade auf dem Weg zu einem Außentermin und räumte mir („Sie haben zwei Minuten!“) trotz regulärer Sprechzeit mit eisigem Blick nur einen ganz kurzen Wortwechsel ein. Ins Zimmer bat sie mich nicht. Nun ja, dann eben auf der Treppe. „Wie geht es Nilüfer, wissen Sie etwas Neues?“ „Dem Kind geht es gut Ich habe mit den Eltern gesprochen. Dabei musste ich ihnen sagen, wer den ungeheuerlichen Verdacht in die Welt gebracht hat. Sie brauchen sich also nicht zu wundern, wenn sich die Familie zurückzieht und den Kontakt abbricht. Die Mutter war entsetzt und tief enttäuscht, wie Sie, die Sie ja in der Familie aufgenommen worden seien wie eine liebe Verwandte, so etwas überhaupt denken können! Auch die Klassenlehrerin hält ihre Reaktion auch für total überzogen.“ – „Wissen Sie, dass Nilüfer noch nicht auf einer weiterführenden Schule angemeldet ist?“, wollte ich wissen. Diese Frage überhörte die Sachbearbeiterin. Ich fragte: „Ist das Mädchen schwanger?“ – „Sie war beim Arzt. Das ist alles, was ich Ihnen dazu sage. Halten Sie sich jetzt raus.“ Damit war das Gespräch für die Beamtin beendet. Die Diplom-Sozialpädagogin machte auf dem Absatz kehrt, ließ mich grußlos auf dem Treppenabsatz stehen und verschwand nach draußen. Ich war wie vom Donner gerührt. So viel Kaltschnäuzigkeit ist mir im Leben selten begegnet.

Eppelmann: Die Arbeitswelt deutscher Jugendämter bezeichnet derartige Hochnäsigkeit und extreme Distanziertheit den Klienten gegenüber leider als „Professionalität“. Entlastend muss allerdings hinzugefügt werden, dass in Deutschland ein äußerst restriktiv auszulegender Schutz von Sozialdaten (SGB I § 35), der unter Umständen sogar die Ermittlungsarbeit der Polizei behindert[3], eine niederschwellige und bürgernahe Vorgehensweise, die sehr wohl Datenschutz da berücksichtigt, wo öffentliche Interessen nicht verletzt werden, unmöglich macht. Gerade wegen dieser Gesetzesnorm hätte die Sachbearbeiterin unseren Namen weder preisgeben müssen noch dürfen.

Auch hätte sie, schon um sich juristisch abzusichern, Nilüfer eigentlich zu einem Amtsarzt einbestellen sollen. Stattdessen durfte die Familie einen Doktor ihrer Wahl konsultieren. Möglicherweise war sie dem schauspielerischen Talent, der Vernebelungstaktik und dem patriarchalischem Bollwerk traditioneller türkischer Wagenburgen, die alles daran setzen, nichts aus der familiären Innenwelt der muslimischen ParaIlelgesellschaft nach außen dringen zu lassen, nicht gewachsen. Für diese Clans gelten universelle Menschenrechte nur vor der Haustüre.

Laurenburg: Sicherlich wurden zunächst laut zeternd wüste Drohungen ausgestoßen, um dann nicht mehr zu leugnende, offensichtliche Missstände, viel Süßholz raspelnd, beschwichtigend zu verharmlosen. Funktionieren Vernebelung und Taqiyya nicht wie gewünscht, greift man zu einer neuen List. Jetzt wird der beanstandete Sachverhalt mit der kulturellen oder religiösen Besonderheit begründet. Ist das Gegenüber dann immer noch nicht überzeugt, die Unschuld vom Lande vor sich zu haben, die über jeden Zweifel erhaben ist und die Rechtschaffenheit in Person, dann knickt jeder gutmenschelnde Kritiker und Zweifler spätestens dann ein, wenn man behauptet, armes Unschuldslamm einer fürchterlichen islamophoben Hetze und diskriminierenden Verleumdungskampagne geworden zu sein.

Wir organisierten einen Termin in der Beratungsstelle für ein Supervisionsgespräch mit allen in den Fall Involvierten. Der Pastor kam in der Tat zur Beratungsstelle. Die Stimmung war eisig Er war allein gekommen, anders als von uns gewünscht. Die von uns angeregte Einladung der Klassenlehrerin, der Mitarbeiterin vom Jugendamt und eines Mitglieds des Presbyteriums hatte er mit den Worten „Das halte ich für keine gute Idee“ einfach verhindert.

Auffällig war, dass der Geistliche während des gesamten Gesprächs nur als Briefträger von Botschaften der Schule und des Jugendamtes fungierte, deren persönliche Anwesenheit er aber erfolgreich verhindert hat. Wieder wies der Priester auf das schwere Unrecht hin, dass der Familie Yilmaz durch die Anschuldigungen widerfahren sei. Die Nachfrage der Psychologin, was der Familie und dem Mädchen außer der Unannehmlichkeit der ärztlichen Untersuchung durch die Einschaltung der Behörden denn Schlimmes passiert sei, konnte der Geistliche nicht beantworten. Meinem Kollegen und mir prophezeite die Psychologin nach dem Gespräch eine gegen uns gerichtete Stimmungsmache aller betroffenen Institutionen im Stadtviertel. Sie sollte Recht behalten.

Eppelmann: Wir sind uns aufgrund von Berichten Dritter, die das Kind jahrelang gekannt hatten, ziemlich sicher, dass Nilüfer nach einem langen Sommerurlaub in der Türkei jetzt wieder in Deutschland lebt.


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12 Antworten to “073. Islam und Kindbraut. Schwanger mit zehn”

  1. Jacques Auvergne Says:

    Malaysia state chief encourages teen marriages

    Muslims are permitted to marry after reaching puberty in Malaysia, as long as they obtain consent from their parents and Islamic Shariah courts. … Women’s rights activists criticized Mohamad Ali’s views, which he first expressed to Malaysian media earlier this week.

    „It’s a regressive move. … We all know that child marriages are an aberration,“ said Ivy Josiah, executive director of the Women’s Aid Organization, a private group.

    Laws that allow marriage below the age of 18 should be scrapped because they might encourage pedophilia and undermine the physical and emotional health of teenagers, Josiah said.

    http://wtop.com/?nid=385&sid=2019819

    Malaysian state OKs underage marriage for mothers

    The chief minister of Malacca, Mohammad Ali Rustam, said permission would only be granted after consent by the teenager’s families as well as the state Islamic courts. … Family and Community Development Minister Shahrizat Abdul Jalil said that underage marriage was „morally and socially unacceptable.“

    http://www.reuters.com/article/idUSTRE6733BS20100804

    Child marriage still alive in Malaysia

    Under the Syariah Family Law system in Malaysia, prospective brides and grooms -irrespective of age – have to apply for permission from their respective state religious departments to marry. …

    Malaysia is not a country that encourages child marriages. But neither does it outlaw it outright. Under Malaysian law, a Muslim girl below the age of 16 can marry, provided she has the consent of the syariah court. The syariah court is supposed to rule on each and every case and cannot give blanket permission.

    And under the Law Reform (Marriage and Divorce) Act, which applies to non-Muslims, marriage is allowed only for people 18 years and above.

    http://www.asiaone.com/News/AsiaOne+News/Malaysia/Story/A1Story20100613-221834.html

  2. deryaa 57 Says:

    ohaa allär bu neee ???

    omq mit zehn schwanqaa..
    scheiß hurensohn.. :@
    allah belanii versiin, emii ??

  3. Giuseppa Viola Says:

    Es ist grauenhaft, wie sich deutsche Behörden für das Wohl des Kindes (grins, ächz, heul) einsetzen.
    In der ganzen Welt sich als eine Nation des Rechts darzustellen aber im Grunde jeder Einzelne nur an sich denkt.
    Wie kann man dulden, dass ein 10 jähriges Mädchen misshandelt und geschwängert wird. Wie können diese Leute es mit Ihrem gewissen verantworten einfach wegzuschauen????
    Bei der Kirche wundert mich überhaupt nichts mehr. Es gibt ja genug Pädophile unter ihnen.
    Ich bin wütend. Ich bin traurig. Ich bin sprachlos.

  4. Eifelginster Says:

    Sehr geehrte Giuseppa Viola,

    vielen Dank für Ihr Mitgefühl und ihr Interesse an dieser leidvollen Geschichte. Ich kenne mehrere Zeugen und kann versichern, dass sich das ganze so zugetragen hat, wie gesagt: Polizei klasse, Jugendamt katastrophal.

    Es gibt Winkel auf der Welt, wo Mädchen mit zehn oder elf Jahren als heiratsfähig gelten, aber wenn es kulturelle Moderne gibt, muss man Einwanderern sagen, dass Kindbraut nicht praktiziert werden kann.

    Vor wenigen Jahrhunderten sind im Rheinland Frauen als Zauberinnen („Hexen“) verbrannt worden, eine Kultur Südamerikas hat Menschen der Gottheit Quetzalcoatl geopfert. Alles im Namen der Religion.

    Religion kann begeistern, stark machen, Erinnerung wahren, Kräfte wecken, und sie soll das (wer will, soll als Atheist leben dürfen).

    Kinderverheiratung hält Mufti Dschemali Metscho aus Komotiní (Gümülcine Müftüsü Cemali Meço) für islamische Religion, der Herr, der es gut findet, wenn zwölf- oder elfjährige schwangere „Ehefrauen“ in Düsseldorf auftauchen oder schnell wieder nach Griechenland abgeschoben werden, sieht so aus:

    Eines der von muftî Cemali Meço verheirateten Mädchen:

    http://www.express.de/regional/duesseldorf/zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby/-/2858/705568/-/index.html

    Es ist eine Ungerechtigkeit, zehnjährige Mädchen NICHT zu verheiraten, weiß der höchste Islamgelehrte Saudi-Arabiens

    http://www.dailymail.co.uk/news/worldnews/article-1115624/Its-injustice-NOT-marry-girls-aged-10-says-Saudi-cleric.html

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/dubai/4242395/Saudi-cleric-says-OK-for-girls-of-ten-to-marry.html

    Großmufti Aal asch-Scheich (آل الشيخ‎)

    Dass die in Deutschland lebende Familie ihre Tochter Nilüfer (Name geändert) verheiratet hat, ist vermutlich nicht auf Mufti Meco oder Großmufti Scheich asch-Scheich zurückzuführen, sondern auf Jahrhunderte alte Familientradition. Andererseits sind das natürlich so genannte Muslime.

    Der Skandal ist das Jugendamt und die Lehrerin und auch der christliche Pfarrer, die das Leid des Mädchens ‚unter den Teppich kehren‘ und Zeugen manipulieren und unter Druck setzen … bis heute übrigens, vier Jahre lang!

    Frauen müssen 100 % der Rechte haben, keine halbierten Rechte. Die guten Standards der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Paris 1948) und des deutschen Grundgesetzes (1949) müssen für jeden gelten, auch für Mädchen aus ‚abgeschotteten‘ Familien oder für die Kinder irgendwelcher fanatischer christlicher oder sonstiger nichtislamischer Strömungen oder Sekten.

    Der Weg hin zur Gerechtigkeit für alle Menschen ist lang und steil und steinig. Leid ist da – gar kein Zweifel. Aber wir können nur gewinnen!

    Gehen wir los!

    Mit freundlichen Grüßen

    Cees van der Duin

  5. Nassau-Oranien Says:

    In diesen Bereichen werden keine Straftaten mehr angezeigt. Man erledigt alles „unter sich“. Wir als Polizei erfahren nur in den schlimmsten Fällen etwas davon. Da ist die Staatsgewalt völlig außen vor.

    http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/In-Problemvierteln-fuerchtet-sich-sogar-die-Polizei-id4926287.html

  6. Jacques Auvergne Says:

    Das Thema Kindbraut ist auch den Türken irgendwie unangenehm, man darf es aber bitte nicht dem makellosen Islam anlasten. Dass die standesamtliche Ehe das Seelenheil gefährdet, wird feige und kalkulierend übergangen, nach mehr Macht für die DIYENET wird aber gerufen. Alles eine Frage des höflichen Erklärens. Als-ob-Empörung gibt es also nicht nur in Deutschland …

    :::

    The latest report from a special parliamentary equality on gender equality has revealed that many families in eastern Turkey do not consider underage marriage a problem.

    Recent news that 11 underage girls have become pregnant in the southeastern province of Şanlıurfa has put the official spotlight on the underage marriage issue, daily Radikal reported. …

    According to the study, underage marriages do not pose a problem for the public. Such nuptials, however, have been highlighted as the main reason for the gradual increase of students dropping out of school, with marriages occurring as early as the age of 11.

    It is important to prevent misunderstandings of religion abusing traditions, said the report.

    “The meaning, causes and results of a marriage according to Islamic traditions should be explained clearly to the public. In order to do that, we need to cooperate with the Religious Affairs [Directorate] in Turkey,” the report said.

    Last week, 11 ill girls between the ages of 14 and 17 were taken to hospitals in the province, where it was determined that they were pregnant. All the girls were reported to be married without a civil marriage.

    http://www.hurriyetdailynews.com/n.php?n=underage-marriages-are-not-a-problem-for-public-report-says-2011-08-08

  7. Bragalou Says:

    keine Silbe zur religiösen Reife nach der Scharia von neun Jahren (Mondjahren) für das Mädchen bzw. zum traditionellen muslimischen Heiratsalter

    1996 gab es das Phänomen laut Statistischem Bundesamt noch nicht: Eine Null steht in der Spalte der Zehnjährigen, die abgetrieben haben. 1997 steht da eine Eins, 1999 eine Sechs, 2002 eine Zwanzig.

    Zwanzig Kinder im Alter von zehn Jahren sind in Deutschland 2002 schwanger gewesen. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche bei unter Vierzehnjährigen verdoppelte sich in dieser Zeit von 365 auf 761. Während volljährige Frauen immer weniger Abtreibungen vornehmen lassen, steigen die Zahlen bei Minderjährigen immer weiter an. Was ist los mit Deutschlands Jugend?

    Die Antwort ist auf den ersten Blick sehr einfach: Bessere Ernährung und vermehrte Östrogenzufuhr haben die Geschlechtsreife der Mädchen zeitlich nach vorne verlagert, heißt es allenthalben. Zudem sei Sexualität überall präsent. Man probiert also aus.

    Ganz natürlich? Kaum. Je früher die Sexualreife einsetzt, desto wahrscheinlicher ist es, dass sexuell missbrauchte Kinder schwanger werden, heißt es etwa bei Pro Familia. Diese monströse Tatsache könnte einen Teil der Statistik erklären. Aber auch, wenn Zehn- bis Fünfzehnjährige nicht durch eine Gewalttat entjungfert werden, kann das etwa der Pro-Familia-Experte András Magyar aus Halle nicht normal finden. Das klassische Nachmittagsprogramm im Fernsehen bestehe seit einigen Jahren aus Talkshows mit explizitem Inhalt, so Magyar. Vera am Mittag, Bärbel Schäfer und Arabella Kiesbauer reden über neue Sexideen, Perversionen und Vaterschaftstests. „Die Kinder sehen das und probieren es aus.“

    Zehnjährige könnten sich vom Gesehenen nicht kritisch distanzieren. „Das sind alles Vorbilder, die da rumflirren.“ Nach Magyars Ansicht haben diese Themen im Nachmittagsprogramm nichts verloren: „Der Jugendschutz ist hier nicht in Ordnung.“

    Norbert Kluge, emeritierter Doyen der Sexualwissenschaft aus Landau, setzt einen anderen Akzent. Die Sexualerziehung in der Schule sei auf die Frühreife schlicht nicht eingestellt, meint er. „Wir müssen schon in der Grundschule mit der Sexualpädagogik anfangen“, lautet seine Forderung. Das aber würden nur die wenigsten Bundesländer in ihren Richtlinien für die Sexualpädagogik in der Schule vorsehen. „In Rheinland-Pfalz heißt das einzige diesbezügliche Thema für die vierte Klasse: Die Mutter pflegt den Säugling.“ Das Thema Verhütung sei dort erst für Klasse neun vorgesehen – viel zu spät. Für ihn ist es deshalb kein Wunder, dass Rheinland-Pfalz einen besonders starken Anstieg an Teenie-Schwangerschaften verzeichnet – um 146 Prozent. …

    „Entweder es gibt engagierte Menschen, die sich um die Sexualerziehung kümmern, einen Rektor, Lehrer oder Eltern. Oder es passiert eben nichts“, so der Sozialpädagoge Michael Niggel von Pro Familia München. Vielen Lehrern sei das Thema unangenehm. In anderen Bundesländern lade man deshalb gerne Pro Familia ein. Doch die sind für Bayern wohl zu explizit. „Auf dem Land tut man sich schwer damit“, meint Niggel. Die Rektoren hätten Angst, dass man durch frühzeitige Aufklärung „die Kinder ,versaut'“, so seine Interpretation.

    Norbert Kluge stützt diese Vermutung. „Es gibt immer noch die Anschauung, dass die Kinder durch zu frühe Aufklärung ,verdorben‘ würden“. Aber, so der Wissenschaftler: „Wer so argumentiert, kennt die Jugend nicht.“ Kluge verweist auf Studien, nach denen SchülerInnen mit Sexualerziehungsunterricht sich eher Zeit lassen mit dem ersten Sex und dann zu einem höheren Prozentsatz verhüten als ihre KameradInnen ohne Aufklärungsunterricht.

    Quelle: HEIDE OESTREICH: Zehn Jahre alt und schwanger
    taz 24.09.2003

    http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2003/09/24/a0195

  8. Machandelboom Says:

    Prinzip Kindbraut, in Ägypten verkaufen arme Familien Mädchen an reiche Golfaraber und sogar in schariatauglicher Kinder-Prostitution, einer sunnitischen Variante von Stundenehe.
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    Wenn Mädchen zwangsverheiratet werden
    Von Birgit Svensson

    … Rima aber fürchtet sich davor, dass der Mann, der ihr Großvater sein könnte, wiederkommt. Rima ist 15, der Freund des Vaters 47 Jahre älter. In der Nachbarschaft wurde Rimas Freundin Iman mit knapp 16 Jahren mit einem 70-jährigen Saudi verheiratet und Rima fürchtet, dasselbe Schicksal erleiden zu müssen.

    In Kairos Armenviertel Shubra ist dies keine Seltenheit. Ältere Herren vom Golf heiraten mit Vorliebe junge Ägypterinnen. … Für arme Familien in Ägypten sind die reichen Golfaraber ein willkommener Anlass, ihre Töchter für viel Geld zu verheiraten. …

    In Ägypten … hat die Zahl der Eheschließungen mit minderjährigen Mädchen in den vergangenen fünf Jahren dramatisch zugenommen: 23,6 Prozent der Bräute waren unter 16 Jahre alt – ein Anstieg um fast das Doppelte im Vergleich zum Jahr 2000, wie das Nationale Zentrum für Soziologische Studien in Kairo berichtet.

    Während Frauen in der Oberschicht immer später heiraten oder gar ledig bleiben, würden sie in der Unterschicht immer früher vermählt, sagt Laila Abdel-Wahab, Soziologieprofessorin an der Kairoer Universität. … obwohl das Gesetz in Ägypten vorschreibt, dass der Altersunterschied zwischen den Ehepartnern nicht mehr als 25 Jahre betragen darf, kann es durch finanzielle Zuwendungen umgangen werden. Wer 40.000 ägyptische Pfund (etwa 5000 Euro) als Sparanlage für die Braut anlegt, unterliegt keinerlei Altersbeschränkung.

    Mädchenhochzeiten sind noch immer im gesamten arabisch-islamischen Raum durchaus üblich. …

    http://www.welt.de/vermischtes/article3527953/Wenn-Maedchen-zwangsverheiratet-werden.html

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    derselbe Text auf Englisch

    Robbing Arab girls of their childhood
    by Birgit Svensson

    http://www.welt.de/english-news/article3532929/Robbing-Arab-girls-of-their-childhood.html

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    ‘Some girls have been married 60 times by the time they turn 18′
    by Max Fisher

    When young girls are sold into marriage, as 38,000 are every day, they can expect a life with no education and few opportunities, little public autonomy outside of their adult husband’s control and an increased risk of death from pregnancy or childbirth, which are the number one killer of girls age 15 to 18 in the developing world. One in seven girls born in the developing world is married by age 15, usually sold by her family.

    But some girls who grow up in Egypt’s poor rural communities face an even scarier sort of child marriage: the temporary kind. Sex tourism to Egypt tends to spike in the summer, when wealthy men from Gulf countries flood into Egypt and thousands of underage girls are sold by their parents into temporary “marriages,” according to a story by Inter Press Service. …

    (Despite a 2008 law banning child marriages, enforcement is thought to be low and an Egyptian official told the Inter Press Service that’s it’s nearly ceased since the chaos of the 2011 revolution.) Child marriages are, after all, somewhat common in Arab countries, although not nearly as common as in neighboring regions. And such child marriages often involve “dowries” that human trafficking activists say are akin to a purchase price. …

    An investigation by an Egyptian government body, the Child Anti-Trafficking Unit at the National Council for Childhood and Motherhood, found that 75 percent of respondents in surveyed rural communities knew girls who were involved in the trade and that most believed that rate was increasing. It estimated that the vast majority of the buyers came from Gulf countries, with 81 percent from Saudi Arabia, 10 percent from the United Arab Emirate and 4 percent from Kuwait.

    The study estimates that a summer-long marriage, usually lasting the duration of a seasonal Gulf tourist’s visit, cost about $2,800 to $10,000. The unions can at times last a year or two, though; the “bride” is typically expected to travel back to her buyer’s home country where she may work as a domestic. One-day marriages can cost as little as $115. …

    The Washington Post 06.08.2013

    http://www.washingtonpost.com/blogs/worldviews/wp/2013/08/06/some-girls-have-been-married-60-times-by-the-time-they-turn-18/

    ::

  9. Bragalou Says:

    Türkei 2012: Elfjährige im achten Monat schwanger (siehe unten)

    Islam ist Kindbraut. Der marokkanische Scheich al-Maghrawi (Al Maghraoui) stellte im Jahre 2008 der Zeitrechnung das Heiratsalter für ein Mädchen fest: neun Jahre.

    Maroc : nouvelle fatwa controversée autorisant le mariage des jeunes filles dès l’âge de neuf ans

    Le cheikh salafiste marocain Mohamed Ben Abderrahman Al Maghraoui a édité une fatwa décriée pour avoir violé les nouvelles lois de l’état civil (la Moudawana). Maghraoui a en effet légitimé le mariage des jeunes filles à partir de l’âge de 9 ans

    http://www.mediarabe.info/spip.php?article1500

    ::

    Scandale au Maroc : une fatwa autorise le mariage « pédophile »

    Cheikh Mohamed ben Abderrahmane Al-Maghraoui a publié sur un site Internet un avis religieux autorisant le mariage des fillettes à partir de neuf ans.

    Cheikh Mohamed ben Abderrahmane Al-Maghraoui est dans la ligne de mire des défenseurs des droits humains marocains. D’après le quotidien Al Jarida Al Oula du 1er septembre, le leader religieux a lancé sur le site Internet maghrawi.net une fatwa autorisant le mariage des fillettes à partir de l’âge de neuf ans. « Il nous a été dit et nous avons vu que les filles de neuf ans ont la capacité de se marier autant que les filles âgées de 20 ans et plus », aurait expliqué Cheikh Mohamed ben Abderrahmane Al-Maghraoui à maghrawi.net. Pour appuyer son propos, il aurait par ailleurs cité l’exemple du Prophète qui se serait marié avec l’une de ses épouses âgées de neuf ans. …

    vendredi 12 septembre 2008 / par Habibou Bangré

    http://www.afrik.com/article15182.html

    ::
    Soviel Einblick in den echten alten Islam darf nicht sein, meinen Marokkos höchste ‚Ulama (der König selbst sitzt ihnen im Nacken pardon: Mohammed VI ist Vorsitzender) und weisen die Fatwa eher ohne theologische Argumente, dafür sehr ernst guckend und entschieden zurück.

    Le Conseil supérieur des oulémas du Maroc a dénoncé dimanche la fatwa autorisant le mariage des fillettes à partir de l’âge de neuf ans.

    L’instance présidée par le roi Mohamed VI …

    Comment réagit Cheikh Mohamed ben Abderrahmane Al-Maghraoui face au déchaînement causé par sa fatwa, assimilée par ses détracteurs à une incitation à la « pédophilie » et au « viol » des enfants ? Apparemment, le religieux n’est pas homme à se laisser abattre. En témoigne son discours tenu le 14 septembre dernier sur maghrawi.net, où il persiste et signe.

    « Le mariage des filles à l’âge de neuf ans, a-t-il indiqué, n’est pas interdit puisque, selon les hadiths, Mohamed s’est marié alors qu’Aïcha n’avait que sept ans et il a consommé son union quand elle eut neuf ans. (…) Je suis un théologien confirmé et ce que j’ai dit, je ne l’ai pas inventé. C’est le prophète qui l’a dit avant moi. »

    « Enquête judiciaire approfondie »

    Et le fondateur de l’association Addaâoua wa Sounna fi Al Coraane (Prédication et sunna dans le coran) de conclure : « Ceux qui me critiquent, comme la presse ou la télévision marocaines ainsi que l’avocat [Mourad Bekkouri] qui a porté plainte, font partie d’une offensive laïque contre la nation islamique et ses théologiens ». ….

    Maroc : les oulémas dénoncent la fatwa sur le mariage « pédophile »

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    Türkei: Elfjährige im achten Monat schwanger

    Hospitalized eleven year old turns out to be eight months pregnant

    An eleven year old girl hospitalized yesterday night in the Mudurnu district of Bolu province of northern Turkey turned out to be eight months pregnant, daily Hürriyet reported.

    The girl was brought to the emergency room by her 25 year-old ‚husband‘ last night, who refused to let her stay overnight when the doctors discovered her real condition.

    The two had been brought together by religious ceremonies with no legal ties, since the girl’s age prevented any formal marital proceedings.

    Private hospital security guards tried to stop members of the press from taking pictures of the eleven year-old girl.

    The hospital did not initiate any formal processes, despite the minor’s age, and sent her back home with her husband, daily Hürriyet reported.

    January/05/2012

    http://www.hurriyetdailynews.com/Default.aspx?pageID=238&nid=10797

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    The Islamic Evidence

    We now present the Islamic data showing that Aisha was a girl of nine when Muhammad consummated his marriage to her. All bold, capital and underlined emphasis is ours.

    SAHIH AL-BUKHARI

    Narrated Aisha:
    The Prophet engaged me when I was a girl of six (years). We went to Medina and stayed at the home of Bani-al-Harith bin Khazraj. Then I got ill and my hair fell down. Later on my hair grew (again) and my mother, Um Ruman, came to me while I was playing in a swing with some of my girl friends. She called me, and I went to her, not knowing what she wanted to do to me. She caught me by the hand and made me stand at the door of the house. I was breathless then, and when my breathing became all right, she took some water and rubbed my face and head with it. Then she took me into the house. There in the house I saw some Ansari women who said, „Best wishes and Allah’s Blessing and a good luck.“ Then she entrusted me to them and they prepared me (for the marriage). Unexpectedly Allah’s Apostle came to me in the forenoon and my mother handed me over to him, and at that time I was a girl of nine years of age. (Sahih Al-Bukhari, Volume 5, Book 58, Number 234)

    Narrated Hisham’s father:
    Khadija died three years before the Prophet departed to Medina. He stayed there for two years or so and then he married ‚Aisha when she was a girl of six years of age, and he consumed that marriage when she was nine years old. (Sahih Al-Bukhari, Volume 5, Book 58, Number 236)

    Narrated ‚Aisha:
    Allah’s Apostle said to me, „You were shown to me twice (in my dream) before I married you. I saw an angel carrying you in a silken piece of cloth, and I said to him, ‚Uncover (her),‘ and behold, it was you. I said (to myself), ‚If this is from Allah, then it must happen.‘ Then you were shown to me, the angel carrying you in a silken piece of cloth, and I said (to him), ‚Uncover (her), and behold, it was you. I said (to myself), ‚If this is from Allah, then it must happen.'“ (Sahih Al-Bukhari, Volume 9, Book 87, Number 140; see also Number 139)

    Narrated ‚Aisha:
    that the Prophet married her when she was six years old and he consummated his marriage when she was nine years old, and then she remained with him for nine years (i.e., till his death). (Sahih Al-Bukhari, Volume 7, Book 62, Number 64; see also Numbers 65 and 88)

    SAHIH MUSLIM

    ‚A’isha (Allah be pleased with her) reported: Allah’s Messenger (may peace be upon him) married me when I was six years old, and I was admitted to his house at the age of nine. She further said: We went to Medina and I had an attack of fever for a month, and my hair had come down to the earlobes. Umm Ruman (my mother) came to me and I was at that time on a swing along with my playmates. She called me loudly and I went to her and I did not know what she had wanted of me. She took hold of my hand and took me to the door, and I was saying: Ha, ha (as if I was gasping), until the agitation of my heart was over. She took me to a house, where had gathered the women of the Ansar. They all blessed me and wished me good luck and said: May you have share in good. She (my mother) entrusted me to them. They washed my head and embellished me and nothing frightened me. Allah’s Messenger (may peace be upon him) came there in the morning, and I was entrusted to him. (Sahih Muslim, Book 008, Number 3309; see also 3310)

    ‚A’isha (Allah be pleased with her) reported that Allah’s Apostle (may peace be upon him) married her when she was seven years old, and he was taken to his house as a bride when she was nine, and her dolls were with her; and when he (the Holy Prophet) died she was eighteen years old. (Sahih Muslim, Book 008, Number 3311)

    SUNAN ABU DAWUD

    Aisha said: The Apostle of Allah (may peace be upon him) married me when I was seven years old. The narrator Sulaiman said: Or six years. He had intercourse with me when I was nine years old. (Sunan Abu Dawud, Number 2116)

    Narrated Aisha, Ummul Mu’minin:
    The Apostle of Allah (peace_be_upon_him) married me when I was seven or six. When we came to Medina, some women came. According to Bishr’s version: Umm Ruman came to me when I was swinging. They took me, made me prepared and decorated me. I was then brought to the Apostle of Allah (peace_be_upon_him), and he took up cohabitation with me when I was nine. She halted me at the door, and I burst into laughter. (Sunan Abu Dawud, Book 41, Number 4915)

    http://www.answering-islam.org/Shamoun/prepubescent.htm

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    Zunächst schien alles ganz harmlos. Ein elf Jahre altes Mädchen wurde vergangene Nacht in Mudurnu, einem Stadtteil von Bolu, ins Krankenhaus gebracht. Doch dann nimmt die Geschichte, die im Norden der Türkei spielt, eine dramatische Wendung.

    Türkei: Elfjährige im achten Monat schwanger

    Das kleine Mädchen, das da vor den Ärzten auf einer Trage liegt, ist im achten Monat schwanger. Ihre 25-jährige Ehemann brachte sie in die Notaufnahme des Krankenhauses. Als die Mediziner dort allerdings ihre Schwangerschaft bemerkten, erlaubte er nicht, dass sie dort über Nacht zur Beobachtung blieb.

    Paar nur nach religiösem Ritus verheiratet

    Das ungleiche Paar wurde im Rahmen einer religiösen Zeremonie verheiratet, die in der Türkei allerdings auf keiner juristischen Grundlage fußt und entsprechend nicht legal ist. Auf Grund des Alters des Mädchens wäre eine legale Hochzeit ohnehin nicht möglich gewesen.

    Schnell hatte die Presse Wind von der Angelegenheit bekommen. Die privaten Sicherheitsleute des Krankenhauses versuchten noch sie davon abzuhalten Fotos von der Kleinen zu machen. Trotz des Alters der Patientin erstattete die Krankenhausleitung keine Anzeige gegen den Ehemann. Beide konnten die Einrichtung anstandslos verlassen. Warum der Mann seine schwangere Frau überhaupt ins Krankenhaus brachte, ist bisher nicht näher bekannt. …

    Quelle: Deutsch-Türkische Nachrichten
    Veröffentlicht: 05.01.12, 21:05 | Aktualisiert: 08.01.12, 14:16

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/01/50823/tuerkei-elfjaehrige-im-achten-monat-schwanger/

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    „Aicha a dit : « Le Messager d’Allah m’a épousée quand j’avais sept ans. „(Le narrateur Sulaiman a déclaré:« ou six ans. »). Il a couché avec moi quand j’avais 9 ans. » [Abu Dawud 2:2116]

    Rapporté par le père de Hisham : « Khadija est morte trois ans avant que le Prophète parte à Médine. Il y est resté environ deux ans et il se maria ensuite avec Aicha qui était une fillette de six ans; elle était âgée de neuf ans quand il a consommé le mariage ». [Sahih Bukhari 5:58:236]

    http://www.algerie-dz.com/forums/archive/index.php/t-238828.html

    Aïcha a dit :

    „J’avais six ans lorsque le Prophète m’épousa, neuf ans lorsqu’il eut effectivement des relations conjugales avec moi“. Puis elle relatait: „… Ma mère, ‚Umm Rûmân, vint me trouver tandis que j’étais sur une balançoire, ..elles .. se mirent à me parer. J’avais à peine fini, que l’Envoyé d’Allah entra, lorsqu’il était encore le matin. Alors on me remit entre ses mains.“ …

    Sahih Bukhari 5:58:236: Aicha était une fillette de six ans; elle était âgée de neuf ans quand il a consommé le mariage

    Sahih Bukhari Volume 7, Livre 62, Numéro 65: elle avait six ans et il a consommé son mariage quand elle avait neuf ans

    Sahih Bukhari 5:58:236: Aicha était une fillette de six ans; elle était âgée de neuf ans quand il a consommé le mariage

    http://www.bladi.net/forum/threads/lage-mariage-islam.300388/page-3

    ::

  10. Jacques Auvergne Says:

    Hinweise zu drei Themen:

    erstens Kader Erten, ein trauriger aktueller Fall zum sehr islamischen Prinzip Kindbraut (çocuk gelin),

    zweitens Islam in Kanada (wo heute über die Quebec Charter of Values debattiert werden wird),

    drittens einige einflussreiche indischstämmige Schariagelehrte in Nordamerika und Großbritannien

    AD quotes the family as saying that Kader Erten suffered from a postpartum depression after the premature birth and death of her second child. The girl was reportedly married off to her husband Mehmed Atak in 2011, when she was no more than 12 years old. The marriage was reportedly arranged with the consent of both families. …

    Adding to the tragedy of the girl’s premature death is that she may not even have been twelve years-old when she was married off to her husband.

    Both the husband’s family and the prosecutor seem to be uncertain whether the date of birth on Kader’s identity card, 21 July 2000 is correct. …

    nsnbc

    http://nsnbc.me/2014/01/13/14-year-old-child-bride-in-turkey-dies-of-gunshot-wounds-in-suicide/


    Siirt‚te av tüfeği ile ölmüş halde bulunan çocuk gelin Kader Erten‚in berdel karşılığında evlendirilmiş..

    Birileri çıksın kürsülerden ahlak dersi versin, biz sizin ahlak anlayışınıza karşı en büyük ahlaksızız..
    Bi günde biri çıksın, çocuk gelinlerden bahsetsin..

    https://www.facebook.com/pages/%C5%9E%C4%B1rnak-%C3%BCniversitesi-itiraf-sayfas%C4%B1/162151463898423?hc_location=timeline


    … The girl in question, Kader Erten, was married off at 12 and became a mother at 13 before dying in her home in the Pervari district of Siirt in southeastern Turkey. Erten, who was married at just 12 to Mehmet Atak, was found dead in her home in an apparent case of suicide. According to her husband’s family, the young girl had fallen into depression after losing her second child, and did not leave her room while her husband was away on army duty. The prosecution office has commenced an investigation into events.

    Kader had been living in the Çatak district of Van when she was married off to Mehmet Atak in 2011 with the approval of both families. Following the marriage, the pair moved to the village of Düğümcüler near Pervari, where Atak’s family lived. At the age of just 13, the young girl became a mother. Roughly a year later, while her husband was doing his military service in Edirne, the seven-month pregnant Kader who was also taking care of the couple’s one-year-old baby gave birth to her second child prematurely, with the newborn sadly not surviving. According to claims, the child bride fell into depression following this tragic event, and on Saturday was found dead, reportedly from bullet wounds. …

    Researchers from Gaziantep University revealed in 2013 that almost 40% of marriages in Turkey are child marriages. According to a 2011 research paper by Lara A Elborno and Nadia Shamsi of Loyola University, Chicago, early marriage can lead to a number of health risks for young brides, both physical and mental. The reduced self-esteem and powerlessness felt by a child bride is increases the likelihood of psychological issues, and one girl quoted in the research paper tells of how “life became meaningless” for her after she was married off at a young age.

    The same research paper notes the intrinsic link between education and child marriage, noting that the more educated a girl is, the less likely she is to marry young …

    Unsinn, ein „kausaler Wirkungszusammenhang“ (intrinsic link) besteht zwar, aber dagegen lässt sich gerade nicht mit den heutigen, zunehmend an Koran und Sunna orientierten AKP-Bildungsprogrammen arbeiten.

    Mohammed hat gesagt Allah hat gesagt die Neunjährige zu verheiraten und in der Ehe zu schwängern ist religiös korrekt. Der intrinsic link besteht nicht zwischen mangelndem Koranschulbesuch und Kindbraut, sondern zwischen Islam und Kindbraut.

    Aydınlık – DAILY 13.01.2014

    http://www.aydinlikdaily.com/Shame-on-Kurdish-MPs:-Kurdish-Child-Bride-Dead-1882

    Junk Science benötigt kein schlechtes Wort über den Islam

    While no single factoris to blame for this harmful practice, the two primary causes fueling early marriage in Turkey are poverty and cultural traditions. Religion is not a direct cause but religious leaders do play a role in perpetuating this phenomenon by officiating unofficial marriage ceremonies.

    The causes of child marriages in Turkey are varied. While there may be numerous reasons why parents ultimately decide to marry their children early, the two primary factors are poverty and culture. Child marriage is not associated with any one religion and has been practiced by members of all faiths. However, in contradiction to many Islamic principles and Turkish law, Islamic leaders in Turkey perpetuate this phenomenon by officiating early marriages when courts refuse. …

    Die Kleriker kennen ihre Religion und machen Imam-Nikah.

    Na also, geht doch, Allahs Liebling das perfekte Geschöpf und die Neunjährige ‚Aischa:

    Conservative imams tend to defend early marriage mainly by referring literally to the Prophet Muhammad’s marriage to nine year old Aisha as a Justification for any and all early marriages.

    Auf Seite 14 donnern die rhetorischen Kanonenrohre des Islamapologeten David Liepert nur so: neinnein, vielleicht war ‚Aischa schon wesentlich älter als neun Jahre, neinnein, so wichtig ist die Sache mit ‚Aischa ohnehin nicht (others refute the overly conclusive use of the story of Aisha in the first place), denn gleichzeitig, jaja, der Koran viel Wert auf Bildung und nicht auf frühe Heirat ( Islam simultaneously attaches great importance to education, and calls on all people to study, not to marry in childhood).

    Mit dem Koran gegen den Wali mudschbir, das wird nichts, aber das wiederum stört Elborno und Shamsi gar nicht:

    Ohne rot zu werden:

    Islamic or Shariah Law does not ever specify the exact age of marriage.

    Instead, the Qur’an stipulates that a couple must mutually consent to the marriage. Both husband and wife are required to be enlightened and sensible, characteristics inherently incompatible with early marriage.

    Für den letztgenannten Quatsch ziehen die beiden Amerikanerinnen die Rede Allahs heran, Koran 46:6. Na dann kontern wir doch mit Sure 4:34.

    Quelle:

    Elborno, Lara A. and Shamsi, Nadia, „Life Became Meaningless: Legal Perspectives on Turkey’s Child Brides“ (). Social Justice. Paper 12.

    http://ecommons.luc.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1011&context=social_justice

    Wäscht die barbarische Scharia oberflächlich sauber, vergeblich:

    Neither Muslims nor Christians blame Christianity for the problem, but the same can’t be said for Islam.

    Der in Calgary (Alberta; mit 1,1 Millionen Einwohnern ist Calgary viertgrößte Stadt Kanadas) wohnende Schariafreund schlägt um sich. Wer den Mythos vom Islamischen Prinzip Kindbraut glaubt, so Liepert, müsse ein islamfreundlicher oder islamfeindlicher Verrückter sein oder ein religiöser sowie sex-besessener Perversling:

    There are really only three reasons to insist — as so many do — that Aisha was only 9 years old when Muhammad, the Prophet of Islam (…) married her: Either you are such a crazy Islamophile that you are willing to go to your grave insisting Muhammad could do whatever he wanted, or you are such a crazy Islamophobe that you want to insist he did, or you are such a weirdly religious sex-crazed pervert that you hope accusing him makes it OK for you to do it too.

    Es folgt Geschwafel vom Interfaith Advisor to the Canadian Council of Imams David Liepert, ohne sich von den Islamischen Autoritäten zu distanzieren, die in aller Welt seit Jahrhunderten die neunjährige Kindbraut billigen und heute immer noch billigen. Den Großmufti von Saudi-Arabien oder nur den Mufti der nordgriechischen Stadt Komotiní anzugreifen ist der Islamkonvertit schlichtweg zu feige.

    Sure 4:34 muss er auch noch abwehren, für Kenner misslingt der Versuch, zwischen koranlesendem Dussel und karrieregeilem Edel-Dhimmi ist man zufrieden:

    And while we’re on the subject of marriage, the Quran doesn’t condone wife-beating either. In pre-Islamic Arabia, men did not need permission to beat their wives. And although the Arabic root Dzaraba does mean „beat“ it also means „heal.“ Dzaraba denotes action for a higher purpose, such as „striking (or minting) a coin,“ or „striking out on a new path.“ …

    How is it that Saudi Arabia still allows child marriage …?

    Tja, wie kann das sein, wie … um … äh … um Himmels Willen? Cemali Meço, Abd al-Aziz bin Abdullah Al asch-Schaich und Allah kennen die Antwort, der Radioprogram-Macher (The Optimistic Muslim) David Liepert belügt sich oder uns noch ein bisschen.

    David Liepert, Rejecting the Myth of Sanctioned Child Marriage in Islam, THE HUFFINGTON POST, (Jan. 29, 2011)

    http://www.huffingtonpost.com/dr-david-liepert/islamic-pedophelia_b_814332.html?

    The Optimistic Muslim

    David Liepert, host of The Optimistic Muslim, author of Muslim, Christian AND Jew: Finding a path to peace our faiths can share, Interfaith Advisor to the Canadian Council of Imams and spokesperson for his hometown Calgary’s 60 thousand mainstream Muslims

    http://webtalkradio.net/show-details_not_used/the-optimistic-muslim/

    So geht liepertlogisch: Mohammed war der menschheitsgeschichtlich erste Gleichheitsfeminist und nun ist der Arabische Frühling beinahe so frauenbewegt wie der prophetisch geführte Medinastaat:

    Every Muslim will tell you proudly how Islam began as the most egalitarian of religions. From the Quran’s declaration of the equality of all persons (male and female, regardless of race, creed or gender) under God’s (thankfully merciful) judgment, through Muhammad’s own egalitarian practice, that message is consistent throughout. He even worked for his first wife Khadija as her employee, made the woman Umm Waraqah one of Islam’s first imams and told his followers to learn half their religion from his youngest wife Aisha, for Heaven’s sake! But let’s all be honest for a change: Many Muslim men from the very beginning haven’t been comfortable with the way Muhammad exalted women. …

    It’s decentralized, lead visibly by women and similar to the earliest days of Islam.

    While others have noted the Arab Spring’s longevity and focus, I know that wouldn’t have surprised the first Muslims. Because Muslims then knew something that Muslims today are beginning to wake up to. The Muslim world is finally changing because Muslim women are waking up to the power and authority they really have under Muhammad’s Islam.

    Puffington Post 18.08.2011

    http://www.huffingtonpost.com/dr-david-liepert/women-in-islamic-history_b_929221.html

    Seinen Sitz in Toronto (Ontario) hat

    CCI
    The Canadian Council of Imams

    Chairman: Imam Dr. Mohammad Iqbal AlNadvi

    Secretary: Imam Abdur Rashid Taylor

    Vice Chair: Imam Yusuf Badat

    Inter-Faith Director: Imam Dr. Abdul Hai Patel

    http://www.canadiancouncilofimams.com/about-us/

    Maulana bedeutet Meister und beim Namen Maududi schrillt dem freiheitlichen Demokraten (hoffentlich) jede Alarmglocke.

    David Liepert arbeitete für das CCI (Canadian Council of Imams), dort ist ein AlNadvi Chef, wir googlen Nadvi und Maududi und finden etwas, doch
    statt
    Mohammad Iqbal AlNadvi
    nun
    Muhammad Iqbal Nadvi

    You are invited to attend the weekly study circle we are having with Shiekh Iqbal Nadvi every Wednesday. We have started Maulana Maududi’s book „Qur’an ki chaar bunyaadi istalaahein“ and tonight we will be going over the same book with Shiekh Iqbal Nadvi.

    https://groups.google.com/forum/#!topic/study-circle-with-sh-nadvi/TnmiVh3egTc

    https://groups.google.com/forum/#!topic/study-circle-with-sh-nadvi/EYkbvgy02xs

    Vielleicht Zufall? Liepert wohnt in Calgary.

    Muhammad Iqbal Nadvi

    Sheikh Muhammad Iqbal Nadvi […] in 2009 the Imam of the mosque in Calgary, Alberta Canada. He holds a Doctorate in Islamic Law with a specialization in Islamic Jurisprudence from Ummal Qura University, Mecca, Saudi Arabia (1991). Between 1991 and 1997 he was an Assistant Professor at King Saud University in Riyadh, Saudi Arabia. He delivers lectures at local institutions, including at Mount Royal College in Calgary, Alberta, Canada.

    http://www.islamopediaonline.org/profile/muhammad-iqbal-nadvi

    (Noch) ein anderer kanadischer Nadvi:

    Iqbal Masood Nadvi (Al-Nadvi)
    (Muhammad Iqbal Masood Al-Nadvi)

    The Islamic Institute of Toronto (IIT)

    5.1 Ahmad Kutty

    5.4 Dr.Iqbal Nadvi

    http://en.wikipedia.org/wiki/Islamic_Institute_of_Toronto

    Muhammad Iqbal Masood Al-Nadvi
    (Iqbal Masood (Al-)Nadvi)

    http://d6650271.u89.c11.ixinstant.com/code/index.php

    Suchobjekt Nadvi Nummer Zwei, zeitweiliger Chef am Al-Falah Islamic Centre in Oakville, Ontario, wiederholt auf Sendung im Fatwa-Teil von IslamOnline.net (Gründer Yusuf al-Qaradawi) und jetzt im Umfeld von Ahmad Kutty gegenmodern wirksam, in Toronto:

    This flyer, for an upcoming ICNA Food Bank fundraiser was taped to a school door at the TDSB’s Thorncliffe Park Public School. (ICNA = Islamic Circle Of North America) The featured speaker is Imam Muhammad Iqbal Masood al- Nadvi of the Al Falah Islamic Centre.

    According to their Facebook page the Al Falah Islamic Centre has hosted several Radical Muslim Preachers, among them Bilal Philips, the subject of a recent controversy over a planned speaking engagement in Calgary, Philips has called for the Death of Homosexuals.

    Nadvi’s Al Falah Islamic Centre has also hosted Abdullah Hakim Quick [s. u.], who also calls for the death of Homosexuals.

    Blazing Cat Fur

    http://blazingcatfur.blogspot.de/2012/06/speaking-event-featuring-radical-imam.html

    Sitz in Mississauga, Ontario

    The Understanding Islam Academy (UIA) is a project of DawaNet Canada

    http://www.uia.ca/UIA/

    Laut URL zu den past instructors zu rechnen, den ehemaligen Dozenten:

    Shk. Dr. Iqbal Masood Nadvi

    http://www.uia.ca/UIA/index.php/faculty/past-instructors/215-shk-dr-iqbal-masood-nadvi

    Verwendet bzw. (könnten WOSM und WAGGGS ja mal entscheiden) missbraucht die Pädagogik der 1907 gegründeten Pfadfinder

    Al-Falah Islamic Centre Scouts Group

    http://www.firstafc.ca/

    http://alfalahislamiccentre.org/#

    Gastdozent an der UIA

    Abdullah Hakim Quick

    http://www.uia.ca/UIA/index.php/program/islaminars/67-previous-islaminars-online-programs

    Den Ort Mississauga kennen wir, CCI und die Stadt Calgary erinnern an David Liepert:

    Sheikh Alaa Elsayed (Mississauga, ON)

    … He is a member of the Canadian Council of Imams as well as a member of Horizon Interfaith Communication Media Council. Prior to this he was an Imam for the Muslim Council of Calgary and acted as its media spokesperson. He has hosted Vision of Islam, a weekly television show which runs throughout Alberta, Canada. … Sheikh Alaa was a member of the Calgary Multi-Faith Committee, and a member of the Muslim Christian Dialogue Committee. …

    Currently Sheikh Alaa is the Director of Religious Affairs for the Islamic Centre of Canada-ISNA.

    http://www.uia.ca/UIA/index.php/program/islaminars/67-previous-islaminars-online-programs

    Am 06.05.2012 wieder Abdullah Hakim Quick.

    Da ein Vortrag zur Scharia, am 17.06.2012 und von einem ganz bekannten Muslim:

    Understanding Islam Academy (UIA), in cooperation with DawaNet, Invites You to Join:
    A FREE ISLAMinar on
    „Understanding Shariah Today: Objectives & Objections“
    Presented by Dr. Jamal Badawi

    Date: Sunday, June 17, 2012

    http://www.uia.ca/UIA/index.php/program/islaminars/67-previous-islaminars-online-programs?start=10

    Jamal Badawi

    He cites Hassan al-Banna and Muslim Brotherhood as his source for inspiration. …

    He is also active in several Islamic organizations, including the Canadian Council on American-Islamic Relations, the Fiqh Council of North America (FCNA), the Muslim American Society (MAS), and the European Council for Fatwa and Research (ECFR). He is also a member of the Islamic Society of North America (ISNA) and the founder and chairman of the Islamic Information Foundation, a non-profit foundation seeking to promote a better understanding of Islam and Muslims towards non-Muslims.

    1,000 Questions on Islam Islamic Book Services
    Gender Equity in Islam: Basic Principles American Trust Publications, 1995; ISBN 978-0-89259-159-6
    Status of Women in Islam Small pamphlet, 1976
    Muslim Woman’s Dress According to the Qur’an and the Sunnah and Islamic Ethics Small pamphlet, 1980

    http://en.wikipedia.org/wiki/Jamal_Badawi

    Dr. Jamal Badawi – The Essence of Sharia



    Wie viele islamisch hochangesehene kanadische Nadvi es gibt, wissen wir noch nicht. Gibt es denn keine nachweisbare Verbindung zu Maududi mindestens vom Alfalah Islamic Centre aus?

    Gab es. Wurde entfernt,
    Multimedia -> Books -> Mawlana Maududi -> Tafheem-ul-Quran

    http://www.quranenglish.com/tafheem_quran/

    Das Alfalah Islamic Centre empfiehlt oder empfahl neben Maududi nur einen zweiten Denker. Da’wa-Großmeister Khurram Murad war der Vizepräsident (Naib Amir) der Jamaat-e-Islami (JI) von Pakistan und Präsident (Amir) der JI von Bangladesch, außerdem der zeitweilige Chef der Maududi-treuen Islamic Foundation in Leicester, UK, sowie Herausgeber der 1932 von Abul A’la Maududi gegründeten Zeitschrift Tarjumanal Qur’an (Lahore, Pakistan).

    Unter
    Multimedia -> Books -> Khurram Murad

    wurde
    In The Early Hours: Reflections on Spiritual and Self Development
    ebenso verbreitet wie
    Islam – The Easy Way

    Ein anderer, höchst einflussreicher Nadvi / Nadwi rechnet sich einer alten Gelehrtenfamilie zu, die von Religionsgründer Mohammed abstammen soll:

    Abul Hasan Ali Hasani Nadwi
    Abul Hasan Ali Hasani Nadvi

    Sein Muslims in the West: Message and the Mission wurde durch Khurram Murad herausgegeben.

    1962 Secretary of the first inaugural session and foundation of Muslim World League in Mecca

    1980 Chairman of Islamic Centre Oxford

    … He was a founder member of the Muslim World League (Al Rabita Al ‚Alam Al Islami), a member of the Organisation of Islamic Conference (OIC), a member of the World Supreme Council of Mosques, and a member of the Fiqh Council of Rabita. …

    He participated in many other activities through Islamic organizations and institutions; including the World Assembly of Muslim Youth (WAMY). In India, he was a rector of Nadwatul Ulama

    http://en.wikipedia.org/wiki/Abul_Hasan_Ali_Nadwi

    ein Nadvi ist der Neffe des eben Genannten:

    Darul Uloom Nadwatul Ulama

    Established 1894
    Rector Rabey Hasani Nadvi
    Location Lucknow, India

    http://en.wikipedia.org/wiki/Darul-uloom_Nadwatul_Ulama

    http://en.wikipedia.org/wiki/Rabey_Hasani_Nadvi

    Arbeitete erst am (leider) hoch angesehenen Dār al-ʿUlūm Nadwat al-ʿUlamāʾ im indischen und lehrt nun vom englischen Oxford aus, gilt als ‚Alim, mehrmals erarbeitete er sich eine Idschaza (Lehrbefugnis) unter anderem bei Abul Hasan Ali Al-Nadwi und Yusuf Al-Qaradawi:

    Mohammad Akram Nadwi (born c. 1964) is a scholar of Islam from the Indian city of Jaunpur. He is a research fellow at the Oxford Centre for Islamic Studies, University of Oxford.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Mohammad_Akram_Nadwi




    Quebec Charter of Values
    Charte de la laïcité, Charte des valeurs québécoises

    http://en.wikipedia.org/wiki/Quebec_Charter_of_Values

    Protest
    Saturday, September 14, 2013 in Montreal

    Thousands gather in Montreal to protest charter of Quebec values
    CTVNews.ca Staff
    14.09.2013

    http://www.ctvnews.ca/canada/thousands-gather-in-montreal-to-protest-charter-of-quebec-values-1.1454721

    CTV News: Charter opponents march downtown
    ebenfalls CTV und vom selben Tag

    (Bild: Sikh-Turban oder jüdische Yarmulke = Kippa wären für Staatsangestellte im Dienst dann ebenfalls unzulässig)

    http://www.ctvnews.ca/canada/thousands-gather-in-montreal-to-protest-charter-of-quebec-values-1.1454721


    Bill 60
    Quebec National Assembly

    Charter affirming the values of State secularism and religious neutrality and the equality between women and men, and providing a framework for accommodation requests

    (…)

    CHAPTER II

    DIVISION I

    DUTIES OF NEUTRALITY AND RESERVE IN RELIGIOUS MATTERS

    3. In the exercise of their functions, personal members of public bodies must maintain religious neutrality.

    4. In the exercise of their functions, personal members of public bodies must exercise reserve with regard to expressing their religious beliefs.

    DIVISION II
    RESTRICTION ON WEARING RELIGIOUS SYMBOLS

    5. In the exercise of their functions, personal members of public bodies must not wear objects such as headgear, clothing, jewelry or other adornments which, by their conspicuous nature, overtly indicate a religious affiliation.

    CHAPTER III
    OBLIGATION TO HAVE FACE UNCOVERED

    6. Personnel members of public bodies must exercise their functions with their face uncovered (…)

    http://www.nosvaleurs.gouv.qc.ca/medias/pdf/Charter.pdf

  11. Elżbieta Wawrzyńska Says:

    Eine völlig ausgeflippte Minderheit will den Ausstieg aus der kulturellen Moderne und greift jetzt den über Generationen mühselig gegen Stammeskultur, Kinderarbeit und Kinderheirat errungenen pädagogischen Schutzraum Kindheit an.

    Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) etwa kämpft am Bundesverfassungsgericht für das Kinder- und Jugendwahlrecht. Solche Perverslinge, die den wesensgemäß nämlich altersgemäß unreifen Kindern das Recht auf Kindheit nehmen, würden wohl auch gleich das Heiratsalter nach dem Islamischen Recht (Scharia) legalisieren, nur damit ihr Motto Kinder an die Macht endlich ganz und gar stimmt – das wäre auch das in den Siebzigern und Achtzigern von etlichen prominenten GRÜNEN ersehnte Pädosexuellen-Paradies.

    Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren haben in Karlsruhe Klage eingereicht, um das Mindestwahlalter abzuschaffen und damit – so sagen sie – Demokratie und Generationengerechtigkeit zu stärken.

    http://generationengerechtigkeit.de/images/stories/home/20140707_klage.pdf

    Strippenzieher sind die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) und die Kinderinitiative Plant-for-the-Planet.

    http://www.plant-for-the-planet.org/de/startseite

    Plant-for-the-Planet will bei Kindern und Erwachsenen ein Bewusstsein für globale Gerechtigkeit und den Klimawandel schaffen. Gegen den Klimawandel wird man mit Baumpflanzaktionen aktiv – dass Kinder Bäume pflanzen ist ja auch symbolisch sehr schön und erzieherisch wertvoll.

    http://www.wir-wollen-waehlen.de/de/

    Die aggressive Verwendung von Kindern für grüne (oder welche auch immer) Lobbyziele ist bereits in die Kritik geraten, als etwa der kleine Felix Finkbeiner, Sohn eines Funktionärs im zur Scharia schweigenden Club of Rome (CoR) mit neun Jahren für den Kampf gegen Klimawandel eingespannt wurde und als 14-Jähriger verkitschend in Szene gesetzt wurde, um vor der UN-Vollversammlung eine einstudierte Botschaft zum Klimawandel darzubieten.

    Ähnliches kennt die weltweite jüngere Geschichte der Menschheit nur zur Genüge, wohl noch jeder Diktator missbrauchte Kinder für seine Ziele.

    Kinder – und Jugendliche! – sollen Mathematik, Sprachen, Ethik und Sport lernen, nicht Parteien wählen.

  12. Bragalou Says:

    Nach den Bestimmungen orthodoxer islamischer Rechtsschulen dürfen Mädchen ab neun Jahren heiraten. Diese Rechtsschulen orientieren sich an der Ehe des Propheten Mohammeds mit seiner dritten Frau Aischa, die nach islamischer Überlieferung (Hadith) zum Zeitpunkt des Eheschließungsvertrages sechs Jahre und bei der Hochzeit neun Jahre alt gewesen sein soll. Bei Muslim ibn al-Haddschadsch heißt es als Aussage von Aischa: „Der Gesandte Gottes, Gottes Segen und Heil sei auf ihm, heiratete mich (tazawwaǧanī), als ich sechs (Jahre) war. Er führte mich in sein Haus (banā bī), als ich ein Mädchen von neun Jahren war.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderheirat#Islamische_L.C3.A4nder

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