058. Anything goes, Scharia oder Bürgerrechte?

Zur allzu ignoranten und demokratiegefährdenden

Meinung, wie sie der Kommentar von Derfototim

bezüglich 055.: „Helmut Kohls Sohn Muslim?“

wiederspiegelt, hier zwei bemerkenswerte

islamkritische Stimmen:

Roland und Ümmühan

Roland sagt:

Hallo fototim,

schon mal den Koran gelesen?

Schon mal ein mehrheitlich islamisches Land gesehen, dass die Menschenrechte einhält? Das die so oft geforderte Toleranz gegenüber Anders-/Nichtgläubigen ausübt?

Schon mal ein Land mit einer nennenswerten muslimischen Minderheit gesehen, in dem es NICHT zu Ausschreitungen und vermehrter Aggression gegen das Gastland und Andersgläubige kommt (aktuell z.B. Thailand)?

Schon mal gehört, wie Islamkritiker bedroht werden? Umgebracht werden?

Schon mal dran gedacht, was Muslime mit Homosexuellen machen (nämlich aufhängen)?

Das ließe sich fortsetzen; wenn man will, kann man sich informieren.

Im übrigen gibt es einen sehr euphemistischen Begriff für das, was man auch im ach so toleranten Deutschland mit muslimischen Frauen macht, die eben NICHT so “derart weltfremd (sind), dass sie einem überkommenen Wertesystem hinterherläuft.”:

EHRENMORD!

Bis vor kurzem bekam man dafür eine Strafe wg. Totschlags von ca. 6 Jahren (oder wurde freigesprochen). Inzwischen gab es bereits zwei Verurteilungen zu lebenslanger Haft- wahrscheinlich durch islamophobe Richter?

Soweit Islamkritiker Roland

Ümmühan sagt:

Richtig. Nicht jeder Christ ist so islamophob, dass er die islamistische Übernahme der westlichen Welt ’heraufspinnt’. Es ist aber auch nicht jedeR MuslimIn so islamophil, dass sie / er nicht vor dem Ausverkauf von Grund- und universellen Menschenrechten warnt, eben wegen der koranischen Pflicht der Daawa, des islamischen Auftrags, die ’einzig wahre Religion’ zu verbreiten und die göttliche Ordnung des Islam weltweit zu errichten. Wer das nicht glauben will, lese Koran, Sunnah und Scharia.

Tatsächlich gibt es moderne, moderate MuslimInnen, die dem Scharia-Islam bzw. dem Fiqh-Islam abgeschworen haben. Viele sind Mitglieder der mitlerweile weltweiten Bewegung der Exmuslime. Nur haben die ihre Klingelschilder abmontiert, sind im Telefonbuch nicht zu finden und stehen unter Personenschutz, der unter Umständen allerdings teuer ist. Pech für Hirsi Ali? Wie wärs mit einer Spende zur Finanzierung des von Ayaan Hirsi Ali angeregten Hilfsfonds für von Islamisten Verfolgte?

Es ist ebenfalls richtig, dass in Deutschland keine keine Hexen verbrannt werden, dafür werden in islamischen Ländern Frauen gesteinigt.

Was ist so schlimm daran, für seine große Liebe zum Islam zu konvertieren?

Für jemanden zu konvertieren ist ja wohl eindeutig das falsche Motiv. Für eine Konversion sollte die Beziehung zwischen zwei sich liebenden Menschen nicht herhalten müssen, um nachträgliche Vorwürfe nach der Art: ’Du bist Schuld, dass ich meine Religion verraten habe’, auszuschließen. Die / Der PartnerIn sollte schon wegen ihres / seines eigenen Seelenheils sicher sein, dass die / der KonvertitIn aus freien Stücken den Glauben wechselt. Ausserdem sollte man beachten, dass man aus dem Islam nicht austreten kann, ohne der Apostasie schuldig zu werden, ein nach Schariarecht todeswürdiges Verbrechen. Wer das Leben locker nimmt und Religion für nicht so wichtig hält, der sollte sich überlegen, aus der Glaubensgemeinschaft, der sie / er gerade angehört, auszutreten, schließlich leben wir in einer säkularen Demokratie, oder ob sie / er nicht einfach bei dem bisherigen Glaubensbekenntnis bleibt oder eben „nur“ standesamtlich heiratet. Auch ohne geistlichen Segen kann man sehr romantisch feiern.

Was ist schlimm daran, wenn Peter Kohl “den Islam toll” findet?

Nun, Derfototim, um diese Frage zu beantworten, empfehle ich die bereits genannten theokratischen Werke, Internetadressen wie

http://schariagegner.wordpress.com/2007/09/24/religionsfreiheit-in-afghanistanen-2/

http://schariagegner.wordpress.com/2007/09/24/sonniges-touristenziel-agypten-aus-anderem-blickwinkel/

http://www.igfm.de/fileadmin/igfm.de/pdf/Publikationen/Dokumentationen/IGFM_Frauen_unter_der_Scharia_2005.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Dhimma

http://newsweek.washingtonpost.com/onfaith/guestvoices/2007/08/my_view_of_islam.html

http://schariagegner.wordpress.com/2007/11/26/fur-ein-selbst-bestimmtes-leben-%e2%80%93-nicht-erst-im-paradies/

Bücher von Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelek, Serap Cileli, Seyran Ates. Ebenfalls empfehlenswerte Homepages sind Terre des Femmes, IGFM (Stichwort Scharia eingeben), Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz, Wikipedia sowie die Blogs Sägefisch und Schariagegner.

Dummerweise wird damit außer acht gelassen, dass es “den Islam” gar nicht gibt, sondern dass es sich um eine Religion mit derart vielen Ausprägungen handelt. Eine Generalisierung, die allen Muslimen gleiche Bräuche, Sitten, Werte und Handlungsmaßstäbe zuschreibt, ist nicht nur deplatziert, sondern ist diejenige, die Grundlage der anti-islamischen Stimmungswelle ist, die blindwütig wie die christlichen Kreuzzüge über den ach so hochzivilisierten Westen schwappt.

Dieser Ansicht muss ich entschieden widersprechen. Es ist zwar richtig, dass es verschiedene Rechtsschulen und Ausprägungen dieser Weltanschauung mit sehr unterschiedlichen Sitten und Gebräuchen gibt, (z.B. Sunniten, Schiiten, Ismailiten, Ahmadiyya, Aleviten und Sufis sowie Reformbewegungen wie Wahabiten, Salifisten, Taliban und diverse Islamisten) doch gibt es nur einen Islam, eine Ummah. Welches Gesamtkonzept hinter diesem Dogma steht, kann man im Koran, der Sunnah und der Scharia nachlesen. Alle sogenannten Muslime, die sich nicht diesen Regeln unterwerfen, sind Apostaten und dürfen nach Schariarecht getötet werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Apostasie_im_Islam ’Ungläubige’, die anderer Ansicht sind, den Islam für

die ’Religion des Friedens’ halten und glauben, dass es einen moderaten Islam gibt, sind auf die Taqiyya der islamistischen Theokraten hereingefallen.

Nun nehmen wir einmal an, Elif Sözen käme nicht aus einer traditionell denkenden Familie, was nach der im Kommentar genannten Quelle allerdings falsch ist

http://www.welt.de/print-wams/article612253/Ave_Maria_in_Istanbul.html und Peter Kohl wäre nicht konvertiert. Was wäre, wenn eines Tages ein Diener Allahs sich durch Gottes (Allahs) Wort in Koran und Scharia beauftragt sieht, dem Schariarecht Geltung zu verschaffen, dem Opfer oder den Opfern ins Gesicht lacht und den / die ’Gotteslästerer’ tötet?

Wer nicht an die “weltweite Islamisierung” glaubt, der informiere sich beispielsweise über die Lebenslage der Christen in Afghanistan, Indonesien, Ägypten, der Türkei, dem Iran, Pakistan. Den türkischen Völkermord an den Armeniern könnte man durchaus als konsequente Islamisierung verstehen, auch die Diskriminierung syrischer und chaldäischer Christen, der Kopten und die Lebenslage von Lina Joy, die als Muslima zum Christentum konvertierte

http://en.wikipedia.org/wiki/Lina_Joy und die Entführung junger Christinnen zwecks

Zwangsislamisierung in Ägypten, Sudan und Nigeria.

http://www.csi-schweiz.ch/menschenrechts_aktionen.php?sId=02&sucHL=

http://de.wikipedia.org/wiki/Apostasie_im_Islam

Übrigens: Vielleicht sollten die selbstberufenen Islamophilen und Gutmenschen sich auch fragen, woher sie die Legitimation für ihre Islamophile nehmen,

http://schariagegner.wordpress.com/2007/11/09/integrationspoker-von-glucksspielern-und-taktierern/

den Islam von vornherein als toll und verteidigenswert anzusehen.

Soweit Ümmühan Karagözlü

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2 Antworten to “058. Anything goes, Scharia oder Bürgerrechte?”

  1. Moslem4ever Says:

    Ich sage sowas selten, aber du bist sehr krank,
    vielleicht nicht mehr zu retten, so ähnlich wie Hitler.

    Nimm mir das bitte nicht übel,
    normalerweise schreibe ich sowas nicht.

    Aber es gibt immer
    Hoffnung und Licht bei Allah.

    Lass dir helfen,
    weil du weißt zu wenig
    über die Wirklichkeit.

    Friede sei mit Dir

  2. Cees Says:

    Moslem4ever: Guten Tag und Hallo,

    ich halte Roland und Ümmühan für seelisch
    kerngesund und für demokratisch gereift.

    Du jedoch, liebe oder lieber Muslim4ever,
    solltest dich entscheiden zwischen dem
    Tugendterror der inhumanen Scharia und
    der offenen Gesellschaft von der du profitierst,
    die dir Lesen und Schreiben beibringt, die dir die
    Technologie bereit stellt und dir eine Kultur der
    Meinungsfreiheit und der Menschenrechte stiftet,
    die du zwischen Marokko und Indonesien nicht
    vorfindest. Die du in islamisisierten Teilen der
    Erde nicht vorfindest. Warum, o großes Rätsel?

    Weil dort im Namen des patriarchalen Allah-Gottes
    jedes freie Denken derartig verhindert wird, dass die
    Intellektuellen, Apostaten, Frauenrechtler und überhaupt
    Menschenrechtler versuchen, im freien Teil der Welt
    Asyl zu bekommen. Oder in den Untergrund gegangen
    sind, in die innere Emigration. Oder schon ermordet
    worden sind.

    Die Mehrheit dort hat keine große Lebensqualität.
    Korruption, Frauenunterdrückung, Unkreativität und
    intellektueller Stumpfsinn prägen den Alltag.

    Damit aber kann mein oder dein Gott nicht
    einverstanden sein. So einfach ist Gott nicht
    zufriedenzustellen. Der Islam also ist in einer
    schweren Krise. Die Welt sieht die Blamage.

    Ertappt legen Extremisten vor Schreck ein
    paar Bomben. Ist ja auch einfacher, den
    Terrorismus gutzuheißen als an sich zu
    arbeiten oder seinen Lebensstil in Frage zu stellen.
    Oder den Lebensstil von Papa und Mama, die
    ihrerseits arrangiert verheiratet worden waren.

    Und radikalislamisch Inspirierte versuchen nun sogar,
    hier in Europa Parallelgesellschaften aufzubauen, in die
    sie ihre Kinder und Nachbarn ‚einsperren‘ wollen,
    um ihre „islamische“ Lebensform der totalen Überwachung,
    um arrangierte Ehen, islamischen Judenhass und
    Verachtung und Bedrohung von Ungläubigen zu
    ‚kultivieren‘.

    Auf eine solche Kultur verzichte ich. Und meine
    Freunde aller Ex-Religionen und Religionen tun
    dieses sicher ebenso, darunter einige Muslime.

    Territorien, Stadtviertel oder Straßenzüge, in
    denen Scharia und Fiqh vorrangig sind gegenüber
    den staatlichen Gesetzen kann Europa nicht
    dulden. Europa muss unduldsam, intolerant sein dem
    derzeitigen nämlich demokratiegefährdenden
    Islam gegenüber. Muslime gucken beleidigt ob so
    viel Frevel … und versuchen, die Demokratie
    anders auszutricksen.

    Fromm-fiebrige Taqiyya gegen diese ‚undankbaren‘ Säkularen, mit
    einem erpresserischen Gezische von ‚Din‘ und ‚Iman‘
    bringt man Clan und Umma auf Marschkurs und
    in den kollektiven Gleichschritt. ‚Der Islam ist
    die Lösung‘, wofür auch immer. Ganz toll selbst
    für Konvertiten, zum Islam natürlich, die
    andere Richtung ist höchst ungesund: endlich ein
    Weltbild, bei dem keine Fragen mehr offen bleiben.

    Die Gläubigen rotten sich zusammen zur Treibjagd
    gegen die, die sich der ‚Wahrheit‘ verstellen, wie
    du es sagst, die das ‚Licht‘ nicht erkannt haben.
    In der Tat bevorzuge ich Glühbirnen oder Kerzen
    und am liebsten die Sonne, so weit zum Thema
    ‚Licht‘.

    Dass Macht mit ‚Wahrheit‘ verschmolzen wird und
    schamloser Sadismus oder gar Staatsterror immer
    noch mit ‚Wahrheit‘ geht auf die spätantiken
    persischen Despotien zurück und deren
    Reinheits- und Lichtkult. Radikale Muslime
    sind Manichäer, Jihadisten Assassinen.

    Andererseits kannte Europa mehrere eigene
    Angriffe von theokratischen Strömungen
    gegen Königreiche, Stadtkulturen oder
    Demokratien, von Savonarola bis Calvin.
    Auch die Totalitarismen von Hitler und Stalin
    lassen uns Europäern den Wert und die Würde
    des Einzelnen in den Vordergrund stellen,
    wobei dieser durchaus Atheist sein kann
    oder gar Frau. Unsere Behörden und Gerichte
    geben dem Individuum Entfaltungsmöglichkeit
    und Recht. Ägypten und auch die Türkei
    sind davon noch weit entfernt, von Jemen,
    Pakistan oder Afghanistan nicht zu reden.

    Du solltest deinen Kurs ein wenig ändern, weg von
    der Theokratie und hin zur Demokratie und sagen:
    Die Demokratie ist sittlich wertvoller als das Kalifat,
    die Menschenrechte bringen mehr Zufriedenheit und
    Gesundheit als ein Leben nach Sunna und Schari’a.

    Qur’an lesen wir alle immer wieder mal, kein Problem,
    und wenn du dem Gott deines Lebens den Namen
    Allah geben möchtest statt Vishnu oder Ahura Mazda,
    dann sei dir das unbenommen.

    Beim Blog Eifelginster versuchen wir nicht,
    Muslime dazu zu bewegen, Apostasie zu üben.
    Vielmehr liegt uns die Demokratisierung des Islams
    am Herzen, für die wir ja auf (säkulare!) Muslime
    geradezu angewiesen sind. Für heute sage ich
    dir etwas im Scherz: Der noch etwas unreife Gott
    Allah ist ein schwererziehbarer Junge und ich bin
    sein Bewährungshelfer. Oder ernsthafter: Ich bin
    der Erzieher der allahgläubigen männlichen Machos
    und Vorstadtjihadisten.

    Wir Menschen schaffen Gott immer sehr nach
    unserem Bilde. Und müssen nur erkennen, DASS
    wir es immer tun.

    Dazu fordert Gott uns auf. Euch Muslime fordert
    euer Gott dazu auf, zu erkennen, dass das
    Weltbild und Menschenbild des Qur’an das
    höchst irdische, nämlich arabische des
    siebten Jahrhunderts wiederspiegelt.

    Darüberhinaus solltest du verstehen,
    dass Mensch Mohammed vaterlos aufgewachsen
    ist und sein Gottesbild seine Projektion ist eines
    vermissten Vaters. Manch Anderes im Islam erklärt sich
    durch die Religionen der Arabischen Halbinsel:

    -Polytheismus (der arabischen Stämme, al-Uzza, Hubal),
    -Judentum, Christentum und
    -Zoroastrismus/Manichäismus.

    Aus diesem vorgefundenen
    Material schnitzte sich Mohammed seine Allah-Statue,
    pardon, der Gott sei ja unsichtbar. Toller Trick.

    Allah verleugnet sozusagen seine Eltern, seinen Vater
    Hubal und seine Mutter al-Uzza. Der undankbare und
    geschichtsvergessene Göttersohn Allah leugnet seine
    Verwandtschaft, seine Ahninnen Aschera, Kybele und
    Isis, seine Ahnen Baal, Ammon und Jahwe.

    Das ist kein Zeichen von Größe. Der Gernegroß.
    Oder sollten wir den Mohammed für die womöglich allzu kühne
    Dekonstruktion des altarabischen Pantheons und Konstruktion des
    einsamen welterschaffenden Islam-Gottes verantwortlich machen?
    Nicht ganz, er konnte auf dem jüdisch-christlichen monotheistischen
    Gott aufbauen. Und die Berücksichtigung des Iblis, des Satans,
    erinnert ‚ganz zufällig‘ an Ahriman, das dunkle und zerstörerische
    Gegengewicht zu Ormuzd (Ahura Mazda).

    „Wie auf Erden, so im Himmel“ kehrte der Christ Jacques Auvergne
    einst einen weltbekannten christlichen Gebetsvers um,
    das soll heißen: Die ‚himmlischen‘ Prinzipien rechtfertigen
    die irdische Machtpolitik, Kriegsführung und Kindererziehung.
    Dieser Grundsatz und seine Folgeprobleme gelten für das
    frühmittelalterliche deutsche ‚Königsheil‘ ebenso wie für das
    spätere ‚Kaiser von Gottes Gnaden‘ und den Anspruch des
    chinesischen oder japanischen Kaiserhauses,
    himmlische Prinzipien, kosmische Ordnungen
    zu repräsentieren wie zu stabilisieren.

    Sicherlich liegt in einem als ewig angenommenen göttlichen
    Prinzip eine Chance, für den Stamm oder das Volk
    Leitlinien von Ethik, Sitte und Recht zu entwickeln.

    Im Islam jedoch ist diese ur-menschliche Suche nach
    Sitte und Recht als ein katastrophaler Irrweg
    der Menschheitsgeschichte misslungen.

    Nur das territorial dominante, militärisch-sexuelle Kartell
    namens Islam bietet, verglichen mit jeder anderen Religion,
    eine solche religiöse Nähe und Rechtfertigung zu Vergewaltigung,
    Judenhass, Apostatenmord, Zwangsehen und Angriffskrieg.
    Jedes kleine grüne Männchen, jeder Marsmensch würde
    das bei einem (fiktiven, es gibt keine kleinen grünen Männchen)
    Kurzbesuch auf der Erde rasch erkennen und sagen, Muslime
    jedoch gucken dackeläugig-empört oder schreien mit
    wutverzerrter Fratze „Tod den Ungläubigen“.

    Mir wäre es peinlich, einer solchen Religion anzugehören,
    die derzeit leider immer noch weltweit gute 90 %
    ihrer Angehörigen im Zustand zombihafter Kriecherei
    nach innen, antrainierter sadistischer Arroganz
    nach außen und papageienhaften Nachplapperns
    im innerpsychischen Weltbilden belässt.

    Gute Religion macht die Menschen mündig und verträglich,
    guter Islam macht die Menschen mündig und verträglich.
    Im Volks-Islam und in den Tarika (im Sufismus), da schließe ich
    mich Professor Bassam Tibi an, mögen Chancen bestehen,
    zu der dringlich überfälligen Humanisierung und
    Demokratisierung des Islams beizutragen.

    Insofern ist gegen einen verehrten Himmelsgott, auch
    gegen denjenigen der Monotheisten, aus Sicht eines
    Psychologen oder Pädagogen nichts einzuwenden.

    Doch lauert im monotheistischen Gott Gefahr,
    seelischer und sozialer Sprengstoff. Zum Einen kann
    jeder ‚fromme‘ Tyrann oder Dikator die Untertanen zum
    Verstummen bringen. Zum Anderen werden vormoderne
    Erziehungsprinzipien nicht aufgehoben. Zum Dritten
    sitzt jedem Machthaber eine frömmelnde radikale
    Opposition im Nacken, die mit dem Qur’an in der
    Hand den Tod des Herrschers fordert (Takfir).
    Das islamische Terrornetzwerk al-Qaida verübte
    ja bereits Attentate gegen die (etwas unfreiwillig)
    wahhabitisch ausgerichteten Saudis, radikale
    islamische Gemeinschaften planen den Sturz
    Afghanistans, Pakistans, der Türkei und so weiter.

    Und immer schön lächeln, Muslim: Denn es gibt ja
    keinen Zwang im Glauben. Du kannst also noch nicht
    einmal zugeben, Opfer deiner Großeltern, deines
    Präsidenten, deines Geistlichen zu sein. Einziger
    Ausweg für Frauen: Hijab, besser Khimar, noch
    besser Niqab zu tragen und einen frommen Kerl
    zu heiraten, dem man viele Söhne fabriziert.
    Einzige Chance für Männer: Sich einer NOCH
    radikaleren Gruppierung anzuschließen als die
    Großeltern und der Staatspräsident es getan
    haben, dann ‚das Buch‘ in die Hand nehmen
    und sakrale Racheschreie ausstoßen
    (etwa: „Gerechtigkeit den Muslimen“),
    vorzugsweise vor einer Fernsehkamera.

    Dazu macht sich ein dekoratives Märtyrerstirnband
    auch optisch ganz nett. Für Männer und
    auch schon kleine Jungen besteht die
    edle Möglichkeit, sich Dynamit zu besorgen
    und in die Luft zu sprengen: Unser Clan
    gewinnt an Ansehen und ein wenig
    lebensmüde war man ja schon immer.
    Der Held vergeht, bumm, im Feuerball und
    flattert engelhaft (hell genug ist es für den
    Bruchteil einer Sekinde ja auch)
    zu Gott ins verheißene lichte Paradies.
    Whaow, was für ein brisantes Finale, und der
    Konsum der dabei entstandenen Videos stabilisiert
    das Weltbild in der englischen radikalen Moschee
    wie in der deutschen Teestube gleich nebenan.

    Der Jihad-Islam ist sehr aufregend,
    sozusagen erlebnispädagigisch wertvoll.

    Ach, der Cees hat das alles falsch verstanden,
    ist der ‚Wahrheit‘ fern und dem ‚Licht‘?

    Noch zu Chancen und Risiken des unsichtbaren
    patriarchalen Gottes:

    Kein Bild, kein Denken. Kein Anfassen, kein Verstehen.
    Ich bin sicher, dass die Götterdiener an Hubal, al-Lat,
    al-Uzza und Manat, Mohammeds Großeltern also,
    NICHT in der koranisch angedrohten Hölle schmoren.

    Andererseits hält beim Blog Eifelginster niemand
    Muslime pauschal für schlechte Menschen.
    Freilich auch nicht pauschal für gute. Von
    Kollektiven und Klassen halten wir nämlich
    grundsätzlich nicht so viel, von der
    Individualität eines Menschen sehr wohl.

    Wenn alle 1,5 Milliarden Muslime den Islam ablegen
    würden wäre Gott Allah ja arbeitslos. Und gar nicht
    glücklich. Das ist also keine Lösung. Was tun, sprach
    Zeus … und las ein gutes Psychologiebuch.

    Du hast übrigens etwas vergessen bei all deinem
    ‚religiösen Geschimpfe‘!

    Du hast etwas vergessen, was Europa für ganz
    wichtig hält. Du wirst nicht drauf kommen, hm?

    Deine persönliche Meinung. Du hast vergessen,
    eine Aussage zu treffen. Dazu rufe ich dich auf:

    Sprich zu Frauenrecht und Scharia,
    Erbgesetz und Scharia, Judenhass und Dhimma,
    Apostatenmord und Qur’an, Terror und Islam.

    Sprich zum Armeniervölkermord 1915/1916 und
    zur Situation der Kopten in Ägypten und der
    Baha`i in Iran und Ägypten.

    Die Informationen bekommst du in den meisten
    Moscheen oder Islamischen Zentren noch nicht.
    Ich hoffe, dass das in hundert Jahren anders ist.
    Moscheen oder Koranschulen müssen aus meiner
    Sicht keine Zentren der Volksverdummung sein,
    jedenfalls nicht in alle Ewigkeit.

    Mit freundlichen Grüßen aus
    der säkularen Demokratie
    Cees van de Duin

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