022. Islamkritisches Lied: Für Hatun Sürücü

022

Der Pfahl der Scharia

Hatun

1.

Hatun, die wollte es wagen

nach Freiheit stand ihr der Sinn

wollte kein Kopftuch mehr tragen

Lebenslust war ihr Gewinn.

Siehst du Pfahl der Scharia,

mit unsern Fesseln umschnürt?!

brechen wir jede Taqiyya:

ran an ihn – dass er sich rührt!

Du kommst zu mir – ich helfe dir!

Wir spüren Leid bei ihm und ihr.

Nur für ein selbst bestimmtes Leben

lohnt sich der Kampf. Das wissen wir.

Der Ruf nach Freiheit nie verhallt,

er bringt zusammen Jung und Alt.

Zukunft sich selber aufzubauen,

nicht irgendwann, vielmehr schon bald.

2.

Hatun war sechzehn. Die Eltern

fanden für sie einen Mann,

zwangen sie auch zu der Heirat

weit weg, in Nord-Kurdistan.

Und von dem Mann ward sie schwanger,

sah ihre Träume entflieh`n.

Sie floh die kurdischen Berge,

sie floh zurück nach Berlin.

Sie löste mutig ihr Kopftuch,

nahm Zuflucht im Frauenhaus,

suchte sich selber die Freunde,

da blieb die Drohung nicht aus.

Sie ging im Handwerk zur Lehre

stolz war sie auf`s eig`ne Geld.

Da sprach der Rat der Familie:

Nun sind Pistolen bestellt.

Refr. (leise)

Du kommst zu mir – ich helfe dir!

3

Februar war es, der siebte,

drei Mal der Schuss wiederhallt:

erst dreiundzwanzig, das war sie,

ihr Kind erst fünf Jahre alt.

Wer hielt die tödliche Waffe?

Wen soll bestrafen der Staat?

Drei ihrer Brüder verhaftet,

Einer gestand jene Tat.

Hatuns Tod, der muss dir sagen:

Geh keinen Meter zurück!

Nicht erst die Männerwelt fragen!

Zögern bricht dir das Genick.

Mögen sie zetern von “Schande!“,

kreischen “Ayip!“ schrill und laut.

Brich starrer Tradition Bande:

frei ist nur, wer sich vertraut.

Refr. (laut)

Du kommst zu mir – ich helfe dir!

Text 2007 von gruppe pik. Für Hatun Sürücü, die 2005 erschossen wurde. Gesungen wird dieses Lied auf die eingängige Melodie des antifaschistischen Liedes “L`estaca“ des katalanischen Komponisten Lluís Llach

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10 Antworten to “022. Islamkritisches Lied: Für Hatun Sürücü”

  1. schariagegner Says:

    Hallo Cees!

    Die katalanische Melodie zu Lluis Llach
    wird in menschenrechtsorientierten und
    frauenrechtsorientierten Kreisen selbst
    in Afghanistan wertgeschätzt, nicht
    anders als in der Eifel.

    http://www.rawa.org/cd12.htm
    Unter Lied 9: “arise!”

    Gefunden bei RAWA
    http://www.rawa.us/

    In Jugendbewegung und Pfadfindertum hat sich
    eine deutschsprachige geniale Übersetzung der
    beiden pfälzischen Zwillingsbrüder, Hunsrücker / Waldecker
    und Liedermacher Hein und Oss Kröher verbreitet:
    “Sonnig begann es zu tagen”
    http://angerweit.tikon.ch/lieder/liedermacher/pfahl.mid

    Mit gutem Gruß
    Ümmühan Karagözlü
    http://schariagegner.wordpress.com/

  2. Jan Says:

    Danke für den Comment,

    interressantes Lied, das mit dem eigenwilligen Singstil stimmt schon,
    aber so ist es doch immer, z.B. auch wenn man irgendwo anders hinkommt
    und zusammen mit anderen dtschen. Pfadfindern Lieder singt
    tauchen doch immer wieder Unterschiede auf.

    Das kommt ja wahrscheinlich daher,
    dass die Lieder fast alle mündlich überliefert sind.

  3. Cees Says:

    Hallo Jan, Gut Pfad,

    du triffst den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf,
    inzwischen singt mein eigener ‚alter‘ Stamm, nach
    Kontakten mit Gruppen aus anderen Teilen der BRD
    manche Lieder völlig anders (ich vermeide nun mit
    etwas Mühe das Wort ‚falsch‘, hihi), als wir es taten,
    auch wenn meine Gruppenleiter die Sachen noch
    bei Rogoll oder Helwig persönlich hörten (also
    ‚richtig‘, höhöhö). Tja, so ist das mit dem Volkslied …
    allzu ‚maschinell‘ wäre ja auch nicht lebendig.

    Andererseits: Raffiniertes Wechseln in Be- und
    Entschleunigen, d.h. Tempo-Wechsel (mir ein Gräuel)
    inerhalb einer Strophe oder gar Zeile, das ‚hängt‘
    das Publikum etwas ‚ab‘. Und die Kröher-Zwillinge
    sind eingespielt wie zwei Kajak-Wildwasserfahrer,
    Schwarzzeltvölker hätten`s gern etwas simpler.

    Aufregend ’neu‘ ist es, uralte Aufnahmen vom
    Hamburger Singewettstreit zu hören oder aus
    Arnsburg, Petterweil oder Ottenstein … und
    Elfjährige singen fix und frech, 25jährige
    angemessen würdevoll (so eine These).

    Hauptsache es wird überhaupt gesungen!

    Zu DER PFAHL / Sonnig begannn es zu tagen:

    „Die katalanische Melodie zu Lluis Llach
    wird in menschenrechtsorientierten und
    frauenrechtsorientierten Kreisen selbst
    in Afghanistan wertgeschätzt, nicht
    anders als in der Eifel.“ Mit diesen Worten
    teilte mir eine türkische Menschenrechtsaktivistin
    mit, dass sie das Lied von afghanischen Frauen
    gehört hatte: (man muss dort unter Nr. 9 suchen)
    http://www.rawa.org/cd12.htm
    Unter Lied 9: “arise!”
    Gefunden bei RAWA
    http://www.rawa.us/ aktiv v.a. zu
    Bildungsarbeit / Mädchenschulen:
    http://www.rawa.org/policy_de.htm

    Das Lied ist von den Pyrenäen bis zum
    Gebirge Hindukusch gewandert. Umwerfend!

    Jetzt müsste man mal Katalanen fragen, wie
    dort der zwar antifaschistisch-revolutionäre aber
    auch mediterran-folkloristische ’spirit‘, das ‚feeling‘,
    die Weise des Singens von „L`estaca“ ‚färbt‘.

    L`ESTACA – Der Pfahl:
    Einerseits zeitbedingt, immer neu zu entdecken/finden,
    andererseits ‚evergreen‘, zeitlos, unsterblich.

    Ein großes Lied.

    Und Ehre sei Hein & Oss!
    Allzeit bereit,
    -cees-

  4. Bopparder Kreuzberg Says:

    Lieber Cees,

    hier wie gewünscht der polnische und der ukrainische Text zum schwungvollen, zweistimmig zu singenden Lied Flieg, Falke!, dass wir VCPer über die unvergessliche Radiosendung Folklore rund um die Welt (Aviva Semadar) kennen lernten.

    Hej tam gdzieś nad czarną wodą
    Siada na koń kozak młody
    Czule żegne się z dziewczyną
    Jeszcze czulej z Ukrainą

    Ref.:
    Hej! Hej! Hej sokoły!
    Omijajcie góry, lasy doły
    Dzwoń, dzwoń, dzwoń dzwoneczku
    Mój stepowy skowroneczku
    Hej! Hej! Hej sokoły!
    Omijajcie góry, lasy, doły
    Dzwoń, dzwoń, dzwoń dzwoneczku
    Mój stepowy dzwoń, dzwoń, dzwoń!

    http://teksty.org/biesiadne,hej-sokoly!,tekst-piosenki

    Hey des tam’te, chorni vody,
    Siv na konya kozak molodyi.
    Plache moloda divchina,
    Yide kozak z Ukrayiny,

    Hey, hey, hey, sokoly …
    … dzvin, dzvinochku

    http://pisennyk.org/en/song.5757/Anychka/Hej-sokoly.html

    Beim Stichwort ukrainisch denken wir beide sicherlich an

    Reve ta stohne Dnipr shyrokyi,
    Serdytyi viter zavyva,
    Dodolu verby hne vysoki,
    Horamy chvylyu pidiyma.

    http://pisennyk.org/en/song.5751/Borys-Hmyrya/Reve-ta-stohne-Dnipr-shyrokyi.html

    das in zünftigen deutschen Pfadfinderkreisen durch Leute wie Wolf Kintzel bekannt gemacht wurde als Hörst du den Dnjepr, den breiten, toben

    vgl.: Birken im Wind, Lieder aus Wäldern u. Steppen
    von Wolf Kinzel (Hg), Grafik: Adalbert Wiemers
    Verlag Junge Welt (1952) oder
    Paulus Verlag, Recklinghausen 1956

    http://www.amazon.de/Birken-im-Wind-Wolf-Kinzel/dp/B0000BK5SZ/ref=sr_1_7?s=books&ie=UTF8&qid=1328378015&sr=1-7

    http://books.google.de/books/about/Liederhefte_der_jungen_Welt.html?id=g1XLjwEACAAJ&redir_esc=y

    Zu Kinzel und Ukraine gehört natürlich das beliebte Nehm ich die Bandura, stimme sie und sing (auch in: Das Pfadfinder-Liederbuch (1984)

    http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=search&srch_Titel=N*&sort=srch_quelle&start=1000

    neu bei Ueberreuter (2000)

    http://www.amazon.de/Das-Pfadfinder-Liederbuch-Ab-10/dp/3800026279

    Wiemers illustrierte auch das Dämmerung fällt
    Lieder der Zeltjungen (Paulus Verlag, Recklinghausen
    3. Auflage, gedruckt 1957), hier schön archiviert bei Dornenherz

    http://www.dornenherz.de/liederbuecher_d.html

    sowie die Rheinreise (Bonn 1954)

    vgl.: Neue Fährte: Das grosse Handbuch für Jungen
    Von Walter Scherf (gen. tejo), Horst Schlee und Kajus Roller; mit Illustrationen hauptsächlich von Adalbert Wiemers

    http://www.amazon.de/Neue-F%C3%A4hrte-grosse-Handbuch-Jungen/dp/388258002X/ref=sr_1_22?s=books&ie=UTF8&qid=1328379729&sr=1-22

    Mit besten Wandergrüßen vom winterlichen Bopparder

    Kreuzberg

  5. Dwarslöper Says:

    man lese dazu beim Hartmut Krauss:
    Ehrenmorde haben sehr wohl mit dem Islam zu tun

    Gegen die ideologisch-apologetische Entislamisierung von Straftaten mit spezifisch-muslimischem Täterhintergrund

    „Genauer betrachtet fixiert der islamische Normenkatalog wesentliche Seiten des archaischen Patriarchats der vorgefundenen arabischen Stammesgesellschaft und reproduziert damit die Niederrangigkeit der Frauen nunmehr im Gewand einer monotheistischen Legitimationsideologie. … Hervorzuheben ist zudem der normativ vorgegebene Tatbestand, dass die islamische Ehe im Stile eines Kaufvertrages geschlossen wird, wobei die Frau auf die Eigenschaft einer austauschbaren Handelsware mit sexueller Grundfunktion beschränkt ist. Genau genommen bedeutet die Verheiratung für die Frau den Übergang von der patriarchalischen Vormundschaft des Vaters unter die Vormundschaft des Ehemannes.“

    http://freeminds.blogsport.eu/2012/11/16/hartmut-krauss-ehrenmorde-haben-sehr-wohl-mit-dem-islam-zu-tun/

    http://www.hintergrund-verlag.de/texte-islam-krauss-ehrenmorde-haben-sehr-wohl-mit-dem-islam-zu-tun.html

    :::::::

    Allahs Gesetz – die Scharia – legt fest: Die Frau wechselt bei der Heirat von der Vormundschaft des Vaters unter die des Ehemannes; hier zitiert aus dem schafiitischen heilssichernden Islamischen Recht des: ‚Reliance of the Traveller, a Classic Manual of Islamic Sacred Law‘ :

    “Falls die Braut Jungfrau ist, dürfen ihr Vater oder Grossvater sie ohne ihre Erlaubnis mit jemandem verheiraten, aber es wird empfohlen, ihre Erlaubnis einzuholen, falls sie die Pubertät (!) erreicht hat. Das Schweigen einer Jungfrau wird als Zustimmung gewertet.“

    http://ncwdi.igc.org/html/shariavfc.html

    Whenever the bride is a virgin, the father or father’s father may marry her to someone without her permission, though it is recommended to ask her permission if she has reached puberty. A virgin’s silence is considered as permission.

    http://umdatalsalik.wordpress.com/marriage-in-islam/

  6. Sounds on the koodoo's horn Says:

    William Lemit
    Komponist, Pädagoge, Musikerzieher
    >> • <<

    Une fleur au chapeau

    Une fleur au chapeau,
    A la bouche une chanson,
    Un coeur joyeux et sincère,
    Et c’est tout ce qu’il faut
    À nous filles et garçons;
    Pour aller au bout de la terre.

    Vous qui nous regardez passer
    Sous le soleil ou sous l’orage,
    Peut-être bien que vous pensez
    Que nous avons bien du courage
    Pour ainsi nous harrasser
    A courir, le long des routes.
    Vous ne savez ce que c’est,
    Vous n’aurez jamais sans doute …

    Dieses Lied ist das bekannteste von zahlreichen Pfadfinderliedern, die William Lemit (1908-1966) verfasste. Lemit kam selbst mit 9 Jahren zum Pfadfindertum und schrieb das Lied 1937.

    http://unterwegsmitbeate.de/wundert%C3%BCte/unterwegs-gesungen/

    >> • <<

    Tschechische Tramping-Bewegung

    http://cs.wikipedia.org/wiki/Tramping

    http://cs.wikipedia.org/wiki/Trampsk%C3%A1_hudba

    >> • <<

    Ztracená naděje (Lost Hope) zvané Ztracenka.

    http://cs.wikipedia.org/wiki/Ztracen%C3%A1_nad%C4%9Bje

    Trampská osada Ztracená naděje – Ztracenka

    http://www.osadaztracenka.cz/

    >> • <<

  7. Bragalou Says:

    Für perfektere Schariagesetze, mächtigere Graue Wölfe und mehr Ehrenmordkultursensibilität mit Elan im Einsatz: die Armee der Sozialarbeiter und christliche Kleriker.

    Mit einem immer noch etwas lauteren „Die sind nicht unterdrückt“ (Ursula Boos-Nünning) und der Staatsdoktrin vom Islam als iKfR – im Kern friedliche Religion.

    Die Tochter des Ehrenmörders berichtet aus dem tiefsten Innern der bunten Republik Deutschland:

    … Als ich 14 war, bin ich zum ersten Mal zur Jugendhilfe marschiert. Ich wollte meinen marokkanischen Vater wegen Misshandlung Schutzbefohlener anzeigen. Das ist fünf Jahre her, und es hat damals niemanden interessiert. So schlimm wird es schon nicht sein.

    Als Kind durfte ich nicht mit auf Klassenfahrt, stattdessen lernte ich Suren in der Koranschule auswendig und bekam Schokolade dafür. Mein Vater war, seit ich denken kann, gewalttätig.

    Es dauerte sehr lange, bis meine Mutter es nicht mehr aushielt und in eine andere Wohnung zog, um das Trennungsjahr einzuleiten. Doch die anstehende Scheidung wollte mein Vater nicht akzeptieren. Vor vier Jahren hat er sie erstochen.

    Ein Ehrenmord ist ein Mord aus Ehre – nicht etwa ein ehrenhafter Mord. …

    Viele Ehrenmörder sind geständig, denn in ihrer Vorstellung haben sie ja das Richtige getan. So auch mein Vater: Freiwillig rief er die Polizei.

    Darauf folgte ein vertrackter Prozess. Die Staatsanwältin plädierte auf Totschlag. Der Täter präsentierte sich als Opfer, das immer nur alles richtig machen wollte. Im Haus meiner Großeltern hat er 20 Stiche gebraucht, bis meine Mutter tot war.

    Mein Vater wurde zu acht Jahren Haft wegen Totschlags im Affekt verurteilt. …

    Meine Mutter ist tot, mein Vater im Gefängnis. Ich studiere in einer Stadt weit weg von zu Hause. Mein Bruder aber ist elf Jahre alt und wird von unseren Großeltern erzogen, also von den Eltern meiner Mutter. Auch sie sind weit weggezogen, um unerkannt zu bleiben.

    Uns geht es den Umständen entsprechend gut. Würde nicht die Sozialarbeiterarmee uns bedrängen. Zuerst meldete sich eine Betreuerin meines Vaters aus dem Gefängnis. Mein Vater wolle Kontakt zu seinem Sohn. Und so ein Vater-Sohn-Kontakt wäre doch eine tolle Sache.

    Damit nicht genug. Natürlich nicht. Ein Jahr später meldete sich der evangelische Gefängnispfarrer. Wieder dieselbe Ansage: Es wäre doch total schön, wenn mein Vater trotz seiner misslichen Situation Kontakt zu seinem Sohn hätte. Ich vermute, das sollte eine Art Eingliederungshilfe sein. Natürlich für meinen Vater – nicht für meinen Bruder. Außerdem solle meine Großmutter Verständnis für die seelischen Nöte des Mörders ihrer Tochter entwickeln. Denn schließlich wurde mein Vater ja nicht wegen Mordes, sondern wegen Totschlags verurteilt. …

    Zitiert nach Uta Glaubitz. Bitte im Ganzen lesen bei:

    Warum mein Vater meine Mutter erstach
    DIE WELT 28.04.2014

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article127340025/Warum-mein-Vater-meine-Mutter-erstach.html

    ::
    ::
    Leider keine Satire, sondern Kalifatsbaumaterial von der enthemmt den Muslimbrüdern zuneigenden Seite Qantara:

    … Die jungen Migrantinnen drängen also „bildungshungrig“ an die Universitäten, was dem in den Meinungsumfragen transportierten Bild von der „unterdrückten muslimischen Frau“ völlig widerspricht.

    Auch in vielen Migrantenfamilien findet ein Wandel in den Mentalitäten statt, so dass klassische Konfliktfelder wie zum Beispiel die Teilnahme am Sportunterricht für Mädchen längst entschärft werden konnten. Gleichzeitig haben in den letzten Jahren staatliche und nichtstaatliche Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser begonnen, sich für muslimische Migranten zu öffnen.

    Wenn es Probleme gibt, wie zum Beispiel mit Gewalt in den Familien oder mit auffälligen Jugendlichen in der Schule, dann wäre es für die Religionspädagogin Luise Amina Becker wichtig, bei der Lösung muslimische Fachkräfte mit einzubinden.

    „Wir brauchen unbedingt mehr muslimische Sozialpädagogen in den Jugendämtern“, sagt Religionspädagogin Becker, „und eine kulturelle Sensibilität für die Lebenssituation muslimischer Familien.“ Nur dann können auf Dauer vorhandene Probleme behandelt werden, ohne zu einer weiteren Polarisierung der Gesellschaft zu führen.

    Claudia Mende
    Unterdrückt im Namen des Islam?
    Qantara 03.05.2013

    http://de.qantara.de/content/muslimische-frauen-und-integration-unterdruckt-im-namen-des-islam

  8. Französisches Volkslied Says:

    Chansons populaires et enfantines

    A la claire fontaine

    http://www.ballinagree.freeservers.com/chansons.html#2

    PAUVRE SOLDAT REVIENT DE GUERRE

    Pauvre soldat revient de guerre,
    Tout doux.
    Pauvre soldat revient de guerre,
    Tout doux.
    Mal équipé, tout mal vêtu,
    Un pied chaussé et l’autre nu,
    Tout doux.

    http://www.ballinagree.freeservers.com/chansons.html#121

    LA RETOUR DU MARIN

    Brave marin revient de guerre,
    Tout doux.
    Brave marin revient de guerre,
    Tout doux.
    Tout mal chaussé, tout mal vêtu :
    “ Brave marin, d’où reviens-tu ?
    Tout doux.

    http://www.ballinagree.freeservers.com/chansons.html#94A

    Il était un petit navire

    http://www.ballinagree.freeservers.com/chansons.html#53A

    Sur la route de Louviers

    http://www.ballinagree.freeservers.com/chansons.html#136

    Trois jeunes tambours

    http://www.ballinagree.freeservers.com/chansons.html#138

  9. Cees van der Duin Says:

    Primasenser Musiker 88-jährig verstorben. Der SWR gibt bekannt:

    Liedermacher Heinrich Kröher ist tot

    [Heinrich genannt hein Kröher, * 17. September 1927 in Pirmasens; † 14. Februar 2016 ebenda.]

    Der Liedermacher Heinrich Kröher, der mit seinem Zwillingsbruder als Duo Hein und Oss auftrat, ist tot. Der Pfälzer Künstler starb am Sonntag im Alter von 88 Jahren in seiner Heimatstadt Pirmasens.
    Heinrich Kröher

    Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) würdigte Kröher als „Ikone des politischen Volksgesangs“. Mit seinem Zwillingsbruder habe er zu den Mitbegründern des legendären Waldeck-Festivals gehört.

    Heinrich und Oskar Kröher standen über Jahrzehnte gemeinsam auf der Bühne und sangen zur Gitarre Volkslieder. Ihr Repertoire, mit dem sie seit den 60er Jahren mehr als 15 Langspielplatten und CDs aufnahmen, umfasst Arbeiterlieder, Freiheitslieder der 1848er Revolution, Seemannsmusik, Cowboysongs, Chansons und vieles mehr. […]

    http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/pirmasenser-musiker-88-jaehrig-verstorben-liedermacher-heinrich-kroeher-ist-tot/-/id=1682/did=16956352/nid=1682/175z80w/index.html

    _

    Heinrich Kröher schrieb Kolumnen in der Pirmasenser Zeitung unter dem Pseudonym „Hoyna Tsiyäuna“ („Heiner Zigeuner“) und dokumentierte dabei die Pirmasenser Mundart.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hein_%26_Oss

    _
    _

    Der deutsche Kulturjournalist und frühere Literaturredakteur des Saarländischen Rundfunks, Fred Oberhauser (* 15.07.1923), ist tot. Oberhauser starb am Sonntag im Alter von 92 Jahren. Der St. Ingberter war Träger der Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz. 2013 verlieh ihm die saarländische Landesregierung außerdem die Ehrenprofessur. Bei SR lesen wir von Stefan Miller einen Nachruf für Fred Oberhauser, der letzte Woche gestorben ist.

    http://www.sr.de/sr/home/nachrichten/panorama/fred_oberhauser_nachruf100.html

    Im literaturblatt schreibt Irene Ferchl:

    Fährtenleser, Pfadfinder, Streuner und Voyeur

    http://www.literaturblatt.de/heftarchiv/heftarchiv-2008/52008-inhaltsverzeichnis-der-gedruckten-ausgabe/faehrtenleser-pfadfinder-streuner-und-voyeur-irene-ferchl-portraetiert-fred-oberhauser-und-gibt-einen-ueberblick-ueber-die-unterschiedlichsten-buecher-fuehrer-plaene.html

    _

    VDAPG [Als Pfadfinder lese man dort auch zur letzten Ruhestätte von Maximilian Bayer, dessen Name in Finnland bis heute jedes Schulkind kennt“.]

    Am 18. Januar 2013 wurden der Verleger. Alfred Diwersy und der Kulturpublizist Fred Oberhauser dafür geehrt.

    http://www.vdapg.de/download/die_gilde/jahrgang_2013/gilde1-2013.pdf

  10. Clifford Reynolds Says:

    .
    .

    Πέτρος Πανδής
    Petros Pandis

    Μαλλιά Σγουρά
    Malliá Sgourá
    Curly Hair
    « Cheveux bouclés »
    Lockige Haare
    .

    der Theodorakis-Sänger Petros Pandis

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13517855.html

    Petros Pandis – Chants De La Résistance Grecque
    Petros Pandis – Songs of the greek resistance (vinyl rip, 1974)

    Μαλλιά Σγουρά – Πέτρος Πανδής
    Malliá Sgourá (Curly Hair)
    .

    .

    אויפֿן פּריפּעטשיק
    Oyfn pripetshik

    Mark Warshawsky

    Oyfn pripetshik brent a fayerl,
    Un in shtub iz heys,
    Un der rebe lernt kleyne kinderlekh,
    Dem alef-beys.

    ( source: Yidlid )

    http://rama01.free.fr/yidlid/chansons/oyfnpripetshik.htm

    .

    »Zog nit keynmol az Du geyst dem letsten weg…«
    Jiddische Partisanenlieder · Eine Broschüre gegen das Vergessen

    Zog nit keynmol az du geyst dem letstn weg
    Khotsh himlen blayene farshteln bloye teg […]

    http://docplayer.org/46639954-Zog-nit-keynmol-az-du-geyst-dem-letsten-weg.html

    ( bei, u. vllt. auch von: prinzessin paula )

    http://prinzessinpaula.blogsport.de/images/BroschureDritteAuflage.pdf

    .

    שמריהו קצ’רגינסקי

    Shmerke Kaczerginski

    28. Oktober 1908, Vilnius – 23. April 1954, Mendoza (Argentinien)

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Shmerke_Kaczerginski

    .

    Yid, du partizaner

    Fun di getos tsife vent, in di velder fraye
    Anshtot keytn af di hent, ’kh halt a biks a nayer
    Af di oyfgabes mayn fraynt, kusht mikh haldz un aktsl
    Mitn biks bin ikh fun haynt, fest tsunoyfgevaksn

    Veynik zenen mir in tsol, drayster vi milyonen
    Raysen mir af barg un tol, brikn ershalonen
    Dem fashist fartsitert vert, veyst nit vu fun vanen
    Shturmen yidn fun unter der erd, yidn partizanen

    S’vot nekome hot a zin, ven mit blut farshraybst im
    Far dem heylikn bagin, firn mir di shtraytn
    Neyn, mir veln nit keynmol zayn, di letste mohikaner
    S’brengt der nakht di zunenshayn, der yid, der partizaner

    – Shmerke Kaczerginski –

    .

    ( Inhalt, Deutsch, nicht singbar )

    Heraus aus den Gefängnismauern des Ghettos, hinein in die freien Wälder,
    keine Ketten an den Handgelenken, sonder in der Hand ein neues Gewehr.
    Auf Posten küsst es, mein Freund, mich auf Hals und Schulter.
    Untrennbar bin ich ab jetzt mit meinem Gewehr verbunden.

    Gewiss, an Zahl sind wir wenige, doch zählen wir viel für Millionen,
    in Berg und Tal lassen wir Brücken und Brigaden explodieren.
    Der Faschist wird zittern, denn er weiß nicht woher all diese
    Juden, diese Partisanen aus der Erde stürmen.

    Das Wort Rache ergibt erst einen Sinn, wenn du es mit Blut schreibst.
    Noch vor der heiligen Dämmerung führen und beenden wir den Kampf.
    Nein, niemals wollen wir die letzten Mohikaner sein,
    Die Juden, die Partisanen bringen der Nacht das Sonnenlicht.

    .

    .
    .

    Shtil di nakht iz oysgeshternt

    The song celebrates Vitka Kempner, a Jewish partisan, and her successful attack, an act of sabotage, on a German train in the Vilnius sector. It was the first attack by the Fareynikte Partizaner Organizatsye (FPO), organization of Jewish partisans from the Vilna Ghetto. Kepner and Itzik Matskevich threw a hand grenade at the convoy damaging it. […] nagan (Russian term referring to Nagant M1895), pistoyl (German term) – to denote an automatic pistol.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Shtil,_di_nakht_iz_oysgeshternt

    .

    Shtil, di nakht iz oysgeshternt
    und der frost hot shtark gebrent,
    tsi gedenkstu vi ikh hob dikh gelernt
    haltn a shpayer in di hent.

    A moyd, a peltsl un a beret,
    un halt in hant fest a nagan,
    a moyd mit sametenem ponim
    hit op dem soynes karawan.

    Getsilt, geschosn un getrofn
    hot ir kleyninker pistoyl,
    an oyto a fulinkn mit wofn,
    farhaltn hot zi mit ayn koyl.

    Fartog fun wald aroysgekrokhn,
    mit shney-girlandn oyf di hor,
    gemutikt fun kleyninkn nitsokhn,
    far undzer nayem frayen dor.

    ( Text )

    http://rama01.free.fr/yidlid/chansons/shtildinakht.htm#chan

    ( source: Yad Vashem )

    http://www.yadvashem.org/yv/en/exhibitions/music/images/notes/vilna_partisans_partizaner_lid.pdf

    .

    .
    .

    Kako što e taja ćaša polna so vino

    .

    .
    .

    Ой да ты, калинушка
    Oy da, ty kalinushka
    Oh you, my snowball tree
    Oh, du Schneeballstrauch

    .

    .
    .

    Ah que nos pères étaient heureux

    .

    .
    .

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