Archiv für November 2011

270. Islamische Ehe

28. November 2011

‏نكاح‎

nikāḥ

Heilssichernde Eheschließung nach Koran und Sunna

Ehe im Islam

Band Zwölf der Wiederbelebung der Wissenschaften des Glaubens ist das Buch der Ehe. Kitāb ādābi n-nikāh, die Sexualberatung des Großmeisters himmlischer Politik al-Ghazali († 1111), half mit, die korrekt verstandene, nämlich unterworfene Stellung der Frau im Islam bis auf unseren Tag zu befestigen. Auszüge nach den Übersetzungen von Hans Bauer (1917) und Madelein Farah (1984) kommentiert Jacques Auvergne.

Ob im tiefsten Asien, Afrika oder im tiefsten Deutschland, ohne al-Ghazali ist im Kreis der Freunde koranischer Wortwörtlichkeit keine Abwehr der bösen Geister denkbar. Dem islamischen Schöpfergott aber geht es um die Frauenfrage, und der echte Islam drückt die Frau eine in jeder Hinsicht gewaltige Stufe nach unten, nötigenfalls mit Schlägen, Vergewaltigung oder Mord. Wir Freunde der allgemeinen Menschenrechte, muslimische Großeltern aufweisend oder nicht, schlagen (Koran 4:34) daher nicht unsere Frauen, sondern schlagen die beiden gedruckten Übersetzungen auf, die nahezu unverändert gebliebene und zuerst 1917 angefertigte Übersetzung von Hans Bauer: Al-Ghazali: Das Buch der Ehe: Kitāb ādābi n-nikāh: Das 12. Buch der Iḥyāʾ ʿulūm ad-Dīn (bei Spohr, Kandern im Schwarzwald 2000) sowie Madelein Farah: Marriage, Sexuality in Islam: A Translation of al-Ghazālī`s Book on the Etiquette of Marriage from the Iḥyāʾ (University of Utah Press, Salt Lake City 1984).

Die Scharia ist dem menschlichen Verstehen nicht zugänglich. Zugleich ist das genaue Kopieren der Verhaltensweisen des Propheten und seiner Gefährten (ṣaḥāba) sowie der (bis zum Jahre 855 n. Chr., vierter Kalif) rechtschaffen handelnden Ahnen (as-salaf aṣ-ṣāliḥ) die einzige Möglichkeit, den Sinn des Lebens nicht zu verfehlen, die ewige Nähe zu Allah:

26. Gott sagt (Koran 24:32) „Und verheiratet die Ledigen unter euch.“ Dieser Satz ist ein Gebot. … Es heißt auch, Gott habe in seinem Buch nur solche Propheten genannt, die verheiratet waren. … Von Jesus aber heißt es, dass er bei seiner Wiederkunft heiraten und Kinder bekommen werde. 48. As for Jesus, he will marry should he come down to earth and have children.

Der Hochgebenedeite sagt: „Das Heiraten gehört zu meiner Sunna, und wer gegen meine Sunna ist, der ist gegen mich.“ Ferner: „Wer gegen meine Sunna ist, der gehört nicht zu mir. Zur Sunna aber gehört das Heiraten. Wer also mich liebt, befolge meine Sunna.“ 48. „Whoever refrains of my sunna, he is not of me, and marriage is a part of my sunna; whoever loves me, let him follow my sunna.“

Nichts darf die Banden der (grob skizzierten) diskriminierenden koranischen Vorgaben antasten, nichts die (feiner gesponnenen) unzweifelhaftesten der kulturrassistischen Hadithe, nichts den frauenfeindlichen Konsens (iǧmāʿ) der Gelehrten (ʿulamāʾ, sg. ʿālim).

27. Ferner sagt der Hochgebenedeite: „Wer sich verheiratet, der hat sein halbes Heil (dīn) gesichert, er beobachte nur Gottes Gebot auch in Bezug auch die andere Hälfte!“ Auch nach diesem Ausspruch liegt der Vorzug der Ehe darin, dass sie vor Verfehlungen bewahrt, weil sie eine Schutzwehr gegen die Ausschweifung ist. Denn was den Gnadenstand (dīn) eines Menschen zerstört, ist zumeist der Geschlechts- und der Nahrungstrieb; durch die Heirat wird er aber wenigstens des einen enthoben.

49. He also said: “Whoever marries or gives in marriage, for the sake of God, deserves the friendship (wilāya) of God.” And he also said, “Whoever marries safeguards half of his faith; let him fear God for the second half.” This is also an indication that its virtue is in safeguarding against disobedience, and fortifiying against corruption. …

Allah ist an die schwachen Maßstäbe der menschlichen Vernunft nicht gebunden und hat den hinweisbedürftigen Menschen mit dem Koran einen deutlichen Befehl gegeben. Andererseits liegt der Vorteil des Islam mitsamt der islamischen Ehe gleichsam auf der Hand:

35. Die Vorteile des Heiratens 53. Advantages of Marriage

Es sind ihrer fünf: (1) Erzielung von Nachkommenschaft, (2) Beruhigung der Sinnlichkeit, (3) Führung des Haushaltes durch die Frau, (4) Vermehrung der verwandtschaftlichen Beziehungen und (5) die mit der Sorge um die Familie verbundene Selbstüberwindung.

(1) Erzielung von Nachkommenschaft. Dies ist die Hauptsache und dafür wurde die Ehe eingesetzt. The first advantage – that is procreation – is the prime cause, and on it`s account marriage was institued.

Ihr Zweck ist die Erhaltung der Gattung und dass das Menschengeschlecht nicht von der Welt verschwinde. The aim is to sustain lineage

Allah, der Weltall und Schariagesetz schuf und sekündlich erneuert, ist auch der Schöpfer der einzig sittlich zu nennenden Form menschlicher Eheschließung und Nachkommenserzeugung. Eine Fortpflanzung außerhalb der Schranken des Islamischen Gesetzes ist, selbst Nichtmuslime betreffend, moralzersetzend, und widersetzt sich, wie jede unislamische Lebensweise, mehr oder weniger schuldhaft dem heilssichernden Befehl. Geht es aber um die Muslime, ist die Sache brisanter: Das uneheliche Kind schändet den Ruf des Stammes, weil Allah der Frau eine Sexualität außerhalb der Ehe untersagt hat. Daher das Kopftuchzeichen, daher die letztlich vorislamischen, aber durch den Islam alles andere als außer Kraft gesetzten Steinigungen und Ehrenmorde.

Der Schleier kennzeichnet die dem jenseitszentrierten Männerrecht unterworfene Frau als einem männlichen Vormund (walī) untertan. Dieser Wali ist zunächst ihr Vater oder, sofern der Vater tot oder unerreichbar ist, der Großvater väterlicherseits. Mit der islamischen Eheschließung geht die Frau in die Vormundschaft ihres Ehemannes über. Als Wali mudschbir (Heiratsvormund mit der Berechtigung zum Zwang) darf der Vater seine jungfräuliche Tochter in die erste Ehe auch ohne ihr Einverständnis zwingen.

Zum Beispiel in Malaysia: Islamic Family Law: “wali Mujbir” means the father or paternal grandfather and above.[1] Jabatan Kemajuan Islam Malaysia (JAKIM): A Wali Mujbir is regarded as the perfect wali because he has full power to endorse a marriage on behalf of everyone under his care. Although a father may marry off her virgin daughter without her consent, it is sunat (favourable) for the father to request for her consent (…).[2]

Bis zum Tage der Auferstehung hat das intergenerative Gewebe der muslimischen Weltgemeinde (umma) durch die Jahrhunderte fortgewirkt zu sein – ohne die teuflischen Laufmaschen namens Ehebruch, Homosexualität, Unverheiratetsein oder Kinderlosigkeit sprich Sohnlosigkeit. Die Ungebrochenheit und Eindeutigkeit der Genealogie sichert der Umma das seelische Heil, weshalb der Ehebrecher islamisch getötet werden kann. Nach verabreichten hundert Peitschenhieben ist, so der inschallah von einer Ziege weggefressene (a goat entered and ate away the paper)[3] Vers aus Sure 33 (āyatu r-raǧm), die Steinigung der Ehebrecherin das Gebot der Stunde (100 coups de fouet et lapidation).[4]

Der in Medina (622-855 n. Chr.) vom Himmel gestiftete Staat, das Kalifat, hat sein aufregend heimliches Sinn- und Lustzentrum:

35, 36. Denn der Geschlechtstrieb ist nur geschaffen als wirkender Anreiz, welcher gewissermaßen die Aufgabe hat, beim männlichen Teil die Ausstreuung des Samens und beim weiblichen die Aufnahme ins Erdreich zu veranlassen. 53. to produce the sperm; in the female it serves to facilitate cultivation so as to produce children out of coitus.

Die geschlechtliche Vereinigung dient dabei für beide Teile als Anlockungsmittel, so wie man einen Vogel dadurch anlockt, dass man ihm Körner hinstreut, die er gerne frisst, um ihn so ins Netz zu bekommen. It is like luring the bird by spreading about the seed which it likes in order to lead it to the net.

Mann und Frau erbeuten einander sexuell. Homosexualität ist in der Scharia ebenso ausgeschlossen wie ein Dasein als Single. Mehr als latent dauererregt und gottergeben koituszentriert haben sich die zwanghaft Heterosexuellen vielmehr, mit Burkas oder Bärten versehen, zu belauern und, religionsrechtlich korrekt, zu begatten. In der Schariarepublik ist dein Geschlechtsverkehr verstaatlicht, die merkwürdigen antiken Lokalformen heilssichernder Tempelprostitution wurden von Mohammed einschmelzend überwunden und als fortan einzige legale Möglichkeit der Sexualität monopolisiert.

Orgasmus für Orgasmus naht sich die Umma dem Tag der Auferstehung, während der teuflisch inspirierte Ehebruch bereits im Diesseits blutig zu ahnden ist.

43. Der dritte Gesichtspunkt ist der, ein braves Kind zu hinterlassen, damit es für den Vater bete – 57. that he should be survived by a righteous child who invoke blessings upon him

44. Übrigens wird das Gebet eines Gläubigen für seine Eltern diesen immer nützen, mag der Betreffende ein Gerechter oder ein Sünder sein. Der Vater wird also belohnt für die Gebete und die guten Werke seines Kindes, denn er ist die Ursache von all dem, aber er wird nicht verantwortlich gemacht für dessen Übeltaten

Doch der Böse lauert allerorten und verführt die Menschen zu verbotenem Sex:

47. Dämpfung der Sinnlichkeit

Der berühmteste islamische Theologe schreibt von der kasr, der „Zügelung, Drosselung“ (curbing) der Begierde und führt andernorts in seinem Lebenswerk (Revival of Religious Sciences, Iḥyāʾ ʿulūm ad-Dīn) aus: Der Teufel sagt der Frau: Du bist die Hälfte meiner Armee, du bist mein Pfeil, mit dem ich schieße und das Ziel nie verfehle, du bist die Lagerstätte meiner Geheimnisse, du bist mein Botschafter in Zeiten des Erfordernisses.[5]

Der zweite Vorteil der Ehe besteht darin, dass sie eine Schutzwehr gegen den Teufel ist, die Begierlichkeit dämpft, die Gefahren des sinnlichen Triebes beseitigt, die unlauteren Blicke und die körperlichen Ausschweifungen hintanhält. 59. The second advantage: fortification against the devil, curbing lust, warding off the excesses of desire, averting the eye, and safeguarding relief.

Pädagogisch wertvoll nimmt der Geschlechtsakt die Wonnen des Paradieses vorweg, was zum Festzurren islamischen Wohlverhaltens, zu intensivierter Hisba (Schariadurchsetzung mit Gewaltlizenz) führen möge:

48. Die irdischen Vergnügungen sind daher auch insofern von Bedeutung, als sie das Verlangen nach dem dauernden Genuss im Paradiese wecken und so einen Ansporn für den Dienst Gottes bilden. 60. On virtue of the world`s pleasures is that people wish to see them [pleasures] continue in paradise; thus they are an inducement of worship of God.

Apologeten stellen den Islam als sinnlich und lustfreundlich dar, aber bei der Frage nach prekärer Erektion und korrektem Koitus geht es um Gedeih und Verderb von Ehepaar und Umma im Diesseits und im Jenseits. Die sexuelle Erregtheit lockt den Teufel ganz dicht heran.

Aufregend stehen männliches Seelenheil und Gliedsteife, geheimnisvoll ein großes Ganzes bildend, auf dem sprichwörtlichen Spiel:

51. Und Fayyāḍ b. Najīḥ sagt: „Cum erigitur membrum viri, duae partes rationis eius pereunt“ [Wird das Glied des Mannes steif, entschwinden beide Teile seines Verstandes] und ein anderer: „… so entschwindet ein Drittel seiner Religion dahin.“

Das Politikum der Erektion kennt der Islamkenner als

die stärkste Waffe des Teufels gegen die Adamssöhne.

Diese sexualpädagogische Weisheit des größen islamischen Gelehrten wird mittlerweile selbst von den USA aus vertrieben, wo der 1945 im Libanon geborene Sufi-Scheich Hisham Kabbani (Hišām Qabbānī) zum unmittelbar drohenden Verlust von Samen, Verstand und Religion meint: „Fayyad ibn Najih said: „When the male organ of a man stands erect, two thirds of his intellect go away.“ Some add: „and one third of his religion.“[6]

Scheich Kabbani, seit einem halben Jahrhundert Schüler des zypriotischen Scheichs Nazim (Muhammad Nazim Adil al-Qubrusi al-Haqqani), reiste 1991 in die Vereinigten Staaten ein, wo er mittlerweile dreizehn Sufi-Zentren gründen konnte, die, Mystik hin oder her, kein anderes Islamisches Recht lehren als die global aktiven Deobandi, Muslimbrüder oder Wahhabiten. Überall, wo Imam al-Ghazali undistanziert angeführt wird, garantiert man für eine hundertprozentige Scharia, seit 2011 auch an der Universität Osnabrück.

Zwar kritisiert Mister Kabbani, wenn ein amerikanischer Muslim seine dreizehnjährige Tochter von einem Tag auf den anderen zwingt, den Hidschab anzulegen, jedoch nur, um seinen US-Nachwuchsmystikern erklären, dass man die Mädchen am besten ab dem Alter von fünf oder sechs Jahren an das Tuch gewöhne. Ziel sei es, dass den Muslimas das Leben mit Schleier als ganz natürlich erscheine, und, wir dürfen ergänzen, das Dasein als Unverschleierte als unnatürlich.[7]

Trübe Gegenwarten der transatlantischen Weltwirtschaftskrise erhellen sich durch eine Serienproduktion femininer Schleierlust, der schariagehorsame Orient wird zur Protest- und Alternativkultur. Der lichte Orient kann migrieren und in der finstren Fremde auf Sonderrecht pochen, weshalb Hišām Qabbānī die amerikanischen Schariapflichtigen dazu aufruft, die unislamische Lebensweise des gesellschaftlich herrschenden Westens (western society) zu verweigern. Harte Prüfungen seien dabei für alle gottesfürchtigen Eltern zu bestehen, denn: “Kinder in einer westlichen Gesellschaft aufzuziehen heißt, sie im Feuer aufzuziehen. Du kannst Sie [nur] von Kindertagen an dazu anhalten, mit dem Vater oder der Mutter zur Moschee zu gehen.”[8]

Von der Islamisierung der USA wieder zum von Dämonen umflatterten Sexuellen. Unmittelbar vor Ausübung des Geschlechtsverkehrs hat der sich seiner Ehefrau nahende Mann seine Zuflucht zur Gottheit zu suchen und zu bitten: „O Allah, halte den Satan von uns fern. Und halte Satan von dem fern, was Du uns schenkst. Und ist den beiden ein Kind bestimmt, er wird es nicht schädigen.“[9]

Nun zur Pflege von Küche und Schlafzimmer. Haushalt ist nicht nur im mittelalterlichen Orient Frauensache, und im strengen Patriarchat ist weibliche Wanderlust ein Skandal. Weltweit ist der Mann-an-sich problemlos geschäftlich auswärtig unterwegs und äugt nach Jagdbeute oder nach einer Frau, ihrem Blick hingegen sind anständigerweise Zimmerwände gesetzt. 700 Jahre nach al-Ghazali, am Ende der Französischen Revolution (1789 bis 1799), dichtete der sinnvollerweise ohne Höllenfurcht lebende Friedrich Schiller etwas übertrieben maskulin: „Der Mann muss hinaus ins feindliche Leben“ sowie: „Und drinnen waltet die züchtige Hausfrau“).[10]

Der totalitäre persische Jenseitszentriker lobt den Nutzen der Ehefrau als Köchin, Zimmermädchen und Lustobjekt:

62, 63. Der vierte Nutzen der Ehe besteht darin, dass sie den Mann von den häuslichen Sorgen befreit, so dass er sich nicht abzugeben braucht mit Beschäftigungen wie zu kochen, zu kehren, das Bett zu machen, die Gefäße zu reinigen.

Ob Proletarier oder Student, selbst für den fragwürdigen männlichen Single ohne sexuellen Heißhunger ist die menschgewordene Putz- und Spülmaschine sehr hilfreich:

Denn wenn jemand auch kein Bedürfnis nach geschlechtlichem Verkehr hat, so ist es für ihn doch schwer, zu Hause allein auszukommen. Wenn er mit den häuslichen Geschäften sich abgeben soll, so geht ihm dadurch der größte Teil seiner Zeit verloren und er kommt nicht zum Studieren oder Arbeiten.

Ohne seine Haus- und Ehefrau könnte sich der Muslim nicht auf Allah konzentrieren. Die fleißige Muslima ermöglicht männliche Glaubenstiefe:

Eine tüchtige Frau, die das Haus in Ordnung hält, ist also in diesem Sinne eine Hilfe für die Religion, während die verschiedenartigen Geschäfte den Geist ablenken und beunruhigen und das Leben zu Qual machen. Deshalb sagt der gottselige Abū Salaimān al-Dārānī: “Eine rechtschaffene Frau ist keineswegs etwas Weltliches, denn sie macht dich frei für das Überweltliche.” – « Une femme vertueuse n`est pas quelque chose de ce monde, car elle te libère au vue de l`Au-Delà. » [Quelle siehe zu Seite 64 im folgenden Zitat] Und zwar bewirkt sie das einmal, indem sie den Haushalt besorgt, und zweitens, indem sie die Sinnlichkeit befriedigt.

Und für die den Müll in den Hof tragende und die Teetassen spülende Ehefrau fallen inschallah auch ein paar Krümel von dieser männerbündisch verankerten Transzendenz ab.

Innerhalb der islamischen Clans deiner Stadt existiert eine Hackordnung, in der man sich, um weniger leidvoll zu leben, einen Platz in der Nähe der Mächtigen suche und sichere:

64. das Bestreben, durch die Familie der Frau und durch den aus verwandtschaftlichen Beziehungen sich ergebenden Machtzuwachs Vorteil zu erlangen. Denn diese Dinge braucht man, um die Übel abzuwehren und in Sicherheit zu leben.

Ohnehin darf der Ghazalikritiker, für den es auf dem muslimisch heiß umkämpften Heiratsmarkt keine einflussreichen Frauen mehr gibt, spüren, ohne Unterstützer zu leben. Wozu denn soll der Schariagegner in Sicherheit leben? Gesamtgesellschaftlich integriert Allahgott das Mobbing gegen den Hilflosen:

Darum heißt es: “Verachtet ist, wer keinen Helfer hat.

Der Imam hat den Islam richtig verstanden, al-Ghazali heiligt die Asozialität auch auf Französisch:

« Est humilié, qui n`a personne pour l`aider. »[11]

Allahgott vermittelt uns, wann der Mann die Frau nicht mehr heiraten darf:

88. Wenn der Mann die Frau bereits zum dritten Mal verstoßen hat. In diesem Fall wird sie [die Ehe] dann erst wieder erlaubt, wenn sie [die Frau] eine rechtmäßige Ehe mit einem anderen eingegangen und diese vollzogen hat.

Der Zwischendurch-Ehemann heißt Legalisierer, muhallil, which literally means, „One who makes lawful.“

In der Hadithsammlung al-Muwatta (al-Muwaṭṭaʾ The well-trodden path, Le chemin aplani, Der gut gebahnte bzw. wohl ausgeschrittene Pfad) stellt der Gründer der malikitischen Rechtsschule zur Interimsehe (nikāḥ taḥlīl) fest: She is not halal for you until she has tasted the sweetness of intercourse.

Erst die islamische Penetration mit einem frommen Fremden macht die Frau wieder frei zur gewünschten Ehe mit dem Erstverstoßer. In Bangladesch, wo sie leider auch heutzutage häufig ist, ist die Interimsehe als Hilla oder Hila bekannt. As per the advice of local Mullah, she was put into Hila marriage.[12]

Immerhin könnte der geschlechtlich verkehrende Interims-Ehemann die erste Ehe retten – wenn da nicht die Kraft des Fluches wäre. Das ganz besondere Manneswort nämlich macht sogar die frauenerniedrigende Möglichkeit der taḥlīl marriage zunichte, menschliche Stimme ist letztlich männliche Stimme:

Wenn der Mann die “Fluch”-Formel gegen die betreffende Frau gebraucht hat, so ist die Ehe mit ihr für immer verboten.

Die Ehescheidungsmethode der Verfluchung ist eigentlich eine lautstark vorgetragene und letztlich, um der Hölle zu entrinnen, erfolglos bleibende Selbstverfluchung. Weil sie beweisen soll, dass der Sprecher nicht lügt, hat die Verfluchung durchaus Züge eines Gottesurteils (iudicium divinum, vgl. in Europas Mittelalter: Ordal, genauer: Abwehrordal). An die Menschen ist in Sure 24 der entsprechende Befehl ergangen, der, immerhin, vielleicht der Ehefrau die Tötung oder ihr lebenslanges Eingemauertwerden vermeiden kann und welcher daher (die auch in Berlin oder Köln allgegenwärtigen Drohungen der vom Islam aufgesogenen älteren Ehrenmordpraxis steigern die Spannung) vor dem Schariarichter ein Allahgott und den Teufel beschwörendes Herumschreien auf Leben und Tod ertönen last, Übersetzungen jeweils Khoury und Pickthal:

„6. Im Falle derer, die ihren Gattinnen Untreue vorwerfen, aber keine Zeugen haben außer sich selbst, besteht die Zeugenaussage eines solchen Mannes darin, dass er viermal bei Gott bezeugt, er gehöre zu denen, die die Wahrheit sagen – As for those who accuse their wives but have no witnesses except themselves; let the testimony of one of them be four testimonies, (swearing) by Allah that he is of those who speak the truth,

7. Und zum fünften Mal (bezeugt), der Fluch Gottes komme über ihn, wenn er ein Lügner sein sollte – And yet a fifth, invoking the curse of Allah on him if he is of those who lie.

8. Von ihr wehrt es die Pein ab, dass sie viermal bei Gott bezeugt, er sei ein Lügner – And it shall avert the punishment from her if she bear witness before Allah four times that the thing he saith is indeed false,

9. Und zum fünften Mal (bezeugt), der Zorn Gottes komme über sie, wenn er zu denen gehören sollte, die die Wahrheit sagen – And a fifth (time) that the wrath of Allah be upon her if he speaketh truth.“

Soweit Allah. Weil die Frau im Islam unmündig ist, wird die Rolle des im Raum anwesenden jenseitsorientierten Richters ebenfalls von einem ein Mann übernommen.

Bei diesem Fluchritual der Ehescheidung wird der Fluch (engl. curse) des Heilsverlustes, islamisch korrekt, nie auf einen anderen Muslim, sondern nur auf sich selbst herabgerufen. Der Prophet sagte: Einen Gläubigen zu verfluchen ist so, wie ihn zu ermorden – Cursing a believer is like murdering him.[13]

Heiratsvorbereitung. Welche soll`s denn sein? Zum Auswahlvorgang.

89. Außerdem muss man bei der Frau noch auf verschiedene, ein glückliches Zusammenleben verbürgende Eigenschaften sehen. … Es sind ihrer acht: 1. Religiosität, 2. guter Charakter, 3. Schönheit, 4. mäßiges Brautgeld, 5. Fruchtbarkeit, 6. Jungfräulichkeit, 7. gute Herkunft, 8. keine zu nahe Verwandtschaft.

Die Unversehrtheit des Jungfernhäutchens, die schariagemäß ordentliche weibliche Sexualität und der beide (Hymen und Scharia-Sex) versinnbildlichende Schleier (Hidschab) sind im Islam ein Politikum allerersten Ranges. Der Mann kann der Frau keine Schande bereiten, die Frau dem Mann sehr wohl, und Schande und öffentlicher schlechter Ruf führen in extrem patriarchalen Ehrkulturen zur Tötung der Frau, zum Ehrenmord. Abu Hamid al-Ghazali ist einer der Wegbereiter auch der heutigen, islamisch mitverursachten Ehrgewalt:

89. Religiosität. Was das erste betrifft, so soll sie brav und religiös sein … Denn wenn sie wenig gewissenhaft (ḍaʿīfat al-dīn) ist in der Bewahrung ihrer selbst und ihres Körpers, so wird sie ihrem Mann Schande machen und ihn vor den Leuten in schlechten Ruf bringen, sein Herz wird durch Eifersucht beunruhigt und das Leben ihm verbittert werden.

Jungfräulichkeit. Weltweit ist verlorene Jungmännlichkeit weder tadelnswert noch überhaupt zum Begriff geworden, und so regt der Verlust an männlicher sexueller Unerfahrenheit auch die Umma nicht auf. Gerade in Bezug auf herrenlos angetroffene Mädchen oder Frauen lässt die Scharia dem Mann jede heterosexuelle Freiheit. Ganz anders verhält es sich mit der stammesseits Tag und Nacht zu hütenden Jungfräulichkeit. Weltweit werden jedes Jahr 5.000 Mädchen und Frauen Opfer eines “Ehrenmords”. Der Stamm, der die Geschlechtsorgane seiner Frauen nicht bewacht, hat keine “Ehre”.

101. Jungfräulichkeit. Sechstens soll sie Jungfrau sein, entsprechend den Worten des Hochgebenedeiten zu Jābir, der eine Deflorierte genommen hatte: “Warum keine Jungfrau, damit du mit ihr kosest und sie mit dir?”

Muslimische Braut, verwendbar ab Hochzeitsnacht, sozusagen vom Erstbenutzer.

Geschlechtsverkehr mit unzerstörtem Hymen bringt den Muslim und wohl auch die Muslima der Seelenrettung näher. Sich ins Paradies hinaufdeflorieren.

Die vieldiskutierte ägyptische “Hymen-Fatwa” (2007),[14] nach der die chirurgische Wiederherstellung des Jungfernhäutchens islamisch erlaubt ist, dürfte den Kult um das heilige solange heile Hymen allerdings eher noch verschärfen und beispielsweise dafür sorgen, dass die Töchter auch in Zukunft das Haus nicht verlassen dürfen. Wer die Operation nicht bezahlen oder sie nicht schnell genug durchführen kann, wird dann eben vielleicht ehrenhalber ermordet.

Exkurs: Islam und Ehrenmord

Verbissen und zu Unrecht behaupten Islamverteidiger aller Welt, dass man zwischen Scharia und Ehrenmordpraxis keinen ursächlichen Zusammenhang herstellen könne. Wer aber auch nur ein wenig im Koran oder bei al-Ghazali gelesen hat, ahnt oder weiß, dass eine hoch panisch den ausbleibenden hochzeitsnächtlichen Hymenriss an das jenseitige Höllenfeuer und an die diesseitige Ächtung oder schwere Bestrafung koppelnde Religion sehr wohl die Ehrenmorde des ersten vorchristlichen Jahrtausends konservieren musste.

Ein Gesellschaftsverständnis und Menschenbild, das in den sehr islamischen und unter orthodoxen Muslimen hoch angesehenen Staaten Iran, Jemen, Pakistan, Saudi-Arabien und Sudan für zinā (Unzucht; Ehebruch) die von Verbannung über Auspeitschung bis zur Hinrichtung reichenden Strafen des ḥadd (“Grenzvergehen” bei Verletzung der Rechte Allahs, ḥuqūq Allāh) anwenden lässt und das beide Konzepte, zinā und ḥadd, nur deshalb predigt und praktiziert, um für möglichst viele gottesfürchtige Muslime aller Welt die Hölle zu vermeiden und das Paradies zu ermöglichen, ist auf den Ehrenmord ungefähr so sehr angewiesen wie die Haselnuss auf ihren Kern, das Flussbett auf sein Wasser oder Europas frühneuzeitliches Hexenfieber auf das gelegentliche, theologisch begleitete Verbrennen oder Ertränken (Wasserprobe) einer “echten, überführten” Hexe.

Wo einerseits Schleier, Koran und al-Ghazali die Frau sexualisieren und als Verführerin und Zersetzerin der öffentlichen Moral sowie als juristisch minderwertig (der talaq braucht keine Begründung und kann die Kopftuchträgerin jederzeit treffen) definieren und zum anderen mit Geißelungen oder Steinigungen ein auf Seelenrettung zielendes Strafrecht nicht zuletzt das islamische Sexuelle dramatisiert (selbst eine die zinā betreffende Verleumdung, qaḏf, zeitigt 40 oder 80 Peitschenhiebe), sollten wir auch für die meisten deutschen Ehrenmorde nicht Tradition oder “Islamismus”, sondern den realen Islam haftbar machen.

So lange die Schariatheorie nicht verworfen und die Fiqhpraxis nicht abgelegt ist, wird es die Ehrenmorde aller Welt vor allem innerhalb der Umma geben. Man kann auch sagen: so lange Koran und Hadith wortwörtlich gelehrt und gelesen werden, etwa in der deutschen Koranschule oder im Islamischem Religionsunterricht, wird es auch in Europa unter den so genannten Muslimen so genannte Ehrenmorde geben.

Die Gottheit des Koran will Kopftuch und Steinigung, ohne Kopftuch und Steinigung kein Höllenfeuer und ohne Hölle kein Paradies. Eine Grundschullehrerin aus Aachen-Richterich spürt genau, warum sie den Hidschab trägt, und bekundet: “Ehebruch ist ein Verbrechen, wie Mord. (…) Wenn einmal in hundert Jahren eine Ehebrecherin gesteinigt wird, vielleicht werden dann ganz viele Ehen gerettet?” Der Ehrenmörder wird islamrechtlich für Mord (zu den Hadd-Vergehen zählend) verurteilt und bestraft, was allerdings nur zeigt, dass die islamischen Zina-Prozesse die Verstaatlichung des Ehrenmordes darstellen, der im Kalifat als eine Mischung aus Stammeskultur und Lynchjustiz anzusehen ist. Die Umma selbst ist ein ins Kosmische aufgeblähter, archaisch gebliebener Super-Stamm, insofern sind die zum Vollzug von Todesstrafe oder Dschihad aufrufenden Herren Imam, Emir oder Kalif verspätete und kulturell steinzeitlich gebliebene Ehrenmörder.

Scheich ‘Atiyyah Saqr, langjähriger Vorsitzender des Fatwa-Rates der Kairoer al-Azhar, predigte nicht gegen Hidschab, Talaq, Polygamie, Ehebrecherinnensteinigung oder Apostatenmord, sondern will die Ehrverbrechen islamisch unterwerfen, islamisieren: The so-called “honor killing” is based on ignorance and disregard of morals and laws, which cannot be abolished except by disciplinary punishments.

Vom Stamm zum Kalifat, vom stammeskulturellen Ehrenmord zum staatskulturellen Kopfabhacken: männliche Allmacht und weibliche Ohnmacht gehören zum islamischen Menschenbild, Staatsverbrechen ersetzen die frauenfeindlichen Stammesgesetze. Das Familienoberhaupt beansprucht, durchaus islamisch, immer einen Teil des Gewaltmonopols.

Wie die realislamischen dynastischen Erbfolgekriege belegen, löst der Islam die Stämme gar nicht auf, sondern ist zum Tochtertausch (Imamehe) geradezu auf sie angewiesen. Ohne Stamm kein Heiratsvormund (Wali) und kein prügelnder Ehemann (Koran 4:34).

Die männlichkeitsverherrlichende Ehrkultur von Koran und Sunna wird die vorislamische Ehrenmordpraxis nie auslöschen können.

Soweit zum Thema Islam und Ehrenmord, zurück zum Jungfräulichkeitsverherrlicher al-Ghazali und seinen zwei deutschen Freundinnen.

Das Prinzip Jungfrau ehrten die postmodernen Professorinnen Ursula Boos-Nünning und Yasemin Karakaşoğlu-Aydın: “Die Mädchen interessierte (…), wie es verletzt werden kann, … wie sich ein zerrissenes Häutchen wieder “reparieren” lässt … Virginität als wichtiges Element von Weiblichkeit und als Zeichen eines ehrenhaften Lebenswandels beschäftigt die Mädchen in ihrem Alltag”, um auf der folgenden Seite zum religionspolizeilich akzeptablen Schluss zu kommen: “Die Zugehörigkeit zur muslimischen … Religion verbindet sich mit einer Sexualmoral, die vorehelichen Geschlechtsverkehr ablehnt.”[15]

Eindeutiger als deutsche Migrationsforscherinnen das Frauenbild nach Koran und Sunna verharmlosen zu lassen, ist es, den Imam al-Ghazali im Original zu lesen. Die im Status der Demut und Unmündigkeit zu haltende Frau soll sich über die Welt in jeder Hinsicht keinen Überblick verschaffen können, auch über die Welt der Sexualität nicht. Der Theologe begründet die Verheiratetung der sexuell unerfahrenen Frau:

101. Erstens, dass die Frau den Mann lieb gewinnt, mit ihm vertraut wird und so den ersten Eindruck von dem, was Liebe heißt, empfängt. … Die Natur fühlt sich eben am wohlsten bei dem, was sie von Anfang an gewöhnt ist.

Zweitens wird dieser Umstand der Frau in höherem Maße die Liebe des Mannes sichern, denn die Natur hat einen gewissen Widerwillen gegen eine solche [Frau], die schon ein anderer [Mann] berührt hat, und sie empfindet den Gedanken daran als unangenehm.

Der Mann kann “von Natur aus” mit jeder Frau sexuell verkehren, ohne dass die Ehefrau an diesem von Allah eingeräumten Recht Anstoß nehmen darf. Ghazalis fromme Muslima verrät anscheinend einen schrecklichen Mangel an Religion, falls sie “den Gedanken daran als unangenehm” (al-Ghazali) empfindet, dass ihr Mann zur Stunde seine Liegestatt mit einer der Nebenfrauen teilt.

Wer am Wohnort der Gunst der Einflussreichen entbehrt, steht dem Glauben vermutlich fern. Der heilige kulturelle Rassismus des männerzentrierten Islam, das Spalten der Menschheit in die Klassen (der Nichtmuslime, der Frauen) verschiedener Grade an sittlicher (Minder-)Wertigkeit, macht vor der Umma nicht halt und lässt jeden Muslim der lokalen islamischen High Society schmeicheln und den Unterschichtangehörigen verachten. Trügerische schöne Blumen wachsen im stinkenden Unrat:

102. Siebentens sollte sie eine nasība sein, d. h. aus seiner frommen und braven Familie stammen, denn eine solche wird auch ihre Töchter und Söhne richtig erziehen (…) Deshalb sagte der Hochgebenedeite: “Nehmt euch in acht vor einem Mistgewächs.” Als man ihn fragte, was er mit diesem Ausdruck meine, antwortete er: “Eine schöne Frau aus einem schlechten Stamm.”

Soviel zum Tochtertausch, nun zum Familienoberhaupt. Die pflichtvergessene Ehefrau spüre Wut und Zorn:

113. Vielmehr muss er, wenn er etwas bemerkt, das gegen das Gesetz und die guten Sitten verstößt, erbosen und ergrimmen!

Ḥasan [al-Baṣrī] sagt: “Wer seiner Frau in dem, was sie begehrt, zu Willen ist, den stürzt Gott in die Hölle.” 97. Al-Ḥasan said, “Verily whoever obeys the whims of his wife will be cast by God into the fire.”

Nun wird der Muslim wird dazu aufgerufen, im Sinne männlicher Vormacht seiner Ehefrau mit höflich tuenden Gesprächen Fallen zu stellen. Die Frau darf der Ehemann demütigen und quälen, indem er ihre Hoffnungen gezielt durchkreuzt:

Der gottselige ʿOmar sagt: “Tut das Gegenteil von dem, was die Frauen wünschen, darin liegt Segen.” – “Consult them, then disagree with them.”

Geht mehr misogyner Sadismus? Nur wer die Frau behandelt, wie al-Ghazali es empfiehlt, so müssten es Sunniten eigentlich sagen, ist Muslim und vermeidet die jenseitige Feuergrube.

Die Frau steht im Islam zwischen Pflanze und Hund:

113. Gott hat nämlich die Frau in die Hand des Mannes gegeben. …

Männliche Allmacht, weibliche Ohnmacht, und beide Sphären durch Mauer oder Schleier voneinander geschieden, damit im Jenseits Fromme und Sünder erfolgreich voneinander getrennt werden können.

Frauen sind naturgemäß (fiṭra, angeborenes Ausgerichtetsein auf Allah hin) desorientiert und wollen aus Männermund wissen, wo es lang geht:

114. Denn dem Mann kommt es zu, Führer zu sein und nicht geführt zu werden.

Die Natur der Frau ist wie deine eigene böse Natur: Lässt du ihr ein wenig die Zügel los, so geht sie mit dir eine weite Strecke durch, und lockerst du ihren Zaum um eine Spanne, so zieht sie dich fort eine Elle;

96. It is am man`s right to be followed, not a to be al follower. God has appointed men as trustees over women, and has called the husband “master”

hältst du sie aber fest am Zügel und ziehst ihn kräftig an, wie sich`s gehört, so hast du sie in deiner Gewalt. – but if you restrain her and treat her firmly where firmness is called for, you will be her master.

Nach drei Jahren des Bestehens ging die Deutsche Islam-Konferenz (DIK) im Sommer 2009 zwar weder zum Schariagesetz auf Distanz noch erklärte sie Abu Hamid al-Ghazali zu jemandem, der den Islam völlig falsch verstanden hätte, doch bekundete die DIK immerhin, etwas von Frauenrechten gehört zu haben (die Gleichberechtigung von Mann und Frau als zentrales Element der Werteordnung des Grundgesetzes).[16]

Der Perser habe das Wort zur gottgeschaffenen und heilssichernden irdischen Lebensordnung maskuliner Dominanz, Englisch wie gehabt nach Madelein Farah:[17]

115. So soll man im Zuwiderhandeln und Willfahren die goldene Mitte einhalten und in allem das Rechte tun, um dem von den Weibern drohenden Unheil zu entgehen – so as to be safe from their [women's] evil. Denn “ihre List ist groß (Sūra 12, 28 – because their scheming is great) und ihre üblen Seiten sind allbekannt [their evil is widespread]. Die Mehrzahl der Frauen ist von schlechtem Charakter und schwachem Verstand [their predominant characteristics are bad manners and weak minds], und man wird mit ihnen nur zurechtkommen durch Milde, gepaart mit straffer Zucht.

Seit 1994 kennt der größte evangelische deutsche Pfadfinderverband die Folgen der Islamisierung einer Gesellschaft für alle Mädchen und Frauen: Die Töchter verlassen das Haus nie mehr,[18] daughters stay at home! Imam al-Ghazali:

120. Das Mittel gegen die Eifersucht besteht darin, das kein Mann eine Frau besucht und dass sie selbst nicht ins Freie geht.

Die Genossen des hochgebenedeiten Gottgesandten pflegten die Fensteröffnungen an den Wänden zu verstopfen, damit die Frauen nicht die Männer beobachten können. Als Muʿādh b. Jabal einmal seine Frau zum Fenster herausblicken sah, schlug er sie – 100. The companions of the Prophet used to close peepholes and perforations in the wall to prevent women from looking at men. Muʿādh [b. Jabal] saw his wife looking through a peephole, and he struck her

Der gottselige ʿOmar sagt: “Zieht den Frauen ihre Kleider aus, dann bleiben sie zwischen ihren vier Wänden.” Er wollte damit sagen, dass sie keine Lust haben, in einem schäbigen Aufzug auszugehen. – ʿUmar said: “Strip the women off their [beautiful] clothes and they will stay in their rooms.”

Der Leser möge einmal darauf achten, ob nach Europa eingewanderte (so genannte) Muslime etwa aus Somalia halbdurchsichtige blaue Plastikfolie oder weißliches Pergamentpapier in die Fenster der von Frauen bewohnten Zimmer kleben, um den Frauen, ganz nach Maßgabe des persischen Imams, das Hinausschauen zu verunmöglichen, oder ob in Deutschlands Parks, Fußgängerzonen und Straßen ausschließlich türkeistämmige Jungen schlendern, deren Schwestern, ghazaligemäß, öffentlich unsichtbar bleiben.

Dem Beispiel der rechtschaffenen Altvorderen (as-salaf aṣ-ṣāliḥ) ist zu folgen:

121. gegenwärtig ist es einer ehrbaren Frau erlaubt, mit Einwilligung ihres Mannes auszugehen, sicherer aber ist es, wenn sie zuhause bleibt. Auch soll sie nicht ohne wichtigen Grund ausgehen – 101. Nowadays, it is permissible for a chaste woman to go out with the permission of her husband; however, remaining [at home] is safer.

Jeder Schäfer weiß, dass die zur Knechtschaft herabgesetzten Hütehunde den regelmäßigen Anpfiff verdienen. ‘Umar kannte die Frauen:

121. Ein anderer Ausspruch von ihm lautet: “Gewöhnt die Frauen an das ‘Nein’!” – - He also said: “Accustom your women to ‘No!’ ”

Auch ‘Aischa wusste um die angeborene Lasterhaftigkeit ihrer Geschlechtsgenossinnen und beklagte sich über den diesbezüglichen prohetischen Großmut, der, zumal nach Mohammeds Ableben, Moral und Fortbestand der Umma aufs Spiel setze:

“Wüsste der hochgebenedeite Prophet, was die Frauen anstellen, so würde er ihnen das Ausgehen verbieten. –If the Prophet only knew of the misdeeds that women would bring after his time, he would have prevented them from going out.”

Nun aber zum islamischen Frauenprügeln, al-Ghazali stellt den Willen Allahs fest:

129. Liegt aber die Widersetzlichkeit auf seiten der Frau, dann gilt: “Die Männer sind gesetzt über die Frauen” (Sūra 4, 34). Der Mann soll in diesem Fall die Frau strafen und mit Gewalt zum Gehorsam zurückbringen. Und wenn sie das Gebetsoffizium unterlässt, so soll er sie mit Gewalt zum Gebet zwingen. 105. However, if the discird ist the woman`s fault, it is the husband`s right to chastise and induce her forcibly to obey, since men are guardians over women. Likewise, she should be remiss in performing her prayers, it is his right to force her to perform them.

Der Dreischritt, erst das Mahnen, dann das im Ehebett Meiden und erst zuletzt das heilssichernde Schlagen, ist einzuhalten, sagt der Imam. Dann aber soll die Widerspenstige den in Deutschland grundgesetzwidrigen, aber ihr islamisch zustehenden Schmerz spüren, weiß der Theologe:

Fruchtet auch das nicht, so soll er sie schlagen, ohne sie zu schädigen (ghair muharriḥ), d. h. ihr zwar weh tun, aber nicht so, dass ihr ein Knochen gebrochen wird oder sie blutet; auch darf er ihr nicht ins Gesicht schlagen, das ist verboten. 105. Should all of this fail, then he should beat her but not excessively, that is, to the point that he would inflict only pain but without breaking a bone or causing her to bleed. He should not strike her face that is forbidden.

Die am Salafismus bzw. Islam interessierte deutsche Öffentlichkeit kennt diese Forderungen nahezu gleichen Wortlauts aus einem zeitweise auch bei Pierre Vogel vertriebenen Buch (Frauen im Schutz des Islam). In Deutschland ist die Schrift von Scheich ‘Abd ar-Rahman asch-Schiha seit mehr als zwei Jahren erfreulicherweise als jugendgefährdend eingestuft worden.[19]

Das Blog Sägefisch (Pädagogische Islamkritik) fordert die Aufnahme der – dem indizierten Buch Frauen im Schutz des Islam schließlich zu Grunde liegenden – gewaltverherrlichenden Schrift des Al-Ghazali: Das Buch der Ehe (Kitāb ādābi n-nikāh) in die Liste der jugendgefährdenden Medien und beruft sich auf die Bewertung der Bundesprüfstelle (Entscheidung Nr. 5610 vom 15.1.2009, bekannt gemacht im Bundesanzeiger Nr. 16 vom 30.1.2009) zu Scheich al-Schiha (ash-Shiha). Das Gremium der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien begründete sehr nachvollziehbar:

“Es steht zu vermuten, dass die Übersetzung mit dem Ziel erfolgte, gerade auf junge Menschen, die zwischen zwei Kulturen stehen, einzuwirken und ihnen Handreichungen bzw. Legitimationen für nicht akzeptables Gewalt- und Diskriminierungsgebaren anzubieten. Damit würden sämtliche gesellschaftlichen Migrationsbemühungen in ganz erheblichem Maße konterkariert.”

Auch wenn der elitäre islamische Spohr-Verlag von Kandern (Schwarzwald) aus, anders als die eher im Hauptschülerbereich erfolgreichen Missionsvereine Die wahre Religion (DWR) oder Einladung zum Paradies (EZP, neuerdings Medina) vielleicht nicht die Radikalisierung der Vorstädte und Schulhöfe betreiben will, muss dem von Hans Bauer (1917) ins Deutsche übersetzten Band 12 der (vierzigbändigen) Wiederbelebung der Religionswissenschaften (Revival of Religious Sciences) ein Warnhinweis vorangestellt werden, damit Minderjährige den Text nicht ohne freiheitlich-demokratische pädagogische Betreuung lesen. Denn ob Scheich asch-Schiha oder Imam al-Ghazali, das mittelalterliche religiöse Frauenprügeln heute zu publizieren muss, wir zitieren die Entscheidungsbegründung aus dem Jahr 2009: “zu Gewalttätigkeit anreizen, verrohend wirken” und ist “als Frauen diskriminierend einzustufen.”

Der hochmittelalterliche Theologe fast die Pflichten der Frau gegenüber dem Mann knapp zusammen:

161. Alles, was hierüber zu sagen ist, ist in dem Satz enthalten, dass die Heirat ein Art Sklaverei ist und dass die Frau die Sklavin des Mannes ist. Deshalb hat sie ihm unbedingt und unter allen Umständen zu gehorchen, in dem was er von ihr und in bezug auf sie selbst verlangt, vorausgesetzt, dass es nichts Sündhaftes ist.

Die Sklavenhaltung namens islamische Ehe noch einmal auf Englisch:

120. The authoritative statement in this context is that marriage constitutes a form of enslavement;

Weil, wie wir gehört haben, “die Frau die Sklavin des Mannes ist”, wäre es Krieg gegen die Allah und den Propheten, zu sagen “thus he is her slave”:

thus she is his slave, and she should obey the husband absolutely in everything he demands of her provided such demands do not constitute an act of disobedience.

Lebewesen bewegen sich. Auch eine Frau könnte sich frei bewegen. Da sei Allah vor:

163. Der Hochgebenedeite sagte ferner: “Die Frau steht dann Gott am nächsten, wenn sie im Innern ihres Hauses weilt”, 121 “A woman is nearest to the face of God when she is in the inner sanctum of her house.”

Ungezügeltes Umherstreifen ist männliches Privileg, die glaubensgehorsame (muslimische) Frau kennzeichnet eine mit einem Gefängnisaufenthalt vergleichbare Ortsansässigkeit.

Lebenslangen weiblichen Verzicht auf freies Entscheiden und Umherbewegen signalisiert der Schleier,[20] der von Christian Schüle (2010) oder Seren Basogul (2011) als ein “Stück Stoff” verharmlost wird.[21]

Jacques Auvergne

[1] Wali mudschbir (walī muǧbir, Nötigender Heiratsvormund, von wali, Vormund und adschbara, zwingen). Malaysia: Islamic Family Law: “wali Mujbir” means the father or paternal grandfather and above

http://www.agc.gov.my/Akta/Vol.%207/Act%20303.pdf

[2] Jabatan Kemajuan Islam Malaysia (JAKIM): A Wali Mujbir is regarded as the perfect wali because he has full power to endorse a marriage on behalf of everyone under his care. Although a father may marry off her virgin daughter without her consent, it is sunat (favourable) for the father to request for her consent

http://www.islam.gov.my/

[3] Aischa berichtete: In einem unbeobachteten Moment kam eine Ziege ins Haus fraß den unterm Bett bewahrten Zettel mit dem Steinigungsvers: the Qur’anic verses of stoning were written on a piece of paper and were lost when a goat ate it

[Narrated 'Aisha] „The verse of the stoning and of suckling an adult ten times were revealed, and they were (written) on a paper and kept under my bed. When the messenger of Allah expired and we were preoccupied with his death, a goat entered and ate away the paper.“

Musnad Ahmad bin Hanbal. vol. 6. p. 269; Sunan Ibn Majah, p. 626; Ibn Qutbah, Tawil Mukhtalafi ‘l-Hadith (Cairo: Maktaba al-Kulliyat al-Azhariyya. 1966) p. 310; As-Suyuti, ad-Durru ‘l-Manthur, vol. 2. p. 13

http://wikiislam.net/wiki/Qur%27an,_Hadith_and_Scholars:Stoning

death of the offender accused of adultery did exist but was eaten up by a goat

aus: RAJM: STONING TO DEATH

http://www.quranic.org/quran_article/26/rajm_stoning_to_death.htm

[4] Steinigung, frz. la lapidation, dann steinigt sie, alors lapide-la, sie wird (ist) gesteinigt (fem.), elle est lapidée, jemanden steinigen, lapider quelqu’un [lateinisch lapis, der Stein].

Le Messager d’Allah (bénédiction et paix sur lui) dit : „Prenez (ce que je vous dis) ! Prenez (ce que je vous dis) ! Allah a décrété un nouvel ordre à leur égard: la vierge par la vierge: 100 coups de fouet et un an d’exil, et la mariée par la mariée : 100 coups de fouet et lapidation“ (rapporté par Muslim, At-tirmidhi, Ibn Majah et Abi Daoud).

Le prophète a dit : „Par Celui qui détient mon âme, je vais juger entre vous selon le Livre d’Allah : tes 100 ovins et ton domestique sont rejetés et ton fils aura 100 coups de fouet et un an d’exil. Ô Aniss ! Vas interroger la femme de cette personne, si elle avoue, alors lapide-la“ La femme a avoué et est lapidée (rapporté par les imams Bukhari et Muslim : Allo’lo’ wal Marjane, 423-424). …

Omar Ben al-Khattab (qu’Allah lui offre Son Agrément) était un jour sur le prêchoir et a prononcé un long discours : „Allah a envoyé Muhammad (bénédiction et paix sur lui) par la vérité et a fait descendre sur lui le Livre et parmi ce qu’Allah a fait descendre, le Verset sur la lapidation. Nous l’avons récité et nous l’avons bien compris et assimilé. Le Messager d’Allah a lapidé et nous avons lapidé après lui. Je crains que si le temps passe, certains diraient : „Par Allah, nous ne trouvons pas le Verset sur la lapidation dans le Livre d’Allah.“ Ils vont ainsi s’égarer pour avoir délaissé une obligation révélée par Allah. La lapidation est, dans le Livre d’Allah, la sanction légale infligée à la personne mariée qui fornique, qu’elle soit un homme ou une femme, à condition d’avoir une preuve évidente, une grossesse ou un aveu“ (rapporté par les imams Bukhari et Muslim). …

Un homme a dit à Ibn Abbass: est-ce cette femme est celle mentionnée par le prophète quand il a dit : „Si je dois lapider quelqu’un sans preuve, je lapiderai celle-ci ?“ Ibn Abbass répondit : „Non, c’était une femme qui montrait la perversion au temps d’Islam“ (rapporté par les imams Bukhari et Muslim). Donc, la femme qui apparaît perverse par sa tenue, son comportement ou son état ne doit pas être lapidée qu’en présence des preuves évidentes: soit le témoignage de quatre hommes qui ont vu l’acte soit l’aveu et le témoignage contre soi-même quatre fois. Il n’est pas permis de lapider en se basant sur des doutes ou des indications indirectes.

aus: La lapidation dans la Charia (Die Steinigung in Scharia und Fiqh)

http://www.angelfire.com/journal/sunnah/Islam/lapidation.html

[5] asr al Shahwatayn (Curbing the Two Appetites)

from

al-Ghazali: Ihya ‘Ulum al-Din (Revivification of the Sciences of Religion), Sayings Concerning the Lust of the Genital

Someone said: „the devil tells woman: you are half my army; you are my arrow with which I strike and do not miss; you are the repositow of my secrets; you are my messenger in time of need.“ Half his army is lust and the other half is anger. The greatest lust of all is lusting after women.

http://www.ghazali.org/works/abstin.htm

[6] Erektile Theologie: `Ikrima and Mujahid are reported to have said, concerning the meaning of the verse, „Allah would make the burden light for you, for man was created weak“ (an-Nisa’ 4:28), that it means men cannot do without women. „Fayyad ibn Najih said: „When the male organ of a man stands erect, two thirds of his intellect go away.“ Some add: „and one third of his religion.“ „Ibn `Abbas explains the meaning of the verse: „From the evil of the darkness when it is intense“ (al-Falaq 113:3) as referring to the erection of the male organ. „The reason for this is that sexual desire is an overwhelming bane which, when it arises, cannot be countered with mind nor religion, although it is good insofar as it serves both for the life of this world and the next.

Sex mit den bis zu vier Ehefrauen oder den beliebig vielen zusätzlichen Konkubinen (those whom his right hand possesses, also mit den Sklavinnen) ist nach Allahs Gesetz gestattet. Selbstbefriedigung aber wird von der Scharia ausdrücklich missbilligt, obwohl Ehebruch noch viel schlimmer ist, weiß:

What does the Shari`a say about masturbation (istimna’)?

The young man said: „I am an unmarried young man, and sometimes I fear hardship upon myself, so I masturbate [astamni] with my hand.“ Ibn `Abbas turned his face from him and said: „Fie, alas! It would be better to marry even a slave-girl, and yet it is better than adultery [zina].“ „This is a warning that the unmarried man who is controlled by his lust faces three evils: the least of them is to marry a slave-girl who might bring a child into slavery, worse is masturbation, but most indecent yet is adultery.

http://sunnah.org/msaec/articles/masturba.htm

bei: As-Sunnah Foundation of America (ASFA) das ist Scheich Kabbani (Shaykh Muhammad Hisham Kabbani)

Degree in Islamic Divine Law, Damascus, Syria. License to teach, guide and counsel students in Islamic spirituality from the renowned Shaykh Muhammad Nazim Adil, authority of the Hanafi school of Islamic law in the Middle East and world leader of the Naqshbandi Haqqani Sufi Order.

http://www.sunnah.org/about/shaykh_muhammad_hisham_kabbani.htm

[7] Mawlana Shaykh Muhammad Hisham Kabbani teaches if you want your daughter to wear hijab, start her wearing it at 5 or 6 years old so it becomes natural to her.

http://eshaykh.com/family/forcing-to-wear-hijab/

Ja, warum bist du denn überhaupt in ein westliches Land ausgewandert, und sagst mir nun voller Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit, dass deine Kinder den rechten [islamischen] Pfad verloren haben? As Mawlana Shaykh Muhammad Hisham Kabbani said, “why do you move to western countries and then you are coming to me at the end and despairing that your children have lost their way?”

http://eshaykh.com/family/forcing-to-wear-hijab/

[8] To raise children in western society, you are raising them in fire. You can train them from childhood to go with the father or the mother to the masjid.

http://eshaykh.com/family/raising-children-in-west/

I would like to ask for forgiveness, I have lied to Shaykh Hisham, ich habe den Scheich belogen. – Der Meister verzeiht dir und betet für dich. Aber sage dreihundert Mal die Bitte nach Vergebung, Mawlana Shaykh Hisham is praying for you and forgives you. Say Istighfar 300 times daily.

http://eshaykh.com/sufism/lied-to-shaykh/

Istighfar is the act of seeking forgiveness from God [Allah]

http://en.wikipedia.org/wiki/Istighfar

[9] Wenn du dich deiner Frau näherst (zum Geschlechtsverkehr), dann sprich:

“Bismillah. Allahumma djannibna-aSchaytan, wa djannib-isch-Schaytan maa razaqtanaa.”

“Im Namen Allahs. O Allah, halte den Satan von uns fern, und halte Satan von dem fern, was Du uns schenkst.”

Der Prophet (salla-llahu ´alaihi wasalam) sagte:

“Wenn einer von euch zu seiner Frau kommt, und spricht: “Im Namen Allahs. O Allah, halte den Satan von uns fern, und halte Satan von dem fern, was Du uns schenkst, und den beiden ist ein Kind bestimmt, wird er es nicht schädigen.” (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.141)

Wenn du ins Bad (Toilette) gehst, trete mit dem linken Fuß ein und sprich:

“Bismillahi, Allahuma inni a’udhu bika min al-khubthi wal-khabaa`ith.” “O Allah, ich suche Zuflucht bei Dir vor allen Übeln.”

Und wenn du die Toilette verlässt, trete mit dem rechten Fuß aus und sprich: “Ghufraanak.” “Gewähre Deine Vergebung.”

Der Prophet (salla-llahu ´alaihi wasalam) sagte:

“Wenn er die Toilette betrat: „O Allah, ich suche Zuflucht bei Dir vor allen Übeln. “ Und wenn er die Toilette verließ: „Gewähre Deine Vergebung.”(Sahih Ibn Habban Hadith Nr. 1444)

http://1ststepsinislam.com/de/supplications-islamic-etiquettes.aspx

6. He must control his passions and act in a moderate manner especially in the context of sexual intercourse. Remember that Allah has placed between you and her „friendship and mercy“ (mawadda wa rahma), not the gratification of your every lust; and that the Prophet (s) advised young men to marry „because it casts down the gaze and walls up the genitals,“ not in order to stimulate sexual passions. The husband should habitually seek refuge in Allah before approaching his wife and say: „O Allah, ward off the satan from us and ward him off from what you have bestowed upon us in the way of children“ (allahumma jannibna al-shaytana wa jannibhu ma razaqtana).

aus: Some Responsibilities of the Husband and Rights of the Wife in Islam, Dr. G. F. Haddad, Damascus

http://sunnah.org/msaec/articles/responsibilities_husband.htm

auch beim Islamic Centre (Leicester), The husband … before approaching his wife … „O Allah, ward off the satan from us“

http://www.islamiccentre.org/index.php?option=com_content&view=article&id=1121:womans-role-is-in-a-marriage-&catid=40:marriage-faqs&Itemid=88

Der am Islamic Centre (Leicester) verehrte Moulana Hafiz Ather Hussain Al Azhari berät das All Things Halal Office 4, Ground Floor, Cobden House, Cobden Street, Leicester, LE1 2LB, United Kingdom

http://www.athalal.com/advisory-board.php

All Things Halal Latest International News, Latest International News

http://www.athalal.com/news-offers.php

THE World Halal Forum (WHF), Netherlands to host World Halal Forum in October

THE World Halal Forum (WHF) is heading for the Netherlands in October this year, the first time it will be held outside Malaysia. … Held in Kuala Lumpur last May, the event attracted over 908 participants from 47 countries, with the attendance of 52 local and international media.

According to the statement, the halal sector maintains a 16 per cent share of the global food market, earning an annual US$634 billion in serving the 1.6 billion worldwide Muslim population. Europe accounts for US$66.6 billion of the halal food market.

http://www.athalal.com/news-offers.php?id=12#article

[10] Das Lied von der Glocke, Friedrich Schiller 1799

Und drinnen waltet / Die züchtige Hausfrau (…) Und reget ohn Ende / Die fleißigen Hände (…) Und füget zum Guten den Glanz und den Schimmer / Und ruhet nimmer.

http://ingeb.org/Lieder/festgema.html

[11] « Une femme vertueuse n`est pas quelque chose de ce monde, car elle te libère au vue de l`Au-Delà. » (p 34)

« Est humilié, qui n`a personne pour l`aider. » (p 35)

GHAZÂLÎ : AL-GHAZÂLÎ. Le livre des bons usages en matière de mariage (extrait de l’Ih’ya’ ‘Ouloûm ed-Dîn ou : Vivification des sciences de la foi). Traduction française annotée par Léon BERCHER (Institut des Hautes études de Tunis) et Georges-Henri BOUSQUET (La Faculté de droit d’Alger).

http://ghazali.org/books/marriage-french.pdf

bei Éditions A. Maisonneuve (Paris)

http://www.maisonneuve-adrien.com/description/islam/ghazali.htm

Themawechsel oder auch nicht, ebenfalls bei Éditions A. Maisonneuve erschien zum Kalifatsprogramm des Raschid Rida (Rašīd Riḍā, 1865-1935) :

Henri LAOUST : Le Califat dans la doctrine de Rasid Ridâ. Traduction annotée d’al-Hilâfa au al-Imâma al-’uzmâ“ (Le Califat ou l’Imâma suprême). Paris, Réimpression 1986, in-8° br., 285 pages. La 1ère édition : Publications de l’Institut Français d’Etudes Arabes de Damas Tome XIV

http://www.maisonneuve-adrien.com/description/islam/laoust_califat.htm

Rida (Rašīd Riḍā)

Il souhaitait voir émerger une nation arabe islamique, avec le retour du califat du fait de la « trahison turque de l’islam ». Il affirme que le seul modèle islamique pur est le modèle islamique arabe, et se déclare partisan d’un contre-califat arabe.

Après l’abolition du califat par Atatürk en 1924, Rida insiste alors sur le caractère arabe de la fonction du califat.

http://fr.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Rachid_Rida

[12] Interimsehe (nikāḥ taḥlīl)

A woman in western district of Bangladesh was banished from the rural society not too long ago. Her husband uttered the infamous word Talaq three times and thereby the marriage was made null and void just like that. As per the advice of local Mullah, she was put into Hila marriage. Because the Mullah said in order for the husband to reclaim his recently divorced wife she needs to be wedded as per Hila marriage. And that is not all. Her marriage needs to be consummated. You know what that means. The problem arose because the ex-husband now refuses to take his wife back because she slept with another man as far as he is concerned. Sexual purity is a big deal in our part of the world. In the West, these escapades are taken lightly. But in Bangladesh it is entirely a different matter. The worrisome thing is this. This woman who had no role in the divorcement of her marriage became a victim because her husband uttered the wrong word three times to show his anger and the woman was needed to be wedded to another man.

aus: By A. H. Jaffor Ullah: The curse of Hila marriage (2001)

http://cyber_bangla0.tripod.com/article/article27.html

Kamrul Hossain: In search of equality: marriage related laws for Muslim women in Bangladesh

http://ulapland.academia.edu/KamrulHossain/Papers/635916/In_search_of_equality_marriage_related_laws_for_Muslim_women_in_Bangladesh

Dhaka, 06.03.2011, HILLA FATWA

The couple, Koichhar Mia and Rabeya Khatun, told a press conference in Dhaka on Feb 9 that a local cleric, Moulvi Faizul, and influential people had given the fatwa for their Hilla marriage as Koichhar had verbally divorced his wife during a heated quarrel. Hilla marriage means a female’s interim marriage to a third person after a divorce to remarry the first husband.

The couple had told reporters that the clerics involved in pronouncing fatwa were pressing them to stay separate and Rabeya to marry Faizul before she got married with Koichhar again.

They said they fled home as Rabeya was threatened with 100 lashes in case of violation of the edict.

http://dhaka.bdnews24.com/details.php?id=189086&cid=2

Weltfrauentag 2009 (achter März), BASUG-Bangladesh Support Group (A mouthpiece of Bangladeshi Diaspora in the Netherlands)

hilla marriage (an interim marriage of a woman with a third person for reunification with the former husband after divorce), Alphan Arzu kennt Polygamie, Kindbräute, Interimsehen, Säureattentate und Vergewaltigungen in Bangadesch:

Between May 1999 and 2008, 1,405 women, 714 children and 690 men were victims in 2,196 incidents of acid violence. Although the trend might come down, the status of hundreds of thousands of women in Bangladesh, especially in the north, is worse. Dowry, divorce, polygamy, early marriage, hilla marriage (an interim marriage of a woman with a third person for reunification with the former husband after divorce), repression of women within family, and rape are now commonplace in all backward villages in Bangladesh.

http://www.basug.nl/uploads/newsletters/200903_BasugNewsletter_Eng.pdf

This is what the founder of Maliki School of jurisprudence says: A three times divorced woman must marry another man and must taste the sweetness of intercourse (hila marriage) before she can remarry her former husband.

Imam Malik ibn Anas: Muwatta (Muwaṭṭaʾ), Book 28, Hadith Number 28.7.18

Book 28, Number 28.7.18: Yahya related to me from Malik from Yahya ibn Said from al-Qasim ibn Muhammad that A’isha, the wife of the Prophet, may Allah bless him and grant him peace, said when asked whether it was permissible for a man to marry again a wife he had divorced irrevocably if she had married another man who divorced her before consummating the marriage, „Not until she has tasted the sweetness of intercourse.“

http://islam-watch.org/AbulKasem/WomenInIslam/women_in_islam5.htm

MUHALLIL

If a Muslim man has divorced his wife, but then has a change of mind, he cannot simply remarry her even if both want to start over again. Islamic law stipulates that the wife must first marry and have intercourse with another man, and who has to divorce her again, before it becomes lawful for the original couple to remarry. The man who marries a divorced wife in order to make her lawful for her former husband again is called muhallil, which literally means, „One who makes lawful.“

http://answeringislam.info/Index/M/muhallil.html

L’époux ne peut pas tout de suite épouser encore sa femme après une séparation, elle doit auparavant seulement un autre homme (muhallil) être épousé.

http://www.worldlingo.com/ma/dewiki/fr/Versto%C3%9Fung

Al MuHallil : celui qui se mari pour rendre licite la femme à son premier mari.

http://www.el-ilm.net/t6410-el-wadjiz-fi-fiqhi-le-livre-du-mariage

Auch Scheich al-Munadschdschid (Muḥammad Ṣāliḥ al-Munaǧǧid) bewertet die Interimsehe als haram, als religiös verboten. Wer die taḥlīl marriage praktiziert, facht sich das Höllenfeuer stärker an und ist unverheiratet: Tahleel marriage is haraam and invalid

Allah werfe den Interims-Ehemann aus dem heilssichernden Gnadenstand heraus, Allah verfluche (engl. to curse) den Muhallil! May Allaah curse al-muhallil (…). He is a muhallil, and if he intends thereby to make her permissible for her first husband, then he is cursed.

http://islamqa.com/en/ref/109245

Die Nikah tahlil hat vorislamische Wurzeln:

Cela consistait à demander la fille chez ses parents, le mari donnait une dot en échange du mariage àsa future femme. Cela autorisait les rapports sexuels avec celle-ci appelé tahlil. Ce type de mariageavec des témoins et un contrat écrit a été conservé par Mahomet.

http://www.scribd.com/doc/53678898/17/Nikah-tahlil

http://fr.wikipedia.org/wiki/Mariage_arabe_pr%C3%A9islamique#Nikah_tahlil

Women and Muslim Family Laws in Arab States

Editors: Annelies Moors, ISIM / University of Amsterdam, Mathijs Pelkmans, ISIM / University College Utrecht, Abdulkader Tayob, University of Cape Town

http://eprints.soas.ac.uk/3469/1/Women_Muslim_Family_Laws_Arab_States.pdf

[13] Heraustrennung aus der Allerbarmerschaft mit dem Schöpfer und Erhalter der Welt, Verlustiggehen des Gnadenbundes mit Allah: Fluch im Islam

To curse a Muslim is akin to killing him. Allah’s Messenger said, ‘Cursing a believer is like murdering him.’ [Agreed upon]The act of cursing is such that one who does it can himself become a recipient of it.

Narrated Abu Darda, ‘Allah’s Messenger said, ‘When a person curses (La’nah; to ask that something be deprived of Allah’s Mercy) somebody or something, the curse goes up to the heaven and the gates of the heaven are closed. Then it comes down to the earth and its gates are closed. Then it turns right and left, and if it does not find an entrance to go anywhere, it returns to the person or thing that was cursed, if he or it deserves to be cursed; otherwise, it returns to the person, who uttered it.’ [Abu Dawood] Allah’s Messenger also warned, ‘Those who frequently resort to cursing would neither be accepted as witnesses nor as intercessors on the Day of Resurrection.’ [Saheeh Muslim]

http://learndeen.wordpress.com/2007/07/23/cursing-is-prohibited/

1551. Abu Zaid Thabit bin Ad-Dahhak Al-Ansari (May Allah be pleased with him( (he is one of those who gave their pledge of allegiance to the Messenger of Allah (PBUH) under the Tree) said: The Messenger of Allah (PBUH) said, „He who swears by a religion other than that of Islam, is like what he has professed. He who kills himself with something, will be tormented with it on the Day of Resurrection. A person is not bound to fulfill a vow about something which he does not possess. Cursing a believer is like murdering him.“ [Al-Bukhari and Muslim].

1554. Samurah bin Jundub (May Allah be pleased with him) said: The Messenger of Allah (PBUH) said, „Do not curse one another, invoking Curse of Allah or Wrath of Allah or the fire of Hell.“ [Abu Dawud and At-Tirmidhi].

http://www.witness-pioneer.org/vil/hadeeth/riyad/17/chap264.htm

So the Curse (La’nah) of Allah is actually being deprived from Allah’s rehmah and blessing. It may be in the dunya (peace, wealth, health, tranqulity) or in the Akhirah (deprived of Jannah, deprived of their good deeds, deprived of eternal peace etc)

http://www.ummah.com/forum/showthread.php?195798-What-does-it-mean-when-people-are-quot-cursed-quot-by-Allah

[14] Reconstructive hymen surgery for women who lost their virginity before marriage is halal (religiously permissible), said to Aly Gomaa, the Grand Mufti of Egypt. … Gomaa, the highest authority with the power to issue a fatwa (religious edict), appeared the popular terrestrial Channel Two’s talk show El Beit Beitek, where he condoned the controversial fatwa, released by Soad Saleh, the ex-dean of the faculty of Islamic studies at Al-Azhar University and noted scholar.

In Upper Egypt honor crimes are still committed. If a woman loses her virginity out of wedlock, she is considered a big shame on everyone and deserves to die.

Yasmine Saleh (Mufti’s ‘hymen fatwa’ causes shock waves among scholars), DAILY NEWS EGYPT 20.02.2007

http://www.dailystaregypt.com/article.aspx?ArticleID=5719

Doaa Khalifa und Abir Taleb werden vergeblich hoffen, dass die von Scheich Goma (ʿAlī Ǧumʿa) bestätigte Fatwa der schariagelehrigen Niqab-Kritikerin Soad Saleh (Suʿād Ṣāliḥ, International Union of Islamic Scholars) dazu beiträgt, das Jungfernhäutchen zu entmystifizieren. Schutz und Schamhaftigkeit seien schließlich ein islamisches Prinzip, wie auch die Kunsthymenfatwa ihre Entscheidung begründet. Das Rechtsgutachten segnet die chirurgische Verletzung und das erneute Einreißen und Bluten ab, erhöht also die Verletzung und ihr relativ öffentliches Begaffen um ein Mehrfaches.

Selon cette fatwa, le rafistolage de l’hymen est tout à fait licite, quelles que soient les raisons. Le mufti s’est basé sur le principe islamique du « satr », c’est-à-dire de la protection et de la discrétion. Une fatwa qui a choqué l’opinion publique, in einer Gesellschaft, in der die Jungfräulichkeit ein echtes Tabu bleibt, dans une société où la virginité reste un véritable tabou, und vor allem ein unantastbarer Grundsatz, et surtout un principe sacro-saint. Es geht um das als heilig angesehene Konzept der Ehre: Car il est question du concept sacro-saint de l’honneur.

http://islam-aarifa.conceptforum.net/t980-fatwa-absurde

Eine Blutung mal drei macht drei Blutungen. Wer geblutet hat beim verwerflichen vorehelichen Geschlechtsverkehr, darf noch zwei Mal mehr bluten, erst beim klandestinen Zusammennähen und dann beim religiösen Offizialsex, so rechnet der schafiitische, also die FGM islamrechtlich billigende, Großmufti durch.

Scheich Ali Gum’a hat klare Vorstellungen von gelingendem Leben: Das Schlagen der Ehefrau ist in islamischen Ländern erlaubt, im Westen dagegen verboten! Mufti of Egypt Sheik Ali Gum’a: Wife-Beating Is Permitted by Islam in Muslim Countries, but Is Forbidden in the West – Al-Risala TV (Saudi Arabia/Kuwait) – 5/26/2006

http://video.google.com/videoplay?docid=-3009025678515984303

Ali Gum’a: Wife-beating is associated with the cultural status of women in the different societies. Women in some cultures are not averse to beatings. They consider it as an expression of masculinity, and as a kind of control, which she herself desires. In other societies, it is the exact opposite. We must follow reason. When we are dealing with certain societies…

Allah selbst gestattete den Muslimen das Schlagen der Ehefrau, erläutert Ali Gum’a, Frauenprügeln dient dem Bewahren der Familie, dem Bewahren der [moralischen gesellschaftlichen] Stabilität:

I got a question from Canada. The man said: „Here, it is a crime to beat a wife, even with a toothbrush. Is this prohibition acceptable in Islam? Yes. Islam accepts that the beating of Canadian wives, in this culture and ambience… From childhood they are taught that beating women is a type of barbarism, savagery, and so on. There is nothing wrong with taking this into consideration, and adapting to society, because Islam did not command us to be aggressive towards women….

But when Allah permitted wife-beating, He permitted it to the other side of culture, which considers it as one of the means to preserve the family, and as one of the means to preserve stability.

http://www.jihadwatch.org/2006/06/mufti-of-egypt-wife-beating-is-permitted-by-islam-in-muslim-countries-but-is-forbidden-in-the-west.html

im Bild: Ali Goma (ʿAlī Ǧumʿa)

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/96/Ali_Gomaa.JPG

obligatory to cover is termed as Satr by the Shariah

aus: Syeda Aasiyah Andrabi: Dress means decency, not decoration

http://www.greaterkashmir.com/news/2006/Feb/17/dress-means-decency-not-decoration-1.asp

dawr al-satr

Lit. ‘period of concealment’. Qadi Nu‘man (d. 974) uses the term dawr al-satr to refer to the period of around 150 years in which the Isma‘ili imams were hidden from public knowledge

http://www.iis.ac.uk/GlossaryItem.asp?GlossaryID=281

Nizārīya (Nizaris, Khodjas)

which is itself veiled (satr). … For Isma’ili the chain of Imamate remains continuous until the end of the world, Imams may go in to satr (concealment, veiling) ushering in an age known as dawr al-satr (epoch of concealment) when the Imams remain hidden

http://en.wikipedia.org/wiki/Nizari

In: Temple and Contemplation beschreibt Henry Corbin: Cycles of Unveiling (dawr al-kashf) alternate with Cycles of Occultation (dawr alsatr).

http://www.scribd.com/doc/32975060/Temple-Contemplation-Part-1-by-Henry-Corbin

Top-Islamistin Soad Saleh will selbstverständlich nicht weniger Scharia, sondern mehr Scharia. Dazu sind der Azhar-Professorin für Rechtsvergleich ein paar aufregende jungfräulichkeitsbezogene Genitalfatwas ein willkommenes Mittel (Taqiyya) zum Zweck (Kalifat).

http://islamopediaonline.com/profile/soad-saleh

http://saveegyptfront.org/blog/wp-content/uploads/2010/06/suad-saleh-2.jpg

Juristin, Kulturrassistin und Azhar-Professorin Soad Saleh (Suʿād Ṣāliḥ) bei der Arbeit, Soad Saleh rejects the possibility of having a Coptic President in Egypt. Staatsbürgerlichkeit ohne dhimmitude darf nicht sein, niemals darf ein Christ ägyptischer Staatspräsident werden. Das ist echter alter Islam, nur eben mit religionsrechtlich korrekt neugenähtem Jungfernhäutchen.

http://www.youtube.com/watch?v=aog4n22BCRE&feature=related

Dem werdenden Kalifat von Kairo entgegenplappern: Dr. Su’ad Saleh und Großscheich Tantawi

http://www.youtube.com/watch?v=GAcylNrK4og

Soad Saleh spielt geschickt: Ein bisschen Schnattern über den Niqab, um den Hidschab weltweit juristisch durchzusetzen. Die Aussage, der Gesichtsschleier habe nichts mit dem Islam zu tun, setzt stillschweigend voraus, dass Koran, Scharia und Hidschab etwas Gutes sind.

In the midst of Egypt’s niqab controversy, Soad Saleh, a professor of Islamic law and former dean of the women’s faculty of Islamic studies at Al-Azhar University, Egypt, said that the face covering had nothing to do with Islam.

Multikulturalistin und Schariaversteherin Mona Eltahawy von der längst erloschenen Progressive Muslim Union of North America (PMU) fordert denn auch gar keinen absoluten Vorrang der Allgemeinen Menschenrechte, sondern sinniert über die in den Okzident ausgewanderten Umma, der zum Nichtintegrieren (Fremdbleiben, s. u.: Maghreb, gharib) berufenen Wanderumma sozusagen, der sie sich zurechnet (As Muslims in the West). Westen (al-maġrib, vgl. Maghreb) und Fremdheit sind im Arabischen und im theologischen bzw. politischen Islam sprachverwandt oder sogar identisch und beziehen sich auf das Untergehen der Sonne (ġaraba, weggehen, ins Exil gehen; untergehen).

http://www.muslimcanadiancongress.org/20061024.html

Hence, a believer will feel like a stranger in the society. In another hadith the Prophet said. „Islam started as a stranger (gharib) and will end as a stranger. How nice to be among the strangers (ghuraba).“

Gharib is a person who is away from his hometown, family, relatives and friends. A gharib Muslim is a Muslim who lives in a society in which he has no friends or loved ones to understand him or to support him. He is not recognized or known in the town.

http://www.alperen2000.net/indexen.htm

Alperen2000: THE VIRTUES OF JIHAD, Allah Forgives a Martyr His Sins

Prof. Dr. Mahmud Es’ad COSAN verwendet fî sebîlillâh, das Gehen „Auf dem Pfade Allahs“ (fi s-sabīl Allāh), das zum Töten der Gegner berechtigt.

http://www.alperen2000.net/indexen01.htm

Alperen. Eine Rechtsabspaltung der rassistischen Grauen Wölfe (MHP) ist die islamistische Partei der Großen Einheit (Büyük Birlik Partisi, BBP), deren Gründer und Führer Muhsin Yazıcıoğlu 2009 bei einem Hubschrauberabsturz starb.

mouvement de tendance islamo-nationaliste Alperen Ocakları (Foyers d’Alperen) .

http://fr.wikipedia.org/wiki/Parti_de_la_grande_unit%C3%A9

Der Verband der Türkischen Kulturvereine in Europa

In Europa ist die BBP durch den „Verband der türkischen Kulturvereine in Europa“ (Avrupa Türk Birliği, ATB) vertreten. Die Organisation entstand 2002 als Nachfolgerin der Avrupa Nizam-ı Alem Ocakları Federasyonu (ANOF). Der gegenwärtige Vorsitzende ist Recep Yıldırım. Zitate von der Website (atb-europa.com):

„Wer seine Religion leugnet, ist nichts, wer seinen Stamm leugnet, ein Bastard“

(Dinini inkar eden HİÇ, soyunu inkar eden PİÇ’tir.)

„Nationalismus ist unser Blut, das Wesen des Grauen Wolfes unser Stamm, auf dem Wege ALLAHs ist unser Weg eins. Wir sind die ALPERENs, die Enkel der Osmanen. Für die rote Fahne mit dem Halbmond und Stern geben wir unser Leben.“

(Milliyetçilik kanımız, bozkurtluktur soyumuz, ALLAH yolunda BİR’dir yolumuz, Biz Osmanlı’nın torunları ALPEREN’leriz, Ayyıldızlı al bayrak için can verenleriz.)

Die Alperen Ocakları

Die Jugendverbände der BBP nennen sich Alperen Ocakları (ocak bedeutet „Herd“ aber in diesem Sinne wird es als „Unterschlupf“ oder „Versammlungsort“ angewendet

http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCy%C3%BCk_Birlik_Partisi#Organe_und_Nebenorganisationen

Mete Çubukçu ist Chefredakteur beim türkischen Nachrichtensender NTV. Er sieht die IHH als Teil einer islamistischen Bewegung, deren Ziel eine Gesellschaftsordnung auf Basis des Islam ist. „Die IHH hat eine starke Milli-Görüs-Basis„, sagt Mete Çubukçu. „Die Anhänger haben einen engen Bezug zu dieser islamistischen Bewegung. Aber das sagen sie auch selbst.“ Chef der IHH ist Bülent Yildirim. In den 1990er Jahren soll er geholfen haben, Kämpfer für den Heiligen Krieg anzuwerben. Kurz vor dem Angriff der israelischen Marine gibt er an Bord der „Mavi Marmara“ ein Interview.

Auf der Passagier-Liste stehen Autoren radikal-islamistischer Zeitungen und Funktionäre der Partei BBP, zum Beispiel deren Pressesprecher, präsentiert auf der parteieigenen Website. Die BBP ist für Experten eine Partei mit antisemitischen und militanten Tendenzen.

aus: Fragwürdige Friedensmission: Wer war auf dem Schiff nach Gaza? (3sat 08.06.2010)

http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/145159/index.html

Progressive Muslim Union of North America (2004-2006)

http://en.wikipedia.org/wiki/Progressive_Muslim_Union

Mona Eltahawy: Stand up for the freedom to offend (10.09.2010)

Kritik an der Scharia wird von ganz schlimmen Leuten betrieben, legt Eltahawy dem Leser nahe, und jammert kalkuliert erpresserisch über eine „Welle antimuslimischer Rhetorik“ (The wave of anti-Muslim rhetoric).

http://www.thestar.com/printarticle/858915

Mona Eltahawy: Hey, America: I’m a Muslim, let’s talk (14.09.2010)

Der makellose Ur-Islam sei im Laufe der Jahrhunderte von unreligiösen Männerbündlern gekapert worden, und jetzt komme es darauf an, dass die Muslimas der Bewegung Musawah den gleichheitsfeministischen oder jedenfalls irgendwie frauenfreundlichen Islam erneuern. AEMR? Keine Silbe, dafür ein frisches oder vielmehr görenhaftes „Hey, America!“ Diskriminierende ewige Scharia? Wir Optimistinnen von der Musawahbewegung machen das schon:

I told her I would be lying if I denied that women in Muslim-majority countries enjoyed equal rights but also said I belonged to a movement called Musawah, which means equality and which aims for equality and justice in the Muslim family by working to remove misogynistic and male-dominated interpretations of Islam.

ttp://www.commongroundnews.org/article.php?id=28458&lan=en&sid=1&sp=0&isNew=1

Amina Wadud

http://de.wikipedia.org/wiki/Amina_Wadud

[15] aus : Viele Welten leben: zur Lebenssituation von Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund, von: Ursula Boos-Nünning und Yasemin Karakaşoğlu-Aydın (p 281-283)

http://books.google.de/books?id=iOUUNlmzAwEC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

Je mehr künstliche Hymen, desto mehr berechtigte Panik vor einem hochzeitsnächtlichen Nichtbluten. Was „natürlich“ der Sinn der Sache ist, die dem gegenmodernen islamischen Männerrecht unterworfenen Mädchen sollen ständige Angst vor sexueller Verfehlung haben. Die Aufrechterhaltung der Jungfräulichkeitsnorm der frauenfeindlichen Scharia spült Deutschlands Chirurgen Geld in die Kasse:

„Gerade in arabischen Ländern dient ein intaktes Jungfernhäutchen als Zeichen der Jungfräulichkeit und hat eine große traditionelle Bedeutung. Wenn bei Ihnen einer der oben genannten Fälle vorliegt, kann das Jungfernhäutchen durch einen unserer erfahrenen Chirurgen wiederhergestellt werden.“

http://www.sensualmedics.com/de/info/jungfernhaeutchen-wiederherstellen.html

[16] Werbend möchte die Deutsche Islam-Konferenz der jugendlichen Spezies oder Kindersorte der Muslimmädchen und Muslimjungen allerlei über den Gleichheitsgrundsatz erzählen:

Zugleich wirbt das Papier dafür, dass die Gleichberechtigung von Mann und Frau als zentrales Element der Werteordnung des Grundgesetzes bei muslimischen Kindern und Jugendlichen zu befördern ist. Die Stellungnahme enthält Übereinstimmungen und Differenzen. (Bundesministerium des Innern 25.06.2009)

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2009/06/dik.html?nn=102630

Der 2011 an der Uni Osnabrück öffentlich geehrte Herr al-Ghazali wäre, lebte er noch, im selben Jahr vermutlich ein Verfassungsfeind.

http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_3.html

[17] Book on the Etiquette of Marriage, ABU HAMID AL-GHAZALI translated by Madelein Farah

http://www.ghazali.org/works/marriage.htm

[18] Es gibt keine Jugendbewegung, obwohl bei einer Parade Pfadfinder zu sehen waren. Und es ist eine islamische Gesellschaft mit entsprechenden Konsequenzen für Mädchen und Frauen (daughters stay at home). Fazit für den VCP: bei einem Engagement in Jericho ist mit gutem Willen allein nichts zu machen, es fehlt an Geld und Material.

aus: BERICHT über “Project-1994” der Arbeitsgruppe “ISRAEL/NAHER OSTEN” des VCP mit dem Subcommittee “German-Israeli Relationship” der Hebrew Scout Association, The Israel Boy & Girl Scouts Federation vom 26. 9. bis 7. 10. 1994 in Israel

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des VCP:

Arbeitsgruppe ISRAEL/NAHER OSTEN: Elke Bauer, Ulrich Bauer, Kai Driesch, Verena Eisenlohr, Michael Gölz, Sigrid Mosbach, Martin Schulze, Ruth Schwegler, Petra Waschner

http://www.exchange-visions.de/excv/dateien/OR589-9eb8/PR627/PR627-pg94proj.pdf

Prof. Dr. Ulrich Bauer, ehemaliger Bundesvorsitzender des VCP, ist heute ehrenamtlich für das Bundesarchiv aktiv. Hans-Peter von Kirchbach war Generalinspekteur der Bun¬deswehr und ist Präsident der Johanniter Unfallhilfe. Er war Bundesvorsitzender des VCP und wesentlich am Aufbau von Pfadfinden in Ostdeutschland beteiligt. Sigrid Mosbach ist bei UNICEF engagiert. Sie war Internatio¬nal Comissionar (Auslandsbeauftragte) des VCP. Wolfgang Schmohel ist Generalsekretär des VCP.

nach: Evangelisches Pfadfinden im 21. Jahrhundert: Theologische, pädago¬gische und gesellschaft¬liche Perspektiven. Eine gemeinsame Tagung der Evangelischen Akade¬mie Thüringen und des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom 16. bis 18. November 2007

http://www.vcp.de/uploads/media/Programm_Neudietendorf_V5__2_.pdf

Der langjährige prominente Bundeswehr- und Pfadfinderfunktionär Hans-Peter von Kirchbach (Abitur 1960 in Koblenz) geht zum diskriminierenden Islamischen Recht (Scharia, Fiqh) nicht auf Distanz, weilte 2011 auf dem Evangelischen Kirchentag (Dresden), wo auch der bosnische Großmufti und ECFR-Scheich (unter Muslimbruderschafts-Spitzentheologe Yusuf al-Qaradawi) Mustafa Cerić sprechen durfte, und fiel der Öffentlichkeit als politreligiöser Aktivist im Rahmen der antisäkularen Berliner Kampagne Pro Reli auf.

Hans-Peter von Kirchbach: „Ich möchte Wahlfreiheit in Wertefragen!“

http://www.youtube.com/watch?v=9Bdve5VLxcA

http://www.auslandshilfe.eu/2011/11/05/hans-peter-von-kirchbach-ich-mochte-wahlfreiheit-in-wertefragen/

[19] Verfassungsschutz Baden-Württemberg 08/2009 – Indiziertes Buch liegt an Informationsständen und bei Vorträgen in Baden-Württemberg aus

Das Buch „Frauen im Schutz des Islam“ von Abd ar-Rahman Asch-Schiha (…) lag sowohl an den Informationsständen über den Islam in Pforzheim am 14. Februar und 4. April 2009 als auch bei Vorträgen von Pierre VOGEL am 25. November 2007 in Tübingen und am 11. Juni 2009 in Stuttgart-Wangen zur Mitnahme aus. Es wurde ebenfalls in einem im Mai 2008 gesicherten Videofilm von Pierre VOGEL empfohlen.

http://www.verfassungsschutz-bw.de/index.php?option=com_content&view=article&id=921:082009-indiziertes-buch-liegt-an-informationsstaenden-und-bei-vortraegen-in-baden-wuerttemberg-aus&catid=201:meldung&Itemid=327

[20] Warum soll ich den Hidschab tragen? Aus dem Englischen von:
Umm Amani al-Akad

Allah hat uns jede gute Tat befohlen und uns jede, die schlecht für uns ist, untersagt. Allah ordnet den muslimischen Frauen an, den hidschab zu tragen, wenn sie die Sicherheit ihrer Häuser verlassen oder sich in der Anwesenheit fremder Männer befinden. Also ist für dich – eine muslimische Frau – das Tragen des hidschab eine Quelle guter Dinge …

Allah drückt mit dem hidschab deine Unabhängigkeit aus. Du stellst klar heraus, dass du eine gehorsame Dienerin des Größten Meisters bist. Du wirst niemandem sonst absoluten Gehorsam leisten und keinem anderen Weg folgen. Du bist keine Sklavin irgendeines Mannes noch irgendeiner Nation. Du bist frei und unabhängig von allen menschengemachten Systemen.

http://www.salaf.de/gesellschaft&leben/pdfs/Die%20Frau%20im%20Islam/ges0005_Warum%20soll%20ich%20den%20Hidschab%20tragen.pdf

Why should I wear the Hijab?

Allah has commanded us with every action that is good for us and prohibited us from performing every action that is bad for us. Allah orders the Muslim woman to wear the hijab when she steps out of the security of her home or when in the presence of strange men. So to wear the hijab is a source of great good for you …

Allah expresses your independence through the hijab. You are stating clearly that you are an obedient servant of the Greatest Master. You will obey no one else and follow no other way. You are not a slave to any man, nor a slave to any nation. You are free and independent from all man-made systems.

http://howtowearhijab.net/why-wear-hijab/why-should-i-wear-the-hijab

http://hijabiscraft.blogspot.com/p/how-to-wear-hijab.html

The Top Ten Excuses of Muslim Women Who Don’t Wear Hijab

http://howtowearhijab.net/why-wear-hijab/the-top-ten-excuses-of-muslim-women-who-dont-wear-hijab

Augenbrauen zupfen erlaubt?

„In der malikitischen Schule ist es Pflicht/Wagib für die Frau, dass sie alle Haare ihres Körpers (außer den Kopfhaaren) entfernt. Für die Männer ist es erlaubt, außer dem Bart. Diese Meinung findet man nur in dieser Rechtsschule. Was das Zupfen betrifft, so ist es nach den Malikiten erlaubt, wenn die Frau verheiratet ist.
Eine Frau, welche in Wartezeit (nach dem Tod ihres Mannes) oder ihr Mann ist verschwunden, darf nicht ihre Augen zupfen.“

„Gemäß der Shafi’i Madhhab muss eine Frau sowieso ihren gesamten Körper bedecken, also auch ihr Gesicht, denn vor Männern, die nicht zu ihrem Mahram gehören, ist ihr gesamter Körper ‘aura. Demnach wäre es sündhaft, keinen Niqab zu tragen, unabhängig davon, ob man seine Augenbrauen zupft oder nicht.“

http://ahlu-sunnah.de/foren/themen/3959-Augenbrauen-zupfen-erlaubt?s=504b7b8c45bd51d2cc02385ec9817a91

Leben in den Ländern der Kuffar

„Ich habe schon öfter gehört, dass wir hier (d.h. in allen Ländern der Kuffar) nicht leben dürfen und hijra machen müssen. Die einzigen Gründe, die es erlauben würden, hier zu leben, sind:

1. Wenn man krank ist und diese Krankheit nur in den Ländern der Kuffar behandelt werden kann.

2. Wenn man sich Wissen aneignen will, was nütztlich für die Ummah ist, aber nur in den Ländern der Kuffar erlernt werden kann.

3. Wenn man Da’wa machen will.

Allerdings gelten diese Punkte nur für Personen, die sowohl im Wissen als auch im Glauben gefestigt sind und falls es einen Kalifen gibt, benötigt man seine Erlaubnis.“

„Was gibt es denn für Alternativen zu den Ländern der kuffar?
Länder in denen Bida und Tyrannei herrschen? Wo wird die Sharia denn richtig in den Staat eingebettet? Nirgends.“

http://www.ahlu-sunnah.de/foren/themen/3965-Leben-in-den-L%C3%A4ndern-der-Kuffar

[21] Seren Basogul nennt den Hidschab ein “Stück Stoff”, zur frauenfeindlichen Scharia möchte die Aachener Designerin nichts sagen.

Seren Basogul: „Ich bin gläubige Muslimin und denke, dass es meine religiöse Pflicht ist, das Tuch zu tragen. (…) Es wird zu viel in das Tuch hinein interpretiert. Es ist ein Medium geworden, um den Islam zu kritisieren. Aus islamischer Sicht ergibt es übrigens überhaupt keinen Sinn, sein Kind zum Kopftuchtragen zu zwingen – man soll sich doch damit identifizieren können. Dass manche Eltern trotzdem so handeln, ist ein Problem. Ich bin dennoch gegen ein generelles Kopftuchverbot, zum Beispiel in der Schule, weil das wiederum die Freiheit von Frauen und Mädchen beschneidet, die es wirklich tragen wollen.“

aus: Björn Rosen: „Es ist doch nur ein Stück Stoff“: Das Kopftuch verschleiert den Blick des Betrachters. Seren Basogul fotografiert Frauen mit Tuch. Im Interview erklärt sie, was die Bilder bewirken, in: ZEIT-online 10.06.2011

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-06/kopftuch-fotos/komplettansicht

Aachen – Philosophischer Salon mit Mounir Azzaoui und Ausstellung von Seren Basogul

Am Sonntag, den 17.07.2011 um 12:00 Uhr findet LOGOIs monatlicher Philosophischer Salon statt. Diesmal wird Mounir Azzaoui einen Vortrag halten zum Thema: »Integrationsfeindlich und Demokratieresistent Herausforderungen und Perspektiven muslimischer Integration.« (…) Mounir Azzaoui … war Pressesprecher für den Zentralrat der Muslime in Deutschland (…). Zeitgleich zeigen wir die Ausstellung »Cover/Discover« von Seren Basogul.

Seren Basogul hat in Aachen Visuelle Kommunikation studiert. In ihrer Diplomarbeit »Cover/Discover« untersucht sie die visuelle Wirkung des Kopftuchs auf den Betrachter.

http://www.openpr.de/news/554051/Aachen-Philosophischer-Salon-mit-Mounir-Azzaoui-und-Ausstellung-von-Seren-Basogul.html

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland bewertet das Kopftuch-Verbot als verfassungswidrig. „Das ist aus unserer Sicht eine eindeutige Diskriminierung“, sagte Sprecher Mounir Azzaoui.

aus: Landtag beschließt Kopftuch-Verbot, WDR 31.05.2006

http://www1.wdr.de/themen/archiv/sp_integration/kopftuchverbot124.html

Kopftuchgeschwätz mit Schleierknipserin Seren Basogul:

„Was sehen wir? Was wollen wir sehen? Was denken wir dabei? Lassen wir bekannte Denkmuster einrasten? Wie tolerant sind wir?“

http://diploma-ac.de/detail.php?uid=225&ln=1

Wenn das Stück Stoff zum Symbol des Islams an sich reduziert wird, muss die anhängige Debatte um das Kopftuch als Stellvertreterschlacht in einem Kulturkampf zwischen Islamkritikern und Islamkritiker-Kritikern begriffen werden, der auch ein Kampf der Klischees ist. Die Islamkritiker sagen in etwa: Der Islam sei unreformierbar, rückständig und das Kopftuch, wie Alice Schwarzer es in einem Interview vor vier Jahren in der FAZ formulierte, die »Flagge des Islamismus«. Die Kritiker der Islamkritiker sagen: Man muss den Islam neu definieren, den Koran aus dynamischer Perspektive lesen und vor allem mit jeder einzelnen Muslimin über ihre Motive sprechen, Aug’ in Aug’, Fall für Fall. (…) Heiner Bielefeldt. Für ihn ist das Kopftuchtragen ein Menschenrecht, weil es in den Schutzbereich der Religionsfreiheit fällt.

aus: Christian Schüle: Mit erhobenem Haupt, ZEIT-online 10.05.2010

http://www.zeit.de/2010/19/DOS-Kopftuch/komplettansicht

Heiner Bielefeldt: Muslime im säkularen Rechtsstaat

Kopftuchtragende muslimische Frauen und Mädchen sehen sich nicht nur im laizistischen Frankreich, sondern auch in Deutschland dem Vorwurf ausgesetzt, rückständig zu sein und sich der Moderne zu verweigern. Zeitungsberichten zufolge hat der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Peter Frisch, türkische Eltern dazu aufgerufen, ihre Töchter ohne Kopftuch zur Schule zu schicken, weil das islamische Kopftuch ein Zeichen mangelnder Integrationsbereitschaft in die säkulare Verfassungsordnung sei.8 Auch das „Projekt der Moderne“ kann, wenn es zum fortschrittsideologischen Zivilisationsmodell verdinglicht und „vormodernen Kulturen“ (gemeint ist damit meistens der Islam) dichotomisch entgegengesetzt wird, zum Bestandteil politischer Ausgrenzungsrhetorik werden. (…)

So plädiert der einflußreiche pakistanische Schriftsteller Abul A’la Mawdudi … für eine islamische „Theo-Demokratie“, in der die Gemeinschaft der Gläubigen gleichsam als kollektiver Statthalter Gottes auf Erden die Weisungen der Scharia politisch zur Geltung bringen soll. … Polemischer noch als Mawdudi ist Sayyid Qutb, der 1966 hingerichtete Märtyrer der ägyptischen Muslimbruderschaft. Sein politischer Kampf gilt der „jahiliyya“, d.h. jener heidnischen „Unwissenheit“, die im traditionellen Islam als Bezeichnung der vor-islamischen Zeit diente und die sich nach Qutb in allen nicht-islamistischen Vorstellungen manifestiert. Auch der säkulare Rechtsstaat, der nicht göttliches, sondern weltliches Recht zur Grundlage hat, ist nach Qutb Ausdruck der gottlosen jahiliyya, die die Muslime mit aller Entschiedenheit überwinden sollen. Die Schriften von Mawdudi and Sayyid Qutb sind in zahlreiche Sprachen übersetzt worden und liegen mittlerweile auf den Büchertischen islamischer Gruppen in aller Welt aus; sie sind auch unter den in Deutschland lebenden Muslimen verbreitet.

http://www.migration-boell.de/downloads/integration/bielefeldt.pdf

im Bild: Heiner Bielefeldt

http://www.tagesspiegel.de/images/heprodimagesfotos82520100625ddp-jpg/1867900/4.JPG?format=format1

http://www.genf.diplo.de/contentblob/2718956/Galeriebild_gross/806435/BielefeldHeinerSonderberichterstatter.jpg

Islamversteher Bielefeldt stammt aus der zwischen Köln und Aachen, in der Jülicher Börde gelegenen Ortschaft Titz-Opherten (Kreis Düren).

Düppelsmuehle bei Titz

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/54/Dueppelsmuehle.jpg

Titz-Opherten

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/45/Opherten_m%C3%BCndt.JPG

269. Al-Ghazalis Zerrspiegel: Islamische Wissenschaften

17. November 2011

المنقذ من الضلال

al-munqiḏ min aḍ-ḍalāl

rescuer from misguidance

Erretter aus dem Irrtum

Islamische Wissenschaft

Eine die Fallstricke des Teufels umgehende Weltbetrachtung definiert Vernunftgegner al-Ghazali († 1111) in seinem Der Erretter aus dem Irrtum. Der Munqiḏ min aḍ-Ḍalāl ist ein autobiographisches Werk des Gelehrten, das sich dazu bekennt, Weltanschauung oder Lebensführung dem islamischen Gottesbewusstsein und Schariagehorsam nachzuordnen, um der ewigen Verdammnis erfolgreich auszuweichen. Zitate aus der Übersetzung von Elschazlī (1988) kommentiert Jacques Auvergne (2011).

Ob im tiefsten Asien, Afrika oder im tiefsten Deutschland, ohne al-Ghazali ist im Kreis der bildungspolitisch aktiven Schariafreunde keine Abwehr des Teufels möglich. Der koranisch verbürgten Gottheit aber geht es um die Frage gelingender Lebensführung, und der echte Islam ist es, der die nüchterne Betrachtung der Welt stolz (faktenresistent) verweigert. Alle Vorgänge oder Situationen der diesseitigen Welt sind Zeichen der kommenden und können und müssen korrekt, nämlich islamisch erklärt werden.

Die verweigerte Diskussion mit den Philosophen ist das von al-Ghazali zementierte Muster, mit dem der Islam von Scharia und Fiqh bis heute Globalität und Globalisierung gegenübertritt. Bis heute birgt der 900 Jahre alte Text Risiken für das weltweite freie Denken. Wie das Gesamtwerk al-Ghazalis, so kann auch das im Folgenden Munqiḏ oder Erretter genannte Büchlein al-Munqiḏ min aḍ-Ḍalāl (Deliverance from Error; Erreur et Déliverance) Forschung, Lehre und Bildungspolitik zerstören und der erst vor wenigen Jahrzehnten betretenen kulturellen Moderne angsterfüllte Jahrhunderte bescheren. Ein solches Herausfallen aus der Epoche der Nachprüfbarkeit ist im Sinne des beibehaltenen Rechtsstaats und wissenschaftlich Denkens zu verhindern, weshalb wir den Erretter auf Seite vier aufschlagen.

Echt offenbarungsreligiös ist das Weltganze ist in Jenseits und Diesseits zerspaltet zu spüren. Was Welt, was Wissenschaft ist, erklären die Gelehrten, Scheiche und Muftis. Um dem Teufel die Sache nicht so leicht zu machen, ist nichtmuslimisches Weltdeuten ohnehin vernachlässigenswert, und innerislamisch gilt es, gemeinwohlgefährdende (heilsgefährdende) Abweichler koranisch zu resozialisieren:

4. Wisset, dass die Meinungen der Menschen über die Religionen und Glaubensrichtungen … und das Auseinanderklaffen der Schulrichtungen [wie] ein tiefes Meer ist, in dem schon viele ertrunken sind und aus dem sich nur wenige gerettet haben.

Alles andere als einen Mangel an Bescheidenheit zeigt al-Ghazali dem Rest der Welt, wenn er sich rühmt, über eine Zeitdauer von mehr als drei Jahrzehnten, mit Allahbewusstsein gewappnet, immer wieder in die Abgründe des philosophischen oder sonstigen nichtislamischen Aberglaubens hineingetaucht zu sein:

4. Seit der Blüte meiner Jugend … hörte ich nicht auf, mutig und nicht zaudernd oder feige in die Tiefe dieses weiten Meeres und in jede Dunkelheit einzudringen, griff jedes Problem an, stieß in jede Schwierigkeit vor, untersuchte die Glaubensgrundsätze (ʿaqīda, pl. ʿaqāʾid) jeder Schulrichtung, … damit ich zwischen dem wahrhaftigen und dem falschen, dem Sunnīten und dem ketzerischen Erneuerer unterscheiden konnte.

Der Erneuerer (mubtadiʿ, zu: bidʿa, ketzerische Erneuerung)[1] verbreitet falsches Wissen über die Welt und den Menschen, welches mit Wahrscheinlichkeit den höchsten Sinn gelingenden menschlichen Lebens, die Annäherung (taqarrub, vgl. muqtarib min, sich nahen)[2] an Allah, verfehlen lässt.

Nichtislamische Wissenschaft gefährdet deinen Eingang in Paradies.[3] Doch zum Glück ist der Islam jedem von uns angeboren, wie der einfältige Islamisierer und allahkratische Unschuldsengel weiß:

5. Mein Durst nach der Erfassung der Wahrheiten der Dinge war seit Anfang und während der Blüte meiner Jugend Eigenschaft und Gewohnheit, Instinkt und natürliche Veranlagung, die meinem Wesen von Gott ohne meine Wahl und mein Zutun verliehen wurden, so dass die Fessel der blinden Nachahmung sich schon in der frühen Jugend löste und die überlieferten Glaubensgrundsätze in mir zerbrachen. Denn als ich sah, dass die Kinder der Christen auf nichts anderes als das Christentum, die Kinder der Juden auf das Judentum und die Kinder der Muslime zum Islam hin erzogen wurden, … drängte es mich in meinem Inneren, die Wahrheit dieser ursprünglichen Natur und die der zufälligen Glaubensgrundsätze, die durch Nachahmung von Eltern und Lehrern entstanden sind, zu erfahren (…)

Das ist der Beweis, Islam ist Naturreligion! Das ist zwar unvernünftig, aber eben echt islamisch, und verhöhnt praktischerweise die nichtmuslimischen Monotheisten nach Maßgabe der Dhimma. Dem Diener Allahs gilt es, die brutalen Schariagesetze so lange schönzufärben, bis sie als reinste Humanität und vollständiges Naturgesetz erscheinen, dann gibt es keine Nachahmung (taqlīd)[4] mehr, sondern nur noch reines beglückendes Strömen und Fließen und dann und wann eine Auspeitschung oder Steinigung.

Selbst ein al-Ghazali durfte nicht ohne schmerzliche Umwege zu einer derartigen Gedankenhöhe aufsteigen. Um im Hier und Jetzt als theologisches Genie unangefochten zu herrschen, sollte man vorab ein Opfer erbracht haben. Ein erbärmliches Larven- oder Puppenstadium der Zeit des lichtlosen Leidens macht sich erfahrungsgemäß besonders gut, um später als Schmetterling und Hochstapler bunt aufzuglänzen. Über seine Sinnkrise vertraut uns der Schariagroßmeister an:

9. Diese Krankheit verschlimmerte sich und dauerte ungefähr zwei Monate.

Dann, so kann es jedermann im Munqiḏ nachlesen, machte es Ping und Allahgott selbst knipste im Hirn des Persers den Schalter der Erleuchtung an:

10. Dies geschah nicht durch einen geordneten Beweis und eine systematische Redeweise, sondern durch ein Licht, das der erhabene Gott in meine Brust warf, jenes Licht, welches als Schlüssel der meisten Erkenntnisse gilt.

Es ist … das Licht, von dem der Prophet sagte: „Der erhabene Gott hat die Menschen in Dunkelheit geschaffen, dann hat er sie mit seinem Lichte besprengt!“ Von diesem Licht soll die Enthüllung (der Wahrheit) erhofft werden. Dieses Licht entsprießt … der göttlichen Güte.

Zum Resultat der Erkenntnis eines solchen Erweckungserlebnisses kann der Islampolitiker, wen sonst, das vollkommene Wesen anführen. Mohammed sagt was der Ausgang aus dem Irrtum ist:

10. „Die Abkehr vom verführerischen Diesseits und die Rückkehr zum ewigen Jenseits.“

Mehr zu den Themen Verführungsprophylaxe und paradiesbezogene Rückreise dürften Deutschlands Schariapflichtige und Dhimmis schon bald aus ihren Fakultäten für Islamische Theologie erfahren.

Ob sie das einzig mögliche Vehikel der Seelenrettung, den gelebten Islam, beinahe zerstört hätten oder nicht, ohne Allahs Zustimmung hätten vier mittelalterliche Gruppen von Islambetrachtern, Scholastiker (Mutakallimun, Esoteriker bzw. Unterrichtsgläubige (Batiniten; erfolgreiches Lernen sei nur bei einem unfehlbaren Imam möglich), Aristoteliker (Philosophen) und Mystiker (Sufis) die Menschheit gar nicht erst verunsichern können.

13. Denn der erhabene Gott hat seinen Dienern durch die Zunge seines Propheten einen Glaubensgrundsatz vermittelt, welcher die Wahrheit ist und die Richtigkeit ihrer Religion und ihres Lebens enthält. Die Erkenntnis davon wird durch den Koran und die muhammedanische Überlieferung vermittelt. Dann flüsterte der Satan in das Bewusstsein der ketzerischen Erneuerer Dinge ein, die der muhammedanischen Überlieferung (Sunna) widersprechen.

Nur ein Teil der Mutakallimun (zu: kalām, schariakonforme schöngeistige Spekulation), ist, obschon methodisch mangelhaft, gottesfürchtig, während mit Billigung des Schöpfers der Teufel Tag und Nacht im Einsatz ist und die Gruppe der bösen Scholastiker vollends in die Irre führt.

14. Deshalb genügte mir die islamische Scholastik nicht. Sie heilte mich nicht von meiner Krankheit

Und so begann der nach himmlischer Erkenntnis und irdischer Macht Strebende, sich den zeitgenössischen Freunden des antiken griechischen Denkens zuzuwenden. Dort schimmelt geistiger Morast, und unserem islamischen Helden gelang es flott, die spitzfindigsten griechischen Denker zu widerlegen, denn Platon ist klug, Aristoteles klüger, doch al-Ghazali am klügsten:

15. Ich erfuhr mit Gewissheit, dass man die Fäulnis einer Wissenschaft nicht erkennen kann, solange man nicht in die Tiefen ihrer Grundlagen eingedrungen ist, bis man dabei dem besten ihrer Gelehrten gleichkommt und ihn übertrifft.

Der Imam endlich brachte Licht in die philosophisch angekränkelte Finsternis der Mutakallimun.

Innerhalb der Scholastiker, ja, unter allen Muslimen kommt niemand dem al-Ghazali gleich, sagt al-Ghazali:

15. Ich habe keinen einzigen Gelehrten des Islam gefunden, der sich mit dieser Aufmerksamkeit und diesem Eifer dem Studium der Philosophie widmete. Vielmehr gab es in den Büchern der islamischen Scholastiker dort, wo sie sich mit den Antworten auf die Philosophen beschäftigten, nichts außer unzusammenhängenden und komplizierten Worten, deren Widersprüchlichkeit und Falschheit eindeutig ist.

Der Hochstapler und sunnitische Supertheologe stellt sich die Ehrendoktorwürde gleich selbst aus, summa cum laude nach vier Semestern:

16. Der erhabene Gott ließ mich allein durch die Lektüre während dieser mir abgestohlenen Zeit den höchsten Grad ihrer (philosophischen) Wissenschaften in weniger als zwei Jahren erkennen.

Philosophische Sittenstrolche treten in dreierlei Gestalt auf, es gibt die Materialisten, die Naturalisten und die Theisten. Die Erstgenannten schrecken vor eigenmächtigen Denkversuchen ohne Gottesbewusstsein nicht zurück:

16, 17. Materialisten, … welche den Schöpfer und Lenker, den Allwissenden und Allmächtigen leugnen. … Niemand kann sich mit der Anatomie und der Physiologie befassen, ohne dass bei ihm nicht das notwendige Wissen entsteht, dass der Schöpfer den Körperbau des Tieres, speziell den Menschen, vollkommen erschaffen hat.

Eine al-Ghazali ernst nehmende Bundesrepublik wird ihren staatlichen Biologieunterricht schleunigst an den islamischen Kreationismus anzupassen haben. Nun zu den Naturalisten, diese sind. wie im Munqiḏ geschrieben steht:

17. der Ansicht, die Seele sei sterblich und kehre niemals zurück. Folglich leugneten sie das Jenseits, Paradies und Hölle, Versammlung, Auferstehung und das Gericht. Es blieb ihnen weder Raum für die Belohnung des Gehorsams (gegenüber den religiösen Pflichten) noch für die Bestrafung der Sünden. Deshalb haben sie die Zügel aus ihren Händen gelöst und ihren Begierden freien Lauf gelassen nach Art des Viehs.

Auch diese sind Häretiker. Denn die Grundlagen des Glaubens sind der Glaube an Gott und an den Jüngsten Tag.

Pure Naturbetrachtung mit einem zusätzlichen dünnen Gottesbegriff zu versehen, kommt misslingendem Leben gleich, denn ohne Schwitzen und Gewaltanwenden zu Ehren Allahgottes und ohne Zittern aus Angst vor Strafgericht und Höllengrube geht Wissenschaft nicht, jedenfalls nicht im Islam.

Jedenfalls nicht im Islam von Fiqh und Scharia.

18. Die dritte Gruppe der Theisten, … wie Sokrates, der Lehrer Platons, welcher wiederum der Lehrer des Aristoteles war. … Insgesamt widersprachen die meisten (der Theisten) den beiden vorher erwähnten Gruppen der Materialisten und Naturalisten. Durch das Aufdecken von Ungereimtheiten haben sie anderen diese Arbeit erspart. Somit stimmt der (Vers des Korans): „Und Er verschont die Gläubigen damit zu kämpfen“, indem sie sich gegenseitig bekämpfen.

Sadistisch grinsend zusehen, wenn zwei Minderwertige sich quälen oder ausrotten. Wenn zwei sich streiten, freut sich der Moslem. Das Zitierte jedenfalls stammt vom Schöpfergott persönlich, der in Sure 33:25 klarstellt: „Und Allah schlug die Ungläubigen in ihrem Grimm zurück; sie erlangten keinen Vorteil. Und Allah ersparte den Gläubigen den Kampf. Und Allah ist Allmächtig, Erhaben.“[5]

Selbst der größte aller Philosophen, Aristoteles, war nicht weniger gotteslästerlich als Platon oder Sokrates, denn:

18. Auch er blieb jedoch in den Ungereimtheiten ihres Unglaubens und ihrer Ketzereien verhaftet, von denen er sich erfolglos zu befreien versuchte. Deshalb müssen sie und ihre Anhänger, unter ihnen islamische Philosophen wie Ibn-Sīna (Avicenna), al-Fārābī und andere, als Ungläubige bezeichnet werden.

Wenn sich ein Himmelswächter der Realität zuwendet, liest sich das so:

23. Die Naturwissenschaften befassen sich mit der Welt des Himmels, ihren Gestirnen und mit dem, was unter ihnen an einfachen Stoffen wie Wasser, Luft, Erde und Feuer und zusammengesetzten Körpern wie Tieren, Pflanzen und Metallen vorhanden ist; ferner mit den Ursachen von Veränderungen …

wobei sich ohne Zustimmung der absoluten Ursache, ohne Allahs Zustimmung, nichts ändert und auch nichts beharrt:

… ferner mit den Ursachen von Veränderungen, mit ihren Wandlungen und Vermischungen.

Das grundlegende Prinzip ist, dass man wissen soll, dass die Natur dem erhabenen Gott unterworfen ist. Sie agiert nicht selbständig, sondern sie steht im Dienste ihres Schöpfers.

Der Stein fällt nicht herunter, weil der Planet Gravitation erzeugt, weil die Schwerkraft es verursacht, sondern weil Allahgott es will, der den fallenden Stein schließlich in jedem Augenblick abstoppen und in der Luft stehen lassen oder nach oben in den Himmel hinauf fallen lassen könnte, sonst wäre er nicht allmächtig.

So wenig, wie die Marionette zum beeindruckenden Tanzen auf die bewegten Fäden verzichten kann, so wenig innerweltlich bewegen sich die islamisch verstandenen Elemente der Natur. Nur der Schöpfer und sekündliche Bewahrer des Weltganzen kittet die kosmischen Splitter und Scherben zu einem sinnvollen Ganzen zusammen.

Ursache Nummer Eins stiftet jeden Kontext und alle Kausalität, der große Korangott und Schariagott. Ohne Befehlsgeber hat der Sklave oder Soldat kein Recht, etwas zu tun und weiß der Stern oder Planet nicht, wie er sich bewegen soll. Über den absoluten Beweger, über Allah muss noch der nüchternste Naturforscher sagen:

Sonne, Mond und Sterne sind seinem Befehl untertan. Keines von diesen handelt aus sich selbst heraus.

Nur Allah weiß, so lässt sich mit al-Ghazali sagen, ob man einen heutigen Aristoteles oder Avicenna als Harbi enteignet oder ihm als Dhimmi die Dschizya abgepresst hätte:

23, 24. Die Lehre des Aristoteles steht den Lehrmeinungen der Muslime in der Übermittlung durch al-Fārābī (al-Farabius) und Ibn-Sīna (Avicenna) nahe. Die Summe ihrer Irrtümer liegt in zwanzig Fragen. In drei von ihnen müssen sie für Ungläubige, in siebzehn für ketzerische Erneuerer gehalten werden. Um ihre in diesen zwanzig Fragen zum Ausdruck kommende Lehrmeinung zu widerlegen, haben wir unser Buch »Destructio philosophorum« verfasst.

Das erwähnte Lebenswerk, dieser jenseitig ausgerichtete und welterobernde Generalangriff auf die Vernunft und damit auf die Möglichkeit einer humanen islamischen Gesellschaftsgestaltung, das 1095 entstandene Tahafut al-falasifa (Die Inkohärenz der Philosophen), veranlasste Averroes zu seinem Tahafut al-tahafut (Die Inkohärenz der Inkohärenz, lat. Destructio destructionum).[6]

Drei hauptsächliche Argumente würden den barbarischen Gegnern Islamischen Denkens und Weltdeutens zur Verfügung stehen, um die Menschen von der Wahrheit der Religion abzuhalten, erstens:

24. Die Körper würden nicht auferstehen, sondern die reinen Seelen würden belohnt und bestraft werden. Belohnung und Bestrafung seien nur geistige Zustände, keineswegs körperliche.

Das geht im Islam natürlich gar nicht, denn wo ein letztlich pädagogisch wertvoller und barmherziger irdischer Peitschenhieb ein sinnliches Erlebnis ist und alle zuschauenden Muslime zu mehr Gehorsam (iṭāʿa)[7] und Reue (tauba) mahnt,[8] hat das jenseitige Strafgericht um ein Mehrfaches schmerzhafter zu sein. Zweitens:

Von derselben Art ist ihre Behauptung, Gott kenne nur Universalia, nicht aber Singularia. Dies ist auch klarer Unglaube. Das wahre aber liegt darin: „Dem Herrn entgeht auch nicht das Gewicht eines Stäubchens, weder auf der Erde noch im Himmel.“

Der Köpfe und Hände abhackende Gott ist ein ganz Sensibler. Aus dem Tafsir Ibn Kathir stammt die Bemerkung, dass dem göttlichen Eigenschaftslosen (Unberechenbaren) zugesagt wird, ihm entgehe auch nicht das Gewicht eines Staubkörnchens. Derartiges Feingefühl, so glaubt manch ein Koranleser, kann am Tag der Auferstehung ganz wichtig sein, um im buchstäblich letzten Augenblick die Höllenstrafe zu vermeiden: Wer auch immer gute Taten im Gewicht eines Staubkörnchens getan hat, soll es dann sehen.[9] Weil niemand gerne umsonst arbeitet oder gar erschafft, ist überhaupt nicht hinzunehmen, Schöpfungsleistung und Weltende abzustreiten, drittens also:

Das Gleiche gilt für ihre Behauptung, die Welt sei ewig, ohne Anfang und Ende. Keiner der Muslime hat eine solche Auffassung je vertreten.

Der vor genau neun Jahrhunderten verstorbene Imam hätte vielleicht die Macht gehabt, die religionspolitischen Weichen anders zu stellen und den Islam einem global verstandenen Forschergeist und (damit) Humanismus zu öffnen. Doch blockierte al-Ghazali diese (mit dem Koran ohnehin nur sehr dünn vorhandene) Möglichkeit der islamischen wissenschaftlichen Globalisierung und verewigte das Feindbild naturkundlichen antiislamischen Bewusstseins, die Kategorie falschen Wissens. Wer die Natur oder die Welt nicht so betrachtet, wie Mohammed oder al-Ghazali es taten, ist kein Wissenschaftler, und Ewigkeit (ḫuld) steht nur dem Schöpfer zu. In der Manier von Taoisten oder manchen Animisten ein von Sinn, Heilung und Heil durchwirktes Weltall als ohne Anfang (azalī) und ohne Ende (abadī) zu bezeichnen, lästert Gott, dem allein das Adjektiv ewig (ḫālid) zukommt.

Verweigerte Globalisierung im Denken geht mit Sezession im Strafrecht einher, die Folge wird bis heute von islamischen Gelehrten wie Yusuf al-Qaradawi oder Ayatollah Chamenei gefordert, die religiöse Ermordung des Apostaten.

Ein öffentlich als Muslim bekannt gewesener bekennender Pantheist oder anti-kreationistischer Naturwissenschaftler hat drei Tage Zeit, zu bereuen, schafiitische Jurisprudenz: Zu diesem Zwecke halten wir drei Tage für ausreichend, malikitischer Fiqh: Wenn er nach drei Tagen [vom Unglauben] zurücktritt, muss er freigelassen werden, tut er es nicht, muss er am dritten Tag getötet werden, bei Sonnenaufgang.[10]

Nun geht der Munqiḏ zum Thema politische Bildung über. Je erdverhafteter die Politik, desto ungenauer und unzureichender bildet sie die vom Himmel herab gekommenen Vorgaben zu Staatsführung und Gesellschaftsaufbau ab:

25. Die Politikwissenschaften

Ihre gesamten Reden betreffen administrative Leitsätze, die sich auf das Diesseits und die weltliche Macht beziehen. Dies aber haben sie den göttlichen Büchern entnommen, die den Propheten offenbart wurden, und den Weisheitssprüchen der Vorgänger der Propheten.

Wie als Herausforderung und zur Charakterprüfung duldet Allahgott auf Erden das unvermeidliche geistige Zwielicht, damit seine Getreuen es siegreich mit dem Glanz von Koran und Sunna erhellen. Die Konstrukte der Philosophie, obschon unrettbar mit Heidentum verschmutzt, sind insofern nicht pauschal zurückzuweisen, steht im Erretter, sondern ein Testfeld für Gottesfurcht und Vernunft.

Dabei kann sich al-Ghazali auf ʿAlī bin Abī Ṭālib berufen, den vierten der Rechtgeleiteten Kalifen (al-Ḫulafāʾu r-Rāshidūn). Kalif Ali wurde, wie seit dem zweiten Kalifen üblich, ehrenvoll Fürst der Gläubigen oder Beherrscher der Gläubigen (Amīr al-Muʾminīn, Commander of the Faithful)[11] genannt und, nur der erste Kalif Abu Bakr starb eines natürlichen Todes, nach fünf Jahren der Regentschaft im Jahre 661 n. Chr. ermordet.

27. Vernünftig ist derjenige, der sich nach der Aussage des Fürsten der Gläubigen ʿAlī ʾbn-Abī-Ṭālib verhält, der gesagt hat: „Erkenne das Wahre nicht durch die Menschen, sondern erkenne zuerst das Wahre, dann wirst du seine Anhänger erkennen.“[12] Der Vernünftige, der wahrhaft nach Erkenntnis strebt, erkennt zuerst das Wahre und reflektiert über die Aussage selbst. … Er wird sogar danach streben, das Wahre aus den Aussagen der Irrenden herauszuholen, weil er weiß, das Gold im Schlamm zu finden ist.

Alles Nichtislamische ist hinderlich auf dem Weg zum Erfolg und dreckig wie Schlamm. Für die nicht ausreichend geschulte Masse der Muslime sind die Philosophen dabei eine Quelle der moralischen Gefährdung und allenfalls in Begleitung eines Schariagelehrten zu lesen.

Was der mit allerlei Masken täuschende Satan dem gereiften Islamkundigen anzubieten hat, ist diesem Tugendhaften ohne weiteres als giftig und wertlos erkennbar. Ja, den außergewöhnlich gut gerüsteten Freund Allahs vergnügt das Aufdecken der kleinen und großen teuflischen Listen:

27. Es ist nichts gegen den Geldwechsler einzuwenden, wenn er seine Hand in den Geldbeutel des Fälschers steckt, um das reine Gold dem falschen und unechten zu entreißen, sofern er sich auf seinen Scharfsinn verlässt.

Zurück zum von al-Ghazali theatralisch und rollenbewusst so dargestellten, die globale muslimische Tugend bedrohenden vierfachen Risiko der Mutakallimun, Batiniten (an einen Imam gebundene Dogmatiker einer esoterischen Islamdidaktik), Philosophen und Sufis. Die letztgenannten, die Mystiker, betreiben aus al-Ghazalis Sicht immerhin eine Art Erlebnispädagogik, die Allahs Existenz und Barmherzigkeit und die Richtigkeit der Schariavorschriften beweist, jedenfalls den Verständigen unter ihnen und nicht den Ketzern:

40. Ich erkannte, dass ihr Weg nur durch die Verbindung von Theorie und Praxis nachvollziehbar ist. Der Ertrag ihrer Tätigkeit besteht darin, die Hindernisse für die Entfaltung der Seele zu beseitigen und sich über ihre verwerfliche Gesinnung und ihre bösen Eigenschaften zu erheben, um so das Herz von all dem, was außer Gott ist, zu befreien und es mit der (ständigen) Anrufung Gottes zu schmücken.

Sufismus (taṣawwuf, ṣūfīya) ist, sehr anders als es heutzutage in den Kreisen der New Ager oder Kirchentagsbewegten mit bemerkenswerter Anstrengung gemutmaßt wird, mitnichten Islam minus Scharia, sondern Scharia plus Ekstase. Der allahkratische Vernunftfeind, der sozusagen im Selbstversuch ein paar Jahre lang sufisch lebte, versteht die (islamisch zulässigen) Sufis als kalifatstreue Kulturschaffende:

42. Es blieb, was nicht durch Zuhören und Lernen, sondern durch Schmecken und Handeln zu erfahren ist … ein unerschütterlicher Glaube an den erhabenen Gott, an die Prophetie und an den Jüngsten Tag.

Sofern die Schariapflichten nicht vernachlässigt werden, darf der spätgeborene Muslim, also nach der Zeit des persischen Predigers Abd al-Qadir al-Dschilani (1077-1166), der den wohl frühesten sufischen Orden (ṭarīqa, pl. turuq) gründete, dem Tag des Tobens (yaumu l-qiyāma) kulturtechnisch verfeinert entgegenjubeln oder entgegentanzen. Al-Dschilanis Bewegung ist die heute auch auf dem Balkan, bei den (schafiitischen) Kurden oder in Pakistan verbreitete, nach ihm benannte Qādirīya,[13] wobei jeder Freund der allgemeinen Menschenrechte (AEMR) wissen sollte, dass den Schafiiten, also auch manchen irakischen oder iranischen Kurden und darunter ja vielleicht auch frommen Sufis, die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) als religiöse Pflicht gilt.[14]

Der Seele und Herz des Schariapflichtigen um das absolute Zentrum der Welt, um Allah herum konzentrierende Gesang des Dhikr oder der die Abwendung vom Bösen und den Aufstieg ins Paradies symbolisierende Derwischtanz wäre ohne überdurchschnittlich stark verinnerlichten Glauben an die Engel und Dämonen frevlerische Neuerung (bidʿa), störrisches Heidentum (ǧāhilīya) oder aggressiver Polytheismus (širk). Der Sufi betreibt seine Form von zusätzlicher Hisba.

Sufismus ist die Jugendmusikbewegung des Dschihad, die in männerbündischen Zusammenkünften begangene Trance für das Kalifat. Der augenblicklich in Jordanien wohnhafte amerikanische Übersetzer, Konvertit und Sufigroßmeister Nuh Ha Mim Keller, der dem muslimischen Endverbraucher das eigenständige Lesen des Hadith zu meiden auferlegt (without a guiding hand, the untrained reader will misunderstand many of the hadiths), studierte denn auch nicht Kunstpädagogik, sondern Schariagerichtsbarkeit (Fiqh) und betont die Vereinbarkeit von Sufiritual und Schariagesetz: the relation of the hadra to the shari‘a or “Sacred Law” … [public dhikr] is compatible with the Sacred Law of orthodox Islam.[15]

Mystische islamische Kreistänze umrahmen schafiitische FGM, afghanische Burka und gesamtislamische Steinigung.

Seit elf Jahren harmoniert im islamischen Norden Nigerias denn auch beides. Immer schöner werden die öffentlichen Sufi-Tänze und immer genauer verwirklicht wird die Schariagesetzgebung, mittlerweile auch mit Auspeitschung (flogging) oder Handabhacken (amputation).[16]

Nicht anders geschieht es im sudanischen Gottesstaat der afrikanischen Muslimbrüder: Islampolizeilich ausgeteilte fünfzig Peitschenhiebe für die Frau, die eine zu kurze Hose trug (A Woman Receives 50 Lashes For Wearing Pants in Public) und ganz viele zu Allahs Trommelwirbel schwingende Männerleiber.[17]

In der Hierarchie der islamischen Gelehrten war al-Ghazali inzwischen sehr weit nach oben geklettert, was ihm hochrangige Aufpasser bescherte. Und so stellt der letztlich erfolgreiche Schariavollender dar, wie sehr seine Abreise nach Syrien einer Flucht glich:

44. Ich gab den Entschluss vor, nach Mekka abzureisen, während ich heimlich meine Reise nach Damaskus vorbereitete … aus Furcht, dass der Kalif und alle meine Freunde meine Entscheidung, in Damaskus zu bleiben, erfahren könnten. … Ich war den Angriffen der religiösen Führer des Irak ausgesetzt. Denn es gab unter ihnen keinen, der ein religiöses Motiv für die Abwendung von meiner bisherigen Lebensweise anerkennen wollte, da sie glaubten, meine (bisherige) Stellung sei die höchste in der Religion. … Außerhalb des Irak vermutete man, die Furcht vor den Herrschern sei für mich bestimmend gewesen.

Derlei Risiko bringt eine mit Lizenz zum Töten ausgestattete Politreligion nun einmal mit sich. Der notorisch gewaltverliebte Islam hätte, begünstigt durch die damalige Grundspannung zwischen Seldschukensultanen und nominell herrschenden Kalifen, mit den Ideen von Glaubenspflicht oder Treueeid oder mit beidem, jederzeit einem Anhänger dazu motivieren können, den persischen Unbotsamen al-Ghazali aus dem Weg zu räumen. Es ist daher anzunehmen, dass al-Ghazali, wie jeder einflussreiche Zeitgenosse, in ständiger Lebensgefahr schwebte.

Im Jahre 1092 brachte ein Unbekannter den in Ṭūs (iranische Provinz Chorasan und Razavi) geborenen seldschukischen Wesir Nizam al-Mulk (Ḫwāğa Nizāmu l-Mulk al-Ṭūsī, türk. Nizamülmülk) um. Über den als frommen Derwisch verkleideten Mörder ist unklar geblieben, ob er im Auftrag der terroristischen, ismailitischen (siebenerschiitischen) Assassinensekte (die 1103 für den in der Moschee und während des Freitagsgebets begangenen Mord an Janah ad-Dawla, dem Herrscher von Homs (Ḥimṣ) verantwortlich ist)[18] oder nicht doch beispielsweise auf Geheiß des Seldschuken Malik Shah I. handelte (Sultan Melikşah warf die Byzantiner aus Anatolien und eroberte Syrien).

Erst im Vorjahr, 1091 war Abu Hamid al-Ghazali von Nizam al-Mulk zum höchsten Gelehrten der Bagdader Nizamiyya eingesetzt worden. In dieser Zeit der religiös erhitzten Machtintrigen waren Morde islamischer Alltag und blieb nur ein Einziger moralisch merkwürdig makellos, Schariavollender al-Ghazali, der, wie absichtslos, zur bis heute höchsten anerkannten sunnitischen Autorität nach Mohammed aufstieg. Ist es denn undenkbar, dass es, um Allah zur Herrschaft zu verhelfen, 1092 ein, sagen wir salafistischer, Bewunderer des ebenfalls in Ṭūs geborenen Ghazali war, der den nicht ausreichend religiös legitimierten Sultan tötete?

1096, in aller Heimlichkeit und nach erfolgreicher Fertigstellung seines The Incoherence of the Philosophers (1095) verließ al-Ghazali Bagdad:

45. Ich begab mich nach Damaskus, wo ich mich ungefähr zwei Jahre lang aufhielt. … Eine Zeit lang zog ich mich in die Moschee … zurück. Ich stieg auf das Minarett und schloss mich dort den ganzen Tag ein. … Danach bewegte mich der Drang nach der Erfüllung der Pilgerpflicht.

Wir nähern uns dem Ende des Munqiḏ, der klarstellt, dass es zwar einen Grund gibt, warum das islamische Morgen-, Mittags- und Abendgebet differenziert, nämlich mit zwei, vier und drei Kniebeugen zu versehen ist, dass dieser aber dem Laien auf ewig verschlossen sein soll:

67. Diese Besonderheiten werden nur durch das Licht der Prophetie erkannt.

Derartige allgemeine Entmündigung ist zumindest für die elitären Muslime vorteilhaft, denen zu sündigen gewissermaßen von Natur aus unmöglich ist:

70, 70. „Ein wahrhaftiger Gelehrter begeht niemals eine Sünde, es sei denn einen Fehltritt. … Denn das wahrhaftige Wissen führt zu der Erkenntnis, dass die Sünde ein vernichtendes Gift und das Diesseits besser als das Jenseits ist.“

Abu Hamid al-Ghazali schließt seinen Erretter mit dem, genau betrachtet alles andere als solidarischen, Flehen nach Privileg:

70. Wir bitten den allmächtigen Gott, uns zu denjenigen zu zählen, die er auserwählt und bevorzugt, die er zum Wahren geführt und geleitet hat, …

Zwei Kategorien von Menschen sind erschaffen, die Guten und die Schlechten. Ein wenig wie die beiden Linsensorten, die es für eine bekannte Märchenfigur unter Zeitdruck aus der Asche zu sortieren galt, der die Gefiederten zur Hilfe eilten auf Aschenputtels: „Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen!“

Der Gott des Auserwählens und Bevorzugens benachteiligt also die anderen und führt sie in die Irre. Das bereits vorhandene innere Böse gewinnt Macht über diese Unglücklichen und sie heben an, neben Allahgott einen Götzen namens Buddha, Jesus, Gleichberechtigung oder Demokratie anzubeten:

die Er vor der Bosheit ihrer eigenen Seele bewahrt, damit sie niemand anderen außer Ihm lieben

Das jenseitige Strafgericht bekräftigend, seien jene verderbten Schariaverweigerer vorab zu erniedrigen, bis sie Angst haben und Schmerzen erleiden. Die erfreulichen anderen sind diejenigen,

die er zu sich selbst heraufgehoben hat

Wenn sich jemand derartig klein macht angesichts eines immer noch ein wenig größeren (akbar) Gottes, wird er von seinen Mitmenschen leicht als derjenige übersehen, der, sozusagen als Stellvertreter (Kalif), alle nur mögliche Hochachtung entgegennimmt. Der menschgewordene Gottesgesandte Mohammed forderte absoluten Gehorsam, angeblich nicht für sich selbst, sondern, wie al-Ghazali, für den Schöpfer des Universums:

damit niemand außer Er selbst verehrt wird.

Einen Menschen, und wäre er der höchste Prophet, neben Allah zu verehren, ist grausiger Schirk.[19] Schriftgläubige fordern deine und meine Unterwerfung unter die Gesetze des von Mohammed gegründeten Staates von Medina, Mohammedaner möchten sie dabei aber nicht genannt werden.

Beigesellung oder Götzendienst betreibt aus Sicht der Nichtsäkularen, wer nach etwas anderem richtet als nach Allahs Gesetz.[20] Weil Allah sowohl der einzig legitime Gesetzgeber ist als auch der einzige, dem Verehrung gebührt, hat al-Ghazali soeben nach Überwindung aller nichtislamischen Rechtsordnungen gerufen. Den Islam hat er völlig richtig verstanden.

Jacques Auvergne

[1] Bida (bidʿa), ketzerische Erneuerung

Nach ESLAM: Bida bedeutet im Islam eine „unzulässige Hinzufügung“ und steht im Widerspruch zum Heiligen Qur’an und zur Verfahrensweise [sunna] des Propheten Muhammad (s.). … In wieweit eine Bida einen geringfügigen Fehler, eine schwere Sünde oder gar Häresie bewirkt, können nur hinreichend qualifizierte Rechtsgelehrte [mudschtahid] entscheiden.

http://www.eslam.de/begriffe/b/bida.htm

Bei Die Wahrheit in Herzen weiß man:

Aischa ra überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) gesagt hat: „Wer in dieser unserer Sache [Das heißt: der islamischen Religion] etwas neu begründet, was nicht ein Bestandteil davon ist, ist abzuweisen.“ (Al-Bukhari und Muslim)

…Wahrlich, das beste Wort ist das Wort Allahs (der Qur’an), und die beste Führung ist die Führung Muhammads. Die schlechtesten Dinge, sind die (in die Religion) neu eingeführten Dinge.“ [Sahih Muslim]

‘Abdullah ibn Mas’ud sagte: „Folge der Sunna Muhammads – Allahs Heil und Segen auf ihm – und mache keine Bid’a, denn das, was dir befohlen wurde (zu tun), ist genug für dich.“ [ad-Darimi]

Hudhaifah ibn al-Yaman sagte: „Jede ‘Ibada-Handlung, die die Gefährten nicht gemacht haben, mache du auch nicht.“ [Abu Dawud]

http://diewahrheitimherzen.net/forum/Thema-Bid%C2%B4a-Neuerungen

for every newly begun matter is innovation, every innovation is misguidance, and every misguidance is in hell

http://www.masud.co.uk/ISLAM/nuh/bida.htm

Tirmidhi: „Wer von euch ( lange) am Leben bleibt, der wird viele Meinungsverschiedenheit sehen. So haltet euch an meiner Sunna und an die Sunna der rechtgeleiteten, rechtschaffenen Nachfolger. Beißt mit den Zähnen darauf! Hütet euch vor den neuen Dingen ( in Glaubensfragen), denn jede neue Sache ist eine Neuerung, und jede Neuerung ein Irregehen, und jedes Irregehen führt ins Höllenfeuer.“

http://www.islam-beauty.de.tl/Bida_Neuerungen-in-der-Religion.htm

[2] muqtarib min, to come near, aus: Federico Corriente: A dictionary of Andalusi Arabic, p 419

http://books.google.de/books?id=D2H8kOFNJbgC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

[3] Call for the Islamisation of science and technology

Kuala Lumpur. For Muslims to be capable in science and technology, training courses on Islamic teachings and practices must be introduced at all levels in schools, colleges and universities, said two Pakistani scientist, Dr, M.M. Qurashi and Dr. S.M.A. Shah. (…) the major objective in this Islamisation is to produce graduates and scientists who do not have “two compartments in their minds; contemporary knowledge and personal belief.” The educated person … must have one personality and be able to visualise the unity of knowledge as maintained by Islam.

http://news.google.com/newspapers?nid=1309&dat=19840728&id=9qNUAAAAIBAJ&sjid=6o8DAAAAIBAJ&pg=6886,5885356

The Role of Islamic Thought in the. Resolution of the Present Crisis in Science and Technology. Mazhar Mahmud Quraishi and. Sayid Maqsud Ali Shah

“the Islamization of the scientific subjects. … aims at inculcation of a spirit to develop and apply science and technology for the good of mankind in accordance with the high ideals of Islam and the reinterpretation of sciences insofar as moral, social and economic issues are concerned”

http://i-epistemology.net/attachments/530_IOD%20-%20IV%20-%20The%20Role%20of%20Islamic%20Thought%20in%20the%20Resolution%20of%20the%20Present%20Crisis%20in%20Science%20and%20Technology.pdf

[4] Nachahmung, taqlīd. Eslam:

Nachahmung ist neben der Vorsichtsentscheidung [ihtiyat] die Rechtsfindungsmethoden eines religiös Erwachsenen, der nicht die Fähigkeit zur selbständigen Rechtsfindung [idschtihad] hat … Die Nachahmung [taqlid] ist beschränkt auf die Zweige der Religion. Den Stamm der Religion [usul-ad-din] bzw. die unabdingbaren Glaubensgrundlagen muss jeder selbst verinnerlichen und darf diese nicht nachahmen. … Die religiöse Verpflichtung [wadschib] zur Nachahmung [taqlid] beginnt mit der Erfüllung der Nachahmungsvoraussetzungen.

http://www.eslam.de/begriffe/n/nachahmung.htm

The different levels of Taqleed, aus: Mufti Taqi Usmani: The Legal Status of Following a Madhab

http://www.cometoislam.com/fiqh/legal/66-67.htm

Mufti Muhammad Sajaad: UNDERSTANDING TAQLĪD: FOLLOWING ONE OF THE FOUR GREAT IMĀMS

It is an undisputed fact that taqlīd existed from the very early days of Islam, as that is the most basic and most efficient method for learning one’s Din. (p 15)

Thus there are those who can be worthy of speaking on matters of the Dīn and those who are not. It is thus obvious that the unlearned will follow the learned. (p 17)

http://islam-globe.com/books/Understanding%20Taqlid%20by%20Mufti%20Muhammad%20Sajaad.pdf

Shaykh Tahir Mahmood Kiani: Taqlid: Trusting a Mujtahid

In Shariah, taqlid means: ‘To accept the saying of another without proof.’ … The Holy Qur’an and the Sunnah are the primary sources of Islamic law. All laws of the Shariah are deduced from them, directly or indirectly. … if one has not attained the degree of a mujtahid, he must follow and accept the juristic decisions of a qualified mujtahid, an Imam, and adhere to a particular school of thought, a madhhab, in order to live life as a successful Muslim in this world, and succeed in the Hereafter.

http://www.caribbeanmuslims.com/attachments/1/taqlid-tahirkiani.pdf

[5] Koran 33:25

Pickthal:

Allah averted their attack from the believers.

Taqi Usmani

Allah has turned back the disbelievers with all their rage, having achieved no good; and Allah sufficed the believers against fighting.

http://www.quranexplorer.com/quran/

Allah wirft Todesangst in die Herzen der feindlichen Dhimmis, den Folgevers (33:26) übersetzt Yusuf Ali so:

And those of the people of the Book who aided them― Allah did take them down from their strongholds and cast terror into their hearts, (so that) some ye slew, and some ye made prisoners.

[6] Tahafut al-Falasifa (Incoherence of the Philosophers), Abu Hamid al-Ghazali (1058-1111 CE), Translated into English from Urdu Translation by Sabih Ahmad Kamali

http://www.ghazali.org/books/tf/index.htm

[7] Gehorsam: iṭāʿa

http://www.youtube.com/watch?v=O6PXXligohs

http://www.youtube.com/watch?v=Og3ZqjyyFNQ

http://www.youtube.com/watch?v=KfoI96RZ10o

[8] Reue: tauba; bei: Islam-Pedia

http://www.islam-pedia.de/index.php5?title=Reue

Tauba by Shaykh-ul-Islam Dr Muhammad Tahir-ul-Qadri

http://www.youtube.com/watch?v=waM1yDNHBUg&feature=player_embedded#!

Mit At-Tauba wird im Islam die Abkehr von den Sünden bezeichnet. Die Abkehr von den kleinen und großen Sünden stellt eine Pflicht dar, welche sofort zu erfüllen ist.

http://www.al-islam.de/020718.htm

[9] Hypersensibel und rachsüchtig: Nothing slips or escapes from His knowledge and observation, oder: Allahgott und die Sache mit dem gewichtigen Staubkörnchen. Muhammad Saed Abdul-Rahman: The Meaning and Explanation of the Glorious Qur’an (p 189)

Allah wrongs not even of the weight of a speck of dust

Was den prekären Vorteil hat, dass in der Black Box auch deine guten Taten verrechnet werden:

So, whosoever does good equal to the weight of a speck of dust shall see it.

http://books.google.de/books?id=ZmSQPIkTyN0C&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

Sunnafromm sinniert Mohammed Swairky darüber, dass „Gewicht“ und „Atom“ (poids et atome) im Koran immer nur im Doppelpack als «mithkal dara» auftreten:

« Quiconque fait un bien fût-ce du poids d’un atome, le verra, », «Et quiconque fait un mal fût-ce du poids d’un atome, le verra.», La secousse, Sourate 99, 7 et 8. Swairky: Il est important de noter que le mot atome dans le coran était toujours mentionné avec le mot poids «Mithkal», ce mot en arabe a un correspondant en chimie qui est: La mass atomique ou le poids atomique. Ceci n’explique pas l’atome comme entité, volume, ou forme.

Bevor er das Denken ganz einstellt, fallen dem Korankundler noch die Namen zweier Physiker des Zwanzigsten Jahrhunderts ein, Niels Bohr und Werner Heisenberg.

http://quran.al-shia.org/fr/article/25.htm

Mohammed Swairky, al-Ghazalis Fußspuren millimetergenau nachtappend, grübelt ergebenst schariagehorsam über das Kupfer und das Eisen, das Allah in seiner Bastelanleitung für gelingendes Leben als der Rede wert erachtet: Le fer (al-hadid), le cuivre (Alkitr, Ain al-kitr), um über die neuesten Forschungsergebnisse zu metallischem Schmelzverhalten in aller Gottesfurcht herumzuspinnen.

http://quran-m.com/firas/france/index.php?option=com_content&view=article&id=136:le-fer-et-le-cuivre-dans-le-coran&catid=36:dans-lunivers&Itemid=90

[10] Abu Hamid al-Ghazali zementierte das islamische Strafrecht bis auf den heutigen Tag und weiß, wie mit dem zu verfahren ist, der das Leben selbst und die zeitlose Welt heiligt: Der Pantheist hat drei Tage Zeit, seine Apostasie zu bereuen.

Schafiitische Jurisprudenz: We consider three days to be sufficient for this purpose, malikitischer Fiqh: If he repents after three days, he is to be released; but if he does not, he is to be killed on the third day, at sunset.

http://answering-islam.org/Silas/apostasy.htm

APOSTASY FROM ISLAM (RIDDA) (Apostasy from the Reliance of the Traveller, p 595) When a person who has reached puberty and is sane voluntarily apostatizes from Islam, he deserves to be killed. … There is no indemnity for killing an apostate (O: or any expiation, since it is killing someone who deserves to die). (Misri, Ahmad, “Reliance of the Traveler”, Amana, Beltsville, MD, 1994)

Encyclopaedia of Islam: In Fikh, there is unanimity that the male apostate must be put to death, but only if he is grown up (baligh) and compos mentis (‘akil) and has not acted under compulsion (mukhtar). (Encyclopadia of Islam, published by Brill, Leiden, Netherlands)

Ayatollah Ali Khamenei said that the sentence for apostasy is execution: “Islamic laws usually require that apostates be sentenced to death.

http://answering-islam.org/Silas/apostasy.htm

[11] Amir Al-Mumineen, Imam Ali ibn Abi Talib

http://www.shiachat.com/forum/index.php?/topic/234991821-amir-al-mumineen-imam-ali-ibn-abi-talib-as/

Imam Ali bin Abi Taleb (as) the Commander of the Faithful (Amir al-Muminin) was the first cousin of Holy Prophet Muhammad Mustafa (saw).

His father is Abu Talib the son of Abdul Muttalib

The father of Holy Prophet Muhammad (P) is Abdullah son of Abdul Muttalib.

Abu Talib and Abdullah were brothers from the father Abdul Muttalib (who was called Shaybah) ibn Hashim.

http://www.almujtaba.com/en/index.php/left-menu-articles/35-imam-ali-voice-of-human-justice/1554-genealogy-of-imam-ali-bin-abi-taleb-as

[12] Abu Talib: „Do not seek for the truth by means of men; find first the truth and then you will recognize those who follow it.“

Abu Hamid al-Ghazali (1058-1111 CE): Munkidh min al-Dalal (Deliverance from Error), c. 1100 CE

http://www.ghazali.org/books/md/gz101.htm

[13] Martin van Bruinessen: The Qadiriyya and the lineages of Qadiri shaykhs in Kurdistan

The two families of shaykhs that have dominated the Qadiriyya in southern and eastern Kurdistan for the past century and a half are the Barzinji, with their major centres in the the city of Sulaymaniyya and a number of villages in the districts around it, and the Talabani, with their central takiya in Kirkuk.

http://www.hum.uu.nl/medewerkers/m.vanbruinessen/publications/Bruinessen_Qadiriyya_in_Kurdistan.pdf

Stop FGM in Kurdistan

http://www.stopfgmkurdistan.org/

[14] Mullah Ismael Sosaae: Allah says if a woman disobeys her husband he has the right to beat her, but the lashes should be according to the Sharia. … The Imam Shafi’i (most Iraqi-Kurds belong to the Shafi’i law school) said circumcision is good! Aren’t you following his denomination? Didn’t the KRG president say that he is a Shafi’i? Your denomination says FGM is good, and that is why I am saying it is good. If you are honest in your denomination then don’t accept this discussion to be held in the parliament. Imam Shafi’i is one of those who say that FGM is an obligation, that girls and women should be circumcised (…)

http://stopfgmkurdistan.wordpress.com/2011/08/15/female-genital-mutilation-is-an-obligation-says-mullah-in-iraqi-kurdistan/

Jan Ilhan Kizilhan: Impact of psychological disorders after female genital mutilation among Kurdish girls in Northern Iraq

http://www.stopfgmkurdistan.org/html/english/articles/article051e.htm

[15] Nuh Ha Mim Keller: Without a guiding hand, the untrained reader will misunderstand many of the hadiths he reads, and these mistakes, if assimilated and left uncorrected, may pile up until he can never find his way out of them

http://www.islamfortoday.com/keller01.htm

Nuh (Keller): As shown by the rigorously authenticated hadiths mentioned in Sahih al-Bukhari and elsewhere about the spiritual merit of gatherings of dhikr, the hadra is an act of worship. How many a time in the 1980s I would wonder whether to go downtown on Saturday nights to the hadra, in view of trying to finish the Reliance as soon as possible. I once asked our sheikh in Damascus, “Don’t you think that working on knowledge at home might be better than going down to the hadra?” After all, I reasoned, working on the book might fulfill a communal obligation (fard kifaya), and what was the hadra to compare with that? He said: “No Sidi. You should stand with the Sufis when they stand.”

ttp://shadhilitariqa.com/site/index.php?option=com_content&task=view&id=49

Foto: Nuh Ha Mim Keller

http://www.thaqofah.com/v1/mediafiles/images/gambarartikel/tokoh/islam/sheikh_nuh_ha_meem2.jpg

Die Hadra ist die öffentliche begangene sufische Zeremonie (public dhikr) und möchte die irdische Verpflichtung zum Heiligen Islamischen Gesetz in keiner Weise mindern, weiß Schariafreund Keller. The Hadra and the Sacred Law.

I was one of those who asked our sheikh about the relation of the hadra to the shari‘a or “Sacred Law” which is the guiding light of our tariqa. As Muslims, our submission to the law is total, and there are no thoughts or opinions after legally answering the question “Does the hadra agree with orthodox Islam?” …

To summarize, the hadra of our tariqa, consisting of circles of invocation of Allah (dhikr) conjoined with the singing of permissible poetry and dancing, is compatible with the Sacred Law of orthodox Islam; and when the latter elements facilitate presence of heart with Allah (as they do with most people who possess hearts), they deserve a reward from Allah by those who intend them as such.

http://shadhilitariqa.com/site/index.php?option=com_content&task=view&id=52

Hadrapraxis in Syrien und im Labanon

http://www.youtube.com/watch?v=Oep64-E25xc

Tschetschenische Hadra der Qadiri-Sufis

http://www.youtube.com/watch?v=XB_jYkBtZyk

http://www.youtube.com/watch?v=6uGOhQ4fR_I&feature=related

Hanafitisch-indische Dhikr, This shadhuli zikr hadra is conducted by Hazrat Sheik Abdullah Hidayathulla

http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=oika-lreIUU

Sudan: Religiöses Ritual der Sammaniya Tariqa

http://www.youtube.com/watch?v=ON5boRk9fBs&feature=related

Nigeria, ebenfalls der Sammaniya-Orden

http://www.youtube.com/watch?v=OjGsAjf39yg&feature=related

Dhikr in der nigerianische Provinz Kano

http://www.youtube.com/watch?v=zkbekwqvLC0&feature=related

[16] Kein Problem besteht offensichtlich zwischen immer mehr Dhikr und immer reinerem Schariagesetz! Nigeria 2000: Hundreds of thousands of Nigerian Muslims have been celebrating the adoption of Islamic law or Sharia in the country’s most populous northern state, Kano. … Kano is the fourth and largest Nigerian state to adopt Sharia – which includes punishments such as amputation and flogging – and other states are likely to follow.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/798630.stm

derStandard 04.08.2010. Kano – Islamische Sittenwächterinnen haben im Norden Nigerias 80.000 Bierflaschen zerstört, um das Alkoholverbot durchzusetzen. Die islamischen Polizistinnen, rund ein Dutzend verschleierte Frauen von der sogenannten Scharia-Polizei Hisbah, zerschlugen in der Stadt Kano mit Stöcken die Flaschen, begleitet von Rufen „Gott ist groß“. An der Veranstaltung zur Stärkung der im Norden verbreiteten Scharia-Gesetzgebung nahmen auch Behördenvertreter teil. … Das Bier war am Wochenende beschlagnahmt worden, als die Flaschen aus dem christlich geprägten Süden des Landes nach Kano geliefert wurden, wie die Hisbah-Chefin Saidu Dukawa sagte. Obwohl Alkoholgenuss in Kano verboten ist, werden Lokale in dem von Christen dominierte Viertel Sabongari mit Bier beliefert.

http://derstandard.at/1277339557768/Scharia-Polizei-geht-gegen-80000-Bierflaschen-vor

[17] Sudans Schariapolizei: Fünfzig Peitschenhiebe für die Frau, die eine kurze Hose zu tragen wagte. A Woman Receives 50 Lashes For Wearing Pants in Public

http://www.worldpulse.com/files/upload/1361/flogging_a_young_woman.jpg

Die schwarzhäutige Frau bittet darum, mit dem Schlagen aufzuhören, die religiösen Sittenwächter lachen nur und befehlen ihr, mit dem Weinen aufzuhören, damit sie zum raschen Ende gelangen, denn schließlich hätten sie es heute eilig. Am 08.12.2010 berichtet Journalistin Halima Mohamed Abdel Rahman:

Under the Al Bashir Islamic regime, flogging women has become a common phenomenon. The Sudanese government insists on flogging women for what it calls indecent outfits. Pants is considered a sensational dress and a lady in pants is normally subjected to apprehension and interrogation and can receive lashes that vary from 10 to 40 or 50.

http://www.worldpulse.com/node/31892

Stellung der Frau im Islam

http://mayrant.files.wordpress.com/2010/12/flogging.jpg

YouTube-Videofilm zur sudanesischen Auspeitschung

In 2009 Lubna Hussein, a Sudanese journalist, was sentenced to 40 lashes for appearing in public wearing trousers. Under a storm of international criticism, she was released with a fine

http://www.dailymail.co.uk/news/article-1338479/YouTube-video-Sudan-shows-woman-flogged-laughing-policemen.html

Experience an Evening of Sudanese Hadrah: Shaykh Babikir Ahmed

http://www.youtube.com/watch?v=8mzNYck0vg0

Sudanese Sufi Dance

http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=DJ0mUcUkhWo

Sufism Zikr Sudan

http://www.youtube.com/watch?v=DuSO6a1MaEE

Sufitanz in der Hauptstadt Khartum

http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=rtcHZKQ5mzA

Every Friday afternoon, supporters of the Sufi tribe meet at a graveyard in the Omdurman district of Khartoum, where they dance into the sunset

http://www.youtube.com/watch?v=zIXaio1K0RE&feature=related

[18] Farhad Daftary: The Assassin legends: myths of the Isma’ilis

Regent Janah al-Dawla wurde vom Assassinen al-Hakim al-Munajjim umgebracht: “in May 1103 during a Friday prayer in the great Mosque of Hims”

http://books.google.de/books?id=V2PisfCC7gkC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

[19] Die 20 größten Sünden im Islam

Shirk (Vielgötterei)

Yaas Hoffnungslosigkeit/Verzweiflung)

Qunut (Mutlosigkeit/Niedergeschlagenheit)

Al Amno Min Makr-illah (Geringschätzung der Strafen Allahs)

Mord

Aaq-e-Waledain (Ungehorsam gegenüber den Eltern)

Qat-e-Rahimi (Abbruch der Familienbeziehungen)

Usurpation des Reichtums der Waisenkinder

Wucher

Unzucht

Sodomie

Qazaf (Bezichtigung des Ehebruchs oder der Homosexualität)

Alkohol

Wetten

Musik

Singen

Lügen

Falscher Eid

Falsches Zeugnis ablegen

Die Zeugenaussage verbergen

http://www.al-shia.de/artikel/kleineundgrossesuenden.htm

[20] Rechtsgutachter: Ibn Taymiyya, ein muslimischer Gelehrter, auf den sich Gelehrte des saudisch-wahhabitischen Islam häufig beziehen

Rechtsgutachten: Rechtsgutachtensammlung: 28/524

„Es ist eine Selbstverständlichkeit im Islam und ein Konsens [unter den muslimischen Gelehrten], dass derjenige, der zu einer anderen Religion als dem Islam oder zu einem anderen Gesetz [arab. Schari'a] als dem Gesetz Muhammads verleitet wird, als ungläubig gilt. Dieser ähnelt einem Ungläubigen, der teilweise an den Koran glaubt, genau wie Allah [im Koran] sagte: ‚Wahrlich, diejenigen, die nicht an Allah und Seine Gesandten glauben und eine Trennung zwischen Allah und Seinen Gesandten machen und sagen: ‚Wir glauben an die einen und verwerfen die anderen’ und einen Zwischenweg einschlagen möchten, diese sind die Ungläubigen im wahren Sinne, und bereitet haben wir den Ungläubigen eine schmähliche Strafe.’ (Sure 4,150-151).’

Rechtsgutachter: Ibn Kathir, der vielleicht prominenteste Koranausleger des sunnitischen Islam

Rechtsgutachten aus ‘al-bidaya wa n-nihaya. 13,119

„Derjenige, der einem anderen Gesetz … folgt und nicht dem, das auf Muhammad ibn Abdullah, das Siegel der Propheten, herabgesandt wurde, gilt als ungläubig … Es ist Konsens im Islam, dass jemand, der so etwas tut, als ungläubig gilt.

Allah hat [im Koran] gesagt: ‘Wünschen sie etwa die Richtlinien der Dschahiliya [der vorislamischen Unwissenheit]? Und wer ist ein besserer Richter als Allah für ein Volk, das fest im Glauben ist?’ (Sure 5,50) Und: ‘Doch nein, bei deinem Herrn; sie sind nicht eher Gläubige, bis sie dich zum Richter über alles machen, was zwischen ihnen strittig ist, und dann in ihren Herzen keine Bedenken gegen deine Entscheidung finden und sich voller Ergebung fügen.’ (Sure 4,65).“

http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M556728dc2ae.0.html

Shirk akbar (großer Shirk) ist:

1) Wer (ein Gesetz) erlässt, welches Allah nicht herabgesandt hat.

2) Allahs Recht zu richten und (das) Seines Gesandten abzulehnen.

3) Das Urteil des Taghut vor dem Urteil Allahs zu bevorzugen, sei es komplett oder in einigen Dingen.

4) Wer das Urteil Allahs und das Urteil des Taghut als gleichwertig ansieht.

5) Zu glauben, dass es erlaubt ist, nach etwas zu richten, das von Allahs Gesetzen und denen Seines Gesandten abweicht, oder wer glaubt, dass das Richten nach dem, was Allah herabgesandt hat nicht obligatorisch ist, oder [dass es] freiwillig [ist].

6) Die Weigerung nach Allahs Gesetzen zu richten.

http://www.ahlu-sunnah.com/threads/30893-Der-Kufr-desjenigen-der-nach-etwas-anderem-richtet-als-das-was-Allah-…

shirk akbar (major shirk):

(1) Ruling by other than that which Allaah has revealed.

(2) Denying the right of Allaah and His Messenger to rule.

(3) Preferring the rule of falsehood to the rule of Allaah, whether this is complete or only in a few matters.

(4) Regarding the rule of Allaah and the rule of falsehood as equal.

(5) Thinking that it is permissible to rule by something that contradicts what Allaah has revealed, or believing that ruling by what Allaah has revealed is not obligatory or is optional.

(6) Refusing to rule by what Allaah has revealed.

http://islam-qa.com/en/ref/974

268. Unter dem Hidschab ein stolzer Mensch?

15. November 2011

فخر

faḫr

Stolz

Stolze Muslima

Ein freiheitlicher Spottvers über eine autoritäre Persönlichkeit lautet: Ich bin nichts, ich kann nichts, gebt mir eine Uniform! Man mag ergänzen: Oder eine Burka. Stolze Muslima, die im November 2011 auf dem Blog Eifelginster die aus dem März desselben Jahres stammende Abhandlung Prinzip Burka (Gabi Schmidt, auch auf: Eifelginster: 222. Niqab, Dschilbab, Khimar) kommentierte, bekommt Antwort von Blogbetreiber Cees van der Duin sowie von der Autorin Gabi Schmidt.

seit dem 11 september leiden viele menschen an der krankheit der islamophobie. wenn man einen muslimischen mann sieht mit bart, heisst es, er ist ein terrorist oder er ist ein hassprediger, und wenn man eine frau mit burka, nigab, kopftuch oder khimar sieht, sagt man die frau im islam wird unterdrückt. ich bin 16 und habe mit 15 angefangen, kopftuch zu tragen und ich habe es freiwillig gemacht. es gibt frauen, die unterdückt werden, aber wo gibt es denn keine menschen, die nicht unterdrückt werden wegen ihrer rassen, ihrer religion? wie war es den früher, wo hitler der füher von deutschland war, da wurden die juden gefoltert, getötet von ihren familien gerennt u.s.w und es gibt noch viel mehr menschen, die unterdrückt werden. nur weil die minderheit vom islam die menschen unterdrückt oder was noch es gibt, heisst es ja nicht, dass der ganze islam durch und durch schlecht ist; man kann ja auch sagen: wenn einer in der familie kriminell ist, heisst es ja nicht, die ganze familie ist kriminell, oder nicht? sie verstehen: man muss nicht immer die muslime beschuldigen.

stolze muslima am 12.11.2011

Sehr geehrte stolze Muslima,

schön, dass Sie hier schreiben, vielen Dank für Ihren Beitrag. Ja, an den 11. September 2011 kann ich mich gut erinnern. Sehen Sie diese Straße, ganz normal für eine deutsche Großstadt, die Marienstraße in Hamburg-Eißendorf. In Haus Nummer 54, vorne links im Bild, wohnte ab 1998 der am 11.09.2001 auf freien Entschluss gestorbene Mohamed Atta. Achtzehn andere Glaubensbrüder starben am selben Tag ebenfalls freiwillig, aber die anderen 2.970 Menschen, zweitausendneunhundertsiebzig, wollten an diesem Tag gar nicht sterben.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c9/Marienstra%C3%9Fe_54.JPG

Hier sieht man das weltbekannte fünfeckige US-amerikanischen Verteidigungsministerium drei Tage nach dem radikalislamischen Angriff. Obwohl nur relativ kleinräumlich beschädigt, starben doch 184 (hundertvierundachtzig) Personen in diesem Hauptgebäude des sogenannten Pentagon nach dem Einschlag von American Airlines Flug Nr. 77.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/94/US_Navy_010914-F-8006R-001_aerial_view_of_Pentagon_destruction.jpg

Mit 23 Jahren war Marwan Alshehhi der jüngste der vier Piloten der Attentate.

http://de.wikipedia.org/wiki/Marwan_Alshehhi

Sie sagen völlig richtig, dass es überall auf der Welt Nichtmuslime gibt, die beim Anblick von Burkafrauen oder orthodox-islamischen Bärtigen an Dschihad-Kämpfer denken. Ist das aber „Islamophobie“ oder nicht vielmehr einfach nur genaues Erinnern an Ayatollah Chomeini (1979), afghanische Taliban (1996 bis 2001), Somalias Shabaab-Paramilitärs (Scheich Hassan Dahir Aweis), Irans Bassidschi-Milizionäre (2009) und die demokratische Sorge vor einem weltweiten und auch europäischen Anwachsen der islamisch-religiösen Radikalisierung?

Ob die beiden zur Zeit einen Bart tragen, weiß ich nicht genau, aber sind Ibrahim Abou-Nagie oder Abu Ameenah Bilal Philips für Sie denn etwa keine Hassprediger? Gehen Sie, sehr geehrte stolze Muslima, was ich ihnen empfehle, zur Theologie der Herren Abou-Nagie und Philips vernehmlich auf Distanz?

Abou-Nagie

http://is1.myvideo.de/de/movie18/8a/thumbs/6572250_1.jpg

Bilal Philips (links; rechts: Abu Hamza d. i. Pierre Vogel)

http://www.welt.de/multimedia/archive/01361/jw_Frankfurt2_DW_B_1361260p.jpg

Ja, ich bin gegen Kopftuch oder Schleier. Der Hidschab erklärt jede Kopftuchverweigerin zur Schlampe und jeden Mann zum geborenen Sittenstrolch. Die islamische Kleidung verpflichtet den Träger zur Hisba, zum tatkräftigen Aufbau der Islamischen Ordnung (Nizam Islami) in Familie, Nachbarschaft und Straßenzug. Das Kopftuch stellt die Trägerin unter das Männer privilegierende und Frauen herabsetzende Islamische Recht (Koran: halbes Erbe für die Schwester gegenüber ihrem Bruder usw.). Schariakonforme Kleidung beschimpft – das geht auch ohne Worte – jeden Schariagegner als Brennstoff für das Höllenfeuer und jeden muslimischen Pflichtvergessenen als irdisch verachtenswert.

Menschen haben ein Gesicht, selbst wenn sie laut Scharia von Natur aus wankelmütiger, unreligiöser und nackter sind als Männer und zum Ausgleich einen Schleier (Hidschab) oder zusätzlichen Gesichtsschleier (Niqab) tragen „wollen“ (müssen). Dieser Mensch zum Beispiel hatte ein Gesicht, er hieß Mohammed Atta und lernte Flugzeugfliegen zur Ehre Allahs.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/13/Mohamed_Atta.jpg

Heute nennen Sie sich stolze Muslima. Muslima heißt Allahs furchtsame und schamhafte Dienerin. Und muslimisch sein heißt religiös sein. Gegen Religion ist gar nichts einzuwenden, und ein bisschen stolz sollte jedermann sein. Gerne dürfen Sie daher genau so stolz sein wie ich oder wie jeder andere Mensch, aber eben nicht auf Kosten anderer stolzer sein, und gerne dürfen Sie muslimisch empfinden, solange Sie das barbarische Schariagesetz nicht höher stellen als die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948.

Sehr geehrte stolze Muslima, bitte lesen Sie diese zwei Texte, damit Sie wissen, wo die Frau im nichtsäkularen (originalen) Islam im Verhältnis zu ihrem Vater, Bruder, Ehemann oder Sohn steht, nämlich irgendwo zwischen Pflanze und Hund:

Abu al-Faradsch Ibn al-Dschauzi: Das Buch der Weisungen für Frauen

http://eifelginster.wordpress.com/2009/07/30/135/

Ayatollah Morteza Motahhari: Stellung der Frau im Islam

http://eifelginster.wordpress.com/2011/04/23/230/

Zwischen „die Muslime“ und „die Nichtmuslime“ dürfen wir gar nicht unterscheiden, schließlich sind wir alle Staats-Einwohner und Stadtbürger und Nachbarn und in jedem Fall sind wir alle Menschen. Muslime sind keine Sorte Mensch, ein juristisch folgenreiches Aufspalten der zum Beispiel deutschen Bevölkerung in ethnoreligiöse Gruppen ist in der freiheitlichen Gesellschaft zu verhindern. Deshalb darf die Scharia auch für die so genannten Muslime und auch im Personenstandsrecht, Eherecht oder Familienrecht keine Anwendung finden. Deshalb gibt es ein Gesetz für alle, oder, wie es Maryam Namazie auf Englisch sagt: ONE LAW FOR ALL.

http://www.onelawforall.org.uk/new-report-sharia-law-in-britain-a-threat-to-one-law-for-all-and-equal-rights/

Sie tragen also, vielleicht aus islamverliebtem Geschichtsbewusstsein oder hochgestimmter Muslimsolidarität oder um Pluspunkte (hasanat) fürs Paradies anzuhäufen oder aus Angst vor dem Höllenfeuer, ein Kopftuch. Reicht es da denn nicht, einmal wöchentlich freitags für einen Tag ein schmuckes knappes silbergraues und dann einmal jährlich in der letzten Ramadanwoche ein klitzekleines weißes Kopftuch zu tragen – und sich ansonsten den Wind durch die Haare wehen zu lassen? Haare schimmern auch ganz hübsch in der Sonne, Frauenhaare ebenso wie Männerhaare. Oder sind für Sie Frauenhaare anders nackt als Männerhaare, nackter und sozusagen unverschämter? Kopftuch reicht im Übrigen zur Abwehr der bösen Dschinnen gar nicht aus, Sie müssen aus Sicht der Scharialobbyisten bis auf Hände und Gesicht den ganzen Leib einwickeln, damit jeder sieht: Frau unterwegs, wandelndes Sicherheisrisiko. Tun Sie das bitte nicht.

Verkriechen Sie sich nicht unter das „Schamtuch“ (Feridun Zaimoglu) wie die Schnecke in ihr Haus oder die Muschel in ihre Schale, während den nackthaarigen und langbärtigen Männern (Scharia: Frauenhaar ist Schamhaar, Männerhaar Ehrenhaar) drei Nebenfrauen und eine unbegrenzte Anzahl von Konkubinen zustehen. Die Kopftuchträgerin fällt ferner den muslimischen Säkularen in den Rücken, und wer noch mehr nach der Scharia ruft, ist ein echter Frauenversklaver, wie uns die Lektüre von Abu al-Faradsch Ibn al-Dschauzi (Das Buch der Weisungen für Frauen) und Ayatollah Morteza Motahhari (Stellung der Frau im Islam) gezeigt hat. Ob in Islamabad oder Teheran, Kairo oder Istanbul: Heute Kopftuch, morgen Kalifat.

Vielen Dank für Ihr Interesse am Thema Religion, bleiben Sie stolz und religiös. Bleiben wir stolz und religiös alle miteinander oder auch stolz und atheistisch, jedenfalls stolze freiheitliche Demokraten, und sorgen wir dafür, dass die allgemeinen Menschenrechte durch das angeblich vom Himmel herab gekommene Gottesgesetz weder aufgefressen noch angeknabbert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Cees van der Duin am 13.11.2011

Lesetipp, am besten vielleicht in dieser Reihenfolge: Necla Kelek:

Die fremde Braut. Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland (2005)

Die verlorenen Söhne. Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes (2006)

Bittersüße Heimat. Bericht aus dem Inneren der Türkei (2008)

Himmelsreise. Mein Streit mit den Wächtern des Islam (2010)

http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=978-3-462-03469-1#buecher

Guten Morgen stolze Muslima,

danke für Ihren Kommentar.

Sie nennen sich stolze Muslima, aber leider geht aus ihrem Beitrag nicht hervor, worauf sie denn stolz sind. Dürfen wir annehmen, dass sie stolz darauf sind, eine reine, züchtig bedeckte Muslima zu sein?

Vielleicht können meine Kollegin Ümmühan Karagözlü und ich, Gabi Schmidt, Autorin des von Ihnen kommentierten Textes, sie ermuntern, den Post zur Burka und vor allem den dort empfohlenen Artikel des Islamwissenschaftlers und Politologen Ralph Ghadban[1] noch einmal aufmerksam zu lesen. Der gebürtige Libanese klärt darin über das Frauenbild in Koran und Sunna auf und geht auf die religiöse und gesellschaftspolitische Bedeutung des Schleiers ein[2].

Vorab ein paar Zitate aus dem gelinkten Textbeitrag, der bei der Bundeszentrale für politische Bildung abgedruckt ist. Sie belegen, dass jedes Schamtuch, in welcher Variante man es auch trägt, dazu dient, den weiblichen Körper zu sexualisieren, zu biologisieren und zu verteufeln.

Ghadban schreibt:

Bei der Frau ist ihr ganzer Körper eine ‘aurah [Anm. für Nichtmuslime: Schamzone] und die Gelehrten streiten darüber, ob Gesicht und Hände auch verdeckt sein müssen oder nicht.

Wie man sieht, entspricht die ‘aurah beim Mann ungefähr der Gegend, wo die Geschlechtsteile liegen. Die Frau dagegen wird als ganze auf ihre Sexualität reduziert. Im hadîth heißt es, die Frau i s t eine ‘aurah. Nirgends steht, dass der Mann eine i s t – der Mann h a t eine ‘aurah.

Ghadban weist auf al-Ahwazî[3] hin: „[...] die Frau selbst ist eine ‘aurah, weil man sich für sie schämt, wenn sie sich zeigt: genau wie man sich schämt, wenn die ‘aurah zum Schein kommt. Und die ‘aurah ist das Geschlechtsteil und alles, wofür man sich schämt, wenn es sichtbar wird.“ Al-Manawî[4] schreibt in seiner Erläuterung desselben: Die Frau ist eine ‘aurah „bedeutet, dass ihre Erscheinung und Entblößung vor den Männern verwerflich ist. Und die ‘aurah ist das Geschlechtsteil des Menschen und alles, wofür man sich schämt.“

Ghadban weiter:

Aus diesem Grund wurde die Frau verteufelt, weil ihre Erscheinung allein die Männer verführt. Die Verbindung zwischen der Verteufelung und der Verführung bringt folgender hadîth zum Ausdruck: „Der Prophet sah eine Frau, da ging er zu seiner Ehefrau Zeinab und schlief mit ihr. Er sagte: Wenn eine Frau euch entgegenkommt, dann kommt sie mit dem Antlitz eines Teufels. Wenn einer von euch eine Frau sieht und sie gefällt ihm, er soll zu seiner Frau gehen, weil sie auch hat, was diese Frau hat.“

Da eine Gemeinschaft sich immer die Werte und Normen gibt, die ihren Bestand sichern und ihrer Weiterentwicklung dienen, müssen zügellose Sexualität und Ehebruch seitens der Männer damals ein häufiges, familienzersetzendes, den Zusammenhalt der Gesellschaft gefährdendes Problem gewesen sein.

Meine Kollegin Ümmühan Karagözlü meint dazu: „Diese Textstelle ist für mich als säkulare Muslima einer der vielen Beweise, dass man als aufgeklärter Mensch in der kulturellen Moderne Koran und Sunna nicht wörtlich nehmen kann und darf. Keine Ehefrau, die sich ihrer Menschenwürde bewusst ist, kann damit einverstanden sein, von ihrem Ehemann zur Triebabfuhr und Befriedigung seiner sexuellen Gelüste missbraucht und zur Zeugung Allah ergebener Söhne als Zoontjesfabriek (Ayaan Hirsi Ali) benutzt zu werden.

Mit dem Menschenbild der frühmittelalterlichen Primärquellen muss die traditionelle Muslima ihre sexuelle Lust als haram (verboten) ignorieren und verdrängen. Niemals kann sie sich sicher sein, dass ihr entgegengebrachte Zärtlichkeiten in Wirklichkeit nicht einer Konkurrentin gelten. Ihr Göttergatte und Stellvertreter Allahs hingegen wird schon dafür sorgen, dass seine Angetraute nicht einmal die Gelegenheit hat, in Gedanken fremdzugehen. An der Allah-Gott wohlgefälligen Bedeckung des Frauenkörpers haben beide Geschlechter somit ein starkes Interesse. Dem männlichen Clan ist es ein zentrales Anliegen, die vom Teufel mit der Kunst der Verführung ausgestatteten weiblichen Familienmitglieder mindestens mit einem Kopftuch zu verhüllen, schließlich gilt es, seine Ehre zu verteidigen. Jeder Moslem, der sich diesem starken sozialen Druck entzieht, gilt als Waschlappen, Weichei und lächerliche Figur.

Auch die weiblichen Verwandten stehen unter diesem Zwang, zumal sie die eigentlichen Leidtragenden bei jeder familieninternen Ehrverletzungen sind. Die ohnehin stark eingeschränkte persönliche Freiheit würde durch Verschärfung der Überwachung und Kontrolle durch Väter, Onkel, Brüder, Ehemänner und Community weiter auf ein erdrückendes Minimum reduziert. Mit dem Hidschab versuchen viele noch nicht verheiratete Teenager sich von den Eltern ein wenig Vertrauen zu erkaufen. Sie täuschen sich nicht, dass islamisch korrekt gekleideten Töchtern eher zugestanden wird, die religiösen Regeln gehorsam zu befolgen.

Auffällig ist, dass gerade Musliminnen, der jede Körperkontur auflösenden, zunehmend strengeren, inzwischen sogar in der Farbigkeit wenig individuellen Verschleierung kaum Widerstand entgegensetzen. Sie, stolze Muslima, sind ein Beispiel. Einige Frauen, darunter auch Andersgläubige, verteidigen in den Medien sogar den Ganzkörperschleier und demonstrieren für das „Freiheitsrecht“ auf Vollverschleierung. Die mangelhafte Gegenwehr ist mit einem Männerbild, das den Mann pauschal als triebgesteuerten, willensschwachen Unhold darstellt, völlig nachvollziehbar. Mit einem immer längeren Schamtuch glauben sich Musliminnen vor belästigender Anmache, Zudringlichkeiten und sexuellen Übergriffen zu schützen. Sie hoffen außerdem, dass die schmucklose, möglichst totale, eintönig schwarze oder schlammfarbene Verhüllung Konkurrentinnen und potentielle Nebenbuhlerinnen möglichst unattraktiv erscheinen lässt. Deren reizvolle Schönheit soll nicht länger Männerblicke anziehen und den eigenen Partner daran hindern, Gefallen an fremdem Frauen zu finden.Wer unter solchen Voraussetzungen behauptet, seinen Hidschab freiwillig zu tragen, beschwindelt seine Umgebung und ist unaufrichtig gegen sich selbst“. Soweit meine Kollegin Karagözlü.

Ghadban fährt fort:

Die Frau ist ein sexuelles Objekt. Sie ist verführerisch und teuflisch. Sie stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Männer dar. Außerdem ist sie schlecht. Ali soll gesagt haben: „Die Frau als Ganzes ist böse. Und das Böseste an ihr ist, dass man auf sie nicht verzichten kann.“ Ein hadîth bei Buchârî besagt, dass die Mehrheit der Menschen in der Hölle aus Frauen besteht. Aus diesen Gründen muss sie eingesperrt werden, das ist auch gut für sie. In einem hadîth steht: „Die Frau ist eine ‘aurah, wenn sie ausgeht, dann kommt ihr der Teufel entgegen. Sie ist am nähsten zu Gott, wenn sie in ihrem Haus tief steckt.“

Ghadban:

Die Sexualisierung der Frau erreicht einen Höhepunkt mit dem Begriff al-fitna. Al-fitna bedeutet Unruhe stiften. Das geschieht, wenn die Frau etwas zeigt, was im Prinzip nicht ausdrücklich verboten ist, aber denselben Effekt wie das Verbotene hat, z.B. das Gesicht. Die Verschleierung des Gesichtes ist umstritten, alle Gelehrten sind sich aber darüber einig, dass das Gesicht, wenn es hübsch ist, verschleiert werden muss, um die fitna zu vermeiden.

Das wirft einen Blick auf das Männerbild: Der Mann ist offensichtlich ein triebhaftes Wesen, das im Angesicht der Frau nicht mehr zu kontrollieren ist. Und wenn sie noch dazu hübsch ist, dann fängt er an zu randalieren. Der Mann ist so schwach, dass er in der Frau nicht eine, sondern zehn ‘aurah sieht. Der Prophet soll gesagt haben: „Die Frau hat zehn ‘aurah. Wenn sie heiratet, schützt ihr Mann eine von ihnen und wenn sie stirbt, schützt das Grab alle zehn ‘aurah.“ „Dasselbe soll auch Ali gesagt haben.“

Soweit Ghadban.

Der bei Muslimen hoch verehrte islamische Gelehrte al-Ghazali stellte sich eine gottesfürchtige Ehefrau folgendermaßen vor: „Sie muss im Hof bleiben und sich um die Wäsche kümmern. Sie darf nicht allzu oft ausgehen (Elle ne doit pas sortir trop souvent), muss einfältig und gutmütig sein, darf keinen allzu geselligen Umgang mit den Nachbarn haben und sie nicht öfter besuchen, als es absolut unverzichtbar ist. Sie muss sich sehr um ihren Ehemann kümmern und ihn respektvoll behandeln. Ohne seine Einwilligung darf sie das Haus nicht verlassen (She should not go out of her house except by his permission)“.

Ein weiteres Zitat des iranischen Philosophen und Schariagelehrten: „Dabei hat sie [beim Ausgehen, beim Verlassen des Hauses] abgetragene Kleidung anzulegen (Elle devra revêtir de vieux vêtements) und sich nur auf unbelebten Straßen zu bewegen. Die öffentlichen Märkte muss sie meiden und sicherstellen, dass niemand sie an ihrer Stimme erkennt. Sie darf sich nicht an einen Freund ihres Ehemannes wenden, selbst wenn sie seine Hilfe gerade nötig hätte.“ (Beides aus: Die Wiederbelebung der religiösen Wissenschaften).

Das islamische Recht, die im Wesentlichen aus Koran, Sunna und Sira (Biographie des Propheten Mohammed) bestehende Scharia, ist die Grundlage des religiös begründeten Wertesystems und der heiligen Weltordnung des Islam. Der Hidschab ist ihm bei der Umsetzung der Scharia ein in vielerlei Hinsicht nützliches Werkzeug. Die islamische Bedeckung spaltet die Gesellschaft in gegensätzliche, mehrstufig herabgewürdigte Gruppen. Musliminnen / Muslime, Frauen / Männer, MuslimInnen / NichtmuslimInnen, verschleierte Muslimas / Frauen mit offenen Haaren, Muslime / Dhimmis (nichtmuslimische Monotheisten), Muslime / Harbis (Polytheisten), vom Glauben Abgefallene / Heuchler[5]. Ein fairer, respektvoller Umgang der verschiedenen Gemeinschaften untereinander ist den Gruppenmitgliedern nach Islamischem Recht nicht erlaubt (Hisba[6], al-wala-wa-l-barāa[7]).

Ghadban meint dazu:

Trotz der Gefahr, die von den Frauen ausging, mussten sie sich nicht alle gleich verhüllen. Die ‘aurah der Sklavin war wie beim Mann vom Nabel bis zum Knie. Die Gelehrten begründeten es damit, dass sie sich anbieten muss, um gekauft zu werden. In der Tat stand sie dem Mann sexuell zur Verfügung, und er durfte ihr sogar seine Geschlechtsteile zeigen wie seiner Frau.

Die Frau durfte sich natürlich nicht zeigen vor ihren männlichen Sklaven. Die freien Christinnen und Jüdinnen hingegen durften genau wie die Sklavinnen ihren Kopf und ihr Gesicht nicht verhüllen. Der Muslim darf ihren Anblick genießen. Das gehört zum Bereich der sexuellen Herrschaft. Die Muslimin ist beschützt, daher der Begriff muhassanât: Husn heißt Festung. Die anderen Frauen sind mehr oder weniger Freiwild. (…)

Es geht nur um entfesselte Sexualität, die nur mit äußerem Zwang in Schranken zu halten ist. Hieß es im Koran noch „Schau mit Diskretion“, dann heißt es später „Du darfst nicht schauen“. Diskretion ist eine Kontrolle von innen, bei ihrem Fehlen und bei herrschender Sexualisierung muss die Kontrolle von außen kommen. Daher die krankhafte Geschlechtertrennung in der islamischen Gesellschaft. Wenn Mann und Frau in Kontakt kommen, dann ist das Sündigen unvermeidlich. In einem hadîth heißt es, wenn eine Frau und ein Mann sich treffen, dann ist der Teufel der Dritte.

Die Burka erklärt jede Frau, die verschleierte und die nicht verschleierte, zum freilaufenden moralischen und sexuellen Sicherheitsrisiko. Jeder noch so unbedarfte Blickkontakt, das Händeschütteln bei der Begrüßung eines Freundes oder Smalltalk mit dem Nachbarn ist ihr verboten. Männer hingegen können nach dieser patriarchalisch islamischen Weltsicht niemals unanständig, liederlich oder sündhaft handeln, sondern sind im Zweifelsfall hilflos triebfixierte, willensschwache Opfer weiblicher Bezauberung und Verführungskunst. Nach dieser Logik ist der Mann unschuldig, die Frau hingegen muss für seine lüsternen Blicke bestraft werden. Ihr ganzer Körper ist mit Stoff zu bedecken, damit männliche Muslime nicht die Kontrolle über sich verlieren und vergewaltigend über sie und andere nicht korrekt verschleierte Mädchen und Frauen herfallen.

Auch heute gilt für orthodoxe Muslime wie Scheich Taj al-Din al-Hilali: Hält sich eine Frau nicht an die Kleidungsregeln, ist sie selber schuld, wenn sie sexuell missbraucht wird. Der höchste muslimische Geistliche Australiens, bezeichnete am 25.10.2006 unverschleierte Frauen als nacktes Fleisch: „Wenn ihr rohes Fleisch auspackt und offen auslegt, und die Katzen kommen und fressen es – wessen Fehler ist das?“, fragte der Prediger seine Zuhörer – und antwortete sich gleich selbst: „Das unbedeckte Fleisch ist das Problem.“ Solange Frauen in ihrem Zimmer bleiben und den Schleier tragen, argumentierte al-Hilali weiter, seien sie keinen Gefahren ausgesetzt. Wer sich aber schminke und verführerisch mit den Hüften schwinge, fordere den Appetit geradezu heraus.

Addressing 500 worshippers on the topic of adultery, Sheik al-Hilali added: „If you take out uncovered meat and place it outside on the street, or in the garden or in the park, or in the backyard without a cover, and the cats come and eat it..whose fault is it – the cats or the uncovered meat? „The uncovered meat is the problem.“ He went on: „If she was in her room, in her home, in her hijab (veil), no problem would have occurred[8], [9].“

Als demütige, gottesfürchtige Tochter Allahs für jeden von Weitem auszumachen, unterstehen die Trägerinnen des Hidschab dem Kontrollzwang der ‘religiösen’ Community (das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten). Das verpflichtet gerade verhüllte Musliminnen dazu, besonders strikt die kulturell vormodernen Anweisungen und Empfehlungen in Koran, Hadithen und Fatwas zu befolgen und ihrerseits zur strikten Beachtung und Umsetzung dieser Glaubensgrundsätze zu ermahnen. Fatalerweise spornt sie vor allem die männlichen Mitglieder der muslimisch geprägten Gemeinde dazu an, ihrer entmündigenden Kontrollfunktion über die ‘Zwiespalt säende, teuflisch-verführerische Wesensart des weiblichen Geschlechts’ nachzukommen. Jedes Überprüfen, ob aus dem Bone (Unterkopftuch) mittlerweile nicht doch eine frivole Haarsträhne hervorlugt, jedes Zurechtzupfen des Kopftuchs erinnert wie eine Eselsbrücke daran, den gottgefälligen, geraden Weg keinesfalls zu verlassen.

Ghadban ergänzt das den Primärquellen zu Grunde liegende Frauenbild um folgenden Aspekt:

Die Gelehrten begnügten sich nicht damit, aus der Frau ein bösartiges sexuelles Wesen zu machen, sie versuchten aus ihr ein minderwertiges Wesen zu machen. Die Frau wurde aus der Rippe Adams erschaffen – und die Rippe ist krumm. Wenn man die Rippe gerade biegen will, dann bricht sie. „Das heißt, dass die Frau per Beschaffenheit mangelhaft ist. Ad-Dâremî schreibt: „Er sagte, die Frau sei aus einer Rippe erschaffen worden. Wenn man sie gerade biegt, dann zerbricht sie. So nimm Rücksicht auf sie“. Buchârî schreibt: „Seien sie mit den Frauen fürsorglich, sie wurden aus einer Rippe erschaffen. Das Krummste an ihr ist ihr Oberteil, wenn du sie gerade biegen willst, bricht sie. Wenn du sie lässt, dann bleibt sie krumm. Seien sie mit den Frauen fürsorglich“.

Diese andere Beschaffenheit der Frau stellt einen Mangel in ihrer Natur dar, der von einem hadîth erläutert wird. Nach Buchârî soll der Prophet gesagt haben, den Frauen fehle es an Vernunft und an Religion. Die Frauen fragten nach dem Grund. Er antwortete: „Ist die Zeugenaussage der Frau nicht halb so viel Wert wie die des Mannes? Das kommt von ihrem Mangel an Vernunft. Muss sie nicht während der Menstruation aufhören zu fasten und zu beten? Das kommt von ihrem Mangel an Religion.“

Die letzte Aussage führt zur Biologisierung der Frau. Die Frau mag eine Seele haben wie der Mann, ihre Biologie bringt ihr aber Nachteile. Sie kann beispielsweise keine gesellschaftliche Verantwortung tragen. In einem hadîth heißt es: „Ein Volk kann keinen Erfolg erzielen, wenn es von einer Frau angeführt wird. Es ist so, weil die Frau mangelhaft und unfähig ist, sich eine richtige Meinung zu bilden. Und weil der Herrscher verpflichtet ist, in der Öffentlichkeit aufzutreten, um die Angelegenheiten seiner Untertanen zu verwalten. Die Frau ist aber eine ‘aurah und ist dafür nicht geeignet. Deshalb darf sie weder Imam noch Qadi werden.“

Diese auf die Biologie gestützte Auffassung der Frau hat in einer anderen Form in der modernen Zeit überlebt. Beim Polemisieren mit dem Westen in der Frage der Menschenrechte für Mann und Frau unterscheiden die Muslime zwischen Gleichheit und Ähnlichkeit. Im Islam sind Mann und Frau als Menschen vor Gott gleich und genießen dieselben Rechte. In der Gesellschaft sind sie aber nicht ähnlich. Ihre Unähnlichkeit beruht auf ihren biologischen Unterschieden, was zu Konsequenzen führt. Ayatollah Murtada al-Mutahirî z.B. schreibt: „Die Welt der Frau ist anders als die Welt des Mannes, die Beschaffenheit und die Natur der Frau sind anders als die Beschaffenheit und Natur des Mannes. Das führt natürlich dazu, dass viele Rechte, Pflichten und Strafen nicht einheitlich sind.“ Dann kritisiert er den Westen, der krampfhaft versucht, für beide Geschlechter dieselben Gesetze und Institutionen durchzusetzen, trotz der, wie er schreibt, „instinktiven und biologischen Unterschiede“ der beiden.

Das Schamtuch ist die Eintrittskarte in den Club der Alpha-Mädchen, zu deren zwingend notwendigem Verhaltensrepertoire die Verachtung und der heilige Ekel gegenüber allen nichtislamischen Lebensweisen gehört. Mit dem Kopftuch mobben für Allah, gottgefälliges Mobbing[10]. In Belgien durften Schülerinnen lange Zeit selber entscheiden, ob sie sich im Schulgebäude bedecken oder ihre Haarpracht offen tragen wollten. Durch die schleichende weltweit wachsende Fundamentalisierung, die in den letzten Jahren immer mehr an Fahrt aufnahm, begann ein religiöses Wettrüsten. Eines Tages erschienen die Mädchen sogar in der Burka zum Schulunterricht. Viele öffentlich geförderte Bildungseinrichtungen in Flandern haben sich daraufhin für ein Verschleierungsverbot entschieden. Das traditionsreiche königliche Atheneum war die letzte Schule, die das Verbot von Kopfbedeckungen auf Kappen und Mützen beschränkte. Karin Heremans, die Direktorin: „Es gab muslimische Schülerinnen, die kein Tuch tragen wollten. Aber der Druck wurde so groß, dass sie das Atheneum schließlich verließen … In diesem Jahr war die Frage nicht mehr ob, sondern wie man es trägt … Das Kopftuch zu tragen war plötzlich entscheidend dafür, eine gute Muslima zu sein[11].“

Eine jede Muslimin, die in der Umma (islamische Weltgemeinschaft) im Prinzip kein hohes Ansehen genießt, sondern eher als treuhänderisches Gut des Ehemannes gilt (Allah hat dem Ehemann wahrhaftig das Recht zuerkannt, von der heiligen Wertsache namens Eheweib Behaglichkeit, Erholung, Friedlichkeit und Nutzen zu beziehen[12], [13]), wird als vollverschleierte, gottesfürchtige Frömmlerin ein wenig aufgewertet. Sie ist Avantgardistin, Trendsetterin, kann sich als die Erhabene und moralisch Überlegene fühlen, die auf unverschleierte oder weniger streng verhüllte Glaubensschwestern und Ungläubige verächtlich herabsehen darf, die Konkurrentinnen korangetreu belehren, kränken und verachten kann und dafür obendrein auch noch mit Hasanat, himmlischen Pluspunkten belohnt wird.

Ghadban fasst den Inhalt seines Textes folgendermaßen zusammen:

Unter dem Vorwand der Religionsfreiheit wird versucht, eine Gesellschaftsordnung einzuführen, die höchst problematisch ist. Das Kopftuch ist ein zentrales Element dieser Ordnung und symbolisiert die Position der Frau. Es ist nicht, wie im Diskurs ständig wiederholt wird, allein ein Zeichen ihrer Unterdrückung, denn man kann die Frau ohne Kopftuch unterdrücken. Es ist vor allem ein Zeichen ihrer Entwürdigung, weil es die Frau auf ihre Sexualität reduziert. Sie ist eine ‘aurah, und da ihr ganzer Körper Schamzone ist und man nicht mit entblößten Geschlechtsteilen auf die Straße geht muss sie sich verhüllen. Deshalb sprechen die Muslime davon, dass die Frau durch das Kopftuch ihre Würde gewinnt. Sie sagen auch, dass das Kopftuch sie beschützt. Wer sich als sexuelles Objekt betrachtet, braucht natürlich einen Schutz, vor allem, wenn man die Männer als unkontrollierte triebhafte Wesen sieht.

In einer Gesellschaft, in der die Erwartungen an die Selbstkontrolle der Menschen so hoch sind, dass auch die Vergewaltigung in der Ehe bestraft wird, ist es berechtigt zu fragen, ob diese Gesellschaft solche Vorstellungen akzeptiert und verkraftet. Es heißt schließlich im Artikel Eins des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Ende der Zitate aus Das Kopftuch in Koran und Sunna.

Sehr geehrte stolze Muslima,

sicherlich ist es überzogen, jeden Kittel- und Bartträger unter den Generalverdacht zu stellen, Hassprediger und Terrorist zu sein, jede blauäugige Unschuldsvermutung ist jedoch genauso verfehlt. Ein großer Prozentsatz der Menschen wird verständlicherweise jedem Skinhead und Stiefelträger, jedem mit Bierdose und Baseballschläger ausgestattetem Punk und auch jeder Vollverschleierten mit begründeten Misstrauen begegnen. Sie wissen, dass ein Neonazi rechtsradikales Gedankengut vertritt, ein durch Alkohol enthemmter, eine Schlagwaffe mit sich führender Nonkonformist gewaltbereit sein könnte und ein Mann sich unter der Burka verstecken könnte, der eine Bank überfallen will.

Die offene Gesellschaft ist ein Modell von Karl Popper[14], die jedem Einzelnen ein Höchstmaß an Freiheit bieten soll. Im Gegensatz zu geschlossenen Gesellschaften, die einen für alle verbindlichen Heilsplan verfolgt, ist ein intellektueller Meinungsaustausch ausdrücklich gestattet, damit auch kulturelle Veränderungen möglich werden. Die von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Paris 1948) abgeleiteten Grund- und (Staats)Bürgerrechte, zu denen auch die Meinungs-, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit sowie die strikte religiöse Neutralität des Staates gehören, sind im Grundgesetz garantierte Abwehr- Schutz- und Freiheitsrechte gegen den Staat und Dritte. Jeder Bürger kann sich auf sie berufen und sie einklagen, jeder Bürger darf sie schützen und verteidigen. Jeder Bürger soll sich dafür einsetzen, dass alle Menschen sie genießen können. Sollte das gelingen, kann man wahrhaftig stolz sein.

Der Friedensnobelpreisträger Kofi Annan betonte anlässlich der Feier zum Tag der Menschenrechte am 10.12.1997:

Die Menschenrechte sind das Fundament der menschlichen Existenz und Koexistenz. Die Menschenrechte sind allgemeingültig, unteilbar und voneinander abhängig. Es sind die Menschenrechte, die uns menschlich machen. Sie sind die Leitlinien, nach denen wir der Menschenwürde eine erhabene Stellung einräumen. … Es ist die Allgemeingültigkeit, die den Menschenrechten ihre Kraft verleiht. Sie gibt ihnen die Stärke, jede Grenze zu überwinden, jede Mauer zu erklimmen, jeder Macht zu trotzen.“ Soweit der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen.

Halten wir es doch mit Carlo Schmid[15], der am 08.09.1948 für die wehrhafte Demokratie eintrat:

Soll diese Gleichheit und Freiheit völlig uneingeschränkt und absolut sein, soll sie auch denen eingeräumt werden, deren Streben ausschließlich darauf geht, nach der Ergreifung der Macht die Freiheit selbst auszurotten? Also: Soll man sich auch künftig so verhalten, wie man sich zur Zeit der Weimarer Republik z. B. den Nationalsozialisten gegenüber verhalten hat? Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft: Demokratie ist nur dort mehr als ein Produkt einer bloßen Zweckmäßigkeitsentscheidung, wo man den Mut hat, an sie als etwas für die Würde des Menschen Notwendiges zu glauben. Wenn man aber diesen Mut hat, dann muss man auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen.

Gabi Schmidt

Ümmühan Karagözlü

14.11.2011

[1] Ghadban stammt aus dem Libanon und lebt seit 1972 in Berlin. Dort studierte er Islamwissenschaften und promovierte in Politologie. Er war Mitbegründer der Libanonhilfe für die Unterstützung der Bürgerkriegsflüchtlinge im Libanon und Berlin(gegründet 1976). 1977 bis 1992engagierte er sich in der Sozialarbeit mit arabischen Berlinern, u.a. als Leiter der Beratungsstelle für Araber beim Diakonischen Werk in Berlin, u.a. als Leiter der Beratungsstelle für Araber beim Diakonischen Werk in Berlin. Ghadban ist seit 1992 in der Sozialforschung tätig (Quelle: Wikipedia).

[2] Ralph Ghadban: Das Frauenbild in Koran und Sunna

http://www.bpb.de/themen/IYRYVB,1,0,Das_Kopftuch_in_Koran_und_Sunna.html#art1

[3] Abu Yusuf Ya’qub bin Isaaq ad-Dawraqi al-Ahwazi genannt ibn as-Sikkit

http://www.eslam.de/begriffe/a/ali_ibn_mahziyar.htm

[4] Al-Manawi wird vom kuwaitischen Waqf-Ministerium zur Frauenfrage angeführt

http://www.douralquran.com/portal/english/info/details.php?data_id=17

[5] Abdur-Rahmaan ibn Zayd ibn Aslam said, „The levels of paradise go up and the levels of Hell go down“ [Ibn Rajab, at-Takhweef min an-Naar, p.5]. It was reported from some of the Salaf that the sinners amongst the monotheists who enter Hell would be in the first level, the Jews would be in the second level, the Christians in the third level, the Sabians in the fourth level, the Magians in the fifth level, the polytheist Arabs in the sixth level and the hypocrites in the seventh level (1) Some books give names to these levels: the first is called Jahanam, the second Ladhaa, the third al-Hutamah, the fourth as-Sa’eer, the fifth Saqar, the sixth al-Jaheem, and the seventh al-Hawiyah.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-412697/Outrage-Muslim-cleric-likens-women-uncovered-meat.html

[6] Hisba

http://de.wikipedia.org/wiki/Hisba

Das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten

http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Rechte_gebieten_und_das_Verwerfliche_verbieten

[7] al-walāʾ wal-barāʾa

http://de.wikipedia.org/wiki/Al-wal%C4%81%27_wa-l-bar%C4%81%27a

Scheich Muhammad al-Saeed al-Qahtani: Al-Wala wal-Baraa. According to the Aqeedah of the Salaf.

http://www.kalamullah.com/Books/alWalaawalBaraa1.pdf

[8] Sheik Taj Din al-Hilali, the nation’s most senior Muslim cleric, compared unveiled women with meat that is left uncovered in the street and is then eaten by cats.

In a Ramadan sermon in a Sydney mosque, Sheik al-Hilali suggested that a group of Muslim men recently jailed for many years for gang rapes are innocent.

http://www.islamreview.com/articles/WOMEN_ARE_RESPONSIBLE.shtml

[9] Frauen seien die Waffen des Satans, um die Männer zu kontrollieren, meint der australische Scheich al-Hilali, und eine Verschleierte wird ja vielleicht gar nicht vergewaltigt, jedenfalls, wenn sie das Haus gar nicht erst verlässt:

The sheik then said: „If she was in her room, in her home, in her hijab, no problem would have occurred.“ He said women were „weapons“ used by „Satan“ to control men.

http://www.theaustralian.com.au/news/nation/muslim-leader-blames-women-for-sex-attacks/story-e6frg6nf-1111112419114

Sheik Taj el-Din al-Hilali’s controversial speech. If the woman is in her boudoir, in her house and if she’s wearing the veil and if she shows modesty, disasters don’t happen.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/6089008.stm

[10] EMMA September/Oktober 2009: Mobbing gegen kopftuchfreie Mädchen

„Willst Du aussehen wie eine Deutsche?“ Oder: „Das Kopftuch ist unsere Ehre – hast Du keine?“ Und: „Deinen Eltern ist es wohl egal, wie über Dich geredet wird.“ Die darauf angesprochene Aylin kämpfte mit den Tränen und sagte schließlich: „Es wird immer schlimmer. Und seit ich neulich im Ramadan mein Schulbrot ausgepackt habe, ist es ganz aus. Die Kopftuch-Mädels mobben mich total.“ Das also war der Grund für die Schulmüdigkeit der 14-Jährigen.

http://www.emma.de/ressorts/artikel/islam-islamismus/mobbing-gegen-kopftuchfreie-maedchen/

[11] Stefanie Bolzen: In dessen Direktorenzimmer sitzt Karin Heremans. Die blonde Frau sieht müde aus, das Handy klingelt immer wieder, alle paar Minuten kommt eine Mitarbeiterin herein. Ihre Schule, das zweihundert Jahre alte Königliche Atheneum, kommt seit Wochen nicht mehr aus den Schlagzeilen: Proteste und Polizeieinsätze, verwüstete Unterrichtsräume. Und 250 Mädchen, die zum Schulanfang nicht mehr zum Unterricht erschienen. Weil die 46-Jährige mit diesem Tag das Tragen von Kopftüchern verboten hatte. Die Direktorin hat das nie gewollt. Aber sie konnte es irgendwann nicht mehr verhindern.

http://www.welt.de/die-welt/politik/article4967468/Letzte-Loesung-Kopftuchverbot.html

[12] Normally, the rule of Amaanat is that the Ameen (Trustee) is under compulsory obligation to maintain and guard the Amaanat. He is not permitted to derive any personal benefit or use from or with the Amaanat. However, Allah Ta’ala in His infinite mercy has bestowed to the husband the right to derive comfort, rest, peace and benefit from the Sacred Trust we call The Wife.

http://www.muftisays.com/forums/virtues/4472/an-amaanat-for-husbands-to-mediate.html?p=22126#22126

[13] Both husband and wife are the makhlooq (creation) of Allah Ta’ala. In His infinite wisdom, Allah Ta’ala has assigned different rights, duties and obligations to the variety of specimens of His makhlooq. Allah Ta’ala has assigned the wife to the care of the husband. She is His makhlooq whom He has placed in the custody of the husband. Allah Ta’ala has awarded custody of the wife to the husband by way of Amaanat (Sacred Trust), not by way of mielkiyyat (ownership). As such, the wife in the custody of her husband and under his jurisdiction is a Sacred Trust. She is the sole property of Allah Ta’ala—and of no one else.

http://blog.darulislam.info/aggregator?page=3

[14] Karl Popper

http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Popper

[15] Carlo Schmid

http://de.wikipedia.org/wiki/Carlo_Schmid


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