Archiv für September 2011

262. Islamische Charta (ZMD 2002)

27. September 2011

ميثاق

mīthāq

charter, covenant

Charta

Islamische Charta

Die am 03.02.2002 verabschiedete Islamische Charta: Grundsatzerklärung des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) zur Beziehung der Muslime zum Staat und zur Gesellschaft stammt aus der Feder von Nadeem Elyas, der zeitweilig als Generalsekretär der Union Muslimischer Studenten-Organisationen in Europa (UMSO) sowie als Sprecher des Islamischen Zentrums Aachen (IZA) tätig war und der vor allem, bis 2006, als Amtsvorgänger von Ayyub Axel Köhler bedeutsam ist, jenes Vorsitzenden des ZMD, dessen Nachfolge 2010 der dort bis heute tätige Aiman Mazyek antrat.

Ein wörtlich genommener Koran wird die universellen Menschenrechte beseitigen und durch ein totalitäres, „die Seele vielleicht rettendes“ (religiöses) System ersetzen. Weil die Islamische Charta den Koran nicht falsch verstanden hat, sondern als wortgetreu umzusetzenden Gesellschaftsentwurf verwendet und damit auf Rechtsspaltung, Separatismus und Gottesherrschaft zuarbeitet, verdient sie sarkastische Zwischenrufe. Jacques Auvergne schlüpft in die Rolle eines aufrichtigen muslimischen Schriftgläubigen, was die Brisanz der Charta verdeutlicht.

Wegen des authentisch islamischen und demokratieüberwindenden Inhalts alarmiert die neun Jahre alte „Charta“ des ZMD nach wie vor. Die ein geradezu parastaatliches Selbstverständnis an den Tag legende Urkunde findet sich bis heute auf dem ZMD-Internetauftritt. Leider ist im Jahr 2011 zu befürchten, dass die mit der faktenfernen Mahnung (Denk- und Spechvorgabe), der Islam sei eine, eine „im Kern friedliche Religion“, vgl. Hans-Gert Pöttering am 23.05.2008, [1] Horst Köhler am 12.05.2010,[2] eingelullte oder vielmehr zum Schweigen gebrachte Bevölkerungsmehrheit die kunstvollen Lügen des Nadeem Elyas ohne Unterstützung nicht sieht.

Daher führen wir jeden einzelnen Impuls der Charta erklärend weiter, verstärkt allerdings mit ätzender Schonungslosigkeit, als ob ein Aktivist der allahkratischen Bewegung endlich einmal Klartext reden würde. Der Präsident gönnt sich ein Vorwort:

Der Islam ist keine neue Erscheinung in Deutschland,

Allahgott und seine Scharia waren schon immer da.

vor allem ist er keine vorübergehende Erscheinung.

Ihr deutschen Harbis, Dhimmis oder Mitmuslime werdet uns Muslimbrüder nicht mehr los.

Mehr als 3,2 Millionen Muslime leben in Deutschland; …

Es gibt zwei Sorten Mensch, die Nichtmuslimdeutschen und die Islambürger.

Muslime sind nicht einfach als Staatsbürger misszuverstehen, sondern gleichen, ein wenig wie die in die europäische Fauna hinein immigrierten Waschbären oder Halsbandsittiche, einer Art zugewanderter Spezies. Und diese besonders empfindsame Menschensorte fühlt sich ohne Islamische Gesetze entfremdet (alienated) und an den Rand gedrängt (marginalisated).

Das einheitliche Recht für alle ist ein Auslaufmodell oder schon von gestern. Der vor drei Jahren (2008) vom Schweizer Professor Christian Giordano geforderte, die Scharia integrierende Rechtspluralismus („Die kulturelle Distanz ist zu groß. Und so sehr sich diese Migranten auch assimilieren, es bleibt immer eine Differenz bestehen. Auch zu unserem Rechtssystem.“) verlangt endlich nach Anerkennung der Scharia. Europa braucht die Rechtsspaltung. Der Präsident der Koordination Islamischer Organisationen Schweiz (KIOS), Farhad Afshar („Die staatliche Ordnung bricht also nicht zusammen, wenn unterschiedliche Rechtssysteme parallel bestehen“) stimmt dem Anthropologien zu.[3]

… viele von ihnen schon in der dritten und vierten Generation. Die meisten Muslime identifizieren sich mit der deutschen Gesellschaft und werden für immer in Deutschland bleiben.

Eine Minderheit von uns lebt mit religiöser Begründung offen gegenkulturell.

Wenn die Muslime nicht islamisch fühlen und leben dürfen, wenn ihr sie nicht nach der Scharia leben lasst, werden sie sich nicht mit der Republik „identifizieren“ können.

Nicht nur für die 500.000 Muslime, die einen deutschen Pass tragen, ist Deutschland Heimat geworden.

Der islamische Begriff vom Beheimatetsein, die islamisch geliebte Heimat meint das der Scharia unterworfene Territorium.

Solange wir in der Minderheit sind, gilt Allahs Gesetz in unseren Familien und Straßenzügen, später wird die Religion staatsgründend.

Alle Muslime fühlen sich nicht als Gäste in einem „Gastland“, sondern als Bürgerinnen und Bürger Deutschlands.

Nicht als AEMR-pflichtig „fühlen“ (ZMD) sie sich, die Muslime, alle, sondern als gottergebener Besitz der islamfreundlichen ungläubigen Obrigkeit.

Was der Deutschlandmuslim zu fühlen hat, definiert der Zentralrat. Wer anders fühlt, ist kein Muslim.

Wer uns Gottergebene die Religion nicht leben lässt, tut unserem nichtklerikalen Eigentümer oder vielmehr Verwalter (Sultan) namens Deutschland irgendwie weh. Sich in erster Linie als Staatsbürgerinnen zu fühlen, ist den zum Schariagehorsam Berufenen wiederum nicht abzuverlangen.

Als große Minderheit in diesem Land haben die Muslime die Pflicht, sich in diese Gesellschaft zu integrieren, sich zu öffnen und über ihre Glaubensbekenntnisse und -praxis mit der Gesellschaft in Dialog zu treten.

Wir haben das Recht, die Scharia ungehindert zu bewerben. Zur Verhandlung stehen die zeitlosen und kohärenten (ewigen und unteilbaren) grundrechtswidrigen Verhaltensvorgaben (ZMD: „Glaubenspraxis“) dabei nicht.

Über die Praxis von Islamischer Schiedsstelle und Scharia-Gericht werden wir euch auf dem Laufenden halten, wichtige Fatwas stellen unsere Muftis oder Gelehrten seit längerem Online.

Die Mehrheitsgesellschaft hat Anrecht darauf zu erfahren, wie die Muslime zu den Fundamenten dieses Rechtsstaates, zu seinem Grundgesetz, zu Demokratie, Pluralismus und Menschenrechten stehen.

Die Kluft zwischen Menschenrechten gemäß OIC und Menschenrechten gemäß AEMR lässt sich per Dialog bestens überbrücken. Unser bosnischer Theologe Cerić („Opening the way for the Muslim law“) hat ja bereits angeregt, dass ihr unser Religionsgesetz in euren Begriff von „Demokratie, Pluralismus und Menschenrechten“ (ZMD) integrieren dürft.

Damit wir den Kontakt zu unseren kulturellen und spirituellen Wurzeln nicht verlieren, ist uns Muslimen die bedingungslos eingehaltene AEMR nicht zuzumuten. Und ihr habt das Recht, eben dieses hiermit „zu erfahren“ (ZMD).

Obwohl die Muslime diese Themen des Öfteren behandelten, blieben sie der Mehrheitsgesellschaft eine umfassende, klar formulierte und verbindliche Antwort schuldig.

Was jetzt der Zentralrat übernimmt, der unveränderlich definiert, was muslimisch ist und was nicht. Ein anderer organisierter Islam als derjenige der Muslimbrüder bzw. des ZMD braucht in Deutschland keinen Raum zu haben, mit Millî Görüş und Deobandi regeln wir den Rest hinter den Kulissen vollendet klassisch-islamisch.

Die innermuslimische Machtergreifung.

Dieses Defizit wurde nicht zuletzt durch die Debatte nach dem 11. September deutlich.

Insofern war der religiös begründete Massenmord des Hamburgers M. Atta († 11. September 2001) ein willkommenes Ereignis, damit wir dem nichtislamischen Teil der koranisch halbierten Welt endlich beibringen können, was gute Debattenkultur ist.

Durch diese Islamische Charta, die der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) in seiner Vertreterversammlung am 3. Februar 2002 einstimmig verabschiedete, möchte er seine klare Position zu diesen Grundgedanken artikulieren und einen Beitrag zur Versachlichung der gesellschaftlich-politischen Debatte leisten.

Wer die Scharia als inhuman, insbesondere als frauenfeindlich bezeichnet, leistet keinen „Beitrag zur Versachlichung der gesellschaftlich-politischen Debatte“, sondern ist künftig dem Bereich der Verhetzung und Desinformation zuzuzählen. Jetzt müssen wir eure Politiker und Behördenvertreter nur noch dahingehend dressieren, bei jeder sichtbar werdenden Verfassungswidrigkeit des orthodoxen (separatistischen) Islam automatenhaft zu schnattern, dass zwischen Islam und Islamismus zu differenzieren ist.

Weil diese hohe Stufe der Weisheit des „differenzierten Islambilds“ unbedingt zu erlangen ist, gab Maria Springenberg-Eich anlässlich des vom Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen in Bielefeld veranstalteten volkspädagogischen „Informationstages“ zum Thema: „Islam? Islamismus? – Herausforderungen für Pädagogik und Gesellschaft“ (16.06.2009) den Befehl aus: „Die Begriffe Islam und Islamismus dürfen nicht gleichgesetzt werden. Diese Tatsache vor allem Jugendlichen deutlich zu machen, ist eine wichtige Aufgabe der politischen Bildung. … Die Religionsfreiheit ist ein wichtiger Wesenszug unseres Grundgesetzes. Mit 60 Jahren Grundgesetz feiern wir auch 60 Jahre Religionsfreiheit.“[4]

Dass Griechenland zwölfjährige oder elfjährige Mädchen mit Allahs Einverständnis religiös verheiraten lässt, die schwanger in der unmittelbaren Umgebung des Dienstsitzes der Frau Springenberg-Eich in Düsseldorf erscheinen, beklagt die Dame nun nicht etwa als „Islamismus“, was auch falsch wäre, sondern verschweigt es gleich ganz.[5]

Dr. Nadeem Elyas, Vorsitzender, Berlin, 20.02.2002

***

[Soweit die einleitenden Worte des sanften islamischen Revolutionärs. Der Führer geht weder zu Sayyid Qutb noch zu Yusuf al-Qaradawi auf Distanz.

Spannung knistert in der Luft, alles riecht nach Charta, Allahs Schatten fällt auf Germaniens Erde, kein viel geringeres Ereignis womöglich als das Herabkommen der Steintafeln in Moses Hände auf dem Berge Sinai.[6]

Dem Anlass der Ausrufung einer werdenden Gegenregierung entsprechend, darf es durchaus ein wenig feierlich werden.]

***

Islamische Charta

Die Staatsgründung bedarf einer Urkunde. Die einzig sittlich zu nennende Lebensweise, der Staat von Medina (622-855 n. Chr.), ist hiermit zu erneuern.

Grundsatzerklärung des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) zur Beziehung der Muslime zum Staat und zur Gesellschaft.

Für die Muslimdeutschen, die der Einfachheit halber künftig den Schnabel halten können, übernehmen wir vom muslimbrudernahen Zentralrat das Denken und Reden.

1. Der Islam ist die Religion des Friedens

„Islam“ bedeutet gleichzeitig Friede und Hingabe. Der Islam sieht sich als Religion, in welcher der Mensch seinen Frieden mit sich und der Welt durch freiwillige Hingabe an Gott findet. Im historischen Sinne ist der Islam neben Judentum und Christentum eine der drei im Nahen Osten entstandenen monotheistischen Weltreligionen und hat als Fortsetzung der göttlichen Offenbarungsreihe mit diesen viel gemein.

Eine Welt ohne Islam wäre Dschahiliyya (Ǧāhilīya), Finsternis und Barbarei.

Allah straft den Frevler spätestens im Jenseits brutal, denn:

2. Wir glauben an den barmherzigen Gott

Die Muslime glauben an Gott, den sie wie arabische Christen „Allah“ nennen. Er, der Gott Abrahams und aller Propheten, der Eine und Einzige, außerhalb von Zeit und Raum aus Sich Selbst existierende, über jede Definition erhabene, transzendente und immanente, gerechte und barmherzige Gott hat in Seiner Allmacht die Welt erschaffen und wird sie bis zum Jüngsten Tag, dem Tag des Gerichts, erhalten.

3. Der Koran ist die verbale Offenbarung Gottes

Meine Damen und Herren, das ist von nun an Wissenschaft, naja, religionsbezogene Wissenschaft.[7]

Die Muslime glauben, dass sich Gott über Propheten wiederholt geoffenbart hat, zuletzt im 7. Jahrhundert westlicher Zeitrechnung gegenüber Muhammad, dem „Siegel der Propheten“. Diese Offenbarung findet sich als unverfälschtes Wort Gottes im Koran (Qur´an), welcher von Muhammad erläutert wurde. Seine Aussagen und Verhaltensweisen sind in der so genannten Sunna überliefert. Beide zusammen bilden die Grundlage des islamischen Glaubens, des islamischen Rechts und der islamischen Lebensweise.

Glauben heißt gehorchen. Wir wollen die ganze Scharia.

4. Wir glauben an die Propheten des Einen Gottes

Die Muslime verehren sämtliche Muhammad vorausgegangenen Propheten, darunter Moses und Jesus. Sie glauben, dass der Koran die ursprüngliche Wahrheit, den reinen Monotheismus nicht nur Abrahams, sondern aller Gesandten Gottes wiederhergestellt und bestätigt hat.

5. Der Mensch muss am Jüngsten Tag Rechenschaft ablegen

Die Muslime glauben, dass der Mensch, soweit er freien Willen besitzt, für sein Verhalten allein verantwortlich ist und dafür am Jüngsten Tag Rechenschaft ablegen muss.

Die Frau ist von Natur aus unmündig, deshalb braucht sie einen männlichen Aufpasser, den Wali (Vormund). Der Vater kann die Tochter als so genannter nötigender Heiratsvormund (walī muǧbir) in die erste Ehe zwingen.

Die Kopftuchverweigerin wird im ewig im Feuer brennen, inschallah.

6. Der Muslim und die Muslima haben die gleiche Lebensaufgabe

Genau, die des differenzierten Dienens, sie dient ihm, und, ich bitte Sie, wie soll das sonst funktionieren, er empfängt ihren Dienst.

Mann und Frau sind im Islam nicht gleichberechtigt.

Der Muslim und die Muslima sehen es als ihre Lebensaufgabe, Gott zu erkennen, Ihm zu dienen und Seinen Geboten zu folgen. Dies dient auch der Erlangung von Gleichheit, Freiheit, Gerechtigkeit, Geschwisterlichkeit und Wohlstand.

Es ist gerecht, wenn die Schwester einen Teil erbt und ihr Bruder zwei Teile,[8] anders ist islamischer Wohlstand unstatthaft, unmoralisch.

7. Die fünf Säulen des Islam

Hauptpflichten der Muslime sind die fünf Säulen des Islam: das Glaubensbekenntnis, das täglich fünfmalige Gebet, das Fasten im Monat Ramadan, die Pflichtabgabe (zakat) und die Pilgerfahrt nach Mekka.

Nebenpflicht ist der Auftrag zur Hisba, zum Islamisieren des Straßenzuges und Wohnviertels.

8. Daher ist der Islam Glaube, Ethik, soziale Ordnung und Lebensweise zugleich

Gegenüber dem allenfalls vorläufig zu duldenden nichtislamische Staat haben sich die Schariapflichtigen, die Muslime, spirituell („Glaube“) und ekelgeschüttelt („Ethik“) abzuschotten. Einer nicht allahzentrischen, einer nichtislamischen Gemeinschaft anzugehören, gefährdet schließlich das Seelenheil und ist daher von jedem Koranfreund nach Möglichkeit durch die Zugehörigkeit zu einer muslimbrudernahen islamischen Vereinigung („soziale Ordnung“) zu ersetzen. Spürbar und vor allem öffentlich sichtbar hat sich der Gottesfürchtige in seinem alltäglichen Handeln („Lebensweise“), also eigentlich bereits in seiner Kleidung, von den Gottlosen zu unterscheiden.

Der Islam ist weder eine weltverneinende noch eine rein diesseits-bezogene Lehre, sondern ein Mittelweg zwischen beidem. Als auf Gott ausgerichtet ist der Muslim und die Muslima zwar theozentrisch; doch gesucht wird das Beste beider Welten. Daher ist der Islam Glaube, Ethik, soziale Ordnung und Lebensweise zugleich. Wo auch immer, sind Muslime dazu aufgerufen, im täglichen Leben aktiv dem Gemeinwohl zu dienen und mit Glaubensbrüdern und -schwestern in aller Welt solidarisch zu sein.

Gemeinwohl meint von Natur (fiṭra, natural condition) aus allerdings Islamisches Gemeinwohl (istiṣlāḥ, to deem proper). Der sozial kontrollierbare und zu kontrollierende Istislah bedeutet Heilssicherung durch die verwirklichte sexualpolitische, pädagogische und ökonomische islamische Norm, was den realisierten Din als das „doing Islam“ darstellt; die tätig zu beherzigende gottgeschaffene und ewige Pflichtenlehre, der einzige zum Paradies führende Pfad.

Differenzieren (Asozialität) und Gottesfurcht (Brutalität) sind der Islamischen Ordnung, dem Nizam (niẓām islāmī, Nizam-ı İslâm), dabei heilssichernd und sind dementsprechend zu heiligen, denn eine Solidargemeinschaft, die den Nichtmuslim nicht gefühlsbezogen und rechtlich herabstuft, würde Allahs Missfallen erregen. Ohne eine nicht zu knapp bemessene Aufkündigung der Solidarität zu den Schariaverweigerern ist islamisches Miteinander, Muslimsolidarität, als Glaubensmangel zu bewerten.

Die demokratiestiftende Idee der europäischen oder deutschen Solidargemeinschaft ist vom Islamvolk (Umma) in Andachten zu ironisieren und, letztlich, glaubenspraktisch zu überwinden. Der Nichtmuslim hat sein Menschsein schließlich verfehlt, nur ein „islamisches“ (schariatreues) Leben ist gelingendes Leben.

9. Dem Islam geht es nicht um Abschaffung von Reichtum

Natürlich nicht, sonst könnten die engsten Freunde der Muftis, Muslimbrüder und Scheiche ja nicht immer reicher werden. Der Dhimmi darf seine Dschizya schließlich nicht behalten, das wäre gegen die Religion (dīn, Islam).

Dem Islam geht es nicht um Abschaffung von Reichtum, sondern um Beseitigung von Armut. Er schützt das der Gemeinschaft und auch der Umwelt verpflichtete Privateigentum und fördert unternehmerische Initiative und Verantwortung.

Die von Mohammed vorbildlich gestiftete Raubökonomie (Kleptokratie) wird auf Dauer um ein auf Zinslosigkeit und halbiertem Frauenerbe beruhendes religiöses (schariakonformes) Bankensystem nicht herumkommen.

10. Das Islamische Recht verpflichtet Muslime in der Diaspora

Die Kriegserklärung an den Rechtsstaat, der salafistische ZMD brüllt nach der Rechtsspaltung. Wali mudschbir, Kindbraut, Zweitfrau,[9] Frauenverstoßung (talaq) und Burka sind zu legalisieren. Und die Schulministerin des größten Bundeslandes, Sylvia Löhrmann, freut sich auf den Islamischen Religionsunterricht per Beiratsmodell (22.02.2011), ohne die Schulen über das gegendemokratische Islamische Recht zu informieren.

Muslime dürfen sich in jedem beliebigen Land aufhalten, solange sie ihren religiösen Hauptpflichten nachkommen können.

Gebetsgehorsam (ṣalāt) zum Beispiel: Jede Schule braucht einen Gebetsraum, geschlechtergetrennte Waschräume, einen gebetsverträglichen Stundenplan, der Schleier (ḥiǧāb) muss überall erlaubt sein, sonst gilt das Gebet nicht. Zakāh (die dem Muslim auferlegte, das Kalifat finanzierende Pflichtabgabe) benötigt die Listung aller Schariapflichtigen des Territoriums und eine Art von Finanzamt.

Der männliche Muslim darf, spätestens sobald eine Zentralmoschee bzw. Freitagsmoschee (ǧāmiʿ, masǧidu l-ǧumʿa) ernannt ist, das Freitagsgebet gar nicht verweigern, sonst wäre er Apostat, und Glaubensabfall ist ein grausiger Verstoß gegen die von Allah gestiftete und vom perfekten Wesen (Mohammed) bekannt gegebene Religion.

Das islamische Recht verpflichtet Muslime in der Diaspora, sich grundsätzlich an die lokale Rechtsordnung zu halten. In diesem Sinne gelten Visumserteilung, Aufenthaltsgenehmigung und Einbürgerung als Verträge, die von der muslimischen Minderheit einzuhalten sind.

Nur aufgrund der Scharia leben wir, inschallah („so Gott will“, vielleicht), ein wenig nach euren Gesetzen, maschallah (Allahseidank, in der Gewissheit: Nur mein Allahs Gesetz unterworfenes Leben hat einen Sinn).

Wenn wir unsere Kinder zur Schule schicken oder im Straßenverkehr bei Rot an der Ampel stehen bleiben, ist das ein schariarechtlicher Vertrag, und nur insofern gilt:

11. Muslime bejahen die vom Grundgesetz garantierte gewaltenteilige, rechtsstaatliche und demokratische Grundordnung

Anvisieren wie beim Fadenkreuz, um genauer zielen zu können. Allah und seine Kalifen sehen („bejahen“) die Welt mit dem Blick der Liebe – und wissen um den Dschihad.

Der uniformgeschmückte rheinische Schützenbruder bejaht den Holzadler und der schriftgläubige Muslim das Grundgesetz:

Ob deutsche Staatsbürger oder nicht, bejahen die im Zentralrat vertretenen Muslime daher die vom Grundgesetz garantierte gewaltenteilige, rechtsstaatliche und demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland, einschließlich des Parteienpluralismus, des aktiven und passiven Wahlrechts der Frau sowie der Religionsfreiheit. Daher akzeptieren sie auch das Recht, die Religion zu wechseln, eine andere oder gar keine Religion zu haben.

Allah wirft den Ex-Muslim ins Feuer, insofern, ja, gibt es das Recht auf Apostasie. Im Übrigen braucht die gottlose Bundesrepublik Deutschland natürlich irgendwann die neuen, die richtigen Gesetze, und dann ist islambezogener Religionswechsel, außer zum Islam hin, ein Ding der Vergangenheit.

So lange es noch mehrere Parteien gibt, ist vom Paradiesanwärter einfach diejenige zu wählen, die das letztlich einzig zulässige Gesetz legalisiert, die Partei, die der Scharia rascher und vollständiger zur irdischen Geltung verhilft.

Der Koran untersagt jede Gewaltausübung und jeden Zwang in Angelegenheiten des Glaubens.

Was wir Schariafreunde als Notwehr kennen, nennt ihr den Heiligen Krieg. Andererseits ist die Reinigung der Erde vom Schmutz des Unglaubens eigentlich gar keine Gewalt.

Mit dem koranischen, berühmt-berüchtigten „Es gibt kein Zwang in der Religion“ (Lā ikrāha fī d-dīn, 2:256) haben Koranlehrer oder muslimische Eltern die angenehme Möglichkeit, die Kinder seelisch oder körperlich reichlich bis beliebig schmerzhaft hin zur Erfüllung der Vorgaben von Koran und Sunna zu erziehen; der nachfolgende, wünschenswerte kindliche Glaubensgehorsam und das Quantum persönlicher, lauthals zu bekennender Islamerkenntnis (ʿaqīda) ist dadurch definitionsgemäß unberührt.

Das Lā ikrāha fī d-dīn umrahmt der sprechende Souverän (Allah) mit „Sein Thron umfasst die Himmel und die Erde, und es fällt Ihm nicht schwer, sie zu bewahren. Er ist der Erhabene, der Majestätische“, was einen irdischen imperialen Islamstaat (Kalifat) voraussetzen mag, sowie mit der Warnung vor Glaubenszweifel bei unmissverständlicher Höllendrohung: „Es gibt keinen Zwang in der Religion. Der rechte Wandel unterscheidet sich nunmehr klar vom Irrweg. Wer also die Götzen verleugnet und an Gott glaubt, der hält sich an der festesten Handhabe, bei der es kein Reißen gibt. Und Gott hört und weiß alles. 2:257 Gott ist der Freund derer, die glauben; Er führt sie aus den Finsternissen hinaus ins Licht. Diejenigen, die nicht glauben, haben die Götzen zu Freunden; sie führen sie aus dem Licht hinaus in die Finsternisse. Das sind die Gefährten des Feuers, sie werden darin ewig weilen.“[10]

Ja, „Integration“ ist auch im Islam gewollt und in das Kein Zwang in der Religion ist die Möglichkeit der Höllenqual gleich mit integriert.

Auch das Lebens- und Weltgefühl der, dank einer ziemlich unberechenbar (willkürlich) handelnden Gottheit nahezu vollkommenen, Ungewissheit ist vom einzelnen Muslim in aller Ungezwungenheit zu loben, schließlich gikt: 2:284: „Er vergibt, wem Er will, und Er peinigt, wen Er will.“

12. Wir zielen nicht auf Herstellung eines klerikalen „Gottesstaates“ ab

Richtig, nicht der Klerus der Ulama, Scheiche und Muftis ist im Islamischen System (Nizam) Souverän, Allah selbst ist König.

Also: nicht wir „zielen“, Allah zielt.

Vielmehr begrüßen wir das System der Bundesrepublik Deutschland, in dem Staat und Religion harmonisch aufeinander bezogen sind.

Beinahe so harmonisch wie im Kalifat, aber eben noch nicht harmonisch (islamisch) genug.

Damit mehr Harmonie und mehr Aufeinanderbezogensein entstehen, ist jede im Laufe der Generationen errungene deutsche Säkularisierung nach Möglichkeit zurückzunehmen.

13. Es besteht kein Widerspruch zwischen der islamischen Lehre und dem Kernbestand der Menschenrechte

Weil Allah allmächtig ist, besteht noch nicht einmal zwischen ihm und dem Teufel ein Widerspruch.

Im Islam gibt es keinen Widerspruch mehr; beispielsweise kein politischer: Eine Oppositionspartei ist unnötig und wäre, da sich alles auf die Gottheit auszurichten hat, grässlicher Schirk (Polytheismus).

Kein Innen ohne Außen, kein Kern ohne Umhüllung. Ein paar aus Unwissenheit oder Niedertracht legalisierte Gotteslästerungen müssen dann aber doch entfernt werden, etwa die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die wir Deutschen „gesamtgesellschaftlich“ einfach nicht mehr dem Bereich des Unverzichtbaren („Kern“) von AEMR und GG zurechnen werden, sondern dem Entbehrlichen, der Hülle, und siehe:

Zwischen den im Koran verankerten, von Gott gewährten Individualrechten und dem Kernbestand der westlichen Menschenrechtserklärung besteht kein Widerspruch.

Nur Gott (Allah) darf Gesetz erlassen. Ob mit oder ohne „Widerspruch“ (ZMD), ein Versprechen, dass wir andere Gesetze einhalten als die dem einzelnen Menschen „von Gott gewährten“ (ZMD) Rechte, haben wir nicht gegeben und könnt ihr uns nicht abverlangen.

Über eine kleine Gemeinheit und Falle habt ihr Nichtmuslime bei der Sache mit der „westlichen Menschenrechtserklärung“ ja vielleicht hinweg gelesen: Die Deklaration der Menschenrechte (Paris 10.12.1948) haben wir soeben als „westlich“ bezeichnet“, womit wir zum Ausdruck bringen, dass sie nur für die andere kulturelle Wurzeln besitzenden oder sonst wie verunreinigten „Westler“ gelten kann und für die zur Reinheit berufenen Leute aus dem Land des Sonnenaufgangs, die Orientalen, nicht, auch wenn diese Östlichen in die Weltregion des Sonnenuntergangs und der satanischen Versuchung auswandern mussten, in den geographischen Westen.

Der beabsichtigte Schutz des Individuums vor dem Missbrauch staatlicher Gewalt wird auch von uns unterstützt. Das Islamische Recht gebietet, Gleiches gleich zu behandeln, und erlaubt, Ungleiches ungleich zu behandeln. Das Gebot des islamischen Rechts, die jeweilige lokale Rechtsordnung anzuerkennen, schließt die Anerkennung des deutschen Ehe-, Erb- und Prozessrechts ein.

Vorläufig und vielleicht. Für Mann und Frau kann das gleiche Gesetz dauerhaft gar nicht gelten, jedenfalls nicht bei gleichartiger Rechtsfolge. Da männliche und weibliche Chromosomen und Genitale unterschiedlich gestaltet sind, ist „Ungleiches ungleich zu behandeln“.

Artikel 3 (2) GG („Männer und Frauen sind gleichberechtigt“) kann also schon deshalb nicht stimmen und ist aus Allahs Sicht glatter Verfassungsbruch, weil das vorausgehende Art. 3 (1) „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“ die himmlische Ordnung lästert.

Wer die Standards der AEMR durchsetzen will, macht sich, mit dem Gesetz des Iran (Artikel 183) gesprochen, des Verderbensstiftens auf Erden (efsad-e fel-arz, spreading corruption on earth) schuldig, führt Krieg gegen Gott (moharebeh, waging war against God). Beides mag (Artikel 190) mit der religiösen Ermordung des Täters korrigiert werden, was kein „Islamismus“ ist, sonder echte Religion, reiner Islam.[11]

14. Vom jüdisch-christlich-islamischen Erbe und der Aufklärung geprägt

Die europäische Kultur ist vom klassisch griechisch-römischen sowie jüdisch-christlich-islamischen Erbe und der Aufklärung geprägt.

Wissenschaftlichkeit ist nicht der Rede wert, es geht, die Deutschen neigen doch zum Romantischen und müssten das leichter einsehen als die Franzosen, um Kräfte ausstrahlende Kulturkreise, um Sehnsüchte erklärlich machende kollektive Prägungen. Und um Religion, um die Rettung der Seele.

Die Kultur Europas ist in aufregender Verwandlung von der kulturellen Moderne (AEMR, Rechtssicherheit) hin zur Postmoderne (Stammeskultur, Rechtsverschiedenheit) begriffen:

Sie ist ganz wesentlich von der islamischen Philosophie und Zivilisation beeinflusst.

Nicht Aristoteles oder Platon vermochten al-Ghazali († 1111) zu irritieren, eure Renaissance aber verdankt ihr Allahs Ansprache an Mohammed und der einzig humanen Zivilisation, dem Medinastaat (622-855).

Auch im heutigen Übergang von der Moderne zur Postmoderne wollen Muslime einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung von Krisen leisten. Dazu zählen u.a. die Bejahung des vom Koran anerkannten religiösen Pluralismus, die Ablehnung jeder Form von Rassismus und Chauvinismus sowie die gesunde Lebensweise einer Gemeinschaft, die jede Art von Süchtigkeit ablehnt.

Pluralismus (religiöse Vielfalt) ist unsere Chiffre für den islamischen ethnoreligiösen Rassismus der Dhimma,[12] Schariastrategen wie die indischen Deobandi vermeiden das Wort Dhimma und reden lieber von Koexistenz (co-existence).[13] /span>

Ein anderes Diskriminieren und Segregieren (ZMD: „Pluralismus“) als das in der ultimativen Welterklärung, im Koran beschriebene („anerkannte“) hat uns nicht zu interessieren und wäre von uns, weil gegen Allahs Befehl gerichtet, zurückzuweisen. Auch die uns aufgezwungene säkulare Demokratie und bürgerliche Ordnung ist ja vielleicht ein solcher „Rassismus und Chauvinismus“.

Ach, der Schariafreund hat es heutzutage nicht leicht. Muslimische Säkulare und nichtmuslimische Menschenrechtsuniversalisten behindern, dass wir in selbst gewählter Abschottung in Deutschland heimisch werden, dass wir unsere familiären Wagenburgen und gegenkulturellen Ghettos in die Republik integrieren, daher gilt:

15. Die Herausbildung einer eigenen muslimischen Identität in Europa ist notwendig

Und diese kann ohne legalisierte Kindbraut, Zweitfrau und Burka nicht erzielt werden. Ihr Menschenrechtsuniversalisten und Verfassungsfundamentalisten grenzt uns aus!

Der Koran fordert den Menschen immer wieder dazu auf, von seiner Vernunft und Beobachtungsgabe Gebrauch zu machen.

Alles, was nicht mit dem Koran zusammen passt, ist nicht konstruktiv, ist „nicht hilfreich“, ist unvernünftig. Solange dein Bild der Welt der Weisheit der Scharia widerspricht, hast du ein Wahrnehmungsproblem.

Sagen wir es offen: Der Islamkritiker ist sinnesbehindert. Hierzu blickt Schariafreund Kai Hafez durch: „Das negative Islambild verfestigt sich.“[14]

In diesem Sinne ist die islamische Lehre aufklärerisch und blieb von ernsthaften Konflikten zwischen Religion und Naturwissenschaft verschont.

Weil das korangetreu zu politisierende Jenseits auch im Bildungsbereich jahrhundertelang Vorrang genoss und sich das Denken im Zweifelsfall zu verflüchtigen hatte, blieben Missklänge („ernsthafte Konflikte“) aus. Fallweise (Einzelfallregelung) hatte im Sinne des Erhalts des friedlichen Zusammenlebens ein frecher Denker auch mal ermordet zu werden.

Im Einklang damit fördern wir ein zeitgenössisches Verständnis der islamischen Quellen, welches dem Hintergrund der neuzeitlichen Lebensproblematik und der Herausbildung einer eigenen muslimischen Identität in Europa Rechnung trägt.

Wir wollen die Ulama, die Schariagelehrten! Château-Chinon muss die geistige Führung übernehmen; Mustafa Cerić (2007) spricht richtig von der Herausforderung, die im Aufbau einer alle Muslime Europas verwaltenden, geeinten Islamischen Behörde liegt (The Challenge of a single Muslim authority in Europe) und die selbstverständlich Allahs Vorgaben entsprechen muss, denn: „In the sharī’a as their Weltanschauung, Muslims have their covenant with God, nur im Weltverständnis und Gesellschaftsmodell der Scharia erfüllen die Muslime ihre Pflicht zum Gottesbund“.[15]

Wir wollen die Scharia-Schiedsstellen (Muslim Arbitration Tribunal),[16] die Scharia-Gerichte (Islamic Sharia Council).[17]

16. Deutschland ist Mittelpunkt unseres Interesses und unserer Aktivität

Die Bundesrepublik ist sittlich heruntergekommen. Wir fleißigen Muslimbrüder sind es, die jetzt hier sauber machen.

Der Zentralrat befasst sich hauptsächlich mit Angelegenheiten des Islam und der Muslime im deutschen Raum, sowie mit Angelegenheiten der deutschen Gesellschaft. Ohne die Verbindungen mit der Islamischen Welt zu vernachlässigen, soll Deutschland für die hiesige muslimische Bevölkerung nicht nur Lebensmittelpunkt, sondern auch Mittelpunkt ihres Interesses und ihrer Aktivität sein.

Die globalen Netze der Ulama und Muftis brauchen eine Deutschlandvertretung, den ZMD. Europa ist evtl. nicht länger das Haus des Krieges Dar al-Harb, dāru l-ḥarb), sondern, nach dem Gründer der Aligarh Muslim University (AMU), Sir Sayyid Ahmad Khan (1817-1898), das Haus des Schutzvertrages (dāru l-amān).

In jedem Fall bedarf das noch vorzivilisatorische (nicht islamisierte) Europa der Kontaktpflege in die dāru l-islām wie v. a. nach Saudi-Arabien und Pakistan, daneben nach Malaysia, in den Sudan und in die Türkei; die politische Führung (Zentralrat) spricht von „Verbindungen mit der Islamischen Welt“.

17. Abbau von Vorurteilen durch Transparenz, Öffnung und Dialog

Faktennahe Berichterstattung über den Islam beschädigt den Dialog und ist zu unterbinden. Den kolossalen Nebelwurf nenne man fortan Transparenz.

Eine seiner wichtigsten Aufgaben sieht der Zentralrat darin, eine Vertrauensbasis zu schaffen, die ein konstruktives Zusammenleben der Muslime mit der Mehrheitsgesellschaft und allen anderen Minderheiten ermöglicht.

Niemand arbeitet gerne vergeblich oder vermeidbar schwer, und statt arbeiten lässt sich auch von mithelfen oder helfen reden. Wer diesbezüglich unseren Zorn verdient, ist jemand, der unsere Leistung kaputt macht oder uns die Mithilfe verweigert; all das wabert um den hervorragend erpresserisch einsetzbaren Begriff „hilfreich“ herum. Auch dräut Ungewissheit allüberall, da müssen ordnende (islamverträgliche) Kräfte her, alles andere, so die neue herrschaftliche Sprache, sei ganz schlimm, sei „nicht hilfreich“.

Folgerichtig müssen wir Islamaktivisten (Islamisten) Deutschlands Politiker und Kleriker dazu bringen, jeden gründlichen Islamkritiker als nicht hilfreich, als islamisierungsbehindernd (ZMD: „destruktiv“) zu bezeichnen. Berlins evangelischer Bischof Markus Dröge arbeitet hier bereits vorbildlich loyal, wenn er im März 2011 die Islamdebatte als beklagenswert wenig „hilfreich“ bezeichnet: „Hilfreich ist das jedenfalls nicht“.[18]

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel bewegte sich im August des Vorjahres in die richtige (islamische) Richtung, als sie, gelesen hatte sie es nicht, Thilo Sarrazins Buch Deutschland schafft sich ab als alles andere als ausreichend „hilfreich“ nannte, als „überhaupt nicht hilfreich“.[19]

Wie zu vermuten war, findet sich der Krümel „nicht hilfreich“ inzwischen international, etwa beim postmodernen (strukturhassenden, demokratieauflösenden) niederländischen Schriftsteller und Journalisten Ian Buruma: Condemning Islam, Per Se, Is Unhelpful.[20]

Tugendbezogen (islamisch) lässt sich ein Helfer (an-nāṣir) jenen anṣār vergleichen, die, nichtmekkanisch, dem Propheten die Umsiedlung nach Medina erleichterten, jedes „nicht hilfreich“ bedeutet die Hidschra bzw. Islamexpansion behindernd.[21]

Russlanddeutsche und Muslimdeutsche sind als ethnische Minderheiten zu erkennen und rechtsspaltend anzuerkennen. Einem Wunsch nach religiösem Sonderrecht (Zweitfrau, Burka; Imam-Ehen, Scharia-Streitschlichtung, Scharia-Erbgesetze) ist stattzugeben. Wer Dawa (daʿa, islamische Misssion) oder Schariagesetze verhindert, ist nicht „konstruktiv“ (Merkel und Dröge sagen: ist nicht hilfreich) und behindert das „Zusammenleben“ (ZMD 2002), ist damit also gemeinschaftsschädigend, was man ihn vielleicht schmerzhaft spüren lassen sollte.

Dazu gehören der Abbau von Vorurteilen durch Aufklärung und Transparenz ebenso wie Öffnung und Dialog.

Nicht dass Sie denken, der schrecklich unspirituelle Aufklärungsbegriff des Achtzehnten Jahrhunderts sei hier gemeint.

Islamische Expansion (Eroberung und Landnahme) wird, wie eben bereits vorgenommen, im klassischen Dschihad als Öffnen bzw. Öffnung (fatḥ, pl. futūḥ) beschrieben. Möge Deutschland in jedem künftigen kitāb al-futūḥ (Buch der Eroberungen) als Siegesbeute verzeichnet sein.

18. Wir sind der gesamten Gesellschaft verpflichtet

Niemand wird sich uns entziehen können.

Der Zentralrat fühlt sich der gesamten Gesellschaft verpflichtet und ist bemüht, in Zusammenarbeit mit allen anderen gesellschaftlichen Gruppierungen einen wesentlichen Beitrag zu Toleranz und Ethik, sowie zum Umwelt- und Tierschutz zu leisten. Er verurteilt Menschenrechtsverletzungen überall in der Welt und bietet sich hier als Partner im Kampf gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus und Gewalt an.

Unser Menschenrechtsbegriff ist dabei natürlich derjenige der OIC (Kairo 1990), nicht derjenige der AEMR (Paris 1948).

Was nicht unserem Toleranz- und Ethikbegriff entspricht, ist, genau betrachtet bzw. im Zweifelsfall, nicht „wesentlich“ und verdient daher auch keine „Zusammenarbeit“.

19. Integration unter Bewahrung der islamischen Identität

Segregation also, Apartheid. Die sich unislamisch Verhaltenden dürfen in Koranschule und Islamunterricht als unrein und verunreinigend erklärt werden, als ekelhaft und als sich dem Willen der Gottheit widersetzend.

Der Zentralrat setzt sich für die Integration der muslimischen Bevölkerung in die Gesellschaft ein, unter Bewahrung ihrer islamischen Identität, und unterstützt alle Bemühungen, die in Richtung Sprachförderung und Einbürgerung gehen.

Nur das immer fremder werdende Kollektiv der originalen Umma ist immer mehr einzubinden, für die muslimischen Säkularen machen wir vom Zentralrat keinen Finger krumm.

Im Gegenteil werden wir von der Mitgestaltung des Islamischen Religionsunterrichts (IRU)[22] jeden abdrängen, der die zu beherzigende Wörtlichkeit von Koran und Hadith in Zweifel zieht; Schariafreundin Lamya Kaddor („Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“) dürfte uns beim Aufbau einer würdigen (islamischen) Lebensweise keine Probleme bereiten.

Würde (Ungleichbehandlung) ist im Islam ganz wichtig:

20. Eine würdige Lebensweise mitten in der Gesellschaft

Wer uns daran hindert, nach dem Islamischen Recht zu leben, das heißt im Einklang mit dem Religionsbegriff der großen Gelehrten wie al-Ghazali oder Ibn Taimiyya zu leben und in Beherzigung der Weisungen der heutigen Muftis wie al-Qaradawi oder Cerić, der nimmt uns die Würde und verstößt gegen Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes, jedenfalls irgendwie.

Darüber hinaus sieht der Zentralrat seine Aufgabe darin, den in Deutschland lebenden Muslimen in Kooperation mit allen anderen islamischen Institutionen eine würdige muslimische Lebensweise im Rahmen des Grundgesetzes und des geltenden Rechts zu ermöglichen.

„Institutionen“ sind Azhar (Kairo) und Deoband, daneben der Europäische Fatwa-Rat (ECFR) sowie Château-Chinon (IESH). Vielleicht noch das österreichische islamologische Institut des Amir Zaidan, und dann dieser Schariastudent aus Penzberg, über den Ibrahim el-Zayat allerdings „Was für ein Schwachkopf“[23] befinden musste.

Ein noch nicht in nennenswertem Umfang vorhandener säkularisierter Islam ist an der Gründung von Organisationen zu hindern.

Dazu gehören u.a.:

Einführung eines deutschsprachigen islamischen Religionsunterrichts,

Einrichtung von Lehrstühlen zur akademischen Ausbildung islamischer Religionslehrer und Vorbeter (Imame),

Genehmigung des Baus innerstädtischer Moscheen,

Erlaubnis des lautsprechverstärkten Gebetsrufs, Respektierung islamischer Bekleidungsvorschriften in Schulen und Behörden,

Beteiligung von Muslimen an den Aufsichtsgremien der Medien,

Vollzug des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zum Schächten,

Beschäftigung muslimischer Militärbetreuer,

Muslimische Betreuung in medizinischen und sozialen Einrichtungen,

Staatlicher Schutz der beiden islamischen Feiertage,

Einrichtung muslimischer Friedhöfe und Grabfelder.

Die Lehrerin im staatlichen Schuldienst muss ihr Kopftuch tragen dürfen, die inzwischen entstandenen kopftuchfeindlichen Gesetzgebungen der Länder sind zurückzunehmen.

21. Parteipolitisch neutral

Der Zentralrat ist parteipolitisch neutral. Die wahlberechtigten Muslime werden für diejenigen Kandidaten stimmen, welche sich für ihre Rechte und Ziele am stärksten einsetzen und für den Islam das größte Verständnis zeigen.

Wir fordern die Deutschen Muslime dazu auf, dem Islamischen Gesetz per Wahlstimme zur Geltung zu verhelfen.

***

[Soweit die sarkastischen, keineswegs ironisch gemeinten Zwischenrufe. Lassen wir den fiktiven Gottesfürchtigen seine Erläuterungen zur ZMD-Charta an dieser Stelle enden.]

Teufel und Hölle drohen und Annäherung (at-taqarrub, an approach to Allah)[24] an den Schöpfer und Erhalter des Universums ist der einzig mögliche Lebenssinn. Im Islam gibt es keine Gleichrangigkeit, keine Augenhöhe, jede menschliche Begegnung ist auf Herrschaft oder Knechtschaft zu gründen und jeder Muslim ist ʿabdu l-Llāh, Knecht Gottes (vgl. Vorname Abdallah). Die wankelmütige, unmündige Frau steht eine große Stufe[25] tiefer als der Mann und ist mit einem Schleier zu bedecken, gelebte Gleichberechtigung von Mann und Frau verhindert den Eingang ins Paradies. Der Nichtmuslim kann kein Mensch gleichen sittlichen Wertes sein und ist aus Gründen des islamischen Gemeinwohls juristisch herabzusetzen. Wer von zwei muslimischen Männern das größere „islamische Wissen“ hat, verdient politischen Gehorsam.

Bei der Transformation Deutschlands aus dem leider nie gründlich verwirklichten Säkularstaat in eine schariaverträgliche (rechtsverschiedene und diskriminierende) Gesellschaft sind die islamischen Himmelswächter nicht untätig gewesen und schufen als deutsches Umfeld der Muslimbrüder (IGD)[26] oder als nicht weniger schariatreue Millî Görüş (IGMG) den Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (KRM), der in Nordrhein-Westfalen, geht es nach Sylvia Löhrmann, in Kürze den Beirat für den Islamischen Religionsunterricht (IRU) stellen darf. Nur zwei Jahre vor Abfassung der betrachteten „Charta“ gründete sich zudem der muslimbrudernahe Rat der Imame und Gelehrten in Deutschland (RIGD, Eichenstrasse 41, Frankfurt, das ist dieselbe Anschrift wie Islamisches Zentrum FFM und Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland e. V. (M.S.V.)), dem mittlerweile mehr als 110 Imame angehören und der sich allen Ministerien und Verbänden gegenüber selbstbewusst als theologisches islamisches Monopol („als Autorität und Instanz des Islams“) einschätzt.

Wie es der ZMD in Punkt 21 vornimmt (Der Zentralrat ist parteipolitisch neutral), so bemüht auch der RIGD den für Gutgläubige so etwas wie Fairness und Humanität transportierenden Begriff der Neutralität. Die Religion bleibe frei von Verunreinigung, nur Allah ist Souverän: „Der RIGD ist eine neutrale Gelehrtengesellschaft und allein der islamischen Forschung und der islamischen Lehre verpflichtet. Er versteht sich als unabhängig von ethnischen Verbänden, politischen Strömungen und Staaten und unterliegt weder einem direkten noch einem indirekten Einfluss von außen.“[27]

Präsident der RIGD ist Khaled Hanafy (Khaled Hanafi), der zeitweilig an der zu Unrecht oft als Universität bezeichneten Kairoer Scharialehrstätte (madrasa) der Azhar das Fach Schariagrundlagen (Uṣūl al-Fiqh) unterrichtete.

Um ihr Seelenheil nicht zu gefährden und um nicht in die Niedrigkeiten der kulturellen Moderne hinabzufallen, haben Deutschlands die Säkularität verweigernde Muslime (zum demokratischen Glück gibt es auch andere) ihr Schariabewusstsein über ihr Staatsbürgerverständnis zu stellen, was natürlich bedeutet, dass sie den wahren Gesetzgeber, Allah, höher anordnen müssen als den Götzen namens Volkssouveränität.

Dieser gleichsam molekulare oder zelluläre, dieser psychisch innere Krieg ist von den Schariapflichtigen als kosmischer Wohlklang wahrzunehmen, gilt es für sie doch, „ihr Deutsch-Sein und ihr Muslim-Sein als eine harmonische Einheit zu empfinden und zu erleben“, wie der RIGD es ausführt. Dem urgemeindlich („salafistisch“) begründeten Abstoßen alles Unislamischen, dem religiösen Reinigen oder Saubermachen (taṣfīya) hat die Erziehung (tarbīya) von Familie und Gesellschaft nachzufolgen, die Schariatisierung.

Als Mitglied bzw. assoziiertes Mitglied im ZMD dürfen auch IGD und RIGD auf die durch die Schulministerin am 22.02.2011 ermächtigte nordrhein-westfälische KRM Einfluss nehmen.

Wir dürfen Deutschlands Schüler nicht in einen Wertekonflikt zwischen religiöser Norm und grundgesetzlichem Anspruch bringen und auch nicht in einen Loyalitätskonflikt zwischen schariaverhaftetem Elternhaus und säkularem Lehrerzimmer. Solange die im KRM organisierten deutschen muslimischen Verbände das Islamische Recht nicht verwerfen, ist Islam an einer öffentlichen Schule nicht lehrbar.

Im Kalifat ist der Scharia-Islam schulfähig, im Rechtsstat ist er es nicht.

Jacques Auvergne

[1] Hans-Gert Pöttering am 23.05.2008: „Der Präsident des Europaparlaments, Pöttering, hat sich gegen eine Vorverurteilung des Islam gewandt. Der Islam sei eine im Kern friedliche Religion. Terroristen, die im Namen des Islam unschuldige Menschen töteten, missbrauchten ihre Religion, so Pöttering beim Katholikentag in Osnabrück.“ (domradio)

http://www.domradio.de/news/41461/poettering-islam-ist-im-kern-friedlich.html

http://www.domradio.de/news/artikel_41461.html

[2] Horst Köhler am 12.05.2010: “Ich kenne den Islam als im Kern friedliche Religion, die in sich ruht, ihre eigene Berechtigung und Geschichte hat. Respekt muss uns leiten, wenn wir über den Islam diskutieren.”

http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Horst-Koehler/Interviews/2010/20100512_Rede.html

Das freut, nur zwei Tage später, die Millî Görüş.

http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/12311.html?L=qztwEjYZ&type=98

[3] Professor Christian Giordano ruft nach dem Rechtspluralismus.

Giordano: „Am Ende wird man aber einsehen, dass sich das Konzept eines einheitlichen Rechts für alle in einer Migrationsgesellschaft wie der Schweiz überlebt hat. Genauso wie der Nationalstaat selber.“

aus: Pascal Hollenstein: Scharia-Gerichte in der Schweiz? Freiburger Professor verlangt Sonderrecht für Muslime und andere, in: NZZ 28.12.2008

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/scharia-gerichte_fuer_die_schweiz_1.1606772.html

„Christian Giordano ist Professor für Sozialanthropologie an der Uni Freiburg und Verfechter eines «Rechtspluralismus». In der Zeitschrift «Tangram» plädiert er für eine teilweise Einführung der Scharia in der Schweiz. Insbesondere im Bereich des Zivil- und Familienrechts sowie in Finanzbelangen soll «kulturellen Eigenheiten Rechnung» getragen werden. Und mithin islamisches Recht gelten – sofern dieses der Verfassung nicht widerspreche.

Gegenüber der «NZZ am Sonntag» hat der 63-Jährige seine Vorstellungen nun präzisiert und erweitert. So sollen Scharia-Gerichte auch bei Körperverletzung zur Anwendung kommen, findet Giordano. Hingegen sei er unschlüssig, ob man das islamische Recht für die Vielehe ebenfalls in Anspruch nehmen könnte.“

aus: Gieri Cavelty: Freiburger Professor will Scharia einführen, in: Tages-Anzeiger 29.12.2008

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Freiburger-Professor-will-Scharia-einfuehren/story/15342529

[4] „Islam ist nicht Islamismus“ – Vortrag der Landeszentrale für politische Bildung wirbt für ein differenziertes Islambild. Wer nicht von Deutschlands nichtmuslimischen oder muslimischen Wegbereitern der Hakimiyyat Allah (Kalifat) gemobbt werden will, hat pflichtbewusst nachzuplappern: „Islam und Islamismus dürfen nicht gleichgesetzt werden“

http://www.nrw.de/presse/islam-ist-nicht-islamismus-7163/

Im Bild: Schariaversteherin Springenberg-Eich

http://www.angekommen.com/doku1/images/prevs/prev2.jpg

http://farm5.static.flickr.com/4088/5056137437_456befffe4.jpg

Zwei Pärchen von Kindern, schariakonform geschlechtergetrennt, verkörpern und fordern die den „Muslimkindern“ Weg ins Paradies ebnende islamische Kleidung – nicht etwa auf einem Plakat der indonesischen Sittenbehörden, sondern auf dem Cover einer Broschüre, für die Maria Springenberg-Eich verantwortlich ist.

Workshop 16. Die Leitung hat Bernd Ridwan Bauknecht, der nicht etwa vor dem Kulturrassismus und der Frauenherabsetzung der Scharia mahnen lässt, sondern vor einer Art von kollektiver Bewusstseinstrübung: „Vorurteile gegenüber dem Islam verfestigen sich im Bewusstsein der Öffentlichkeit.“ Das Lernziel für die Minderjährigen heißt „Interkulturalität“ oder „Antirassismus“: Nur, wer den Islam pauschal gut findet, hat keine „Vorurteile“. Der Weg in den Ausstieg aus den Standards der AEMR, der Weg in die Apartheid ist offen.

http://www.deutscher-koordinierungsrat.de/_downloads/Courage-Programm-2011-Minden.pdf

[5] Original-Islam von Nordgriechenland aus. Mufti Cemali Meço (Τζεμαλί Μέτσο) verheiratet kleine Mädchen, die schwanger in Düsseldorf auftauchen.

„Es ging um eine Elfjährige, die hier mit ihrem 22-jährigen Ehemann lebte. Das Paar meldete sich sogar mit Heiratsurkunde an. Am Mittwoch sollte sich der Grieche Hassan N. (damals 20, heute 22) vor Gericht verantworten, weil er eine 12-Jährige geschwängert hatte. … Vollzogen werden darf eine solche Ehe in Deutschland nicht. Das ist Missbrauch von Kindern. 2005 stieß das Jugendamt erstmalig auf eine solche Zwangsheirat. Das Ehepaar erschien sogar mit übersetzter Heiratsurkunde bei der Behörde und wollte eine neue Steuerklasse beantragen.“

http://www.express.de/duesseldorf/unglaublicher-fall-zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby,2858,705568.html

[6] Berg Sinai

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ae/Mount_Sinai_BW_3.jpg

http://sharmholiday.org/images/Mount-Sinai-from-the-Top.jpg

Ob das Kamel weiß, wo die Steintafeln sind?

http://adventureivan.com/blog-images/7239078a580b_FC9E/P1200294.jpg

Les Dix Commandements

http://fr.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9calogue#Les_deux_.C3.A9nonc.C3.A9s_des_Dix_Commandements

The Ten Commandments

http://en.wikipedia.org/wiki/Ten_Commandments#Traditional_division_and_interpretation

Moses mit den Steintafeln der Zehn Gebote, gemalt vom Niederländer Rembrandt im Jahre 1659

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4a/Rembrandt_Harmensz._van_Rijn_079.jpg

G*ttes Dekalog, nachgezeichnet vom jüdischen Rabbinersohn, Schreiber und Kalligraphen Jekuthiel Sofer, der im 18. Jahrhundert im niederländischen Amsterdam arbeitete

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/32/Decalogue_parchment_by_Jekuthiel_Sofer_1768.jpg

Katharinenkloster, gegründet zwischen 548 und 565, die fröhlichen Araber waren noch mit den Göttinnen

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6b/Katharinenkloster_Sinai_BW_2.jpg

Allah war noch nicht geboren, Arabiens Chefinnen vom Dienst: al-ʿUzzā (die Mächtige, die Göttin des Morgensterns), al-Lāt (die Göttin), Manāt (die Schicksalsgöttin)

http://www.thaliatook.com/pix/arabtriple.jpg

Der Kranichbericht (Gharaniq indicent), auch genannt die untergeschobenen Verse, seit William Muir (1819-1905) die Satanischen Verse (Satanic Verses). Der Koran (53:19 ff.) widerruft den drei Damen den Platz am Himmel und stellt Allahgott als Alleinherrscher fest.

These are the exalted gharāniq, whose intercession is hoped for. Das sind die erhabenen Kraniche. Auf ihre Fürbitte darf man hoffen.

Illegale iranische Ausgabe der fantastischen Erzählung Ayat-i Shaytani (Satanische Verse, 1988) des begabten Schriftstellers Salman Rushdie, der nach der von Chomeini ausgesprochenen Todesfatwa (1989) bis heute (2011) bedroht wird und, auch das ist echter Islam, versteckt leben muss.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/52/Salman_Rushdie%2C_Satanic_Verses_-1988-_illegal_Iranian_edition.JPG

[7] Nachvollziehbarkeit war gestern, jetzt wabert „Pluralität“, sind wir durch und durch „pluralisiert“, jetzt kommt „religionsbezogene Wissenschaft“:

Wissenschaftsrat, Januar 2010: „Die wachsende Pluralität religiöser Zugehörigkeiten in Deutschland und der steigende Bedarf an wissenschaftlicher Expertise in Fragen der Religion stellen neue Anforderungen an Organisation und Leistungsfähigkeit der damit befassten Wissenschaften. Der Wissenschaftsrat empfiehlt deshalb, Theologien und religionsbezogene Wissenschaften im deutschen Wissenschaftssystem weiterzuentwickeln. Die dazu notwendigen strukturellen Anpassungen insbesondere der christlichen Theologien und der Ausbau der übrigen Fächer sollten dabei innerhalb des staatlichen Hochschulsystems erfolgen. Da theologisch ausgerichtete Islamische Studien bisher an deutschen Hochschulen noch nicht etabliert sind, wird empfohlen, künftig an zwei bis drei Standorten im staatlichen Hochschulsystem größere, autonome Organisationseinheiten für Islamische Studien zu etablieren.“

http://idw-online.de/pages/de/news353569

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Juni 2010: „Die deutsche Gesellschaft hat sich religiös pluralisiert. Angesichts dieser Situation hat der Wissenschaftsrat im Januar 2010 Empfehlungen dazu abgegeben, wie Theologien und religionsbezogene Wissenschaften in Deutschland weiterentwickelt werden sollten.“

http://www.stifterverband.org/veranstaltungen/archiv/2010/2010_06_16_vielfalt_der_religionen/index.html

[8] Qur’an (4:11) – (Inheritance) „The male shall have the equal of the portion of two females“

http://www.thereligionofpeace.com/Quran/010-women-worth-less.htm

[9] Qur’an (4:3) – (Wife-to-husband ratio) „Marry women of your choice, Two or three or four“

http://www.thereligionofpeace.com/Quran/010-women-worth-less.htm

[10] „Es gibt keinen Zwang in der Religion“ integriert die zwanglose höllische Pein und wahrscheinlich sogar das totalitäre Kalifat („Thron“).

http://de.knowquran.org/koran/2/

[11] Wer im Lande Verderben verbreitet, ist ein mofsed-e fel-arz (corrupt on earth), wer Gott angreift ein mohareb (warrior against God), beides macht die Todesstrafe wahrscheinlich.

fidh. Section seven of the Hodood chapter of the IPC deals with two key concepts that also appear frequently in other laws. They are moharebeh and efsad-e fel-arz41 and may carry the death sentence for the condemned. Article 183 of the IPC provides the following definition: “Anybody who takes up arms to create fear and to divest people of their freedom and security is mohareb and mofsed-e fel-arz.” Anybody convicted of being mohareb or mofsed-e fel-arz or both may be sentenced to death at the behest of the ruling judge, who also holds the power of meting out three alternative sentences (Article 190).

http://www.fidh.org/IMG/pdf/Rapport_Iran_final.pdf

[12] The dhimma contract is an integral part of traditional Islamic sharia law. From the 9th century AD, the power to interpret and refine law in traditional Islamic societies was in the hands of the scholars (ulema).

http://en.wikipedia.org/wiki/Dhimmi#The_dhimma_contract_and_sharia_law

[13] Scharialobbyisten wie die indischen Deobandi vermeiden das Wort Dhimma und reden lieber von Koexistenz (co-existence). „Non-Muslims in Islam and their rights … In fact, Islam is the religion of blessings, kindness and tolerance for all humanity without any differentiation. It stresses on its followers to behave with equality, sympathy, love and tolerance towards non-Muslims. It orders the rulers not to have any discriminatory attitude towards them. Their lives, honour, property and rights must be protected.“

http://worldmuslimcongress.blogspot.com/2008/03/islam-and-co-existence.html

[14] Islambeschwichtiger Kai Hafez weiß: „Das negative Islambild verfestigt sich.“

„Der eigentliche Auslöser hin zu einem negativen Islambild war die iranische Revolution von 1978/79. Dies war ein Schockerlebnis für den Westen, weil zum ersten Mal die Verbindung von Politik und Islam wieder aktualisiert wurde. Dies hat zu einer enormen Islamfeindlichkeit geführt.“

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/das_negative_islambild_im_westen_verfestigt_sich_1.10518831.html

[15] Mustafa Cerić: The Challenge of a single Muslim authority in Europe

„In the sharī’a as their Weltanschauung, Muslims have their covenant with God“

http://www.springerlink.com/content/40280g3825750494/fulltext.pdf

[16] Muslim Arbitration Tribunal (MAT)

The Muslim Arbitration Tribunal (MAT) was established in 2007 to provide a viable alternative for the Muslim community seeking to resolve disputes in accordance with Islamic Sacred Law and without having to resort to costly and time consuming litigation. The establishment of MAT is an important and significant step towards providing the Muslim community with a real opportunity to self determine disputes in accordance with Islamic Sacred Law.

http://www.matribunal.com/

http://www.theworld.org/2010/03/sharia-arbitration-in-britain/

Das hört Sylvia Löhrmann gar nicht gerne, obwohl es stimmt: Sharia law is a quick and cheap way to injustice

http://www.onelawforall.org.uk/about/

[17] Islamic Sharia Council

http://www.islamic-sharia.org/

Shariah Council UK

http://shariahcouncil.org/

“Sharia Law in Britain: A Threat to One Law for All and Equal Rights”

http://www.onelawforall.org.uk/new-report-sharia-law-in-britain-a-threat-to-one-law-for-all-and-equal-rights/

[18] Markus Dröge, Berlins neuer Bischof, bewertet Islamkritik als destruktiv: „Hilfreich ist das jedenfalls nicht“.

http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/-/175793berliner-bischof-kritisiert-neue-islam-debatte-in-deutschland.html

[19] Angela Merkel nannte das soziokritische Anliegen des Thilo Sarrazin implizit als zerstörerisch, ausdrücklich als „überhaupt nicht hilfreich“, gelesen hatte sie sein Buch nach eigener Aussage allerdings nicht.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,713752,00.html

Den Entschluss zu diesem Buch fasste Cora Stephan nach Äußerungen der Kanzlerin zum Buch von Thilo Sarrazin. „Nicht hilfreich“ sei es, hatte Angela Merkel gesagt, und dabei – und darüber regt Cora Stephan sich vor allem auf, habe sie es nicht einmal gelesen.

Cora Stephan: Angela Merkel. Ein Irrtum, Knaus-Verlag, München 2011, 224 Seiten, 16,99 Euro

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1390760/

Patrick Bahners unterstützt bekanntlich die Bundeskanzlerin gegen Sarrazin und nennt dessen Schrift „nicht hilfreich“: Bahners: As far as Sarrazin is concerned, I agree with (Chancellor Angela Merkel’s comment that) this book is „not helpful.“

http://www.spiegel.de/international/germany/0,1518,747239-2,00.html

[20] Glaubenserhöher Ian Buruma: At the same time, she [Ayaan Hirsi Ali] has also become a kind of icon for a lot of people who simply want to condemn Islam per se, which I find [strong]unhelpful.

http://www.spiegel.de/international/europe/0,1518,543534-2,00.html

Noch einmal das einschüchternde nicht hilfreich in seiner englischen Variante, interessanterweise gewissermaßen deutschstämmig: DAILY MAIL 07.03.2011: Hartfrid Wolff, a liberal MP, said: ‘Islam has been a real part of Germany for several generations now; it is unhelpful to deny this fact.’

http://www.dailymail.co.uk/news/article-1363752/Hans-Peter-Friedrich-stokes-immigration-flames-Islam-place-Germany.html

[21] Der Helfer, an-nāṣir, pl. al-anṣār.

http://en.wikipedia.org/wiki/Ansar_%28Islam%29

Zweifelsohne hilfreich. Die Ansar des Mahdi (Muḥammad Aḥmad bin Faḥl), der einen erneuerten Medinastaat, ein Salafi-Imperium aufzurichten trachtete, das Istanbul und Mekka umfassen sollte. Mahdi-Aufstand, Sudan 1881-1899.

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ansar_%28Mahdi-Aufstand%29&stable=0&shownotice=1

Was sich der Gottheit in den Weg stellt, ist nicht hilfreich, und letztlich gibt es nur einen Helfer. An-nāṣir als Beiname Allahs.

http://www.nabulsi.com/en/art.php?art=4451&id=55&sid=600&ssid=602&sssid=604&w=

[22] „Wir gehen pragmatisch vor und werden den Islamischen Religionsunterricht Schritt für Schritt einführen. Das Angebot wird sich am Bedarf orientieren und nach und nach aufgebaut“, erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann. „Wir wollen einen modernen, schülerorientierten Islamischen Religionsunterricht.“ Prof. Dr. Ursula Nelles, Rektorin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) betonte: „Es ist notwendig, daran zu arbeiten, dass sich so etwas wie ein europäisches Verständnis des Islam entwickelt.“

aus: Pressemeldung des Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, 06.05.2011

http://bildungsklick.de/pm/78402/loehrmann-wir-fuehren-den-islamischen-religionsunterricht-schritt-fuer-schritt-ein/

Schariaschulministerin Löhrmann („dann endlich der Durchbruch“) ordnet an: „Bei der Schulanmeldung werden die Eltern nach ihrer Religionszugehörigkeit gefragt: Evangelisch, katholisch, jüdisch, muslimisch, alevitisch, orthodox. Wenn es an dieser Schule den entsprechenden bekenntnisorientierten Unterricht gibt, muss das Kind daran teilnehmen, denn unser Grundgesetz legt den Religionsunterricht als Pflichtfach fest. … Nach der gemeinsamen Erklärung, dem Grundsatzbeschluss des Landtags und dem bald einzubringenden Gesetzentwurf fangen wir an – und zwar Schritt für Schritt, ganz pragmatisch.“

Freude über Freude, und irgendetwas ist ein bißchen kaputt: „Ich bin so froh über den erreichten Durchbruch.“

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Presse/Reden_MinisterinLoehrmann/06_05_2011_Islam_Unterricht.pdf

Schulministerium NRW: „Am 22. Februar dieses Jahres hatten der Koordinationsrat der Muslime (KRM) und die nordrhein-westfälische Schulministerin eine Gemeinsame Erklärung zur Einführung eines Islamischen Religionsunterrichts unterzeichnet. …

Die Erklärung sieht u. a. vor, dass dem Land Nordrhein-Westfalen ein Beirat als Ansprechpartner für die Einführung des Islamischen Religionsunterrichts zur Seite steht. Er vertritt die religiösen Grundsätze der Muslime gegenüber dem Land. …

Zur Einführung des Islamischen Religionsunterrichts und zur rechtlichen Absicherung des Beiratsmodells ist zunächst eine Änderung des Schulgesetzes notwendig. Ministerin Löhrmann: „Es wäre ein wichtiges Signal an die Muslime, wenn der Gesetzentwurf aus der Mitte des Parlaments käme. Damit wird die Einführung des Faches von einer breiten Mehrheit der Gesellschaft getragen.“

Sobald der Gesetzentwurf vorliegt, wird das Schulministerium eine Lehrplankommission einberufen. … Die Kommission wird vom Schulministerium geleitet. Nach Fertigstellung des Lehrplans wird die bei Lehrplanverfahren übliche Verbändebeteiligung durchgeführt.“

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Presse/Meldungen/Pressemitteilungen/pm_06_05_2011.html

[23] Ibrahim El-Zayat telefonisch über den schariagelehrigen (IESH) Bajrambejamin Idriz genannt Benkamin Idriz: „Was für ein Schwachkopf. … Idiot. Ich hatte so lange mit ihm gesprochen. Das ist ja nur noch peinlich. Ich werde ihm jetzt drei bis vier Geldquellen schließen.“

Aus: SPIEGEL 02.06.2010: Vorzeige-Imam mit seltsamen Verbindungen, von Andrea Brandt und Conny Neumann

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,696630,00.html

[24] Das sich der Gottheit Annähern, “an approach to Allah” (taqarrub), hier als Motivation zur Gründung einer Stiftung (waqf).

Zulkifli Hasan: AN INTRODUCTION TO ISLAMIC LAW OF PROPERTY IN MALAYSIA

“The Islamic law then has been applied extensively until now and the courts recognized
shariah as the governing law of property for Muslims.”

http://zulkiflihasan.files.wordpress.com/2008/06/islamic-law-of-property-in-malaysia.pdf

[25] Qur’an (2:228) – „and the men are a degree above them [women]“

http://www.thereligionofpeace.com/Quran/010-women-worth-less.htm

[26] IGD als Mitgliedsverband der FIOE (europäische Muslimbrüder), man beachte die E-Mail: ibrahim@el-zayat.de

Chakib Benmakhlouf, President of the Federation of Islamic Organisations in Europe (FIOE)

http://www.euro-muslim.com/En_news_Details.aspx?News_ID=892

An der Spitze der IGMG und der Europaischen Moscheebau und -unterstutzungsgemeinschaft e.V. (EMUG), der die Verwaltung der Immobilien anvertraut ist, stand bis Mai 1999 Ali Yüksel. Ihm folgte zunächst kommissarisch Yusuf Ișık, bevor schließlich Mehmet Sabri Erbakan die Leitung beider Organisationen übernahm. Der Neffe von Parteiführer Erbakan war vorher bereits Generalsekretar der IGMG und stellvertretender Vorsitzender der EMUG gewesen. … Im Laufe des Jahres 2001 hat die IGMG ihre Zentrale von Köln nach Kerpen verlegt. Im Zusammenhang mit dem Erwerb der neuen Hauptverwaltung auf dem Gelände eines früheren Möbelhauses hatte der Verband für Aufsehen gesorgt. Als Käufer trat nicht die IGMG in Erscheinung, sondern die auf den Britischen Jungferninseln ansässige Firma Akira Inc., deren Vertretung in Deutschland die SLM Liegenschaftsmanagement GmbH wahrnimmt. Geschäftsführer dieser Gesellschaft ist der Schwager Mehmet Sabri Erbakans, Ibrahim Farouk El-Zayat, der innerhalb der IGMG/EMUG eine führende Position bekleidet. Der Erwerb des Anwesens sollte damit anscheinend verschleiert werden. Öffentlich geworben hat die IGMG hingegen in ihren Publikationen für die Schriften von Harun Yahya, der sich in der Türkei durch seine Werke unter anderem gegen die Evolutionslehre einen Namen gemacht hat. Im Buchsortiment der IGMG war bis Ende des Jahres 2000 ein Buch zu finden, in dem der Verfasser den Holocaust geleugnet hat.

aus: Thomas Lemmen: Aktuelle Entwicklung innerhalb islamischer Organisationen in Deutschland, in: Religion und Gewalt Der Islam nach dem 11. September Herausgegeben von Andre Stanisavljević und Ralf Zwengel (2002)

http://www.politische-bildung-brandenburg.de/publikationen/pdf/islam.pdf

[27] Der RIGD ist assoziiertes Mitglied im Zentralrat der Muslime in Deutschland.

Rat der Imame und Gelehrten in Deutschland e. V., Eichenstrasse 41, 65933 Frankfurt am Main

http://rigd.wordpress.com/about/

im Bild: Khaled Hanafy

http://rigd.files.wordpress.com/2011/01/d-khalid20811.jpg

20.03.2010, Hohenstaufenstraße 8, Frankfurt: Dr. Khaled Hanafy. Islamische Informations- und Serviceleistungen e. V. (I.I.S. e.V.).

http://www.islam-infoservice.de/admins/upload/IIS-Forum_2003010.jpg

Unsere Ziele

Informationen für Nicht-Muslime anzubieten, um Unwissenheit, Vorurteile und antiislamischen Tendenzen abzubauen.

Muslime mit Rat und Tat zu unterstützen und damit ein friedliches Zusammenleben zwischen den Muslimen, Christen und Andersgläubigen in Deutschland zu fördern.

Förderung der Integration durch aktive Teilnahme der Muslime an gesellschaftlichen Aufgaben.

Förderung der Akzeptanz der Muslime in Deutschland durch effektiven interreligiösen und interkulturellen Dialog, da die Realität zeigt, dass das mangelnde Wissen über den Islam und seine Ausübung ein großes Hindernis für die Akzeptanz der Muslime in der deutschen Gesellschaft darstellt.

http://www.islam-infoservice.de/index.php?navimenu=ziele.inc

Zur Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland weiß Wikipedia:

„Die Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland e. V. (M.S.V.) versteht sich als freie und unabhängige islamische Institution zur Vertretung der Interessen muslimischer Studenten in Deutschland.

Sie wurde 1964 in München gegründet, hat aber heute ihren Sitz in Köln. Sie gehört zur Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD), die nach Angaben des Verfassungsschutzes NRW unter dem Einfluss des ägyptischen Zweigs der Muslimbruderschaft steht. Sie ist Mitglied der Föderation Islamischer Organisationen in Europa (FIOE) und der International Islamic Federation of Student Organization (IIFSO). Der Bundesvorsitzende ist Ibrahim El-Zayat, der stellvertretende Vorsitzende Mehmet Sabri Erbakan, früherer Generalvorsitzender der IGMG.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Muslim_Studenten_Vereinigung_in_Deutschland

[28] Wohlverhaltenskult in Allahs Diktatur schulfähig, im Rechtsstaat nicht.

Jürgen Heumann: „Ein Religionsunterricht, der offen oder latent einen Gebetsunterricht propagiert und nicht zugleich kritische Distanzerziehung zu diesem religiösen Phänomen ermöglicht, ist schwerlich als schulfähig zu bezeichnen. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um einen evangelischen oder muslimischen Religionsunterricht handelt.“

http://books.google.de/books?id=IydT8s7t5JMC&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false

Kanada. Und Sie fragen noch, warum die muslimische Frau den Schleier tragen sollte?

http://www.shariahprogram.ca/women-islam/why-should-women-veil.shtml

Südafrika. Gottgefällige Finanzdienstleistungen. Sharia Compliant Business Campaign.

http://www.alameenlibrary.com/images/shariahCompliant.JPG

Australien. Scharia für die lieben Kleinen. Kids Sharia Classes.

http://flyers.idcahosting.com/2011/Kids_shariah.png

Kanada. Ewige Verdammnis. Fear the fire, which is prepared for the disbelievers.

http://www.shariahprogram.ca/articles/hell-devil-description.shtml

Dr. Khaled Hanafi (Hanafy), Inhaber eines Scharia-Doktortitels für Usul al-Fiqh (Titulaire du doctorat sur les Fondements de la jurisprudence islamique de L‘université l’Azhar) sprach am 13.06.2010 an der Straßburger Großmoschee (Grande Mosquée de Strasbourg) über sein Buch (Le chaos de la fatwa contemporaine).

http://www.mosquee-strasbourg.com/index.php/content/view/909/

Straßburg, 21.02.2009. Khaled Hanafi, Doctorat dans les Fondements de la jurisprudence islamique de L‘université Al‘Azhar. Le samedi 21 fèvrier 2009 à 18h30 inchaAllah [rwj] à la grande mosquée de Strasbourg, Thème de la conférence : Parmi les finalités des adorations

http://www.aslama.com/forums/archive/index.php/t-23140.html?s=7829988ce923ee0190b668cd684f470b

Prêche du vendredi de Cheikh Docteur Khalid Al-Hanafi a la mosquée Sahaba de creteil

http://vimeo.com/6445367

November 2007, 29. Jahreskonferenz der IGD. Mit Präsident der IGD, Ibrahim Dr. El-Zayat, Dr. Ayyub Köhler, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime (ZMD), Dr. Murad Hofmann, Deutscher Botschafter a.D.

„Prof. Ahmad Jaballah vom Institut Européen des Sciences Humaines in Paris referierte … Nach einer weiteren Ansprache von Ahmed Khalifa vom Islamischen Zentrum München sollte auch der ägyptische Gelehrte Prof. Omar Abdelkafi als letzter Redner des Tages sprechen, der dann aufgrund seiner verspäteten Ankunft auf seinen Vortrag verzichtete und stattdessen zusammen mit den Anwesenden ein langes Bittgebet sprach, welches dann die Veranstaltung beendete. Die Schwesterveranstaltung am darauf folgenden Sonntag in der Berliner Columbiahalle hatte teilweise andere Referenten im Programm, unter anderem die ehemalige langjährige Berliner Ausländerbeauftragte Prof. Barbara John und den IGMG-Generalsekretär Oguz Ücüncü.“

http://www.igd-online.de/igd-jahreskonf-2011.html

261. Offener Brief. Absender: humanistischer Verstand, Empfänger: schamlose Macht

20. September 2011

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

„Die Türkei ist ein Beispiel dafür, dass Islam und Demokratie, Islam und Rechtsstaat, Islam und Pluralismus kein Widerspruch sein müssen.“

So der Kernsatz eines Interviews, das Sie aus Anlass des Besuches von Abdullah Gül, Präsident der Türkei, in Berlin der „Süddeutschen Zeitung“ gegeben haben. Dieser Satz verrät eine so verstörende Unkenntnis der Wirklichkeit, eine derart blauäugige Gleichsetzung des real existierenden Islam mit einem EU-konformen Islam, dass es einem die Sprache verschlagen will. Dazu schließt er sich lichtdicht an Ihre historische Fehlthese vom 3. Oktober 2010 anlässlich des 20. Gedenktages der deutschen Wiedervereinigung, „nicht nur Christentum und Judentum, auch der Islam gehört inzwischen zu Deutschland“.

Auch das fossile, anachronistische Rechtssystem des Islam, von der der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, Aiman A. Mazyek, mehrfach öffentlich erklärte: „Scharia und Grundgesetz sind miteinander vereinbar“? Auch der Islam des von Ihnen stets hoch gelobten Recep Tayyib Erdogan, türkischer Ministerpräsident, der am 28. November 2010 in Düsseldorf vor einem kochenden Auditorium mit den Worten „Ich bin euer Präsident!“ eine Kriegserklärung an die Integration abfeuerte (wie schon drei Jahre zuvor, am 10. Februar 2008, in der Köln Arena mit der aberwitzigen These „Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“). Es ist derselbe Erdogan, der den Völkermord an den Armeniern 1915/16 im türkisch-osmanischen Reich leugnet, unter dessen Regierung in den Gefängnissen nachweislich weiter gefoltert wird und der sich jüngst mit dem Stichwort „Gaza-Flottille“ bis an die Grenze politischer Brandstiftung immer offener zu einem Gegner Israels gemausert hat.

Ich maße mir nicht an, Ihnen Nachhilfeunterricht in Geschichte erteilen zu wollen, aber warum fehlt in Ihren Kommentaren zum Migrations-/Integrationskomplex jede Spur von Kritik? Warum stehen Sie nicht auf gegen das niederträchtigste aller niederträchtigen Totschlagargumente der Political Correctness: „Kritik am Islam gleich Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“? Ein Xenophober, der sich Gedanken macht, ob das Kopftuch bei zwölfjährigen Mädchen ein Zeichen religiöser Selbstbestimmung ist oder eine von den Eltern verordnete Zwangsmaßnahme? Ein Ausländerfeind, wer stutzt über das Ausmaß von Gewalt an Frauen in den muslimischen Paarbeziehungen? Ein Rassist, wer hinterfragt, warum die Selbstmorde junger Muslima fünfmal höher sind als die bei Frauen ohne „Migrationshintergrund“? Ein Türkenschreck, der den signifikant überdurchschnittlichen Anteil von Migranten an der Jugendkriminalität beklagt? Ein Antimuslim-Guru, wer sich darüber entsetzt, dass muslimische Frauen und Mädchen mitten unter uns tödlich gefährdet sind, sobald sie archaischen Auffassungen im Elternhaus trotzen und mit der Integration ernst machen wollen?

Von all dem, was ich hier bruchstückhaft aufgeführt habe, ist in Ihren Ausführungen, sehr geehrter Herr Bundespräsident, nie die Rede. Ich vermisse bei Ihnen jede Kritik an menschenrechtsfeindlichen Auffassungen und Praktiken innerhalb der türkisch-arabisch dominierten muslimischen Minderheit, und jede Nähe zu kritischen Muslima wie Necla Kelek, Seyran Ates, Mina Ahadi oder Ayaan Hirsi Ali.

Wie ist Ihnen zumute mit Ihrer Behauptung, die Türkei sei heute schon ein Beispiel für die Vereinbarkeit von Islam und Demokratie, wenn die iranische Theologin Hamideh Mohagheghi warnt, dass „die innerislamischen Klärungen auf dem Wege zu einem Euro-Islam noch 20 bis 30 Jahre in Anspruch nehmen werden und es auch dann immer noch fraglich ist, ob der sich hier durchsetzen oder dem traditionellen Islam unterliegen wird“? Gefolgt von Dr. Ezhar Cezairli, Mitglied der Deutschen Islamkonferenz: „Es ist eine Gefahr für die Zukunft Deutschlands, dass manche Politiker durch ihre Ignoranz gegenüber islamischen Organisationen dabei sind, die Grundlagen unserer aufgeklärten Gesellschaft aufzugeben.“ Deutlicher geht’s nimmer.

Aber Sie, Herr Bundespräsident, sind nicht zur Stelle. Anders der unerschrockene Abbas Baydoun, langjähriger Feuilletonchef der libanesischen Tageszeitung „as-Safir“: „Bei uns suchen viele nach Ausreden, nicht in den Spiegel zu schauen, um uns den Anblick eines fürchterlichen Gesichts zu ersparen, das Gesicht eines anderen Islam der Isolation und der willkürlichen Gewalt, der nach und nach die Oberhand gewinnt und bald, während wir dem Höhepunkt der Verblendung zusteuern, unser tatsächliches Gesicht sein wird.“ Das allen Pauschalumarmern, xenophilen Einäugigen, Sozialromantikern, Gutmenschen vom Dienst und Beschwichtigungsaposteln ins Stammbuch!

Keine Missverständnisse: Es bleibt die Ehre der Nation, jeden Zuwanderer, Fremden oder Ausländer vor der Pest des Rassismus und seinen Komplizen zu schützen. Gleichzeitig ist es bürgerliche Pflicht, sich gegen Sitten, Gebräuche, Traditionen und Mentalitäten zu wehren, die jenseits von Lippenbekenntnissen den freiheitlichen Errungenschaften der demokratischen Republik ablehnend bis feindlich gegenüberstehen. Von all diesen Problemen lese ich in Ihren Kommentaren zum Migrations-/Integrationskomplex nichts. Stattdessen Statements wie „Ich schwärme für die guten deutsch-türkischen Beziehungen“ gleichsam als handele es sich um eine Multikulti-Idylle, die durch sozialtherapeutische Maßnahmen behoben werden könnte.

Nehmen Sie bitte noch zur Kenntnis: Es ist keineswegs unbedrohlich, eine kritische Meinung zu äußern. Ich bin mein ganzes Leben lang bedroht worden. Aber was seit meiner Kritik an der Köln-Ehrenfelder Großmoschee von muslimischer Seite mit einer religiös-fanatischen Note dazukommt, das kann selbst einen terrorgewohnten Mann wie mich beeindrucken. Aber abhalten, auch weiterhin an der Seite kritischer Muslime und Muslima zu stehen, wird es mich nicht. Mein Antrieb: Nach den Erfahrungen in Hitlerdeutschland gibt es nur eine Gesellschaftsform, in der ich mich sicher fühle – die demokratische Republik. Wer sie antastet, ob Muslim, Christ oder Atheist, der hat mich am Hals.

Das, sehr geehrter Herr Bundespräsident, wollte ich Sie hochachtungsvoll wissen lassen.

Ihr Ralph Giordano

Im Bild:

Ralph Giordano

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/13/Ralphgiordano.jpg

http://www.abendblatt.de/multimedia/archive/00005/169046v1_jpg_5427c.jpg

http://www.dzematsg.ch/html/images/stories/vjesti_islam/ralph%20giordano.jpg

http://1.bp.blogspot.com/_kJarVuKMPAQ/TLQcJEb6OsI/AAAAAAAAOBc/XIvliMRsA3k/s400/giordanoralph.jpg

Ralph Giordano (1956)

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0c/Bundesarchiv_Bild_183-35505-0015%2C_Ralph_Giordano_%2C_Nachwuchsautor.jpg

260. Sylvia Löhrmann und der Islam

19. September 2011

Edward von Roy

Mönchengladbach

Landtag Nordrhein-Westfalen

Petitionsausschuss

20.09.2011

Petition

I.3/15-P-2011-05451-00

Der Landtag möge beschließen:

Der Koordinationsrat der Muslime (KRM) ist gegenwärtig kein Ansprechpartner für Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zu einem bekenntnisorientierten Islamunterricht; die am 22.02.2011 in Düsseldorf diesbezüglich getroffene Gemeinsame Erklärung des Koordinationsrats der Muslime (KRM) und der Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, in der die Einberufung eines im Einvernehmen mit dem KRM zu besetzenden Beirats verabredet worden ist, ist für den Staat, hier vertreten durch das Bundesland NRW, nicht bindend; der von KRM und Schulministerin geplante Beirat ist nicht einzurichten.

Begründung

Der KRM vertritt mit 22,7 % nur eine Minderheit der Muslime des bevölkerungsreichsten Bundeslandes, vielen Muslimen ist er schlicht unbekannt.[1] Zur auf Ungleichbehandlung beruhenden, angeblich die Seele vor dem Höllenfeuer rettenden Pflichtenlehre der Scharia (Islamisches Recht) geht der KRM, der insofern als fundamentalistisch und reaktionär zu bezeichnen ist, nicht auf Distanz. Ein proschariatischer Verantwortlicher für die Inhalte des Islamischen Religionsunterrichts (IRU) jedoch wird die an staatlichen Schulen unterrichteten Kinder und Jugendlichen, auch die nichtmuslimischen, in einen Wertekonflikt mit den Standards der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) bringen, der Grundlage unseres Grundgesetzes (GG), denn an der schariarechtlichen Maßgabe der erbrechtlichen Benachteiligung der Frau und des Nichtmuslims, am Verbot der Apostasie sowie am Gebot der Verschleierung (Hidschab)[2] des Frauenkörpers ist nach Auffassung der Mehrheit der Muftis[3] und Gelehrten (‘Ulama)[4] nicht zu rütteln.

Nach wie vor gibt es den zur Erteilung bekenntnisorientierten Islamischen Religionsunterrichts erforderlichen Ansprechpartner des Staates nicht. Dessen ungeachtet unterzeichneten Schulministerin Sylvia Löhrmann sowie, für den KRM, Nurhan Soykan (ZMD), Ali Kızılkaya (Islamrat), Seyfi Öğütlü (VIKZ) und Orhan Bilen (DİTİB) am 22.02.2011 eine „Gemeinsame Erklärung“, die darauf abzielt, zeitnah bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht im Sinne von Art. 7 Abs. 3 GG bzw. § 31 SchulG NRW einzuführen.

Insbesondere die Errichtung des verabredeten Beirats entbehrt einer gesetzlichen Grundlage und ist dem Souverän, dem Volk, bis heute nicht bekannt gemacht worden. Gleichzeitig bekundet der KRM die, zumindest provisorische, äußerst zentrale Bedeutung des Beirats gerade im Hinblick auf eine wiederum nicht öffentlich bekannt gemachte schulgesetzliche Änderung, wörtlich: „Der KRM nimmt es … zur Kenntnis, dass der nordrhein-westfälische Landtag erwägt, fraktionsübergreifend ein Schulrechtsänderungsgesetz zu beschließen, das den islamischen Religionsunterricht rechtlich ermöglicht und auch für die rechtliche Absicherung des Beiratsmodells sorgt.“

Dieser Beirat soll, NRW würde dieses schließlich „erwägen“, untrennbar in das geänderte Schulgesetz integriert sein, zugleich hat, geht es nach dem Koordinierungsrat, dieser inhaltlich durch den KRM gesteuert und permanent personell gebilligt zu sein. Damit erklärt sich der KRM selbst zum Ansprechpartner des Staates und maßt sich an, zu definieren, was muslimisch ist und was nicht („Der Beirat formuliert die religiösen Grundsätze der Muslime gegenüber dem Land“), ein ehrgeiziges Streben, das ihm aufgrund mangelnder Vertretungsbefugnis und zu prüfender Verfassungstreue jedoch vermutlich gar nicht zusteht.

Eine von Löhrmann, Soykan, Kızılkaya, Öğütlü und Bilen in der Gemeinsamen Erklärung dezidiert angestrebte „Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung, des Landtages und der organisierten Muslime …, in der religionsverfassungsrechtliche Fragen, also auch Statusfragen, besprochen werden“, hätte zu gewährleisten, dass die Absage an das ungleich behandelnde (diskriminierende) und nicht zuletzt frauenfeindliche Schariagesetz Lehrinhalt des geplanten IRU sein wird. Eine gleichsam automatisierte Ermächtigung des KRM zum personellen Ausgestalten dieser „Arbeitsgruppe“ darf es dabei nicht geben.

Die Standards von AEMR (1948) und GG (1949), insbesondere die Gleichberechtigung von Mann und Frau, sind im Schulbetrieb auch im Schulfach Religion weder zu verwerfen noch zu ironisieren. IRU muss wissenschaftsbasiert sein; der zum Politikunterricht entstandene Beutelsbacher Konsens (1976) sollte auch für das Schulfach Religion Gültigkeit haben.[5]

Weder KRM noch KRM-gesteuerter „Beirat“ sind staatlicher Ansprechpartner. Das am 22.02.2011 verhandelte Beiratsmodell ist nicht zu verwirklichen.

Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

Gabi Schmidt, Sozialpädagogin

Quelle

Gemeinsame Erklärung des Koordinationsrats der Muslime (KRM) und der Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen über den Weg zu einem bekenntnisorientierten Islamunterricht

„Die Unterzeichnenden begrüßen die Einigung, weil mit dem Beirat ein institutionalisierter Ansprechpartner auf Seiten der Muslime eingerichtet werden kann. Die Vertreterinnen und Vertreter der Muslime und die Schulministerin bezeichnen es als Erfolg, dass nun in absehbarer Zeit für 320.000 muslimische Schülerinnen und Schüler Religionsunterricht vorbereitet werden kann.“

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Presse/Meldungen/Pressemitteilungen/Gemeinsame_Erklaerung.pdf

[1] Unter den muslimischen Verbänden ist DİTİB der bekannteste mit 44 Prozent, gefolgt vom AABF (27 Prozent), dem ZMD (27 Prozent), dem VIKZ (25 Prozent) und dem Islamrat (IR) (16 Prozent). Am unbekanntesten unter den Verbänden ist der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) mit einem Anteil von 10 Prozent. 59 Prozent der türkischen Muslime kennen DİTİB. … Wahrgenommene Vertretungsleistung durch den jeweils bekannten muslimischen Verband unter den befragten Muslimen (in Prozent) KRM: 22,7 % „vertreten“, 17,7 % „teils/teils“, 59,5 % „nicht vertreten“.

http://ec.europa.eu/ewsi/UDRW/images/items/docl_9743_55658285.pdf

[2] To fulfil the minimum requirements of Hijab, a Muslim woman covers her entire body, except her face and hands.

http://thequranblog.wordpress.com/2010/06/10/hijab-in-islam-2/

[3] Großmufti Mustafa Cerić strebt nach der Legalisierung der Scharia: (f) opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law;

http://www.rferl.org/content/article/1066751.html

[4] This is indeed a great assignment to the ‘ulama that requires from people to obey and follow them.

http://members.cox.net/ameer1/obeymqa.html

[5] Diese Dreieinigkeit von Überwältigungsverbot, Kontroversgebot und Subjektbezug übersetzte das zentrale Merkmal einer pluralistischen Demokratie – die Anerkenntnis von unterschiedlichen Interessen und Werten aufgrund unterschiedlicher Lebenslagen und Lebensgeschichten und der Notwendigkeit des Konflikts um politische Lösungen für politische Probleme – in didaktische Leitlinien. Demnach bezieht der Unterricht nicht inhaltlich Stellung, sondern verwickelt die Lernenden in die Auseinandersetzung um ein kontroverses Thema und ermöglicht ihnen so den Erwerb einer eigenen Position und die Äußerung ihrer Stellungnahme. Politische Urteilsfähigkeit des Individuums kann durch aufklärenden Streit gefördert werden.

http://www.bpb.de/files/TM9Z60.pdf

Lamya Kaddor, die islamische Religion unterrichtet und bis vor kurzem die vakante Professur an der Universität Münster vertrat, empört eine solche Position. „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“, sagt sie. Das Ergebnis sei das Gleiche: eine zeitgemäße Religionspraxis und ein friedvolles Miteinander mit anderen Gruppen. Als Muslima zweifele sie aber „nicht daran, dass stimmt, was im Koran steht“.

http://www.cibedo.de/islamischer_religionsunterricht.html

Überwältigungsverbot. Es ist nicht erlaubt, den Schüler – mit welchen Mitteln auch immer – im Sinne erwünschter Meinungen zu überrumpeln und damit an der „Gewinnung eines selbständigen Urteils“ zu hindern. Hier genau verläuft nämlich die Grenze zwischen Politischer Bildung und Indoktrination. Indoktrination aber ist unvereinbar mit der Rolle des Lehrers in einer demokratischen Gesellschaft und der – rundum akzeptierten – Zielvorstellung von der Mündigkeit des Schülers.

http://www.lpb-bw.de/beutelsbacher-konsens.html

Der Präsident des Landtags von Nordrhein-Wesfalen

Herrn

Edward von Roy

13.01.2012

Geschäftszeichen

I.3/15-P-2011-05451-00

Ihre Eingabe vom 20.09.2011, eingegangen am 20.09.2011

Schulen

Sehr geehrter Herr von Roy,

der Petitionsausschuss hat Ihr Vorbringen in seiner Sitzung am 10.01.2012 beraten. Ich gebe Ihnen hiermit aus dem Sitzungsprotokoll den gefassten Beschluss zur Kenntnis:

Das Anliegen war Gegenstand eines Gesetzgebungsverfahrens aus der Mitte des Landtags, das die Einrichtung eines bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterrichts und eines Beirats zum Ziel hat. Der Landtag hat das Gesetz zur Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach (6. Schulrechtsänderungsgesetz) am 21.12.2011 nach intensiven Beratungen und einer öffentlichen Anhörung von Sachverständigen beschlossen.

An dem Ziel, einen Beirat zu bilden, der die Anliegen und die Interessen der islamischen Organisationen bei der Einführung und der Durchführung des islamischen Religonsunterrichts als ordentliches Unterrichtsfach vertritt, wurde festgehalten.

Das Gesetz tritt am 01.08.2012 in Kraft und ist bis zum 31.07.2019 befristet. Die Befristung unterstreicht, dass der Weg über einen Beirat eine Übergangslösung ist.

Der Petitionsausschuss sieht keinen Grund, in der Angelegenheit weiter tätig zu werden.

Die Bearbeitung Ihrer Petition hat längere Zeit in Anspruch genommen. Bei der großen Zahl von Bitten und Beschwerden ließ sich die Verzögerung leider nicht vermeiden.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

(…)

Gabi Schmidt

Mönchengladbach

An den Präsidenten des Landtags Nordrhein-Westfalen

Geschäftsstelle

Petitionsreferat

Düsseldorf

24. Januar 2012

Ihre Nachricht vom 13.01.2012

I.3/15-P-2011-05451-00

Sehr geehrter Herr Präsident,

sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten um eine detaillierte Begründung, warum unsere oben genannte Petition abgelehnt wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Gabi Schmidt und Edward von Roy

[Die Antwort der Landesregierung steht noch aus]

259. Rezension zu Patrick Bahners Die Panikmacher

16. September 2011

النرجسية

narǧissiya[1]

Selbstverliebtheit, Narzissmus

Schwatzen über den Islam

Damit die Standards der AEMR auch im Namen des Seelenrettenden oder Althergebrachten nicht überwunden werden, verdient der selbstverliebte Patrick Bahners, Urheber von Die Panikmacher: Die Deutsche Angst vor dem Islam (München 2011), insbesondere zu den Seiten 291 bis 308 ein paar Zwischenrufe, meint Jacques Auvergne.

Bei fortgesetzter ungehemmter Duldung („Toleranz“) dem Islam gegenüber droht Nordamerika und Europa der Ausstieg aus den mühselig errungenen Standards allgemeiner Menschenrechte. Nur die religiös begründete Rechtsverschiedenheit schließlich gestattet es dem von ansteigender Gottes- und Muftifurcht geprägten Kollektiv, unverfälschte koranische Religion, echten Islam zu leben. Muslimbruderschaft, Deobandi und eine von Teheran aus gesteuerte Zwölferschia bilden diese auf Diskriminierung aller Nichtmuslime und Frauen gründende globale Scharialobby, die durch die Regierungen Pakistans und Saudi-Arabiens ebenso wie durch die politisch linke und rechte USA protegiert und finanziert wird.

Werbewirksam und terminbewusst einen Monat vor dem Gedenktag zu Nine Eleven lädt die Staatsspitze der USA im August 2011 zum schariagemäßen Fastenbrechen ins Weiße Haus, wo Präsident Obama nichts gegen zu halbierendes Frauenerbe (Islam) und Vielweiberei (auch Islam) sagt, sondern, einem Magier nicht unähnlich, die gefälligst spürbar zu bekundende Treue jedes anständigen Amerikaners zu „unseren zentralen Werten“ (staying true to our core values) beschwört. Obamas verwendetes „our“ (Hervorhebung Auvergne) beschwört ein Wir, das aus Gründen der zunehmend perfekten (totalitären) Harmonie keinen Außenseiter wünscht (duldet).[2]

White House, 18.08.2011. Meint das zu Vielfalt und Inklusion (diversity and inclusion) mahnende Weiße Haus eine AEMR-basierte Chancengleichheit oder nicht vielmehr den heranschleichenden parallelgesellschaftlichen Raum Islamischen Rechts? Und wieder wird, auf Empfängerseite mit den vernunftfeindlichen Formeln von Koexistenz (co-existence) und Brückenbau (bridge-building zu garnieren, ein monopolhaft Glück bringendes (alleinseligmachendes) autoritäres „Wir“ geschaffen (our greatest challenges), was den etwaigen Kritiker am demokratiegefährdend proislamischen Vielfalts- und Inklusionsbegriff sozusagen vorsorglich als verachtenswert weil gemeinschaftsschädlich brandmarkt.[3]

Der vom Autohaus Ford finanzierte sudanstämmige Freund der Rechtsspaltung Abdullahi an-Na’im stellt sich der Scharia ebenso wenig in den Weg wie die Anhänger der gegenaufklärerischen und antisäkularen Christlichen Rechten (Christian right; die USA als bibeltreuer Staat: „founded by Christians as a Christian Nation“) bzw. des Intelligent Design.[4] Soviel zu den USA, wo die Muslimbrüder sehr einflussreich sind und Patrick Bahners ab 2012 beruflich tätig sein möchte.

Weil an der globalen Re-Politisierung des Seelsorgerlichen zusätzlich Indonesien, Malaysia und die Türkei kraftvoll mitmischen, mühen sich auch Deutschlands industriefreundliche Volkskirchen, mit immer noch mehr „Dialog“ die menschenrechtswidrige und unchristliche „Abrahamsreligion“ zu fördern.[5]

Da der Namensgeber aber schon vor knapp vier Jahrtausenden verstarb, muss der in der biblischen Genesis als dem 1. Buch des Mose der Thora beschriebene Stammvater zu Fragen der militärischen Aufrüstung Saudi-Arabiens[6] oder des Iran gar nicht erst gefragt werden und kann sich dem fiebrigen Aufbau eines korantreu-pseudochristlichen europäischen Supergottes nicht in den Weg stellen. Bei Bedarf lässt sich zur Schariabewerbung auch Joseph verwenden.[7]

Ungerührt über fundamentalistisch dressierte Kinder in allen westeuropäischen Städten, die sich vor dem Teufel fürchten und jedes Mädchen ohne Kopftuch als Nutte ansehen, beschimpft Patrick Bahners in seinem Die Panikmacher: Die Deutsche Angst vor dem Islam die mutige Soziologin Necla Kelek und den gründlich arbeitenden Journalisten Henryk M. Broder[8], übergeht, dass Europas prägende Gestalten der epochalen Aufklärung und schulischen Bildung wie Goethe, Voltaire, Kant oder Alexander von Humboldt gar nicht in Furcht vor der Hölle lebten und verschweigt dem Leser, dass auch heutzutage immer noch kein deutscher Imam die „zu muslimisierenden“ Jugendlichen dazu aufruft, die koranischen Beschreibungen von Himmelsgarten und Feuergrube als allegorisch zu verstehen. Bahners weiß, dass die Islamische Revolution des Iran, 1979, oder die Salafisierung (Schariatisierung) eines Territoriums, wie sie Muslimbrüder oder Millî-Görüş-Bewegte glaubenspraktisch ausüben, eine Faschisierung aller Lebensbereiche zeitigt, was sich im realisierten Islam bekanntlich auch auf die Rolle des Sexuellen beziehen muss und auf die korangemäß zu verhindernde Gleichberechtigung von Mann und Frau.

Überall in Westeuropa leben von muslimischen Männern verwaltete Einwandererfrauen oder Konvertitinnen ohne die Möglichkeit, alleine zu reisen, freizügige Kleidung zu tragen oder religionskritisch zu argumentieren. Weltweit sind Allahs bärtige Tugendwächter und Kontrolleure weiblicher Sexualität auf dem Vormarsch, einer gewaltigen faschistischen Bewegung vergleichbar. Wer den nichtsäkularisierten (originalen) Islam pauschal verteidigt, ist notwendigerweise Frauenfeind. Nicht zuletzt Bahners eigene Profession, der autonom und wissenschaftsbasiert gedachte Journalismus, wird sich im islamischen Staat überflüssig gemacht bzw. in eine Schar von Mietmäulern verwandelt haben.

Einen Islam, der den Nichtmuslim und die Frau nicht herabstuft, kann es mit Islamischer Rechtstheorie (Scharia, geschaffen von Allahgott) und Islamischer Gerichtspraxis (Fiqh, umzusetzen von den Tugendhaften) nicht geben.

Der Verteidiger des Glaubens geht zu Scharia und Fiqh nicht auf Distanz, Patrick Bahners legt los:

Worauf will die Islamkritik hinaus? Soll die Religionsfreiheit der Muslime eingeschränkt werden?

Warum denn nicht, warum soll Religionsfreiheit denn nicht an jeder Stelle begrenzt werden, an der sie gegen andere Grundrechte zu verstoßen beginnt? Neunjährige Kindbraut, Schleierzwang und Steinigung sind im echten Islam zwar Heilssicherung (Religion), aber in Deutschland verboten. Vielleicht möchte Allahs Journalist ein anderes Deutschland und den Weg in den Schariastaat dokumentierend bis geschwätzig begleiten.

Bahners Frage zielt darauf, jeden Islamkritiker unglaubwürdig zu machen und als theoretischen Verfassungsfeind darzustellen. Tatsachenbezogen und im Sinne einer beibehaltenen AEMR oder eines ernst genommenen Grundgesetzes werden die sogenannten Muslime gerade nicht diskriminiert, wenn wir Säkulare ihnen zumuten, das für alle geltende Recht einzuhalten.

Der Journalist, der bis zu dieser seiner Frage bereits 290 Seiten demokratiegefährdender Schariaverteidigung niedergeschrieben hat, kennt den sadistischen, kulturrassistischen und frauenfeindlichen Charakter des Islamischen Gesetzes (Scharia) genau. Herr Bahners vermeidet es bewusst, das Wort Scharia auch nur auszusprechen, und unterstellt uns Islamkritikern, also auch den muslimischen Islamkritikern unter uns, „den“ Muslimen Grundrechte vorenthalten zu wollen. Bahners:

Ihre Resonanz verdankt die Islamkritik zu guten Teilen einer Verunsicherung gerade in den bürgerlichen Kreisen, in denen man die eigene sozialmoralische Identität noch als christlich bestimmt.

Dass eine Schar xenophober und antisäkularer Abendlandretter aus den religionskritischen Argumenten eben die islamkritischen nutzt, um die nicht zuletzt auch von den Islamisten ersehnte Apartheid der Bevölkerung in Nichtmuslime und Muslime zu vollenden, ist ärgerlich genug und baut mit am Dhimmi-Staat, nur eben von Kreuzritterseite.

Implizit aber brüllt der Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nach mehr „Religion“, wenn er den erwähnten, irgendwie bürgerlich zu nennenden Bibeltreuen die „Verunsicherung“ nehmen will. Wäre aber ein selbstbewusst gottesfürchtiger Christ für Patrick Bahners vor „Verunsicherung“ gefeit und bliebe von der Verschmutzung durch Islamkritik unberührt?

Gründliches islamkritisches Denken ist für Bahners anscheinend mit Wahn und Schmutz gleichzusetzen. Wer sich von der Gegnerschaft zur Scharia nicht befreit, agiere grundgesetzfeindlich und damit gemeinschaftsschädlich:

Aber jetzt, da die im Grundgesetz stehende Gleichberechtigung der Religionen dem Islam zugute kommen soll, wie es sich aus Wortlaut und Sinn der Glaubensfreiheit zwingend ergibt, ist man irritiert; man meint, die historische Identität Deutschlands als eines christlichen Landes müsse auch in den Verbindlichkeiten des geltenden Rechts zum Ausdruck kommen.

Zum demokratischen Glück leben wir nicht in der Christenrepublik, sondern in der Bundesrepublik. Glückt hingegen die schariakompatible Rechtszersplitterung, bilden Koranbürger und Nichtmuslime bzw. Koranbürger und Bibelbürger zwei postsäkulare Nationen auf dem gleichen Territorium, und bald darf man zur Spaltung des Territoriums in schariarechtlich befreite Zonen übergehen. Von aller Sünde gesäubertes Land heißt auf Urdu Land der Reinheit oder Land der Reinen, nichts anderes bedeutet das Kunstwort Pakistan.

Europas Klerus arbeitet rabiat proislamisch und damit demokratieüberwindend, was Bahners natürlich nicht unbekannt ist, und hofft vielleicht darauf, im anwachsenden Kalifat Gnade bei Scheich und Mufti zu finden oder neo-mittelalterliche politische Funktionen für sein Glaubensvolk zu übernehmen. Der aus Sicht der Göttlichen Ordnung (Ordo Dei) ärgerliche Staatsbürger hat endlich ausgedient und ist dem Religionsangehörigen gewichen.

Auf diesem Wege wird jeder säkulare Anspruch zum Stolperstein, der aus dem Weg zu räumen ist. Folgerichtig wagt es kein Pfarrgemeinderat oder Presbyterium und auch kein deutsches städtisches Jugendamt oder schulisches Lehrerzimmer, tatsachennah zur Scharia zu informieren.

Die wie seltene, bedrohte Tierarten oder wie ehrenwerte und letztlich unverständlich bleibende Außerirdische ganz anders gearteten und entsprechend anders zu behandelnden Islampflichtigen nennt Schariafreund Bahners:

islamische Neubürger

und deutet an, dass diese Fremdlinge durch die Bundesbürger auch an einer wörtlichen Umsetzung von Koran und Hadith in ihrer Familie und ihrem Straßenzug nicht länger zu behindern sind.

Nicht etwa türkeistämmige arme Gastarbeiter oder ehrgeizige bis islamistische nordafrikanische Studenten waren es für Herrn Bahners also, die eingewandert sind, sondern Koranschüler, Schariapflichtige. Was Deutschlands Konvertiten zum Islam betrifft, sind die religiös Erregten oder Beruhigten nach Patrick Bahners sicherlich ebenfalls als islamische Neubürger zu bezeichnen.

Der Staatsbürger geht, der Islambürger kommt. Islamtheoretiker und Kulturrassisten wie Ali Schariati oder Sayyid Qutb könnten über das Engagement des Feuilletonchefs zufrieden sein, der 2012 als Kulturkorrespondent an die amerikanische Ostküste wechseln wird.

Warum diese Desinformation zur diskriminierenden Scharia? Bahners politisiert den weiblichen Körper (Seite 106), der echte Mann muss schließlich auf seinen zweibeinigen Besitz aufpassen:

In Tücher eingehüllt wird normalerweise das Kostbare. Die Verschleierung ist ein Indiz der Vornehmheit. Es widerspricht also unserer Intuition, dass der Zweck des Kopftuchs, wie von seinen feministischen Gegnerinnen behauptet, die demonstrative Herabsetzung der Frau sein soll.

Da wollen wir den FAZ-Mitarbeiter doch nicht herabsetzen. Eine Burka für den kostbaren und vornehmen Herrn Bahners bitte!

Papst Leo XIII. … hatte die Glaubens-, Rede-, Lehr- und Pressefreiheit mit der Begründung verworfen, es widerspreche der Vernunft „dass das Falsche das gleiche Recht haben soll wie das Wahre“.

Insofern, als dass Denken unterscheiden heißt, lag der höchst irdisch-politisch tätige Himmelswächter Leo († 1903) noch nicht einmal falsch, denn ob ich Herrn Bahners Brieftasche klaue oder nicht, ist auch dem Beklauten richtigerweise nicht gleichgültig, und 2 plus 2 ist 3 zu behaupten, ist an einer bundesdeutschen Schule nicht mit gleichem Wahrheitsanspruch lehrbar wie zu erklären, 2 plus 2 gleich 4.

Papst Leo verehrte den Kollegen und Höllenfachmann Innozenz III. († 1216), der den Menschen, jeden, unchristlich aber gottesgelehrig (theologisch) verachtete, das Papstamt in die Nähe der Gottheit heraushob und der dem Kreuzzug gegen die südfranzösischen Albigenser oder Katharer (1209 bis 1229) seinen Segen gab. Leider versäumt Herr Bahners, hinsichtlich religiös gebilligter Grausamkeit Innozenz mit Ayatollah Chomeini († 1989) zu vergleichen und Leo mit Maududi († 1979), wobei wir, auf die Glaubenslehren bezogen, feststellen würden, dass man nach der Ethik des Nazareners nicht töten und noch nicht einmal unterdrücken darf, während die islamische Umma ihr Glück auf dem Leid der Nichtmuslime zu bauen hat und der männliche Muslim auf dem Elend der muslimischen Frau.

Wer über Päpste spottet, riskiert heutzutage nicht mehr viel, weshalb der um seine Karriere besorgte Feuilletonchef islamfromme Herren wie Ali Chamene’i oder Yusuf al-Qaradawi eben nicht unreligiös oder gar unislamisch nennt und darauf verzichtet, die Akteure des vielleicht kaum noch zu verhindernden flächendeckenden deutschen Islamischen Religionsunterrichts dazu aufzufordern, sich glaubhaft und für immer vom auf Ungleichbehandlung beruhenden Gesetz Allahs zu verabschieden. Im schlicht demokratiegefährdenden Text Religion in den Grenzen des Klassenzimmers äußert Bahners etwa folgende drei Schamlosigkeiten:

„Das Ziel der Zivilisierung und Rationalisierung des Islam, das der säkulare Staat nicht vorgeben darf, wird als voraussichtliche Wirkung des Religionsunterrichts beschrieben, abgeleitet aus dem Vergleichsfall des Christentums …

Immerhin, Bahners gibt indirekt zu, dass der echte, reine Islam unzivilisiert und vernunftfeindlich ist. Dürfen wir Bahners etwa so lesen, dass es für Europa und Deutschland ein Zivilisationsproblem gibt und eines der nachhaltigen Vernunft, ein Problem, das unsere Kinder und Jugendliche baldmöglich im Religionsunterricht und auf dem Schulhof klären sollen, ausdiskutierend oder vielleicht auch per Faustrecht? Dass sich so gut wie kein Lehrer (oder Journalist) traut, die Scharia professionell und nicht nur hinter vorgehaltener Hand als segregierend, diskriminierend und brutal zu nennen, ist dem FAZ- Feuilletonchef bekannt, und wenn die Muftis oder Schariagelehrten erst in Deutschlands Hochschulkonferenzen sitzen und die Salafisten im Lehrerzimmer, werden islamische Glückseligkeit und Harmonie jeden Kritiker verstummen lassen oder als Störenfried beseitigen.

wegen der Trennung von Staat und Kirche kann nur die jeweilige Religionsgemeinschaft definieren, was ihre Grundsätze sind …

Yusuf al-Qaradawi von Glaubenszweifel geschüttelt, Allah zerknirscht? Als ob der Islam ein Problem mit sich hätte, als ob der prophetische Kaufmann und Feldherr von Selbstzweifel geplagt worden wäre und die diskriminierenden „Grundsätze“ der Scharia jemals unklar gewesen wären. Na Herr Bahners, dann sagen sie den FAZ-Lesern doch, was Koran und Hadith „definieren“ (Bahners), was sie vom Gläubigen erwarten: Die Tochter zu verheiraten (ein Leben als Single oder ein homosexuelles Leben ist nicht vorgesehen, auch nicht für den islamisierten Sohn), die Frau zu verschleiern und ins Haus zu sperren, ihr nach Allahs Vorgabe das Erbe zu halbieren, ihr, damit sie nicht so einsam ist, eine Zweitfrau zuzugesellen, ihr im Falle ihrer Verstoßung, das Sorgerecht zu entziehen sprich die dem Stamm des Brauterwerbers zustehenden Kinder zu klauen.

Die Frau im Islam ist als eine Art Rasse oder Kaste entworfen worden und steht eine Stufe tiefer als der Mann, der verachtenswerte Nichtmuslim verdient, spürbar bis sadistisch erniedrigt zu werden. Und Plapperer Bahners will von Deutschland aus die globalen Ulama und Scheiche darüber ans Grübeln bringen, „was ihre Grundsätze sind“, ob sie beispielsweise nicht ein bisschen mehr universelle Menschenrechte in die Schariavorschriften integrieren möchten.

Der auf Religionsfreiheit verpflichtete Staat kann eine freisinnige Koranauslegung nicht gegenüber einer bewahrenden bevorzugen.“[9]

Richtig, der weltanschaulich neutrale Staat kann einer Gemeinschaft von Scientologen oder Neonazis nicht vorschreiben, Texte von Ron Hubbard oder Adolf Hitler wortgetreu oder aber ironisch zu besprechen. Herr Bahners, hierzulande gilt das Grundgesetz!

Der Einluller weiter:

So hat die Schärfe der Islamdebatte einen Grund darin, dass den Leitkulturschützern nicht mehr präsent ist, welche Gehorsamsforderungen der christliche Gott erhebt.

Möchte der Autor von Die Panikmacher die Inquisition wiederbeleben? Warum fordert Bahners nicht den Vorrang der Rechte und Pflichten aller Bürger und Staatsbürger vor den wie auch immer lautenden göttlichen Befehlen?

Selbst Tilman Nagel bleibt nicht verschont:

Seine These, Muslime, die aus der Heilsbotschaft des Korans die gebotenen Konsequenzen zögen, müssten im Westen Fremde bleiben … ist ein Argument über den Koran und setzt zugleich ein bestimmtes Bild des Westens voraus.

Frankfurt liegt zwar im Westen Deutschlands, aber nicht in einer Westlichen Republik, sondern in der Bundesrepublik. Wissenschaftler Nagel stellt den Islam richtig dar: Allahs Befehl fordert zur Abschottung gegenüber allem Unislamischen auf, und, sobald die Kräfte es zulassen, zur territorialen Ausdehnung der einzig sittlichen Ordnung (niẓām islāmī, Nizam-ı İslâm). Unislamisch zu leben kann kein Imam oder Islamverbandsfunktionär als gelingendes Leben oder gottgefälliges Leben bezeichnen, und einen anderen Islam als den der grundrechtswidrigen, weil zur Gewalttätigkeit verpflichtenden Scharia wird sich leider wohl noch auf Jahrzehnte oder Jahrhunderte nicht organisieren lassen.

Der nicht säkularisierte Islam, der die tausend Jahre der Ulama von al-Ghazali bis al-Qaradawi nicht verwerfende Islam, kurz gesagt: der heutige Islam ist nicht demokratiefähig und damit nicht schultauglich. Ein heiliger und heilssichernder Kult, der den Mann erhöht und die Frau leiden lässt, der den gottesfürchtigen Gewalttäter lobt und das unislamisch handelnde Opfer muslimischer Gewalt auch noch beschimpft, gehört im freiheitlichen Rechtsstaat nicht ins Klassenzimmer.

Benedikt XVI. … fiel hinter das Zweite Vaticanum zurück, das mit Hochachtung von den Muslimen gesprochen hat, weil sie sich wie Abraham Mühe geben ‘sich auch Gottes verborgenen Ratschlüssen mit ganzer Seele zu unterwerfen’.

Möchte sich Bahners beruflich umorientieren und in einer entchristlichten, weil zur entwürdigenden Scharia schweigenden katholischen Kirche Karriere machen?

Man darf unterstellen, dass das alternativkulturell tuende Konzil von 1965 die schariatisch korrekte Enthemmtheit unchristlich nutzen wollte, um die eigene Macht unauffälliger („interreligiös-dialogisch“) zu erhöhen. Jahrzehnte später, heute muss es beiden Großkirchen folgerichtig darum gehen, die Bevölkerung Europas noch so lange über die brutale Natur von Mohammed und seiner Sunna im Unklaren zu lassen und zugleich auf den regionalen Klerus, den islamischen wie den kirchlichen, zu verpflichten, bis ein Abschütteln der legalisierten Scharia nicht mehr möglich ist. Als wäre die Machtergreifung der Himmelswächter nicht schon schlimm genug, mischt jetzt auch noch ein Frankfurter Feuilletonchef mit.

Jedem einzelnen katholischen Endanwender und erst recht der gesamten Kirche war mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil die Götterfusion aufzuerlegen, Jahwe, Christus und Allah hatten fortan zum „alleinigen Gott“ bzw. zum „lebendigen Gott“ zu verschmelzen: Ecclesia cum aestimatione quoque Muslimos respicit qui unicum Deum adorant – Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen. Indirekt, unter feiger Umgehung der Worte Koran und Mohammed, wurde dem Nazarener Jesus seitens des Vatikan aufgenötigt, Mohammed als spätgeborenen Kollegen anzuerkennen. Dabei lässt die neue Superreligion des Islamochristentums zwar einen, keineswegs minderwertigen, Gottesglauben ohne Christus zu, nicht aber ein persönliches Christentum, dass Allah ein Zerrbild des wahren Gottes nennt und das koranische oder schariatische Menschenbild als das bezeichnet, was es ist, als menschenunwürdig. So wird jeder katholische Korankritiker zum Ketzer, modellhafte Vorwegnahme der heutigen Ausgrenzung aller Islamkritiker aus Kirche, Erziehungslandschaft, Hochschule und Volkspartei.

Auch wenn Europas (die durchaus atheistisch geprägte kulturelle Moderne mit hervorbringendes) mittelalterliches Wissenschafts- und Schulsystem kirchlich organisiert worden war, ist die kalkulierte Außerkraftsetzung der jesuanischen Ethik durch den Klerus in Rom, Genf oder Berlin etwas sehr Kirchentypisches. Der Nazarener hatte das herrschaftliche Monopol auf Deutung gelingenden Lebens, die zu akzeptierende eigene Rolle als Untertan, überwunden und jeden Menschen, gerade auch den viel später von Karl Marx „ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen“ genannten Machtlosen, als Träger von absoluter Würde definiert. Der Untertan (Heinrich Mann 1914) aber war von Europas Klerus immer gewollt und daran hat sich, wie man am Applaus zum Einzug eines Mustafa Cerić auf dem 2011 in Dresden abgehaltenen Evangelischen Kirchentag erkennt, trotz Achtundsechzigerbewegung und weiblicher Beteiligung am organisierten Sinnstiften nichts geändert. Aus all dem wird deutlich, dass Spinoza, Feuerbach und Nietzsche nur aus klerikaler (machtverliebter, herrschsüchtiger) Sicht Europa entchristlicht haben, aus der Perspektive der Ethik eines Jesus von Nazareth jedoch haben Denker wie Darwin und Freud Europa menschenwürdiger gemacht und insofern geradezu christianisiert.

Ein gründlich arbeitender vereins- oder schulgründender Atheist kann christlich zu nennendes irdisches Miteinander aufbauen, während im Islam ein Verweigerer der Scharia keine menschliche Würde besitzt.

Die Konzilserklärung ‘Nostra Aetate’ wünscht sich das gemeinsame Eintreten von Christen und Muslimen ‘für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen’ und rechnet offenkundig damit, dass dabei auch die muslimische Frömmigkeit der vorbehaltlosen Unterwerfung unter den Willen Gottes als Ferment nützlich sein kann.

Ruft Bahners nach der Islamischen Revolution, wenn er die muslimischen Einwanderer und ihre Kinder oder Deutschlands salafistische Konvertiten zur „vorbehaltlosen Unterwerfung unter den Willen Gottes“ verpflichtet? Oder hat der an einem angeblich beklagenswerten Mangel an „Frömmigkeit“ (Bahners) nun wirklich nicht leidende Muhammad Rassoul genannt Abu-r-Rida (Köln 1993) aus Bahners Sicht den Islam falsch verstanden und ist die Islamische Gesellschaft, das Kalifat,[10] im Islam gar keine Vorschrift?

Bezeichnenderweise hat das nach eigener Aussage gerechte, friedliche und freiheitliche Nostra Aetate von universellen Menschenrechten wie etwa von der (globalen, sofortigen) Gleichberechtigung von Mann und Frau auch gar nicht gesprochen, sondern 1965 den Weg in jenen angeblich himmlischen Kulturrelativismus gebahnt, den nachfolgend Revoluzzer, Blumenkinder, Pädagogen, Politiker und sonstige Systemüberwinder trotten konnten.

Statt also eine durchgesetzte AEMR auch für den Nahen Osten und das Verschwinden des Schariavorbehalts aus den Verfassungen etlicher islamisch dominierter Staaten zu fordern, orakelte Abschnitt 5 (Universale Brüderlichkeit) in genauer Kenntnis der gottgeschaffenen, seelenrettenden Schariadoktrin und irdisch anzuwendenden Schariagesetzlichkeit etwas von einer (nicht trotz des Koran, sondern gerade mit dem christlich-islamisch-jüdischen Miteinander bestehenden) menschlichen Würde: „So wird also jeder Theorie oder Praxis das Fundament entzogen, die zwischen Mensch und Mensch, zwischen Volk und Volk bezüglich der Menschenwürde und der daraus fließenden Rechte einen Unterschied macht“, was heutigen Dialogaktivisten wie Werner Höbsch („60 Prozent der Scharia sind grundrechtsverträglich“) den katholisch abgesegneten Marschbefehl geben konnte.

Das Zweite Vatikanische Konzil zersetzte die Standards vom 10.12.1948 gekonnt, indem es den eine jede freiheitliche Gesellschaft konstituierenden Vorrang des Diesseits vor dem Jenseits und der Wissenschaft vor der Seelenrettung durch Hinwendung zur harmlos anmutenden „Einheit und Liebe unter den Menschen und damit auch unter den Völkern“ (In suo munere unitatem et caritatem inter homines, immo et inter gentes) ersetzte.

Dass, soweit bekannt, ein Jesus von Nazareth niemanden herabsetzte, und ginge es um einen Römer, Samariter, einen Zöllner oder gar um eine Frau, könnte ein übers Christentum lästernder Journalist angesichts der koranischen Diskriminierungs- und Mordlizenz und angesichts der auf Gleichbehandlung beruhenden AEMR durchaus schreiben.

Den noch viel zu wenigen und von ihren Mitmuslimen regelmäßig bedrohten religiösen muslimischen Säkularen, die sich aus Kindheitserinnerung, raren muslimischen Vorbildern in Familie oder Nachbarschaft oder einfach aus Idealismus und Optimismus einen AEMR-verträglichen Gottesbegriff erarbeitet haben, fallen Höbsch und Bahners in den Rücken.

Der Journalist ruft nach Zucht und Ordnung:

Dabei sollte es gar nicht so schwer sein, positive soziale Effekte muslimischer Werte wie der Gottesfurcht und der geregelten Lebensführung anzudeuten.

Kinder und Jugendliche sollen sich auf korrekt eingehaltene Speisevorschriften und Gebetszeiten hin überwachen und bespitzeln, Bahners spricht von geregelter Lebensführung.

Der hochrangige FAZ-Mitarbeiter mag darüber nachdenken, ob ihn höchst spürbare vierzig oder achtzig Peitschenhiebe nach dem Genuss eines alkoholischen Getränks nicht gesundheitlich und moralisch besser integrieren (Bahners: positive soziale Effekte), der mutmaßlich atheistische Schreiberling würde die empfangene Körperstrafe allerdings wahrscheinlich immer noch als rein sozialreformerisch missverstehen und ihren spirituellen bis spiritistischen Charakter der Abwehr der bösen Geister und des islampädagogischen Ziels der Erlangung eines Platzes im Paradiesgarten gar nicht erkennen.

Schariaverteidiger Bahners:

Die These der Unvereinbarkeit von Islam und Grundgesetz hat nicht nur Annahmen über das Wesen des Islam zur Voraussetzung, sondern auch unverhandelbare Forderungen an eine säkularitätskonforme Auslegung des Grundgesetzes.

Unverhandelbar ist korrekt. Selbstverständlich ist uns freiheitlichen Demokraten eine religiöse Revolution ebenso unerwünscht wie ein rechtsradikaler Putsch und sind wir nicht bereit, einen heiteren Kompromiss aus Grundgesetz und Scharia bzw. aus Wissenschaft und Islamologie auszuhandeln.

Was das von Patrick Bahners offenbar hoch geschätzte „Wesen des Islam“ betrifft und seine Kollision mit dem Begriff des Bürgers oder Staatsbürgers, zitieren wir die hohe geistliche Autorität der Sunniten und Muslimbrüder, Scheich Yusuf al-Qaradawi:[11] „Nur Allah allein hat das Recht, zu erlauben und zu verbieten. … Es ist das Recht Allahs … Gesetze zu geben oder Verbote zu erlassen, wie Er es für richtig ansieht … Als Seine Geschöpfe haben sie kein Recht, dies in Frage zu stellen oder nicht zu gehorchen. Dies ist Sein Recht als ihr Herr und ihre Pflicht als Seine Diener. … Was Allah in seiner scharia erlaubt hat, ist allen Menschen erlaubt, und was Er verboten hat, ist allen Menschen verboten, bis zum Tag der Auferstehung.“ Der Scheich kennt seine Religion: Das Volk ist im Islam nicht Souverän, nur die Gottheit hat das Recht, Gesetze zu erlassen. Herr Bahners verharmlost diese religiös begründete Verweigerung der bürgerlichen Ordnung und allgemeinen Menschenrechte als „These“.

Kopftuchverteidiger Bahners bekommt vom Scheich die Frage nach der Stellung der Frau im Islam beantwortet: „Benehmen der muslimischen Frau. … Ihre Kleidung muss den Grundsätzen der islamischen scharia entsprechen … Die Kleidung muss den gesamten Körper bedecken, mit Ausnahme dessen, ‘was sichtbar sein muss’, was nach der am meisten vorzuziehenden Auslegung Gesicht und Hände sind. Die Kleidung darf nicht durchscheinend sein, so dass sichtbar würde, was darunter ist. … Die Kleidung darf nicht zu eng anliegend sein, damit nicht die Konturen des Körpers und besonders die Rundungen sichtbar sind, selbst wenn sie nicht durchscheinen. Sie darf keine Kleidung tragen, die speziell Männerkleidung ist, wie heutzutage Hosen. Bei der Wahl der Kleidung soll sie nicht die Nichtmuslime nachahmen.“ Ja Herr Bahners, die von den Scheichen und Imamen gelobte Frau ist sexuell kontrolliert, sozial obszönisiert und spirituell dämonisiert, und das ist kein „Islamismus“, das ist Islam. Dass sie sich äußerlich von den Ungläubigen zu unterscheidet hat, kann man in pädagogischer Sprache wohl nur als kulturellen Rassismus bezeichnen, wenngleich es um die Rettung der Seele geht: Die nichtislamisch Gekleidete ist Brennstoff fürs Höllenfeuer, das ist die religiöse Bedeutung des Schleiers.

Pascal Bruckner durchschaut den Islam als Gegenkultur und Schattenjustiz, fordert die ungeschmälerten bürgerlichen Rechte und Pflichten und warnt Europa vor dem Erstarken eines koranbasierten, einstweilen illegalen Kontraststaats, was den Verteidiger des Glaubens Patrick Bahners auf die Palme bringt:

Wo Menschen ihre Religion als einen ewigen Bund und den Staat als ein Provisorium betrachten, da droht laut Bruckner der Separatismus von „Nationen innerhalb der Nationen“, stellt sich also das Problem, für das die alteuropäische Staatslehre den Begriff „imperium in imperio“ hat.

Leider verschweigt uns Bahners, ob er Deutschlands radikaler Gemeinschaft (Dschama’a, ǧamāʿa) der Schariabürger den sofortigen Ausstieg aus dem noch für alle geltenden Grundgesetz zubilligt oder ob sich die religiös erregten Islampflichtigen vorläufig auf innere Emigration (Hidschra, hiǧra) und zivilen Ungehorsam, also auf eine eher kulturelle Apartheid beschränken sollen.

Je ein Beispiel für ǧamāʿa und hiǧra aus islamistischen Kreisen, wo Führerbefehl und Glaubensgehorsam leider selbstverständlich sind:

„Al-Tamimi genannt Imam al-Darimi sagt, ʿUmar bin al-Ḫaṭṭāb sagt: „Es gibt keinen Islam ohne Gemeinschaft (ǧamāʿa) und keine Gemeinschaft ohne Führung (imāra) und keine Führung ohne Gehorsam (ṭāʿa).“[12]

Demokratie ist nicht halal, das Grundgesetz hindert uns, den Islam anzuwenden, unsere Religionspraxis auszuleben, den wahren Dīn! Da bleibt nur der Rückzug in abgeschottete Großfamilien, Straßenzüge und Stadtviertel, ganz nach dem Vorbild der Hidschra, der Flucht und Auswanderung des Propheten:

„Al-Hijrah: … Ihre Definition im islamischen Recht ist, das Land des Unglaubens zu verlassen, um in das Land des Islams zu gehen, aus Furcht vor Verführungen, und um die Möglichkeit zu suchen, den Deen (Religion des Islam) zu praktizieren. Dies ist die Definition der al-Hijrah spezifisch im islamischen Recht, andererseits, in der Realität, ist die Definition der al-Hijrah so, wie Ibnul Mulaqqin in der Erklärung von ‘al-Umdah’ sagte, ‘Das zu verlassen, was Allah (`Azza wa jall) nicht mag, für das, was Er liebt.’“[13]

Noch genauer zu Bahners:

Wo Menschen ihre Religion als einen ewigen Bund und den Staat als ein Provisorium betrachten

Bund bedeutet Scharia, wie Bosniens ranghöchster islamischer Geistliche bereits 2007 feststellte, der bis heute das gesonderte Recht für die Spezies der zentral zu verwaltenden Europamuslime fordert. Dass der Lobgesang auf den schariatischen „Bund“ eines Mustafa Cerić vier Jahre später vom Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung aufgegriffen wird, ist ein neuer Höhepunkt in der Geschichte der inzwischen erstaunlich aggressiven Islamverteidigung.

In: The challenge of a single Muslim authority in Europe sprach der Großmufti für Bosnien und Herzegowina: „In the sharī’a as their Weltanschauung, Muslims have their covenant with God, durch die Scharia als ihre Weltanschauung leben die Muslime ihren Bund mit [Allahgott] Gott.“[14]

Vielleicht schon morgen weht die Fahne des Islam auf dem Reichtag, und so werde den menschlichen Angehörigen des „ewigen Bundes“ der säkulare Staat nicht nur zum „Provisorium“ (Bahners), sondern auch gleich zum Seuchenherd und Sündenpfuhl, den es mit dem Aufbau des Kalifats zu heilen und zu reinigen gilt.

Nun zum 3. Oktober 2010, als ein für den „modernen Islam“ schwärmender Spitzenpolitiker den Islam pauschal in Deutschland hinein integrierte: „Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“, keine drei Wochen später raffiniert ergänzt mit: „Das Christentum gehört zweifelsfrei zur Türkei“. Patrick Bahners findet Gefallen an der steigenden Bedeutung der das Staatsvolk zerspaltenden Glaubensnationen:

Wulff … sprach vom Islam und vom Christentum

Richtig, über die mit dem Islamischen Recht nicht in Übereinstimmung zu bringende Allgemeine Erklärung der Menschenrechte sagte Christian Wulff nichts, weder in Berlin noch in Ankara. Seine Rede zum Nationalfeiertag brachte die Bundeskanzlerin nur drei Tage später dazu, den Rätselspruch des Bundespräsidenten dem immer noch staunenden Volk ein wenig zu erklären: „Es gilt bei uns das Grundgesetz, und nicht die Scharia“. Was denn genau das Problem zwischen GG und Koran ist, mochte Angela Merkel dann aber doch nicht sagen.

Der orakelnde Bundespräsident liegt aus Allahs Sicht natürlich richtig, bis zum Tage der Auferstehung gehört der Islam überall in die Mitte, also auch in Europa oder Deutschland. Leider versäumt Wulff, der im vorangegangenen Redeabsatz den schulischen Islamischen Religionsunterricht („von hier ausgebildeten Lehrern und selbstverständlich in deutscher Sprache“) forderte, dem Islam die Unterwerfung unter die säkulare Staatlichkeit abzuverlangen und damit den Verzicht auf Schariatheorie und Fiqhpraxis.

Wulff und Bahners spielen noch ein wenig den Unschuldigen, sie wissen genau, was Scharia und Fiqh sind und für den Rechtsstaat bedeuten. Noch drei Zwischenrufe zur islam- und europaverliebten Wulff-Rede: „Es geht darum, die Freiheit zu bewahren, die Einheit immer wieder zu suchen und zu schaffen.“ Wie Großbritannien mit Scharia-Schiedsstellen und Scharia-Gerichten? Oder wie Griechenland mit muslimischen elfjährigen schwangeren Ehefrauen? „Es geht darum, dieses Land zu einem Zuhause zu machen – für alle.“ Auch für die im staatlichen Schuldienst verschleierte Lehrerin Fereshta Ludin? „Sich einzusetzen für gerechte Verhältnisse – für alle.“ – Murad Wilfried Hofmann, Ibrahim el-Zayat oder Tariq Ramadan haben nichts anderes im Sinn als „gerechte Verhältnisse – für alle“. Ganz im Ernst schafft die AEMR Gerechtigkeit, der orthodoxe Islam Ungerechtigkeit: Der politische oder religiöse Extremist verliert in Deutschland nicht seine Menschenrechte, im Islam wird er ausgepeitscht oder geköpft.

Beim Staatsbesuch in Ankara (18.10.2010) trug Präsidentengattin Hayrünnisa Gül demonstrativ das nach dem Schariastaat rufende Kopftuch sogar beim Abschreiten der militärischen Ehrenformation, ein Tabubruch mehr für die säkular gedachte und heute in religiöser Faschisierung befindliche Türkei. Neben ihr ging die unverschleierte Bundespräsidentengattin Bettina Wulff.

Wulff betrat die türkische Nationalversammlung, schnappte sich das Mikrofon und ließ einen Jubelruf auf die glücklich modernisierte türkische Scharia erschallen: „Ihr Land verbindet ein modernes Staatsverständnis mit einem modernen Islam“.[15] Die Universalität von Menschenrechten und Wissenschaftlichkeit wollte der Bundespräsident ganz in der Manier eines Ali Schariati zerlegt wissen, doch sei das nicht weiter beunruhigend, denn ein ganz besonders Land könne den irgendwie naturhaften Abgrund zwischen Islamwelt und Nichtislamwelt überwinden helfen, die Türkei: „Eine Brücke zwischen Orient und Okzident“, findet der Präsident. Einem „Orient“ sei die Gleichberechtigung der Nichtmuslime und Frauen also nicht zuzumuten, der Bereich des Aushandelns ist dann offensichtlich die spannende Wulffsche „Brücke“.

Zwei amerikanischen Psychologen erarbeiteten experimentell (Two-factor theory of emotion: misattribution study),[16] dass eine Brücke, zumal eine wacklige wie eine Seilbrücke, dem wagemutigen Fußgänger die Person am anderen Ufer als sexuell besonders attraktiv erscheinen lässt. Wulffs Deutscher bzw. Abendländer, soweit noch nicht Muslim, mag daher nun die Türkeibrücke begehen lernen, um, ganz nach Dutton & Aron, der arabischen Elfe namens Islam in die Arme zu fallen. Dass die Prämisse der Weltspaltung in Westen, nach Wulff der „Okzident“, und Islam (Wulff: „Orient“) keine Natur ist, sondern Element der religiösen und kulturrassistischen Dhimma bzw. der gegenmodernen indisch-pakistanischen Zwei-Nationen-Theorie,[17] soll der Bundesbürger nicht sehen.

Ob Berlin-Kreuzberg, Köln-Ehrenfeld und Duisburg-Marxloh dem Bereich der schönen „Brücke“ nicht bereits zuzurechnen sind, Herr Bundespräsident?

Zur gelingenden europäischen Schariaimplementierung nach Maßgabe eines Mustafa Cerić (opening the way for the Muslim law … auf lange Sicht ist zu gewährleisten, dass das Islamische Recht in Personenstandsangelegenheiten bzw. im Familienrecht Anrkennung findet) ist die Bevölkerung mit begeisterten Reden oder ergreifenden Friedenskonferenzen in „spannende, erregende“ (lokale bis globale) Situationen des Misattribution of arousal[18] zu bringen, der fehlerhaften Ursachenzuschreibung des eigenen (warum nicht erotisierten) Erregtseins, damit das erlösende Ziel der Deutschen Islam-Konferenz (DIK) „erlebbar“ und schließlich erreicht wird. Nicht das Islamische Recht, der Islamkritiker ist es dabei notwendigerweise, der das friedliche Zusammenleben gefährdet, so jedenfalls lässt sich die Masse dressieren, die ohnehin, völlig schariakompatibel, die Konkurrenz, die Kleptokratie und das Klandestine (Ellbogen, Bereicherung und Hinterzimmer), gegen die bürgerlichen Tugenden von Sanftmut, Solidargemeinschaft und Transparenz einzutauschen bereit ist.

Ein gewaltiges Seilbrückenexperiment muss her, auf der Strecke bleibende Opfer verdienen kein Mitleid: Mit der willigen Hilfe von Politik und Klerus schafft Allahs Erlebnispädagogik auch dem Dhimmi irdische Verheißungen und bläst zur Hexenjagd gegen eine neue Kaste von islamkritischen Unberührbaren, weshalb Bosniens Großmufti seine Forderung nach Rechtsspaltung, (f) opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law, ganz bewusst mit dem zu gewährenden Schutz vor der angeblich einem Völkermord ähnelnden „Islamophobie“ koppelt: (g) the protection of European Muslims from Islamophobia, ethnic cleansing, genocide, and similar atrocities.[19]

Wenn Christian Wulff den Islam im Allgemeinen und einen „modernen Islam“ im Besonderen lobt und Scharia und Fiqh als mit Demokratie und Rechtsstaat verträglich erklärt („Die Türkei hat die große Chance zu zeigen, dass Islam und Demokratie, Islam und Rechtsstaat, Islam und Pluralismus überhaupt kein Widerspruch sein müssen.“)[20] und zugleich seine Bremer Rede zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit mit einer Heranrufung himmlischen Segens schließt („Gott schütze Deutschland“),[21] löst er die jede bürgerliche Ordnung konstituierende Trennung von Weltlichem und Geistlichem auf, erhöht Gotteskundige (Theologen) zu Staatsdeutern und Welterklärern und erniedrigt den Gottlosen als politisch unglaubwürdig. Wulff gibt so dem immer mächtiger werdenden Klerus, dem christlichen und dem muslimischen, die Möglichkeit, sich zwischen Regierung und das zunehmend unmündige Volk zu stellen. Die nicht vom Himmel gefallene Politik wird dünner, Bischöfe und Muftis hingegen bilden eine interreligiöse oder „abrahamische“ Konkurrenzregierung. Der deutsche Bürger ist durch den deutschen Gottesfürchtigen zu ersetzen. Wulff weiß, dass sein geradezu priesterliches „Gott schütze Deutschland“ jeden deutschen atheistischen Ex-Muslim und jeden anderen atheistischen Deutschen ausgrenzt und als staatsunkundig verhöhnt. Politik und Theologie beginnen zu verschmelzen, so beginnt der Ausstieg aus der Zivilisation.

Ein Lehrer, Polizist, Richter oder Bundespräsident mag privat ja religiös empfinden, seine Gesinnung ist nicht zu verstaatlichen und hat sein professionelles Handeln nicht zu färben. Patrick Bahners sieht das anders:

Rhetorisch fragte Necla Kelek im Sinne von Pascal Bruckner: „Sind wir keine Deutschen, Türken, sondern zuerst Christen, Juden oder Muslime; keine Bürger, sondern Gläubige oder Ungläubige?“

Dazu das letzte betrachtete Zitat, Patrick Bahners stellt das politisierte Jenseits pauschal über das Rechtssicherheit bietende Diesseits, jeder religiös empfindende Mensch soll einer grell publizierten Frömmigkeit dem irgendwie langweiligen Zustand der Staatsangehörigkeit gefälligst hörbar Vorrang geben:

Ein Christ müsste antworten: Ja, ich bin zuerst Christ und dann Deutscher oder Türke.

Wir dürfen den Ansatz des Feuilletonchefs konsequent fortentwickeln: Ein einwandfreier Schwuler soll fortan sagen: Ich bin zuerst homosexuell und dann erst Inländer oder Ausländer, ein Fußballspieler muss rufen: Ich bin zuerst Fußballspieler, dann erst dem GG und BGB verpflichtet, ein Nachfahre eines Fürstenhauses darf brüllen: Die Straße frei, ich bin zuerst Grafenenkel, dann erst Teilnehmer am deutschen Straßenverkehr. Herr Bahners, Ihr Glaubenszweifel oder Ihre Gottesfurcht sind Ihre Privatsache, wenn Sie beispielsweise zum Buddhismus konvertieren, verlieren Sie in der BRD, anders als im Kalifat, nicht ihr Recht auf Eigentum oder Leben, und wenn Sie als konvertierter Muslim ganz besonders fleißig beten, dürfen Sie immer noch nicht bei Rot über die Straße gehen und bekommen, hoffentlich, auch keine Gehaltserhöhung!

Patrick Bahners greift den Begriff des Bürgers an, die Grundlage für ein kulturell modernes (wissenschaftsbasiertes, nichtmagisches, gleichbehandelndes) Recht. Mit Glaube vermischtes Recht wird, aus Sicht der lokal dominanten Religion, und das ist aufgrund der geheiligten Gewaltnähe weltweit besonders oft der Islam, den Andersgläubigen oder sonstigen „Ungläubigen“ bereits durch das Erbrecht und das Heirats- bzw. Familienrecht zu diskriminieren haben (Cerić: the Muslim law … in matters of personal status such as the Family Law) und, bei noch besser integrierter islamischer Religion, sogar durch ein irdisches Strafrecht, in dem der vermutete ewige Verbleib des Missetäters in Himmel oder Hölle dem Richter alles andere als gleichgültig ist.

Mit einem wörtlich genommenen Koran ist jeder Lehrer, Polizist oder Richter neben seinem irdischen Tun auch, und, da die berüchtigten letzten Dinge betroffen seien, vor allem für die Abwehr des Teufels und die Rettung der Seele zuständig. Die Türkei, deren orthodox (revolutionär) islamische Millî Görüş die zur Zähmung des Kalifats gedachte Religionsbehörde DIYANET längst erfolgreich unterwandert hat, fällt in diese rechtsgeschichtliche Vormoderne leider gerade zurück und das 2011 von Patrick Bahners beobachtete Ägypten ist aus der Dhimmitude leider nie heraus gekommen, wie Artikel 2 der Verfassung zeigt: Der Islam ist Staatsreligion. Arabisch ist Amtssprache, die Hauptquelle der Gesetzgebung ist die Islamische Jurisprudenz (Scharia).[22]

Weltweit verliert der Bürgerbegriff an Wirksamkeit und gewinnt das kirchlich unterstützte System der interreligiösen Theokraten, das auf die Herrschaft Allahs (Hakimiyyat Allah, God’s rule)[23] hinauslaufen muss, an Kontur.

Und der Feuilletonchef aus Frankfurt hat gar nichts dagegen.

Jacques Auvergne

[1] Narjissiya (Narzissmus). I love Me.

http://7b.img.v4.skyrock.net/7b5/hicho-lbalbala/pics/2669745120_1.gif

[2] Barack Obama schweigt zur unteilbaren und diskriminierenden Scharia, lügt allerlei von einem gerechten und menschenfreundlichen Islam und begeht ein Ritual der Scharia. Spätsommer 2011, punktgenau einen Monat vor dem zehnten Jahrestag des Terroranschlags: Fastenbrechen im Weißen Haus.

„It’s an occasion to join with family and friends in celebration of a faith known for its diversity and a commitment to justice and the dignity of all human beings. So to you and your families, Ramadan Kareem.“

bei: Jihad Watch

http://www.jihadwatch.org/2011/08/obama-islam-known-for-its-diversity-and-a-commitment-to-justice-and-the-dignity-of-all-human-beings.html

Robert Spencer konnte auf die Seite Weasel Zippers zurückgreifen

http://weaselzippers.us/2011/08/11/obama-during-white-house-ramadan-dinner-were-all-children-of-a-loving-god/

Schariafreundin Sheila Musaji regt sich über Spencer auf.

http://www.theamericanmuslim.org/tam.php/features/articles/white_house_iftar1

Sheila Musaji ist Gründungsherausgeberin von The American Muslim (TAM), Aktivistin im „interreligiösen“ (demokratieabbauenden) Dialog, so etwa auf dem Parliament for the World’s Religions (Chicago 1993) oder auf der niederländischen Diversity Dialogue Conference: Sharing Ideas, Building Bridges: A Dutch-U.S. Muslim Dialogue in the Netherlands (in Noordwijk). Die Islam(aktiv)istin war US-amerikanische Delegierte bei der International Muslim Women’s Conference in Khartum, der Hauptstadt des salafistischen Unrechtsstaates Sudan.

http://www.apaam.org/index.php?option=com_k2&view=item&id=220:diversity-dialogues-the-netherlands&Itemid=180

http://www.washingtonmoroccanclub.org/articles/american-and-dutch-muslims-engage-in-diversity-dialogues.html

Die TAM-Mitarbeiter

http://theamericanmuslim.org/tam.php/tam/editors

[3] White House, 18.08.2011.

http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2011/08/18/executive-order-establishing-coordinated-government-wide-initiative-prom

[4] Intelligent Design (ID) = Discovery Institute: „Materialistische Erklärungen sind durch die theistische Auffassung zu ersetzen, die Weltall und Gehirn als von Gott erschaffen weiß. To replace materialistic explanations with the theistic understanding that nature and human understanding are created by god“). Wer Amerika auf diese Weise fühlt und denkt, wird dem Scharialobbyisten kollegial zuzwinkern.

http://de.wikipedia.org/wiki/Discovery_Institute

Bruce Chapman

http://en.wikipedia.org/wiki/Bruce_Chapman

Howard Ahmanson junior

http://en.wikipedia.org/wiki/Howard_Ahmanson,_Jr

Rousas John Rushdoony

http://en.wikipedia.org/wiki/Rousas_John_Rushdoony

Christian Reconstructionism, amerikanisch, religiös, ultrarechts.

http://en.wikipedia.org/wiki/Christian_Reconstructionism

Christian right, Amerikas Christliche Rechte

http://en.wikipedia.org/wiki/Christian_right

[5] 1995 zieht der evangelische Theologe und Schariafreund Bertolt Klappert („Der Abraham-Segen kann in dieser Mehrdimensionalität nur gemeinsam von Juden, Muslimen und Christen ergriffen und heute nur gemeinsam an die Menschheit weitergegeben werden.“) Abdoldjavad Falaturi (1926–1996) als Garant für die Humanität des Trialogs heran: „Zweifelsfrei bildet das Streben nach Gerechtigkeit und Frieden und in diesem Sinne die Bewahrung und der Schutz der Rechte der Menschen den Kern der Botschaft der drei Religionen Judentum, Christentum und Islam.“

http://www.horstkannemann.de/klappert.html

Der schiitische Top-Islamist Falaturi orientierte sich (und sein heutzutage oft katholisch-elitäres Kölner Umfeld) am Wegbereiter der iranischen Islamischen Revolution, Ali Schariati, und stand den europäischen Muslimbrüdern nicht fern.

(Prof. Dr. Udo Tworuschka: Das Erbe von Abdoldjavad Falaturi (1926-1996). Vortrag, gehalten auf dem Symposium „Der Orient aus der Sicht des Okzidents. Annemarie Schimmel“ in Teheran am 5. Juni 2005.)

http://www.uni-jena.de/unijenamedia/Downloads/faculties/theo/ls_rewi/Iranvortrag.pdf

http://www.iranzamin.eu/index.php/de/vortrag-prof-tworuschka.html?lang;=de

nach: wiki: Udo Tworuschka.

Tworuschka (* 1949) ist Professor für Religionswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Von 1982 – 1993 arbeitete er an einem Projekt für den Abbau gegenseitiger Vorurteile. Zusammen mit dem Islamwissenschaftler Abdoldjavad Falaturi wurden durch eine ausführliche Analyse der Schulbücher (Geschichte, Geographie, Evangelischer und Katholischer Religionsunterricht usw.) die häufigsten Vor- und Fehlurteile herausgearbeitet. … 1988 wurde das Forschungsprojekt auf weitere europäische Länder ausgedehnt unter dem Namen „International Research Projekt: Islam in Textbooks“.

http://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Tworuschka

http://www.fluter.de/get_img?NrArticle=3427&NrImage=1

http://profile.ak.fbcdn.net/hprofile-ak-snc4/41759_100000158111250_8176_n.jpg

Die ungebremst schariafreundliche CIG (Christlich-Islamische Gesellschaft, um Thomas Lemmen) flirtet mit der Segregation und empfiehlt zur Lektüre: Abdoldjavad Falaturi / Udo Tworuschka: Der Islam im Unterricht. Beiträge zur interkulturellen Erziehung in Europa. Braunschweig: Georg-Eckert-Institut für Internationale Schulbuchforschung 2. Aufl. 1992. (Beilage zu den Studien zur Internationalen Schulbuchforschung, Schriftenreihe des Georg-Eckert-Instituts).

http://www.christenundmuslime.de/literatur/empfehlungen_cig.php

„Authentische“ (proschariatische) Symbolarbeiter unterwegs als die Abraham-Karawane. Statt Durchsetzung der AEMR nun Engel der Kulturen?

„Als bildende Künstler halten wir es für obligat, in die gegenwärtige spannungsgeladene Situation zwischen den drei abrahamitischen Weltreligionen Islam, Juden- und Christentum ein vermittelndes Symbol einzubringen … Diese Anordnung symbolisiert für uns:

Wir leben in einer Welt.

Wir lassen einander zu und geben uns gegenseitig Raum zur Entfaltung.

Mitmenschlichkeit und Achtung vor der Schöpfung prägen die von allen gebildete Mitte.

Wir sind einander verbunden und werden nur gemeinsam und friedlich die Zukunft gestalten können.“

http://www.engel-der-kulturen.de/projekt.html

In Marl, Gladbeck und Essen ruft man ein islamfreundliches: Mehr Religion! Werde Dhimmi oder Schariapflichtiger. Atelier Gregor Merten und Carmen Dietrich, Kamal Darwich (IJG, GAIR), Hartmut Dreier, Agnes Eroglu (INEA), Gunter Graf, Rudi Löffelsend (ehemals Caritas), Willi Overbeck (ev. Pfarrer im Ruhestand) auf Tournée.

„Es wird immer wichtiger, den Zusammenhalt der Gesellschaft zu stärken. … Dieses nachhaltige Zeichen wird an Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen gesetzt. … Weiterreichungsprozess. … Abraham ist zu einer Symbolfigur für Respekt, Verständigung und Miteinander von Juden, Christen und Muslimen an vielen Orten in Europa und den anderen Kontinenten geworden. Mit der Abraham-Karawane werden Menschen aller Generationen, Kulturen, Religionen, Milieus erreicht und selbst – so hoffen wir – aktiv. Es werden vielfältige Verbindungen hergestellt und dabei die Botschaft des Engels der Kulturen weitergereicht … zwischen Christen, Muslimen und Juden … Es soll eine Spur des Friedens gelegt werden.“

http://www.engel-der-kulturen.de/pdfs/broschuere_deutsch.pdf

„INEA, Institute for European Affairs … ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Instituts das Thema „Miteinander der Religionen“ geworden.“

„Der Präsident des Staatspräsidiums von Bosnien u. Herzegovina, Prof. Dr. Haris Silajdzic, würdigte ganz besonders, dass auch das Institute for European Affairs –INEA-, vertreten durch Agnes Eroglu bei diesem feierlichen Akt präsent war.“

http://www.inea-online.com/download/engel_der_kulturen/edk_2.pdf

Internationale Juristengesellschaft (IJG)

http://www.ijg-online.com/ueber-uns.html

Kamal Darwich (IJG, GAIR)

http://www.ijg-online.com/gruendungsmitglieder/darwich-kamal.html

GAIR: Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht. Mathias Rohe (1. Vorsitzender), Silvia Tellenbach (im Vorstand).

http://www.gair.de/pdf/geschichte/Jahrestagung_2009.pdf

Willi Overbeck:

http://www.2010lab.tv/blog/evangelisch-2010-augsburger-freidensfest-essen-koordinator-willi-overbeck-im-interview

http://www.gladbeck.de/index.asp?form=detail&db=404&id=152

Rudi Löffelsend. Langjähriger Auslandsreferent und Pressesprecher der Caritas im Ruhrbistum, Polenhilfe-Aktion ab 1981, Projektorganisator für Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa u. a. für mazedonische Roma, für Notleidende in Sri Lanka, in jüngster Zeit für verfolgte oder geflohene christliche Iraker. Mettre chapeau bas (par respect), verdientermaßen: Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1998).

http://www.caritas-essen.de/69165.asp?id=24936&page=2&area=dicvess

Katja Goebel: Radikale Islamisten zeigten ihren offenen Hass längst nicht mehr nur damit, dass sie Kirchen niederbrennen, berichtet Rudi Löffelsend vom Essener Caritasverband. „Da ist jede Regel außer Kraft. Erst vor wenigen Tagen wurde der Chaldäische Erzbischof von Mossul verschleppt und getötet“, so Löffelsend. Wer der Gewalt und dem blutigen Morden entkommen will, muss fliehen. WDR, 03.04.2008.

http://www1.wdr.de/themen/archiv/sp_integration/hanah104.html

Irak: Dem Tod entronnen – neue Zukunft in Kurdistan? Christliche Iraker leben in Ungewissheit, aber sie leben. Von Rudi Löffelsend.

http://www.sozialcourage.de/42404.html

[6] Deutsche Panzer für Allahs Faschismus: 200 Leopard 2A7+ nach Saudi-Arabien?

vgl.: DER SPIEGEL, 02.07.2011

Deutschland will Saudi-Arabien Kampfpanzer liefern

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,771989,00.html

Der geplante deutsche Verkauf von Leopard-Panzern an den saudi-arabischen Unrechtsstaat ist grundgesetzwidrig und sofort zu stoppen. An den Deutschen Bundestag, Petitionsausschuss, 10. August 2011.

Petition: Kein deutscher Panzerverkauf an repressives Regime Pet 3-17-04-580-027008

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2011/08/10/254/

[7] Joseph radikalislamisch nutzbar machen: Lord Nazir Ahmed und die schariagelehrige Mona Siddiqui ermuntern Großbritanniens Imame und Rabbiner, ihren (!) Untertanen den Sinn des Politischen und Staatlichen zu erklären. The Joseph Interfaith Foundation (JIF).

http://www.josephinterfaithfoundation.org/joseph-main/religiousLeaders.php

http://www.josephinterfaithfoundation.org/joseph-main/about.php

Ohne Dschizya hätte das Kalifat keine Steuereinnahmen gehabt, insofern sind sich, die Augenblicke der „Begegnung“ (co-existence) stiftenden Geldübergabe betreffend, Juden und Muslime durchaus ein wenig ähnlich gewesen. Waren Wanderführer Moses und Schreinersohn Jesus denn keine Wegbereiter des perfekten Gesetzes der Scharia? Islam and Judaism having much in common.

http://www.josephinterfaithfoundation.org/joseph-main/previous/Similarities.php

Unter derselben Adresse Savant House, 63-65 Camden High Street, London NW1 7JL, befindet oder befand sich eine verzückende Quelle irgendwie jüdisch zurechtzukämmender Kabbala. Bnei Baruch Association UK. Nun, nur der mystische denkende sprich gar nicht mehr denkende Dhimmi empfindet den Islamstaat als angenehm.

BB Association UK is a non-profit, non-religious, non-political organisation that provides individuals of all faiths, religions and cultures the knowledge of the science of Kabbalah in order to raise humankind’s level of spirituality.

Kabbalah is NOT religion, allerdings bis vielleicht, jedenfalls darf man ergänzen: Shariah IS religion.

http://www.yelp.co.uk/biz/bnei-baruch-association-uk-london

Drei Portionen „Josephisch-Trireligiöses“ gefällig? Aus der Linkliste der JIF: The Coexist Foundation, Forward Thinking, Three Faiths Forum (3FF).

The Coexist Foundation is a charity which works to promote understanding and respect between Jews, Christians and Muslims through education, dialogue and research.

http://www.coexistfoundation.net/

http://www.coexistfoundation.net/en-gb/contact-us/8/contact.htm

Forward Thinking. The Forward Thinking team is dedicated to empowering individuals and grassroots communities across the UK. In addition, we work to build long term and sustainable relationships between various government departments and policy makers.

Forward Thinking hosted a meeting for a delegation from Saudi Arabia. Yusuf Desai welcoming the delegation.

http://www.forwardthinking.org/

http://www.forwardthinking.org/default.asp?id=281&ver=1

Three Faiths Forum (3FF), Star House, 104 Grafton Road, London NW5 4BA

Sheikh Dr Mohamed Aboulkhair Zaki Badawi, KBE. An internationally known Islamic scholar, who died on 24 Dhu al-Hijjah 1426, 24th January 2006. He held academic posts and professorships in Egypt, Singapore, Malaysia, Nigeria and Saudi Arabia.

Imam Maulana Shahid Raza. Deputy Director of the Muslim College in London and president of the World Islamic Mission of Europe. Mualana Raza arrived in England in 1978, joining the Islamic Centre (now Leicester Central Mosque) as the Principal Imam. Since 1986 he has also worked to train British Imams through his involvement with the Muslim College. He is a board member of the Muslim Law, (sharia) council UK (as well as holding other offices).

http://www.threefaithsforum.org.uk/

Altvertraute und ungeahnte Symbole quellen aus Kreativ-Taten und lassen die ethnoreligiösen Kollektive erträglicher auseinander rücken. Mit „Urbanem Dialog“ und „Frauenbegegnung“ werde der Staatsbürger durch den Religionsangehörigen ersetzt. Ohne aufgerissene Klüfte islamverträglicher Apartheid wäre dieser „Brückenbau“ nicht möglich gewesen:

Women ARTogether enables Muslim, Christian and Jewish women to act as bridge-builders between their communities.

Urban Dialogues and Women ARTogether are 3FF’s art programmes. They both aim to give people the opportunity to act as social change-makers within and between communities, but differ in others respects: While Women ARTogether builds new networks of women from different backgrounds, Urban Dialogues enables artists of different faiths to collaborate with each other or display their work together as a way to encourage interaction between communities.

http://www.threefaithsforum.org.uk/UrbanDialogues.htm

Sag, Schwester, durchweht die männerfreie Zone nicht gar ein Hauch von Matriarchat?

We organised a film screening and networking evening for women, in partnership with the UK Jewish Film Festival and the Islamic Society of Britain. 3FF’s Hadiya Masieh travelled to Manchester and Leeds to show Jewish and Muslim women there the film “Arranged”. … Julie Siddiqi from the Islamic Society of Britain …

http://www.threefaithsforum.org.uk/newsletter/2011/06/arranged.html

Aus Saula ward Paula, oder: Wozu ein Bombenattentat gut ist:

British Muslim Woman Hadiyah Masieh was a Member of Hizb ut-Tahrir, But Rejected Its Views After July 7 Attacks

http://www.realcourage.org/2010/07/july-7-impact-on-ht/

Volkspädagogisch, bundesdeutsch: Pierre Vogel sehr böse, Benjamin Idriz sehr gut. Britische Bombenlehre aus 2005: Minhaj-ul-Quran (Hidschab, Scharia) sehr gut, Hizb-ut-Tahrir (auch Hidschab, auch Scharia) ganz schlimm. Die Schleierpflicht, die BBC und die fotogene Hadiya Masieh.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/8496821.stm

Im Bild: Hadiya Masieh (Hadiyah Masieh)

http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/47239000/jpg/_47239708_hadiya512.jpg

http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2010/7/2/1278106296323/hadiyah-masieh-006.jpg

[8] Der angegriffene Henryk M. Broder antwortet zu Patrick Bahners „Die Panikmacher – Die deutsche Angst vor dem Islam“, dem er „mit totalitären Ideen zu flirten“ vorwirft: „Sogar literarische Genies wie Feuchtwanger, Kisch oder Laxness konnten zeitweise dem Charme des Totalitären nicht widerstehen“. WELT-online 21.02.2011. Vor dem Islam Angst zu haben ist eine Tugend

http://www.welt.de/kultur/article12606057/Vor-dem-Islam-Angst-zu-haben-ist-eine-Tugend.html

Der Leisetreter. Monika Maron rezensiert „Die Panikmacher – Die deutsche Angst vor dem Islam“ (Patrick Bahners).

„Und weil Patrick Bahners davon ausgeht, dass der wirklich sittliche Mensch einen Gott braucht, an den er glaubt, verteidigt er das Kopftuch, verharmlost er die Scharia, rückt er die Unterdrückung der Frau in die Nähe freiwilliger Unterwerfung, die immer noch schlimm genug wäre. Vor allem aber enthebt er den Islam jeder Verantwortung für den Terror, die Morde und die Unterdrückung, die in seinem Namen verübt werden, weil für Bahners jede Religion a priori gut ist und selbst die schlechteste noch besser als keine.“

http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article12648071/Der-Leisetreter.html

[9] Patrick Bahners verteidigt den irgendwie ganz und gar guten Islam – ohne das Wort Scharia auch nur zu erwähnen: Die Religion in den Grenzen des Klassenzimmers, FAZ 12.08.2011.

http://www.faz.net/artikel/C31373/islamischer-bekenntnisunterricht-die-religion-in-den-grenzen-des-klassenzimmers-30483400.html

[10] Das „Deutsche Kalifat“, Muḥammad Aḥmad Rasūl genannt Abū r-Riḍāʾ (Köln 1993).

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2011/04/01/224/

[11] Yūsuf al-Qaraḍāwī: »»Al-Ḥalāl wal-Ḥarām fil-Islām. Erlaubtes und Verbotenes im Islam« (1960), deutsche Übersetzung von Ahmad von Denffer, bei: SKD Bavaria (München 1989)

http://www.scribd.com/doc/4447099/Erlaubtes-und-Verbotenes-im-Islam-Jusuf-alQaradawi

Demokratie ist nicht ḥalāl!

Verhaltet euch nicht unislamisch, denkt nicht einmal unislamisch! Die kulturelle Moderne mit Gottesfurcht und Wohlverhalten verweigern. In der 50 Jahre alten Schrift »Erlaubtes und Verbotenes im Islam« des Yūsuf al-Qaraḍāwī liest Jacques Auvergne.

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/11/28/212/

Priorities of The Islamic Movement in The Coming Phase, by Yusuf al-Qaradawi

http://www.witness-pioneer.org/vil/Books/Q_Priorities/index.htm

The Sunnah: A Source of Civilization. By Prof. Yusuf Al-Qaradawi. Translated by El-Falah

http://www.witness-pioneer.org/vil/Books/Q_SSC/default.htm

The Status of Women in Islam, 1997, by Dr.Yusuf Al Qaradawy, translated by Mohammed Gemeaah

http://www.witness-pioneer.org/vil/Books/Q_WI/default.htm

Diversion and Arts In Islam. From: Return To Islam, by Dr. Yusuf AL-Qaradawi. Translated by Rawah EL-Khatib

http://web.archive.org/web/20050509134432/http://www.returntoislam.com/wiki/index.php/Diversion_and_Arts_In_Islam

[12] Erneuertes Medina: Die islamrevolutionäre Gemeinschaft (ǧamāʿa). There is no Islam without community (jama’ah), and there is no community without leadership (Imarah), and there is no leadership (Imarah) without obedience (ta’ah). … Hold fast to the Muslim community and its leader (Imamahu).

http://jumuahkhutbah.blogspot.com/2010/07/profile-of-believer-resolving-conflict.html

Zum Begriff der sittlich, sexuell und gewaltbezogen in Absonderung und Sonderrecht zu führenden Gemeinschaft (ǧamāʿa) vgl. bei der von Tahir-ul-Qadri geführten, missionarischen Minhaj-ul-Quran-Bewegung:

Those who separate from the community (jama’ah) and work against the leadership (imarah) will have no legitimate argument (hujjah).

aus: Tahir-ul-Qadri: The Islamic State: True Concept and Eradicating Misconceptions (Khilafah)

http://books.google.co.uk/books?id=-pwYGM7SciIC&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false

http://www.scribd.com/doc/29543647/The-Islamic-State-English#

[13] Komm mit, lebe wie Mohammed, mache hiǧra! Auswandern für Allah, hier und jetzt oder mit omar al farsi am 31.10.2009:

Kurz gesagt ist der Grund für die Rechtmäßigkeit der al-Hijrah der, daß der Muslim dazu gerufen wird, die Riten seines Deen zu praktizieren und Allah (Subhanahu wa Ta Ala) anzubeten, wie Er befahl, und darin Stolz zu zeigen, und offen damit umzugehen und offen diese Riten zu praktizieren und sie offen auszurufen, und damit er dazu gerufen wird, sich selbst und seinen Deen vor Verführungen zu beschützen, daher und da al-Hijrah rechtmäßig war, ist es so, wie Scheikh ul Islam Ibn Taymiyyah (rahimahullah Ta Ala) gesagt hat, „Niemand ist sicher vor Schirk außer, indem er geht und anders ist als sein/e Volk/Leute.“

http://www.ahlu-sunnah.com/threads/24659-Definition-von-Hijra

englischer Originaltext:

the definition of AlHijrah is as Ibnul-Mulaqqin said in the explanation of `AlUmdah’, „Leaving that which Allaah (`Azza Wa Jall)

http://irgc.net/ebooks/manhaj/Questions%20and%20Answers%20Concerning%20al-Hijrah.pdf

Indiens vier salafistische Madani-Scheiche aus Chennai, Tamil Nadu.

Ibnul Qayyim Islamic Research & Guidance Centre (IRGC) was established in December 1999, with the aim to spread the message of Islaam based on its sources i.e., the Qur’aan and the authentic Sunnah as understood by as-Salaf-us-Saalih; to caution against Shirk and Bid’ah; to create a true brotherhood amongst Muslims; and to remove misconceptions about Islaam and Muslims.

http://irgc.net/content/view/138/94/

Noch zu Ibnul Mulaqqin. Darf eine Frau, die ihre Tage hat, den Koran rezitieren? Top-Salafi Dr. Zakir Naik klärt auf: Die Malikiten sehen es wohl anders, was Allah allerdings noch besser weiß, ansonsten darf die Frau darf, solange sie das Buch nicht direkt berührt:

Allama Ibne Hajr and Allama Ibnul Mulaqqin have rated the hadith as weak in their books At-Talkheesal Habeer, Vol. 1, pg. no. 138, hadith no. 183 & Khulasatul Badrul Muneer, vol. 1, pg. no. 60, hadith no. 170, respectively.

However, if a menstruating woman, or a woman with postpartum impurity, wishes to read the Qur’an, then she may use some sheet or cloth while touching the Qur’an so that her hands do not have direct contact with the Qur’an.

http://www.youtube.com/watch?v=SagmntqN5vY

Der Schariagelehrte Siraj-ud-Din ibn al-Mulaqqin ash-Shafi’i (723-804), nicht zu verwechseln mit dem ungefähren Zeitgenossen und sunnitischen Rechtsschulbegründer Muhammad ibn Idris ash-Shafi’i.

http://attahawi.com/2010/03/13/at-tawdheeh-sharh-of-sahih-al-bukhari-by-siraj-ibn-al-mulaqqin/

Muḥammad ibn Idrīs aš-Šāfiʿī (767-820), Verfasser beispielsweise von Reliance of the Traveller: A Classic Manual of Islamic Sacred Law, ins Englische übersetzt von: Nuh Ha MIM Keller

http://www.amazon.com/dp/0915957728

Al-Maqasid: Imam Nawawi’s Manual of Islam, ein anderes Hauptwerk schafiitischen Rechts (Scharia, Fiqh), ebenfalls übersetzt von Nuh Ha MIM Keller

http://www.amazon.com/Al-Maqasid-Nawawis-Manual-Islam-Nawawi/dp/1590080114/ref=pd_sim_b_3

[14] Opening the way for the Muslim law. The universal Weltanschauung of Dr. Cerić. Von Jacques Auvergne.

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/12/21/159/

The challenge of a single Muslim authority in Europe. Mustafa Ceric

http://www.springerlink.com/content/40280g3825750494/fulltext.pdf

ebendort, radikales religiöses Geflunker. Der brutale Fiqh ist flüssig und flexibel, die schmierige Scharia starr und unantastbar … mögen die Ulama die Machtergreifen, legt der Großmufti aus Sarajevo uns nahe:

Die Scharia ist das ewige Prinzip, auf dessen Basis jede einzelne Generation von Muslimen das Recht und die Pflicht hat, ihre Urteile über Gut und Böse aufzubauen sowie, zeitangepasst und erfahrungsabhängig, das Richtige und das Falsche beim Namen zu nennen. …

Hence, this Islamic covenant, the sharı¯’ah, is perpetual, it is not negotiable and it is not terminable. It is perpetual because it is God’s infinite (azalı¯) word in the past; it is not negotiable because it has a power to enforce obedience; and it is not terminable because it is infinite (abad) into the future. The fiqh (Islamic applied law) is not the sharı¯’ah. Rather, it is a particular understanding of the sharı¯’ah. Thus, the fiqh (understanding) of the shari’ah of a particular person or group is not perpetual, it is negotiable and it is terminable. The sharı¯’ah is the perpetual principle on the basis of which each and every generation of Muslims has the right and the duty to make judgments about good and evil, right and wrong, in the context of its time and space in accordance with its own experience. Hence, the sharı¯’ah is the Muslim’s authority in morals, coupled with the authority in faith, the shaha¯dah.

http://www.springerlink.com/content/40280g3825750494/

Erklärung der Europäischen Muslime, bei: RIJASET. ISLAMSKE ZAJEDNICE U BOSNI I HERCEGOVINI

http://www.rijaset.ba/en/index.php?option=com_content&view=article&id=66

oder, aus Malaysia:

http://www.rferl.org/content/article/1066751.html

[15] Schamane Christian Wulff erblickt die den Völkermord an den Armeniern leugnende, israelfeindliche und zunehmend radikalreligiöse Türkei so: „Ihr Land verbindet ein modernes Staatsverständnis mit einem modernen Islam“, das heutige Kleinasien sei: „Eine Brücke zwischen Orient und Okzident.“

Rolf Kleine am 30.11.2010 für BILD: „erstmals überhaupt standen Soldaten der strikt säkularen türkischen Armee stramm vor einer Frau im islamischen Kopftuch – Hayrünnisa Gül hatte sich bisher aus Rücksicht auf die Armee bei ähnlichen Empfängen im Hintergrund gehalten. Am Dienstag aber ging sie im cremefarbenen Kostüm, grau-grünem Jackett und silbernem Kopftuch gemeinsam mit Bettina Wulff an den Soldaten vorbei: Am Beginn des Wulff-Besuches stand also eine innertürkische Integrationsmaßnahme.“

Nun also haben Allah und die deutsche BILD die Schariavorschriften in die Türkei integriert …

http://www.bild.de/politik/2010/politik/rede-vor-parlament-in-ankara-14353474.bild.html

[16] Two-factor theory of emotion: misattribution study. Donald G. Dutton und Arthur P. Aron spannten eine stabile, breite Brücke und eine wackelnde Seilbrücke über eine wirklich angsterregend tiefe Schlucht. Den Testpersonen gelingt es nicht, die hohe Attraktivität der immer gleichen Komparsin auf die schlingernde Seilbrücke zurückzuführen.

http://en.wikipedia.org/wiki/Two-factor_theory_of_emotion#Misattribution_of_Arousal

[17] Two-Nation Theory (do qaumi nazariya). Der Qaid-e Azam (Größte Führer) und Baba-e-Qaum (Vater der Nation) erklärte am 22.-23.03. 1940, man beachte dass alles andere als zufällige gemeinsame qaumi / Qaum in Theorie und Ehrentitel, Muhammad Ali Jinnah:

to understand the real nature of Islam and Hinduism. They are not religions in the strict sense of the word, but are, in fact, different and distinct social orders … The Hindus and Muslims belong to two different religious philosophies, social customs, litterateurs. They neither intermarry nor interdine together and, indeed, they belong to two different civilizations which are based mainly on conflicting ideas and conceptions. Their aspect on life and of life are different.

http://en.wikipedia.org/wiki/Two-nation_theory#Statements_and_sayings

[18] Misattribution of arousal. Ein wenig erschrecken, ein kleiner Schreck geilt auf. Bestens die Islamisierung befördernd einsetzbar: Sei sexuell einflussreich, verteidige das (eigentlich) Ungünstige, das Logikfeindliche und Undemokratische.

http://en.wikipedia.org/wiki/Misattribution_of_arousal

[19] Der Großmufti positioniert die angekündigte europäische Rechtsspaltung sehr bewusst unmittelbar vor der letzten Forderung, den zu gewährenden Schutz vor „Islamophobie“

f) opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law; g) and the protection of European Muslims from islamophobia, ethnic cleansing, genocide

http://www.rferl.org/content/article/1066751.html

[20] Ja, Bundespräsident und Unsinn muss überhaupt kein Widerspruch sein, Wulff: „Die Türkei hat die große Chance zu zeigen, dass Islam und Demokratie, Islam und Rechtsstaat, Islam und Pluralismus überhaupt kein Widerspruch sein müssen.“

aus: Der Tagesspiegel, 19.10.2010, „Das Christentum gehört zur Türkei“, von: Thomas Seibert

http://www.tagesspiegel.de/politik/das-christentum-gehoert-zur-tuerkei/1961826.html

[21] Das deutsche Kalifat kann kommen, Wulff am Tag der Deutschen Einheit: Gott schütze Deutschland. Rede zum 03. Oktober (Bremen 2010).

http://www.faz.net/artikel/C30190/die-rede-im-wortlaut-christian-wulff-vielfalt-schaetzen-zusammenhalt-foerdern-30310955.html

[22] Art.2. Islam is the Religion of the State. Arabic is its official language, and the principal source of legislation is Islamic Jurisprudence (Sharia)

http://www.egypt.gov.eg/english/laws/constitution/chp_one/part_one.aspx

[23] Kämpfen für die Durchsetzung der Hakimiyya(t) Allah! Der heilige Krieg ist dabei sehr spirituell und kein „Islamismus“, sondern nichtsäkularisierter (originaler) Islam, ein Nichtdschihadist ist jemand, der mit seiner Religion schlampig umgeht. Ein säkularer Muslim darf sagen:

For jihadists, the resort to terror is not an end of itself, rather it is a means employed in the service of what Sayyid Qutb called a ‘world revolution of jihad’, an idea that aims at establishing an order of Hakimiyyat Allah [God’s rule] as the precondition to remaking the world. The new order will first be established within the world of Islam (i.e. ‘the Islamic state’) and then expanded to become a new world system of governance.

aus: Bassam Tibi: The Totalitarianism of Jihadist Islamism and ist Challenge to Europe and to Islam

in: Totalitarian Movements and Political Religions, Vol. 8, No. 1, 35–54, March 2007

hier eingestellt bei: ikhwanweb, Muslimbruderschaft

http://www.ikhwanweb.com/uploads/lib/B64ZH4WD8GG4452.pdf

258. Türkisch-Deutscher Integrations-Verbund (TDIV)

11. September 2011

والله خير الماكرين

wa-Llāhu ḫayru l-mākirīna

Allah, tuzak kuranların en hayırlısıdır

und Allah ist der beste Ränkeschmied

Tief im innersten Integrationsrat

Im August 2010 plante die in Braunschweig ansässige so genannte Islamschule des am Ort geborenen Sohnes eines Gründers der deutschen Milli Görüş nach Mönchengladbach umzusiedeln. Salafist Muhamed Ciftci war im bosnischen Bürgerkriegsgebiet Aktivist der mittlerweile verbotenen IHH gewesen und hatte sich in Saudi-Arabien zum Schariagelehrten ausbilden lassen. Im Stadtteil Eicken formierte sich Protest gegen die Ansiedlung der den saudi-arabischen Wahhabiten und dem deutschen Missionar Pierre Vogel nahe stehenden Lehrstätte und radikalen Fernuniversität.

Die SPD-Kommunalpolitikerin und Vorsitzende des örtlichen Integrationsrates Gülistan Yüksel („Wir als Integrationsrat wollen das friedliche Miteinander und den Dialog der Religionen“), eine bekennende Anhängerin des Modells der arrangierten Ehe, regte sich nicht etwa über die Salafisten auf, sondern über den Bürgerwiderstand („Die gießen Öl ins Feuer!“). Auch eine Gruppe oder vielmehr Liste aus dem Innenleben des Integrationsrats meldete sich offiziell zu Wort, der Türkisch-Deutsche Integrations-Verbund (TDIV, Türk-Alman Uyum Birliği), der bei der Wahl zum Integrationsrat am 07.02.2010 immerhin 35,75 % errungen hatte. Damals hatte die Liste Interkulturell Yüksel die mit 40,46 % noch einmal knapp gewonnen.

Mit dem Hinweis „Zur Islamschule und den darauf folgenden Entwicklungen gibt der Türkisch-Deutsche-Integrations-Verbund (TDIV) folgende Erklärung ab“ publizierte die BürgerZeitung Mönchengladbach (bz-mg) am 03.09.2010 ein Statement, in dem die Worte Kalifat, Apostatenmord, Steinigung und Scharia nicht vorkommen. Auch zu Burka und Polygamie, um die es beim Thema Muhamed Ciftci oder Pierre Vogel ja eigentlich gehen müsste, fällt nicht nur kein schlechtes, sondern gar kein Wort. Kitschig wird ein verschwommen bleibendes städtisches Gemeinsames („Heimatstadt“) beschworen, das, einem deutschlandweiten Trend folgend, neuerdings von zersetzenden („giftige Keime“), heimtückischen und gewaltbejahenden Kräften („Sarrazin“) bedroht sei:

Islamschule: Erklärung des Türkisch-Deutschen Integrationsverbund (TDIV)

Eine lebenswerte, liebenswerte Stadt am schönen Niederrhein, die Heimatstadt von Deutschen, Migranten und Muslimen. Die ersten muslimischen Gemeinden entstanden hier vor über 40 Jahren als eine Begleiterscheinung von zuwandernden Arbeitskräften aus unterschiedlichen muslimischen Ländern.

Seither haben sich die Gemeinden weiterentwickelt und vertreten über 10 Tausend muslimische Bürger in dieser schönen Stadt.

Aus Erfahrung mit diesen Menschen wissen wir, dass sie gerne hier leben, dass sie gar diese Stadt lieben. Diese Menschen haben die gleichen Sorgen und Befürchtungen, wie jeder Bürger dieser Stadt. „Werde ich Morgen noch eine Arbeit haben?“, „Werden meine Kinder eine gute Ausbildung genießen?“, „Wird es meiner Familie auch in Zukunft gut gehen?“ oder „Wird die Borussia dieses Jahr endlich wieder einmal Meister?“

Diese oder ähnliche Fragen bestimmen auch den Alltag dieser Menschen. Wir glauben an einen anderen Gott!

Vielleicht ist es auch der Selbe und wir nehmen ihn nur anders wahr. All dies hat uns aber in den letzten 40-Jahren nicht davon abgehalten in Frieden und Harmonie hier zusammenzuleben.

Leider ist seit kurzem dieser Frieden in unserer schönen Stadt bedroht. Immer mehr extremistische Gruppierungen finden hier eine Spielwiese, wo sie ihre gefährlichen Ideologien verbreiten können. Konform zum bundesweiten Trend, siehe Sarrazin, werden immer mehr giftige Keime in die Gesellschaft gestreut, die das Zusammenleben der Bürger in unserer Stadt gefährden.

Wenn wir, die besonnenen Bürger dieser Stadt, Deutsche, Migranten, Katholiken, Evangelisten, Juden und Muslime jetzt nicht gemeinsam dagegen aufbegehren, überlassen wir das Feld solchen Extremisten, und legen unsere Zukunft, die Zukunft unserer Kinder in deren Hände.

Wir fordern daher alle Verantwortlichen für die jetzige Situation auf, ihre Handlungen zu überdenken und dazu beizutragen, dass Mönchengladbach auch in Zukunft eine lebenswerte und liebenswerte Stadt am Niederrhein bleibt.

Auf eine namentliche Signatur verzichtete der TDIV dabei. Von einem einzigen Kommentar abgesehen, blieb die alarmierend schariafreundliche Aussage des TDIV zur radikalen salafistischen Islamschule bis heute, also mindestens ein ganzes Jahr lang, unkommentiert auf der Seite der BürgerZeitung Mönchengladbach stehen. Bereits am 05. September 2010 kommentierte Diplom-Sozialpädagoge Edward von Roy:

Integration ist den Menschen in Mönchengladbach ebenso Überzeugung wie Herzenssache. Wichtig ist dabei eine städtische Kultur, die auf der Vollständigkeit und Zugänglichkeit des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland (GG, 1949) beruht und auf der sie tragenden Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR, 1948). Denn wir integrieren schließlich in das Grundgesetz hinein und nicht in das Schariagesetz.

Beim kritischen Blick auf die Gesellschaft ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau (nicht erst im Paradies) doch offensichtlich zentraler als die Frage, ob Menschen an denselben Gott glauben oder an verschiedene Götter.

Wahrscheinlich kann nur ein sehr säkularer Staat ein freiheitlich demokratischer Staat sein, und hier wird die so genannte negative Religionsfreiheit, frei übersetzbar als “Lass mich mit deiner Religion in Ruhe”, zum Thema, mit dem die umstrittene Islamschule nach wie vor einige Probleme zu haben scheint.

Warum nur möchte sich der Türkisch-Deutsche Integrationsverbund (TDIV) in seiner Erklärung zur Islamschule vom mittelalterlich gebliebenen und heutzutage schlicht reaktionären Gesellschafts- und Frauenbild der Salafiyya nicht ein wenig distanzieren?

Im Sinne von AEMR und GG möge unsere Heimatstadt in der Tat “eine lebenswerte und liebenswerte Stadt am Niederrhein” (TDIV) bleiben.

Der TDIV hat vorgezogen, dem Kommentator nicht zu antworten und zum Thema Salafismus zu schweigen.

Quellen

Islamschule: Erklärung des Türkisch-Deutschen Integrationsverbund (TDIV)

http://www.bz-mg.de/brauchtum-gesellschaft-menschen/integration-nachbarschaft/islamschule-erklarung-des-turkisch-deutschen-integrationsverbund-tdiv.html

Hütchenspieler unter sich, wo ist die Kugel? Die Integrationszauberer Guntram Schneider und Gülistan Yüksel stellen fest: Die Salafisten sind gar keine Integrationsangelegenheit, sondern eine zahlenmäßig marginale extremistische Sekte, der Islam ist Teil Deutschlands, die Salafisten wollen die Scharia, der Islam will vielleicht auch die Scharia, ist aber eine Weltreligion, und über den Islam darf niemand schlecht reden:

bz-mg, 14.10.2010. Kurzfristig hatte NRW-Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) die Einladung der Vorsitzenden des Integrationsrates Gülistan Yüksel angenommen, mit Vertretern des Integrationsrates und der Eickener Bürgerinitiative über die Auswirkungen der „Islamschule“ zu diskutieren.

Anlass dieses Gespräches seien die Demonstrationen am letzten Wochenende in Eicken, erklärte Yüksel. Am 8. November soll in einem größeren Kreis erneut über dieses Thema diskutiert werden.

Guntram Schneider erklärte, dass die Islamschule nicht in erster Linie ein Thema der Integrationspolitik sei. Vielmehr sei es eine Frage des Extremismus. Der Verein „EZP“ sei nach übereinstimmender Auffassung des Verfassungsschutzes von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen den Salafisten zuzuordnen und eine kleine Gruppe im heterogenen Spektrum des Islam.

Diese Gruppe bestehe über wiegend aus „Konvertiten“, also meist deutsche Staatsbürger aus vormals anderen Religionen, deren Ziel es sei, in Deutschland die „Schari’a“ durchzusetzen. Die Schari’a stehe in krassem Widerspruch gegen die deutsche Verfassung. …

Schneider warnte davor, den Widerstand gegen die Islamschule dazu zu nutzen, den gesamten Islam zu diskreditieren. Wie Bundespräsident Wulff ist auch Schneider der Auffassung, dass der Islam zu Deutschland gehöre. …

Es dürfe nicht zugelassen werden, dass aufgrund kleiner extremistischer Minderheiten eine Weltreligion in Verruf gerate.

Gülistan Yüksel bekräftigt ergänzend, die Islamschule und die Geschehnisse in Eicken hätten nichts mit Integration zu tun. …

Hans-Willi Körfges zeigte sich zufrieden, dass die Eickener Bürgerinitiative sich deutlich von denen distanziert habe, die als „Trittbrettfahrer“ auftreten und prinzipiell gegen den Islam polemisieren.

http://www.bz-mg.de/brauchtum-gesellschaft-menschen/integration-nachbarschaft/integrationsminister-schneider-islamschule-ist-kein-integrationsproblem.html

Nach einem „islamsensiblen“ Gespräch in der Düsseldorfer SPD-Zentrale (09.03.2011) mit dem Freien Verband der Muslime e.V. (Linienstr. 28, 40227 Düsseldorf, im selben Haus wie baitulmal-finance Deutschland eG) bekommt Rechtsanwalt Hans-Willi Körfges erinnerungsorientierte Post von Dr. Al Khatib, der mehr positive Berichterstattung über den Islam fordert, Islamkritiker mit einem neu zu schaffenden Gesetz bestraft wissen will, staatlich finanzierte Reklame für Kopftücher und Kopftuchträgerinnen wünscht und echte Schariagelehrte zum schulischen Religionsunterricht einsetzen möchte, Al Khatib:

Besprechung der Situation der Muslime in Deutschland sowie über die wachsende Islamfeindlichkeit, äußerst negative Darstellung und schleichende antimuslimische Propaganda in den Medien, unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung, was dem sozialen Frieden in Deutschland nicht gerade zuträglich ist. …

Notwendigkeit der Schaffung einer Gesetzeslage, die eine strafrechtliche Verfolgung des Schürens bzw. der Anstiftung zum religiös motivierten Hass ermöglicht.

Berufssituation der muslimischen Frauen und Mädchen mit Kopftuch:

Das Kopftuchverbot bei Lehrerinnen und auch die ständige islamfeindliche Darstellung in den Medien haben eine Signalwirkung auf die Kündigung kopftuchtragenden Frauen bzw. deren Nichteinstellung, auch bei guter Qualifikation zur Folge gehabt. Daher müssen Kampagnen bzw. Projekte geschaffen werden, die zeigen, dass die kopftuchtragenden Frauen mit zu unserer Gesellschaft gehören und dass auf deren gesellschaftliches bzw. berufliches Potential nicht verzichtet werden kann. …

Religionsunterricht statt Islamkunde unter Hinzuziehen praktizierender Muslime bzw. Gelehrter und nicht von sogenannten „Islamexperten“

http://www.dims-duesseldorf.de/resources/Gespraech+mit+Herrn+Landtagsabgeordneten+RA+Hans-Willi+Koerfgens+am+09.03.2011.pdf

Dr. Albert Al Khatib, Bachstraße 148, Düsseldorf (vgl. Deutsch-Islamische Moschee-Stiftung (DIMS) im selben Haus). Titel vielleicht bulgarisch, Dr. (BG).

http://www.dr-alkhatib.de/

Faraj Al Khatib, auch Bachstr. 148, Telefonnummer ebenfalls wie „Albert“

http://www.findelino.de/branchenverzeichnis/kinder-gesundheitswelt/%C3%84rzte/kieferorthopaedie/al-khatib.html

November 2001. Al Khatib, Dr. (BG) Zahnarzt, Dr. med. dent. niedergelassener Zahnarzt, Faraj Allah Albert, Düsseldorf, Daneköthen 27, 40627 Düsseldorf

http://www.zaek-nr.de/pdf/presse/rzb/2001/rzb11.pdf

IZ vom 19.12.2006, Hintergrund: Wie gründe ich eine islamische Stiftung? Von Yasin Alder

Eine der bisher wenigen muslimischen Stiftungen in Deutschland ist die „Deutsch-Islamische Moschee-Stiftung“ in Düsseldorf. Dr. Faraj Allah Al-Khatib, einer der Gründer der Stiftung

http://www.islamische-zeitung.de/iz3.cgi?id=8055

Stiftungsverzeichnis NRW. Ordnungsnummer 1054. DIMS, Al Khatib, Düsseldorf. Gemeinnützig.

http://www.mik.nrw.de/nc/stiftungsverzeichnis-fuer-das-land-nrw/alle-stiftungen.html?tx_szstiftungsvz_pi1[page]=10&tx_szstiftungsvz_pi1[sortDir]=ASC&tx_szstiftungsvz_pi1[sortBy]=zwecke&tx_szstiftungsvz_pi1[uid]=2242&tx_szstiftungsvz_pi1[single]=1

Freier Verband der Muslime (FVM = Randolf Hamza Wördemann, am 19.09.2010 zum Verantwortlicher für die Buchhaltung des ZMD ernannt)

http://www.freier-verband-muslime.de/

Randolf Hamza Wördemann. Bei ZMD: „Hamza Wördemann ist geboren am 2. März 1968 in Mönchengladbach. Ausbildung zum Bankkaufmann mit Studium der Betriebswirtschaft und Steuerstrafrecht. Berufliche Tätigkeit: Kaufmännische Weiterbildung und Geschäftsführer einer Beteiligungsgesellschaft. Interessensschwerpunkt: Islamisches Wirtschaften, Islamisches Bestattungswesen und Islamischer Religionsunterricht. Übertritt zum Islam 1994. Hamza Wördemann ist Vorstandsmitglied der baitulmal-finance Deutschland eG und Vorsitzender des [Sägefisch: im selben Haus ansässigen] Freien Verbandes der Muslime (Düsseldorf).“

http://zentralrat.de/16427.php

baitulmal-finance Deutschland eG, Linienstr. 28, 40227 Düsseldorf

http://www.baitulmal-finance.de/

http://www.baitulmal.de/impressum.html

Deutsch-Islamische Moschee-Stiftung (DIMS, Bachstr. 148 (Erste Etage), 40217 Düsseldorf-Bilk; Vorsitzende: Marita Schopphoven-Al Khatib; Anerkennungsurkunde Reg. Präsident NRW AZ 152.1 St.1054 vom 27.04.2004 Finanzamt Steuernummer: 106 / 5742 / 1834 (vgl. Zahnarzt Dr. Albert Al Khatib, ebenfalls Bachstr. 148)

http://www.dims-duesseldorf.de/3.html

DIMS verteidigt die gute Salafiyya gegen den bösen Dschihadismus

http://www.dims-duesseldorf.de/resources/Presseerklaerung_Salafismus.pdf

Die gern gesehenen Gesprächspartner der Landes-SPD (Düsseldorfer Runder Tisch) aus dem März des Jahres 2011, die bekennenden Salafisten der Düsseldorfer DIMS, verlinken zu jenen, die den Islam nicht falsch verstanden haben: Einladung zum Paradies, also Pierre Vogel, Islamschule, also Muhamed Ciftci, Way to Allah e.V., also Adel Zaghdoud, sowie zur Islamischen Zeitung, sprich Andreas Abu Bakr Rieger / Murabitunbewegung. RA Körfges findet den Islam ja vielleicht immer noch pauschal gut.

http://www.dims-duesseldorf.de/6.html

Ebenfalls aus der BürgerZeitung Mönchengladbach (bz-mg) stammt der Hinweis auf die Hochschulveranstaltung Die Hälfte des Himmels, auf der Gülistan Yüksel 2009 vor angehenden Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen das Elternrecht verteidigte, den Ehepartner des Kindes mit auszusuchen.

http://www.bz-mg.de/vorschulisches-schule-studium-beruf/die-halfte-des-himmels-offentliche-ringvorlesung-der-hochschule-niederrhein-zur-lebenssituation-von-frauen.html

Bei einem öffentlichen Vortrag in der Hochschule Niederrhein, Fachbereich Soziale Arbeit, anlässlich der frauenrechtlich orientierten Ringvorlesung Die Hälfte des Himmels (2009) legte Yüksel Wert auf das familiäre, vor allem das elterliche Recht, die Tochter bei der Auswahl des Ehemannes zu beraten. Die türkeistämmige Integrationsratsvorsitzende betont, dass arrangierte Ehen nicht als Zwangsverheiratungen bezeichnet werden dürfen.

http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BClistan_Y%C3%BCksel

Horst Köhler schmeißt keine Kamelle um sich, sondern Bundesverdienstkreuze. Gülistan Yüksel’e LİYAKAT NİŞANI

http://www.youtube.com/watch?v=grDOmQYS7Dw

Fanclub.

ALMANYA CUMHURBAŞKANI KÖHLER’DEN GÜLİSTAN YÜKSEL’E LİYAKAT NİŞANI

Am 12.05.2010 vollbringt der deutsche Bundespräsident die Kernfusion und zaubert Friedensbewegung und Scharia zur iKfR zusammen, zur im Kern friedlichen Religion. Vorsorglich hat Horst Köhler uns allerdings auch das Lachen gleich mit verboten:

Ich kenne den Islam als im Kern friedliche Religion, die in sich ruht, ihre eigene Berechtigung und Geschichte hat. Respekt muss uns leiten, wenn wir über den Islam diskutieren.

http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Horst-Koehler/Interviews/2010/20100512_Rede.html

Henryk M. Broder (DER SPIEGEL, 30.08.2010) reist an den Niederrhein und schreibt zum Mönchengladbacher Bürgerprotest gegen den drohenden Heranzug der vom niedersächsischen Verfassungsschutz beobachteten Islamschule.

Aus: Als käme der Leibhaftige in die Stadt. Henryk M. Broder:

Die Vorsitzende des Integrationsrates von Mönchengladbach, Gülistan Yüksel, erläutert, sie sei zuerst im Urlaub und dann krank gewesen und habe sich deswegen um die Sache nicht kümmern können. Außerdem sei sie ehrenamtlich tätig. „Wir als Integrationsrat wollen das friedliche Miteinander und den Dialog der Religionen.“ Freilich müsse man auch „die Ängste der Menschen ernst nehmen“. Nach der Versammlung sagt sie, die Bürgerinitiative würde „Öl ins Feuer gießen“. Dann geht sie heim, während die Einwohner von Eicken in kleinen Gruppen ratlos weiter diskutieren. Einer sagt: „Wie kann so etwas passieren? Was haben wir für Behörden, die nicht wissen, was sich hier tut?“

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,714471,00.html

Integrationsrat Mönchengladbach, Wahltag 07. Februar 2010. Die kleinfamiliär und von den SPD-nahen Yüksels dominierte Liste „Interkulturell Yüksel“ (Gülistan Yüksel, Hüseyin Yüksel, Ekrem Işık, Fehmi Mushin Yüksel, Peter-Johann Steier, Canan Özge Yüksel) liegt vor dem eher die lokalen Moscheegemeinden abbildenden „Türkisch-Deutschen-Interations-Verbund“ oder TDIV (Yusuf Berk, Sezai Şahin, Yunus Yiğit, Maksut Yıldırım, Turgut Danacı, Ozan Mehmet Gümüş)

http://integrationsrat-mg.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=43&Itemid=65

Uyum meclisi seçimleri için güç birliği

Diyanet İşleri Türk İslam Birliği (DİTİB), Türk Kültür Ocağı, İslam Toplumu Milli Görüş (IGMG) Derneği, Mönchengladbach Eğitim ve Uyum Derneği, Nimet Vakfı ve Türk Veliler Derneği (= Türkischer Elternverein) … Gümüş, Danacı, Şahin, Berk, Yıldırım … Türk-Alman Uyum Birliği (= TDIV, auf dem Foto liest man TDIV – Gemeinsam in die Zukunft)

http://ha-ber.net/index.php?option=com_content&task=view&id=6495&Itemid=75

Yunus Yiğit bei der Opfertierkampagne der IGMG

http://www.igmg.de/tr/haberler/yazi/2010/11/30/opfertierkampagne-des-igmg-hilfs-und-sozialvereins-in-der-tuerkei.html

Bild: Gruppenfoto mit Großplakat: IGMG Hilfs- und Sozialverein e.V.

http://www.igmg-hilft.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/T%C3%BCrkiye_2.jpg

Youtube-Kurzfilm: IGMG Opfertierkampagne 2009

http://www.youtube.com/watch?v=MOg2GdvXEBs

http://www.youtube.com/watch?v=7zjTIcWdkcQ&feature=related

Wo wir sind. IGMG Sosyal Yardım Derneği. Wir betreiben Projekte in den folgenden 53 Ländern und Regionen:

http://www.igmg-hilft.de/de/wo-wir-sind.html

Yunus Yiğit, bei: Milli Gazete, auch der IGMG Hilfs- und Sozialverein e.V. und die IHH sind genannt.

http://www.milligazete.com.tr/haber/hayir-yolunda-yarisin-182510.htm

RP, 17.09.2010.

Nachdem jedoch Peter-Johann Steier (Liste Yüksel) auch seine persönliche Meinung gegen die Salafisten in Eicken äußerte, wurde die Sitzung unterbrochen. Anschließend verlas Vorsitzende Gülistan Yüksel (SPD) eine einstimmig beschlossene Stellungnahme des Rates „zur Situation in Eicken“.

Darin heißt es: „Der Integrationsrat unterstützt alle Maßnahmen, die der Verständigung und Toleranz dienen und lehnt extremistische Gruppierungen ausdrücklich ab.“

http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/moenchengladbach/nachrichten/integrationsrat-lehnt-radikale-islamschule-ab-1.719188

Koran 8:30

Allah, tuzak kuranların en hayırlısıdır,

and Allah is the best of plotters.

http://www.kuranmeali.com/ayetkarsilastirma.asp?sure=8&ayet=30

Sure Acht Die Kriegsbeute, 8: The Spoils of War

and Allah is the best of plotters.

http://skepticsannotatedbible.com/quran/8/index.htm

Koran 3:54

Allah, düzen kurucuların en hayırlısıdır,

and Allah is the best of schemers.

http://www.kuranmeali.com/ayetkarsilastirma.asp?sure=3&ayet=54

faithfreedom: „Sure 3:54 bezeichnet Allah als ´makara´. Das arabische Wort ´makara´ bedeutet täuschen, intrigieren oder planen. … Das Wort ´Intrigant´ (maakir) ist ein sehr starkes Wort … Der Kalif Abu Bakr sagte einmal, dass er Angst vor der Makr (Täuschungskraft) Allahs hätte.“

und Allah ist der beste Listenschmied.

http://www.faithfreedom.org/German/Artikel/irre.htm


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