Archiv für April 2011

231. Islam in Südostasien

30. April 2011

جنوب شرق آسيا

Ǧanūb Šarq Āsiyā

Südostasien

Teufel, Tugend und Textilien

Den leuchtenden Staat von Medina durch sein Alltagshandeln kraftvoll zu erneuern, wird unter den Koran lesenden Gegnern der Wissenschaftlichkeit, politisch gesagt den Gegnern der Säkularität, auch im schafiitisch geprägten Südostasien als religiöse Pflicht empfunden. Proschariatische Geflechte aus jungen Predigern, investitionsfreudigen Konzernchefs, medial erfahrenen ‘Ulama (Islamgelehrten), prügelbereiten Sittenwächtern und mittlerweile überraschend jenseitszentriert argumentierenden Politikern und Juristen zurren die Fesseln der Scharia um Indonesiens Provinzen und Malaysias Staaten immer enger. Von Jacques Auvergne.

Seit der Jahrtausendwende haben indonesische Bürgerrechtler, darunter auch moderate Muslime, ein Verbot der FPI als der von Muhammad Rizieq Syihab gegründeten Islamic Defenders Front (Front Pembela Islam (1)) gefordert. Anlass dafür gäbe in der Tat es mehr als genug.

2006 demolierten Aktivisten der FPI das gerade neu errichtete Büro des 1953 in den USA gegründeten Erotikmagazins für Männer, des Playboy. Die erste Auflage des bereits „kultursensibel“ selbst zensierten, weniger sexualisierten Playboy Indonesia war noch nicht einmal erschienen. Inzwischen ist die Redaktion des Magazins umgezogen, die neue Adresse wird geheim gehalten (2).

2007 beschädigten verschiedene Islamisten, darunter auch Leute der Front Pembela Islam, indonesische Nachtclubs. Ganz nach dem Vorbild der afghanischen Taliban wurden Spirituosen ausgegossen (3).

2008 wurden demonstrierende pazifistische Multikulturelle und gemäßigt proislamische Kulturrelativisten durch die besonders gottesfürchtigen Männer der Islamischen Verteidigungsfront mit Bambusknüppeln angegriffen. Dabei wurden 34 Menschen verletzt, viele von ihnen mussten, teilweise mit Knochenbrüchen, ins Krankenhaus gebracht werden (4). Wenige Tage später reagierte der Staat mit der Verhaftung von 59 der militanten Islamverteidiger, darunter auch FPI-Führer Shihab. 1000 Polizeibeamte waren im Einsatz, die Islamisten verursachen für den Staat Indonesien also hohe Kosten und der vielleicht säkular denkende Polizist hat einen gefährlichen Arbeitsplatz (5).

2010 wollten die Islamisten ein illegales kommunistisches Parteizentrum in Ostjava zerstören, das es am Ort allerdings vielleicht gar nicht gab. So beschädigten FPI-Milizionäre gewissermaßen versehentlich das Büro einer kostenfreien Gesundheitsberatung (6). Kommunist möchte man in Ostjava wohl eher nicht sein. Im selben Jahr bedrohte die FPI die internationalen (französisch, japanisch, niederländisch) Gastgeber und Veranstalter einer schariarechtlich gesehen höchst anstößigen Kulturveranstaltung, des jährlichen schwulen Filmfestivals. Man würde, so die frommen Monopolisten des Männlichen, das Kino anzünden, wenn die Filmvorführungen nicht sofort gestoppt würden (7).

Wie gesagt, es gibt die Forderung nach dem Verbot der Organisation. Doch die FPI bekommt immer mehr Unterstützer. Einflussreiche Polizeikommandeure und Generäle sprechen sich nicht dafür, sondern dagegen aus, dass die Islamic Defenders Front verboten werden soll. Auch der möglicherweise in die Bali-Attentate verwickelte Nugroho Jayusman (8), Polizeichef für die Hauptstadt Jakarta, setzt sich für den Weiterbestand der militanten Prügelkolonnen ein.

Der fromme Milizgründer Syihab (anglisierte Schreibweise Shihab, sy wird wie das Englische sh ausgesprochen; vgl. syariah für Islamisches Recht, Scharia; syura für Ratsversammlung, Schura) hatte eine theologische Ausbildung an der KSU (King Saud University, http://ksu.edu.sa/) in Riad durchlaufen, um ein Islamstudium an der IIUM anzuschließen, der International Islamic University of Malaysia (http://www.iium.edu.my/). Shihab trägt „religiöse Kleidung“, das heißt, er hüllt sich und seine Mitstreiter in das Kampfzeichen der verweigerten kulturellen Moderne, der verweigerten Gleichberechtigung der Frau. Niemals ist er ohne seinen weißen Turban zu erblicken, typischerweise mit weißem Kittel und einem großen grünen Tuch oder Schal kombiniert (9).

Die am 17.08.1998 ausgerufene Islamic Defenders Front ist eine der einflussreichsten Pro-Scharia-Bewegungen Südostasiens, denen man manches nachsagen kann, eines sicherlich nicht, nämlich, dass sie den Islam falsch verstanden hätten.

Allah ist ein Gott, der nicht den Nachlässigen, sondern seinen Getreuen die Lizenz zum Knochenbrechen erteilt.

Nach der Ära der Diktatoren Sukarno († 1970) und Suharto († 2008) haben viele solcher neuartiger, organisatorisch an den 1928 in Ägypten gegründeten Muslimbrüdern orientierte und theologisch sowie finanziell von Saudi-Arabien geprägte Gruppen in allen Teilen Indonesiens Zulauf erhalten.

Stellvertretend dafür ist die kleine Gerechtigkeitspartei (Justice Party (PK), Party Keadilan, eigentlich Partai Keadilan Sejahtera, PKS) zu nennen, die eine offen islamistische Agenda hat und sich als den indonesischen Ableger der Muslimbruderschaft betrachtet. Die PKS argumentiert antiisraelisch und propalästinensisch, gibt sich sozialaktivistisch und als Kämpfer gegen Korruption. Die PKS beteiligte sich 2005 intensiv im Aceh-Überschwemmungsgebiet.

Auf das unter Südostasiens Anhängern des Islamic Banking viel beschworenen Prinzip der universellen Interdependenz, Ukhuwah Islamiyah, beruft sich die gewaltige indonesische, vierzig Millionen Mitglieder zählende Strömung der Nahdlatul Ulama (NU). Zum weiblichen Heiratsalter hat die NU eine Fatwa verfasst.

Am 30.03.2010 berichtete DIE WELT, dass die gottesfürchtige und um familiäres Glück bemühte NU die Verheiratung kleiner Mädchen billigt (10). Selbst nicht geschlechtsreife Mädchen können, so wissen die sich schon mal dem Sufismus zurechnenden indonesischen Islamgelehrten der Nahdlatul, als Ehefrauen geheiratet werden, und der Koran hat nichts dagegen, mit diesen präpubertären weiblichen Kindern den Geschlechtsverkehr zu praktizieren. Islamrechtlich gesehen ist das völlig korrekt und beträgt das weibliche Heiratsalter neun Jahre (Mondjahre), doch was für Mufti Metscho (Cemali Meço, Komotiní, Griechenland) oder Pierre Vogel der von göttlicher Geradheit (istiqāma) gebahnte Way to Allah ist, ist für uns Säkulare Kindesmissbrauch.

Der weltweit vor allem unter Hanafiten einflussreiche Tahir-ul-Qadri, ein gebürtiger Pakistani (*1951), der als Zwölfjähriger in Medina das Schariastudium aufnahm und heute von Kanada aus arbeitet (http://www.minhaj.org/), preist das Prinzip der korantreuen Wechselseitigkeit („ukhuwa“, vgl. Ikhwan, Brüder, al-iḫwān al-muslimūn, Muslimbruderschaft) in seinen Unterweisungen, den Grundsatz der Brüderlichkeit (11).

Ukhuwah Islamiyah oder Forum Ukhuwah Islamiyah nennt sich ein kleineres indonesisches, sowohl Hizb-ut-Tahrir als auch den Muslimbrüdern (MB) geistig verwandtes Bündnis, das sich als „Bewegung für Tarbiyah und Dakwah“ versteht (at-tarbīya wa d-daʿa), für Erziehung und Mission, alles „erzieherische“ Handeln hat selbstverständlich die gottgegebenen Grenzen der Scharia zu berücksichtigen (12).

Als im Oktober 2010 in Cirebon der neu ernannte Polizeichef der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, kochte der muslimische gerechte Zorn über und ein Protestzug marschierte von der Attakwa Mosque (at-taqvā, Moschee der Gottesfurcht) zum Parlamentsgebäude, der Spitzenbeamte sei dem Volk unzumutbar. Grund der Empörung: Der Mann ist ein Christ. Die Protestler, unter ihnen höchste Geistliche, setzten sich aus Indonesiens Scharia-Lobby zusammen: Nahdlatul Ulama (NU), Majelis Mujahidin Indonesia (MMI), Front Pembela Islam (FPI) und Forum Ukhuwah Islamiyah (FUI) (13).

Tarbiyya ist ein von den Muslimbrüdern favorisiertes Prinzip, das die PKS erkennbar von der MB übernommen hat. Auch andere salafistische Gruppen in aller Welt leben diesen Pendelschlag zwischen Säuberung von allem Unislamischen und schariakonformem Drill: „Reinigen und Erziehen“ (purify – educate, at-taṣfīya wa t-tarbīya) (14).

Ob damit der in Südostasien seit Jahrhunderten verwurzelte Schafiismus lediglich aufgewacht ist, beginnt, zu seiner ureigenen, nämlich kalifatischen Form zurückzufinden und dabei, die kulturelle Moderne verhöhnend, zu Propaganda und Finanzabwicklung modernste Mittel einzusetzen? Oder sind es die zunehmend bzw. sogar ab Entstehung, ab 1945 proislamisch umgedeutete Staatsideologie der Pancasila und die nach 1975 mehr und mehr an die Dhimmitude erinnernde Politik von Suharto gewesen, die für die derzeitige, seit der Jahrtausendwende zu beobachtende heftige Islamisierung der Nation Ursache ist?

Wie auch immer. Man nenne die nicht schleichende, eher schon marschierende religiöse Revolte Indonesiens schafiitisch oder urgemeindlich (salafistisch), eine Salafisierung oder, islamjuristisch, Hanbalisierung könnten wir die gut ein Jahrhundert alte Bewegung der Restaurierung („Reform; Islamreformer“; al-Afġānī, Abduh, Riḍā) des gesamten sunnitischen Islam nennen, wird doch dem Gesellschaftsbild der ersten muslimischen Generationen nachgeeifert, den „Ahnen“, salaf, den „rechtschaffenen Altvorderen“, as-salafu ṣ-ṣāliḥ.

Innerhalb dieser Salafbewegung, anglisiert Salafiyya, entwickelte sich das bedeutsame Netzwerk der Muslimbrüder, das einerseits im gesamten Mittelmeerraum, im Sudan (Chef-Muslimbruder Ḥasan at-Turābī, Jurastudien in Khartoum 1951, London 1955, Paris 1959) und in Europa (Said Ramadan, Vater von Tariq Ramadan) die Deutungshoheit zum Islam beansprucht und seit den Tagen eines Sayyid Qutb oder eben Said Ramadan auch längst innehat, und zu denen andererseits zu sagen ist, nicht zuletzt mit Blick auf Yusuf al-Qaradawi, Tariq Ramadan oder Pierre Vogel, dass ihre prominenten Vertreter den Islam richtig lesen.

Der durch Sayyid Qutb perfektionierten Doppelmethode der Muslimbrüder, ein eher verheimlichtes Gefüge paramilitärischer bis terroristisch aktiver Zellen mit einer medientauglichen, sozialaktivistisch und bildungsbeflissen daherkommenden Massenbewegung zu verflechten, wird auch in Indonesien nachgeeifert (15).

Der Kult um die rechtschaffenen Salaf, der „Salafismus“, ob er in der Bundesrepublik Deutschland als missionarische Jugendbewegung (EZP, DWR) auftritt oder als im Aufbau befindliche parallele Administration (IGD, ZMD), ist keine Sekte, sondern der unverfälschte Islam (eigentlich, letztlich) hanbalitischer Rechtsschule, was wiederum, immerhin mit Hanbal (780-855) persönlich, bedeutet: Gar keiner Rechtsschule. Schließlich gehörten die Ṣaḥāba (Gefährten) des vollkommenen Wesens Mohammed auch keiner maḏhab an, keiner Rechtsschule, und war Hanbal selbst der letzte Rechtgeleitete.

Hanbals Todesjahr markiert also für engagierte muslimische Heilssucher das Ende der sittlich makellosen Epoche der „Ahnen“. Seit dem Jahr 855 ist Tugend selten und Politik fragwürdig geworden und hat der Teufel ein leichtes Spiel. Ohne Massenherstellung und fiebrige Bewerbung des Schleiers (arabisch Hidschab, urdu und dari Parda, malaiisch Tudung), verkürzt genannt und genäht Kopftuch, funktioniert die Reislamisierung allerdings nicht, weil die Frau aus Allahs Perspektive anders nackt ist als der Mann. Die Frau ist nackter, sie hat weniger Mündigkeit und Tugend, weniger Religion.

Salafkult ist das Zentrum, alles andere ist sunnitische Peripherie oder gar Schia. Salafismus ist legitime Religion und menschlich bestmöglicher Versuch der Rettung vor dem Höllenfeuer, Salafismusverweigerer sind Muslime minderen Wertes, wenn sie überhaupt Muslime sind.

Für das koranbasiert-theologisch (juristisch) von asch-Schafi’i (aš-Šāfiʿī, 767-820 n. Chr.) geprägte Indonesien bedeutet religiöse Rückbesinnung dreierlei:

Scharialobby (Moralhebung mit Gewaltlizenz nach Maßgabe der ḥisba), Desäkularisierung (Kalifatsbewegung) und eben Salafisierung. Die letztgenannte Dimension ist für Südostasien die Transzendierung der maḏhab der Schafiiten in Richtung der islamrevolutionär und anglisiert so genannten Salafi Minhaj.

Den Begriff Minhadsch (minhāǧ: Der einfache, klare Weg) oder, nahezu synonym, Manhadsch (manhāǧu l-Islām: Der einfache, klare Weg und die Sunna; Der Dīn des Islām und seine Methode (16)) bedeutet theologischer Standpunkt. Auch Pierre Vogel bezieht sich auf den Begriff (17).

Den Terminus Minhadsch greift die internationale Minhaj-ul-Quran-Bewegung programmatisch auf, die sich um den ehemaligen Schariarichter am pakistanischen FSC, Federal Shariat Court schart, Scheich Tahir-ul-Qadri. Der Gelehrte lässt sich als Šaiḫu l-Islām (anglisiert Shaykh-ul-Islam, türk. Şeyh-ül İslâm) verehren, was für Deutschland mit seinen zahlreichen muslimischen Türkeistämmigen durchaus noch wichtig werden könnte. Wie die Mehrheit der türkischen Muslime ist Pakistan dem hanafitischen Fiqh pflichtig, weshalb sich Necmettin Erbakan von Pakistans Islamaktivisten wie Maududi (Sägefisch 152 Ḫuṭabāt. Grundlagen des Islam) und Hamidullah (Sägefisch 167 Erbakans Lehrer) besonders bereitwillig motivieren ließ. Auch ist das leuchtende Kalifat erst vor 87 Jahren und zwei Monaten von gotteslästerlicher Hand und im türkischen Istanbul ausgeschaltet worden, wie die in Deutschland seit dem 10.01.2003 verbotene, aber weltweit und auch in Indonesien sehr aktive Hizb-ut-Tahrir bedauert (18).

Das Salaf-orientierte Gesellschaftsmodell und Rechtsverständnis des vom pakistanischen Lahore aus global tätigen Theologen erklärt man uns beim englischen Wikipedia zur Stunde so:

„Sofern beziehungsweise sobald Muslime in einem Gebiet die Mehrheit stellen, wünscht sich Tahir-ul-Qadri eine koranbasierte Islamische Gesellschaftsordnung, welche Freiheit, Wohlstand und Frauenrechte sowie die Rechte für die Nichtmuslime optimal gewährleisten würde. Religionspolitisch wegweisend bleibe die Verfassung von Medina, Referenzmodell und Nukleus für die Umma (muslimische Weltgemeinde). Über keine von Menschen gemachte Verfassung könne behauptet werden, dass sie der von Gott (Allah) geschaffenen Verfassung überlegen sei. Der einstige Richter am pakistanischen Schariagericht (FSC) glaubt an die sittliche und politische Überlegenheit des Islamischen Gesetzes, das Koran und Sunna jedem Staat anbieten. Islam sei eine auf politische Aktivität und gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen zielende Weltanschauung und Lebensweise. Tahir-ul-Qadri glaube fest an Demokratie und Menschenrechte, und betont, dass der letzte Rahmen aller Rechte, also auch der Menschenrechte, durch den Islam (Koran und Sunna; Scharia) vorgegeben und gewährleistet ist (19)“.

Am FSC arbeitete von 1980-1982 der unter Zia ul-Haq für die Implementierung der Schariagesetze zu Hudud und Qisas zuständige sunnitische Ulama und hanafitische Mufti Taqi Usmani. Pakistan wurde mit dem 23.03.1956 zur weltweit ersten Islamischen Republik. General Zia-ul-Haq putschte am 05.07.1977 und rief das Kriegsrecht aus, um eine Islamische Gesellschaftsordnung (niẓām islāmī, Nizam-ı İslâm) aufzubauen.

1979, im Jahr der iranischen Islamischen Revolution, wurden alle Parteien Pakistans verboten und erließ Schariakenner Zia ein Gesetz, das für schwere Beleidigung des Propheten Mohammed die Todesstrafe fordert. Vergewaltigung einer Frau (anglisiertes Urdu zina-bil-jabr), Ehebruch (zina, arab. zinā, Koran 24:2) und Verleumdung, Ehebruch begangen zu haben (Urdu u. arab. qazf vgl. Koran 24:4), ist nach Maßgabe Mohammeds den ḥudūd-Vergehen zuzurechnen (Sg. ḥadd, wörtlich Grenze), dem Tatbestand der Grenzverletzung der Autorität Allahs, und folglich sehr schwer zu bestrafen. Bei Ehebruch ist nach dem von einer legendären hungrigen Ziege vernichteten Steinigungsvers (āyatu r-raǧm) aus Koransure 33 die etwa im heutigen Iran gar nicht legendäre Steinigung möglich. Jemanden des Ehebruchs zu verleumden, zeitigt nach Allahs Befehl, nach dem Koran, unabdingbare achtzig Peitschenhiebe (20).

Mufti Taqi (* 1943) ist der Sohn von Maulana Shafi’, jenem Muhammad Shafi’ Usmani (1896-1976), der als pakistanischer mufti-e-’azam (Großmufti) der Glaubensströmung der Deobandi Begründer der Darul ‘Uloom Karachi war. Der Bruder von Taqi Usmani, Muhammad Rafi Usmani (21), trägt als Präsident der Darul ‘Uloom Karachi heute den Titel Mufti ‘Azam Pakistan, Großmufti von Pakistan. Die Deobandi sind in Nordamerika und vor allem in Großbritannien, wo sie jede zweite Moschee kontrollieren, sehr mächtig (22).

Als im November und Dezember 2006 Frauenrechte im pakistanischen Recht festgeschrieben werden sollten, ergriff Pakistans Gesetzeskundige der heilige Zorn: Ein Protestschreiben wurde aufgesetzt, das jeden, der es wagen sollte, die Gesetzesinitiative zu unterstützen, als Verräter an Religion und Nation bezeichnet. Die erhabensten Schariakenner des Landes der Reinen, so Pākistān wörtlich, signierten. Taqi Usmani fehlte nicht (23).

Solange die deutschtürkischen Moscheen nebst den dazugehörigen Imamausbildungen, die bedauerlicherweise sehr bald an deutschen Universitäten angesiedelt sein werden, die Scharia nicht hörbar und glaubhaft verwerfen, werden sie als zwar kemalistisch irritierte Muslime, letztlich aber als gute Hanafiten dem Lehrer Tahir-ul-Qadri oder dem Lehrplan der Darul ‘Uloom nicht widersprechen (können) und Indo-Pakistans „moderne“ (revolutionäre) politische Religiöse wie Iqbal, Jinnah und Maududi nicht als islamunkundig bezeichnen.

Auch in Südostasien strebt jeder Angehörige der Islamischen Bewegung in der nach Maßgabe des Korans (5:2) dringend gebotenen Tugendausübung und Gottesfurcht (al birr wa t-taqvā (24)) in Richtung Paradies, was wiederum, alles andere als zufällig, bedeutet: In Richtung Urislam oder Urgemeinde. Urgemeindlich war nur der erleuchtete Medinastaat (622-855 n. Chr.). Die tätig zu lebende Sehnsucht nach der Urgemeinde ist kein, in Deutschland überfordert oder kalkuliert proislamisch so genannter, „politischer Islam“ oder „Islamismus“, sondern von Säkularität (Wissenschaftsfähigkeit) ungetrübtes Allahbewusstsein. Für eine womöglich ja gewünschte freiheitliche Demokratie auf europäischem Boden geht es daher keineswegs darum, antimuslimisch zu sein oder nicht antimuslimisch zu sein, sondern um das beibehaltene einheitliche Recht, das auf Herabsetzung der Nichtmuslime selbst im Personenstandsrecht bzw. Familienrecht ebenso verzichtet wie auf Seelenrettung und Herabsetzung der Frau.

Die Scharia (Syariah) ist mit der AEMR nicht in Einklang zu bringen, weshalb Deutschland „den Islam“ eben nicht pauschal integrieren kann, auch nicht personenstandsrechtlich oder familienrechtlich, sofern es keinen Staatsstreich betreiben möchte. Wer der AEMR verhaftet bleibt, hat, sobald die religiös begründete Rechtsspaltung näher rückt, nach GG Art. 20 Abs. 4 das Recht zum Widerstand, denn barbarische Standards wie die legale islamische Verheiratung kleiner Mädchen Griechenlands oder die britische Schariaanwendung zu Streitschlichtung, Scheidungssituationen und Erbangelegenheiten von Muslim Arbitration Tribunal (25) beziehungsweise Islamic Sharia Council (26) darf es im Geltungsbereich des Grundgesetzes nicht geben und wären in der BRD ein Putsch. Auch ein europäischer Staatenbund mit schariarechtlich toleranten Landstrichen ist sicher nicht im Sinne von Carlo Schmid oder Hannah Arendt.

Scharia ist die Quelle des Lebendigen, Allahs dem menschlichen Verstand enthobenes brutales Bestimmen. Fiqh ist ihr sichtbar werdendes Kondensat, der spürbare Niederschlag der Scharia und ihre Erweiterung ins annähernd Verständliche hinein. Die Scharia ist die unsichtbare, normgebende Islamtheorie, der Fiqh die elitäre (juristische) Islampraxis. Das Islamische Recht bleibt sekündlich mit dem Bereich des Unsichtbaren verwoben, möglicherweise schafft der Akt des Rechtsprechens die Allah unterworfene Welt ein wenig mit, die gerettete Zivilisation sicherlich. Schariatisch zu urteilen, hält die bösen Geister von der heimtückischen Arbeit ab, im Voodoo wäre das der Aspekt der weißen Magie.

Kulturelle Moderne sieht anders aus und ist von einer Justiz gekennzeichnet, die darauf verzichtet, meine Seele vor der ewigen Verdammnis zu retten. Europa hat diese Justiz erst vor drei oder vier Jahrhunderten errungen, mit Arbitration Tribunal und Sharia Council fällt es, in einer Ungleichbehandlung und Fundamentalismus integrierenden „Toleranz“, aus der Neuzeit wieder heraus. Die wesensgemäß übergriffige Scharia wird sich dabei nicht auf das Familienrecht beschränken lassen.

Denn die Scharia zu teilen, hieße aus Sicht eines in der Wolle gefärbten Gläubigen: Allahgott zu halbieren. Das Komplettangebot an Islampraxis jedoch ist grundgesetzwidrig. Einen anderen organisierbaren Islam, einen Islam ohne Scharia und Fiqh gibt es noch nicht, weshalb die Deutsche Islam-Konferenz ihre Arbeit einstellen muss.

Urheber der unbegreiflichen Scharia ist Weltbeherrscher Allah, der schließlich jede Urheberschaft für das Unsichtbare (ġaib) und Sichtbare des Weltalls innehat. Dem perfekten Wesen, Mohammed, war vollkommener Einblick in den Ġaib gewährt. Die heutigen islamischen Gelehrten (ʿulamāʾ, Sg. ʿālim) betreiben die Wissenschaft von der Welt des Unsichtbaren, den ʿIlmu l-Ġaib (ilm-e-ghaib), demnächst in Deutschlands Hörsälen, und vielleicht möchten katholische angehende Kleriker mit Hochschulseminaren zum praktizierten Exorzismus gegenrüsten.

Der zwar im (für Atheisten imaginierten) Jenseits zentrierte, aber von Menschen gemachte Fiqh klärt deine Pflichten gegenüber Allahgott und gegenüber den Mitmenschen irdisch rechtsverbindlich, und, in der wahren Welt, im Jenseits, deine Seele vielleicht rettend. Die x- und y-Achse des Koordinatensystems namens Islam weist vertikal zu Gott und horizontal zu den Menschen: Fiqhu l-ʿibādāt, Fiqhu l-muʿāmalāt (27)!

ʿIbāda, Pflicht gegenüber Gott, gehört zu ʿubudīya (ubudiyyah (28)), Gottesknechtschaft (vgl. ʿAbd, Diener, Knecht, Sklave, und Abdallah, Diener Gottes). Muʿāmalāt sind deine Pflichten gegenüber den Mitmuslimen, wozu für die Frau gehört, den Schleier (ḥiǧāb, parda) zu tragen.

Indonesien. Imam Jazuli Juwaini ist der festen Meinung, dass Allah irgendeinen nordamerikanischen Pastor und Koranschänder innerhalb von wenigen Tagen mit dem Tod bestraft hat. Ob im 14.300-Seelen-Ort Springfield (70 % der Bürger sind weiß, 25 % der Bürger sind afro-amerikanisch und 6 % lateinamerikanischer Abkunft) denn überhaupt ein Pastor verstorben ist, bleibt dem durchschnittlichen Indonesier einstweilen unüberprüfbar, doch dankt Jazuli Juwaini seiner Gottheit lauthals dafür, den Frevler getötet zu haben (29).

Zivilisatorisch bewegt sich der Geistliche auf dem Niveau aufatmender Danksagung an den Kriegsgott für den getöteten Feind. Ist derlei Spiritualität des Dschihad bald im deutschen Schulfach Islamischer Religionsunterricht (IRU) integriert?

Zwischen 1999 und 2004 gab es nur eine indonesische politische Partei, die einen signifikanten Stimmenzuwachs verzeichnen konnte, die Gerechtigkeits- und Wohlfahrtspartei (PKS, Partai Keadilan Sejahtera (30)). Der genannte Imam, Jazuli Juwaini, arbeitet als Politiker für eben diese Partei.

Die PKS sieht sich als Daʿwa-Bewegung (dakwah movement), das heißt, sie ist eine schariabasierte und missionarische Partei. Anders und doch ähnlich sind in Deutschland EZP und DWR Daʿwa-Bewegungen. Die PKS steht der Muslimbruderschaft nahe (31). In den Provinzen gewann sie 2009 acht bis elf Prozent der Stimmen, in Jakarta allerdings 17,8 Prozent (32).

Der US-Amerikaner, NIMBY, Gernegroß und Bibelpolitiker der Fundamentalistensekte Disciples of Christ (Bob Old: „Wenn die ihre Religion haben wollen, sollen sie sie anderswo haben“ (33)) hat das heilige Buch der Muslime tatsächlich verbrannt. Das ist sehr geschmacklos und erinnert an das inquisitorische Autodafé oder an die Bücherverbrennung 1933 in Deutschland. Imam Jazuli Juwaini aber ist dafür zu kritisieren, den Vorfall zu nutzen, um der Scharia an die politische Macht zu verhelfen, also um die Frau juristisch herabzusetzen, Sittenwächter mit Gewaltlizenz auszustatten und Indonesien religiös zu faschisieren. Zwar ist die Annahme, dass eine Gottheit von himmlischer Warte aus einen Sünder tötet, reichlich altertümlich, doch beschert sie der PKS oder Prosperous Justice Party zahlreiche Wahlstimmen, und das wiederum sorgt dafür, dass auch gegnerische Parlamentarier Indonesiens proschariatische Gesetzesinitiativen befördern.

So verläuft die Arbeitsteilung aus Radikalen und halbwegs Radikalen weltweit. Muslimintern: Der Dschihadist hat beim Feilschen zu hoch angesetzt, wir verlangen von der indonesischen Provinzverwaltung nur halb so viel Schariagesetz. Den Nichtmuslimen gegenüber, Deutschland: Ihr wollt doch keine Wahhabiten? Also nehmt uns, den ZMD.

Ein reales Beispiel, Tagungsthema Islam und Demokratie.

Der Vortragende am Projektor meint über ein Foto, das einen rotbärtigen Kölner Missionar zeigt, eher leise: „Wollt ihr den?“, dann, noch leiser murmelnd: „Diesen schrägen Vogel?“ Der Redner drückt auf einen Knopf und das nächstes Dia füllt die Wand aus, einen jungen, sympathisch aussehenden Imam abbildend, der auf einem sauberen Teppich vor einer überirdisch blauen Bruchglaswand steht. Das nach Islamerklärung dürstende Seminar bekommt den Ausweg angeboten, Referent Rauf Ceylan, laut, optimistisch: „Penzberg ist eine sehr moderne Gemeinde.“

Dem Islam als dem verstaatlichten Beschämen und Tochtertauschen geht es um Körperpolitik und Frauenverwaltung. Gewiss sieht Allahgott alles, doch dem Menschen sichtbar werdende nackte Haut, weibliche deutlich mehr als männliche, gefährdet die Tugend auf Erden und die Seele im Jenseits. Wir müssen die Frau bewahren, es muss etwas geschehen: Indonesien braucht auf den verhüllten oder unverhüllten Leib geschriebene Gesetze.

Am 30.08.2008 wurde, nach etwa zehn Jahren Vorlauf und mehrfacher Zurückweisung, das Antipornografische Gesetz (Rancangan Undang-Undang Antipornografi dan Pornoaksi, RUU APP) verabschiedet (34). Noch im Parlamentsgebäude sollen begeisterte Islamisten „Allah sei Dank!“ geschrieen haben, während Habib Rizieq Shihab (Syihab), der Führer der Islamic Defenders Front, einer religiösen Prügelkolonne oder islamischen Moralmiliz, gerade eine achtzehnmonatige Haftstrafe antreten musste (35).

Dass sich das Anti-Pornographie-Gesetz gefährdend auf die hinduistisch-balinesische Kunst der recht nackte Figuren beinhaltenden Tempelfresken auswirken kann, ist für jeden Weltbürger ebenso offensichtlich, wie der sicherlich ansteigende, nicht minder kulturrassistische, ganz im Sinne der Körperideologie der Scharia ausgeübte Druck auf die seit Jahrtausenden eher kleidungslos lebenden Ureinwohner der Papua (36).

Die Provinz Aceh betreffend, integrierte sich die militante FPI ungeniert in den staatlichen, als BRR (Badan Rehabilitasi dan Rekonstruksi) bekannt gewordenen Verbund der rund hundert Aufbauhelferorganisationen nach der Tsunamikatastrophe vom 26.12.2004 (37). Konvertit Yusuf Islam, besser bekannt al Cat Stevens (38), machte sich bald ebenso ins Flutgebiet auf wie Ahmad von Denffer (39). Auch Gruppen aus dem Umfeld der Terrorbewegung al-Qaida haben in der Folgezeit nicht ohne Erfolg versucht, Banda Aceh als den Nordwesten Sumatras technisch in der Neuzeit und geistig-seelisch sowie gesellschaftlich im frühen Mittelalter zu verankern.

Der seit spätestens Februar 2010 ganz offen in Aceh auftretenden Qaida gelang es, Aktivisten der Organisationen Darul Islam (DI), Jamaah Ansharut Tauhid (JAT), Jemaah Islamiyah (JI) und Mujahidin KOMPAK in ihr Netzwerk zu „integrieren“ (40).

Ganz in der Weise echter islamischer Naturbetrachtung erklärte Yusuf al-Qaradawi die Opfer der Überschwemmung zu Empfängern der gerechten Strafe Allahs für die von ihren Staaten ausgehende Abartigkeit und Verderbnis (41).

Indonesiens Dschihadismus hat eine sechzigjährige Geschichte. Die über ihre Vorgängerbünde Hizbullah und Sabilillah bereits auf das Jahr 1942 zurückgehende indonesische Bewegung Darul Islam (DI), proklamiert wurde sie am 07.08.1949, wollte, wenig überraschend, einen Islamischen Staat aufbauen. Die am Gründungstag gleich mit ausgerufene Negara Islam Indonesia („Imamat von Indonesien“, Kalifat) lehnt jede weltliche Gesetzgebung ab, Allah ist der oberste Souverän. Das ist reine islamische Religion, Deutschlands Salafisten wollen nichts anderes.

Spiritueller Führer der DI war der als Sufi, als islamischer Mystiker gehandelte Sekarmadji Maridjan Kartosuwirjo (1905-1962). Ab 1949 und bis zu seinem Tod probte Kartosuwirjo den Dschihad gegen die Regierung und baute in einem Drittel von Westjava Milizen auf. Mehrere Rebellengruppen aus Süd-Sulawesi und Aceh (!) band er in seine Idee vom Imamat ein, Raubzüge bis in das Umland von Jakarta wurden durchgeführt. „Imam“ (hier also: Staatsführer) der Negara Islam Indonesia war Kartosuwirjo praktischerweise selbst. Am 05.09.1962 wurde der Separatist hingerichtet (42).

Wenige Anhänger und offensichtlich unbekannte Organisatoren hat eine erneuerte oder auch originäre NII-Bewegung (NII für Negara Islam Indonesia) noch im Jahre 2007, in Gebetskreisen und Hochschulmoscheen werde für die Idee der NII geworben, man sammle Spenden (43).

„Reformislam“ ist bekanntlich die Verweigerung der Weltbürgerlichkeit und Wissenschaftlichkeit. Da der Islam für immer zu zerbrechen drohte, waren Hanbal († 855) und al-Ghazali († 1111) echte islamische Rück-Former. Vor rund einem Jahrhundert wirkte der kalifatsbewegten Prophetennachkomme und Ibn-Taymiyya-Verehrer Rashid Rida als wichtiger Islamreformer (als Salafist). Heutzutage werden reformislamische Denker als Islamdemokraten (Thomas Bauer über Tariq al-Bishri) oder Liberale Muslime (alle Welt über Mouhanad Khorchide, Lamya Kaddor über sich selbst) bezeichnet, ohne dass ihnen abverlangt wird, die Scharia abzulegen und sich vorbehaltlos zur AEMR zu bekennen.

Liberalmuslima Kaddor liegt mit ihrem die Demokratie gefährdenden „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“ aus dem dynamisch kulturrassistischen und brutalisierten Blickwinkel von Koran und Sunna noch nicht einmal falsch. Nicht Kreativität oder Geist entwickeln sich im schariatreuen Islam ansteigend, sondern Brutalität und Sexualisierung.

Malaysia. „Reformislam“ Südostasiens ist der heutzutage ein veritables Ministerium betreibende, am 24.12.1915 gegründete Islamische Madschlis Kelantan (Majlis Agama Islam dan Adat Istiadat Melayu Kelantan, MAIK (44)). Dem religiösen Elan des MAIK dürfte es mit zu verdanken sein, dass es in Kelantan inzwischen gesetzliche Vorgabe ist, dass der Vater seine jungfräuliche Tochter in die erste Ehe zwingen kann. Der Wali mudschbir ist kein „Islamismus“, sondern die von Hans-Gert Pöttering (23.05.2008) und Horst Köhler (12.05.2010) verteidigte und beworbene „im Kern friedliche Religion“ des Islam.

Der auf Kelantan beschränkte MAIK und Kollegen bekennen sich zu einem Ziel, einer Methode und einem Anspruch. Wie das malaysische Ministerium für die Schariagerichte kundtut:

»Ziel

Einführung des Islamischen Rechts in der Verwaltung. Durchsetzung der Schariagerichtshöfe als landesweiter Standard.

Vorgehensweise

Die Staaten Malaysias sollen die immer dichtere Verknüpfung zwischen bestmöglich denkbarem Fiqh und gelebter islamischer Gerichtspraxis als erstrebenswertes Ziel erkennen und dieser Integration Rechnung tragen.

Um allen islamischen Funktionsträgern eine wissenschaftlich hochwertige Arbeitsweise zu ermöglichen, ist ein verbindliches System schariakonformer Gesetzesbildung und Gerichtspraxis anzustreben.

Forschungsaufträge zu Gesetzgebung und Justizapparat sind auf den Weg zu bringen, die mit der Entwicklung der praktizierten Scharia harmonieren.

Gewährleistung, Qualitätsstandard

Das verbindliche System schariakonformer Gesetzesbildung und Gerichtspraxis wird allen islamischen Funktionsträgern in Staat und Öffentlichkeit das Arbeiten nach wissenschaftlichen Standards gewährleisten. Permanente wissenschaftliche Auswertung von Forschungen soll diese Praxis begleiten (45)«

Soweit das dem Justizministerium unterstehende Department Of Syariah Judiciary Malaysia.

Bosniens den Muslimbrüdern (ECFR) verbundene Großmufti dürfte in Sarajevo etwas Ähnliches aufbauen wollen wie die Islamjuristen aus dem 70.000 Einwohner zählenden Putrajaya.

Die erst 1995 gegründete Planstadt ist nach dem ehrfurchtsvoll als Tunku, Fürst, verehrten Abdul Rahman Putra (1903-1990) benannt, wobei putra im Indonesischen Sohn bedeutet (vgl. puteri, Tochter). Das -jaya im Namen Putrajaya bedeutet Erfolg oder Vollendung, und wir dürfen annehmen, dass hier nichts zu Ende gebracht werden soll, was Koran und Sunna zuwiderläuft. Konsequent enthält die Stadt (http://www.ppj.gov.my/) unmittelbar neben dem gewaltigen Palast des Premierministers eine Moschee, die 15.000 Betenden Platz bietet und deren Minarett 116 Meter hoch aufragt. Abdul Rahman, erster Premierminister nach der Unabhängigkeit (1957), war vierzehnter Sohn und zwanzigstes Kind des Sultans von Kedah.

Ob Kedah, die Heimat von Rahman Putra, ja vielleicht ein Modell für das ist, was in der Beamtensiedlung namens „Putra-Perfektion“ verwirklicht werden soll? In Kedah, an der Grenze zu Thailand gelegen, leben knapp 1,8 Millionen Menschen.

Von Europa nahezu unbemerkt, sind im März des Jahres 2008 im nordwestmalaysischen Staat Kedah die Schariafreunde der Islamischen Partei Malaysias (PAS) nach einem einwandfreien Wahlsieg an die Macht gekommen. Die PAS will die islamische Lebensweise und Gesellschaft durchsetzen und hat weiblichen Staatsbediensteten sogleich verboten, Lippenstift oder Stöckelschuhe zu tragen. Auch ein Konzert für Rockmusik und Reggae ist, nur vier Monate nach dem Wahlsieg, untersagt worden, da die gottesfürchtigen Politiker der PAS fürchten, dass die Jugend durch ekstatische Musik zur Unmoral verführt wird.

Spiritueller Führer der PAS ist der ʿUlamā Nik Abdul Aziz, der sich als Mursyidul Am anreden lässt. Al-muršid al-ʿāmm (zu: ʿāmm, generell; öffentlich; Gegenteil: ḫāṣṣ, spezifisch, speziell; privat) heißt Erster Führer oder Oberster Führer. Auch in dieser Wortwahl folgt die Parti Islam Se-Malaysia ihrem Vorbild, der Muslimbruderschaft, die ihren amtierenden Obersten Führer, der erste war Ḥasan al-Bannā, Muršidu l-ʿĀmm nennt, malaiisch eben mursyidul am (46).

Bereits vor dem Wahltag für Kedah des Jahres 2004 forderte die PAS, dass alle muslimischen Frauen den Tudung, das schulterbedeckende Kopftuch tragen müssen und dass die Kleidung weit geschnitten sein muss, um ihre Körperform für den Betrachter zu verbergen. Allen nichtmuslimischen Frauen soll untersagen sein, Minirock, Oberteile mit tiefem Ausschnitt oder hautenge Kleidung zu tragen. Eine über menschliche Instinkte nachdenkende Parteifunktionärin erläutert uns, dass körperbetonte oder zu knappe Kleidung jeden Mann zur Vergewaltigung herausfordert und jeden Vater zum Inzest (47).

Solange südostasiatische Ministerien und Hochschulen offiziell reden, ist mit Scharia (vorerst) das Personenstandsrecht bzw. Familienrecht gemeint. Die erwähnte PAS (Pan-Malaysian Islamic Party, Parti Islam Se-Malaysia) versteht unter Scharia allerdings das ganze islamische Recht, also auch die Körperstrafen im Fall von ḥudūd (Einzahl „Hadd“) und das islamische Talionsrecht (qiṣāṣ, „qisas“).

Der seit 2002 amtierende PAS-Präsident Abdul Hadi, mit Patronym Abdul Hadi Awang, bekundete im März 2001 anlässlich der Zerstörung der Buddhastatuen von Bamyan seine Sympathien für die afghanischen Taliban. Hadi studierte ab 1969 vier Jahre lang den Islam an der Islamischen Universität (IU) zu Medina und lernte bis 1977 an der Kairoer al-Azhar. An der 1961 vom saudischen Königshaus gegründeten IU kann man sich in die Fakultäten Scharia, Koran, Da’wa und Usul al-Din, Hadith und Arabisch einschreiben.

Auch im 1,1 Millionen Einwohner umfassenden Staat Terengganu bestimmt die Panislamische Partei die Politik. Obwohl es der PAS nicht gelungen ist, im Kassenbereich aller Supermärkte Männer und Frauen zu trennen und an den Stränden Bikinis zu verbieten, ist es bereits seit 2003 nicht mehr möglich, sich als Tourist Sehenswürdigkeiten durch einen Fremdenführer zeigen zu lassen, der dem anderen Geschlecht angehört. Wenn eine gemischtgeschlechtliche Reisegruppe oder eine Familie eine geführte Exkursion unternehmen will, wird die Gruppe oder Familie eben aufgeteilt und die Männer und Jungen besichtigen getrennt von den Frauen und Mädchen.

Die auf Keuschheit und Seelenrettung bedachte PAS bekennt sich gegen die kulturelle Moderne, die sie als unspirituell diffamiert und die sie, ebenso wie Schariafreund Werner Höbsch es vorzieht („Ich als Westler werde wohl sagen müssen, dass mein Begriff von den Menschenrechten universell ist“ (48)), den „Westen“ nennt. Auch ein andernorts antisemitisch aufgefallener Islamrevolutionär, Abdul Rahman Abdul Talib, kämpft für Scham und Sitte am Badestrand, für den Schleier und gegen den Bikini:

„Wir alle wissen, dass die Sexuelle Revolution des Westens ein Nebenprodukt ihres gottlosen, materialistischen und säkularen Way of Life ist, den die Menschheit als die MODERNE zur Genüge kennt. Und so, wie die Werte des Westens sich von den Werten des Traditionellen und Spirituellen hin zu denjenigen der Säkularität und des Materialismus wandeln, beginnt sich auch die Art der Bekleidung zu verändern, vor allem im Bereich der Strand- und Badebekleidung (…) Ist das die Art von Fortschritt, die wir in unserem Land haben wollen? Eigentlich ist es unnötig, auf die gesellschaftlichen Krankheiten hinzuweisen, die mit der westlichen sexuellen Revolution einhergehen, namentlich AIDS, hohe Scheidungsraten, allein erziehende Mütter, Vergewaltigungen, Inzest, Pornographie, und, vielleicht am betrüblichsten, die Zerstörung der Institution der Familie (49).“

Am Badestrand von Terengganu empörte sich 2002 eine schariarechtlich korrekt verschleierte Zwanzigjährige über Touristinnen, die oben ohne (immer diese Schwedinnen) oder im Bikini (Norwegen, USA) Wind und Wasser genießen. Manche Frauen aus Malaysia, die aus Furcht schweigenden hören wir nicht, wollen die islamische Kleidung. Pierre Vogel hätte seine Freude an dieser sittenpolitisch aktiven Muslima, die klarstellt: „Es schmerzt mich, die vielen weiblichen Badegäste in ihren Bikinis zu sehen, denn nach unserer Religion können wir so etwas nicht tolerieren. Wir sind besorgt, denn wir wollen nicht, dass die fremden Sitten unsere Ortsansässigen beeinflussen.” Ein 30jähriger Türke, ebenfalls die paradiesisch schöne Küste genießend, hat mit Bikinis keine Probleme und will den gemischtgeschlechtlich genutzten Badestrand erhalten wissen (50).

An den ersten Ecken seiner türkischen Heimat hätte der letztgenannte Malaysiafreund je nach Länge und Enge seiner Badehose allerdings erheblich „spürbare“ Probleme bekommen können, denn die Salafisten sind global im Aufwind und missionieren bei Bedarf mit Prügel. Die ewige Scharia fordert, dass selbst Männer sich spezifisch bedecken, Bauchnabel und Oberschenkel müssen verschleiert sein. Maskuline Badehosen haben nach Allahs Befehl also ungefähr so lang zu sein wie eine Kniebundhose aus Tirol und dabei keinesfalls hauteng.

Im Juni 2008 erblickte eine Gruppe frommer Türken die Sportler einer studentischen Rudermannschaft, die aus Allahs strenger Sicht allzu kurze Hosen trugen. Als Kalif muss der Mensch die Anordnungen von Koran und Sunna hier und jetzt umsetzen, denn Glauben heißt Gehorchen. Gottlos heißt auf türkisch allahsız, kurze Hosen sind die Shorts, şort. Mehrere Ruderer mussten anschließend im Krankenhaus behandelt werden, die schlagenden Tugendwächter schrieen: „Burada şortla gezemezsiniz Allahsızlar, ihr könnt hier nicht mit kurzen Hosen rumlaufen, ihr Gottlosen (51).“

Jungen oder Männer als Opfer des „Islamismus“, richtiger: des Islam zu erkennen, ist Europas Nichtmuslimen von einer aus misogyner und homophober Komplizenschaft strukturierten Schale der Unbesprechbarkeit allseitig umgeben. Eine ebenso unsichtbare wie schier stahlharte Hülle, die wir als Pädagogen oder Jugendarbeiter knacken sollten, um den Parteigängern der Scharia die Deutungshoheit zu Junge und Mann nicht zu überlassen. Anders als der Wikipediaeintrag Mädchen beschränkt sich, was uns alarmieren sollte, der Wiki Junge derzeit auf Etymologisches: Wenn die deutsche Öffentlichkeit aber nicht mehr weiß, was Junge ist, werden die Islamisten es ihr sehr bald sagen.

Yusuf al-Qaradawi, der die vom männlichen Muslim an seiner Ehefrau durchgeführten Schläge für [weder] „verpflichtend noch wünschenswert“ hält ([neither] „obligatory nor desirable“ (52)), diese Schläge also theologisch (Koran 4:34) billigt, macht sehr deutlich, dass der Nichtmuslim oder säkulare Muslim für ihn ein Nichtmann ist. Der Doktor, Theologe und, 2005, Ehrengast des roten Londoner Bürgermeisters Ken Livingstone hält Homosexualität für ein todeswürdiges Verbrechen, eine Perversion, Zerstörung aller Sitten, Verderbtheit und Verirrung („perverted act, a corruption, a shameless depravity and an aberration“). Der langjährige Aktivist der Muslimbruderschaft Scheich Yusuf ist bis heute der unangefochtene spirituelle Führer der Muslimbrüder (53).

Ein der Scharia verhafteter Islam „funktioniert“ nicht ohne diesen Hass auf die Schwulen, der die gelebte Hisba für das Gemeinwesen islamischer Sittlichkeit eben auch als einen Kampf für tugendhaftes Mannsein erst religiös legitimiert.

Indonesiens Reislamisierung betreffend ist das Jahr 1998 wichtig.

Schwesterorganisation der FPI ist die radikale, sie selbst sagt „reformislamische“, GARIS (54), mit der die Islamverteidiger-Front am 12.12.2010 die Besucher einer Evangelische Kirche vom Betreten des Gotteshauses abhielt (55). Die islamische Missionsbewegung GARIS wurde am 04.07.1998 ausgerufen, die FPI nur sechs Wochen darauf, am 17.08.1998.

Die Reislamisierung Indonesiens verläuft über ein wie zufällig wirkendes Zusammenspiel aus Moscheepredigt, Provinzgesetzgebung und islamistischer Schlägertruppe. Staatlich ziert man sich ein wenig, allzu offen die Scharia zu fordern, und auch die lokalgesetzlichen Verlautbarungen sagen zumeist nicht Scharia (Syariah), sondern reden in ihrer jeweiligen Verordnung, der PerDa (eigentlich Peraturan Daerah), von Eindämmung und Beaufsichtigung des Verkaufs alkoholischer Getränke (restricting and monitoring alkohol) oder Prostitutionsverbot (prostitution ban). Andere regionalgesetzliche Initiativen verbleiben als der Verabschiedung harrender Vorschlag für eine Perda (Verordnung) wie der Vorschlag für Regelung der Kopfbedeckungen in Yogyakarta (Proposal to make Perda on Head Covers Requirement in Yogyakarta), ein weiterer Vorschlage wurde einstweilen abgelehnt: Alle Studentinnen müssen als Schuluniform einen Ganzkörperschleier tragen (all female students to wear uniforms that covers themselves) (56).

Weitere rechtsverbindliche regionale Edikte neben der Perda (Peraturan Daerah) sind Memo (Surat Edaran) und SK (Surat Keputusan, Decree). Ob das Papier Perda, Memo oder SK heißt, ist letztlich einerlei, es könnte die Scharia nach vorne bringen.

Baju Koko ist das Kittelhemd muslimischer Männer (zu dem schariarechtlich eigentlich eine weite sowie fast lange, nämlich gerade knöchelfreie Hose zu tragen ist (57)).

Robin Bush (Regional Sharia Regulations in Indonesia: Anomaly or Sympton?) berichtet:

„Frauen im Allgemeinen sowie Schülerinnen und Studentinnen im Besonderen wird regionalgesetzlich angeordnet, den Dschilbab (jilbab) zu tragen, Männer haben als Kleidung den Baju Koko anzulegen. In Banjar (Westjava) müssen kommunale Angestellte Dschilbab bzw. Baju Koko an allen Freitagen anlagen, während Perda 5/2003 im südsulawesischen Bulukumba allen Frauen, ob Musliminnen oder Nichtmusliminnen, das Tragen des Dschilbab vorschreibt, wenn sie eine Arbeitsstelle bei der Kommunalverwaltung antreten oder behalten möchten (Perda 5/2003). In Maros müssen Schüler eine Koranprüfung bestehen, um in die nächste Klasse versetzt zu werden (Perda 15/2004), während in Sawahlunto, Westjava, heiratswillige Paare zeigen müssen, dass sie den Koran lesen können, ehe sie die Heiratslizenz erhalten (Perda 1/2003) (58).“

Soweit Politikwissenschaftlerin Bush von der Asia Foundation.

Wenn sich nichts ändert, wird die Vielzahl der proschariatisch intendierten Provinzverordnungen (regional regulations) dazu beitragen, Indonesien Schritt für Schritt, Perda für Perda, in ein Kalifat zu verwandeln.

Da jede Islamisierung eines Territoriums, ob das Medina Mohammeds oder das Teheran des Ayatollah Chomeini betroffen ist, mit der die Seele vielleicht rettenden Befrachtung des weiblichen Haupthaares und der weiblichen Hautoberfläche mit Teufeln, Ekel und Moralzersetzung einhergeht, ist auch die Perda Nummer 556.3/SH/03/Sos/2001 aufschlussreich, die sich an die Betreiber und Aufsichtsführer öffentlicher Schwimmbäder richtet, Männer und Frauen zu trennen und alle Schwimmanfänger nicht von einer Lehrkraft des anderen Geschlechts unterrichten zu lassen (men and women not to swim at the same time, … swimming learners to have teachers of their own sexes). Schariakonformes Schwimmen ist leider längst ein sehr europäisches Thema.

Am 12.01.2010, erließ die Verwaltung von Tasikmalaya, mit der gleichnamigen Hauptstadt (580.000 Einwohner) leben dort etwas weniger als 1,6 Millionen Menschen, mit der Perda No. 28/2000 eine Verordnung zur „Ausrottung der Prostitution“. Tasikmalaya lässt sich gerne City of a Thousand Pesantren nennen, Stadt der tausend Islamischen Internate.

Ende 1996 war die Stadt in die Schlagzeilen geraten, nachdem mehrere Kirchen sowie einige Geschäftsgebäude der chinesischen Minderheit durch einen stark rassistisch und auch islamistisch motivierten Mob zerstört worden waren. Die religiösen Sozialaktivisten von der Majelis Mujahidin Indonesia (MMI) nahmen das behördliche Verbot der gewerblich betriebenen sexueller Dienstleistungen zum Anlass, den Islam ein paar Tage lang konsequent zu leben. Nachtclubs wurden verwüstet, Clubbetreiber bedroht, echte oder vermeintliche Nutten verbal gedemütigt.

Spirituell und politisch untersteht die am 01.01.1993 gegründete MMI ihrem Amir (Heerführer) Abu Bakar Bashir (59), dem Verantwortlichen für die Terroranschläge von Bali, bei denen am 12.10.2002 im Tourismuszentrum Kuta 202 Menschen ermordet wurden. Die meisten Opfer stammten aus Australien und wollten sich in Restaurants, Kneipen, Diskotheken und Nachtclubs vergnügen. Im Folgejahr wurde gegen Abu Bakar Bashir („Allahkratie statt Demokratie!“) Klage wegen Hochverrats erhoben, weitere Anklagepunkte waren versuchter Staatsstreich und Errichtung eines islamischen Staates.

Im Rancaekek (Region Bandung, West-Java) überfielen am 12.12.2010 Islamisten der Gruppen FPI (Front Pembela Islam), FUI (Forum Umat Islam und GARIS (Gerakan Reformasi Islam) vermutete ungenehmigte christliche Versammlungsräume. Mehrere der beschädigten Gebäude wurden behördlich versiegelt, ob sie wirklich als illegale Kirchen funktioniert hatten, das war dann nicht mehr so wichtig.

Die Protestanten aus der in Indonesien leider grundsätzlich diskriminierten Volksgruppe der Batak haben Schwierigkeiten, eine Genehmigung zum Betrieb einer Kirche zu erhalten, weshalb sie sich in improvisierten Gebetsräumen treffen müssen, was der muslimischen Hisba-Miliz dann und wann ein willkommenes Alibi für einen Überfäll ist.

Nur zehn Prozent der Batak sind Muslime. Religiös-kulturell gesehen sind 85 % der Batak, die über Generationen einen hinduistisch geprägten Animismus pflegten, christianisiert, der Ahnenkult ist noch sehr lebendig (60). Größte Kirche ist die Batak Christian Protestant Church, die, natürlich, jesuanisch-jüdische, dann aber auch deutsche Wurzeln hat. Der für die Rheinische Missionsgesellschaft arbeitende Missionar Ludwig Ingwer Nommensen (* 06.02.1834 auf Nordstrand, † 23.05.1918 in Sigumpar, Sumatra) hatte den Batak das Evangelische Christentum gebracht.

Das gerade erwähnte Rancaekek liegt in der Region Bandung, Westjava. Dort arbeitet ein Islamisches Sozialwerk.

Die im Großraum Bandung tätige Assalaam-Foundation wurde im Jahre von Ustman Al Aydarus gegründet, der bereits seit 1942 ein Kinderheim für Waisen und Kinder mittelloser Familien betrieben hatte. Es folgten die Einrichtung von Gebetsräumen und die Gründungen von als erfolgreich und elitär geltenden Schulen: Grundschule (Elementary School) 1958, Junior High School 1973, Senior High School 1989.

Heute ist es Syarief Muhammad Al Aydarus, der Sohn des Schulgründers, der die „Friedens Stiftung“ Assalaam-Foundation leitet, die mittlerweile die Organisation von Pilgerfahrten nach Mekka anbietet, Gebetstreffen für Frauen durchführt, eine Beratungsstelle für Erbschaftsangelegenheiten sowie eine kinderpsychologische Beratungsstelle betreibt. Ein Krankenhaus mit Krankenwagen und Rettungsdienst sowie die ständige Durchführung von Sprachkursen des Arabischen runden die Arbeit der islamischen Stiftung ab, die vielseitige, selbstbewusste und gläubige Persönlichkeiten erziehen will und in Bandung hohe Anerkennung genießt. Und dann gibt es natürlich die Beschneidungsriten in Großgruppen für alle Kinder beiderlei Geschlechts. Der Beauftragte für Soziale Dienste der Assalaam-Stiftung heißt Lukman Hakim und ist ganz begeistert von der islamischen weiblichen Genitalverstümmelung.

Islamic FGM diene dem sexuellen, sozialen und seelischen Wohl der Mädchen. Dafür nennt Herr Hakim drei Gründe:

„Zum ersten werde die FGM die Libido des Mädchens stabilisieren, zum zweiten werde das Mädchen oder die Frau in den Augen ihres Ehemannes als viel schöner erscheinen, zum dritten werde die Psyche des Mädchens ins Gleichgewicht gebracht (61).“

Der Photographin Stephanie Sinclair wurde es im April 2007 gerne gestattet, die Großgruppenbeschneidungen an Mädchen zu dokumentieren. Sinclair wurde Zeugin, wie eines Sonntag morgens mehr als zweihundert Mädchen an ihren Genitalien beschnitten wurden, viele davon anscheinend erst vier Jahre alt (62).

Soviel für heute zu Indonesiens proschariatisch wirksamer Arbeitsteilung aus Kommunalverordnung, Straßengewalt und Sexualmagie.

Über das benachbarte Indien könnte die Reislamisierung Südostasiens noch rascher auf die Türkei und Großbritannien einwirken und damit auch auf Deutschland.

Zakir Naik ist ein indischer Prediger des von ihm keineswegs falsch verstandenen Islam, der die Todesstrafe für Glaubensabtrünnige ebenso selbstsicher fordert wie den Schleier für die Frau. Die Unverschleierte, so Zakir Naik, gerate in Gefahr, vergewaltigt zu werden. Die von ihm so genannte westliche Gesellschaft habe die Frau in den erniedrigten Status einer Konkubine herabgedrückt und verzerre die maskuline Identität in Richtung von hoffnungsloser Sinnsuche und barbarischem Sexkonsum. Erst der Islam hebe die Frau wieder hinauf zu ihrer eigentlichen Bestimmung und wahren weiblichen Würde. Der gottesfürchtige Zakir Naik betreibt den islam-revolutionären Fernsehkanal Peace TV, der unter den Muslimen Indiens fleißig konsumiert wird. Tatsachenfern stellt „Friedensfernsehen“ die New Yorker Terrorangriffe als antiislamisches Werk der US-Regierung dar (63).

Es wird sich zeigen, ob Europas Multikulturalisten, Kirchenfunktionäre und Politiker in der Lage und willens sind, Muslimen wie Zakir Naik begründet zu widersprechen und das religiös begründete Sonderrecht auf dem Gebiet ihrer Staaten erfolgreicher zu verhindern, als es den bereits viel stärker bedrohten Menschenrechtsaktivisten Indonesiens und Malaysias möglich ist.

Letztlich müssen Scharia und Fiqh weltweit von allen Menschen als unwürdig erkannt und, muslimischerseits, ganz abgelegt werden.

Unsere Menschenrechte sind schließlich nicht westlich und nicht östlich, sondern universell.

Oder sie sind gar nicht.

Jacques Auvergne

(1) Islamic Defender`s Front. Plakat: FPI-Führer Rizieq Syihab kommt.

http://2.bp.blogspot.com/_7yW_Dkcp-uc/TOZ6dIzFzCI/AAAAAAAAACY/r8wM_sEKu4I/s1600/tabligh%2Bakbar.jpg

Weitere Bilder vom Blog der FPI-Regionalgruppe.

http://3.bp.blogspot.com/_7yW_Dkcp-uc/TN5n6oOw72I/AAAAAAAAABo/G54pUOg3XFE/s1600/kantor%2BFPI.jpg

http://4.bp.blogspot.com/_7yW_Dkcp-uc/TNgYKRIksnI/AAAAAAAAABY/kPjmEDI1yvc/s1600/laskar+trempur+FPI+Riau.jpg

„Freund Raziq“ (Habib Razieq) hat an der King Saud University Fiqh und Usul-ud-Din (uṣūlu d-dīn, Schariagrundlagen) studiert und Scharia an der Universität zu Kuala Lumpur, Malaysia. Habib Muhammad Rizieq Bin Husein Syihab.

http://dpdfpi-riau.blogspot.com/2010/10/resensi-buku-dialog-fpi-amar-maruf-nahi.html

Die kalkuliert gegenvernünftigen Islambegrifflichkeiten durchdringen einander wie ein Zwillingskristall … hier drei Pyritkristalle, sie mögen Gleichnis sein für, ummabezogen, Fiqh, Din und Scharia, oder, innerpsychisch und dem einzelnen Muslim, Sunna, Aqida und Dschihad. Macle par pénétration de trois cristaux de pyrite, Foto: Vassil.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/72/Pyrite_60608.jpg

Fotograph Vassil fasziniert das Kantige und das Fiebrige, der Widerstreit zwischen Finsternis und Glut, er betrachtet dazu Fossilien und ekstatische Rockmusiker, dunkelbunte Kristalle und schwitzende Death-Metal-Bands.

http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Vassil

Wobei Amar Ma’ruf Nahi Muingkarnya nach Koran 3:110 usw. bedeutet, das Gute zu gebieten und das Verwerfliche zu untersagen, al-Ghazali († 1111) definierte diese Norm der Hisba, dem Koran folgend, als Grundlage menschlicher Glaubenspraxis.

http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Rechte_gebieten_und_das_Verwerfliche_verbieten

Weiße Kleidung, grüner Schal. Bilder:

http://focusuk.files.wordpress.com/2011/02/islamic-defenders-front.jpg

http://semangatjihad.files.wordpress.com/2008/06/fpi.jpg

http://1.bp.blogspot.com/-phEQFBGivSI/TWfjBY5PYBI/AAAAAAAADmg/QzpyXAcKSDI/s400/fpi_protestors.jpg

http://rdsfmsolo.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/demos-340×187.jpg

http://1.bp.blogspot.com/_GNdtHdaTDdQ/TNVJWIU9D8I/AAAAAAAAACc/EYmUY_fyDUc/s1600/fpi-situ-gintung2.jpg

Der Playboy-Herausgeber sei ein Terrorist der Unmoral.

http://www.thejakartaglobe.com/media/images/medium2/20100828021319512.jpg

Wie die aus dem Iran bekannt gewordenen Schergen sind einige indonesische Aktivistengruppen sogar mit Motorrädern unterwegs.

http://blogs.reuters.com/faithworld/files/2009/04/jakarta-protest.jpg

FRONT PEMBELA ISLAM (al-Ǧabha al- al-Islāmīya). Firmenzeichen. Truppenführer ist der glaubensbewegte Habib Rizieq Shihab.

http://2.bp.blogspot.com/_Cn14S-PRdpE/S_EAHOe61XI/AAAAAAAABF8/laT5s7Yp9SA/s1600/logo-baru-fpi.jpg

Fromme Gangster braucht nicht jeder wieder zu erkennen. Das FPI-Logo ist auch als Schmuck auf der Gesichtsmaske brauchbar.

http://ilga.org/ilga/static/uploads/images/2010/10/9/837620.jpg

Prügeln in Grünweiß.

http://www.caalami.com/wp-content/uploads/2011/02/indonisiya.jpg

immer wieder: maskiert

http://img2.allvoices.com/thumbs/event/900/570/64358404-islamic-defenders.jpg

Maskierte Ahmadiyyahasser. Islam Yes, Ahmadiyya No!

http://lh5.ggpht.com/_7WpJKEEzzQE/Sk548RXZedI/AAAAAAAAEuQ/CChQSSTzJbE/sc001ed182.jpg

Kumpel Raziq. Habib Razieq.

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Der Bestandteil al-Ǧabha erinnert durchaus an die den Muslimbrüdern entsprossene Sudanesische National Islamic Front, Führer: Ḥasan at-Turābī.

http://en.wikipedia.org/wiki/National_Islamic_Front

Video. Prügeln für die islamische Seinsweise. Sekunde 15 bis 40 zeigt die Täter, ab Minute 2:25 sind die Opfer zu sehen.

http://www.youtube.com/watch?v=WmGsR6bviO0

FPI-Führer Riziq (Muhammad Rizieq Syihab).

http://www.youtube.com/watch?v=cQRoPZbEs_k&feature=related

Tauḥīd ist die Einheit Allahs, seines Gesetzes und seiner Umma, Ǧihād der anstrengende Ernst (das Töten) „auf dem Wege Allahs“, fi s-sabīlu l-Llāh. Salafisten als Dschihadisten, bitte nicht ohne weißes Hemd, weiße Kappe und soliden Bambusknüppel.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/id/6/6c/Aksi_FPI.PNG

Helfen in Aceh nach dem Tsunami. FPI Aceh Jihad.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/id/4/44/FPI_Aceh_jihad.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/id/2/27/Bubarkan_FPI.png

Islamisten helfen nach dem 26.12.2004 im Flutopfergebiet von Aceh: Platt technische Aufbauhilfe, während die Gesellschaft zurück ins siebte Jahrhundert gestoßen werden soll? Sitz der Scharia-Ordnungsgewalt, WILAYATUL HISBAH (großes Schild über dem Hauseingang).

http://www.youtube.com/watch?v=uV5NZz5ZS1M

Aceh (Atjeh). Auspeitschung nach Allahs Gesetz.

http://www.youtube.com/watch?v=glG7T1IO6SE

http://www.youtube.com/watch?v=882rZ0smWiQ&feature=related

(2) Koransure statt Playboybildchen! The Jakarta Post, 15.04.2006:

Playboy’s senior editorial staff were not available for comment Friday on the police’s request. A staff member said all the magazine’s executives were „“attending a meeting“" and could not return calls.

The employee confirmed reports the magazine had relocated its office but refused to give the new address.

Suyudi said the police would provide extra security for the magazine office because they had credible information that hard-line groups planned more attacks.

In Jakarta, Muhammadiyah chairman Din Syamsuddin criticized the government for doing nothing to stop the magazine.

„“It’s been a few days since the magazine appeared but the government has done nothing (to stop it),“" he said.

http://www.thejakartapost.com/news/2006/04/15/police-question-fpi-over-attack-039playboy039-office.html

Playboy 1953, Innenteil nach dem Aufklappen, mit Beschriftung: Marilyn Monroe nackt!

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/4/4b/Pb1253.jpg

(3) Islamists raid nightclubs.

http://www.youtube.com/watch?v=eLbqfVXS6cI

(4) 01.06.2008, die Islamic Defenders Front attackiert Mitglieder der National Alliance for the Freedom of Faith and Religion. Die Säkularen, Kulturrelativisten und gemäßigt proislamischen Pluralisten der Alliance for the Freedom of Faith and Religion (AKKBB) waren zu einer Demonstartion am kolossalen Nationaldenkmal, dem Monas, zusammengekommen.

SECULARISM IS A WOMEN`S ISSUE (SIAWI), 02.06.2008: Islamist Hardliners attack Jakarta Peace Rally. Laksmi Pamuntjak:

Suddenly, members of our alliance who had already congregated below the National Monument, getting ready for our peace parade scheduled at 2 pm, were ambushed by members of the Islamic Defenders Front (FPI) wielding sharp bamboo sticks. At least 34 alliance members including women and children and our close friends were chased and beaten, some sustaining severe injuries.

http://www.siawi.org/article336.html

(5) Eher halbherzig musste Indonesien reagieren, um das Gesicht zu wahren. Andere halbwegs radikale oder genau so radikale Islamisten hatten bereits FPI-Fahnen verbrannt. Gegner von Schleier und Schariagesellschaft sind die Nadhlatul Ulama (NU) allerdings auch nicht.

http://www.asianews.it/news-en/More-than-50-Islamic-Defender-Front-extremists-arrested-12423.html

(6) East-Java 2010. Members of the hardline Islamic Defenders’ Front (FPI), pictured here in a file photo, forced the cancellation of a House of Representatives-led meeting on free health care in East Java because they thought, mistakenly, that it was being led by the banned Indonesian Communist Party (PKI).

http://www.thejakartaglobe.com/home/fpi-denies-allegations-by-pdip-lawmakers/383388

(7) 28.09.2010: Die Islamisten der FPI bedrohen die Veranstalter des schwulen Filmfestivals (Q! Film Festival). Ihr Gottlosen, den Kinobetrieb sofort stoppen oder wir zünden euch das Kino an!

http://www.pastemagazine.com/articles/2010/09/violent-protest-strikes-gay-film-festival-in-jakar.html

in: INDONESIA, 28/09/2010

More than 100 members of the Islamic Defenders Front launched protests against foreign-run venues participating in Indonesia’s gay and lesbian film festival on Tuesday.

http://ilga.org/ilga/en/article/mErln2m1ew

Auch ausländische Institutionen waren Gastgeber des jährlichen Q Film Festivals, wie das Centre Cultural Francais (CCF), die Japan Foundation und das Erasmus Huis.

http://www.thejakartapost.com/news/2010/09/29/q-film-festival-continues-despite-threat.html

Erasmus Huis. Bei: Botschaft der Niederlande.

http://www.minbuza.nl/PostenWeb/I/Indonesi%C3%AB/The_Erasmus_Huis_Dutch_Cultural_Centre/Program

Members of the Islamic Defender Front donned masks and threatened to set fire to a venue at the Q! Film Festival in the Indonesian capitol city if screenings continued.

The protesters called the international film festival blasphemy and chanted homophobic war cries.

Update:

Indonesia’s top Islamic body has said that homosexuality is an abuse of human rights and demanded the government ban an ongoing gay and lesbian film festival.

http://www.religiouswatch.com/thread00769_gay_films_in_indonesia.htm

(8) War der Polizeichef von Jakarta, Nugroho Jayusman, in die Bali-Attentate verwickelt?

http://www.historycommons.org/entity.jsp?entity=nugroho_jayusman_1

(9) Im Bild: Habib Rizieq Shihab. Mehr Prügeln für mehr Religion.

http://www.eramuslim.com/fckfiles/habib%282%29.jpg

http://media.vivanews.com/thumbs2/2010/06/29/92134_ketua-fpi-habib-rizieq-shihab-dan-massa-fpi_300_225.jpg

(10) DIE WELT, 30.03.2010

Indonesische Muslimorganisation rechtfertigt Kinderehe

Die Verheiratung noch nicht geschlechtsreifer Mädchen ist nach Ansicht der größten indonesischen Muslimorganisation Nahdlatul Ulama (NU) mit dem Koran vereinbar. Es gebe im heiligen Buch des Islam keine Altersbeschränkung für die Ehe, zitiert die in Singapur erscheinende Tageszeitung „Straits Times“ einen Beschluss der NU-Jahreshauptversammlung. Darin heißt es demnach: Mädchen können auch schon vor der ersten Menstruation verheiratet werden und Sexualverkehr haben, „sobald sie dazu fähig sind“.

Der Beschluss sei bei islamischen wie auch weltlichen Institutionen auf harsche Kritik gestoßen, berichtete die Zeitung. Indonesische Politiker und Menschenrechtsaktivisten wiesen darauf hin, dass die Verheiratung von Minderjährigen nach indonesischem Recht verboten ist. Der neu gewählte NU-Vorsitzende Said Agil Siradj kündigte an, er wolle die NU „entpolitisieren“ und zu ihren Wurzeln als sozial-religiöse Organisation zurückführen. Die NU hat in Indonesien etwa 40 Millionen Mitglieder.

http://www.welt.de/die-welt/politik/article6981760/Indonesische-Muslimorganisation-rechtfertigt-Kinderehe.html

Nadhlatul Ulama Approves Underage Marriage

Makassar, South Sulawesi. The country’s largest Muslim organization proclaimed on Friday that underage marriage is allowed, even if the bride or groom has not yet reached puberty, as long as the purpose of the marriage is to build a happy family.

Cholil Nafis, secretary of the religious issues committee at the 32nd Nahdlatul Ulama congress, said Islamic law stated that it is better to marry after reaching sexual maturity. However, he added, the law does not require waiting.

“They can get married at any age, even girls that haven’t yet menstruated are allowed,” he said. “And they can have an intimate relations, intercourse, if they are able to.”

He emphasized that the objectives of the marriage must be positive.

“Mind you that we don’t encourage people to just get married to fulfill their desires, no,“ he said.

Cholil said NU was aware that other groups might disagree with the ruling. But the organization looks at the issue from a religious point of view, he said, while others may view it from other perspectives such as that of human rights.

“If people disagree with our fatwa, so be it,” he said. “We never force people to follow what we say.”

http://www.livinginindonesiaforum.org/showthread.php/7316-Nahdlatul-Ulama-Approves-Underage-Marriage?s=88b84777eb44e2f03c264b83f3950ce7

(11) Shaykh-ul-Islam on the subject of Ukhuwa and Suhbah (Brotherhood and Companionship). …

Dīn is nothing but adab. Adab implies respect, regard, veneration, polite manners, nice conduct, submissiveness, love and devotion, all in one. Ukhuwa and Suhbah are the commands and basic values of Dīn. Allah has revealed in the Quran: ‘Save yourself and your family members from fire.’

http://www.minhaj.org/english/tid/9033/Women-Training-Itikaf-2009-Sixth-Day.html

(12) Forum Ukhuwa Islamiyah (Surakarta, Indonesien)

http://forumukhuwahislam.blogspot.com/2010/08/buka-puasa-bersama-forum-ukhuwah.html

MATERI TARBIYAH

Makna Ukhuwah Islamiyah.

Menurut Imam Hasan Al-Banna: Ukhuwah Islamiyah adalah keterikatan hati dan jiwa satu sama lain dengan ikatan aqidah.

http://materitarbiyah.wordpress.com/2008/03/15/ukhuwah-islamiyah/

Khasanah Tarbiyah Dan Dakwah

Tarbiyya ist Erziehung, Da’wa (Dakwah) ist Mission. Man entdeckt den Namen des Gründers der Muslimbrüder, Hasan al-Banna, und den von Sayyid Qutb verwendeten Begriff der Dschahiliyya, außerdem Aqida (akidah) und natürlich syaria(t), Scharia:

MAKNA UKHUWAH ISLAMIYAH

Kata ukhuwah berakar dari kata kerja akha, misalnya dalam kalimat “akha fulanun shalihan”, (Fulan menjadikan Shalih sebagai saudara). Makna ukhuwah menurut Imam Hasan Al Banna: Ukhuwah Islamiyah adalah keterikatan hati dan jiwa satu sama lain dengan ikatan aqidah. …

Perbedaan Ukhuwah Islamiyah dan Ukhuwah Jahiliyah:

Ukhuwah Islamiyah bersifat abadi dan universal karena berdasarkan akidah dan syariat Islam

http://harokah.blogspot.com/2005/12/ukhuwah-islamiyah.html

(13) INDONESIA MATTERS über den Polizeichef von Cirebon.

Hundreds of Muslims demonstrated in Cirebon, West Java, over the appointment of a new police chief, because of his „religious background“. …

The clerics … included such figures as the chairman of the Cirebon MUI, Syarif Muhammad Yahya bin Syech, the chairman of the FUI, Professor Dr. Salim Bajri, and the principal of the Nurrusidik Islamic boarding school, Ade Gumelar, met with the chairman of the local parliament, H. Sunaryo, and advised him that in principle they rejected the appointment of a non-Muslim as police chief because the religious make-up of the city was 92% Muslim, and they believed that the new appointment would disrupt the good harmony among faiths in Cirebon.

http://www.indonesiamatters.com/770/christian-police-chief/

Salafistische Terroristen: Majelis Mujahidin Indonesia (MMI). The Asia Foundation. Politikwissenschaftlerin Robin Bush.

http://asiafoundation.org/about/profile/robin-bush

(14) Das salafistische Doppelprogramm: »Reinigen und Erziehen« (at-Taṣfīya wat-Tarbīya), erklärt von: Edward von Roy, in: Was ist Salafismus?

Das salafistische Doppelprogramm: »Reinigen und Erziehen« (at Taṣfīya wat-Tarbīya)

Im ersten Schritt gilt es, gleichsam eine Säuberung vorzunehmen, alles Unislamische auszumerzen (taṣfīya), dann aber sind die Muslime im Sinne der Scharia zu Sitte und Anstand, zu rufen, zu Zucht und Ordnung (tarbīya).

Der salafistische Vordenker Muhammad Nasiruddin al-Albani (1914-1999) wählte dieses programmatische „Reinigen und Erziehen“ (at-Tasfiyya wat-Tarbiyya, purification and education) als Titel einer seiner Schriften. Zwei propalästinensische Studenten aus Südostasien beispielsweise motivieren sich mit den Schriften des US-amerikanischen Konvertiten und Missionars Yusuf Estes (http://yusufestes.com/), geben sich die typisch salafistischen (mit Abu beginnenden) Kampfnamen Abu Nashiruddin (Abū Nāṣiru d-Dīn) und Abu Abdul Rahman nennen ihren Internet-Blog »Tasfiyyah wa Tarbiyyah (purify-educate)«.

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/09/13/199/

(15) Jemaah Islamiyah Adopts the Hezbollah Model: Assessing Hezbollah’s Influence, in: Middle East Quarterly, Winter 2009, pp. 15-26. Zachary Abuza:

Naji’s specific recommendations that jihadists be able to justify their actions in Islamic law and reach the people directly without reliance on state media parallel the strategy implemented in Egypt by Sayyid Qutb who, in the Muslim Brotherhood, combined a mass-based movement and a network of covert cells. …

In Jemaah Islamiyah’s case, the base of the inverse triangle is Majelis Mujahidin Indonesia, an umbrella organization for political parties, NGOs, civil society organizations, and individuals committed to transforming Indonesia into an Islamic state. …

Muhammad Jibril, son of Jemaah Islamiyah leader Muhammad Iqbal Abdurrahman, runs Ar-Rahman Media, its multimedia publishing house. The use of diverse institutions is deliberate, even as the antipathy toward Indonesian democracy is pronounced. Muhammad Jibril told Al-Jazeera,

We want an Islamic state where Islamic law is not just in the books but enforced, and enforced with determination. There is no space and no room for democratic consultation.

At a November 2006 sermon at a mosque in Kediri, East Java, Jemaah Islamiyah founder Ba’asyir urged his followers to go abroad to wage jihad, though without explaining why. …

Jemaah Islamiyah’s engagement in the political process is a cynical short-term tactic in its longer-term strategy to eradicate democracy. „The democratic system is not the Islamic way,“ Ba’asyir explained. „It is forbidden. Democracy is based on people, but the state must be based on God’s law—I call it Allahcracy.“ „Islam’s victory can only come though da’wa and jihad, not elections.“ Many of Jemaah Islamiyah leaders hold concurrent positions in Majelis Mujahidin Indonesia, giving themselves a patina of legitimacy and political cover.

http://www.meforum.org/2044/jemaah-islamiyah-adopts-the-hezbollah-model

(16) Manhadsch oder Minhadsch? SalafiMedia kennt sich aus und titelt Al Manhaj wal Minhaj.

„The manhaj and minhaj in it’s origin meanings Tareeq ul wadih (the clear path) for Allah says, „for each of you we made shari’ah and minhaj.“ [EMQ 5:48], the shari’ah is the deen and the minhaj is the method of that deen.“

„The minhaj is the simple clear way (Al Tareeq Al Waadih Al Sahl).“

And Imam Shawkaani said the same thing and attributed it to the linguistic scholar ibn ul Mubarrid.

As far as the juristic understanding, the Manhaj is „Al Deen Al Islam and it’s method.“

Therefore, the divine manhaj is Al Islam, which means the clear and simple path with the divine Sunnah by it’s main three pillars: (i) Holding to the revelation – the Qur’an and (ii) the Sunnah, (iii) following what the companions of the messenger Muhammad (saw) used to be upon.

http://www.salafimedia.com/salafiyah/item/639-al-manhaj-wal-minhaj.html

(17) Manhāǧ, minhāǧ, theologischer Standpunkt. Ein zentraler salafistischer Begriff. Pierre Vogel: Mein Weg zum richtigen Manhadsch.

http://www.ezpmuslimportal.de/index.php?option=com_hwdvideoshare&task=viewvideo&Itemid=72&video_id=500&lang=de

Pierre Vogel. Manhadsch der Sahaba.

http://www.veoh.com/watch/v160597528gkZ65KZ

MANHAJ MEANS THE METHODOLOGY OF IMPLEMENTING THE BELIEFS AND LAWS OF ISLAM.

The Salaf us-Saalih are distinguished for their adherence to the methodological principles outlined in the Book of Allaah, the Sunnah of His Messenger and the practice of the Companions.

Thus, in the arena of Aqeedah (creed) the Salaf us-Saalih follow a particular methodology

(Alaahuakbar.Net. Ansaar-us-Sunnah Library and Research Centre. Anwar Hyder Ansari, Postal Address: Post Box No: 2162, Sakaka, Al-Jouf, Kingdom Of Saudi Arabia)

http://www.allaahuakbar.net/aqeedah/manhaj/index.htm

Der fürchterlich gottesfürchtige Saudi “Anwar Hyder Ansari” ist einem Pakistani am 22.06.2007 01:46 AM erklärtermaßen ein Ausbund an Unglaubwürdigkeit, zumal bei allaahuakbar.net keine Institution aufgeführt ist. Note the name Anwar Hyder Ansari – the person running this website is asking money in an individual name and not in the name of any Trust / Society / Voluntary Welfare Organization. What credibility are we talking about?

http://forum.pakistanidefence.com/index.php?showtopic=67928&mode=threaded&pid=921699

PakistaniDefence.com – “The aim of this website is to provide breaking news on the Pakistani military that is accurate, creditable and well researched.”

http://www.pakistanidefence.com/

(18) Abgerufen am 24.04.2011, HuT lässt eine elektronische Uhr den, von ewiger Höllenqual abgesehen, unübertrefflich schmerzhaften Verlust fortlaufend aktualisieren: „Das Kalifat wurde am 3. März 1924 zerstört. Seitdem sind 87 Jahre, 1 Monat und 21 Tage vergangen.“

http://www.islam-projekte.com/kalifat/kalifat/webseite/index.php

Die totalitäre „Befreiungspartei“ HuT wirbt in Südostasien für den Aufbau des Kalifats:

„Hizb-ut-Tahrir Indonesien (HTI) nahm an der Muharram-Gedenkwoche im islamischen Zentrum in Jakarta mit einem Ausstellungsstand teil. Die Gedenkwoche fand vom 14-20 Dezember 2009 statt und wurde von der Stadtregierung Jakartas organisiert. Zahlreiche islamische Organisationen in Indonesien nahmen mit einem Ausstellungsstand daran teil. Am Ende der Veranstaltung wurde der Ausstellungsstand von Hizb-ut-Tahrir Indonesien als bester Stand der Ausstellung ausgezeichnet. Zahlreiche Besucher versammelten sich um ihn und drückten ihren Respekt und ihre Bewunderung aus.“

http://www.islam-projekte.com/kalifat/kalifat/_rubric_verlautbarungen/detail.php?nr=6683&rubric=Verlautbarungen%3A_Von+Hizb-ut-Tahrir&PHPSESSID=88dm38535n3o9aag3av6bgmp15

Das Kalifat – eine göttliche Pflicht

http://www.islam-projekte.com/kalifat/kalifat/_rubric/detail.php?nr=3361&rubric=Artikel%3A_Kalifat&PHPSESSID=a3249fdc2a84b6b46458c8ab32bfc5b9

(19) Über Tahir-ul-Qadri berichtet das Englische Wikipedia, abgerufen am 24.04.2011

Qadri views an Islamic state as a Muslim-majority country which respects freedom, the rule of law, global human rights (including religious freedom), social welfare, women’s rights and the rights of minorities.

He also claims that the first constitution of Madinah „declared the state of Madinah as a political unit”. He also mentions that the constitution declared the „indivisible composition of the Muslim nation (Ummah)“.

With respect to constitutions, Tahir ul-Qadri says: „This was the constitution, which provided the guarantee of fundamental human rights in our history.“ He believes that „a constitution is a man-made law and by no means it can be declared superior to a God-made law.“

He believes in the Sovereignty of God’s law, that the Qur’an and Sunnah equates to State law, and that Islam encourages political activity. Tahir ul-Qadri sees Islam as a faith which allows political participation. He believes in democracy and human rights, and argues that rights are defined by Islam in Quran and Sunnah.

http://en.wikipedia.org/wiki/Tahir-ul-Qadri

Tahir-ul-Qadri über Tahir-ul-Qadri:

„A man of manifold and staggering achievements, Shaykh-ul-Islam Dr Muhammad Tahir-ul-Qadri is the founding leader of Minhaj-ul-Qur’an International (MQI), an organization with branches and centres in more than 90 countries around the globe, working for the promotion of peace and harmony between communities and the revival of spiritual endeavour based on the true teachings of Islam. Shaykh-ul-Islam is a scholar of extraordinary proportions and an intellectual leader for all seasons. He is a living model of profound classical knowledge, intellectual enlightenment, practical wisdom, pure spirituality, love, harmony and humanism.”

http://www.minhaj.org/english/tid/8718/A-Profile-of-Shaykh-ul-Islam-Dr-Muhammad-Tahir-ul-Qadri.html

im Bild: Tahir-ul-Qadri auf dem Weltwirtschaftsforum, World Economic Forum (WEF), Davos, 27.01.2011.

Nur drei Monate später: Vom Weltwirtschaftsgipfel (Schweiz) zum OIC-Welt-Forum (USA).

At the U.S.-Islamic World Forum in Washington D.C., which was jointly organized by the Brookings Institution, the Qatar Government and the OIC, Shaykh-ul-Islam Dr Muhammad Tahir-ul-Qadri met with the Secretary General of the Organisation of Islamic Conference (OIC), Prof Ekmeleddin Ihsanoglu.

http://www.minhaj.org/english/tid/13852/OIC-Leaders-Qatari-Foreign-Minister–other-international-dignitaries-meet-Shaykh-ul-Islam-at-US-Islamic-World-Forum-in-Washington-DC.htm

Der Scheich-al-Islam (ehrerbietig auch genannt Quaid-e-Inqalab, Quaid-e-Mohtram, Qibla Hazoor) bei der Arbeit

http://www.youtube.com/watch?v=LpiZMfH-PDM

sein Internet-TV

http://www.deenislam.com/islam.html

Reformvorschläge für den indo-pakistanischen Sufismus; Suggested Reforms in Sufism for indo-pak by Shakh-ul-Islam Dr Muhammad Tahir-ul-Qadri. All Pakistan Mashaikh Conference, 03.03.2009.

http://www.youtube.com/watch?v=k00NMHHBJWE

(20) Pakistan, qazf. Verleumdung des Ehebruchs? Achtzig Peitschenhiebe.

Whoever by words either spoken or intended to be read, or by signs or by visible representations, makes or publishers an imputation of zina concerning any person intending to harm, or knowing or having reason to believe that such imputation will harm the reputation, or hurt the feelings, of such person, is said except in the cases hereinafter excepted, to commit qazf. …

Whoever commits qazf liable to hadd shall be punished with whipping numbering eighty stripes.

The Offence of Qazf (Enforcement Of Hadd) Ordinance, 1979. Ordinance No. VIII of 1979, February 9th, 1979

An Ordinance to bring in conformity with the Injunctions of Islam the law relating to the offence of qazf.

http://www.pakistani.org/pakistan/legislation/zia_po_1979/ord8_1979.html

Das hat die Gottheit so befohlen, dass muss man so machen, das steht im Koran Sure an-Nūr („das Licht“) Vers 4.

And those who accuse chaste women and then do not produce four witnesses – lash them with eighty lashes and do not accept from them testimony ever after.

http://quran.com/24

(21) Muhammad Rafi Usmani, Präsident der Darul ‘Uloom Karachi, Großmufti von Pakistan. PAKISTANI LEADERS Online:

Mufti Rafi Usmani is a beautiful example of deep knowledge coupled with wisdom, gentleness, excellence of character and dealing.

Muhammad Rafi Usmani is the Grand Mufti of the Islamic Republic of Pakistan. He is also the current President of Darul ‘Uloom Karachi. He is the son of the late Mufti Muhammad Shafi – the founder of Darul ‘Uloom Karachi. Mufti Rafi Usmani is recognized for his knowledge in Fiqh, Hadith, and Tafsir. He has authored a large number of books in Urdu, as well as some notable treatises in Arabic. He is the brother of another notable Islamic scholar – Muhammad Taqi Usmani. Rafi Usmani is also a member of the Jamiat ul-Ulama USA.

http://www.pakistanileaders.com.pk/profile/Muhammad_Rafi_Usmani

Ihr Verräter an Religion und Vaterland!

im Bild

http://cache.daylife.com/imageserve/04z22UGekp7EP/610x.jpg

Kurzfilm, der Großmufti bei der Arbeit.

http://www.youtube.com/watch?v=JndT-LKfG6c

der Weißbärtige natürlich

http://naatsharif.info/hayya-alal-falah-mufti-rafi-usmani-sahab-on-04-09-2010-1-of-3-flv/

Jamiatul Ulama USA

http://wn.com/Jamiatul_Ulama_USA

(22) THE TIMES, 07.09.2007, Hardliner takeover of British mosques. Andrew Norfolk:

Almost half of Britain’s mosques are under the control of a hardline Islamic sect whose leading preacher loathes Western values and has called on Muslims to “shed blood” for Allah, an investigation by The Times has found.

Riyadh ul Haq, who supports armed jihad and preaches contempt for Jews, Christians and Hindus, is in line to become the spiritual leader of the Deobandi sect in Britain. …

Another former Bury student, Bradford-based Sheikh Ahmed Ali, hails the 9/11 attacks on America because they acted as a wake-up call to young Muslims. This, he says, taught them that they will “never be accepted” in Britain and has led them to “return to Islam: sisters are wearing hijab . . . the lion is waking up”.

http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/faith/article2402973.ece

(23) Women`s Rights Bill Signed into Law, bei: THE MUSLIM OBSERVER. Mahvish Akhtar:

LAHORE–Prime Minister Shaukat Aziz claimed on November 28th 2006 that the new women’s rights bill would be implemented in all parts of the country and it would become a practicing bill as soon as it’s signed by the president. ‘The bill is aimed at protecting the rights of women and no one can stop its implementation in all the provinces. No one should make it a political issue,” he said. He did not seem to pay much attention to MMA’s resignation threat. …

Despite all this resistance, the President of Pakistan, General Pervez Musharraf, signed the Women’s Rights Bill into law on Friday December 1st 2006. The National Assembly voted in favor of the bill on Nov 15 and the Senate approved it on Nov 23. “It has become a law and would immediately be enforced all over the country,” said the Federal Parliamentary Affairs Minister Sher Afgan. Vice chair-woman for Humans Rights Commission Pakistan said that, “This is a step in the right direction.”

A convention that was set up under Majlis-e-Tahaffusz Hudood Allah said that no conscious Pakistani and Muslim will accept this bill as a part of Pakistan Law. The convention was lead by Maulana Saleem Ullah, other attendees and speakers included: Maulana AbdulMalik, Dr. Sarfraz Naeemi, Qari Hanif Jalandhri, Ghulam Muhammad Sialvi, Mufti Taqi Usmani, Maulana Zarooli Khan, Afzal Haidri, KMaulana Zahid Ur Rasheed and many others. Dr. Sarfraz Naeemi said that those who voted in favor on the bill have no right to sit in the assembly because they are traitors to Islam and also to the Pakistani Constitution.

http://muslimmedianetwork.com/mmn/?p=558

The Politics of the Women Rights Bill, in: ALL THINGS PAKISTAN, 16.11.2006. Adil Najam:

The bill… envisages a major relief by transferring the offence of zina-bil-jabr, or rape, from the 1979 Offence of Zina (Enforcement of Hudood) Ordinance to the Pakistan Penal Code (PPC) to spare a woman an automatic prosecution on the basis of assumed confession if she is unable to prove her charge of rape against a man by producing four witnesses of the crime. Rape will be punishable with 10 to 25 years of imprisonment but with death or life imprisonment if committed by two or more persons together, while adultery under the Hudood ordinance is punishable with stoning to death. …

Hundreds of women rights activists on Wednesday held a demonstration outside Parliament House, denouncing the government’s “slack approach” on the Women’s Protection Bill (WPB) and demanding a total repeal of the Hudood Ordinance. The protestors demanded the government grant recommendations of the National Commission on the Status of Women and they rejected the amendments to the original bill, which they claimed were introduced at the behest of mullahs.

They claimed that the government had succumbed to the pressure of mullahs by accepting their amendments, which would knock the bottom out of the bill and make it meaningless. They held placards and shouted slogans, calling for the elimination of the Hudood Ordinance and condemning mullahs for “treading on human rights in the name of religion”. They said that the amended WPB would bring no relief to women and that the “mullah-recommended amendments” would make the situation from bad to worse.

http://pakistaniat.com/2006/11/16/pakistan-women-rights-bill/

(24) Islamic Sharia Council. London 2008. Scheidung gefällig? Talaq für „ihn“, Khula für „sie“, und Allah weiß es am besten.

‘We want to offer sharia law to Britain’, in: The Telegraph, 20.01.2008. Clare Dwyer Hogg und Jonathan Wynne-Jones:

Amnah is a modern British Muslim. She is dressed in a denim skirt and her head is covered in a hijab. Poised and self-assured, she has come to meet Dr Suhaib Hasan, a silver-bearded sheikh who sits behind his desk, surrounded by religious books. …

Dr Hasan, who has been presiding over sharia courts in Britain for more than 25 years, argues that British law would benefit from integrating aspects of Islamic personal law into the civil system, so that divorces could be rubber-stamped in the same way, for example, that Jewish couples who go to the Beth Din court have their divorce recognised in secular courts.

He points out that the Islamic Sharia Council, of which he is the general secretary, is flooded with work. It hears about 50 divorce cases every month, and responds to as many as 10 requests every day by email and phone for a fatwa – a religious verdict on a religious matter.

Dr Hasan, who is also a spokesman for the Muslim Council of Britain on issues of sharia law, says there is great misunderstanding of the issue in the West.

http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/1576066/We-want-to-offer-sharia-law-to-Britain.html

(25) Muslim Arbitration Tribunal. Streitschlichtung und Seelenrettung aus einer Hand.

This Is Leicestershire, 12.09.2008: Britain`s first sharia court. Ian Wishart:

Britain`s first official sharia law court is operating in Leicestershire.

The Muslim Arbitration Tribunal has already used the Islamic religious law to settle more than 100 civil disputes.

The tribunal – which settles matters such as divorce and inheritance disputes between Muslims – was set up by lawyers at Hijaz College Islamic University, in Watling Street, between Hinckley and Nuneaton, in December.

The court does not rule on criminal cases but on disputes involving civil contracts.

It specialises in helping people who want to resolve disputes under Islamic law without having to spend time and money going through the courts.

The tribunal also helps victims of forced marriages.

Faizul Aqtab Siddiqi, a barrister and head of Hijaz College, near Higham-on-the-Hill, said: „We are simply offering an alternative to going before a judge. If your case can be held in an informal room with experts, you should be given that choice. …

In February, the Archbishop of Canterbury provoked controversy when he said the adoption of certain aspects of sharia law in the UK seemed unavoidable.

Sughra Ahmed, from the Islamic Foundation in Leicestershire, said it was important the tribunal was open about what it did. She said: „Arbitration is obviously a good thing where there is any type of conflict but this must be done in a transparent, honest and open way.

„Divorce, for instance, is a very sensitive issue and, as a woman, you have to feel they can be trusted not just to have the necessary information but also to respect your confidence.“

http://www.thisisleicestershire.co.uk/news/prim/Britain-s-sharia-court/article-324588-detail/article.html

(26) taʿāwanū ʿalā l-birri wa-t taqvā, unterstützt einander in der Frömmigkeit und der Gottesfurcht, Koran 5:2.

Koran 5:2 I may help someone who cannot help himself or herself. I might go to a Sultan to help him, and this is intercession, but this is in Shari`a. It is an honorable job because we are helping people who cannot help themselves. Therefore, it is in Shari`a, and Allah is ordering: wa ta`awanu `ala al-birri wa al-taqwa, Help one another in righteousness and piety. Bei: Naqschbandi (Scheich Nazim)

http://www.naqshbandi.org/topics/refute/interview96/interview.htm

Vereinigung Islamische Jugend Schweiz (VIJS) „Mit dem Vereinspräsidenten Abduljalil Fejzulahi hat die VIJS eine erfahrene und kompetente Führungsperson verpflichtet. Mit dabei sind junge muslimische Frauen und Männer, welche ab sofort in verschiedenen Regionen der Schweiz tätig sind. Ziel ist es, ein breit gefächertes Angebot zur Unterhaltung, Weiterbildung und Förderung der islamischen Jugend anzubieten. … Nach dem qur’anischen Motto: «t’aawanuu ‘alaa l-birri wa t-taqwaa» (Unterstützt euch gegenseitig in der Frömmigkeit und in der Gottesfurcht) soll eine innovative, kreative und aktive islamische Jugendgemeinschaft in der Schweiz entstehen, der es hinsichtlich glaubenskonformer Freizeitgestaltung an nichts fehlen soll. Damit schafft die VIJS eine echte Alternative zum bisherigen, schwach bis gar nicht organisierten muslimischen Freizeitangebot. Eine geübte Mischung von gewohnter Freizeitaktivität und Vermittlung religiöser Inhalte steht dabei im Fokus.“

http://www.islamischejugend.ch/aktivitaten/

VIJS verlinkt zu Pro Hidjab. „Herzlich Willkommen auf der Informationsplattform über den islamischen Schleier.

Ziel dieser Seite soll sein fundierte Informationen über den islamischen Schleier anzubieten und Vorurteile gegenüber verschleierten Muslimas abzubauen.“

http://www.pro-hijab.ch/

„Der Hijab sollte die gesamten weiblichen Körperformen bedecken und die Haare. Daher wird unter einem Hijab auch eine weite Kleidung kombiniert mit einem Kopftuch verstanden.“

http://www.pro-hijab.ch/index.php/home

Pro-Hijab.ch ist ein Projekt des Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS). Im Vorstand sitzen neben Nikabträgerin Nora Illi („Verantwortlich für die Koordination aller frauenspezifischen Angelegenheiten. Anlaufstelle für Frauen.“) die für besondere Radikalität bekannten Salafisten Nicolas Blancho und Oscar Bergamin (Oscar Assadullah Mukhtar Bergamin).

http://www.izrs.ch/index.php/de/vorstand.html

Markus Symank: „Oscar A. M. Bergamin, das stand einst für Oscar Antonius Maria Bergamin, Schweiz-Niederländischer Doppelbürger, Katholik, getauft, gefirmt. Heute versteckt sich hinter den beiden unscheinbaren Kürzeln Assadullah Mukhtar, Afghanistan-Reisender, praktizierender Moslem, Konvertit. … Als Ältester von fünf Söhnen wächst er in der katholischen Hochburg Nimwegen im Osten der Niederlande auf. Seine Mutter, eine Niederländerin, und sein Vater, ein Schweizer, sind gläubig. … Bergamin, ein rätoromanisches Geschlecht. Im abgeschiedenen Vaz/Obervaz, dem Bürgerort des Islam-Konvertiten, lauten 47 Telefonbucheinträge auf diesen Namen. Bergamin selbst kann seine Bündner Wurzeln bis ins Jahr 1632 zurückverfolgen. … Bergamin wehrt sich gegen Stimmen, die eine Neuinterpretation des Korans fordern. Stattdessen beschwört er die islamische Urgemeinschaft.“,

aus: Der Löwe Allahs, in: Der Rheintaler, 04.03.2010.

http://www.rheintaler.ch/ostschweiz/ostschweiz/produkte/art138,1503836

(27) Der Fiqh klärt deine Pflichten gegenüber Allahgott und gegenüber den Mitmenschen irdisch rechtsverbindlich und jenseitig, inschallah, deine Seele rettend. Er hat für dich zwei Adressaten, den unverständlichen Gott und die dich auf korrektes Verhalten belauernden Mitmuslime. Fiqhu l-ʿibādāt, Fiqhu l- Fiqhu l-muʿāmalāt!

Syariah Economy?

Can someone explain to me the basic principle and things in Syariah Economy ?

How Syariah Economy is different from normal Economy ?

Syariah is the legal system framework for Muslims. It is divided to Ibadat and Muamalat. Ibadat governs the devotional aspect of law, the relationship between man and god. Muamalat means business transactions. It concerns the practicalities of a persons daily life, in context of man to man relationship.

Syariah economy is a part of Muamalat. The most significant principles of Muamalat is the prohibition of riba (interest) and gharar (speculation). The western economy is full with riba and gharar , for example conventional banks offer deposit and financing products based on interest and most futures and options are based on speculation.

To know in detail, please check the web (www. Islamicbanking.com)

http://answers.yahoo.com/question/index?qid=20071206233838AAKNGr7

BANK MUAMALAT. Pertama Murni Syariah.

http://3.bp.blogspot.com/_49KqKsBHGOo/TK7z83e-dsI/AAAAAAAAAI8/UAjF9mqoA9o/s1600/Bank%2BMuamalat.jpg

Director of Bank Muamalat Arviyan Arifin received an award from the Governor of Bank Indonesia darmin Nasution in the Banking Customer Care Night in Jakarta 10/25.

http://www.muamalatbank.com/index.php/home/news/english_news/1066#

Allahs Geldbörse. Preisverleihungen für islamisches Bankgewerbe, inzwischen bis nach New York und zur Weltbank.

This award completes a long row of awards achieved by the Bank, earlier in October, Bank Muamalat awarded as the Best Islamic Financial Institution in Indonesia by Global Finance, a well-known magazine based in New York, United States. This award was given in the World’s Best Bank Awards Ceremony 2010, held in conjunction with the Annual Meeting of the International Monetary Fund (IMF) and World Bank in Washington, DC.

http://www.muamalatbank.com/index.php/home/news/english_news/1066#

The Syariah Advisory Committee (SAC) was formed in October 2000 with the mandate given by the Board of Directors of Standard Chartered Bank Malaysia Berhad to oversee the bank’s Islamic Banking business and ensuring that we comply with the strict requirements of Syariah Law. … Associate Professor Shamsiah Mohamad obtained her Bachelor of Syariah (1st Class Honour) from the University of Malaya in 1991. She obtained her Master of Syariah degree from the same university in 1995. In 1999, she completed her doctoral studies in Syariah at the University of Jordan. She specialised in Fikh Muamalat, the subject in Syariah which deals with socio-economic issues.

http://www.standardchartered.com.my/islamic-banking/about-islamic-banking/syariah-consultants/en/

Economy Syariah

Shariah is Islamic canonical law, which observant Muslims adhere to in their daily lives. Shariah has certain strictures regarding finance and commercial activities permitted for Muslims. Over the last few years, the demand for Shariah compliant financial products has increased.

http://ekonomi-syariah.blogspot.com/2007/05/s-shariah-index-methodology.html

Auch beim Sufi-Scheich (Sch = Sy, Scheich = Syeikh) Mahmud al-Kedahi. ibadat di dalam muamalat …

http://rohzikir.wordpress.com/category/hukum-allah/

Scheich al-Kedahi verlinkt zu Allahs Baustelle. Bau einer neuen Madrasa (Scharialehrstätte).

http://madrasahnuruliman.blogspot.com/2008/06/projek-yang-sedang-dijalankan-di.html

FIQH AL-IBADAAT: Eine Anleitung zur Verrichtung ritueller Handlungen der Anbetung. Übersetzt und erweitert von Mohamed Benhsain (Abu Jamal).

http://as-sunna-verlag.de/as-sunna-verlag/product_info.php?info=p34_fiqh-al-ibadaat–teil-1-.html

http://www.islamischer-buchladen.de/shop/article_GB4/Figh-Al-Ibadaat-Teil-2.html?shop_param=cid%3D17%26aid%3DGB4%26

Amir Zaidan. FIQHUL ‘IBAADAAT. Fiqhu l-ʿibādāt vom Verfasser der berüchtigten Kamel-Fatwa.

http://kitabuna.eu/shop_kitabuna/images/Fiqhul_Ibadaat_s.JPG

Auch bei Basari (Erden Karsli, Dortmund) ist Zaidans die Finanzierung der Gegenmoderne erläuterndes Werk erhältlich.

http://www.basari.de/islamische-buecher/fiqh-tiefes-verstehen/fiqhul-muaamalaat-gebote-des-islam-finanz-und.html

O Hanafit, deine Mu’amalat, deine mensch-menschlichen Verpflichtungen, lernst du in Hounslow, London, an der 2007 von Scheich Dr. Ridhwan Salim (Shaykh Dr Ridhwan Saleem) gegründeten West London School of Islamic Studies (WLSIS).

http://www.wlsis.org/classes/Sunday%20-%20Societal%20Law.html

(28) Al-Ubudiyya – Die Dienerschaft

http://tauhid-der-wahre-weg.npage.de/al_ubudiyya_-_die_dienerschaft_7776909.html

Frage. Ich bin ein 16-jähriges Mädchen. Ich habe kürzlich meine Schule gewechselt. Könnten Sie mir bitte sagen, wie ich mich in der Schule benehmen muss?

Fatwa.

Alles Lob gebührt Allâh. Dein Besuchen einer gemischten Schule ist gemäß der Sharî’ah harâm, weil das Vermischen, das du beschreibst, dich dem moralischen Verfall aussetzt und ein Mittel dafür sein kann, dich zu veranlassen, Sünde zu begehen. … Es besteht kein Bedarf für das Vermischen. Das Studieren an dieser Schule ist nicht notwendig; solange eine Frau lesen und schreiben kann und die Lehren ihrer Religion kennt, ist dies genügend, weil sie dafür geschaffen wurde, d.h., um Allah anzubeten. Alles darüber hinaus ist nicht notwendig. Und Allâh weiß es am besten. (deutsch von Umm Djumâna, http://muslimat.cwsurf.de/)

http://tauhid-der-wahre-weg.npage.de/eine_gemischte_schule_ist_nach_der_shria_haram_96113816.html

Abhandlung über die Bedeutung von at-Taghut. Muhammad Ibn ´Abdil Wahhab

http://tauhid-der-wahre-weg.npage.de/bedeutung_von_at-taghut_49596243.html

(29) Jazuli Juwaini

http://www.indonesiamatters.com/9521/jazuli-juwaini/

NIMBY, US-Patriot, Politchrist, Seelenretter und Bücherverbrenner in Personalunion. Reverend Bob Old, Springfield, Tennessee.

http://www.newschannel5.com/story/13129871/springfield-pastor-plans-to-burn-quran?redirected=true

11.09.2010, neunter Jahrestag der radikalislamisch inspirierten Terroranschläge auf WTC und Pentagon. Besonnene Nachbarn protestieren:

Despite multiple pleas to reconsider, two local religious leaders held a private Quran burning in a Springfield backyard Saturday afternoon.

The Rev. Bob Old and the Rev. Danny Allen both had different reasons for burning the Muslim holy book …

http://www.wsmv.com/news/24972042/detail.html

(30) Gerechtigkeits- und Wohlfahrtspartei (PKS, Partai Keadilan Sejahtera). Suchbegriff bei INDONESIA MATTERS.

http://www.indonesiamatters.com/t/partai-keadilan-sejahtera/

Noorhaidi Hasan (Singapur), 22.10.2009: Islamist Party, Electoral Politics and Daʿwa Mobilization among Youth: The Prosperous Justice Party (PKS) in Indonesia (RSIS-Working Paper No. 184)

http://www.rsis.edu.sg/publications/WorkingPapers/WP184.pdf

PKS, Internetpräsenz.

http://www.pk-sejahtera.org/

PKS. Parteizeichen: Auf Schwarz zwei goldene Mondsicheln und eine goldene Kornähre.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/5/5c/PKS_Logo.svg

PKS and Muslim Brotherhood

http://en.wikipedia.org/wiki/Prosperous_Justice_Party

(31) Sadanand Dhume: Indonesian Democracy’s Enemy Within, Yale Center for the Study of Globalization, 01.12.2005

Sadanand Dhume:

The Justice Party has built a reputation for incorruptibility, devotion to social work and attachment to Islamic causes. Few know that it draws its ideology and organizational structure from Egypt’s Muslim Brotherhood—whose vision spawned radical Islamist movements like Hamas, Sudan’s National Islamic Front and (most famously) al Qaeda. While Jemaah Islamiyah stands for suicide bombings, the Justice Party believes in peaceful protests. Yet both subscribe to the same fundamentally anti-modern worldview. Indeed, in the long term, it’s the political party—and not the terrorist outfit—that poses the greater threat to Indonesia’s pluralism, stability and economic growth.

http://yaleglobal.yale.edu/content/indonesian-democracy%E2%80%99s-enemy-within

(32) PKS, Jakarta: 17,8 Prozent

http://en.wikipedia.org/wiki/Prosperous_Justice_Party#Regional_strength

(33) Bob Old: „Wenn die ihre Religion haben wollen, sollen sie sie anderswo haben“

http://www.welt.de/politik/ausland/article9510442/Weiterer-US-Pfarrer-will-Koranausgabe-verbrennen.html

„If they want to have their religion, they can have it somewhere else“

http://www.huffingtonpost.com/2010/09/09/tennessee-quran-burning_n_710723.html

(34) Bill against Pornography and Porno-Action (Rancangan Undang-Undang Antipornografi dan Pornoaksi, RUU APP)

http://en.wikipedia.org/wiki/Bill_against_Pornography_and_Pornoaction

Indonesia`s Skin Wars. Monday, 03.04.2006. Jason Tedjasukmana:

Take the case of Isabel Yahya, who posed for a photomontage by Indonesian artist Davy Linggar in September. In the painting, the model, 30, is discreetly nude. An angry mob from the Islamic Defenders Front, a vigilante group known for attacking bars and discos, demanded that the work, on display at an indoor exhibition in Jakarta, be taken down and complained to the police. The authorities have charged Yahya with indecency under the criminal code; she faces a potential one year in prison, but the alleged offense would be punishable by up to seven years’ jail under the new pornography law. …

„The bill is the beginning of a Shari’a agenda to keep women inside,“ warns Harymurti, who is Muslim. Adds an even more alarmed Leo Batubara, a member of the Indonesian Press Council: „We could be going the way of the Taliban.“

http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,501060410-1179416,00.html

Das Anti-Pornographie-Gesetz wird die FPI stärken und die regelmäßig weniger schamhaft tuenden nichtislamischen Kulturen (kulturrassistisch) unterdrücken.

The New York Times, 30.10.2008: Indonesia passes broad anti-pornographic bill. Peter Gelling:

Opponents of the anti-pornography legislation said they were concerned that groups like the Islamic Defenders’ Front would now be able to point to the new law, which includes an article allowing „civil society“ to help prevent pornographic acts, as justification for their often violent actions.

„This law will only empower vigilante groups like the Defenders’ Front,“ said Eva Sundari, a member of the Democratic Party of Struggle, one of the bill’s most active opponents. …

The bill has particularly enraged populations outside of Java where some cultural traditions could now be considered pornographic. Thousands protested this month on the resort island of Bali, a predominantly Hindu enclave where wood carvings, paintings and other artwork often have sexual overtones.

http://www.nytimes.com/2008/10/30/world/asia/30iht-indo.1.17378031.html

(35) The New York Times, 30.10.2008: Indonesia passes broad anti-pornographic bill. Peter Gelling:

Shouts of „Thank you, God!“ erupted inside the Indonesian Parliament building Thursday after lawmakers passed anti-pornography legislation, bringing to an end nearly 10 years of debate.

At the same time, at a courthouse across town, Habib Rizieq Shihab, the leader of the Islamic Defenders’ Front, a group that acts as a sort of moral militia, was sentenced to 18 months in prison for inciting violence at a religious tolerance rally in June.

Opponents of the anti-pornography legislation said they were concerned that groups like the Islamic Defenders’ Front would now be able to point to the new law, which includes an article allowing „civil society“ to help prevent pornographic acts, as justification for their often violent actions.

http://www.nytimes.com/2008/10/30/world/asia/30iht-indo.1.17378031.html

(36) Things Asian, 08.12.2008. Indonesian porn law threatens Papua traditions. Aubrey Belford:

Papuan tribesman Suroba says the Indonesian government cannot force him to wear pants … a new anti-pornography law passed in October by mostly Muslim lawmakers in the capital Jakarta, 3,500 kilometres (2,000 miles) away.

The law, which criminalises all works and „bodily movements“ deemed obscene and capable of violating public morality, was pushed through by Islamic parties despite stiff opposition and years of rancorous debate.

Opponents of the law say its definition of pornography is too broad and could threaten local traditions, from nude temple carvings on Hindu-majority Bali island to tribal dances and phallic totems on Papua

http://www.thingsasian.com/stories-photos/33905

(37) Indonesia: Jihadi Surprise in Aceh

Crisis Group Asia Report N°189, 20 April 2010

Sofyan was seen as a religious teacher. He had studied at Pesantren Lirboyo, a famous school in Kediri, East Java, associated with the moderate Muslim organisation Nahdlatul Ulama. After he joined the police, he began to take part in study sessions of the Justice Party (Party Keadilan, PK), which at that point had an overtly Islamist agenda and saw itself as the Indonesian affiliate of the Muslim Brotherhood. He joined the tarbiyah movement, a grassroots religious movement from which the party sprung, and gradually grew more radical (…)

Interessante Suchbegriffe sind Front / Islamic Defenders Front / Front Pembela Islam / FPI / Sayyaf / Abu Sayyaf / Moro Islamic Liberation Front / MILF / Moro / KOMPAK / Noordin / Noordin Top / Dulmatin / Wahdah Islamiyah / Sofyan / Abu Nur / GAM / tarbiyyah / tarbiyah movement / Muslim Brotherhood / dakwah

http://www.unhcr.org/refworld/pdfid/4bcea84f848.pdf

Ein zertrümmertes und überflutetes Dorf nach dem Tsunami vom 26.12.2004. A village near the coast of Sumatra lays in ruin after the Tsunami that struck South East Asia.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/80/US_Navy_050102-N-9593M-040_A_village_near_the_coast_of_Sumatra_lays_in_ruin_after_the_Tsunami_that_struck_South_East_Asia.jpg

Zivilisatorische Katastrophe in zwei Schritten: 1. Der Tsunami zerstört die Siedlung, 2. Islamisten marschieren ein und bauen das Kalifat.

Foto: Hilfswerk SCIAF, Scotland`s Aid Agency

http://www.sciaf.org.uk/var/storage/images/media/images/where_we_work/emergencies/tsunami/tsunami_banda_aceh_man_in_rubble_jan_2005_alertnet_reuters_yusuf_ahmand/34317-2-eng-GB/tsunami_banda_aceh_man_in_rubble_jan_2005_alertnet_reuters_yusuf_ahmand.jpg

(38) Islamist Yusuf Islam, früher bekannt als Musiker Cat Stevens, in den Trümmern von Aceh.

http://www.welt.de/multimedia/archive/00803/stevens_05_tsunami__803159a.jpg

(39) Ahmad von Denffer. muslime helfen (mh)

http://www.muslimehelfen.org/projekte/laenderprojekte/indonesien.html?tx_nxsmh_pi2[art]=375&cHash=1aac5b4cbd

mh: Unsere Partnerorganisation Lazis Dewan Da’wah schächtete zum Opferfest in den Katastrophengebieten Aceh, Bengkulu, West Java, West Sumatra, Nord-/Zentral Maluku, Lumpung sowie acht weiteren Provinzen.

http://www.muslimehelfen.org/projekte/laenderprojekte/indonesien.html?tx_nxsmh_pi2[art]=156&cHash=0bfe83b2c2

(40) For example, Al-Qaeda in Aceh – which emerged in February 2010 – included members from the FPI, as well as Darul Islam (DI), Jamaah Ansharut Tauhid (JAT), Jemaah Islamiyah (JI), and Mujahidin KOMPAK. Nach: Jane`s, Jane’s World Insurgency and Terrorism, 14.04.2011.

http://articles.janes.com/articles/Janes-World-Insurgency-and-Terrorism/Front-Pembela-Islam-FPI-Indonesia.html

(41) The Telegraph, 12.04.2008. Aislinn Simpson:

The Qatar-based Egyptian cleric has also advocated the use of Palestinian children as suicide bombers and once claimed that Asian tsunami victims were punished by Allah because their countries were centres of perversion. …

Mr Livingstone’s liberal approach to controversial figures such as al-Qaradawi has won him a friend in Azzam Tamimi, a Palestinian supporter of Hamas, which is dedicated to the destruction of Israel.

Mr Tamimi is part of a group called Muslims 4 Ken, which is aiming to mobilise Muslim voters to help re-elect Mr Livingstone for a third term on May 1.

The group has accused Mr Johnson of being an Islamophobe and a racist.

http://www.telegraph.co.uk/news/politics/1896217/Ken-Livingstone-defends-his-extremist-backer.html

(42) Staatsgründung. Proklamation der Negara. Urkunde.

http://serbasejarah.files.wordpress.com/2010/08/teks-proklamasi-nii1.jpg

im Bild: Sekarmadji Maridjan Kartosuwirjo.

http://reinhardjambi.files.wordpress.com/2011/03/kartosuwirjo.jpg

als Kultfigur

http://4.bp.blogspot.com/_VOdjpVZ9Fdg/TGyW07rCpmI/AAAAAAAAALA/j6Kf9hcCF-o/s320/kartosoewirjo.jpg

Das Kalifat rückt heran. Negara Islam Indonesia. Bei: Indonesia Matters, 23.03.2007.

(43) Action is urged against the Indonesian Islamic State (NII, Negara Islam Indonesia) movement.

The Jakarta Post says former members of a religious group affiliated with the Indonesian Islamic State (NII, Negara Islam Indonesia) movement urged the Bandung chapter of the Indonesian Ulema Council (MUI) to issue a warning about the congregation.

The former members recently went to the MUI Bandung chapter on Jl. Martadinata in Bandung, West Java, asking it to alert the public to aggressive tactics used by the movement.

Dede Ahmad, 34, a former NII member, said he was worried over increasingly strident efforts to collect donations, supposedly to establish an Islamic state. …

The NII movement is known to recruit new members through prayer groups at public and university mosques. Each member is obliged to pay a monthly contribution while those who do not have been known to be punished by being isolated in rooms. Fearing punishment, many members have ended up resorting to theft, deceit and blackmail to get the money, it is said.

Egi Rahmadi, 25, whose younger brother had been an NII member, said monitoring of prayer groups on university campuses should be stepped up because the NII gained new members through religious mentoring.

http://www.indonesiamatters.com/1177/nii/

Sejarah dan pergerakan NII al Zaytun KW9 faksi Panji Gumilang – Sejarah NII al zaytun faksi abu toto dan pergerakannya

Sebanyak 17 anggota gerakan Negara Islam Indonesia (NII) diserahkan Polda Jabar ke Kejati Jabar, Senin (16/6).

http://nii-alzaytun.blogspot.com/2008/06/anggota-nii-diserahkan-ke-kejati.html

Jumlah tersangka yang diduga terlibat dalam aktivitas Negara Islam Indonesia (NII), dilaporkan bertambah menjadi 17 orang, setelah sebelumnya Polda Jabar menetapkan 10 tersangka dalam kasus tersebut. …

Sementara itu hingga Kamis, Polda Jabar masih memburu figur organisasi NII ke sejumlah kabupaten dan kota di wilayah Jabar.

http://nii-alzaytun.blogspot.com/2008/06/pantau-nii-kw9-di-bandung.html

(44) „Reformislam“ Südostasiens ist heutzutage ein veritables Ministerium betreibende, das am 24.12.1915 gegründete MAIK (Majlis Agama Islam dan Adat Istiadat Melayu Kelantan).

Postadresse: MAIK, Ketua Hakim Syarie, Jabatan Kehakiman Syariah Negeri Kelantan., Tingkat 1, Bangunan JAHEAIK, Kompleks Balai Islam Lundang, 15200 Kota Bharu, Kelantan, Malaysia

(45) MAIK. Das Ministerium für die Schariagerichte (Department Of Syariah Judiciary Malaysia) koordiniert die Schariagerichte der einzelnen Staaten von Malaysia.

Ziel:

Establish Islamic Law on the administration. Syariah Court adopted a standard for the states

Vorgehensweise:

Coordinate system of Islamic jurisprudence and Islamic judicial procedures for adoption by the states relevant legal and judicial system of sharia to provide scientific reference materials to the Islamic officials in the country and the public

Implement research on legal and judicial system of sharia to provide scientific reference materials to the Islamic officials in the country and the public

Implement research on legal and judicial system in accordance with the development of sharia Muslims in the country in terms of social

Bei: E-SYARIAH OFFICIAL PORTAL (Department Of Syariah Judiciary Malaysia)

http://www.esyariah.gov.my/portal/page/portal/Portal%20E-Syariah%20BI/Portal%20E-Syariah%20Profil%20JKSM

Muslim reformists in Southeast Asia nurtured new ideas through
inspiration from:

Models and examples in other Muslim countries: al-`Urwat al-Wuthqa

(in 1884, Paris), al-Manar (from 1898, Cairo) (…)

In Kelantan the Islamic and Malay Council (Majlis Ugama dan Istiadat
Negeri), founded in 1915, charted a new phase of major reform.Muslim reformists in Southeast Asia nurtured new ideas through
inspiration from:

Models and examples in other Muslim countries: al-`Urwat al-Wuthqa
(in 1884, Paris), al-Manar (from 1898, Cairo)

Aus: Iik A. Mansurnoor (University of Brunei Darussalam):

REVIVALISM AND RADICALISM IN SOUTHEAST ASIAN
ISLAM: A PATTERN OR AN ANOMALY?

http://www.nzasia.org.nz/downloads/NZJAS-June09/19_Iik_3.pdf

Muftis von Kelantan

http://ms.wikipedia.org/wiki/Majlis_Agama_Islam_Dan_Adat_Istiadat_Melayu_Kelantan

Noch zu Putrajaya. Das E-SYARIAH OFFICIAL PORTAL (Department Of Syariah Judiciary Malaysia) ist ein Angebot der ebenfalls in Putrajaya ansässigen und dem Justizministerium zuzurechnenden Jabatan Kehakiman Syariah Malaysia (JKSM). Dort gibt man dem Kunden ein feierliches Versprechen:

WE PROMISE AND PLEDGE TO:

Review and streamline the laws of Islam that is comprehensive, effective and systematic in relation to the administration of the Court within five (5) years (2013);

Manage and resolve cases of sharia appeal within three (3) months after registration with all regulatory requirements have been complied with;

Admission officers and Islamic states which have agreed to the scheme of common services to the regular Shariah Officer within six (6) months from the date of the agreement;

http://www.jksm.gov.my/jksmv2/index.php?option=com_content&view=article&id=45&Itemid=112&lang=en

Putrajaya. Bild des Gebäudes der na Putra, dem Amtssitz des Premierministers.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a9/na_Putra_building_2005.jpg

Links im Bild die Moschee der Planstadt. Herrschen und Beten.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f1/Masjid_Putrajaya.jpg

(46) Als “Onkel Guru”, Tok Guru bezeichnet man ehrbar PAS-Veteran Nik Aziz (Nik Abdul Aziz bin Nik Mat), der nach wie vor als spiritueller Führer der Partei gilt.

http://thestar.com.my/news/story.asp?file=/2010/3/29/nation/20100329130151&sec=nation

im Bild: ʿUlamā Nik Abdul Aziz (Nik Abdul Aziz bin Nik Mat, das (bin) Nik Mat ist patronymisch).

Nik Aziz ist der Mursyidul Am, Spiritueller Führer der Pan-Malaysian Islamic Party (PAS)

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/90/Nik_Aziz_Kelantan.jpg

Muršidu l-ʿĀmm (Mursyidul Am), Oberster Führer Nik Aziz. Kein Zufall: Hassan al-Banna war der Murshid ‘Aam der Muslim Brotherhood.

http://www.lovehabibi.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/Nik-Abdul-Aziz-Nik-Mat.jpg

Symbol der Parti Islam Se-Malaysia (PAS).

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f0/PAS_logo.svg

(47) Kuala Lumpur (AsiaNews/Agencies) – The opposition Islamic Malaysian party (PAS) says it will enforce the wearing of headscarves and prohibit non-Muslim women from wearing miniskirts should it win control of the northern state of Kedah. Election polls will open tomorrow, March 21.

Wan Tom Wan Mohamad Noor, head of the women’s wing of the PAS party in Kedah, believes that such laws, if applied, will help root out certain crimes committed against women, like rape and incest. Muslim women will have to cover their heads with headscarves or shawls and their bodies with long flowing dresses. Non-Muslim women will be exempt from wearing headscarves, but should avoid wearing low-necked and tight-fitting clothes.

According to Wan Tom, the way in which women are dressed in public may prove provocative to men and lead them to satisfy their sexual instincts. She says it is a determining factor in the cause of sexual violence against women. “This explains why even women who dress decently and wear ‘tudungs’ (headscarves) are victims of rape and homicide,” she said. …

Recently PAS spiritual leader, 73 year-old Nik Aziz, expressed his loud criticism against the prime minister’s secular party, UMNO (United Malays National Organization) after Badawi called Aziz a fanatic and sarcastically labeled him a “saint” in the state of Kelantan where PAS has been in power since 1990.

PAS promotes a form of Islam which is much more radical than that of its political rival. It aims to set up a theocratic government which would introduce the Sharia (Islamic law), including stoning and amputations as legal forms of punishment. Currently, PAS holds power in 2 of Malaysia’s 13 states.

During election campaigns, Aziz had often said that only those who support PAS and Islamic law could go to heaven. …

Nik Aziz, nicknamed “Tok Guru” (“Uncle Guru”) … studied Islam for 10 years at universities in Pakistan, Mesir and India before entering politics in 1967. (…)

http://www.faithfreedom.org/forum/viewtopic.php?t=31209&sid=649ec91ea227ebe0d6b9a291dafef6da

“Herr Guru”, Tuan Guru nennt man respektvoll den PAS-Politiker und amtierenden PAS-Präsidenten Abdul Hadi (Abdul Hadi Awang), der überglücklich war, als die afghanischen Taliban die Buddhastatuen von Bamyan zerstörten.

http://2.bp.blogspot.com/_t8v5PdfLhws/S8-mQmOWMgI/AAAAAAAABFA/x1H4ivXjf50/s1600/mymaktabaty-Tuan-Guru-Haji-Abdul-Hadi-Awang.jpg

im Bild: Abdul Hadi

http://3.bp.blogspot.com/_i5-K4MLrko0/TFjn0uJuzfI/AAAAAAAAbWk/t0eY0yuH05A/s1600/hadi_baru.jpg

(48) So Werner Höbsch in einer Rede zum Dialog mit dem Islam, auf einer eigenen Veranstaltung, ohne Datum. Dazu, wieder kulturrelativistisch und unausgesprochen das Islamische Recht verharmlosend oder sogar billigend:

Werner Höbsch: Das, was unter „Würde“ verstanden wird, ist auch kulturell geprägt. Demokratisch verfasste Staaten im Westen halten die Menschenrechte für unverzichtbar, allen voran die körperliche und geistige Unversehrtheit eines jeden Menschen und die Achtung seiner Freiheit.

http://downloads.kirche-im-bistum-aachen.de/12/1188/1/90293205566734551105.pdf

vgl. auch

Werner Höbsch: Diffamierter Dialog. Hans-Peter Raddatz und das christlich-islamische Gespräch, in: Die Neue Ordnung, Dezember 2006.

Über den genialen Denker Raddatz meint der ärgerlich einflussreiche und tendenziell die Demokratie gefährdende Islambeschwichtiger Höbsch allen Ernstes:

„Erschreckend ist, wie er mit seinen Äußerungen das Klima für interreligiöse Begegnungen und Gespräche in vielen christlichen Gemeinden und kirchlichen Kreisen, aber auch in der Gesellschaft vergiftet. Er trägt zu Polarisierungen bei, wo Begegnungen entspannend wirken können. Das Problem in einer multireligiösen Gesellschaft ist nicht der Dialog, sondern die Dialogverweigerung – egal auf welcher Seite.“

Die auch mit religiöser Begründung nicht außer Kraft zu setzende AEMR ist dem katholischen Theologen keine Silbe wert, ebenso wenig der die muslimische Seele vor dem Höllenfeuer rettende irdische Kulturrassismus und von Allah in Koran und Sunna befohlene, barbarische Frauenfeindlichkeit. Der Dschihad ist noch nicht ausgebrochen, der Dialog ist schon.

http://web.tuomi-media.de/dno2/Dateien/NO605.pdf

Archiviert als Nr. 6/2005 Dezember, DIE NEUE ORDNUNG

DIE NEUE ORDNUNG wurde begründet von Laurentius Siemer OP und Eberhard Welty OP. Wer etwas Intelligentes lesen möchte, gebe ins Suchfeld das Wort Raddatz ein:

http://www.die-neue-ordnung.de/

(49) Bikini, Terengganu Government and Western Sexual Revolution

Much has been debated about the recent dress code announced by the Terengganu government on those who wishes to spend time in the beaches of Terengganu.

We have on one side people like Mr. Karpal Singh and Dr. Chen Man Hin labeling such act as going back to the middle ages. They also express their concern about how such decision will effect the tourist industry in Terengganu.

I am interested in commenting on the two points raised by the two DAP leaders and I shall start with the first one and that is the point on going back to the middle ages.

Why has such idea came to the minds of people like Mr.Karpal Singh and Dr. Chen Man Hin. If one were to study the history of bathing suits of western women, one will see that in the early days, western women have bathing suits that covers most of their bodies. It’s probably designed so due to the strong Judeo-Christian values of that time.

But when the West started to embark on the modern Sexual Revolution bandwagon, the culture of „body exposure“ also comes into being. We all know that the Sexual Revolution of the west is a by product of their godless, materialistic and secular way of life that we all know by now as MODERNITY.

So as the values of the west change from traditional, spiritual values to secular, materialistic values, so does the way they dress especially what they wear at the beach and for swimming. …

(…) is this the kind of progress that we want in our country?. Needless to say of the social diseases associated with the western sexual revolution i.e. AIDS, high rates of divorce, single mothers, rapes, incest, pornography and the last but most saddening of them all is the destruction of the family institution.

To allow public exposure of most of one’s body in the name of wearing swimming suits and bikini’s is allowing a small element of the western sexual revolution to enter our society thus exposing us to the various harms that entails such actions. …

Just because the West is advance in economics, science and technology doesn’t make them an example in terms of values and culture. …

Lastly, there must not be a negative impression given to the Terengganu government for this effort of theirs because in my opinion what they have done is in the interest of preserving our culture and heritage from being corrupted by the secular, materialistic system of morality of the West.

Abdul Rahman Abdul Talib

http://www.tranungkite.net/lama/b05/umum057.htm

Auf seinem eigenen Blog hetzt der PAS-Politiker am 23.05.2008 (Is Malaysia Truly A Secular State) über den säkular denkenden Dr. Karpal Singh weiter, den er implizit als Verfassungsfeind diffamiert und als jemanden, der den Islam von der Erde Malaysias hinwegfegen will:

We have heard so much from Karpal Singh and DAP leaders per say about Malaysia’s „secular“ness. But can Karpal and DAP be trusted in their judgement?

I have noticed one thing that the word „secular“ is NOT MENTIONED at all in our country’s constitution …

Is the DAP really sincere about upholding our constitution,? Or DAP (and Karpal Singh) real interest is really to eradicate Malays and Islam from the face of the Malaysian earth?

Abdul Rahman Abdul Talib

Auf: MALAYSIA WAVES (Abdul Rahman Abdul Talib)

http://www.malaysiawaves.com/2008/05/is-malaysia-truly-secular-state_23.html

Die ur-anatolische, jungsteinzeitliche Kultur von Göbekli Tepe als Beweis für die Gültigkeit von Koran und Sunna anzusehen, bedarf allerdings einer spezifischen Frömmigkeit. Für Abdul Rahman Abdul Talib ist das kein Problem, er frohlockt: „Die westliche Kultur wird ihre Geschichtsbücher wohl umschreiben müssen!“

http://www.malaysiawaves.com/2010/02/archeological-finds-proves-religion.html

(50) Terengganu, Badestrand. Nawal Abdul Rahman (20), eine junge Muslima im Hidschab, lässt am Strand einen Drachen steigen nimmt an den nackten Touristinnen Anstoß:

„It’s hard to see them in bikinis, because in our religion we cannot accept it,“ says Ily. „We are afraid, because we want to prevent it from influencing our local people.“

Die Schariaregeln der PAS werden bisweilen durchaus unterwandert:

The Terengganu government is already having difficulty making its edicts stick. A rule segregating men and woman in supermarket checkout lines is widely ignored, and a bikini ban might go the same way.

http://www.evalu8.org/staticpage?page=review&siteid=372

(51) Junge Männer einer Rudermannschaft haben islamisch korrekte Badebekleidung zu tragen: „Ihr könnt hier nicht mit kurzen Hosen rumlaufen, ihr Gottlosen!“

Oppositionspolitiker Erdogan Toprak sagte der Zeitung „Milliyet“, die Schlägerei sei ein Anzeichen für die zunehmende Islamisierung der Türkei.

Quelle: FOCUS, 02.06.2008

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/tuerkei-rudermannschaft-von-islamistischer-gruppe-wegen-kurzer-hosen-verpruegelt_aid_305753.html

Recent incidents, including an attack on rowers in Sapanca for wearing shorts and tights, are a result of rural conformism and a rise in religious conservatism in Turkey

http://www.allvoices.com/news/562988/s/10529715-conformism-and-conservatism-on-the-rise-say-sociologists

Rowers from Ankara University, who are in Sapanca for the Turkey Clubs Rowing Championship, were in for a nasty surprise late Saturday. A group of young locals attacked the team, many of whom were injured, because they were wearing shorts and tights.

http://www.allvoices.com/news/562988-conformism-sociologists

Bedecke die Schande deiner Mitmuslime, jedenfalls ist es einfacher, an Informationen zu Kelantan zu kommen, als an Quellen zu den krankenhausreif geschlagenen Ruderern der Ankara University. Das haben wir gleich …

http://www.radikal.com.tr/Radikal.aspx?aType=RadikalDetayV3&VersionID=&Date=&ArticleID=880950

http://www.haber10.com/haber/124289/

Ankara Üniversitesi Kürek Takımı’nın

http://www.turkish-media.com/forum/topic/126005-erkek-adam-tayt-giyer-mi/

„Tayt giyemem “ diyen erkeklere bir haberimiz daha var; kapri pantolonlar da geliyor! Paul Smith bilekte biten hatta bilekten bir karış kısa kapri görünümlü pantolonlarla

http://www.tatliaskim.com/erkeklere-ozel/80309-2008de-erkekler-de-tayt-giyiyor.html

„İlçe merkezinde taytla, şortla gezemezsiniz“

http://tcgunluk.blogspot.com/2008/06/milli-krekilere-tayt-daya.html

SAPANCA’da hafta sonu yapılan ‘Büyükler Türkiye Kürek Şampiyonası’na katılan Ankara Üniversitesi Kürek Takımı …

„Burada şortla gezemezsiniz Allahsızlar“

http://www.ihvanforum.org/showthread.php?t=56100&page=1

http://www.milliyet.com.tr/default.aspx?aType=HaberDetay&Kategori=yasam&ArticleID=761814&Date=02.06.

http://haber.gazetevatan.com/Sporcularimiza_Allahsizlar_diye_saldirdilar_181692_1/181692/1/Haber

http://www.haberler.com/allahsizlar-deyip-sopayla-saldirdilar-haberi/

http://www.hurriyetport.com/yasam/al-sana-mahalle-baskisi-tayt-giren-mili-sporculara-allahsizlar-diye-saldirdilar

Die Bildsuche

http://4.bp.blogspot.com/_Y7EmnseWbAU/TC0H-9tpvBI/AAAAAAAACi8/2SNWLj__CfU/s1600/vuvuzela2.jpg

(52) Yusuf al-Qaradawi hat den Koran richtig verstanden und möchte, dass die Ehefrau „unter bestimmten Umständen“ geschlagen wird. Aus: The Odd Couple. Red Ken and the Conservative Cleric, erschienen in: TRIBUNE, 30.07.2004. Brett Lock:

A FEW weeks ago, London had a visitor; a man who believes that women should have parts of their clitoris removed so that they aren’t tempted by sexual feelings. He believes that it is sometimes „permissible“ for a husband to beat his wife. He believes women who are not modest in their behaviour or dress are to blame if they’re raped. He describes homosexuality as a „perverted act, a corruption, a shameless depravity and an aberration“ worthy of the death penalty.

London Mayor, Ken Livingstone was outraged – not by his visitor but that Londoners dared to criticise his „guest of honour“. He apologised on behalf of the city and invited Dr Yusuf al-Qaradawi (a „moderate“ Muslim scholar, according to the Mayor) to return in October. …

The London Mayor insisted al-Qaradawi was also „very clear“ in condemning wife-beating. To most, „very clear“ would mean a statement against beating one’s wife under any circumstances. What the doctor actually told the Guardian was that wife-beating was neither „obligatory nor desirable“, but conceded on Channel 4 that it was justifiable in certain circumstances.

http://www.whatnextjournal.co.uk/Pages/Politics/Brettlock.html

(53) Ken Livingstone defends his extremal backer, wie THE TELEGRAPH am 12.04.2008 titelt, Aislinn Simpson:

Yusuf al-Qaradawi has described homosexuality as an „unnatural and evil practice“ and said the Koran permitted wife-beating in certain circumstances.

http://www.telegraph.co.uk/news/politics/1896217/Ken-Livingstone-defends-his-extremist-backer.html

Leider hat ein über das dialogische Miteinander zwischen dem Schwulen-an-sich und der Spezies der Muslime grübelnder Libanese (hm?) die AEMR übersehen. Immerhin erkennt The Middle East Gay Journal den Umstand, dass im Islam Frauen eigentlich nicht der Rede wert sind:

In the interview, he couldn’t differentiate between a tendency for homosexuality and the act of having homosexual sex, a rather simple difference. Also, for al-Qaradawi, lesbians aren’t homosexuals (someone should tell them that). Is that inherent sexism? Is he saying that lesbianism is not as bad as male homosexuality because what women do has always been less important?

http://gaymiddleeast.blogspot.com/2006/06/qaradawi-so-many-ways-to-kill-gays-i.html

Derselbe, nach eigener Aussage im Libanon angefertigte Blog gibt sich pauschal proreligiös, zitiert den totalitären Hanbaliten al-Dschauzi mit einem aufregenden homoerotischen Verslein und geht zur Scharia nicht auf Distanz:

If Muslims are torn between their religion and tolerance of gay people, which do you think they will choose? This danger of dichotomy (…)

Die arabischen Homosexuellen sollen sich als Seelsorger für die Nation of Islam engagieren, damit diese nicht noch mehr homophob wird?! Hoffentlich denken Deutschlands türkeistämmige Schwule islamkritischer. Nicht der Staatsbürger an sich soll dem diskriminierten Schwulen helfen, sondern der um seine religiöse Identität besorgte Muslimbürger:

If gay people are going to win tolerance from the greater Muslim community, they need to work with the Muslim community in positive, constructive manners. Attacking or creating the illusion of constantly being attacked will not help. Gay people need to find Muslims who support them and nurture relationships with them.

Dialog der Identitäten der Menschenklassen, Homo-Identität mit Scharia-Identität an einem Schutzvertrag (al-aman) schreibend. Implizit ruft The Middle East Gay Journal Europas homosexuell empfindende Bürger dazu auf, den Dialog mit Moscheegemeinden zu suchen. Es wird doch ein paar Stunden geben, in denen der Schwule nicht von Muslimen angegriffen wird, und für diese schöne Zeit sollte er dankbar sein. Bedenke doch, Schwuler, ohne Fürsprache einflussreicher Muslime am Ort könntest du schon bald ganz fürchterlich verprügelt werden! Der selbst ernannte schwule Libanese und Islamverherrlicher sollte sich schämen, die Standards der Universal Declaration of Human Rights gegen das „Verständnis“ für den Islam zu tauschen.

Man stelle sich vor, ein homosexueller Journalist aus Berlins Bohème der späten Zwanziger hätte Gleichgesinnte dazu aufgerufen, sich an die Nazis zu wenden, um gemeinsam Verständnis und Fürsorge für die schwule Lebensweise zu erleben und auszubauen.

http://gaymiddleeast.blogspot.com/2006/06/gays-vs-muslims-in-europe-true-battle.html

Publizist, Psychologiedozent (?), Proislamist: Dan Littauer. Actually the reality is different. Syria sees itself as a secular and diverse country.

Wahrscheinlich würde der mutmaßliche bibeltreue Jesuit noch für Mohammeds köpfendes Medina schwärmen: „Die Realität ist ganz anders. Medina versteht sich als weltoffen und vielfältig.“

Dan is a freelance editor and writer. He was a contributing author to the Lonely Planet and taught psychoanalysis and social science in several UK universities. Dan is now the editor of Gay Middle East news website. Ob er wirklich mal Dozent war, an welcher Uni?

http://www.guardian.co.uk/profile/dan-littauer

Dan Littauer, Executive Committee Member bei der phänomenalen International Gender and Sexuality Alliance. Nix Beirut, Hampshire:

The International Gender and Sexuality Alliance (IGSA) was formed in July 2010

http://www.medlockmedia.com/facts-about-manchester-pride/bb/user-10.html

Endlich, der Islamreformer!

Die Scharia und der Littauer-Effekt. Dan is a freelance editor & writer. Taught psychoanalysis, & soc. sciences in several UK Universities.

http://www.middleeastreform.org/a.php?p=Dan%20Littauer

Lasst uns über die Scharia verhandeln (Littauer, AoBM: to define a “British Islam” …, to spread awareness of real Islam …, teach the Shari’ah).

Über einen unbeliebten Hassprediger lästern, tausend gemäßigte Hassprediger stärken: Der Politreligiöse Dan Littauer unterschreibt die Forderung:

“teaching a British curriculum within an agreed Muslim ethos”

http://paulsarmstrong.com/category/religion/page/3/

Shaykh David Rosser Owen, Amir/President of AOBM

http://wulfrunasufi.files.wordpress.com/2011/02/shaykh-david-2.jpg?w=248&h=300

Dan Littauer, Human Rights and Press Relations Coordinator of AOBM

Adeel Rahman, Education Coordinator of AOBM

Frühgeschichtliches dämmert heran. Da raunt der Wolf. Gefunden bei den Sufis von Wulfruna Sufi Association

http://paulsarmstrong.com/category/religion/page/3/

Paul Salahuddin Armstrong is Co-Director of the Association of British Muslims. A student of Shaykh Sufi Muhammad Abdullah, and disciple of the renowned Naqshbandi spiritual teacher, Zinda Pir of Ghamkol Sharif in Kohat, Pakistan. Paul is a writer, philosopher and spiritual consultant. Among other things, he has worked with and is currently a trustee of Wolverhampton Inter-Faith & Regeneration Network, BME United Ltd and the founder of Wulfruna Sufi Association.

http://psarmstrong.files.wordpress.com/2010/07/dscf6131b.jpg

Und Wulfrun ward sie genannt, þær wæs Wulfrun genumen.

http://en.wikipedia.org/wiki/Wulfrun

Statue der Lady Wulfruna, Wolverhampton, West Midlands, England.

http://www.localhistory.scit.wlv.ac.uk/articles/wulfruna/wulfruna01.htm

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5c/Lady_wulfruna.jpg

New Age trifft Scharia. Es werde Klang. Menschenrechte sind abgemeldet, jetzt wird`s mystisch. Keltisches und Sufismus wabern in Richtung britisches Kalifat:

CELTISLAM.

http://www.celtislam.com/

Die mehr als windige AOBM verlinkt zum leider sehr realen amerikanischen ZAYTUNA COLLEGE, das 2009 in Berkeley, Kalifornien, von Imam Zaid Shakir, Scheich Hamza Yusuf und Dr. Hatem Bazian gegründet wurde und von Ingrid Mattson, der Präsidentin der ISNA (Islamic Society of North America) empfohlen wird.

http://www.zaytunacollege.org/

Die drei Gründer des kalifornischen ZAYTUNA-Kollegs

http://www.zaytunacollege.org/academics/faculty/

Pinkwatchingisrael, pro-AEMR oder pro-Scharia, wie auch immer:

Gay Middle East have always had shady politics. That the largest Middle East LGBT (well, G mostly) “grassroots news” website is run by British Israeli Zionist Dan Littauer is already cause for concern.

http://www.pinkwatchingisrael.com/gaymiddleeast-com-and-zionism/

Die proisraelische Instrumentalisierung der Homosoexuellen, ein Vorwurf, ausgesprochen von denen, die die Schwulen ebenso instrumentalisieren, nur antiisraelisch und proschariatisch. Mit Islamverherrlichung lässt sich Karriere machen, bedarfsweise in der proschwulen Lobby. Viel Besorgnis, zentnerschwere Verantwortung, von der AEMR keine Silbe. Israel`s gay propaganda war, 01.07.2010. Jasbir Puar:

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2010/jul/01/israels-gay-propaganda-war

AOBM. Die Proislamisten über ihr Firmenzeichen: The diagonals are coloured in the red and white of the Umayyads, showing the links between the British and the Islamic world of Andalusia, in particular the Cordovan Caliphate

[About]

We maintain that the “British Way-of-Life” and “British culture” can be compatible with Islam, and that all Muslims living in Britain should seek to realise this in their daily lives.

[Our aims]

The aims of the Association of British Muslims are:

a) to define a “British Islam” as an authentic vernacular cultural expression of Islam as a “system of life transactions” taking place in the United Kingdom and Crown Dependencies;b) to spread awareness of real Islam among the British peoples, teach the Shari’ah, and improve the stock of knowledge of all;

http://www.aobm.org/

(54) GARIS (Gerakan Reformis Islam), eine weitere indonesische Pro-Scharia-Bewegung, FPI-Kooperationspartner

Organigramm

http://gariskuningan.files.wordpress.com/2010/04/struktur1.jpg

GARIS. Aktionen, Funktionäre. Das mit der FPI geteilte Feindbild sind die „abtrünnigen“ Ahmadis. Frauen sind nicht zu sehen, nie.

Bilder.

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Frauenfreie Zone, ein elfjähriger Junge wird geduldet bis angeworben.

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Auf dem Rücken prangt: LTI und GARIS. Fromme Hetze gegen die so genannten Ketzer von der Ahmadiyya.

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Schwarze Weste, goldener Schriftzug: BRIGADE GARIS

http://gariskuningan.files.wordpress.com/2010/07/foto0298.jpg

(55) Also, on 12 December, members of the FPI and the associated Gerakan Reformis Islam (Garis), or Islamic Reform Movement, staged a protest and expelled over 100 members of a Protestant church in Central Java from their religious complex. Bei: Jane`s, Jane’s World Insurgency and Terrorism, 14.04.2011.

http://articles.janes.com/articles/Janes-World-Insurgency-and-Terrorism/Front-Pembela-Islam-FPI-Indonesia.html

(56) Perda No. 28/2000, Verordnung für Taksimalaya: „prostitution ban“, Quelle: Wahid Institute

http://www.worldlearning.org/WLID_documents/WAHID_Institute_Study.pdf

(57) Hadith, Allahs Befehl für Männerkleidung: Weite lange Hosen ja, Knöchel sichtbar auch ja! Die Seite al-islaam.ch („authentisches Wissen über den Islam“) rechtleitet die zum Paradies strebenden Herren in der Schweiz:

Es wird überliefert von Abu Huraira, dass der Prophet sagte: „Was auch immer von dem unteren Kleidungsstück über den Knöchel (hinabhängt) ist im Höllenfeuer.“

Es wird überliefert von Abu Dharr, dass der Prophet sagte: „Es gibt drei (Typen) zu denen Allah am Tag der Auferstehung nicht sprechen wird, und Er wird nicht zu ihnen schauen oder sie loben, und Er wird ihnen eine schmerzvolle Strafe zukommen lassen.“ Der Gesandte Allah’s wiederholte es dreimal. Abu Dharr sagte: „Mögen sie verdammt sein und verlieren, wer sind sie O Gesandter Allah’s?“ Er sagte: „Derjenige der sein Kleidungsstück über seine Knöchel hängen lässt, derjenige der andere an seine Vorzüge die er getan hatte erinnert und derjenige der sein Produkt durch Mittel von falschen Eiden verkauft.“

http://www.al-islaam.ch/index.php/fiqh-fatawaa-101/73-kleidungsvorschriften-fer

(58) Of the remaining 55% of the religion-influenced regional regulations which could be considered linked directly to Islamic teachings or sharia, 14, or 33% require civil servants, students, or in some cases just Muslims in general, to wear ‘Muslim clothing’ – usually defined as wearing a jilbab for women, and a ‘baju koko’ for men. These regulations vary widely from district to district. For example, in Banjar, West Java Muslim civil servants are required to wear jilbab and baju koko on Fridays (2005; in Enrekang, South Sulawesi) Muslim civil servants and students must wear Muslim clothing every day (Perda 10/2005 – civil servants and students not complying are listed as absent on that day); and in Bulukumba, South Sulawesi all women (Muslim or not) must wear jilbab to receive the services of the village government, kelurahan (Perda 5/2003).

Also, of the regional regulations which can be said to be directly drawn from Islamic teachings, 17, or 40 % require demonstration of the ability to read the Qur’an for school children, university applicants, couples seeking to get married, and civil servants. In Maros, students have to submit a certificate to indicate the ability to read the Qur’an before they can be passed on to the next academic level. (Perda 15/2004). In Sawahlunto, West Sumatra, couples must show that they can read the Qur’an before receiving a marriage license. (Perda 1/2003).

http://asiafoundation.org/resources/pdfs/ShariaRegulations08RobinBush.pdf

(59) MMI-Chef ist der Terrorstratege Abu Bakar Bashir (Baasyir)

http://www.life.com/image/71652279

Zeichen der MMI (Majelis Mujahidin Indonesia)

http://1.bp.blogspot.com/-S8GowbmrF5A/TVvVI2jtmII/AAAAAAAAAcc/5iZ8Lfo10-0/s1600/Majelis+Mujahidin+Indonesia.jpg

Amir majelis Mujahidin Indonesia (MMI) Abu Bakar Baasyir

http://news.okezone.com/read/2010/12/20/337/405063/siang-ini-baasyir-akan-operasi-mata-di-rs-aini

(60) Batak. Der deutsche Missionar Ludwig Ingwer Nommensen (1834-1918) brachte das Evangelische Christentum.

Batak, Protestantische Kirche der Batak.

http://www.hkbp.or.id/index.php#

Batak Christian Protestant Church

http://en.wikipedia.org/wiki/Batak_Christian_Protestant_Church

Batak, Totem.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/04/Batak_totem_09N9443.jpg

Batak, Ahnenhaus.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b7/Ahnenhaus_der_Batak_Toba.jpg

HKBP. Huria Kristen Batak Protestan.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/id/3/39/HKBP.jpg

Nommensen-Statue

http://riyanthi.files.wordpress.com/2008/05/nommensen-patung-nommensen-di-huta-dame.jpg

gefunden bei:

ruhma mimpi riyanthi

– Mimpi adalah kekuatan. Kekuatan untuk berkarya sepanjang hidup –

(Riyanthi Sianturi)

http://riyanthi.wordpress.com/2008/05/14/rura-silindung-part-3/nommensen-patung-nommensen-di-huta-dame/

Sianturi Mandosiraja

http://mandosi.wordpress.com/

Nommensen, Nordstrand halt das Gedächtnis an seinen Sohn wach.

http://www.kirche-nordstrand.de/index-Dateien/Page3690.htm

HURIA KRISTEN BATAK PROTESTAN (HKBP)

Alamat: Kantor Pusat HKBP Jln. Pearaja No. 1 Tarutung 22414, Sumatera Utara – INDONESIA

http://huriakristenbatakprotestan.blogspot.com/2007/12/horas-heit-willkommen.html

(61) A Cutting Tradition. The New York Times, 20.01.2008

Sara Corbett:

When a girl is taken — usually by her mother — to a free circumcision event held each spring in Bandung, Indonesia, she is handed over to a small group of women who, swiftly and yet with apparent affection, cut off a small piece of her genitals. Sponsored by the Assalaam Foundation, an Islamic educational and social-services organization, circumcisions take place in a prayer center or an emptied-out elementary-school classroom where desks are pushed together and covered with sheets and a pillow to serve as makeshift beds. The procedure takes several minutes. There is little blood involved. …

According to Lukman Hakim, the foundation’s chairman of social services, there are three “benefits” to circumcising girls.

“One, it will stabilize her libido,” he said through an interpreter. “Two, it will make a woman look more beautiful in the eyes of her husband. And three, it will balance her psychology.” …

At the Assalaam Foundation, traditional circumcisers say they learn the practice from other women during several years of apprenticing. Siti Rukasitta, who has been a circumciser at the foundation for 20 years, said through an interpreter that they use a small pair of sterilized scissors to cut a piece of the clitoral prepuce about the size of a nail clipping. Population Council observers who visited the event before the 2003 study, however, reported that they also witnessed some cases of circumcisers cutting the clitoris itself.

Any distinction between injuring the clitoris or the clitoral hood is irrelevant, says Laura Guarenti, an obstetrician and WHO’s medical officer for child and maternal health in Jakarta. “The fact is there is absolutely no medical value in circumcising girls,” she says. “It is 100 percent the wrong thing to be doing.”

http://www.nytimes.com/2008/01/20/magazine/20circumcision-t.html?_r=3&oref=slogin&ref=magazine&pagewanted=print&oref=slogin&oref=slogin

(62) Inside a Female-Circumcision Ceremony

Female circumcisers and their attendants waiting in an elementary-school classroom, where they do their work.

Photo: Stephanie Sinclair

http://www.nytimes.com/slideshow/2008/01/20/magazine/20080120_CIRCUMCISION_SLIDESHOW_index.html

(63) Hassprediger Zakar Naik (Peace TV. Mumbai / Bombay, India) bewundert Osama bin Laden theologisch und fordert den weiblichen Schleier. In: THE TIMES (The Sunday Times), 30.05.2010. David Leppard: Muslim preacher of hate is let into Britain

Zakir Naik, an Indian televangelist described as a “hate-monger” by moderate Muslims and one Tory MP, says western women make themselves “more susceptible to rape” by wearing revealing clothing. … According to reports in the Indian media, his organisation, the Islamic Research Foundation in Mumbai, was where Rahil Abdul Rehman Sheikh, suspected of being commander of a series of train bombings in Mumbai, and other alleged terrorists spent much of their time before the attacks. …

Zakir Naik: “Western society has actually degraded [women] to the status of concubines, mistresses and social butterflies, who are mere tools in the hands of pleasure seekers and sex marketeers”

“People who change their religion should face the death penalty”

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/politics/article7140235.ece

Kurzfilme, YouTube: Zakir Naik bei der Arbeit

Islam und Wissenschaft

http://www.youtube.com/watch?v=dF7fHq7klmw&feature=related

Islam und Christentum

http://www.youtube.com/watch?v=Wu97oiU14ns&feature=related

Interreligiöser Dialog plus Dschihad gleich Bühnenshow

http://www.youtube.com/watch?v=x6TVqqBWSNA&feature=related

Die Islamisierung ist mit „Friedenskonferenzen“ (Berlin: DIK?) zu betreiben, freiheitlich-säkulare Veranstaltungen sind proschariatisch zu unterwandern. International Islamic Chennai Peace Conference 2010

http://www.youtube.com/watch?v=rC187kyPLXc&feature=related

Chennai, Citizens for change. Indien nach den Terroranschlägen von Mumbay / Bombay. „Du kannst die Welt in Stücke (pieces) bomben, aber du kannst den Frieden (peace) nicht herbeibomben“! You can bomb the World to peaces, but you can`t bomb the world the peace.

http://www.youtube.com/watch?v=YYR4OSMfN0w

CfP (Citizens for Peace). UDHR / AEMR oder religiös begründete Rechtsverschiedenheit? Bahn frei für das anwachsende Schariagesetz? Nichts kapiert oder nach Morddrohungen zum Schweigen gebracht? Symbolarbeiterische Preisverleihungen. Association for Communal Harmony in Asia (ACHA). Man lobt religionspolitische Führer oder Denker als Friedensarbeiter und geht (vielleicht: weil man nicht erpresst oder ermordet werden will) zur Scharia nicht auf Distanz. „Awais Sheikh is President of Pakistan-India Peace Initiatives. Just after the 2008 Mumbai terrorist attacks, he organized a peace demonstration at Lahore Press Club, and helped organize as well as participated in a peace march at Amritsar. He has authored Samjhota Express, a book about peace and friendship between India … For his services he was designated Ambassador for Peace in 2007.“

http://www.citizensforpeace.in/index.php?option=com_content&view=article&id=233:human-rights-day-in-mumbai&catid=64:general&Itemid=84

Europas proschariatische Prominenz mischt mit: Rowan Williams hat die Zoroastrier entdeckt.

http://www.citizensforpeace.in/index.php?option=com_content&view=article&id=388:archbishop-of-canterburys-address-to-the-zoroastrian-community&catid=1:latest-news

http://www.citizensforpeace.in/index.php?option=com_content&view=article&id=388:archbishop-of-canterburys-address-to-the-zoroastrian-community&catid=1:latest-news

ACHA (Association for Communal Harmony in Asia).

http://www.asiapeace.org/

ACHA. Noch zu feige oder bereits dreist genug? Where individuals of all regions, religions, rational persuasions, sects, castes, and cultural and ethnic groups live in peace and harmony, and their holy books, places of worship, and founders are respected. Der ungleich behandelnde Befehl von Koran und Sunna wird übergangen. Where children of both genders, and women enjoy respect and protection. Aber Sayyid Qutb und Ayatollah Chomeini sagten doch nichts anderes!

http://www.asiapeace.org/sasia.htm

Schwesterseite. Wieder kein Wort darüber, das die universellen Menschenrechte auch mit religiöser Begründung nicht auszusetzen sind.

http://www.indiapakistanpeace.org/

Technisch-organisatorisch hinter beiden Internetseiten und gleich hinter 24 weiteren politreligiös-prodialogischen Websites steht eine schrecklich pazifistische Esoterikerin des US-amerikanischen New Age, die aus Österreich stammende Ingrid H.Shafer (Ingrid Schafer. „Ingrid Comes to America, Part I: From Innsbruck to Home in Chickasha.“).

http://www.usao.edu/~facshaferi/RESUME.HTML

230. Stellung der Frau im Islam

23. April 2011

جامعه روحانیت مبارز

Ǧāmeʿe-ye Rowḥāniyat-e Mobārez

Combatant Clergy Association

Vereinigung der kämpfenden Geistlichkeit

Stellung der Frau im Islam

Im Juni des Jahres 1982 rief die in Bonn-Bad Godesberg (Godesberger Allee 133-137) gelegene Presse- und Kulturabteilung der Deutschlandvertretung des gerade massenhaft Regimegegner folternden und ermordenden Īrān dazu auf, die Frau als Mensch nicht zu vergessen. Unter dem Titel Stellung der Frau im Islam veröffentlichte sie die zwischen 1966 und 1974 erschienenen Gedanken von Morteẓā Moṭahharī, wie sie vom Āyatollāh etwa in Zur Diskussion über den Schleier (1968; Ḥeǧāb, Hijab) und Die rechtliche Stellung der Frau im Islam (Qom 1974, Neẓām-e ḥoqūq-e zan dar eslām, The Order of Women`s Rights in Islam) niedergelegt worden waren. Eine Islamkritik von Jacques Auvergne.

Islam will Vielfalt. Und weil der Islam immer noch etwas mehr Vielfalt will, Englisch diversity, darf CAIR-San Diego angehende kalifornische Lehrer und Sozialarbeiter mit einem Training für soziale Vielfalt fortbilden (1). Der Islam will pseudolateinisch Pluralität bzw. Diversität, pseudogriechisch Heterogenität, er will, nun, sagen wir es auf Deutsch, er will Vielfalt. Wer in den USA oder in Europa keine islamische Vielfalt will und keine Scharia, darf deshalb als Gesellschaftsfeind angeprangert werden.

Islam ist erhöhte Lust für die einen bei erzwungener Unlust für die anderen. Islam ist gemehrtes Vergnügen für die sittlich wertvolle Kulturrasse bei Herabwürdigung der Nichtmuslime. Islam ist, muslimintern, maskuliner Spaß, während der Frau das Leiden zusteht. Und nun stimmt es wirklich, Islam will, leider viel zu viel, Vielfalt.

Das ist Islam, ein anderer Islam mag privat möglich sein, organisieren lässt er sich derzeit nicht. Schließlich schuf Allah die Frauen den Männern zum Wohlgefallen:

„Der edle Koran erinnert uns daran, dass die Frau für den Mann ein Segen ist und seinem Herzen Ruhe und Frieden spendet (2).“

Das sagte ein geachteter Theologe, Motahhari, der im Laufe seines Lebens sechzig Bücher zur Islamischen Lebensweise verfasst hat und der auf dem Weg Irans in die Islamische Revolution für die religiöse Absicherung der Frauenpolitik zuständig war, während der revolutionäre Islamist Ali Schariati den in Ausdünnung befindlichen weltlichen Diskurs der Siebziger Jahre beherrschen durfte und für den (religiös begründeten) antiwestlichen sozialen Wandel warb.

Ein Leben lang hatte sich der fromme Āyatollāh Morteẓā Moṭahharī (1920-1979, Bild (3)) dafür eingesetzt, die vom Welterhalter angeordneten, ewigen sittlichen Bestimmungen auf Erden einzuführen und die religiöse Gesellschaftsordnung aufzubauen, Allahs Diktatur.

Am 01.05.1979 wurde der Gründer der den Sturz des Schahs vorbereitenden so genannten Vereinigung der kämpfenden Geistlichkeit (4) auf offener Straße erschossen.

Einer der Gründer der Vereinigung Ǧāmeʿe-ye Rowḥāniyat-e Mobārez war der zwischen 1989 und 1997 als Präsident des Iran wirkende Akbar Hāšemī Rafsanžānī (* 1934), ein weiteres prominentes Gründungsmitglied von 1977 ist ʿAlī Ḫāmeneʾī, der als ranghöchster Geistlicher (Rahbar, wörtlich Führer) das derzeitige iranische Staatsoberhaupt stellt. Der Amtsvorgänger von Ḫāmeneʾī, der erste Oberste Rechtsgelehrte war der politische und spirituelle Führer der Islamischen Revolution, Āyatollāh al-ʿUẓmā Ḫomeinī, Großayatollah Chomeini (5).

Jeweils eine Auslandsreise in den Irak und nach Frankreich unternahm der Ayatollah, beide Exkursionen dienten der Audienz mit dem späteren Revolutionsführer: Im Jahre 1977 besuchte Motahhari den im irakischen Exil weilenden Chomeini im heiligen Nadschaf, nur zwei Jahre später, 1978, redeten die beiden Geistlichen im unheiligen Paris.

Morteẓā Moṭahharī wurde am 03.02.1920 in Farīmān geboren, das in der nordostiranischen Provinz Ḫorāsān liegt. Bereits sein Vater, Scheich Mohammad Hossein, konnte dem Kind Grundkenntnisse über den Islam vermitteln. Als Dreizehnjähriger, 1933, ging Morteẓā Moṭahharī ins 75 km entfernte Maschhad, um Arabische Sprache, Logik, Philosophie und Scharia (Islamisches Recht) zu studieren. Als Achtzehnjähriger reiste der Scholar nach Ghom (Qum), wo er seine jenseitszentrierten Studien eineinhalb Jahrzehnte lang fortsetzte und wo mindestens acht Jahre lang jeden Donnerstag und Freitag sein von ihm als „göttlich“ verehrter Lehrer im Fach Ethik und Gotterkenntnis ein gewisser Ruhollah Chomeini war (6).

An der Ḥauza (anglisiert Hawza, eigentlich ḥawza ʿilmīya, Scharialehrstätte) der heiligen Stadt lehrte Theologe Moṭahharī zwischen 1944 und 1952.

Ab 1953 verlegte der Geistliche seinen Wohnitz nach Teheran, arbeitete zwischen 1965 und 1973 als Dozent für Theologie an jener Islamischen Hochschule Hosseiniyeh Ershad, an welcher der Wegbereiter des koranbasierten Putsches Ali Schariati seiner Wut gegen den Schah Ausdruck gab, hielt Vorträge über sittliche (schariakonforme) Erziehung, kämpfte für die Moralhebung (Desäkularisierung) der Bildung und zur Überbrückung jener grässlichen Kluft, die Universitäten und Schariahochschulen spaltet (Ausweg sei die Islamisierung der Wissenschaften, der deutsche Wissenschaftsrat redet 2010 von religionsbezogenen Wissenschaften).

Der Islamaktivist schrieb über die Unsinnigkeit der materialistischen (unislamischen) Philosophie, über das Jenseits und über den Nutzen des Schleiers (Hidschab), heiratete die Tochter eines Geistlichen und wurde Schwiegervater des heutigen Spitzenpolitikers Ali Laridschani, dessen Bruder, Sadegh Laridschani, ein Hodschatoleslam und der amtierende Justizminister ist.

Am ersten Mai 1979 dann das Attentat, abends um 22:30 Uhr. Der Theologe verließ gerade das Haus von Dr. Yadullāh Ṣahābī, in welchem ein Treffen mehrerer Mitglieder der Schura der Islamischen Revolution (Council of the Islamic Revolution) stattgefunden hatte. Die Showra-ye Enghelāb Eslāmi war am 12.01.1979 persönlich von Chomeini zusammengestellt worden, um Staatsstreich und islamischen Staatsaufbau durchzuführen, erst am 01.02.1979 betrat der Revolutionsführer iranischen Boden. Auf den Tag genau drei Monate später also ging Ayatollah Motahhari, mit nur einem Mitstreiter, zu seinem geparkten Auto, als er von einer unbekannten Stimme von hinten angesprochen wurde und sich umdrehte. Der Schuss fiel und war sehr bald tödlich, auch eine schnelle Fahrt zum Krankenhaus konnte nicht helfen. Am übernächsten Tag wurde der Leichnam für eine angeordnete große Trauerfeier in die Teheraner Universität gebracht, um daraufhin in Ghom bestattet zu werden. Bei der Beerdigung weinte Großayatollah Chomeini öffentlich und nannte den Ermordeten lieber Sohn, Frucht meines Lebens und Teil meines Fleisches. Motahharis fand seine letzte Ruhestätte neben dem Grab von Scheich ʿAbdul Karīm Ḥāʾirī al-Yazdī (* 1859). Der 1937 verstorbene Scheich hatte 1922 die Hauza von Ghom, das Islamische Seminar der heiligen Stadt, begründet, einer seiner Schüler war Ruhollah Chomeini.

Angeblich habe eine Gruppe von fanatischen Paramilitärs den Ayatollah ermordet, heutzutage nennt man als iranischer, seine Bevölkerung terrorisierender und an der Herstellung der Atombombe arbeitender Präsident gerne die auch in Europa aktiven Islamisten von der Volksmodschahedin („Motahhari, who was assassinated in cold-blood by terrorist Mojahedin Khalq Organization (MKO)“), als norddeutscher Chomeini-Anhänger von der Homepage Eslam kennt man eine ominöse, den Schariafreunden von der MKO (MEK, Mojahedin-e Khalq, heute: Maryam Rajavi) vielleicht entsprungene oder nahe stehende Vereinigung Guruh-i Furqan („durch den verbrecherischen Anschlag der Gruppe namens Furqan“).

Der Attentäter und seine Motivation bleiben bis heute unbekannt.

Der Revolutionsführer und Großayatollah erhob den Toten in den Rang eines Märtyrers und den zweiten Mai als den (ungefähren) Todestag zu einem Trauergedenktag für Morteẓā Moṭahharī, später gar zum iranischen Pendant des Welttages der Lehrer (Teacher`s Day, 02.05.2010 (7)).

Glaube ist Gehorsam und Religion ist Staat. Jeder Nichtmuslim, der einen Parteigänger von Sunna und Scharia trifft und zur Rolle der Frau im Islam befragt, merkt im Gespräch rasch, dass Staatsgründer Mohammed ein „differenziert“ denkender Feminist gewesen sein muss und dass dem zeitlosen Islam die Frauenfrage bis heute sehr wichtig ist. Das lässt sich weniger tatsachenfern sagen. Wer sich zum Gebet niederwirft, weiß seit der Gründung von Medina: Weil Allahgott über dem Mann steht, steht dieser über seiner Ehefrau.

Frauenversteher und Ayatollah Motahari legt los:

11. Die Gegebenheiten unserer Zeit machen eine Neubewertung vieler gesellschaftlicher Fragen erforderlich. Hierzu gehören auch die Rechte und Pflichten der Familie.

Nur zwei gleich starke und gleich hohe Pfosten umrahmen einen brauchbaren Tordurchgang oder tragen einen allen Menschen Schutz bietenden Dachfirst, schwere Last will schließlich gerecht verteilt sein. Die Reste eines heute im türkischen Didim, 150 km südlich von İzmir (Smyrna) gelegenen Apollotempels, Dídima war die nach Delphi bedeutendste hellenische Orakelstätte, zeigen zwei Säulen, die immer noch ihren Querbalken in schöner Waagrechte halten (8).

Dieses Bild missbrauchend, werden Mann und Frau im klassischen Islam als zwei Säulen oder zwei Pfosten beschrieben. Die heranwachsenden Nichtmuslime, muslimischen Frauen und Mädchen und auch die männlichen Muslime werden mit diesem Gleichnis gezielt darüber desinformiert, dass der Islam eigentlich eine große und eine kleine Säule abbilden müsste oder, sofern beide Pfosten gleich hoch sind, die das schwere Möbelstück der islamischen Moral schleppenden Eheleute auf einer steilen Treppe anordnen müsste: Einer der beiden steht natürlich tiefer und trägt den größten Teil der Last, und das ist nach Allahs Ratschluss nicht der Mann.

Kinder soll die Frau unbedingt bekommen:

Das unterschiedliche Geschlecht der beiden tragenden Säulen dieser Einheit einerseits und die Frage der Kontinuität der Fortpflanzung andererseits geben Anlass zur Skepsis. Den Mitgliedern dieser Einheit hat die Schöpfung einen nicht identischen Status von unterschiedlicher Qualität zugewiesen.

Scharia ist Naturreligion:

Die Familiengemeinschaft ist eine vertraglich vereinbarte, natürliche Gemeinschaft.

Dann kam der schwärzeste Tag in der Geschichte der islamischen Geistlichkeit und koranbasierten Sexualmoral, gute drei Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges und am 10. Dezember war es soweit, was für ein Frevel:

Die Frage nach den Rechten der Frau im Vergleich zu denen des Mannes wurde erst im 20. Jahrhundert aufgeworfen. Zum ersten Mal werden in der Menschenrechtsdeklaration der UNO aus dem Jahre 1948 gleiche Rechte für Mann und Frau gefordert.

Gleiche Rechte für die Frau, das kann man doch nicht machen! Was für ein Angriff der Partei Satans (Ḥizbu š-Šaiṭān (9)) auf die qualitativ differenzierende, schöne Schöpfungsordnung.

19. Der Islam hat für Mann und Frau nicht auf allen Ebenen die gleichen Rechte, Pflichten und Strafen vorgesehen.

Morteẓā Moṭahharī hat soeben gesagt, dass der Islam niemals mit den Standards der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ausgesöhnt werden kann. Das stimmt natürlich, der Āyatollāh hat den Islam richtig verstanden, während die nervös gewordene deutsche Bundesregierung ihre Bevölkerung noch ein Weilchen darüber im Unklaren darüber lassen möchte, dass die muslimische Seele nur in die ewige Nähe zu Allahgott gelangen kann, wenn die Frau auf Erden mehr oder weniger brutal diskriminiert worden ist.

25. Der Islam umreißt das Ziel der Schöpfung mit klaren Worten: Himmel und Erde, Wind und Wolken, Pflanzen und Tiere seien für den Menschen geschaffen worden.

Ja, das Weltall ist geschaffen worden und wird in jedem Augenblick durch die Wirkmacht Allahs erhalten, es ist zur muslimischen Nutzbarmachung (Ausplünderung) freigegeben. Wer sich in der Nähe der Machthaber aufhalten darf, bekommt inschallah etwas vom erbeuteten Reichtum persönlich durch den Herrschenden zugeteilt. Ja, die Ressourcen sind geschaffen worden, aber nicht für den Menschen schlechthin, sondern für den muslimischen Menschen, und zwar für den männlichen. Der Nichtmuslim oder die Frau kann im Rahmen der islamischen ökologischen Verantwortung kein gleichberechtigter Stellvertreter (Kalif) der Gottheit sein, sondern ist Diener oder Sklave des männlichen Muslims.

Jeder Paragraph eines den Koran ergänzenden Gesetzesbuches hat chromosomal bedingt in zweierlei Version zu erscheinen, ein xx-§ und ein xy-§ gleichen einander aus und schaffen ein großes biotheologisches oder sexualjuristisches Ganzes, den Fiqh.

26. Es steht … außer Frage, dass Mann und Frau in vieler Hinsicht nicht identisch sind … die Schöpfung wollte keine vollkommene Übereinstimmung. Daher ist es erforderlich, dass sich auch ihre Rechte, Pflichten und Strafen voneinander unterscheiden.

Der Islam weiß, dass kulturelle Moderne oder Gleichheitsfeminismus nur ein anderer Begriff für Widernatürlichkeit und Dekadenz sind. Europas Patriarchen bekommen iranische Schützenhilfe:

Bis zum 20. Jahrhundert wurden der europäischen Frau Menschenrechte weder gesetzlich noch tatsächlich zugestanden. … Infolge einer nicht ausreichend durchdachten Bewegung, die in weniger als einem Jahrhundert im Namen der Frau und für die Frau entstand, wurden ihr Rechte, die mehr oder weniger mit den Rechten des Mannes identisch waren, zugebilligt.

Der gottesfürchtige Paartherapeut fährt fort:

26, 27. Aufgrund ihrer natürlichen Kondition und ihrer besonderen seelischen und körperlichen Veranlagung kann sie letztlich keine Gleichberechtigung mit dem Mann erreichen; denn gleiche Rechte und gleiches Glück für Mann und Frau können nur erreicht werden, wenn die Identität der Rechte aufgehoben wird und dem Mann die ihm und die Frau die ihr entsprechenden Rechte zugestanden werden. Nur auf diese Weise kann eine echte innere Zusammengehörigkeit zwischen Mann und Frau entstehen …

Wir behaupten, dass die Nichtübereinstimmung der Rechte der Frau und des Mannes, insofern sie ihrer nicht identischen Natur entspricht, sowohl der Sache der Gerechtigkeit als auch des Naturrechtes genügt, das Familienglück am besten fördert und der Entwicklung der Gesellschaft dienlicher ist.

Derlei gegenkulturell aktive Familienberater könnten die entgrenzt religionsfreundlichen USA mit den eingangs erwähnten hochschulischen Bildungsveranstaltungen des der Muslimbruderschaft nahe stehenden Council on American-Islamic Relations (CAIR) bald flächendeckend verfügbar halten.

Europas islamverherrlichende Netzwerke wie ICETH / IKETH (The Interreligious Conference of European Women Theologians / Interreligiöse Konferenz Europäischer Theologinnen; Rabeya Müller, Köln) oder EPIL (European Project for Interreligious Learning; Azra Cerić, Sarajevo) möchten zum Feminismus eines Āyatollāh Morteẓā Moṭahharī ebenso wenig auf Distanz gehen wie der Liberal-Islamische Bund (LIB). LIB-Vorsitzende ist Lamya Kaddor, die mit Thorsten Gerald Schneiders verheiratet ist. Beide gaben 2005 das Buch Muslime im Rechtsstaat heraus (Kaddor, Schneiders: „Nach herrschender islamischer Lehre regelt die von Gott geschaffene Scharia alle Fragen des Glaubens und des Ritus“, Seite 9), in welchem sie den Islamisten Murad Wilfried Hofmann ausführlich über das Islamische Recht schreiben ließen. Kaddor darf am 01.05.2011 in der Schweiz und an einer Evangelischen Bildungsstätte aus schariakonformer und zugleich feministischer Sicht über Islamophobie dozieren, EPIL ist Mitveranstalter (10).

Azra Cerić (EPIL) ist die Ehefrau des ranghöchsten europäischen Qaradawi-Mitstreiters und bosnischen Großmuftis. Mit dem Sohn von Said Ramadan und Bruder des Steinigungsverstehers Hani Ramadan, dem Euro-Salafisten Tariq Ramadan besuchte die Kopftuchträgerin aus Sarajevo Papst Benedikt XVI., wie ein Foto vom 06.11.2008 belegt, das je nach Bildausschnitt die Kanadierin Ingrid Mattson zeigt oder übergeht, die Vorsitzende der religionspolitisch an Saudi-Arabien orientierten ISNA oder Islamic Society of North America (11).

Wir sind der Ansicht, dass es gerade im Sinne der Gerechtigkeit und Natur sowie der Menschenrechte ist, dass Mann und Frau in manchen Bereichen keine identischen Rechte genießen.

Gegenaufklärerin Lamya Kaddor („Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“) wird in wenigen Tagen im Schweizer Männedorf (20 km südöstlich von Zürich) über den islamischen Feminismus sprechen, der Tagungsort, das Evangelische Tagungs- und Studienzentrum Boldern, ist Mitveranstalter (12).

Wie zufällig am Tag der Arbeit versuchen Kaddor und ihre Gastgeberin, Amira Hafner-al-Jabaji („Die Diskussionen um eine multireligiöse und multikulturelle Gesellschaft dürfen niemals den Scharfmachern auf allen Seiten preisgegeben werden. Es braucht die Vision des vernunftgeprägten und praktikablen Mittelweges“ (13)), die unvermeidliche Herabsetzung der Frau, die sich aus Koran und Sunna ergibt, zu leugnen. Im Einladungsschreiben werden universell-menschenrechtlich und damit natürlich auch gleichheitsfeministisch argumentierende Frauen wie Alice Schwarzer und Necla Kelek als Bedrohung des friedlichen Zusammenlebens dargestellt.

Weil Frau Hafner-al-Jabaji jeden Tag so viel zu Tun hat, kommt die 1971 als Tochter eines Irakers und einer Deutschen in Bern geborene Ulknudel und Islamwissenschaftlerin nicht dazu, sich von der Scharia zu distanzieren: „Aber für den Moment bin ich mit dem ganz gewöhnlichen Alltag beschäftigt – Scharia hin oder her“ (14).

Naturbursche Morteẓā kennt den Mann an sich, der, wir kennen den Namen Abdallah, leider nicht nur Sklave Allahs ist:

40. Der Mann ist der Sklave seiner Leidenschaft. … Der Mann möchte die Frau besitzen und über sie verfügen, sie dagegen möchte sein Herz erobern und ihn dadurch beherrschen. … Die Frau begibt sich gern unter den Schutz des Mannes; sie kann ihr sexuelles Verlangen besser zügeln als er, sein sexuelles Verhalten ist aktiv und offensiv, das ihre dagegen reaktiv und herausfordernd.

Väter dürfen ihre Töchter also einsperren und die Bewerber Schlange stehen lassen. Die großen Brüder hüten die Jungfräulichkeit der unverheirateten Schwester. Und der Vergewaltiger kann nichts dafür, man hätte die Frau besser abschirmen sollen.

43. Die Tatsache, dass von alters her der Mann um die Hand der Frau warb und ihr Heiratsanträge machte, trug dazu bei, das Ansehen der Frau zu wahren und ihr Respekt zu verschaffen. Der Mann ist von Natur aus so geschaffen, dass er verlangen, lieben und bitten muss, während die Frau dazu geschaffen ist, zu gefallen und geliebt zu werden.

Die haarige Rapunzel bleibe im Turm weggesperrt, die sich kämmende Loreley verursacht Schiffshavarien. Über die sozial vorgeschriebenen, keineswegs angeborenen Geschlechterrollen sollte man, wo man auch lebt, nachdenken können, sofern gelernt hat, nachzudenken (im Islam ist Reflektieren eher unerwünscht).

Beim hier untersuchten Ayatollah blieb gerade ungesagt, was Natur und was Kultur ist, welche weibliche Unfreiheit wir morgen oder in zehn Jahren erleben sollen und ob die Frau bei religiös begründeter Prügelstrafe oder Gefängnisstrafe einen Schleier tragen muss, damit die Jugend nicht verdirbt und der Staat nicht einstürzt (15).

Der spirituelle Vorgesetzte unseres über das soziale Geschlecht (englisch gender) grübelnden Gelehrten wurde deutlicher. Āyatollāh al-ʿUẓmā Ḫomeinī stellte zur weiblichen Häfte der Menschheit fest:

„Frauen sind finstere Geschöpfe! Solange es eine Frau unterlässt, ihrem Ehemann eine angenehme Umgebung zu bereiten, hat er das Recht, sie zu schlagen, und er sollte sie, sofern notwendig, gefügig machen, indem er sie jeden Tag immer noch etwas mehr schlägt (16).“

Chomeini kannte seinen Islam, und eine andere Scharia gibt es nicht.

Dann ging es Schlag auf Schlag und die echte Islamische Ordnung begann heranzurücken:

3. März 1979. Frauen dürfen nicht mehr als Richterinnen tätig werden, weibliche Bewerber für den Justizdienst werden in Zukunft abgelehnt. Am 6. März gibt Verteidigungsminister General Madani bekannt, dass mit sofortiger Wirkung alle Frauen aus der Armee entlassen werden.

7. März. Am Vorabend des Weltfrauentages gibt der Großayatollah von Ghom aus in einer vor Tausenden von Menschen gehaltenen Rede bekannt, dass Frauen zwar weiterhin zur Arbeit gehen dürfen, aber nur, wenn sie den Schleier, iranisch Parda oder auch Tschador, tragen.

10. und 11. März 1979. Massendemonstrationen von iranischen Frauen gegen den Schleier werden niedergeknüppelt. Damit sind Tugend und Schamhaftigkeit allerdings noch nicht gesichert.

Die „herrschsüchtigen und herausfordernden“ (Imam Motahhari) sowie „finsteren“ (Imam Chomeini) Mädchen sollten nicht mehr lange mit den Jungen zusammen am Schulunterricht teilnehmen dürfen, bereits am 21. Mai verbietet das Ministerium die Koedukation.

Ab dem dritten Juni dürfen verheiratete studierende Frauen nicht mehr die Hörsäle der Hochschulen betreten, sie haben zu Hause zu lernen und ihre Examina segregiert abzulegen. Am selben Tag wird das Heiratsalter für Mädchen auf dreizehn Jahre herabgesetzt.

13. Juni: Alle betrieblichen Kinderhorte werden geschlossen, Mütter von Kleinkindern müssen zu Hause bleiben und verlieren damit „natürlich“ ihren Arbeitsplatz.

Am 8. Juli wurde die Geschlechterapartheid an den Badestränden des Kaspischen Meeres durchgesetzt, einige Frauen wurden öffentlich ausgepeitscht, weil sie es gewagt hatten, im Männern vorbehaltenen Meerwasser zu schwimmen (17).

45. Der Islam hat den Frauen große Erleichterungen gebracht. Diese bestanden nicht nur darin, dass er den Vätern die absolute Macht über ihre Töchter entzogen hat, sondern dass er ihnen die Freiheit und Menschenwürde wiedergegeben und ihre Meinungsfreiheit und Naturrechte anerkannt hat.

Frauen sind von Natur aus anders, gleichviel weibliche Freiheit ist zuviel Freiheit. Der Islam sei dem wissenschaftlich begründeten Denken, der Ayatollah sagt „dem Westen“, überlegen, denn im Unterschied zu diesem hat die wahre Religion …

… die Frauen zwar auf ihre Rechte aufmerksam gemacht und ihre Menschenwürde, Freiheit und Unabhängigkeit anerkannt, sie aber niemals gegen das männliche Geschlecht aufgehetzt und misstrauisch gemacht …

Wer kann, sollte am ersten Mai 2011 in Männedorf bei Zürich anlässlich der Veranstaltung „Feministinnen und der Islam – Eine kritische Bestandsaufnahme“ die Islamverteidigerinnen Lamya Kaddor, Rifa’at Lenzin und Amira Hafner-Al Jabaji doch einmal fragen, ob sie, gewissermaßen mit Ayatollah Morteza Motahhari, der Ansicht sind, dass Alice Schwarzer und Necla Kelek die Frauen, nicht zuletzt die muslimischen Frauen, „gegen das männliche Geschlecht aufgehetzt und misstrauisch gemacht haben“.

Lenzin hat in Neu Delhi (Indien), Zürich und Bern Islamwissenschaften, Religionswissenschaft und Philosophie studiert und ist Co-Leiterin des Seminars „Intensivkurs über die islamische Welt – Islam heute“ im Ferien- und Kulturzentrum KONAK (Daça, Türkei). Die Schariakennerin referierte oder desinformierte im März 2003 in Karlsruhe (Islam – Eine Einführung; Die Geschlechterfrage im Islam: eine west-östliche Betrachtung (18)).

Zu der mehr als tausend Jahre lang verwirklichten islamischen Apartheid zu allen Dhimmis, zur Sklavengesellschaft islamisch beherrschter Glaubensnationen äußerte sich Lenzin so ungerührt, dass man meinen könnte, sie würde für eine erneuerte Dhimma werben, ganz im Hier und Jetzt. Islamkritik säe Zwietracht zwischen den Religionsvölkern und trübe den Blick auf die glückliche Zukunft: „Hüben wie drüben überschattet heute ein diffuses Misstrauen das Verhältnis der Mehrheitsbevölkerung zur jeweiligen Minderheit.“ Darüber, dass das für alle geltende Recht auch im Namen der Religion nicht außer Kraft zu setzen ist und dass die Scharia selbst im Familienrecht verhindert werden muss, redet Rifa’at Lenzin nicht. Wenn Nachteile für Nichtmuslime sichtbar werden, so lässt sich die Islamwissenschaftlerin mit deutsch-schweizerischen und pakistanischen familiären Wurzeln durchaus lesen, ist das Islamische Recht (Scharia) dafür nicht verantwortlich zu machen, sondern die miserable Politik: „Das religiöse Recht, die Shari’a, ist zwar in den meisten islamischen Staaten eine wichtige Rechtsquelle aber keineswegs identisch mit der staatlichen Gesetzgebung (19).“

Ayatollah Morteza Motahhari hat den Islam völlig falsch verstanden, dürfen wir mit Rifa’at Lenzin jubeln, Mohammed war der weltgeschichtlich erste Feminist und der Islam ist genuin frauenfreundlich: „Es ist weder dem Islam noch seinem Propheten anzulasten, dass in späterer Zeit frauenfeindliche Denkmuster sowie ein ausgeprägter arabischer Macho-Kult Eingang in die islamischen Gesellschaften gefunden haben.“ Die über den wachsenden Klüften des werdenden Kalifats tugendhafte Wege aufzeigende Brückenbauerin Lenzin vermutet eher fälschlich, islamrechtlich keinen Hidschab tragen zu müssen, zumal die hässlich intoleranten Schweizer sie mit Tschador oder Burka beruflich diskriminieren würden. Die schamhafte oder jedenfalls sittsame Schariakennerin findet es völlig in Ordnung, dass auf Allahs Befehl die Schwester nur halb so viel erbt wie ihr Bruder: „Der Koran ist gegenüber der Kopfbedeckung nicht so eindeutig wie bei anderen Regelungen. Beim Erbrecht werden beispielsweise ganz präzise Zahlen für die Erbteilung angegeben. Für mich ist ein Grundsatz wichtig: mich so zu kleiden, dass es in der Öffentlichkeit nicht sexuell aufreizend wirkt. Zudem hätte ich als berufstätige Frau mit Kopftuch keine Chance auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt (20).“

Im Dezember 2010 ist der angeblich bei einer gottesfürchtigen persischen Pflegefamilie aufgewachsenen Islamaktivistin durch die Theologische Fakultät der Universität Bern die Ehrendoktorwürde verliehen worden. Die vorgeblich versehentliche Berufsmuslima Lenzin durfte dabei die durch Salafisten wie Pierre Vogel bekannt gewordene, kalkuliert moralisch erpresserische Unwahrheit „Die Muslime sind die neuen Juden Europas“ in den Raum stellen (21).

Studenten der Uni Bern sind dafür zu bedauern, einem die Scharia verharmlosenden Lehrkörper ausgeliefert zu sein, andererseits lässt sich eine Ehrendoktorwürde ja vielleicht auch wieder aberkennen (22).

Vom pflichtgemäß erfreulichen Dialog-Islam wieder zum menschenfeindlichen Original-Islam.

Āyatollāh Morteẓā Moṭahharī:

47. Unter den Rechtsgelehrten ist die Frage umstritten, ob die Tochter ohne Genehmigung des Vaters heiraten darf und ob eine ohne Genehmigung des Vaters zustande gekommene Heirat rechtskräftig ist.

Meinem Mufti zu widersprechen, führt mich und meine Sippe inschallah ins Höllenfeuer, weshalb meine Sippe mich mit Gewalt zum Wohlverhalten bringen muss. Weil der auf selbstbestimmte Menschen, zumal weibliche, weitgehend verzichtende muslimische Stamm sich durch die Jahrhunderte fortzupflanzen hat bis zum Tage der Auferstehung, muss die Frau, von Ayaan Hirsi Ali angemessen „De zoontjesfabriek“ genannt, Söhnchenfabrik, möglichst viele Kinder bekommen:

49. In der Dauerehe darf keiner der Ehepartner ohne Einwilligung des anderen eine Schwangerschaft verhüten bzw. die Fortpflanzung verhindern.

Sichere Sammlung, al-Ǧāmiʿu ṣ-Ṣaḥīḥ ist eine von sechs kanonischen Hadithsammlungen des sunnitischen Islam, die von at-Tirmiḏī (al-Tirmidhi , 825-892) zusammengestellt wurde. Dein Hadithgehorsam rettet dich inschallah vor der ewigen Verdammnis. Das von Allah bestimmte Recht der Frau auf sexuellen Gehorsam ist festgestellt:

Wahrlich, wenn ein Mann Lust auf Geschlechtsverkehr hat, muss die Ehefrau unverzüglich herbeieilen, selbst wenn sie gerade im dorfgemeinschaftlichen Ofen ihr Brot backen würde (23).

Muslimbruder Yusuf al-Qaradawi aus Katar, von dessen theologischen und politischen Positionen sich Lamya Kaddor und Naika Foroutan („Kulturdialoge“ (24)) bislang nicht distanzieren mochten, betont die verbindliche Aktualität der weiblichen sexuellen Gefügigkeit, deren Verweigerung Allahs harte Strafe nach sich zieht, denn:

„Falls ein Mann seine Ehefrau in sein Bett ruft und sie ihm nicht gehorcht und ihn (dadurch) ärgert, wird sie bis zum Sonnenaufgang (die ganze Nacht) von den Engeln verflucht werden. (25).“

Sunnit Yūsuf al-Qaraḍāwī, Jahrgang 1926, hält den nur sechs Jahre eher geborenen Schiiten Morteẓā Moṭahharī nicht gerade für einen Ex-Muslim.

Lichtglanz Mohammed und sein iranischer Widerschein betonen den Wert einer religiös ausgerichteten Ökonomie. Frommes Wirtschaften beginnt im engsten Verwandtschaftskreis, die spirituell unterbelichteten Europäer verstehen das noch nicht. Damit zum letzten Zitat des Āyatollāh:

96. Die Verfechter der Gleichberechtigung wenden sich dagegen, dass der Mann das Zweifache des Erbanteiles einer Frau bekommen soll; denn nach islamischem Recht ist der Erbanteil des Sohnes, des Bruders und des Ehemannes doppelt so hoch wie der Erbanteil der Tochter, der Schwester und der Ehefrau.

Nach Koran und Sunna ist die Frau halb so viel wert wie der Mann oder noch weniger.

Soviel zum untersuchten Büchlein mit Texten des Morteẓā Moṭahharī, Irans Bonner Zentrale für Propaganda und Auslandsgeheimdienst, Godesberger Allee 133-137, war eben auch seelsorgerlich aktiv.

Die Frau braucht einen Vormund, sagt der Islam. Die Frau ist unmündig.

„Alle Frauen lieben es, überwacht zu werden … Mutter Natur hat die geistige Überlegenheit [der Männer] über die Frauen entworfen. Wie sehr auch immer eine Frau diese Realität bekämpfen möchte, ihre Anstrengungen werden sich als nutzlos erweisen. Die Frauen müssen lernen, die Tatsache zu akzeptieren, dass sie, aufgrund ihrer größeren Empfindlichkeit, Männer benötigen, die ihr Leben kontrollieren.“ (The Order of Women’s Rights in Islam, Morteza Motahhari (7)).

Die Welt ist unübersichtlich, der Muslim bedarf der Führung und die Muslima erst recht.

Glauben ist Gehorsam und Islam ist Liebe.

Jacques Auvergne

(1) CAIR. Kaliforniens Studenten lernen Diversity Training:

USA 2010, Lehrer. CAIR-San Diego provided diversity training to students at San Diego State University (SDSU) who are studying to become educators.

The San Diego chapter of the Council on American-Islamic Relations (CAIR-San Diego) yesterday provided diversity training to students at San Diego State University (SDSU) who are studying to become educators.

The training offered information about basic Islamic beliefs and etiquettes, demographic information of the Muslim community in the San Diego County area, and discussed issues of religious accommodation required by federal and state law. This was part of the “Introduction to Multicultural Education” course that is a prerequisite for all students pursuing a credential or degree in Teacher Education.

“We welcome such opportunities to train future educators and to promote religious and cultural diversity in San Diego,” said CAIR-San Diego Public Relations Director Edgar Hopida.

He said CAIR publishes a booklet, “An Educator’s Guide to Islamic Religious Practices,” designed to help school officials provide a positive learning environment for Muslim students.

http://ca.cair.com/sandiego/news/cair-san_diego_offers_diversity_training_to_future_educators

USA 2009, Sozialarbeiter. CAIR San Diego Rep Conducts Diversity Training at Workshop for Social Work Students.

(…) a representative from the San Diego chapter of the Council on American-Islamic Relations (CAIR-San Diego) conducted diversity training for graduate and undergraduate social work students at the Ramada Inn & Conference Center in San Diego. …

CAIR-San Diego Public Relations Director Edgar Hopida gave three presentations in a „cracker barrel“ roundtable format on the introduction of the Islamic faith and diversity issues relating to the Muslim family as well as social worker interactions with Muslim clients.

„We welcome the invitation given to us by the SDSU School of Social Work and the San Diego County Health and Human Services to provide their students the diversity training needed to properly address the social service needs of their American Muslim clients,“ says Hopida.

Participants received handouts and materials relating to Islam, the Muslim community, and Social Work prior to the presentation.

Over a hundred social work students participated in the training.

http://www.us4arabs.com/content/view/1423/49/

Edgar D. Hopida is an American-born Filipino who converted to Islam in 1998.

Den Restdemokraten gilt es, das Schariatisieren (Desintegrieren) als Brückenbau, als Überbrücken der Kluft zu verkaufen. Die Integration der geheiligten Diskriminierung. Mr. Mohebi. (…) He has appeared in both local and national media outlets bridging the gap between minorities and the mainstream Americans. Mr. Mohebi has completed a Pre-PhD program, and has published research. He has a BA in Communication Studies with an emphasis on Globalization and Social Justice.

http://ca.cair.com/sandiego/about/

Council on American-Islamic Relations (CAIR). Die Kritik an den vor allem legalistisch tätigen Scharialobbyisten der CAIR betrifft die bedenkliche Nähe zu HAMAS, Holy Land Foundation und zur nordamerikanischen Muslimbruderschaft. Vgl. Sam Harris, der zur CAIR erkennt: Eine islamistische PR-Agentur, die sich als Bürgerrechtsbewegung gibt, an Islamist public relations firm posing as a civil-rights lobby.

http://en.wikipedia.org/wiki/Council_on_American-Islamic_Relations#Criticism

Sam Harris: Losing Our Spines to Save Our Necks. HuffingtonPost, 05.05.2008.

What about all the civil, freedom-loving, moderate Muslims who are just as appalled by Muslim intolerance as I am? No doubt millions of men and women fit this description, but vocal moderates are very difficult to find. Wherever „moderate Islam“ does announce itself, one often discovers frank Islamism lurking just a euphemism or two beneath the surface. The subterfuge is rendered all but invisible to the general public by political correctness, wishful thinking, and „white guilt.“ This is where we find sinister people successfully posing as „moderates“–people like Tariq Ramadan who, while lionized by liberal Europeans as the epitome of cosmopolitan Islam, cannot bring himself to actually condemn honor killing in round terms (he recommends that the practice be suspended, pending further study). Moderation is also attributed to groups like the Council on American-Islamic Relations (CAIR), an Islamist public relations firm posing as a civil-rights lobby.

http://www.huffingtonpost.com/sam-harris/losing-our-spines-to-save_b_100132.html

Herman Cain wehrt sich gegen die auch in den USA drohende Rechtsspaltung in säkulares Bürgerrecht und AEMR-fernes Schariarecht:

„There is this creeping attempt to gradually ease Sharia law and the Muslim faith into our government. It does not belong in our government,“ he told a Think Progress blogger.

He continued, „The role of Islam in America is for those that believe in Islam to practice it and leave us alone. Just like Christianity. We have a First Amendment. And I get upset when the Muslims in this country, some of them, try to force their Sharia law on the rest of us.“

http://www.politico.com/news/stories/0311/52119.html#ixzz1I4rmJXOx

Jihad Watch. What was that Hamas-linked CAIR and other Islamic supremacist groups were saying about how it was utterly fanciful that Sharia would ever be used to judge cases in American courts?

http://www.jihadwatch.org/2011/03/florida-circuit-court-judge-allows-case-to-proceed-under-islamic-law.html

Canada. Bei: Point de BASCULE, 02.11.2010. Marc Lebuis:

The Muslim Association of Canada (MAC), a non-profit organization affiliated with the Muslim Brotherhood that, according to Meili Faille (Bloc Québécois MP), maintains a permanent presence on Parliament Hill, will hold a conference entitled The Rise of Islamophobia: A Rational Approach to Irrational Fears in Ottawa on November 7th. … Imam Zijad Delic: Executive Director of the Canadian Islamic Congress (CIC), a radical organization that anchors its political agenda to that of the Organization of the Islamic Conference (OIC). … On its website, the youth division of the Ottawa MAC presents writings by radical ideologues of the Muslim Brotherhood, such as Sayid Qutb (…)

English version

http://www.pointdebasculecanada.ca/article/1423-the-canadian-branch-of-the-muslim-brotherhood-presents-a-conference-on-islamophobia.php

Version française

http://www.pointdebasculecanada.ca/article/1424-la-branche-canadienne-des-freres-musulmans-presente-une-conference-sur-lislamophobie.php

Extremism and the Council on American-Islamic Relations (CAIR). January, 2007. Bei: The Global Muslim Brotherhood Daily Report.

http://globalmbreport.org/wp-content/uploads/2008/03/20080127_extremism_and_cair.pdf

(2) Morteza Motahari, The order of women’s rights in Islam, Ghom, Sadra, 1989 (1368), pg 152: „The noble Koran reminds us that a woman is a blessing for man, and brings tranquility and peace to his heart.“

Morteza Motahari, Hijab, Ghom, Sadra, 1989 (1368), pg 87: „Koran has assigned a duty to women to cover their body from non-related men and refrain from displaying themselves and acting ravishingly in public. They should not in any way, form, and shape and for any reason cause the sexual arousal of other men. The human soul is easily excited…there is no end to a man’s desire to possess beautiful women, to a woman’s desire to attract men and win their hearts and to a heart’s appetite for lust.“

http://dutch.faithfreedom.org/forum/viewtopic.php?f=34&t=15149&start=0

Gozaar stellte die genannten Zitate erstmals zur Verfügung. Auf Gozaar berichtet Fariba Davoodi Mohajer über die schiitisch verpflichtende, sprich authentisch islamische Weibliche Genitalverstümmelung (FGM, female genital mutilation, khafz al-djavaari), die, nicht zuletzt unter einigen kurdischen und damit schiitischen Volksstämmen, leider auch im Iran immer noch vorkommt:

Based on the reports in Iran, it seems that female circumcision is prevalent mostly in the provinces of Khuzestan, Lorestan, and Kurdistan. The city of Hormozgan and the ports of Bandar Kang and Jask are among southern cities where female circumcision is customary.

In southern Iran, it is commonly believed that this custom was brought into the country through maritime exchange with India and Somalia. Female circumcision is practiced in western Iran as well: in Uramanat (in Kurdistan), Baneh, Nosud, Paveh, Piranshahr and even in the vicinity of Orumiyeh. In fact, it is considered an Islamic tradition among certain Sunni and Shafi’i Muslims. In these parts, girls are usually circumcised between the ages of four and six with a knife or sharp razor and, afterwards, some ash is applied to their circumcised genitals. The locals believe that circumcision helps keep girls chaste and that circumcised girls preserve their virginity before marriage and make faithful wives. Another local custom is chehel tigh (forty razors), which is believed to take away girls’ sexual urges and make them smell more pleasant to men and render them more sexually pleasing to men.

But in reality female circumcision has very dangerous and serious side effects. …

Zinat Daryayi is a women’s rights activist in the province of Khuzestan who has published books about female circumcision. In her book Gorg-o-Mish she mentions the problems encountered by women in connection with circumcision and the extent to which ancient beliefs, traditions, and rituals have played a role in its prevalence.

http://www.gozaar.org/english/

Pashtu Afghans will read „The System of Women’s Rights in Islam“

21.10.2010. (AhlulBayt News Agency) – According to the PR of the Organization of Culture and Islamic Communications, the Pashtu translation of „The System of Women’s Rights in Islam“ consists of a selection of articles by Shahid Morteza Motahari published during 1966 and 1967 in a journal titled „Woman in Islamic Laws“ and it is now available in Pashtu for those interested in Islamic Sciences.

The book „The System of Women’s Rights in Islam“ is one of the influential compilations of Ayatollah Morteza Motahari that includes a number of articles by this thinker on religion and thought.

The book is translated by Dr Mohammad Tareq and Zabihullah Eqbal and published in Afghanistan.

Ikhlas Cultural Institute has sponsored the translation of „The System of Women’s Rights in Islam“ and has published it in 279 pages.

http://abna.ir/data.asp?lang=3&Id=20989

Gozaar. Majid Mohammadi nennt die beiden Organisatoren der islamischen Moral, Schariati und Motahhari:

Islamic ideology – which was defined and managed by Ali Shari’ati and Morteza Motahari and placed at the disposal of the ruling class – did not have much difficulty in presenting its ideal “Muslim woman,” who, as explained by the protection accorded to this fragile being, was gradually transformed into a second-class citizen.

Islam bietet der postmodernen Frau Alternativen: Schleier oder Prügel?

Under Islamic ideology, beauty and fashion for women and girls were turned into “uniforms” approved by the authoritarian regime and the leading clerics. Creativity of Iranian women wearing Iranian clothes, accessories, and make-up was suppressed as well. This occurred through the application of power, and even force, by the central government, and through the governmental structure of the economy and the government monopoly on public resources. Where women did not accept the ideological uniforms imposed upon them, they were punished by the lashes and clubs of the Hezbollah groups. Physical force against women was an easy solution for a regime which has always chosen the most facile – rather than the most intelligent or humanitarian – tactics.

http://www.gozaar.org/english/articles-en/Contemporary-Fashion-Islamic-Ideology-and-the-Ambiguities-of-Ide.html

The 1980s marked the Islamic Republic’s darkest period. In this decade, some 12,000 people were executed, and of this number, over 4,000 were executed in the summer of 1988 alone.

http://www.gozaar.org/english/interview-en/It-is-in-our-interest-to-know-the-truth.html

Farah Shilandari: In 1936, Reza Shah abolished the wearing of the veil; and consequently, as Hay asserts, “under Reza Shah, class attitudes to the veil reversed, with the upper class embracing Western reforms including Western dress, while the working poor saw the veil as a sign of propriety” (Hay 2007). A large part of women choose to stay at home rather than confront police who pulled the veils from their heads.

http://www.gozaar.org/english/articles-en/Iranian-Woman-Veil-and-Identity.html

(3) Bild: Ayatollah Morteza Motahhari

http://www.rasanews.ir/Images/News/Larg_Pic/22-1-1388/IMAGE633751047224373750.jpg

http://www.jamaran.ir/fa/Files/NewsImages/2009/50_Motahari.jpg

Kult. Dein Chef blickt durch. Wie Licht in der Finsternis.

http://www.yasinmedia.com/fa/images/stories/motahari10.jpg

Kunst. Himmlischen Beistand sichernd.

http://www.aviny.com/news/83/10/13/motahari.jpg

Kitsch. Fraglos angekommen. Persisch paradiesisch.

http://www.roozaneh.ir/ppicads/1248032043.jpg

Frömmigkeit funktional. Gesegnete Briefmarke.

http://iranstamp.com/shop/images/uploads/nf1984.jpg

Āyatollāh Morteẓā Moṭahharī, mehrere Bilder.

http://roydad-ir.blogfa.com/post-2603.aspx

Ayatollah Morteza Motahari

http://www.youtube.com/watch?v=kGppUOuOsdI

http://wn.com/Ayatollah_Morteza_Motahhari

Shaheed Mutahhari: Meaning Of Life

http://www.shiatv.net/view_video.php?viewkey=a653170cf5a578f1e746&page=&viewtype=&category=

http://www.shiatv.net/view_video.php?viewkey=a653170cf5a578f1e746&page=&viewtype=&category=“>http://www.shiatv.net/view_video.php?viewkey=a653170cf5a578f1e746&page=&viewtype=&category=

(4) Vereinigung der kämpfenden Geistlichkeit (Ǧāmeʿe-ye Rowḥāniyat-e Mobārez), Internetpräsenz

http://rohaniatmobarez.com/Portal/Home/

(5) Großayatollah Chomeini

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ec/%D8%AA%D8%B5%D9%88%DB%8C%D8%B1_%D8%AE%D9%85%DB%8C%D9%86%DB%8C.jpg

Die Herrschaft der Imame. Gedanken zum »Velāyat-i Faqīh« des Chomeini. Von Jacques Auvergne.

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/06/26/175/

(6) Motahhari studierte bei Chomeini: „Meine intellektuelle und geistige Persönlichkeit formte sich zum größten Teil während dieser und ähnlicher Unterrichtsstunden, die ich zwölf Jahre lang von jenem göttlichen Lehrer erhielt. Ich fühle mich daher immer ihm gegenüber schuldig“, Quelle: Eslam.

http://www.eslam.de/begriffe/m/motahhari.htm

(7) Der 2. Mai ist im Iran Tag des Lehrers und dem Gedenken an den getöteten Ayatollah Motahhari gewidmet. Mai heißt Ordibehesht. Die antisemitische, dem Hezbollah Secretary General Sayyed Hassan Nasrallah und dem türkischen Sufismus eines Bediüzzaman Said Nursi nahe stehende Seite Islamic Invitation (Islâmi Davet) kennt den Teacher`s Day und nennt Buchtitel wie Tohid und Jehad, Tauḥīd ist die Einheit Allahs, seines Gesetzes und seiner Umma, Ǧihād der anstrengende Ernst (das Töten) „auf dem Wege Allahs“, fi s-sabīlu l-Llāh.

May 2 is Teacher Day in Iran. It is also the anniversary of the assassination of the great philosopher and politician Ayatollah Morteza Motahari.

Auch hier wird die Gruppe Forqan als Attentäter vermutet. Chomeini Eine Seele voller Liebe für die Islamische Weltanschauung!

Finally this man who was a scientist and the symbol of resistance, and the combatant who would never give up became martyred by the most ignorant enemies of Islam and revolution or in another words ” Forqan ” group at 22:30 , April 30,1979 (Ordibehesht 11, 1358).

The founder of Islamic Republic of Iran, Imam Khomeini said about him:

“… Although his life was too short, he had left us with the invaluable heritage, which was a shining part of a clear conscience and a soul full of love toward the Islamic ideology.

http://www.islamidavet.com/english/2010/05/03/teacher-day-commemorates-morteza-motahari/

İslâmi Davet is an Islamic Politics and Cultural web site from Turkey.

İslâmi Davet contains islamic informations and news about islamic world.

İslâmi Davet started English broadcast in July 2009.

http://www.islamidavet.com/english/about/

Auf der Internetseite von Mahmud Ahmadinedschad tut man kund: May 2, the day of martyrdom of Ayatollah Morteza Motahhari, has been designated the Teacher’s Day in Iran. Motahhari, who was assassinated in cold-blood by terrorist Mojahedin Khalq Organization (MKO), was teacher both at the seminary and the university. Naja, ob Chomeini den weniger hemmungslosen Geistlichen und Kritiker einer totalen Herrschaft der Gelehrten nicht selbst hat umbringen lassen? He said that spirituality and science are two basic columns for materialization of human ideals.

http://www.president.ir/en/?ArtID=3894

irib. Following Imam Khomeini’s exile, professor Motahhari and his companions shouldered a heavier responsibility. At that time, he wrote books covering social requirements and delivering speeches at universities, the Physicians’ Islamic Association and mosques. Professor Motahhari made a lot of ideological efforts to Islamicize the content of the movement and strongly fought against diversions and falsehoods. In 1967, he established Hosseinieh Ershad with the help of some friends. …

At the time of Imam Khomeini’s stay in Paris, Ayatollah Motahhari traveled to France where he spoke with the Imam on the important issues of the revolution and it was then that Imam Khomeini urged him to shape the Islamic Revolution Council. Upon Imam Khomeini’s return to Iran, he personally took the responsibility of the welcoming committee and till the victory of the revolution and after that he always acted as a supporter of the leader of the Islamic revolution and served as a kind and trusted advisor for him. But at 22:20 p.m. of Tuesday, 1st of May 1979 he was martyred by a grouplet called “Forqan” after leaving an ideological and political gathering.

Für IRIB, Iran Radio Islam: Mohammad Hossein Tabatabaiee, 29.03.2011.

http://english.irib.ir/radioislam/library/audio-books/item/77742-a-brief-account-of-martyr-allameh-motahhari

irib. Allahs schiitische Diktatur beobachtet den Kopftuchdschihad in der Türkei:

Kocaeli, Turkey, April 19 – A rally in support of freedom of Islamic Hijab in Turkey is to be held on April 30 in Kocaeli Province.

The rally will be organized by Mazlum Association in Kocaeli Province with the aim of pushing for complete freedom of Islamic Hijab in the country, ABNA reported.

Apart from people and cultural associations in Kocaeli, people from other Turkish cities including Istanbul are also participating in the march.

It is planned to begin at 2 p.m. local time from the Central Bank in Turkey and end at the Human Rights Organization and Freedom Square in Kocaeli.

http://english.irib.ir/radioislam/news/islam-in-europe/item/77984-rally-on-%E2%80%9Cfreedom-of-islamic-hijab-in-turkey%E2%80%9D-to-be-held-in-kocaeli

Kopftuchaktivistinnen. Headscarf Activist Press TV Turkey „Nuray Canan Bezirgan“. Ein Kommentator aus Pakistan bekundet Solidarität: “May ALLAH protect our turkish hijabi sisters. Islam will rule again in turkey INSHALLAH.”

http://www.youtube.com/watch?v=CJFLXkOeGZ4

Fethullah Gülen Nuray Canan.

http://www.youtube.com/watch?v=KbiRywr4lis&feature=related

Kopftuchmärtyrium. Nuray Canan.

http://www.youtube.com/watch?v=czB5mqMidls&feature=related

Turkey and the headscarf.

http://www.youtube.com/watch?v=EyD7N78yXR8&feature=related

Verbot von Kopftüchern

Der Menschenrechtsverein Mazlum-Der in Istanbul hat Zahlen zum Verbot von Kopftüchern an den theologischen Gymnasien in Istanbul vorgelegt. Demnach wurden 1678 Schülerinnen nicht zum Unterricht zugelassen. Bei den Protesten wurden 1885 Personen festgenommen (10 von ihnen misshandelt) und 396 SchülerInnen wurden der Schule verwiesen.

Zitiert nach: Yeni Safak vom 07.06.2002. Die Yeni Safak lässt sich von der Nachrichtenagentur Cihan Haber Ajansı beliefern und ist damit der islamistischen Wirtschaftssekte des Fethullah Gülen zuzurechnen, sie gehört, wie ZAMAN und TODAY`S ZAMAN der Feza Gazetecilik A.S an, dem genannten Gülen-Geflecht.

http://www.tuerkeiforum.net/Wochenbericht_23/2002

Women in the Eyes of Iran’s Fundamentalist Rulers

„All women are fond of being supervised … spiritual superiority over women was designed by Mother Nature. No matter how much a woman wants to fight this reality, her efforts will prove futile. Women must accept the reality that because of their greater sensitivity, they need men to control their lives.“ (The Order of Women’s Rights in Islam, Morteza Motahhari) …

The mullahs state explicitly: „It is a woman’s legal duty to obey her husband. Such obedience, like other kinds of mandatory submissions, falls in the realm of obeying God.“ …

The founder of this regime, Khomeini, said unequivocally: „Women are sinister creatures. If a woman refrains from providing a favorable atmosphere to please her husband, he has the right to beat her, and he should make her submit by beating her more everyday.“ This statement leaves no doubt regarding Iranian Regime’s world view and intolerant orientation.

Quelle: The National Coalition of Pro-Democracy Advocates (NCPDA)

http://ncpdaus.org/womensrights.html

(8) Zwei Säulen … gleich stark. Islamfromm hat man das Bild zu missbrauchen, um sich die Erniedrigung der Frau schön zu lügen.

http://farm1.static.flickr.com/97/268420497_9c590a3a80.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/9/9f/Didyma_gesamt.JPG

Vision und Propaganda. Der auf Ungleichbehandlung beruhende Islam vergleicht Mann und Frau mit zwei gleich starken und die gleiche Last tragenden Pfosten oder Säulen. Ramesseum, Luxor, erbaut von Ramses II (1303-1213 v. Chr.).

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/bd/Luxor,_West_Bank,_Ramesseum,_column_top_decorations,_Egypt,_Oct_2004.jpg

(9) Wofür trittst du ein, für die Partei von Allah oder für die Partei von Satan?

Parti de Satan, Hizb el Chaytan

http://www.youtube.com/watch?v=ctdR2hmRWyM

Satanologe Pierre Vogel

http://www.youtube.com/watch?v=C7t0DU5qYWI&feature=related

Radikale Sunniten betrachten allerdings pauschal alle Schiiten als Teil der Partei Satans, der Blog Athar (Maktabat Ahlil Athaar) lässt Shaykh Saaleh bin Sa’ad as-Suhaymee zu Wort kommen:

The Raafidhah, regardless of whether they are from Iran or Hizb ash-Shaytaan (so-called, “Hizbullah”) or other than them from the lands of Shaam or other than that.

http://blog.athaar.org/?p=322

In den Niederlanden hat der Scheich Freunde. Lauschet den geehrten Führern und Gelehrten! Blijf Bij De Geleerden! En ok de edele (und auch der edle) Shaykh Saalih as-Suhaymee predigt in Masjid al-Qiblatain (Mosque of the two Qiblas), Medina.

http://wn.com/Blijf_bij_de_geleerden!_Shaykh_Saalih_as-Suhaymee

Dawah@Reading. Q&A Session with Shaykh Saalih as-Suhaymee.

http://dawahatreading.blogspot.com/2011/02/general-question-and-answer-session.html

Sheikh Dr. Saalih Suhaimi (Sheikh Dr. Saalih ibn Sa’d as-Suhaimi), Medina-Konferenz, Saudi-Arabien am 20.06.2006. Über jene, die im Internet schreiben und damit andere ungerechtfertigt unterdrücken, regarding those who write on the internet and oppress others unjustly.

http://www.islamicboard.com/miscellaneous/25996-sheikh-dr-saalih-suhaimi-concerning-oppressing-others-net.html

Gottesfurcht (taqva) beweisen die Studenten der Islaamic University of Madeenah:

http://www.madeenah.com/scholar.cfm?id=13

Scheich as-Suhaymee über die Verbindung zwischen Ahmed Salaam und den Muslimbrüdern. De Connectie van Ahmed Salaam met al-Ikhwaan al-Muslimeen.

http://www.youtube.com/watch?v=DmN6luqVFIQ

(10) Mohammed war Feminist! Gegenaufklärerin Lamya Kaddor doziert im Mai 2011 in Boldern bei Männedorf (Schweiz) im Rahmen einer Arbeitstagung:

Feministinnen und der Islam

„Islamfeindlichkeit und eine ablehnende Haltung gegenüber Muslimen nehmen in Europa und ebenso in der Schweiz in erschreckendem Masse zu. Immer häufiger melden sich auch Feministinnen wie Alice Schwarzer, Julia Onken oder Necla Kelek öffentlich gegen den angeblich frauenfeindlichen und rückständigen Islam zu Wort und schüren die Angst, der Islam bedrohe die Demokratie, die mühsam errungene Gleichberechtigung der Geschlechter und die Frauenrechte in unseren Gesellschaften. Oft spielen sie damit fremdenfeindlichen und rechtspopulistischen Kreisen in die Hände.

Wie gehen wir Frauen, die wir uns ebenfalls als Feministinnen verstehen, mit diesem islamophoben Feminismus um? Wessen Interessen werden von ihm eigentlich vertreten? Was setzen wir dem islamfeindlichen Feminismus inhaltlich und politisch entgegen?“

Lamya Kaddor, Islamwissenschaftlerin und Buchautorin

Reinhild Traitler, Ko-Leitung EPIL international

Moderation Amira Hafner-Al Jabaji, Islamwissenschaftlerin, Präsidentin des Interreligiösen Think-Tank

Sonntag, 1. Mai 2011, 16 – ca. 18 Uhr, Evang. Tagungs- und Studienzentrum, Boldernstr. 83, CH – 8708 Männedorf

Das Ganze ist eine Kooperationsveranstaltung von Interreligiösem Think-Tank, EPIL und Boldern. Interreligiöse Proislamistinnen fiebern sich in einer Evangelischen Tagungsstätte die Scharia schön. Die seit Christian Giordano bekannte Sehnsucht der Schweizer nach der Rechtsspaltung („Rechtspluralismus“) scheint übergroß.

http://www.boldern.ch/fileadmin/pdf/EPIL_2011.pdf

Die Ehefrau von Mustafa Cerić, Azra Cerić, gibt dem Papst die Hand (na, gemischtgeschlechtlicher Handschlag ist aber gar nicht halal), Tariq Ramadan segnet die Szene wohlwollend ab.

Pope Benedict XVI greets Azra Ceric (L), wife of the Grand Mufti of Bosnia, and Swiss philosopher Tariq Ramadan (C) at the Vatican November 6, 2008. Pope Benedict urged Muslim religious leaders and scholars on Thursday to join Christians in defending their common moral values and respect for human rights despite theological differences between them.

http://cache.daylife.com/imageserve/04Zs3Ov9wk9QH/610x.jpg

Azra Cerić (L), wife of the grand mufti of Bosnia Am 27.09.2009 gab dem Umfeld der Fethullah-Gülen-Bewegung zuzurechnende TODAY`S ZAMAN das mittlerweile von Boppardmädchen Naika Foroutan als “hybride Identitäten” vertriebene Konzept der muslimbürgerlichen Doppelidentität vor, des innerseelischen Kalifats, dem die Umgestaltung der Lebenswelt nach den Standards von Koran und Sunna wie zufällig folgen wird. Arhan Kardaş aus Potsdam (!) berichtet in: Ramadan: European Muslims should not identify with just one identity. Tariq Ramadan sagt zum situativen Kalifat:

“Actually, we have multiple identities. For example, I am of Egyptian descent. I am Egyptian by memory, European by culture, Muslim by religion, Swiss by nationality and universalist in my principles. So which of these identities is the most important? Well it depends on the situation. If I am going to vote, then I am Swiss because I am a citizen of Switzerland. If you ask me about the meaning of life and death, then I am a Muslim because I believe in Islam’s teachings about those issues. The primary identity depends on the necessities of the situation.”

http://www.todayszaman.com/news-188122-8-ramadan-european-muslims-should-not-identify-with-just-one-identity.html

Die Fethullah Gülen in Treue verbundene Zeitung Today`s Zaman lässt uns mitweinen. Keine Hebung der Moral ohne Kopftuchdschihad. Gerade weil der Frauenkörper so eine heiße Sache ist, wage die keusche neo-osmanische Maid den Schleierkrieg.

Adana 2011. Einer der Siegerinnen im Wettbewerb um das schönste Gedicht wurde der Zugang zum Ort der Preisübergabe kleidungsbedingt verweigert. Bereits die Mutter der 20jährigen musste sich der demütigenden Prozedur ausgesetzt sehen, als Kopftuchdame den Preis nicht öffentlich verliehen zu bekommen. Als wäre es nicht der Gottlosigkeit genug, dass die Örtlichkeit immer noch Atatürk-Park heißt.

Am 21.04.2011 berichten Abdullah Özyurt und ZIYA İpek aus dem türkischen ADANA: Headscarved girl shares same fate as mother after 20 years

An Adana high school student was prevented from publicly receiving an award she had won in a poetry contest because she was wearing a headscarf, which was a source of disappointment both for the girl and her mother, who was also exposed to similar treatment due to her head covering 20 years ago.

Şaziyenur Erdoğan ranked first in a poetry contest organized on the occasion of Police Week. An award ceremony was held in Adana’s Atatürk Park. The Adana Police Department called the Erdoğan family and said Şaziyenur would receive her award during the ceremony after reciting her poem. However, Erdoğan was not invited to the stage to pick up her award because she wears a headscarf. She collected her award after the ceremony ended and everyone had left the park.

http://www.todayszaman.com/news-241614-headscarved-girl-shares-same-fate-as-mother-after-20-years.html

(11) Azra Cerić, Tariq Ramadan, Joseph Aloisius Ratzinger.

http://www.fr-online.de/image/view/-/3411128/highRes/1419700/-/maxh/480/maxw/480/-/Ibrahim+El-Zayat+%2528media_661506%2529.jpg

http://medya.todayszaman.com/todayszaman/2009/09/27/ramadan01.jpg

http://cache.daylife.com/imageserve/04Zs3Ov9wk9QH/610x.jpg

Nur der größere Bildausschnitt zeigt die prominente kanadische Islamkonvertitin Ingrid Mattson, die Vorsitzende der hanbalitisch-wahhabitisch-saudisch ausgerichteten ISNA (Islamic Society of North America).

http://cache.daylife.com/imageserve/0gKt8he8nT6q0/610x.jpg

Fundsache, Bild: Sabiha el-Zayat. Wiki: „Sabiha El-Zayat-Erbakan ist die Nichte des ehemaligen türkischen Ministerpräsidenten Necmettin Erbakan und Schwester des langjährigen Milli Görüş-Vorsitzenden Mehmet Erbakan und ist Dozentin für islamische Hermeneutik und Didaktik am Zentrum für Islamische Frauenforschung und -förderung (ZIF).“ Das ZiF beherbergt Konvertitin Rabeya Müller.

http://www.igmg.de/fileadmin/bilder/teskilat/2010-symposium/Sabiha_AlZayat01.jpg

(12) 01.05.2011, Tagung, Podiumsdiskussion. Feministinnen und der Islam – eine kritische Bestandesaufnahme.

„Islamfeindlichkeit und eine ablehnende Haltung gegenüber Muslimen nehmen in Europa und ebenso in der Schweiz in erschreckendem Masse zu. Immer häufiger melden sich auch Femi¬nistinnen wie Alice Schwarzer, Julia Onken oder Necla Kelek öffentlich gegen den angeblich frauenfeindlichen und rückständigen Islam zu Wort und schüren die Angst, der Islam bedrohe die Demokratie, die mühsam errungene Gleichberechtigung der Geschlechter und die Frauen¬rechte in unseren Gesellschaften. Oft spielen sie damit fremdenfeindlichen und rechtspopulis¬tischen Kreisen in die Hände.

Wie gehen wir Frauen, die wir uns ebenfalls als Feministinnen verstehen, mit diesem islamo¬phoben Feminismus um? Wessen Interessen werden von ihm eigentlich vertreten? Was setzen wir dem islamfeindlichen Feminismus inhaltlich und politisch entgegen?“

http://www.interrelthinktank.ch/vorstand.htm

(13) Interreligiöser Think Tank (ITT), Gotthelfstraße 89, Basel. Wasatiyya! Schariatisierung schafft Ausgewogenheit, der Islamkritiker ist ein Exzentriker und ins Abseits zu drängen. Auf Allahs radikalem Mittelweg schreitet Amira Hafner-Al Jabaji.

http://www.interrelthinktank.ch/vorstand.htm

18.01.2011. Islamissimo! Der Interreligiöse Think-Tank mischt sich mit seinem Manifest „Weibliche Freiheit und Religion sind vereinbar“ in die feministischen Debatten um Religion und Frauenrechte ein.

http://interrelthinktank.ch/news_list.php?mastertable=category_news_page&masterkey1=5

(14) In den Mund gelegt: „Vielen Dank für den Anruf, die Scharia, einen Moment bitte, die Suppe brennt an. Das Islamische Recht, das ist schon so eine Sache, darüber könnten wir einen ganzen Abend reden, was für ein Stress, ich habe gerade alle Hände voll zu tun. Ach ja, diese Scharia.“ Die nach Allahs ungleich behandelndem Gesetz befragte Amira Hafner-Al-Jabaji witzboldet mit dem Publikum und wirft ganz viel Nebel.

21.03.2009. Einen kernigen Satz zur Scharia bitte!

http://www.religion.ch/web/hafner-al-jabaji/106-einen-kernigen-satz-zur-scharia-bitte

(15) Iranische Frauen demonstrieren gegen den aufgezwungenen Hidschab.

http://www.fouman.com/history/img/Iranian_Women_Demonstrating_Enforced_Hijab.jpg

Iranische Mädchen in den Siebziger Jahren beim Fußballspielen.

http://www.fouman.com/history/img/Iranian_Girls_Soccer_Footbal_Team_1970s.jpg

(16) The founder of this regime, Khomeini, said unequivocally: „Women are sinister creatures. If a woman refrains from providing a favorable atmosphere to please her husband, he has the right to beat her, and he should make her submit by beating her more everyday.“ This statement leaves no doubt regarding Iranian Regime’s world view and intolerant orientation.

Quelle: The National Coalition of Pro-Democracy Advocates (NCPDA)

http://ncpdaus.org/womensrights.html

(17) Auf das von Nahid Yeganeh und Azar Tabari erarbeitete In the Shadow of Islam: The Women’s Movement in Iran (1983) beruft sich Pedram Missaghi, die uns am 07.03.2000 die Daten der staatlich erzwungenen Geschlechtertrennung zusammenfasst (Right to choose. First protests against mandatory Hijab).

http://www.iranian.com/History/2000/March/Women/index.html

Parda, im Deutschen oft Tschador genannt. Wie Frauen in Büros den Schleier tragen sollten! How Women Should Wear Hijab Parda Veil Scarf In Office Jobs. Tahir ul Qadri.

http://wn.com/How_Women_Should_wear_Hijab_Parda_Veil_Scarf_in_Office_Jobs_

Islamic Concept of Shyness. Modesty, Hijab. Tahir ul Qadri.

http://www.youtube.com/watch?v=DRcPWG2YWCY

Harf-e Zan bedeutet Wort der Frau

http://www.youtube.com/watch?v=zlrBdXohuAQ

Demonstrating against „Hejab Veil“ Law after 1979 Revolution

http://www.youtube.com/watch?v=4a17pIaTTCo

(18) Rifa’at Lenzin, 1954, schweizerisch/pakistanischer Hintergrund. Karlsruhe 2003. Rifa’at Lenzin erklärt oder verklärt Schleierpflicht und Schariagesetz: Islam – Eine Einführung, 15. März; Die Geschlechterfrage im Islam: eine west-östliche Betrachtung, 16. März.

http://www1.karlsruhe.de/Kultur/Frauenperspektiven/2003/lenzin.htm

http://www1.karlsruhe.de/Kultur/Frauenperspektiven/2003/prog_chr.htm

KONAK Ferien- und Kulturzentrum.

http://www.datcainfo.com/konak/

Hüseyin Tüzün, Germanist und langjähriger Lehrbeauftragter für Türkisch an den Universitäten Zürich und Bern, leitet die zwei- bis dreiwöchigen Türkisch Intensiv-Sprachkurse von der Anfänger bis Literaturstufe.

Konak bietet diverse Kurse an:

Türkisch für Anfänger

Türkisch für Fortgeschrittene

Islamische Welt

Türkische Küche

http://www.datcainfo.com/konak/ger_konak_acc.html

(19) Muslima und Dhimmafachfrau Rifa’at Lenzin, 11.08.2008: „Das religiöse Recht, die Shari‘a, ist zwar in den meisten islamischen Staaten eine wichtige Rechtsquelle aber keineswegs identisch mit der staatlichen Gesetzgebung. … Juden und Christen … galten als „Schutzbefohlene“ (dhimmi). Ihnen wurde der Schutz von Leib und Leben sowie Eigentum garantiert und sie konnten ihre Religion frei ausüben. Im Gegenzug waren sie dem islamischen Staatswesen gegenüber zu Loyalität und zur Zahlung einer Kopfsteuer4 (Jizya) verpflichtet“

Fazit der Islamwissenschaftlerin:

„Das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen war stets ein komplexes und in mancher Hinsicht belastetes. Diskriminierung sowohl von einzelnen Angehörigen einer religiösen Minderheit als auch von ganzen Gruppen hat es auf beiden Seiten immer wieder geben. Bei aktuellen Konflikten, beispielsweise im Sudan, in Nigeria oder in Indonesien, die in den Medien oft als religiöse Konflikte zwischen Muslimen und Christen dargestellt werden, geht es nicht um Religion, sondern um politische Macht, den Zugang zu Ressourcen oder auch um die Folgen von Binnenmigration. Auch ist nicht jeder Raubüberfall oder jede Entführung, deren Opfer zufällig Christ ist ein Ausdruck von Christenfeindlichkeit. Solche Konflikte oder kriminelle Handlungen taugen deshalb nicht zur Illustration der Situation religiöser Minderheiten in der islamischen Welt.“

http://www.zuercher-lehrhaus.ch/cms/upload/docs/Minderheiten.pdf

im Bild: Rifa’at Lenzin

http://www.fr-online.de/image/view/-/3256502/highRes/1171601/-/maxh/480/maxw/480/-/Rifa%25C2%2592at+Lenzin%252C+Schweizer+Muslimin+%2528media_773853%2529.jpg

http://www.kirchenbote-online.ch/dedi/projekt01/media/img/kirchenbote_2007/Oktober%2007/LEB-Rifaat-Lenzin.jpg

Lenzin:

http://www.kirchenbote-online.ch/dedi/projekt01/index.php?idcatside=50&nid=422&archiv=1

(20) Lenzin: Es ist weder dem Islam noch seinem Propheten anzulasten, dass in späterer Zeit frauenfeindliche Denkmuster sowie ein ausgeprägter arabischer Macho-Kult Eingang in die islamischen Gesellschaften gefunden haben. (vgl. auch Judith Stofer, Rifa’at Lenzin: Körperlichkeit – ein interreligiös-feministischer Dialog, Verlag Religion & Kultur, 2006)

http://www.kirchenbote-online.ch/dedi/projekt01/index.php?idcatside=50&nid=422&archiv=1

(21) DER BUND (Bern), 05.12.2010. Am Samstag ehrte die Theologische Fakultät der Universität Bern Rifa’at Lenzin mit einem Ehrendoktortitel. «Die Muslime sind die neuen Juden Europas», sagt die Schweizer Muslimin und Islamwissenschaftlerin.

Reto Wissman: „Es ist wahrscheinlich das erste Mal, dass die Theologische Fakultät einer Schweizer Universität einer Muslimin die Ehrendoktorwürde verleiht. Ohne die Minarett-Initiative wären wohl auch die Berner nicht auf diese Idee gekommen. …

Der Islam biete eine «grandiose Projektionsfläche» für die Ängste der Gesellschaft. «In diesem Sinne sind die Muslime die neuen Juden Europas.» Wenn heute von Islamisierung gesprochen werde, erinnere sie das erschreckend an die Diskussion über die Verjudung in den Dreissigerjahren.

Rifa’at Lenzin setzt sich für die Akzeptanz eines pluralistischen Islams in der Schweiz ein. Dieser umfasse säkulare, fortschrittliche Moslems genauso wie Konservative und Traditionalisten. «Die Schweiz kann nicht gleichzeitig stolz sein auf ihren gesellschaftlichen Pluralismus und von den Muslimen verlangen, dass sie mit einer Stimme sprechen sollen.» Sich selber lässt Lenzin nicht gerne einordnen. Teilweise pflege sie traditionelle Werte des Islams.“

http://www.derbund.ch/bern/Ich-wollte-nie-Berufsmuslimin-werden-/story/29239000

Oriens Uebersetzungen, Rifa’at Lenzin-Keller, Feldeggstrasse 19, 8008 Zürich / ZH. Zweck gemäss Handelsregister: Uebersetzungsbüro für Arabisch, Persisch, Türkisch und Urdu. Zu dieser Firma sind seit 1998 keine Handelsregistermeldungen mehr erschienen.

http://www.handelsregister-ch.ch/c/CH0002253024/Oriens_Uebersetzungen__Rifa_at_Lenzin_Keller.cfm

Gesellschaft Schweiz – Islamische Welt (GSIW):

Auf dem Rasen hinter einem Haus wäre es ein Partyzelt, in Muttenz war es an diesem Abend das «Zelt Abrahams», in dem die Muslimin und Islamwissenschaftlerin Rifa’at Lenzin, der Staatsrechtler René Rhinow, Präsident des Schweizerischen Roten Kreuzes, und der ehemalige Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes, Rolf Bloch, miteinander sprachen. «Nationalität und Religion» hatte das von Basler Muslimen, den Kirchen beider Basel und der Israelitischen Gemeinde Basel getragene Projekt als Motto über den Abend gesetzt.

Lenzin erklärte, dass die Muslime den Kopf hinhalten müssten, weil die Gesellschaft nicht mehr solidarisch und die Gleichstellung noch nicht erreicht sei. Man zeige auf die Muslime, um über die eigenen Probleme hinwegzusehen.

http://www.gsiw.ch/Roemisch.pdf

GSIW, Gesellschaft Schweiz – Islamische Welt.

http://www.gsiw.ch/warum_gsiw.htm

GSIW 2005

Bislang hat das Fiqh Council of North America (FCNA), eine Islamisch rechtliche Körperschaft, eine Fatwa (religiöser Entscheid) am 28. Juli 2005 herausgegeben, welche die seit langem eingenommene Position zu dieser Angelegenheit bekräftigt und die unmissverständliche Verurteilung von Terrorismus durch die Feststellung zum Ausdruck brachte: „Der Islam verurteilt strikt religiösen Extremismus und Gewaltausübung gegenüber unschuldigem Leben. Der Islam liefert keinerlei Rechtfertigung für Extremismus und Terrorismus“. …

Alle terroristischen Handlungen, einschließlich solcher, welche gegen das Leben und Eigentum von Zivilisten gerichtet sind, ob sie durch Selbstmordanschläge oder andere Angriffsformen ausgeführt werden, sind haram (verboten) im Islam. …

Mehrere zwingende Bedingungen müssen erfüllt sein, bevor der kriegerische Jihad begonnen werden darf. Um mit der „verhassten Tat“ zu beginnen, darf Krieg nur als letztes Mittel, nach dem Scheitern aller anderen Bemühungen begonnen werden. Weiters kann der Jihad nicht beliebig von Einzelpersonen oder einer Gruppe ausgerufen werden, sondern vielmehr nach eingehender Beratung durch eine legitimierte Autorität.

http://www.gsiw.ch/Isna.htm

Islam, Schweiz, Scharia, Frauenrechte: Ringvorlesung Uni Bern, Frühlingssemester 2011.

Frauenrechte/Menschenrechte und Islam: Diskurse und Debatten, Dr. Sabin Bieri, lic. phil. Lilian Fankhauser.

17. März 2011:

Prof. Dr. Bettina Dennerlein, Universität Zürich: Gouvernementalität und kulturelle Differenz. Frauenrechtsdiskurse in der arabischen Welt

7. April 2011:

Dr. Siti Muti’ah Setiawati, Gadjah Mada University, Yogyakarta/Indonesien: Gender issues from the perspective of islamic society in Indonesia

Dr. Hartuti Purnaweni, Indonesien: The Role of Women in the Decision Making of Public Policy in Indonesia

(In Zusammenarbeit mit der Botschaft der indonesischen Republik in Bern)

3. Mai 2011 (Dienstag, Raum 120!):

Ass. Prof. Dr. Sandra Günter / lic. rer. soc. Karin Tschirren, Universität Bern: „Das ist doch ein Rückschritt ins 18. Jahrhundert“ (Blick, 26.02.2010)

Der Burkini-Diskurs in den Schweizer Printmedien und die sportlichen Praxis des Schwimmens von Migrantinnen in der Schweiz.

http://www.gendercampus.ch/Common/Lists/CalendarAgenda/Attachments/5602/RingvorlesungFS11_def_24_2.pdf

(22) Ist koranbasiert angemahnte Seelenrettung eine wissenschaftliche Leistung?

Hermann Horstkotte: „In den Augen anständiger Menschen“, so der Bundesgerichtshof, beruhen akademische Titel „auf Mühen und Verdiensten“. Vor dem Hintergrund mahnt die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) schon seit Jahren mit allerdings nur begrenztem Erfolg: „Der Grad des Dr. h.c. wird aufgrund wissenschaftlicher Leistungen verliehen.“ Mithin kommt es auf Ergebnisse in den Wissenschaften an und nicht bloß auf Verdienste um die Wissenschaften etwa durch großzügige Spenden.

http://www.zeit.de/studium/hochschule/2011-04/hochschule-ehrendoktoren

Warum vergeben Universitäten akademische Titel ehrenhalber an Allahs Bodenpersonal?

Hermann Horstkotte: Fraglich erscheinen oft Ehrungen für Politiker, mit denen die Unis anscheinend einflussreiche Persönlichkeiten auf ihre Seite ziehen wollen. So wurde der frühere Bundeskanzler und gelernte Rechtsanwalt Gerhard Schröder 2005 an der Uni Göttingen Ehrendoktor ausgerechnet in Biologie.

http://www.zeit.de/studium/hochschule/2011-04/hochschule-ehrendoktoren?page=2

(23) Die für Sunniten hoch verbindliche islamische Autorität at-Tirmiḏī (825-892, al-Tirmidhi) stellt die vor der Flamme (nār) des Höllenfeuers bewahrende Pflicht der Frau auf sexuellen Gehorsam fest. Again, if a man is in a mood to have sexual intercourse, the wife must come immediately even if she is baking bread at a communal oven (Tirmzi, Vol. 1, p 428)

http://knowing-islamic-doctrines.blogspot.com/2011/01/hadith-on-muslim-women.html

(24) Muslime, seid östlich, wo auch immer. Das die Demokratie gefährdende »Kulturdialoge zwischen dem Westen und der islamischen Welt. Eine Strategie zur Regulierung von Zivilisationskonflikten« der Berliner Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan (2009) kommentiert Jacques Auvergne.

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2011/04/16/228/

(25) Fatwa über die Gehorsamspflicht der Ehefrau zum ehelichen Verkehr: Verweigerung wird von Allah hart bestraft. Von Dr. Youssef al-Qaradawi.

http://german.faithfreedom.org/forum/viewtopic.php?f=8&t=2848

229. Mercator und Islam

18. April 2011

حسبة

ḥisba

Pflichtendurchsetzung mit Gewaltlizenz

Hisba

Jugendbewegt ins Kalifat

Die besorgniserregend harmonischen Zehn Empfehlungen (1) der Jungen Islam Konferenz verdienen widerborstige Kommentare, meint Jacques Auvergne

Junge Islam Konferenz – Berlin 2010 nennt sich ein von der Berliner Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan mitgestaltetes und über Dr. Bernhard Lorentz von der in Essen ansässigen Stiftung Mercator finanziertes Projekt (2), das vielleicht den Schleier (Hidschab) überall durchsetzen und Deutschland im Sinne von Tariq Ramadan und Mustafa Cerić mit der bereits im Familienrecht systematisch frauenfeindlichen Scharia aussöhnen will. Naika Foroutan leitet das an der Humboldt-Universität zu Berlin ansässige und von der Volkswagenstiftung finanzierte Forschungsprojekt „Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle (HEYMAT)“ und hat mit dem Kulturrassismus des Islamischen Rechts offensichtlich kein Problem.

1. Einrichtung einer Jungen Islam Konferenz

Wir Teilnehmenden der Jungen Islam Konferenz – Berlin 2011 sind in einem Deutschland aufgewachsen, in dem Pluralität und Heterogenität Selbstverständlichkeiten sind.

Seien Sie unbesorgt, wir sind auch künftig nicht von Islamisten manipulierbar, unser sympathischer Blick auf die Scharia ist einfach authentisch. Der bärtige Salafist von Einladung zum Paradies ist schließlich ein Naturbursche, seine Burkafrau gar huldigt dem Weiblichen an sich, dem Matriarchat.

Sollten die Standards der AEMR in aller Vielfalt („Pluralität“) nicht besser überwunden werden, ist die Zumutung nach Gleichberechtigung der Frau nicht geradezu unerträglich homogen?

Vielfalt und „anders sein“ sind für uns alltägliche Normalität; aus unserer Sicht besteht kein Gegensatz zwischen einem „Wir“ und „den Anderen“.

Allah sieht das womöglich wesentlich differenzierter.

Korrekt ist, dass Harbis, Dhimmis und sittlich Einwandfreie ein gemeinsames großes Ganzes bilden (Stiftung Mercator: „Gemeinsam Gemeinschaft fördern heißt in unserer Gesellschaft gemeinsam Heterogenität fördern“).

Wer dazu aufruft, sich dem „Gemeinschaftsbildungsprozess“ hin zur schariakompatiblen berüchtigten Gesamtgesellschaft zu entziehen, greift das von Kirche und Politik geforderte friedliche Zusammenleben der Religionen allerdings an:

Unsere Lebensrealität besteht aus einem Wir-Gefühl mit unterschiedlichen Facetten und Meinungen, die wir gemeinsam im Dialog erfahren und aushandeln.

Lebensreal wird die Zugänglichkeit der allgemeinen Menschenrechte ausgehandelt. Keinesfalls aber sind Deutschlands Imame aufzufordern, ihren Koranschülern keine Angst vor dem Höllenfeuer einzujagen, die Schwarze Pädagogik des Islam ist schließlich integraler Bestandteil des von der Mercator-Stiftung verlangten Wir-Gefühls.

Dem Wunsch des bosnischen Großmuftis nach Einführung zeitnaher Implementierung der ewigen Scharia im Personenstandsrecht und Familienrecht („opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law“) möchten wir Kopftuchfreunde von der Jungen Islam Konferenz bei allem Facettenreichtum dann doch nicht entgegen treten, und das Mufti Cemali Meço (Τζεμαλή Μέτσο) zwölfjährige oder elfjährige griechische Mädchen religiös verheiratet, die kurz darauf, immer noch zwölf- oder elf Jahre alt, erstens mit ihrem Ehemann und zweitens schwanger in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt erscheinen (Diana Goldermann-Wolf: „Ein Skandal … staatlich geförderter Kindesmissbrauch“) ist für uns eine Frage der schützenswerten unterschiedlichen „Meinungen“.

Das gemeinsame „Wir“ muss nicht aufgeschlüsselt werden, denn es ist für uns nicht konstruiert.

AEMR und GG sind nicht so wichtig, Schluss mit diesem Entschlüsseln. Die eine Großfamilie denkt klassisch islamisch und zwangsverheiratet ihre Töchter nach Maßgabe des nötigenden Heiratsvormunds (wali mudschbir), die andere „arrangiert“ die Ehe mit Erlaubnis der Ursula Boos-Nünning und die dritte lebt gar säkular und hält die Standards von AEMR und GG ein, das alles ist gemeinsames muslimisch-deutsches „Wir“ und mag sich allmählich in die von der Hisba gewünschte Richtung verschieben.

Wir möchten keine Dialogplattform für Deutsche und AusländerInnen oder für Deutsche und MigrantInnen.

Genau, der Dualismus Inländer – Ausländer ist von gestern. Der Bürger als ein Staatsangehöriger ist ein Auslaufmodell, nun wird der Mensch endlich zum Religionsangehörigen.

Wir möchten eine Dialogplattform für uns als Deutsche mit und ohne muslimischen Migrationshintergrund.

Nicht der türkische Arbeiter ist ausgewandert, sondern der schariatreue Glaubensbewegte.

Bereits Auswanderer Mohammed bekundete mit seiner Hidschra (622 n. Chr.), ein veritabler Wandermoslem zu sein, der Medinastaat, die perfekteste Art des menschlichen Zusammenlebens, wandert seitdem durch die Jahrhunderte und ist nun in Berlin gelandet. Ministerialrat Dr. Thomas Herzog, Unterabteilungsleiter des Bundesministeriums des Innern (Integration; Deutsche Islam Konferenz; Aussiedlerpolitik; nationale Minderheiten), sagte am 18.02.2011 zu den Teilnehmern des Planspiels der Jungen Islam Konferenz: „Der Islam ist in Deutschland angekommen, und er ist willkommen (3).“

Das Ressort des Unterabteilungsleiters M II ist ohne Frage zuständig, denn irgendwie war der von Mekka nach Medina flüchtende Mohammed ja auch Aussiedler und irgendwie sollten wir für die Schariabürger den juristischen Status einer deutschen nationalen Minderheit „gesamtgesellschaftlich“ schleunigst herbeireden. Ob sich der bekennende Islamempfänger Dr. Herzog gegen den Aufbau eines deutschen Äquivalents zum Londoner Islamic Sharia Council oder zum bereits in mehreren britischen Städten arbeitenden Muslim Arbitration Tribunal einsetzen würde, darf bezweifelt werden.

Ob MinR Dr. Herzog (Rechts- und Grundsatzangelegenheiten; Aufnahme der Spätaussiedler; Vertriebenenangelegenheiten) der Meinung ist, dass man in Großbritannien bei http://www.islamic-sharia.org/ und http://www.matribunal.com/ den Islam falsch verstanden hat und bei der Deutschen Islam Konferenz (DIK) richtig?

Griechenland lässt Kinder religiös nach der Scharia verheiraten, der Tugendterror des Schleiers (Hidschab, verkürzt genannt und genäht: Kopftuch) kriecht durch jede Schule, Europa droht die Rechtsspaltung – und die Bundesregierung nennt den Islam eine im Kern friedliche Religion (Horst Köhler, vorher bereits Hans-Gert Pöttering).

Die Islambegeisterung muss weiter gehen:

Wir glauben, dass dieser Erfahrungsschatz der Jugend die DIK bereichern kann und sollte – gerade weil sie ihre Lebensrealitäten als plural, vielfältig und bunt begreift und die Chancen und Potenziale unserer heterogenen Gesellschaft kennt und verinnerlicht hat.

Ohne Jugend keine religiöse Revolution. Tariq Ramadans Vorträge lauten schließlich: Europe`s Muslim Youth and the Way Forward, oder: The Role of the Muslim Youth in Europe (4).

Jugendbewegt romantisch ziehen wir ins „vielfältige und bunte“ Kalifat. Am schnellsten mit einer Jungen Islam Konferenz:

Deswegen schlagen wir die Einrichtung einer Jungen Islam Konferenz vor: die Institutionalisierung eines festen Gremiums, das über eine enge Zusammenarbeit mit den TeilnehmerInnen und OrganisatorInnen mit der DIK verknüpft ist. Dadurch können bedeutsame Synergien entstehen. Junge Menschen mit und ohne muslimischen Migrationshintergrund sollten in der Jungen Islam Konferenz – ebenso wie die DIK auf Bundesebene – gemeinsam wichtige Themen des Zusammenlebens aufgreifen und diskutieren. Zentrale Ergebnisse und Lösungsansätze sollten publik gemacht werden, um so den öffentlichen Diskurs und den politischen Meinungsbildungsprozess mitgestalten zu können.

Qualifikationen brauchen wir nicht, jung sein reicht. Kinder an die Macht, wie bereits Herbert Grönemeyer wusste.

Für die Deutsche Welle lässt man einen im sibirischen Tomsk aufgewachsenen Kölner Kopftuchfreund über die zauberhafte Kontaktaufnahme zur deutschmuslimischen Milla (Glaubensnation, türk. millet) sinnieren, immerhin geht es Foroutan und Mercator um nichts Geringeres als um Deutschlands friedliche Zukunft („das gesellschaftliche Miteinander von morgen und dessen Gestaltung“). Ex-Muslime bleiben von den Verhandlungen ausgeschlossen:

„DW-TV Reporter Juri Rescheto diskutiert mit jungen Muslimen und Christen über das Zusammenleben in Deutschland (5).“

Habt ihr etwas gegen Augenhöhe? Die dialogisch errungenen „zentralen Ergebnisse“ haben im besten Fall Verfassungsrang:

2. Entsendung von jugendlichen Delegierten in die Deutsche Islam Konferenz

Zwei Delegierte der institutionalisierten Jungen Islam Konferenz (siehe Empfehlung Nr. 1) sollten an der DIK teilnehmen. Die Delegierten sollten hier zum einen die im Konsens beschlossenen Ergebnisse der Jungen Islam Konferenz präsentieren und zum anderen wichtige Diskussionspunkte der DIK zurück in die Junge Islam Konferenz tragen. Durch diese Beteiligung der Jugend an der DIK könnte auch gewährleistet werden, dass die DIK ein generationsübergreifendes Gremium wird und die Generation angemessen mit einbezieht, die sich heute für das gesellschaftliche Miteinander von morgen und dessen Gestaltung verantwortlich fühlt und sich dieser Herausforderung auch langfristig stellen möchte und muss.

Ob wir eine Alte Islam Konferenz – Berlin 2012 erleben werden, oder herrscht Hass auf die Senioren? Würde die Stiftung Mercator eine Schwule Islam Konferenz oder eine Postschariatische Islam Konferenz ausgrenzen?

3. Partizipation und Interaktion fördern – Eine Deutsche Islam Konferenz zum Anfassen

Gerade weil im Rahmen der DIK wichtige Themen des Zusammenlebens von MuslimInnen und Nicht-MuslimInnen und diesbezügliche die Allgemeinheit betreffende Empfehlungen im Mittelpunkt stehen, sollte die DIK stärker kontinuierlich und transparent in der Öffentlichkeit auftreten.

Im Islam wird das Zusammenleben von Allahfreund und Dhimmi von Sunna und Scharia geregelt, in der deutschen freiheitlichen Demokratie vom Grundgesetz … noch.

Die unterschwellige Botschaft ist klar: Das Grundgesetz reicht für ein Zusammenleben von Muslimbürger und Nichtmuslimbürger nicht aus. Insofern haben die „Jungen“ die Intention der „großen“ Islam-Konferenz verstanden.

Ein interaktiver Charakter der DIK kann hierzu beitragen – etwa indem sich die DIK für Anfragen, Hinweise und Vorschläge der BürgerInnen öffnet. Neben den bereits für die BürgerInnen bestehenden Kontaktmöglichkeiten per Brief, Email oder Telefon befürworten wir die zusätzliche Einrichtung eines Weblogs begleitend zu der bereits bestehenden interaktiven Webseite der DIK. Über diesen Weblog könnten Themenvorschläge für die DIK eingereicht, gesammelt, diskutiert und, nach einer Vorauswahl, in der DIK mit ExpertInnen debattiert werden. Über den Weblog könnte außerdem Kritik an der DIK, den VertreterInnen und den Positionen gesammelt und in die DIK rückgekoppelt werden. Dadurch würde die DIK transparenter und die Themenfindung nachvollziehbarer werden.

Ayatollah Chomeini sprach noch auf der Straße, nun kommt die digitale Islamische Revolution.

Durch die Einbindung von solchen basisdemokratischen Elementen würde die DIK aber vor allem nicht mehr als ein „unverbindliches Dialogforum“, sondern mehr als ein Organ gesehen werden, das gesellschaftliche Bedürfnisse und Diskurse direkt und zeitnah aufgreifen und debattieren kann. Außerdem empfehlen wir die stärkere Einbeziehung von öffentlich-staatlichen Einrichtungen. Beispielsweise können auch Bürgerämter als Anlauf- und Kontaktstellen dienen, an denen Informationsmaterial ausgelegt wird und über die in den Dialog mit Verantwortlichen der DIK getreten werden kann.

Damit auch der Bürgermeister Rechtleitung erfährt und gar nicht erst auf die Idee kommt, die Scharia als Kulturrassismus zu bezeichnen.

Weiterhin könnten die Informationsflyer der DIK breitflächiger in Schulen, Kultur und Sportvereinen, Migrantenselbstorganisationen und Moscheegemeinden etc. ausgelegt werden.

Ganz im Einklang mit den von Naika Foroutan hoch verehrten Verweigerern von Wissenschaftlichkeit und Weltbürgerlichkeit, Dschamal ad-Din al-Afghani und Muhammad Abduh (Foroutan: „Diese beiden islamischen Denker forderten eine religiöse Reform [und] hielten die Abkehr vom richtigen Islam und dem richtigen Verständnis des Koran für die Ursache der Misere zwischen der islamischen Welt und dem Westen“ (6)), hat die Machtergreifung auch im pädagogischen Raum durchgesetzt zu werden.

Vorstellbar ist auch eine Ausstellung zur DIK, die Beginn, Entwicklung und mediale Reaktion veranschaulicht und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen könnte.

Und nicht vergessen, liebe Berliner Ausstellungsmacher: Über Kopftuch und Schariagesetz nur Gutes. Museumspädagogik wie zuletzt in der DDR.

4. Ein Kuratorium für eine transparente Auswahl der TeilnehmerInnen

Der Auswahlprozess für die Teilnahme an der DIK muss aus unserer Sicht nachvollziehbar und transparenter gestaltet werden. Ein unabhängiges Kuratorium bestehend aus muslimischen und nicht-muslimischen Personen des öffentlichen Lebens könnte ein geeignetes Gremium sein, um anhand eindeutiger und der Öffentlichkeit bekannter Kriterien über die Teilnahme der AkteurInnen zu entscheiden.

Diese „Unabhängigen“ können dann ihrer religionspolizeilichen Pflicht zur Hisba nachkommen. Schariagegner raus.

Auf diese Weise könnte ein höherer Grad an Legitimität für die Repräsentativität der DIK-Teilnehmenden erreicht werden. Für eine begrenzte Anzahl an Plätzen sollte auch eine Eigenbewerbung möglich sein.

5. Eine Wiederaufnahme der AG Medien

Als Teilnehmende der Jungen Islam Konferenz – Berlin 2011 haben wir uns über die Bedeutung der Medien bei der Produktion und Reproduktion von Bildern über „den Islam“ und „die Muslime“ in Deutschland verständigt und sind besorgt über die teils einseitigen, essentialisierenden und polemischen Darstellungen von MuslimInnen in der Berichterstattung deutscher Medien.

Kaum noch jemand traut sich, über die auf Gruppen (Dhimmis, Harbis, Frauen) bezogene Menschenfeindlichkeit des Islam oder über die Entrechtung der Frau im Islam zu sprechen, doch bereits diese wenigen Worte veranlassen die Mercator-Stiftung, „besorgt“ zu sein.

Es ist noch erfolgreicher zu hindern, dass über den frauenfeindlichen, Nichtmuslime diskriminierenden und wissenschaftsfeindlichen Charakter des Islamischen Rechts faktengetreu berichtet wird.

Nicht der Krieg gegen die Vernunft, den Abu Hamid Muhammad al-Ghazali (1058-1111) als Lebenswerk mit einem bis heute wirksamen Erfolg durchführte, nicht die schwerlich übertreffbare Misogynie des islamischen Gelehrten Abu al-Faradsch Ibn al-Dschauzi (1116-1201) oder der kulturelle Rassismus des türkischen Nationalisten und Kalifatsanhängers Necmettin Erbakan (1926-2011) sollen durch die DIK als „Thema“ stärker behandelt werden, vielmehr sind es die Störenfriede aus den Reihen der wissenschaftlich und menschenrechtlich-universell verhafteten Islamkritik, die endlich an den volkspädagogischen Pranger gestellt werden müssen:

Die DIK sollte dieses Thema stärker behandeln und auch über den Bildungsauftrag des Staates sowie über die öffentlich-rechtlichen Sender diskutieren. Unter anderem aus diesen Gründen befürworten wir die Wiedereinführung der Arbeitsgruppe Medien in der DIK II und die Fortführung des bisherigen Austauschs in diesem Themenfeld. Beispielsweise könnten Workshops, Medienfachkonferenzen oder medienbezogene Projekte – wie etwa die Runden Tische für JournalistInnen – verstetigt und breitflächig angeboten werden. Die Ergebnisse dieser Arbeit sollten sowohl in die Öffentlichkeit als auch in die Medienunternehmen getragen werden.

Die unteilbare und ewige Scharia hat in Radio und Fernsehen in aller Sanftheit beworben zu werden, als staatlicher Bildungsauftrag ist soeben der verstaatlichte Proislamismus definiert worden. Und damit keiner sagen kann, hier werde der Ausstieg aus dem weltlichen Recht geprobt, organisiert Naika Foroutan ein Planspiel.

Nun aber ist endlich mehr Druck zu machen, damit Zeitung und Rundfunk in Zukunft islamsensibel berichten und die zu muslimisierenden Kinder in Köln oder Berlin nicht länger von Höllenfurcht und Sunnagehorsam entfremden. Heimat („Heymat“) finden die Muslime schließlich in der irdischen Islamischen Ordnung und in der Rückkehr zu Allah ins Paradies.

6. Einrichtung staatlich-muslimischer Dialogformen auf kommunaler Ebene

Eine erfolgreiche Islamische Revolution darf sich schließlich nicht auf den Bundestag oder das Regierungsviertel beschränken, sondern hat rund um jedes deutsche Rathaus organisiert zu werden.

Als TeilnehmerInnen der Jungen Islam Konferenz – Berlin 2011 haben wir uns sowohl in der Rolle als DIK-AkteurInnen als auch aus unserer eigenen Perspektive intensiv mit dem Thema „Institutionalisierung von staatlich-muslimischen Kooperationen auf kommunaler Ebene“ befassen können. Der Austausch über mögliche Formen staatlich-muslimischer Zusammenarbeit in der Kommune hat gezeigt, wie komplex Verhandlungen und wie schwierig Konsensfindungen sein können. Dennoch kamen wir zu dem Schluss, dass es sinnvoll und erfolgbringend ist, Probleme des Zusammenlebens von Menschen mit und ohne muslimischen Migrationshintergrund von unten nach oben, also an der Basis beginnend, zu bearbeiten und anzugehen. Vor diesem Hintergrund sind kommunale Kooperationsformen zu befürworten und wir empfehlen deshalb eine bundesweite Einrichtung staatlich-muslimischer Dialogforen auf kommunaler Ebene.

Niemand wage es in der tiefsten Provinz, gegen die Maßgaben von Koran und Sunna aufzumucken.

Ziel dieser Foren soll und muss sein, den Islam in der Gesellschaft und den kommunalen Strukturen zu etablieren, was zu einer größeren Akzeptanz und Anerkennung der Religion und der MuslimInnen führen wird.

Die Machtergreifung! Jetzt aber hinein mit den Muftis und Scheichen in jede Stadtverwaltung.

7. Signale senden – Die gesamtgesellschaftliche Akzeptanz von Islam und MuslimInnen in Deutschland fördern

Pst, nicht verraten, Gesamtgesellschaft bedeutet Kalifat. Ob christianisiert oder schariapflichtig, zu Mohammed und Schariagesetz kannst du nur ja oder ja sagen.

Der unbelehrbare Islamgegner ist aus dem Gemeinwesen zu exkludieren, und auch derjenige, der, sachlich richtig, darauf hinweist, dass die islamische Umma eine nach außen antisoziale, chauvinistische Solidargemeinschaft ist, die, nach innen, immerhin alle ihre weiblichen Angehörigen herabwürdigt und diskriminiert.

Dialog basiert immer auf einem aktiven Austausch gleichberechtigter PartnerInnen.

Demokraten und Islamisten auf harmonischer Augenhöhe, Parlamentarier und Muslimbrüder in geschwisterlicher Eintracht. Man applaudiere.

Du bist doch kein antimuslimischer Rassist?

Die DIK birgt in ihrer Einzigartigkeit die Hoffnung auf eine über Gesten und Symbole hinausgehende gemeinsame Bearbeitung gesellschaftsrelevanter islambezogener Themen. Essentiell für einen Dialog auf Augenhöhe ist das Gefühl, wirklich angenommen und anerkannt zu sein.

Wer gegen die Burka oder das Lehrerinnenkopftuch argumentiert, bläst zum Bürgerkrieg.

Berlin 2011. Der Trend geht zur Zweitfrau.

Die geführten Debatten über die Frage, ob und inwiefern der Islam zu Deutschland gehört bzw. gehören kann, haben bei uns MuslimInnen und Nicht-MuslimInnen zu Verunsicherungs- und zu Enttäuschungsmomenten geführt – gerade weil wir den Islam und die MuslimInnen als selbstverständlichen Teil des demokratischen, pluralen und vielfältigen Deutschlands sehen.

Ohne den integrierten Islambegriff von den Autoritäten des ECFR oder der FEMYSO ist Deutschland monokulturell, intolerant. Nicht dein Nein zur Burka auf dem Marktplatz oder zum Lehrerinnenkopftuch, sondern dein Ja zur Scharia zeigt uns dein Bejahen der deutschen gesellschaftlichen Vielfalt:

Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass die DIK dieses Thema aufgreift, den Wirrungen mit einer klaren Position begegnet und den BürgerInnen signalisiert, dass Deutschland plural und heterogen ist und der Islam als Religion nicht nur im Alltag, sondern auch aufgrund des in unserem Grundgesetz verankerten Rechts auf freie Religionsausübung ein gleichberechtigter Teil Deutschlands ist und als solcher auch Akzeptanz erfahren muss.

Dass der Schariagegner wirres Zeug redet, schlicht desorientiert ist, hat die Bundesregierung zeitnah kundzutun.

Hidschab und Burka, Zweitfrau und Kindbraut sind laut Naika Foroutan bzw. Stiftung Mercator grundgesetzlich geschützt, was in neu zu erarbeitenden Gesetzen (Thomas de Maizière zum proschariatischen sui generis: „Ich lade hier zu viel juristischer Fantasie ein“ (7)) Niederschlag finden muss, dein guter Wille allein ist schließlich nicht gut genug:

Die rechtliche Anerkennung der muslimischen Organisationen als Religionsgemeinschaften würde der Akzeptanz von Islam und MuslimInnen in Deutschland über eine normative, ideelle Ebene hinaus Vorschub leisten. Die während der ersten Phase der DIK diesbezüglich geführten Gespräche befürworten wir.

Keinesfalls darf die BRD von den Islamverbänden verlangen, die vor dem Höllenfeuer rettenden Befehle von Koran und Hadith abzulegen.

8. Weniger Staat – mehr BürgerInnen: Öffnung der Deutschen Islam Konferenz für praxiserfahrene Einzelpersonen auf nicht-muslimischer Seite

Her mit den charismatischen Islambeschwichtigern! Integrieren wir ein paar proislamistische, nichtmuslimische Zauberer in die DIK.

Da die DIK derzeit ein vom Staat getragenes Dialogforum ist, an dem ausschließlich staatliche und muslimische AkteurInnen teilnehmen, entsteht in der öffentlichen Wahrnehmung der Anschein, dass sich das Zusammenleben mit MuslimInnen in Deutschland als so problematisch erweist, dass eine eigens einberufene Konferenz von Nöten ist. Damit entsteht auch ein Verhandlungseindruck nach dem Motto „Muslime versus Staat“, was in Folge auch den Gegensatz „Muslime versus Deutschland“ suggeriert. Die derzeitig geführten Kontroversen über die Möglichkeit eines gelingenden Miteinanders von MuslimInnen und Nicht-MuslimInnen, die zu einer Entfremdung und gesellschaftlichen Polarisierung geführt haben, basieren weniger auf Konflikten zwischen MuslimInnen und dem Staat denn auf innergesellschaftlichen Ressentiments, Ängsten und Befürchtungen.

Wer vor dem Islamischen Recht warnt, den treibt der Hass.

Wir begrüßen, dass die DIK in ihrer zweiten Phase praxisorientierter ausgerichtet ist. Dennoch empfehlen wir, den Kreis der Dialogführenden nach dem Motto „weniger Staat – mehr Bürger“ zu öffnen.

Der allzu nüchterne Staat ist abgemeldet, jetzt fiebert die Bevölkerung religiös.

Vor allem auf Seiten der staatlichen VertreterInnen sollen analog zu den muslimischen Einzelpersonen praxiserfahrene, nicht-staatliche AkteurInnen mit spezifischer Qualifikation ausgesucht werden – sogenannte „Alltagsmenschen“. Dadurch kann eine gesicherte Rückbindung der auf der DIK verhandelten Themen an die Lebensrealität der betroffenen Personen, aber auch ein besseres gesellschaftliches Abbild in der DIK erreicht werden. Vermutlich können dadurch nicht nur gegenseitige Vorwürfe und Ressentiments, sondern auch gemeinsame Wünsche und Forderungen an die staatlichen Entscheidungsträger artikuliert werden. Die staatliche Seite könnte gleichzeitig Impulse und Vorschläge für Konfliktregulierungen generieren. Diese Wechselwirkung könnte von staatlichen VertreterInnen als basisdemokratischer Orientierungsrahmen gesehen werden.

9. AkteurInnen der Deutschen Islam Konferenz als MultiplikatorInnen begreifen

Die TeilnehmerInnen der DIK bringen ihre individuellen oder verbands- und institutionsbezogenen Erfahrungen, Sichtweisen und Positionen in die Konferenz ein. BürgerInnen erfahren aber zumeist nur dann von den vertretenen Standpunkten der DIK-AkteurInnen, wenn sich besondere Konfliktlinien in bestimmten Themenfeldern abzeichnen. Wenn sich alle TeilnehmerInnen der DIK auf dem offiziellen Internetauftritt der Konferenz mit einem ausführlichen Schreiben vorstellen würden, aus dem auch hervorgeht, warum die jeweilige Person teilnimmt, welche Ziele, Ideen und Wünsche sie hat und welche Kontaktmöglichkeiten es zu ihr gibt, dann würde dies nicht nur mehr Transparenz und Interaktion ermöglichen, sondern auch die Nachvollziehbarkeit der Auswahl der DIK-TeilnehmerInnen erhöhen. In diesem Schreiben könnten die TeilnehmerInnen zugleich auch Themen benennen, die ihnen besonders wichtig sind und aus ihrer Sicht im Rahmen der DIK bearbeitet werden sollen. Dadurch könnte auch für die Öffentlichkeit, die TeilnehmerInnen und die OrganisatorInnen der DIK erkennbar werden, ob die Agenda der Konferenz mit den Wünschen und Vorschlägen der TeilnehmerInnen im Einklang steht. Aus unserer Sicht wäre es auch wünschenswert, dass sich die KonferenzteilnehmerInnen nicht nur als Beteiligte des staatlich-muslimischen Austauschs sehen, sondern zusätzlich als AkteurInnen des gesellschaftlichen Wandels.

Wandel, einen Augenblick … so schlecht war die säkulare Demokratie doch gar nicht?!

Alle Erwählten, die vom unbeschreiblichen Charisma der Konferenz ergriffen worden sind, sind mit religionspolizeilichen Befugnissen auszustatten, in die Provinzen zurückgekehrt gebührt ihnen Ehrerbietung und emsiger Dienst, Herrschaftszeiten:

Wenn sich die TeilnehmerInnen auch in ihrer alltäglichen Praxis als BotschafterInnen der DIK verstehen und als diese auftreten, dann könnte ihnen nicht nur eine Vorbildfunktion zukommen, sondern sie könnten die Ideen der DIK auf diese Weise auch in die Gesellschaft hineintragen. Diese Funktion sollten sie auch dann übernehmen, wenn es darum geht die Empfehlungen der DIK vor Ort in den Ländern und Kommunen umzusetzen.

10. Begriffe neu denken: Die Einführung eines Begriffskodexes

Verschiedene Begrifflichkeiten wie etwa „muslimische Vertreter – staatliche Vertreter“, „Mehrheitsgesellschaft“ oder „MigrantIn“ (u.a. für deutsche StaatsbürgerInnen mit Migrationshintergrund) führen – auch im Rahmen der DIK – dazu, dass sich „wir“- und „ihr“- Gegensätze im alltäglichen Sprachgebrauch etablieren und sich in der gesellschaftlichen und öffentlichen Wahrnehmung verfestigen. Statt bereits bei der Bezeichnung des Gegenübers auf Unterschiede zu verweisen, sollte indes das Gemeinsame betont werden.

Ob unislamisch lebende, säkulare Geschäftsfrau oder islamisch korrektes (unmündiges), von Höllenangst geplagtes Burka-Heimchen, ob nachvollziehbar arbeitender Wissenschaftler oder heilssichernd aktiver Salafist, entscheidend ist doch: Jeder von uns ist Mensch.

Eine neue, durch die DIK erarbeitete, für alle TeilnehmerInnen empfehlenswerte Begriffspraxis kann zu mehr Akzeptanz und Verständnis des pluralen, heterogenen Deutschlands führen und sich der Position von „Etablierten und Außenseitern“ entgegenstellen. Sie sollte von der DIK als Motor auch in den öffentlichen Raum bzw. in die Wahrnehmung der Gesellschaft hinein delegiert bzw. transportiert werden.

Fakten haben sehr gestört, jetzt kommt al-Islam.

Die Untergebenen anders wahrnehmen lassen. Anderes für wahr halten zu lernen, ist das Gebot der Stunde. Verändern Sie sich, blicken Sie anders in die Welt, noch mehr anders!

Der Islamkritiker hat schließlich Probleme mit dem Wahrnehmen und mit der Wahrheit gleich mit, wie der gottesfürchtige, im Jahre 1935 geborene ägyptische Philosoph Hasan Hanafi erkannte:

„Die nördliche und die südliche Mittelmeerküste sind Wiegen uralter Zivilisationen. Spannungen zwischen diesen Regionen beruhen häufig auf Fehlwahrnehmungen. … Der Islam habe eine dem Christentum, der Religion des Friedens und der Liebe, entgegengesetzte Kultur der Gewalt hervorgebracht. Diese falsche Wahrnehmung basiert auf einem reduktionistischen Fehlschluss, der das Ganze auf einen Teil verkürzt. Denn der Islam hat auch Juwelen der Geschichte wie Granada, Sevilla oder Cordoba auf der Nordseite des Mittelmeers entstehen lassen (8).“

Cordoba! Plätschernde Brunnen, arabische Gelehrsamkeit und heilige Schutzgelderpressung der Dschizya. Lautengeklimper, Marmorpaläste und dann und wann eine kleine Dhimmi-Auspeitschung.

Spürst du es denn nicht, das goldene al-Andalus liegt jetzt an der Spree! Nur die Wortwahl der ärgerlich unislamisch arbeitenden Journalisten und Blogger könnte noch etwas harmonischer sein, damit Deutschlands kleine Muslime bessere Laune haben:

Wenn allein auf staatlicher Ebene von Seiten der MinisterInnen, der Länder- und KommunenvertreterInnen ein neuer Begriffskodex eingeführt wird, dann kann der Diskursraum zurückerobert werden, der sich in den letzten Jahren vor allem durch stark entfremdende (mediale) Debatten negativ auf das Zusammenleben ausgewirkt hat. Diese Auswirkungen sind in den Alltagsrealitäten der jungen Generation stark zu spüren.

Mögen Berlins der Glückseligkeit verpflichtete Muslimkinder nie aus dem sicheren Kerker von Sunna und Scharia ausbrechen.

Es beginne die sprachliche Kriegsführung, der mediale Dschihad.

Unerwünschte Worte erzeugen schließlich falsches Wissen und stehen unserer zentralen Aufgabe „Gemeinsam Gemeinschaft schaffen“ (Mercator 2011) entgegen.

Möge die islamische Pracht uns niemals verlassen! Deutschland braucht die religiös begründete Pressezensur.

Jacques Auvergne

(1) 10 Empfehlungen der Jungen Islam Konferenz – Berlin 2011

http://www.stiftung-mercator.de/fileadmin/user_upload/INHALTE_UPLOAD/Bildung/Junge_Islam_Konferenz_Berlin_2011/110328_JIK_Empfehlungskatalog_final_WEB.pdf

Junge Islam Konferenz, offizielle Internetpräsenz

http://petition-stiftung-mercator.de/

Suchbegriff Junge Islam Konferenz beim Projekt HEYMAT

http://www.heymat.hu-berlin.de/search?SearchableText=Junge+Islam+Konferenz

Die „Junge Islam Konferenz – Berlin 2011“ ist ein Projekt der Stiftung Mercator in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin. … Die „Junge Islam Konferenz – Berlin 2011“ reagiert auf die Tatsache, dass die Deutsche Islamkonferenz und ihre Themen- und Zielsetzung laut einer jüngst veröffentlichten Studie des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Migration und Integration insbesondere in der zweiten und dritten Generation der Muslime in Deutschland weitgehend unbekannt ist. … Das zweitägige Vorbereitungsseminar wird an der „Berlin Graduate School of Social Sciences“ (BGSS) der Humboldt-Universität zu Berlin (HU Berlin) stattfinden und ReferentInnen aus Wissenschaft und Praxis begrüßen. Das zweitägige Planspiel-Seminar soll im Bundesministerium des Innern (BMI) stattfinden, um den TeilnehmerInnen eine authentische Erfahrung der Verhandlungen zu ermöglichen.

Dr. Naika Foroutan (Projektleiterin)

Damian Ghamlouche (Projektmanager)

Sina Arnold (Co-Projektmanagerin)

http://www.heymat.hu-berlin.de/junge-islamkonferenz

HEYMAT. Foroutan.

http://www.heymat.hu-berlin.de/team/foroutan

(2) Stiftung Mercator. Junge Islam Konferenz. Zwischenresümee. Die Worte Menschenrechte, Frauenrechte bzw. Gleichberechtigung der Frau, Scharia, Hidschab oder Kopftuch kommen gar nicht erst vor, stattdessen ist von Religion (neun mal, mit Varianten) und Islam (49 mal) die Rede. Auf in die Dhimma-Republik, alle Arbeit „für einen gelingenden Gemeinschaftsbildungsprozess“.

http://www.stiftung-mercator.de/fileadmin/user_upload/INHALTE_UPLOAD/Bildung/Junge_Islam_Konferenz_Berlin_2011/110329_JIK_Dossier_A4_final_WEB.pdf

Schariafreundin Naika Foroutan steuert kräftig mit. Vorbereitungsseminar Junge Islam Konferenz – Berlin 2011, 5. und 6. Februar 2011, Berlin:

„Unter den Referenten befinden sich Experten wie Prof. Dr. Klaus J. Bade (Vorsitzender des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration), Prof. Dr. Haci Halil Uslucan (Leiter Stiftung für Türkeistudien und Integrationsforschung), Dr. Naika Foroutan (Projektleiterin der Jungen Islam Konferenz – Berlin 2011 und Leiterin des Projekts HEyMAT an der Humboldt-Universität zu Berlin) sowie Mitglieder der Deutschen Islam Konferenz.“

http://www.stiftung-mercator.de/presse/pressetermine/pressetermin-details/article/vorbereitungsseminar-junge-islam-konferenz-berlin-2011.html

(3) Den Teilnehmern des Planspiels der Jungen Islam Konferenz rief Dr. Thomas Herzog zu: „Der Islam ist in Deutschland angekommen, und er ist willkommen.“

http://www.stiftung-mercator.de/fileadmin/user_upload/INHALTE_UPLOAD/Bildung/Junge_Islam_Konferenz_Berlin_2011/20110125_Planspiel_Ablauf_extern_FINAL.pdf

Die ebenfalls anwesende Dr. Rita Süssmuth: fiel 2004 durch ein „In Deutschland gibt es keinen Ort für die Scharia.“ angenehm auf, warnt jedoch das Deutsche Volk heute nicht mehr vor dem Islamischen Recht. Quelle: Cigdem Akyol für die taz, 21.02.2011. Akyol: „Der Erlanger Islamwissenschaftler Mathias Rohe erklärt, das Nebeneinander der Rechtssysteme sei Ausdruck der Globalisierung. … In England ist die Integration der Scharia Realität. Schiedsgerichte und Scharia-Räte regeln in vielen Städten zivilrechtliche Streitigkeiten zwischen gläubigen Muslimen. Seit 2007 gibt es dort das „Muslim Arbitration Tribunal“ (MAT) für Familien-, Erbschafts- und Handelsstreitigkeiten mit einer Handvoll Schlichtungsstellen in England und Wales. Die Schiedssprüche des Tribunals sind vor Gericht durchsetzbar.“

http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/goldmuenzen-fuer-die-exfrau/

Islamic Sharia Council

http://www.islamic-sharia.org/

Muslim Arbitration Tribunal

http://www.matribunal.com/

(4) Tariq Ramadan: Europe`s Muslim Youth and the Way Forward.

http://www.youtube.com/watch?v=p-LEljKD1R0

Tariq Ramadan: The Role of the Muslim Youth in Europe.

MJD: “Weiterhin wird behauptet, dass Ibrahim El-Zayat auf dem MJD-Meeting 2009 aufgetreten sei. Richtig ist vielmehr, dass Herr El-Zayat auf dieser Veranstaltung einen Vortrag von Prof. Tariq Ramadan einem der renommiertesten europäischen Islamwissenschaftler und Verfechter des „Euro-Islam“, als Übersetzer begleitet hat. In dem Vortrag „The Role of the Muslim Youth in Europe“ hat Prof. Ramadan unter großem Beifall die Notwendigkeit sich als muslimischer Jugendlicher in die europäische Gesellschaft zu integrieren und zu partizipieren aufgezeigt und es zur religiösen Verpflichtung eines jeden Einzelnen erklärt. Gerade der Inhalt dieses Vortrags ist ein Paradebeispiel, für das stetige Eintreten der MJD, junge Muslime zu mehr gesellschaftlicher Beteiligung anzuregen.”

http://www.mjd-net.de/stellungnahme-zu-den-anschuldigungen-des-bundesamt-f%C3%BCr-verfassungsschutz

(5) Die proschariatisch aktive Deutsche Welle engagiert Juri Rescheto: „Dürfen muslimische Lehrerinnen ein Kopftuch tragen? Soll an deutschen Schulen islamischer Religionsunterricht eingeführt werden? Über solche Fragen wollen Jugendliche im Rahmen der ersten „Jungen Islam Konferenz“ sprechen. Sie findet an diesem Wochenende im Innenministerium in Berlin statt. Die Jugendlichen sollen Ideen entwickeln und Empfehlungen aufschreiben. Denn auf höherer Ebene sind die Gespräche zwischen deutschem Staat und muslimischen Vertretern zuletzt ins Stocken geraten.

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6443785,00.html

(6) Naika Foroutan verehrt die Begründer der islamischen Gegenmoderne Dschamal ad-Din al-Afghani und Muhammad Abduh, aus: Kulturdialoge zwischen dem Westen und der islamischen Welt: eine Strategie zur Regulierung von Zivilisationskonflikten, Seite 93: „Diese beiden islamischen Denker forderten eine religiöse Reform. … Hier sollte also durchaus die kulturelle Moderne akzeptiert werden“ Das ist natürlich Unsinn, Wali mudschbir, Kindbraut, Polygamie und Talaq standen für al-Afghani (Technologie und Panislamismus) und Abduh (Journalist, Großmufti von Ägypten) nie zur Disposition, ein vor der Hölle bewahrendes Wohlverhalten ist kulturell vormodern. Al-Afghanis Geburtsjahr ist nicht 1839 (Foroutan), sondern 1938.

http://books.google.de/books?id=NBZ2N3mGM74C&lpg=PP1&dq=Naika%20Foroutan&pg=PP1#v=onepage&q=Afghani&f=false

Muslime, seid östlich, wo auch immer. Rezension zu Naika Foroutan (Kulturdialoge zwischen dem Westen und der islamischen Welt: eine Strategie zur Regulierung von Zivilisationskonflikten) von Jacques Auvergne.

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2011/04/16/228/

(7) Islamintegrierer und Bundesinnenminister Thomas de Maizière zum proschariatisch umzusetzenden sui generis („Ich lade hier zu viel juristischer Fantasie ein“). Für das Göttinger Tageblatt schreibt Isabel Trzeciok am 08.12.2010:

„Die bisherigen Rahmenbedingungen des Kirchenrechts sind auf die Organisationsform der großen christlichen Kirchen optimiert. Hier einen Weg zu finden, den Islam zu integrieren, sei eine der großen zukünftigen Herausforderungen, erläuterte de Maizière. Da die stark dezentrale Organisation die juristische Zuordnung erschwere, plädierte der Minister für ein pragmatisches Vorgehen und lösungsorientierte Ansätze vor Ort. Viele Tausend kleine Islamkonferenzen in den Städten wünsche er sich, um Ideen zu entwickeln und vor Ort bestehende Probleme gemeinschaftlich zu lösen.“

http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Wissen/Regionale-Wissenschaft/Bundesinnenminister-de-Maiziere-spricht-ueber-Religion

(8) Gegenmodernist, Kulturkreistheoretiker und Schariafreund Hasan Hanafi ist Vizepräsident der Arabischen Philosophischen Gesellschaft.

http://de.qantara.de/Tausendundein-Vorurteil/947c910i1p95/index.html

Ein linker Islam? Ausschnitte aus dem fast zwei Jahrzehnte alten Vortrag von Ḥasan Ḥanafī »Die Aktualität eines ‘linken Islam’« (aus: »Gesichter des Islam, 2. Orient-Tagung im Haus der Kulturen der Welt«, 10.-12.12.1991, bei: Verlag Haus der Kulturen der Welt (Hg.), Berlin 1992) kommentiert Jacques Auvergne.

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/06/30/176/

228. Junge Islam Konferenz – Berlin 2011

16. April 2011

البراءة

al-barāʾa

to reject the forces of disbelief

rejetter le Taghoût

heiliges Meiden

Muslime, seid östlich, wo auch immer

Auf den Spuren Mohammeds, Sayyid Abul Ala Maududis und Ali Scharatis wandelnd gilt es, den inneren und äußeren „Westen“ zu verweigern, die universellen Menschenrechte und die sie tragende Mentalität und Kultur. Die als organisierte Diskriminierung und Antirationalität umzusetzende islamisierte Sphäre ist seit Mohammeds Tagen, gleichsam physikalisch, ein Identität lenkender und den sozialen Raum spaltender, permanenter Abstoßungseffekt. Dieses heilige Meiden ist nicht europäisiert, sondern, hier liegt der Missionar Pierre Vogel völlig richtig, authentisch islamisch. Das Buch »Kulturdialoge zwischen dem Westen und der islamischen Welt. Eine Strategie zur Regulierung von Zivilisationskonflikten« der Berliner Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan (2009) kommentiert Jacques Auvergne.

Jede Gruppe von Fundamentalisten mag grundsätzlich in keine Wechselwirkung mit den angeblich so ganz Anderen eintreten und muss daher ein das Individuum unkontrollierbar verwandelndes Kunstwerk ebenso als Angriff empfinden wie die korrekt dokumentierte fundamentalismusbezogene Tatsache oder eine Presse ohne Zensur.

Den Winkel, den ein Flüssigkeitstropfen auf der Oberfläche eines festen Körpers zu dieser Oberfläche bildet, kennt der Physiker als Kontaktwinkel oder Benetzungswinkel. Wenn wir die Standards der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte mit einem erfrischenden Wassertropfen vergleichen, ist der lernfähige Mensch sozusagen hydrophil und lässt sich von Säkularität und Weltbürgerlichkeit gleichsam tränken. Doch finden wir weltweit, allerdings gerade in der islamisch beeinflussten Sphäre, unbeirrbare Einzelne und Milieus, die einfach nicht nass werden wollen. Der nicht praktizierende, aber die Scharia nicht verwerfende Muslim agiert in seiner Wechselwirkung zu allem Nichtislamischen sozusagen hydrophob (1), der über die DİTİB organisierte Mensch vielleicht superhydrophob (2). Der sinnbildlich völlig unbenetzbare, die Muslimbruderschaft einschließende Salafismus und ebenso die Erbakansche Bewegung der Millî Görüş zeigen dem Rest der Welt einen veritablen Lotuseffekt und wollen vom Wasser der kulturellen Moderne in keiner Weise befeuchtet werden (3).

Unsere Forderung nach der irdischen Gleichberechtigung der Frau beispielsweise muss an einem schariakonsequenten (radikalen) Muslim abperlen, kontaktlos heruntertropfen. Dass der Leipziger Schariagelehrte Hassan Dabbagh oder Kölner Kalifatsanhänger und Quṭb-Herausgeber Rassoul (4), Kampfname Abū Riḍāʾ, Gesetze einhält, die nicht von Allahgott stammen, sieht er nur seiner von Dankbarkeit (aš-šukr) gemäßigten, frommen Geduld (aṣ-ṣabr) verschuldet, die auch heute vielfach kalligraphisch umgesetzt wird und über die vor bald sieben Jahrhunderten der heute vom Braunschweiger Scheich Abu Anas (Muhamed Seyfudin Ciftci, einst EZP-Verlag, jetzt Moschee-Verlag) in türkischer Übersetzung vertriebene Ibn Qaiyim al-Ǧauziya (1292-1350, İbn Kayyim el-Cevziyye) so gründlich nachdachte (5).

Bereits im Vorwort nimmt die 1983 als Elfjährige mit ihren Eltern nach Deutschland eingereiste und im landschaftlich wunderhübsch gelegenen, rheinischen Ort Boppard aufgewachsene Naika Foroutan, Tochter eines Iraners und einer Deutschen, eine Aufteilung der Welt in westlich und islamisch vor:

Das politische Erwachen des Islam begann zwar nicht erst mit der iranischen Revolution, – seitdem jedoch war die Aufmerksamkeit der westlichen Welt für dieses Phänomen gestärkt, der es allerdings nicht gelang, die Entwicklung und die Radikalisierung der islamischen Welt richtig einzuschätzen.

Korrekt ist, dass das „politische Erwachen des Islam“ gute dreizehn Jahrhunderte eher und mit dem unübertrefflich gottgeliebten Menschen Mohammed begann, dem vollkommenen Wesen.

Der Westler an sich leide an Fehlwahrnehmung.

Einleitend mahnt Foroutan:

Das 21. Jahrhundert beginnt unter schlechten Vorzeichen und beendet vordergründig, mit den Attacken islamistischer Terroristen am 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York und auf das Pentagon in Washington, die Jahre der politischen Visionen nach dem Fall der Berliner Mauer. Dieses terroristische Großereignis hat zumindest dem Beginn des 21. Jahrhunderts seinen Stempel aufgedrückt (…)

Als politikwissenschaftliches Makroereignis hat dieser 11. September zudem die bereits in die Polemik verwiesene Prognose Huntingtons vom Clash of Civilizations zu einem bitteren Realszenario werden lassen.

Nun stellt sich innerhalb der internationalen Beziehungen die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, diesem drohenden Konfliktszenario eines Krieges zwischen den Zivilisationen zu entgehen? Die vorliegende Arbeit wird von dieser Forschungsfrage ausgehen.

Wer Zivilisation nicht im Plural verstehen möchte, so impliziert die Sozialwissenschaftlerin, schüre Kriege und spiele den glaubensbewegten Terroristen in die Hände. Die von den neunzehn Dschihadisten ermordeten 3012 bis 3015 Menschen bleiben unerwähnt und werden unter Szenario und Ereignis (Realszenario, Makroereignis) verbucht.

Dass es darum geht, die Standards der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durchzusetzen und auch dem so genannten Orient möglichst bald Pressefreiheit und Gleichberechtigung der Frau zu ermöglichen, schreibt Foroutan nicht:

27. Wie können Zivilisationskonflikte zwischen dem Westen und der islamischen Welt reguliert werden?

27. So riefen die Vereinten Nationen für das Jahr 2001 das UNESCO-Jahr des Dialogs zwischen den Kulturen aus. Dies geschah auf Vorschlag des iranischen Staatspräsidenten Mohammed Khatami, der im Jahr 1999 zur Feier des 50-jährigen Bestehens der UN einen solchen Dialog als Verständigungsplattform für das kommende Jahrhundert eingefordert hatte, nachdem er selbst auf die latente Feindbereitschaft zwischen den Zivilisationen und die Gefahr, die solche Zivilisationskonflikte für die Neuordnung der Weltpolitik bedeuten, hingewiesen hatte.

Wieso Neuordnung, wir finden AEMR und GG gar nicht so schlecht. Der von der Soziologin genannte Khatami (Mohammad Chatami) will die Scharia nebst Polygamie und Schleierpflicht.

Dr. Naika Foroutan („Dabei bin ich ein Kind aus Boppard am Rhein“) hätte an dieser Stelle auf das koranbasierte Recht eingehen müssen, das im Iran über die Straftatbestände efsad-e fel-arz, Verderbenstiften auf Erden, oder moharebeh, aufgrund eines Angriffs gegen Allah und seinen Propheten, zum Tod des Delinquenten führt.

Im Jahre 2010 stand der global aktive schiitische Top-Islamist und iranische Ex-Präsident wochenlang auf der Gästeliste des Wissenschaftsrats (WR), nicht anders Ägyptens Schariaminister Zaqzuq (Mahmoud Zakzouk), Bosniens ECFR-Scheich (Cerić: „opening the way“) und Deutschlands Bildungsministerin Schavan. Nach Köln kamen dann Dr. Annette Schavan (Promotion in Philosophie zu: Person und Gewissen: Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung), Mathias Rohe („Das islamische Recht ist auch ein Recht.“) und etliche schariatreue Funktionäre der IGMG (Millî Görüş).

Die Soziologin (Foroutan: „sozusagen ein Bopparder Mädchen“) geht weder zur Scharia und zur schariatischen (nicht zuletzt iranischen) Schleierpflicht auf Distanz noch zu den islamisch korrekt begründeten Hinrichtungen nahezu jedes als mofsed-e fel arz oder mohareb Klassifizierten, sei es unter Chatami oder unter seinem Amtsnachfolger Ahmadinedschad.

Wer Frieden will, müsse Vielfalt bejahen, fordert Foroutan, und meint, Kofi Annan zitierend, ganz offensichtlich den „Dialog“ zwischen Nichtislam und Schariakultur:

Gefordert wurde für einen solchen Dialog zwischen den Kulturen eine aktive Bejahung von Unterschieden aus der Erkenntnis heraus, „dass Vielfalt notwendig ist, damit die Menschheit gedeiht.“

Henryk M. Broder beschrieb im Juli 2008 die Herangehensweise der radikalislamisch geprägten Vereinten Nationen:

»Es ist der „Distinguished Representative of Pakistan“, der den entscheidenden Satz sagt: „It is insulting for our faith to discuss Sharia here in this forum“, und es ist der Vertreter Ägyptens, der ergänzt: „Sharia is not under discussion here.“ Es sei eine Beleidigung des Glaubens seines Volkes, wenn die Scharia in diesem Forum diskutiert werde. Und: „Die Scharia steht hier nicht zu Diskussion.“ So weit also können religiöse Empfindlichkeiten gehen (6).«

Soweit Broder zum Genfer Menschenrechtsrat.

Costea studierte Arabische Sprache und Internationales Recht, weiß also besonders genau, was die Scharia ist. Der rumänische Staatsangehörige war für die in Südafrika abgehaltene Durban Konferenz von 2001 mit verantwortlich, die vom 31.08. bis zum 08.09.2001 abgehalten wurde, also nur etwa zwei Monate vor dem religiös motivierten Terroranschlag Nine Eleven. Ebenso kalkuliert wie schariafreundlich (demokratiegefährdend) verschmolz die Abschlusserklärung die Begriffe Antisemitismus und Islamophobie:

„In tiefer Sorge erkennen wir den Anstieg von Antisemitismus und Islamophobie in zahlreichen Gebieten der Erde … . Um allen Formen von Rassismus entgegen zu treten, sollen alle Staaten dazu aufrufen, sich Antisemitismus, Antiarabismus und Islamophobie entgegen zu stellen (7).“

Von 1991 bis 1995 war der Jurist Rumäniens Botschafter in Kuwait und im Sultanat Oman, erlebte also die Praxis der heiligen jedenfalls heilssichernden Ungleichbehandlung. Zwischen 1997 und 2001 war Costea Botschafter in Ägypten (8).

Zurück zum Bopparder Rheinkind:

31. dabei stellt sich die Frage: Wird der Westen durch die Europäische Union im Dialog repräsentiert oder durch die NATO? Durch die OSZE oder einzelne Staaten oder gar durch die USA? … Das gleiche Dilemma ergibt sich, wenn die ‘islamische Welt’ vertreten werden soll. OIC, OPEC oder einzelne Nationalstaaten – wer steht faktisch als Repräsentant einer islamischen Welt zum Dialog mit dem Westen bereit?

Mit immer mehr Dialog soll die durch universelle Menschenrechte, Pressefreiheit und Gleichberechtigung der Frau gekennzeichnete kulturelle Moderne ein wenig zerstört werden. Foroutan hält es nicht einmal an dieser Stelle für notwendig, sich gut begründet von der glaubensbewegten und kulturell rassistischen OIC-Charta (Erklärung der Menschenrechte im Islam, Kairo 1990) zu distanzieren.

Zivilisation gibt es für Differenzdenkerin Foroutan nur noch im Plural. Um die Gewaltbereiten unter den Koranlesern zu besänftigen, mögen wir in den Dialog eintreten. Vielleicht spürt ja irgendjemand einen Hauch von Erpressung, wenn Foroutan von uns Staatsbürgern fordert:

31. Terroristische Anschläge durch islamische Fundamentalisten sind eine Folge von jahrelang ignorierten Spannungen zwischen den Zivilisationen. Spätestens jetzt ist für den Westen und für die islamische Welt ein Eintritt in eine dialogische Konfliktregulierung dringend notwendig.

Himmlischer Beistand naht, unsere Religionsführer vermeiden, inschallah, den globalen Dschihad, jedenfalls solange wir dialogisch gehorsam bleiben. Dialogverweigerer, so deutet Foroutan an, werden weitere Terroranschläge erleben, für den sie in nennenswert hohem Maße mitverantwortlich seien.

80. Es gibt jedoch auch Wissenschaftler, die den Islam selbst als Quelle des Unheils ansehen.

Das ist falsch, denn Wissenschaftler führen keine heilsbezogenen beziehungsweise unheilsbezogenen Forschungen durch, was übrigens selbst für Sozialwissenschaftler gilt.

Richtig wäre, was Foroutan nicht sagen möchte, dass mutige Menschen von jedem organisierten Islam die völlige Überwindung von Scharia und Fiqh verlangen und dass eine AEMR-verhaftete Rechtswissenschaft (eine andere gibt es nicht) der Unversehrtheit und Bildung jedes Individuums dient und auf eine Abwehr des Teufels ebenso verzichtet wie auf die Rettung der Seele.

80, 81. Ursachen für fundamentalistische Strömungen im Islam.

Der Islam, der vom Propheten Mohammed als die vollkommenste und abschließende Religion den Muslimen offenbart wurde, lässt seine Anhänger im traditionellen Selbstverständnis über den Anhängern anderer Religionen stehen.

Falsch, nicht im traditionellen, sondern im religiösen islamischen Verständnis. Den Nichtmuslim als bemitleidenswert bis verachtenswert zu betrachten, jedenfalls als sittlich minderwertig, ist kein „Islamismus“, sondern ist Islam. Eine verwendete indirekte Rede (statt „offenbart wurde“ offenbart worden sei usw.) wäre angemessen gewesen.

82. Die anti-westliche Position der Fundamentalisten richtet sich im Extremfall gegen sämtliche Ideen, die aus dem Westen oder dem westlichen Kulturgut stammen könnten, so auch den säkularen Nationalstaat oder die liberale Demokratie, als die vom Feind (Westen) geschaffenen Instrumente zur Spaltung der Umma (universelle, imaginäre Gemeinschaft aller Muslime).

So ganz und gar imaginär sind Judentum, Christenheit oder Umma gar nicht, aber das ist für jemanden, der die freiheitliche Gesellschaft verteidigt, auch gar nicht das Problem.

Frau Foroutan müsste sich vielmehr entscheiden, ob das für alle geltende, einheitliche, auf Seelenrettung verzichtende und jeden gleich behandelnde Recht im Namen der Religion außer Kraft gesetzt werden darf oder nicht.

Großmufti Mustafa Cerić fordert die Rechtsspaltung: „opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law.“ Da unwahrscheinlich ist, dass Naika Foroutan nicht weiß, wer oder was der ECFR-Scheich aus Sarajevo ist, dürfen wir vermuten, dass sie das Hinarbeiten auf die Rechtsspaltung im Personenstandsrecht und Familienrecht, das der von Wolfgang Schäuble und Thomas Lemmen als Dialogpartner begehrte Bosnier als praktizierte islamische Religion darstellt, billigt.

Sicherlich dürfen wir einen Yusuf al-Qaradawi treu ergebenen Scheich als Salafisten bezeichnen, doch will Herr Cerić keine andere Scharia als Cemali Meço (Τζεμαλί Μέτσο), der Mufti von Komotiní, der zwölf- bis elfjährige Mädchen religiös verheiratet, die sich, immer noch zwölf- bis elfjährig, erstens mit ihrem Ehemann und zweitens schwanger bei der Düsseldorfer Stadtverwaltung melden, um ihren neuen Wohnsitz ordnungsgemäß eintragen zu lassen. In den Zwanziger Jahren wurde festgehalten, dass die muslimische Minderheit im EU-Staat Griechenland nach der ewigen Scharia leben darf.

Die schwangere Kindbraut ist religiöse islamische Kultur und müsste damit doch eigentlich Forschungsgegenstand der famosen, Foroutans Buchtitel prägenden „Kulturdialoge“ sein. Bezahlt wird die sozialwissenschaftliche Forschungstätigkeit (Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle, HEYMAT) von Volkswagen.

Die schwangere Kindbraut ist also nicht Islamismus, die schwangere Kindbraut ist Islam, wie Frau Dr. Foroutan, die zur Kindbraut nichts schreiben möchte, genau weiß. Denkt der griechische Imam (Bild (9)) einfach noch nicht hybrid genug? Oder hat Cemali Meço aus Sicht der einstigen Bopparderin den Islam falsch verstanden?

Foroutan übergeht gezielt, dass nicht der westlich verunreinigte, sondern bereits der orthodoxe Islam ein kultureller Rassismus ist, welcher der Herabwürdigung und tätlichen Diskriminierung der Nichtmuslime und muslimischen Frauen bedarf: Dhimma, Heiratsverbote, Beerbungsverbote, Apostasieverbot und Dschizya entrechten den Nichtmuslim systematisch, Zweit- bis Viertfrau, kontrollierte weibliche Keuschheit, Konkubinen unbegrenzter Anzahl, Kinderverlust der Ehefrau bei Verstoßenwerden sowie die jungfräuliche Zwangsverheiratung durch den Wali mudschbir werden die „differenzierte“ Rechtsfolge für jede Muslima sein, sobald wir das Islamische Recht nicht mehr verhindern.

Unterdessen lädt Mufti Metscho (Meço) unter Heranziehung der im Dialogbetrieb legendären, für uns nachhaltig Säkulare als kulturrassistisch zu erkennenden Koransure 2:256 (Kein Zwang im Glauben. Lā ikrāha fī d-dīn), die nichtmuslimischen Griechen zum Kulturdialog ein oder jedenfalls zum Dialog, der hellenische Bibelfreund mag sich verändern, das Prinzip Kindbraut verändert sich nicht (10).

Was Naika Foroutan der innerdeutschen muslimischen Spezies als innerpsychische „multikulturelle“ Spannung attestiert, die Sozialwissenschaftlerin nennt es hybride Identität, ist keine Beschreibung seelischer Innenwelt, sondern ein gebilligter, hoch politischer Angriff auf das säkulare Verständnis von Staatsbürgerlichkeit: Aus der irgendwie belastenden Mehrfachidentität des deutschen Allahfreundes habe eine der angeblichen Andersheit gerecht werdende Sonderrolle und, darum geht es Leuten wie T. Ramadan, M. Cerić und N. Foroutan, ein durchgesetztes Sonderrecht zu entspringen. Das von Volkswagen („HEYMAT“) bzw. der Mercator-Stiftung („Junge Islam-Konferenz 2011“) finanzierte und vielleicht ja auch inhaltlich mitverantwortete Treiben dient, absichtlich oder versehentlich, der Durchsetzung der Scharia im Familienrecht und dem Aufbau der parallelen Gerichtsbarkeit analog zum Londoner Islamic Sharia Council (11), das grundsätzlich nicht anders arbeitet als der Syariah Court in Singapur (12) oder das Council of Senior Scholars in the Kingdom of Saudi Arabia (13).

Im Namen der Modernität, Toleranz oder Religionsfreiheit soll der Nichtmuslimbürger das zu muslimisierende Kind in seinem Bopparder oder Beliner Straßenzug als „anders“ begreifen und aus den ungeschmälerten Zumutungen der AEMR aussondern. Dieses strategische Denken in den gegenmodernen Kategorien salafistischer bzw. radikalislamischer Apartheid vernebelt Foroutan taktisch klug, indem sie ihre Toleranz der kulturrassistischen und frauenfeindlichen Scharia gegenüber hinter Bildern deutscher Heimattümelei versteckt:

„Ich bin mit Weinfesten und dem Hunsrück und Traubenlese und so weiter aufgewachsen und hab das immer als Wesensbestandteil meiner Identität gesehen (14).“

Wie Yin und Yang. Angeblich naturhaft zusammengehörig wie Erde und Himmel oder Topf und Deckel, so sollen auch im Herzen und Hirn eines Muslimbürgers Rheinromantik und Sunnagehorsam, Deutschtum und Schariapflicht ausgesöhnt werden dürfen. Alles, was sich in der Seele der iranfreundlichen Soziologin nicht, sozusagen urgermanisch, aus Weinfesten, Hunsrück und Traubenlese zusammensetzt, darf offensichtlich auch aus dem Islamischen Recht bestehen.

Dem in Soziologenkreisen oder Islamkonferenzen bzw. Jungen Islamkonferenzen geübten Gerede über hybride Selbstwahrnehmung des Muslimbürgers wird die Rechtsspaltung entspringen, zunächst im Personenstandsrecht und Familienrecht (Cerić: opening the way), der erste Schritt zur Islamischen Revolution.

Aus der andächtig zu bewundernden Hybridität der Muslimpsyche ergibt sich die gegendemokratische Schariatisierung des Stadtviertels.

Jacques Auvergne

(1) Wasser nein danke, islambezogen: Wissenschaft nein danke.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f4/Drops_I.jpg

(2) Hygrophil, superhydrophob, Lotuseffekt.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/09/Krople.svg

(3) Der Lotuseffekt ist islambezogen zu lesen. Bildung? Mach mich nicht nass!

http://www.makesplash.com/wp-content/uploads/2009/08/lotuseffekt1.jpg

(4) Zeichen auf dem Weg (Maʿālim fi ṭ-Ṭarīq«, englisch »Milestones«) des 1966 hingerichteten Saiyid Quṭb, herausgegeben von Muhammad Ahmad Rassoul genannt Abu-r-Rida.

http://www.scribd.com/doc/13679348/Zeichen-Auf-Dem-Weg-Sayyid-Qutb

Dr. Herbert L. Müller erwähnt Rassoul als Qutb-Herausgeber, Vom Islamismus zum Djihadismus: Versuch eines Zugangs. Ebenfalls in den Fußnoten findet sich der Hinweis auf den Vater von Hani und Tariq Ramadan, den Europaräpresentanten der Muslimbrüder, Said Ramadan (Islamic Law. It`s Scope and Equity). Said Ramadan: Das Islamische Recht: Theorie und Praxis.

http://www.gkpn.de/Mueller_Djihadismus.pdf

(5) Aṣ-ṣabr, Corinne Martin, Acryl auf Leinwand, 110 cm x 110 cm.

http://blog.corinnemartin.com/wp-content/c_martin_assabr_600x600.jpg

„Sabr“ [Patience] original Arabic calligraphy painting on heavy duty painting paper. The painting measures 11″ x 14″ and is sealed with a matte protective coat for preservation. Signed and dated by the artist on the back.

***Innalla ma’as-sabireen***

[God is with those who patiently persevere, 2:153]

http://ny-image0.etsy.com/il_fullxfull.193876900.jpg

Aṣ-ṣabr. MUSLIMOLOGY. Dawah Research and Development.

http://www.teakster.co.uk/web/gallery/digital/large/Sabr.jpg

Sabr (Patience). By Ibn Qayyim al-Jawziyyah (Ibn Qaiyim al-Ǧauziya).

http://abdurrahman.org/character/patiencequransunnah.html

EZP-Verlag: Islamisches Lektorat: Muhamed Ciftci, EZP-Verlag, Hamburger Straße 283, 38114 Braunschweig, Steuernr. : 14/108/07050. Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstrasse Wilhelmstraße 4 38100 Braunschweig. Inzwischen digital von www.ezp-verlag.de auf www.moscheeverlag.de umgezogen: Geschäftsinhaber: Muhamed Ciftci, Moschee-Verlag, Aussigstr. 4, 38114 Braunschweig, Steuernr. : 14/108/07956 Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstrasse Wilhelmstraße 4, 38100 Braunschweig. Unter Verlagseigene Bücher finden sich nach wie vor die Werke aus dem EZP-Verlag (EZP = Einladung zum Paradies = Pierre Vogel / Abu Hamza) mit Pierre-Vogel-treuen Autoren wie Efstathios Tsiounis (Abu Alia: Wer hat die Götzen zerbrochen?) oder Sven Lau (Abu Adam: Gib nicht auf…). Den jugendgefährdenden Frauenprügeltheologen asch-Schiha lässt man im Kreis der Bärtigen und Burkafrauen Sexualaufklärung betreiben (Dr. Abdurrahman Al-Sheha: Islam & Sexualität).

http://www.moscheeverlag.de/index.php?cat=c2_Verlagseigene-Buecher.html

Ibn Qaiyim al-Ǧauziya, türkisch Ibn Kayyim El-Cevziyye, wird, wie bin Taimīya (1263–1328, Ibn Taymiyyah), in Salafistenkreisen eifrig studiert.

http://www.moscheeverlag.de/product_info.php?info=p163_esmaue-l-huesna—ibn-kesir—kurtubi—beyhaki—es-sadi—ibn-kayyim-el-cevziyye.html

(6) Henryk M. Broder: Religionsfreiheit vor Menschenrecht? DER SPIEGEL, 04.07.2008.

„Und so schaute und hörte auch kaum jemand hin, als es vor knapp zwei Wochen im Menschenrechtsrat der Uno zu einer Debatte kam, die jede weitere Diskussion über das Thema „Der Islam und die Meinungsfreiheit“ ad absurdum führte. Der britische Historiker David Littman wollte im Auftrag einer NGO eine Erklärung über die Steinigung von Frauen und die Verheiratung von Mädchen in Ländern, in denen die Scharia angewandt wird, verlesen.

Er kam aber nicht dazu, weil er von den Vertretern Ägyptens und Pakistans mit Rufen zur Geschäftsordnung daran gehindert wurde. Bis der sichtlich genervte rumänische Präsident des Rats, Doru Romulus Costea, schließlich jedes Räsonieren („judgements and evaluations“) über die Scharia im Kontext einer Debatte über Menschenrechte für unzulässig erklärte. Wohlgemerkt: alles im Einklang mit den Grundsätzen und der Geschäftsordnung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen.“

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,563714,00.html

Bei IHEU, eingestellt am 16.03.2008. A video of the „ambush“ of IHEU at last week’s session of the United Nations Human Rights Council is now available.

http://www.iheu.org/node/3116

Doru Romulus Costea war Präsident des UNO-Menschenrechtsrates (09.06.2007 bis 18.06.2008). From 1991 to 1995, he served as Romania’s ambassador to the State of Kuwait and the Sultanate of Oman.

(7) We recognize with deep concern the increase in anti-Semitism and Islamophobia in various parts of the world, as well as the emergence of racial and violent movements based on racism and discriminatory ideas against Jewish, Muslim and Arab communities … Calls upon States, in opposing all forms of racism, to recognize the need to counter anti-Semitism, anti-Arabism and Islamophobia world-wide,

http://www.un.org./WCAR/durban.pdf

(8) Herr Costea, Rumäniens Schariafreund in der Genfer UNO. Wiki: Doru Romulus Costea.

http://en.wikipedia.org/wiki/Doru_Romulus_Costea

Doru-Romulus COSTEA

1997 – 2001 Ambassador of Romania to the Arab Republic of Egypt

http://www.romaniaunog.org/whoswho/index.html

Listă de diplomaţi români: Doru Costea. Tiefes Schweigen.

http://ro.wikipedia.org/wiki/List%C4%83_de_diploma%C8%9Bi_rom%C3%A2ni

(9) Der Mufti von Komotiní, Cemali Meço (Hafız Cemali Meço Efendi, Gümülcine, Χαφίζ Τζεμαλή Μέτσο Μουφτής Κομοτηνής)

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b4/20050327_25_March_Greek_national_day_Mufti_Meco_Cemali.jpg

http://www.muftikomotini.com/admin/_files/Image/Mufti_Komotini_Meco_Cemali.jpg

Der Mufti leidet nicht an einer Hybridität seiner Identität, sondern schätzt die Allahs Gesetz und verheiratet nach islamischem Recht.

http://www.muftikomotini.com/index.php?m=art&c=18&n=256

10.09.2007. Hoher Besuch aus den ungläubigen Niederlanden weilt zur Audienz beim Schatten Allahs auf nordgriechischem Boden: J.A.F.M. Förster, Ambassador of the Netherlands in Greece (O Ollandós présvis, O Ολλανδός πρέσβης, als Botschafter mittlerweile abgelöst durch Cornelis van Rij)

http://www.muftikomotini.com/index.php?m=art&c=6&n=132

J.A.M.F. Förster arbeitete einst für die Botschaft der Niederlande in Dänemark

http://kopenhagen.nl/kopenhagen/informatie/praktische_info/ambassade

(10) Der Mufti bittet die griechischen Nichtmuslime mit dem zur schariakonformen Lebenweise ermahnenden Koranvers 2:256 (Kein Zwang in der Religion) zum interreligiösen Dialog und schließt mit dem Friedensgruß der Pax Islamica, der stets eine Kriegserklärung an die Gegner der Islamischen Ordnung integriert. 07.03.2007.

http://www.muftikomotini.com/_files/dialogos_politismon/Intercultural_Dialogue_Greek.pdf

Lā ikrāha fī d-dīn, kein Zwang in der Religion, Λέγεται στο Ιερό Κοράνι: “Στη θρησκεία δεν υπάρχει καταναγκασμός επειδή η αλήθεια έχει ξεχωριστεί ολοφάνερα απ’την πλάνη.” (Κοράνι, 2:256). Bei: GREEKS RE-THINK, Durchklick nach Katar zu IslamOnline

http://www.greeksrethink.com/tag/%CE%BC%CE%BF%CF%85%CF%83%CE%BF%CF%85%CE%BB%CE%BC%CE%AC%CE%BD%CE%BF%CF%82/

auf Englisch

http://www.greeksrethink.com/2010/11/greek-muslim-myrto-my-journey-to-islam/

Die selbe Sure (Κορανι 2:256) beim zu Islamic Relief verlinkenden Blog Islamic Times and Reflections

http://xeniagreekmuslimah.wordpress.com/2011/01/10/%CE%B1%CF%80%CE%AC%CE%BD%CF%84%CE%B7%CF%83%CE%B7-%CF%83%CF%84%CE%B9%CF%82-%CE%B4%CE%B7%CE%BB%CF%8E%CF%83%CE%B5%CE%B9%CF%82-%CF%84%CE%BF%CF%85-%CE%BC%CE%B7%CF%84%CF%81%CE%BF%CF%80%CE%BF%CE%BB%CE%AF/

Griechenland im Mai 2007, Straßengewalt mit Beteiligung von Immigranten eskaliert, motivierte Kreise schöpfen daraus dschihadistischen Gewinn. Polizeilich: Operation broom. Hundreds of Muslim immigrants gathered in Kypseli protesting against the insult towards their religion. Angeblich sei ein Koran zerrissen worden, in Pakistan die übliche Ausrede zu einem kleinen oder großen Pogrom an Christen. Zum weiteren Umfeld der Muslim Brotherhood gehört Naim el-Ghandour.

Auf dem Plakat steht óchi stin islamofovía (Όχι στην ισλαμοφοβία), NEIN ZUR ISLAMOPHOBIE! Deutsche erinnert das das moralisch erpresserische Wehklagen des Salafisten Pierre Vogel.

http://www.greeksrethink.com/2009/05/operation-broomracism-in-all-its-glory/

Ateeq gemeinerweise in den Mund gelegt: Wie es zu den Athener Unruhen kam? Da war ein Koran, vielleicht, und ein griechischer Polizist, jaja, mit einer echten Polizeiuniform. Und zerrissen worden ist er, der Koran, ganz bestimmt, ich bitte Sie, hier liegen schließlich überall Scherben herum! Man vergleiche die angebliche Koranschändung mit dem Vorwurf der Hostienschändung, der zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert Europas Pogromen gegen Juden vorausging.

Hostienfrevel: „Die Heiligen Hostien werden / von den verschalekten Juden / biß auf das Heilige Blut mit / Dörnern gekratzt … Die Heilige Hostien werden / von denen Gottlosen Juden mit / einer spitzigen Schuhall, so / heint noch gegenwärtig, / bis zu Vergiessung des Allerhei= / ligsten Bluts gestochen.“

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/61/Deggendorf-1337-02-sw.jpg

Den Titel bestimmt nicht der Journalist, sondern der Setzer. The Washington Times titelt Koran-Vorkommnis (Koran incident) und unterlässt, warum auch immer, uns Zweifel an der gräuslichen Geschichte vom geschändeten Heiligen Buch kundzutun. Nahostexperte Iason Athanasiadis berichtet das brisante Gerücht korrekt, nämlich als Gerücht.

Iason Athanasiadis reports on Greece through a grant from the Pulitzer Center on Crisis Reporting in Washington. The Washington Tomes, 01.06.2009.

Mohammad Ateeq, the Iraqi immigrant at the center of the controversy, lodged a suit on charges of damage to property and religious disrespect.

He claims that the unidentified policeman insulted him, tore his copy of the Koran and proceeded to step on it.

Das Oberhaupt der griechischen Christenheit, Erzbischof Ieronymos, hat nichts gegen die längst bestehende Rechtsspaltung im Familienrecht einzuwenden, aber fordert noch mehr oder jedenfalls ganz viel Religionsfreiheit.

http://www.washingtontimes.com/news/2009/jun/01/warnings-follow-koran-incident/

http://www.liveleak.com/view?i=d72_1244081163&comment_order=newest_first

http://pulitzercenter.org/articles/warnings-follow-koran-incident-greece?format=print

Exkurs: Iason Athanasiadis. Iran, Präsidentschaftswahlen 2009. Am 17.06.2009 wurde der mit gültigem Visum eingereiste Journalist Iason Athanasiadis mit über 40 anderen Journalisten oder Bloggern verhaftet. Erst nahezu drei Wochen später wurde der gebürtige Grieche freigelassen, ein Verhaftungsgrund wurde nicht genannt.

http://www.niemanlab.org/2009/06/nieman-foundation-calls-for-release-of-iason-athanasiadis-journalist-detained-by-iranian-government/

Humanisierende, demokratisierende Bildungsarbeit im Iran oder unentbehrlicher Teil der zunehmend mächtigen Mord- und Propagandamaschinerie des Iran? School of International Relations (SIR), Iran: Javad Zarif, Iason Athanasiadis.

http://en.wikipedia.org/wiki/School_of_International_Relations

Zurück nach Hellas. Naim El Ghandour will eine Moschee für Athen. Für BBC berichtet Andrew Burroughs am 18.07.2006 aus der griechischen Hauptstadt.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/5190256.stm

Made in USA: Ein Islamisches Museum für Griechenland. Damit diese intoleranten Griechen die Schönheiten des Islam endlich schätzen lernen. Humanität und Modernität fahrlässig bis gezielt mit Proislamismus gleichsetzend, berichtet am 30.08.2008 für Newsweek, ohne vor der barbarischen Scharia zu warnen, kein anderer als Iason Athanasiadis:

The photo project, „The Modern Arab World“ (through Sept. 28), was commissioned by the private Iowa-based Stanley Foundation to help dispel stereotypes. Its exhibition in Athens marks an attempt to educate the Greek public about a region that is geographically proximate and economically intertwined, yet culturally misunderstood by Europe. Alongside Cyprus and Bulgaria, Greece forms a part of the EU’s border with Muslim Turkey. Yet Many Greeks remain hostile toward Islam, owing to 400 years of Greece’s occupation by the Ottoman Empire, during which Turkey’s rulers pressured Greeks to convert to Islam and built hundreds of mosques in the territory, many of which were eventually torn down. Today, 12 percent of the country’s work force is non-Greek, and the presence of Muslim immigrants on the streets of Athens is stoking the resentment of Greek workers competing with them in a lean economy. …

As Greek society evolves into a multicultural melting pot, the Benaki is playing a key role in educating a new generation away from Islamophobia. Teachers usher crowds of schoolchildren through the exhibits. Since its inclusion in tourist guides, the museum has been thronged with foreign visitors surprised to encounter such a sophisticated collection in Orthodox Christian Greece. And it will continue to spread its influence. In November, the Benaki—along with the British Museum, the V&A and a private collection—will join in the opening of a long-awaited Islamic museum in the Persian Gulf state of Qatar.

http://www.newsweek.com/2008/08/29/snapshots-of-islam.html

Griechenlands weiteres Umfeld der Muslimbruderschaft und Herr el-Ghandour, der ägyptischstämmige Textilgroßhändler.

The Muslim Brotherhood and Greece. Andreas Banoutsos:

The MB in Greece has not a formal presence like in the UK for example. However, the Muslim Brotherhood has close ties with the Muslim Association of Greece (MAG) which was founded in 2003. The MAG claims to represent all Muslims living in Greece. President of the MAG is Naim El-Ghandour an Egyptian born Muslim who lives in Greece since the early 1970s and has acquired Greek citizenship. His wife Anna Stamou a Greek convert to Islam is a member of the board of advisors of the MAG. She was also administrator of the islamfriends.gr website. Currently she is responsible for the MAG’s public relations and she also works for the greeksrethink.com website (in Greek language) which appeals to Greek converts to Islam all over the world.

Another important member of the board of advisors of the MAG is Iman Sotiria Kouvali a Greek-Canadian convert to Islam. She was founder of the greeksrethink.com website and she is adviser for strategic planning for the MAG. MAG’s official ‘educational’ website is ora-islam.gr This website was created in early 2010 and seeks to spread knowledge about Islam in Greek language. It is worth noting here that the greeksrethink.com website is hosting a YouTube video of the prominent Islamist scholar and member of the Muslim Brotherhood Yusuf al Qaradawi stating that “the next conquest of Europe will be the conquest of Dawah and ideas. There is no need for conquest to be by the sword”.

http://moderntokyotimes.com/2011/04/15/the-muslim-brotherhood-and-greece/

Griechischer Wein … war gestern, ist haram. Gebetsprotest ist halal. Einwanderer aus Afghanistan, Pakistan und Bangladesh sind zu ordnen, zu schariatisieren. Man empört sich und fordert, vielleicht nicht sehr originell: Wir wollen eine Moschee!

http://images.tanea.gr/assetservice/Image.ashx?c=15786262&r=0&p=0&t=0&q=100&v=1&s=1&w=800&h=

Ideell steht Naim el-Ghandour dem spirituellen Führer der Muslimbrüder, Scheich Yusuf al-Qaradawi, nicht fern.

http://www.setimes.com/cocoon/setimes/images/2011/01/03/HELENphoto2.jpg

http://voxversendaal.files.wordpress.com/2010/11/naim_web.jpg

GREEK MUSLIM.

http://greekmuslim.wordpress.com/videos/greek-converts-to-islam/

(11) Islamic Sharia Council, London: “Advice and guidance from an Islamic Sharia perspective.”

http://www.islamic-sharia.org/

(12) Syariah Court, Singapur: “The Syariah Court has been the institution in settling disputes between divorcing parties. In relation to this, it has become the philosophy of the Syariah Court to strive for justice and to administer fairly and effectively the cases before it. This is in line with the following verses of the Quran and hadith (…).”

http://app.syariahcourt.gov.sg/syariah/front-end/AboutUs_Philosophy_E.aspx

(13) Council of Senior Scholars in the Kingdom of Saudi Arabia

Der Teufel schläft nicht, das Böse auf Erden ist abzuwehren. The council appealed to God Almighty to protect the country and all other Muslim countries from all evils.

http://www.imra.org.il/story.php3?id=51302

Fatwa: Protestkundgebungen sind höchst unerwünscht, weil sie auch deinen Weg ins Paradies gefährden. A fatwa from the Council of Senior Scholars in the Kingdom of Saudi Arabia warning against mass demonstrations.

Protection of the community is of the greatest principles of Islam.

http://www.islamopediaonline.org/fatwa/fatwa-council-senior-scholars-kingdom-saudi-arabia-warning-against-mass-demonstrations

(14) Rheinromantisch, quasi urgermanisch jammert das Kalifat … auf Kosten der AEMR. Für Deutschlandradio lässt Dorothea Jung am 07.10.2010 Naika Foroutan für Deutschlandradio zu Wort kommen:

„Dabei bin ich ein Kind aus Boppard am Rhein“, sagt sie: „Ich bin mit Weinfesten und dem Hunsrück und Traubenlese und so weiter aufgewachsen und hab das immer als Wesensbestandteil meiner Identität gesehen, weil auch in Boppard das niemals infrage stand, dass ich dazugehöre und dass ich sozusagen ein Bopparder Mädchen bin. Deswegen ist das Gefühl für mich erst später angekommen, vielleicht jemand anders zu sein.“

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1291064/

227. Demo gegen Pierre Vogel

14. April 2011

فرانكفورت

Frankfurt

Demonstration gegen Islamisten in Frankfurt

Am Mittwoch, dem 20. April 2011, wollen der Konvertit Pierre Vogel und seine radikalislamische Gruppe an der Hauptwache in Frankfurt für ihre menschenrechtsfeindlichen Einstellungen und Ziele demonstrieren. Aus diesem Anlass rufen wir alle säkular-demokratischen und fortschrittlichen Menschen dazu auf, sich den Islamisten entgegenzustellen und die geplante Gegenkundgebung zu unterstützen.

Das Internationale Komitee gegen Steinigung und das Komitee gegen Hinrichtung wird sich an dieser Gegenveranstaltung beteiligen und seine Kernforderungen öffentlich kundtun:

Für ein weltweites Verbot von Steinigungen und der Anwendung des mittelalterlichen islamischen Strafrechts

Keinerlei Anwendung der Scharia in Europa

Für die Durchsetzung der Trennung von Religion und Staat weltweit

Gegen die Fortexistenz islamistischer Regierungen und der Diktatur islamischer Vorschriften in allen Lebensbereichen

Liebe Leute!

Am 20. April um 18 Uhr wird es demnach in Frankfurt zwei Demos geben.

Auf der einen Kundgebung wird ein deutscher Konvertit über die Notwendigkeit der Einführung der Scharia in Deutschland reden. Eine solche grundrechtswidrige Propaganda steht der Agitation der Neonazis in nichts nach!

Auf der anderen Kundgebung werden Frauen und Männer aus islamisierten Ländern reden und in Anbetracht der am eigenen Leib gemachten Erfahrungen erklären, welche verheerenden Folgen die Einführung der Scharia bzw. der islamischen Gesetzesherrschaft für die unterworfenen Bevölkerungen mit sich bringt: Die Steinigung von Frauen, die Ermordung von Ungläubigen, die Tötung von Glaubensabtrünnigen, die Diskriminierung von Nichtmuslimen, die Verstümmelung von Dieben etc. Dabei bilden diese Praktiken nur die Spitze des Eisbergs im Rahmen der von den Islamisten angestrebten Religionsdiktatur.

Auf der einen Kundgebung wird über das Tragen des Kopftuchs und die Geschlechterapartheid als absolut gültiges Gesetz Gottes gesprochen.

Auf der anderen Kundgebung werden wir über Millionen Frauen reden, die tagtäglich gegen den Kopftuchzwang kämpfen und dafür ihr Leben riskieren.

Auf der einen Demonstration werden reaktionäre frauen- und menschenfeindliche Gesetze gefordert und auf der anderen Demonstration wird für mehr Säkularismus sowie die umfassende weltweite Einhaltung der Menschen- und Frauenrechte plädiert.

Auf der einen Kundgebung ist Pierre Vogel der Hauptredner. Auf der Gegenkundgebung wird Mina Ahadi die Hauptrednerin sein.

Es besteht somit die große Gelegenheit, wirkungsvoll gegen Islamismus und islamische Gesetzesherrschaft zu demonstrieren. Kommen sie deshalb am 20. April nach Frankfurt, um den Islamisten die rote Karte zu zeigen!

ZEIT: 20.04.11, 17:30 Uhr

ORT: Frankfurt, An der Hauptwache

Internationales Komitee gegen Steinigung

Internationales Komitee gegen Hinrichtung

Zentralrat der Ex-Muslime

14. April 2011

Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE)

http://www.ex-muslime.de/

The International Committee Against Execution

http://notonemoreexecution.org

International Committee Against Stoning

http://de.stopstonningnow.com/

226. Jugendschutz statt Schariabewerbung

11. April 2011

Gabi Schmidt

Mönchengladbach

Petitionsausschuss des Landes NRW

Sprechstunde für Bürger am 11.04.2011

Rita Klöpper MdL

Vorsitzende des Petitionsausschusses

Franz Muschkiet

Leiter des Petitionsreferats

11.04.2011

Geschäftszeichen: I.3/15-P-2011-03200-00

Extremisten werben an: Kinder- und Jugendschutz umsetzen

Sehr geehrte Frau Klöpper,

sehr geehrter Herr Muschkiet,

die Petenten beantragen, dass es extremistischen, vom Verfassungsschutz beobachteten Vereinigungen politischer oder religiöser Prägung nicht mehr gestattet wird, im öffentlichen Raum (Fußgängerzonen, Markplätze) Informationsstände zu betreiben. Alternativ könnten Häufigkeit, Ort und Zeit so eingeschränkt werden, dass Minderjährige besser geschützt sind (Stände nicht am Wochenende, nicht in den Ferien oder an Feiertagen, nur an Orten, die von Schülerinnen und Schülern unter 18 Jahren wenig frequentiert sind).

Grundsätzlich sollte es diesen radikalen Gruppierungen und Einzelpersonen untersagt werden, zu Informationsveranstaltungen oder Seminaren Kindern oder Jugendlichen den Zutritt zu ermöglichen oder an öffentlichen Schulen Werbematerial auszulegen.

Die Jugendhilfeausschüsse Nordrhein-Westfalens sollen beauftragt werden, aufklärerische Bildungsveranstaltungen für Minderjährige zu ermöglichen, zu organisieren und finanziell zu fördern (gerne über die Jugendverbandsarbeit, die Wohlfahrtsverbände sowie die städtischen und kirchlichen Jugendzentren), in denen fundiert über Extremismus, explizit über Islamismus aufgeklärt wird. Nur so wird der Staat seinem Auftrag, die altersgemäße, ganzheitliche und gesunde Entwicklung junger Menschen zu gewährleisten, sie durch Bildung zu fördern und vor Schaden zu bewahren, gerecht. Die Jugendhilfeausschüsse NRWs sollen hierzu Forschungsprojekte initiieren.

Entsprechendes gilt für die Gleichstellungsbeauftragten in NRW, zumal im Salafismus die Gleichberechtigung von Mann und Frau in Frage gestellt bzw. eingeschränkt wird.

Zur Begründung

Der gesetzliche Kinder- und Jugendschutz beinhaltet, Gefährdungen möglichst nicht entstehen zu lassen (struktureller Jugendschutz), über Gefährdungen aufzuklären und zur Bewältigung anzuleiten (erzieherischer Jugendschutz), den Umgang mit Gefährdungen zu regeln (gesetzlicher Jugendschutz).(1)

Artikel 3 (2) GG: Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

Der Staat als Garant der Neutralitätspflicht hat zu verhindern, dass weltanschauliches oder politisches Werbematerial in öffentlichen Räumen und Bildungseinrichtungen ausliegt (Ausnahme: Hochschulinterne Wahlen).

Der vom Verfassungsschutz beobachtete salafistische Verein Einladung zum Paradies (EZP) betrieb am Nachmittag des 09.04.2011 in der Innenstadt von Mönchengladbach (MG Rheydt, Marienplatz) einen überdachten Infotisch. Dort fanden sich gegen 17:20 Uhr zwei Mädchen im Alter von schätzungsweise elf und sechs Jahren ein, die sich mindestens zwanzig Minuten lang mit den Aktivisten unterhielten und das ausliegende Informationsmaterial gemeinsam betrachteten. Bei dem sonnigen, warmen Wetter brachte ein Salafist ein Tablett mit Eisbechern heran, die Missionare und auch die beiden Kinder erhielten jeweils ein Eis.

Bereits im Mai 2010 ist ein zwölfjähriges Kind in einer Mönchengladbacher Arztpraxis von einem erwachsenen Islamisten, der religiöse Kleidung trug, zu sportlichen und erlebnisorientierten EZP-Veranstaltungen angeworben worden, dem Jungen wurde eine Visitenkarte von Einladung zum Paradies zugesteckt.(2)

Das Anwerben von Kindern und Jugendlichen, die momentan nicht in Begleitung ihrer Eltern oder persönlich bekannter Erwachsener sind, ist niemandem erlaubt und sollte allen erwiesenermaßen verfassungsfeindlichen Gruppen erst recht nicht gestattet werden. Entsprechendes hat für fremde Erwachsene zu gelten, die kalkuliert eine vertraute Beziehung zu diesen unbeaufsichtigten und daher besonders schutzbedürftigen jungen Menschen aufbauen wollen. Solches Handeln wäre unter dem Aspekt des Jugendschutzes generell problematisch. Daher sollte es nachweislich demokratiefeindlichen Vereinigungen oder Einzelpersonen, die rassistische, antisemitische, frauenfeindliche oder jugendgefährdende Standpunkte vertreten und verbreiten, wirksam untersagt sein, durch Mission bzw. Werbung im öffentlichen Raum Einfluss auf Minderjährige ausüben zu können.(3), (4)

Vor zehn bis zwölf Monaten lagen Werbeflyer von Einladung zum Paradies in den Fluren und Aufenthaltsräumen der Hochschule Niederrhein aus, einer zur weltanschaulichen Neutralität verpflichteten Institution. Das sollte sich im öffentlichen Bildungsbereich nirgendwo wiederholen.

Mit freundlichen Grüßen

Gabi Schmidt

Sozialpädagogin

Edward von Roy

Diplom-Sozialpädagoge (FH)

Quellen

Sigmar Roll (überarbeitete Fassung, Stand: 01.01.2011).

http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Rechtsfragen/s_762.html

(2) Gabi Peters, Tina Stockhausen: Islamisten werben Jugendliche an. Rheinische Post, 06.08.2010.

„Der Junge war allein da, und meine Mitarbeiterin hörte, wie der Mann ihn einlud vorbeizukommen“, erzählt sie. „Es gebe dort tolle Sachen. So könne er zum Beispiel Boxen lernen.“ Die Visitenkarte vom Verein „Einladung ins Paradies“ (EZP), die der Mann dem Zwölfjährigen zusteckte, nahm sie an sich.

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/moenchengladbach/nachrichten/Islamisten-werben-Jugendliche-an_aid_890623.html

(3) WELT-online, 20.01.2010. „In einer bundesweiten Razzia in fünf Moscheen, Gebetsräumen, Verlagshäusern sowie Privatwohnungen von drei islamischen Predigern hat die Polizei Datenträger, Computer und verbotene Bücher sichergestellt. Darin wird zur Gewalt gegen Frauen aufgerufen. … Das Buch, das auch auf diversen islamischen Internetseiten zu finden ist, wurde bereits am 15. Januar 2009 als jugendgefährdend indiziert.“

http://www.welt.de/politik/deutschland/article5921859/Polizei-stellt-frauenfeindliche-Islam-Buecher-sicher.html

(4) RP-online, 08.04.2011. Salafisten: Jugendzentrum in Sorge. „Vor etwa einem halben Jahr trat die Änderung ein, fast von einem Tag auf den nächsten. Muslimische Jugendliche, die bis dahin die Nebenstelle DoJoh der katholischen Jugendfreizeiteinrichtung Jugendhaus am Martinshof (JaM) in Pongs besucht hatten, zogen sich zurück. Plötzlich definierten sie ihren Glauben, indem sie in Internetplattformen Videos des Salafisten Pierre Vogel hochluden, zeitgleich kamen Tuscheleien über die „Protokolle der Weisen von Zion“ und krude Theorien über die türkische Außenpolitik sowie den Terrorismus als legitime Form der Gegenwehr auf.“

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/moenchengladbach/nachrichten/Salafisten-Jugendzentrum-in-Sorge_aid_985111.html

225. Islamreformator an-Na’im

11. April 2011

الإعلان العالمي لحقوق الإنسان

al-iʿlānu l-ʿālamīyu li-ḥuqūqi l-insān

Universal Declaration of Human Rights

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Staat säkularisieren, Politik religiös aufladen

Politik und Staat trennen, um Raum zu schaffen für die Scharia.

Zum Redebeitrag des Abdullahi Ahmed An-Na’im: Scharia und Säkularer Staat im Nahen Osten und Europa, den der aus dem Sudan stammende und in den USA lehrende Schariagelehrte und Jurist am 19.05.2009 anlässlich der von der Fritz-Thyssen-Stiftung geförderten dritten Carl Heinrich Becker Lecture im Berliner Wissenschaftskollegium vortrug. Eine Islamkritik von Jacques Auvergne.

Jeder von uns hat halt so seine Vorstellungen von der Gleichberechtigung der Atheisten, Ex-Muslime, Christen und Frauen:

14. ob die Vorstellung der Europäer von „Aufklärung und Moderne“ auch im Nahen Osten und in anderen Teilen Afrikas und Asiens anwendbar ist.

Muslime sind ganz anders, ermahnt uns An-Na’im: Abendländer, euer Wissenschaftsbegriff ist westlich, die AEMR ist ein Produkt eurozentrischer Weltsicht. Zivilisatorische Moderne geht auch mit Koran und Sunna, Zweitfrau und Schleierpflicht.

Das ist zwar Unsinn, aber der Herr ist Jurist und berühmt. Irgendwie war nicht Mohammed, sondern ein französischer Imperator der Urheber jeder islamischen Staatsreligion. Letztlich bleibt Wissenschaft kalt und seelenlos und aufklärerisches Streben eine Erlösungsreligion:

14, 15. Dabei war es Napoleon, der 1798 das erste „klerikale Regime“ im Nahen Osten etablierte. Der „Diwan“ der Französischen Republik Ägypten … bestand aus Scheichs der Al-Azhar. Es ist nicht ohne Ironie, dass es der messianische Geist der Aufklärung war, der die traditionelle – wie Ira Lapidus formuliert – „Abgrenzung von Religion und Staat“ in der Geschichte des Islam verwischte.

Schariafreund Abdullahi An-Na’im leugnet, dass Napoleon gar keine Angst vor dem Höllenfeuer hatte, während Reichsgründer Mohammed die nur für ihn hörbaren Befehle Allahs täglich aktualisieren konnte und den Befehlsverweigerer köpfen ließ.

Die Ḥākimīyatu ʾllāh, anglisiert Hakimiyyah Allah (1), die Herrschaft Allahs zu errichten, sichert für den Muslim das Heil im Diesseits und Jenseits, wie der sich auf Muhammad ibn Abd al-Wahhab und Sayyid Qutb berufende, aus Syrien stammende, an Tschetschenien interessierte und in London lebende Scheich Abū Baṣīr aṭ-Ṭarṭūsī erklärt (2). Die westlich angekränkelten napoleonischen Gesetze beschränkten sich bewusst auf die geister- und götterfreie Sphäre von Militär, Personenstandsrecht und Steuerwesen.

An-Na’im will in den zur Spezies, zur Sorte Mensch erklärten Europäern, die er implizit als Nichtmuslime einordnet, Gefühle der Schuld erwecken, er selbst bietet im Mai 2009 von Berlin aus dem zerknirschten einstigen Kolonialherrn freundlicherweise die Entsühnung gleich mit an. Wenn der Weiße Mann doch nur endlich für seine eingereisten oder konvertierten Muslime ein gesondertes Ehe- und Familienrecht zulassen würde.

Den US-amerikanischen und europäischen Muslimen ist aufgeklärtes Denken nicht zuzumuten, wie der Jurist uns nahe legt, sie sind in den Käfig von Pressenzensur und Parawissenschaft zu sperren, damit sie ihren kulturellen Wurzeln“ nicht entfremdet werden und Zweitfrau und Hidschab auch noch in hundert Jahren „verstehen“. Der von Kindergarten, Schule und Jugendarbeit gefälligst zu duldende Weg der muslimischen „Andersartigen“ in die Unkreativität und Humorlosigkeit kann beschritten werden, der Rückweg aus dem Fundamentalismus heraus in Weltbürgerlichkeit und Religionskritik wird den erfolgreich Muslimisierten zunehmend schwer fallen.

An-Na’ims Herangehensweise, die rational basierte, Errungenschaften wie Rechtssicherheit und freiheitliche Demokratie erst ermöglichende, in steter Entwicklung befindliche und global gültige Wissenschaftlichkeit als messianisch zu bezeichnen, erinnert an die Deutung der Demokratie als Religion, wie wir sie von al-Maqdisi (Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī: Democracy … a Religion) kennen.(3)

Der Orient an sich sei durch und durch säkular gewesen. Erst der kleine Korse hat die zivilisatorische Sache vermasselt:

Doch was die französische Kolonialverwaltung einführte, war der geschichtlichen Erfahrung Ägyptens mit der Abgrenzung und Differenzierung von Religion und Staat in Wahrheit unterlegen.

Die sittlich „hoch“ überlegenen Fakten zum Islamischen Säkularismus und Islamischen Menschenrechtsbegriff kennt An-Na’im „in Wahrheit“ und zum Glück aller Muslimbürger und Nichtmuslimbürger. Irgendwann wird er sie uns vielleicht auch nennen. Bis dahin dürfen wir auf die in Atlanta (Georgia, USA) bald, vielleicht schon morgen, völlig neu produzierte, jedenfalls „neu gelesene“ Scharia gespannt sein. Endlich ein Islamisches Recht, das mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrecht kompatibel ist und zugleich das Menschenbild und Gesellschaftsmodell von Mohammed († 632) und al-Ghazali († 1111) treu umsetzt.

Noch ist es nicht da, aber bald.

Nicht bloß Differenzieren, nein, Flechten kann der vom Autohaus FORD bezahlte Professor auch:

Unter Kolonialismus verstehe ich ein Ensemble miteinander verflochtener Ideen und Praktiken, die auch nach dem Ende territorialer Eroberung und Besatzung weiter bestehen können – selbst dann, wenn sie niemals umfassend und dauerhaft verwirklicht wurden.

Sagt selbst, Berliner, ganz tief in euch lebt der Wunsch, uns Afrikaner zu versklaven.

Oder hat der Jurist den Kolonialstaat („Eroberung und Besatzung“) Mohammeds und der ersten vier Kalifen gemeint, das von Dhimma, Dschihad und Apostatenmord („Ideen und Praktiken“) geprägte Kalifat, welches durch Herz und Hirn des türkeistämmigen deutschen Gastarbeiters oder ethnisch deutschen salafistischen Konvertiten als kaum wahrnehmbarer Wunsch nach einem kraftvollen Revival von Kindbraut, Zweitfrau, Burka und Steinigung schleicht?

Indirekt macht der Islamversteher uns klar, dass ein global gemeintes Bestehen auf den Standards der AEMR einer brutalen Landnahme gleichkommt. Der muslimische Wunsch nach Legalisierung von Elementen der Scharia hingegen ist nichts als eine Frage der Entkolonialisierung und kulturellen Vielfalt.

Im Namen des friedlichen Zusammenlebens der Zivilisationen will An-Na’im dem Kulturrassismus und der Frauenfeindlichkeit der Scharia mit legalen Mitteln maximale Geltung verschaffen. Gegen Artikel Zwei der Ägyptischen Verfassung äußert sich der schariagelehrige Professor bewusst nicht: Der Islam ist Staatsreligion. Arabisch ist Amtssprache, die Hauptquelle der Gesetzgebung ist die Islamische Jurisprudenz (Scharia), „Islam is the Religion of the State. Arabic is its official language, and the principal source of legislation is Islamic Jurisprudence (Sharia).”

17, 18. Insbesondere schlage ich vor, dass der Staat gegenüber allen religiösen Lehren oder Ansichten so neutral wie nur irgend möglich sein sollte.

Wie neutral genau, sehr geehrter Herr An-Na’im, etwa so neutral wie in Griechenland? Am 11.06.2008 war in der Zeitung über elf- und zwölfjährige Ehefrauen zu lesen, die, teilweise schwanger, im Rheinland sichtbar werden und nach Islamischem Recht (Scharia) im Norden Griechenlands durch Muftis und Imame verheiratet worden sind.(4)

Damals schrieb Barbara Kirchner:

»Vor zwei Jahren tauchte der erste Fall auf: Es ging um eine Elfjährige, die hier mit ihrem 22-jährigen Ehemann lebte. Das Paar meldete sich sogar mit Heiratsurkunde an. Am Mittwoch sollte sich der Grieche Hassan N. (damals 20, heute 22) vor Gericht verantworten, weil er eine 12-Jährige geschwängert hatte. …

An der griechischen Grenze zur Türkei werden Minderjährige (ein altes Gesetz erlaubt dies) mit Zustimmung der Eltern verheiratet. Die Zwangsehen sind zwar selten. Da sie aber Griechenland als EU-Mitglied absegnet, sind sie auch in Deutschland gültig.

„Ein Skandal“, nennt das voller Empörung Diana Goldermann-Wolf vom Kinderschutzbund. „Staatlich geförderter Kindesmissbrauch – so etwas darf es in Europa nicht geben und verstößt auch gegen die UN-Kinderrechts-Konvention.“

Vollzogen werden darf eine solche Ehe in Deutschland nicht. Das ist Missbrauch von Kindern. 2005 stieß das Jugendamt erstmalig auf eine solche Zwangsheirat. Das Ehepaar erschien sogar mit übersetzter Heiratsurkunde bei der Behörde und wollte eine neue Steuerklasse beantragen.

Nach etlichen Überprüfungen landete der ungewöhnliche Fall beim Jugendamt. Die Familie des Mädchens zeigte sich einsichtig. Die Ehe wurde geschieden, das Mädchen nach Griechenland zurückgeschickt. Dort will sie nun warten, bis sie über 14 Jahre alt ist.

Seitdem achtet das Jugendamt verstärkt auf solche Fälle. Leiter Johannes Horn: „Wir gehen sensibel vor, machen den Leuten klar, dass eine sexuelle Beziehung verboten ist. Achten darauf, dass kein gemeinsamer Haushalt geführt wird.“ Zwangsehen in Düsseldorf – das hört sich nach finsterem Mittelalter an. Tatsächlich aber betreut das Jugendamt zur Zeit drei Familien, in denen minderjährige Mädchen (unter 14) verheiratet wurden.«

Soweit Barbara Kirchner.

Barbara Kirchner hätte statt „ein altes Gesetz“ allerdings „das ewig junge Islamische Recht“ schreiben müssen und liegt aus islamischer Sicht mit ihrem „Das ist Missbrauch von Kindern.“ nun völlig daneben, denn Allahgott meint es schließlich gut mit den Menschen und betreibt keinen Missbrauch, sondern Gebrauch von Kindern. Ob sich die einmalig hörbar gewordene Skandalschreierin Diana Goldermann-Wolf und der sensibel vorgehende Johannes Horn nicht ein wenig von der Scharia distanzieren möchten? Kindbraut ist schließlich kein „Islamismus“, sondern echter Islam.

Wesentlich genauer hatte uns am 25.02.2005 Uta Keseling zu den Folgen der in Griechenland nicht verbotenen Regelungen der Scharia informiert:

»Er selbst habe seine Imame aufgefordert, Mädchen unter 17 Jahren nicht zu verheiraten, sagt der Mufti. Wenn jedoch ein Mädchen selbst die Heirat unbedingt wolle, nehme er es persönlich psychologisch und physisch in Augenschein und entscheide, ob es reif genug sei. Wenn ja, spräche das islamische Recht nicht gegen die Ehe.«(5)

Der islamische Geistliche heißt Cemali Meço (Τζεμαλί Μέτσο), er ist zuständig für Griechenlands Provinz Thrakien (türk. Trakya), damit auch für 123 hellenische Bergdörfer in den Rhodopen (Родопи, Ροδόπη, Rodop Dağları), die von einer muslimischen griechischen Minderheit bewohnt werden.

Wer mag, kann den geachteten islamischen Theologen aus Komotiní, der das göttliche Recht umsetzt, kleine Mädchen zu verheiraten, die gegebenenfalls bereits schwanger werden, im Bild sehen, und sollte bedenken, dass Tariq Ramadan, Mustafa Cerić oder Necmettin Erbakan († 27.02.2011) und seine Millî-Görüş-Bewegung keine andere Scharia im Angebot haben als Cemali Meço, denn zwei Scharias oder sagt man Scharien, gibt es so sehr wie zwei Allahs.(6)

Während An-Na’im und seine Helfershelfer wie der deutsche Mathias Rohe die Integration von Teilen der (gar nicht teilbaren) Scharia in das bestehende Recht wünschen, warnt die britische Menschenrechtsaktivistin Maryam Namazie vor der religiös begründeten Rechtsspaltung und dem frauenfeindlichen Islamischen Recht:(7)

„Frauen haben beispielsweise nicht das Recht auf eine Scheidung, Männer dagegen müssen nicht einmal vor Gericht gehen, um sich von ihrer Frau scheiden zu lassen. … Nach der Sharia dagegen kommt das Sorgerecht ab einem gewissen Alter der Kinder immer dem Vater zu, auch wenn es eine Vorgeschichte von Gewalt und Missbrauch gibt. Bei Erbschaften erhalten Frauen nur die Hälfte, ihre Zeugenaussage gilt nur halb so viel wie die eines Mannes. Vergewaltigung in der Ehe oder häusliche Gewalt werden wegdefiniert und nicht als Straftaten behandelt. Das oberste Ziel von religiösen Gerichten ist es stets, die Familie trotz allem zusammenzuhalten.“(8)

Islamrevolutionär Abdullahi Ahmad An-Na’im will Politik mit Stammesgesetz und Mysterium tränken und Staat auf das transparente Betreiben von ein paar Institutionen beschränken. In die zwischen Politik und Staat entstehende Lücke sollen menschenfeindliche Monster wie die von Sadismus und Willkür gekennzeichnete, mehrstufig entrechtende Scharia hinein kriechen können. Zukünftige Politik ist islamfreundlich oder im Namen einer bemerkenswerten Neutralität zu verbieten:

18. 19. Es gibt zwei wesentliche Aspekte dessen, was ich als religiöse Neutralität des Staates bezeichne: einerseits die Trennung von Religion und Staat und andererseits die Regulierung der unvermeidlichen Verflechtungen von Religion und Politik. Wie ich später noch ausführen möchte, gründet diese Auffassung in einer nicht unproblematischen, doch notwendigen Unterscheidung zwischen dem Staat als der institutionellen Verstetigung der Volkssouveränität und der Politik als Mittel zur Ausübung des Selbstbestimmungsrechts. Zu betonen ist an dieser Stelle schlicht, dass die Anwendung desselben Modells nicht dieselben Ergebnisse gesetzgeberischen und politischen Handelns mit sich bringt.

Der Hütchenspieler hat sicherlich irgendwie Recht und jeder wird schon mal darüber sinniert haben, dass Gesetzesinitiativen in eine vereinbarte Richtung sprossen, während diesbezügliche Handlungen bald ganz woanders hin zerren. Also los, so scheint An-Na’im uns zu ermuntern, überlasst engagierten Bevölkerungsteilen die Gestaltung der Realität und beschränkt euch auf das Dokumentieren und Applaudieren. Mit ganz viel Sunna und Scharia gewinnt unsere entseelte und uneffektive Politik endlich wieder an Wärme und seelischer Fülle.

Bringen wir die Seelsorger an die Macht:

19. Religiöse Überzeugungen und Normen können rechtliche und politische Unterschiede begründen. … Unterschiedliches Wahlverhalten etwa (also etwa, welcher Kandidat oder welche Partei gewählt wird) spiegelt politische und ideologische Unterschiede wider – und diese können von religiösen Prinzipien herrühren.

Ist der Staatsbürger erst einmal durch den Religionsangehörigen ersetzt, bist du dir selbst kein Bürger mehr, sondern zunächst Heide, Muslim, Jude oder Christ, erwachsen tatsächlich aus den erneuten Stammesreligionen Stammeskandidaten und Stammesparteien. Dann votieren die Deutschchristen für den charismatischsten Kirchenpolitiker, den sie als Kanzlerkandidaten ins Rennen schicken, die Deutschmuslime aber fühlen sich vom angesehensten Scheich nebst Kalifatspartei vertreten. Wäge weise, Erstwähler, das falsche Parteibuch gefährdet dein Seelenheil! Ja, wenn erst die Scharialobby zahlreiche Sitze im Bundestag gewonnen hat, wird „Unterschied“ spannend sichtbar und kommt mit Stoßgebet, Verfluchung und Gotteslästerungsvorwurf so richtig Leben in die Bude. Man stelle sich nur vor, fünfzig bis hundert Parlamentarierinnen in Burka, was für ein Betonen ewiger Werte und spiritueller Lebenskonzepte.

Auch an eine gewisse Dosis an Apartheid und Brutalität mögen wir uns gewöhnen:

19. Differenz und Konflikt gehören notwendig zum Menschsein

Quasi naturgesetzlich gebe es viel Andersartigkeit und viel Auseinandersetzung zwischen den Kulturen, die man zum Glück in den USA wie in Deutschland durch Legalisierung der Scharia auf ein für alle angenehmes und unterhaltsames Maß bringen kann. Der US-amerikanische und sudanesische Staatsangehörige möchte uns wohl sagen, dass ein Streben nach friedlichem Zusammenleben auf der Grundlage allgemeiner Menschenrechte utopisch und dekadent ist. Derlei Konfliktverherrlichung kennen wir durchaus: „Wer leben will, der kämpfe also; und wer nicht kämpfen will in dieser Welt des ewigen Ringens, verdient das Leben nicht“ (Adolf Hitler). Wie viel „Differenz“ will An-Na’im denn bitte in unser Verständnis von Weltbürgertum integriert wissen, etwa so viel: „uns Europäern fremd, aus gänzlich andersartigen Rasseelementen geboren und verschieden von uns an Leib und vor allem an Seele“ (Rassist Fritz Hippler: Der ewige Jude). Eine Ebene an Botschaften An-Na’ims zielt auf die als „westlich“ zu verortenden Nichtmuslime.

Der Islamjurist kalkuliert das Publikum als gespalten, denn auch an die zu Lasten der Gleichheit vor dem Gesetz und der Rechtssicherheit Kontur gewinnende und juristisch zu ummauernde Muslimkaste richtet sich An-Na’ims gegenmoderner Rat, das Ungleiche („Differenz“) und Schmerzliche („Konflikt“) zu integrieren. An-Na’im ist damit zwar eigentlich ein Rassist, hat aber die (angeblich) vor jedem aktiv begangenen Rassismus bewahrende schwarze Hautfarbe und spielt darüber hinaus das religiös verfolgte Unschuldslamm, indem er auf seinen Sufimeister hinweist, den 1985 im Sudan durch mächtige Islamisten ermordeten weniger mächtigen Islamisten Taha (Maḥmūd Muḥammad Ṭaha). Tahas Buchtitel The Second Message of Islam (Ar-Risāla ṯ-Ṯānīya min al-Islām, ins Englische übersetzte es Abdullahi Ahmad An-Na’im), dürfen wir als Dschihad version 2.0 verstehen oder als Kalifat reloaded.

Sufismus ist Teil des Dschihad gewesen. Der Sufi ist der Kulturpädagoge des Kalifats, mal als Harlekin im Einsatz, mal als Henker.

Betrachten wir drei Worte des „mystischen“ Salafisten Taha, Mathias-Rohe-Schüler Michael Kiefer findet An-Na’im und Taha schließlich wegweisend für eine mit der AEMR ausgesöhnte europäische Scharia:

„Das grundlegende Prinzip (al-aṣl) im Islam ist, dass jeder Mensch frei ist […], denn die Freiheit ist ein natürliches Recht (haqq ṭabīʿi) dem die Pflicht zum verantwortlichen Umgang mit der Freiheit (ḥusn at-taṣarruf fi l-ḥurrīya) entspricht.“

Der Islamapostat hat schließlich unverantwortlich gelebt und auch der Kritiker des halben Erbes für die Frau agiert pflichtwidrig. Der Dhimmi beweist, dass er sich frei fühlt, preist seinen erniedrigten Status und ist dafür dankbar, nicht wie ein Harbi behandelt zu werden. Islam ist Diversität und Naturreligion, die Jungfrau wird zwangsverheiratet und der Weintrinker erhält 40 oder 80 Peitschenhiebe. Die Scharia ist hier besonders beweglich, die Lederschnur der Peitsche allerdings auch.(9)

„Das grundlegende Prinzip im Islam ist Gemeinschaftlichkeit des Besitzes (šuyūʿ al-māl) zwischen allen Menschen.“

Der Mann ist Vormund (walī) seiner Ehefrau oder Tochter und übernimmt deren Kontoführung. So lausche, Weib, irdisches Geld ist männliches Geld, und im Himmel brauchst du keines. Das Geld des Juden oder Christen wechsele zum sittlich erstklassigen Koranleser über, nur so haben alle Menschen davon den optimalen Nutzen inschallah.

„Das grundlegende Prinzip im Islam ist vollkommene Gleichberechtigung (al-musāwāt at-tamma) zwischen Männern und Frauen.“

Ja, im Paradiesgarten, die Zeit vorher ist schließlich nicht so wichtig. Bruder, so nimm die Einladung zum Paradies (EZP) an, besinne dich auf das Eigentliche und sage ja zum Hidschab und zur Burka nicht nein.

Taha hat gerade von der Gleichheit gesprochen. In Aserbaidschan wurde Gleichheit (müsavat, equality; musāwāt) zum Parteinamen Müsavat (Equality) Party (10), der ursprünglich (1911 bis 1923) Muslimische Demokratische Gleichheitspartei (Muslim Democratic Musavat Party) lautete. Die Partei war zuerst panturkistisch, panislamisch und prorussisch-zarentreu (1911-1918) ausgerichtet, später dachte sie nationalistisch, sozialistisch und säkular (1919-1923), heute lässt sie sich vielleicht als panislamisch-sozialreformerisch beschreiben, zur Präsidentschaftswahl 2003 gewann sie 14 % der Stimmen.

Auf der Seite Secular Pakistan weist man das berüchtigte Goldene Islamische Prinzip des al-Musāwāt aus gutem Grund und schlechter Erfahrung zurück.(11)

Nicht nur An-Na’im, auch Rohe und Kiefer erzählen uns von den bitteschön proschariatisch auszudeutenden Schrecknissen des Mordes an Sufi-Scheich Taha (Ṭaha) und raunen den Multikulturalisten ein wörtlich die vollendete Gleichheit bedeutendes türkisches müsâvât-ı tâmme oder arabisches al-musāwāt at-tāmma zu (vollkommen, perfect, zu: tamām, Vollendetheit, completeness). Die ungebremst fremdenfreundliche oder kirchentagsbewegte Menge seufzt beglückt: Mohammed war Feminist! Wer gegen diesen Zauber anzudenken wagt, ermordet gleichsam Sufischeichs und gefährdet das Leben des amerikanischen Professors und großen Islamreformators, darf also ausgezischt werden.

In Es gibt Muslime, die mich töten wollen (FAZ-net, 25. Mai 2009) fasst Proislamist Patrick Bahners just den demokratiefeindlichen Hokuspokus An-Na’ims korrekt zusammen, den wir hier betrachten. Bahners verzichtet allerdings darauf, den Leser vor dem Totalitarismus der Scharia zu warnen:

„Staat und Religion müssen getrennt sein, Politik und Religion lassen sich nicht trennen.“(12)

Der zahnlose Reststaat hat vor Allahs Gesetz zu kuschen, die Islamische Bewegung gestaltet Deutschlands Städte um. Jeder kontrolliert gottesfürchtige Muslim handelt dabei natürlich völlig freiwillig und arbeitet wie zufällig auf die vollumfängliche geerdete Herrschaft Allahs hin. Wenn das Kalifat dann da ist, wird An-Na’im über die USA oder Europa sagen: Hoppla, na so was, die Sache sieht ja aus wie nach einer Islamischen Revolution.

Eine ähnliche Trickserei wie Schariareformator An-Na’im betrieb offensichtlich auch Ali Jinnah, der uns vor einem Dreivierteljahrhundert ungefähr vorlog, dass der Muslim an sich ein islamrevolutionärer Sponti oder kalifatischer Individualist sei, der nur seine Beziehung zur Gottheit im Sinne habe: „Religion should not be allowed to come in to politics, Religion is merely a matter between man and a god.“(13)

Auch in der BRD wird der Mythos von der Spontanscharia verbalisiert. Muhammet Balaban von der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen (LAGA) in Nordrhein-Westfalen etwa will uns weismachen, dass es gar nicht möglich sei, dass Eltern ihrer Tochter das Kopftuch aufzwingen:

„Ab der Pubertät steht jeder eigenverantwortlich vor Gott. Die Mädchen entscheiden dann selbst, wie sie sich kleiden.“(14)

Dass sich manch ein zu muslimisierende Mädchen mit seiner Geschlechtsreife selbst bestimmt von ihrem Wali mudschbir zwangsverheiraten und ehelich vergewaltigen lässt, weiß Schariafreund Balaban, sagt es aber nicht. Der sittenpolitische Aktive der »Allianz der Essener Türken« hat zur gleichgeschlechtlichen Liebe eine bemerkenswert gottesfürchtige Ansicht, wie Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (PdS) in einer bemerkenswerten Kleinen Anfrage zum Treiben der Grauen Wölfe (nationalistisch-islamistische MHP und Freundeskreis) 1995 wusste:

»Diese Gesellschaft muß Homosexualität bereits im Vorfeld bekämpfen. Es ist wichtig, daß junge Männer von Homosexuellen ferngehalten werden, damit sie sich normal entwickeln können. Schließlich tragen wir eine Verantwortung, auch gegenüber Gott.«(15)

Der glaubensbewegte Homosexuellenhasser und Kopftuchpolitiker Balaban arbeitet gemeinsam mit Menschen wie Tayfun Keltek (ksta: „Diskutiert wurde auch die Frage, für muslimische Mädchen einen separaten Schwimmunterricht abzuhalten“(16) und Proislamistin Gülistan Yüksel, die in Hochschulgebäuden für ein Elternrecht auf arrangierte Ehe eintritt und 2010 mahnte, die bürgerlichen Salafismuskritiker ihrer Stadt würden „Öl ins Feuer gießen“(17), auch heute im Landesintegrationsrat NRW (Vorstand mit Beirat).(18)

Islamist Taha:

24. Welche Ironie, dass sowohl der so genannte „islamische Staat“ als auch die Idee, die Scharia als positives Recht im Namen der islamischen Selbstbestimmung durchzusetzen, Übersetzungen des europäischen Nationalstaats und europäischer Modelle positiven Rechts sind – und keine Wiedergeburt eines „authentischen“ oder kohärenten Produkts der historischen islamischen Tradition.

Ob sie ausschließlich wertvoll und erstrebenswert ist, die islamische Tradition, lässt der Professor offen. Netz und doppelten Boden hat der rhetorische Zirkusakrobat in Reserve, bekanntlich greifen Scharialobbyisten, sobald sie eine Menschenfeindlichkeit des Kalifats nicht mehr leugnen können, auf den Trick zurück, zu sagen, dass der Missstand nicht Religion, sondern Tradition ist. Der Rechtsfachmann lässt durchblicken, dass ein sich aus tiefstem Herzensgrund realisierendes „authentisches“ Kalifat eine gute Sache sei.

Ihr bösen Europäer habt den Islamismus erfunden, der uns Morgenländer heute so sehr belastet. Niemand widerspricht dem humorlosen Hütchenspieler, der Mann hat schließlich Jura studiert.

29. Wird versäumt, der Unterscheidung zwischen Politik und Staat Rechnung zu tragen, kann dies tendenziell den Frieden, die Stabilität und die gesunde Entwicklung der gesamten Gesellschaft untergraben.

Gesundheitsfachmann und Orakelpriester An-Na’im bedroht uns ein wenig: Der Staat habe sich aus der zunehmend glaubensbewegten Kultur der Parteien, Schulen und Wohlfahrtsverbände zurückzuziehen, sonst sind die Islamisten erfolgreich und stürzen die säkulare Republik militärisch und das ist doch irgendwie eher unerwünscht.

Zum Schutz vor dem Kalifat ist Deutschland daher sofort energisch zu verdoppeln in Deutschlandstaat und Deutschlandpolitik. Oder zu halbieren, wie man es sehen möchte. Eine Art von innerdeutschem Mauerbau ähnlich dem von 1961, (noch) nicht geographisch, sondern mental und zugleich organisatorisch, organisationsbezogen.

An-Na’im will zwei Deutschlands, ein unterkühltes, verwalterisches („Staat“) und ein nestwarm vibrierendes („Politik“).

Allahs sudanesisch-amerikanischer Revolutionär schreit nach viel Säkularität, ruft nach mehr Frieden flüstert nach noch mehr Scharia. Über eine solche Gottesfurcht gerät der in Erlangen tätige Jurist Mathias Rohe (Das islamische Recht, analysiert unter Sägefisch 138 (19)) ins Schwärmen:

[Der gebürtige Sudanese] Abdullahi al-Naʿim, der in den USA lehrt, lehnt die Durchsetzung der Scharia-Regeln durch Gesetzgebung schlechthin ab …

Genau, Allahs Befehl realisiert sich schließlich wie von selbst. Ferner ist die allmächtige Gottheit auf Paragraphenzeichen sowie auf Ausdruck und Lektüre von Gesetzesblättern nun wirklich nicht angewiesen. Rohe weiter, An-Na’im zitierend:

Unter Scharia verstehe ich das religiöse Normensystem des Islam. … weil … die Scharia nicht gesetzlich verordnet werden und zugleich ein religiöses Normensystem bleiben kann.

Richtig, der Mensch ist gar kein Gesetzgeber, Allāh erschuf einst und bewirkt sekündlich Weltall und Schariagesetz. Nur rechtmäßige Peitschenhiebe können gesetzlich verordnet werden, keine Schariapflichten.

Der Koran ist in vielen Vorgaben eindeutig, keine noch so sehr modernisierte „Lesart“ der Scharia kann die im Koran geforderte rechtliche Herabsetzung des Nichtmuslims und der Frau jemals aufheben. Die seit Jahren betriebene Suche Professor Abdullahi Ahmed An-Na’ims nach einer mit AEMR kompatiblen Scharia wird ergebnislos bleiben und könnte daher eigentlich sofort eingestellt werden. Doch der Professor reist und erzählt weiter, beschäftigt Sekretäre und Nachwuchsjuristen, hält in aller Welt Politiker und Journalisten auf Trab und duldet höflich die ihm zu Ehren inszenierten „wissenschaftlichen“ Bühnenveranstaltungen, am 19.05.2009 eben Thyssen-finanziert und in Berlin.

Eine angespannt islambegeisterte Katholische Kirche freut sich, dass An-Na’im am 02.02.2009 durch die Katholische Universität der vom belgischen Sprachenstreit besonders zerrissenen Region und Stadt Löwen (Leuven, Louvain) geehrt wurde, Marie-Claire Foblets hielt die Laudatio, in der sie, mit Erfolg, die Ehrendoktorwürde für einen als „Menschenrechtsexperten“ betitelten An-Na’im forderte.(20).

Zwischen 1993 und 1995 war An-Na’im Geschäftsführender Direktor von Africa Watch, der heutigen Afrikaabteilung der genüsslich mit der Scharia argumentierenden „Menschenrechtsbewegung“ Human Rights Watch (hrw).

Den vor der Hölle rettenden Kulturrassismus der Scharia ein bisschen zu reformieren ist nicht finanzierungswürdig, sondern die Demokratie gefährdend.

Ein wörtlich verstandener Koran kollidiert nicht nur mit der von Ali Schariati irreführend so genannten „westlichen“ Kultur, sondern mit der aus dem Standard der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte hervorgegangenen Menschheitszivilisation.

Sobald wir die AEMR als dem „Westen“ entsprossen erklären, müssen wir den „Morgenländern“, den Muslimen, auch den eingewanderten oder konvertierten, auf Wunsch gestatten, nach den Normen von Koran und Sunna zu leben. Eigene, schariakonforme Gesetze auch in Deutschland müssten die Folge sein, die Zweit- bis Viertfrau wäre hierzulande dann ebenso legal wie die schwangere zwölfjährige oder elfjährige Ehefrau Griechenlands. Die Burka wird nicht mehr verboten werden können, nicht im Arbeitsleben und schon gar nicht im öffentlichen Raum.

Wer ein Recht ohne Diskriminierung der Frauen und Nichtmuslime will, muss Deutschland nicht in „Staat und Politik“ spalten, sondern die Scharia zurückweisen. Scharia und Fiqh sind weltweit zu überwinden.

Zivilisation gibt es nur im Singular.

Jacques Auvergne

Quellen

(1) Die Herrschaft Allahs, Ḥākimīyatu ʾllāh, anglisiert Haakimiyyah Allaah musst du als Salafist noch heute vor deiner Haustüre errichten helfen, und sei es im Kaukasus. Lesetipps für Radikale liefert der Amīr des Kaukasischen Emirats, Scheich Abu Basir Mustafa Halimah al-Tartosi gleich mit, neben bin Taimīya‎ (Taymiyyah, 1263-1328) und Muḥammad bin ʿAbd al-Wahhāb (1703-1792) ist es der 1906 geborene, 1966 hingerichtete Saiyid Quṭb. „And from the contemporaries, the books of Sayyid Qutb, may Allaah, the Most High, be merciful to him.“

http://www.en.altartosi.com/haakimiyyah.htm

(2) Abū Baṣīr aṭ-Ṭarṭūsī (Abu Basir al-Tartousi), der syrischstämmige Scheich lebt im Exil in Großbritannien. Abu Basir al-Tartousi, the Syrian in exile in London

http://al-darb.blogspot.com/2009_01_10_archive.html

http://al-darb.blogspot.com/2009/01/salafi-responses-to-hamas-movement-in.html

Auch MEMRI (05.04.2011) kennt den Dschihad-salafistischen Theologen, der mit dem verweltlichten Syrien Höheres im Sinne hat.

On March 20, 2011, prominent Salafi-jihadist cleric Abu Basir Al-Tartusi launched a Facebook page titled „The Islamic Opposition to the Syrian Regime,“ on which he posts his messages and his responses to developments in Syria.

In the description, Al-Tartousi says that the page will serve as „the voice of the Islamic opposition in Syria to the oppressive sectarian Ba’th regime, which has ruled the land and the [Muslims in it] for over 40 years with heresy, iron and fire… Through [this page,] we will convey our appeals and directives to our proud Syrian people…“

The page features Al-Tartousi’s reactions to developments in Syria, links to recordings of his latest lectures and articles, announcements about upcoming events and protests, and reports about these events. There are also videos showing the regime’s brutal suppression of the recent demonstrations in Syria.

http://www.memritv.org/report/en/5173.htm

Kaukasuskalifat, Exil in London.

Markus Pede: „Dafür riskierte Dumarow auch den Bruch mit der tschetschenischen Exilregierung in London und rief im Herbst 2007 ein kaukasisches Emirat aus … den Exilpräsidenten Sakajew ließ er von einem Scharia-Gericht zum Tode verurteilen.“ Bei: Studienkreis Terrorismusforschung.

http://www.studienkreis-terrorismusforschung.de/publikationen/stutfo_kurz_info/2010/pdf/stutfo_kurz_info_20_machtwechsel_bei_den_tschetschnischen_rebellen.pdf

Studienkreis Terrorismusforschung, Blog

http://terrorismusforschung.wordpress.com/

Studienkreis Terrorismusforschung, Homepage

http://www.studienkreis-terrorismusforschung.de/

(Abu Basir al-Tartousi. Der italienische COPRRIERE beleuchtet die terroristiche Achse Syrien-Tschetschenien mit ihrem zweiten Wohnistz im Londoner Exil: “Questa seconda componente cerca di sfruttare i rapporti che Umarov ha stretto in Medio Oriente: contatti che portano fondi e la benedizione di ideologi militanti, come il giordano Al Maqdisi – già mentore di Al Zarkawi – e il siriano Al Tartousi, altra voce molto ascoltata dagli integralisti.”

http://www.corriere.it/esteri/11_gennaio_24/olimpio-guerriglia-cecena_e60d456a-27cb-11e0-9fb9-00144f02aabc.shtml

(3) Democracy … a Religion. Jacques Auvergne betrachtet den Text »Ad-Dīmuqrāṭīya Dīn. Die Religion der Demokratie« des Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī.

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/10/13/206/

(4) Barbara Kirchner: Zwölfjährige bekam in Zwangsehe ein Baby. 11.06.2008, EXPRESS Düsseldorf.

http://www.express.de/regional/duesseldorf/zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby/-/2858/705568/-/index.html

(5) Uta Keseling: Das verheiratete Kind. WELT online, 25.02.2005.

Uta Keseling: „Das Haus von Nurays Familie steht am Ende der einzigen Straße des Dorfes. Da, wo ein angebundener Esel den Übergang vom griechischen Straßenanfang zu deren noch etwas armseligerem, muslimischen Ende symbolisiert. Wo ein paar Zwölfjährige in einem alten Opel Ascona spielen, den der Ober-Zwölfjährige gerade abgewürgt hat. Da, wo Nuray wohnt, ist noch eine Art Zwischenland – muslimische Häuser, die allerdings nicht hinter den typischen weißen Mauern verborgen sind. Der Übergang ist fließend. Man kennt sich. So haben auch im örtlichen Kafenion, der Dorfkneipe, die griechischen Männer schon von Nurays Rückkehr aus Deutschland gehört.“

http://www.welt.de/print-welt/article495796/Das_verheiratete_Kind.html

Michael Kreutz: In Europa, wo die Scharia noch gilt. 14.09.2005, Transatlantic Forum.

„Arrangierte Ehen, ohne dass die Brautleute sich vorher zu Gesicht bekamen; zwölfjährige Kinder, die zwangsweise verheiratet werden; Frauen, die nicht wissen, dass sie ein Recht auf Scheidung haben und die im Falle einer Scheidung das Sorgerecht an ihren geschiedenen Mann verlieren – allesamt Phänomene, die dort auftreten, wo die Scharia herrscht. Es gibt sie darum auch überall dort, wo muslimische Minderheiten sind. Also auch in Europa. Aber allein Griechenland zwingt als einziges Land der EU seine autochthonen muslimischen Bürger dazu, die Scharia zu praktizieren – ob sie es wollen oder nicht. …

Die Freiheit, die muslimische Männer dank der Scharia bei der Einleitung von Scheidungen haben, hat dazu geführt, dass muslimische Ehen im Raum Rodópi und Xánthi neunmal so häufig geschieden werden, wie christliche. »Die griechischen Muslime können wählen, ob sie sich der Anwendung muslimischer Gesetze bei der Heirat unterwerfen wollen«, sagt der Mufti von Komotiní, Herr Meko Cemalı. Denn immerhin die Zivilehe steht den Muslimen offen, sofern der Ehemann sich für sie entscheidet. Allerdings: Fälle, in denen griechische Muslime die Zivilehe gegenüber der Scharia bevorzugten, sind minimal.“

http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2005/106/europa-scharia/

(6) Cemali Meço ist Mufti in der Stadt Komotiní (Κομοτηνή, Gümülcine, bulg. Гюмюрджина / Gjumjurdschina). Meco Cemali schreibt es Uta Keseling.

Mufti und Koranrezitator (ḥāfiẓ, Χαφίζ) Cemali Meço (Τζεμαλί Μέτσο), Seine Hochwürden. Müftüsü Hafız Cemali Meço Efendi. Gümülcine ist die Universitätsstadt Komotiní.

http://www.youtube.com/watch?v=ZlyjMFGhk6w

http://www.youtube.com/watch?v=Me6SeHo5Fwc

http://www.youtube.com/watch?v=1DImhzYST2s

Rhodhópi-Fernsehen: Der Mufti von Komotiní, Ροδόπη TV – Ο Μουφτής Κομοτηνής.

http://www.youtube.com/watch?v=QjjG3Asyfhc

Bei Délta TV

http://www.youtube.com/watch?v=yBi39B3k_XQ

MUFTI KOMOTINI

http://www.muftikomotini.com/

http://www.youtube.com/watch?v=ScLmwLxlXOI

(7) Maryam Namazie, in: Jungle World, 17.02.2011.

http://jungle-world.com/artikel/2011/07/42649.html

(8) Maryam Namazie: Auch Schweigen kann rassistisch sein. Jungle World, 17.02.2011.

http://jungle-world.com/artikel/2011/07/42649.html

(9) Wein, Weib und Gesang? Weib mit Burka ja, Gesang nur zu Ehren der Korangottheit und für Wein ist die flexible Scharia zuständig. Islam Question & Answer, Sheikh Muhammed Salih Al-Munajjid:

With regard to the punishment of the drinker in this world, the punishment is flogging, according to the consensus of the fuqaha’, because of the report narrated by Muslim (3281) from Anas (may Allaah be pleased with him), who said that the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) flogged the one who had drunk wine with palm branches stripped of their leaves and with shoes.

But there is some difference of opinion as to the number of lashes. The majority of scholars are of the view that it is eighty lashes for a free man and forty for others. …

The Sahaabah agreed with ‘Umar (may Allaah be pleased with him) and did not differ. The Council of Senior Scholars is agreed that the punishment for one who drinks wine is the hadd punishment, which is eighty lashes.

Some of the scholars – such as Ibn Quddamah (may Allaah have mercy on him) and Shaykh al-Islam [Ibn Taymiyah] in al-Ikhtiyaaraat – think that giving more than forty lashes is left to the discretion of the Muslim leader. So if he thinks that there is a need to give more than forty lashes, as happened at the time of ‘Umar, then he may make it eighty. And Allaah knows best.”

http://www.islam-qa.com/en/ref/20037

(10) MÜSAVAT. Müsavat Partiyası. Eine irgendwie moderne Partei Aserbaidschans.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/2/22/M%C3%BCsavat.jpeg

Mondsichelzeichen, Islambekenntnis. Flag of Azerbaijani Musavat party.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f7/Flag_of_Azerbaijani_Musavat_party.svg

Isa Qambar, Parteiführer İsa Qəmbər

http://www.isagambar.az/index-en.html

(11) SECULAR PAKISTAN

” Equal citizens of one state “. Isn’t that the golden Islamic principle of ” Musaawaat ” ? Only a secular state can guarantee this to its citizens. A theocracy can not.

http://secularpakistan.wordpress.com/2010/01/26/jinnahs-will-to-the-nation-he-founded/

(12) Patrick Bahners: Es gibt Muslime, die mich töten wollen (FAZ-net, 25. Mai 2009) „Abdullahi An-Na’im von der Emory University in Atlanta …, der sich in der internationalen islamwissenschaftlichen Diskussion mit der These exponiert hat, der Staat sei seinem Wesen nach säkular und ein islamischer Staat daher ein Widerspruch in sich. An-Na’im stammt aus dem Sudan, hat an der Universität von Khartum gelehrt und wirkte als Exekutivdirektor von Human Rights Watch für Afrika, bevor er seine Heimat verlassen musste.“

http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E46E901AA69224FE896A698949E21B356~ATpl~Ecommon~Scontent.html

(13) In der Phase der Islamisierung gilt es, den Dhimmi so lange zu belügen, bis ihm die Sklavenketten angelegt werden. “Religion should not be allowed to come in to politics, Religion is merely a matter between man and a god” (M.A. Jinnah’s address to the Central Legislative Assembly, February 7, 1935)

http://secularpakistan.wordpress.com/2010/11/30/a-murder-by-a-theocratic-state/

(14) Balaban glaubt nicht, dass muslimische Eltern ihre Kinder zum Kopftuchtragen zwingen. „Ab der Pubertät steht jeder eigenverantwortlich vor Gott. Die Mädchen entscheiden dann selbst, wie sie sich kleiden.“

http://www.express.de/regional/duesseldorf/hier-sind-kopftuecher-unerwuenscht/-/2858/765606/-/index.html

(15) Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke und der Gruppe der PDS
Rechtsextremistische und islamisch-fundamentalistische türkische Gruppen in der Bundesrepublik Deutschland

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/13/020/1302063.asc

(16) Tayfun Keltek und die schwimmende Muslima. Kölner Stadt-Anzeiger, 02.03.08: „Diskutiert wurde auch die Frage, für muslimische Mädchen einen separaten Schwimmunterricht abzuhalten.“

http://www.ksta.de/html/artikel/1203599341460.shtml

Herr Keltek (SPD) und islambezogene Texte in deutschen Schulbüchern. Großes sozialdemokratisches Schweigen zu Dhimma, Scharia, Hidschab, Kindbraut und Zweitfrau.

http://islam.de/11584.php

http://www.migazin.de/2009/02/25/islamfeindliche-texte-in-schulbuchern-stosen-auf-kritik/

(17) Nach der Versammlung sagt sie, die Bürgerinitiative würde „Öl ins Feuer gießen“. Dann geht sie heim, während die Einwohner von Eicken in kleinen Gruppen ratlos weiter diskutieren. Aus: DER SPIEGEL, 30.08.2010, Henryk M. Broder: Als käme der Leibhaftige in die Stadt.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,714471-2,00.html

(18) Der Landesintegrationsrat Nordrhein-Westfalen ist das demokratisch legitimierte Vertretungsorgan der Ausländerbeiräte in Nordrhein-Westfalen. Muhammet Balaban, Tayfun Keltek, Gülistan Yüksel.

http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html?pid=741

Gülistan Yüksel (Mönchengladbach) äußert Protest und Besorgnis: „Öl ins Feuer gießen“, was nicht die lokalen Steinigungsfreunde und Burkahändler tun, sondern die Bürger ihrer niederrheinischen Stadt, die gegen das salafistische Netzwerk Einladung zum Paradies / Islamschule (Pierre Vogel / Seyfuddin Ciftci) Sturm laufen.

http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BClistan_Y%C3%BCksel

(19) Eine der AEMR verhaftete Analyse zu Mathias Rohe: Das islamische Recht (Das islamische Recht. Geschichte und Gegenwart).

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/09/06/138/

(20) Die Laudatio für Schariaverteidiger An-Na’im hält die belgische Rechtspluralistin Marie-Claire Foblets: Vandaag wordt Abdullahi Ahmed An-Na`im internationaal erkend als topexpert op het gebied van religie en recht en als mensenrechtenactivist.

http://www.kuleuven.be/patroonsfeest/2009/laudatio_annaim.html

Marie-Claire Foblets, Alison Dundes Renteln: Multicultural Jurisprudence: Comparative Perspectives on the Cultural Defense.

http://www.amazon.co.uk/Multicultural-Jurisprudence-Comparative-Perspectives-International/dp/1841138967

Conference »Islam & The Secular State«, In honour of professor Abdullahi Ahmed An-Na`im, Auditorium Zeger Van Hee, Faculty of Law, Tiensestraat 41, Leuven. Man sinniert über den der Muslimbruderschaft zuzurechnenden, von Scheich Yusuf al-Qaradawi geführten ECFR: Mahmoud A.S.A. Al-Saify, “The ECFR and Muslim Minorities in the West: The Search for a Space in a Secular Context”, Mohammed Benzakour, “The Third Way”. Auch Indien und der Iran sind ja vielleicht ein Vorbild für Europas Rechtssprechung der nahen Zukunft: Ziba Mir-Hosseini,“The ‘secularization’ of Shari’ah in Iran”, Shaheen S. Ali, “Resurrecting as-Siyar through Fatwas? (Re) Constructing Islamic International Law in a Post (Iraq) Invasion World”, Prakash Shah, “Islam and the Secular State: The Indian Perspective”

http://www.kuleuven.be/patroonsfeest/2009/conferentie.html

Ziba Mir-Hosseini ist Expertin für Irans schiitisches Familienrecht und für die marrokkanische Scharia, die Anthropologin aus London lehrt auch in New York. She is also the author of Feminism and the Islamic Republic: Dialogues with the Ulema (Princeton,1999) and Islam and Gender, the Religious Debate in Contemporary Islam.

http://ducis.jhfc.duke.edu/archives/civilizations/_hosseini.html

Shaheen S. Ali (Shaheen Sardar Ali) ist eine preisgekrönte Fachfrau für das Schariagesetz Pakistans. Shaheen Ali has an LLB (Peshawar), LLM (Hull), MA (Peshawar) and PhD (Hull) and has written extensively in the field of Islamic law, human rights, women and child rights. She was formerly Professor of Law University of Peshawar, Pakistan for twenty-five years and Director Women?s Study Centre at the same university. … Shaheen is joint editor (with Professors Javaid Rehman and Amir Majid) of the Journal of Islamic State Practices in International Law and member of the advisory board of the Journal of Gender Studies. … Awarded the British Muslims Annual Honours achievement plaque in the House of Lords in May 2002. Awarded the Star Woman Award of the Year (1996) in the field of Law, Pakistan by The Star Girls and Women Foundation, Karachi, Pakistan

http://www2.warwick.ac.uk/fac/soc/law/staff/academic/ali/

224. Das Deutsche Kalifat (Rassoul 1993)

1. April 2011

تحریک خلافت

Taḥrīk Ḫilāfat

Tahreek-e Khilafat (1)

Khilafat movement (2)

Kalifat-Bewegung

Deutschlands Salafismus für ein erneuertes Kalifat

Eine Verwaltung, die Legitimität und Politik aus dem koranisch verbürgten Seinsbereich des Verborgenen bezieht, darf ihre Bevölkerung irdischer Strenge (staatlichem Terror) aussetzen und wird Kalifat genannt. Kalifatisch vorbildlicher, makelloser Staat erhellte die Welt nur 233 Jahre lang und von Medina aus (622 bis 855 n. Chr.). Muḥammad Aḥmad Rasūl genannt Abū r-Riḍāʾ, in dessen Das ‘Deutsche Kalifat’ (1993) Jacques Auvergne (2011) blättert, arbeitet von Köln aus für den erneuerten Lichtglanz einer von aufklärungshumanistischer Verunreinigung ungetrübt gebliebenen Lebensordnung, die, um größtmögliche Glückseligkeit im Diesseits und Jenseits zu garantieren, eine medinensische Ordnung zu sein hat, ein Schariastaat ohne Mehrparteiensystem, mitgestaltet von einem Schura-Rat und mit einem Kalifen als oberstem Führer. Köln 1993 bis 2011. Islam wollen, Medina wissen.

Eine Anballung an Zentralen deutscher Islamverbände sowie eine kraftvolle Dosierung an die vier sunnitischen Rechtsschulen einschmelzenden (sie salafisierenden, „salafistischen“) Missionszentralen findet sich in Köln und seinem Umland von Bergheim, Eschweiler, Frechen und Kerpen.

Im Rheinland residieren neben der deutschen Leitstelle des türkischen Staatsislam (Großmoschee Köln-Ehrenfeld, www.zentralmoschee-koeln.de) etwa der an Hilmi Tunahan orientierte, osmanisch-allahkratisch denkende VIKZ (lange Zeit in der Villa Hahnenburg, Köln-Mülheim (3)) und die Europavertretung der schariatreuen Millî Görüş (Necmettin Erbakans Neffe Mehmet Erbakan, Kerpen (4)).

Weitere Epizentren gottesfürchtiger Erschütterung sind Way to Allah e. V. (Adel Zaghdoud, Bergheim) oder das Lagezentrum des wahhabitischen Straßenmissionars von Einladung zum Paradies e. V. Pierre Vogel genannt Abu Hamza (Bergheim-Oberaußem).

Umm Sara ist die zur Internetseite Weg zum Islam: Gemeinsam zum Paradies (Metwally Galal, www.wegzumislam.com, vgl. www.quran-m.com/firas/deutsch) sowie zur EZP-nahen ISLAMSCHULE (Muhamed Seyfudin Ciftci genannt Abu Anas, Braunschweig, www.islamschule.de, vgl. www.abuanas.de) verlinkende Administratorin des österreichischen Weg zum Paradies. Sie weiß, dass ein anderer Kölner Gelehrter zu Ehren Allahgottes weithin unbemerkt ganze 27 Bücher verfasst hat (5).

Denn auch der als Koranübersetzer bekannt gewordene Theologe Muḥammad Aḥmad Rasūl genannt Abū r-Riḍāʾ veröffentlicht von der Domstadt aus über seinen Verlag Islamische Bibliothek (IB), Leimbachweg 2, Köln-Dünnwald, Texte zur Seelenrettung, etwa über die Schahada (Das Glaubensbekenntnis des Islam, dritte Auflage, Köln 1999 (6)).

Sechs Jahre eher publizierte Muhammad Ahmad Rassoul im selben Verlag eine Schrift mit den Namen Das „Deutsche Kalifat“, die wir auf Seite sechzehn aufschlagen:

16. Kaum achtzig Jahre nach dem Tode des Propheten erreichten die islamischen Kampfverbände 711 Spanien und überrannten in nicht ganz vier Jahren den größten Teil des westgotischen Königreichs. Der Islam breitete sich aus wie ein stark fallendes Licht durch eine Kristallnische …

Die Fahne des Propheten wehte an der Loire, tausend Meilen weit entfernt von Gibraltar.

Die Schlacht von Tours und Poitiers 732, in der der Feldzug des Islam gestoppt wurde, und die die Muslime zum Rückzug aus Frankreich zwang, ist ein echter Verlust von hervorragender historischer Bedeutung für das Abendland. Wäre dies nicht der Fall gewesen, wäre dem christlichen Europa die Finsternis des Mittelalters und seine verheerenden Folgen erspart geblieben.

Die Scharialobby weiß, dass Rechtswissenschaft, Soziologie und Pädagogik das europäische Mittelalter gut begründet als brutal bezeichnen und greift entweder zur Mittelalterverdopplung, nach der sich ein gutes islamisches Mittelalter wohltuend vom grausamen europäischen Mittelalter abhebe, oder behauptet gleich, der eigentliche Islam habe nie etwas so Verworfenes wie ein Mittelalter erlebt, und gewisse arabische Fragwürdigkeiten der entsprechenden Jahrhunderte seien auf einen Mangel an Religion zurückzuführen.(7)

16, 17. Sigrid Hunke schreibt: „Überschätzen wir nicht vielleicht, was bei Poitiers geschah? … Entschied sich 732 wirklich, ob Christentum oder Islam, und nicht vielmehr, ob ein romfreies oder romgebundenes Christentum herrschen würde? Im Jahr 732 war alles noch in der Schwebe.“

Ob nationalsozialistischer Deutscher Christ oder proislamistischer Kirchentagsbewegter, über der geraden Gebahntheit (istiqāma) eines schariakonformen (Ex-)Christentums lässt sich immer besser „schweben“. Sigrid Hunke (NSDAP ab 1937, NSDStB ab 1938) genießt gerade auch für ihre Islamverherrlichung (Allahs Sonne über dem Abendland – Unser arabisches Erbe, Stuttgart 1960, Allah ist ganz anders. Enthüllung von 1001 Vorurteilen über die Araber, Bad König 1990) unter europäischen Islamisten und Neonazis hohe Anerkennung.

Der sich gerne Muhammad Ibn Ahmad Ibn Rassoul nennende Muhammad Ahmad Rassoul spürt den Islam richtig als Königreich, als Imperium. Dabei behält der Kölner den welthistorischen und globalen Überblick:

17. Nach dem vierten Kalif hörte al-Madīna auf, die Hauptstadt des Islamischen Reiches zu sein. Danach wurde das Kalifat aus Damaskus, Bagdad, Spanien, Indien und Ägypten ausgeübt. Auf einem anderen, nicht-arabischen Gebiet hat das Osmanische Kalifat als eine gefürchtete Großmacht operiert. Es ist nicht auszuschließen, dass das Kalifat in Deutschland ausgerufen wird!

Genau, und wenn schon, warum nicht von Köln aus? Ein Kölner Mitbürger hat das bekanntlich bereits versucht, Herr Kaplan wurde 2004 in die Türkei abgeschoben. Der türkisch Hilafet Devleti genannte Kalifatstaat hat, jedenfalls im Internet, bis heute Bewunderer (8).

17, 18. Wie erwähnt, die Religionslandschaft in Europa hat sich verändert: in dem einst fast „islamfreien“ Westeuropa leben heute Millionen von einheimischen Muslimen, die alle ohne Feuer und Schwert zum Islam übergetreten sind. Unter allen Ländern Westeuropa ist Deutschland das „klassische“ Land geworden, in dem der Übertritt der deutschen Bevölkerung zum Islam ziemlich schnell im Gange ist, so dass man sich über eine unvermeidbare Änderung der politischen und gesellschaftlichen Struktur Gedanken machen muss.

Rassoul ist ehrlich und sagte bereits vor 17 Jahren, dass der wachsende Anteil an Schariabürgern oder vielmehr Ex-Staatsbürgern ebenso und in zeitlicher Nähe ein islamisches Sonderrecht nach sich zu ziehen hat wie einen schariaverträglichen Umbau der „Gesamtstaatlichkeit“ (9) bzw. „Gesamtgesellschaft“ (10).

Die vorliegende historische Bestandsaufnahme und sogleich Studie über das Kalifatsystem im islamischen Recht ist eine rein kritische und wissenschaftliche Untersuchung. Ob diese Schrift eines Tages die Geburt eines „deutschen Kalifats“ im Herzen Europas erleben wird, ist eine Angelegenheit des Verborgenen, das allein im Wissen Allāhs, unseres Erhabenen Schöpfers liegt.

In Richtung ungebremster Gottesfurcht (taqva) und steigender Selbstauslöschung (taǧarrud) über den staatsprogrammatischen Schriften von al-Ghazali (al-Ġazālī, 1058-1111) und Ibn Taimiyya (bin Taimīya, 1263-1328) meditierend und natürlich über der unübertrefflichen Anweisung für gelingendes Leben, über dem Koran (Qurʿān, Verfasser Allahgott), flehen die frommen Parteigänger der Šarīʿa (Scharia) in aller Welt die Islamische Revolution herbei. Der sich Abū Riḍāʾ nennende Kölner Koranübersetzer bekennt sich als diesen „Salafisten“ angehörig und versteckt seine Putschpläne erfolgreich im seit einigen Jahren üppig wuchernden Begriff der Religionsfreiheit.

Mit dem Lobgesang auf das Kalifat macht Muḥammad Aḥmad Rasūl deutlich, dass er, nicht anders als Mustafa Cerić oder Mathias Rohe, an der Rechtsverschiedenheit interessiert ist, an der Abkehr vom wissenschaftsbasierten (säkularen) Staat. Wie im europäischen Mittelalter sollen Gesetze und Verordnungen wieder die Seele vor der Hölle bewahren, wie in einer Stammesreligion die bösen Geister aus dem Alltag treiben.

Dass der Schariastaat ein von Frauenentrechtung, Kulturrassismus, Sadismus, Willkürjustiz und Weltekel geprägtes System ist, verrät uns der Kölner Beschwörer des verborgenen Seinsbereiches nicht. Die geheiligte islamische Ungleichbehandlung (Scharia) verteidigt der Theologe indessen vehement:

19. Die Medien wehren sich gern mit einem gekonnten Schauspiel gegen das islamische Recht, die Šarīʿa, die „die Menschen ins barbarische Mittelalter stürzen“ würde, obwohl der Islam mit seiner edlen Gesinnung und hohen Kultur weder barbarisch ist noch jemals ein Mittelalter in seiner Geschichte erlebt hat; denn die Begriffe „Mittelalter“ und „Barbarei“ sind eine reine Angelegenheit des christlichen Abendlandes in seiner miserablen Epoche seiner Geschichte.

Wie gut, dass Köln in der kulturellen Moderne, sprich im säkularen Rechtsstaat zu liegen gekommen ist und nicht im christlichen Abendland, sonst würde der kalifatsverherrlichende Lästerer von Ordo Dei und Papsttum morgen Abend auf dem vielleicht unchristlichen, aber ausgesprochen abendländischen Scheiterhaufen schmoren.

Die mittelalterlich und frühneuzeitlich juristisch und religionsrechtlich einwandfreie Tötung des Gotteslästerers war, was Rassoul genau weiß, alles andere als jesuanisch, schließlich gestand der Nazarener jedem Menschen ungeschmälert Wert und Würde zu, ob Samariter, Römer, Zöllner oder Frau, während Allahs Liebling wiederholt Seelen rettende Auftragsmorde anordnete. Islamisch betrachtet durfte Jesus noch nicht töten, da Allāh es ihm nicht gestattet hat, erst Mohammed vollendete die Religion und erhielt die göttliche Mordlizenz.

Das Ehebrecher steinigende, Apostaten ermordende und neunjährige Mädchen verheiratende Islamische Recht ist barbarisch, wie weltweit und kulturunabhängig jedes ius talionis ein Kennzeichen der Barbarei bleibt. Der mit gesprochenem Urteil in „Zeit und Raum“ aktualisierte qiṣāṣ (Iran: Qesas), das koranbasierte Wiedervergeltungsrecht, hält die Satane (aš-Šaiyāṭīn, der im Koran nicht vorkommende Singular wäre aš-Šaiṭān) von ihrem Werk der Zerstörung der bärtigen und hidschabtragenden, gegenmodern-revolutionären eigentlichen Umma ab. Anders als Abdullahi Ahmed An-Na’im (Atlanta, USA) oder Mathias Rohe (Erlangen, Germany) es uns glauben machen, ist die Scharia dabei nach der Zeit von al-Ghazali, sprich seit etwa 1111 n. Chr., noch nicht einmal reformierbar.

Ein Kartell aus Religionspolitikern (Rowan Williams, Mustafa Cerić), Professoren (Abdullahi Ahmed An-Na’im, Werner Schiffauer), Juristen (Lord Chief Justice of England and Wales Nicholas Phillip, Mathias Rohe) und Medienprofis (Jörg Lau, Patrick Bahners) will die Gelehrsamkeit vom Seinsbereich des Verborgenen (ʿilmu l-ġaib, Ilm-e Ghaib, Knowledge of Unseen (11)) verstaatlichen, sprich will Ausstieg aus dem rein diesseitigen Recht. Das amerikanische Law and Religion Program of Emory University (Autohaus FORD) bezahlt den Schariaprofessor aus Atlanta, die von Rowan Williams und Mustafa Cerić religiös ersehnte europäische Rechtsspaltung ist der US-amerikanischen Schariatoleranz zeitlich und mechanisch offensichtlich ein wenig nachgeordnet.

Am 28.10.2010 darf Abdullahi Ahmed An-Na’im in der Frankfurter Rundschau glaubensbewegt gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte anschreiben:

„Doch gerade hier entsteht eine Schwierigkeit. Denn es ist nicht einzusehen, wie irgendein Begriff von Menschenrechten „universal“ gelten soll – was immer universal hier bedeuten mag –, wenn er sich als unvereinbar mit den religiösen Überzeugungen der Muslime erweist. Denn selbst wenn mit der Universalität der normativ gehaltvolle Anspruch verbunden ist, dass die Menschenrechte von allen Menschen ungeachtet ihres Glaubens angenommen und angewendet werden sollten, so wird ein gläubiger Mensch diesen Anspruch dennoch zurückweisen, wenn er sich als unvereinbar mit seinem Glauben erweist. Wir sollten dies nicht als bloßes Anwendungsproblem verharmlosen. Es wäre ein fundamentaler Verstoß gegen die Idee der Menschenrechte, einem Muslim im Rekurs auf die Idee der Universalität einen bestimmten Menschenrechtsbegriff aufzuzwingen.“(12)

Der von der Fahrzeugindustrie bezahlte Professor aus dem Bundesstaat Georgia bedroht uns also ungeniert: Jederzeit, ihr Säkularen, vielleicht sehr bald, werdet ihr mit eurem Menschenrechtsbegriff allein gelassen werden, „wenn er sich als unvereinbar mit den religiösen Überzeugungen der Muslime erweist.“ Sobald der Koran zur Kurskorrektur mahnt, so stellt der Dozent der einst eher diesseitig gedachten Hochschule Emory damit klar, werden die zu Allāh Strebenden euren (irgendwie schrägen, sagt selbst) Weg nicht mehr mitgehen können.

Der Islamische Revolutionär an-Na’im wirbt weiter für die juristische Sezession der globalisierten Umma oder Nation of Islam und macht sich über die für ihn schlicht beliebigen Menschenrechtskonzepte der nichtmuslimischen restlichen Menschheit lustig. Ohne Scharia keine künftige Menschenrechtsdebatte:

„Muslime werden dann ihren Weg finden, für die Universalität der Menschenrechte einzutreten, und zwar in Bezug auf ihren Glauben. Nicht-muslimische Menschen mögen ihre eigenen Begründungen finden.“

Durch eine von acht Türen kann der Muslim das Paradies betreten (13). Naʿīm heißt Wonne oder Entzücken, der Koran kennt das Paradies etwa als Ǧannātu n-naʿīm (Gardens of Delight, auch: ar-Riyāḍu l-Ǧannā, vgl. Riad), Gärten der Glückseligkeit. Nomen est omen?

Der von Amerika aus Wonne verbreitende gleichnamige Jurist und Schariadozent (14) jedenfalls verschweigt das Wort Islamstaat (Kalifat; Hören und Gehorchen ist jedem muslimischen Menschen in alledem Pflicht, was er mag und was er nicht mag) und verhöhnt die zur kulturellen Rasse ausgerufenen Nichtkoranleser, die explizit machen können, was sie wollen: Die Gottlosen „mögen ihre eigenen Begründungen finden“ (an-Na’im) oder auch nicht, denn an welchen Götzen der kāfir (pl. kuffār, kāfirūn) glaubt, ist aus Allahs Sicht schon nicht mehr so sehr wichtig.

Salafist Rassoul:

24. Die wahren Zerstörer Europas sind die Christen selbst. Wenn die Christen bis heute noch der friedlichen Bevölkerung in Irland und Spanien mit Bombenanschlägen gedenken, so sorgen die Neonazis – die auch Christen sind – in Deutschland und Italien für systematische Morde und Anschläge, um unschuldige Menschen, Frauen und Kinder zu verbrennen. In den USA und der übrigen „freien“ Welt operieren diese in aller Freiheit unter der Fahne der Demokratie.

Invasion der Christen. Kreuzritterhorden und urchristliche Neonazis verwüsten das Gebiet zwischen Ural und Atlantik. Die global ausschwärmenden Kindermörder erkennt ihr an ihrer demokratischen Weltanschauung, mit der sie unser frommes Ritual der Steinigung verbieten wollen.

Schade, dass uns keine Portraitfotos des Kölner Herrn Rassoul vorliegen: Wer Jahrzehnte lang einen derartigen Unsinn denkt und redet, dessen Gesicht müsste Spuren dieser Lügendichtung oder Lebenslüge aufweisen beziehungsweise dieses Hasses auf große Teile der Menschheit.

Im zweiten Weltkrieg waren es die europäischen Christen gegeneinander, um ihre Heimat in Schutt und Asche zu verwandeln. Am Standort der christlichen Truppen haben sowohl katholische als auch evangelische Pfarrer dafür gesorgt, Waffen und Bomben zu segnen, bevor diese über London, Paris, Berlin und Rom abgeworfen wurden – ohne muslimische Beteiligung versteht sich.

Eigentlich waren Josef Stalin oder Adolf Hitler nun wirklich keine Christen. In Köln als dem frei gewählten Lebensmittelpunkt des Abū r-Riḍāʾ leben, womöglich verfeindete, kläffende Hunde und kratzende Katzen, aber keine Koranbürger und Bibelbürger.

M. Rassoul genannt Muhammad Ibn Ahmad Ibn Rassoul genannt Abu-r-Rida’ ist Staatsbürger, Ausländer oder Staatenloser, einerlei, er steht hier unter dem Schutz des Grundgesetzes, auch wenn er ab morgen kommunistisch, schwul oder atheistisch fühlt und denkt oder zum Buddhismus oder Judentum konvertiert. Im verstaatlichten Islam jedoch gibt es für Polytheisten keine Bürgerrechte mehr und für muslimische Frauen sowieso nicht.

Es ist staatsbürgerlich in Ordnung, den Nationalismus und Militarismus sowie die gerne christlich daherkommende Scheinheiligkeit der Europäer anzuprangern, nicht zuletzt das Schweigen der Kleriker zum mehrstufigen Diskriminieren eines praktizierten Islam. Grundsätzlich beziehen aufgeklärte Menschen ihre Informationen von sorgfältig arbeitenden Wissenschaftlern oder gewissenhaft tätigen Journalisten und nicht von ihrem lokalen Schamanen. Auch Kölns Muslime sollen ihr Bild von der Welt wie beschrieben aufbauen und lernen, den Muftis und Imamen gegenüber eine tägliche Dosis Misstrauen aufzubringen.

25. [Foto: zerstörte Innenstadt, vielleicht Köln oder Dresden und vielleicht im Mai 1945. Bildunterschrift] So sahen viele Städte Deutschlands aus am Ende des Zweiten Weltkriegs. Das haben Muslime nicht gemacht!

Es geht beim Thema koranbasierte gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (gelebte Scharia) nicht darum, dass mehr oder weniger christianisierte europäische Staatsbürger einander ermordet haben, sondern darum, dass Allahs Gesetz die Ermordung des Apostaten verlangt und die Verheiratung neunjähriger Mädchen billigt, die in der Ehe vergewaltigt und, sofern bereits möglich (Nojoud Ali Muhammed Nasser, engl. Nujood Ali), geschwängert werden dürfen.

43-44 B – Vorboten christlicher Herrschaft

Wenn die Christen in den USA, Australien, im rassistischen Südafrika und Westeuropa stolz sind auf ihre demokratischen Systeme, so möchte ich ihnen entgegenhalten, dass Jesus kein demokratisches System gelehrt hat, sondern das ihm von Allāh offenbarte Evangelium, eine Schrift, an der alle Christen festhalten, ihre Gebote ausführen und alles andere sein lassen sollten.

Wie gut, dass in meiner Stadt zwar die Straßenverkehrsordnung, aber nicht das Evangelium gilt. Auch das domgeschmückte hillije („heilige“) Köln beherbergt Staatsbürger, Ausländer und Staatenlose, die sich darum bemühen, im Allgemeinen recht erfolgreich, die keineswegs vom Himmel gefallenen, gleichwohl ernsthaft Verbindlichkeit beanspruchenden geltenden Gesetze einzuhalten.

Allahgott denken heißt Medina denken.

Unsere Medinadenker (Salafisten) wie Abū Ḥamza (Pierre Vogel) oder Abū r-Riḍāʾ (Muhammad Rassoul) wollen für ihr zu muslimisierendes deutsches Kollektiv legalisieren, nach himmlisch herabgesandten Gesetzen zu leben, nach der Scharia. Die umgebenden Christenmenschen können dabei aus salafistischer Sicht nicht christlich genug leben, als Dhimmis müssen sie es sogar, oder sie haben zum Islam zurückzukehren. Der die Scharia organisierende Islam ist darauf angewiesen, eine allgemeine Theokratie festzuzurren, die von der „Gesamtgesellschaft“ als abrahamisch oder trialogisch zu feiern ist, mit den Worten des Islamischen Zentrums (IZ) Bielefeld: „Der Islam ist keine neue Religion, sondern der abschließende Höhepunkt und die Erfüllung der selben Grundwahrheiten, die Gott durch alle seine Propheten allen Völkern offenbart hat.“(15)

Wie es heutige Salafisten anstellen, auch ihr nichtmuslimisches Umfeld innerhalb von Sekunden zu theokratisieren, belege die Situation im Jahr 2010, in der ein Bärtiger dem verunsicherten SPIEGEL-Reporter tausend Euro bot, falls dieser seine Glaubenspflichten unverzüglich herunterrasseln kann: „Provokant bot er dem Reporter 1000 Euro an, falls er die Zehn Gebote auswendig aufzählen könne. Das konnte der nun verwirrte Spiegelreporter natürlich nicht, offensichtlich war er aber auch etwas eingeschüchtert, denn die Gegenwart und das Temperament des jungen Mannes machten ihn wohl nervös.“(16) Ressortleiter Steffen Haug scheint zwar säkular zu fühlen, verteidigte die Herangehensweise seines Reporters aber nicht viel weniger hilflos: „Reporter müssen nicht über die zehn Gebote diskutieren. Die Konfession unserer Reporter ist irrelevant. Weder sind wir eine christliche Sendung, noch Anti-Islamisch.“(17) Steffen Haug und DER SPIEGEL gleich mit haben bis heute versäumt, sich vom Islamischen Recht zu distanzieren, dabei müsste der irgendwie ein bisschen säkulare, 1967 geborene SPIEGEL-TV-Redaktionsleiter, der Politik und Geographie studiert hatte, das Wort Scharia doch eigentlich schon einmal gehört haben.

Liebe Dhimmikinder, lernt eure Christenpflichten öffentlich fehlerfrei herunter zu plappern, dann schenkt euch der Scheich tausend Taler. Islamisten finden Jesus ganz toll, worüber sich kirchentagsbewegte Kleriker vor Freude bekanntlich schier überschlagen.

Die zwei folgenden Zitate verbergen Dschihad und Dhimma. Das Wesen des Islam sei antirassistisch, nur die global tätige Christenheit bringe Sklaverei in die Welt:

49. Apartheid, Ausbeutung und Rassismus sind bei den Europäern, sprich hauptsächlich Christen, an der Tagesordnung, gleich wo auf dieser Welt sie sich befinden, ob in den Heimatländern, in den USA oder in Südafrika.

55. Fremdenhass und Rassismus sind ein typisch europäisch-christliches Gesellschaftssymptom, vor der die islamische Welt dank der göttlichen islamischen Gesetzgebung sicher ist.

Alte Achtundsechziger mögen sich an antiimperialistische Protestparolen erinnert fühlen. Vielleicht will der Scharia und Kalifat fordernde Kölner Theologe auf den Gesichtern des Allahgott fürchtenden Lesers dieser christenfeindlichen Zitate ein kulturrassistisches Grinsen anknipst wissen.

Gesetze jedenfalls müssen laut Rassoul von Allahgott kommen, um den Menschen davor zu bewahren, ausgebeutet zu werden:

75. Das islamische Recht wiederspiegelt in allen seinen Bereichen die Gerechtigkeit und Barmherzigkeit für die schutzbedürftigen Staatsbürger.

Kopf ab nein danke. Öko-original lautete es einst Baum ab nein danke.

In der Manier eines stalinistisch oder nationalsozialistisch argumentierenden Theoretikers weissagt Rassoul den baldigen, einem erfüllten Naturgesetz gleichenden Zusammenbruch von Kapitalismus und Demokratie voraus:

80. Wenn alle Systeme – mit Ausnahme des Islam – in der Menschheitsgeschichte restlos versagt haben, und alle Herrscher mit ihren Herrschaftsformen untergingen, … so ist aus den einfachsten Gründen zu erwarten, dass alle anderen verbliebenen Systeme auch untergehen werden, weil dieses Ergebnis zum ewigen Gesetz der Schöpfung und zum Ausdruck der Allmacht unseres Schöpfers gehört.

Paradiesbewusst und vielleicht ein wenig sadistisch die Anzeichen der Systemzerstörung jeder nichtkalifatischen Lebensweise oder Staatlichkeit zu betrachten wird zu einem gottesdienstlichen Akt. Pharaonen, Hitleristen und Kemalisten in einem Atemzug nennend, stellt Rassoul die heutige Türkei als Reich der finstersten Barbarei dar, als Imperium der etwa von Sayyid Qutb so benannten Dschahiliyya (Ǧāhilīya).

86. Viele Namen und Systeme und noch immer kein Heil. Die Deutsche „Demokratische Republik“ ist tot. Der eiserne Vorhang ist verrostet … . Die Pharaonen, die einst als Götter und Gottessöhne galten, Adolf Hitler mit seinem „Mein Kampf“, Atatürk mit seinem Kemalismus, Nasser mit seiner „Charta“, Sadat mit seiner „Politik der Eröffnung“, der Schah von Persien und viele andere sind tot. Auch Gaddafi mit seinem „Grünen Buch“ wird bestimmt – wie wir alle – eines Tages sterben. Nur Allāh ist Ewig und stirbt nicht, und Sein Buch – der Qurʾān – wird immer Gültigkeit und Bestätigung haben.

um unverzüglich zu donnern:

Der Untergang aller weltlichen Systeme ist garantiert.

Rassoul argumentiert genau wie der 1966 hingerichtete Saiyid Quṭb, der bis heute als Chefideologe der salafistischen Muslimbrüder gelten kann:

„Bei der Betrachtung der Quellen und Grundlagen der modernen Lebensformen (ways of living) wird ersichtlich, dass die ganze Welt in die gottlose Barbarei, in die Ǧāhilīya gestürzt ist. Diese Ǧāhilīya entsteht aus der Rebellion gegen Gottes Souveränität auf Erden. Dadurch werden einigen Menschen Eigenschaften zuteil, die nur Gott zustehen, und andere Menschen werden beherrscht. Heutzutage haben wir nicht die einfach strukturierte Form der antiken oder vorgeschichtlichen Ǧāhilīya vor uns, sondern ein System, das sich das Recht anmaßt, charakterliche und soziale Werte selbst zu definieren und die Regeln des Zusammenlebens ohne Rücksicht auf die göttlichen Vorschriften auszuhandeln. Sowohl die Erniedrigung des gewöhnlichen Menschen im Kommunismus als auch die Ausbeutung der Individuen und Nationen im Imperialismus und Kapitalismus sind damit nichts als ein Nebeneffekt der Rebellion gegen Gottes Autorität und der Verneinung der dem Menschen von Gott verliehenen Würde.“(18)

Welterklärer Rassoul:

93. Aus diesem göttlichen Gesetz im Qurʿān, Sure 13, Vers 17, kann man leicht erkennen, wohin die laufende Entwicklung in der Sache Christentum führt. Wenn vom Christentum die Rede ist, so ist die Kirche gemeint, die Institution, nicht die Christen, unter denen es wachsame, kritische und aufrichtige Menschen gibt.

Ich bin auserlesen, auserwählt vom Scheich als Gutmensch und Gutchrist! Manch christlich gebliebener Kirchenkritiker will gleichsam per Krummsäbel einen interreligiösen Ritterschlag erhalten und vom schariagelehrigen Großmeister in den illustren Kreis der Jesusversteher aufgenommen werden. Also los, mühe dich Dhimmi, besinne dich auf das christliche Eigentliche, das schließlich ein proislamisches Wesen hat. Die Salafisten um Rassoul retten die deutsche wahre Christenheit, der unrettbare Rest besteht aus jesusfeindlichen Charakterlumpen.

Zunehmend islambewusst werden so aus citoyens und citoyennes, in jeder deutschen Straße, Würdenträger und Unwürdige, Hoheiten und Sittenstrolche. Es wird Verlierer geben. So strebe beizeiten zur interreligiösen Dialogveranstaltung. Dhimmi, welchem Lager willst du angehören, wenn du schon den Islam verschmähst?!

Islamisierung ist Feudalisierung und Brutalisierung: Korruption, Hofschranzentum, Günstlingswesen und Ehrenmorde steigen an.

94, 96. Das »deutsche Kalifat«

Vormarsch im Namen Allāhs. … 1964 ergab eine offizielle Zählung in der Bundesrepublik Deutschland 100.000 Muslime, Mitte 1969 eine Viertelmillion. Dann setzte die große Einwanderungswelle, vornehmlich der Türken, ein.

Nicht Auswanderer, Arbeiter, Abenteurer oder Hungerleider also strebten aus Kleinasien ins Rheinland, sondern Schariaverbreiter, Islamgetreue. Rassoul, einem Neonazi, Neo-Kreuzritter, bibelpolitischen Abendlandretter oder linken Multikulturalisten argumentativ überraschend ähnlich, legt den „Türken an sich“ auf den Islam fest, macht den Gastarbeiter schariapflichtig.

Der muckt bekanntlich nicht auf, sondern lässt sich vom anatolischen Mütterchen telefonisch (Mein Sohn, ich habe Herzschmerz) eine arrangierte jungfräuliche oder neo-jungfräuliche Ehefrau nach Köln importieren, was Ursula Boos-Nünning den Jubelruf zu entlocken pflegt „Dieser Familialismus, diese Wertschätzung der Virginität.“ Wiederhergestellte oder künstliche Jungfernhäutchen retten den Ruf der Sippe oder bewahren, vielleicht, vor dem Ehrenmord. Die chinesische Briefkastenfirma Gigimo jedenfalls produziert massenhaft Kunsthymen zum weltweiten Verkauf, die, erklärlicherweise, im islamisch eroberten Teil der Welt reißenden wenn auch klandestinen Absatz finden. Der ägyptische Jurist und Muslimbruder Sayed Askar (19) spürte Kontrollverlust und forderte im Parlament das Verbot des gefälschten Hymens, Theologe Abdul Moeti Bayoumi warnt vor Ausbreitung von Unmoral und Sünde.(20)

97. Wie gesagt. Die Religionslandschaft in Deutschland hat sich geändert.

Das Relief der Rheinischen Mittelgebirgsschwelle nicht. Allerdings erlebte das schöne Mittelrheintal ab 1933 einen zwölfjährigen Totalitarismus und wird auch von einem Islamofaschismus, der sehr viel länger dauern dürfte, nicht verschont werden, wenn wir uns dem Streben der Salafisten nach dem Gottesgesetz nicht aufklärungshumanistisch und menschenrechtsuniversalistisch entgegen stellen.

Und Islam wird Staat:

109. Das Kalifat in der Šarīʿa

Das Islamische Zentrum Dresden (Franklinstraße 20, 01069 Dresden; Ahmed Aslaoui, Dr. Asal Quadan; „Aktivitäten des IZD e.V.: Interreligiöser Dialog und Trialog, Schulklassenbesuche, Kontaktpflege zu Kirchen“) bietet online gleich sieben Texte des islamischen Staatstheoretikers Rassoul zum Herunterladen an: Das Glaubensbekenntnis des Islam, Der Weg nach Yathrib, Deutsche von Allah geleitet, Die fünf Säulen des Islam, Minilexikon für kleine Muslime, Sunna für Kinder, Von den Wundern des Propheten.(21)

Die Seite Muslim-Buch (Abderrahim Khouja, Düsseldorf; Mohammed Ramdani) vertreibt neben Schariapolitiker Sayyid Abul A’la Maududi (Als Muslim leben) und neben einem Buch des Hasspredigers Dr. Abu Ameenah Bilal Philips (Tauheed: Der Eingottglaube im Islam) in der Rubrik Grundlagen des Islam immerhin sechs Schriften des Kölner Kalifatsideologen: Was ist Iman?, Was ist Islam?, Was ist Qur’an?, Islam für Schüler, Und Allahs sind die schönsten Namen, Der Mensch im Islam(22).

Wir sehen, dass Rassoul gewissen salafistischen deutschen Kreisen als verlässliche islamische Autorität gilt.

Jetzt aber zur spirituellen Praxis:

109. Die Staatsbildung. Der Islam verpflichtet die Muslime zur Errichtung eines Staates, der auf den Grundsätzen des Islam fußt. Diese Verpflichtung ergibt sich aus den entsprechenden Vorschriften des Qurʾān. So lesen wir zum Beispiel in Sura 3, Vers 104:

„Und aus euch soll eine Gemeinde werden, die zum Guten einlädt und das gebietet, was Rechtens ist, und das Unrecht verbietet; (…).

Ferner Vers 110 derselben Sura:

„Ihr seid die beste Gemeinde, die für die Menschen entstand. Ihr gebietet, was Rechtens ist, und ihr verbietet das Unrecht, und ihr glaubt an Allāh (…).“

Hieraus folgt, dass die Muslime gefordert sind, anderen ein Beispiel zu sein und für die Ausbreitung von Tugend und Gerechtigkeit unter den Völkern zu sorgen. Hierfür hilft ein festes Gemeinschaftsgebilde, eben ein islamischer Staat.

Von Menschen ersonnene Gesetze entrechten den Gläubigen und freveln den Schöpfer, denn menschliche Ratio ist Flickwerk und Anmaßung:

112. Während also z. B. die Demokratie und andere Systeme auf menschlichem und damit fehlerhaftem Gedankengut basieren, ist die Grundlage des islamischen Staatswesens von göttlicher und damit fehlerfreier Art.

Wer ist Chef? Und wo gibt`s den Fahrplan zu kaufen? Beides kann eigentlich nur der Gottlose fragen:

113. Es gibt keinen Zweifel daran, dass der oberste Souverän des islamischen Staates Allāh ist. Denn Er hat den Qurʾān offenbart, welcher als »Rahmengesetzgebung« im islamischen Staat zu gelten hat und dem die Gläubigen zu folgen haben.

Allahs rechte Hand beseitigt letzte Unklarheiten:

das Staatsoberhaupt wird mit [Stellvertreter, Koranübersetzer Rassoul zitiert 2:31 und 6:165] Ḫalīfa … bezeichnet, was Vertreter und Nachfolger, aber auch Statthalter bedeutet.

Auf das Staatsoberhaupt bezogen, ist Kalif als Nachfolger des Propheten Muḥammad zu verstehen, der das Vorbild und erste Staatsoberhaupt des islamischen Staates war. Ein anderer Name für den islamischen Herrscher ist auch »Imām« oder »Amīru l-Muʾminīn«, d. h. Führer der Gläubigen.

Der Leser mag entscheiden, ob Muhammad Ahmad Rassoul jetzt einen Aufruf zur Islamischen Revolution, sprich zum Staatsstreich getätigt hat, oder ob er nur beschreibt, was die gottesfürchtige Lebensführung theoretisch verlangt. Derlei Sinnieren jedenfalls ist demnächst versetzungsrelevantes schulisches Unterrichtsfach und hochschulischer Studieninhalt für angehende koranverhaftete professionelle Seelenverwalter.

Abu-r-Rida’ weiß, dass der islamische Führer auch im heiligen Köln nicht so einfach vom Himmel fällt, sondern der brünstigen Suche einer schariagelehrigen Elite entspringt und vom Koranvolk mit einem ekstatischen Treueschwur zu besiegeln ist:

116, 117. Hier sei nur angemerkt, dass die Wahl des Staatsoberhauptes eine der wichtigsten Entscheidungen im islamischen Staat ist und somit eine Beratung stattfinden muss. … Diese Anerkennung und Huldigung des Kalifen nennt man im Arabischen »Baiʿa«, was auch Abmachung und Vertragsschluss bedeutet.

Schweißperlen überrinnen die Antlitze der Beglückten, nach der fiebrig ansteigenden Erregung der Führersuche dann die Wiederherstellung der erneuerten Medinastaatlichkeit, die Klangwerdung der Baiʿa. Was für ein erlösendes Aufatmen, ein kollektiver sexueller jedenfalls spiritueller Höhepunkt ist mit dem Treueid vollzogen.

Die Erektion pardon die Errichtung des Kalifats ist vollbracht. Nun endlich kann Sachlichkeit folgen:

120. Die Pflichten des Kalifen

Dazu gehört zunächst die Pflege und Bewahrung sowie die Verbreitung der islamischen Religion. Dann hat er die islamischen Regeln anzuwenden und Gerechtigkeit walten zu lassen …

Alle Rechtssprechung ist fortan dem zum göttlichen Licht führenden Gestrüpp und Gespinst der besonders glaubwürdigen Hadithen nachzuordnen, sofern kein eindeutiger Koranvers vorliegt. Gefängnisdirektoren und Henker haben zu tun. Im Übrigen brauchst du nicht mehr so viel nachzudenken und gilt der Führerbefehl, denn:

122. Aus der Baiʿa folgt, dass das Volk dem Kalifen zur Treue und zum Gehorsam verpflichtet ist. Entsprechend heißt es im Qurʾān z.B. in der vierten Sura, Vers 59:

„O ihr, die ihr glaubt, gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und denen, die unter euch Befehlsgewalt besitzen. …“

Und ein Ḥadīṯ sagt hierzu:

„Hören und Gehorchen ist jedem muslimischen Menschen in alledem Pflicht, was er mag und was er nicht mag, solange von ihm keine sündhafte Tat verlangt wird. Wird von ihm eine sündhafte Tat verlangt, so ist er zum Hören und Gehorchen nicht verpflichtet.

Dieser Ḥadīṯ setzt zugleich die Grenzen der Befehlsgewalt des Kalifen fest.

Und möglicherweise definiert dieser Hadith ja auch gleich die Grenzen der Bürgerpflichten der künftigen Bundesrepublik Deutschland, deren integrierte Zumutungen für einen besonders gewissenhaften Koranleser bereits heute schier unerträglich sind und gegen sein religiöses Gewissen verstoßen und morgen vielleicht zusätzlich gegen die guten Sitten, gegen den ordre public, gegen den öffentlichen Frieden und gegen die zu bewahrende innere Sicherheit.

Ist nämlich erst einmal die Mehrheit Kölns salafisiert, ist es der Säkulare, der den Frieden stört, und verhetzt die Forderung nach dem Verbot des Lehrerinnenkopftuchs das Volk, während der von der Lehrerin getragene Schleier die nach islamischer „Spiritualität“ (Verhaltenskorrektheit) dürstenden Gemüter besänftigt. Vorläufig jedenfalls, denn der jeweils nächste Schritt der Reinigung der Stadt von unislamischen Elementen steht an und dann kommt die Burka.

130. Die Staatsorgane

Oberstes Staatsorgan ist der Kalif oder Imām.

Nicht viel anders als Kölns Salafist Rassoul fordert der salafistische Bosnier Mustafa Cerić(23), das da und dort noch Disharmonie erregende Wörtchen Kalifat geschickt umgehend, die Imamat genannte Religionsherrschaft.

Am 13.05.2008 betrachtet Thorsten Denkler die im christkonservativen, der deutschen CDU nahe stehenden Blatt European View getätigten religionspolitischen Aussagen des Großmuftis aus Sarajevo (The challenge of a single Muslim authority in Europe) in der gebotenen Gründlichkeit:

»„Diese einheitliche Muslim-Autorität solle auf den drei Grundpfeilern des Islam fußen. Nämlich auf Aqidah (dem Glauben), auf der Scharia (dem islamischen Recht) und auf Imamat, wohinter die Vorstellung steht, dass die Menschen von religiösen Führern geleitet werden sollen. „Die Frage nach einem Imamat als ‘oberste Führung’ aller Muslime“, schreibt Cerić, „ist die zentrale Frage der derzeitigen Situation, nicht nur für die muslimischen Kerngebiete, sondern auch für die muslimische Peripherie, einschließlich Europas.«

Thorsten Denkler bilanziert:

»„Die Verpflichtung auf die islamische Scharia sei „immerwährend, nicht verhandelbar und unbefristet“. Das dürfte nicht weniger sein als ein Verbalangriff auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung.«(24)

Muhammad Ahmad Rassoul erläutert uns den ersehnten Staatsapparat:

Ferner praktizieren die Kalifen die Gewaltenteilung, das heißt, es gibt eine Legislative, die man »Ahlu l-Ḥalli wa l-ʿAqd (Die Leute des Lösens und Bindens)« nennt, die das Staatsoberhaupt bei der genauen Auslegung und Ausführung des islamischen Rechts beraten sollten. Hierzu gehören Rechtsgelehrte, Sachverständige und sonstige führende, gottesfürchtige Leute.

Berufsberaterisch empfohlen: Neben der Schariakundigkeit wird deine Taqva (Gottesfurcht) zum Einstellungskriterium.

Dann gibt es eine Exekutive, die man »Ulu l-Amr (Kommissare, Amtspersonen)« nennt und zur Unterstützung bei der administrativen Durchführung der Gesetze zuständig ist.

Diejenigen mit Befehlsgewalt, Those Vested With Authority. Allahs Büttelgarden, Geheimdienste und Todesschwadronen? In seiner 1922 veröffentlichten Schrift Das Kalifat oder das größte Imamat fordert der bekennende Defensivdschihadist Raschid Rida (Rašīd Riḍā, 1865-1935) die drei Gremien Ahlu l-Ḥalli wa l-ʿAqd, Ulu l-Amr und Šūrā. Nun, wer sich zuerst beleidigt fühlt, hat das Recht auf sofortigen Verteidigungskrieg. Seien wir beruhigt, Richter und Gerichte wird es im kalifatischen Deutschland immer noch geben:

Auch eine eigene Judikative (al-Qaḍāʾ) ist vorhanden, die Justiz und richterliche Funktionen ausübt.

Und die der Rettung der muslimischen Seelen ebenso wenig im Wege stehen darf wie der Ermordung der besonders unbelehrbaren Leugners der Größe Allahs und seines Stellvertreters. Im berüchtigten Einzelfall nämlich ist festzustellen, ob deine etwaige Kritik an den Organen des Kalifen die von Allāh sekündlich gewirkte Schöpfungsordnung lästert. Ein nicht vom Mehrparteiensystem gespaltenes, sondern vor Harmonie und Fleiß vibrierendes Parlament gibt es auch, weiß unser vorletztes Rassoul-Zitat aus dem Deutschen Kalifat, die erwähnte dritte Institution nach Rašīd Riḍā, die Schura:

130, 131. Auf den beratenden Staatsrat, ein sehr wichtiges Staatsorgan, wird … im Qurʾān hingewiesen, nämlich die »aš-Šūrā«, … Das Staatsoberhaupt ist … verpflichtet, die aš-Šūrā anzuhören, die verschiedenen Meinungen abzuwägen und dann zu entscheiden. Durch diese aš-Šūrā erübrigt sich das Parteiensystem mit all seinen negativen Auswirkungen auf den Staat. Gegen das Parteiensystem spricht auch Vers 103 der dritten Sure:

„Und haltet insgesamt an Allās Seil fest, und zerfallet nicht, …“

Ein wenig wie beim Tauziehen: Alle Parlamentarier legen sich ins Zeug und zerren, schließlich lassen drüben der Teufel und seine Islamgegner auch nicht gerade locker, da muss man sich doch wirklich anstrengen. Regieren als energisches Herstellen maximaler Harmonie.

Kalifatsbeförderer Rassoul schließt für uns mit dem Fazit:

134. Die Muslime haben die Pflicht, auf der geistigen Grundlage des Islam einen Staat zu errichten.

Wenn er nicht unmittelbar am Kalifat baut, ist Muhammad Ahmad Rassoul vorbereitend tätig, was im Islam bedeutet: Sexualpolitisch aktiv.

Im Handbuch der muslimischen Frau stellt Rassoul unter „Ehemann“ fest:

Der Mann ist nach dem islamischen Recht der Chef der Familie; er ist ihr Vorstand und Amir. … Diese Stellung des Mannes in einer islamischen Familie ist deshalb eine Selbstverständlichkeit, weil Allah Der Beste ist, Der Seine Schöpfung gut kennt. Die Rechte der Frau, ihre Würde und Gleichstellung bleiben dabei unberührt.(25)

Auf Seite 49 weiß Abu-r-Rida’:

Die Bedingungen für eine islamische Ehe sind folgende:

1. Die Mitwirkung eines Beistands (Walyy): Er ist der männliche Verwandte und Schutzbeauftragte der Frau, normalerweise ist er ihr Vater. Falls er nicht anwesend ist, kann ebenso der Bruder, Onkel oder Großvater diese Aufgabe übernehmen. Sollte auch dies nicht möglich sein, so kann der muslimische Führer oder ein Richter der Walyy sein. Ansonsten darf es auch ein vertrauenswürdiges Mitglied der islamischen Gemeinde sein.

2. Die Zustimmung der Braut: Wenn der Walyy die Frau fragt, ob sie den Mann heiraten möchte, muss sie mit „Ja“ oder „Nein“ antworten, sofern sie schon einmal verheiratet war. Andernfalls, wenn sie zu schüchtern ist, kann sie durch ihr Schweigen ihre Annahme ausdrücken. Möchte sie nicht annehmen, so muss sie „Nein“ sagen.

Nichtmuslime werden in Ibn Rassouls Aussage mit einiger Wahrscheinlichkeit das Recht des Wali (walī, hier in der Bedeutung Heiratsvormund) überlesen haben, als Nötigender Heiratsvormund (Wali mudschbir, walī muǧbir) die Jungfrau auch gegen ihren Willen zu vermählen. Schließlich darf im sunnitischen Islam das Mädchen in die erste Ehe zwangsverheiratet werden, nur die hanafitische Rechtsschule (maḏhab) variiert hier ein wenig und gestattet der minderjährig Zwangsverheirateten, sich bei Erreichen der Volljährigkeit zu trennen, was in der Praxis aufgrund des nicht nur sprichwörtlich tödlichen sozialen Drucks gegen die potentielle Widerspenstige, deren sexualpolitischer Marktwert dann gemindert wäre, selten vorkommt.

Ob wali mit mudschbir (adschbara, einrenken, zwingen) oder wali ohne dschabr (Zwang), standesamtliche Trauungen sind, wo nicht gotteslästerlich, so doch nichtig, denn allein die islamische Eheschließung vermag Allahs Wohlgefallen erwecken:

Damit ist die Ehe zwischen dem genannten Brautpaar durch Angebot und Annahme und durch Einwilligung nach der Schari’a Allahs, des Allmächtigen, sowie nach der Sunna Seines Gesandten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und zwar nachdem dem Brautpaar die Bestimmungen einer gültigen islamischen Ehe erklärt worden sind, geschlossen. Und Allah ist der Verleihende von Segen und Erfolg und Er ist Zeuge über das, was wir sagen und schreiben.

Wer für das Frauenbild des Kölner Gelehrten Muhammad Ahmad Rassoul wirbt, der will offensichtlich den Heiratsvormund mit Berechtigung zum Zwang baldmöglich mit dem gesonderten islamischen Familienrecht (siehe EU-Mitglied Griechenland, wo elfjährige Mädchen legal islamisch verheiratet werden und schwanger in Düsseldorf auftauchen) auch überall in Europa legalisieren und den walī muǧbir einstweilen leben (durchsetzen).

In jedem Fall bedarf das Revival der Islamischen Ordnung, das Kalifat, einer koranbasierten Familienpolitik:

Familie ist der Kern und die Keimzelle der Gesellschaft. Die Familienstruktur wirkt sich auf die gesamte Gesellschaft aus. Deshalb legt der Islam so viel Wert auf den Schutz der Familie. Er hat die Regeln, die die Verbindungen zwischen verschiedenen Familien einerseits und Mitgliedern der eigenen Familie andererseits zustande bringen und am Leben erhalten, eingeführt. Träger dieser Keimzelle sind Mann und Frau gleichermaßen. Jeder von den beiden hat vor Allah seine eigene Verantwortung. Der Verfall der Familie bedeutet unweigerlich den Verderb der Gesellschaft und den Untergang des Staates. Deshalb ist die erste Aufgabe eines muslimischen Herrschers die Stabilisierung der Individuen und die Gesunderhaltung der Familie in jeder Beziehung.

Das Schlafzimmerkalifat als Keimzelle des Islamischen Staates. Mit ihrer Kleidung hat die gottesfürchtige Ehefrau ihre Bejahung der islamischen Lebensweise zu bekunden, denn:

Einem Ehemann bleibt die Eifersucht erspart, wenn seine Frau an den islamischen Normen bezüglich ihrer Garderobe festhält. Die muslimischen Frauen, die in Gesprächsrunden im Fernsehen im europäischen Look mit kurzen Röcken und bloßem Haar erscheinen und behaupten, alles sei eine freie Entscheidung der muslimischen Frau, haben gelogen und dem Islam einen großen Schaden zugefügt. Die Kleidungsvorschriften des Islam sind Pflicht für jede muslimische Frau und – wie oben erwähnt – ein gutes Recht der Gesellschaft, die Anspruch auf Schutz und Würde hat.

Das ist korrekt, die kopftuchlose Hidschabversteherin Emel Zeynelabidin flunkert die Scharia zurecht, ob uns oder sich, das sei erst einmal dahingestellt.

Genug der Rassoul-Zitate. Noch viel zu selten oder bereits viel zu selten trauen sich Politiker, den Gruppenzwang anzuprangern, der durch die Schleierlobby auf „islamisch inkorrekt“ gekleidete Frauen ausgeübt wird.

Eine angenehme Ausnahme war der Bürgermeister von Bergkamen, der den demokratischen Weitblick hatte, der Kopftuchkriegerin Selma Gümüs entgegen zu treten, die, nach ihrer Heirat, verschleiert im städtischen Kindergarten arbeiten wollte:

„Von den entsprechenden Gruppen in Deutschland gibt es bereits jetzt einen nicht unerheblichen Druck auf alle ‘nicht Kopftuch tragenden’ muslimischen Frauen, sich ihren Bekleidungsvorstellungen zu unterwerfen.“

In seinem Offenen Brief vom 29.08.2002 führte Roland Schäfer aus:

„Toleranz findet dort ihre Grenze, wo sie auf Menschen und Gruppen trifft, die Intoleranz und die Unterdrückung anderer Wertvorstellungen zum Ziele haben. Leider gibt es in Bergkamen islamistische Organisationen, deren Zielsetzung mit den Ideen von Demokratie, Rechtstaatlichkeit, Gleichberechtigung von Mann und Frau und anderen grundlegenden Wertvorstellungen unserer Kultur nicht im Einklang steht.“(26)

Dass der Hidschab nicht nur hundertprozentig Politik ist, sondern auch hundertprozentig Religion, und dass nahezu alle islamischen Theologen den ḥiǧāb verpflichtend einfordern, war 2002 einem Kommunalpolitiker vielleicht nicht erkennbar. Heute geht es darum, zu sagen, dass die AEMR im Konfliktfall mit einem Religionsrecht das jeweilige Himmelsgesetz ungerührt außer Kraft zu setzen hat. Kindergärtnerin Selma Gümüs, ein Jahr lang ausübungslos weiter bezahlt, musste dann doch beschäftigt werden, der mutige Bürgermeister denkt weiter und fordert von der Landesregierung ein entsprechendes Gesetz: „Religiöse Symbole haben in öffentlichen Erziehungseinrichtungen nichts zu suchen.“ Weder Kopftuch noch Burka, denn: „das wäre ja nun auch möglich.“ Auch kein provokant großes Kreuz als Schmuck soll die schulpflichtigen Kinder oder Jugendlichen manipulieren:

„Und schon gar nicht ein Sticker »Jesus rettet«.“(27)

Schleierproduktion und politisierte Schamhaftigkeit, islamische Sexualpolitik und islamische Körperpolitik dienen der dauerhaften Emporhebung des muslimischen Männlichen und der sozusagen unvermeidlichen Herabsetzung der muslimischen Frau, zugleich wird das Kollektiv der Menschenkörper der Nichtmuslime zum Politikum, zur gottgewollten Kaste. Dem gleichen Würdebegriff können „Muslime“ und „Nichtmuslime“ künftig (und nach Allahs ewigem Willen) nicht mehr unterliegen, und um das auf schöne Weise zu erklären, müht sich die Deutsche Islam-Konferenz (DIK) und redet ganz viel von Religion. Der bibelpolitisch tätige Klerus wittert irdische Beute und hofft, dass für Christus jedenfalls Jesus oder vielleicht auch nur ʿ Īsā, was solls, wie im Himmel so auf Erden, ein Platz an Allahs Tafel oder Katzentisch bereitet ist.

Die autochthone europäische Spezies, die globale Kulturrasse der Nichtmuslime zur Ordnung rufend, donnerte Allahfreund, Dhimmimacher und Katholik Werner Höbsch: „Die Muslime haben auch ein Gefühl des Unwohlseins, wenn sie Tankstellen betreten und Fotos von Nackten oder Halbnackten sehen.“ Auf Kosten der Säkularität (der freiheitlichen Lebensweise auch für bekennende Ex-Muslime und alle Gegner von Zweitfrau, Burka und Wali mudschbir) macht Werner Höbsch damit das Sexuelle in ausgesprochen proislamischer Weise politisch.

Am 04.05.2002 trat Theologe Werner Höbsch gemeinsam mit Sabiha el-Zayat (GMSG), Dorothee Schaper (EKD, Kölner Pfarrerin), Rabeya Müller (ZiF, IPD), Schech Bashir Ahmad Dultz (Delegierter der DML-Bonn im Rat der Muslime Bonn; United Religions Initiative (URI) und URI-Europe) sowie Erol Pürlü (VIKZ) auf, die CIG-verantwortete Tagung »Begegnung verbindet Begegnung bereichert, ChristInnen und MuslimInnen im Dialog« trugen das Bistum Essen, der durch ungenehmigte Schülerwohnheime wiederholt aufgefallene VIKZ und die extremistische Milli Görüş gemeinschaftlich. Sabiha el-Zayat („Dr. Sabiha el-Zayat-Erbakan, GMSG“) ist Ehefrau von Ibrahim el-Zayat (28).

Höbsch sinniert zu seiner Herangehensweise: „Das Wesen Gottes selbst ist Dialog“, was natürlich auch im Kalifat oder Evin-Gefängnis noch stimmen mag, es lebe die Spiritualität.

Die starre Verkopplung der deutschen „Dialogveranstaltungen“ mit Wahhabismus, OIC und Rabita hat Johannes Kandel treffend beschrieben und die sieben Hauptakteure der Jahre 2000 bis 2002 als Hans Küng, Udo Steinbach, Wolfgang Thierse, Murad Wilfried Hofmann, Roland Koch, Fatima Grimm und Nadeem Elyas beim Namen genannt(29).

Rassoul, der nach den (stets überprüfenswerten) Angaben der Islamischen Zeitung (Wer sind die wichtigsten Muslime Deutschlands?(30)) einen Grad als Magister Artium an der Philosophischen Fakultät der Uni Köln erworben haben soll, findet kritisch ablehnende Erwähnung, immerhin in einer Fußnote, beim Nürnberger Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), wo es heißt:

»[FN] 25 Vgl. aus jüngerer Zeit z.B. das Werk von Ibrāhīm Ismā‘īl al-Šaharkānī, al-šūrā (Beirut 2004), in dem die Unvereinbarkeit von islamischer šūrā und Demokratie behauptet wird (insbes. S. 395 ff, 400 ff.), wobei ein recht krudes Demokratieverständnis aufscheint; vergleichbar auch Muhammad Ahmad Rassoul, Das „Deutsche Kalifat“, Köln 1993; am Ende des Werks (S.137) spricht der Verfasser seinen Wunsch nach Errichtung eines Kalifats auf deutschem Boden „als leuchtendes Beispiel für Europa und die Welt“ aus.«(31)

Einen kurzen und in Bezug auf Herrn Rassoul brisanten Wikipediaeintrag geben wir einmal komplett wieder:

»Islamisches Zentrum Köln: Das Islamische Zentrum Köln e.V. (IZK) war eine islamische Organisation mit Sitz in Köln. Der Verein wurde am 21. September 1978 unter dem Vorsitz des Juristen Muhammad Rassoul in Köln gegründet (Köln VR 7677). Er wurde laut Vereinsregister am 8. Oktober 2001 aufgelöst. Das IZK hatte lange Zeit seinen Sitz in Räumlichkeiten der „Islamischen Union Europa e.V.“. Führende Personen des früheren AMGT, wie Osman Yumakogullari und Akgün Erbakan, der Bruder Necmettin Erbakans, hatten zeitweise Vorstandspositionen im IZK inne. Es bestanden weitere Verbindungen des IZK zur Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD). In der Fassung seiner Satzung vom 15. November 1980 begünstigte das IZK im Auflösungsfall die IGD (§ 7 Abs. 2). Später wies ein Schild an seiner Hauswand das IZK als Zweigstelle der IGD aus. Mitglieder der IGD gehörten dem IZK an und umgekehrt. Zeitweise hatten dieselben Personen Vorstandspositionen in beiden Vereinen inne, so auch Ibrahim El-Zayat.«(32)

Soweit der Wiki zu Islamisches Zentrum Köln, Abrufdatum April 2011. Das IZK bestand immerhin sozusagen mohammedanische 23 Jahre lang (Ali Dashti: 23 Years), Muḥammad Aḥmad Rasūl genannt Abū r-Riḍāʾ der natürlich kein Jurist (Wiki) im Sinne der kulturellen Moderne ist, die man daran erkennt, dass sie auf der Trennung von Justiz und Seelenrettung besteht, sondern ein Koranjurist bzw. Schariajurist.

Die Einbindung Muhammad Rassouls in das Mischfeld aus Muslimbrüdern und Milli-Görüs-Bewegten war vor elf Jahren selbst Thomas Lemmen und der Friedrich Ebert Stiftung genau bekannt (Lemmen: Islamische Organisationen in Deutschland, FES 2000 (33)).

Auf derselben BAMF-Fachtagung (2005), auf der Schariaverharmloser Mathias Rohe noch orakeln durfte „Die Schari‘a ist aber auch in ihren besonders ‘heiklen’ rechtlichen Anteilen vielgestaltig und dynamisch handhabbar. Auch ‘liberale’ Haltungen lassen sich mit Hilfe des Instrumentariums der Schari‘a untermauern.“, stellte Necla Kelek zum Islamischen Recht nüchtern fest:

„Einerseits Reformen beschließen und andererseits den immer stärker werdenden Islamisten und ihrem Rechtsverständnis nicht entgegen zu treten, ist nicht glaubwürdig. Die organisierten Muslime auch in Deutschland haben, wenn sie in der demokratischen Gesellschaft als gleichberechtigte Partner akzeptiert werden wollen, eine Bringschuld. Sie müssen nicht nur die Verfassung akzeptieren, sondern müssen sich in Wort und Tat von den Prinzipien der Scharia lossagen. Der politische Islam versteht sich blendend darin, Grundrechte wie das der Religionsfreiheit unserer Gesellschaft zu benutzen, um seine kollektivistischen Ideen unter dem Schleier der Persönlichkeitsrechte durchzusetzen. Die Debatte um das Kopftuch ist dafür nur ein Beispiel. Die türkische Regierung hätte über ihr Amt für Religion die große Möglichkeit, dieses Reformwerk – die öffentliche Abwendung von den Prinzipien der Scharia – anzustoßen.“

Was eigentlich sagt die Kirche dazu, kann sich das Kalifat aus ihrer Sicht von Köln aus aufbauen?

Gegenüber dem jenseitigen (sufisch: dem seelischen (34)) Seinsbereich, ʿālamu l-malakūt, ist es dem muslimischen und dabei männlichen Menschen aufgetragen, die Sphäre des Diesseits, ʿālamu l-mulk (the world of the Kingdom; the physical world of existence; the sphere of material forms) zu beherrschen. Anders gesagt: Der Muslim muss sich um seine Umwelt kümmern. Werner Höbsch aus Brühl bei Köln hat recht, das ist das Kalifat und die Rolle des Menschen als Kalif, auch wenn der katholische Theologe das Publikum seiner „Aufklärungsveranstaltungen“ zum Islam mit zielsicherer Auslassung (kitman) dahingehend belügt, dass weder der muslimischen Frau noch dem Nichtmuslim der Status als Kalif zusteht. Höbsch predigte:

„Der Koran kennt den Kalif-Begriff. Das Konzept der unantastbaren Würde des Menschen lässt sich auch aus dem koranischen Kalifenbegriff herleiten“,

und murmelte ein:

„Das wird gerade entwickelt“

hinterher, wer hier wohin wickelt, bleibt vorerst das Geheimnis des reisefreudigen Brühlers. Zum demokratischen Glück erklang aus dem Publikum sofort fundierter Protest: „Der Standard der Stellvertreterschaft gilt für den gläubigen Muslim, nicht für den Menschen schlechthin, und Sie wissen das.“ Der beim Flunkern ertappte Christ Höbsch handelte bemerkenswert und sagte zehn Sekunden lang gar nichts, dann wurde er gegenwartsnah und hob einen Zeigefinger Richtung Deckenbeleuchtung:

„Wir leben in einer Epoche des Umbruchs!“,

was aus einer anderen Ecke im Saal mit dem dialogbezogen ausgesprochen informierten Zwischenruf: „Das merkt man!“ quittiert wurde. Höbsch ging aufs Ganze, reckte sich kerzengerade und rief gnadenlos optimistisch:

„Dialog bietet die Chance, im Eigenen tiefer Wurzeln zu schlagen. Es gibt so viel Hoffnung im Dialog mit dem Islam. Ich darf Sie auf die Veranstaltung Marie und Murat im Kindergarten (35) aufmerksam machen.“

Warum bei solchen proislamischen Schriften immer der Junge den koranbezogen gereinigten und das Mädchen den nichtmuslimischen Vornamen trägt, sollte jeder engagierte Fremdenfreund einmal bedenken.

Mögen die Muslime doch immer tiefer in ihrer Andersheit, in ihrem Schariagesetz Wurzeln schlagen, ließe sich mit Werner Höbsch sagen, und sein rheinischer Mitbürger Muhammad Ahmad Rassoul hat dagegen sicherlich nichts einzuwenden.

Derart ungerührter Zerstörung der freiheitlichen Demokratie müssen wir künftig also lautstark etwa mit dem oben genannten Argument der Necla Kelek begegnen:

„Die organisierten Muslime auch in Deutschland haben, wenn sie in der demokratischen Gesellschaft als gleichberechtigte Partner akzeptiert werden wollen, eine Bringschuld. Sie müssen nicht nur die Verfassung akzeptieren, sondern müssen sich in Wort und Tat von den Prinzipien der Scharia lossagen.“

Dieser Keleksche Standard hat auch für Inhalt und Praxis des leider kirchlich und politisch heiß erwünschten (und für Säkulare vielleicht gar nicht erwünschenswerten) Islamischen Religionsunterrichts zu gelten, bei dessen Verherrlichung, etwa an der Singener Johann-Peter-Hebel-Schule, wo Dunja el-Missiri den Islam unterrichten darf, das Wort Scharia allerdings zumeist ausgeklammert wird.(36)

Was soll das vom Südkurier am 08.09.2006 beworbene „Helga Hesse hat Kinder aus vielen verschiedenen Kulturen in ihrer Schule. … Ein Großteil dieser Schüler wächst mit dem Islam auf.“(37) anderes bedeuten, als dass die Hebelschule ihre Schülerschaft in korangläubige Schariakinder sowie in Dhimmikinder und Harbikinder aufzuteilen bereit ist?

Proislamist Johannes Lähnemann, in dessen religionspädagogischem Dunstkreis Dunja el-Missiri anzusiedeln ist, nennt ein Buchkapitel ehrlicherweise: „Beispiele aus der Islamischen Lebensordnung (Scharia)“, wo er, ein wenig Scharia und Fiqh (gottgeschaffene Islamtheorie und menschliche Islampraxis) verwechselnd, schreibt: „Neben den grundlegenden religiösen Vorschriften gibt es die ins einzelne gehende Gesetzeslehre, die die vollkommene Durchgestaltung des Lebens vom »Islam« her, also aus der »Ergebung in den Willen Gottes« heraus, ermöglicht. … Diese Islamische Gesetzesordnung wird als »Scharia« bezeichnet“ und meint: „Die Einzelrichtlinien im Rahmen der Scharia … sind … für den gesamten Bereich des Islam in Geltung.“ Eher zustimmend beruft sich der Professor im Ruhestand Dr. Lähnemann (* 1941, www.wcrp-nuernberg.de) auf den Revolutionstheoretiker, Qutb-Beeinflusser und indisch-pakistanischen Verweigerer der universellen Menschenrechte Saiyid Abū l-Aʿlā l-Maudūdī (1903-1979), den er auf Seite 69 kaltschnäuzig mit einem: „als moderner islamischer Denker“ auszeichnet. Lähnemann: „Maudoodi charakterisiert die Scharia folgendermaßen …Das Gesetz Gottes ist einzig und allein zu unserem Besten da.“(38)

Auch evangelische und katholische Theologen also haben Muhammad Ahmad Rassoul in jahrelanger und hoch dotierter Arbeit den Baugrund für das Haus eines deutschen Kalifats geebnet. Ein Arbeitsort, der bis zur schlüsselfertigen Übergabe an alle Deutschen durch die Muslimbrüder und durch Missionsbewegungen wie Die wahre Religion (Abou-Nagie) und Einladung zum Paradies (Dabbagh, Ciftci, Vogel) mit Fleiß und Geduld zu nutzen ist.

Jacques Auvergne

(1) Tahreek-e-Khilafat Pakistan was launched in 1991 to educate the Pakistani Muslims regarding the blessings of the System of Khilafah. It is concerned mainly with holding seminars and conferences and publishing propagative literature. Given below are the features of the envisioned Caliphate System in Pakistan:

http://www.brain.net.pk/~aasif/quran/Tanzeem.htm

(2) Khilafat Movement (1919-1924). As an institution, the Khilafat had a checkered [wechselhaft] past. It had originally migrated from Medina to Damascus and from Damascus to Baghdad. For sometime it was located in Egypt, then it fell to the lot of Turkey, very much as a prize.

http://www.storyofpakistan.com/articletext.asp?artid=A033

The Turkish Sultans had claimed to be the caliphs of the Muslim world.

http://www.storyofpakistan.com/articletext.asp?artid=A033&Pg=2

Partition of India.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3c/Partition_of_India-en.svg

Dschihad & Co., Woche der langen Messer. 16.08.1946: Direct Action Day.

http://en.wikipedia.org/wiki/Direct_Action_Day

Moslem League Boss Mohamed Ali Jinnah had picked the 18th day of Ramadan for „Direct Action Day“ against Britain’s plan for Indian independence (which does not satisfy the Moslems’ old demand for a separate Pakistan).

http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,933559,00.html

Professor Sharif al Mujahid: „Thus, the Direct Action resolution had sparked revolutionary activity among Muslims. It prepared the ground for the disobedience movements in three provinces, and these in part convinced the British that Muslims would not bargain for anything less than Pakistan. In perspective, then, the Direct Action decision influenced, more than anything else, the course of Indian politics during the final stage of British rule, and led directly to the emergence of Pakistan within a year.“

http://m-a-jinnah.blogspot.com/2010/10/direct-action-plan-most-critical-phase.html

Bābāʾ-e Qaum („Vater der Nation“, Baba-e-Qaum) und Qāʾid-e Aʿẓam („Größter Führer“, Qaid-e-Azam). Ali Jinnah (Muḥammad ʿAlī Ǧinnāḥ).

http://m-a-jinnah.blogspot.com/p/leader.html

http://m-a-jinnah.blogspot.com/2011/02/quaid-e-azam-islam-and-pakistan.html

Qāʾid-e Aʿẓam, ʿAlī Ǧinnāḥ, Great Leader Ali Jinnah (1876-1948). Vier Fotos.

http://public.blu.livefilestore.com/y1pEZuWw-7YA1ue_qyn2kPBgmWo202ZNkbkB8IrLFoUnBmhqaB_OIXS4uBZAkVYsUchodTTiwQN_DLunUlKcX6RNQ/6040_122492873304_44122098304_2253480_2884805_n.jpg?psid=1

http://public.blu.livefilestore.com/y1psqOLahzr42jTTejNRmQCWakHkhyQhkWqxlhxMYgna-M9mPi_a6JxOtiKtFuU0AUZKm1dCIXJ-O2dhYiAcfWU2g/6040_122492978304_44122098304_2253494_2304959_n.jpg?psid=1

http://public.blu.livefilestore.com/y1pC0U9nCriMFwwsZ5Os1m_Iy1boMYexgorzYHkKQZvkQg0r9cyewpCJmTaiLeWfCLW1E27vfWutHrqTZ6XHddmEQ/32.jpg?psid=1

http://public.blu.livefilestore.com/y1pyMTlQJh8hoMSP2pxysJflhn297BfKzXjLHVhzFFK9H-m8iuUqrfJoL8aYhLKPuE-sLPP-MWAOA19Ws6hqu_T9w/n612422679_881826_4325.jpg?psid=1

Territioriale Teilung, im Arabischen taqsīm, Ins Türkische und in Bezug auf Zypern: Taksim. „There was a rather complex situation in Cyprus during the 1950s; the Greeks tried for enosis (the union of Cyprus with Greece), the Turks resisted, arguing either for the status quo or for taksim (partition)“

http://www.sam.gov.tr/volume6d.php

Das (Englische partition, division des) taqsīm kann sich auf Landnahme, Wasserverteilung (Taksim-Square), auf ein Element arabischer Musik oder auf schariakonformen Aufteilung eines Erbes beziehen. ¼ to wife, ¾ to the Bait-ul-mal [islamischer Staatsschatz, Kalifatskasse]

http://www.siasat.pk/forum/showthread.php?53175-How-Is-The-Wealth-Of-The-Dead-Distributed-According-To-Shariah

http://shahidpages.wordpress.com/2010/02/13/taqseem-e-meeras-how-is-the-wealth-of-the-dead-distributed-according-to-shariah/

Musikalische Taksims [Bruchstücke, Improvisationen]: Fawzi Sayeb.

http://2.bp.blogspot.com/_P6C6_EEOhaA/S2Dn6YDNSrI/AAAAAAAAAMI/m0-svQzr6oM/s400/Fawzi%20Sayeb%20F.jpg

Taqsim, Oud [arabische Laute], Peter Refela

http://wn.com/Taqsim_Oud__Peter_Refela

(3) VIKZ. Villa Hahneburg, Köln.

https://www.ksta.de/html/artikel/1208988078970.shtml

http://www.ksta.de/html/artikel/1278666293450.shtml

(4) Michael Goldmann: „Die Milli Görüş wurde 1976 in Köln gegründet und ist der deutsche Ableger der türkischen islamistischen Partei Erkabans (Tugendpartei). Die Milli Görüş ist in ganz Europa vertreten, in Deutschland gliedert sie sich in 16 regionale Sektoren. Hauptsitz der europäischen Organisation ist Kerpen. … Die Milli Görüş wird vom Verfassungsschutz des Bundes und der Länder beobachtet, da sie im Verdacht steht, verfassungsfeindliche Tendenzen zu haben. In den Ländern tritt Milli Görüş als „islamische Föderation“ auf.“

http://www.michael-goldmann.de/files/9852/Der_Islam_und_Muslime_in_Deutschland.pdf

Kerpen bei Köln. „Die Sichtung der Mondsichel. Der „Deutsche islamwissenschaftliche Ausschuss der Neumonde“ (DIWAN), gibt bekannt. … Die Mitglieder des DIWAN-Ausschusses bestehen, neben dem Vorsitzenden Prof. Dr. Mohammad Hawari und dem Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime in Deutschland Dr. Nadeem Elyas, aus Safar Ahmadoglu (IGMG), Metwali Mousa (Bundesverband islamischer Tätigkeiten), Bashir Ahmad Dultz (Deutsche Muslime Liga) und Hassan Swaid (IGD).“

http://www.nabkal.de/islam-de1.html

Deinen Gehorsam erwarten die Mondgucker. „Die Praxis des ZMD war jahrelang dass sich der Deutsche Islam-Wissenschaftliche Ausschuss der Neumonde (DIWAN) in der Mili Görüs-Moschee in Kerpen bei Köln versammelte, dort über die Frage meditierte ob der Mond gesichtet wurde oder nicht“

http://quotenqueen.wordpress.com/2011/01/30/kleine-sonntagsmatinee-uber-sonne-und-mond/

IGMG, Boschstraße 61-65, 50171 Kerpen

http://www.igmg.de/fileadmin/bilder/werbung/20110403_23_avrupa_kurani_kerim_yarismasi.gif

Islamische Gemeinschaft Milli Görüs e.V. (IGMG), Boschstraße 61-65, 50171 Kerpen. Osman Döring, Vorsitzender, Oguz Ücüncü, Generalsekretär, Ali Bozkurt, stellv. Vorsitzender.

http://www.igmg.de/kontakt/impressum.html?L=.html.html.html%2Fphprojekt%2Flib%2F

Polizisten durchsuchen im August 2008 vor der Bundeszentrale von Milli Görüs in Kerpen bei Köln. Foto: dpa

http://www.abendblatt.de/hamburg/polizeimeldungen/article1293502/Razzia-bei-Milli-Goerues-es-geht-um-10-Mio-Euro.html

Kerpen bei Köln. Bei GATES OF VIENNA übersetzt JLH: On its website, the society criticized the searches. “Desperate attempts to criminalize the IGMG,” according to General Secretary Oğuz Üçüncü, “this recent operation will not alter the fact that the accusations against the Islamic religious society IGMG will prove to be unfounded.” Üçüncü said that this operation with its attendant media coverage encouraged the stigmatizing of Muslims in general and Milli Görüs in particular. The IGMG was founded in Cologne in 1985 and has about 27,500 members, according to latest estimates. That makes it the largest Islamic organization in Germany. The European and German headquarters is in Kerpen (North Rhine-Westphalia). In Hamburg, Milli Görüs is represented by the Alliance of Islamic Societies (BIG) in North Germany, which comprises 17 northern German mosque associations. … In Turkey, the organization works to overcome the separation between religion and state. The goal is a world-wide Islamic social and governmental order.

http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/12/thoroughly-modern-milli-gorus.html

In Kerpen bei Köln befindet sich die Milli-Görüs-Zentrale, Chef ist Necmettin Erbakans Neffe Mehmet Erbakan, Facharzt für innere Medizin und mit einer Deutschen verheiratet. Thomas Delekat für WELT-online:

„Erbakan spricht akzentfrei Deutsch, ein korpulenter, altersloser Mann im dreiteiligen Anzug, eine Gebetskette in der Linken.(…) Er lehne es ab, sagt Erbakan, dass die islamgläubigen Türken in Deutschland den Weg der Anpassung, der Assimilation gingen. (…) Was ist, wenn eine Frau ihren Mann verlässt wegen eines Liebhabers, und der gehörnte Ehepartner soll Unterhalt zahlen, laut deutschem Recht? Schwer vorstellbar, murmelt Erbakan. Und was ist mit dem Erbrecht, beispielsweise bei unehelichen Kindern? Die dürften nichts kriegen, findet Erbakan. (…) Solange die deutschen Gesetze alles erlauben, was der Koran vorschreibt – solange, sagt Erbakan, stehe dem kulturellen, gesetzlichen, religiösen Nebeneinander der türkischen und deutschen Bürger in der Bundesrepublik nichts, gar nichts im Wege.“«

http://www.welt.de/print-welt/article479152/Letztlich_zaehlt_nur_der_Koran.html

http://www.open-speech.com/printthread.php?t=31006

(5) Umm Sara, österreichische Administratorin der Seite wegzumparadies, schwärmt am 27.08.2010: 27 Bücher von Muhammad ibn Rassoul!

http://wegzumparadies.msnyou.com/t1004-27-bucher-von-muhammad-ibn-rassoul

(6) Muhammad Ibn Ahmad Ibn Rassoul genannt Abu-r-Rida’: Das Glaubensbekenntnis des Islam

http://www.scribd.com/doc/3271216/Das-Glaubensbekenntnis-des-Islam-Abu-Rida-Muhammad-Ahmad-Rassoul

(7) Wenn Mittelalter nicht gut ist, kann der Islam kein Mittelalter gehabt haben! „The wholesale rejection of the historical traditions of Islamic thought by Salafi modernist ideologues constitutes a massive example of the fallacy of the excluded middle. To all intents and purposes, there are no „middle ages“ for Salafi Islam. Instead, the idealized memory of a pristine „original age“ provides the basis for a utopian political ideology whose vaunted „Islamic system“ was never part of traditional Islamic society.” Pipman, 26.08.2006.

http://uiforum.uaeforum.org/showthread.php?3563-Lets-revive-our-tradition

(8) Hilafet Devleti, der Kalifatstaat.

http://www.youtube.com/user/HilafetDevleti1453

http://www.youtube.com/watch?v=EG_OdwH1PDI

das waren zeiten tekbirrrrrrrrrr allahuekberrrrrrrrrrrrr

http://www.youtube.com/watch?v=91CtMTio4ek&feature=related

Cemaleddin Kaplan Şeriat

http://www.youtube.com/watch?v=-uOPOC-sPlw

Köln: Das Osmanische Reich erobert Deutschland!!! – Der Kalifatstaat

http://www.youtube.com/watch?v=0KyMt80PVD4&feature=related

Die Beerdigung des Kalifen von Köln Cemaleddin Kaplan

http://www.youtube.com/watch?v=8dmDwRkh5nU

(9) Gesamtstaatlich zerlegt. DIK: „Der damalige Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble hat 2006 die Deutsche Islam Konferenz einberufen und so einen gesamtstaatlichen Rahmen für die Pflege der Beziehungen zwischen dem deutschen Staat und den Muslimen in Deutschland geschaffen.“

http://www.deutsche-islam-konferenz.de/cln_110/nn_1319566/SubSites/DIK/DE/AufgabenZiele/aufgabenziele-node.html?__nnn=true

Das Gesamtstaatskalifat. Anja Kühne, in: Tagesspiegel, 01.02.2010: „Der Wissenschaftsrat empfiehlt, an zwei oder drei staatlichen Unis Schwerpunkte für bekenntnisgebundene islamische Studien zu schaffen – so viel ist bereits bekannt geworden. Am Montag präsentierte Peter Strohschneider, der Vorsitzender des Gremiums, die Überlegungen nun in Berlin. Die Institutionalisierung der islamischen Studien an den Universitäten habe eine „gesamtstaatliche Bedeutung“, erklärte Strohschneider. Bundesbildungsministerin Annette Schavan stellte Bundeshilfen in Aussicht.“

http://www.tagesspiegel.de/wissen/islamische-studien-mehr-kritische-masse/1674080.html

(10) Region islamisiert, Gesamtbevölkerung halbiert, Dhimmis integriert, Recht verdoppelt. DIK: „Im Vergleich zu der deutschen Gesamtgesellschaft sind muslimische Migranten nicht auffällig religiöser.“

http://www.deutsche-islam-konferenz.de/nn_1875318/SubSites/DIK/DE/Magazin/ZahlenDatenFakten/ReligiositaetMLD/religiositaet-mld-node.html?__nnn=true

(11) Die Geisterwelt in den Hochschulbetrieb integrieren! Jenseits der angeblich entseelten „westlichen“ Wissenschaft lauere bzw. locke die ergänzende Religionsbezogene Wissenschaft (WR) oder Jenseitswissenschaft. Allahs Schnulzenbarde Steven Demetre Georgiou (später Cat Stevens noch später Yusuf Islam) singt zum Seinsbereich des Verborgenen: ghaib, a world unseen and that we know is not a dream.

http://lyricskeeper.de/de/yusuf-islam/a-is-for-allah.html

(12) Abdullahi Ahmed An-Na’im

http://www.fr-online.de/kultur/debatte/die-selbstbestimmung-der-muslime/-/1473340/4785568/-/index.html

(13) Acht Tore hat der paradiesische Garten, wie uns aus dem südafrikanischen Johannesburg die 1993 gestiftete Gemeinschaft Mahmoodiyah versichert. The eight doors of Jannah.

1. Bābu ṣ-Ṣalāḥ: Jenen, die ihre Ṣalāḥ punktgenau eingehalten habe, wird durch dieses Tor Einlass ins Paradies gewährt.

2. Bābu l-Ǧihād: Jenen, die am Ǧihād teilgenommen haben, wird durch dieses Tor Einlass ins Paradies gewährt.

3. Bābu ṣ-Ṣadaqa: Jenen, die häufig Ṣadaqa gegeben haben, werden zur Ǧanna durch diese Türe zugelassen.

4. Bābu r-Raiyān: Allen Menschen, die das Fasten getreulich eingehalten haben, wird der Zugang durch dieses Tor gestattet.

5. Bābu l-Haǧǧ: Die Mekkapilger gehen hier entlang ins Paradies.

6. Bābu l-Kāzimīnal Ġaiz wa l-ʿĀfina ʿanin Nās: Diese Tür ist reserviert für alle, die ihre Wut unterdrückt und den anderen vergeben haben.

7. Bābu l-Aiman: Dieser Zugang ist jenen vorbehalten, die vor der Abrechnung und Bestrafung behütet wurden.

8. Bābu ḏ-Ḏikr: Jenen, die für Allah inbrünstig Andacht übten, wird durch diese Tor Zulass ins Paradies gewährt

http://www.mahmoodiyah.org.za/faq494.htm

http://www.ilmpedia.org/index.php?title=Jannah#Doors_of_Jannah

Bābu r-Raiyān. Baab ur-Rayyaan.

http://www.miftahuljannah.org/articles/Exclusive%20entrance%20to%20AI-Jannah%20%28Paradise%29.pdf

Rayyaan literally means „One whose thirst is quenched“

http://www.ilmpedia.org/index.php?title=Baabur_Rayyaan

(14) Abdullahi Ahmed An-Na’im (from Sudan) is the Charles Howard Candler Professor of Law at Emory Law, associated professor in the Emory College of Arts and Sciences and faculty affiliate at the Emory University Center for Ethics. An internationally recognized scholar of Islam and human rights and human rights in cross-cultural perspectives, Professor An-Na’im teaches courses in international law, comparative law, human rights and Islamic law.

http://www.law.emory.edu/faculty/faculty-profiles/abdullahi-ahmed-an-naim.html

Allahs Hütchenspieler, Schariaprofessor An-Na’im: Jenseitserkenntnis durchschaubar machen, säkulare Seelenrettung seriell fabrizieren. Secularism from an Islamic Perspective.

http://sharia.law.emory.edu/

(15) Schariagehorsam als Vollendung des Strebens der Propheten Noah, Abraham, Moses und Jesus: „Der Islam ist keine neue Religion, sondern der abschließende Höhepunkt und die Erfüllung der selben Grundwahrheiten, die Gott durch alle seine Propheten allen Völkern offenbart hat, eine Lebensweise versinnbildlicht durch Frieden – Frieden mit Gott, Frieden mit sich selbst und Frieden mit den Geschöpfen Gottes durch Ergebung in Gott und Bindung an seine Rechtleitung. Islamisches Zentrum Bielefeld.“

http://www.islambielefeld.de/home/

Schariagehorsam als Religion über den Religionen: „Ein wichtiges Anliegen des Zentrums ist der interreligiöse Dialog. Seit 1997 finden regelmäßige Gesprächskreise mit Vertretern und Mitgliedern der evangelischen und der katholischen Kirche statt. … Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit mit den Schulen. Hier sollen den Lehrern in Gesprächskreisen und Seminaren Informationen über den Islam vermittelt, und die Probleme der muslimischen Kinder erörtert werden. … Das Islamische Zentrum Bielefeld ist den ethischen Forderungen des Islam und seiner Lehre verpflichtet. Zur Erfüllung seiner Aufgabe bemüht es sich nach besten Kräften, sich an die Regeln des Islam und seiner Glaubensüberzeugung zu halten.“

http://www.islambielefeld.de/profil/

(16) Los, Dhimmi und SPIEGEL-Reporter, los, zähle uns deine Religionspflichten auf!!! Das werdende Kalifat freut sich über politisch bekundetes Christentum.

http://pakhtunkhwa911.wordpress.com/page/2/

(17) Spiegel-TV-Redaktionsleiter Steffen Haug zu Salafismus und Journalismus.

http://carta.info/34197/jeder-schnitt-ist-ein-eingriff-in-die-realitaet-spiegel-tv-und-die-salafisten-auf-youtube/

(18) Sayyid Qutb, MILESTONES (Saiyid Quṭb, Maʿālim fi ṭ-Ṭarīq)

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/09/13/200/

(19) Scheich Sayed Askar (MP), bei: IkhwanWeb (Muslimbruderschaft)

http://www.ikhwanweb.com/tagBView.php?id=Sayed%20Askar

(20) Ehefrau, jungfräulich oder neo-jungfräulich. Hymen made in China. The “Artificial Virginity Hymen Kit” distributed by Gigimo. Maskuline Himmelswächter (Kalifatsanhänger) sind stocksauer, Ägyptens Islamverwalter (Muslimbrüder) missbilligen den Jungfräulichkeitsbetrug: Members of the Muslim Brotherhood, which controls 20% of the seats in Egypt’s parliament, have called for banning the kit and arresting anyone selling it on the black market. Cleric Abdul Moeti Bayoumi has issued a fatwa urging that peddlers of the $29.90 device be charged with banditry and punished for spreading immorality and sin. „Egyptian girls are normally afraid to lose their virginity before marriage,“ Sayed Askar, a lawmaker and member of the Muslim Brotherhood, recently told parliament. „A product like that can make it easier and tempting for girls who don’t have strong wills to commit such a sin. It will be a crying shame and a blot on the government if they allow the selling of this product in our markets.“

http://articles.latimes.com/2009/oct/07/world/fg-fake-hymen7

(amb) Islamic Studies Institute member Abdel Moati Bayoumi, bei: IkhwanWeb (Muslim Brotherhood)

http://www.ikhwanweb.com/article.php?id=27609

(21) Rassoul bei IZ Dresden (IZD). Fatima Grimm: Der Islam mit den Augen einer Frau. Mister Entenküken Shahid Athar: 25 Fragen zum Islam.

http://izdresden.de/literatur_ueber_islam.php

IZD, Referenten 2001-2008, Auswahl. Bekir Alboga, Wolf D. Ahmed Aries, Nadeem Elyas, Aiman Mazyek, von Denffer, v. Stieglitz / Dr. Klaus von Stieglitz, Klinghardt (TU), Salim Abdullah (Soest), P. Dr. Reinhold Haas SJ, Hamideh Mohagheghi, Hannover, und Prof. Dr. Karin Ulrich-Eschemann, Erlangen, sowie Dr. Ahmed Khalifa, Islamische Gemeinschaft Deutschland (IGD), München.

http://izdresden.de/dokumentation.php

Der Arzt, die Salatschüssel und das Entenküken. Verabschieden sich die USA von den allgemeinen Bürgerrechten?

Gekürzte Übertragung ins Deutsche und Kommentierung der »25 Fragen zum Islam« (Shahid Athar). Von Cees van der Duin

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/07/22/133/

(22) Rassoul bei Muslim-Buch

http://www.muslim-buch.de/Grundlagen-des-Islam:::4.html

Rubrik Verhalten & Erziehung. Muhammad Ibn Ahmad Ibn Rassoul: Bittet mich! Ich will eure Bitte erhören. Fatima Grimm: Innerer Friede.

http://www.muslim-buch.de/Verhalten-Erziehung:::14.html

(23) Salafist Mustafa Cerić. Am 24. Februar 2006 weilte der bosnische Reisu-l-ulema, wörtlich Führer der Gelehrten, türkisch Başmüftüsü, in der Moschee der kroatischen Hauptstadt Zagreb, als er die »Deklaracija Evropskih Muslimana« (Declaration of European Muslims) bekannt gab. Cerić ist Šayḫ (Scheich) im ECFR-Netzwerk des in Qaṭar wohnhaften ranghöchsten Predigers der Muslimbruderschaft, Yūsuf al-Qaraḍāwī. Jacques Auvergne kommentiert den von ihm übersetzten und gekürzten englischen und französischen Text der Erklärung der Europäischen Muslime.

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/12/21/159/

(24) Prediger wirbt für Scharia – mit Hilfe der CDU. Von Thorsten Denkler, Süddeutsche 13.05.2008.

http://www.sueddeutsche.de/politik/islam-konservative-und-bruessel-prediger-wirbt-fuer-scharia-mit-hilfe-der-cdu-1.202888

Mustafa Ceric: The challenge of a single Muslim authority in Europe, European View, 12/2007, Center for European Studies.

http://springerlink.com/content/40280g3825750494/fulltext.pdf

(25) Rassoul, Handbuch Islam, Stichwort Ehemann.

http://www.scribd.com/doc/8087688/Handbuch-der-muslimischen-Frau

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:195a-HCNoiQJ:www.scribd.com/doc/8087688/Handbuch-der-muslimischen-Frau+Handbuch+Kleidungsvorschriften+muslimischen&hl=de&gl=de&strip=1

(26) Bergkamen, 29.08.2002. Roland Schäfer, Bürgermeister. Offener Brief an die Eltern der Kindergartenkinder der städt. Tageseinrichtung für Kinder in Bergkamen-Overberge.

http://www.roland-schaefer.de/kopftuch2.htm

Neue Ruhr Zeitung Lokales 17.10.2002. „Als gläubige Muslimin lebe sie nach dem Koran, und der verlange von einer Frau, sich zu bedecken. Das sei ihr unbenommen, erwiderte Sikora, nur eben nicht während der Arbeit als Gruppenleiterin im Kindergarten. Das Tragen einer Kopfbedeckung aus religiösen Gründen verstoße gegen das Neutralitätsgebot, egal ob es sich um ein Kopftuch oder – wie von Gümüs ersatzweise angeboten – um eine Art Strohhut handele. … Erboste Eltern hatten der Stadt daraufhin Fremdenfeindlichkeit vorgeworfen.“

http://www.muslim-markt.de/Recht/kopftuch/kopftuch01.htm

(27) „Religiöse Symbole haben in öffentlichen Erziehungseinrichtungen nichts zu suchen.“ Kein Kopftuch, keine Burka, „das wäre ja nun auch möglich“. Kein großes Kreuz um den Hals. „Und schon gar nicht ein Sticker ,Jesus rettet´.“

http://islam.de/2208.php

(28) Christlich-Islamische Gesellschaft in Kooperation mit dem Arbeitskreis Integration im Bistum Essen, … Islamische Gemeinschaft Milli Görüs, … . Werner Höbsch, Sabiha el-Zayat-Erbakan.

http://www.chrislages.de/pdf/20cig.pdf

(29) Noch nicht der Dschihad, aber bereits der Dialog ist ausgebrochen. Johannes Kandel stellte im September 2004 fest:

»Fast alle Verbände unterhalten Verbindungen zu Mutterorganisationen ihrer Herkunftsländer, ausländischen Botschaften und Organisationen des Weltislam (wie die Muslimische Welt-Liga, „Rabitat al-alam al-islami“ und die Islamische Konferenzorganisation, OIC). … Dafür nur zwei Beispiele: So veranstaltete die in Marokko ansässige „International Islamic Educational Scientific and Cultural Organisation“ (ISESCO) gemeinsam mit der saudi-arabischen Islamischen Weltliga, („Rabita“) und dem Islamrat eine große Dialogkonferenz am 5. Juli 2000 im Berliner Hilton Hotel. Prominente deutsche Referenten, darunter Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, Professor Udo Steinbach, Professor Hans Küng und der Konvertit Dr. Murad Hofmann nahmen teil. Die Tagung diente in erster Linie der Selbstinszenierung und den Public Relations Zielen der ISESCO, der „Rabita“ und des Islamrates und hatte wenig mit ernsthaftem Dialog zu tun. Was die anwesenden hochrangigen muslimischen Vertreter (unter ihnen saudi-arabische Regierungsmitglieder) unter Dialog verstanden, brachte der iranische Ayatollah Mohammed Ali Al Tashkiri, Leiter des Bundes für islamische Kultur, auf den Punkt: „Der Dialog im Islam ist Ausdruck für einen zivilisatorischen Wert und fungiert in dieser Eigenschaft von Anbeginn als Mittel für die Propheten zur Verkündigung und Übermittlung der Offenbarungen.“ Dialog ist gleich „Mission“, d.h. Einladung zur Bekehrung zum Islam. Die ISESCO setzt ihre missionarischen Bemühungen mit Hilfe ihres deutsch-muslimischen Unterstützernetzwerkes und saudischen Petro-Dollars unverdrossen fort.

Der Zentralrat der Muslime organisierte im Sommer 2002 die Reise einer Delegation der „Rabita“ durch Deutschland. Der Vorsitzende Dr. Nadeem Elyas (der auf der Liste der saudischen Botschaft als „Delegationsmitglied“ aufgeführt war), und das ZMD-Beiratsmitglied Fatima Grimm, begleiteten die Delegation. Die Reise war als „good-will“ Tour gedacht und sollte Dialoganbieter in Deutschland von der Dialogfähigkeit des Islam überzeugen. Im Ergebnis war es eine Werbeveranstaltung für die „Rabita“, eine missionarische Organisation, die behauptet, den „wahren Islam“ zu vertreten. Der Einfluss des saudi-arabischen Wahabismus auf die Rabita ist gänzlich unbestritten. Vielfach nehmen Politiker diese Kontexte nicht zur Kenntnis und werden teilweise ohne ausdrückliche Absicht, von muslimischer Seite für ihre PR-Zwecke instrumentalisiert. Im August 2003 z.B. gab sich Ministerpräsident Roland Koch (CDU) die Ehre, die ISESCO Konferenz in Frankfurt am Main („Globalisierung und Religion“) mit einem Grußwort zu eröffnen. Die „Islamische Zeitung“, herausgegeben vom Konvertiten „Abu Bakr“ Rieger, Ernst Jünger und Carl Schmitt Verehrer und „Amir“ des deutschen Zweigs der „Murabitun“ merkte froh an, dass der Ministerpräsident sich sehr bemüht habe, „die Kopftuchdebatte“ in ihrer Bedeutung zu relativieren und darauf verwiesen habe, dass Deutschland kein „laizistischer Staat“ sei.«

Aus: Johannes Kandel, Organisierter Islam in Deutschland und gesellschaftliche Integration, September 2004, Seite 11-12.

http://library.fes.de/pdf-files/akademie/online/50372.pdf

Iran’s delegate at the Amman conference, Mohammed Ali al-Tashkiri

http://www.nytimes.com/1988/03/25/world/to-thwart-iran-saudis-limit-mecca-pilgrims.html

Mohammad-Ali Taskhiri (* 1948) ist ein iranischer Aatollah und Diplomat, in den Achtziger Jahren war al-Tashkiri der Vertreter Irans bei der Organization of the Islamic Conference (OIC). Hier ein Foto, das ihn auf der griechischen Insel Rhodos anlässlich zeigt.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a4/Dialogue_of_Civilizations_meeting.JPG

AEMR-Freunde wissen: Zivilisation im Plural = Rechtsspaltung und Kalifat. World Public Forum “Dialogue of Civilizations”

http://www.rhodesforum.org/

Rhodos 2010. Dem Kölner Theologen Werner Höbsch („60 Prozent der Scharia sind grundrechtsverträglich“) islamdialogisch nahe stehend: Jurist Dr. Konrad von Bonin von der Georges-Anawati-Stiftung

http://www.rhodesforum.org/panel-5-religion

Konrad von Bonin, seit 2000 Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED).

http://www.zukunftsfaehiges-deutschland.de/zukunftsfaehiges_deutschland/das_projekt/eed/konrad_von_bonin/

Konrad von Bonin, Anas Schakfeh (Wien), Abdelmalik Hibaoui (Stuttgart). Ausbildung von Imanen und Seelsorgern in Deutschland für die Herausforderungen von morgen. Tagung der Georges Anawati Stiftung am 27.09.2005 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main.

http://www.cibedo.de/imamausbildung.html

Abdelmalik Hibaoui (DIK), Ort: vhs Nürtingen, Vortrag am 28.01.2011: Gelebte Religiosität in einer modernen Gesellschaft. Islamunterricht an deutschen Schulen.

https://www.vhsnuertingen.de/database/index.asp?PID=2000&ST=&SB=&SW=&SDA=&SMO=&SYE=&STI=0&ART=1&KURE=&KURETE=&NUM=&ORT=N%C3%83%C6%92%C3%82%C2%BCrtingen&UID=&KURS=2841365&kurete2=&AST=&PN=3

Abdelmalik Hibaoui: „Ich kann persönlich überhaupt nicht nachvollziehen, wie man das Kopftuch als ein politisches Symbol sehen kann.“, der Führer eines Kalifats kann das vielleicht ja auch nicht, noch ein die Scharia verherrlichender Vers: „Nicht das Kopftuch, sondern sein Verbot gefährdet die Integration der Muslime“

http://www.akademie-rs.de/fileadmin/user_upload/pdf_archive/schmid/Tagungen_fuer_Imame/Die_Herausforderung_des_Zusammenleben_in_deutschland.pdf

Hibaoui hat einen Sitz im Vorstand des Bendorfer Forums (um Pfarrerin Annette Mehlhorn, Rüsselsheim). „Mitglied der Muslimischen Akademie in Deutschland (Berlin), 2006-2007 Teilnahme am Deutschen Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt, Mitarbeiter der Stabsabteilung für Integrationspolitik der Stadt Stuttgart, dort Leiter des Islamprojekts „Interkulturelle Öffnung und Qualifizierung der islamischen Gemeinden in Stuttgart“, Lehrbeauftragter für islamische Theologie an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, Beiratsmitglied der ADS (Antidiskriminierungsstelle des Bundes)“

http://www.bendorferforum.de/htm/vorstand.htm

Das Bendorfer Forum verlinkt: Deutsche Muslim-Liga Bonn e.V. (DML Bonn, um Sufiführer Dultz, Schech Bashir Ahmad Dultz), United Religions Initiative (URI, um Bischof Swing)

http://www.bendorferforum.de/htm/links.htm

Deutsche Muslim-Liga Bonn e.V. (DML Bonn)

http://www.dmlbonn.de/

URI

http://www.uri.org/about_uri

Bishop William Swing is the President and Founder of the URI.

http://www.uri.org/about_uri/presidents_council

URI, Islamische Juristen, Dozenten für Scharia. After the presentation, in an open discussion, the audience of university professors, doctors, women leaders, Islamic law experts, Sharia teachers and the key guests raised many questions and very important points, clearing out the stereotypes they had about Sufism and its practices

http://www.uri.org/files/resource_files/URI%20eUpdate%20for%20May%202009.pdf

Noch zu Rhodos. Die proislamisch gleichzuschaltende Jugend in den „dialogischen“ Griff kriegen.

http://www.rhodesyouthforum.org/

http://www.rhodesyouthforum.org/en/youth-vision

Irgendwie sozialaktivistisch. Mordauftragstifter Fidel Castro.

http://www.rhodesyouthforum.org/en/message-to-the-youth

After introduction of Alliance of Civilizations initiative by prime minister of Spain in 2005 having youth as one of its 5 priorities, “Youth for the Alliance of Civilizations” (YAoC) Initiative was developed by international partners active in the area of intercultural dialogue including Islamic Conference Youth Forum for Dialogue and Cooperation (ICYF-DC), an international organization affiliated to the OIC, in partnership with UNDP Special Unit for South-South Cooperation, Council of Europe and ISESCO. …

OIC and Global South countries on critical issue pertaining to inter-cultural dialogue including “Culture and Intercultural Relations “Overcoming the Phobias: Perils of Islamophobia and Westphobia”, “Youth Development: From Impoverishment to Empowerment”, “Rethinking Education in the Muslim World and the West” …

The Conference has featured H.E. President Jorge de Sampaio, UN Secretary General’s High Representative for the AoC, H.E. Mehriban Aliyeva and Her Highness Sheikha Mozah, Consort of the Emir of Qatar and Member of the UN AoC High Level Group, H.E. Abdulaziz Othman al-Twahirji, Director General of ISESCO.

http://www.rhodesyouthforum.org/en/youth-vision-2/80-role-of-muslim-youth-in-dialogue-of-civilizations

(30) Die Islamische Zeitung rechnet Herrn Rassoul zu den wichtigsten Muslimen Deutschlands! Auch die sonstigen Angaben sind also eher unverbindlich: „Muhammad Rassoul, Autor und Begründer der Islamischen Bibliothek, studierte Rechtswissenschaft in Kairo, an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln wurde ihm der Grad eines „Magister Artiums“ verliehen.“ Diese Art der wohlwollenden Erwähnung in der IZ mag man allerdings durchaus als ein Indiz für höchste theologische Ausbildung, Verflechtung in höchste islampolitische Kreise oder höchste Radikalität halten, und bekanntlich geht diese islamische Trinität gut zusammen.

http://www.islamische-zeitung.de/?cat=poll

(31) BAMF: vergleichbar auch Muhammad Ahmad Rassoul, Das „Deutsche Kalifat“,. Köln 1993; am Ende des Werks (S.137) spricht der Verfasser seinen Wunsch nach Errichtung eines Kalifats auf deutschem Boden „als leuchtendes beispiel für Europa und die Welt“ aus.

http://www.integration-in-deutschland.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Asyl/Publikationen/schriftenreihe-band-14,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/schriftenreihe-band-14.pdf

(32) Islamisches Zentrum Köln, Wiki.

http://de.wikipedia.org/wiki/Islamisches_Zentrum_K%C3%B6ln

(33) Die Funktion des Muhammad Rassoul genannt Abu-r-Rida’ als Missing Link zwischen Muslimbruderschaft und Milli-Görüs ist Thomas Lemmen und der Friedrich Ebert Stiftung bekannt:

»5.3.1 Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD)

Der in München ansässige Verband ist eine der ältesten islamischen Institutionen in Deutschland. Als Moscheebau-Kommission e.V. am 9. März 1960 gegründet, benannte er sich am 3. Februar 1962 zunächst in Islamische Gemeinschaft in Süddeutschland e.V. und am 4. Dezember 1982 in Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD) um. Seine ursprüngliche Bestimmung, die Errichtung einer Moschee, erfüllte der Verein mit dem Bau des Islamischen Zentrums München (IZM), das in den Jahren 1967 bis 1973 entstand. Zum IZM gehören seit dem 6. Mai 1974 ein islamischer Kindergarten und seit dem 15. September 1981 eine staatlich anerkannte islamische Grundschule. Das Zentrum gibt seit Jahren die deutschsprachige Vierteljahresschrift Al-Islam mit der Beilage Al-Islam Aktuell sowie die Schriftenreihe des Islamischen Zentrums München heraus. [Zum IZM, seinen Einrichtungen und seinen Aktivitäten: Denffer 1995.]

Mit den beiden Umbenennungen war eine Ausdehnung der Tätigkeiten des Vereins über die Stadt München und den süddeutschen Raum hinaus verbunden. Durch die Schaffung weiterer Islamischer Zentren in Frankfurt am Main, Marburg, Nürnberg, Stuttgart und anderen Städten entwickelte sich die IGD zu einem Verband arabischer Muslime. [Die einzelnen Niederlassungen sind aufgelistet in: Feindt-Riggers / Steinbach 1997, S. 38f.] Seiner Satzung nach sind die einzelnen Islamischen Zentren Zweigstellen der IGD. Deren Vorsitzender kann sie einrichten und ihre Leiter benennen (§ 12 Abs. 1+2). Wie der VIKZ ist die IGD zentralistisch organisiert.

Außer diesen Zweigstellen gehören eine Reihe eigenständiger Vereine zur IGD. Hierunter fallen zunächst einige Vereine im unmittelbaren Umfeld des IZM, die dort gegründet wurden, bei ihm ihren Sitz haben, von Personen aus seiner Umgebung geleitet werden und das IZM im Auflösungsfall begünstigen. [Es handelt sich hierbei um den Deutschsprachigen Muslimkreis im Islamischen Zentrum München e.V. , den Verein zur Förderung muslimischer Kinder und Jugendlicher e.V. , die Freunde des Islamischen Zentrums München e.V. und die Islamische Drogenhilfe e.V. (ISDOH). Im einzelnen: Lemmen 1999c, S. 121.] Darüber hinaus bestehen enge Verbindungen zu zwei Vereinen außerhalb Münchens, zur Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland e.V. (MSV) und zum Islamischen Zentrum Köln e.V. (IZK). [Zu den komplexen Einzelheiten dieses Beziehungsgefüges verweist der Autor auf seine diesbezüglichen Ausführungen (Ebd. S. 121-125).]

Die MSV ist am 21. Dezember 1964 in München entstanden und hat seit dem 18. November 1992 ihren Sitz beim Islamischen Zentrum Frankfurt am Main. Nach eigenen Angaben gehörten ihr zum Zeitpunkt der Sitzverlegung 35 muslimische Studentengruppen im Bundesgebiet an. Die enge Beziehung zur IGD ergibt sich aus mehrfacher Hinsicht: Die MSV hat ihren Sitz bei der Zweigstelle der IGD in Frankfurt am Main, mehrere ihrer Vorsitzenden waren gleichzeitig Mitglieder der IGD, und im Auflösungsfall begünstigt die MSV die IGD. Darüber hinaus verweist die Tatsache, daß Ibrahim Farouk El-Zayat zusammen mit Mehmet Sabri Erbakan der MSV vorsteht, auf Beziehungen des Vereins zur IGMG.

Der zweite Verein, das IZK, unterhält ebenfalls Verbindungen zur heutigen IGMG. In deren Selbstdarstellung ist darüber zu lesen: „Das am 21. September 1978 unter dem Vorsitz des Juristen Muhammad Rassoul in Köln gegründete ‘Islamische Zentrum Köln e.V.’ übernahm in dieser Zeit einen wichtigen Teil der internationalen Aktivitäten der Religionsgemeinschaft in der Diaspora und ergänzte damit die vielfältige Arbeit der ‘Islamischen Union Europa e.V.’“ [Islamische Gemeinschaft Milli Görüs e.V. 1996, S. 2.] Das IZK hat lange Zeit seinen Sitz in Räumlichkeiten der Islamischen Union Europa e.V. gehabt. Führende Personen aus dem Umfeld der früheren AMGT, wie Osman Yumakogullari und Akgün Erbakan, der Bruder Necmettin Erbakans, bekleideten zeitweise Vorstandspositionen im IZK.

Daneben sind offenkundige Verbindungen des IZK zur IGD festzustellen. Mitglieder der IGD gehörten dem IZK an und umgekehrt. Zeitweise hatten dieselben Personen Vorstandspositionen in beiden Vereinen inne. Seit dem 19. März 1997 ist Ibrahim Farouk El-Zayat Vorsitzender des IZK. In der Fassung seiner Satzung vom 15. November 1980 begünstigte der Verein im Auflösungsfall die IGD (§ 7 Abs. 2). Neuerdings weist ein Schild an seiner Hauswand das IZK als Zweigstelle der IGD aus. [In einer E-Mail vom 29. Oktober 1999 mit dem Absender EMUG e.V. lud Ibrahim Farouk El-Zayat interessierte Muslime zu einer Veranstaltung in die „Räumlichkeiten der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland e.V. in der Roonstr. 39-41" (dem heutigen Sitz des IZK) ein.]

Diese komplizierten Zusammenhänge verdeutlichen, daß es sich bei der IGD um einen Verband mit sehr differenzierten Strukturen handelt, der durch seine Verbindungen zur MSV und zum IZK auch über Beziehungen zur IGMG verfügt. Sowohl die IGD, als auch das IZM und der MSV waren Gründungsmitglieder des Zentralrates. Daneben gehört die IGD als Gründungsmitglied der Föderation Islamischer Vereine und Gemeinden im Land Bayern e.V. gleichzeitig zum Islamrat.

Der ursprüngliche Trägerverein der Münchner Moschee setzte sich aus zwei verschiedenen Personengruppen zusammen. Zum einen waren es ehemalige Wehrmachtsangehörige islamischen Glaubens aus Osteuropa, die unter der Bezeichnung Muslimflüchtlinge in Süddeutschland lebten, und zum anderen arabische Studenten und Akademiker. [Als Betreuungsverein der Muslimflüchtlinge war am 7. Mai 1958 in München die Geistliche Verwaltung der Muslimflüchtlinge in der Bundesrepublik Deutschland e.V. gegründet worden. Zur Geschichte dieser Personengruppe: Abdullah 1981, S. 34-42.] Bereits Anfang der sechziger Jahre kam es zwischen beiden Gruppen zu derartigen Konflikten, daß die Muslimflüchtlinge am 25. März 1962 geschlossen aus dem Verein austraten. Schon ein Jahr zuvor hatte einer von ihnen, Nuriddin Namangani, seinen Rücktritt als stellvertretender Vereinsvorsitzender mit den folgenden Worten erklärt: „Die Moscheebau-Kommission ist also von ihrem anfänglichen Ziel weit abgekommen und läuft gegenwärtig Gefahr, zu einer Sammelstelle der Politiktreibenden zu werden.“ [Aus der Erklärung zum Rücktrittsgesuch von Nuriddin Namangani als stellvertretender Vorsitzender der Moscheebau-Kommission e.V. vom 7. November 1961.] Damit sprach er einen Verdacht aus, der seither beständig und immer wieder im Zusammenhang mit der IGD und ihren Beziehungen zu politischen Organisationen in der arabischen Welt erhoben wird. [Das Protokoll der Generalversammlung vom 18. Januar 1975 gibt die Worte eines früheren Vorsitzenden zu dem Vorwurf wieder: „Es sei auch behauptet worden, daß das Zentrum in der Hauptsache von der Muslim-Bruderschaft oder durch deren Initiative errichtet worden sei, was seiner Ansicht nach nicht den Tatsachen entspreche und was er daher in seinem Rundbrief gegen den Ausschuß angeführt habe."] Seit ihren Anfängen wird die Münchner Moschee in Verbindung mit den ägyptischen Muslimbrüdern gebracht. Ansatzpunkt dafür war die Tatsache, daß ihre Gründung von einem prominenten Muslimbruder aus Ägypten, Dr. Said Ramadan, ausgegangen ist, der den Verein mehrere Jahre aus seinem Genfer Exil geleitet hat. [Vgl. Abdullah 1981, S. 118; Binswanger 1990b, S. 140-142. Said Ramadan war der Schwiegersohn von Hasan Al-Banna, dem Gründer der Muslimbrüder. Einer seiner Mitarbeiter, Ghaleb Himmat, der mittlerweile in Lugano lebt, ist nach wie vor Vorsitzender der IGD.] Bei den Muslimbrüdern handelt es sich um eine politische Organisation, die 1928 in Kairo entstanden ist. Mittlerweile ist sie in verschiedenen Ländern verbreitet und strebt die Schaffung von islamischen Staats- und Gesellschaftsordnungen an. Das bringt sie unweigerlich in Konfrontation mit den jeweiligen Staatsführungen. [Zu den Muslimbrüdern: Forstner 1983/84; Steinbach 1993; Reissner 1996.] Inwieweit sich die Beziehungen zu den Muslimbrüdern vierzig Jahre nach der Gründung des Moscheevereins noch auswirken, läßt sich nur schwer abschätzen. Sollten sie nach wie vor von Bedeutung sein, ergäbe sich aufgrund der Verbindungen zur IGMG ein schwer zu durchschauendes Geflecht der arabischen Muslimbrüder mit den türkischen Islamisten.«

http://www.fes.de/fulltext/asfo/00803008.htm

(34) Jenseitiger Seinsbereich bei al-Ghazali, ʿālamu l-malakūt. Die Sufis überhöhen diese Sphäre noch mit dem ʿālamu l-ǧabarūt (the world of absolute Immensity or Souvereignty) Seite 71.

http://books.google.de/books?id=f-UUAAAAIAAJ&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false

Zakaria Kamal versichert in Fallacious Faiths: Hinter diesem Weltall liegt ein anderes, liegen die Gärten, liegt das Paradies. Beyond this universe there is another universe named Jannaat (Paradise).

http://www.amazon.com/Fallacious-Faiths-Zakaria-Kamal/dp/0595469809

Zakaria Kamal

http://www.amazon.com/Zakaria-Kamal/e/B004LJ3JRM/ref=ntt_dp_epwbk_0

Man And Universe, Author : Major Md. Zakaria Kamal G., Publisher : Bangladesh Institute of Islamic Thought

http://www.iiit.org/Publications/EnglishAbstracts/tabid/177/Default.aspx

Mit dem Werk des Majors im Ruhestand Zakaria Kamal werden durch das nordamerikanische International Institute of Islamic Thought (IIIT. The headquarters of the Institute are situated in Herndon, Virginia, in the suburbs of Washington DC) Bücher vertrieben wie Strategic Planning and Implementation for Islamic Organization (Rafik Issa Beekun / Rafik Beekun. Dr. Beekun shares over two decades of teaching, research, and strategic thinking with Islamic organizations globally. He describes the step-by-step processes of strategic planning and implementation), Islamization of Knowledge: General Principles and Work Plan (IIIT; the basic principles of Islamic methodology, coupled with an action plan to realize the reconstruction of Muslim thought and the Islamization of the humanities and the social sciences) oder The Ethics of Disagreement in Islam (Taha Jabir Al-Alwani; an exposition of the higher principles and purposes of the Sharia’ah).

http://www.iiit.org/Publications/EnglishAbstracts/tabid/177/Default.aspx#

International Institute of Islamic Thought (IIIT). The Institute promotes academic research on the methodology and philosophy of various disciplines, and gives special emphasis to the development of Islamic scholarship in contemporary social sciences. The program, which has become known as „Islamization of Knowledge“, endeavors to elucidate Islamic concepts that integrate Islamic revealed knowledge with human knowledge and revives Islamic ethical and moral knowledge, through education, teaching and support of scholarly research.

http://www.iiit.org/AboutUs/AboutIIIT/tabid/66/Default.aspx

(35) Marie und Murat im Kindergarten, eine Veranstaltung mit Haluk Yildiz, Hanim Ezder und Edith Schlesinger. Tja, liebe Dhimmis, warum wohl heißt es nicht Konrad und Fatima im Kindergarten?

http://www.fiber-bonn.de/aktuelles/60-marie-und-murat-im-kimdergarten

Werner Höbsch, Edith Schlesinger. Thomas Lemmen.

http://www.erzbistum-koeln.de/seelsorge/bildung_und_dialog/refidi/MitarbeiterInnen.html

st. „Seyda Can kämpft für Gleichberechtigung. Als muslimische Theologin betont sie, dass das Tragen religiöse Pflicht sei.“

http://www.solinger-tageblatt.de/Home/Solingen/Seyda-Can-kaempft-fuer-Gleichberechtigung-Als-muslimische-Theologin-betont-sie-dass-das-Tragen-religioese-Pflicht-sei-Foto-Christian-Beier–18f43083-ff49-4549-9403-7f5d5bc84654-eb4a74f3-4d59-4230-aca4-8d59ef36e427-dm

Solinger Tageblatt, 18.02.2011. Mit Kopftuch kämpft sie für die Gleichberechtigung der Frau: die islamische Theologin Seyda Can. In einem Vortrag im christlich-islamischen Gesprächskreis hob sie hervor, dass für sie persönlich und als Fachfrau nicht daran zu deuteln sei, dass das Tragen des Kopftuchs zur muslimischen Pflicht gehört. Entsprechende Textstellen fänden sich im Koran – dem Heiligen Buch der Muslime. Sie führte aus, das sei unveränderbar und für immer gültig. … Frauen und Männer seien vor Allah gleichwertig. … Seyda Can betonte: „Das besondere an Deutschland ist doch, dass der Staat Religionsfreiheit in der Verfassung garantiert. Da muss es doch möglich sein, sein Kopftuch zu tragen, auch im Beruf.“ Es sei doch nichts Schlimmes, wenn Kinder ihrer Lehrerin ansehen, welchen Glauben sie hat.

http://www.solinger-tageblatt.de/Home/Solingen/Kopftuch-bestimmt-den-Abend-eb4a74f3-4d59-4230-aca4-8d59ef36e427-ds

Werner Höbsch und Edith Schlesinger sind bei DIALOGBEREIT (Georg Bienemann, Münster) als Unterstützer geführt.

http://www.dialogbereit.de/html/vernetzung7.html

DIALOGBEREIT. Projekt der Kooperation zwischen Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW und Muslimische Jugend in Deutschland e. V. (MJD, in: )

http://www.dialogbereit.de/wirsind.html

Wikipedia, abgerufen am 16.03.2011, zu Muslimische Jugend in Deutschland:

Die MJD ist Mitglied des Forum of European Muslim Youth and Student Organizations (FEMYSO), das sie 1996 mitgegründet hat. Die MJD Schura beschloss 2003, dass bei allen Fiqh-Fragen (z. B. inwiefern soll/darf man die MJD versichern?) der Europäische Fiqh-Rat (European Council for Fatwa and Research, ECFR) befragt werden soll und die MJD sich dann nach seiner Empfehlung richtet. MJD Gründer Muhammad Siddiq ist Mitglied des ECFR, dessen Vorsitzender Yusuf al-Qaradawi ist. Die MJD finanziert sich aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen, Einnahmen aus Veranstaltungen und den Gewinnen aus dem Medienhandel Green Palace, sowie aus staatlichen Projektmitteln. Im Fall der Vereinsauflösung soll das Vermögen der MJD komplett an die internationale Hilfsorganisation Islamic Relief fließen. Die MJD ist kein anerkannter Träger der außerschulischen Jugendbildung. Laut Aussagen des Berliner Verfassungsschutzes von 2004 soll die MJD „eng mit islamistischen Gruppen verknüpft“ sein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimische_Jugend_in_Deutschland

(36) Verherrlichung der Scharia an der Johann-Peter-Hebel-Schule in Singen? Dunja el-Missiri darf den Islam unterrichten, das Wort Scharia wird vermieden.

http://www.hebelschule-singen.de/islam-unterricht.htm

Die Leiterin der Johann-Peter-Hebel-Schule, Helga Hesse („eine warmherzige und zugleich beherzte Frau“) tritt in den Ruhestand. „Sie wurde fast schon berühmt durch den Islamunterricht, den sie an ihrer Schule seit 2006 anbot. Dafür bedankten sich auch der Iman und der Vorsitzende des Islamvereins.“

http://www.hebelschule-singen.de/news1.htm

Der Schulamtsdirektor im Landkreis Lothar Fischer hatte die Idee an die Hebelschule herangetragen. „Er gab die Initialzündung“, erzählt Helga Hesse. „Gerne haben wir uns dazu bereit erklärt.“ Wie die anderen Schüler auf den neuen Unterricht reagieren werden ist noch ungewiss. Dieses Risiko muss in Kauf genommen werden.

http://www.hebelschule-singen.de/islam-unterricht.htm

(37) Südkurier, 08.09.2006. „Erst als eine andere Schule zurücktrat, wurde die Hebel-Schule in das Programm aufgenommen“, berichtet der Schulamtsdirektor Lothar Fischer. Ein glücklicher Umstand sei dabei, dass eine Lehrerin aus dem Kollegium selbst Muslimin ist. … [Bilduntertitel] Helga Hesse hat Kinder aus vielen verschiedenen Kulturen in ihrer Schule.

http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Hebel-Schule-startet-Versuch;art372448,2198690

Dunja el-Missiri. Der „Kooperative Religionsunterricht Christentum – Islam“ findet nunmehr seit zehn Jahren an der DEO [Deutsche Evangelische Oberschule, Kairo] statt. Anlässlich dieses Jubiläums fanden vom 11.04. – 16.04.2010 verschiedene Veranstaltungen (als glücklicher Zufall im Anschluss an unsere Studienreise) und am 16.04. die Fachtagung: „Die Hl. Schriften des Anderen: Ihr Nutzen im christlichen und islamischen Religionsunterricht“ statt. An manchen der Programmpunkte nahmen einige von uns teil, so z.B. an einer Hospitation des „Kooperative Religionsunterricht“ und /oder am Vortrag von Herrn Prof. Dr. Johannes Lähnemann: „Christliche und islamische Religionspädagogik vor globalen Herausforderungen“ am Donnerstagabend, den 15.04.2010 in der Aula der DEO.

http://fkci.de/fileadmin/Texte/An_Ostern_in_Kairo.pdf

Deutsche Evangelische Oberschule (DEO), Kairo

http://www.deokairo.com/de/sidemenu/home

(38) Der fromme Johannes Lähnemann und die religiöse diskriminierende Scharia. „Die Einzelrichtlinien im Rahmen der Scharia … sind … für den gesamten Bereich des Islam in Geltung“

http://books.google.de/books?id=He-zU8uB8U0C&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false

Lähnemann. Suchbegriff Islamisches Zentrum München.

http://books.google.de/books?id=He-zU8uB8U0C&printsec=frontcover#v=snippet&q=Islamisches%20Zentrum%20M%C3%BCnchen&f=false


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