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Juli 23, 2008 by Cees
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001 Islamkritik im Plural
ts. Islamkritik wird in der kulturellen Moderne sehr verschiedenartige Menschen zusammenführen. Die Nordafrikatouristin als Bezness-Opfer bringt ganz andere Erfahrungen zum Thema Islam mit als der Handelsreisende mit zwanzigjähriger Nahosterfahrung oder die gewählte Sprecherin eines Arbeitskreises Homosexualität. Demokratinnen und Demokraten aller Länder …
002 Bildungsverweigerung im Islam
jz. Eine Nachhilfelehrerin berichtet über muslimische Wagenburgen und deren Lernverweigerung. Die arrangierte Ehe der Kinder und Enkel ist attraktiver als Bildung. Sich gute Schulnoten zu erschleichen jedoch gilt als sportliche Übung
003 Blutrache und Ehrenmord versus kulturelle Moderne
ja. Die Zuwanderungsgesellschaft und die Konjunktur der Gegenaufklärung
004 Popkultur der Dâr al‑Harb: Sexismus und Shari’a
ja. Die Scharia ist affengeil für Deutschlands Machos und Zicken. Ob Big-Brother-Container oder obszöner Video-Clip: Nachwuchs-Pascha und Araberheimchen passen ästhetisch-kulturell ganz gut zu Deutschlands Jungliberalen oder Globalisierungegnern
005 Ein Hauch von Revolte: die Achtundsechziger und das exotische Fremde
ja. In masochistischer Fremdenfreundlichkeit nahte sich der deutsche Gutmensch von 1968 dem irdischen Paradies und ging ägyptisch Essen. Warum die Siebziger Jahre nicht in der Lage waren, die orientalische Scharia, das traditionelle System der Frauenunterdrückung und Sklavenhalterei zu kritisieren. Im irgendwie unangenehmen Schatten des Dritten Reiches jedenfalls kam der orientalische Gastarbeiter gerade recht, auch wenn dieser ein erklärter Judenhasser war
006 Islamischer Antisemitismus
ja. Judenhass als Teil der koranischen Lehre. Wie der Islam seit 1.400 Jahren zum Hass auf die Juden aufruft
007 Islamismus und Terror? Islam und Terrorismus
ja. Dschihad als fromme Pflicht. Das Bombenlegen als sehr persönliche Art, seinen Glauben zu kultivieren? Keine Weltreligion jedenfalls hat eine solche Nähe zum Terrorismus und zur Gewalt wie der Islam. Das ist der Rede wert
008 Dhimma, Dhimmi, Dhimmitude. Der Scharia-Islam als ein Kastensystem
ja. Hierarchien von Menschen, Klassensysteme oder Kasten vermuten wir in Indien oder in der römischen Antike. Dass der Islam seine Umwelt in ein sakrales Kastensystem zwingt mag für manchen erstaunlich sein. Jizya‑zahlender Schutzjude und tierischer Harbi: der Ungläubige ist weniger wert, der Polytheist kann einfach so getötet werden
009 Arroganz statt Bildungsarbeit. Warum der derzeitige Islam die moderne Schule boykottiert
ja. Der deutsche Islam zielt auf arrangierte Ehe und auf sklavisches Befolgen der vormodernen und inhumanen Standards der Scharia. Einsichtsfähigkeit zu verhindern ist Lernziel der alten Obskuranten wie neuen Islamisten. Lernen steht dem herbeiphantasierten Kalifat ärgerlich im Weg. Lernblockade Islam – die Parallelgesellschaft der Bildungsverweigerer
010 Mann wird gemacht, Frau wird verkauft. Tabuthema Jungenbeschneidung
ja. Der seelisch kranke Gott des Patriarchats will Blut sehen am männlichsten aller Körperteile. Das Initiationsritual in den Jägerbund als frauenfreier Geburtsvorgang. Bruno Bettelheim. Wie für uns ein Gleichgewicht von Denkblockaden eine Kritik der Routine‑Jungenbeschneidung verhindert
011 Der Koran – er steht sozusagen nicht zur Diskussion
ja. Die bislang hochnäsigste heilige Schrift der Menschheitsgeschichte. Zur Genese eines arabischen Textes. Salman Rushdie und Cat Stevens. Der Weg in das Verteufeln der Polytheismen. Göttliche Texte heute: Fundamentalismus oder säkulare Moderne?
012 Kopftuch spaltet: Frau ist nicht Mann, Nichtmuslim ist nicht Muslim
ja. Böses Haar. Frauenhass und Fetisch Frauenhaar. Kopftuchmobbing und Tochterkontrolle. Das Kopftuch als legalistisches Instrument heiliger Kriegsführung
013 Kein Kopftuch im öffentlichen Dienst!
ük. Mit dem Kopftuchkrieg geht es ums Ganze: wollen wir Demokratie oder Scharia? Die ebenso altarabische wie islamofaschistische Geschlechtertrennung und die prekäre kulturelle Moderne
014 Dem Islam fehlt Säkularität. Über Arzu Toker
ük, ja. Die Publizistin und Islamkritikerin Arzu Toker. Die Balkon‑Mädchen, ein Radio‑Hörspiel
015 Atheismuskritik für eine nachhaltige Islamkritik
ja. Maoismus und Manichäismus. Atheismus, die zarteste Verführung seit es Schamanen gibt. Phänomen Ex‑Muslime: eine schützenswerte Minderheit allemal
016 Gott statt Spott (I): Jacques Auvergne zu § 166 StGB
ja. Bayern will den Gotteslästerungsparagraphen verschärfen. Alle Jahre wieder: Bayerns CSU bläst ins heilige Horn der Theokratie. Wie eine gelangweilte christkonservative Werbekampagne der aufmerksamen Scharia den Weg ebnet
017 Gott statt Spott (I): Ümmühan Karagözlü zu § 166 StGB
ük. Gottesstaat in Afghanistan oder Bayern? Die CSU als Büttel für den Sultan
018 Erziehungsziel islamistischer Terror. Für die lieben Kleinen
ja. Farfour und Nahool: Kinder zum Rassenhass aufhetzen. Die Hamas und das Kinderprogramm von al‑Aqsa‑TV. Über den Diebstahl einer amerikanischen Comicfigur
019 Heiliger Krieg im Kinderfernsehen
ük (vgl. 018). Farfour und Nahool. Bildungsbausteine antisemitischer Pädagogik. Micky‑Maus und Coca‑Cola. Erziehungsziel judenfreier Orient
020 Integrationspoker, die unheilige Allianz der Gutmenschen und Islamisten
ük. Das Pokerface deutsche Integration fand einen vorzüglichen Spielpartner im radikalen Islam. Wie die Kinder der Utopiker von 1968 die unbequeme Forderung nach einer Kultur weltweiter Gerechtigkeit durch den beliebigen Kulturrelativismus ersetzt haben
021 Kopftuch nicht angeboren sondern anerzogen
ja. Deutschlands sakrale Parallelkultur. Wie die Tochter eines Imams zu ihrem Kopftuch kommt
022 Islamkritisches Lied: Hatun Sürücü
pik. Gedicht und Lied aus dem Jahre 2007 über den so genannte Ehrenmord an der kurdischen Berlinerin Hatun Sürücü. Es wird auf die antifrancistische Melodie ’L`estaca’ des Katalanen Lluis Llach gesungen
023 Islamkritisches Lied: Oriana Fallaci
pik. Gedicht und Lied aus dem Jahre 2007 zur Erinnerung an Oriana Fallaci und ihr sechs Jahre eher erschienenes Buch ’Die Wut und ihr Stolz’. Es wird auf das alte proletarisch‑revolutionäre Melodie des Liedes ’Arbeiter von Wien’ gesungen. Wir sind das Bauvolk der kommenden Welt
024 Die Zuwanderungsgesellschaft und ihre Polizeiarbeit
ja. Im Herbst 2007 brachte Bülent Arslan vom Deutsch-türkischen Forum der nordrhein-westfälischen CDU den dümmlichen, wahnwitzigen oder auch trickreichen Vorschlag, eine türkisch-muslimische Polizeieinheit innerhalb der nordrhein-westfälischen Polizei aufzubauen
025 Integration oder Assimilation?
ja. Wie viel Ähnlichkeit soll der Einwanderer wie schnell haben und womit überhaupt? Europäische Identität, demokratische Identität – eine Terra Inkognita auch für die Alteingesessenen? Europas krampfig-verwinkelter Selbsthass. Verletzlicher Hedonismus
026 Integrationsgipfel 2007. Man sagt ab
ja. Am 12. Juli 2007 lud die Bundesregierung zum Integrationsgipfel. Die türkischen Verbände sagten in letzter Minute ab. Islamverbandlicher Lustverlust?
027 Irak 2007: Terror gegen die Jesiden
ja. Am 15. August 2007 tötete eine Serie von Bomben 500 Angehörige der Ethnie und vorislamischen Religion der Jesiden. Spuren aus der Zeit der ’Unwissenheit’ zu vernichten gilt fanatischen Muslimen zwischen Kabul und Bagdad als fromme Pflicht. Afghanistans einstige buddhistische Bevölkerung wurde längst ausgerottet oder zwangsislamisiert, doch al‑Qaida zerstört in diesen Jahren sogar die Buddhastatuen. Iraks kurdische Jesiden sind gewissermaßen die lebenden Buddhas
028 Ehrenmord in Mönchengladbach. März 2007
ja. Am 9. März 2007 erschoss der 39jährige Türke Erol Peşter seine Ex‑Ehefrau Rukiye und die gemeinsame 18jährige Tochter Derya in der Mönchengladbacher Frankenstraße. Grund: sie hatte sich von ihm getrennt. Im türkischen oder kurdischen Ehrenmordmilieu betrachtet der Mann seine Ehefrau als rechtmäßig gekauftes Eigentum, ganz im Einklang mit Koran und Scharia. Der Mönchengladbacher Mord ist, wenig verwunderlich, Ergebnis einer arrangierten Ehe zweier türkischer Großfamilien
029 Für ein selbstbestimmtes Leben – nicht erst im Paradies
ük. Die Wagenburg Großfamilie, das Gefängnis Großfamilie ist das dunkle Betriebsgeheimnis von Allah‑Theorie und Dschihad‑Praxis. Umgekehrt sollte man von ’Apostasie aus der Wagenburg Familie’ sprechen, denn solange der Austritt aus dem Islam für alle Geistlichen zwischen Ghom und Kairo die sakrale Tötung zeitigen darf, solange womöglich werden Familienpatriarchen wie Familienräte Ehen arrangieren und Ehrenmorde durchführen. Koran und Scharia rechtfertigen beiderlei Abtrünnigenmord. Ümmühan Karagözlü zum Fall der Berlinerin Hatun Sürücü
030 Podiumsdiskussion in Köln
ja. Am 1. Dezember 2007 findet eine Podiumsdiskussion in Köln statt. Unter der Moderation von Dr. Schmidt‑Salomon kommen die Iranerin Mina Ahadi vom Zentralrat der Ex‑Muslime, der Holocaust‑Überlebende Dr. Ralph Giordano und der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff zu Wort. Themenfelder sind der Köln-Ehrenfelder Moscheeneubau, die Parallelkulturen der muslimischen Migranten in Deutschland, der weltweite Islamismus bzw. politische Islam und das leidige Kopftuch. Ahadi fordert die kopftuchfreie Schule! Ein brisanter Abend zur wichtigen Frage: vertragen sich Islam und kulturelle Moderne – zerstören Scharia oder Islamismus unsere Demokratie?
031 Über Mina Ahadi
ük, ja. Über Mina Ahadi. Als Nachbereitung der Podiumsdiskussion in Köln sprechen Ümmühan Karagözlü und Jacques Auvergne über die vorhandenen guten Gründe gegen Kopftücher im öffentlichen Dienst, gegen den Türkeibeitritt zur EU und für die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz
032 Burka und Tschador verbieten
ja. Im Dezember 2007 sind die ersten geisterhaften Wesen mit einem Niqâb, einem Gesichtsschleier zum den kompletten Körper verhüllenden Überwurf namens Burka durch meine rheinische Innenstadt gewandelt. Günter Wallraff hielt Derartiges in Deutschland vor zwei Wochen noch für völlig ausgeschlossen – da hat er sich wohl getäuscht. Ich bin entsetzt und wütend, zumal ich nun eine rasante Vervielfachung von Burka und Tschador befürchte. Diese Frauen (?) sind nicht gegangen, denn zum Gehen gehört doch wohl ein Körper, sie sind gegeistert wie Untote, wie Zombies. Sie haben auch nicht „selbstbewusst Gesicht gezeigt“, denn ihnen ist doch gerade ihr Blick genommen worden. Sie sollen auch nicht reden, keine Kontakte aufbauen, keiner Arbeit nachgehen und kein Bankkonto besitzen, so ahne ich jedenfalls. Liege ich völlig falsch, Frau Gleichstellungsbeauftragte?
033 Eva Hermans vormoderne Frauenbilder
ük. Eine ehemalige deutsche Nachrichtensprecherin sorgte 2007 mit einem Bekenntnis zu rückschrittlichen Männer- und Frauenbildern (Herman: “Das Eva-Prinzip“) für einigen Wirbel. Im Laufe der folgenden Monate verteidigte sie Aspekte aus Alltagskultur und Wertehierarchie des Dritten Reiches. Die Renaissance vom teutonischen Recken und seinem nationalen Heimchen am Küchenherd gibt der Schariakritikerin Ümmühan Karagözlü sehr zu denken, denn Nationalsozialismus und Islamismus teilen miteinander ein überraschend ähnliches Verständnis von Gender, dem sozialen Geschlecht. Macht Eva Herman die Scharia salonfähig?
034 Europa reagiert auf seine Islamisierung. So oder so, islamistisch oder sozialpädagogisch
ük. Ein anonymer, inhaltsloser und diffamierender Kommentar zu einem Text, der den Mönchengladbacher Ehrenmord betrifft, sieht Ümmühan Karagözlü als willkommenen Anlass, die Rolle der Sozialpädagogik und der Sozialen Arbeit in der Zuwanderungsgesellschaft zu beleuchten. Warum jede soziale Arbeit auch eine Islamkritik sein muss
035 Geometrien islamischer Apartheid
ja. Das Kalifat ruft nach dem Apartheidsstaat, nach Geschlechterspaltung und nach dem Sakralrassismus der Dhimma. Mann ist ganz und gar Nichtfrau, Frau ist ganz und gar nicht Mann. Frau ist minderwertig und schmutzig, der Mann indes auch als Vergewaltiger rein. Dhimmis und Harbis sind Menschen zweiter und dritter Klasse, sie müssen auf spezifische Art (Dhimmi Jizya zahlen; Harbi Rechtlosigkeit) unterworfen werden. Um diese soziale Technologie einmal im Hier und Jetzt einzuüben, dazu gibt es die Werkzeuge Moscheegebäude und Hijab. Auch die Tübinger Stadthalle diente am 25. November 2007 als Apartheids-Testgelände: alle Frauen mussten das städtische Gebäude durch den Hintereingang betreten. Nur Männer durften in der Tübinger Stadthalle vorn sitzen, dicht an Allahs Missionar, dem Kölner Pierre Vogel
036 Interreligiöse Teestube Arnhem
cd. Dezember 2007: Eine niederländische Schule mit angeschlossenem offenem Jugendheim möchte ihre etwas marode Teestube zu einem ansehnlichen Meditations- und Besinnungsraum ausbauen. Gelegentliche Gedichtlesungen, alte und neue Sinnsprüche aus allen Kontinenten, stets ein Getränk und auch ein seelsorgerliches oder pädagogisches Gespräch, so hat man sich den Raum der Stille vorgestellt. Christen, Inder, Taiwanesen, Atheisten: Alle dachten konstruktiv mit. Die Muslime aber forderten einen Vorhang. Nein, keinen Wandbehang, sondern einen blickdichten Raumteiler mit Konsequenzen: Frauen nach links, Männer nach rechts
037 Erzählgegenstand Terrorismus
ja. Die Terrornetze der al‑Qaida genießen bei großmäuligen jungen Muslimen zwischen Pakistan und Paris erklärlicherweise einigen Kultstatus. Wie terrorismusfreundlich aber ist die weltweite islamische Orthodoxie? Und vor allem: Wie koranisch ist der Terror? Jacques Auvergne widerlegt die allzu dürren Thesen des Yassin Musharbash (Die neue al‑Qaida, 2006), letzterer Dschihadismus wie Terrorismus als in Scharia und Koran verwurzelt zu erkennen sich bemerkenswert schwer tut. Doch konzeptionell will jeder Dschihad den globalen Terror. Seit 1.400 Jahren
038 Dschihad im Lehrerzimmer
ja. Der phlegmatische Cem war zwei Jahre lang Realschüler und soll nun aufgrund von katastrophalen Leistungen auf die Hauptschule wechseln. Doch ist der Zwölfjährige ein echter, im Rheinland geborener Türke, ein zwangsweiser Schulwechsel also kann hier keinesfalls in Frage kommen. Und mit Mutter Yildirims unvergesslichem Auftritt im Lehrerzimmer wird der Verbleib des Jungen auf der Schule doch wohl zu sichern sein. Eure Vorschriften gelten … für euch Deutsche
039 Allahs Poesie für eine Hudna
ja. Dezember 2007: Nahezu alle meine Freunde erhalten unerbeten sakrale Köstlichkeiten über das profane Internet zugesendet. Da will also jemand für die fromme islamische Lebensordnung werben. Die Nachteile indessen werden verschwiegen. Aber vielleicht gibt es ja keine? Hudna bedeutet Windstille
040 Kopftuch niemals freie Entscheidung
ük. Ümmühan Karagözlü zum Tuch auf dem Kopf. Ein ganz kurzer und ebenso interessanter wie provokanter Kommentar einer gewissen Ebru inspirierte die Autorin, zum Symbol des sakralen Frauenhandels und Kinderverheiratens, der „gottgefälligen“ Apostatenmorde und der Dhimmiversklavung Stellung zu nehmen
041 Welcher Dhimmi-Typ bist du?
ja. Dir als Islamkritiker schlägt oft Ablehnung entgegen. Noch nicht einmal seitens der radikalen Muslime sondern seitens der nichtmuslimischen Europäer. Die einzelnen Dhimmi-Typen äußern verschiedenartige sprachliche Muster, die uns das Enneagramm erklären kann. Zur Einführung in die Dhimmi‑Typologie, die Dhimmologie
042 Dienstkopftücher für IKEA. Schwedisches Möbelhaus feuert Kopftuchskeptiker
ük. Ein erfolgreich integrierter Iraner macht eine neu eingewanderte Landsmännin kollegial darauf aufmerksam, dass in Skandinavien kein Kopftuchzwang besteht. Worauf sie sich beschwert und IKEA den Kopftuchskeptiker feuert. Der klagt erfolgreich auf Wiedereinstellung. Zwischenzeitlich hat das Möbelhaus an anderen seiner Standorte Dienstkopftücher für fromme muslimische Mitarbeiterinnen im Angebot. Die Schweden sind sehr tolerant. Nur Kopftuchkritiker darfst du nicht sein
043 Europas Jugendverbände interreligiös: Kirche & FEMYSO (Muslimbruderschaft)
ja. Eine Schura ist eine politreligiöse Ratsversammlung. Vor- oder auch nachdemokratisch, jedenfalls undemokratisch. Auf Europaebene bemüht sich der zur Muslimbruderschaft gehörende Jugendverband FEMYSO um gute Beziehungen zu Kirchen und Verbänden. Kirchenjugend, CVJM, Pfadfinder und Terrorsympathisanten aus dem Umfeld von FIS und HAMAS trafen sich im Dezember 2007 in einer griechischen Hafenstadt. Allzeit bereit! Die Schura von Volos
044 Vereinshaus oder Moschee?
ja. Ein baurechtliches Schelmenstück könnte sich im nordrhein-westfälischen Krefeld zugetragen haben. Wann ist ein Mann ein Mann, dichtete der beliebte Schlagersänger Herbert Grönemeyer. Wann ist eine Moschee eine Moschee?
045 Zwei Seiten einer Medaille
ük. Starres Festhalten an einer Meinung bei geänderter Umwelt oder bei geändertem Erkentnisstand geht stets einher mit dem, was man nicht anders nennen sollte als Dummheit. Ein universelles Thema, damit auch ein islamisches. Von Ümmühan Karagözlü
046 Die islamisch inspirierte genitale Verstümmelung an Frauen (FGM) kommt auch in Indonesien vor
ja. Bis zum 20. Januar 2008 war der deutschsprachigen Öffentlichkeit nicht bekannt, dass Indonesien „milde“ Formen der Genitalverstümmelung an Mädchen durchführt. Das medizinisch, psychisch wie sozial zerstörerische vormoderne Treiben wird neuerdings durch die islamische Assalaam‑Foundation organisiert, die Massenbeschneidungen an Indonesiens Mädchen kostenfrei anbietet
047 Mit Nähmaschinen für das Kalifat
ja. Salafiyya ist eine etwa hundert Jahre alte islamische Erneuerungsbewegung, die auf die ästhetische und moralische, Sprich: Die kulturelle Rückkehr zum Ur-Islam setzt. Das Asr as-Sa`adet, Zeitalter der Glückseligkeit sei die totale Lösung für die Unübersichtlichkeit der Industrialisation. Markenzeichen der Salafisten sind mittelalterliche Gewänder: Kittel für die Männer, Burqas und Niqabs für die Frauen. Der Prediger Pierre Vogel wird der heutigen Salafiyya zugerechnet und vielleicht auch das Niqab-Forum, das der weiblichen Gesichtsverschleierung huldigt
048 Des Muslims panische Angst: Schirk
ja. Schirk bedeutet Beigesellung und bedeutet, ein Objekt in die Nähe des ebenso stummen wie eifersüchtigen Gottes namens Allah zu bringen. Einst galt das Verbot des Schirk den polytheistischen Göttern Mekkas. Schirkophobie zeitigt Folgen: Eine gesamtislamische Bildungsmisere und weltweite islamische Anfälligkeit für Fundamentalismus und Terrorismus. Vorstellungsverbote und Denkblockaden haben Islam wie Umma seit Jahrhunderten geradezu versteinert. Pantheismus und Animismus könnten helfen, doch man bevorzugt Niqab und Scharia
049 Das Gefängnis der guten Tradition
cd. Sunna heißt Brauchtum und meint im engsten Sinne das vermutete Handeln des Propheten und seiner Gefährten, dann auch islamische Tradition, islamische Gewohnheit, Alltagshandeln, Sitte, Usus. Seit Jahrhunderten ist Sunna eine Entwicklungsblockade für freies Denken und für freie Entfaltung Persönlichkeit, für gesellschaftlichen Fortschritt. Gegenbegriff ist die Bid’a, die frevlerische Neuerung. Islam, Ummah ist die beste Gemeinschaft. Sich also ändern – bitte, wozu?
050 UK: Erzbischof fordert die Scharia
ja. Großbritannien: Der multikulturelle Erzbischof von Canterbury Rowan Williams möchte, dass die britische Gesellschaft den allzu entfremdeten britischen Muslimen die Anwendung von Teilen der heimeligen Scharia gestattet, soweit sie Familien- und Personenstandsrecht, finanzielle Transaktionen, Gemeinwesenarbeit, Jugendbildung und Streitschlichtung umfassen. Die Scharia wurde nach Auffassung der weltweiten islamischen Orthodoxie von keinem Geringeren geschaffen als vom Gott Allâh persönlich. Bischof Williams Dschihad gegen die säkulare Demokratie
051 Ägypten, Koptendiskriminierung (Teil 1)
ja. Im Sommer 2007 wird der Fall von zwei ägyptischen Schülern bekannt, die zum Islam gezwungen werden sollten oder das Examen nicht erreicht hätten. Ihr einst christlicher Vater, inzwischen mit einer Muslimin verheiratet und deshalb schariagemäß islamisiert, fordert die Konversion seiner (biologischen) Söhne. Die Unterdrückung der Kopten gehört zum Alltag der Dhimma Ägyptens
052 Ägypten, Koptendiskriminierung (Teil 2)
ük. Neues aus dem beginnenden Jahr 2008 zum Fall der Brüder Mario und Andrew Medhat Ramsis. Ein pädagogischer Essay von Ümmühan Karagözlü
053 Die Mohammed-Karikaturen
ja. Glauben braucht Zweifel, um nicht zur Besessenheit zu verkommen. Der Islam jedoch als ein antidemokratischer Kerker aus Denkverboten kommt mit Spott nicht gut zurecht. Praktisch ist derartiges Beleidigt-Spielen allemal, um von den Dhimmis Sonderrechte zu erpressen
054 Bestattungsritus versus Gerichtsmedizin
ja. Nach islamischem „Recht“ soll der Verstorbene noch am selben Tag bestattet werden. In der kulturellen Moderne hat das den Vorteil, dass der Tote nicht auf Drogen, Gift oder Verbrechensspuren untersucht werden kann, schon gar von Ungläubigen. Das edle Kalifat braucht keine Gerichtsmedizin
055 Ignoriert die globalisierte high society die ’gerechte’ Scharia?
ja. Im Mai 2001 heiratete der Sohn des Altkanzlers Dr. Helmut Kohl die muslimische Tochter des türkischen Industriellen Dr. Kemal Sözen. Gelebtes Weltbürgertum oder gezielte Islamisierung der europäischen Eliten? Hunderte von Millionen von Menschen nämlich unterliegen einem ganz anderen sozialen Druck: Dem von Dhimma und Scharia. Und nach Gottfigur Allâhs weltweiter und ewiger Rechtsordnung müsste Peter Kohl Muslim sein um Elif Sözen heiraten zu dürfen. Vielleicht kann es sich die globalisierte high society ja leisten, die machtbewusste Politreligion zu ignorieren. Oder ist den Kohls die Sache erst später unheimlich geworden? Eine Flucht aus der Verantwortung – oder ein Hoffnungsschimmer, das wird sich erweisen
056 Ein nicht abgedruckter Leserbrief
nn. Aus Nordrhein-Westfalen hören wir, dass ein kirchlicher Gemeindebrief zur Kritiklosigkeit gegenüber von Dhimma und Scharia aufruft oder diese multikulturelle These eines Anonymen jedenfalls derartig „zur Diskussion“ stellte. Eine Frau nahm sich und die Sache ernst und antwortete. Doch was geschah mit ihrem Beitrag? Richtig, er wurde nicht abgedruckt. Dein Kirchenkreis kuscht vor dem erpresserischen Phantom der „Islamophobie“? Mein lieber Christ, dafür gibt es doch den guten alten Sägefisch
057 Noch ein ungedruckter Leserbrief
nn. Wie schon in Baustein Nummer 056 geht es um die seitens eines evangelischen Gemeindebriefes anonym eingeforderte kritische Solidarität mit dem geheimnisvollen Islam. Eine gepfefferte Antwort an die etablierten Damen und Herren Christenmenschen. Der Abdruck im Gemeindebrief allerdings wurde, wie nicht anders zu erwarten, klammheimlich unterschlagen. Also auf in die Restdemokratie der Blogosphäre
058 Anything goes, Scharia oder Bürgerrechte?
r, ük. Die beiden einander nicht persönlich bekannten Islamkritiker Roland und Ümmühan antworten einer gewissen ästhetischen Labertasche namens Fototim, der von den Schattenseiten jeder islamisierten Gesellschaft noch nichts gehört zu haben scheint. Zwei Demokraten argumentieren gegen den Tugendterror von Kalifat und Scharia und finden deutliche Worte zur derzeitigen Unterdrückung aller Nichtmuslime und Menschenrechtler zwischen Marokko und Indonesien
059 Der artige Revoluzzer
ja, ük. Ein digitaler Salonrevolutionär gibt sich den reichlich albernen Namen Gedankenverbrecher und bezichtigt die Kirche, das Abendland, Deutschland und die USA gleichermaßen des Machthungers, der Doppelmoral und der ungezählten Frauenmorde. Grandios oder auch nur verquast besorgt er nebenbei die pauschale Entlastung des 1.400 Jahre alten Islams samt Scharia, Dhimmitude, Zwangsehe und Apostatenmord. Bei soviel Gedankenlosigkeit mussten Jacques Auvergne und Ümmühan Karagözlü mit dem chronischen Xenophilen und watteweichen Rebellen einmal Tacheles reden
060 Niqâb macht unmenschlich
ük. Gesicht gehört zur zwischenmenschlichen Begegnung. Der Niqâb, der Gesichtsschleier blockiert den Umgang von Menschen miteinander. Ümmühan Karagözlü analysiert wissenschaftlich das patriarchale Konstruieren von Aurah und Fitna, den Männlichkeitswahn und die dazugehörige entmündigte Weibchenhaftigkeit jedes traditionellen Islams wie dessen „halbiert moderner“ politreligiöser Variante. Die ebenso menschengemachten wie entmenschlichenden Konzepte von Scharia und Fiqh streben im Namen von Schamhaftigkeit und Gerechtigkeit nach schamloser Männerherrschaft und totaler Frauenversklavung
061 Ob Allahs Großmutter sauer ist auf ihren egoïstischen Enkel, bezweifeln Konvertiten
ja. Herr O. aus Deutschland findet neue Maßstäbe und Weltbilder, entdeckt jede Menge Ungereimtheiten in der ehrenwerten christlichen Bibel und konvertiert zum Islamischen Kult. Und wie es sich für einen paradiesgläubigen Punktesammler gehört, behauptet er am 27. Februar 2008, seelische Pein zu spüren, wenn Jacques Auvergne ihm vom altarabischen Polytheïsmus erzählt. Unstimmigkeiten, da ist dem sich mittlerweile Ibrahim O. nennenden Europäer allerdings beizupflichten, Unstimmigkeiten kennen die radikal Textgläubigen Freunde des Feldherren Mohammed wahrhaftig nicht. Wie der fundamentalistische Islam für einen Bundesbürger manche physikalischen Fragezeichen, psychischen Zwischentöne und archäologischen Forschungsergebnisse beseitigt. Ein ernstes sozialpädagogisches Problem allemal, das auch Allahs Großmutter von ihrem allzu verwöhnten Enkel her schon recht genau kannte
062 Fitna. Der Film
ja. Geert Wilders ist niederländischer Politiker und Mitglied der Zweiten Kammer der Generalstaaten. Individualist Wilders kritisiert seit vielen Jahren den Islam. Ende März 2008 bringt Wilders einen Kurzfilm heraus: Fitna. Jacques Auvergne zu diesem islamischen theologischen Begriff: Fitna als Wahnvorstellung, Fitna als militärische Abwehrstrategie, Fitna als Waffe. Wilders Film kommt für Europa zur rechten Zeit
063 Säkularer Islam unerwünscht?
cd. Ein muslimischer Mitbürger nennt sich muslim4ever und beschimpft Islamkritiker, um sie im selben Atemzug zum wahren Glauben einzuladen. Cees van de Duin nutzt die Gelegenheit, um dem fundamentalistischen Grobian die einzig nachhaltig mögliche Bedeutung von Religion in einer modernen Gesellschaft klar zu machen. Vergeblich?
064 Bildungsverweigerung im Islam
ük. Zu Geert Wilders Film (siehe auch Baustein 062). Ümmühan Karagözlü schreibt über islamische Lernverweigerung und den Kriegszug um Geschlechtertrennung. Sich der Demokratie zu verweigern gilt in Fundamentalistenkreisen als frommes Tun. Zum Zusammenhang zwischen Fitna-Phobie, anerzogener Software des Gender-Extremismus und radikalem islamischem Kult
065 Nein zu Islamischem Religionsunterricht an staatlichen Schulen
ja. Frauen sind nach Koran und Sunna nicht gleichberechtigt. Juden und Christen sind im orthodoxen Islam Menschen zweiter Klasse, Islam-Apostaten und Polytheisten rechtlos. Innenminister Schäuble träumt von einem „Islamischen Religionsunterricht“, um den Hasspredigern das Wasser abzugraben. Rührend optimistisch? Warum es an staatlichen Schulen noch auf einige Jahrzehnte keinen „Islamischen Religionsunterricht“ geben darf.
066 Victor Hugo als Islamkritiker
ja. Im Jahre 1850 ging die moderne Gesellschaft noch in ihren europäischen Kinderschuhen. Beim Lesen einer heute gut hundertfünfzig Jahre alte Rede des großen Dichters Victor Hugo durchfährt mich das Erkennen wie ein Blitz: Das ist heißester islamkritischer Stoff! Victor Hugo gewissermaßen als das Gegengift, um mit den unfreiwilligen Wegbereitern der Scharia namens Tony Blair, Edmund Stoiber, Claudia Roth und Wolfgang Schäuble klar zu kommen? In der Tat scheint der alte Text hilfreich zu sein, die Meinungsvielfalt und die Freiheit für und von Religion zu retten. No sharia here, Gottesstaat unerwünscht!
067 Der Drohbrief. Alles Lob sei Allâh
cd. Der niederländische fundamentalistische Muslim Mohammed Bouyeri befestigte einen an die somalische Politikerin Ayaan Hirsi Ali gerichteten mehrseitigen Drohbrief an der Leiche des eigenhändig ermordeten islamkritischen Regisseurs Theo van Gogh. Übersetzung ins Deutsche und Kommentierung des radikalen islamischen Schriftstückes durch Cees van de Duin. Ein Drohbrief, der uns eine Auffassung von „Gerechtigkeit“ vor Augen führt, die das gottgefällige Töten von Islamkritikern ganz selbstverständlich beinhaltet
068 Verschweigen wir, dass der junge Straftäter ausländischer Abkunft ist
ja. Im Winter 2007 / 2008 wurde der deutschen Öffentlichkeit eine Mehrzahl an grausamen Körperverletzungen, in Kauf genommenen Tötungsversuchen und wohl auch Mordversuchen bekannt. Die Täter waren jung, männlich und muslimisch. Was für ein Schreck für die Freunde der Multikultur. Es musste ein Ausweg her. Da kam das erlösende Angebot von den Integrationsräten, künftig die ethnische Zugehörigkeit der Täter einfach nicht mehr zu nennen. Erleichterung beginnt sich breit zu machen. Nur bei den Opfern nicht. Und auch bei denjenigen nicht, denen an der Prävention von Straftaten, am sozialen Frieden im Stadtviertel und an einer Integration aller Menschen in den säkularen demokratischen Staat wirklich gelegen ist
069 Kein Mitleid, mein Kind, mit den Kuffâr
ja. Demokratietauglicher Islam muss sich von Konzept und Konstruktion des Kâfir, der Kuffâr trennen. Die sakrale Doktrin von hierarchisch untergeordneten und moralisch minderwertigen Kasten oder Klassen von Menschen kennzeichnen Schari’a und Sunna ebenso wie sie mit den Menschenrechten und Bürgerrechten kollidieren. Deutschlands Muslime müssen sich, so Professor Tibi, als Citoyens, Staatsbürger begreifen und bekennen. Deutschlands Koranschulen und Moscheen allerdings bevorzugen, Ungläubige als fürs Höllenfeuer bestimmte Menschen zweiter Klasse darzustellen. Der Dhimmi darf aus koranischer Sicht belogen und diskriminiert werden, der Harbi und der Islam-Apostat sind zu töten. Radikaler Islam als soziales Handeln: Horizontal segregieren, vertikal diskriminieren
070 Studentin heiratet heimlich
ja. Einst ermöglichte der Hufschmied im schottischen Dorf Gretna Green eine unkomplizierte Trauung für durchgebrannte minderjährige Verliebte. Damals war die Möglichkeit, irgendwo in Europa ohne elterliches Einverständnis zu heiraten, sicherlich durchaus human. Der multikulturelle Edel-Ökologe Joschka Fischer etwa nutzte diese romantische Nische noch 1967 für seine Heirat. Überraschenderweise scheint heimliches Heiraten wieder modern zu werden. Ein deutscher Vater jedenfalls wird in naher Zukunft erfahren, dass seine volljährige Tochter, deren Wohnung er finanziert, einen heimlichen Freund hat, heimlich zum Islam konvertiert ist, islamisch geheiratet hat und im vierten Monat schwanger ist. Wie und wo das Kind, möge es gesund zur Welt kommen, wohl aufwachsen wird? Wie wir sehen, macht islamisches Umweltverändern auch vor Akademikerkreisen nicht halt
071 Der Stumpfsinn wird zunehmend beliebt
ük. Da Denken für ein schlichtes Gemüt oder eine ’autoritäre Persönlichkeit’ (Maslow nach Fromm; Adorno) höchst irritierend ist, gewinnt der Fundamentalismus unter deutschen Konvertitinnen zum Islam zunehmend an Attraktivität. Eine Frau Keller wirbt für Vorsehung, Pflicht und Brauchtum, für Kismet und Sunna. Eine islamgeschädigte und damit islamerfahrene Türkin indes widerspricht Frau Keller und empfiehlt den säkularen Islam persönlicher Spiritualität
072 Studentin heiratet heimlich
ja. Einst ermöglichte der Hufschmied im schottischen Dorf Gretna Green eine unkomplizierte Trauung für durchgebrannte minderjährige Verliebte. Damals war die Möglichkeit, irgendwo in Europa ohne elterliches Einverständnis zu heiraten, sicherlich durchaus human. Der multikulturelle Edel-Ökologe Joschka Fischer etwa nutzte diese romantische Nische noch 1967 für seine Heirat. Überraschenderweise scheint heimliches Heiraten wieder modern zu werden. Ein deutscher Vater jedenfalls wird in naher Zukunft erfahren, dass seine volljährige Tochter, deren Wohnung er finanziert, einen heimlichen Freund hat, heimlich zum Islam konvertiert ist, islamisch geheiratet hat und im vierten Monat schwanger ist. Wie und wo das Kind, möge es gesund zur Welt kommen, wohl aufwachsen wird? Wie wir sehen, macht islamisches Umweltverändern auch vor Akademikerkreisen nicht halt
073 Islam und Kinderehe
ja. Die Menarche markiert im volkstümlichen Islam die Heiratsfähigkeit. Mohammed heiratete Aischa, als sie sechs Jahre alt war und verkehrte geschlechtlich mit dem Kind, als sie neun Jahre alt war. Dem Beispiel des Propheten soll der Muslim weltweit und grundsätzlich nacheifern, alles andere wäre Bid’a, Demokratie oder sonstige Blasphemie. Wo Kinder arrangiert verlobt werden wie in gar nicht so kleinen deutschtürkischen Milieus sind dann eben Unterstufenschülerinnen schwanger. Oder auch mal zehnjährige schwarzäugige Grundschülerinnen. Die Amtsträger und Gutmenschen aus Kirche und Pädagogik verlieren die Nerven, dein Pfarrer und deine Jugendamtsmitarbeiterin befehlen oder empfehlen dir und den anderen Zeugen zu schweigen. Für die muslimischen Clans der Kinderheirat und Cousinenehen ist die Welt in Ordnung und soll der finanzstarke Onkel Sowieso natürlich nicht ins Gefängnis. Stöbern wir also die deutschen Gutmenschen auf und bilden wir sie weiter
074 Taqlid dem Papagei
ja. Das Ende des autonomen islamischen Denkens, die „Schließung der Tore des Idschtihad“ musste sich die islamische Geistlichkeit vor einem knappen Jahrtausend zähneknirschend, schicksalsergeben oder auch hocherfreut attestieren. Seitdem dürfen muslimische Endverbraucher nicht mehr islamrechtlich denken. Deutschlands Muslime dürfen den Koran nicht interpretieren. Konvertiten zum Islam haben taqlid zu machen, das heißt den lebenden oder auch längst verstorbenen Ulemas stumpfsinnig hinterher zu trotten. Persönliches religionsrechtliches Gewissen, persönliche islamische Verantwortlichkeit hat der simple Muslim weltweit praktischerweise nicht. Derartiger blinder Gehorsam kommt der machtbesessenen islamischen Geistlichkeit sehr entgegen. Macht das Tor auf!
075 Quo vadis, Bosnien?
ja. Ein Kommentar einer bosnischen Muslima lässt einen Islamkritiker und ebenso bewussten Europäer wie EU-Gegner nachdenklich werden in Bezug auf eine drohende schariatische Gesellschaftsordnung auf dem Balkan. Werden Menschen- und Bürgerrechte der teilweise seit Jahrhunderten islamisierten und durch den letzten Krieg traumatisierten Bevölkerung des ehemaligen Jugoslawiens etwas wert sein? Wird es den saudi-arabisch finanzierten Wahhabiten und den rückwärtsgewandten Salafisten erfolgreich gelingen, die junge Generation Südosteuropas zu faszinieren?
076 Cerić will das Kalifat
ja. Der aus dem im Bürgerkrieg untergegangenen Jugoslawien stammende islamische Geistliche Mustafa Cerić will alle Muslime Europas in einer Parallel- und Gegenkultur eingeordnet wissen, der er nach dem Vorbild der iranischen Ayatollahs den Namen Imamat zu geben wagt. Die ordnungspolitisch umgesetzten, grundsätzlich ewigen Normen von Dhimma und Scharia würden auch für Europas Nichtmuslime zum sinnlichen Erlebnis werden. Was macht Deutschlands Intelligencija im Mai 2007? Den Großmufti quasi geschwisterlich neben Rita Süssmuth drapieren, das Pärchen auf die Bühne stellen und dem Ensemble den Theodor-Heuss-Friedenspreis überreichen. Hoffen wir, dass Bosniens Muslime mit ihrem Kalifen-in-spe etwas weniger tolerant sind
077 Personenstandsrecht
ük, ja. Das Grundgesetz stellt Familie und Ehe richtigerweise unter besonderen Schutz und koppelt Unterhaltsansprüche und Erbrecht an die staatsbürgerlich-standesamtliche Ehe, nicht an die religiös-zeremonielle. Seit 1875 gilt in Deutschland, dass jeder christlich-kirchlichen Ehe eine standesamtliche Eheschließung vorausgehen muss. Nun wollen seriell-monogame Frauen und Männer im Zeichen einer fragwürdigen neuen Romantik aber auch in Weiß heiraten, doch der Verwaltungsakt im Rathaus erscheint ihnen als lästig und überflüssig und die Kirche freut sich, gebraucht zu werden. Selbst die regierungsseits verschwiegenen wie zu vermutenden einigen Zehntausend Imam-Ehen, darunter längst beträchtlich viele Kinderheiraten und Mehrehen, scheinen von der Gesetzesänderung unberührt. Nur Rechtsanwältin Seyran Ateş blickt durch und warnt Deutschland vor der Einführung der weltweit zunächst im Eherecht verankerten Scharia
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Arbeitskreis pik –
Pfadfinderische Islamkritik